E-Business konkret - für Ihr Unternehmen - Beratung und Unterstützung durch das Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr
Upcoming SlideShare
Loading in...5
×
 

E-Business konkret - für Ihr Unternehmen - Beratung und Unterstützung durch das Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr

on

  • 543 views

 

Statistics

Views

Total Views
543
Views on SlideShare
529
Embed Views
14

Actions

Likes
0
Downloads
1
Comments
0

1 Embed 14

http://localhost 14

Accessibility

Categories

Upload Details

Uploaded via as Adobe PDF

Usage Rights

© All Rights Reserved

Report content

Flagged as inappropriate Flag as inappropriate
Flag as inappropriate

Select your reason for flagging this presentation as inappropriate.

Cancel
  • Full Name Full Name Comment goes here.
    Are you sure you want to
    Your message goes here
    Processing…
Post Comment
Edit your comment

E-Business konkret - für Ihr Unternehmen - Beratung und Unterstützung durch das Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr E-Business konkret - für Ihr Unternehmen - Beratung und Unterstützung durch das Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr Document Transcript

  • Innovationspolitik, Informationsgesellschaft, TelekommunikationE-Business konkret –für Ihr UnternehmenBeratung und Unterstützung durch dasNetzwerk Elektronischer Geschäftsverkehrwww.bmwi.de
  • RedaktionBundesministerium für Wirtschaftund Technologie (BMWi)Gestaltung und Produktion PRpetuum GmbH, MünchenBildnachweis Titel: Getty Images; S. 3: Markus Ermert; S. 4: Oliver Urlaub;S. 5: Uwe Salm und Volker Dürrbeck; S. 6: KEGOM Nürnberg;S. 7: Uwe Salm und Dorothea Riedel, S. 8: Feliks Eyser;S. 9: Holger Kett; S. 10: ECC-Handel und Holger Neuber;S. 11: Dagmar Lange; S. 12: Thax-Software und Axel Bartsch;S. 13: Metro AG und Holger Schneider; S. 14: Christian Diephaus;S. 15: Silke Weisheit; S. 16: Doris Fuchs; S. 17: Norbert Speier;S. 20: Andreas Duscha; S. 21: Aline Eckstein; S. 22: BEBE MedienGmbH und GARP GbR, Udo Thomas; S. 23: Sabine Betzholz-Schlüterund Andreas SchererDruck Silber Druck oHG, NiestetalHerausgeberBundesministerium für Wirtschaftund Technologie (BMWi)Öffentlichkeitsarbeit/L210115 Berlinwww.bmwi.deStandFebruar 2011Das Bundesministerium für Wirtschaft undTechnologie ist mit dem audit berufundfamilie®für seine familienfreundliche Personalpolitikausgezeichnet worden. Das Zertifikat wird vonder berufundfamilie gGmbH, einer Initiative derGemeinnützigen Hertie-Stiftung, verliehen.
  • InhaltEinleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2Gut koordiniert. ERP im Mittelstand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4Kontakt gehalten. Kundenbindung für den Mittelstand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6Vor Ort bekannt. Regionales Internet-Marketing . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8Gut geschützt. IT-Sicherheit im Unternehmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10Auf Draht ohne Draht. RFID im Mittelstand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12Die Rechnung, bitte. Elektronische Rechnungsabwicklung für den Mittelstand . . . . . . . . . . . . . . . . 14Bestens informiert. Frauen im Handwerk . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16Gut beraten. Das Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18Nachgefasst. Die jährliche NEG-Umfrage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20Ausgezeichnet. NEG Website Award . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22Schnell informiert. Der Internetauftritt des NEG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
  • 2EinleitungE-Business als Baustein zum ErfolgUnternehmen müssen nicht nur ihr Tagesgeschäft imBlick haben, sondern auch die Zukunft des Betriebs.Wer fit für morgen sein will, sollte seine Kunden undLieferanten kennen, aber auch die internen Prozesseoptimal managen. Ein wesentlicher Baustein für denErfolg ist der elektronische Geschäftsverkehr oderkurz: das E-Business. Computer, Internet und digitale Daten ermög­lichen viele Verbesserungen im Unternehmen. Siehelfen, z. B. Prozesse zu automatisieren, die Kunden­beziehungen zu verbessern und die Lager genauer zuüberblicken. E-Business vereinfacht den Kontakt zuKunden und Lieferanten und optimiert den Infor­­ma­tionsaustausch im Unternehmen. Es umfasst alleGeschäftsprozesse, die auf elektronischem Wegeabgewickelt werden. Dies betrifft viele unternehmeri-sche Aufgabenfelder wie z. B. Werbung, Geschäftsan­bahnung und -abwicklung, Online-Banking, Kunden­service – und auch den Online-Handel (E-Commerce).E-Business als ChanceDie fortschreitende Digitalisierung betrifft beinahejedes Unternehmen: Schon gut 88 Prozent der klei-nen und mittleren Unternehmen in Deutschlandbesitzen eine Internetpräsenz und rund acht Prozentplanen dies für die Zukunft – das belegt eine Studie desNetzwerks Elektronischer Geschäftsverkehr aus demJahr 2009.Unternehmen haben gute Gründe, E-Business zu nutzen:3 Die Kundenansprache über das Internet kannneue Märkte eröffnen, da z. B. Entfernungen beider Informationssuche keine Rolle mehr spielen.3 Innerhalb des eigenen Unternehmens kann derEinsatz von IT das Geschäft profitabler gestalten,z. B. in der Lagerhaltung oder der Einsatzplanung.3 Der Geschäftsverkehr mit anderen Unternehmenkann reibungsloser und schneller ablaufen –durch gemeinsame Standards, elektronischeRechnungen oder übergreifende ERP-Systeme.3 E-Business ermöglicht es nicht nur, Prozesse völligneu zu gestalten, sondern bietet auch neue Ge­­schäfts­modelle.E-Business als WegAm Anfang jeden Erfolgs steht die Arbeit: Der Erfolg,den E-Business für ein Unternehmen erzielen kann, istvon der Planung abhängig. Ziele müssen ausreichendGrafik 1: Verhältnis E-Business zu E-CommerceBusiness-to-Business Business-to-ConsumerE-Commerce E-CommerceE-BusinessIntranetIntranetInternetExtranetGeschäftspartner Unternehmen KundeQuelle: Stähler, Patrick (2001), Geschäftsmodelle in der digitalen Ökonomie
  • 3formuliert und solide umgesetzt werden, um nach-haltig elektronischen Geschäftsverkehr betreiben zukönnen. Und die Aufgaben erschöpfen sich nicht imTechnischen: E-Business betrifft das ganze Unter­nehmen. Management und Mitarbeiter müssen engin die Veränderungen einbezogen werden, wenn dieTechnik erfolgreich eingesetzt werden soll.Wegweiser im E-BusinessDiese Broschüre stellt die wichtigsten Aspekte vonE-Business im Unternehmensalltag und die Angebotedes Netzwerks Elektronischer Geschäftsverkehr vor:3 Die internen Prozesse besser im Auge behalten,effizienter planen und doppelte Datenhaltungvermeiden: Enterprise Resource Planning oderbetriebswirtschaftliche Software (ab Seite 4).3 Jederzeit auf den Kunden eingehen können undwissen, was der Außendienstmitarbeiter abge-sprochen hat: Kundenbeziehungsmanagement(ab Seite 6).3 Lokal agieren im globalen Netz, online und vorOrt sichtbar werden: RegionalesInternetmarketing (ab Seite 8).3 Betriebsgeheimnisse zu wahren und Viren abzu-wehren, ist nicht allein mit Technik zu lösen:Sichere Geschäftsprozesse (ab Seite 10).3 Den Ein- und Ausgang von Waren automatischnachvollziehen oder Kantinenprozesse im Griffhaben: Radiofrequenzidentifikation (RFID, abSeite 12).3 Elektronische Rechnungen effizient nutzen undvon beschleunigten Abläufen profitieren:Elektronische Rechnungsstellung (ab Seite 14).3 E-Business im Handwerk nutzen und als Frau inder Branche auf dem Laufenden bleiben: Femmedigitale (ab Seite 16).3 Im Internet präsentieren und Kunden gewinnen.Beispiele herausragender Internetauftritte ausMittel­stand und Handwerk: NEG Website Award(ab Seite 22).3 Die Angebote des Netzwerks ElektronischerGeschäftsverkehr (ab Seite 18), seine Website(Seite 24), die jährliche Umfrage des NEG (ab Seite20) und die Partner des Netzwerks (ab Seite 24).Der Einstieg ins E-Business mit der NEG-GrundberatungOb Kundenmanagement oder IT-Sicherheit – E-Business bietet auf vielen Feldern die Möglichkeit, die inter-nen und externen Abläufe zu verbessern. Wer einen besseren Überblick bekommen möchte, kann die Grund­beratung des Netzwerks Elektronischer Geschäftsverkehr nutzen. Das NEG bietet Informationen und per-sönliche Beratung zu allen Fragen rund um das Thema E-Business – kompetent, neutral und kostenlos. In den Regionen vor Ort beraten 29 Kompetenzzentren im Auftrag des Bundesministeriums fürWirtschaft und Technologie kleine und mittlere Unternehmen. Weitere Informationen finden Sie aufwww.ec-net.de oder bei:Projektträger im DLRMarkus ErmertBonnTelefon: (0228) 3821 - 713E-Mail: markus.ermert@dlr.de
