PraxisberichtWarenwirtschaft imB2B-OnlineshopEin Praxisbeispieldes Netzwerks ElektronischerGeschäftsverkehr
2Text und RedaktionFightshop Sport Trading GmbHAlte Gasse 3260313 Frankfurt am MainBIEG Hessenc/o IHK Frankfurt am MainBör...
1InhaltDer Kampfsporthändler FightShop.de stand im Herbst 2010 vor meh-reren Herausforderungen zugleich: Es stand nicht nu...
2FightShop.de2006 als Onlineshop gegründet und 2008 durch ein Ladengeschäft in der Frankfurter Innenstadterweitert, vertre...
3xt:CommerceOpen Source Shop-Software zurVerwaltung von Online-ShopsOXIDShopsystem und Plattform für das zen-trale Managem...
4Für den zeitnahen Relaunch des Online-Shops fokussierte sich FightShop.de bewusst auf dasKernsortiment von ca. 1.500 Arti...
5TaggingAuszeichnung eines Datenbestandes mitzusätzlichen Informationen. Durch dasTaggen, z.B. von Bildern, kann die Suche...
www.ec-net.deDas Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr(NEG) ist eine Förderinitiative des Bundes­ministe­­­­­riums für ...
Upcoming SlideShare
Loading in …5
×

Warenwirtschaft im B2B-Onlineshop - Ein Praxisbeispiel des Netzwerks Elektronischer Geschäftsverkehr

290
-1

Published on

Der Kampfsporthändler FightShop.de stand im Herbst 2010 vor mehreren
Herausforderungen zugleich: Es stand nicht nur die Einführung
eines Warenwirtschaftssystems an, um das breite Sortiment des Shops
zu verwalten, sondern es musste auch der Verkauf an B2B-Kunden sinnvoll
in den Onlineshop eingebunden werden. Durch einen Hackerangriff
wurde die komplette Neuaufsetzung der Website schließlich unumgänglich
und setzte das Unternehmen unter zusätzlichen Druck.

Published in: Technology
0 Comments
0 Likes
Statistics
Notes
  • Be the first to comment

  • Be the first to like this

No Downloads
Views
Total Views
290
On Slideshare
0
From Embeds
0
Number of Embeds
1
Actions
Shares
0
Downloads
1
Comments
0
Likes
0
Embeds 0
No embeds

No notes for slide

Warenwirtschaft im B2B-Onlineshop - Ein Praxisbeispiel des Netzwerks Elektronischer Geschäftsverkehr

