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Identität20 zitateliste Identität20 zitateliste Presentation Transcript

  • Zitatesammlung: Identität 2.0 / eVideo Rohmaterial von Erik Wegener
  • Neue digitale Kultur- und Bildungsräume
    • Petra Grell · Winfried Marotzki · Heidi Schelhowe (Hrsg.)
    • 1. Auflage 2010
    • VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2010
    • ISBN 978-3-531-16958-3
      • Von der „kalifornischen Ideologie“ zur „Folksonomy“ / Udo Thiedeke
      • Digitale Medien und Transkulturalität/ Christina Schachtner
      • Anerkennung und Zugehörigkeit im Social Web/ Kai-Uwe Hugger
      • Virtuelle Räume und die Hybridisierung der Alltagswelt/ Alexander Unger
      • Strukturale Ethnografie Virtueller Welten/ Benjamin Jörissen
  • Von der „kalifornischen Ideologie“ zur „Folksonomy“/ S. 57
    • „ Als Grundbedingung der Netzkommunikation lässt sich daher Variation von Kommunikationen, Identitäten, Gruppen, Welten und Wirklichkeiten behaupten. Durch die große Zahl der individuellen Kommunikationsteilnehmer, deren Beteiligung typischerweise nicht massenmedial gebündelt oder individualmedial adressiert ist, ndet Netzkommunikation auf der Grundlage zufällig ausgewählter Themen, Zeiten, Personen oder Orte statt. Wird eine solche Selektion für weitere Kommunikation genutzt, so hat die Restabilisierung einer unterscheidungsfähigen Struktur stattgefunden. Sie trägt dann z.B. als neues Thema, neues Netzwerk, neue Webidee wieder zur Variation der Netzkommunikation bei. Schematisch lässt sich dieser evolutionäre Strukturierungsprozess wie folgt skizzieren:
    • „ S. 59 Das Internet und der Computer haben sich zu einem, den Alltag durchdringenden neuen Medium entwickelt. Die Besonderheit dieser Entwicklung liegt darin, dass hier ein individuell verfügbares, steuerbares (kybernetisches) Interaktionsmedium entstanden ist, das bestehende physische, physikalische und soziale Beschränkungen entgrenzt. Mit dem Computer als Medium sowie mit durch dessen Vernetzung tritt Virtualisierung im Sinne einer ‚Machbarkeit von bisher nur Möglichem’ ein. Man kann etwa die Identität kontrollieren, an mehreren Orten gleichzeitig sein, ‚Sterben’ und ‚Wiederauferstehen’, ohne Massenmedien weltweit bekannt werden, das Weltwissen individuell mitgestalten etc. “
  • Digitale Medien und Transkulturalität/
    • „ S. 63 Mobilität ist nichts Neues; Wanderungsbewegungen sind im Verlauf der menschlichen Geschichte eher die Regel als die Ausnahme und wenn man sie lange genug zurückverfolgt, dann löst sich die Kategorie des Einheimischen auf (vgl. Beck 2004, 106). Neu jedoch ist – aufgrund eines beschleunigten Transfers medialer Inhalte und moderner Verkehrstechnologie -, dass ein globaler Erfahrungsraum entsteht, in dem Menschen aus verschiedenen Teilen der Welt gleichzeitig zu Augenzeugen politischer und medialer Ereignisse werden (vgl. Beck 2004, 14). Das Lokale ist nicht länger der Ort für Identitätsbildung; vielmehr setzt sich das Lokale, durchzogen von weltweiten Einflüssen und Mobilitätsströmen, neu zusammen (vgl. Hess/Lenz 2001, 16). Es bilden sich neue Kulturmixe heraus. “
    • „ S. 73 Setzt das heterologische Denken beim Anderen an, so hat das von Yuval-Davis in die Diskussion eingeführte transversale Denken seinen Ausgangspunkt in der Formulierung des eigenen Standpunkts, ohne essentialisierte Vorstellungen von Identität zu entwickeln (vgl. Yuval-Davis 2001, 210 ff.). Als Beispiel für eine transversale Strategie nennt Yuval-Davis Versuche italienischer Frauenzentren, Frauen aus miteinander in Konflikt geratenen Gruppen z.B. Serbinnen und Kroatinnen in einen Dialog einzubinden, bei dem jede Teilnehmerin vom eigenen Standpunkt her spricht im Bewusstsein, dass der individuelle Standpunkt ein unabgeschlossenes Wissen repräsentiert (vgl.Yuval-Davis 2001, 206). Dieses Bewusstsein ermöglicht Empathie und Respekt den anderen gegenüber, ohne dass die eigene Perspektive aufgegeben werden muss. Für Yuval- Davis spielt sich das transversale Denken als ein gleichzeitiges rooting und shifting ab. Ein digitales Übungsfeld für die Entwicklung transversalen Denkens könnten multimediale Projekte sein, bei denen z.B. Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Ländern Filme über ihren Alltag drehen, die sie sich via Internet wechselseitig zur Verfügung stellen. Die Rezeption dieser Filme eignet sich dazu, die Identität anderer Kulturen kennenzulernen und Vergleiche mit der eigenen Lebenswelt anzustellen, Differenzen und Gemeinsamkeiten wahrzunehmen und zu benennen. “
  • Anerkennung und Zugehörigkeit im Social Web/ S. 95
    • „ Die Ergebnisse dieser Untersuchung können zweifelsohne bildungstheoretisch gelesen bzw. fruchtbar gemacht werden. Bildung – in der Perspektive einer strukturalen Bildungstheorie (Marotzki 1990, 2007) verstanden, die Bildungsprozesse als „orientierende Reflexion“ begreift – ist für die Identitätssuche des Menschen von zentraler Wichtigkeit. Sie lässt sich in zwei Dimensionen entfalten: „Synchrone“ und „diachrone“ Orientierungsformate:
    • „ Diachrone sind solche, die den Einzelnen aus seiner individuellen, gemeinschaftlichen, gesellschaftlichen und nationalen Traditionslinie heraus verstehen.
    • Synchrone Orientierungsformate sind solche, die den Einzelnen aus den zum gegenwärtigen Zeitpunkt bestehenden Zugehörigkeits- und Anerkennungs verhältnissen verstehen“ (Marotzki 2007, 93).
  • Virtuelle Räume und die Hybridisierung der Alltagswelt/ S.103/104
    • „ (…) Die natürliche Einheit, die als grundlegend für das westliche Subjekt angesehen wird und deren Verletzung durch Technik die zentrale Angst der kulturpessimistischen Technik- und Medientheorie darstellte, wird hier ironisch unterlaufen und als eine überholte Setzung bzw. als repressive Erzählung enttarnt. Mit dem „Zusammenbruch aller Bezeichnungen des Menschen“ sieht Harrawy an die Stelle der klassischen Identität „eine von Andersheit und Differenz ausgehende Form postmoderner Identität“ (Harraway 1995, 41) treten, die hochpolitisch sei. Harraway plädiert daher dafür, den Status des westlichen Subjekts zu überdenken und mit dieser neuen technisierten Subjektkonstitution zu experimentieren, die ohne die Momente der Ursprünglichkeit, Einheit und Natürlichkeit auskommt. In diesem Sinne proklamiert sie: „Cyborgs sind unsere Ontologie“ (Harraway 1995, 34). Diese neue Subjektkonstitution kann als „hybrid“ verstanden werden, als ein Zustand, der durch die zunehmende Verschmelzung des menschlichen Leibs mit neuen Technologien sukzessive hergestellt wird und die den „Cyborg“ als eine positive Verbindung von Mensch und Technik hervorbringt. Diese Entwicklung erfordert allerdings auch eine neue Form des politischen Denkens, das sich ebenfalls nicht mehr über vermeintlich natürliche Konzepte definieren kann: „Daneben entwickelt sich aber auch eine andere mögliche Strategie der Koalitionsbildung: Affinität statt Identität“ (Harraway 1995, 41). “
  • Virtuelle Räume und die Hybridisierung der Alltagswelt/ S.112
    • „ Der Mensch ist somit ein räumliches, ein raumschaffendes und raumaufspannendes Wesen. Wie basal und konstitutiv diese Idee für die Daseinsanalyse ist, zeigt sich, wenn in Betracht gezogen wird, dass das Dasein einen sehr dynamischen Charakter aufweist. Es gibt hier keinen festen und überdauernden Identitätskern, sondern das Dasein ist sein „Entwurf“. Anders, aber auch missverständlicher formuliert: Der Mensch ist das, was er sein will. Der Selbstentwurf einer Person konstituiert sich demnach weniger essentialistisch über objektive Eigenschaften oder Fähigkeiten, sondern vielmehr über das, was sie sein will und von dem her sie sich entwirft und Welt begegnen lässt (vgl. Heidegger 1993, 42f.). “