  • 4Gut koordiniert.ERP im MittelstandHier laufen alle Fäden zusammen: Im idealen ERP-System verbindet eine Datenbank alle Informationendes Betriebsablaufes. So lassen sich Lagerbeständeerfassen, Bestellungen tätigen oder Reklamationenbearbeiten. Unternehmen bekommen auf diese Artdie immer komplexeren Produktions- und Geschäfts­abläufe effizient in den Griff. Für die Industrie, aber auch den Handel oderDienstleistungsunternehmen sind intelligente ERP-Lösungen unentbehrlich geworden. Komplexe Ab­­läufe im Betrieb machen es notwendig, das Ressour­cenmanagement mithilfe von Computern effizienterzu gestalten. Das so genannte Enterprise ResourcePlanning (ERP) ermöglicht es auch kleineren Unter­nehmen und Handwerksbetrieben, durch entspre-chende Software ihre Effektivität erheblich zu steigern. ERP-Lösungen haben sich aus Produktions­pla­nungs- und Steuerungssystemen entwickelt: Sie soll-ten hier vor allem die Produktivität steigern und dieKapazitäten besser auslasten. Mittlerweile hat aucheine höhere Flexibilität für eine bedarfsgerechteFertigung stark an Bedeutung gewonnen. WeitereBestandteile sind zu ERP-Systemen hinzugekommen:Finanz- und Personalwesen, Logistik und Vertrieb.Zunehmend werden auch Internetshops angebun-den, wodurch eine zeit- und kostenintensive doppelteDatenhaltung entfällt und sich die Effektivität deut-lich steigern lässt.Praxisbeispiel ERP: Gut kalkuliertDie Vorteile eines intelligenten ERP-Systems hat auchein Handelsunternehmen aus Hannover erfahren. Diehier vorgestellte mittelständische GmbH vertreibtbeschichtete Holzplatten, die als Vorprodukt in derMö­belindustrie weiterverarbeitet werden. Die Artikelwerden direkt vom Lieferanten an den Kunden gelie-fert. Vor der Einführung des ERP-Systems musste dasUnternehmen eine Kalkulation für die Produkte aufBasis unterschiedlicher Lieferanten-Preislisten durch-führen. Anschließend wurde der Verkaufspreis er­­rech­­net und mittels Word-Dokument an den Kundenverschickt. Durch die Einführung des ERP-Systems wurdenPreiskalkulation, Angebotserstellung und Auftrags­überwachung vereinfacht, indem ein Preiskalkulatorerstellt wurde, der je nach Produkt die notwendigenAngebotspreise ermittelt. Die Angebote können jetztdirekt aus dem ERP-System per Fax oder E-Mail über-mittelt werden. Das neue ERP-System brachte eine weitere Er­­leichterung mit sich: Da das Unternehmen viele Kun­den im europäischen Ausland beliefert, musste in derVergangenheit die Rücksendung der unterschriebenenZollerklärung angefordert werden. Die Über­wachungder entsprechenden Fristen war aufwändig und mitKosten verbunden. Mithilfe des neuen ERP-Systemskonnte eine automatische terminliche Über­wachungder Zollerklärung eingeführt werden.ERP im DetailERP-Systeme sind komplexe Softwarelösungen, diedie betriebswirtschaftlichen Abläufe in einem Unter­nehmen steuern, kontrollieren und auswerten. Dabeiwird das gesamte betriebswirtschaftliche Handeln ineinem Gesamtsystem abgebildet, um eine doppelteDatenhaltung zu vermeiden. Ein besonderes Merk­„Eine integrierte Softwarelösung hilft uns, Prozesse, die im Tagesgeschäft anfallen,zu vereinfachen und weniger anfällig für Fehler zu werden. Dadurch steigern wir dieEffizienz unseres Unternehmens und können kundenorientierter arbeiten. Durch dieUnterstützung und Beratungsleistungen des NEG können wir Anpassungen schnellund kostengünstig umsetzen.“Oliver Urlaub, Geschäftsführer, Veitshöchheim bei Würzburg,Geschäftsführer SBU Schulungen GmbH
  • 5mal der ERP-Lösungen ist der integrierte An­­satz: ImGegensatz zu z. B. reinen Buchhaltungsan­wendungenkönnen alle Daten in Echtzeit von anderen Unter­nehmensbereichen genutzt werden.Freie Software auf dem VormarschERP-Software hilft Unternehmen, die bereits vorhan-denen Ressourcen für den betrieblichen Ablauf mög-lichst effizient einzuplanen. Freie ERP-Software bietetdarüber hinaus weitere Vorteile: Die Unternehmenhaben selbst die Möglichkeit, das Programm ihrenBedürfnissen anzupassen und Fehler eigenständig zubeheben. Zudem sind die Anschaffungskosten sehrgering. Dadurch entstehen Freiräume, die z. B. für dieoptimale Anpassung an die Geschäftsprozesse genutztwerden können. Dies wurde durch eine Umfrage desNEG unterstrichen: Über 96 Prozent der befragtenUn­­­­ternehmen bewerteten die Flexibilität als sehr wich­tig oder wichtig. Hingegen nur rund 70 Prozent hieltenden Kostenvorteil für wichtig.Koordiniert einsteigenFolgende drei Fragen sollten Unternehmen vor einemOpen-Source-Einsatz positiv beantworten können:3 Sind alle Geschäftsprozesse ausreichendbe­­schrieben?3 Lassen sich alle Anforderungen mit Open-Source-Software realisieren oder sind proprietäre Lösun­gen notwendig?3 Gibt es Erfahrungen im Einsatz von Open-Source-Software?Flexibilität in der AnpassungZugriff auf QuellcodeHerstellerunabhängigkeitKeine LizenzkostenQuelle: UmfrageNEG2010 Angaben in ProzentGrafik 2: Vorteile freier Software0 20 40 60 80 100i Weiterführende InformationenDie Auswahl und Einführung einer ERP-Lösungstellt hohe Anforderungen an ein Unternehmen.Leitfäden, Checklisten und Kriterienkataloge desNetzwerks Elektronischer Geschäftsverkehr bietenhier Unterstützung. Sie sind erhältlich unterwww.ec-net.de/erpKontaktDas Thema „ERP für den Mittelstand“ wird im NEG federführend von den Kompetenzzentren RECOOsnabrück und MECK Würzburg betreut. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:Uwe SalmKompetenzzentrumRECO OsnabrückTelefon: (0541) 9693 062E-Mail: u.salm@wt-os.deVolker DürrbeckKompetenzzentrumMECK WürzburgTelefon: (0931) 350 12 33E-Mail: vduerrbeck@wiinf.uni-wuerzburg.de
  • 6Kontakt gehalten.Kundenbindung für den MittelstandKäufer für die eigenen Produkte zu begeistern, ist dasA und O für Unternehmen. Diese dann aber auch lang­fristig zu halten, ist nicht immer selbstverständlich.Abhilfe schafft ein IT-unterstütztes Management derKundenbeziehungen: Es ermöglicht, Kunden überzahlreiche Kanäle passgenau anzusprechen und aufdiesem Weg möglichst nachhaltig zu binden. Kleine und mittlere Unternehmen sowie dasHandwerk müssen heute unter verschärften Wett­bewerbsbedingungen und permanentem Kosten­druck agieren. Während die Kundenloyalität abnimmt,wird die Gewinnung von Neukunden im Vergleichzum Erhalt bzw. dem Ausbau von Stammkundenüberproportional teuer. Hier besteht gerade für denMittelstand die Chance, sich durch aktives Kunden­beziehungsmanagement bzw. Customer RelationshipManagement (CRM) erfolgreich zu behaupten. Dergezielte Einsatz neuer Formen der Kundenkommu­ni­kation sowie professionell gestaltete Kontakte helfen,Kunden zu halten. Ein systematisches Kundenbeziehungsmanage­ment ermöglicht es Firmen, ihre Geschäftsbeziehun­gen zu den Kunden zu optimieren. Dafür stehen heutevielfältige Schnittstellen zur Verfügung: Marketing,Vertrieb/Außendienst, Service, Internetauftritt. DurchCRM ergeben sich rund um den Kunden vielfältigeMöglichkeiten, die u. a. die gezielte Akquise neuerKäufer, erleichtertes Handling von Marketing­Den Kunden effizient betreuenUm alle kundenrelevanten Informationen schnellbereitstellen zu können, empfiehlt es sich, diever­­schiedenen betriebswirtschaftlichen Soft­ware­­lösungen eng zu koppeln. Insbesondere ERP-Systeme (Enterprise Resource Planning) solltenmit der CRM-Lösung verknüpft werden. Dadurchwird eine doppelte Datenhaltung vermieden, diefehleranfällig und dadurch zeit- und kostenauf-wändig ist.
  • 7kampagnen, effiziente Bestandskundenpflege, Iden­tifizierung der wertvollen Kunden und Erhöhung derKundenbindung bzw. -zufriedenheit ermöglichen.Praxisbeispiel CRM: Gut verbundenEin familiengeführtes Bauunternehmen, das seit über100 Jahren am Markt ist, erstellt vor allem schlüssel-fertige Projekte im gewerblichen Hochbau.
Durchden Anspruch einer offenen und zuverlässigenKommunikation mit den am Bau beteiligten Partnernwurde eine Plattform zur Verbesserung derOrganisation der Projektabläufe, der Pflege derKundendaten sowie Nachunternehmer- undLieferantenrecherche gesucht. Die Anforderungen für ein solches System sindhoch: Neben der Pflege von Kundendaten sind auchProjektabläufe absolut transparent darzustellen.Informationen sollen für alle relevanten Kollegenverfügbar sein. Hierdurch kann zum Beispiel, wennein Mitarbeiter ausfällt, ein reibungsloser Projekt­ab­lauf gewährleistet werden. Zusätzlich sollen Informa­tionen über Projektaufträge und -akquisition undderen Beteiligte zentral verwaltbar sein und die pro-jektbezogenen Dokumente (E-Mails, Verträge, Bau­pläne etc.) in einem System abgelegt werden können.

