Gfk Geomarketing Magazin 02/2009 - Presentation Transcript
Magazin 02 | 2009
Messen
Treffen Sie uns vom 24.- 25.
Juni 2009 auf den mailing-
tagen 2009 in Nürnberg.
Sie finden uns in Halle 4 A
auf dem Stand 111.
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In der Heftmitte finden Sie eine
kostenlose Landkarte zu den
GfK POS-Umsätzen 2009.
RegioGraph 2009
Das Power-Paket für Marketing
und Vertrieb in schwierigen Zeiten
02 Editorial
Herzlich willkommen zum
GfK GeoMarketing Magazin!
Liebe Leserinnen und Leser,
sind Sie auch krisenmüde? In Zeiten der Unsicherheit
stumpft die Aufmerksamkeit nach einer ersten Phase der
Panik ja oft ab und der Mensch hält danach in seiner Rat-
und Hilflosigkeit gerne wieder fest an gewohnten Verfah-
rensweisen. Das ist nur menschlich. Jedoch gerade dieses
Festhalten am Gewohnten erweist sich allzu oft als Fehler.
Denn Probleme gehen nicht davon weg, dass man nicht
hinschaut.
Nun befinden wir uns gerade in einer der schwierigsten
wirtschaftlichen Phasen seit Jahrzehnten – selbst Experten
wissen nicht, ob und wie weit es noch weiter nach unten
geht und was als nächstes passieren wird. In der Zwi-
schenzeit bleibt für uns alle die Frage: Wie können wir mit
der derzeitigen Situation umgehen? Genau an der Stelle,
an der wir das System beeinflussen können – nämlich in
unseren Unternehmen – verhindern, dass es zu Verlusten
oder gar totalen Zusammenbrüchen kommt?
Gemeinsam dürfte allen Bemühungen sein, dass man
versucht, Kosten zu reduzieren und schlafende Poten-
ziale aufzutun. An dieser Stelle können wir Sie zum Glück
unterstützen: GeoMarketing bringt Entscheidungssicher-
heit, indem es objektive Möglichkeiten zur Effizienzstei-
gerung zeigt und bisher ungenutzte regionale Potenziale
aufdeckt. All dies erspart nicht immer unangenehme
Entscheidungen, aber es unterstützt ein Unternehmen an
vielen Stellen dabei, die bestmöglichen Entscheidungen
zu treffen und neue Entwicklungen nicht zu verpassen.
Zum Beispiel unsere neue Software-Lösung RegioGraph
2009 macht Ihre Entscheidungen krisensicherer von
Makro bis Mikro, von Marketing bis Vertrieb und Expan-
sion. Zudem unterstützen wir Sie natürlich gerade jetzt
gerne mit unserer Fachkenntnis, jahrelangen Erfahrung
und unserer objektiven Expertensicht in allen Fragen der
Standortplanung und regionalen Marktanalyse.
Ihr
Dr. Eberhard Stegner
Management Board, GfK GeoMarketing
GfK GeoMarketing Magazin 02|2009
Kurz notiert:
Inhalt Neues und Termine
Editorial | 02 Sie werden es schon GfK Retail & Real Estate Branchen-
bemerkt haben … treff: Letzte Plätze noch frei!
Neuigkeiten | 03 Unser Kundenmagazin hat einen neuen Am 14. Mai trifft sich die Handels- und
Neues und Termine Auftritt. Darin steckt natürlich auch Ihr Immobilienbranche zu einem exklusi-
Feedback aus unserer Leserumfrage ven Branchentreff in Hamburg. Nutzen
RegioGraph | 04 im letzten Jahr! Nicht nur das Design auch Sie noch die Gelegenheit, nam-
Das Power-Paket für Marketing ist neu – auch der neue Name „GfK hafte Vertreter der Branche im schö-
und Vertrieb in schwierigen Zeiten GeoMarketing Magazin“ soll Zeichen nen Ambiente einer Hafenrundfahrt zu
setzen: Wir wollen Ihnen künftig einen treffen. Jetzt schnell die letzten freien
Marktdaten | 08 noch stärkeren Fokus auf Praxisbeispiele Plätze sichern!
Was verraten Kaufkraftdaten? und kompaktes Hintergrundwissen bie- > www.gfk-geomarketing.de/
ten. Wir wünschen Ihnen eine inspirie- branchentreff
Tutorial | 11 rende Lektüre! – Ihre Redaktion
Noch schneller zum Ziel! Der neue Neue CRESTA-Landkarten 2009
RegioGraph 2009 Start-Dialog Roper Consumer Styles Studie veröffentlicht
2009 ab Mitte Mai verfügbar Die CRESTA-Edition enthält die weltwei-
Schulung & Beratung | 12 Mit den GfK Roper Consumer Styles ten Naturgefahren-Zonen, wie sie durch
Schulung für RegioGraph 2009 können Anwender Einstellungs- und die CRESTA-Organisation (Catastrophe
– Ideal für Anfänger und Verhaltensweisen ihrer Zielgruppen Risk Evaluation and Standardizing Target
erfahrene Anwender abbilden und diese Zielgruppen bis auf Accumulations) definiert sind. Zum Ein-
Straßenabschnittsebene lokalisieren. satz in der Versicherungsbranche sind
Anwenderbericht |14 Aktuelle und verlässliche Informationen die Karten ab sofort in allen gängigen
Maßgeschreinerte Absatzplanung über Zielgruppenkonzentrationen – Dateiformaten erhältlich. Ein Update
für Türenspezialist Bawo: zum Beispiel „Häusliche“ oder „An- ist empfehlenswert, denn die CRESTA-
RegioGraph und KapHoorn spruchsvolle“ – sind gerade in Zeiten Edition 2009 enthält die rund 21.600
schwankender Konsumlaune eine neu definierten und detaillierten CRE-
Anwenderbericht |16 entscheidende Grundlage für effiziente STA-Zonen – in 2006 wies die CRESTA-
Solarfirma Iliotec: Sonnige Marketing- und Vertriebsaktivitäten. Organisation nur 5.316 Gebiete aus.
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Impressum | 18
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04 RegioGraph
RegioGraph 2009 –
das Power-Paket für Marketing
und Vertrieb in schwierigen Zeiten
Mit GeoMarketing können Unternehmen an vielen Stellen gerade jetzt
neue, erfolgreichere Strategien entwickeln, um auf Dauer effizienter in
ihrem Markt zu agieren. Das neue RegioGraph 2009 kommt also mit per-
fektem Timing für den Frühjahrsputz im vielgescholtenen Krisenjahr.
