Methodenbroschuere Wissensdrehscheibe

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    Methodenbroschuere Wissensdrehscheibe - Presentation Transcript

    1. © gberatung 2006 Fritz-Neuert-Str. 13a 75181 Pforzheim Gebhard Borck info@gberatung.de Werkzeug WissensDrehScheibe (WDS) Erstellt von: Gebhard Borck, Version: 24. März 2009
    2. © gberatung 2006 www.gberatung.de info@gberatung.de Inhalt: Zusammenfassung 1 Ziel: 1 Nutzen: 1 Kurzbeschreibung 1 Anwendungsrahmen: 1 Rahmendaten: 1 WDS Methode 1 Setting: 1 Stuhlkreise: 1 Begriffe 1 WissensDrehScheibe WDS 1 Akteure 2 Aufgabe 2 Kreis 2 Thema 2 Perspektive 3 Gruppe 3 Runde 3 Fahrplan 4 Mischung 4 Formate 5 Neue Führung 5 Rahmendaten einer WDS: 5 Seite 1
    3. © gberatung 2006 www.gberatung.de info@gberatung.de Rapid Business Conference/ Meeting (RBC/ RBM) 5 Rahmendaten einer RBC: 5 Wissenskonferenz 6 Rahmendaten einer Wissenskonferenz: 6 Kundenfokussierte Produktentwicklung 6 Rahmendaten einer kundenfokussierten Produktentwicklung: 7 WDS Umsetzung 8 Vorbereitung 8 Thema 8 Unterthemen 8 Thesen 8 Aufgaben 9 Flipcharts 9 Formulare 10 Durchführung 10 Verlauf der WDS in den Runden: 11 Aufgaben der Moderation 12 Vor Beginn der Diskussion 12 Während der Diskussion 12 Nach der Diskussion 13 Am Ende der Runde 13 Dokumentation 14 Seite 2
    4. erstellt von: Erstellt: 08.02.2008 Methodenbroschüre Aktualisiert: 24.03.2009 Werkzeug Wissensdrehscheibe WDS Gebhard Borck Kontakt: info@gberatung.de Zusammenfassung Ziel: Wissen transferieren, generieren und/ oder bewerten. Nutzen: • Kommunikationszeit verkürzen • Know-how-Transfer • höhere Entscheidungsqualität • methodische Innovation • reduzierter Aufwand für Schnittstellenmanagement • Veränderung beschleunigen • Konfliktmanagement • Gemeinschaft aufbauen/ stärken • Das vorhandene Wissen wird offen gelegt und nutzbar gemacht Kurzbeschreibung Die Wissensdrehscheibe hat Eventcharakter. Die Methode ist geprägt von zwei zentralen Wirk- mechanismen: 1. Alle Teilnehmer durchlaufen die WDS aus drei unterschiedlichen Perspektiven. 2. Sie reflektieren anschließend gemeinsam die Zwischenergebnisse. Die Methode bricht damit feste Denkstrukturen auf und richtet den Blick auf gemeinsame Lösun- gen. Sie bereitet Entscheidungsalternativen vor und festigt die Gemeinschaft für die anschließende Umsetzung der Lösungen. Anwendungsrahmen: • Wissensaustausch und Ideengenerierung zwischen Bereichen, Funktionen oder Abteilungen • Ausrichtung/ Gestaltung von Veränderungsmaßnahmen im Rahmen einer Wissenskonferenz • Methodische Missverständnissen in Gruppen klären Rahmendaten: • Dauer: von 2,5 Stunden bis zu 2,5 Tagen • Teilnehmerzahl: ab 12 bis ca. 500 • Vorbereitung: notwendig • externe Moderation: Anwendungsabhängig nicht nötig Seite 1
    5. erstellt von: Erstellt: 08.02.2008 Methodenbroschüre Aktualisiert: 24.03.2009 Werkzeug Veränderungstacho Gebhard Borck Kontakt: info@gberatung.de WDS Methode Setting: Stuhlkreise: Das Setting der Wissensdrehscheibe baut sich aus Stuhlkreisen auf. In jedem Kreis können maxi- mal 21 Personen Platz finden. Fügt man weitere Kreise hinzu, können entsprechend mehr Teil- nehmer an der Methode teilnehmen. Jeder Kreis wird von einem Moderator durch die Methode begleitet. Begriffe WDS Zuhörer 1 Zuhörer 2 Moderator Stuhlkreis 2 Diskutanten Stuhlkreis 3 & 4 WissensDrehScheibe WDS WDS umfasst einen abgeschlossenen Mischvorgang. Sie ist zu Ende, wenn alle Akteure ihren Fahrplan vollständig erfüllt haben. Seite 1
