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Du bist dankbarkeit

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  • 1. Thilo Schneider Du bist Dankbarkeit ®Die richtige Geisteshaltung scha!t Dankbarkeit! Mit einem Vorwort von Prof. Dr. Rolf Osterho!
  • 2. Thilo SchneiderDu bist Dankbarkeit®Die richtige Geisteshaltung scha!t Dankbarkeit!1. Auflage© Thilo Schneider
  • 3. HaftungsausschlussDas Werk, einschließlich aller seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertungaußerhalb des Urhebergesetzes ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und stra"ar. Dasgilt im Besonderen für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und dieEinspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. Es ist deshalb nicht gestattet,Abbildungen und Texte zu verändern oder zu manipulieren. Auch die Weitergabe an Dritte istohne Zustimmung des Verlages nicht erlaubt.Hinweis an die Leser:Alle Beispiele, Informationen, Anregungen und Tipps basieren auf den Erkenntnissen sowieder Gesetzeslage zum Zeitpunkt der Drucklegung und wurden mit der größtmöglichenSorgfalt zusammengestellt.Dabei wurde darauf geachtet, dass die gewählten Beispiele allgemein übertragbar sind. Trotzaller Sorgfalt sind Fehler jedoch nicht ganz auszuschließen. Weil sich in Einzelfällen und durchÄnderungen von Gesetzen und Vorschriften eventuell andere Umstände ergeben können, istjedoch eine Haftung von Verlag und Autor für Vermögensschäden aus der Anwendung der hiererteilten Ratschläge ausgeschlossen. Auch können Autor und Verlag weder eine Garantie nochirgendeine Haftung für Personen!, Sach! oder Vermögensschäden, die auf fehlerhafte Angabenin diesem Buch zurückzuführen sind, übernehmen.Die UrheberInnen der in diesem Report enthaltenen Sprüche, Zitate und Aphorismen sindgenannt.Fehlen sie, dann waren sie nicht eindeutig feststellbar. Das gilt auch für Spruchweisheiten ausdem Volksmund und für Neuformulierungen alter oder zu langer Sprüche.Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck # auch auszugsweise # nur mit Genehmigung des Verlages.
  • 4. Das schwerste Wort heißt nicht Popocatepetl wie der Berg in Mexico undnicht Chichicastenango wie der Ort in Guatemala und nicht Ouagadougou wie die Stadt in Afrika. Das schwerste Wort heißt für viele: Danke! Josef Reding
  • 5. ThS Vorwort Wir sind was wir denken. Wir haben in jedem Moment unseres Lebens die Möglichkeit unser Leben zu verändern. Jeder von uns ist der Schöpfer seiner Realität. Warum, so frage ich mich, erscha!e ich mir nicht ein Leben voller Gesundheit, Liebe, Glück, Lebensfreude und Erfolg? Und vor allem " voller Dankbarkeit? Im B u d d h i s m u s " d e m i c h m i c h s e i t Jahrzehnten sehr verbunden fühle, heißt es„An‘s Licht kommst du erst durch‘s Leid“.Ja, ich habe diese Erkenntnis in meinem eigenen Leben bittererfahren dürfen. Erst als ich innerlich bereit war aus denniederziehenden Ereignissen und Erlebnissen zu lernen, dieFehlschläge als Chance zu akzeptieren, erwuchs eine starkeDankbarkeit in mir.Was nicht heißen soll, dass Dankbarkeit immer nur aus einer Notheraus geboren wird. Heute weiß ich " ich spreche im Coachingund in Vorträgen bereits begeistert darüber " Dankbarkeit ist eineFrage meiner geistigen Einstellung. Ein Element meiner innerenHaltung, die mit Würde und Achtung einhergeht. Erleben undleben wir wieder Dankbarkeit als ein Quell der Freude und desGlücks, ganz wertfrei, ohne Erwartung.Unsere heutige Hektikgesellschaft ist arm an Dankbarkeit. Immermehr Menschen erwarten und fordern immer mehr von ihrenMitmenschen. Doch was geben sie selber? Wie kann ich ernten,ohne vorher zu säen? Nach dem Gesetz der Resonanz kann meineinnere Dankbarkeit eine äußere Dankbarkeit schöpfen. MeineDankbarkeit ist der Königsweg zum Glückf!So wünsche ich diesem Buch von Thilo Schneider aufgeschlosseneLeser, die voller Dankbarkeit ihr Leben als erfolgreicher Regisseurgestalten.Prof. Dr. Rolf Osterho!! ! 1
  • 6. ThSIch habe lange darüber nachgedacht, was eigentlich die Essenz ist, Esperanto: dankon!die sich wie ein roter Faden durch mein Leben zieht und mir Halt,Zuversicht und Zielstrebigkeit verleiht, und zwar in einem Maße,dass ich bis zum heutigen Tag davon profitiere und nun in der Lagebin, sie an meine Mitmenschen weiterzugeben ohne etwas dadurchzu verlieren, sondern nur zu gewinnen.So gab es in meinem Leben immer wieder Ereignisse die viel Kraft,Geduld und Ausdauer von mir forderten und oft genug glaubte ichmich am Ende meiner Energie, tief vergraben in einer Krise undzugedeckt mit der schweren Last der Verantwortung für michselber oder für Andere.Nie hatte ich in diesen Zeiten einen ausgereiften Plan für jedeEventualität, kein Wegweiser stand o!en und hilfreich vor mir undzeigte mir einen Weg raus aus der problematischen Situation. Undniemand sagte mir, dass diese Krise, wenn auch problematisch, sod o c h m i t e i n e m We n d e p u n k t v e r k n ü p f t , e i n eEntscheidungssituation darstellt und der engste Weg sich voreinem ö!net, wenn man glaubt, dass nichts mehr weiter geht.Heute weiß ich, dass eine Krise eine wichtige Herausforderung fürJeden darstellt, der sich dessen bewusst ist. Die „Krise“ ist eingriechisches Substantiv zum altgriechischen Verb „krinein“,welches „trennen“ und „#unter"$scheiden bedeutet #Hermann, 1969nach Designing and Evaluation Games and Simulations. A ProcessApproach, M. Gredler, 1992$Also beinhaltet die Krise eine Entscheidung, eine Wendung aufdem Höhepunkt einer problematischen Situation, für die man sichentscheidet. Aber dass es sich um eine erleichternde Wendehandelt, merkt man erst wenn die Krise abgewendet oder beendetist.Doch damals wusste ich in meinem jugendlichen Leichtsinn undmanch völlig neuen und unbekannten Situationen in späterenJahren noch nichts von dieser Chance innerhalb einer Krise. Unddennoch besann ich mich unbewusst inmitten dieser Tiefpunkteauf etwas das mir geblieben war. Etwas das mich davon abhieltvollkommen zu verzweifeln und aufzugeben. Etwas das michantrieb weiter zu machen, auch wenn es auf den ersten Blick soaussah, als wenn ich mein Schi! mitten ins Auge des Sturms lenkenwürde.Was also war es, was mich Münchhausens Erzählungen gleich, ameigenen Schopf packen ließ, um mich mit einer Kraft die mitmeinem Willen wuchs, aus der Düsternis zu ziehen und michwieder auf die Beine stellte?! ! 2
  • 7. ThSErst viele Jahre später, nachdem ich in der Lage war, die Hebräisch: toda!vergangenen Ereignisse zu reflektieren, kam mir in den Sinn, dassdiese Kraft, so grandios und mächtig sie auch in meinem Lebengewirkt hat, mit einem schlichten und sanften Wort zuumschreiben ist: DankbarkeitJa, Dankbarkeit ! Aber was hat Dankbarkeit mit Kraft, Energie,Macht oder Zuversicht zu tun? Oh, jede Menge. Schauen Sie sichdoch mal mit mir zusammen die einzelnen Definitionen vonDankbarkeit an und Sie werden sehr schnell erkennen, dass hinterdiesem schlichten Wort eine gewaltige Welt existiert.In der Etymologie finden wir den Hinweis, dass “Dank” eigentlichvom Ausdruck “danke” kommt und eine Verkürzung von “ichdanke” ist. Das Verb “danken” wiederum und der “Dank” gehenzurück auf althochdeutsch “danc”, wobei diese einst die Bedeutung“Absicht”, “Gedanke” bzw. entsprechend “beabsichtigen”bedeuteten und hängen somit eng zusammen mit “denken”.Folgt man dieser logischen Spur, so könnte man sagen, dass “ichdanke” auch “ich denke” heißen kann und dass somit ein Gedankeoder das angehängte ausgesprochene Wort #Sätze$ verbunden miteinem bestimmten Gefühl eine Äußerung dankbarer innererHaltung ist.Aber was für eine innere, gefühlvolle Haltung ist das, die wir mitDankbarkeit verbinden?Nun, zuerst ist da also ein Gedanke. Ein Gedanke für den wir unsentschieden haben. Doch sind wir in der Lage, noch einen Schritthinter diesen Gedanken zu gehen und uns zu fragen, was vor demGedanken steht?Genau, das Bewusstsein. In der engeren Auswahl an Definitionenfinden wir, dass das Wort “Bewusstsein” aus dem lateinischen unda l t g r i e c h i s c h e n ko m m t u n d s o v i e l w i e “M i t w i s s e n” ,“Miterscheinung”, “Mitbild”, “Mitwahrnehmung” und “bei Sinnensein” bedeutet. Desweiteren wird darauf hingewiesen, dassBewusstsein der Besitz und die Empfindung mentaler Zuständeund anderen Vorstellungen und Gedanken aller Art und Formen ist.Das muss uns als Erklärung für unsere Zwecke erst einmal genügen,denn unser Bewusstsein ist, auch angesichts unserer heutigengroßartigen Wissenschaft immernoch eines der größten ungelöstenRätsel von Philosophie und Naturwissenschaft.Der Philosoph Thomas Metzinger erklärt:”Das Problem desBewusstseins bildet heute % vielleicht zusammen mit der Fragenach der Entstehung unseres Universums % die äußerste Grenzedes menschlichen Strebens nach Erkenntnis.”! ! 3
