Web 2.0 Erfolgsstrategien

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    Web 2.0 Erfolgsstrategien - Presentation Transcript

    1. Web 2.0 Erfolgsstrategien Fünf Jahre „Web 2.0“ – Was geht mich das an? Präsentation am Internet-Briefing@Bern vom 02.04.09 Michael Gisiger, PR/Marketing Manager, aseantic ag
    2. Look who‘s talking Michael Gisiger, lic. phil. hist. PR/Marketing Manager @ aseantic ag, Biel michael.gisiger@aseantic.com Twitter: gisiger | www.aseantic.com Die inhabergeführte aseantic ag gehört seit der Gründung 1995 zu den führenden Internet-Dienstleistern und erstellt herausragende Lösungen in den Bereichen Intranet, E-Commerce und Online-Kommunikation für führende KMU und Konzerne aus der ganzen Schweiz. 02.04.09 / MIG 2
    3. Agenda 1. Inhalt und Zielstellung 2. Bullshit Bingo: Theorien und Konzepte des Web 2.0  Definition des Web 2.0  Prinzipien des Web 2.0  Plattformen des Web 2.0  Geschäftsmodelle im Web 2.0 3. The Real Deal: Web 2.0 im Unternehmen  Web 2.0 in der Corporate World  Intranet 2.0: Was Mitarbeiter in der Zukunft erwarten 4. Fragen und Diskussion 02.04.09 / MIG 3
    4. Zielstellung • Was ist das Web 2.0? • Den „Kulturwandel“ im Netz erkennen und dessen Einfluss auf die Unter- nehmenskultur und die Arbeitswelt verstehen. • Welches sind die wichtigsten Plattformen/ Technologien und wie lassen sich diese kommerziell einsetzen? • Und die Praxis? 02.04.09 / MIG 4
    5. Agenda 1. Inhalt und Zielstellung 2. Bullshit Bingo: Theorien und Konzepte des Web 2.0  Definition des Web 2.0  Prinzipien des Web 2.0  Plattformen des Web 2.0  Geschäftsmodelle im Web 2.0 3. The Real Deal: Web 2.0 im Unternehmen  Web 2.0 in der Corporate World  Intranet 2.0: Was Mitarbeiter in der Zukunft erwarten 4. Fragen und Diskussion 02.04.09 / MIG 5
    6. «I think Web 2.0 is of course a piece of jargon, nobody even knows what it means.» Tim Berners-Lee Definition des Web 2.0 6 02.04.09 / MIG
    7. Was ist das Web 2.0? Read Write surf, browse, connect, collaborate, consume create & share „Ich konsumiere.“ „Ich partizipiere.“ Consumer Prosumer 02.04.09 / MIG 7 Quelle: Webstock, 2006
    8. Was ist das Web 2.0? 02.04.09 / MIG 8 Quelle: Webstock, 2006
    9. Was ist das Web 2.0? Own the User User generated Keep users locked Openly host and In walled gardens distribute Land grab: dominate Long tail: there is the market Room for all of us Control Connect 02.04.09 / MIG 9 Quelle: Webstock, 2006
    10. «In a world of infinite choice, context – not content – is king.» Rob Reid Prinzipien des Web 2.0 10 02.04.09 / MIG
    11. Prinzipien des Web 2.0 02.04.09 / MIG 11
    12. Long Tail – Nischen statt Massenmärkte Unbegrenzte Auswahl kreiert unbegrenzte Nachfrage: • Jeder Song auf iTunes wurde mind. 1x verkauft. • 98% der 100‘000 meistver- kauften Bücher bei Amazon werden mind. 1x im Quartal bestellt. • 95% aller bei Netflix verfügbaren DVD werden mind. 1x im Quartal ausgeliehen. 02.04.09 / MIG 12 Quelle: Anderson, The Long Tail, 2004
    13. Tausend mal ein Gramm ist auch ein Kilogramm • Der klassische Einzelhandel verfügt aufgrund hoher Lager- kosten nur über ein begrenztes Sortiment. Für Anbieter digitaler Produkte macht es keinen Unterschied, wie gross ihr Sortiment ist. • Folge: Eine Angebots- palette, die jede noch so kleine Nische bedient. 02.04.09 / MIG 13 Quelle: Anderson, The Long Tail, 2004