    6. erstellt von: Erstellt: 08.02.2008 Methodenbroschüre Aktualisiert: 24.03.2009 Werkzeug Veränderungstacho Gebhard Borck Kontakt: info@gberatung.de Akteure Akteure sind die Teilnehmer, die einen Fahrplan erhalten. Sie bilden die kleinste Einheit im Setting der Methode und werden im Verlauf der WDS wiederholt durchgemischt. Akteure handeln anhand der ihnen zur Verfügung gestellten Fahrpläne. Die Fahrpläne sind derart erarbeitet, dass alle Akteure alle Aufgaben zu jedem Thema in den verschiedenen Stuhlkreisen mit unterschiedlichsten anderen Akteuren erleben. Aufgabe Akteure nehmen innerhalb der Stuhlkreise unterschiedliche Aufgaben wahr. Grundsätzlich gibt es zwei Aufgaben, diskutieren sowie zuhören. Die Zuhörer sind nochmals in zwei unterschiedliche Perspektiven aufgeteilt, so dass sich eine Drittelung der Akteure in drei Aufgaben ergibt. Das ers- te Drittel diskutiert, das zweite Drittel hat als Zuhörer z.B. die Perspektive, auf Probleme in der Diskussion zu achten während die übrigen Akteure als Perspektive, auf Lösungen in der Diskussi- on achtet. In jedem Stuhlkreis gibt es demnach drei Aufgaben. Jeder Aufgabe sind wiederum zwischen 3 und 7 Akteure zugeordnet. Kreis Kreise umfassen drei Aufgaben mit jeweils 3 - 7 Akteuren. In einem Kreis finden sich somit maxi- mal 21 Akteure. Besteht die Gruppe aus mehr Teilnehmern wird sie auf zwei oder mehr Kreise verteilt. Gibt es mehr als einen Kreis, wird Jeder Kreis in einem abgetrennten Raum aufgebaut. Jeder Kreis wird von einem Moderator begleitet. Ab zwei Kreise ist zudem empfehlenswert min- destens einen allgemeinen Ansprechpartner außerhalb der Räume zu haben, der die Zeiten, Durchmischung etc. im Verlauf der WDS abstimmt und Ansprechpartner für die Akteure ist. Thema Kern der WDS sind Themen, die für die Akteure als Gruppe interessant und wichtig sind. Die Themen können im Vorfeld zur WDS fest stehen oder z.B. mit der Methode „Themenhitlis- te“1 direkt vor Durchführung der WDS bestimmt werden. Aus der Kombination des Themas mit dem Ziel der WDS (Handlungswissen generieren, vorhan- denes Wissen transferieren oder das vorhandene Know-How zu bewerten) ergeben sich die Per- spektiven für die Zuhörer. Je nach Gestaltung und Anzahl der Akteure können in einem Kreis der WDS ein oder mehrere Themen bearbeitet werden. Beispiele für Themen sind: • Zusammenarbeit in der dezentralisierten Organisation • Internationales Projekt-Kickoff • Optimierung der Zusammenarbeit zwischen Vertriebsaußen- und -innendienst 1 Siehe die Methodenbroschüre zur Themenhitliste Seite 2
    7. erstellt von: Erstellt: 08.02.2008 Methodenbroschüre Aktualisiert: 24.03.2009 Werkzeug Veränderungstacho Gebhard Borck Kontakt: info@gberatung.de • Entscheidung zur Beyond Budgeting Transformation • Marktorientierte Führung • Cross-Selling - wie es geht • Variable Vergütung • Hochwertige Seminare hochpreisig verkaufen Perspektive Die Perspektiven ergeben sich aus den gewählten Themen sowie den Zielsetzungen der WDS. Um Handlungswissen zu generieren sind z.B. die Perspektiven Probleme und Lösungen hilfreich, um sich besser zu verstehen können die Perspektiven außen und innen hilfreich sein. Perspektiven sind idealerweise gegensätzlich und einfach zu verstehen. Die Perspektive kann dem Akteur durch ergänzende Fragen, wie etwa „Welche Probleme nennen die Diskutanten in Ihrem Gespräch?