Methodenbroschuere Themenhitliste

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    Methodenbroschuere Themenhitliste - Presentation Transcript

    1. © gberatung 2006 Fritz-Neuert-Str. 13a 75181 Pforzheim Gebhard Borck info@gberatung.de Werkzeug Themen-Hitliste (THL) Erstellt von: Gebhard Borck, Version: 17. März 2009
    2. © gberatung 2006 www.gberatung.de info@gberatung.de Inhalt: Zusammenfassung 1 Ziel: 1 Nutzen: 1 Kurzbeschreibung 1 Anwendungsrahmen: 1 Rahmendaten: 1 THL Methode 1 Setting: 1 Schritt 1 - Vorbereitung: 1 Schritt 2 - Thema benennen: 1 Schritt 3 - Marktplatz: 2 Schritt 4 - Auswertung: 2 Filter: 2 Schritt 5 - Themen definieren: 3 Seite 1
    3. erstellt von: Erstellt: 08.02.2008 Methodenbroschüre Aktualisiert: 17.03.2009 Werkzeug Aktions-Landkarte Gebhard Borck Kontakt: info@gberatung.de Zusammenfassung Ziel: Die in einer Gruppe aktuell relevanten rationalen wie emotionalen Themen identifizieren und für eine Bearbeitung mit anderen Methoden definieren. Nutzen: • Diskussionszeit verkürzen. • Über das reden, was wirklich anliegt. • In der Gruppe Themen priorisieren. • Raum für Beteiligung Kurzbeschreibung Die Themenhitliste ist ein Interaktion, die ca. 40 bis 90 Minuten in Anspruch nimmt und in dieser Zeit dafür sorgt, dass man z.B. in einer Strategieklausur über das spricht, was tatsächlich die Ge- müter bewegt. Die Methode ist geprägt von drei zentralen Wirkmechanismen: 1. Jeder Teilnehmer benennt die Themen, die ihn wirklich interessieren und begründet auch warum. 2. Die Teilnehmer „verkaufen“ sich gegenseitig ihre Themen. 3. Mit Hilfe eines Filters aus der Systemtheorie werden die Themen sowohl quantitativ wie auch qualitativ bzw. rational und emotional analysiert und priorisiert. Die Methode achtet damit darauf, dass nicht nur die Themen in die nachfolgenden Gespräche einbezogen werden, die mehrheitlich unterstützt werden. Vielmehr werden auch kulturelle „Bau- stellen“ aufgedeckt und können in die Kommunikation bewusst einbezogen werden. Anwendungsrahmen: • Mehr als eine demokratische Auswahl von relevanten Themen. • Einstieg in intensive Kommunikationsevents wie z.B. Strategie- oder Teamklausuren, Projekt- Kickoffs etc. Rahmendaten: • Dauer: von 0,5 Stunden bis zu 2 Stunden • Teilnehmerzahl: bis ca. 50 • Vorbereitung: notwendig • externe Moderation: Anwendungsabhängig (nicht unbedingt notwendig) Seite 1
    4. erstellt von: Erstellt: 08.02.2008 Methodenbroschüre Aktualisiert: 17.03.2009 Werkzeug Veränderungstacho Gebhard Borck Kontakt: info@gberatung.de THL Methode Setting: Die Teilnehmer erhalten zu Beginn der THL in einem Stuhlkreis oder an Tischen oder in Stuhlrei- hen. Im Verlauf der Methode braucht es Raum für die Teilnehmer zum umherlaufen und mitei- nander sprechen. Schritt 1 - Vorbereitung: Die Formulare werden an die Teilnehmer ausgeteilt. Es gilt Anzahl der Themen = Anzahl der Formulare pro Teilnehmer. Es ist zu beachten, dass die Teilnehmer durchaus bereits eine eigene Gewichtung durchführen sollen, deshalb ist es nicht empfohlen, mehr als z.B. vier Themen benen- nen zu lassen. Will man über die Zeit des Workshops oder der Klausur noch mehr Themen be- sprechen ist es ratsam, die Themen bereits in Blöcke zu teilen und ggf. zu jedem Themenblock eine eigene THL durchzuführen. Beispiel für ein Formular aus einem Projekt-Kickoff: Schritt 2 - Thema benennen: Jeder Teilnehmer schreiben auf das erste Formular das ihn wichtigste Thema. Er benennt es mit einem Schlagwort und beschreibt in wenigen Worten, warum das Thema so wichtig ist und wel- chen Nutzen er sich von einer Diskussion des Themas erwartet. Hat er das wichtigste Thema so auf einem Formular dokumentiert, hält er das zweitwichtigste auf dem zweiten Formular fest usw. Pro Thema kann man ca. 7 bis 12 Minuten Zeit geben. Wenn jemand mehr benötigt, sollte man diese Zeit zugestehen. Seite 1
