Stille & Fülle                          Klöster der Zukunft                          6. bis 10. Juni 2012 in Seebenstein (...
Überblick                          1.   Intention des Symposions                          2.   Das Paradox des Klösterlich...
1. Intention des Symposions                          ✦ Die Lebensform Kloster neu zu                            überdenken...
2. Das Paradox des Klösterlichen          ✦ Klöster existieren in vielen Kulturen und Religionen;            gemeinschaftl...
DaliFreitag, 20. April 2012
Das Paradox (2)            ✦ Sehr bald begannen die Sucher ein              gemeinschaftliches Leben (vom Eremiten        ...
Zuflucht, Heilung, GastfreundschaftFreitag, 20. April 2012
Die Intensivierung                            der Paradoxie                          ✦ Im Karolingischen Reich wurden die ...
Lerins                   AdmontFreitag, 20. April 2012
Das Paradox als Evolution          ✦ Die Klöster gerieten in ein unvermeidliches            und komplexes Dialogverhältnis...
StammbaumFreitag, 20. April 2012
3. Die Aktualität von Gemeinschaft in                          einer Zeit des WandelsFreitag, 20. April 2012
Überleitung          ✦ Die monastischen Familien besitzen                   „genetische“ Muster mit interessanten         ...
Freitag, 20. April 2012
„Weiterentwicklung und   Wiederaufnahme“      Massengesellschaft, Nationalismus                                           ...
4. Warum Klöster?                             acht Aspekte                          ..warum wir uns der Vergangenheit     ...
I. Ein Zufluchts- und Rückzugsort      Eine Welt zusammenhangsloser      Informationsfluten, ein Auseinander-      driften...
II. Ein Ort um Werte zu manifestieren                 “Inmitten unseres Selbst                    liegt die kreative Kraft...
“Ein kreativer Raum der Stille, ein                          Freiraum in dem der Geist sich selbst                        ...
IV. Ein Ort der Integration unserer Ziele                              “Die Wahrheit kommt                              au...
V. Ein Ort der Heilung und Kultivierung         “Wir brauchen eine kreative         Ökologie, eine die unsere         neue...
“Die Neuen Medien haben                                         uns die Möglichkeit                                       ...
“Die Technologie hat                                 sich in wundersamer                                 Weise der Magie g...
VIII. Ein Zentrum für Vitalität und Kohärenz     “Es ist eine weitverbreitete Einsicht oder Ahnung, dass wenn das     Denk...
5. Einige interessante                              EntwicklungenFreitag, 20. April 2012
Holiwork - Arbeiten im Kloster               http://wiki.osgeo.org/wiki/Bolsena_Code_Sprint_2010Freitag, 20. April 2012
Immersion - tiefe Arbeit an                    einer Forschungsaufgabe                          Villagio Arboricolo, Piemo...
Forschung, Entwicklung, Test                    Open Source Ecology, MissouriFreitag, 20. April 2012
Integration von Innovation                 Solar Power Village, Monte Cerro PTFreitag, 20. April 2012
Experimentalorte für                          ganzheitliches Leben                          Wüstenstadt Arcosanti in Arizo...
und vieles mehr ....                          einiges davon zu Besuch in                                 Seebenstein !    ...
Die kulturelle Perspektive          ✦ Die großen Übergangsbewegungen            unserer Zeit zielen in ähnliche           ...
Die Brücke         ✦ Klöster sind „Muster aus Mustern“, die           uns erlauben, nicht nur gemeinsam zu           leben...
Dieser Entwicklung wollen                       wir bei unserem                  Symposion nachgehen und                  ...
6. Zum Ablauf des Symposiums                                  35Freitag, 20. April 2012
Donnerstag 7. Juni - Vortragstag mit               5 thematischen Podien       ‣ die soziale Basis der klösterlich        ...
Donnerstag 7. Juni - die Referenten                          Marianne Gronemeyer      Das gesellschaftliche Bedürfnis nach...
Freitag 8. Juni - der Entdeckungstag         ✦ Reflexion, persönliche Position finden, Resonanzen           entdecken, vom...
Samstag 9. Juni - der Prozesstag         ‣      Bildung von Gruppen                gemeinsamer Absicht, Visionen          ...
Sonntag 10. Juni - Resultate                 Präsentieren        ‣       Das zum leben Erweckte abschliessen und          ...