  • 8. ThSUnd Roger Penrose zeigt mindestens vier mögliche Sichtweisen für Koreanisch: kam sahdas Bewusstsein auf: hamnida! A: Alles Denken ist Berechnung. Der Eindruck bewusster Wahrnehmung entsteht einfach durch die Ausführung geeigneter Berechnungen. B: Bewusstsein ist eine Eigenschaft physikalischer Vorgänge im Gehirn. Diese Prozesse lassen sich mit Computern rechnerisch simulieren, die Berechnungen alleine scha!en aber noch kein Bewusstsein. C: Es gibt physikalische Prozesse im Gehirn, die zu Bewusstsein führen, diese lassen sich aber mit Computern nicht rechnerisch simulieren. In diesem Fall wird eine neue Physik erforderlich. D: Bewusstsein lässti sich überhaupt nicht wissenschaftlich erklären, weder physikalisch noch mittels Computersimulation.Völlig gleichgültig, welche dieser Sichtweisen wir für uns als wahrbezeichnen, Fakt ist, dass unser Bewusstsein der Initiator unsererGedanken ist und wenn wir uns den obigen Satz „...und dass somitein Gedanke oder das angehängte ausgesprochene Wort #Sätze$,verbunden mit einem bestimmten Gefühl eine Äußerungdankbarer innerer Haltung ist“ in Erinnerung rufen, dann fällt unsauf, dass noch eine weitere wichtige Komponente hinzu kommt,nämlich das Gefühl.Bewusstsein " Gedanke " Gefühl " Äußerung, führen uns also voneiner Seite aus zur Definition von Dankbarkeit. Doch das ist nichtalles.Für viele Menschen bedeutet Dankbarkeit eine bestimmte Art voninnerer Haltung die dann eintritt, wenn diese Menschen etwasbekommen haben. Sei es nun in Form von Geld, Gegenstände,Wissen, Lob oder Anerkennung. Diese Menschen sind frohdarüber, dass man ihnen etwas gegeben hat und fühlen den Wunsches zu erwidern, also etwas als/aus Dank zurückzugeben. Wirkönnen dementsprechend aufgrund der genannten Definition von“Dank” davon ausgehen, dass in einer Situation in der ein MenschEtwas bekommt, dieser einen konzentrierten Gedanken hat dermit dem dazu gehörigen Gefühl dazu führt, seinem Gegenüberebenfalls Etwas zu geben. Im gleichen Maße, oder womöglich sogarnoch stärker, wie er geben möchte, wertschätzt er in diesem! ! 4
  • 9. ThS Moment den Augenblick und das Bekommene und es entsteht eine Lettisch: paldies! innere Haltung der Acht"samkeit, eine Verbundenheit und dankbare Gesinnung. Thomas von Aquin hat genau diesen Aspekt der Dankbarkeit als eine komplexe menschliche Wirklichkeit bezeichnet und glaubt, dass sich der Begri! “Dankbarkeit” aus verschiedenen Graden des Ve r s t ä n d n i s s e s z u s a m m e n s e t z t , d i e d u r c h a u s l o g i s c h nachzuvollziehen sind. So findet sich bei Thomas von Aquin erst das “Anerkennen” des Erhaltenen, dann das “Lob” #Danksagung$ und schließlich die “Rückerstattung”, ob nun sofort oder zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt. In diesem Zusammenhang ist es ein Nehmen und Geben, wobei das Geben nicht nur einen gewollten Ausgleich scha!en sollte, sondern auch weil sich damit auf eine anerkannte Art und Weise Dankbarkeit ausdrücken läßt. Betrachtet man diese “Anerkennung % Lob " Rückerstattung”" Kombination, so stellt man sehr schnell fest, dass Dankbarkeit wirklich mit denken zu tun hat. Denn es kann ja nur der dank "bar sein, der wirklich konzentriert denkt und die Handlung des Gebenden bedenkt und selbst erst einmal in Gedanken eine Handlung vollzieht. Nimmt allerdings Jemand, ohne sich zu bedanken oder einen dankbaren Ausgleich in Form einer Gegenleistung zu erbringen, das Geschenkte in Besitz, so kann der Wohltäter mit gerechtfertigter Kritik “Gedankenlosigkeit” und “Undankbarkeit” als verbale Kritik äußern. Ob der Schenkende nun in der Dankbarkei! Erwartung einer Gegenleistung mittels Gabe oder Danksagung = gehandelt hat, ist in diesem FallGefühlvo"e Gedanke# irrelevant, denn unsere Konzentration richtet sich ganz auf Denjenigen der beschenkt wurde und Dankbarkeit empfindet. Ich persönlich würde Dankbarkeit als einen konzentrierten und gefühlvollen Gedanken bezeichnen. Aber welche Definition finden wir noch? Ich möchte versuchen an die Quintessenz von Dankbarkeit heran zu kommen und ich freue mich besonders darüber, dass SIE mich auf diesem Weg begleiten. Ganz wie Alice, die dem weißen Kaninchen in den weit verzweigten Bau unter der Erde folgt, um schließlich an ihr Ziel zu gelangen. ! ! 5
  • 10. ThSIst Ihnen schon einmal aufgefallen, dass Dankbarkeit immer Weißrussisch: dziakujuirgendwie mit Freude zu tun hat? Mit einem Gefühl des Glücks,auch wenn je nach Tiefe der empfundenen Dankbarkeit diesesGefühl mal kürzer oder länger andauert. Und dass man nie dankbarund gleichzeitig unglücklich sein kann?So ist Dankbarkeit also ein Zustand der Freude, des Glücks, derLeichtigkeit, Freiheit, der Unabhängigkeit und der Wertschätzungeines Geschenks oder einer Gegebenheit.Vielleicht mögen Sie nun einwenden, dass diese Art vonDankbarkeit immer etwas mit “Bekommen” zu tun hat. Ichbekomme ein Geschenk und bin dankbar dafür. Oder ich erlebemit meinem Partner eine schöne Situation und bin dankbar.Womöglich lächelt mich mein Kind auf eine besondere Art undWeise an, sodass ich in Dankbarkeit zerfließe. Ja, in diesem Fallhaben Sie absolut Recht. Aber ich möchte im Speziellen auf dieDankbarkeit tre!en, die auch dann zum Vorschein kommt, wennwir sie unabhängig von bewusst erkannten Äußerlichkeiten, ganzfür uns alleine und im stillen Kämmerlein empfinden und die dochso groß sein kann, dass sie Berge versetzt und Unmöglichesmöglich macht.Diese Art von Dankbarkeit steht nicht in Wechselwirkung vonNehmen und Geben und sie richtet sich auch nicht danach, ob sievorher aufgrund sozialer/gesellschaftlicher Strukturen dazuaufgefordert wurde.Und auch wenn Dankbarkeit, ob nun in verbaler oderhandlungsorientierten Form geäußert, zu unserer gesellschaftlichenForm gehört, so wird heute bei Weitem nicht mehr so viel gedankt,wie das früher der Fall war. Vielleicht wussten die Menschen inZeiten, in denen noch vieles im wahrsten Sinne der Aussage “imSchweiße deines Angesichts” erarbeitet wurde, ein Geschenk,Hilfe oder Wohltätigkeit besser anzunehmen als das heute der Fallist.“Investition” ist im Grunde genommen das, was heute fürDankbarkeit steht, denn hört man nicht immer wieder, dass “eineHand die andere wäscht”, “wie du mir, so ich dir” oder “im Namendes Gesetzes”. Und besinnen sich nicht die meisten Menschen derzivilisierten Welt auf die, von gewissen Grundrechten ausgehendeGerechtigkeit, die von staatlichen Einrichtungen über dieJahrtausende geprägt und überwacht wurden und werden?Heutewird verlangt, gefordert, befohlen und selbstverständlich erwartet,da die meisten Menschen denken, dass das Geforderte ihnensowieso zusteht, und wird dann tatsächlich etwas scheinbar! ! 6
