Zukunftsstudie_Kurzfassung
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    Zukunftsstudie_Kurzfassung Zukunftsstudie_Kurzfassung Document Transcript

    • Einblick in die 57 Thesen des Club 2020 kurz & bündig
    • hINTERGRUND hINTERGRUND hINTERGRUND Anfang 2004 haben der Bankausstatter Manigatterer und das Beratungsunternehmen emotion banking® den Club 2020, eine Interessensgemeinschaft von innovativen Bankern aller Sektoren, gegründet. Der Club 2020 versteht sich als Impulsgeber und Schrittmacher für die Bankenzukunft. Neue Ideen und Konzepte für Banken werden in dieser Denkwerkstatt diskutiert und entwickelt. Das gemeinsame Interesse der Teilnehmer liegt darin, Innovation und Dynamik in die Bankenlandschaft zu integrieren, frühzeitig auf Entwicklungen hinzuweisen und als stabiles Netzwerk ein echter Visionsgestalter und Wegbereiter für erfolgreiche Banken zu sein. 2006 konzipierte emotion banking® für den Club 2020 eine Delphi-Studie. Das besondere ABLAUF DER DELPHI-STUDIE der Delphi-Methode ist das systematische, Schritt 1 mehrstufige Befragen von Experten zu ZUKUNFTSTHESEN ENTWICKELN ihren Einschätzungen der Zukunft. Das Ziel Kunde Regulierung & Staat der wiederholten Befragung mit gleicher Wettbewerb Geschäftsmodell Fragestellung, liegt darin, eine möglichst exakte Technik & Produkte Erwartung aller Befragten herzustellen, also die Beratung & Filiale Streuung hinsichtlich der Wahrscheinlichkeit bzw. des Zeitpunktes des Eintretens einer Schritt 2 These zu reduzieren. Indem die Experten ERSTE EXPERTENBEFRAGUNG sich immer wieder mit den einzelnen Thesen Internetbasierte Befragung zur Zukunft auseinandersetzen, lernen sie Führungspersönlichkeiten Österreichischer Banken voneinander und erhalten die Möglichkeit, ihre eigene Sichtweise weiter zu entwickeln. Schritt 3 AUSWERTUNG DER BEFRAGUNGSERGEBNISSE Ausgangspunkt der Studie sind 57 Thesen Thesen nach Eintrittswahrscheinlichkeit & Zeitpunkt auflisten Median, Mittelwert und Prozentwerte bilden zu den Themenfeldern Kunde, Beratung und Ergebnisse an Experten übermitteln Filiale, Wettbewerb, Geschäftsmodell, Technik und Produkte sowie Regulierung und Staat, die von emotion banking® formuliert wurden. Schritt 4 Mittels internetbasiertem Fragebogen wurden DISKUSSIONSRUNDEN ZU DEN THESEN 6 Diskussionsrunden im März 2006 Führungspersönlichkeiten Ziel: größtmögliche Konvergenz der Expertenmeinungen Österreichischer Banken via Internetbefragung um ihre Einschätzung zu jeder Einzelthese Schritt 5 gebeten. Die so entstandene Grundstudie von emotion banking® war der Ausgangspunkt für ZUSAMMENFÜHRUNG DER THESEN Dokumentation insgesamt 6 Expertendiskussionsrunden der ©emotion banking Club 2020 Mitglieder.
    • kURZ & bÜNDIG kURZ & bÜNDIG dIE wELT dES kUNDEN 2020 Komplexe Welt lässt Kunden nach Ruhe & Orientierung suchen Im Jahr 2020 ist der Kunde noch Orientierungsloser als heute. Selbstverwirklichung und –findung, maximaler Genuss, Freizeit und Unterhaltung dominieren. Gleichzeitig sinkt die Leistungsbereitschaft. Gearbeitet wird, wenn die Kasse leer ist. Jobhopper sind Alltag. Zusätzlich dominieren die Golden Agers den Markt. Aber keinesfalls, um üppig für Vererbungen anzusparen, sondern um selbst auf den Putz zu hauen. Eigennutzen maximieren lautet die Devise; zur Not auch über einen Kredit. Vor diesem Hintergrund sind Banken echte Lifestylezentren, die über hippe Produkte und emotionale Inszenierung wahren Genuss bieten. Sie sind echte Lebensberater, die sich neben den finanziellen auch um die persönlichen Bedürfnisse kümmern. dIE wELT dER fILIALE & bANKBERATUNG 2020 Banken werden zu Lifestylezentren Die mittelständische Bank im Jahre 2020 schlägt in Bezug auf Filiale und Bankberatung zwei Wege ein: während ein Weg in Richtung Emotion und Lifestyle für Privatkunden weist, geht der andere Weg in Richtung Beratung und Business Kompetenz. Aber immer mit dem Hintergrund der Spezialisierung, denn Alles für Alle, das klappt nicht mehr. Kooperationen mit fremden Branchen wie Coffeeshopbetreibern, Designshops, Handybetreibern, Notaren und Rechtsanwälten sind ein Muss, um die Frequenz in den Filialen zu steigern und die geforderte Unterhaltung zu bieten. So entstehen belebte Lifestylezentren in der Innenstadtlage. Für die Firmenkunden haben sich in Regionen mit Business Parks und Wirtschaftsclustern reine Beratungszentren durchgesetzt. dIE wELT dES wETTBEWERBS 2020 Der Weg aus der Preisspirale klappt nur über Spezialisierung & Kooperation Der Wind des Wettbewerbs wird im Jahr 2020 noch rauer wehen als heute. Institutionelle Anleger, Versicherungen, Direktbanken, Internetplattformen und Unternehmen, die ihre eigenen Kreditinstitute gründen, machen den Banken ihr Territorium streitig. Das bedeutet, dass Banken aktiv sein dürfen, um am Markt erfolgreich zu bestehen, denn das Produkt alleine verkauft sich nicht mehr. Der Preiskampf führt zu einer Marktbereinigung. Banken, die nicht nur überleben sondern dominieren wollen, brauchen schlüssige Argumente.
