Your SlideShare is downloading. ×
0
Lokale Bildungslandschaften:  Wenn Partner auf einander zugehen
Lokale Bildungslandschaften:  Wenn Partner auf einander zugehen
Lokale Bildungslandschaften:  Wenn Partner auf einander zugehen
Lokale Bildungslandschaften:  Wenn Partner auf einander zugehen
Lokale Bildungslandschaften:  Wenn Partner auf einander zugehen
Lokale Bildungslandschaften:  Wenn Partner auf einander zugehen
Lokale Bildungslandschaften:  Wenn Partner auf einander zugehen
Lokale Bildungslandschaften:  Wenn Partner auf einander zugehen
Lokale Bildungslandschaften:  Wenn Partner auf einander zugehen
Lokale Bildungslandschaften:  Wenn Partner auf einander zugehen
Lokale Bildungslandschaften:  Wenn Partner auf einander zugehen
Lokale Bildungslandschaften:  Wenn Partner auf einander zugehen
Lokale Bildungslandschaften:  Wenn Partner auf einander zugehen
Lokale Bildungslandschaften:  Wenn Partner auf einander zugehen
Lokale Bildungslandschaften:  Wenn Partner auf einander zugehen
Lokale Bildungslandschaften:  Wenn Partner auf einander zugehen
Lokale Bildungslandschaften:  Wenn Partner auf einander zugehen
Lokale Bildungslandschaften:  Wenn Partner auf einander zugehen
Lokale Bildungslandschaften:  Wenn Partner auf einander zugehen
Lokale Bildungslandschaften:  Wenn Partner auf einander zugehen
Lokale Bildungslandschaften:  Wenn Partner auf einander zugehen
Lokale Bildungslandschaften:  Wenn Partner auf einander zugehen
Lokale Bildungslandschaften:  Wenn Partner auf einander zugehen
Lokale Bildungslandschaften:  Wenn Partner auf einander zugehen
Lokale Bildungslandschaften:  Wenn Partner auf einander zugehen
Lokale Bildungslandschaften:  Wenn Partner auf einander zugehen
Lokale Bildungslandschaften:  Wenn Partner auf einander zugehen
Lokale Bildungslandschaften:  Wenn Partner auf einander zugehen
Lokale Bildungslandschaften:  Wenn Partner auf einander zugehen
Lokale Bildungslandschaften:  Wenn Partner auf einander zugehen
Lokale Bildungslandschaften:  Wenn Partner auf einander zugehen
Lokale Bildungslandschaften:  Wenn Partner auf einander zugehen
Lokale Bildungslandschaften:  Wenn Partner auf einander zugehen
Lokale Bildungslandschaften:  Wenn Partner auf einander zugehen
Lokale Bildungslandschaften:  Wenn Partner auf einander zugehen
Lokale Bildungslandschaften:  Wenn Partner auf einander zugehen
Lokale Bildungslandschaften:  Wenn Partner auf einander zugehen
Lokale Bildungslandschaften:  Wenn Partner auf einander zugehen
Lokale Bildungslandschaften:  Wenn Partner auf einander zugehen
Lokale Bildungslandschaften:  Wenn Partner auf einander zugehen
Lokale Bildungslandschaften:  Wenn Partner auf einander zugehen
Lokale Bildungslandschaften:  Wenn Partner auf einander zugehen
Lokale Bildungslandschaften:  Wenn Partner auf einander zugehen
Lokale Bildungslandschaften:  Wenn Partner auf einander zugehen
Lokale Bildungslandschaften:  Wenn Partner auf einander zugehen
Lokale Bildungslandschaften:  Wenn Partner auf einander zugehen
Lokale Bildungslandschaften:  Wenn Partner auf einander zugehen
Upcoming SlideShare
Loading in...5
×

Thanks for flagging this SlideShare!

Oops! An error has occurred.

×
Saving this for later? Get the SlideShare app to save on your phone or tablet. Read anywhere, anytime – even offline.
Text the download link to your phone
Standard text messaging rates apply

Lokale Bildungslandschaften: Wenn Partner auf einander zugehen

580

Published on

0 Comments
0 Likes
Statistics
Notes
  • Be the first to comment

  • Be the first to like this

No Downloads
Views
Total Views
580
On Slideshare
0
From Embeds
0
Number of Embeds
0
Actions
Shares
0
Downloads
13
Comments
0
Likes
0
Embeds 0
No embeds

Report content
Flagged as inappropriate Flag as inappropriate
Flag as inappropriate

Select your reason for flagging this presentation as inappropriate.

