Schwerpunktschule
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Schwerpunktschule

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Schwerpunktschule Presentation Transcript

  • 1. Schwerpunktschule (SPS)
  • 2. UN Konvention Das Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit BehinderungIm Dezember 2006 hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) dasÜbereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderung verabschiedet. Zielder UN-Konvention ist es, ihnen die Teilhabe an allen gesellschaftlichenProzessen zu garantieren. Umsetzung in DeutschlandIm März 2009 ist die Vereinbarung in Deutschland in Kraft getreten. Umsetzung in Rheinland-Pfalz- ab 2001 wurde mit dem Aufbau eines Netzes von Schwerpunktschulen im Landbegonnen, in denen behinderte und nicht-behinderte Kinder gemeinsam beschultwerden- dieses Netz umfasst mittlerweile fast 200 Schulstandorte landesweit und soll –auch und gerade nach dem Willen des neuen Regierungsbündnisses von SPD und Grünen– weiter ausgebaut werden.
  • 3. SPSSchwerpunktschule am Schulzentrum in Höhr-GrenzhausenWie kam es dazu?Das Land Rheinland Pfalz setzt die UN Konvention über die Rechte vonMenschen mit Behinderung im „Aktionsplan zur Verbesserung der SituationenBehinderter Menschen“ (seit der Vereinbarung im Jahr 2009) verstärkt um.Dazu zählt, dass Kinder mit Beeinträchtigungen in Regelschulen integriertwerden sollen.Wieso die Ernst-Barlach-Realschule plus?Die ADD wählt geeignete Schulen als Schwerpunktschulen aus.Was bedeutet das für unsere Schule(n)?Noch mehr Einsatz und noch mehr Engagement!Aber auch die Chance Schule weiterzuentwickeln!
  • 4. SPSWelche Förderbereiche soll die SPS abdecken?- Kinder mit Beeinträchtigungen im Bereich „Lernen“ (sowieDyskalkulie, starke Lese- Rechtschreibschwäche, ...)- Kinder mit Beeinträchtigungen körperlicher Art(Hörbeeinträchtigung, Gehbehinderung,...)Welche Förderbereiche kann die SPS nicht leisten?- Kinder mit Beeinträchtigungen sozial-emotionaler Art („Fremd- und Eigengefährdung“)Welche personelle Ausstattung gibt es?- die personelle Ausstattung richtet sich einzig und allein nach der Anzahl der FöS (also mit entsprechendem Gutachten), jedoch maximal bis zu der für eine bestimmte Schulgröße festgelegten Obergrenze
  • 5. SPSRahmenbedingungen der SPS- Einführung der Schwerpunktschule im Schuljahr 2010/2011- Fachpersonal - Förderschullehrerin (Fr. Hühn) - Förderschullehrerin (Fr. Kebeck) - Pädagogische Fachkraft (Fr. Jäger-Sparkäs)- Aktuelle Zahlen: Zur Zeit werden an der Ernst-Barlach-Realschule plus und der Gemeinsamen Orientierungsstufe 30 Schüler/innen mit Förderbedarf in 9 Klassen unterrichtet.
  • 6. SPSKonzept- engste Zusammenarbeit zwischen Klassenleitung, Fachlehrer/innen, Fr. Hühn (FöL), Fr. Kebeck (FöL) und Fr.Jäger-Sparkäs (PK)- wenn möglich Doppelsetzung (FöL/Fachl.), d.h. Unterricht mit gemeinsamer Unterrichtsgestaltung- Förderkinder erhalten nach Möglichkeit differenziertes Lernmaterial im Unterricht (Klassenverband)- begleitend zum Unterricht im Klassenverband erhalten die Förderkinder Unterstützung in Kleingruppen- der Lernfortschritt und die individuellen Ziele werden in „Förderplänen“ festgehalten und sind Bestandteil der Pädagogischen Konferenzen- allgemein ist zu bemerken, dass nicht nur Förderschüler/ innen von der Schwerpunktsituation profitieren sollen, sondern auch unsere schwachen Regelschüler/innen
  • 7. SPSBeurteilung/Zeugnisse/ZielsetzungLeistungsbeurteilung:- Förderkinder erhalten keine Regelschulbenotung in ihren Förderbereichen,sie werden verbal in Textform beurteiltZeugnisse:- Förderkinder erhalten ein ähnliches Zeugnis wie in der Grundschule, nur ohne Benotung in ihren Förderbereichen-die Zeugnisse werden von den FöL mit der Klassenleitung erstelltZielsetzung:- unsere Förderkinder sollen nach Möglichkeit wieder in den Regelschulbetrieb eingegliedert werden- gelingt dies nicht, erreichen die Förderkinder eine besondere Form der Berufsreife