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3.000 Minuten zum Blickverlauf
 

3.000 Minuten zum Blickverlauf

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3.000 Minuten zum Blickverlauf 
auf Online-Shops und was man 
daraus lernen kann …

3.000 Minuten zum Blickverlauf 
auf Online-Shops und was man 
daraus lernen kann …

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  • Vorgehensweise: - Wir haben Nutzer über einen Zeitraum von ca. 6 Wochen zu mehreren Terminen eingeladen „ einfach mal“ im Internet zu surfen und diverse Websites zu nutzen. - Ziel: eine möglichst natürliche Nutzungssituation - Stichprobe von 30 TPen quotiert nach AGOF
  • im Folgenden werden Sie 9 verschiedene Startseiten sehen Wie orientieren sich die Nutzer auf diesen Seiten in den ersten 5 Sekunden der Betrachtung der Seite = Orientierungsphase in dieser ersten Phase der Informationsverarbeitung verschaffen sich die Nutzer einen Überblick auf der Seite die Blicke werden aufgrund der Gestaltung und der Eigenschaften einer Website gesteuert (Bottom-up Verarbeitungsprozesse) Nutzer orientieren sich dabei auch aufgrund ihres Vorwissens und ihrer Erwartungshaltung (Top-down Verarbeitungsprozesse) Aufmerksamkeit wird auf die Bereiche der Website mit den größten visuellen Reizen gelenkt Heatmaps zeigen: Aufmerksamkeitsverteilung kumuliert über alle Nutzer  Visualisierungen zur stärkeren Hervorhebung auf schwarzem Hintergrund aufbereitet
  • TW Anmerkung: Perfekt – gleichmäßig!
  • TW Anmerkung: Fokus auf Suche und Navigation – und %
  • TW Anmerkung: Ähnlich wie Otto – aber noch stärkerer Fokus auf Content – rote Schrift, 50%
  • TW Anmerkung: Alles wird wahrgenommen ! – klasse, später mehr …
  • TW Anmerkung: Auch hier – in 5 Sek. Alles wahrgenommen!
  • TW Anmerkung: Dito – Hinweis auf die Aufmerksamkeitsstärke von Eingabefeldern
  • TW Anmerkung: Schnell hin zur Suchmaske
  • TW Anmerkung: Auf der Suche nach einem Eingabefeld – aber auch sehr schön verteilt!
  • TW Anmerkung: Suche, Navigation und oben Links …
  • Hinführung zum Thema Studie im Rahmen einer Mehrthemenbefragung Anfang 2009 Präferenzabfrage zur Gestaltung unterschiedlicher Startseitenlängen 3 Startseiten-Varianten wurden gezeigt und die gewünschte Länge vom Nutzer abgefragt
  • Ergebnis: 1-2 Bildschirmseiten lang sollte die Startseite eines Onlineshops aus NUTZERSICHT sein
  • Sie haben jetzt die Quantitativen Ergebnisse kennen gelernt, Jetzt gucken wir uns mal die qualitativen Ergebnisse unserer Eyetracking Studie an. (Damit Sie die Blickdaten noch besser betrachten können, habe wir sie auf schwarzem Hintergrund aufbereitet.) Folgende Startseiten aus dem Bereich Internetshops habe ich für Sie heute mitgebracht. Otto.de, Amazon.de und Manufactum.de - kurz auf den sofort sichtbaren Seitenbereich und Länge eingehen
  • Anmerkungen TW: Schon mal Verweis auf die gute Gestaltung von Manufactum und die Bildleiste am rechten Rand!
  • Kontaktwahrscheinlichkeit Analysesoftware: Bildschirmseiten in AOIs eingeteil (Bereiche, die von Interesse sind können definiert werden) Daten gemessen hier: Kontaktwahrscheinlichkeit, wie viel % haben die einzelnen Bereiche betrachtet Sofort sichtbare Seitenbereich, von allen TPen betrachtet Kontaktwahrscheinlichkeit für die nicht sichtbaren Seitenbereich nach unten hin abnehmend
  • Durchschnittl. Kontaktdauer Gegenüberstellung: sofort sichtbarer vs. nicht sofort sichtbarer Seitenbereich
  • Eine sparsame Animation, beispielsweise durch einen automatischen Bilderwechsel, verstärkt die Aufmerksamkeit. Wer diese Möglichkeit nicht hat, sollte Cross-Selling-Angebote unterhalb des Produktes anbieten, denn auch dort werden sie wahrgenommen.
  • Nielsen, J. (2006): F-Shaped Pattern for Reading Web Content Lommer, I. (2009): Newsletter im Blick Tomquist, S. (2008): Marketing Sherpa‘s 2009 Email Marketing Benchmark Guide Nielsen, J. (2006): Show Numbers as Numerals When Writing for Online Readers
  • Nielsen, J. (2006): F-Shaped Pattern for Reading Web Content Lommer, I. (2009): Newsletter im Blick Tomquist, S. (2008): Marketing Sherpa‘s 2009 Email Marketing Benchmark Guide Nielsen, J. (2006): Show Numbers as Numerals When Writing for Online Readers