  • Strukturale Ethnogra e Virtueller Welten/ S. 128
    • „ Die Option des monetären Erwerbs von Avatar-Grundformen und Zubehör bringt zudem einen Distinktionsaspekt mit sich. Insgesamt ergibt sich der Eindruck, dass die artikulative Grundlogik solcher Avatartechnologien eher in der Inszenierung von Identitätszugehörigkeiten und jugendkulturellen Stilen liegt; sich also eher im Rahmen einer Identitätslogik und weniger dem einer Logik des reflexiven Wandels von Selbstverhältnissen bewegt, was der psychosozialen Entwicklungsphase der Zielgruppe solcher 2.5D-Welten, in der es primär um die Ausprägung außerfamiliärer Peergroup-Zugehörigkeiten geht, ja auch entspricht. “
  • Strukturale Ethnografie Virtueller Welten/ S. 137
    • „ Die Art des Zugangs etwa (anonyme Anmeldung vs. Anmeldung mit vollem Namen und Überprüfung der E-Mailadresse, evtl. sogar Identitätsfeststellung) legt fest, ob der Community-Charakter eher unverbindlich ist oder aber die Form eines „ernsten Spiels“ annimmt, in das die Beteiligten sich letztlich mit ihren realen Identitäten einbringen. “
  • Strukturale Ethnografie Virtueller Welten/ S. 140
    • „ Wie anhand der verschiedenen Strukturaspekte zu sehen war, ist das Verhältnis von
    • Engführung und Freiheit in den verschiedenen Virtuellen Welten sehr unterschiedlich
    • gelagert. Durchaus nden sich auch solche Beispiele, die kaum Raum für eigenen
    • Ausdruck lassen und statt dessen lediglich stereotype Identitäts- und Interaktionsangebote
    • bieten. Andere Welten suchen in gelungener Weise ein Gleichgewicht
    • von „didaktischer Reduktion“ und Gestaltungs- und Handlungsfreiheit. Wieder andere
    • bieten beinahe unbeschränkte Optionen, setzen dafür jedoch eine erhebliche
    • Lernbereitschaft voraus. “
  • Kommentar
    • Identität ist ein Wechselspiel aus
  • Buchtitel
    • Angaben zum Buch
  • @Design
    • „ S. 120
    • Immer wichtiger wurde es für die Unternehmen, eine unverwechselbare Identität für sich und ihre Produkte zu kreieren. Einer, der in den weitverzweigten Tätigkeitsfeldern
    • von Gestaltung industrieller Produkte, Architektur und Grafik erfolgreich agierte, war Peter Behrens (1868-1940).
    • @Design S. 139
    • Wenn wir die Welt anhand unserer Wahrnehmung nicht nur rezipieren, sondern auch konstruieren, gibt es keine Identitäten – also von vornherein
    • feststehende Eindeutigkeiten –, sondern immer nur den Bezug des wahrnehmenden Bewusstseins zu den Dingen.
    • @Design S. 153
    • Welche Identität hat ein Mashup? Sind die Ursprünge noch zu erkennen? “
    • Christof Breidenich; @Design; Ästhetik, Kommunikation, Interaktion, © Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2010, ISBN 978-3-642-03532-6
  • Cloud Computing Web-basierte dynamische IT-Services
    • Cloud Computing S. 68
    • Bei vielen Anbietern ist die Identität eines Kunden einfach durch die Zuordnung zu einer Kreditkartennummer festgelegt. Hierdurch ist auch die problemlose Abrechnung der entstandenen
    • Kosten sichergestellt.
    • 84 6 OpenSource Cloud Stack
    • • Identitätsmanagement:Das Identitätsmanagement bildet die Grundlage, alle Aktivitäten einem Benutzerprofil zuzuordnen. Es ist dabei wünschenswert, dass einheitliche Benutzerprofile
    • bei den verteilten Standorten verfügbar sind (Single Sign-On). Dies geschieht auf der Basis der SSH Public-Key-Authentifizierung [101]. Der öffentliche Schlüssel eines RSA-Schlüsselpaars verbleibt bei der Ressource, der Nutzer überträgt den privaten Schlüssel über eine sichere Verbindung.