 Um diese und alle weiteren Anforderungenabdecken zu können, setzt das Unternehmen heuteSoftware für das Kundenbeziehungsmanagementsowie eine angepasste Projektmanagementlösungein. Die kompletten Kunden- und Projekthistoriensind damit über eine zentrale Plattform zugänglich.Das erleichtert allen Beteiligten die täglicheProjektarbeit und Kundenbetreuung.Die wachsende Zahl von Nutzern sozialer Netz­werke und Blogs bietet die Möglichkeit, bestehen­de und potenzielle Kunden mit vielfältigenAk­­­tio­nen an sich zu binden.
Hersteller von CRM-Sys­te­men haben diesen Vorteil erkannt undFunktio­nen entwickelt, um über diese Wegebesser und effizienter mit dem Kunden agierenzu können.Social CRM – neue Wege zur KundenloyalitätWeiterführende InformationenZur Einführung geeigneter CRM-Lösungenstellt das NEG Leitfäden und Checklisten alsneutrale Hilfestellung bereit. Sie stehen unterwww.ec-net.de/crm kostenlos zur Verfügung.Ein umfassender Praxisleitfaden erläutert zumBeispiel die jeweiligen Stufen der CRM-Ein­führung im Unternehmen – von der Analyseim Vorfeld bis zur konstanten Optimierung imlaufenden Betrieb.iKontaktDas Thema Kundenbeziehungsmanagement wird im NEG federführend von den Kompetenzzentren RECOund KEGOM betreut. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:Uwe SalmKompetenzzentrumRECO OsnabrückTelefon: (0541) 9693 062E-Mail: u.salm@wt-os.deDorothea RiedelKompetenzzentrum ElektronischerGeschäftsverkehr Ober- und Mittelfranken(KEGOM) NürnbergTelefon: (0911) 242 954 80 E-Mail: riedel@kegom.de
  • 8Vor Ort bekannt.Regionales Internet-MarketingKunden nutzen zunehmend das Internet, um sich voreinem Kauf über Eigenschaften und Qualität des ge­­wünschten Produkts zu informieren. Studien zufolgewerden 51 Prozent aller Einkäufe im stationärenHandel vor Ort mithilfe des Internets vorbereitet. Diedabei gefundenen Produktinformationen, aber auchMeinungen und Erfahrungen anderer Kunden spie-len bei der anschließenden Kaufentscheidung einewichtige Rolle. Daher ist es auch für kleine und mitt-lere Unternehmen notwendig, das Internet als Infor­mations- und Kommunikationsweg mit (potenziel-len) Kunden zu nutzen. Als Problem wird oft die weltweite Ausrichtungdes Internets gesehen, während z. B. Handwerker undHändler eher Kunden einer bestimmten Region an­­sprechen. Nutzer, die sich im Netz informieren, suchenaber häufig auch nach regionalen Angeboten, umsich vor Ort beraten zu lassen. Eine Chance für dieregionale Kundenansprache über das Internet. Denn:Mit gezielten Mitteln lassen sich auch kleine Unter­nehmen gut in den Regionen auffinden. Entsprechendsollte der Glaser oder der Friseur anhand der Postleit­zahl oder eines Ortsnamens im Internet gesucht undgefunden werden können.Einfaches VorgehenWelche Internet-Marketinginstrumente für ein Un­­ternehmen interessant sind, hängt von verschiede-nen Rahmenbedingungen ab, z. B. Branche, Pro­dukte, Dienstleistungen, Kunden und Wettbewerber.Das Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr hatein vereinfachtes Vorgehen entwickelt, das Unter­nehmen in überschaubaren Schritten bei der Planungund Umsetzung von Internet-Marketing­instru­men­ten und deren Regionalisierung unterstützt.Gute ArgumenteEinige Gründe, warum eine regionale Ausrich­tungder eigenen Marketingaktivitäten im Internetvon Bedeutung ist:3 Um Kunden nicht mit Informationen zuüberladen.3 Um in der Vielzahl von Angeboten im Inter­net von (potenziellen) Kunden gefunden zuwerden.3 Um auch im Internet Marketingmaßnahmenwirtschaftlich durchzuführen.A. Vorbereitung: Wer sind Ihre (potenziellen)Kunden?B. Werden Sie im Internet präsent(Phase 1: Aufbau Webpräsenz)3 Schritt 1: Erste Schritte zur Webseite und/oder Blog3 Schritt 2: Vermarktung über Online-Shop bzw.ProduktkonfiguratorC. Erhöhen Sie Ihre Sichtbarkeit(Phase 2: Steigerung der Öffentlichkeitsarbeit)3 Schritt 3: Optimieren Sie Ihre Webpräsenz3 Schritt 4: Kundengewinnung und -pflege perE-Mail bzw. SMS3 Schritt 5: Vermarktung über Produkt- undPreissuchmaschinen„Regionale Internetwerbung ist wie der Betrieb einer Webseite in den 90er-Jahren: Werheute die richtigen Weichen stellt, verschafft sich für die nächsten Jahre einen starkenVorsprung gegenüber dem Wettbewerb.“Feliks Eyser, RegioHelden
  • 9D. Heben Sie sich vom Wettbewerb ab(Phase 3: Innovative Internet-Marketinginstrumente)3 Schritt 6: Persönliche Kundenkommunikationüber Social Media3 Schritt 7: Machen Sie mobilRegionalisierungsmethodenFür die Regionalisierung existieren drei grundlegen-de Methoden, die spezifisch auf jedes einzelne Inter­net-Marketinginstrument angewendet werden:3 Verwendung von regionalen Inhalten,z. B. zur Suchmaschinenoptimierung,3 Auswertung von ortsbezogenenInformationen, z. B. Analyse von IP-Adressenund GPS-Koordinaten,3 Nutzung von Benutzerprofilen.KontaktBei Fragen wenden Sie sich bitte an:Holger KettECC Stuttgart-Heilbronn c/oFraunhofer IAOTelefon: (0711) 970 24 15E-Mail: holger.kett@iao.fraunhofer.deiQuelle: FraunhoferIAOGrafik 3: Umsetzung eines Projektes für das regionale Internet-MarketingS 1.1S 2.2S 1.1S 2.1S 1.2 S 3.1S 3.2Foto- undVideoplattformen Online-Werbung(Banner/Microsites)Affiliate MarketingMobileMarketingProdukt-/ Preis-suchmaschinenSuchmaschinen-MarketingPortale (Branche/Zeitung/Region)WebseiteOnline-ShopBlog E-Mail-MarketingSchlüsselinstrumentedes Internet-MarketingErgänzendeInternet-MarketinginstrumenteFolge derUmsetzung (-splanung)Schritte im Rahmen derUmsetzung (-splanung)SMS-MarketingSozialeNetzwerke undCommunitiesSuchmaschinen-OptimierungPhase 1 Phase 2 Phase 3FeedsPodcastsVerbraucherportaleEmpfehlungswebseitenS 2.3Weiterführende InformationenDetails rund um das regionale Internet findensich unter www.ec-net.deEin Online-Ratgeber gibt unterhttp://rim.ecc-ratgeber.de wertvolle Tipps.Ergänzend wurde ein Leitfaden entwickelt, derein vereinfachtes Vorgehen bei der Planung undUmsetzung von Marketing­in­stru­menten imInternet bietet, relevante Internet-Marketing­instrumente beschreibt und Empfeh­lungen beider Umsetzung und Optimierung dieser Marke­tinginstrumente unter Berücksich­ti­gung regio-naler Aspekte liefert.