    14. Hard Facts & weitere Beispiele • Nischenprodukte auf Ebay oder Ricardo • Flickr: Abzüge von Bildern gegen Provision • Spreadshirt: T- Shirts etc. • Mikrokredite •… 02.04.09 / MIG 14 Quelle: Anderson, The Long Tail, 2004
    15. Das Web als Plattform • Google stellt eine Reihe von Anwendungen und Dienstleistungen bereit, die im Browser unabhängig vom Betriebssystem laufen. Outlook  GMail, Calendar • Office  Google Docs • CMS  Google Sites, Blogger • • … 02.04.09 / MIG 15
    16. Technologien 1/3 WTF?!? 02.04.09 / MIG 16 Quelle: IS Forschungsgruppe Universität Fribourg
    17. Technologien 2/3 • Rich Internet Applications (RIA) – Intuitive Benutzeroberflächen im Web, die dem User das Feeling einer Desktop- Anwendung vermitteln. – Flash oder AJAX. • XHTML und CSS – Weiterentwicklung von HTML mit Elementen von XML. – Standardkonforme Seiten, hohe Browserkompaibilität. – Formatierung in CSS. 02.04.09 / MIG 17
    18. Technologien 3/3 • Application Programming Interfaces (API) – Programmierschnittstellen, die eine Verbindung zwischen Webservices/Programmen ermöglichen. – Mashups! • Feeds: RSS, Atom – Elektronisches Nachrichten- format, um Inhalte zu abonnieren (wie ein Nachrichtenticker). 02.04.09 / MIG 18
    19. Beispiel: Mashups • Inhalte des Webs, wie Text, Daten, Bilder, Töne oder Videos, werden neu kombiniert. Dabei nutzen die Mashups die offenen Programmierschnittstellen (API), die andere Web- Anwendungen zur Verfügung stellen. (Wikipedia) 02.04.09 / MIG 19
    20. Users add value: Mehrwert durch Beteiligung • Jeder User bringt sein Wissen, seine Ideen und seine Inhalte in eine Web- Anwendung mit ein und teilt diese mit allen anderen Nutzern. • Der Mehrwert besteht folglich aus dem gesammelten Wissen: – Amazon: Bewertungen – Flickr: Bilder – Wikipedia – … 02.04.09 / MIG 20
    21. Mass Customization & Prosumer Marktplatz 02.04.09 / MIG 21
    22. Permanent Beta • Dynamischer Service statt starre Anwendung: Software in Verbindung mit dem Internet. • Änderungen und Verbesserungen werden daher permanent vorgenommen. Keine starren Produktezyklen mehr. 02.04.09 / MIG 22
    23. All / Some / No Rights reserved. • Geistiges Eigentum und Urheberrechte limitieren die Kreativität im Netz. • Umgekehrt erleichtert das Web 2.0 die Verletzung dieser Rechte. • Standardisierte Lizenzen mit wenigen Limitierungen erleichtern das Teilen und Verändern bei Wahrung der Rechte. • Beispiel: Creative Commons 02.04.09 / MIG 23
    24. «Email preceded the Internet… blogs are ten years old, and Wikis have been around since 1995… If most of this stuff is twenty years old, why are we talking about it now? Because it’s not about the tools, it’s about the people.» Ethan Zuckerman Plattformen des Web 2.0 24 02.04.09 / MIG
    25. Plattformen des Web 2.0: Blogs 02.04.09 / MIG 25
    26. Weblogs und Blogger • Ein Weblog, kurz Blog, ist eine periodisch aktualisierte Webseite, eine Art „Tagebuch“. Die Autoren dieser Seiten nennt man Blogger. • Auf die einzelnen Einträge können Leser mit Kommentaren und/oder Ratings reagieren. • Einfluss: Je verlinkter, desto grösser. 02.04.09 / MIG 26 Quelle: Logic + Emotion, 2006