Außendienststelle nicht neu besetzt, gen und eventuell an eine veränderte
Marketingbudget gekürzt, Expan- Realität anpassen. Bei jedem dieser
sionspläne aufs Eis gelegt – davon Schritte kann GeoMarketing Unter-
können im Moment viele Firmen ein nehmen dabei unterstützen, Objekti-
Lied singen. Vor dem Beschluss dieser vität und Klarheit zu gewinnen und so
Einsparungsmaßnahmen ist häufig bessere Entscheidungen zu treffen.
auch schon der Umsatz eingebrochen.
Dies macht natürlich die Kürzungen Insbesondere der Einsatz einer Geo-
doppelt schmerzhaft – denn wie soll Marketing-Lösung wie RegioGraph
ein Unternehmen den Umsatz wie- 2009 hilft Unternehmen in vielen
der ankurbeln, wenn es in manchen Bereichen dabei, mit den vorhanden-
Bereichen dazu weniger Ressourcen en Mitteln das Maximale herauszu-
hat als zuvor?! holen. Das Zauberwort heißt hierbei
Effizienz. Denn noch mehr als in
Um angemessen auf diese aktuellen Wachstumsphasen und zu Zeiten
Herausforderungen oder gar teils wirtschaftlicher Hochs liegt gerade Mit RegioGraph
ernste Bedrohungen reagieren zu kön- jetzt die beste Erfolgsstrategie in der 2009 effizienter
nen, sollte man seine Situation mög- Effizienzsteigerung aller Marketing- arbeiten.
lichst genau und nüchtern analysieren, und Vertriebsmaßnahmen des Unter-
offen sein für Veränderung und sich nehmens und im Aufdecken von
auch nicht scheuen, genau dort hin- bislang ungenutztem
zusehen, wo es im Moment nicht so Potenzial. Beides
angenehm ist. Nicht zuletzt sollte man ist mit RegioGraph
natürlich auch seine Ziele hinterfra- erstaunlich einfach.
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GfK GeoMarketing Magazin 02|2009
Die Analyse des IST-Zustands zeigt Potenzials. RegioGraph erlaubt es also zwischen den Konkurrenzunterneh-
oft schon Einsparungspotenzial oder zugleich, die erbrachte Umsatzleistung men die Claims neu abgesteckt – es
Optimierungsbedarf objektiv zu bewerten. Besonders ein- kann sich also lohnen, gegen den
Insbesondere Unternehmen mit fach ist dies etwa anhand mitgeliefer- Strom zu schwimmen und gerade jetzt
Außendienst profitieren sofort von ter Potenzialdaten wie den aktuellen zu investieren. In jedem Fall haben
der Objektivität, die RegioGraph bie- Einwohner-, Haushalts- oder Kauf- der Vertriebsleiter und die Geschäfts-
tet: Eine Vertriebsstruktur lässt sich in kraftdaten für 2009. führung für die Entscheidung über
wenigen Augenblicken in RegioGraph die richtige Strategie mit RegioGraph
digital auf den enthaltenen aktuellen Weitere Analyseoptionen in Regio- eine solide und objektive Grundlage.
Landkarten abbilden. Schon der erste Graph zeigen die exakten regionalen Auch Veränderungen lassen sich
Blick zeigt oft, dass beim Zuschnitt Einzugsgebiete für alle Standorte tagesgenau in RegioGraph einpflegen
der Gebiete oder der Verteilung des eines Unternehmens, Fahrtzeitzonen und beobachten – etwa die regionalen
Umsatzpotenzials auf die Außen- und Erreichbarkeiten oder Gebiete, Aktivitäten der Konkurrenz.
dienstler erhebliche Ungleichgewichte in denen das vorhandene Potenzial
bestehen: Durch lange Anfahrtswege, noch völlig unzureichend ausge- Regionale Potenziale aufdecken
geografische Barrieren, ungeschickte schöpft wird. Daraus kann ein Ver- für mehr Effizienz bei begrenzten
Gebietsschnitte oder eine überwälti- triebsleiter die angemessenen Maß- Ressourcen
gende Arbeitslast bei einzelnen Mit- nahmen ableiten – entweder Gebiete Durch gute Planung lässt sich mit
arbeitern kann der Markt gar nicht und Zuständigkeiten zusammenle- gleich bleibendem oder gar weniger
vollständig bearbeitet werden! Oft gen oder aber noch mehr Energie in Budget sogar auch mehr erreichen.
zeigt sich auch, dass wenige Mitarbei- die Erschließung des bisher vernach- Es kommt auf den richtigen Fokus an,
ter wesentlich erfolgreicher als andere lässigten Potenzials zu stecken. Denn zum Beispiel die konsequente Kon-
Kollegen sind – trotz etwa gleichen gerade in Krisenzeiten werden ja auch zentration auf die Kern-Zielgruppe.
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Handels- & Immobilienbranche
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entreff
06 RegioGraph
RegioGraph ist im Marketing bei- die genauere Zielgruppenansprache Entscheidungen nachvollziehbar zu
spielsweise unersetzlich, um die Ziel- eine höhere Responsequote zu erwar- machen.
