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Wir-Ökonomie. Die Macht des Teilens (Kurzfassung)
 

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Carsharing war nur der Anfang... In Zukunft wird es kaum etwas geben, das wir nicht teilen, tauschen, ausleihen und wiederverwenden - kurz: gemeinschaftlich konsumieren. Die modernen ...

Carsharing war nur der Anfang... In Zukunft wird es kaum etwas geben, das wir nicht teilen, tauschen, ausleihen und wiederverwenden - kurz: gemeinschaftlich konsumieren. Die modernen Netzwerktechnologien erfinden diese uralten Wirtschaftspraktiken neu. Der peer-to-peer Konsum revolutioniert ganze Branchen: Wir haben es mit einer sozioökonomischen Umwälzung zu tun, die Menschen neu über ihre Art und Weise der Befriedigung von Konsumbedürfnissen nachdenken lässt und Unternehmen dazu bringt, ihren Wertbeitrag auf den Prüfstand zu stellen.

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    Wir-Ökonomie. Die Macht des Teilens (Kurzfassung) Wir-Ökonomie. Die Macht des Teilens (Kurzfassung) Document Transcript

    • f/21BÜRO FÜR ZUKUNFTSFRAGENzukunftsperspektiven 05.2011
    • ImpressumHerausgeberf/21Büro für ZukunftsfragenMag. Nora S. Stampfl, MBARosenheimer Straße 35D-10781 BerlinTel.: +49 30 69 59 82 58E-Mail: zukunft@f-21.dewww.f-21.deWir-Ökonomie. Die Macht des Teilens© Nora S. Stampfl, f/21Mai 2011Alle Rechte vorbehaltenFotonachweisSämtliche Fotos stammen vonphotocase.com:AllzweckJack (S. 46), alphoxic (S. 63), aussie97(S. 20), BeneA (S. 14), carlitos (S. 23), complize(S. 35 unten, 65, Titel), cw-design (S. 15), der_frosch (S. 59 rechts), designritter (S. 55), fabsn(S. 38 links), froodmat (S. 13), giftgruen (S. 56rechts), inventivo.nils (S. 30), jala (S. 56 links),jarts (S. 59 links), joexx (S. 38 rechts), kallejipp(S. 18, 27 unten rechts, 33, 35 oben, 36, 37, 38Mitte, 40 links, 42, 53 unten links, 53 untenrechts, 58, 61, 68), kamirika (S. 27 unten links),KONG (S. 41), luxuz::. (S. 28), Maccaroni (S. 49),madochab (S. 53 oben), marshi (S. 29), micjan(S. 40 Mitte), Miss X (S. 25, 48), misterQM (S.60), MMchen (S. 62, 67), Mr. Nico (S. 69),rowan (S. 39), rokit_de (S. 43), Seleneos (S. 57),spacejunkie (S. 6, 51), s.rossi (S. 40 rechts), stm(S. 8, 9), suze (S. 27 oben)2 f/21 Büro für Zukunftsfragen
    • Inhalt Kurzgefasst 5Kapitel 1 Vom Ich zum Wir: Die neue Ökonomie des peer-to-peer 6 Konsums 1.1 Konsumieren im Internetzeitalter 7 1.2 Carsharing ist nur der Anfang: Alles wird geteilt 8Kapitel 2 Erscheinungsformen und Ausprägungen: Die vielen 18 Gesichter der Wir-Ökonomie 2.1 Produktnutzung statt -eigentum: Warum kaufen, wenn 19 man auch ausleihen kann? 2.2 Recycling 2.0: Produktlebenszyklen werden länger 22 2.3 Bündelung von Ressourcen: Wir sitzen alle im selben Boot 24Kapitel 3 Erfolgsfaktoren: Was die Wir-Ökonomie ausmacht 30 3.1 Reputation als Eintrittskarte zur Wir-Ökonomie 31 3.2 Der Glaube an das große Ganze 36 3.3 Das ökonomische Potential unausgelasteter Kapazitäten 39 3.4 Die Macht des Netzwerkeffekts 40Kapitel 4 Triebfedern der Transformation: Was treibt die Wir- 42 Ökonomie an? 4.1 Revolution der Sozialen Medien 44 4.2 Das neue Wir-Gefühl 47 4.3 Nachhaltiger Konsum goes Mainstream 50 4.4 Gesteigertes Kostenbewusstsein nach der Krise 54Kapitel 5 Neue Spielregeln: Die veränderte Rolle von 58 Unternehmen in der Wir-Ökonomie 5.1 Kunden werden zu Community-Mitgliedern 62 5.2 Die neue Value Proposition im peer-to-peer Zeitalter 65 f/21 Büro für Zukunftsfragen 3
    • 4 f/21 Büro für Zukunftsfragen