    27. Plattformen des Web 2.0: Wikis 02.04.09 / MIG 27
    28. Die Weisheit der Vielen • Ein Wiki (hawaiisch für „schnell“), ist eine Webseite, deren Inhalte von den Benutzern nicht nur gelesen, sondern auch online geändert werden können. • Wikis ermöglichen es verschiedenen Autoren, gemeinschaftlich an Texten zu arbeiten. 02.04.09 / MIG 28
    29. Plattformen des Web 2.0: Social Networks 02.04.09 / MIG 29
    30. XING, Facebook und der ganze Rest • A social network service focuses on building online communities of people who share interests and/or activities, or who are interested in exploring the interests and activities of others. Most social networks provide a variety of ways for users to interact, such as e-mail and instant messaging services. 02.04.09 / MIG 30 Quelle: Nutzung von Sozialen Netzwerken, ethority, 2008
    31. «A lot of our successes don't have anything to do with anything our executives thought were a good idea.» Sergey Brin Geschäftsmodelle im Web 2.031 02.04.09 / MIG
    32. Web 2.0 Business Model Framework 02.04.09 / MIG 32 Quelle: Högg et al., 2006
    33. [1] Produkte 02.04.09 / MIG 33
    34. [2] User Generated Content • Bürgerjournalismus • Blogs • Videos, Podcasts • Wikis • Bewertungen, Rezensionen • Tagging, Metadaten • Geotagging • Prosumer • … 02.04.09 / MIG 34
    35. [2] Klassifikation der Nutzer Aktive Prosumer Multiplikatoren Konsumenten 02.04.09 / MIG 35 Quelle: Forrester, NACTAS Q4 2006
    36. [3] Veränderung der Werkette • Das Web 2.0 verändert die Wertkette der klassischen Internetwirtschaft in den folgenden Bereichen: – Stufen 1-2: User Generated Content – Stufen 3 und 5: Plattformen (Social Networks, …) und Technologie (RSS, …) 02.04.09 / MIG 36 Quelle: Meckel et al., 2009
    37. [3] Content is still king – nur anders • Web 2.0 ermöglicht es jedermann, eigene Inhalte zu veröffentlichen. • Dadurch verlieren die klassischen Massenmedien ihre Gatekeeper-Funktion. • Nutzer profitieren von den Feedback-Möglichkeiten. • User Generated Content verschiebt und hebt die Grenze auf zwischen Medienproduzenten und -konsumenten  Prosumer 02.04.09 / MIG 37
    38. [4] Erlösmodelle im Web 2.0 1/3 • Zugang zu API – Google bietet Dritten Integration der eigenen Suchtechnik an. • Verkauf von Services an den Long Tail – Salesforce.com bietet CRM- Lösungen und –Lizenzen für sehr wenig Geld. • Verkauf von Nutzerdaten – Facebook versuchte, Daten seiner registrierten Nutzer an Werbepartner zu verkaufen. 02.04.09 / MIG 38 Quelle: Meckel et al., 2009
    39. [4] Erlösmodelle im Web 2.0 2/3 • Umsatzbeteiligung bei Transaktionen – Ebay erhält Provisionen für jeden Verkauf. • Werbung – Viele Seiten verkaufen klassische Bannerwerbung oder nutzen Google AdSense. • Value-added platform – Amazon Web Services stellt die technische Infrastruktur (Speicher, Rechenleistung, …) zur Verfügung. 02.04.09 / MIG 39 Quelle: Meckel et al., 2009
    40. [4] Erlösmodelle im Web 2.0 3/3 • Mitgliedschaften: Freemium und Premium – XING bietet den Nutzern sowohl eine kostenlose Basis- wie auch eine kostenpflichtige Premiummitgliedschaft. And of course: • IPO oder Exit-Strategie … – MySpace 2005: $580 million – YouTube 006: $1.65 billion – Bubble/Krise? 02.04.09 / MIG 40 Quelle: Meckel et al., 2009
