Auswirkung von Social Media auf die unternehmensinterne Produktivität
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Auswirkung von Social Media auf die unternehmensinterne Produktivität

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Nutzen Unternehmen unternehmensintern Social Media, steigt für 39% der Teilnehmer die Produktivität an. Bei den Unternehmen, die Social Media unternehmensintern nicht einsetzen, glauben an diesen ...

Nutzen Unternehmen unternehmensintern Social Media, steigt für 39% der Teilnehmer die Produktivität an. Bei den Unternehmen, die Social Media unternehmensintern nicht einsetzen, glauben an diesen positiven Effekt dagegen nur 8%. Unternehmen mit Social Media Erfahrung sehen also weniger Einschränkungen der Produktivität. Das ergab die Studie „Auswirkung von Social Media auf die unternehmensinterne Produktivität 2013“, die von Prof. Dr. Thorsten Petry der Wiesbaden Business School und Florian Schreckenbach von embrander durchgeführt wurde.

Produktivität ist zwar – neben der Verbesserung der internen Kommunikation und Zusammenarbeit - ein wichtiges Ziel für die unternehmensinterne Nutzung von Social Media (Enterprise 2.0). Es wird aber auch als größtes Risiko gesehen. 19% der aktiven und 30% der nicht-aktiven Unternehmen glauben, dass die private Nutzung die Produktivität senkt. Die Studie zeigt ferner, dass ein Verbot von Social Media weder sinnvoll noch effektiv ist. Zum einen sinkt die Zufriedenheit, zum anderen können Verbote immer nur die Symptome, nicht aber die Ursachen bekämpfen.

Die produktive Nutzung von Social Media als Produktivitätstreiber verlangt „Vertrauen und Befähigung“. Wichtig ist der sinnvolle Umgang mit grundsätzlich motivierten, aber für Ablenkungen durch Social Media anfälligen Mitarbeitern. Der Fokus sollte daher auf der Befähigung der Mitarbeiter hin zu einem effektiven Umgang mit generellen Ablenkungen und einer produktiven Nutzung von Social Media liegen. Dabei sollte Social Media nicht als zusätzlicher Kanal, sondern als ein Ersatz oder eine Verbesserung vorhandener Kommunikationskanäle wie z.B. Email gesehen werden.

Den kompletten Artikel bzw. Ergebnisbericht der Studie "Auswirkung von Social Media auf die unternehmensinterne Produktivität 2013" finden Sie in der Zeitschrift Personalwirtschaft Ausgabe 11/2013.

Es handelt sich bei der Slideshare-Präsentation um den Ergebnisbericht.

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Auswirkung von Social Media auf die unternehmensinterne Produktivität Presentation Transcript