Cancel
No notes for slide
  • Unterricht Schulgestaltung Begleitung
  • In Brandendburg ist von diesen Risiken das Armutsrisiko am deutlichsten ausgeprägt: >30% der Kinder unter 18 Jahren fallen in dieser Kategorie.
  • Hinter dem Armutsrisiko verbirgt sich oftmals Bildungsarmut bzw. diese ist eng damit gekoppelt.
  • Die ersten Impulse für eine Diese Impulse hatten zur Folge, dass eine Umbruchssituation des deutschen Bildungswesens eintrat, mit einem bildungspolitischen Spannungsverhältnis von Staat und Kommune.
  • In der „ Aachener Erklärung“ des Deutschen Städtetages anlässlich des Kongresses „Bildung in der Stadt“ (2007) fordern Vetreter/innen aus Politik, Verwaltung und Bildungspraxis e ine Zentrale Rolle für die Städte bei der Entwicklung lokaler Bildungslandschaften. Kommunale Steuerungsmöglichkeiten im Schulbereich zu erweitern und die Zuständigkeiten im bereich der inneren und äußeren Schulangelegenheiten neu zugunsten der Kommunen neu zu ordnen.
  • Bildungsministerium für Bildung und Forschung, Frau Shavan. Lernen vor Ort: 40 Landkreise und Kreisfreie Städte werden in diesem ersten Programmabschnitt gefördert , über 150 Kommunen haben sich beworben. Momentan gibt es eine zweite Bewerbungsphase für die Verlängerung der Unterstützung (Finanzielle Unterstützung für Personalressourcen und Beratung / Prozessbegleitung) um weitere zwei Jahren.
  • Zu 2: wenn es noch keine integrierten Fachdienste oder Dezernate gibt sind ressortübergreifende Gremien einzurichten. Gesamtverantwortung liegt bei der Verwaltung und der Politik Funktionen der Managementstelle: Informationsbündelung, -beschaffung und –aufbereitung, Kooperationsstruktur aufrecht erhalten, Handlungs- und Unterstützungsbedarf erkennen, Fachkonferenzen und Qualifizierungen, ÖA
  • 3.1. wie die Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung, Stadt- und Sozialplanung zu einer systematischen Erfassung von Grunddaten der Lebenslagen der Kinder und Familien 3.4. Je schwieriger es ist, Gesamtzusammenhänge zu Planen, umso wichtiger ist es, diese Grundlage zu erfassen (Oelkers, 2006) 4.3. Beschäftigt sich mit den unterschiedlichsten Institutionen, die am Bildungsgeschehen beteiligt sind, von der Kinder- und Jugendhilfe über Aspekte der Bildungsinfrastruktur (Bibliotheken, Internet, Museen, Musikschulen) bis hin zu Hochschulen und Erwachsenenaus- und Weiterbildung.
  • Das Team besteht aus 5 Mitarbeiter und eine Fachdienstleiterin
  • Freiwillige Teilnahme ändert sich als Begriff durch die Einführung der Ganztagsschule, wobei Freiwillig sich dann nicht mehr direkt auf die Anwesenheit sondern auf die Annahme und Teilnahme an Angeboten bezieht.
  • 1; (zB zwischen Lehrkräfte und weiterem pädagogischem Personal im Ganztag) Qualifizierung: erfolgreich sind Tandem-Ausbildungen (Lehrer und Erzieher gemeinsam) oder wie jetzt in zB Landkreis Potsdam-Mittelmark angebotene Hospitationenfür die Qualifizierung von Lehrer und Erzieher in der Primarstufe (gegenseitig von Erzieher in Grundschule und von Lehrer in die Kita)
  • Natürlich nicht immer reibungslos und konfliktfrei, aber das ist m,E nicht nur den Systemen anzurechnen, sondern eher auch die Klassiker der Kooperationshemmnisse (Wissen von Teamarbeit, Abstimmungskompetenzen, Wissen um den Partner, falsche Erwartungen). Die Abstimmung ist jedoch durch die gestaltende Aufgabe der Kommune gestiegen.