  • ­10Gut geschützt.IT-Sicherheit im UnternehmenOft haben sie leichtes Spiel: Viren und Trojaner drin-gen unbemerkt in IT-Systeme von Unternehmen einund richten dort großen Schaden an. Immer öfterkommen die Eindringlinge aber auch direkt durchdie Eingangstür. Kleine und mittlere Unternehmenhaben deshalb ihre Sicherheitsmaßnahmen in denletzten Jahren zunehmend erhöht. Abhilfe schafftaber nur ein umfassendes Sicherheitsmanagement. Die These, dass kleine und mittlere Unternehmenmit ihrer vernetzten IT-Landschaft für Angriffe allerArt uninteressant wären, hat sich als falsch erwiesen.Zwar hat sich die Sicherheitskultur kleiner und mit-telständischer Unternehmen sowie im Handwerk inden letzten Jahren stetig verbessert, allerdings kannsie allein keine Antworten auf die kommendenHerausforderungen geben. Die wachsende Mobilität der Mitarbeiter und dasvernetzte Arbeiten in Lieferantenketten sind zweiBeispiele, dass Unternehmen auch außerhalb ihresBetriebes für einen sicheren Datenverkehr sorgenmüssen. Ein rein technischer Fokus aber reicht nichtaus, um die Gefahren von außen und innen nachhal-tig abzuwehren. Die übergeordnete Informations-und Kommunikationssicherheit muss eine ganzheit-liche Managementaufgabe darstellen, wenn sie einUnternehmen zielführend und ökonomisch sinnvollschützen soll – Basisschutz gilt als Pflicht.Praxisbeispiel Sicherheit:Umfassenden Schutz schaffenDas hier vorgestellte Unternehmen kommt aus demBereich der Anlagen- und Komponententechnik. Eskonzentriert sich mit seinem Produkt-Know-how ins-besondere auf Prozessheizsysteme für global agierendeUnternehmen der Halbleiter-Branche. Mit vier Be­­schäftigten erstreckt sich das Aufgabenfeld des Un­­ter­­nehmens überwiegend auf ingenieurs-, steuerungs-und handelstechnische Tätigkeiten. Diese werdenmit relativ einfacher IT-Technik und durch Standard­software unterstützt. Im Rahmen des NEG-Verbund­projektes „Sichere E-Geschäftsprozesse in KMU undHandwerk“ wurde das Unternehmen dabei begleitet,ein umfassendes Sicherheitsmanagement zu erstellen. Bei einer Analyse wurde schnell erkannt, dassüber das Internet eingeschleuste Schadsoftware einbesonderes Sicherheitsrisiko für die Unternehmens­daten darstellt. Dies konnte durch eine Reihe vonMaßnahmen schnell minimiert werden: So sind dasinterne produktive Netzwerk und das Netzwerk fürden Zugang zum Internet physisch voneinandergetrennt. Der Austausch von Daten über das Internetist derzeit noch gering. Der Bruch in der Informa­tions­„Die Informationstechnik hat alle Bereiche unseres Unternehmens durchdrungen. DieArbeit in den Netzwerken, zum Beispiel im Automotiv-Bereich, stellt hohe Anforderun­genan Qualität, Sicherheits- und Risikomanagement. Wir haben erkannt, dass für unserUnternehmen IT-Sicherheit nicht nur technikbezogen, sondern ganzheitlich mit denMaßnahmen eines sicheren Produktions- und Prozessablaufs nach innen und nachaußen umzusetzen ist. Das Projekt ‚Sichere E-Geschäftsprozesse in KMU und Handwerk‘ des NetzwerksElektronischer Geschäftsverkehr ist ein praktischer Ansatz, um in kleinen und mittle-ren Unternehmen mit verträglichem Aufwand die Sicherheitskultur zu verbessern unddem Geschäftsinhaber und IT-Verantwortlichen dazu wertvolle Hinweise zu geben.“Dipl.-Ing. Holger Neuber, Geschäftsführer der richter & heß Verpackungs-Service GmbH
  • 11verarbeitungskette, der durch die Trennung derNetzwerke entsteht, wirkt sich deshalb nicht auf dieGeschäftsabläufe aus. Notwendige Daten werden mit-tels USB-Speicherstick zwischen beiden Netzwerkenausgetauscht. Da der Inhalt eines USB-Sticks beijedem Schreib- und Lesevorgang mittels aktuellerSchadsoftware-Signaturen geprüft wird, ist das pro-duktive Netzwerk gut geschützt. Direkte Angriffeüber das Internet auf das interne Netzwerk sinddamit so gut wie unmöglich. Die Überwachung derUSB-Schnittstelle kann vom Systemadministrator mitrelativ geringem zeitlichen Aufwand durchgeführtwerden. In Hinblick auf das künftige Unternehmens­wachstum und auf die zunehmende Bedeutung desInternets für die Kommunikation wurden Lösungenerarbeitet, die die physische Trennung zwischen ex­­ter­nem und internem Netzwerk mittelfristig aufhe-ben können.Sicherheit: USB-Anschluss als Einfallstor60 Prozent der Unternehmen besitzen laut einer NEG-Studie keine Zugriffsbeschränkungen bei der Firmen-Hardware, z. B. bei USB-Anschlüssen. Alle Mitarbeiterkönnen diese Schnittstellen ohne jegliche Sperr­me­cha­nismen verwenden. Immerhin können in jedemsechsten Unternehmen USB-Anschlüsse und optischeLaufwerke (z. B. CD oder DVD) nur mit vorheriger Frei­­gabe durch den zuständigen Systemadministratorgenutzt werden.0 20 40 60 80USB-Anschlüsse sind komplett deaktiviertZugriff auf USB-Anschlüsse nurmit registrierten USB-Sticks*Zugriff auf USB-Anschlüsse und Laufwerk(z. B. DVD) nur mit Freigabe durch AdministratorUneingeschränkter Zugriff derHardware durch alle MitarbeiterHardwarezugriff in vollem Umfangmit Administratorrechten2008: n = 158, 2009: n = 356, 2010: n = 226, *2008 nicht abgefragtQuelle: Studie „Netz- und Informationssicherheit in Unternehmen 2010“ des Netzwerks Elektronischer Geschäftsverkehr, ECC Handel, 2010.Angaben in Prozent2010 2009 2008Grafik 4: Sicherheit „Hardwarezugriffsbeschränkungen“6,24,59,58,45,117,717,119,659,362,964,68,410,46,3KontaktDas Thema „Netz- und Informationssicherheit“wird im NEG federführend von den Kompetenz­zentren ECC Handel Köln, MECK Würzburg undSAGeG Chemnitz betreut und von der FH Gelsen­kirchen sowie vom TeleTrusT Deutschland e. V.unterstützt. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:Dagmar LangeSAGeG, c/o IHK ChemnitzTelefon: (0371) 690 012 11E-Mail: langed@chemnitz.ihk.deWeiterführende InformationenDetails zum Thema „Netz- und Informations­sicher­heit“ und praxisnahe Handlungsanleitungen fürviele Branchen finden Unternehmen unterwww.ec-net.de/sicherheit sowie unter bit.ly/it-sicherheiti
  • 12Auf Draht ohne Draht.RFID im MittelstandOb bei der Rückverfolgung von Waren, der lücken­losen Temperaturkontrolle oder bei der Bestands­­kon­trolle in Lagerhallen: Radiofrequenz-Identifikation(RFID) hilft, Materialbewegungen im Blick zu behal-ten. Die Technik ermöglicht die Identifikation vonWaren per Funk, unterstützt aber auch beispielsweisebei Zugangskontrollen, Zeiterfassung oder Dieb­stahl­schutz. RFID ist nicht mehr nur für Großunternehmenein Thema, sondern wird inzwischen auch im Mittel­stand erfolgreich eingesetzt. Kleine und mittelstän­dische Unternehmen, z. B. Automobilzulieferer,profitieren vom Einsatz der Technologie u. a. im Pro­duk­tionsbereich. Der innerbetriebliche Materialflussgewinnt an Transparenz und interne sowie externeLieferketten lassen sich optimal überwachen undsteuern. RFID ermöglicht es, Objekte per Funkübertra­gungkontaktlos zu identifizieren und zusätzliche Informa­tionen über das Objekt – wie beispielsweise seinenTransportweg – zu lesen und zu speichern. Ein RFID-System in der einfachsten Form besteht aus drei Ele­menten: einem RFID-Transponder, einem Lesegerätund einer Software im Hintergrund, beispielsweisezur Führung einer Warenwirtschaft, meist unterstütztdurch eine zwischengeschaltete Software (Middle­ware).3 Berührungslose Erfassung der Daten ohne Sichtkontakt Je nach Art des Transponders können Lesereichweiten bis zu etwa 100 Metern erreicht werden.3 Elektronisches Programmieren und Speichern von Daten Transponder können einfach oder mehrfach beschrieben werden.3 Geringe Anfälligkeit der Transponder gegen äußere Einflüsse Transponder sind gegen Nässe oder Verschmutzung unempfindlich. In der Umgebung von Metallen oderFlüssigkeiten ist für eine geeignete Abschirmung zu sorgen.3 Pulkerfassung Mit RFID können Daten auf unterschiedlichen Trägern gleichzeitig in einem Pulk erfasst werden.Eigenschaften von RFID„Die Systeme haben sich innerhalb weniger Monate amortisiert, von der Stress­minimierung und der Zufriedenheit der Mandanten ganz zu schweigen.“Axel Bartsch, Rechtsanwalt