    • Unter Verwendung des privaten Schlüssels kann ein Klient dann die verteilten Ressourcen ansprechen, nachdem der Betreiber am jeweiligen Standort den öffentlichen Schlüssel registriert hat. Das in OpenCirrusTM angewendete Verfahren kommt in ähnlicherWeise auch bei den AmazonWeb Services zum Einsatz.
    • Christian Baun Marcel Kunze Jens Nimis Stefan Tai, Cloud Computing Web-basierte dynamische IT-Services Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2010, ISBN 978-3-642-01593-9 “
  • Kapitel/ Seite
    • „ Nur wenn personenbezogene Identifizierungsmerkmale festgestellt werden,
    • welche zur Bestimmung der Identität einer Person geeignet sind, liegt
    • eine Erhebung von personenbezogenen Daten vor.12
    • Schild, in: Roßnagel, Handbuch Datenschutzrecht, Die neuen Grundlagen für
    • Wirtschaft und Verwaltung, 2003, 4.2 Rn. 44.
    • Aus Internet der Dinge; Rechtliche Dimensionen der Radio Frequency Identification 369 “
  • Kommentar
    • - Da könnte ja bedeuten das …
  • Buchtitel
    • Angaben zum Buch
  • Kapitel/ Seite „ Einen Schwerpunkt der gegenwärtigen Markenforschung bilden integrierte Ansätze, die darauf abzielen die bestehenden Aspekte der existierenden Ansätze zu kombinieren, aufeinander abzustimmen und zu erweitern. Ein prominentes Beispiel hierfür ist der sogenannte identitätsorientierte Ansatz.109 Im Sinne des identitätsorientierten Markenverständnisses bilden Vertrauen und Identität markenprägende Eigenschaften. Eine konsistente und relevante Markenidentität ist die zentrale Voraussetzung für die Entwicklung und Festigung eines Vertrauens des Konsumenten in die Marke und somit die Grundlage einer langfristigen Kundenbindung und Markentreue.110 Die Marke wird also als ein sozialpsychologisches Phänomen im Bewusstsein des Konsumenten verstanden. Dies bedeutet aber nicht, dass ökonomische Aspekte in den Hintergrund treten.111 “ Philipp Bode Markenmanagement in Medienunternehmen Ansatzpunkte zur Professionalisierung der strategischen Führung von Medienmarken Dissertation Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, 2009, 1. Auflage 2010, © Gabler | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2010 38 Teil I: Marken in der Medienindustrie
  • Tilmann Sutter, Medienanalyse und Medienkritik, 1. Auflage 2010, © VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2010
    • S. 44
    • Prozesse der
    • Medienrezeption müssen deshalb zweitens in ihre sozialen und kulturellen Kontexte eingebettet
    • werden. Darauf hat vor allem die „strukturanalytische Rezeptionsforschung“ aufmerksam
    • gemacht: sie untersucht die Regeln, die dem Umgang der Rezipienten mit Medien
    • zugrunde liegen (vgl. Charlton/Neumann-Braun 1992). Dabei werden drei Ebenen der
    • Handlungskoordination unterschieden: a) der Rezeptionsprozeß, d.h. die Auseinandersetzung
    • des Rezipienten mit dem Medienangebot; b) der situative und kulturelle Kontext, in
    • dem die Rezeption stattfindet; c) der übergeordnete Zusammenhang der Lebensbewältigung
    • und der Identitätsbildung. Auch auf dieser zweiten, die relevanten Kontexte einbeziehenden
    • Linie der Rezeptionsforschung stellen sich Rezeptionsprozesse vor allem als individuelle
    • Prozesse dar.