Wir freuen uns auf euch!                                                 41Freitag, 20. April 2012
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  1. 1. Stille & Fülle Klöster der Zukunft 6. bis 10. Juni 2012 in Seebenstein (NÖ) Motivenbericht und Vorschau Franz Nahrada / Paul FranzkeFreitag, 20. April 2012
  2. 2. Überblick 1. Intention des Symposions 2. Das Paradox des Klösterlichen anhand der christlichen Ordensgeschichte 3. Die Aktualität der Gemeinschaft in einer Zeit des Wandels 4. Acht zeitlose Aspekte der Klosteridee 5. Einige interessante Entwicklungen 6. Zum Ablauf des SymposionsFreitag, 20. April 2012
  3. 3. 1. Intention des Symposions ✦ Die Lebensform Kloster neu zu überdenken und zu erforschen, was zugrunde liegende "Muster" sind. ✦ Diese Muster mit gegenwärtigen Bedürfnissen der Gemeinschaftsbildung, sowie der Erfüllung von gesellschaftlichen und kulturellen Aufgaben, konfrontieren. ✦ Inspirationen der Geschichte sowie der Gegenwart aufzeigen ✦ Einen fruchtbaren Raum anbieten in dem neue Visionen und Projektansätze durch die TeilnehmerInnen entstehen können 3Freitag, 20. April 2012
  4. 4. 2. Das Paradox des Klösterlichen ✦ Klöster existieren in vielen Kulturen und Religionen; gemeinschaftliches Leben als Rückzug und zugleich aber nicht selten als zentrale Träger von Kultur und Bildung. ✦ Der westliche christliche Monastizismus beginnt mit einem Mythos; die Wüstenväter ziehen sich vom gesellschaftlichen (und staats-religiösen) Betrieb zurück, um die wahre Natur des Daseins, die Reinheit des Geistes und die Nähe zum Schöpfer zu suchen.Freitag, 20. April 2012
  5. 5. DaliFreitag, 20. April 2012
  6. 6. Das Paradox (2) ✦ Sehr bald begannen die Sucher ein gemeinschaftliches Leben (vom Eremiten zum Koinobiten) und die Klöster wurden Orte gemeinschaftlicher Aktivität. ✦ Das Paradox bestand darin, sich selber durch Rückzug der Gesellschaft, in seiner wahrsten und tiefsten Dimension zu suchen, und dann dieses Selbst wiederum in einer gesellschaftlichen Aufgabe gefunden zu haben.Freitag, 20. April 2012
  7. 7. Zuflucht, Heilung, GastfreundschaftFreitag, 20. April 2012
  8. 8. Die Intensivierung der Paradoxie ✦ Im Karolingischen Reich wurden die Klöster zur wichtigsten Infrastruktur einer theologisch legitimerten Herrschaft - und wurden zu wichtigen Trägern von Innovation und Entwicklung speziell vom 8. bis ins 11. Jahrhundert, aber auch danach ✦ Einige von ihnen akkumulierten gewaltige Reichtümer und Besitztümer. ✦ Letztlich wandelten sich die Orden von Klosterfamilien zu mächtigen Netzwerken.Freitag, 20. April 2012
  9. 9. Lerins AdmontFreitag, 20. April 2012
  10. 10. Das Paradox als Evolution ✦ Die Klöster gerieten in ein unvermeidliches und komplexes Dialogverhältnis zur Außenwelt. ✦ Diese einzigartige und widerspruchsvolle Konstruktion bewirkte eine Kaskade von evolutionären Schritten in denen sich die Klöster immer wieder neu erfanden. ✦ Es entstand ein breites Spektrum von Orden die verschiedene Kulturen, Charakteristika und Charismata entwickelten - und in eigenen „familiären“ Strukturen nachhaltig zu erhalten und erweitern suchten.Freitag, 20. April 2012
  11. 11. StammbaumFreitag, 20. April 2012
  12. 12. 3. Die Aktualität von Gemeinschaft in einer Zeit des WandelsFreitag, 20. April 2012
  13. 13. Überleitung ✦ Die monastischen Familien besitzen „genetische“ Muster mit interessanten Eigenschaften die studiert werden sollten ✦ sie schufen nachhaltige Muster des gemeinschaftlichen Lebens die wir in Zeiten zunehmender Krisenhaftigkeit und eines sich abzeichnenden fundamentalen Wandels aktualisieren können.Freitag, 20. April 2012