  1. 1. PraxisberichtWarenwirtschaft imB2B-OnlineshopEin Praxisbeispieldes Netzwerks ElektronischerGeschäftsverkehr
  2. 2. 2Text und RedaktionFightshop Sport Trading GmbHAlte Gasse 3260313 Frankfurt am MainBIEG Hessenc/o IHK Frankfurt am MainBörsenplatz 460313 Frankfurt am MainSinkaCom AGBorsigstrasse 3265205 WiesbadenHerausgeberBIEG Hessenc/o IHK Frankfurt am MainBörsenplatz 460313 Frankfurt am Mainwww.bieg-hessen.deStandDezember 2012Abbildungsnachweise
  3. 3. 1InhaltDer Kampfsporthändler FightShop.de stand im Herbst 2010 vor meh-reren Herausforderungen zugleich: Es stand nicht nur die Einführungeines Warenwirtschaftssystems an, um das breite Sortiment des Shopszu verwalten, sondern es musste auch der Verkauf an B2B-Kunden sinn-voll in den Onlineshop eingebunden werden. Durch einen Hackerangriffwurde die komplette Neuaufsetzung der Website schließlich unum-gänglich und setzte das Unternehmen unter zusätzlichen Druck.P r a x isb e r i ch t
  4. 4. 2FightShop.de2006 als Onlineshop gegründet und 2008 durch ein Ladengeschäft in der Frankfurter Innenstadterweitert, vertreibt FightShop.de Kampfsportausrüstung, -bekleidung und Sportlernahrung. Kun-den sind sowohl Endkunden (B2C), als auch Kampfsportschulen und Vereine (B2B). Im Angebotsteht ein breites Sortiment an Kamfsportartikeln und Nahrungsergänzungsmitteln von ca. 200Herstellern.Warenwirtschaft im B2B-OnlineshopEin Praxisbericht von FightShop.deHerausforderungen und ZieleNach einem rasanten Wachstum ihres Online-Handels stand FightShop.de im Jahre 2010 vorImplementierung eines mandantenfähigen Warenwirtschafts- und Kassensystems. Das Systemsollte in der Lage sein, das umfangreiche Sortiment von ca. 10.000 Artikeln zu bewirtschaften, dieLagerhaltung sowie die Bestellprozesse zu optimieren und die Integration mit dem Online-Shopzu gewährleisten. Darüberhinaus sollte die strategische Ausrichtung auf das B2B-Geschäft tech-nisch im Onlineshop umgesetzt werden. Das System sollte zudem in der Lage sein, die mittelfris-tig geplante Filialisierung der Ladengeschäfte und ein Zentrallager einzubinden.Erschwerend kam im Herbst 2010 ein Hackerangriff auf den bestehenden Onlineshop hinzu. An-statt den Shop aufwendig reparieren zu lassen, entschloss sich die FightShop-Geschäftsführungdazu, eine neue Shoplösung mit neuem Design und neuer Technologie aufzusetzen. Dazu gehör-te auch die Entwicklung eines dezidierten Konzeptes für qualifizierte Suchmaschinenoptimierung(SEO) sowie das Online-Marketing und SMM.
  5. 5. 3xt:CommerceOpen Source Shop-Software zurVerwaltung von Online-ShopsOXIDShopsystem und Plattform für das zen-trale Management von E-CommerceServicesSEPASWarenwirtschaftssystem, das eineoptimierte Organisation des Betriebesermöglicht.www.sepas.deB2BAnsprache von gewerblichen Kunden &WiederverkäufernB2CAnsprache von EndkundenLösung und UmsetzungMit einem limitierten Budget und unterhohem Zeitdruck sollten die definiertenZiele durch die Wiesbadener SinkaCom AGumgesetzt werden, die bereits 2006 diext:commerce Shop-Lösung für FightShop.deentwickelt hatte.Als Warenwirtschafts- und Kassensystemwurde SEPAS von der MuttergesellschaftG.Muth Partners ausgewählt.SEPAS wurde in einem dreimonatigenProjekt implementiert. Hierfür wurden ca.10.000 Artikel und Varianten erstmalig er-fasst, kategorisiert und Endkunden-, sowieWiederverkäuferpreise eingepflegt. DieseArbeit wurde vorwiegend von FightShop-Mitarbeitern geleistet, die sich dafür engmit dem Projektteam der Webagenturabstimmten.Parallel wurde der Onlineshop in neuemDesign mit der E-Commerce-Software Oxidentwickelt. Die bestehenden Schnittstellenzu dem Warenwirtschaftssystem SEPASkonnten hierbei effizient eingesetzt wer-den. Das Hosting des Shops übernahm HostEurope (www.hosteurope.de) durch einenVirtual Managed Server.Für die B2B-Kunden wurde ein speziellerOnline-Zugang geschaffen, der es ermög-licht, den Kunden die Wiederverkäuferprei-se im Onlineshop anzuzeigen. Der Shopgreift hierbei auf die im Warenwirtschafts-system hinterlegten B2B-Preise zu. Somitkann dieselbe Shop-Plattform für B2C- undB2B-Kunden genutzt werden.P r a x isb e r i ch t