    • kURZ & bÜNDIG kURZ & bÜNDIG dIE wELT dER gESCHÄFTSMODELLE 2020 Kosten- und Effizienzdruck fordert die Aufsplittung der Wertschöpfungskette Die Mittelstandsbank 2020 hat ein klares schlankes Profil. Um dies zu erreichen, ist das Zusammenlegen und Standardisieren von Prozessen und Teilen der Wertschöpfungskette notwendig. Die Banken kümmern sich ausschließlich um die Markenführung und das Kundenbeziehungsmanagement. Generell gibt es in Österreich nur noch wenige Player. Kleine Banken sind lediglich in hochspezialisierten Nischen zu finden, wie z.B. der intensiven Betreuung von ausländischen Kunden. Mandarin sprechende Chinesen-Zentren sind nur eine Möglichkeit von vielen. Kundenorientierte Flexibilität zeigen Banken durch geänderte Öffnungszeiten und individuell vereinbarten Beratungsterminen – auch am Wochenende. Kunden erhalten zu bestimmten Zeiten individuelle Zutrittsrechte für ausgewählte Bereiche der Bank. dIE wELT dER tECHNIK & pRODUKTE 2020 Finanz- und Produktoptimierung im Internet wird zum Alltag Virtuelle Kanäle wie e-banking und Handy werden noch intensiver genutzt. Sowohl von den Kunden, um ihren Zahlungsverkehr abzuwickeln, als auch von den Banken, um ihre Kunden durch Handymessaging, Nachrichten in Zielgruppenblogs oder virtuelle Welten anzusprechen. Leider werden diese Kanäle von IT-Hackern auch missbräuchlich genutzt und die Abwehr der Betrugsversuche gehen ins Geld; die Kosten trägt der Kunde. Spezielle Finanz- und Produktoptimierungssoftwares – die es bereits heute in den Anfängen gibt – werden von Kunden intensiv genutzt, um maßgeschneidert das eigene ideale Produkt zusammenzustellen. In den Filialen kümmern sich erste virtuelle Bankberater verbunden mit umfassenden Kundendatenbanken um das Mengengeschäft und versuchen über Kundenwertmodelle das Cross Selling voranzutreiben. dIE wELT dER rEGULIERUNG & dES sTAATES 2020 Regulierungsdruck steigt weiter Bereits heute ist der Regulierungsdruck von staatlicher Seite sehr hoch. Bankpleiten z.B. haben dazu geführt, dass sich die Banken der Zukunft strengeren Einlageschutzbestimmungen gegenüber sehen. Mächtigere Steuerungs– und Controllingsysteme sowie Fonds zur Absicherung der Kundeneinlagen sind die Konsequenz. Der Staat versucht die Preise zu normieren und Produkte vergleichbar zu machen. Obgleich die vielen Vorschriften im Bankbereich auf den ersten Blick abschreckend auf Wettbewerber wirken, dienen doch viele der Transparenz und der Abschaffung von Markteintrittsbarrieren. Dies führt dazu, dass der Wettbewerbsdruck auf heimische Banken vor allem seitens internationaler Banken steigt.
    • kURZ & bÜNDIG kURZ & bÜNDIG STRATEGIE-RADAR DER ZUKUNFT THESENBOX KUNDE These 32: Zahlreiche Prozesse sind klar standardisiert. Sie sind dadurch These 1: In einer immer komplexeren und beschleunigten Welt sehnen sich die handel- und auslagerbar. Finanztransaktionen sind Commodity Güter mit Österreicher nach Ruhe und Entspannung. einem freien Handel zwischen Anbietern. These 2: Die so genannten Golden Agers bestimmen, was sich am Markt These 33: Mittelständische Banken suchen verstärkt den Weg in Richtung durchsetzt und was nicht. Die Wirtschaft bearbeitet dieses Kundensegment Venture Capital, um sich über diese Beteiligungen weitere geschäftliche sehr intensiv. Standbeine aufzubauen. These 3: Aufgrund des gestiegenen ökonomischen Wohlstandes in Österreich These 34: Um die Tarifmodelle zu umgehen und Kosten zu sparen, hat suchen die Menschen nach maximalem Genuss. Unterhaltungsangebote und die Mehrzahl der mittelständischen Banken ihre Mitarbeiter an eigene Freizeit dominieren. Tochtergesellschaften und Profit Center ausgelagert. In diesen Betrieben sind These 4: Die Sparsamkeit der Österreicher hat extrem zugenommen. Die die Lohnkosten deutlich geringer und der Anteil flexibler Gehaltsbestandteile soziale Schere geht weiter auseinander. Immer mehr Menschen müssen mit hoch. weniger Geld als bisher auskommen. These 35: Die Internationalisierung von mittelständischen Banken ist Alltag. These 5: Immer mehr Menschen suchen nach dem Sinn des Lebens und be- Einige Banken haben sich auf eine globale Nische spezialisiert, andere aktiv schäftigen sich mit spirituellen Themen. nach Steuervorteilen gesucht. Wieder andere sind ihren mittelständischen These 6: Die Leistungsbereitschaft in der Arbeit hat dramatisch abgenommen. Kunden in das Ausland gefolgt. Junge Menschen können sich nicht mehr für einen Job begeistern und arbeiten These 36: Auch mittelständische Banken gründen Joint Ventures, um nur noch wenn sie gerade Geld benötigen. gemeinsam mit einem externen Partner „Value Addeds“ zu produzieren. These 7: Aufgrund der extrem hohen Kosten der Altenversorgung setzt ein These 37: Einige Banken haben ihren rechtlichen Status als Bank zur Trend zurück zur Großfamilie ein. Drei Generationen unter einem Dach sind Gänze aufgegeben und konzentrieren sich nur noch auf die Vermittlung und der Normalfall. Akquisition. These 38: Mittelständische Banken können dem Förderauftrag nicht mehr THESENBOX BERATUNG & FILIALE nachkommen. Alles was zählt ist Shareholder Value. These 8: Die Banken haben das Sortiment um Finanzprodukte des Wettbewerbs These 39: Die Mehrzahl der Genossenschaftsbanken gründet sich in erweitert, um den Kunden ein vollständiges Angebot zu bieten. Aktiengesellschaften oder Stiftungen um. These 9: Banken sind reine Beratungszentren und haben sich an neuen These 40: Die Mehrzahl der mittelständischen Banken hat sich Bürostandorten festgemacht hinsichtlich Kundensegmenten und Geschäftsbereichen spezialisiert. Der These 10: Die Mehrheit der mittelständischen Banken legen regionale Universalbankgedanke hat keinen wirtschaftlichen Erfolg mehr. Entwicklungsfonds auf, um verstärkt die Wirtschaft in der Region zu fördern These 41: Banken sind reine Informationsbroker deren Kernkompetenz in der These 11: Die Inszenierung der Dienstleistung ist ein Muss. Banken inszenieren