“ unterstützt werden. Erlaubt die Gruppengröße zwei Kreise können mehr Perspektiven eingenommen werden. Dies kann vor allem bei der Wissensgenerierung hilfreich sein. Gruppe Eine Gruppe sind alle Akteure. Runde Eine Runde beschreibt die Zeit zwischen zwei Wechseln. Im Verlauf der WDS werden die Ak- teure immer wieder durchmischt, um aktiv Gruppenbildung zu verhindern. Eine Runde teilt sich in zwei Phasen, in der ersten Phase besprechen die Diskutanten das Thema, in der zweiten Phase geben die Zuhörer zu den diskutierten Inhalten Feedback. Das Feedback wird dokumentiert. Wenn beide Phasen der Runde abgeschlossen sind, verteilt sich die Gruppe neu auf die Kreise und Aufgaben. Seite 3
    8. erstellt von: Erstellt: 08.02.2008 Methodenbroschüre Aktualisiert: 24.03.2009 Werkzeug Veränderungstacho Gebhard Borck Kontakt: info@gberatung.de Fahrplan Jeder Akteur erhält einen individuellen Fahrplan, der ihm sagt, in welcher Runde er welche Aufga- be hat. Der Fahrplan stellt sicher, dass die chaotische Durchmischung funktioniert und hilft den Akteueren dabei sich zu orientieren Beispiel: Im Beispiel werden zwei Themen jeweils mit den selben Perspektiven (Risiko & Lösungen) in der WDS bearbeitet. Die WDS geht über sechs Runden. Es haben 21 Akteure teilgenommen. Mischung Die Mischung sind die einzelnen Stationen (Aufgaben, Kreise, Perspektiven), die ein Akteur von Beginn bis Ende einer WDS durchläuft. Die Mischung wird in Abhängigkeit der Anzahl der Akteure und Perspektiven für jede Wissens- drehscheibe speziell kalkuliert und gewährleistet die Durchmischung der Akteure, ohne dass ein Akteur zwei mal die selbe Aufgabe hat bzw. an einer Runde nicht teilnimmt. Für die Kalkulation der Mischung nutzen wir eine selbstentwickelte Software, die kontinuierlich im Rahmen der Erfahrungen mit der Methode angepasst und verbessert wird. Seite 4
    9. erstellt von: Erstellt: 08.02.2008 Methodenbroschüre Aktualisiert: 24.03.2009 Werkzeug Veränderungstacho Gebhard Borck Kontakt: info@gberatung.de Formate Neue Führung2 Gängige Entscheidungsmethoden im Management verfehlen zu einem guten Teil ihre Wirkung in der heutigen Zeit. Die aktuelle Krise ist dafür ein klarer Beleg. Somit muss ein adäquater Ersatz gefunden werden. Die WDS ist eine Methode für effektive gemeinsame Entscheidungsprozesse: Es wird zunehmend deutlich, dass ein bedeutender Erfolgsfaktor darin liegt, Entscheidungen heute mehr denn je zwischen mehreren betroffenen Personen abzustimmen. Das Neue in der Führung ist, dass diese Abstimmung, Integration und Klärung entgegen dem übl- ichen Vorgehen zeitlich vor der Entscheidung stattfinden soll. Um keine Zeit in endlosen Debat- ten zu verschwenden gilt es, genau diesen Prozess effizient und effektiv durchzuführen. Deshalb ist eine professionelle Kommunikation, wie mit der WDS, ein Schlüssel für gute Führung. Rahmendaten einer WDS: • Thema/ Themen, das in der Organisation zur Entscheidung steht und mit unterschiedlichen Personen/ Interessengruppen abgestimmt sein muss. • Moderator (z.B. Gebhard Borck) • Zeitrahmen ca. 4 - 6 Stunden Rapid Business Conference/ Meeting (RBC/ RBM) RBM/ RBC ist ein fixes Format mit der WDS als Kernmethodik. Die Konferenzen werden in offe- nen Gruppen, sprich mit Akteuren aus verschiedenen Organisationen durchgeführt