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Tschernobyl @ Switzerland?
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Tschernobyl @ Switzerland?

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Was wären die Konsequenzen für den Fall, dass in der Schweiz ein Unglück wie in Tschernobyl passiert?

Was wären die Konsequenzen für den Fall, dass in der Schweiz ein Unglück wie in Tschernobyl passiert?

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  • 1. Die strahlende Zukunft der Schweiz! Weiter mit einem Klick
  • 2. Das hier ist die Schweiz, so wie wir sie alle kennen und lieben. Weiter mit einem Klick
  • 3. Und das hier ist Tschernobyl, was wir alle eigentlich nicht so toll finden und wo niemand gerne leben möchte. Weiter mit einem Klick
  • 4. Verglichen mit der Schweiz würde die radioaktiv verseuchte Fläche von Tschernobyl in etwa so aussehen... Weiter mit einem Klick
  • 5. Ist doch schön, nicht? Weiter mit einem Klick
  • 6. Aber... Die Schweiz ist nicht Tschernobyl und unsere AKW‘s stehen auch nicht in den Alpen. Also hier mal einige Fakten von Tschernobyl: Sperrzone (unbewohnbar): 4‘300 km2 = 37 km Radius = 371‘000 Evakuierte Verseuchtes Gebiet: 218‘000 km2 = 263 km Radius = ??? Betroffene Menschen Weiter mit einem Klick
  • 7. Szenario 1: Tschernobyl in Mühleberg Was wären die Folgen, wenn sich in Mühleberg eine Katastrophe in der Grössenord- nung von Tschernobyl ereignen würde? Weiter mit einem Klick Radius der Sperrzone: 37 km
  • 8. Szenario 1: Sperrzone Mühleberg Über 1‘000‘000 Menschen evakuiert! Das ganze Gebiet auf nicht absehbare Zeit unbewohnbar! Gebiete (Schweiz) Bewohner Kanton Bern (z.T.) 862'456 Neuchatel (z.T.) 130'000 Payerne & Avenches (VD)20'000 Grenchen 15'951 Solothurn 15'261 Freiburg (z.T.) 177'858 Total 1'043'668 1 Mio. entspricht ca. 14.0% der Schweizer Bevölkerung. Weiter mit einem Klick
  • 9. Szenario 2: Tschernobyl in Gösgen Was wären die Folgen, wenn sich in Gösgen eine Katastrophe in der Grössenord-nung von Tschernobyl ereignen würde? Weiter mit einem Klick Radius der Sperrzone: 37 km
  • 10. Szenario 2: Sperrzone um Gösgen Gut 1‘300‘000 Menschen evakuiert! Das ganze Gebiet auf unabsehbare Zeit unbewohnbar! Gebiete (Schweiz) Bewohner Kanton Solothurn 250'614 Kanton Aargau 569'000 Sursee 8186 Willisau 7158 Ruswil 6'398 Reiden 3980 Aarwangen (Bezirk) 41'186 Wangen (Bezirk) 26'688 Basel Land 266'881 Basel Stadt 187'493 Dietikon 22104 Total 1'389'688 1.38 Mio. entspricht ca. 19.0% der Schweizer Bevölkerung. Weiter mit einem Klick
  • 11. Szenario 3: Tschernobyl in Beznau Was wären die Folgen, wenn sich in Beznau oder Leibstadt eine Katastrophe in der Grössenord-nung von Tschernobyl ereignen würde? Weiter mit einem Klick Radius der Sperrzone: 37 km
  • 12. Weiter mit einem Klick Szenario 3: Sperrzone um Beznau Gut 1‘700‘000 Menschen evakuiert! Das ganze Gebiet auf unabsehbare Zeit unbewohnbar! Gebiete (Schweiz) Bewohner Kanton Schaffhausen (z.T.) 68'000 Kanton Aargau 569'000 Kanton Zürich (z.T) 999'867 Liestal 55'396 Sissach 31'770 Waldenburg 15'045 Gösgen (Bezirk) 22'568 Total 1'761'646 1.7 Mio. entspricht ca. 23.5% der Schweizer Bevölkerung. Gut ein Viertel der Schweizer Bevölkerung müsste evakuiert werden und könnte nicht mehr in ihre Häuser zurückkehren!!!