  • Fortbildung mit Unterstützung des MBJS aus Mitteln des ESF 5 Modulen und Studienreise Dr. Stefan Maykus Dr. Herbert Schubert Dr. Friedrich Haller Praxisbeispiele aus Brandenburg Internationale Erfolgsbeispiele
  • Transcript

    • 1. Landeskooperationsstelle Schule - Jugendhilfe Helena Wijdeveld Lokale Bildungslandschaften: Wenn Partner auf einander zugehen Workshop zur Fachtagung „Grenzenlose Jugend“ 04. November 2011, Frankfurt (Oder)
    • 2. Landeskooperationsstelle Schule - Jugendhilfe Fahrplan:
    • 3. Landeskooperationsstelle Schule - Jugendhilfe Projektverbund kobra.net: Trägerschaft: WIBB GmbH / Freier Träger der Jugendhilfe Mitarbeiter: Sozialpädagogen, Kulturwissenschaftler, Sozialmanager, Lehrkräfte, Sonderpädagogen, Psychologin/ Ökonomin arbeiten in interdisziplinären Teams
    • 4. Landeskooperationsstelle Schule - Jugendhilfe Filmbeispiel: wie Schule sich entwickeln kann....
    • 5. Entwicklung: Bildung aus Sicht der Schüler <ul><li>„ Dritte“ sind an der Schule aktiv : Schule öffnet sich </li></ul><ul><li>Ausätze aus Kultur, Theater, Musik werden eingesetzt um Schüler zu erreichen </li></ul><ul><li>Schule als „Lebenswelt“ neu gestalten </li></ul><ul><li>Gestaltung der Schule/des Schulhofs unter Beteiligung der Schüler </li></ul><ul><li>Eine „Abstiegschule“ wird zur „Magnetschule“ </li></ul>Landeskooperationsstelle Schule - Jugendhilfe
    • 6. <ul><li>Der erste Bildungsbericht für Berlin und Brandenburg unterscheidet bei den Risiken, die eine Nichtteilhabe am Bildungssystem begünstigen, nach dem wirtschaftlichen Risiko (Armutsrisiko), dem Bildungsrisiko und dem sozialen Risiko. </li></ul><ul><li>Ein Armutsrisiko wird angenommen, wenn eine Familie über weniger als 60% des durchschnittlichen Familieneinkommens verfügt. </li></ul><ul><li>Ein Bildungsrisiko wird angenommen wenn kein Elternteil über eine Berufsausbildung verfügt. </li></ul><ul><li>Ein soziales Risiko wenn kein Elternteil erwerbstätig ist. </li></ul>Landeskooperationsstelle Schule - Jugendhilfe &gt;30% der Kinder unter 18 Jahren in der Kategorie „Armutsrisiko“
    • 7. <ul><li>„ Bildungsarmut ist in Deutschland in besonders hohem Maße sozial vererbt und dem gegliederten Bildungssystem immanent. Sie drückt sich unter anderem im Nichterwerb schulischer Abschlüsse aus. </li></ul><ul><li>Ein nicht unbeträchtlicher Teil der Gesellschaft wird in diesem Sinne </li></ul><ul><li>vom Bildungssystem ausgeschlossen.“ </li></ul><ul><li>(Bildung in Deutschland, 2008) </li></ul>Landeskooperationsstelle Schule - Jugendhilfe Der Anteil der Jugendlichen ohne Bildungsabschluss in Brandenburg ist gestiegen
    • 8. Notwendigkeit einer neue Sicht auf die Bildungsfunktion: <ul><li>„ Investitionen in die Bildung und Förderung von Kindern und Jugendlichen fördern deren Chancen zur sozialen Teilhabe und individuellen Verwirklichung und tragen dazu bei, dass kulturelle und soziale Ressourcen gebildet werden können, die späteren Armutslagen vorbeugen“ </li></ul><ul><li>( Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend, 2005 </li></ul>Landeskooperationsstelle Schule - Jugendhilfe
    • 9. Impulse Landeskooperationsstelle Schule - Jugendhilfe Erweiterte Definition der Kinderarmut Erweitertes Bildungsver-ständnis Ruf nach Chancen-gerechtigkeit Prüfung kommunaler Steuerungs-möglichkeiten Spagat zwischen Inneren &amp; äußeren Schul-angelegenheiten Obsolete Steurungs- Modelle der Schule Krisenberichte aus den Schulen Auswirkung der Haushaltslage auf die Lernsituation Internationale Vergleichs-studien