    • KurzgefasstWarum kaufen, wenn man auch ausleihen oder mieten hat erfolgreich vorgemacht, dass Teilen nicht nur zwi-kann? Immer mehr Unternehmen machen diese Ein- schen Freunden, sondern auch im großen Rahmen funk-sicht zum Fundament ihres Geschäftsmodells. Sah es die tionieren kann. Daneben gibt es viele weitere Beispiele,Wirtschaft über Jahrhunderte hinweg als ihre Aufgabe, die zeigen, wie Dinge, die ohnehin vorhanden sind, durchKunden die Anschaffung von Eigentum so einfach und gemeinschaftlichen Konsum größeren Nutzen abwerfen.bequem wie möglich zu machen, so suchen diese heute Vor allem die Web 2.0-Technologien heben das Teilen zwi-immer stärker eine Alternative zum Kauf: die gemein- schen Menschen heute auf ein völlig neues Niveau: es tunschaftliche Nutzung von Dingen durch Teilen, Tauschen, sich komplett neue Wege auf, wie sich Menschen heuteLeihen, Mieten und Wiederverwenden schreibt die Geset- miteinander verbinden. Die fortgeschrittene Vernetzungze der verschiedensten Branchen um. vermittelt auf effizienteste Weise jedem Angebot seineDie Revolution der sozialen Medien, ein neues Kosten- Nachfrage. Zudem schaltet der peer-to-peer Austauschbewusstsein nach der Finanzkrise, ein verstärktes Stre- Intermediäre aus. Die Technologie bringt Menschen undben nach einem nachhaltigen Lebenswandel sowie ein Güter auf völlig neue Weise zusammen. Die Brücke zwi-neuer Gemeinschaftssinn haben dazu geführt, dass eine schen Produktion und Konsum stellen nicht länger not-vollkommen neue Generation von Unternehmen hervor- wendigerweise Unternehmen dar: Im Netz wird der Aus-tritt. Und mit ihr wird die Art und Weise, wie wir konsu- tausch unmittelbar zwischen Peers möglich. Auf diesemieren, erneuert: Im Internetzeitalter leben mit dem Weise eröffnet die Wir-Ökonomie jedermann Zugang zuTeilen, Tauschen, Leihen, Mieten, Schenken uralte Wirt- einer breiteren Palette von Ressourcen – günstiger undschaftspraktiken wieder auf. Der Konsumismus des 20. oftmals bequemer.Jahrhunderts wird durch den peer-to-peer Konsum des Die vielen erfolgreichen Beispiele, wie Teilen, Tauschen,21. Jahrhunderts abgelöst – dezentraler, offener und ge- Leihen durch Technologie neu erfunden werden, zeigen,meinschaftlich werden wir in Zukunft konsumieren. Das dass die Wir-Ökonomie kein Nischentrend und auch keine„Ich“ wird zum „Wir“: Konsum folgt weniger dem Zweck kurzfristige Reaktion auf Wirtschaftskrise oder Umwelt-der Selbstentfaltung als vielmehr der Suche nach Zuge- bedrohungen ist. Peer-to-peer Konsum ist eine sozioöko-hörigkeit zu Gemeinschaften. Der peer-to-peer Konsum nomische Umwälzung, die Menschen über ihre Art unddieser Wir-Ökonomie ist ein Mittel, um Gemeinschaften Weise der Befriedigung von Konsumbedürfnissen nach-zu festigen, benötigte Ressourcen effizienter zu vertei- denken lässt und Unternehmen dazu bringt, ihre Strate-len und dadurch die Umwelt weniger zu belasten. Aber gie auf den Prüfstand zu stellen.gleichzeitig ist peer-to-peer Konsum ein auƟlühenderWirtschaftszweig, der zwar noch in seinen Kinderschuhensteckt, aber doch schon allerhand erreicht hat und nochviele Umwälzungen bringen wird.Das Teilen und Austauschen von Bits und Bytes im In-ternet ist uns bereits eine Selbstverständlichkeit. Teilenkehrt aber immer mehr auch in der realen Welt in denAlltag zurück. Es gibt kaum etwas, das in Zukunft nichtgeteilt wird: Autos, Kleidung, Sofas, Wohnungen, Werk-zeuge, Büros und sogar Fähigkeiten und Zeit. Carsharing f/21 Büro für Zukunftsfragen 5
    • f/21BÜRO FÜR ZUKUNFTSFRAGENf/21 beobachtet die Gegenwart, iden-tifiziert Ausgangspunkte für Verän-derungen, entwirft Szenarien für dieZukunft und beschreibt Handlungs-felder. Wir stellen Zukunftsfragenund wollen mittels neutraler Analy-sen, begründeter Prognosen und dif-ferenzierter Bewertungen die Arenader Möglichkeiten ausleuchten undSpielräume der Zukunft eröffnen.Dadurch verschaffen wir unserenKunden Zugang zum Wissen umOptionen, die gangbar sind, um dieWelt von morgen zu gestalten. Wirverstehen uns als Lieferant von Ori-entierungs- und Handlungswissen.Wollen Sie mehr darüber wissen,wie die Ideen dieser Studie für IhreOrganisation relevant sind, nehmenSie bitte Kontakt mit uns auf:zukunft@f-21.de | www.f-21.de f/21 Büro für Zukunftsfragen 71