  • 1. Studie zur Auswirkung von Social Media auf die unternehmensinterne Produktivitä Produktivität Ergebnisbericht Wiesbaden, 04.11.2013 Going Social Workshop Köln, 31.07.2012 Copyright by embrander, 2013 Prof. Dr. Thorsten Petry
  • 2. Erhöht die Social Media Nutzung die Produktivität im Unternehmen? Copyright by embrander, 2013 2 Prof. Dr. Thorsten Petry
  • 3. In verschiedenen Studien finden sich positive und negative Effekte von Social Media auf die Produktivität wieder Durch das tägliche Surfen auf Facebook entsteht täglich ein Produktivitätsverlust von 1,47%. „Employees that access social networking sites at work are happier and more productive.“ Nucleus Research (2011) Reed.co.uk (2011) Potenzielle Produktivitätssteigerung für Wissensarbeiter durch Social Media von 20-25%. McKinsey (2012) 14% sagen Social Media macht sie unproduktiver. 10% sagen es macht sie produktiver. MyJobGroup.co.uk (2011) 50 Prozent der Befragten glauben, dass durch die Social Media die Arbeitsqualität leidet. Kelly Services (2012) Die Produktivität steigt durch „Workplace Internet Leisure Browsing“ (WILB) um 9% an. Universität Melbourne (2011) Copyright by embrander, 2013 3 Prof. Dr. Thorsten Petry
  • 4. Dieses Bild zeigt sich auch in unserer Studie – Produktivität ist sowohl ein wichtiges Ziel als auch das größte Risiko von Enterprise 2.0 Verbesserung der internen Kommunikation & Zusammenarbeit 89% Produktivität als Ziel Verfügbarmachen von implizitem Wissen 62% Verbesserung der Speicherung von Wissen 53% Erhöhung der Produktivität 35% Erhöhung der Innovationsfähigkeit 28% … Frage: Welche Ziele verfolgt Ihr Unternehmen beim Thema "Enterprise 2.0„? (Maximal 5 Nennungen), n = 163 Produktivitätsverlust 41% Produktivität als Risiko Kein messbarer Nutzen 33% Häufige "Shitstorms" 29% Verlust der Steuerungskontrolle 26% Hohe Umsetzungskosten 26% … Frage: Welche Risiken sehen Sie beim Thema „Enterprise 2.0“? (Mehrfachnennungen möglich), n = 264 Copyright by embrander, 2013 4 Prof. Dr. Thorsten Petry
  • 5. Es gibt also scheinbar positive (z.B. weniger E-Mails) und negative Effekte (z.B. zielloses Surfen auf facebook) auf die Produktivität Positive Effekte Negative Effekte • Offenerer & schnellerer Informationszugang • Zunehmend mehr Privataktivitäten in der Arbeitszeit • Weniger E-Mail-Verkehr • Weniger Abstimmungsschleifen • Zielloses Surfen durch Social Media Netzwerke, z.B. facebook und YouTube • Weniger Meetings durch mehr Möglichkeiten zum virtuellen Arbeiten • Zeitverlust durch Diskussion nicht wirklich relevanter Themen • Verhinderung, dass „das Rad zweimal erfunden werden muss“ durch Vernetzung von Wissensträgern • Erhöhte Dauer für das Chaten anstatt einem kurzen Telefonat • Zeitvergeudung durch unnötige Pflegetätigkeiten der eigenen Inhalte, z.B. im Wiki • Mehr und/oder schnellere Innovationen durch Vernetzung des vorhandenen Wissens • Stress und Burn-Out-Gefahr durch auflösende Grenze von Beruf und Privatleben • Höhere Motivation durch größeres Vertrauen, was auf höherer Transparenz und mehr Selbststeuerung beruht Copyright by embrander, 2013 5 Prof. Dr. Thorsten Petry
  • 6. Unternehmen die Social Media bereits intern nutzen, schätzen die Produktivitätseffekte deutlich positiver ein 46% 39% Unternehmen die Social Media intern nutzen Unternehmen die Social Media intern NICHT nutzen Veränderung der Einschätzung bei Nutzung 31% 30% n = 264 19% 10% 8% 9% 8% 1% Produktivität steigt grundsätzlich Copyright by embrander, 2013 Effekt stark von Private Nutzung Nutzertyp abhängig senkt Produktivität, geschäftliche Nutzung erhöht sie 6 Kein Einfluss Produktivität sinkt Prof. Dr. Thorsten Petry
  • 7. Social Media Verbote reduzieren die Zufriedenheit mit den Produktivitätseffekten Zufriedenheit mit der Produktivität 91% n = 264 74% 67% 49% ...erlaubt …nur für bestimmte Mitarbeitergruppen erlaubt ...nicht geregelt ...verboten Die private Nutzung von Social Media Plattformen ist im Unternehmen … Copyright by embrander, 2013 7 Prof. Dr. Thorsten Petry
  • 8. Die Nutzung von Social Media als Produktivitätstreiber verlangt „Vertrauen und Befähigung“ • Betrachten Sie die verschiedenen Kommunikationsmedien in Ihrem Unternehmen ganzheitlich • Sehen Sie Social Media nicht als zusätzliche Kanal sondern ersetzen Sie andere Kommunikations- oder Informationswege (z.B. E-Mail) • Verzichten Sie darauf Social Media zu verbieten – das ist weder zielführend noch umsetzbar • Glorifizieren Sie soziale Medien aber auch nicht – nicht jeder Mitarbeiter muss diese nutzen Keine Verbote Ganzheitliche Sicht • Nutzen Sie Vorbilder, die eine produktive Social Media Nutzung vorleben • Spannen Sie herbei möglichst auch das Top Management mit ein • Benennen Sie wenn notwendig interne Ansprechpartner (Change Agents) Copyright by embrander, 2013 Medienkompetenztrainings Vertrauensbasierte Kultur & Führung Good/Bad Practices Vorbilder 8 • Zeigen Sie Ihren Mitar-beitern, wofür man (welche) sozialen Medien nutzen kann – und sollte • Legen Sie den Fokus dabei auf die Art der Nutzung, nicht die Technik – diese sollte weitgehend selbsterklärlich sein • Nutzen Sie ein Reverse Mentoring um ältere Führungskräfte in Social Media einzuführen • Kommunizieren Sie namentlich positive Erfahrungsberichte • Zeigen Sie auch auf, wie Social Media produktivitätsreduzierend sein kann und nicht eingesetzt werden sollte • Ermöglichen Sie einen abteilungsübergreifenden Lernaustausch Prof. Dr. Thorsten Petry
  • 9. Gerne können Sie Kontakt zu uns aufnehmen Projektleitung Praxispartner Prof. Dr. Thorsten Petry Lehrstuhl Organisation & Personalmanagement Wiesbaden Business School / Hochschule RheinMain thorsten.petry@hs-rm.de Florian Schreckenbach Managing Consultant embrander – branding conversations florian.schreckenbach@embrander.de Medienpartner Copyright by embrander, 2013 9 Prof. Dr. Thorsten Petry