    • 10. Aus den Impulsen: <ul><li>Bekenntnis der deutschen Städte und Gemeinden zu einem „ganzheitlichen Bildungsverständnis“ und zu mehr Engagement und Verantwortungsübernahme in diesen Bereichen (Aachener Erklärung, 2007) </li></ul>Landeskooperationsstelle Schule - Jugendhilfe Entwicklung unterschiedlichster Initiativen zur Kooperation zwischen Akteuren im Bildungswesen
    • 11. Einige aktuelle bundesweite Entwicklungen <ul><li>„ Ideen für mehr! Ganztägig lernen.“ </li></ul><ul><li>Quantitativer und qualitativer Ausbau der Ganztagsschulen, fachlich begleitet durch das Programm und gefördert durch das BMBF. </li></ul><ul><li>„ Lernen vor Ort“ </li></ul><ul><li>Bundesprogramm, gemeinsam gefördert mit einem Stiftungsverbund, mit dem Ziel, vor Ort kohärentes Bildungsmanagement zu etablieren. </li></ul><ul><li>„ Modellvorhaben Lokale Bildungslandschaften“ </li></ul><ul><li>Programm des deutschen Jugendinstituts (DJI) , abgeschlossen Ende 2010. </li></ul>Landeskooperationsstelle Schule - Jugendhilfe
    • 12. <ul><li>„ Lebenswelt Schule“ </li></ul><ul><li>DKJS /Jacobs Foundation fördern 2007 bis 2011 vier Kommunen beim Aufbau lokaler Bildungslandschaften (konzeptionelle und fachliche Beratung sowie Prozessbegleitung). </li></ul><ul><li>„ Bündnisse für Chancengerechtigkeit“ </li></ul><ul><li>Programm der DKJS (2010) für Beratung von Kommunen, die Bildung qualitativ verbessern und für alle jungen Menschen zugänglich machen wollen. </li></ul><ul><li>Entwicklungen in der Fachwelt und in den Kommunen : Erfolgsbeispiele aus Nordrhein-Westfahlen, Sachsen, Schleswig Holstein und Brandenburg. </li></ul>Landeskooperationsstelle Schule - Jugendhilfe
    • 13. Entwicklung der Gestaltungsaufgabe Landeskooperationsstelle Schule - Jugendhilfe
    • 14. Lernorte im Lebensalter Landeskooperationsstelle Schule - Jugendhilfe
    • 15. <ul><li>Die Übergänge zwischen den Bildungsprozessen sind nicht trennscharf. </li></ul><ul><li>Die in der Öffentlichkeit vorherrschende Fokussierung auf die formelle Bildung spiegelt nicht den quantitativen Anteil am Bildungsprozess wider. </li></ul><ul><li>Wichtige soziale Kompetenzen (Beziehungsaufbau, Meinungsentwicklung und Wirksamkeit, Selbstbewusstsein, Resilienz, usw.) werden überwiegend an nicht-schulischen Orten und Lernwelten erworben. </li></ul><ul><li>Die Jugendhilfe spielt eine wichtige Rolle an vielen Lernorten und in vielen Lernprozessen. </li></ul>Landeskooperationsstelle Schule - Jugendhilfe
    • 16. <ul><li>Jugendhilfe und Schule stehen im Zentrum der Debatte und als öffentliche Bildungsinstitutionen in besonderer Verantwortung. </li></ul><ul><li>Jugendhilfe und Schule agieren an der Schnittstelle zu den privaten Lebensbereichen (Familien) und haben kontinuierlich Einfluss auf die nichtformellen Lernprozesse. </li></ul><ul><li>Wenn Bildung aus der Perspektive des Menschen und nicht aus der Sicht der Institution betrachtet wird, wird der Anspruch auf Kooperation verstärkt. </li></ul>Landeskooperationsstelle Schule - Jugendhilfe
    • 17. Bildungslandschaften: <ul><li>Ansätze und Konzepte , die auf eine geplante und verbindliche Abstimmung von Bildungsstrukturen und –organisationen zielen (Infrastruktur, Prozesse, Zusammenarbeit, Vernetzung, Koordinierung). </li></ul><ul><li>Sie beziehen sich auf die Ebene von Stadtteilen, Städten und Gemeinden, Landkreisen, oder Planungsregionen. </li></ul><ul><li>Dabei wir der kommunalen Politik und Verwaltung eine koordinierende und gestaltende Funktion zugesprochen. </li></ul><ul><li>Neben der Kinder- und Jugendhilfe und Schule sind weitere Systeme unabdingbar: Kultur, Wirtschaft, Sport, Gesundheit, Familien. </li></ul>Landeskooperationsstelle Schule - Jugendhilfe