Verwaltung von Kundendaten liegt. Nicht das Bereitstellen von Kapital, sondern sich und sind echte Life Style - Marken. Kunden lassen sich die Logos der das Bereitstellen von Informationen und das Tragen nicht standardisierter Banken eintätowieren. Bonitätsrisiken ist die Kernkompetenz der Banken. These 12: Der Wiener Aktienmarkt hat sich für KMUs geöffnet. Mittelständische These 42: Auch mittelständische Banken haben Teile des Bankgeschäftes/ Banken begleiten ihre Kunden beim Börsegang der Abwicklung in asiatische Länder ausgelagert. Häufig befindet sich These 13: E-banking hat sich flächendeckend durchgesetzt. Es gibt keine beispielsweise die Buchhaltung in Indien. Selbstbedienungsfoyers mehr. These 43: Es gibt nur noch globalisierte Banken. Unter einem Mitarbeiterstand These 14: Kunden fordern Qualitätsgarantien von Banken. Diese Maßnahme von 1000 kann das Bankgeschäft nicht profitabel betrieben werden. stärkt das Vertrauen. Wenn Banken die Garantien nicht einhalten, erhalten die Kunden eine finanzielle Entschädigung. These 15:Nur noch wenige Kunden aus der Oberschicht können sich THESENBOX TECHNIK & PRODUKTE persönliche Berater leisten. Die Mehrzahl der Österreicher wird über These 44: Jeder Kunde hat seine eigene Finanzoptimierungssoftware, die elektronische Kanäle betreut. selbstständig das Internet nach den besten Produktangeboten durchkämmt These 16: Die Mehrzahl der Kundenbetreuer hat eine und den Kunden über Tarifänderungen laufend unterrichtet. Lebensberatungsausbildung. Sie sind universelle Ratgeber für die Kunden These 45 Die Modularisierung des Produktportfolios ist weit fortgeschritten. und übernehmen eine Therapeutenfunktion. Durch das Aufbrechen der Wertschöpfungskette ergeben sich zahlreiche These 17: Banken haben eine regionale Vermittlerrolle eingenommen und Potentiale für die Professionalisierung der Bankdienstleistung und neue vermitteln beispielsweise Schulplätze oder „Micro-Jobs“. Kooperationsbeziehungen. These 18: Virtuelle Berater, beispielsweise in Form eines Hologramms, haben These 46: Die Molekularisierung der Leistungserstellung ist weit fortgeschritten. sich in Banken durchgesetzt. Sie verfügen über die komplette Kundenhistorie Flexible und durchlässige Schnittstellen erlauben die Aufteilung der und kommunizieren über eine künstliche Stimme mit dem Kunden. Leistungserstellung auf mehrere Anbieter. Die Konzepte der Industrie werden These 19: Der Hauptfokus der Banken liegt einzig auf „basalen Leistungen auch auf den Finanzbereich übertragen. rund ums Geld“. Die Kernkompetenz der Bank beschränkt sich auf These 47: Der gesamte Zahlungsverkehr verlagert sich auf technische und Bargeldeinnahme und –ausgabe, Wechselgeschäft, Geldverleih und virtuelle Kanäle. Bezahlt wird künftig über Handys, Chips etc. allgemeine Geldangelegenheiten. These 48: Der Missbrauch und Betrug durch IT-Hacker ist eine wirtschaftliche Plage. Die Kosten der Absicherung verteuern die Technik überproportional und THESENBOX WETTBEWERB reduzieren die Akzeptanz seitens der Kunden. These 20: Große Konzerne und Unternehmen gründen eigene Banken, These 49: Die Securitisierung hat sich durchgesetzt. Die Banken wandeln die InHouse das gesamte Geschäft für den Konzern und die Mitarbeiter traditionelle Kreditgeschäfte in Wertpapiere um und schaffen einen abwickeln. organisierten Sekundärmarkt, an dem die Papiere direkt gehandelt werden. These 21: Versicherungskonzerne belegen das Thema „Allfinanz“ und These 50: Durch die Vielzahl an Regulierungen seitens der Gesetzgebung bearbeiten mit ihren Mitarbeitern zeit- und ortsungebunden den Markt. haben sich Banken und Staat angenähert. Bankmitarbeiter bieten auch These 22: Banken müssen einen großen Teil ihres Passivgeschäfts an Staatsdienste und Funktionen an. institutionelle Anleger abtreten. Bankeinlagen werden durch Pensionsvorsorgen, Versicherungen und Fondsanteile abgelöst. THESENBOX REGULIERUNG & STAAT These 23: Mehrzahl der österreichischen Kunden hat als Zweitbankverbindung These 51: Der Gesetzgeber sieht sich gezwungen Preiskontrollen und eine Direktbank. Regulierungen einzuführen, zur Erhöhung der Transparenz und zur Stärkung These 24: Aufgrund standardisierter Ratings werden Banken als Intermediäre des Konsumentenschutzes. für Unternehmensfinanzierungen unnötig. Die Unternehmen haben einen These 52: Neue Wettbewerber, die einen direkten Zugang zu Frequenzen und sicher Eintrittswahrscheinlichkeit nicht sicher direkten Zugang zum Kapitalmarkt. Kunden haben, drängen in den Markt (z.B. Supermärkte, Möbelhäuser, etc.) These 25: Direkte Tauschbörsen zwischen Privatpersonen mit Geldangebot These 53: Angesichts der zunehmenden Zahl an gescheiterten Banken 10-9 8-7 6-5 4-0 und Kunden mit Geldnachfrage etablieren sich im Internet. Die Bank als werden die Einlageschutzbestimmungen drastisch erhöht und zusätzliche Intermediär wird ausgeschalten Sicherheitsmaßnahmen ergriffen Kunde: These 54: Der Staat hat ein starkes Interesse an einem funktionierenden THESENBOX GESCHÄFTSMODELL Bankenmarkt und greift in das operative Geschäft ein, um die Grundversorgung Beratung & Filiale: These 26: Die mittelständischen Banken konzentrieren sich ausschließlich auf seiner Bürger zu sichern. Vertrieb und Beziehungsmanagement. These 55: Die Vielzahl an Regeln und Vorschriften zwingt die Banken dazu, These 27: Gemeinsame Service Center zwischen unterschiedlichen Banken das Rechnungswesen und die Risikosteuerung auszugliedern. Wettbewerb: gleicher Sektoren haben sich fest etabliert. Ihre Aufgabe: Erledigung der These 56: Die Internationalisierung der Finanzmärkte zwingt den Gesetzgeber, Marktfolgeprozesse und der aufsichtsrechtlichen Bestimmungen. die Rahmenbedingungen und Auflagen ständig zu prüfen. Um International These 28: Die Arbeitszeitmodelle in den dezentralen Sektoren sind auf wettbewerbsfähig zu bleiben, werden Bürokratie und Vorschriften auf ein Geschäftsmodell: Jahresdurchrechnungszeiten