3.000 Minuten zum Blickverlauf 3.000 Minuten zum Blickverlauf Presentation Transcript

  • 3.000 Minuten zum Blickverlauf auf Online-Shops und was man daraus lernen kann … April 2010 © eResult GmbH – Results for Your E-Business (www.eresult.de)
  • Agenda
    • 3.000 Minuten Blickverlaufsmessungen
    • Wie werden Blickdaten für Webseiten gemessen?
    • Wie orientieren sich Nutzer auf Startseiten?
    • Lesen am Bildschirm : Macht doch keiner … oder?
  • Aussage: „Da nimmt man doch alles auf einen Blick wahr!“
  • Nicht ganz richtig …
  • Messung der Wahrnehmung … seit 1996
    • 3.000 Minuten Blickverlaufsmessungen
  • Messung der Wahrnehmung … bis 2007
    • 3.000 Minuten Blickverlaufsmessungen
  • Messung der Wahrnehmung … seit 2008
    • 3.000 Minuten Blickverlaufsmessungen
  • eResult Eyetracking-BUS
    • Erhebungssituation:
      • „ Internet Café“ – reale Nutzung
    • Stichprobe:
      • 30 Testpersonen
      • Altersgruppen von 14 bis 75 Jahre
      • 16 Männer
      • 14 Frauen
    • 3.000 Minuten Blickverlaufsmessungen
  • Wie orientieren sich Nutzer auf Startseiten?
  • www.amazon.de
    • 3.000 Minuten Blickverlaufsmessungen
    Aufmerksamkeitsverteilung (0-5 Sekunden) Ende des sofort sichtbaren Seitenbereiches bei einer Auflösung von 1024*768
  • www.otto.de
    • 3.000 Minuten Blickverlaufsmessungen
    Aufmerksamkeitsverteilung (0-5 Sekunden) Ende des sofort sichtbaren Seitenbereiches bei einer Auflösung von 1024*768
  • www.quelle.de
    • 3.000 Minuten Blickverlaufsmessungen
    Aufmerksamkeitsverteilung (0-5 Sekunden) Ende des sofort sichtbaren Seitenbereiches bei einer Auflösung von 1024*768
  • www.beiersdorf.de
    • 3.000 Minuten Blickverlaufsmessungen
    Aufmerksamkeitsverteilung (0-5 Sekunden) Ende des sofort sichtbaren Seitenbereiches bei einer Auflösung von 1024*768
  • www.continental.de
    • 3.000 Minuten Blickverlaufsmessungen
    Aufmerksamkeitsverteilung (0-5 Sekunden) Ende des sofort sichtbaren Seitenbereiches bei einer Auflösung von 1024*768
  • www.eon.de
    • 3.000 Minuten Blickverlaufsmessungen
    Aufmerksamkeitsverteilung (0-5 Sekunden) Ende des sofort sichtbaren Seitenbereiches bei einer Auflösung von 1024*768
  • www.alltours.de
    • 3.000 Minuten Blickverlaufsmessungen
    Aufmerksamkeitsverteilung (0-5 Sekunden) Ende des sofort sichtbaren Seitenbereiches bei einer Auflösung von 1024*768
  • www.tui.com
    • 3.000 Minuten Blickverlaufsmessungen
    Aufmerksamkeitsverteilung (0-5 Sekunden) Ende des sofort sichtbaren Seitenbereiches bei einer Auflösung von 1024*768
  • www.ebay.de
    • 3.000 Minuten Blickverlaufsmessungen
    Aufmerksamkeitsverteilung (0-5 Sekunden) Ende des sofort sichtbaren Seitenbereiches bei einer Auflösung von 1024*768
  • Weitere Tipps zur Gestaltung zentraler Seitentypen einer Website
  • Auf einer Startseite dürfen keine großen Aufmerksamkeitslücken entstehen.
    • Wie erreicht man das?
  • Wie lang sollten Startseiten sein?
    • Befragung von 600 Nutzern, onlinerepräsentativ
    • Präferenzabfrage unter Vorlage unterschiedlich langer Startseiten
    • 3.000 Minuten Blickverlaufsmessungen
    Variante B Variante C (Auflösung von 1024 x 768 Pixel) (Auflösung von 1024 x 768 Pixel ca. 1,5 Scollraddrehungen, ca. 2 Bildschirmseiten) (Auflösung von 1024 x 768 Pixel mehrere Scrollraddrehungen) Variante A