gruppe genau zu lokalisieren und dann ten. Das gleiche Prinzip lässt sich übri-
alle Werbemaßnahmen für den maxi- gens auch auf die Mediaplanung anwen- Umsetzen von neuen Maßnahmen
malen „Return on Investment“ auf die den. Das Gießkannenprinzip ist eben und Erfolgskontrolle
Regionen zu konzentrieren, in denen nicht nur unbeliebt beim Konsumen- In ereignisreichen Phasen wie der der-
die Zielgruppe überhaupt wohnt. ten, sondern dank GeoMarketing mit zeitigen Wirtschaftskrise mit schnel-
Etwa bei Mailings lassen sich Respon- RegioGraph tatsächlich überflüssig! len und drastischen Änderungen,
sequoten mit Hilfe von RegioGraph dem Verschwinden von langjährigen
so leicht erheblich verbessern: Zuerst Alternative Szenarien planen und Marktspielern und dem Wegbrechen
wird die Zielgruppe genau definiert und Auswirkungen durchspielen der Umsätze in vielen Bereichen ist
regional lokalisiert. Mit RegioGraph Viele Unternehmen haben irgendeine es besonders wichtig, immer am Ball
lassen sich so etwa kaufkraftstarke Form von Krisenplan. Doch meist ist zu bleiben. Mit RegioGraph ist dies
Regionen leicht identifizieren, denn der recht global angelegt und sieht schnell und unkompliziert durchzu-
die GfK Kaufkraft ist im Lieferumfang Budget- oder Stellenkürzungen oder führen. Alle Informationen können
bereits enthalten. Zusätzlich kann das das Einfrieren von Expansionen bzw. jederzeit in den Karten aktualisiert
Unternehmen eine regionale Erfolgs- die Schließung von Standorten vor. und visualisiert werden. Auch zeit-
auswertung vergangener Mailings Aber welche Auswirkungen diese liche Trends und Verlagerungen von
machen – die Informationen liegen Maßnahmen auf das Unternehmen Umsätzen lassen sich so frühzeitig
fast immer schon in der Kundenda- und seine Marktposition kurz- und erkennen und Gegenmaßnahmen
tenbank des Unternehmens vor. Im langfristig haben, ist meist nicht der einleiten. Durch die genaue und nüch-
neuen RegioGraph 2009 ist erstmalig Gegenstand der Krisenpläne und terne Beobachtung der Situation vom
sogar eine Auswertung bis auf Stra- -strategien. Dabei haben manche Gesamt- und allen Detailmärkten
ßenebene möglich, was gerade im Änderungen weitaus drastischere eines Unternehmens in RegioGraph
Marketing ein besonders spannender Auswirkungen auf die Marktposition lassen sich auch neue Strategien
neuer Einsatzbereich ist. und die Zukunft des Unternehmens schnell anpassen, etwa wenn eine
als zunächst absehbar. Mit Regio- neue, überraschende Marktentwick-
Graph hat ein Unternehmen aber die lung von außen eintritt.
RegioGraph 2009 kann straßenab- Möglichkeit, verschiedene Szenarien
schnittsgenau analysieren. durchzuspielen und die jeweiligen Aus- RegioGraph ist jedenfalls nicht nur
wirkungen genau zu vergleichen. Viel- in extremen Situationen wie der
leicht zeigt sich, dass die Reduktion derzeitigen eine wertvolle Hilfe.
der Außendienstgebiete oder -mit- Denn welches Unternehmen möchte
arbeiter verschmerzbar ist, vielleicht schon Markpotenziale verschwen-
würde eine Lücke im Vertriebsnetz den, Marktanteile der Konkurrenz
aber zu erheblichem Kundenverlust überlassen oder Zukunfts-Strategien
führen. Diese Erkenntnisse unterstüt- nur mit „Bauchgefühl“ statt harten
zen so bei der Entscheidung zwischen Fakten planen? Das neue RegioGraph
Streichung, Durchhalten oder Zeit- 2009 ist jedenfalls mit Sicherheit eine
arbeit. Mit RegioGraph ließe sich in der besten Investitionen, die Unter-
diesem Fall auch gleich eine Vertreter- nehmen jetzt tätigen können. Mit
regelung für die Außendienstgebiete der dadurch erreichten Effizienzstei-
planen und kommunizieren. gerung und den aufgedeckten Ein-
Auf einen Blick lässt sich so oft eine sparungspotenzialen sind sie bestens
100.000er-Auflage eines Mailings Diese Planungsszenarien geben Ent- für die Herausforderungen der kom-
schmerzfrei auf eine 50.000er reduzie- scheidern ein erhebliches Mehr an menden Monate gerüstet. Und wir
ren, indem man einfach alle Gebiete Entscheidungssicherheit. Und den sind uns sicher: Einmal eingestiegen,
ausspart, in denen weder Potenzial Unternehmen insgesamt – ebenso wie werden auch Sie danach nie mehr auf
noch bisherige Erfolge zu sehen sind. Kunden, Partnern oder Investoren – GeoMarketing und RegioGraph ver-
Gleichzeitig zu der Ersparnis bei den hilft die Transparenz und Objektivität, zichten wollen!
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GfK GeoMarketing Magazin 02|2009
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08 Marktdaten
Was verraten Kaufkraftdaten?
Dass Marktdaten als Maß des regionalen Marktpotenzials zum Geo-
Marketing gehören wie die Weißwurst zu Bayern, ist bekannt. Aber
welche Studie für welches Einsatzgebiet nehmen? Ein Fachartikel
über die „Kaufkraftfamilie“ von Doris Hardt-Beischl, Leiterin Vertrieb,
GfK GeoMarketing.
Eine wahrlich schwere Wahl, vor der Dieses verfügbare Einkommen wird
ich da neulich wieder stand: Soll ich von den privaten Haushalten zum Teil
die sportlichen weißen Schuhe oder für Konsumzwecke
Immer weiter ins Detail:
lieber die schicken schwarzen neh- wie Reisen und Aus-
men? Am Ende nahm ich natürlich gaben im Einzelhan- Kaufkraft, Einzelhandelskauf-
beide. Warum? Als Frau kann man del, zum Teil für die
kraft, Sortimentskaufkraft
das nicht immer so erklären, aber als Miete, das Sparen und
Vertriebsleiterin schon: Ich war eben die Altersvorsorge verwendet. Die
in Shopping-Laune, weil sowohl das Kaufkraft bildet dabei nicht nur für
Sortiment als auch die Warenpräsen- Deutschland eine objektive Informa-
tation für mich stimmig war. tionsquelle über die Wirtschaftskraft
einer Region, sondern ist für jedes
Der Kunde – gleich ob privat oder im europäische Land verfügbar. Der Vor- Die GfK Kaufkraft 2009
Beruf – ahnt oft nicht, welche Mühe teil: International agierende in Deutschland.
und Planung hinter einer Waren- Unternehmen haben für
präsentation im Einzelhandel, dem alle Länder regionalisierte
Besuch eines Außendienstmitarbeiters Marktpotenziale zur Hand,
oder einem Mailing steht, das er erhält. die in sich stimmig
Doch diese Mühe und Planung lohnt und miteinan-
sich für Unternehmen ganz erheblich, der vergleichbar
geht es doch darum, mit einer optima- sind. Für geplante
len Zielgruppenansprache den maxi- Expansionen
malen Erfolg aus allen Vertriebs- und ist dies eine
Marketingaktivitäten herauszuholen. unverzichtbare
Regionalisierte und flächendeckende Entschei-
Marktdaten sind dazu heute eine dungs- und
absolut unentbehrliche Planungs- Planungs-
grundlage geworden. Doch genauso grundlage,
oft wie der Endverbraucher verwirrt um sinn-
vor dem Konsumangebot steht, ist volle Ver-
auch der GeoMarketing-Einsteiger triebsstruk-
von der Vielfalt der verfügbaren Daten turen im
verwirrt. Zielland
aufzubauen.