umgestellt. Dies ermöglicht eine flexible Minimum reduziert. Arbeitsmengensteuerung. These 57: Der Regulierungsdruck seitens des Staates wird stärker. Immer These 29: Die Mehrzahl der mittelständischen Banken haben räumliche und mehr Vorschriften kommen für Banken zur Anwendung, wodurch es für neue Technik & Produkte: geschäftliche Kooperationen mit anderen Branchen, um die Frequenzen in der Mitbewerber beinahe unmöglich wird in den Bankenmarkt einzusteigen. Der Filiale zu steigern. Gesetzgeber erzeugt so neue Markteintrittsbarrieren. Regulierung & Staat: These 30: Banken haben rund um die Uhr die ganze Woche offen. Die Kunden erhalten innerhalb der Filialen für spezielle Bereiche Zutrittsrechte. These 31: Neben klassischen Kennzahlen wird von der Revision auch der Imagewert erhoben und die Sozialbilanz geprüft. ter. En contrair. Die Golden Alternde Bevölkerung Agers haben keine Lust auf fACTBOX Eine zunehmend ältere Bevölkerung In den Industrieländern ist die Entwick- Sparen. Sie wollen Leben. sowie immer teurere Medizintechniken lung der Weltbevölkerung nicht einheit- Und das mit aller Kraft. Das und Behandlungsmethoden führen in lich. In den USA wächst die Bevölke- Vererben ist kein Ziel. Wir vielen Ländern zu stark steigenden rung, in der EU und Japan hingegen sind nach wie vor Jäger und Ausgaben der Krankenversicherungen sinkt sie. für Arzneimittel. Sammler, aber statt Mam- Anzahl der Arzneimittel Die stärksten Rückgänge sind im Pro- muts und Korn suchen wir dIE wELT dES kUNDEN 2020 in % der Gesundheitsausgaben gnosezeitraum in der EU voraussicht- Spass und Abwechslung. lich in Italien (-25%), Spanien (-22%), Die Älteren machen hier Japan Österreich (-20%), Griechenland keine Ausnahme. Ganz im Italien (-15%) und Deutschland (-14%) zu er- warten. Gegenteil. Das Selbstbe- Spanien wusstsein als Konsument Frankreich Entwicklung der Weltbevölkerung Mrd. 12 ist weit stärker ausgeprägt. Belgien Das Risiko sich zu blamie- Deutschland 9,3 10 ren? Pfeif drauf. Her mit In der immer komplexeren und beschleunigten Welt sehnen und Psychologe. Seine Hilfe reduziert sich nicht Großbritannien 7,9 8,4 den Produktinnovationen sich die Österreicher nach Ruhe und Entspannung. Innere auf den schnöden Mammon. Ganzheitliches 7,2 USA Welt insg. 7,0 8 – so lautet das Credo. Ban- Zerrissenheit entsteht. Einerseits die extreme Forderung in der Denken ist angesagt. Finanzen und Leben 6,1 Schweiz 6,3 ken der Zukunft erkennen, komplett vernetzten Business Welt, Druck und Leistung. Ander- kann man nicht trennen. Regionale Verantwor- 0 10 20 30 5,2 6 dass sich für sie zahlreiche seits ein Abtauchen und bewusstes Loslassen. Die Menschen tung fängt bei wichtigen Lebensentscheidungen Chancen ergeben. Der switchen zwischen diesen Realitäten. Wer einen Ort der Ruhe des Kunden an. Die Filiale zum Krafttanken. Ab- 1989 4 1999 Quellen: VFA 2,5 Spaß und die Abwechslung bieten kann, erhält Frequenz. 5 Minuten abschalten. That´s it. spannen und Durchatmen. Sauerstoffzellen und 1,9 2 wollen finanziert sein. Neue That´s great. Bei diesem Wechsel von Be- und Entschleunigen frisches Wasser für Vitalität, damit die besten In den Schwellen- und Entwicklungs- ländern erhöht sich der Anteil der über Produkte werden um ein Entscheidungen getroffen 0,6 0,9 0,9 0,9 0,9 60-jährigen an der Bevölkerung bis 1950 2000 2015 2025 2050 0 Finanzierungselement ge- Eine Neuro-Spirituelle Gesellschaft werden. fACTBOX 2050 von 8% auf knapp 20%. In den schaffen. Viele Value Added An der Umkehrung der Al- Entwicklungs- und Schwellenländer Industriestaaten von nicht ganz 20% terspyramide kommt keiner auf 30%. Industrieländer Quellen: UN, DB Research Bausteine verschleiern die Die Kunst der Meditation zu erlernen kostet viel Zeit und Mühe. Yogis üben sich jahrelang in eigentliche Bankkerndienst- Selbstkasteiung, um dem Gefängnis des eigenen Körpers zu entkommen. Es wäre zu ein- vorbei. 70ig Jährige Nackt- In den Industrieländern steigt die durch- fach anzunehmen, dass ihr inneres Erleben einfach auf spezifischen Erregungsmustern des Am höchsten ist der Anteil der über 60- schnittliche Lebenserwartung bis 2050 leistung und lassen hippe modelle für Body Lotion wa- Gehirns beruht. Die moderne Neurotechnologie sollte doch imstande sein, diese Strukturen jährigen an der Gesamtbevölkerung von derzeit 79 auf 84 Jahre; in den Ent- Life Style Produkte entste- ren vielleicht 2007 revoluti- künstlich zu erzeugen. Ein wenig angewandtes „cerebro“ und schon verfügt jeder über die 2050 in Spanien (44%), Japan und Ita- wicklungsländern von knapp 66 auf 75 hen. Die kann man in den Entgrenzungsfähigkeiten der heiligen Männer und Frauen. Stellen wir uns Wellness-Oasen onär. Heute ist das Alltag. lien (je 42%) sowie Österreich (41%). Jahre. Für Österreich prognostiziert die Die Seniormodellagenturen Banken shoppen oder man oder Supermärkte mit Kabinen vor, in denen eine Hirnbeeinflussungsapparatur zu Diskont- Statistik Austria eine durchschnittliche Struktur der Weltbevölkerung nach Altersgruppen kauft sie über aufgestellte preisen und ohne Nebenwirkungen „Erleuchtung“ bietet. „Gönnen Sie sich fünf Minuten my- boomen. Golden Ager sind Lebenserwartung von 84 Jahren bei stisches Erleben“, „Heute schon Gott besucht?