  • Wie lang sollten Startseiten sein?
    • 3.000 Minuten Blickverlaufsmessungen
    n=600, Angaben in %
  • Startseite: Otto.de, Amazon.de, Manufactum.de
    • 3.000 Minuten Blickverlaufsmessungen
    (ca. 2,5 Bildschirmseiten) (ca. 6 Bildschirmseiten) (ca. 6 Bildschirmseiten) Ende des sofort sichtbaren Seitenbereiches bei einer Auflösung von 1024*768
  • Startseite: Otto.de, Amazon.de, Manufactum.de
    • 3.000 Minuten Blickverlaufsmessungen
    (ca. 2,5 Bildschirmseiten) (ca. 6 Bildschirmseiten)
  • Startseite: Otto.de, Amazon.de, Manufactum.de
    • 3.000 Minuten Blickverlaufsmessungen
    (ca. 2,5 Bildschirmseiten) (ca. 6 Bildschirmseiten) (ca. 6 Bildschirmseiten) Ende des sofort sichtbaren Seitenbereiches bei einer Auflösung von 1024*768 100 % 26,7 % 13,3 % 0 % 0 % 0 % 100 % 50 % 43,3 % 100 % 53,3 % 33,3 % 23,3 % 23,3 % 20 %
  • Blicke bleiben im sichtbaren Seitenbereich …
    • 3.000 Minuten Blickverlaufsmessungen
    Kontaktdauer, Angaben in Sekunden sofort sichtbarer Seitenbereich nicht sofort sichtbarer Seitenbereich
  • Unsere Empfehlung für Sie
    • 3.000 Minuten Blickverlaufsmessungen
    Startseiten kurz halten – die Inhalte nach Relevanz aus Nutzersicht auswählen!
  • Lesen am Bildschirm – macht doch keiner, oder?
  • Würden Sie diesen Text am Bildschirm lesen?
  • So antworteten die Befragungsteilnehmer …
    • Lesen am Bildschirm
    n=600, Angaben in %
  • Mit der folgende Frage haben wir das Leseverhalten im Web allgemein thematisiert. Frage: Hat sich Ihr Lese- verhalten beim Surfen im Web mit der Zeit verändert? Losgelöst von einem konkreten Text und einer konkreten Anwendung / Website.
  • Veränderung des Leseverhaltens
    • Lesen am Bildschirm
    n=600, Angaben in %
  • Erkenntnis : 6 von 10 Webnutzern lesen immer öfter Texte am Bildschirm.
  • Wie wird gelesen?
    • Lesen am Bildschirm
  • Wie wird gelesen?
    • Nutzer betrachten eine Webseite häufig nach einem F-Muster
      • Lesen des ersten Absatzes
      • Vertikaler Sprung, Scannen
      • Lesen eines weiteren Absatzes
      • Zweiter vertikaler Sprung, Scannen
    • F-Muster kann variieren …
      • … in der Balkenlänge
      • … als E-Muster daherkommen (Suchergebnisseiten)
      • … sich in Form eines umgedrehten L zeigen
    • Lesen am Bildschirm
  • Was wird gelesen?
    • Texthervorhebungen
      • Fett-Setzung (Überschriften)
      • Unterstreichungen (Links)
      • Veränderung der dominierenden Schriftfarbe
    • Listen, Aufzählungen
    • Kurze Absätze
    • Lesen am Bildschirm
    Orientierungsphase: Bilder, Überschriften Entscheidungsvorbereitung: Linklisten, Textpassagen, Eingabefelder, Navigationsleisten Dauer
  • Was wird gelesen?
    • Texte neben (rechts) oder unterhalb von Bildern
    • Lesen am Bildschirm
  • Diskutieren Sie weiter mit uns …
  • DAS Wissensportal in Sachen Usability…
    • Kurzvorstellung
  • Ansprechpartner eResult GmbH
    • Gründer & Geschäftsführer: Thorsten Wilhelm
    •  Göttingen: 0551 – 5177426
    • Kiel: 0431 - 3100197
    • [email_address]
    • 0551 - 49569330
    • Büro Göttingen: Büro Kiel:
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    • 37073 Göttingen 24103 Kiel
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    Wilhelm