  • 11. ThSSelbstloses getan, so bekommt man erwartungsgemäß eine Tschechisch: d!kuij!Quittung oder einen Spendenbeleg, dessen Betrag man von derSteuer absetzen kann.Für Viele ist also eine Handlung in diesem Zusammenhang eineInvestition die sehr wohl mit etwas zu tun hat, das man dannzurück bekommt.Dankbarkeit wurde aber eigendlich immer mit Selbstlosigkeit,Moral, Ethik und Anstand in Verbindung gebracht und bedanktesich Jemand aus tiefstem Herzen, so kam dies einem Wert gleich,der mit Gold nicht aufzuwiegen war.Heute besitzt die Dankbarkeit immernoch den gleichen Wert, aberviele Menschen sind nicht mehr in der Lage diesen Wertanzuerkennen und für sich zu nutzen, und scheinbar selbstbewussteMenschen können alles mögliche tun, ob nun Forderungen stellen,hohe Erwartungen äußern oder andere kritisieren.Nur das Wort “Danke” kommt ihnen nur sehr schwer oderüberhaupt nicht über die Lippen.Andererseits können wirklich selbstbewusste Menschen ihreDankbarkeit auch selbstbewusst zum Ausdruck bringen und somitsehr oft unvergessen bleiben.Absichtsloses Geben und Danken ist etwas, das wieder erlerntwerden muss und der Anfang beginnt bei einem selbst.Wir erinnern uns? Danken kommt von Denken. Also hat einMensch der nicht mehr dankt, schon vorher aufgehört zu denken?!Aber gerade das Denken macht doch einen Menschen aus undunterscheidet uns von den Tieren.Wenn wir uns bedanken, dann sind wir dabei zu be"denken. Wirdenken über das Geschehene nach. Machen uns die Situation ganzbewusst und äußern mit einem guten Gefühl unsere Dankbarkeit.Ich las einmal, dass in einer der afrikanischen Sprachen das Wort“danken” mit “rückwärtschauen” übersetzt wird und das fand ichsehr passend. Denn wir schauen zurück, reflektieren und werdenuns des Dankes bewusst, auch wenn dieses zurück schauen dasHier und Jetzt betri!t.Bleiben wir noch ein wenig bei dem von uns empfundenen Dank,der nichts mit einer zu erwartenden Gegenleistung zu tun hat undversuchen wir, uns diesem Gefühl und der damit verbundenenEinsicht mehr und mehr zu nähern, um die Quintessenz dieserKraft zu erkennen.Doch darin liegt eine große Schwierigkeit, aber auch eine großeHerausforderung. Denn da wir so sehr damit verhaftet sind,Dankbarkeit nach außen an eine Situation oder eine Person zurichten, haben wir schon vollkommen vergessen, dass das Gefühl! ! 7
  • 12. ThSder Dankbarkeit erst in uns selbst entsteht und dort auch seine Slowenisch: hvala!Berechtigung und Aufmerksamkeit verdient, unabhängig vonÄußerlichkeiten an die wir einen Dank richten.Allerdings macht uns unser Verstand, der geboren aus persönlichenErfahrungen, egoistischem Verhalten #egoistisch im Sinne vonrücksichtslos$ und identifizieren mit gesellschaftlichen Zwängen,immer wieder einen Strich durch die Rechnung. Nämlich dann,wenn wir uns von all diesem lossagen wollen. Wenn auch nur füreinen kurzen Moment und uns auf da s Hier und Jetztkonzentrieren wollen, um über das gerade Erlebte vorbehalts" undurteilslos zu reflektieren.Denn Dankbarkeit/Denken existiert nur im Jetzt. Es ist einMoment in unserer Zeit, der uns inne halten und den Strom derZeit, so wie auch die Einflüsse unserer Umwelt anhalten läßt.Unserem Verstand gefällt dies überhaupt nicht, denn er möchtebeherrschen, kontrollieren, alles wissen und seine Bedürfnisse undErwartungen weiterhin erfüllt bekommen. Der Verstand ist immerauf der Suche nach etwas, an dem er sich festhalten kann, um seinscheinbares Selbstwertgefühl aufrecht zu erhalten und genau diesesfindet er in Hülle und Fülle in Äußerlichkeiten.Sei es durch eine Sache oder eine Person die ihn bestätigt undbauchpinselt.Treten wir allerdings für einen Moment aus diesem Bereich heraus, konzentrieren uns auf das Jetzt und danken dem, das gerade im Hier seinen Platz gefunden hat, enthebt uns diese Handlung kurz unserer Verstandesebene auf eine andere zeitlose Ebene. Wir entfernen uns von der Zeit und dem damit verbundenen Verstand und halten so lange an, bis wir uns entscheiden ihn wieder für unsere Zwecke zu benutzen. Beschäftigen wir uns zu sehr mit u n s e r e m Ve r s t a n d , s i n d w i r Gefangene von Er war tungen, Wünsche, Anerkennung, Lob,Beachtung, Vergangenheit, Zukunft und die damit verbundenenÄngste.Das ist nichts Schlimmes und sollte uns auch keine Sorgen bereiten,denn wir sind in der wunderbaren Lage, uns jederzeit für dieGegenwart, das Hier und Jetzt zu entscheiden. Wir haben dieunermessliche Kraft uns zu erlauben, das zu sein was wir wollenund auch wann wir wollen.Dankbarkeit trägt uns für einen kurzen Moment, und späterwomöglich auch länger, über die Grenzen unseres Verstandes! ! 8
  • 13. ThS hinaus und macht Platz für potentiellen Raum. Schwedisch: tack! Materiell absolut leer % potentiell unendlich voll Durch die Entscheidung schält sich das heraus, was wir letztendlich erscha!en wollen. Die Dankbarkeit, das Denken ist also eine Aufmerksamkeit die wir auf den gegenwärtigen Moment, die gerade erlebte Situation richten, ohne diese zu bewerten oder zu verurteilen. Wir halten für einen Moment inne, beobachten und nehmen einfach nur wahr, ohne einen Widerstand, ein bewertendes Gefühl oder eine Negativität zu empfinden und nehmen alles als “so ist es” an. In diesem Zusammenhang fällt mir ein Gedicht von Erich Fried ein, das den Moment der Beobachtung sehr schön widergibt. Was es is! Es ist Unsinn sagt die Vernun$ Es ist was es ist sagt die Lieb% Es ist Unglück sagt die Berechnung Es ist nicths als Schmerz sagt die Angs! Es ist aussichtslos sagt die Einsich! Es ist was es ist sagt die Lieb% Es ist lächerlich sagt der Stol& Es ist leichtsinnig sagt die Vorsich! Es ist unmöglich sagt die Erfahrung Es ist was es ist sagt die Lieb% Dankbarkeit im Sinne von beobachten, wahrnehmen und einfach “sein” ist nicht nur entscheidend für den Moment, sondern für all das was wir für die Zukunft festlegen. Alles was wir denken, fühlen und handeln trägt die Konsequenz der Zukunft schon in sich drin. Sind wir uns dessen bewusst, dass wir beispielsweise einen Apfelkern in den Händen halten, ohne diesen als gut oder schlecht zu bewerten, wissen wir auch mit Sicherheit, dass aus diesem Ke r n , i n f r u c h t b a r e E r d edenken fühlen handel# eingepflanzt, ein Apfelbaum mit Früchten entwachsen wird. Die mächtige Konsequenz des Apfelbaumes die im winzigen Apfelkern enthalten ist, liegt auch gleichermaßen in unserem Erkennen eines Apfelkerns. Und genauso verhält es sich mit allem was wir im Ist"Zustand für uns und ohne Bewertung erkennen, wobei die Bewertung ist ein sehr wichtiger Faktor in dieser Angelegenheit darstellt, denn sie ist ! ! 9
  • 14. ThSquasi die Qualität dessen was wir mit einpflanzen und dann auch, Rumänisch: mul"umesc!meist in verstärkter Form ernten.Würden wir einen Apfelkern einpflanzen, obwohl wir Äpfel nichtmögen # und wir tun ja desöfteren Dinge die wir anscheinend nichtwollen$ können wir davon ausgehen, dass uns der Apfelbaumirgendwann ein Dorn im Auge ist und wir den Baum am liebstenfällen würden. Dieser Baum hat uns nichts getan und doch hegenwir stärkere negative Gefühle gegen ihn, als gegen denursprünglichen Apfelkern.Wir sähen Ablehnung und ernten womöglich Hass.Münzen wir diese Apfelkern"und Apfelbaumgeschichte auf unsertägliches Leben, so werden wir schnell feststellen, dass es sehr, sehroft vorkommt, dass wir mit einer Situation, einem Menschen,einem Umstand, einer Entscheidung oder der Gegenwart nichteinverstanden sind und wir jammern, zetern und beschweren unsdarüber, dass das Schicksal so ungerecht mit uns umspringt. Dabeiist es das bewertete Schicksal, das wir selber eingepflanzt, wachsenließen und schließlich im gegenwärtigen Zeitpunkt ernteten.Wie heißt es so schön in der Bibel: Wer Wind sät, wird Sturmernten.Wir halten also fest, dass es von entscheidendem Vorteil ist, wennwir in unserem Denken bewusster werden, damit wir vonvornherein erkennen, welche Potentiale oder Konsequenzen inunseren Entscheidungen enthalten sind.Warum, so fragte ich mich, tun wir dies?Warum begeben wir uns immer wieder in Situationen die uns inStress, Chaos und Zerstörung versetzen? Umstände die unsunangenehm und nicht gewollt vorkommen?Nun, um zu lernen. Denn verläuft unser Leben in ruhigen undgewohnheitsmäßigen Bahnen, gibt es nichts mehr das unsüberrascht und uns fordert. Doch es ist ein Grundbedürfnis desMenschen zu wachsen, zu lernen und über seine Grenzen hinaus zuleben. Für die meisten ist dies nicht o!ensichtlich und ihreLebenskreise sind klein und unscheinbar, aber dennoch geratenauch solche Menschen in Situationen in denen ihr Weltbild einwenig auf den Kopf gestellt wird.Sie können davon ausgehen, dass wenn Ihr Leben abenteuerlich,aufregend und chaotisch ist, Ihr Wunsch nach geistigenHerausforderungen und Wachstum stark in Ihnen verankert istund Sie nichts auslassen, diese Saat sooft wie möglich auszusähen.Hier schließt sich irgendwie der Kreis zur Dankbarkeit. Denn! ! 10