und dienen dem Wissensaustausch und der Generierung von neuem Wissen. Das Format stellt ein Thema und einen Experten zu diesem Thema ins Zentrum des Events. Das Thema wird vom Experten zuerst inhaltlich vorgestellt und anschließend mit allen Akteuren in einer Wissensdrehscheibe diskutiert, bewertet und dokumentiert. RBM/ RBC eignet sich z.B. als Rahmenprogramm bei Messen oder Fachkongressen. Rahmendaten einer RBC: • Allgemeines Thema z.B. Beyond Budgeting, Performance Management, Projektmanagement, Cross-Selling, War of Talents, Intuition im Management • Experte • Moderator (z.B. Gebhard Borck) • Zeitrahmen ca. 4 - 6 Stunden 2 Informieren Sie sich ausführlich in unserer „Informationsbroschüre Neue Führung“ Seite 5
    10. erstellt von: Erstellt: 08.02.2008 Methodenbroschüre Aktualisiert: 24.03.2009 Werkzeug Veränderungstacho Gebhard Borck Kontakt: info@gberatung.de Wissenskonferenz Bei einer Wissenskonferenz geht es darum in einer Gruppe eine nachdrückliche Intervention durchzuführen. Neben den Zielen der Organisation verfolgt eine Wissenskonferenz immer fol- gendes: • Aufbrechen der vorhandenen Denkstrukturen • Verstärkung des Gruppenzusammenhalts • Gemeinsame Entscheidungsfindung in der Gruppe Die Wissenskonferenz setzt die WDS in einen größeren Rahmen, der weitere Elemente umfasst: • Nutzenanalyse • Vorbereitung der Wissenskonferenz • Themenauswahl/ Themenhitliste • Übersetzung der WDS-Ergebnisse in den Alltag (z.B mit der Methode „Aktionslandkarte3“) • Begleitung und Bewertung des Erkenntnistransfers in den Alltag4 Rahmendaten einer Wissenskonferenz: • Interventionsanlass in einer Organisation, z.B. havarierte Umstrukturierung oder der Kickoff zu einem internationalen Software-Implementierungs-Projekt. • Alle Beteiligten kommen in einen Raum (außer Haus) • Moderator(en) • Zeitrahmen 1,5 - 3,5 Tage Kundenfokussierte Produktentwicklung5 Dieses Format nutzt die WDS, um die Kommunikationshindernisse zwischen den Bereichen Ver- trieb, Produktmanagement, Service und Entwicklung mit Hilfe des Blicks auf den konkreten Markt zu überwinden. Die Methode integriert ausgewählte Kunden in den Abstimmungsprozess zwi- schen den genannten Bereichen. Man kann es sich so vorstellen, dass die Zwistigkeiten zwischen den Funktionen direkt an der Realität (dem Kunden) gemessen werden. Mit der Nutzung der WDS können interne Positionskämpfe verringert, wenn nicht sogar vermie- den werden. Nutzen: • Reduzierte Entwicklungszeiten • Marktorientierte Produkte 3 Siehe die Methodenbroschüre zur Aktionslandkarte 4 Siehe Fallstudie Wissenskonferenz 5 Siehe Informationsbroschüre „Marktorientierte Produktenwicklung“ Seite 6
    11. erstellt von: Erstellt: 08.02.2008 Methodenbroschüre Aktualisiert: 24.03.2009 Werkzeug Veränderungstacho Gebhard Borck Kontakt: info@gberatung.de • Verbessern der Versorgungskette bis zum Kunden • Konkretes Kundeninteresse fließt in die Produktentwicklung ein Rahmendaten einer kundenfokussierten Produktentwicklung: • Im Rahmen z.B. eines Produkttages oder eines Messeauftritts • Unterschiedliche Interessengruppen (interne wie Vertrieb, Produktmanagement, Entwicklung und Service sowie externe wie Kunden, Vertriebspartner etc.) kommen zusammen • Moderator(en) • Zeitrahmen 0,5 - 1 Tag Seite 7