  14. 14. Freitag, 20. April 2012
  15. 15. „Weiterentwicklung und Wiederaufnahme“ Massengesellschaft, Nationalismus Industrie, Kapitalismus Atomzeitalter Supermacht Armeen, Merkantilismus Globalisierung, Macht, Multikulturalismus Jesuiten Absolutismus Handel, Entdeckungen Automatisierung,Neotribalismus, Mittelalterliche Stadt Medien-und Finanzfeudalismus Franziskaner Wissenschaft, Universität Informationsgesellschaft, Dominikaner etwas Neues? Netzwerke, Kloster Open Source Zisterzienser Dezentralisierung, Rekultivierung, Benediktiner Kolonisation, Reichsbildung kooperative ÖkonomienFreitag, 20. April 2012
  16. 16. 4. Warum Klöster? acht Aspekte ..warum wir uns der Vergangenheit zuwenden, um zeitlose Antworten zu finden...Freitag, 20. April 2012
  17. 17. I. Ein Zufluchts- und Rückzugsort Eine Welt zusammenhangsloser Informationsfluten, ein Auseinander- driften von Armut und Luxus, Verfall, Vergeudung, Verblendung... Wo können wir uns sammeln und einen Gegenpol schaffen?Freitag, 20. April 2012
  18. 18. II. Ein Ort um Werte zu manifestieren “Inmitten unseres Selbst liegt die kreative Kraft die uns zeigen kann was gebraucht wird für eine gemeinsame Schöpfung”Freitag, 20. April 2012
  19. 19. “Ein kreativer Raum der Stille, ein Freiraum in dem der Geist sich selbst begegnen kann, führt zur Berührung mit der sich ständig erneuernden Energie der Schöpfung.“ III. Ein Ort um das Essentielle zu findenFreitag, 20. April 2012
  20. 20. IV. Ein Ort der Integration unserer Ziele “Die Wahrheit kommt aus vielen Quellen. Was wir brauchen ist ein Weg zur Kohärenz.”Freitag, 20. April 2012
  21. 21. V. Ein Ort der Heilung und Kultivierung “Wir brauchen eine kreative Ökologie, eine die unsere neue, kooperative und bewusste Naturbeziehung vorwegnimmt in Mikrokosmen, Erfahrungs- Orten und Laboratorien“Freitag, 20. April 2012
  22. 22. “Die Neuen Medien haben uns die Möglichkeit gegeben, das Wissen der ganzen Welt zugänglich zu haben, aber .... VI. Eine Werkstatt für kulturelle Integration ...was dabei leicht übersehen wird ist dass wir mehr Bücher lesen, mehr Dinge aufeinander beziehen müssen als vorher !”Freitag, 20. April 2012
  23. 23. “Die Technologie hat sich in wundersamer Weise der Magie genähert und verbindet Gedanken und Herstellung durch Automation”VII. Ein Entwicklungszentrum für Allgemeines Wissen “Anstatt Information zu monopolisieren und lizensieren, könnten wir Repositorien bauen und überall Reichtum schaffen“Freitag, 20. April 2012
  24. 24. VIII. Ein Zentrum für Vitalität und Kohärenz “Es ist eine weitverbreitete Einsicht oder Ahnung, dass wenn das Denken nicht rein und wach gehalten und die Verehrung des Geistigen zum Erliegen kommt, auch die Schiffe und Automobile nicht mehr richtig gehen und die Berechnungen des Ingenieurs und die Gleichungen der Wirtschaft ihre Gültigkeit verlieren.” Hermann Hesse, Das GlasperlenspielFreitag, 20. April 2012
  25. 25. 5. Einige interessante EntwicklungenFreitag, 20. April 2012
  26. 26. Holiwork - Arbeiten im Kloster http://wiki.osgeo.org/wiki/Bolsena_Code_Sprint_2010Freitag, 20. April 2012
  27. 27. Immersion - tiefe Arbeit an einer Forschungsaufgabe Villagio Arboricolo, PiemonteFreitag, 20. April 2012
  28. 28. Forschung, Entwicklung, Test Open Source Ecology, MissouriFreitag, 20. April 2012
  29. 29. Integration von Innovation Solar Power Village, Monte Cerro PTFreitag, 20. April 2012
  30. 30. Experimentalorte für ganzheitliches Leben Wüstenstadt Arcosanti in ArizonaFreitag, 20. April 2012
  31. 31. und vieles mehr .... einiges davon zu Besuch in Seebenstein ! Auroville Schweibenalp Plumvillage Findhorn buddhistisches Zentrum ScheibbsFreitag, 20. April 2012