  • 15. ThSDankbarkeit ist danken und danken ist denken und sich der Französisch: Merci!Gegenwart bewusst werden.We r d e n S i e s i c h d e s ö f t e r e n b e w u s s t , w i e s e h r I h r eAufmerksamkeit in der Vergangenheit, die Sie vielleicht bedrücktoder der Zukunft, die Ihnen Angst macht, verweilt? Aber was istmit der Gegenwart? Wie wäre es, wenn Sie diese mal nichtanalysieren, nicht bewerten und nicht verurteilen?Beobachten Sie einfach.Werden Sie zu einem stillen und gelassenen Beobachter derGegenwart.Und danken Sie sich selbst für diese Situation. Vollkommengleichgültig wie diese Situation auch gestaltet ist.Befreien Sie sich von jeder Bewertung und empfinden Sie tiefeDankbarkeit für die Möglichkeit der Erfahrung und der darausgewonnen Erkenntnis die Sie frei und o!en macht.Nichts und niemand Anderes ist dafür verantwortlich % nur Sie.Aber Sie empfinden Freude und Leichtigkeit dabei, wenn Sieerkennen dass Sie Ihrem Handeln mehr Aufmerksamkeitschenken, als dem erwünschten Ziel.Ja, es ist von Vorteil ein Ziel zu haben, aber indem wir uns das Zielimmer wieder vor Augen halten, vergessen wir die nötigen Schrittezu machen oder fallen über Steine die sich auf unserem Wegbefinden.Würdigen Sie also den gegenwärtigen Augenblick indem Siedankbar sind und Freude am Sein empfinden und für das was sichin der Gegenwar t befindet und handeln Sie in diesemBewusstesein. Sie werden dann genau das bekommen, was Sie auchgesät haben: Dankbarkeit, Freude, Anerkennung und Liebe inverschiedenster Form.Die Dankbarkeit als konzentrierter Fokus sollte also weder in derVergangenheit verhaftet bleiben, noch in der Illusion der Zukunftund erst recht nicht in Abhängigkeit stehen zu Personen, Dingen,Idolen oder Emotionen.Denn Dankbarkeit im Hier und Jetzt ist immer die Konsequenzdessen, auf was wir uns konzentriert haben.Sie erkennen nun, dass Dankbarkeit als konzentrierter Gedankeoder als Beobachten einer erlebten Situation, enorme Kräfte insich birgt, die Ihnen uneingeschränkt zur Verfügung stehen.Dennoch birgt diese Erkenntnis eine Herausforderung in sich drin,die sich gewaschen hat.Sie geben mir wahrscheinlich Recht, wenn ich behaupte, dass Siesich jeden Tag viele, viele Male für irgendetwas entscheiden. Sieentscheiden ob Sie Tee oder Ka!ee zum Frühstück trinken, oderüberhaupt nichts trinken.Sie entscheiden welche Kleidung Sie tragen werden, ob Sie zur! ! 11
  • 16. ThS Arbeit gehen oder nicht und mit welcher inneren Einstellung Sie Chinesisch: xie xie (!!) Ihren Mitmenschen begegnen. Ihre Entscheidungen, ob nun bewusst oder unbewusst getro!en, sind wie kleine Apfelkerne die Sie auspflanzen oder Samen die Sie sähen und von dem Moment an, in dem der Samen beginnt zu wachsen, werden Sie in dem was Sie tun beeinflusst. Sie erschaffen IhrenEntscheidungen tre(e# Lebensverlauf immer wieder a u f s Ne u e u n d w e r d e n gleichzeitig von den Ko n s e q u e n z e n Ihrer Entscheidung beeinflusst, sodass Ihr Leben nicht einfach nur geschieht, sondern auf eben jenen Entscheidungen basiert. “Und was ist, wenn ich mich überhaupt nicht entscheide? Wenn ich mich einfach nur so treiben lasse?” Nun, dann haben Sie sich dennoch entschieden. Nämlich sich treiben zu lassen. Sich nicht entscheiden heißt automatisch, dass man sich doch entscheidet. Die Erkenntnis über die Kraft der Dankbarkeit oder die Kraft des fokusierten Denkens beinhaltet selbstverständlich auch jene Bereiche in unserem Leben die besonderer Beachtung verdienen und die wir dennoch meistens ablehnen. Dabei handelt es sich um die verborgenen Anteile in uns, die ebenso in unsere Entscheidungen einfließen wie die Anteile die uns bewusst und angenehm sind. Ein Beispiel: Herr Müller entscheidet sich am Morgen für einen grauen Pullover und er tut dies aus bestimmten Gründen. Ich kenne diese Gründe nicht und es sind auch zu viele um sie aufzuführen, aber seine Entscheidung basiert auf jeden Fall auf einem bestimmten, nur für ihn wichtigen Grund. Wie dem auch sei, er verläßt das Haus um zur Arbeit zu gehen und wird schon vor der Haustür von seiner Nachbarin indirekt auf seinen Pullover angesprochen, indem sie behauptet, dass Herr Müller heute morgen blass aussieht und ihn fragt, ob es Ihm denn gut geht. Herr Müller ist sich aber keiner gesundheitlichen Probleme bewusst, verneint die Annahme leicht verwirrt und macht sich weiter auf den Weg zur Arbeit. Dort angekommen, bringt ihm seine Sekretärin sogleich dienstbeflissen eine Tasse Ka!ee und bemitleidet ihn aufgrund seines müden Erscheinungsbildes, wobei sie annimmt, dass er am Tag zuvor länger als üblich gearbeitet hat und sich dies in seinem Aussehen widerspiegelt. Herr Müller wird nun immer verwirrter, denn nichts von diesen Mutmaßungen tri!t auch nur annähernd zu und langsam ärgern er sich darüber, dass er diesen Eindruck vermittelt. ! ! 12
  • 17. ThSBei dem anschließenden Meeting dann läuft das Fass über, als der Polnisch: dzi#kuj#!Chef ihn zur Schnecke macht, in dem er behauptet, dass seineArbeiten an diesem Morgen einfach keinen Biss hätten, er denEindruck von Langeweile vermittelt und wohl nicht mehr in derLage sei verantwortungsvolle Arbeiten zu meistern. Er rät HerrnMüller sogar, sich ein paar Tage Urlaub zu nehmen, um sich seinerZiele und Verhaltensweisen klar zu werden.Schach und Matt % zumindest für diesen Tag.Im Normalfall wäre Herr Mülller wahrscheinlich am Bodenzerstört, total verunsichert und voller Fragen. Er würde sich alsOpfer äußerer Gegebenheiten sehen und sich über dieUngerechtigkeiten des Lebens beschweren.So oder so ähnlich, ob in abgeschwächter oder verstärkter Formläuft es in den meisten Fällen ab und der Teufelskreis in dem sichdie betre!ende Person befindet, hat vom vielen darin laufen, schonmetertiefe Gräben gebildet.Der Vorteil einer Opferhaltung #oh ja, es gibt tatsächlich einenVorteil$ liegt im Mitleid, das das Opfer von anderern erhält. HerrMüller bekäme durch das Mitleid ein gutes Gefühl, denn manwürde ihn darin bestätigen, dass er nichts für seine miserableSituation kann und somit auch keine Verantwortung von ihmerwartet wird.Der Nachteil allerdings ist für meine Begri!e schwerwiegender, dabei Herrn Mülller die Vorstellung bestärkt wird, nicht für seineSituation verantwortlich zu sein und auch weiterhin in derOpferhaltung bleiben zu wollen.Die Äußerung “Ich übernehme die volle Verantwortung!” ist diestärkste Art die eigene Opferhaltung loszuwerden und dieMachtlosigkeit verschwinden zu lassen.Herr Mülller würde in diesem Fall nachhause gehen, einefokusierte Einstellung einnehmen und sich für diesen Tagbedanken. Er würde sich fragen: Was genau bekam ich heutewidergespiegelt? Was gilt es für mich zu lernen? Ist es mir möglich,die Ausgangsbasis zu finden?”Auch wenn die Frage nach der Ausgangsbasis irrelevant ist, da derIst"Zustand das größte Potential zum Lernen in sich birgt, würdeich die Fra ge anhand meines Beispiels trotzdem ger nebeantworten, da sie uns die Möglichkeit gibt, immer näher an dasHier und Jetzt zu rücken.Herr Mülller hatte sich an jenem Morgen unbewusst dazuentschieden, gewisse Dinge die mit seiner Selbstsicherheit, seinemAuftreten oder seiner Position in der Firma zu tun haben, genauerunter die Lupe zu nehmen, um neue Entscheidungen tre!en zukönnen. # Wäre er absolut bewusst gewesen, so hätte er z.B. andiesem Tag das Haus erst garnicht verlassen und stattdessen seine! ! 13