  • 13Grafik 5: RFID-FlussdiagrammEPCPalette/Karton mitRFID-TransponderEPC-InformationenLieferant, HerstellerLieferscheinnummer,Artikelnummeretc.Quelle: Metro AGLesegerät amWE-, WA-PortalMiddlewareWarenwirtschafts-systemEPC1 2 3 4Praxisbeispiel RFID:Gefunden – RFID in der VerwaltungRFID-Technologien werden nicht mehr nur in derLogistik, der Fertigung oder der Produktion einge-setzt. Heute finden sich RFID-Technologien in Ge­­schäftsprozessen von Laboren und Kranken­häusernwie auch in Akten, Ordnern und Unterlagen vonRechtsanwaltskanzleien, Justizverwaltungen – undbeispielsweise auch des Büros des Regierenden Bür­germeisters von Berlin. Viele Vorgänge in Verwaltungen werden heuteelektronisch erfasst. Dennoch sind diese auch in Ord­nern physisch abgelegt. Durch die Kennzeichnungvon Akten mit RFID-Etiketten und die Ausstattungvon Arbeitsplätzen mit Lesegeräten lässt sich der Auf­bewahrungsort von Akten bei einer späteren Suche ineinem Raumplan darstellen und zügig finden. Über die Identifikation der Akte lassen sich darü-ber auch am Bildschirm gleich der passende Vorgangaufrufen und Arbeitsvorgänge richtig zuordnen.iDiktate am Computer können so von Anbeginn mitder Akte verknüpft, eingescannte Dokumente undelektronische Texte, Wiedervorlagen und erfassteArbeitszeiten automatisch in der jeweils zugehörigenelektronischen Akte gespeichert werden. Das RFID-basierte System schafft einen nahezumedienbruchfreien Geschäftsprozess in der Verwal­tung von Dokumenten. Durch das System lassen sichvor allem lange und unnötige Suchvorgänge vermei-den. Auch die Suche nach dem richtigen Speicherortauf dem Computer oder auf dem Server lässt sich mitdem System vermeiden. Zusätzlich kann das Systemeine Reihe wichtiger Aufgaben und Funktionen auto-matisch übernehmen; hierzu zählen vor allem dieTerminkontrolle und -erinnerung.Weiterführende InformationenUnter www.rfidatlas.de finden Unternehmen alsHilfestellung eine ausführliche Sammlung anPraxisbeispielen aus unterschiedlichen Branchen;des Weiteren einen Leitfaden zur Einführung vonRFID und diverse Merkblätter.KontaktDas Thema „RFID für den Mittelstand“ wird im NEG federführend von den Kompetenzzentren EC-RuhrDortmund, ECC Stuttgart-Heilbronn und eComm Brandenburg betreut. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:Holger SchneiderEC-Ruhr, c/o FTK Forschungsinstitut fürTelekommunikation e.V., DortmundTelefon: (0231) 975 056 21E-Mail: hschneider@ftk.de
  • 14Die Rechnung, bitte.Elektronische Rechnungsabwicklungfür den MittelstandSchätzungsweise 28,5 Milliarden Papierrechnungenwerden derzeit pro Jahr in Europa versandt. Die Kos­ten dafür sind erheblich – neben den Ausgaben fürPorto und Papier auf der Seite des Rechnungsstellersentstehen bei der papierhaften Rechnungsabwick­lung unnötige Medienbrüche. Die Folge sind zeit- undkostenaufwändige sowie fehleranfällige manuelleProzesse. Eine Alternative bietet die elektronischeRechnung (E-Rechnung). Mit ihr lassen sich erheb­liche Kosten sparen, und sie bietet die Möglichkeit,sich vom Wettbewerb abzuheben.Anforderungskriterium bei derLieferantenauswahlDer Nutzen elektronischer Rechnungen kann sichjedoch erst voll entfalten, wenn möglichst vieleGeschäftspartner in die neuen Prozesse einbezogenwerden. Darum spielt die Akzeptanz elektronischerRechnungen auch bei der Auswahl der Lieferanteneine immer größere Rolle. Ein Grund mehr, dass Unter­nehmen sich für die E-Rechnung und ihre Vor­teileinteressieren.Praxisbeispiel E-Rechnung:Betont natürlich.Das mittelständische Unternehmen ist Hersteller vonPflastersteinen, Terrassenplatten und Wandele­men­ten aus Beton und entschloss sich auf Initiative dergrößeren Einkaufsgesellschaften der Branche zurEinführung des elektronischen Rechnungsversandesper EDI (elektronischer Datenaustausch). Trotz hoher Investitionskosten überstieg derNutzen schnell den notwendigen Aufwand. Mit demQualifizierte elektronische SignaturenMithilfe von qualifizierten elektronischen Signa­tu­ren kann festgestellt werden, ob die Rech­nungs­daten tat-sächlich vom angegebenen Empfänger stammen (Echtheit der Herkunft) und ob die In­­hal­te auch nicht verän-dert wurden (Unver­sehrt­heit des Inhalts). Auf eine qualifizierte elektronische Signatur kann in den folgen-den Fällen verzichtet werden:3 Wenn Rechnungen von Standard-Fax zu Standard-Fax übermittelt werden.3 Wenn zwischen Rechnungssteller und Rech­nungsempfänger ein anderes Verfahren vereinbart wurde,um die Echtheit der Herkunft und die Unversehrtheit des Inhalts beim elek­­tronischen Datenaustausch(EDI) zu gewährleisten.Zur Erstellung qualifizierter elektronischer Sig­na­­turen werden ein Kartenlesegerät, eine Chip­kar­te und einelektronisches Zertifikat eines Trust Cen­ters benötigt. Mit dem Kartenlesegerät wird ein geheimer (privater)Schlüssel auf der Chipkarte ausgelesen, mit dem die Rechnung signiert wird. Das Zertifikat enthält den zuge-hörigen öffentlichen Schlüssel, mit dem der Rechnungsempfänger die Echtheit der Herkunft prüfen kann.„Bevor man sich an eine Umsetzung macht, sollte man sich mit Unternehmen aus-tauschen, die bereits die elektronische Rechnung verwenden. Aus den Erfahrungender anderen Unternehmen kann man vieles auf seine eigene Umsetzung übertragen.“Christian Diephaus, Geschäftsführer Diephaus Betonwerk GmbH, Vechta
  • 15Grafik 6: Papierbasierte Abwicklung im VergleichPapierbasierte RechnungsstellungErstellenRechnungssteller RechnungsstellerRechnungsempfänger BankRechnungs-steller/PostErstellenDaten-übermittlungEingang undVerbuchungFreigabe derZahlungAbwicklung VerbuchungAutomat.Abgleichoffene PostenDruck,KuvertierungVersandErfassen,prüfenverbuchenFreigabeder ZahlungAbwicklung VerbuchungAbgleichoffenePostendurchschnittliche Bearbeitungsdauer 12 TageElektronische RechnungsstellungQuelle: Skiera, Bernd (2001): Neue Chancen für Intermediäre in der Financial Supply ChainProzessdauer 1 TagRechnungssteller RechnungsstellerRechnungsempfänger Bank= Ineffizienzenelektronischen Rechnungsversand konnten dielaufenden Kosten reduziert und Bearbeitungsfehlerminimiert werden. Außerdem wurden weitereGroß­kunden angebunden. So amortisierte sich dasGe­­samtprojekt bereits nach 34 Monaten.Auch einfache Lösungen könnenVorteile bieten Es muss jedoch nicht immer eine vollständigelektronische Rechnungsabwicklung sein. Auch derRechnungsaustausch auf Basis von E-Mail ist ein ein-faches und zugleich wirtschaftliches Verfahren mitrelativ geringen Investitionskosten. Es ist jedoch zu beachten, dass beim Versandvon elektronischen Rechnungen an Unternehmenbe­­stimmte rechtliche Anforderungen erfüllt seinmüssen, damit der Rechnungsempfänger die bezahlteUmsatzsteuer als Vorsteuer bei seinem Finanzamtgeltend machen kann. Die Voraussetzungen hierfürkann die qualifizierte elektronische Signatur bieten.Unterstützung durch Softwareund DienstleisterEs bietet sich eine Reihe von Möglichkeiten, elektro-nische Rechnungen entweder mithilfe von Software-Lösungen oder mithilfe externer Dienstleister relativeinfach und rechtskonform abzuwickeln. Durch dieseLösungen werden Rechnungssteller und -empfängervon komplexen Aufgaben entlastet. Dabei existierenam Markt auch Lösungen für Kleinstunternehmer, dieschon bei einer geringen Rechnungsanzahl sinnvolleingesetzt werden können.KontaktDas Thema ElektronischeRechnungsabwicklung wirdfederführend vom Kompetenz­zentrum ECKORegensburg koordiniert. Fragen beantwortet:Silke WeisheitECKO Regensburgc/o ibi research an der UniversitätRegensburg GmbHTelefon: (0941) 943 1922E-Mail: team@elektronische-rechnungsabwicklung.deiWeitere InformationenDie Informationsreihe „Elektronische Rech­nungs­abwicklung – einfach, effizient, sicher“ gibt pra-xisnah Antworten auf die wichtigsten Fragen zuden Rahmenbedingungen, umfassende Hin­weiseund Tipps sowie einen neutralen Überblick übergeeignete Dienstleister. Sie finden sie unter:www.ec-net.de/e-rechnung