    • S. 53
    • Ähnlich gelagert sind Verweise auf Prozesse der inneren Rede oder des inneren Dialogs
    • bei der Medienrezeption (vgl. Charlton/Klemm 1998, S. 713ff.; Krotz 1996). Damit
    • lassen sich soziale und subjektive Aneignungen von Medienangeboten gewissermaßen in
    • einem Zug analysieren, wobei allerdings ein stark personenbezogener Begriff von Kommunikation
    • zugrunde gelegt wird: „Wenn sich der Zuschauer angeregt durch das Medienangebot
    • mit seiner Identität und seiner Lebenssituation auseinandersetzt, dann kommuniziert er
    • mit sich selbst.“ (Charlton/Klemm 1998, S. 714) Diese Engführung sozialer und psychischer
    • Prozesse kann in den Kontext der sozialen Handlungstheorie George H. Meads
    • (1973) gestellt werden, die soziale Beziehungen im Modell der Rollen- bzw. Perspektivenübernahme beschreibt.13
    • S. 66
    • Zweifellos hat Habermas mit dem Begriff der Vergesellschaftung
    • vor allem subjektive Entwicklungs- und Lernprozesse im Auge, d.h. die subjektive Aneignung
    • der gegebenen Sozialwelt im Prozeß der Identitätsbildung: „Die Identität wird durch
    • Vergesellschaftung erzeugt, d.h. dadurch, daß sich der Heranwachsende über die Aneignung
    • symbolischer Allgemeinheiten in ein bestimmtes soziales System erst einmal integriert,
    • während sie später durch Individuierung, d.h. gerade durch eine wachsende Unabhängigkeit
    • gegenüber sozialen Systemen gesichert und entfaltet wird.“ (Habermas 1976, S. 68)
  • Kapitel/ Seite
    • „ S. 190
    • Die Auswahl des Feldes »Keine Antwort möglich« kann aber auch
    • aus anderen Gründen erfolgen, z. B. weil trotz Zusicherung der Anonymität
    • in kleinen Gruppen die Identität eines Beurteilers eventuell
    • doch festgestellt werden könnte. Um antizipierte negative Konsequenzen
    • zu vermeiden, kann sich ein Teilnehmer für diese Alternative
    • entscheiden. In dem hier beschriebenen Beispiel wurde bei 5% der
    • Fragen die Ausweichentscheidung getroffen.
    • Heinke Steiner (Hrsg.), Online-Assessmen, © Springer Medizin Verlag Heidelberg 2009t
    • 360-Grad-Feedback online bei einem
    • großen Versicherungsunternehmen . . . . . 181
    • Martin Irmler, Sandra Eggelhöfer “
  • Social Software, entwickler.press, 2007
    • S. 83 Zwei Trends prägen derzeit die Gestalt des Internets: Auf der einen Seite finden sich Entwicklungen rund um das „Web 2.0“ oder „Social Web“, die dem einzelnen Nutzer neue Möglichkeiten des onlinegestützten Identitäts-, Beziehungs- und Informationsmanagements eröffnen. Auf der anderen Seite stehen die Innovationen des Semantic Web, die Relationen zwischen Datenbeständen strukturieren helfen, um so zu verbesserten maschinellen Repräsentationen von Wissen zu gelangen.
    • S. 103 Zwei Trends prägen derzeit die Gestalt des Internets: Auf der einen Seite finden sich Entwicklungen rund um das „Web 2.0“ oder „Social Web“, die dem einzelnen Nutzer neue Möglichkeiten des onlinegestützten Identitäts-, Beziehungs- und Informationsmanagements eröffnen. Auf der anderen Seite stehen die Innovationen des Semantic Web, die Relationen zwischen Datenbeständen strukturieren helfen, um so zu verbesserten maschinellen Repräsentationen von Wissen zu gelangen.