  • 13. Aber das war noch nicht alles!!! Bis jetzt haben wir „nur“ die Sperrzone, sprich das unbewohnbare Gebiet betrachtet. Aber wie Anfangs bereits erwähnt.... Sperrzone (unbewohnbar): 4‘300 km2 = 37 km Radius = 371‘000 Evakuierte Verseuchtes Gebiet: 218‘000 km2 = 263 km Radius = ??? Betroffene Menschen Schauen wir uns also mal das Verseuchte gebiet an... Weiter mit einem Klick
  • 14. Radius der Verseuchung: 263 km Die Gebiete sind zwar Bewohnbar... Egal bei welchem Schweizer AKW: Die gesamte Schweiz und Teile des Auslands sind mit 37'000 Becquerel Cäsium (Cs-137) pro m² radioaktiv belastet. Als vergleich: EU Grenzwert liegt bei 600 Becquerel / kg. ...aber die gesundheitlichen Schäden für Generationen sind unabsehbar. Verseuchtes Gebiet Weit mehr als „nur“ die Schweizer Bevölkerung mit 7‘500‘000 Menschen wären davon betroffen!!! Weiter mit einem Klick
  • 15. Im schlimmsten Fall wären nach einem Unglück 10% unseres Landes unbewohnbar, ca. 1.7 Millionen Menschen müssten evakuiert bzw. umgesiedelt werden und die gesamte Schweiz wäre radioaktiv verseucht. Das Bundesamt für Zivilschutz schätzt die möglichen Schäden bei einem Atom-GAU auf bis zu 4200 Milliarden Franken. Weiter mit einem Klick
  • 16. Tatsache ist.... Der Schaden ist nicht mit Geld zu beheben oder zu bemessen! Aber so was kann in der Schweiz NIE passieren!WIRKLICH??? Weiter mit einem Klick
  • 17. 28.03.2005 - Generatorschaden und Totalausfall Im AKW Leibstadt kam es zum Totalausfall für fünf Monate. Es sei aufgrund eines Generatorschadens dazu gekommen, sagten die Verantwortlichen des AKW's. Zu einer Prüfung der HSK (Nukleare Aufsichtsbehörde) kam es nicht. Sie erklärten sich für nicht zuständig, da der innere Teil des AKW nicht betroffen war. Erst später wurde bekannt, dass der Schaden wegen mangelnden Überwachungsgeräten nicht frühzeitig lokalisiert werden konnte. 18.10.2001 - Zu viel Bor im Kühlwasser Im AKW Beznau gibt die Betriebsmannschaft irrtümlich zu viel Bor ins Kühlwasser, was zu einem unerwarteten Verhalten des Reaktors führt. 01.08.2001 - Gefälschte Protokolle und Brände Im AKW Leibstadt fälschen zwei Operateure Sicherheitsprotokolle. Beide werden sofort entlassen. Zudem verursachen Arbeiter bei Revisionsarbeiten drei Brände. Walter Jeschki, Direktor der Aufsichtsbehörde HSK, sagte dazu: «Der Druck aufgrund der Elektrizitätsmarktöffnung oder der Kostendruck haben möglicherweise mitgewirkt, dass Arbeiten zu rasch ausgeführt oder nicht mit der nötigen Sorgfalt geplant wurden.» Leibstadt-Pressesprecher Leo Erne hingegen erachtet die Vorkommnisse nicht als gravierend: «Wo gearbeitet wird, fliegen auch Funken.» 23.06.1999 - Radioaktives Jod entweicht Im AKW Gösgen werden während einer Überprüfung Ventile undicht. Radioaktives Jod entweicht in die Luft. 28.12.1996 - Stromwandler explodiert Im AKW Leibstadt explodiert ein Stromwandler aus unerklärlichen Gründen. Der Stromwandler war erst im August auf seine Funktionstüchtigkeit untersucht worden. 12.11.1995 - Falsch installierte Leitung Im AKW Leibstadt leckt eine falsch installierte Speisewasserleitung. Radioaktives Wasser tritt aus. Die Öffentlichkeit wird über den Vorfall nicht informiert. 14.01.1995 - Explosion während Revisionsarbeiten Im schweizerischen AKW Leibstadt ereignet sich eine Explosion während der Revisionsarbeiten. Zwei ABB- Monteure erleiden schwere Verbrennungen. 01.01.1995 - Radioaktives Cäsium die Aare geschwemmt Im schweizerischen Forschungszentrum Paul-Scherrer-Institut dringt Regen- und Schmelzwasser durchs Dach. Es schwemmt radioaktives Cäsium ins Freie und in die Aare. 04.09.1990 - Reaktorschnellabschalt-System nicht funktionsfähig Im schweizerischen AKW Leibstadt ist das Reaktorschnellabschalt-System während mehrerer Stunden nicht funktionsfähig. Die Aufsichtsbehörde untersucht den Vorfall und kommt zum Schluss, dass Betriebsvorschriften nicht eingehalten worden sind und eine Alarmanzeige stundenlang ignoriert worden ist. 27.09.1987 - Filterpanne im AKW Mühleberg Wenige Monate nach der Atomkatastrophe von Tschernobyl ereignet sich in der Schweiz die sog. Filterpanne: Weil Abluftfilter im AKW Mühleberg defekt sind, kann radioaktive Luft in die Umgebung entweichen. Da auch das Messgerät kaputt ist, wird die Freisetzung erst gar nicht bemerkt. Und auch nachher kommt sie nur durch Zufall an den Tag – die Betreiberin hatte die Öffentlichkeit nicht informieren wollen, weil der Vorfall zu unbedeutend sei. Mühleberg-Vizedirektor wird im «Blick» zitiert mit den Worten: «Wir benachrichtigen die Presse auch nicht, wenn bei uns ein Wasserhahn tropft.» Auch der Bund wartet zu: Eidgenössische Experten kommen erst drei Wochen nach der Panne in die Region, um Früchte und Gemüse zu untersuchen. Sie empfehlen, Äpfel vorläufig geschält zu essen. Unabhängige Fachleute kommen zum Schluss, dass bei der Filterpanne mehr Radioaktivität freigesetzt worden ist als durch Tschernobyl in die Schweiz gelangte. 