    • 18. Fokus : <ul><li>Ausgangspunkt aller Aktivitäten in der Bildungslandschaft sind die Lebenslagen und Bildungsbiografischen Lebensverläufe aller Bürger/innen, insbesondere der Kinder und Jugendlichen. </li></ul><ul><li>Eltern sind als zentraler Partner und Zielgruppe prioritär zu beteiligen. </li></ul><ul><li>Die Bedarfe bildungsbenachteiligter Zielgruppen werden besonders berücksichtigt. </li></ul><ul><li>Eine weitestgehende Mitwirkung von Bürgerinnen und Bürgern ist ein grundlegendes Prinzip bei der Gestaltung lokaler Bildungslandschaften. </li></ul>Landeskooperationsstelle Schule - Jugendhilfe
    • 19. Aus den Impulsen: <ul><li>Bekenntnis der deutschen Städte und Gemeinden zu einem „ganzheitlichen Bildungsverständnis“ und zu mehr Engagement und Verantwortungsübernahme in diesen Bereichen (Aachener Erklärung 2007) </li></ul>Landeskooperationsstelle Schule - Jugendhilfe Entwicklung unterschiedlichster Initiativen zur Kooperation zwischen Akteuren im Bildungswesen
    • 20. Steuerung und Vernetzung in der Kommune (Ist-Stand) Landeskooperationsstelle Schule - Jugendhilfe
    • 21. Herausforderungen <ul><li>IST-Stand in vielen Kommunen: Steuerung wird geprägt durch Zuständigkeits- und Ressortdenken (Bildung wird noch nicht als kommunale Gestaltungsaufgabe wahrgenommen). </li></ul><ul><li>Für die steuernde und Gestaltende Aufgabe der Kommune ist eine Umorganisation der Verwaltungsstruktur erforderlich. </li></ul><ul><li>Bildung wird in unterschiedlichen Zuständigkeiten und Ausschüssen bearbeitet. </li></ul><ul><li>Jugendamt und Schulamt wirken in einer Vielzahl von Arbeitsgemeinschaften mit, eine systematische Verknüpfung der Netzwerkaktivitäten finden jedoch selten statt. </li></ul><ul><li>Unterschiedliche Finanzierungsprinzipen und Planungsmodelle , insbesondere zwischen Jugendhilfe- und Schulentwicklungs-planung. </li></ul>Landeskooperationsstelle Schule - Jugendhilfe
    • 22. Kooperation und Vernetzung: Landeskooperationsstelle Schule - Jugendhilfe
    • 23. Elemente einer lokalen Bildungslandschaft Elemente einer lokalen Bildungslandschaft Bildungsplanung Verzahnung von Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung, Stadtentwicklung und Sozialplanung Gesamtstrategie Leitbild / Leitziele Berichterstattung und -monitoring IST-Stand ermitteln, Ziele u. Kennzahlen festlegen und überprüfen Infrastruktur und Ressourcen Integriertes Sachgebiet / Lenkungs-gruppe / Bildungsbeirat / Runde Tische / Stadtteilinitiativen / AGs § 78 Bildungsplanung Verzahnung von Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung, Stadtentwicklung und Sozialplanung Gesamtstrategie Leitbild / Leitziele Bildungsberichterstattung und Bildungsmonitoring IST-Stand ermitteln, Ziele u. Kennzahlen festlegen und überprüfen Infrastruktur und Ressourcen Integriertes Sachgebiet / Lenkungs-gruppe / Bildungsbeirat / Runde Tische / Stadtteilinitiativen / AGs § 78
    • 24. &nbsp;
    • 25. Eckpfeiler der Bildungslandschaft <ul><li>Gesamtstrategie </li></ul><ul><ul><li>Bildung und Bildungsförderung wird übergreifend bearbeitet, mit einer langfristigen Perspektive </li></ul></ul><ul><ul><li>Gemeinsamer Zielhorizont </li></ul></ul><ul><ul><li>Umsetzung der Strategie ist „Chefsache“ </li></ul></ul><ul><ul><li>2. Infrastruktur und Ressourcen </li></ul></ul><ul><ul><li>Funktionsstellen für die hauptverantwortliche Koordination und Begleitung von Entwicklungen </li></ul></ul><ul><ul><li>Ressortübergreifende Gremien mit erforderlichen Kompetenzen </li></ul></ul><ul><ul><li>Im Mittelpunkt der Struktur steht eine Stelle, die eine Management- und Servicefunktion übernimmt </li></ul></ul>Landeskooperationsstelle Schule - Jugendhilfe