“. Männern und 89 Jahre bei Frauen für M-Banking Ausgabestellen. ein wesentliches Marktseg- 60 J+ Die Frage, die sich stellt ist, wie sich eine Gesellschaft verändert, wenn Spiritualität zu einer 10% das Jahr 2050. Ware wird? Noch dazu zu einer im Überangebot... ment für alle Branchen ge- Die österreichische Gesell- worden. Auch für Banken. Entwicklung der Lebenserwartung Durchschnitt in Jahren schaft ist gespalten: Ein Teil Nahezu jeder fünfte Öster- 0-14 J 2045-2050 der Bevölkerung lebt in ge- taucht aber eine bedrohende Frage auf – Was ist der eigentliche reicher ist bereits 60 Jahre oder älter und die 2000 30% Sinn des Lebens? Spirituelle Themen faszinieren die Massen. durchschnittliche Lebenserwartung steigt wei- 2020-2025 stiegenem ökonomischen Wohlstand und sucht nach Selbstentfaltung statt Selbstaufopferung. Kontemplativ Atmen ter. Wir bleiben einfach immer länger jung. 2010-2015 statt Hecheln. Sich etwas im Leben leisten können, ist nicht der maximalem Genuss, für 15-59 J 2000-2005 dessen Erreichung Unter- Sinn des Lebens. Wie reagiert die mittelständische Bank auf di- Die aktive Lebensphase hat sich durch mo- 60% 1995-2000 haltungsangebote und Frei- ese Herausforderung? Banken haben erkannt, dass sie diesem derne Medizin, bessere Ernährung aber auch 60 J+ 0-14 J 60 70 80 90 zeit eine große Rolle spie- Trend folgen müssen, und machen ihren Kunden das Leben durch einen Wertewandel- und Emanzipati- 21% 21% Industrieländer len. Der zweite Teil muss leichter. Der Bankberater ist Lebensberater. Er ist Weggefährte onsprozess verlängert. Diese Phase ist nicht Entwicklungs- und Schwellenländer Quellen: UN, DB Research mit weniger Geld auskom- mehr, wie noch vor einigen 2050 men und extrem sparen. Jahrzehnten, die eines ste- Nach Schätzung der Statistik Austria „Die Kundenwünsche werden sich deutlich verändern und verstärkt in den Mit- tigen Übergangs vom dyna- wird sich die Zahl der über 65-jährigen telpunkt der Leistungserstellung einer Bank rücken. Dabei ist Aktivität, Qualität Menschen in Österreich von 1,24 Mio. Die soziale Schere klafft. mischen Berufsleben in ein im Jahr 2001 auf 2,35 Mio. im Jahr und Anpassungsgeschick im besonderen Maße gefordert. Eine erfolgreiche passives, von körperlichen Mac Jobs – die Erfindung 15-59 J 2040 erhöhen, was einer Zunahme von Bank 2020 erfüllt diese Anforderungen!“ Einschränkungen und Ab- 58% der 90iger Jahre - haben Mag.(FH) Christian Frick, RB Reutte: knapp 90% entspricht. Bei den über 80- hängigkeiten geprägtes Al- Quellen: UN, DB Research jährigen ist der Zuwachs noch stärker. 25 24 THESE 1 These 1: In einer immer komplexeren und beschleunigten Welt sehnen sich die Österreicher nach Ruhe und Entspannung. fACTBOX Gedanken zur These: In dieser komplexen und beschleunigten Welt gibt es zwei dominante Gruppen an Personen. Für die einen ist Zeit kostbar und ein wertvolles Gut. Der Alltag ist von Stress und Hektik dominiert, das berufliche Engage- ment extrem. Die wenig verbleibende Zeit gilt es sinnvoll und exakt zu planen – um alles: Freizeit, Haushalt, Freunde und Familie unter einen Hut zu bekommen. Die Angebote sind vielfältig und oft nicht mehr überschaubar (Fernsehen, Radio, Zeitungen, Werbezettel, Briefe, Gespräche etc.). Daher werden Spe- zialisten in Anspruch genommen, um Zeit für das individuell richtige Angebot zu sparen. dETAILS Konsequenzen/Auswirkungen auf die Bank und abzuleitende Maßnahmen: In dieser Welt sind Banken ein Ort der Ruhe und Entspannung. In den Banken können die Menschen entschleunigen. Sich verwöhnen lassen. Abschalten. Zeit genießen. Banken verstehen es, den Faktor Zeit zu nutzen, getreu dem Motto „Wir machen das Leben leicht für Sie“. Räumlich ist die Bank klar gegliedert und reduziert auf einige zentra- le Elemente (um die Reizüberflutung nicht weiter zu erhöhen). Mitarbeiter tragen eine schicke Uniform, damit sie schnell erkennbar sind und das Kommunizieren auf Augenhöhe möglich ist. THESE 1 sZENARIO 1- bANKKONZEPT Die ökologische soziale Bank Produkte & DL Der Kunde erwartet einfache Komplettlösungen mit einem An- sprechpartner und Spezialisten im Hintergrund. Der Berater ist Lebensberater, Netzwerk und Drehscheibe zugleich. Die Pro- dukte sind modulartig aufgebaut und miteinander verzahnt. Die In der Organisation gibt es folgende Positi- onen: zwei Hauptgruppen teilen sich in Ausbildungspaket (Potential- • Bedarfsfeldverantwortliche Der Preis spielt dabei eine untergeordnete analyse, Grundausbildung im LEZ, Ausbildungsentwicklung) • Gesamtverantwortung für das Bedarfs- Rolle – Hauptsache die eigene Zeit ist ge- Ein Netzwerk an Spezialisten – über die Bank und Beratungspaket (alles zum Thema Ansparen, Beratung, feld (Gesundheit, Ausbildung, Energie, rettet. Das Auto wird über den Händler, die gebündelt – bietet komplettes Rund-um-Ser- Möbel direkt über Einrichtungshäuser finan- vice. Konkrete Anlässe sind: In einer immer komplexeren und beschleunigten Versicherungen, Finanzierung). Darüber hinaus werden Schu- Leben (im Alter) len und Lebensentwicklungszentren vermittelt. Diese Leistung • Koordination mit anderen Bedarfsfeld- ziert. Die andere Gruppe an Menschen folgen Wohnung/Haus: Welt sehnen sich die Österreicher nach ist selbstverständlich entgeltlich. Zusätzlich werden Micro-Jobs verantwortlichen • Spezialisten für außerordentliche Be- vermittelt (Vermitteln von Rasenmähen, Thujenschneiden, Ver- ganz der „Geiz ist geil“ Mentalität. Der Preis Förderungen, Beihilfen, Abschreibungsmög- sorgung von Kranken und Hunden, Housesitting, bügeln, Bäu- dürfnisse dominiert. Die gewünschten Produkte müs- lichkeiten, Immobilienpartner, Möbelhäuser Ruhe und Entspannung. me schneiden, Gartengestaltung, 10tages Jobs, etc.). sen zwar nicht sofort verfügbar sein, aber als Partner Abwicklungsprozesse werden extern zugekauft extrem billig. Auch wenn das Umfeld dyna- Ein weiteres Geschäftsfeld ist die Vermittlung und Finanzierung (z.B. Kreditvertrag ausfertigen, Zahlungsver- misch ist, wird die wenig verbleibende Zeit Ausbildung der Kinder: von Kooperationen (z.B.: Zusammenschlüsse von Interessens- kehr abwickeln, WP-Aufträge durchführen,...) für tagelange Preisvergleiche verwendet. Di- Einfache Ansparprodukte gezielt für die Aus- gemeinschaften, Unterstützung klein strukturierter, selbst ver- ese Personen sind allerdings nicht Zielgrup- bildung der Kinder, Studienbeihilfen, Vermitt- Eintrittswahrscheinlichkeit: 7,8 walteter Strukturen der Kernregion, Beteiligung an Health-Cen- Die Bank ist im Eigentum der Kunden und 1 5 S E K U N D E N B OX pe der Banken. lung von Nachhilfelehrern, Internet-Plattform Zeitpunkt: 2010 ter). Micro