    41. [4] Fiktives Erlösmodell: It‘s in the mix • 40% Premium-Mitgliedschaften • 42% Google AdSense • 10% direkt verkaufte Anzeigen (Banner) • 5% InText-Advertising • 3% Amazon-Provision 02.04.09 / MIG 41 Quelle: Meckel et al., 2009
    42. Agenda 1. Inhalt und Zielstellung 2. Bullshit Bingo: Theorien und Konzepte des Web 2.0  Definition des Web 2.0  Prinzipien des Web 2.0  Plattformen des Web 2.0  Geschäftsmodelle im Web 2.0 3. The Real Deal: Web 2.0 im Unternehmen  Web 2.0 in der Corporate World  Intranet 2.0: Was Mitarbeiter in der Zukunft erwarten 4. Fragen und Diskussion 02.04.09 / MIG 42
    43. Warum Web 2.0 im Unternehmen? Web 2.0 = Vielfalt von Paradigmen, Prinzipien, Methoden und Werkzeugen Paradigmen: Interaktion, Kultur Prinzipien: Offenheit, Konnektivität, Interaktivität, Flexibilität Methoden: Permanent Beta, Tagging, … Werkzeuge (Technologie): AJAX, RSS, API, Mashup, … «In part because individual judgement is not accurate enough or consistent enough, cognitive diversity is essential to good decision making.» James Surowiecki 02.04.09 / MIG 43
    44. Enorme Ineffizienz beim Wissensaustausch Wissensarbeiter • finden vieles leichter im Internet statt im Intranet • verwenden lieber Online-Applikationen statt Desktop- Applikationen • nutzen das (teure) Intranet kaum • hängen nicht an althergebrachten Methoden, Mustern usw. 02.04.09 / MIG 44 Quelle: E2.0-Studie, Berlecon, 2008
    45. Unternehmen werden Social Networks Partner Kunden Mitarbeiter 02.04.09 / MIG 45
    46. Effizienz, Qualität und Innovation E-Mail Overload reduzieren Relevanz steigern Experten finden (Fach-) Kollegen vernetzen 02.04.09 / MIG 46
    47. The Big Four „71 % of CIOs prefer Web 2.0 tools for the enterprise from a large incumbent vendor.“ (Forrester 2007) 1. Microsoft  SharePoint 2. IBM  Lotus Connections 3. Intel  Suite Two 4. Cisco  WebEx 02.04.09 / MIG 47
    48. State of the Nation: Enterprise 2.0 02.04.09 / MIG 48 Quelle: Enterprise 2.0, BITKOM, 2008
    49. Web 2.0 wird die Arbeitswelt verändern • Die „digital natives“ kommen früher oder später als MA ins Unternehmen. • Sie sind überall und immer online. • Kollaboratives Arbeiten und Informationssuche im Web 2.0 sind Alltag. • Sie wollen die gewohnten Tools auch am Arbeitsplatz. • Kulturwandel: Shift happens! 02.04.09 / MIG 49
    50. SHIFT HAPPENS! Kuturwandel Web 2.0 I want it when I want it [Time Shift] I want it how and where I want it [Place Shift] I want to be able to influence, talk back, determine [Control Shift] I want real value for my money – or else … [Money Shift] I want real value for my attention – or else … [Attention Shift] 02.04.09 / MIG 50 Quelle: MediaFuturist, 2009
    51. Zusammenfassung 02.04.09 / MIG 51
    52. Agenda 1. Inhalt und Zielstellung 2. Bullshit Bingo: Theorien und Konzepte des Web 2.0  Definition des Web 2.0  Prinzipien des Web 2.0  Plattformen des Web 2.0  Geschäftsmodelle im Web 2.0 3. The Real Deal: Web 2.0 im Unternehmen  Web 2.0 in der Corporate World  Intranet 2.0: Was Mitarbeiter in der Zukunft erwarten 4. Fragen und Diskussion 02.04.09 / MIG 52
    53. Fragen und Diskussion 02.04.09 / MIG 53

    + Michael GisigerMichael Gisiger, 7 months ago

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