    • 26. <ul><li>Bildungsplanung </li></ul><ul><ul><li>Verbindung von bestehenden Planungsprozessen </li></ul></ul><ul><ul><li>Hierfür sind notwendig: Planungsorganisation und Datenkonzept (Maykus, 2008) </li></ul></ul><ul><ul><li>Abstimmung zwischen Schul- und Jugendhilfeausschuss </li></ul></ul><ul><ul><li>Bildungsplanung dient als mittel- und langfristige Handlungsstrategie </li></ul></ul><ul><li>4. Bildungsberichterstattung und -Monitoring </li></ul><ul><ul><li>Indikatoren, die einen Ist-Stand abbilden und Stärken und Schwächen erkennen lassen. </li></ul></ul><ul><ul><li>Grundlage für Bildungsplanung und bildungspolitische Entscheide, Rechenschaftslegung und die öffentliche Diskussion. </li></ul></ul>Eckpfeiler der Bildungslandschaft Landeskooperationsstelle Schule - Jugendhilfe
    • 27. Gestaltungsmöglichkeiten in der kommunalen Praxis: <ul><li>Die Koordination ist als übergeordnete Stabstelle eingerichtet </li></ul><ul><li>Es wird eine neue Stabstelle innerhalb der bestehenden Struktur gebildet </li></ul><ul><li>Ressorts werden innerhalb eines Dezernats gebündelt (zB Schule, Jugend, Familie und Soziales) </li></ul><ul><li>Die Aufgaben werden in einem bestehenden Ressort gebündelt (z.B. im Jugendamt) </li></ul><ul><li>Ressortübergreifende Lenkungsgruppe </li></ul>Landeskooperationsstelle Schule - Jugendhilfe
    • 28. Bundesprogramm „Lernen vor Ort“ Landeskooperationsstelle Schule - Jugendhilfe 2009-2012 werden 40 Kreise und kreisfreie Städte gefördert Fördervolum: € 60 Mio Bewerbungen für 2. Förderperiode in Entwicklung
    • 29. „ Lernen vor Ort“ Kommunen in Brandenburg: <ul><li>Landkreis Barnim: </li></ul><ul><ul><li>Innerhalb des Dezernats I wurde das Sachgebiet Bildung geschaffen (vorher bestand eine Steuergruppe Schule-Jugendhilfe). </li></ul></ul><ul><ul><li>Eine Steuergruppe Bildung wurde geschaffen worin vertreten sind: </li></ul></ul><ul><ul><ul><li>Sachgebietsleiterin Bildung </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Schulverwaltungsamt </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Jugendamt </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Gesundheitsamt </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Grundsicherung (Soziales) </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Strukturentwicklung </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Staatliches Schulamt </li></ul></ul></ul>Landeskooperationsstelle Schule - Jugendhilfe
    • 30. 7 Vollzeitstellen
    • 31. Sachgebiet Bildung
    • 32. <ul><li>Landkreis Elbe-Elster: </li></ul><ul><ul><li>Im Schulverwaltungs- und Sportamt wurde das Bildungsbüro angesiedelt (vorher für Berufsorientierung, jetzt für erweiterte Aufgaben) . </li></ul></ul><ul><ul><li>Das Bildungsbüro ist im Dezernat III Bildung, Jugend, Kultur, Gesundheit und Soziales verortet. </li></ul></ul><ul><ul><li>Das Bildungsbüro wird von einem kommunalen Entwicklungsteam unterstützt unter Mitwirkung der Amtsleiter des Jugendamts. </li></ul></ul>Landeskooperationsstelle Schule - Jugendhilfe
    • 33. <ul><li>Praxis: </li></ul><ul><li>Kommunen leisten das „Machbare“ bezogen auf Ressourcen, Entwicklungsphasen, Strukturen. </li></ul><ul><li>Die Kinder- und Jugendhilfe spielt eine zentrale Rolle in der kommunalen Steuerung. </li></ul><ul><li>Dem Jugendhilfeausschuss wird eine wichtige Rolle in der Planung und Initiierung zugesprochen, in der Praxis nehmen die Ausschüsse eher Entwicklungen zur Kenntnis und bestätigen. </li></ul><ul><li>Für die Verbindung mit Partner außerhalb der Verwaltung spielt die offene Jugendhilfe eine wichtige Rolle. </li></ul><ul><li>Beteiligung wird als Ansatz von Kommunen begrüßt, ist in unserer Erfahrung mit Kommunen aber noch keine Praxis. </li></ul>Landeskooperationsstelle Schule - Jugendhilfe