  6. 6. 4Für den zeitnahen Relaunch des Online-Shops fokussierte sich FightShop.de bewusst auf dasKernsortiment von ca. 1.500 Artikeln. So wurde der Aufwand erheblich reduziert.Im Hinblick auf die angestrebte Suchmaschinenoptimierung wurden alle Bilder getagt und dieArtikeltexte mit relevanten Keywords angereichert. Die Kategorisierung aller Artikel in bis zu dreiUnterkategorien wurde entsprechen dem Warenwirtschaftssystem vorgenommen.Der Relaunch des neuen Onlineshops fand erfolgreich im Februar 2011 statt. Damit einher gingenOnline-Marketing-Maßnahmen wie die Schaltung von AdWords-Kampagnen und die gezieltePlatzierung des Shops bei Google-Shopping. Zugleich wurde die Gelegenheit der Neuorganisati-on genutzt, um ein passendes Newsletter-Management zu integrieren und in die Unternehmens-prozesse einzufügen.Dank sorgfältiger Planung und engagierter Arbeit aller Beteiligten war es möglich, Budget undZeitplan einzuhalten.www.fightshop.de
  7. 7. 5TaggingAuszeichnung eines Datenbestandes mitzusätzlichen Informationen. Durch dasTaggen, z.B. von Bildern, kann die Sucheim Internet optimiert werden.SMMSocial Media Marketing beschreibtdie aktive und passive Nutzungsozialer Medien (z.B. FaceBook) fürMarketingzwecke, die Interaktionmit Fans & Communities wirdauch als Netzwerk- oder Mitmach-Marketing bezeichnet. Mit dieser rela-tiv neuen Form des Online-Marketingwird versucht, die Branding- undMarketingkommunikations-Ziele vonUnternehmen durch die Beteiligung inverschiedenen SMM-Angeboten zu errei-chen.FazitDie neue integrierte Plattform aus Warenwirt-schafts- und Kassensystem sowie eines Oxid-basierten Online-Shops ist die Grundlage fürdie Optimierung aller relevanten Geschäfts-prozesse und die Umsetzung der strategi-schen Ziele von FightShop.de: nachhaltigerAusbau des B2B-Geschäftes & Filialisierung.Der intelligente Ansatz und die Umsetzungin der Warenwirtschaft sind ebenso wie ihreIntegration in den Onlineshop der Schlüsselfür profitables Wachstum für FightShop.de.Deshalb bleibt die Webagentur nach erfolgrei-cher Umsetzung des Projekts auch weiterhinberatend an Bord. Online-Marketing, SocialMedia Marketing und SEO erfordern über dieShoperstellung hinaus andauernde, nachhalti-ge Maßnahmen. Es geht immer weiter.P r a x isb e r i ch t
  8. 8. www.ec-net.deDas Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr(NEG) ist eine Förderinitiative des Bundes­ministe­­­­­riums für Wirtschaft und Technologie.Seit 1998 unter­stützt es kleine und mittlereUnter­nehmen bei der Einführung und Nutzungvon E-Business-Lösungen.Beratung vor OrtMit seinen 29 bundesweit ver­teilten Kom­­pe­­­tenz­­zentren infor­miert das NEG kostenlos,neutral und praxisorientiert – auch vor Ort imUnter­­­­­­nehmen. Es unterstützt Mittelstand undHand­werk durch Beratungen, Informations­veranstal­tungen und Publikationen für diePraxis.Das Netzwerk bietet vertiefende Informationenzu Kundenbezie­hung und Marketing, Netz-undInformationssicherheit, Kauf­männischer Soft­ware und RFID sowie E-Billing. Das ProjektFemme digitale fördert zudem die IT-Kompetenzvon Frauen im Handwerk. Der NEG WebsiteAward zeichnet jedes Jahr herausragen­deInternetauftritte von kleinen und mittlerenUnter­nehmen aus. Informationen zu Nutzungund Interesse an E-Business-Lösungen in Mittel­stand und Handwerk bietet die jährliche Studie„Elektro­nischer Geschäftsverkehr in Mittelstandund Handwerk“.Das Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr– E-Business für Mittelstand und HandwerkDas Netzwerk im InternetAuf www.ec-net.de können Unternehmen nebenVeranstaltungsterminen und den Ansprechpartnern in Ihrer Region auch alle Publikationen desNEG einsehen: Handlungsleitfäden, Checklisten,Studien und Praxisbeispiele geben Hilfen für dieeigene Umsetzung von E-Business-Lösungen.Fragen zum Netzwerk und dessen Angebotenbeantwortet Markus Ermert, Projektträger imDLR unter 0228/3821-713 oder per E-Mail:markus.ermert@dlr.de.

×