  • Social Semantic Web, Andreas Blumauer, Tassilo Pellegrini, Semantic Web Company, 2009 Springer-Verlag Berlin Heidelberg
    • S. 50 Es wird sich zeigen, ob Anbieter irgendwann komplett dazu übergehen werden, Anwendungen nur noch webbasiert anzubieten, da das Internet als Infrastruktur immer und überall vorhanden ist und wir infolgedessen sogar ein Web-Betriebssystem nutzen werden. Obwohl wir heute noch viele Desktop-Anwendungen nutzen, geht der Trend bisher also ganz eindeutig davon weg, gerade bei der Vielzahl an neu entstehenden Websites und damit verbundenen Webanwendungen. Aus diesen Entwicklungen ergibt sich die Notwendigkeit für ein Online- Identitätsmanagementkonzept. Die Anzahl an Websites, die eine Anmeldung erfordern, die somit einen Teil der personenbezogenen Daten verlangen, wächst von Tag zu Tag, somit auch die Anzahl an pro Benutzer vorhandenen Benutzernamen und zu verwaltenden Passwörtern. Ein Single-Sign-On-Service, ein Identitätsprovider, bei dem man sich einmalig anmeldet und über diesen seine Identität(en) verwaltet und sich pro Website damit identifizieren kann, scheint hier die Lösung zu sein. Dick Hardt hat den Begriff Identity 2.0 geprägt und verbindet damit einen Ansatz, sich mit einer Online-Identität bei Websites wie mit einem Führerschein ausweisen zu können [9
    • S. 220 In herkömmlichen CMS werden Benutzerdaten üblicherweise in einer relationalen Datenbank gespeichert. Welche Benutzerstammdaten von der Applikation erfasst und verwaltet werden, unterscheidet sich von System zu System. Ebenso ist es nicht möglich die Benutzerstammdaten über mehrere Applikationen zu nutzen oder zu warten. Jede Applikation setzt ihre eigene Benutzerverwaltung um, sodass eine Person in der Regel eine eigene Identität pro System benötigt und diese auch warten soll. Durch diese Zersplitterung der Daten entstehen in der Praxis oftmals Inkonsistenzen zwischen den Daten. Die Ursachen dafür können unterschiedlich sein, am häufigsten tritt diese Problematik wohl auf, wenn ein Webdienst nicht mehr intensiv oder überhaupt nicht mehr genutzt wird.
    • S. 453 Zwei Trends prägen derzeit die Gestalt des Internets: Auf der einen Seite finden sich Entwicklungen rund um das „Web 2.0“ oder „Social Web“, die dem einzelnen Nutzer neue Möglichkeiten des onlinegestützten Identitäts-, Beziehungs- und Informationsmanagements eröffnen. Auf der anderen Seite stehen die Innovationen des Semantic Web, die Relationen zwischen Datenbeständen strukturieren helfen, um so zu verbesserten maschinellen Repräsentationen von Wissen zu gelangen.
  • Kommentar
    • - Da könnte ja bedeuten das …
  • Wiki-Tools, Anja Ebersbach · Markus Glaser · Richard Heigl, © Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2005
    • „ S. 42 Sockpuppets (Sockenpuppen). Diese Gruppe besteht aus Leuten, die unter mehr als einem Account veröffentlichen. Dies geschieht aus unterschiedlichsten Gründen. Einige wollen auf diesem Weg ihre Privatheit wahren (beispielsweise ein Professor, der auch als Fan zu Britney Spears schreibt, aber vielleicht den Verlust seiner Autorität fürchtet). Bei anderen, die z. B. Mehrfach- Identitäten zur Manipulation von Abstimmungen nutzen, ist ein schlimmer Angriff auf das Vertrauensverhältnis, auf dem das Open Editing beruht. “
  • Unternehmensportale, Martina Großmann, Holger Koscher, © Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2005
    • Authentizität ist der Schutz vor einer gefälschten Identität oder Herkunft einer Ressource. Es wird sichergestellt, dass die Einheit bzw. Ressource (z.B. Mensch, Prozess, System, Dokument, Information) die ist, die sie zu sein vorgibt. Diese kann, wie bereits im Abschnitt 4.4 in Bezug auf das Single Sign-On beschrieben z.B. mittels digitaler Zertifikate sichergestellt werden.
  • Usability Engineering kompakt, Michael Richter / Markus Flückiger, © Spektrum Akademischer Verlag Heidelberg 2010
    • S. 125 Bei Web-Auftritten treffen zwei unterschiedliche Interessen aufeinander: Zum einen das Ziel der Besucher, Informationen und Inhalte effizient zu finden, und zum anderen die Absicht der Marketingabteilungen, die Identität ihres Unternehmens zu kommunizieren. Für Web Usability ist deshalb auch ein Verständnis für effektive Kommunikation mit Text und Bild von Bedeutung. Zum Thema Web Usability und Web Design gibt es viel Literatur. Ein empfehlenswertes Buch ist [Wirth 04].