    • 34. Landeskooperationsstelle Schule - Jugendhilfe
    • 35. Strukturmerkmal oder Vorurteil? <ul><li>Jugendarbeit </li></ul><ul><li>Freiwillige Teilnahme </li></ul><ul><li>Vielfalt der Organisationen und Träger </li></ul><ul><li>Vielfalt der Inhalte, Methoden und Arbeitsformen </li></ul><ul><li>Mitbestimmung, Mitgestaltung, Selbstorganisation </li></ul><ul><li>Prozessoffenheit </li></ul><ul><li>Lebensweltorientierung </li></ul><ul><li>Anknüpfen an den Interessen und Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen </li></ul><ul><li>Viel ehrenamtliches Engagement </li></ul><ul><li>Schule </li></ul><ul><li>Teilnahmeverpflichtung </li></ul><ul><li>Überschaubares Angebot der Organisationen und Träger </li></ul><ul><li>Inhalte, Methoden und Arbeitsformen entwickeln sich, jedoch unter gleichen Rahmenbedingungen </li></ul><ul><li>Eingeschränkte Mitbestimmung </li></ul><ul><li>Ergebnisorientierung </li></ul><ul><li>Anknüpfen an Rahmenlehrpläne und Curricula </li></ul><ul><li>Ehrenamtliches Engagement als Dienstleistung an Schule </li></ul>Landeskooperationsstelle Schule - Jugendhilfe
    • 36. Landeskooperationsstelle Schule - Jugendhilfe
    • 37. <ul><li>Wasser und Feuer können gemeinsam erfolgreiche Ergebnisse erzielen wenn das „richtige“ Medium die Zusammenarbeit steuert.... </li></ul>Landeskooperationsstelle Schule - Jugendhilfe
    • 38. Erfolgreiche Zusammenarbeit an der Schnittstelle zwischen Schule und Jugendhilfe <ul><li>Ganztagsschule : Kristallisierung von Zusammenarbeit </li></ul><ul><li>Bildungsübergänge </li></ul><ul><li>Schulverweigerung </li></ul><ul><li>Kinderschutz </li></ul><ul><li>Soziales Lernen </li></ul><ul><li>Berufsorientierung und Kompetenzfeststellungsverfahren </li></ul><ul><li>Individuelle Förderung </li></ul><ul><li>Elternarbeit /Familienbildung </li></ul><ul><li>.... </li></ul>Landeskooperationsstelle Schule - Jugendhilfe
    • 39. Etablierte Strukturen für gemeinsame Arbeit: <ul><li>Arbeitsgemeinschaften nach §78 SGB VIII </li></ul><ul><li>Lokale Bündnisse für Familien </li></ul><ul><li>Netzwerke gesunde Kinder </li></ul><ul><li>Netzwerk Fachkräftesicherung </li></ul><ul><li>Runde Tische </li></ul><ul><li>Stadtteilkonferenzen </li></ul><ul><li>Arbeitsgruppen (Prävention, Kinderschutz, Inklusion,...) </li></ul><ul><li>Lenkungsausschüsse </li></ul><ul><li>.... </li></ul>Landeskooperationsstelle Schule - Jugendhilfe
    • 40. <ul><li>Beteiligung als Grundprinzip der lokalen Bildungslandschaft: </li></ul><ul><li>verringert die Kluft zwischen Angebot und Akzeptanz </li></ul><ul><li>Partizipation erhöht die Nachhaltigkeit und Effektivität </li></ul><ul><li>Verständnis für politischen Entscheidungen steigt </li></ul><ul><li>Dafür ist erforderlich: </li></ul><ul><li>Mitbestimmungsmöglichkeiten in Gremien (z.B. Elternbeirat, Schülerparlament) </li></ul><ul><li>Zielgruppenspezifische Informationen wird über die Bildungspartner weitergeleitet (Schule, Jugendhilfe) </li></ul><ul><li>Sensibilisierung von Mitarbeitern für Eltern als Zielgruppe </li></ul><ul><li>Anerkennung Erfahrungen von BürgerInnen als Expertenwissen (Sozialraumanalyse) </li></ul>Landeskooperationsstelle Schule - Jugendhilfe