  • 16Bestens informiert.Frauen im HandwerkSie sitzen oft in der Schaltzentrale: Frauen nehmen inHandwerksbetrieben vielfach eine Schlüsselrolle ein.Als selbstständige Betriebsinhaberinnen, Unterneh­merfrauen, Gesellinnen oder Auszubildende über-nehmen Frauen vielfältige Führungs- und Manage­mentaufgaben im Handwerk. Dabei sind sie meist in ein vernetztes Büro einge-bunden, das als Schaltzentrale des Betriebes funktio-niert. Den Handwerksunternehmen bleibt im Alltags­geschäft aber oft nicht die Zeit, sich über den richtigenIT-Einsatz Gedanken zu machen. Für gezielte Weiter­bildungen fehlt meist die Zeit. Mahnungen und Rechnungen werden weiterhinmit altbekannten, aufwändigen Tabellen geführt, derInternet: Nicht nur global, sondern auch lokalDie meisten Handwerksbetriebe suchen ihreKunden meist im lokalen Umfeld, in der Region,der Stadt oder sogar im Stadtteil. Eine Webpräsenzallein wird den Aktionsradius zwar nicht erhö-hen, es besteht aber der entscheidende Vorteil,sich überhaupt in der Region zu zeigen. Die oderder Suchende muss sich nicht mehr auf Empfeh­lungen verlassen oder in den Gelben Seiten nach-schlagen, sondern kann die gewünschte Informa­tion in Suchmaschinen, Online-Katalogen undPortalen finden. So kann sich der Interessentbereits online über die Leistungen und Produkteinformieren.„Wir wollten mit unserer Seite einen Vorgeschmack auf unsere Vielzahl an Kompetenzengeben. Der Kunde erhält bei uns eine individuelle Leistung, die vorrangig auf Vertrauenbasiert. Dieses Vertrauen wollen wir mit unseren Internetseiten vermitteln und ihm denersten Schritt in den Salon erleichtern. Durch das persönliche Gespräch mit unserenKunden haben wir nicht nur gemerkt, dass die Seite angenommen wird, sondern dass wirpotenzielle Neukunden über das Internet gewinnen können.“Doris Fuchs, Friseurin und Inhaberin Art of Hair, Trier
  • 17lang geplante Internetauftritt bleibt auf der Strecke.Dabei zeigen konkrete Beispiel aus der Praxis, dasssich die Optimierung durch IT lohnt und das Internetauch für vermeintlich EDV-freie Berufe nutzen lässt.Passgenaue Angebote des Projektes „Femme digitale“sollen Ihr Wissen zum IT-Einsatz im Büro verbessernund dabei helfen, die Unternehmensabläufe zu opti-mieren.Praxisbeispiel Handwerk:Gezielt informiert zum FriseurEs gibt Berufszweige, die kann kein noch so guterComputer ersetzen. Das hier vorgestellte Unterneh­men kommt aus dem Friseurhandwerk und machtdeutlich, dass auch diese Berufsgruppe das Internetsinnvoll nutzen kann. Mit einer vielfältigen Website hat sich das Unter­nehmen die umfangreiche Information des Kundenim Vorfeld des Friseurbesuchs auf die Fahnen ge­­schrieben. Die Website bietet so die Möglichkeit, sichbereits vorab über aktuelle Trendfrisuren oder Pflege­produkte zu informieren. Eigene Frisurenbeispielemit Fotos im Vorher-Nachher-Look machen die indi-viduelle Veränderung nicht nur für jedermann on­­line sichtbar, sondern geben dem potenziellen Neu­kunden Vorabinformationen über die angebotenenDienstleistungen und machen so den Friseurbesuchzu einem virtuellen Erlebnis.Website: Das Ziel im Auge behaltenWie der Sanitärbetrieb typischerweise Bäder undHeizungen auf seiner Website tabellarisch an­­führt, müssen auch Dienstleister ihre Angebotemöglichst übersichtlich darstellen. Allzu oft ver-lieren die Betriebe aber aus den Augen, mit wel-cher Zielsetzung sie ihr Unternehmen ins Netzbringen wollen – nämlich um Aufmerksamkeitfür das Unternehmen zu erzeugen, das Image zustärken und letztlich Geld zu verdienen. Mit pro-fessionellen und übersichtlich strukturiertenInhalten kann eine Seite beim Kunden bereitseine Visitenkarte hinterlegen, Seriosität vermit-teln und Vertrauen beim Besucher herstellen.Weitere InformationenDas Netzwerk Elektronischer Geschäfts­ver­kehrunterstützt mit seinem Projekt „Femme digitale“Frauen im Handwerk dabei, die PC-Nutzung inder täglichen Büroarbeit zu optimieren und daseigene Unternehmen gut im Internet zu präsen-tieren. Femme digitale erleichtert Handwerks­unter­nehmen den Einstieg in den elektronischenGeschäftsverkehr durch Beratung, Handlungs­empfehlungen und Veranstaltungen. DasMaterialangebot reicht von Broschüren, Online-Lernvideos und CD-ROMs bis hin zu Checklistenfür die Themenfelder „Das ideale Büro“, Online-Marketing, E-Vergabe sowie Mobiles Arbeiten imHandwerk. Infos unter www.femme-digitale.deiKontaktDas Thema „Femme digitale“ wird im NEG federführend vom Kompetenzzentrum MÜKE betreut.Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:Norbert SpeierKompetenzzentrum MÜKEc/o Handwerkskammer Münster in der Emscher-Lippe-RegionVom-Stein-Straße 3445894 GelsenkirchenE-Mail: norbert.speier@hwk-muenster.deTelefon: (0209) 380 77 22
  • 18Gut beraten.Das Netzwerk Elektronischer GeschäftsverkehrInformieren, beraten und über erfolgreiche E-Busi­ness-Projekte berichten – dies sind die Aufgaben desNetzwerks Elektronischer Geschäftsverkehr (NEG).Bundesweit stehen die Kompetenzzentren kleinenund mittleren Unternehmen sowie Handwerks­be­trieben in allen Fragen rund um E-Business zur Seite. Das Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr isteine Förderinitiative des Bundesministeriums fürWirtschaft und Technologie. Seit 1998 unterstützt eskleine und mittlere Unternehmen dabei, E-Business-Lösungen einzuführen und zu nutzen.Beratung vor OrtDas NEG informiert mit seinen über das gesamteBundesgebiet verteilten, regionalen Kompetenz­zentren kompetent, neutral und praxisorientiert –auch vor Ort im Unternehmen. Darüber hinaus stelltdas Branchenkompetenzzentrum ECC Handel seinKnow-how für kleine und mittlere Unternehmen zurVerfügung. Das Netzwerk unterstützt Mittelstand und Hand­werk durch Beratungen, Vorträge, Workshops undPublikationen für die Praxis. Über 300.000 Unter­nehmen haben bisher schon die Angebote des NEGfür sich entdeckt und genutzt.Die ThemenDas Netzwerk bietet über eine Einstiegsberatung hin-aus vertiefende Informationen zu folgenden Themen:3 Kundenbeziehung/CRM und regionalesMarketing3 Netz- und Informationssicherheit3 Kaufmännische Software/ERP3 Elektronische Rechnungsstellung3 RFID für den Mittelstand3 IT-Kompetenz für Frauen im Handwerk/FemmedigitaleDer NEG Website Award zeichnet jedes Jahr herausra-gende Internetauftritte von kleinen und mittlerenUnternehmen aus. Die jährliche Studie „Elektronischer Geschäfts­verkehr in Mittelstand und Handwerk“ erhebt In­­for­mationen, wie E-Business-Lösungen in Mittelstandund Handwerk genutzt werden und welche Themendort gefragt sind. Im Internet können Unternehmen unterwww.ec-net.de neben Terminen und den Ansprech­partnern in ihrer Region auch alle Publikationen undMaterialien einsehen und für den eigenen Gebrauchherunterladen.Verschiedene Online-Ratgeber ergänzen denInternetauftritt des NEG:3 Thema „Internetauftritt“:http://ratgeber.website-award.net3 Thema „Regionales Internet-Marketing“:http://rim.ecc-ratgeber.de3 Thema „E-Mail-Management“:http://www.emr.zetis.de/3 Thema „Newsletter“:http://newsletter.zetis.de/