  • Web X.0, Torsten Stapelkamp, © Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2010
    • S. 536 Zu den Augmentionisten lassen sich z. B. die Anwender zählen, die nicht nur in einer 3D-Welt eintauchen wollen, sondern die Erlebnisse aus der virtuellen Welt mit anderen Anwendern auch in der realen Welt austauschen und beide Welten verbinden möchten. Sie tauschen sich z. B. über Skype (Internet-Video-Telefonie)234 aus bzw. treffen sich bei Kongressen und Conventions, in Cafés oder Kneipen. In der Regel macht der Augmentionist weder sich selbst noch anderen etwas vor und schlüpft in der virtuellen Welt bewusst nicht in eine geliehene Identität, sondern gibt sich in der virtuellen Welt so, wie er auch im realen Leben ist. Der Augmentionist hat aber dennoch durchaus Interesse an der Immersion, ist sich aber darüber im Klaren, dass man dafür seine reale Existenz nicht aufgeben muss. Der Augmentionist ist daher sowohl in Welten wie Second Life als auch in Onlinerollenspielen unterwegs.
    • S. 79 Farben eignen sich zwar nur sehr bedingt für die Darstellung von konkret inhaltlich definierten Themenbereichen, sie sind allerdings durchaus dafür geeignet, funktionale Bereiche, z. B. die eines Seitenaufbaus einer Internet seite (Logobereich, Identitätsbereich, Navigationsbereich, Inhaltsbereich, Servicebereich) oder die Funktionsbereiche von Hard- oder Softwarepro duk ten voneinander unterscheidbar zu machen bzw. deren Zusammenhänge zu verdeutlichen. So lässt sich z. B. der Navigationsbereich durch die Verwendung eines einheitlichen Farbklimas in den direkten Zusammenhang mit dem Inhaltsbereich, dem Träger der Hauptinformationen, bringen. Auch Software- Bedienfelder, die auf den Displays von Hardware-Produkten (z. B. bei Mobil telefonen, Fahrkartenautomaten, medizinischen Geräten, etc.) erscheinen, können mit Hilfe von Farbe mit den gleichfarbigen Hardwareelementen kommunizieren und so Funktionsabläufe deutlich machen (siehe z. B. die Abbildung des Fahrkartenautomaten ›MetroCard Express‹, S. 85).
  • Was geschieht beim Lesen?, Ernst Pappel, Aus Politik und Zeitgeschichte, 42–43/2009 · 12. Oktober 2009
    • Ein besonderes Problem des Hirnforschers ist das Leib-Seele-Problem: Wie steht das materielle Gehirn als Substanz in Wechselwirkung mit dem, was wir als Geist oder Seele, das Mentale also, bezeichnen? Die Entdeckung dieses Problems kann nur als Artefakt verstanden werden. Durch die Verschriftlichung von gesprochenen Worten haben diese sich selbstständig gemacht, und es ist zum Ontologisieren gekommen. Wir werden dazu verführt, den schriftlich fixierten Begriffen eigene Identitäten im Gehirn zuzuordnen. Doch Abläufe des Gehirns im Denken und Entscheiden, im Wahrnehmen und im Fühlen sind immer prozessual zu sehen. In dem Augenblick, in dem wir Substantive erfinden, die diese einzelnen Prozesse festhalten sollen, bewegen wir uns bereits in der Sprachfalle. Dann kann man sich nur wundern, dass manche Hirnforscher, die in dieser Sprachfalle sitzen, im Gehirn nach dem Sitz des Bewusstseins, der Willensfreiheit, den Gefühlen, der Intelligenz und dergleichen suchen. Dies sind alles Gebrauchswörter, mit denen wir zwar notwendigerweise kommunizieren, die aber nicht in dem Sinne missverstanden werden dürfen, dass es im ontologischen Sinn tatsächlich das gibt, was begrifflich angesprochen wird: das Bewusstsein, die Erinnerung, der Wille, die Intelligenz, der Glaube.
  • Kommentar
    • Identität ist etwas inneres und geht in einem Image auf
    • Identität ist nicht sichtbar sondern nur die Imagenierung
    • Wie shene also die Images aus und wie kann man daraus auf die Identität schliessen?
    • {ID} -> {Image} <--> {Image} <- {ID}
    • Technik/ Design:
      • usability
    • Wirtschaft/ Recht:
      • Authenzifierung
    • Mediennutzung:
      • Nutzer: ID Auswahl, frei wählbar
      • Anbieter: Angebot,
    • Kommunikation:
      • Sender
      • Empfänger
  • Kapitel/ Seite
    • „ Zitat“
  • Quellen
    • Startseite Foto: http://www.flickr.com/photos/hirsch/21452691/