Kennen Sie die Kaufkraft-Familie?
Die GfK Kaufkraft misst die Summe Wo wird gespart,
der verfügbaren Einkommen, d.h. wo ausgegeben?
das gesamte Konsumpotenzial der in In Deutschland flie-
einer Region ansässigen Bevölkerung. ßen nur rund 1/3
GfK GeoMarketing Magazin 02|2009
der Kaufkraft – in 2008 waren das sätze. Und um zu messen, ob Kauf- standardmäßig für 64 Sortimente im
rund 5.602 € pro Einwohner und Jahr kraft an einem Ort zu- oder abfließt, Food- und Non-Foodbereich regio-
– als Ausgabe in den Einzelhandel dient die Studie GfK Einzelhandels- nalisierte Kaufkraftwerte bis auf Stra-
zurück. Diese „GfK Kaufkraft für den zentralität, die die Nachfrage der Ein- ßenabschnittswerte auszuweisen. So
Einzelhandel“ ist die ideale Arbeits- wohner am Wohnort (GfK Kaufkraft können beispielsweise Absatzpoten-
grundlage für alle Unternehmen, die für den Einzelhandel) den Umsätzen ziale für Babynahrung, Schokolade,
speziell im Einzelhandel tätig sind. im Einzelhandel (GfK POS-Umsatz) Bekleidung, Möbel oder Autozubehör
Damit gehören die Deutschen im gegenüberstellt. ermittelt werden. Auch hier sind die
europaweiten Vergleich nicht zu den Präferenzen regional ganz verschieden.
konsumfreudigsten im Handel. Die Bier oder Wein?
Russen, Türken Als letzte Detailstufe kann die ein- Drastisch fallen etwa die regionalen
Kaufkraft bezieht sich oder Bulgaren zelhandelsrelevante Kaufkraft bis auf Kaufkraftunterschiede beim Bier
lassen mit einer einzelne Produktsortimente aufge- aus. Unübersehbar ist hier der kul-
auf Wohnort, POS-Um-
einzelhandelsre- schlüsselt werden. Denn dank des turelle Unterschied zwischen neuen
sätze und Zentralität levanten Kauf- umfangreichen GfK Datenpools liegen und alten Bundesländern. Die deut-
auf den Verkaufsort. kraft von über uns kontinuierliche Erhebungen und lich höhere Bierkaufkraft erklärt
50 % anteilsmä- Analysen des Einkaufsverhaltens der sich zumindest teilweise auch damit,
ßig mehr Geld im Handel (Quelle: Verbraucher vor. Diese Erkenntnisse dass die Westdeutschen traditionell
GfK Einzelhandelskaufkraft 2007, kombiniert mit unserer mikrogeogra- ihr Bier eher in Kneipen und Gast-
GfK GeoMarketing). Die Einzelhan- fischen Datenbank GfK POINTplus® stätten zu sich nehmen (was in der
delskaufkraft verrät allerdings nicht, fließen in die „GfK Kaufkraft für Sor- einzelhandelsrelevanten GfK Kauf-
an welchem Ort das Geld ausgegeben timente im Einzelhandel“ ein. Auf kraft keine Berücksichtigung findet),
wird: Dafür gibt es die GfK POS-Um- diesen Grundlagen ist es möglich, während die Ostdeutschen gewohnt
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GeoMarketing die Effizienz und damit den Erfolg?
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10 Marktdaten
sind, das im Einzelhandel gekaufte Die Einzelhandels-Kaufkraft berücksichtigt keine Umsätze in der Gastronomie.
Bier mit Freunden zu Hause oder im Das heißt, die Karten zeigen nicht, wo viel konsumiert wird, sondern nur, wo
Garten zu trinken. viel im Einzelhandel gekauft wird.
Mehrere Interpretationen erlaubt
auch die Karte zur Kaufkraft für GfK Kaufkraft Bier
Wein. Während Wein im Osten den
Status eines Getränkes für feierliche
Anlässe inne hat, gilt er in ande-
ren Regionen wie Württemberg,
Baden, der Pfalz, Südhessen oder
dem Rheinland als ein alltägliches
Genussmittel. In der Karte ist sehr gut
zu erkennen, dass Wein offenbar ein
Genussmittel ist, das in klassischen
deutschen Weinregionen stark kon-
sumiert wird, darüber hinaus aber
eher zu einem urbanen Lebensstil
mit höherem Einkommen passt. Dies
sieht man beispielsweise in Bayern
besonders gut, wo in den mittleren
und großen Städten deutlich mehr
Kaufkraft für Wein existiert als auf
dem Lande.
GfK Kaufkraft Wein
Apropos urbaner Lebensstil: Womög-
lich hatte der clevere Schuhladen – ein
großer Filialist in einer guten Shop-
pinglage im Stadtzentrum – seine Sor-
timentsplanung mit der GfK Kaufkraft
für Schuhe und Lederwaren gemacht.
Das – in Kombination mit Fingerspit-
zengefühl bei der Warenauswahl und
guter Beratung – garantiert, dass man
sich als Kunde individuell angespro-
chen fühlt, ohne die Planung über-
haupt zu merken. Das war sogar so
gut gemacht, dass ich da demnächst
mal wieder vorbeischauen werde. Nur
zum Schauen aus rein beruflichem
Interesse, versteht sich!
GfK GeoMarketing kann Potenzialdaten grundsätzlich für jedes Produktsortiment, jede ge-
wünschte Zielgruppe und jede Region in Deutschland und europaweit individuell berechnen: Etwa
die Kaufkraft für Sportschuhe. Standardmäßig bieten wir auch Potenzialdaten zu Handel und
Gewerbe wie die GfK Firmenstrukturen oder den GfK Finanzmarktatlas. Nicht zu vergessen sind
auch Verbrauchertypologien wie die GfK Roper Consumer Styles. Mehr zu den Einsatzgebieten für
diese Daten folgt in einer der nächsten Ausgaben. Alle Informationen finden Sie auch unter
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GfK GeoMarketing Magzin 02|2009
Zielgruppe genau
analysieren mit ...