  • 19Grafik 7: Kompetenzzentren
  • 20Nachgefasst.Die jährliche NEG-UmfrageSie sind das Rückgrat der deutschen Wirtschaft:97,8 Prozent der Unternehmen haben nur bis zu zehnMitarbeiter. In vielen Studien werden die Bedürfnissekleiner Unternehmen aber meist nur unzureichendberücksichtigt. Das NEG führt deshalb jährlich dieErhebung „Elektronischer Geschäftsverkehr in Mittel­standundHandwerk–IhreErfahrungenundWün­sche“speziell bei kleinen und mittleren Unter­neh­men durch.Grafik 8: E-Business-Nutzung im MittelstandDas Interesse an den einzelnen E-Business-Themen variiert bei den Unternehmen. Die jeweilige Nutzungeinzelner Anwendungen nimmt dabei im Laufe der Zeit unterschiedlich stark zu.Quelle: Studie „Elektronischer Geschäftsverkehr in Mittelstand und Handwerk 2010“ des Netzwerks Elektronischer Geschäftsverkehr, ECC Handel, 2010.0 1 2 3 4 5Datenaustauschmit ExternenSchutzmaßnahmen zurSicherung Ihrer DatenOnline-BankingSchutzmaßnahmen vorAngriffen aus dem NetzE-Mail-KommunikationTop 5 der häufig genutztenInternetanwendungen 2010 und 20120 1 2 3 4 5Elektronische Unter-stützung der LogistikB2G: Business-to-Government-PlattformenB2C: Business-to-Customer-PlattformenElektronische Unterstützungder RessourcenplanungWeb-2.0-Elementeauf der WebsiteTop 5 der selten genutztenInternetanwendungen 2010 und 2012Heutige Nutzung Nutzung in zwei Jahren4,264,604,114,544,024,253,864,443,734,191,882,911,882,561,852,481,712,421,572,16Computerspionage: Ein heißes Eisen, gerade für KMU.Andreas Duscha arbeitet seit 2004 beim ECC Handel, das er seit Oktober 2010leitet. Er erklärt, warum das Thema Computerspionage in der aktuellen NEG-Umfrage aufgegriffen wird.Mittelstand und Handwerk nutzen zunehmend internetbasierte Technologien. Dies eröff-net ihnen aber nicht nur neue Chancen, sondern erhöht auch das Risiko eines Schadensdurch wirtschaftskriminelle Handlungen. In den vergangenen fünf Jahren ist die Zahl derFälle, in denen das Internet als Tatmittel genutzt wurde, um ein Vielfaches gestiegen. Viele Unternehmen unterschätzen den Wert ihrer Unternehmensdaten. Dies öffnetKriminellen Tür und Tor zum Datendiebstahl. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt scheinenhauptsächlich größere Unter­nehmen auf umfassende Sicherheitskonzepte zurückzugrei-fen. Dies liegt vor allem daran, dass kleine und mittlere Unternehmen meist nicht übereine eigene IT-Abteilung oder die notwendigen Ressour­cen an Zeit, Geld und Arbeitskraftverfügen, um sich von IT-Dienstleistern betreuen zu lassen oder aufwändige Lösungenumzusetzen. Im Rahmen des aktuellen Schwerpunktthemas „Com­puterspionage“ liefert die NEG-Umfrage daher einen Überblick über die Situation speziell in kleinen und mittleren Unter­nehmen und trägt dazu bei, dass ge­­zielt Informationen zur Bekämpfung und Präventionvon Computerspionage bereitgestellt werden können.Andreas Duscha
  • 21 Unter Leitung des E-Commerce-Center Handel(ECC Handel) beteiligen sich jedes Jahr mehrere tau-send Unternehmen aus Mittelstand und Handwerkan der Umfrage. Die Erkenntnisse dienen als Grund­lage für die Gestaltung des kostenfreien Beratungs­angebots des NEG und bieten Teilnehmern daher dieGelegenheit, das Informationsangebot mitzubestim-men und an ihren Bedürfnissen auszurichten. Die ge­­wonnenen Ergebnisse liefern fundierte Hinter­grund­informationen zu aktuellen Fragen des deutschenMittelstands. Neben der kontinuierlichen Erhebung des Inter­netnutzungsverhaltens und des Informationsbedarfswird ein jährlich wechselndes Schwerpunktthemagesetzt. Während im Jahr 2009 der Einsatz von Web­analyse-Tools eingehend untersucht wurde, stehen2010 Fragestellungen zum Thema Computerspionagein KMU im Fokus der Untersuchung.Bestens informiert.Die Ergebnisse der NEG-UmfrageDer umfassende Berichtsband „ElektronischerGeschäftsverkehr in Mittelstand und Handwerk“erscheint im vierten Quartal jedes Jahres und kannauf der Website des Netzwerks ElektronischerGeschäftsverkehr (www.ec-net.de) und beim ECCHandel (www.ecc-handel.de) kostenfrei herunter­geladen werden. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergeb­nis­se in Form eines Management Summary wirdbe­gleitend zum Berichtsband veröffentlicht undeben­falls zum kostenfreien Herunterladen bereit-gestellt.Status quo in Sachen E-BusinessWussten Sie, dass3 dasInternetamintensivstenzuKommunika­tions­zwecken genutzt wird, aber auch derDa­­ten­austausch mit Externen sowie Schutz­maß­nah­men vor Angriffen aus dem Netz undzur Daten­sicherheit bereits sehr häufigAnwen­dung finden? Mit einem hohen Inte­-gra­tions­aufwand verbundene Anwendungen,wie z. B. die elektro­nische Unterstützung derRessour­cen­planung oder der Logistik, bleibenbisher von KMU nahezu ungenutzt.3 ein hoher Informationsbedarf von Mittelstandund Handwerk sowohl hinsichtlich fortschritt­licher Techno­logien besteht, wie z. B. zu Web-2.0-Elementen oder Mobile Business, als auchzu standardisierten Prozessen, wie z. B. elek­tronische Ressourcenplanung oder Logistik?AberauchzurNutzungdesInternetsalsWerbe­kanal werden vermehrt Informationen nach-gefragt.3 für über die Hälfte aller Betriebe Computer­spio­nageeineRollespielt?Jedochhabenbisherinsgesamt nur 22,4 Prozent der befragten Un­­ternehmenSicherheitsmaßnahmenumgesetzt.3 die Dienstleistungs- und Industriebranche sichintensiv mit dem Thema Computerspionageauseinandersetzt? So verfügt über ein Drittelder befragten Unternehmen bereits überSicherheitsmaßnahmen – im Vergleich zulediglich jedem fünften Handwerksbetrieb.KontaktDie NEG-Umfrage wird federführend vom ECC Handel durchgeführt.Fragen zur Erhebung und den Ergebnissen beantwortet:Dipl.-Kffr. Aline EcksteinE-Commerce-Center Handel am Institut für Handelsforschung, KölnTelefon: (0221) 943 607 70E-Mail: a.eckstein@ecc-handel.dei