  • 18. ThSKündigung geschrieben. $ Walisisch: diolch!So aber befand er sich noch im Alltags" und Gesellschaftstrott undwählte dementsprechend den üblichen Weg der Reflektion aufUmwegen.Damit das Ganze auch ins Rollen kommt und den Regeln dersozialen Gesellschaft entspricht, wählte Herr Müller am Morgenden grauen Pullover und brachte somit allein durch sein äußeresErscheinungsbild alles in Bewegung.Wenn man sich ein wenig mit der Farblehre auskennt oder auchnur ein Gespür für Farben hat, so weiß man, dass die Farbe Graudie Farbe des wolkenverhangenen Himmels an einem trüben Tagdarstellt. Sie ist die Farbe vollkommener Neutralität, Vorsicht undZurückhaltung. Eine eher unauffällige Farbe, die auch mitLangeweile, Eintönigkeit, Unsicherheit und Lebensangst inVerbindung gebracht wird.Alles in allem wird diese Farbe auf die gleiche Art und Weisebewertet, denn ihre Definition ist genauso wie die der anderen Fa r b e n t i e f i n u n s e r e m kollektiven Unterbewusstsein verankert. Herr Mülller weiß dies, wenn auch unbewusst und setzt mit der Entscheidung zu diesem Kleidungsstück von grauer Farbe ein Zeichen/ Symbol fest, auf das seine Mitmenschen auf eine bestimmte, von ihm er wartete Art und Weisereagieren, sodass er in die Lage gebracht wird wahrzunehmen, zureflektieren und daraus zu lernen.Vielleicht wollte Herr Mülller schon länger die Firma verlassen undbekommt diese Absicht nun widergespiegelt. Vielleicht hatte er esaber satt, immer irgendwie bewertet zu werden. Oder womöglichwollte er krank und erschöpft erscheinen, um ohne Reue undschlechtes Gewissen mal zuhause bleiben zu können.Wie gesagt, es kann viele Gründe geben.In der zweiten Variante aber ist es unwichtig, von was dieReflektion ausging. Wichtig hingegen ist die dankbare Haltung inder gegebenen Situation und die Bereitschaft die Verantwortung zuübernehmen und daraus zu lernen.Wäre Herr Mülller in der Lage gewesen, schon bei der erstenAussage seines Nachbarn ein fokusiertes Beobachten einzunehmenund dem Nachbarn für seine Äußerung zu danken, so hätte HerrMüller ganz schnell erkannt, dass er irgendwann einmal eineAbsicht formuliert hatte, die nun auf unerwartetem Weg alsReflektion auf ihn zukommt, damit er daraus lernen kann.! ! 14
  • 19. ThSJe öfter wir uns entscheiden, innerhalb einer uns betre!enden Türkisch: te$ekkür!Situation eine dankbare Haltung einzunehmen, um so schnellererkennen wir den hohen Lerngrad den wir dadurch erreichenkönnen.Wir trennen uns bewusst von unserer Umgebung und den damitverbundenen Reizen und auch von unseren üblich angeführtenGewohnheiten und Äußerungen oder körperlichen Verhalten undwerden zum dankbaren, bewertungsfreien Beobachter.Und da wir Menschen Gewohnheitstiere sind, ist es möglich, dassdiese Geisteshaltung des Beobachters ebenfalls zur Gewohnheitwird.“Die Menschen geben immer den Umständen die Schuld für das,was sie sind”, sagte der große englische Dramatiker GeorgeBernard Shaw.“Ich glaube nicht an Umstände. Die Menschen, die auf dieser Weltvorankommen, sind diejenigen, die aufstehen und sich nach denUmständen umsehen, die sie gerne hätten; und wenn sie sie nichtfinden, dann erscha!en sie sie.”Im Laufe meines Lebens habe ich erkannt, dass die Dankbarkeitmir die Möglichkeit gibt, auch belastenden und negativenErlebnissen etwas Positives abzugewinnen. Selbst im Unglück, #wasich heute schon nicht mehr als Unglück gezeichnen möchte$verfeinere ich immer mehr die Fähigkeit das zu sehen, was mirgeblieben ist, welche Unterstützung ich bekomme, welchePotenziale dennoch in einer Krise enthalten sind und dass sichimmer die Möglichkeit eines Neuanfangs bietet.Selbst wissenschaftliche Studien belegen, dass echte Dankbarkeiteine bedeutungsvolle, seelische Ressource ist, die einem hilft mitproblematischen Lebenssituationen besser umzugehen.In einer vorderasiatischen Kultur gibt es eine Gebetshaltung % eineHand wird auf das Herz und die andere Hand auf die Stirn gelegt %so aufrecht stehend beten diese Menschen jeden Morgen in dieaufgehende Sonne hinein ihr Gebet der Dankbarkeit.Eine wundervolle und würdevolle Haltung der Dankbarkeit.Natürlich ist es nicht immer einfach dankbar zu sein, vorallemwenn Neid, Missgunst, Misserfolge, Chaos und ähnlich gearteteLebensumstände einen enormen Druck auf einen ausüben undman das Gefühl hat, dass das Glück einen verlassen hat. Dennochsollte man sich vor Augen halten, dass Dankbarkeit, Glück undErfolg grundsätzlich zusammen hängen.Oft genug jagen wir dem Glück sprichwörtlich hinterher,zumindest der Art von Glück wie wir es uns vorstellen. Dabeiübersehen wir im Eifer des Gefechts allzu sehr das vorhandeneGlück das wir schon haben und dass wir im höchsten Maßedankbar dafür sein könnten.! ! 15
  • 20. ThS“Ich soll dankbar dafür sein, wenn ich einen Misserfolg nach dem Spanisch: igracias!anderen habe? Dankbar sein für die Wirtschaftskrise? Dankbardafür, dass mein Partner mich verlassen hat? Soll ich tatsächlichdankbar sein, dass mir das Wasser bis zum Hals steht?”So oder so ähnlich lauten die üblichen Ausreden um dankbar zusein. Und ich meine dankbar im Sinne unserer Definition vondanken % denken % wahrnehmen % reflektieren % lernen.Es ist nichts dagegen einzuwenden, dass man sich über gegebeneUmstände beschwert, darüber jammert und verzweifelt ist.Allerdings sollte dies spätestens dann ein Ende haben, wenn sichdie Bereitschaft meldet, aus diesem Jammertal auch wieder heraus kommen zu wollen. Frage ich einen Betro!enen, ob er denn bereit wäre dieHand aufs Her& negativen Gefühle loszuwerden und er beantwortet dies mit einem “Ja”, gebe ich ihm den Rat, sich eine Badewanne voll mit Sorgen,Jammern, Beschwerden, Ungerechtigkeit und Depressionenvolllaufen zu lassen #Selbstverständlich kann man auch noch Wasserdazu geben. Das macht es ein wenig angenehmer :"$$und solangedarin zu baden, bis die Haut an den Händen ganz schrumpeligwird. Dann sollte er sich abduschen, den ganzen Mist aus derWanne in den Abfluss schicken und sich darüber klar werden, waser alles noch hat, das sich zu leben, zu lachen und zu freuen lohnt.Ein Miss"Erfolg beinhaltet ja immerhin das Wort Erfolg.Und Wirtschaftskrise besteht aus Wirtschaft #das ist dochüberhaupt nicht schlimm$ und Krise, was wie wir am Anfangerfahren haben auch “unterscheiden” bedeutet.Steht einem das Wasser bis zum Hals, ist womöglich der Zeitpunktgekommen Schwimmen zu lernen.Sind Sie außer sich vor Ärger, sollten Sie wahrscheinlich in sichgehen.Sie glauben, dass Ihnen Jemand ein Bein gestellt hat? Nun,vielleicht deshalb, weil Derjenige Ihnen zu Füßen liegt.Sie haben den Kontakt zur Realität verloren? Keine Angst, diefindet Sie wieder!Sie finden, dass dies die Hölle ist? Mag sein, aber bedenken Sie,dass es im Paradies das bessere Klima gibt, in der Hölle aber dieinteressantere Gesellschaft.Sie sehen, es gibt immer etwas für das man dankbar sein kann,zumal Dankbarkeit die intensivste Form positiven Denkens ist.Unsere Einstellung gegenüber Ansprüchen und Absicherung hat zueinem großen Verlust der Fähigkeit des Dankens geführt, denn werist heute wirklich noch dankbar dafür, wenn er von Armut,Krankheit oder Arbeitslosigkeit befreit bleibt?! ! 16
  • 21. ThSWir können doch im Grunde genommen für alles dankbar sein, da Japanisch:jeder von uns unendlich viel Materielles und Nichtmaterielles arigato gozaimasubesitzt , über das man sich glücklich schätzen kann. Stattdessenwird all dies für selbstverständlich und nicht der Rede werterachtet.Dabei ist Dankbarkeit die beste Investition in unser Leben. Wobeidas Gefühl der Dankbarkeit ein echtes Kraftgefühl und sehr leichtz u e r z e u g e n i s t . Vo l l ko m m e n g l e i c h g ü l t i g i n we l c h e rGemütsverfassung man ist, wenn ich mir ins Bewusstesein rufe,wofür ich dankbar bin, dann durchflutet mich ein tiefes Gefühl derBefriedigung, der Freude, des Glücks und der Zufriedenheit. MeineStimmung hebt sich sogleich, wird heller und bessert sich.Für mich ist Dankbarkeit der beste Weg um Freude, Leichtigkeit,Freiheit und Glück erreichen zu können, denn ich weiß auch, dassDankbarkeit sich nicht in dem wieder findet was ich tue, sondernwie ich etwas tue.So nehme ich eine Situation dankbar an, ohne mich nach dem“Warum” zu fragen. Statt dessen richte ich meine Aufmerksamkeitauf das Hier und Jetzt und mein Tun, um die Frage nach dem“Wozu” zu klären.Sie kennen die “Matrix”"Filme? Im zweiten Teil dieser Triologietri!t Neo wieder auf das Orakel #dargestellt von einer alten Frau dieKekse mag$ und unter anderem findet folgende Unterhaltung statt:Orakel:Was Süßes?"Neo: "Wissen Sie nicht bereits, ob ich es will?"Orakel: "Was für ein Orakel wäre ich denn, wenn nicht!?"Neo: "Aber wenn Sie es bereits schon wissen, wie kann ich dannnoch wählen?"Orakel: "Weil du nicht hergekommen bist, um die Wahl zu haben.Du hast schon gewählt. Du bist hier, um zu verstehen, wozu dudich so entschieden hast. &Neo nimmt das Bonbon.Ich hatte gedacht, das hättest du schon längst kapiert."Sie verstehen auf was ich hinaus möchte?Sie können bis in alle Ewigkeiten nach dem Warum fragen. Aber dieAntwort darauf wird stets ein weiteres Warum beinhalten.Fragen Sie stattdessen innerhalb einer gerade erlebten Situationnach dem Wozu, gekoppelt mit dankbarer Wertschätzung für dieseErfahrung.Übernehmen Sie die volle Verantwortung für Ihr Handeln undakzeptieren und würdigen Sie den gegenwärtigen Moment, auchwenn er noch so schlicht und einfach, oder chaotisch und kiritschist.Sie vollziehen damit eine kraftvolle und spirituelle Handlung undschenken sich selbst die Freude am Sein.! ! 17