    • 41. Mehrwert der Jugendarbeit in lokalen Bildungslandschaften: <ul><li>Partizipative Ansätze der Jugendhilfe mehr in die Diskussion über Beteiligung in lokalen Bildungslandschaften einbringen </li></ul><ul><li>Expertenwissen aus Jugendarbeit an der Schnittstelle zwischen Schule und Familien einbringen in Bezug zur informellen Bildung </li></ul><ul><li>Intensive Vernetzung zwischen kommunaler und verbandlicher Jugendarbeit damit Bildungseinrichtungen und Jugendliche besser erreicht werden </li></ul><ul><li>...... </li></ul>Landeskooperationsstelle Schule - Jugendhilfe
    • 42. Stolpersteine <ul><li>Vernetzung führt nicht automatisch zur multiprofessioneller Zusammenarbeit , hier bedarf es Qualifizierungsmaßnahmen , die in der Regel außerhalb des Finanzierungsspielraums der Kommune liegen. </li></ul><ul><li>Für gemeinsame Planung, Durchführung und Reflexion ist Zeit einzuplanen, für die derzeit Bildungsbereichsübergreifend kaum Ressourcen bereitgestellt werden können. </li></ul><ul><li>Die Trennung von staatlicher Schulaufsicht und kommunaler Trägerschaft erschwert aus Sicht vieler Akteure –vor allem in den Kommunen- den Aufbau verbindlicher lokaler Kooperationsstrukturen </li></ul>Landeskooperationsstelle Schule - Jugendhilfe
    • 43. <ul><li>Verzicht auf Umstrukturierung führt zur Aufrechterhaltung der Parallelstrukturen (Partikularinteressen) </li></ul><ul><li>Die Wirkung lokaler Bildungsnetzwerke werden vor Ort häufig nicht evaluiert, sondern als gegeben vorausgesetzt. </li></ul><ul><li>Speziell bei nicht-formaler Bildung fehlt eine solide Datenbasis </li></ul><ul><li>Der Faktor „Mensch“ in lokalen Bildungslandschaften verfügt nicht immer über alle erforderlichen Qualifikationen </li></ul><ul><li>An Bildungslandschaften werden (zu) hohe Erwartungen gestellt </li></ul><ul><li>Ohne strukturelle Verankerung und Ressourcen besteht die Gefahr: „alter Wein in neuen Schläuchen“ </li></ul>Stolpersteine Landeskooperationsstelle Schule - Jugendhilfe
    • 44. Gelingungsbedingungen <ul><li>Dezernatsübergreifende Bearbeitung des Bildungsthemas als „ Chef/Chefinnensache “ </li></ul><ul><li>Lokale Aushandlungs- und Beteiligungskultur um das bei den lokalen Akteure vorhandene Konsenspotential zu aktivieren (Konsens entsteht dann meistens im Bereich eines Bildungsverständnisses im Kontext der ganztägig zu organisierenden Bildung) </li></ul><ul><li>Keine Abstrakte Strukturmodelle sondern pragmatischer Aufbau von Bildungslandschaften entlang konkreter Problemlagen </li></ul><ul><li>(Stolz, 2011) </li></ul>Landeskooperationsstelle Schule - Jugendhilfe
    • 45. Tendenzen... <ul><li>Eine Vielzahl von Themen aus Schule und Jugendhilfe wird abgestimmt in den Kommunen bearbeitet. </li></ul><ul><li>Die Jugendhilfe ist in diesen Prozessen aktiv beteiligt. </li></ul><ul><li>Es werden Themen aufgegriffen, die den Bedarfe vor Ort entsprechen – immer mehr unter Beteiligung betroffener Akteure. </li></ul><ul><li>Es etabliert sich eine „Kultur des Miteinanders“. </li></ul><ul><li>Neue Steuerungsmodelle werden zwischen den Systemen Schule und Jugendhilfe etabliert. </li></ul><ul><li>Nicht mehr die Kooperation zwischen einzelnen Fachkräften und Einrichtungen sondern die Planung steht an erster Stelle: Verantwortung für den Erfolg weniger an Personen und mehr an Planung und Struktur gebunden! </li></ul>Landeskooperationsstelle Schule - Jugendhilfe
    • 46. Mehr über lokale Bildungslandschaften Landeskooperationsstelle Schule - Jugendhilfe Jugendarbeit und Schule Info und Anmeldung unter: www.kobranet.de
    • 47. Landeskooperationsstelle Schule - Jugendhilfe Helena Wijdeveld Viel Erfolg!

    ×