Kredite boomen. Bestandteil einer regionalen Infrastruktur. Die DELPHI CLUB 2020 2007-2020 Bank leistet Impulse für die Lebensqualität in Altersvorsorge: Alle Produkte sind ethisch unbedenklich und schädigen in kei- der Region. Das Trennen zwischen Produkti- EINTRITTSWAHRSCHEINLICHKEIT ZEITPUNKT Vorsorgeprodukte, steuerliche Vorteile, Ko- Informationsüberflutung führt zu Aufnahmeverweigerung oder Gesellschaft. Ein international aner- ner Weise die Umwelt onsbank und Dienstleistungsbank hält die Ko- operation mit Seniorenresidenzen inkl. ge- kanntes Zertifikat bescheinigt dies. sten gering. zieltem Ansparplan. Ständige Vernetzung mit der globalen Welt und Erreichbarkeit führt zu Burn Out Organisation & Prozesse Führung Frühwarnindikatoren: Die Bank ist ein Marktplatz. Themen wie Energie, Bildung, Ge- Unternehmen, die ganzheitliche Lösungen in beruhigender Ein Kollegialgremium ausgewählter Kundenle- sundheit und Leben im Alter stehen im Mittelpunkt der Bank. Atmosphäre anbieten, sind die Gewinner bens-begleiter und der vier Bedarfsfeldverant- Ansteigen der Burn Out Rate in der Bevölkerung Über eines dieser vier Themengebiete kommt der Kunde mit der wortlichen koordiniert die Aktionen der Bank. Bank in Berührung. Der Kundenlebensbegleiter ist der Kontakt Aus ihrer Mitte wählen sie einen Chairman. Das Anstieg des Psychopharmaka-Verbrauchs zum Markt und die Drehscheibe für das Erkennen und Lösen Gremium wird alle 6 Jahre in einer Art Haupt- der Kundenbedürfnisse. Die jeweiligen Bedarfsverantwortlichen versammlung gewählt. Innerhalb des Gremi- Zunahme von Wellness Oasen bzw. Spezialisten werden im Bedarfsfall beigezogen. ums wird alle 2 Jahre Jobrotation betrieben. 12
    • pROFIL pROFIL emotion banking Als Beratungsunternehmen arbeiten wir täglich am sungen. Im betrieblichen Alltag ergeht es uns Thema Zukunft. Wo sollen wir investieren? Welche wie Bill Murray im Film „Und täglich grüßt das Geschäftsbereiche haben Potenzial? Wie kön- Murmeltier“. Doch Erfolg resultiert aus ent- nen wir wachsen? So, oder so ähnlich lauten schlossenem Handeln. die Fragen unserer Kunden. Das moderne Dies war für uns und den führenden Ban- Management ist heute mehr als bloßes Ver- kenausstatter Manigatterer der Auftrag, walten bestehender Routine. Es geht um Ver- eine Plattform abseits bestehender Büro- änderung und Wandel, weil sich die Spielre- strukturen zu schaffen: den Club 2020. Heute, geln des Erfolges täglich ändern. Auch in der drei Jahre nach der Gründung können wir den Bankenwelt. ersten Meilenstein vorlegen. Ein ausgefeiltes The- senpapier zur Zukunft der mittelständischen Bank in Doch leider dominiert im beruflichen Alltag die kurzfri- Österreich. storientierte Hektik. In der Fülle der Entscheidungen fehlt es an Zeit für Weitblick und Vorausschau. Es Wir wünschen Ihnen viele interessante Mo- fehlt auch an Kraft und Energie, um bestehende mente beim Studium der Lektüre und ste- Denkmuster aufzubrechen. Und so entstehen hen als Diskussionspartner sehr gerne zur unendliche Wiederholungen bestehender Lö- Verfügung. Dr. Barbara Aigner Dr. Christian Rauscher GF emotion banking® GF emotion banking®
    • bESTELLUNG bESTELLUNG IN DIE ZUKUNFT BLICKEN – ZUKUNFTSSTUDIE Drei Jahre haben sich Bankdirektoren und Führungskräfte im Rahmen des Club2020 mit der Zukunft der Mittelständischen Bank beschäftigt. Wie funktioniert die österreichische Mittelstandsbank im Jahr 2020? Zunächst wurden Szenarien für ein mögliches gesellschaftliches Umfeld entworfen. Danach leitete emotion banking® Einzelthesen aus den erarbeiteten Szenarien ab und führte mit dem Club2020 eine Delphi Studie durch. Heute liegen die Ergebnisse übersichtlich aufbereitet vor: 57 Thesen des Club 2020 über die Zukunft der mittelständischen Banken 2020 – nach vorne blicken, schon heute erkennen was morgen möglich ist. Die Zukunftsstudie erörtert die Zukunft in sechs Themenfeldern, die sich mit folgenden Fragen beschäftigen: Wie lebt der Kunde im Jahr 2020? Wie sind die Filiale und Bankberatung der Zukunft gestaltet? Welche neuen Wettbewerber haben sich etabliert? Wie sehen die Geschäftsmodelle der Zukunft aus? Mit welchen Technologien wird gearbeitet und welche Produktinnovationen entstehen? Wie wirken Regularien und Staat ein? Für den österreichischen Bankenmarkt und über die Grenzen hinaus, gibt es dafür auf 105 Seiten interes- sante Ausblicke in folgenden Themen: • Bedeutung des strategischen Denkens • Szenarien der Zukunft • Zukunft der Banken aus Sicht des Club 2020 – plus Zusatzinformation und Fakten • 57 ausgearbeitete Thesen zu den Themenfeldern Kunde, Beratung & Filiale, Wettbewerb, Geschäftsmodell, Technik & Produkte und Regulierung & Staat Lesen Sie was morgen möglich ist und woran Sie schon heute arbeiten dürfen. Ein Muss für jeden Banker! zUKUNFTSSTUDIE Einfach per Fax oder per email bestellen: Fax: +43 / 22 52 / 25 48 27 - email: christina.tambosi@emotion-banking.at Ja, ich bestelle ….. Exemplar(e) der Zukunftsstudie zum Club 2020 Mitgliedspreis von à 450,- Euro/Stück (exkl. MwSt), inkl. Versand. Ja, ich bestelle ….. Exemplar(e) der Zukunftsstudie à 700,- Euro/Stück (exkl. MwSt), inkl. Versand Ja, ich möchte Mitglied beim Club 2020 werden. Bitte nehmen Sie mit mir Kontakt auf. Bank: ........................................................................................................................... 57 Thesen des Club 2020 zur Zukunft der mittelständischen Banken Vorname/Nachname: .................................................................................................. Adresse: ...................................................................................................................... email: .......................................................................................................................... Unterschrift: ................................................................................................................