  • 22. ThS Sie erinnern sich? Man kann nie dankbar und gleichzeitig Englisch: thank you! unglücklich sein. Ich selbst kann doch für alles in meinem Leben unendlich dankbar sein. Wie ist das z.B. mit dem leckeren, heißen und wohlaromatisierten Ka!ee, der in Nullkommanichts aus meiner Ka!eemaschine in die vorgewärmte Tasse rinnt? Dafür sollte ich doch auf jeden Fall Antonius Faustus Naironus danken, denn dieser erwähnte 1671 zum ersten Mal von einer Legende aus der äthiopischen Region Ka!a, in der berichtet wurde, dass ein Teil einer Ziegenherde rote Früchte eines Strauches gefressen hatten und extrem lebhaft gewesen sein sollen. Und ich bedanke mich bei dem abessinischen Hirten, der die Früchte im Eigenversuch selbst gegessen hat und die gleiche belebende Wirkung erfuhr, worau(in ein Aufguss aus den Früchten zubereitet wurde. Von Johann Wolfgang von Goethe stammte die Idee, man solle die Bohnen destillieren. Beim Umsetzen des Gedankens entdeckte der Chemiker Friedlieb Ferdinand Runge das Ko!ein. Also vielen Dank Johann und Friedlieb. Desweiteren geht mein Dank an die vielen Menschen die für die Ernte, Verarbeitung, Transport und Verkauf zuständig sind. Sowie auch an Diejenigen die es mir ermöglichen, dass ich meine Lieblingska!eesorte im Laden einkaufen kann und nicht zu v e r g e s s e n a l l d i e E r f i n d e r, Mechaniker, Elektroniker und was weiß ich für Menschen, die Dankbarkeit ist ein% mir diese grandiose MaschineLiebenserklärung an das Leben. beschert haben, bei der ich nur auf den Knopf zu drücken brauche und ich erhalte meinen gewünschen Ka!ee. Ich danke dem Ka!eesamen der reichlich Früchte trug; der Erde, die sie wachsen ließ; dem Regen; der Sonne und, und, und. Wenn ich dankbar bin, dann steigt die Qualität meines Lebens definitiv und augenblicklich an. Und selbst wenn es mir schlecht geht #ist natürlich eine Definitionsauslegung$ bin ich für Kleinigkeiten dankbar. Dann empfinde ich ein Gefühl der Stärke, der Sicherheit und der Ruhe. Zeitweise werde ich der Schönheit und des Sein"Zustandes einer Sache oder eines Dings so stark bewusst, dass ich es nicht in Worte fassen und ohne Worte dankbar bin, indem ich es einfach nur hinnehme und akzeptiere. Jemand sagte einmal, dass die Stille die Sprache Gottes ist und alles andere eine schlechte Übersetzung wäre. Das kann ich gut nachvollziehen, denn wenn ich mich nochmals an ! ! 18
  • 23. ThSdie Definition von Dankbarkeit am Anfang erinnere und dass ich Portugiesisch:mein Augenmerk auf jene Dankbarkeit lege, die unabhängig von Obrigado!äußeren Zuwendungen nur für mich alleine und in meinemInnersten entsteht, dann kann ich verstehen, dass die Stille indiesem Zusammenhang mehr sagen kann als gesprochene Worte.Ludwig Wittgenstein meint zustimmend dazu:„Meine Sätze erläutern dadurch, dass sie der, welcher michversteht, am Ende als unsinnig erkennt, wenn er durch sie)% aufihnen)% über sie hinausgestiegen ist.“Und Abrahan Lincoln las als Junge den Satz:"Die Menschen murren, weil keine Rose ohne Dornen wächst,warum danken sie eigentlich nicht dafür, daß Gott auf dornigenStengeln so schöne Rosen wachsen läßt?"Diesen Satz hat er lebenslang nicht vergessen. Er hat ihm geholfen,durch Dankbarkeit ein innerlich reicher Mensch zu werden.Wussten Sie, dass wenn Sie Nahrung im Kühlschrank, Kleidung aufdem Leib, ein Dach über dem Kopf und einen Schlafplatz haben,Sie reicher sind als 75* aller Menschen auf dieser Welt?Ja, und wenn Sie Geld auf der Bank haben, in Ihrer Brieftascheoder auch nur irgendwo herumliegen haben, dann gehören Sie zuden Top 8* der Reichen dieser Welt.Das Thema Dankbarkeit scheint wohl auch ein Aspekt zu sein, derimmer mehr an Bedeutung findet. Wohl deswegen, weil diewissenschaftlichen Ansichten über die Macht der Gedanken unddie Kraft der visuellen Vorstellungen immer stärker in denVordergrund treten.Das Gesetz der Dankbarkeit ist mittlerweile in aller Munde und esgibt einige Bücher die sich damit befassen. Auch wenn Dankbarkeiteinerseits seinen traditionellen Wert ein wenig verloren hat, soerfährt diese stille Eigenschaft eine umfassende Renaissance.Der Begri! Renaissance #frz. „Wiedergeburt“, spr. !+n"#s$,s$ wurdeim 19. Jh. % vom italienischen rinascimento = Wiedergeburtausgehend % geprägt, um das kulturelle Aufleben der griechischenund römischen Antike im Europa des 14."17. Jhdts. zukennzeichnen. Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft zeigenseitdem eine Entwicklung des Menschen zu individueller Freiheitim Gegensatz zum Ständewesen des Mittelalters. Im engeren Sinneist die Renaissance auch eine kunstgeschichtliche Epoche.Allgemein wird der Begri! Renaissance auch verwendet, um dieWiedergeburt der Werte, Bauwerke usw. eines vergangenenZeitalters oder einer Werteordnung zu bezeichnen.#entnommen aus Wikipedia$! ! 19
  • 24. ThSWas die Dankbarkeit betri!t, so fällt ihre Wiedergeburt eher in Finnisch: Kiitos!der Bereich des “Renaissance"Humanismus”. Das prägendeMerkmal dieser Strömung war das Bewusstsein, einer neuenEpoche anzugehören und das Bedürfnis, sich von derVergangenheit der vorhergehenden Jahrhunderte abzugrenzen.D e r Re n a i s s a n ce " Hu m a n i s m u s w a r e i n e B i l d u n g s " u n dWissenschaftsreform. Daher betrafen seine Nachwirkungen,soweit sie unabhängig von den allgemeinen Nachwirkungen derRenaissance zu betrachten sind, das Bildungswesen und denWissenschaftsbetrieb.Mit dem Gesetz der Dankbarkeit verhält es sich ähnlich. Wennwir davon ausgehen, dass Dankbarkeit eine konzentrierte Form desBeobachten und Annehmen ist, dann haben wir uns automatischvon der Definition von Dankbarkeit aus der Vergangenheit gelöstund streben nun eine andere, eher metaphysische Variante undUmsetzung an.Die Interpretation kann bis an die Grenze unserer persönlichenPerspektiven gehen, nämlich dass konzentriertes Beobachten beider Entstehung von Realität ein entscheidender Aspekt ist.Wenn ich mich bedanke, verändert sich meine Wahrnehmung derDinge. Es ändert sich das “wie” ich über eine Sache denke, “wie”ich zu den Dingen stehe und “wie” ich etwas empfinde. MeineDankbarkeit wirkt sich somit auf meine Welt aus, indem ich dieArt und Weise meiner Beobachtung/Dankbarkeit verändere.Der große Vorteil innerhalb dieser Veränderung besteht darin, dasssich Ergebnisse sofort zeigen, da sich meine Beobachtung direktauf meine Welt auswirkt.Im Hier und Jetzt.Probieren Sie es einfach mal aus. Gehen Sie in ein Cafe oder in denPark und beobachten Sie die Menschen um sich herum.Insbesondere verliebte Paare. Suchen Sie sich ein Paar heraus, dasnicht nur o!ensichtlich stark ineinander verliebt ist, sondern dasauch vom äußeren Erscheinungsbild im Sinnegesellschaftskritischer Beobachtung überhaupt nicht zusammenpasst. Sei es, dass er sehr alt und sie sehr jung ist. Oder ihn würdeman als häßlich und sie als hübsch bezeichnen. Oder vielleicht ister ausgestattet wie ein Adonis und sie sieht aus, wie dasschüchterne graue Mäuschen von nebenan.Beobachten Sie Ihre eigenen Empfindungen und Bewertungen. Siewerden sehen, dass Sie in erster Instanz, geprägt durch Erziehung,das Umfeld, Kultur, Instinkt, Traditionen und Gesellschaft eineWertung in Form von “die passen nicht zusammen” abgeben. Sieprägen also das was Sie sehen durch Ihre Beobachtung.! ! 20