    12. erstellt von: Erstellt: 08.02.2008 Methodenbroschüre Aktualisiert: 24.03.2009 Werkzeug Veränderungstacho Gebhard Borck Kontakt: info@gberatung.de WDS Umsetzung Vorbereitung Damit eine WDS durchgeführt werden kann, sind verschiedene Vorbereitungen zu treffen. An- hand eines Wohnprojektes in Wien, das ich mit einer Wissensdrehscheibe begleitet habe, be- schreibe ich die Umsetzung einer WDS. Thema Es ist ein übergreifendes Thema zu benennen. Für das Wohnprojekt ist das übergreifende Thema „Gut zusammen leben innerhalb des Wohnprojekts“ Unterthemen Zum Thema wurden zwei entscheidend wichtige Unterthemen formuliert: 1. Kosten 2. Welche Werte sind uns in unserer Gemeinschaft wichtig. Thesen Um den Diskussionsraum abzugrenzen werden für jedes Unterthema zwei Thesen benannt. Sie spiegeln z.B. extreme Haltungen wider, die zur Diskussion anregen. Für die Thesenbildung ist es nicht entscheidend die „richtige“ Meinung zu benennen, entscheidend ist es die Akteure sowohl rational wie auch emotional anzusprechen. In unserem Beispiel sind dies: Thema 1; Kosten: These 1: „Wir teilen die gesamten entstehenden Kosten gleichmässig auf alle auf.“ These 2: „Wir verrechnen den baulichen Aufwand und die laufenden Kosten für jede Wohnung separat..“ Thema 2; Welche Werte sind uns in unserer Gemeinschaft wichtig: These 1: „Wir wollen alles miteinander teilen und gemeinsam beschliessen .“ These 2: „Wir leben als Individuen in einer Gemeinschaft“ Seite 8
    13. erstellt von: Erstellt: 08.02.2008 Methodenbroschüre Aktualisiert: 24.03.2009 Werkzeug Veränderungstacho Gebhard Borck Kontakt: info@gberatung.de Aufgaben Zu den Unterthemen wird zudem definiert, auf welche Inhalte in der Diskussionen die Zuhörer achten. Die Punkte werden von den Zuhörern zur weiteren Verwendung dokumentiert. Für die- se Inhalte sind Formulare zu erstellen,, auf denen die zuhörenden Akteure festhalten, was ihnen im Rahmen der Diskussionsrunden entsprechend der Vorgaben aufgefallen ist. Zu achten ist auf: Thema 1; Kosten: Zuhörer im mittleren Kreis: „praktische Kompromisse“ Zuhörer im äußeren Kreis: „Was läuft alles unter Kosten und beeinflusst diese.“ Thema 2; Welche Werte sind uns in unserer Gemeinschaft wichtig: Zuhörer im mittleren Kreis: „Was sind unsere „must have“ und unsere „no go“ Werte?“ Zuhörer im äußeren Kreis: „Sätze, Beispiele, Metaphern, die beschreiben, was wir wollen.“ Flipcharts Zur Durchführung der WDS werden die Perspektiven, die Schlagwörter zu den Aufgaben der Zuhörer sowie jeweils eine These auf einem Flipchart vorbereitet. Thema Kosten Bau, Verbrauch, Erhaltung These 1: „Wir teilen die gesamten entstehenden Kosten gleichmäßig auf alle auf“ These 2: „Wir verrechnen den baulichen Aufwand & die laufenden Kosten für jede Woh- nung separat.“ Seite 9
    14. erstellt von: Erstellt: 08.02.2008 Methodenbroschüre Aktualisiert: 24.03.2009 Werkzeug Veränderungstacho Gebhard Borck Kontakt: info@gberatung.de Formulare Für die Zuhörer sind Formulare zu erstellen; Beispiel: Durchführung Zu Beginn der Wissensdrehscheibe werden folgende Punkte geklärt: • Vorstellung der Wissensdrehscheibe grob (Runde, Mischung, Zeitplan, Logistik) • Vorstellung der einzelnen Aufgaben in den Runden: Diskutant: Diskutanten sitzen im zentralen Stuhlkreis Ihre Aufgabe ist es, die in der Themenhitliste vorgegebenen Subthemen zu besprechen. Die Diskussionen werden, je nach Gruppengröße in mehreren Kreisen parallel durchgeführt. In den Kreisen werden je nach Gruppengröße und Themenanzahl