    • wEITERE sTUDIEN wEITERE sTUDIEN dIE gESAMTE sTUDIE: bANKBAROMETER 2006 Jetzt bestellen und die Bankenwelt kennen lernen! Das Bankbarometer 2006 umfasst mit über 100 Fragen an Führungskräfte aus den dezentralen Banksektoren folgende Themenbereiche: - Marktumfeld von Banken (Konjunktur, Wettbewerb, Trends, etc.) - Strategische Herausforderungen der Banken (Management, Multi Channel Optimierung, etc.) - Filiale und Geschäftsstelle (Konzepte, Investitionen, Technologie, etc.) Sie erhalten detaillierte Antworten auf wichtige Fragen wie: - Mit welchen Strategien werden andere Banken aktiv? - Mit welchen Problemen sehen sich andere Banken konfrontiert? - Wo werden Impulse zur Belebung des Multi Channel Management gesetzt? - Welche Filialkonzepte verfolgt der Wettbewerb? - Welche Investitionen werden in die technische Ausstattung getätigt? Die Antworten auf diese und weitere Fragen geben wertvolle Hinweise, welche Herausforderungen gegen- wärtig von den österreichischen dezentralen Banken gelöst werden. bANKBAROMETER 06 Einfach per Fax oder per email bestellen: Fax: +43 / 22 52 / 25 48 27 - email: christina.tambosi@emotion-banking.at Ja, ich bestelle ein Exemplar des Bankbarometers 06 à 250,- Euro/Stück (exkl. MwSt), inkl. Versand. Ja, ich bestelle ….. weitere Exemplare des Bankbarometers 06 für unser Haus à 75,- Euro/Stück (exkl. MwSt), inkl. Versand Bank: ........................................................................................................................... Vorname/Nachname: .................................................................................................. Adresse: ...................................................................................................................... email: .......................................................................................................................... Unterschrift: ................................................................................................................
    • wEITERE sTUDIEN wEITERE sTUDIEN tYPOLOGIESTUDIE 2006 Lernen Sie Österreichs Bankkunden im Profil kennen! Die Studie umfasst die Themenbereiche: Abwicklung der Bankgeschäfte Bankverbindungen – Treue und Konkurrenz Produktnutzen Gebotenen Bankleistungen und Wünsche Kundenzufriedenheit und Kundenloyalität Kundenbindung Clusteranalysen Sie erhalten detaillierte Antworten auf wichtige Fragen wie beispielsweise: Welche Bankeinrichtungen bevorzugt der Österreicher? Wie wickeln Österreichs Männer und Frauen ihre Bankgeschäfte ab? Wie zufrieden und loyal sind Österreichs Bankkunden? Welche Produkte nutzen die Österreicher? Welcher Beratungsansatz passt zu welchem Kunden? Was erwartet Mann/Frau in den unterschiedlichen Lebensphasen von seiner/ihrer Bank? tYPOLOGIESTUDIE 06 Einfach per Fax oder per email bestellen: Fax: +43 / 22 52 / 25 48 27 - email: christina.tambosi@emotion-banking.at Ja, ich bestelle ein Exemplar der Typologiestudie 2006 à 450,- Euro/Stück (exkl. MwSt), inkl. Versand. Ja, ich bestelle ….. weitere Exemplare der Typologiestudie 2006 für unser Haus à 75,- Euro/Stück (exkl. MwSt), inkl. Versand Bank: ........................................................................................................................... Vorname/Nachname: .................................................................................................. Adresse: ...................................................................................................................... email: .......................................................................................................................... Unterschrift: ................................................................................................................
    • wEITERE sTUDIEN wEITERE sTUDIEN fRAUEN - pILOTSTUDIE 2006 Lernen Sie die Bankenwelt aus Sicht der Frauen kennen! Die Studie informiert Sie über: Abwicklung der Bankgeschäfte Bankverbindungen – Treue und Konkurrenz Produktnutzen Gebotenen Bankleistungen und Wünsche Kundenzufriedenheit und Kundenloyalität Kundenbindung Clusteranalysen Sie erfahren detailliert: Welche Bankeinrichtungen bevorzugt Frau? Wie wickelt Frau ihre Bankgeschäfte ab? Wie loyal sind Österreichs Frauen? Welche Produkte nutzt Frau? Wie zufrieden sind Österreichs Frauen? fRAUEN - pILOTSTUDIE 2006 Einfach per Fax oder per email bestellen: Fax: +43 / 22 52 / 25 48 27 - email: christina.tambosi@emotion-banking.at Ja, ich bestelle ein Exemplar der Frauen-Pilotstudie 2006 à 450,- Euro/Stück (exkl. MwSt), inkl. Versand. Ja, ich bestelle ….. weitere Exemplare der Frauen-Pilotstudie 2006 für unser Haus à 75,- Euro/Stück (exkl. MwSt), inkl. Versand. Bank: ........................................................................................................................... Vorname/Nachname: .................................................................................................. Adresse: ...................................................................................................................... email: .......................................................................................................................... Unterschrift: ................................................................................................................