  • 25. ThSNun ändern Sie ganz bewusst Ihre Einstellung. Sie sind dankbar Italienisch: Grazie!dafür, dass Sie an der Verliebtheit dieser beiden Menschenteilhaben dürfen und somit ein Teil ihrer Liebe irgendwie auch aufSie überspringen kann. Und nun schauen Sie sich den Menscheninnerhalb dieser Partnerschaft an, der gesellschaftskritischbetrachtet nicht zu dem Adonis, der hübschen Frau oder demjungen Mädchen zu passen scheint. Stellen Sie sich vor, SIEkönnten das graue Mäuschen verliebt anschauen, so wie es derschöne Mann tut.Sehen Sie das schüchterne Mädchen vor sich? Bemerken Sie seinewunderschönen grünen Augen? Sein aufrichtiger Blick? Dieschwungvollen Wangenknochen? Die vertrauensvolle Haltung?Obwohl es das gleiche Mädchen ist, das Sie in erster Instanz aufeine bestimmte Art und Weise bewertet haben, hat sich plötzlich,mit Ihrer veränderten Einstellung auch das Mädchen für Sieverändert.Die Welt verändert sich durch Ihre Beobachtung.Der gesamt Vorgang der veränderten Einstellung kann man also ineinem Wort zusammenfassen: Dankbarkeit. Und da Sie nunwissen, dass man nicht dankbar und unglücklich zugleich seinkann, halten Sie den Schlüßel zu Ihrem ganz persönlichen Glück inden Händen.Ihre geistige Einstellung der Dankbarkeit bringt Sie immer näheran den Bereich, aus dem sie entsteht und die positiven Dinge dieSie schon besitzen, haben Sie bekommen, weil Sie, wenn auchwahrscheinlich unbewusst, dem Gesetz der Dankbarkeit gefolgtsind und die Konsequenzen entgegen genommen haben.Ohne Dankbarkeit #und ich weise nochmals auf die obenangeführte Definition hin$ wird es nicht lange dauern und Sieerleben ein Gefühl der Unzufriedenheit. Wenn Sie sich diesemGefühl und den damit verbundenen Gedanken hingeben und dengegenwärtigen Zeitpunkt #Situation$ mit Unzufriedenheitbewerten, verlieren Sie an Standfestigkeit. Und Ihr Verstand, der jakontrollieren und beherrschen will übernimmt wieder dieOberhand, indem er beginnt sich auf das Leid, das Schlechte, dasNegative und die Opferhaltung zu konzentrieren, wobei genaudiese Aspekte Einzug in Ihr Leben nehmen.Die Lösung ist ein dankbarer Geist, sind dankbare Gedanken undGefühle die nur auf das Beste und das Schöne in allem ausgerichtetsind.Sie sähen das Gute und bekommen das Beste.Erachten Sie es als unerlässlich die Dankbarkeit zu einemBasisgefühl heran reifen zu lassen, damit Sie in der Lage sind, alles! ! 21
  • 26. ThSwas Ihnen zufließt mit der gleichen dankbaren Haltung entgegen Ungarisch: Köszönöm!zu nehmen, zu erkennen und zu pflegen.So auch selbstverständlich die negativen Erfahrungen, die dann jakeine negativen Erfahrungen mehr sind, sondern willkommene unddankbare Erfahrungen.Seien Sie sich der Prioritäten in Ihrem Leben bewusst, denn da wodiese kraftvolle Richtung hinweist, da liegt auch das was Sie ammeisten wollen. Ja, das können auch negative Au s r i c h t u n g e n und dementsprechend negative Konsequenzen sein. Aber rufen Sie sich immer wieder d i e M ö g l i c h ke i t e n d e r Veränderungen in den Sinn. Konzentrieren Sie sich auf die Gegenwart und nehmen Sie in dankbarer Haltung die Chance einer Herausforderung und des inneren Wachstums wahr. SIE sind ein erfolgreicherMensch und begrüßen freudig und dankbar jede sich bietendeGelegenheit.“Die kürzeste Formel, um irgend etwas zu erreichen: Tu es!” J.Sig Paulso#Mit diesem kurzen, aber doch sehr prägnanten Satz, möchte ichmeine kleine Abhandlung über die Dankbarkeit beenden.Ich ho!e, ich konnte Ihnen auf Ihrem Weg in den weit verzweigtenBau des weißen Kaninchens ein wenig weiter helfen und Sie an derEssenz der Dankbarkeit teilhaben lassen.Die Dankbarkeit nach dem Prinzip von dankbar annehmen %beobachten % lernen, half mir persönlich in meiner tiefsten Krise.Denn auch wenn ich alles verloren hatte, alleine im Regen standund keine Perspektive auf eine Alternative hatte, blieb mir dieSicht auf das Hier und Jetzt und meine dankbare Gesinnung inRichtung Akzeptanz.Ich entschied mich in dieser Zeit voll und ganz für mich selber unddafür, den Glauben an mich nicht zu verlieren. Ich konzentriertemich auf die Dinge die ich gut konnte und war dankbar für das wasich bereits geleistet hatte.Rückblickend kann ich jetzt sagen, dass ich in meiner damaligenVerfassung sicherlich nicht die anfällige Reife und Erfahrung hatte,! ! 22
  • 27. ThSum die Dankbarkeit und das konzentrierte Beobachten bewusst Dänisch: Tak!anzuwenden. Ich hatte keine Ahnung von all diesen Dingen undden damit verbundenen Kräften.Ab e r i c h h i e l t e s w i e d i e Hu m m e l . D e n n l a u t e i n e mWissenschaftler #1996$ “...können Insekten, gemäß denkonventionellen Gesetzen der Aerodynamik, nicht fliegen.”Die Hummel weiß das aber nicht und fliegt trotzdem!#die Auflösung befindet sich am Ende$Ich war damals wie diese Hummel.Ich fragte nicht nach dem Warum oder dem Grund meinerSituation. Ich konzentrierte mich unbewusst auf die Kraft derDankbarkeit im Hier und Jetzt und flog los.DIESES GEFÜHL IST DA. Sie müssen es nur wieder inErinnerung rufen und einsetzen.“Was ich von allen Hausdächern schreien würde ist dies: Das guteLeben wartet auf uns, hier und jetzt. Genau in diesem Augenblickbesitzen wir die notwendigen Techniken, sowohl materiell wiepsychisch, um ein erfülltes und zufriedenstellenderes Leben fürJedermann zu scha!en.” Burus Frederic SkinnerIn einem alten Märchen wird von den Göttern erzählt, die einenRat einberufen hatten, um darüber zu entscheiden wo sie diegrößte Kraft des Universums verstecken sollten, damit ihre „Kroneder Schöpfung“ die Menschen sie nicht finden konnten, bevor sien i c h t d i e n ö t i g e , e i g e n e Re i f e d a f ü r h ä t t e n , u mverantwortungsbewusst damit umzughen.Einer dieser Götter schlug vor, die „Kraft“ auf den höchsten Bergder Erde zu verstecken, aber man erkannte schnell, dass derMensch wohl irgendwann in der Lage wäre, auch den höchstenBerg zu erklimmen und die „Kraft“ zu finden, trotz innerer Unreifedamit umzugehen. Ein anderer Gott sagte, dass die „Kraft“ am besten auf dem tiefsten Grund des tiefsten Meeres zu verstecken sei, denn Tu es! so tief könne kein Mensch je tauchen. Doch nach reiflicher Überlegung verwarfen sie auch diesen Gedanken, denn auch wenn der Mensch zu dieser Zeitnoch unreif wäre, so hätte er bestimmt die Intelligenz mittelsTechnik so weit hinab zu tauchen.Eine sehr lange Zeit prüteten die Götter über ihr Vorhaben undschließlich tat sich ihnen die Lösung auf wie ein Sonnenaufgang auf! ! 23
  • 28. ThSMorgen. Afrikaans: Dankie dat jy!„Wohlan“, sprach der Wortführer der Götter, „lasst uns die größteKraft des Universums im Menschen selbst verstecken. Denn derWeg ins innerste Heiligtum des Menschen kann nur der erfolgreichbewerkstelligen, der den Mut, den Willen und auch die Reife dazuhat diesen Weg zu gehen.“Und dort liegt diese Kraft bis heute und wartet darauf, dass wir siedankbar in Besitz nehmen und weise einsetzen.Nun sind Sie an der Reihe!Sagen Sie sich “ich will” und “ich kann” und “ich bin dankbar” undSie werden mehr Kräfte in sich und um sich herum in Bewegungsetzenund mehr Wirkung auslösen als Sie ahnen.Üben Sie sich tagtäglich in Dankbarkeit, aber machen Sie keinenWettbewerb daraus oder eine Pflicht. Nutzen Sie einfach die vielenMöglichkeiten die sich Ihnen immer wieder bieten, um sich imdankbaren und konzentriertenBeobachten zu üben.FÜHLEN Sie die Dankbarkeit und lernen Sie den Unterschiedkennen, zwischen der verstandesmäßigen und der gefühltenDankbarkeit. Denn alles was den Verstand betri!t ist reine Theorieund wird es auch bleiben, wenn Sie Ihre Wahrheit nicht insHandeln, ins Fühlen bringen.Nutzen Sie Hilfsmittel, um sich an dankbare Gefühle und die damitverbundene Freude zu erinnern.Schauen Sie sich Babyfotos Ihrer Kinder an.Oder Bilder von Ihnen selbst beim Karneval, auf der Piste oder inPartystimmung.Hören Sie Musik die Sie in eine schwingungsvolle Stimmungversetzt und werden Sie sich all dieser wunderbaren Situationenund Erfahrungen bewusst und seien Sie sich über dieses Gefühl desDankes im Klaren, das Sie bewusst oder unbewusst dabeiempfunden haben.Ich wünsche Ihnen viel Mut und Kraft und leben Sie das Leben wasSie möchten.Ihr! ! 24