unterschied- liche Themen diskutiert. Fokus Risiko: Zuhörer der Kategorie a sitzen im mittleren Kreis. Sie konzentrieren sich auf einen oder zwei inhaltliche Aspekte innerhalb desselben Unterthemas, die von den Diskutanten in ihren Gesprächen behandelt werden. Zuhörer können sich z.B. auf die interne Perspektive einer Organisation kon- zentrieren (Kultur, Führungsstil, Organisationsstruktur, Kommunikation, Ge- haltsmodell etc.) und dabei Stärken und Schwächen der eigenen Organisation dokumentieren. Eine andere Möglichkeit kann sein, generell erkannte Risiken zu dokumentieren. Fokus Lösungen: Analysten der Kategorie b bilden den äußeren Circle. Sie konzent-rieren sich auf einen oder zwei inhaltliche Aspekte innerhalb einer anderen Betrachtungs- perspektive als die Analysten a, die von den Generatoren in ihren Gesprächen behandelt werden. Seite 10
    15. erstellt von: Erstellt: 08.02.2008 Methodenbroschüre Aktualisiert: 24.03.2009 Werkzeug Veränderungstacho Gebhard Borck Kontakt: info@gberatung.de Analysten b können sich z.B. auf die externe Perspektive einer Or-ganisation konzentrieren (Wettbewerber, Kunden, Lieferanten, Banken, Gesetzgeber etc.) und dabei Chancen und Risiken für die eigene Organisation dokumentieren. Eine andere Möglichkeit kann sein, generell erkannte Lösungen zu dokumentie- ren. Verlauf der WDS in den Runden: Vor Runde 1: Jeder Akteur erhält einen Fahrplan. Im Fahrplan sind die Aufgaben festgelegt, die der Akteur in den kommenden Runden einnimmt. Jeder Akteur sucht entsprechend seines Fahrplans einen Stuhl für seine Aufgabe im entsprechenden Stuhlkreis mit der entsprechenden Perspektive auf das Thema. Runde 1: Thema; Kosten Der Moderator weißt die Akteure ein: Fragt bei den Zuhörern nach, ob jeder ein entsprechendes Arbeitsblatt/ Formular genommen hat? Klärt nochmals die Aufgabe und die Perspektiven der Zuhörer. Nach der Diskussion erhalten alle Zuhörer die Möglichkeit ihren wichtigsten Punkt als Feedback zu nennen. Es sollten dabei keine Punkte wiederholt werden. Der Moderator notiert die genannten Punkte stichwortartig auf einem Flipchart. Runde 2: Thema; Welche Werte sind uns in unserer Gemeinschaft wichtig Der Moderator weißt die Akteure erneut ein (siehe Runde 1). Runde 3: Thema; Kosten Der Moderator weißt die Akteure erneut ein. Bevor die Diskussion gestartet wird gibt der Moderator die notierten Punkte aus der ersten Runde nochmals an die Diskutanten– dann startet er wie bei Runde 1 und Runde 2 die Diskussion. Runde 4: Thema; Welche Werte sind uns in unserer Gemeinschaft wichtig - wie Runde 2 Runde 5: Thema; Kosten - wie Runde 3 Runde 6: Thema; Welche Werte sind uns in unserer Gemeinschaft wichtig - wie Runde 4 Seite 11
    16. erstellt von: Erstellt: 08.02.2008 Methodenbroschüre Aktualisiert: 24.03.2009 Werkzeug Veränderungstacho Gebhard Borck Kontakt: info@gberatung.de Aufgaben der Moderation Vor Beginn der Diskussion In den ersten drei Runden sind zu Beginn jedes Turn nochmals die Aufgaben zu erklären. Ab der vierten Runde werden die Aufgaben wenn nötig nochmals kurz zusammen gefasst und dann wird nur noch gefragt, ob alles verstanden ist! In den Iterationsrunden der Diskussion kann das Gespräch mit offenen Fragen wieder angekurbelt werden; Beispiele: “Welche Gründe sprechen aus Ihrer Sicht für den Vorschlag?“ “Worin sehen Sie den Hauptvorteil?“ “Wie sollten wir weiter vorgehen?