07.11.1986 - Fehlgriff durch Operateur Im AKW Leibstadt bedient ein Operateur die falsche Taste. Dadurch erhöht sich im Reaktor der Druck, er muss innert Sekundenfrist automatisch abgeschaltet werden. Süddeutsche Medien behaupten, dass dabei Radioaktivität ausgetreten ist. Die Kraftwerksleitung bestreitet dies. Auffällig ist aber, dass Leibstadt ausgerechnet 1986 die höchste jemals gemessene Jahres-Dosis aufwies. 28.07.1971 - Brand im AKW Mühleberg Im AKW Mühleberg ereignet sich ein schwerer Brand im Maschinenhaus, der mehrere Sicherheitssysteme lahm legt. Eine grosse Anzahl von Fehlalarmen erschwert den Überblick. Die Betriebsleitung gesteht später, dass die Situation im Kontrollraum während Minuten ausser Kontrolle geraten ist. 21.01.1969 - Kernschmelze im ersten schweizerischen Reaktor Lucens Im ersten schweizerischen Reaktor Lucens ereignet sich kurz nach Betriebsbeginn eine Kernschmelze, also der schlimmstmögliche Unfall. Beim unterirdischen Versuchsreaktor handelt es sich um ein unausgereiftes Projekt, vorangetrieben von einem schweizerischen Unternehmenskonglomerat, das einen eigenen Reaktortyp auf den Markt werfen wollte. Dabei werden elementarste Vorsichtsmassnahmen verletzt. So weigert sich beispielsweise die «Nationale Gesellschaft zur Förderung der industriellen Atomtechnik», die Funktionstüchtigkeit des Brennstoffs zu prüfen, bevor er im Reaktor eingesetzt wird. Die damalige Sicherheitsbehörde setzt dann allerdings durch, dass ein Testversuch durchgeführt werden muss. Mit verheerenden Folgen: Das Brennelement ist schon nach sechs Monaten völlig zerstört. Trotzdem kommen die Beteiligten zum Schluss, dass kein Sicherheitsrisiko vorliege und geben das OK für den neuen Reaktor. Als Lucens dann nach einigen Testläufen hochgefahren werden soll, kommt es innert Kürze zur Katastrophe: Ein Teil des Brennstoffs schmilzt beinahe sofort. Erst kommt es zu einem Druckanstieg, dann zu einem Druckabfall. Alle Alarmsirenen gehen los, hohe Radioaktivität wird gemessen, Wasser ist, wo es nicht sein sollte. Die Operateure begreifen nicht, was los ist. Glücklicherweise stellt sich der Reaktor selbst ab. Doch radioaktives Kühlmittel tritt aus und gelangt in die Reaktorkaverne. Die freigesetzte Dosis wirkt innert 6 Stunden tödlich. Nur unglaublichem Zufall ist es zu verdanken, dass sich zur Unfallzeit niemand in der Kaverne befindet. Da Lucens unterirdisch ist, wird ein Teil der Radioaktivität in der Kaverne zurückgehalten. In der Untersuchungskommission, welche die Folgeschäden des GAUs untersucht hat, sitzen allerdings ausnahmslos Experten aus Gremien, welche die Betriebsbewilligung für Lucens erteilt haben. Sie kommt zum Schluss, dass die Strahlenbelastung der Bevölkerung gering gewesen sei.Weiter mit einem Klick Mehr als einmal haben wir schon Glück gehabt! Wie lange noch?
  • 18. Liebe Eidgenossen Denken Sie jetzt bitte gut nach! Was für eine Schweiz wollen wir den nachfolgenden Generationen hinterlassen. Die Atomenergie ist ein riskantes Spiel, der Einsatz ist unser gesamtes Territorium. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Unglück wie in Tschernobyl auch in der Schweiz ereignen wird ist gering. Aber die Gefahr besteht. Egal wie unwahrscheinlich es auch scheint, wenn es denn geschieht interessiert es niemanden mehr wie wahrscheinlich oder unwahrscheinlich es gewesen sein mag. Dann haben WIR es schlicht und ergreifend verbockt! Unglücke haben es an sich, dass sie unwahrscheinlich sind und sie widerfahren so lange nur den Anderen, bis einem selber eins widerfährt. Weiter mit einem Klick NEIN!!! Denn eins ist wirklich sicher: Es gibt Alternativen!
  • 19. Diese Präsentation wurde nicht von einer Partei, Organisation oder Firma erstellt. Die hier verwendeten Informationen stammen aus folgenden Quellen im Internet: Tschernobyl: www.wikipedia.ch AKW-Störfälle: www.risikofaktormensch.ch www.wikipedia.ch Kosten Super-Gau: www.cash.ch Bevölkerungszahlen: www.wikipedia.ch Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

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