  • 29. ThSWissenshappen zum Nachtisch: Estnisch: Tänan teid!Etwas zu innerlich zu betrachten heisst, unwillkürlich in Beziehungdamit zu treten.Matrix"Film: “Genau wie ich wirst du irgendwann einsehen, dass esein Unterschied ist, ob man den Weg nur kennt oder ob man ihnbeschreitet.”Obi"Wan Kenobi:”Wer ist der grösste Tor? Der Tor oder der Torder ihm folgt?”#StarWars$Seit Urzeiten werden beim Passahfest Eier gegessen % als Symbolder Dankbarkeit.Die Erntekrone gilt als Symbol der Dankbarkeit für eine gelungeneErnte.Der Spatz bzw. Sperling gilt im asiatischen Raum als Symbol derDankbarkeit, des Fleisses und Gehorsams, der Freundlichkeit,Freundschaft und Munterkeit.Die Grubenlampe ist ein Symbol der Dankbarkeit für die Tatsache,dass das Licht nun Tag zu Tag zunehmen und trotz allerwinterlichen Kälte der Frühling sicher kommt.Die Feier der Aleviten beinhaltet nicht nur feiern, sondern auchgedenken, nicht vergessen, sich bedanken, in Erinnerung bringenund damit eine friedliche Zukunft scha!en.Auch wenn wir heute für alles mögliche danken und die Garbenschon lange nicht mehr auf den Feldern stehen, sind sie doch einbekanntes Symbol für Erntedank.„Im Dank ist mehr darinals der Dank an den Gebenden.Jeder Dank reicht über den Beschenkten,den Schenkenden und die Gabe hinaus.“)on Max Picard„Dankbare Menschen sind wie fruchtbare Felder;sie geben das Empfangene zehnfach zurück.“)on August von Kotzebue! ! 25
  • 30. ThS„Dank mit dem Mund " Suaheli: Asante!hat wenig Grund;im Herzen Dank "ist guter Klang.Dank mit der Tat:das ist mein Rat.“)on Robert Reinic*„Dank ist keine Erniedrigung,sondern ein Zeichen hellen Verstandes,welcher die Verhältnisse erkennt,und ein Zeichen eines guten Gemütes,welches der Liebe fähig ist.Denn wer nicht danken kann,kann auch nicht lieben.“)on Jeremias Gotthelf„Was der Augenblick geboren,schlang der Augenblick hinab!Aber ewig bleibt es unverloren,was das Herz dem Herzen gab.“)on Adalbert Sti+er„Höchst anmutig sei das Danken.“)on Johann Wolfgang von Goeth%„Dankbarkeit ist nicht nur die größte aller Tugenden,sondern auch die Mutter von allen.“)on Marcus Tu"ius Cicero„Es gibt auf der Welt kaum ein schöneres Übermaßals das der Dankbarkeit.“)on Jean de la Bruyèr%„Ich bin dankbar, nicht weil es vorteilhaft ist,sondern weil es Freude macht.“)on Seneca„Dankbarkeit und Liebe sind Geschwister.“)on Christian Morgenster#„In jede hohe Freude mischt sich eine Empfindung derDankbarkeit.“)on Marie von EbnerEschenbachDas Gesetz der Dankbarkeit ist ein universellen PrinzipDankbarkeit ist das Gedächtnis des HerzensP. Bamm: Die unsichtbare FlaggeLk 17, 11"19! ! 26
  • 31. ThSIm Alter von 77 Jahren starb 1975 in Zürich der Arzt Dr. Curt Malaysisch: TerimaEmmrich, der als Schriftsteller unter dem Namen Peter Bamm kasih!bekannt und zu einem der angesehensten Autoren wurde. In seinenBüchern, in denen sich seine Kriegserlebnisse und seineausgedehnten Reisen widerspiegeln, begegnet er uns als eingeistvoller Plauderer. So erzählt er in seinem damaligen Bestseller"Die unsichtbare Flagge" von einem Erlebnis, das er als Arztwährend des Rußlandkrieges auf einem Hauptverbandsplatz hatte.In jenen Jahren gingen Tausende von Verwundeten durch seineHände. Nur wenige von ihnen blieben ihm in den späteren Jahrenin Erinnerung. Einen aber konnte er bis an sein Lebensende nichtvergessen. Es war ein junger Mann, der ihm mit einem vollständigzerfetzten Gesicht gebracht wurde. Der Chirurg machte sichdaran, das Gesicht wieder herzustellen. Allmählich entstand unterden Händen des Arztes das zerstörte Gesicht wieder.Dann kam die letzte Phase der Operation. Dem Patienten wurdeder zweite Mundwinkel zusammengenäht. Am Ende richteten dieHelfer den Verwundeten auf. Da er infolge der örtlichen Betäubungnoch keine Schmerzen hatte, bat ihn der Arzt: "So, nun sprechenSie mal!" Der junge Mann bewegte vorsichtig seine Lippen unddann mit einem kleinen Lächeln: " "Danke schön!"Vgl. Peter Bamm, Die unsichtbare Flagge, in: Werke II, DroemerVerlag, Zürich 1967, S. 630.Stimmt’s?Und sie fliegt doch!Ein Physiklehrer hat uns einmal erzählt, daß die Hummel aufgrundihrer Aerodynamik, ihres Gewichts, ihrer Flügelfläche nach denGesetzen der Physik gar nicht fliegen könne. Weil sie aber vonbesagten Gesetzen keine Ahnung hat, fliegt sie trotzdem. Stimmt’s?Christoph G., GöttingenWas Hummeln von den Naturgesetzen verstehen, kann ich nichtbeurteilen. Der Mensch tappte jedenfalls bis vor kurzem bezüglichdes Hummelflugs ziemlich im dunkeln. "Insekten können nichtfliegen, gemäß den konventionellen Gesetzen der Aerodynamik",begann ein Artikel von Charles Ellington und Kollegen, der imDezember 1996 in der Zeitschrift Nature erschien.! ! 27
  • 32. ThSDie Forscher untersuchten das Flugverhalten von Insekten im Walisisch: Diolch ynWindkanal #wegen der größeren und langsamer schlagenden Flügel fawr!wählten sie Motten$. Die anströmende Luft wurde mit Rauchversetzt, so daß mit einer Hochgeschwindigkeitskamera Photos derStrömung gemacht werden konnten. Ergebnis: Für den größten Teildes Auftriebs sorgt nicht das Flattern, sondern ein bis dahinunbekannter zylinderförmiger Wirbel an der Flügelvorderseite derInsekten. Und seitdem stimmt die Rechnung. Christoph Drösser! ! 28
  • 33. ThSIch bin dankbar, dass...________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________! ! 29
  • 34. ThS___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________! ! 30
  • 35. ThS___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________! ! 31
  • 36. ThS___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________! ! 32
  • 37. ThS___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________! ! 33
  • 38. ThS______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________! ! 34
  • 39. ThS______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________! ! 35
  • 40. ThS___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________! ! 36
  • 41. ThS Haftungsausschluss1. Inhalt des Buches Wir übernehmen keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen uns, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen beziehungsweise durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden sind grundsätzlich ausgeschlossen, sofern unsererseits kein nachweislich vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verschulden vorliegt.2. Verweise und Links Bei direkten oder indirekten Verweisen auf fremde Internetseiten #„Links“$, die außerhalb unseres Verantwortungsbereiches liegen, würde eine Haftungsverpflichtung ausschließlich in dem Fall in Kraft treten, in dem wir von den Inhalten Kenntnis haben und es uns technisch möglich und zumutbar wäre, die Nutzung im Falle rechtswidriger Inhalte zu verhindern. Wir erklären daher ausdrücklich, dass zum Zeitpunkt der Linksetzung die entsprechend verlinkten Seiten frei von illegalen Inhalten waren. Wir haben keinerlei Einfluss auf die aktuelle und zukünftige Gestaltung und auf die Inhalte und auf die Inhalte der gelinkten/verknüpften Seiten. Deshalb distanzieren wir uns hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten/verknüpften Seiten, die nach der Linksetzung verändert wurden. Diese Feststellung gilt für alle innerhalb des eigenen Angebotes gesetzten Links und Verweise. Für illegale, fehlerhafte oder unvollständige Inhalte und insbesondere für Schäden, die aus der Nutzung oder Nichtnutzung solcherart dargebotener Informationen entstehen, haftet allein der Anbieter der Seite, auf welche verwiesen wurde und nicht wir, da wir über Links auf die jeweilige Verö!entlichung lediglich verweisen.3. Urheber! und Kennzeichnungsrecht Wir sind bestrebt, in allen Publikationen die Urheberrechte der verwendeten Bilder, Grafiken, Tondokumente und Texte zu beachten, von uns selbst erstellte Bilder, Grafiken, Tondokumente und Texte zu nutzen oder auf lizenzfreie Bilder, Grafiken, Tondokumente und Texte zurückzugreifen. Alle innerhalb unseres Internetangebotes genannten und ggf. durch Dritte geschützte Marken" und Warenzeichen unterliegen uneingeschränkt den Bestimmungen des jeweils gültigen Kennzeichenrechts und den Besitzrechten der jeweiligen eingetragenen Eigentümer. Allein aufgrund der bloßen Nennung ist nicht der Schluss zu ziehen, dass Markenzeichen nicht durch Rechte Dritter geschützt sind! Das Copyright für verö!entlichte, von uns selbst erstellte Objekte bleibt allein bei uns. Eine Vervielfältigung oder Verwendung solcher Bilder, Grafiken, Tondokumente und Texte in anderen elektronischen oder gedruckten Publikationen ist ohne unsere ausdrückliche Zustimmung nicht gestattet.4. Rechtswirksamkeit dieses Haftungsausschlusses Sofern Teile oder einzelne Formulierungen dieses Textes der geltenden Rechtslage nicht, nicht mehr oder nicht vollständig entsprechen sollten, bleiben die übrigen Teile des Dokuments in ihrem Inhalt und ihrer Gültigkeit davon unberührt.! ! 37