GfK Marktdaten Marktdaten v
bis auf Straße
on Bundeslan
nabschnittseb
d-
ene
GfK Bevölkerungsstrukturdaten
GfK Einwohner nach Altersklassen
GfK Roper Consumer Styles
GfK Finanzmarktatlas
Standorte und Filialen
erfolgreich finden mit ...
GfK POS-Umsatz für den Einzelhandel
B2C Zielgruppendaten Marktpotenziale
B2B
GfK Kaufkraft für den Einzelhandel
GfK Einzelhandelszentralität GfK Einwohner GfK Bevölkerungs- GfK Potenzial GfK Firmen-
GfK Bevölkerungsstrukturdaten nach Altersklassen strukturdaten für Büroausstattung strukturdaten
GfK Regiotyp
GfK Pendlerströme
Sortimentsgestaltung
optimieren mit ... GfK Roper GfK Finanzmarktatlas GfK Firmen
GfK Kaufkraft für Sortimente Consumer Styles
GfK Roper Consumer Styles
Vetrieb effizient
steuern mit ...
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GfK Potenzial für Büroausstattung
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Marketingaktionen für den Einzelhandel zentralität
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GfK Bevölkerungsstrukturdaten GfK Kaufkraft für den Einzelhandel
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Handel
Tutorial 11
Noch schneller zum Ziel!
Der neue RegioGraph 2009 Start-Dialog
Die neue Version RegioGraph 2009 begrüßt Sie jetzt mit einem neuen Start-Dialog.
Dieser bringt Sie noch schneller zu den gewünschten Ergebnissen.
Sobald Sie RegioGraph gestartet haben, werden Sie vom Programm mit einem Dialogfenster empfangen, das Ihnen
den Einstieg oder auch das Weiterarbeiten so einfach wie möglich macht. Als besonders hilfreich erweisen sich die
vier verschiedenen Optionen, mit denen Sie eine Datei neu erstellen können.
1. Klicken Sie auf Standardkarte erzeugen, wenn Sie
ohne Umwege mit einer fertigen Landkarte arbeiten möch-
ten. Zoomen, navigieren und suchen Sie auf der Karte wie
Sie es von Kartenanwendungen im Web gewöhnt sind.
Natürlich können Sie jederzeit eigene Inhalte einfügen.
2. Möchten Sie schnellstmöglich Kunden oder Stand-
orte abbilden, nutzen Sie diese zweite Einstiegsoption.
In nur drei Schritten haben Sie Ihre Adressen als Punkte
in der Karte:
Schritt 1: Rufen Sie die betreffende Adressdatei (z.B. Excel) auf.
Schritt 2: Stellen Sie für die Platzierung die Adressspalten Abb. 1: Der neue Startdialog von RegioGraph 2009
Straße/Hausnummer, PLZ und Ort ein (siehe Abb. 3).
Schritt 3: Klicken Sie auf Weiter. – Fertig! Die Standorte
werden auf einer vorformatierten Karte angezeigt.
3. Ähnlich schnell können Sie Umsätze oder Potenziale
analysieren, die Ihnen beispielsweise pro PLZ als Daten-
tabelle zur Verfügung stehen. Folgen Sie einfach den
Schritten im Startassistenten.
4. Sie können natürlich auch wie bisher ein neues,
leeres Projekt erstellen und Schritt für Schritt eigene
Karten aufbauen, Daten importieren und analysieren. Abb. 2: Neue Standardkarten mit perfektem Layout
Auch alle weiteren Bereiche des Einstiegsdialogs zielen auf
die noch schnellere Bedienung: Über das Feld RegioGraph
kennenlernen können Sie sich als Anfänger erste Schritte
per Animation zeigen lassen oder als Profi nach neuen
Funktionen oder Ressourcen, beispielsweise nach spezi-
ellen Programmerweiterungen, suchen.
Diese und viele weitere Möglichkeiten des Einstiegsdialogs
sind so ausgelegt, dass Anwender mit einem Minimum an
Mausklicks zum gewünschten Ergebnis kommen.
Probieren Sie es doch einfach mal aus! Abb. 3: Straßengenaues Abbilden von Standorten
12 Schulung & Beratung
Schulung für RegioGraph 2009 - Ideal
für Anfänger und erfahrene Anwender
Mit der neuen Software-Version RegioGraph 2009 gibt es auch ein neues
Schulungskonzept. So sparen Anwender Zeit bei der Einarbeitung.
Schulungsleiter Nikolai Licata im Interview.
Aber auch für RegioGraph-Kenner ist
eine Schulung interessant. Durch die
zahlreichen Tipps und Tricks unserer
Schulungsleiter und mit Beispielen
aus der Praxis erhält der Kunde einen
Einblick, was alles mit RegioGraph
gelöst werden kann. Alle, auch sehr
erfahrene Anwender, haben bisher
in unseren Schulungen neue Mög-
lichkeiten kennen gelernt, mit denen
sie danach schneller und effizienter
arbeiten konnten.
Was lernt der Anwender in den
Schulungen?
In zwei Tagen fit Was bringt dem Anwender eine Der Anwender lernt zunächst die
in RegioGraph. RegioGraph-Schulung? Grundlagen, die für den Umgang mit
Nur durch eine Schulung lernt der RegioGraph nötig sind. Wichtige The-
Anwender den vollen Funktionsum- men sind: Wie importiere ich meine
fang von RegioGraph kennen und eigenen Daten und bilde meine Kun-
weiß diese Funktionen auch sinnvoll denadressen ab? Wie visualisiere und
und gewinnbringend einzusetzen. analysiere ich diese Daten? Wie bilde
Man kann sich immer nur bis zu ich meine Vertriebsstruktur auf der
einem gewissen Grad eine Software Karte ab und passe meine Gebiets-
selbst beibringen. In einer Schulung aufteilung an? Welche Präsentations-
erhalten die Kunden nicht nur das möglichkeiten habe ich mit meinen
technische Know-how für die Bedie- Landkarten?
nung der Software sondern auch wert-
volle GeoMarketing-Informationen. In der Schulung zu „RegioGraph
Planung“ wird am zweiten Tag der
Richtet sich die Schulung nur an Schwerpunkt ganz klar auf die Planung
Neueinsteiger? und Optimierung von Vertriebsgebie-
Eine Schulung ist ideal für Kunden, ten gelegt. Mit unseren themenbezo-
die das erste Mal mit RegioGraph genen Zusatzübungen sind wir aber
arbeiten wollen oder von einer älteren gerade in Firmenschulungen flexibel.