“ “Wo sind die Ursachen des Problems?“ “Wie können wir effektiver werden?“ “Was hätten Sie aus jetziger Sicht anders gemacht?“ Was würden Sie beim nächsten Mal anders machen?“ Während der Diskussion Der Moderator sitzt während den Runden auf einer erhöhten Position (z.B. einem Barhocker). Der Moderator hat einen Notizblock für Feedback/ mögliche Iterationsthemen (das Gespräch der Diskutanten, darf dabei nicht aus dem Fokus verloren werden). In dieser Phase sprechen nur die Diskutanten, alle anderen müssen zuhören (strikt einzuhalten!). Der Moderator leitet einen Eingriff durch nonverbales Vorgehen ein. Positionen. Aufstehen und einen Schritt zur Grundposition Seite sowie leicht nach vorne gehen. starke Nach vorne lehnen und Intervention evtl. Hand heben leichte Intervention Wenn möglich lässt der Moderator die Gespräche der Operatoren laufen. Hierzu ist es hilfreich, wenn der Kreis der Generatoren nahezu geschlossen ist und der Moderator Blicken von Genera- toren ausweicht. Auch wenn längere Gesprächspausen entstehen ist das kein Grund zwingend einzugreifen, nur wenn die Diskussion zu emotional wird oder ein sehr langer Monolog entsteht ist einzugreifen. Formulierungen bei störenden Viel-Rednern: Seite 12
    17. erstellt von: Erstellt: 08.02.2008 Methodenbroschüre Aktualisiert: 24.03.2009 Werkzeug Veränderungstacho Gebhard Borck Kontakt: info@gberatung.de moderat: “Herr/ Frau – bitte benennen Sie jetzt in aller Kürze den wichtigsten Punkt Ihres Beitrages, damit es in der Fülle des Gesagten nicht verlo-ren geht: Was ist Ihnen das Wichtigste?“ “Herr/ Frau – als Moderator habe ich natürlich auch ein Auge auf den Zeitplan. Bitte fassen Sie Ihren Beitrag in zwei abschließenden Sätzen zusammen.“ stark: “Herr/ Frau – auch auf die Gefahr hin, Ihren Beitrag abzuwürgen: Jetzt sollten wir die anderen Teilnehmer zu Wort kommen lassen!“ Nach der Diskussion Je nachdem wie viel Teilnehmer in den Kreisen sitzen ist es ratsam, im Anschluss an das Gespräch die Zuhörer dazu aufzufordern nur ihren wichtigsten Punkt zu nennen und von anderen Zuhö- rern bereits angesprochene Punkte nicht zu wiederholen. Der Moderator fasst die wichtigsten Punkte für die nächste Gesprächsrunde zusammen, um die tiefer gehende Behandlung der Themen zu unterstützen. Er kann auch zeitliche Perspektiven nutzen und z.B. in der dritten Gesprächsrunde auf die Zukunft verweisen, in der man Lösungen braucht und nicht mehr die Probleme in der immer gleichen Weise diskutieren möchte. Am Ende der Runde Wenn nötig allen Akteuren klar machen, dass es Zeit für den Wechsel gibt, der Zeitplan aber auf jeden Fall eingehalten werden muss! Seite 13
    18. erstellt von: Erstellt: 08.02.2008 Methodenbroschüre Aktualisiert: 24.03.2009 Werkzeug Veränderungstacho Gebhard Borck Kontakt: info@gberatung.de Dokumentation Für die Dokumentation der Ergebnisse, vor allem mit dem Ziel Wissen auszutauschen und neues Wissen zu generieren, gibt es ein standardisiertes Powerpoint-Template; Beispiel: Seite 14
    19. Kontakt gberatung Fritz-Neuert-Strasse 13a 75181 Pforzheim Tel.: +49 7231 78 65 36 Fax: +49 7231 78 65 38 Mob.: +49 173 720 83 07 Web: www.gberatung.de Mail: gb@gberatung.de Sprechen Sie mich an, Gebhard Borck Ihr © gberatung - Fritz-Neuert-Strasse 13a - 75181 Pforzheim ✆ +49 7231 78 65 36 ✉ info@gberatung.de

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