    5. erstellt von: Erstellt: 08.02.2008 Methodenbroschüre Aktualisiert: 17.03.2009 Werkzeug Veränderungstacho Gebhard Borck Kontakt: info@gberatung.de Schritt 3 - Marktplatz: Jeder Teilnehmer nimmt das Formular in die Hand, auf dem er das für ihn wichtigste Thema do- kumentiert hat und seinen Stift und steht auf. In den kommenden 15 - 35 Minuten (je nach Gru- pengröße) ist es Aufgabe aller Teilnehmer ihr Thema den anderen Teilnehmern zu „verkaufen“. Konnte ein Mitteilnehmer überzeugt werden, bestätigt er das durch Unterzeichnen mit seinen Initialen auf dem unteren Abschnitt des Themenformulars. Schritt 3 wird für die Anzahl der benannten Themen wiederholt. Variante: Wahlweise können die Schritte 2 und 3 jeweils aufeinander folgend für jedes Thema durchgeführt werden. Schritt 4 - Auswertung: In Schritt 4 hat die Gruppe Pause. Es ist deshalb wichtig die Methode so in den Ablauf einzupla- nen, dass ein längerer Zeitraum zur Verfügung steht, in dem ein Teil des Moderatoren-Teams oder alle Moderatoren die Analyse der Themen durchführen können. Je nach Gruppengröße kann jedes Thema bis zu 30 Minuten in Anspruch nehmen. Die unterzeichneten Formulare werden dabei rein quantitativ und jeweils nach den Filterkriterien (s.u.) sortiert. Alternativ kann die THL an einem Tag kurz vor der Veranstaltung durchgeführt werden bzw. per Onlinefragebogen direkt am Tag zuvor. Auf diese Weise kann eine Auswertung der Themen vor- genommen werden, ohne während der Klausur ein Zeitfenster dafür vorzusehen. Die beste Lösung ist für jeden konkreten Fall gesondert zu entscheiden. Filter: Gefiltert wird nach folgenden Kriterien: • Gestaltungsspielraum Gemeinsam (Rahmenbedingungen, Handlungsraum) durch die Führung (Grenzen, Anweisungen, Standards, Vergleichbarkeit) • Struktur und Systeme Interaktion Formelle Strukturen (DIN, QM, PPS, CRM, ERP, Einkauf, Vertrieb, MIS, Änderungs- management etc.) Informelle Strukturen (Sonder- & Sofortmaßnahmen, schnelle Problemlösungen, inoffizielle Netzwerke) • Fach-/ Führungskompetenz Methoden, soziale Kompetenz, persönlich fachliche Kompetenz Seite 2
    6. erstellt von: Erstellt: 08.02.2008 Methodenbroschüre Aktualisiert: 17.03.2009 Werkzeug Veränderungstacho Gebhard Borck Kontakt: info@gberatung.de • Emotionen Emotionale Wörter/ Adjektive, die verwendet werden. Zusammen leben; Leben & leben las- sen; Gemeinsam arbeiten. • Sinnkopplung Schritt 5 - Themen definieren: Aus den Filterergebnissen heraus werden die Themen durch die Moderation zusammen gefasst und definiert. Je nachdem, wie man weiter verfahren will können These und Gegenthese formu- liert oder auch die Grenzen der Themen benannt werden. Ein Beispiel sind hier Themen vorgestellt, die in einem Workshop entwickelt wurden, der ein Or- ganisationsumstrukturierungsprojekt, das im Scheitern begriffen war, aufgefangen hat: • Thema 1: Vernetzung in der horizontalen Organisation Unterthema 1: Kommunikation und Prozesse Unterthema 2: Weiterbildung • Thema 2: Führung in der horizontalen Organisation Unterthema 1: Umgang miteinander Unterthema 2: Gestaltung der Aufbauorganisation • Thema 3: Innovation in der horizontalen Organisation Unterthema 1: 100% Leistung vs. Störungen Unterthema 2: Betriebswirtschaft und Ressourcenplanung Mit der Definition der Themen ist die Themen-Hitliste abgeschlossen. Das Resultat der Methode ist typischerweise ein Zwischenergebnis in einem Kommunikationsprozess. Seite 3
    7. Kontakt gberatung Fritz-Neuert-Strasse 13a 75181 Pforzheim Tel.: +49 7231 78 65 36 Fax: +49 7231 78 65 38 Mob.: +49 173 720 83 07 Web: www.gberatung.de Mail: gb@gberatung.de Sprechen Sie mich an, Gebhard Borck Ihr © gberatung - Fritz-Neuert-Strasse 13a - 75181 Pforzheim ✆ +49 7231 78 65 36 ✉ info@gberatung.de
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