Software-Version umsteigen. In nur Das heißt, wir können hier zu den
zwei Tagen lernen sie den Umgang unterschiedlichsten Fragestellungen
mit der Software und alle wichtigen die Schwerpunkte nach den individu-
Funktionen, um Daten zu analysieren ellen Wünschen der Kunden setzen.
und zu präsentieren.
GfK GeoMarketing Magazin 02|2009
Und was ist neu in der kommen Sie zu unseren 2-tägigen Grup-
RegioGraph 2009 Schulung? penschulungen in unser Schulungszen-
Das Schulungskonzept wurde natür- trum nach Bruchsal oder buchen Sie eine
lich an die neue Version RegioGraph Firmenschulung bei Ihnen vor Ort. Mehr
2009 angepasst. Die wichtigsten Informationen zu den Inhalten, Neue-
Neuerungen wie die Hintergrund- rungen, Terminen und Buchung unter:
karten, PDF-Berichte und die er- > www.gfk-geomarketing.de/schulung
weiterten Selektionsmöglichkeiten
werden behandelt. In der Schulung
zu „RegioGraph Planung“ werden zu-
sätzlich das straßenabschnittsgenaue Schulungsinhalte
Abbilden von Kundenadressen und
die neuen Gebietsplanungs-Funkti- Bei einer Schulung für RegioGraph Analyse lernen Anwender neben den Grund-
onen wie die Vertretungsberechnung lagen der Kartenerstellung und dem Import eigener Unternehmensdaten und
oder die Gebietserstellung ausgehend Kundenadressen zahlreiche Analysemöglichkeiten, Berechnungen und Daten-
von Standorten geübt! abfragen sowie die professionelle Präsentation der Ergebnisse.
Sie wollen sich schnell und umfas- Bei einer Schulung für RegioGraph Planung liegt der Schwerpunkt neben der
send in RegioGraph 2009 einarbei- Anwendung aller Grundlagen vor allem auf dem Thema Gebietsplanung: Von
ten? Sie sind Anwender früherer der Optimierung bestehender Vertriebsgebiete, der Neuplanung von Gebieten
RegioGraph- oder DISTRICT-Versionen anhand verschiedener Planungskriterien oder anhand der Kundenstruktur bis
und möchten die neuen Funktionen von zur Berechnung von Urlaubsvertretungen für Außendienstmitarbeiter.
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14 Anwenderbericht
Maßgeschreinerte Absatzplanung für Türen-
spezialist BAWO: RegioGraph und KapHoorn
Neue Bereiche eröffnete sich der Türengroßhändler BAWO durch
die Einführung von RegioGraph in Kombination mit der ERP-Lösung
„eEvolution“ und der Software „KapHoorn“. Die Verknüpfung zwischen
den Lösungen wurde von GfK GeoMarketing-Partner EXSO. realisiert.
„Und da schicken wir unser nächstes und auch anfassen kann. Eine Kombi-
Mailing hin“, sagt Winfried Glaser, nation aus handwerklicher Tradition
Geschäftsführer der BAWO Türele- und modernster Produktionstechnik
mente GmbH in Remagen. Er zeigt auf gewährleistet die hohe Qualität der
der gerade ausgedruckten, farbigen Produkte der BAWO GmbH.
Landkarte auf eine Region irgendwo
zwischen Passau und Hof. Sie ist etwas Warenwirtschaftsprogramm durch
heller eingefärbt als der übrige, über- RegioGraph ergänzt
wiegend in sattem Dunkelgrün leucht- Im September 2008 hat sich das
ende Teil der Karte – ein Zeichen für Unternehmen für den Einsatz einer
weniger Absatz der BAWO-Türen. „Da Kombination aus RegioGraph und
gibt es doch bestimmt noch Bedarf für dem Reporting-Tool KapHoorn des
unsere Landhaustüren.“ Düsseldorfer Softwarehauses EXSO.
business solutions GmbH entschie-
Als Großhandelsunternehmen für den. So sollte das seit einigen Jahren
Türelemente aus Holz bietet BAWO im Einsatz befindliche Warenwirt-
Häuslebauern und Wohnungsbesit- schaftsprogramm eEvolution um wei-
zern seit über 25 Jahren die Mög- teres Auswertungspotenzial ergänzt
lichkeit, bei der Inneneinrichtung werden. Für jedes Handelsunter- Winfried Glaser,
ihren individuellen Geschmack nehmen ist es grundlegend, die Geschäftsführer
zum Ausdruck zu bringen. Die Fle- Absatzmärkte mit ihren regionalen der BAWO Tür-
xibilität und Kundenorientierung Unterschieden zu kennen. Selten elemente GmbH.
von BAWO ist erfolgreich: In 2006 gehen Einrichtungsvorstellungen von
bezog BAWO ein neues, deutlich Schwaben und Friesen so deutlich
größeres Firmengebäude im Gewer- auseinander wie bei der Frage nach
begebiet von Remagen. Im Erdge- der passenden Tür.
schoß des Verwaltungsgebäudes rich-
tete man eine Musterausstellung ein, in Zum Einstieg installierte BAWO eine
der man die BAWO Türen anschauen Kartenauswertung „Absatz nach Post-
leitzahl-Regionen“ (mit Einfärbung
je Region nach festgelegten Umsatz-
EXSO. arbeitet derzeit an einer noch engeren Integration klassen) und eine Auswertung der
von RegioGraph und KapHoorn. Das Ziel: Ein Katalog von Kundenklassen nach Vertriebsmit-
Kartenauswertungen, die auf Knopfdruck zu erzeugen arbeitern. Die Grafiken weisen nicht
sind oder – wie dies bisher schon mit den von KapHoorn nur die jeweiligen Absatzzahlen auf,
erzeugten Excel-Dateien möglich ist – sogar automatisch sondern lokalisieren recht deutlich,
monatlich per E-Mail an die zuständigen Mitarbeiter ver- wo noch Bedarf vorherrschen könnte
schickt werden. und welche wenigen Regionen stärker
beworben und erschlossen werden
GfK GeoMarketing Magazin 02|2009
sollten. Da das Unternehmen aus- den einzelnen Vertriebsmitarbeitern
schließlich an gewerbliche Abnehmer war bei BAWO zuvor noch mit Hilfe
liefert, können auch diese von den mit gedruckter Landkarten vorgenom-
RegioGraph gewonnen Erkenntnissen men worden.
profitieren und ihrerseits gezielt End-
kunden ansprechen. Die Gebiete ließen sich mit wenigen
Mausklicks in RegioGraph übertra-
Vorher: Wandkarte – Nachher: gen und weiter verfeinern. Über die
Reporting mit Landkarte per Automatisierungsfunktionen wurden
automatischer Mail dann Teil-Karten der Vertriebsgebiete
Die Ermittlung der Werte geschieht aus der kompletten Karte extrahiert. Ausstellung der BAWO-Türen-
derzeit noch in zwei Schritten: Innerhalb der einzelnen Vertreterge- elemente.
