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2007. Alexander Patsch. Russland – rechtliches Umfeld für den Markteinstieg. CEE-Wirtschaftsforum 2007. Forum Velden.
 

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    2007. Alexander Patsch. Russland – rechtliches Umfeld für den Markteinstieg. CEE-Wirtschaftsforum 2007. Forum Velden. 2007. Alexander Patsch. Russland – rechtliches Umfeld für den Markteinstieg. CEE-Wirtschaftsforum 2007. Forum Velden. Presentation Transcript

    • Alexander Patsch Partner, Graf Patsch Taucher Rechtanwälte/Attorneys at Law, Österreich/Austria Russland - rechtliches Umfeld für den Markteinstieg/Russia - Legal Environment for the Market Entry 1
    • Russland - Rechtliche Rahmenbedingungen für Investitionen Alexander Patsch ACEF 2007, Velden 2
    • INHALT  Russische Föderation - der Staat  Stellung ausländischer Investoren  Formen der Geschäftstätigkeit für ausl. Investoren  Gerichte und Rechtsschutz  Immobilien - was ist möglich? 3
    • STELLUNG AUSLÄND. INVESTOREN  Schutz durch bilaterale und multilaterale Investitionsschutzübereinkommen  Schutz durch Auslandsinvestitionsgesetz von 1999 – Grundsätzliche Berechtigung zur Repatriierung der Gewinne – Zusätzliche Begünstigungen bei vorrangigen Projekten  Faktische Einschränkungen in sensiblen Sektoren (Öl, Gas)  Rechtliche Einschränkungen – Banken, Versicherungen  Ausländergrunderwerb 4
    • STAAT  Föderation: Zentralstaat und “Subjekte der Föderation” – Republiken, Gebiete  Subjekte der Föderation: – Beschränkte Steuerhoheit (zB Steuer auf Immobilien) – Entwicklungsgefälle Zentrum – Peripherie stark, aber abnehmend (Aufholjagd industrialisierter und rohstoffreicher Gebiete, zB Sverdlovsk)  Moskau und St. Petersburg – Wohlhabendste Regionen - Selbstbewusstsein und eigene Wege – Aufschwung von St. Petersburg 5
    • BEHÖRDEN  Vergleich zu Österreich: mehr Kompetenzen bei Verwaltung – Beispiele Grundbuch, Handelsregister  Bearbeitungsdauer: lang, regional stark unterschiedlich  Zahlreiche neue Behörden zur Wirtschaftskontrolle nach int. Vorbildern – Föderaler Antimonopoldienst, Föderale Wertpapieraufsicht  Finanzbehörden – Unberechenbarkeit, drastisches Finanzstrafrecht – Schlüsselrolle, da auch Registrierung von Repräsentanzen und Gesellschaft über Finanzbehörden 6
    • FORMEN DER INVESTITION  Repräsentanz  Zweigniederlassung  Gründung einer juristischen Person 7
    • GMBH (OOO)  Stammkapital: RUR 10.000,- (ca EUR 300!!)  Organe – Gesellschafterversammlung – Einzelexekutivorgan “Generaldirektor”  Achtung: keine Kollektivzeichnung möglich  Spezifikum “Verwaltungsgesellschaft” – Direktorenrat/Aufsichtsrat fakultativ  Dauer der Eintragung: zumindest 4-6 Wochen ab Einreichung aller Unterlagen  Zuständigkeit für Registrierung: lokale Steuerbehörden 8
    • AG (OAO oder ZAO)  Offene AG (OAO) oder geschlossene AG (ZAO)  AG wesentlich häufiger als in Österreich – Stammkapital niedrig (OAO ca EUR 300, ZAO ca EUR 3000) – Frühere Staatsbetriebe meist in AG´s überführt  Vorsicht bei Erwerb ZAO: gesetzl. Vorkaufsrechte und Einschränkungen  AG-Recht relativ weit entwickelt, bereits viel Rechtssprechung  Corporate Governance Code 9
    • GERICHTE UND RECHTSSCHUTZ  Ordentliche Gerichte  Wirtschaftsgerichte (“Arbitragegerichte”) – Eigene Handelsgerichtsbarkeit – Praktisch ausnahmslos in allen Fällen zuständig, wo ausländische Investoren involviert sind  “echte” Schiedsgerichte – “nationale” Schiedsgerichte (keine Auslandsanknüpfung) – “internationale” Schiedsgerichte  Internationales Handelsschiedsgericht bei der Industrie und Wirtschaftskammer Moskau 10
    • RECHTSSCHUTZ  Keine Vollstreckung österreichischer Urteile (und umgekehrt) – Vorsicht: nicht österr. Gerichte vereinbaren...  Vollstreckung internationaler Schiedssprüche – Schiedsgericht Wr. Wirtschaftskammer – RF Mitglied der New Yorker Konvention – Grundsätzlich unproblematisch, aber  Keine Erfahrung bei lokalen Gerichten  Berufung auf ordre public durch russ. Gerichte 11
    • IMMOBILIEN  Staatliches Eigentum – Problem Zuordnung Föderation oder Gebiete/Kommunen – Problem Erfassung  Privateigentum – Volle Gleichwertigkeit lt. Verfassung – Stürmische Marktentwicklung in Moskau, StP  Alternative Pacht – Beispiel Moskau 12
    • INVESTITIONSVERTRÄGE  Typische Form des Verwertung von Immobilien durch Staat/Kommunen  Versteigerung, mit Sieger wird Investitionsvertrag abgeschlossen  Verpflichtungen hinsichtlich Infrastruktur und Bebauung  uU PPP Elemente – zB Miterrichtung von Verwaltungsgebäuden 13
    • KONTAKT Dr. ALEXANDER PATSCH GRAF PATSCH TAUCHER RECHTSANWÄLTE GMBH NAGLERGASSE 7/9 1010 VIENNA T: +43-1-535 4820 F: +43-1-535 4820-44 E: alexander.patsch@gpra.at WWW.GPRA.AT 14