    • iNDIVIDUELLE mARKTFORSCHUNG iNDIVIDUELLE mARKTFORSCHUNG iNDIVIDUELLE mARKTFORSCHUNG Gute Entscheidungen basieren auf sicheren Informationen. Sichere Informationen resultieren aus um- fassenden Analysen von Kunden, Mitarbeitern, Konkurrenten, usw. Wer die Bank aus unterschiedlichen Sichtweisen betrachtet, gewinnt neue Einblicke und ein besseres Verständnis für die Situation. Richtig entscheiden ist keine Kunst oder eine Frage des Bauchgefühls, sondern einer soliden Informationslage. WIR BIETEN IHNEN MASSGESCHNEIDERTE MARKTFORSCHUNG! WAS? • Kundenzufriedenheit • Kundenloyalität und -beziehungen • Kundenwert • Mitarbeiterzufriedenheit • Unternehmenskultur • Dienstleistungsqualität • Standort- und Marktpotenzialanalyse WARUM? • Klare Standortbestimmung • Verlässliche Entscheidungen treffen • Stärken und Schwächen erkennen • neues Wissen gewinnen WIE? • Befragung (Telefon, Interview, Post, Internet) • Mystery Shopping (vor Ort Besuche; Foyer, Email, Telefon) • Fokusgruppen (Kunde, Mitarbeiter, Einflussgruppen) • Tiefeninterviews • Szenarien- und Prognoseverfahren • Spezialprogramme und Auswertungen (bspw. Analytic Hierachy Process, Laddering Technique, Multidimensionale Skallierung, Conjoint Measurement, Clusteranalyse, Scoring Modell iNDIVIDUELLE mARKTFORSCHUNG Einfach per Fax oder per email bestellen: Fax: +43 / 22 52 / 25 48 27 - email: christina.tambosi@emotion-banking.at Ja, ich bin an einer individuellen Marktforschung für unsere Bank interessiert und freue mich über ein individuelles Angebot. Bank/Kreditinstitut: ............................................................................................................................................................................ Ansprechpartner: .......................................................................... Funktion im Unternehmen: ...................................................... Straße: .......................................................................................... PLZ/Ort: .................................................................................. Telefon: ......................................................................................... Fax: ......................................................................................... email: ................................................................................................................................................................................................ Gewünschter Durchführungszeitraum: ......................................... Gewünschtes Thema: ............................................................. Unterschrift: ......................................................................................................................................................................................
    • nEWSLETTER nEWSLETTER nEWSLETTER Der Newsletter von emotion banking erscheint 1x im Monat und liefert interessante Informationen über das Bankmanagement, Motivation, Marketingideen und aktuelle Neuigkeiten. Profitieren sie von dem wissen der exPerten lernen sie die neuesten innovationen aus der bankenwelt kennen $Anrede $Name! ISLAMIC Banking - Internationale Erfolgsgeschichte und dynamischer Wachstumsmarkt Ein aktuelles Beispiel für erfolgreiches Zielgruppenmarketing bleiben sie mit den aktuellsten trends Was haben wir nicht schon alles geklagt über unsere Kunden. Komplizierter werden sie. Anspruchsvoller. Kritischer. Informierter. Und vor allem: am ball beweglicher. Heute das Konto hier, morgen fließen die Gelder schon Richtung Direktbank. Heute die Beratung in der Bank, morgen der Mehr Infos zu Islamic steigern sie ihren erfolg durch Produktabschluss beim Finanzdienstleister. Ja. Es herrscht viel Bewegung Banking erfahren Sie gerne im Markt. Viel Durcheinander. Wenig Durchblick. Aber klagen nutzt nichts. In direkt bei emotion banking®! Lösungen denken. Das ist die richtige Medizin. Gedanklich beweglich sein, noch viel beweglicher als die Kunden, das ist die unternehmerische Gesundheitsprophylaxe in der heutigen Zeit. Neue Ideen und Konzepte sind tiPPs & tricks der Treibstoff des Erfolges. Die Finanzdienstleistungsbranche braucht den Mut, neue Wege zu gehen. Newsletter empfehlen Spezialisierung auf Zielgruppen ist eine Wachstumschance Das haben die heimischen Banken verstanden. Im Bankbarometer 06 sprechen sich beachtliche 70% der Führungskräfte für die Schaffung spezialisierter Zielgruppen- oder Kompetenzcenter aus. Wir brauchen also Banken, die sich speziell um eine Kundenschicht kümmern. Die wissen, was Jetzt bestellen! kostenlos abonnieren die Ängste, Sorgen und Wünsche der Kunden sind. Das ist nichts Neues. Das kann auch die Universalbank, werden Sie vielleicht einwenden. Und im Grunde haben Sie Recht. Ich spreche hier auch nicht von der Abschaffung eines überaus erfolgreichen Geschäftsmodells. Wir brauchen eine gewisse Breite, um Bankbarometer 06 überhaupt Profite erwirtschaften zu können. Aber ich spreche von Weiterentwicklung. Von Evolution und Fragmentierung. Von Spezialisierung, von bedingungsloser Hinwendung zu Kunden im Rahmen der bestehenden + + + 1 x pro monat + + + Systeme. Von Bank in Bank Konzepten, so wie es der Handel vorlebt. Glauben Sie nicht auch, dass ein Arzt bei der Errichtung seiner Praxis in einer Ärztebank kompetenter betreut und in seinen Gedanken besser verstanden wird als im allgemeinen Kundencenter, wo auch Bäckermeister, Typologiestudie Schlosser und Handwerker ihre Finanzen (oder auch nur Bruchstücke davon) planen? Ein neuer Trend: Minority Marketing In Deutschland haben bereits einige Unternehmen das Potential ethischer Minderheiten, als attraktiven Kundenstock, für sich entdeckt. So haben deutsche Telefonbetreiber Spezialtarife für Gespräche ins Ausland eingeführt oder sie bieten Sonderangebote an muslimischen Feiertagen an. Weiteres gehören mehrsprachige Servicehotlines, sowie Klingeltöne für Bestellen Sie jetzt Ihr türkische Jugendliche bereits zur Grundausstattung. kostenloses Probeheft von Bank + Partner! Unter Migranten beträgt die Gründungsquote knapp 6 % und ist damit etwa doppelt so hoch wie bei der deutschen Bevölkerung – mit steigender Tendenz. Man kann also ruhigen Gewissens von einem Wachstumsmarkt sprechen und da drängt sich unweigerlich die Frage auf, wer finanziert und nEWSLETTER Einfach per Fax oder per email bestellen: Fax: +43 / 22 52 / 25 48 27 - email: christina.tambosi@emotion-banking.at Ja, bitte senden Sie mir gratis den Newsletter von emotion banking zu. Bank: ........................................................................................................................... Vorname/Nachname: .................................................................................................. Adresse: ...................................................................................................................... email: .......................................................................................................................... Unterschrift: ................................................................................................................
    • kONTAKT kONTAKT kONTAKT emotion banking® Dr.Barbara Aigner Theaterplatz 5 2500 Baden Tel.: +43 (0) 2252/25 48 45 Fax.: +43 (0) 2252/25 48 27 barbara.aigner@emotion-banking.at www.emotion-banking.at www.bankdesjahres.com www.intelligente-bank.com www.club2020.at emotion banking ® © 2007. emotion banking Strategie. Beratung. innovativeS Marketing.