  32. 32. Die kulturelle Perspektive ✦ Die großen Übergangsbewegungen unserer Zeit zielen in ähnliche Richtungen: ✦ Sanfte, grüne, kluge, gesellige, nachhaltige, stärker selbstversorgende, widerstandsfähige, bildende und heilende Orte die ausstrahlen. ✦ Menschen die aus ihrer Mitte leben und tun, was sie „wirklich wirklichFreitag, 20. April 2012
  33. 33. Die Brücke ✦ Klöster sind „Muster aus Mustern“, die uns erlauben, nicht nur gemeinsam zu leben, sondern etwas gemeinsam zu tun. ✦ Neue mögliche „Klöster“ des 21. Jahrhunderts liegen jenseits von Ökodorf und Cohousing, jenseits von Hubs und Coworking, jenseits von Ashram und Retreat, indem sie alle diese Dinge und viel mehr in einem komplexen RaumFreitag, 20. April 2012
  34. 34. Dieser Entwicklung wollen wir bei unserem Symposion nachgehen und ihre Möglichkeiten erfassen 34Freitag, 20. April 2012
  35. 35. 6. Zum Ablauf des Symposiums 35Freitag, 20. April 2012
  36. 36. Donnerstag 7. Juni - Vortragstag mit 5 thematischen Podien ‣ die soziale Basis der klösterlich inspirierten Gemeinschaft. ‣ das Kloster als Raum, als Bauwerk und als Ort ‣ der spirituelle Kern und die Rolle der Religion ‣ das Kloster als Werkzeug um gemeinsame Aufgaben zu erfüllen ‣ Spekulationen über eine neue Kultur und die Renaissance monastischer Lebensformen 36Freitag, 20. April 2012
  37. 37. Donnerstag 7. Juni - die Referenten Marianne Gronemeyer Das gesellschaftliche Bedürfnis nach Rückzugsorten und Auszeit  Franz Ritter Bericht über die Gründung des buddhistische Zentrums Scheibbs Barbara Stauch Von der Vision zum Leben in Gemeinschaft - die wichtigsten Schritte Iris Kunze Was Gemeinschaften Zusammenhält, am Beispiel von Findhorn und Auroville Bernhard Freyer Forschungsarbeit über Klöster und Nachhaltigkeit an der Univ. Boku Wien Raffael Kemenczy alternative Organisationsformen Valerie Seitz Achtsamkeit in Ökodörfern Karin Stieldorf die architektonische Transformation von Klöstern Karin Haider Bericht über Meditationszentrum Plum Village in Frankreich Gabor Karszai Bericht über ein Klosterprojekt in Ungarn - World Servers Foundation Viktoria Lamprecht & Geomantie und das Kloster Pernegg Harald Koisser, Jaan Karl Klasmann Universeller Sufismus Elisabeth Wappelshammer Klöster und Altenpflege 37Freitag, 20. April 2012
  38. 38. Freitag 8. Juni - der Entdeckungstag ✦ Reflexion, persönliche Position finden, Resonanzen entdecken, vom Konsumieren zum Produzieren, ✦ „Kloster“-Projekte werden vorgestellt, Erlebnisse geteilt Methoden: ✦ Open Space für Interessenthemen, Arbeit in Kleingruppen ✦ Soziometrische Aufstellungen, ✦ gelebte Stille&Fülle, Übungen und Workshopangebote: „Führung in die Stille“ mit Sascha Tscherni, „Handeln aus dem Herzen“ - mit Sebastian Unger „Achtsamkeitsübungen“ mit Karin Haider 38Freitag, 20. April 2012
  39. 39. Samstag 9. Juni - der Prozesstag ‣ Bildung von Gruppen gemeinsamer Absicht, Visionen verdichten und ihnen Gestalt geben, Pläne schmieden, Relevante Fragen formulieren, Präsentation vorbereiten, Einen guten Abschluss finden Open Space - Worldcafe - Visionskreis 39Freitag, 20. April 2012
  40. 40. Sonntag 10. Juni - Resultate Präsentieren ‣ Das zum leben Erweckte abschliessen und öffentlich Bekunden an die Austrotopia- Teilnehmer ‣ gemeinsames Abschlussritual ‣ Übergabe des Platzes an Austrotopia 2012: das schon traditionsreiche Austauschtreffen der österreichischen Gemeinschaften, 10. und 11. Juni 40Freitag, 20. April 2012
  41. 41. Wir freuen uns auf euch! 41Freitag, 20. April 2012
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