Zunächst werden die Werte aus der biete können zudem auf der Regio-
ERP-Lösung eEvolution in eine Excel- Graph-Landkarte noch Diagramme
Tabelle ausgegeben. Dies geschieht mit eingefügt werden, die den Absatz die wichtigsten Auswertungen und
der Reporting-Software KapHoorn. bestimmter Gruppen von Artikeln in einige RegioGraph Muster-Projekte
Die Lösung kann Summen nach den einzelnen Gebieten darstellen – gleich mitliefert. Im täglichen Einsatz
Postleitzahlregion, Vertreterzugehö- eine Möglichkeit, die BAWO zukünf- von RegioGraph kristallisieren sich
rigkeit des Kunden, Kundengruppe, tig nutzen möchte. immer mehr Ideen für weitere Aus-
Warengruppe etc. bilden. Im zweiten wertungsmöglichkeiten heraus, die
Schritt werden die so erzeugten Daten Helmut Klöckner, kaufmännischer sich aufgrund der Übersichtlichkeit
in RegioGraph-Vorlagen importiert. Leiter bei BAWO und verantwortlich und Flexibilität der Kombination von
Durch die standardisierte Aufberei- für den Einsatz der Software, ist von RegioGraph mit KapHoorn leicht rea-
tung einzelner Auswertungen ist die- der Lösung sehr angetan: „Das Projekt lisieren lassen.“
ser Vorgang jeden Monat innerhalb wurde in kürzester Zeit realisiert und Autor: Margarethe Chabrzyk
von wenigen Minuten zu reproduzie- erfolgreich eingesetzt. Zu Hilfe kam EXSO. business solutions GmbH
ren. Die Zuordnung der Gebiete zu uns dabei, dass EXSO. für KapHoorn Projektleitung, m.chabrzyk@exso.de
Wir machen Sie fit
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16 Anwenderbericht
Solarfirma Iliotec:
Sonnige Aussichten mit RegioGraph
Der Solartechnikpionier aus Regensburg setzt auf GeoMarketing mit
RegioGraph. Ein Interview mit Sonja Vogel, die bei Iliotec im strate-
gischen Marketing mit RegioGraph arbeitet.
Wo steht Iliotec im Moment? von Gebieten durch. Die Kennzahlen Wir nutzen RegioGraph zudem für
Worauf sind Sie besonders stolz? wie Kaufkraft oder Einwohner sichern Auswertungen unserer Marketing-
ILIOTEC ist eines der ersten TÜV- uns dabei die gerechte Verteilung der maßnahmen wie etwa die Herkunft
zertifizierten Solarunternehmen in Gebiete unter unseren Vertrieblern. der Besucher unserer Hausmessen.
Deutschland und zählt als Komplett- Aber auch bei der fairen Werbeko- Die Daten der Interessenten werden
Dienstleister von der Anlagenpla- stenverteilung zwischen den Stand- sowieso in unserem CRM erfasst – ich
nung, Installation bis hin zu Wartung orten hilft uns RegioGraph: Durch brauche sie im Anschluss nur noch in
und Versicherung als Marktführer. die Geokodierung von Kundenanfra- das Programm einlesen. Somit haben
1998 gegründet haben wir inzwischen gen im Nachgang einer Werbeaktion wir in kürzester Zeit eine aufschluss-
220 Mitarbeiter und 7.000 Kunden. erkennen wir sofort, welcher Standort reiche Darstellung.
Besonders stolz sind wir auch auf besonders von einer Werbebroschüre
Auszeichnungen wie „Bayerns wachs- profitiert hat. Was ist Ihre persönliche Lieblings-
tumsstärkstes Unternehmen“ sowie funktion?
„Großer Preis des Mittelstandes“. Wer sind Ihre Zielgruppen? Ich generiere am liebsten neue
Unsere Zielgruppen reichen vom End- Gebiete, wie etwa jüngst für den Auf-
kunden mit einer Anlage auf seinem bau unserer neuen Niederlassung
Einfamilienhaus über den Landwirt Augsburg. Wir erhalten sofort eine
mit Freilandanlage bis hin zu Unter- faire Aufteilung der zur Verfügung
nehmen, Kommunen oder der öffent- stehenden Postleitzahlgebiete für
lichen Hand. Bis Jahresmitte wollen unsere Vertriebsmitarbeiter: In Bezug
wir auch noch weitere GfK Markt- auf Kaufkraftindex pro Einwohner,
daten zur genauen Lokalisierung Kaufkraftsumme in Mio. oder Haus-
unserer verschiedenen Zielgruppen halte mit einem Netto-Haushaltsein-
zusammen mit RegioGraph einsetzen. kommen höher als 2.000 Euro sind
Die in RegioGraph enthaltenen GfK sie von Anfang an chancengleich. Auf
Kaufkraftdaten haben uns gezeigt, wie dieser Grundlage können wir auch
viel es bringt, hier auf objektive Daten bei geplanten Marketingmaßnahmen
Außenansicht der ILIOTEC Zentrale. statt Abschätzungen zu setzen! gezielt vorgehen. Zudem ist es für
mich unheimlich spannend zu sehen,
Bei welchen Herausforderungen hat wie man durch einen minimalen Auf-
Seit wann haben Sie RegioGraph im Ihnen RegioGraph besonders geholfen? wand einen unheimlichen Nutzen aus
Einsatz und für welche Aufgaben? Der größte Vorteil für unser Unter- dem Programm ziehen kann. Und es
RegioGraph unterstützt unsere Arbeit nehmen liegt in der schnellen und macht mir tatsächlich richtig Spaß,
im strategischen Marketing seit knapp übersichtlichen Darstellung der mit RegioGraph zu arbeiten!
einem Jahr. Wir untersuchen mit Vertriebsgebiete. Wir haben durch
RegioGraph die Vertriebsgebiete un- RegioGraph aber auch jederzeit Vielen Dank für das Interview und
serer derzeit fünf Niederlassungen, wichtige Kennzahlen zur Hand, bei- weiterhin viel Erfolg!
planen den Einsatz und Arbeits- spielsweise zur Unterstützung bei Per-
bereich neuer Vertriebsmitarbeiter sonalgesprächen oder um die Effizienz Interviewpartner: Sonja Vogel, Iliotec,
oder führen die Umstrukturierung der Vertriebsmitarbeiter zu messen. Marketing, sonja.vogel@iliotec.de
GfK GeoMarketing Magzin 02|2009
Event 17
Treffen Sie die Experten von
GfK GeoMarketing in Ihrer Stadt!
„Erfolgsfaktor GeoMarketing: Mehr Effizienz für Vertrieb und Marke-
ting!“ Unter diesem Motto kommt im Mai und Juni die Roadshow von
GfK GeoMarketing nach Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt, Stuttgart
und München.
Erfahren Sie live, wie GeoMarketing Die Vortragsthemen lich machen. Dafür haben wir dieses
die Effizienz in Marketing und Ver- Die Besucher erfahren in verschie- Konzept auf die Beine gestellt, das
trieb erhöht und in verschiedenen denen Vorträgen von GfK GeoMar- es Besuchern erlaubt, an nur einem
Branchen erfolgreich eingesetzt wird. keting und Vortragspartner D&B Abend möglichst viele Informationen
GfK GeoMarketing geht auf bundes- Deutschland, einem der größten B2B- und Praxistipps mitzunehmen.“
weite Roadshow und zeigt, wie Geo- Daten-Lieferanten, was sich hinter
Marketing auch Sie bei Ihrer täglichen dem Begriff „GeoMarketing“ verbirgt. Die Veranstaltungen beginnen um
Arbeit unterstützt. Anhand praxisnaher Beispiele sehen 18 Uhr und enden gegen 21 Uhr.
Sie, in welchen Unternehmensbe- Anschließend haben die Besucher
An wen richtet sich die Roadshow? reichen GeoMarketing eingesetzt wer- weiter die Möglichkeit, sich bei einem
Die Inhalte der Vorträge sind auf die den kann. Typische Fragen werden kleinen Buffet mit unseren GeoMar-
Aufgabengebiete von Entscheidern ebenfalls beantwortet, etwa keting-Experten und den übrigen
aus Vertrieb und Marketing zuge- Was ist GeoMarketing überhaupt Teilnehmern auszutauschen. Die Teil-
schnitten. Zahlreiche Praxisbeispiele, und wie gelingt der erfolgreiche nehmeranzahl ist begrenzt, sichern
vorgetragen von erfahrenen Experten Einstieg? Sie sich deshalb gleich Ihren Platz!
aus unserem Hause, garantieren den In welchen Unternehmens-
Besuchern einen interessanten, infor- bereichen kann GeoMarketing die Wir freuen uns auf Ihre verbind-
mativen und kurzweiligen Abend. Effizienz besonders steigern? liche Anmeldung. Telefonisch unter:
Gerade Interessierte, die sich noch Worauf kommt es bei einer Gebiets- +49 (0) 72 51 / 92 95 -200 oder unter:
nicht ganz sicher sind, ob und wie sich planung wirklich an? > www.gfk-geomarketing.de/roadshow
die Einführung einer GeoMarketing- Wie werden GeoMarketing-Werk-
Lösung in ihrem Unternehmen für zeuge bei einer Werbeoptimierung
sie auszahlt, haben dadurch eine gute richtig eingesetzt?
Möglichkeit, sich mit dem Thema ver-
traut zu machen. Der Vorteil gegenü- Doris Hardt-Beischl, Vertriebsleiterin Die Roadshow kommt bundesweit
ber einer Messepräsentation besteht von GfK GeoMarketing, ist sich sicher, in die folgenden Städte:
darin, dass den Besuchern in den dass die Besu-
Roadshow-Abendveranstaltungen ein cher viel von der
viel ausführlicherer Einblick in ent- Roadshow mit-
spannter Atmosphäre gegeben wer- nehmen können:
den kann. Auch zur Beantwortung „Mit der Road-
individueller Fragen ist Zeit einge- show wollen wir
plant. Durch die Wahl zwischen sechs unsere Einblicke
verschiedenen Terminen und Orten und Erfahrungen
haben auch Interessierte mit beson- einem neuen
ders engem Terminplan die Chance, Kreis von Inte-
einen passenden Abend zu finden und ressenten kom-
Arbeitszeit durch eine kurze Anreise fortabel direkt
zu sparen. vor Ort zugäng-
18 Webnews
Downloads & Tipps
zum Weiterlesen Impressum
www.regiograph.de: Wissen per E-Mail: GfK GeoMarketing GmbH
Ihr direkter Weg zu RegioGraph GfK GeoMarketing e-News Werner-von-Siemens-Str. 9
Filmtutorien, zusätzliche Downloads, Mit den GfK GeoMarketing e-News Gebäude 6508
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aktuellen Schulungstermine und vieles Registrieren Sie sich einmalig im Internet
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Geschäftsführer:
Wolfram Scholz,
Dr. Eberhard Stegner
Abteilung Öffentlichkeitsarbeit:
V.i.S.d.P.: Cornelia Lichtner
Grafik & Layout:
Nathalie Burkart
Redaktion:
Cornelia Lichtner,
Tatjana Güntner,
Gerrit Schreiber
Druckerei:
druckerei & verlag
hörner GmbH, Forst
Download des Positionspapiers Neue Videotutorien
zur Shoppingcenter-Situation RegioGraph 2009 jetzt online Karriere@GeoMarketing
In einem Positionspapier zur Lagebeur- Neueinsteiger und Umsteiger auf GfK GeoMarketing wächst kon-
teilung der Immobilien-Investorenszene RegioGraph 2009 finden jetzt online tinuierlich weiter und sucht derzeit
beschreibt GfK-Experte Manuel Jahn Videotutorien zu den ersten Schritten Unterstützung in den Abteilungen
die guten Entwicklungsprognosen für mit der GeoMarketing-Software. Marketing und Softwareentwicklung.
Shoppingcenter trotz Finanzkrise. Anschaulich und Schritt für Schritt wird Interessenten können die Stellenaus-
Besonders in Deutschland fungieren sie so die Orientierung noch einfacher und schreibungen online einsehen.
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