  • 22Ausgezeichnet.NEG Website AwardSie sind die Visitenkarte eines Unternehmens: Inter­netauftritte gehören zu den zentralen Kommunika­tionsmitteln, um Kunden zu erreichen und zu bin-den. Welche Lösungen sich für kleine und mittlereUnternehmen besonders anbieten, präsentiert jähr-lich der NEG Website Award. Das Internet ist im Mittelstand angekommen –und das nicht nur in Form von E-Mail-Nutzung oderDatenaustausch mit Kunden und Lieferanten. Eineeigene Webseite ist als Mittel der modernen Kunden­kommunikation und Produktpräsentation nicht mehrwegzudenken. Immer häufiger findet der Kunde überdas Netz zum Produkt. Er erwartet, rund um die Uhrund von jedem Ort aus Informationen beziehen oderEinkäufe via Internet tätigen zu können. Benutzerfreundlichkeit, Aktualität, konsequenteZielgruppenansprache, klare Darstellung der ange-botenen Leistungen sowie eine ansprechende Gestal­tung sollten bei der Konzeption eines Auftritts imVor­dergrund stehen. Nur wer diese Anforderungenan eine Webseite erfüllt, hat Chancen, dass aus einemBesucher ein Stammkunde wird. Der durchdachteInternetauftritt ist gerade in schwierigen Zeiten einentscheidender Wettbewerbsfaktor, um Kunden andas Unternehmen zu binden.Der NEG Website AwardDas Internet bietet mittelständischen Unternehmendie Chance, durch den Einsatz von Webtechnologienneue Marktpotenziale für sich zu erschließen. Oftfehlt es den Unternehmen aber an Wissen und Qua­litätsbewusstsein, was einen professionellen Web­auftritt auszeichnet. Mit dem NEG Website Award hatdas Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr einenWettbewerb ins Leben gerufen, der Unter­nehmenprämiert, die dieses Potenzial auf vorbildliche Weisefür sich nutzen. Er möchte die Bedeutung eines gutgemachten Internet-Auftritts verdeutlichen und zurstärkeren Nutzung des Internets anregen. Die ausgezeichneten Webseiten sollen zeigen,wie elektronische Medien als Marketing- und Ver­triebs­instrument eingesetzt werden können und wiezielgruppenorientierte Information und Kommu­ni­kation aussehen kann. Die bisher ausgewählten Preis­träger verdeutlichen, dass kreative und technisch an­­spruchsvolle Webseiten auch für kleine Unter­neh­menfinanzierbar sind und einen großen Anteil zum wirt-schaftlichen Erfolg beitragen können. Sie dienen alsPraxisbeispiel und Anregung für andere Unterneh­men,die von den Erfahrungen und Innovationen profitie-ren und auf diese Weise ihre Wettbewerbsfähigkeitsteigern können.
  • 23Kriterien des WettbewerbsTeilnehmen können Unternehmen mit bis zu 250 Mit­arbeiterinnen und Mitarbeitern, die einen Jahres­um­satz von 50 Millionen Euro nicht überschreiten. Zu­­nächst prämieren die NEG-Kompetenzzentren in 13Landeswettbewerben ihre Preisträger. Im Anschlussermittelt eine Jury aus allen Landessiegern die Bun­des­sieger. Zusätzlich wird zusammen mit Medien­partnern ein Publikumspreis per Online-Abstimmungvergeben.Die Qualität der eingereichten Websites wird nachfolgenden Kriterien bewertet:3 Zielgruppenansprache, Inhalt, Mehrwert3 Benutzerfreundlichkeit(Funktion, Navigation, Formales, Sicherheit)3 Darstellung, Gestaltung3 Technische Umsetzung3 Interaktivität, Reaktion3 RechtskonformitätDabei ist die Aufbereitung der verfügbaren Informa­tionen rund um die Produkte beziehungsweise Dienst­leistungen ebenso relevant wie die technische Um­­setzung geeigneter Funktionalitäten – unabhängigdavon, ob die Webseite zur reinen Unternehmens­kommunikation, zu Geschäftstransaktionen oderauch zum Vertragsabschluss genutzt werden kann.7 Fehler des Webdesigns3 Unzureichende Benutzerfreundlichkeit:z. B. unstrukturierte Navigation, Gliederungund Inhalte, inkonsistentes Layout, schlechtlesbarer Text3 Missachtung von Designregeln, z. B. Navi­ga­tion links und/oder oben, Logoposition3 Fehlende Suchmaschinenoptimierung3 Unzureichende Qualität von Bildern undgrafischen Elementen3 Spielereien und unwichtige und/oderveraltete Inhalte3 Fehlerhafte Links3 Fehlender Mehrwert Mehr als 6.500 Unternehmen haben sich an denbisherigen Wettbewerben beteiligt. Das Spektrumder Unternehmen, die mit dem Bundespreis ausge-zeichnet wurden, ist breit: Ein Kleinstunternehmenmit zwei Mitarbeitern, das ein eigenes Modelabelüber das Internet vertreibt, ist ebenso darunter wieeine Apotheke, eine Privatbrauerei, ein Produzentvon Gitarrenverstärkern, Fotografen, die sich aufHochzeitsfotos spezialisiert haben, ein Internetradiooder ein Cartoonist. Allen Preisträgern ist gemein,dass sie die Möglichkeiten, die Webtechnologien bie-ten, kundenorientiert einsetzen und ihre Webseitenkonsequent an ihrer Zielgruppe ausrichten.KontaktDer NEG Website Award wird von den Kompetenzzentren KEG Saar und KLICK Rheinland-Pfalz koordiniert.Weitere Informationen erhalten Unternehmen auf www.neg-website-award.deFragen zum Wettbewerb beantworten:Sabine Betzholz-SchlüterKEG SaarTelefon: (0681) 952 04 71E-Mail: sabine.betzholz-schlueter@zpt.deAndreas SchererKLICK Rheinland-PfalzTelefon: (0621) 59 04 16 20E-Mail: scherer@zetis.de
  • 24Schnell informiert.Der Internetauftritt des NEGDas Wichtigste auf einen Blick: Das NEG bietet unterwww.ec-net.de zentrale Informationen zum E-Busi­ness. Hier finden Unternehmen alle relevanten Infor­mationen, Termine, Broschüren und Ansprech­part­ner, um erfolgreich ins E-Business einzusteigen unddas eigene Geschäft mit elektronischer Unterstüt­zung weiterzuentwickeln. Kein E-Business-Netzwerk ohne eine umfassendeInformationsplattform: Der Internetauftritt des NEGist erster Anlaufpunkt, um das Netzwerk und seineLeistungen kennen zu lernen. Hier finden Unter­nehmen alle regionalen Kompetenzzentren, dieAnsprechpartner und die Themen des NEG. Auf www.ec-net.de stehen darüber hinaus vielfäl-tige weitere Informationen wie Broschüren, Termineund Nachrichten zum elektronischen Geschäfts­ver­kehr zur Verfügung.Auf www.ec-net.de finden Interessierte:3 Kontakt:DasnächsteKompetenzzentrum–mitper­sönlichen Ansprechpartnern und Kontakt­daten3 E-Business-Bibliothek: Die Publikationen undMaterialien des Netzwerks zum kostenlosenHerunterladen3 Themen: Informationen zu den Schwerpunkt­themen des Netzwerks3 Experten: Persönliche Ansprechpartner zu jedemSchwerpunktthema3 Termine: Aktuelle Veranstaltungen bundesweitund vor Ort3 Aktuelles: Nachrichten zum Thema E-Business3 Partner: Informationen über weitere thematischverwandte Initiativen des Bundesministeriumsfür Wirtschaft und TechnologieRegionale Informationen auserster HandJedes Kompetenzzentrum des NEG verfügt über eineeigene Webseite, auf der Unternehmen z. B. aktuelleVeranstaltungen und Nachrichten finden können –regional bezogen, auf ihre Bedürfnisse abgestimmt.Eine Übersicht über alle Webadressen der Kompe­tenz­zentren findet sich ebenfalls auf www.ec-net.deDas Portal www.ec-net.de und besonders dieE-Business-Bibliothek bieten damit das umfang­reichste Informationsangebot zum Thema im deutsch­s­prachigen Internet.Verschiedene Online-Ratgeber ergänzen denInternetauftritt des NEG:3 Thema „Internetauftritt“:http://ratgeber.website-award.net3 Thema „Regionales Internet-Marketing“:http://rim.ecc-ratgeber.de3 Thema „E-Mail-Management“:http://www.emr.zetis.de/3 Thema „Newsletter“:http://newsletter.zetis.de/
  • Diese Druckschrift wird im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit des Bundesministeriums für Wirtschaft undTechnologie herausgegeben. Sie wird kostenlos abgegeben und ist nicht zum Verkauf bestimmt. Sie darf wedervon Parteien noch von Wahlwerbern oder Wahlhelfern während eines Wahlkampfes zum Zwecke der Wahl­werbung verwendet werden. Missbräuchlich ist ins­be­son­dere die Verteilung auf Wahlveranstaltungen, anInfor­ma­tions­ständenderParteiensowiedasEin­legen,Auf­druckenundAufklebenparteipolitischerInforma­tionenoderWerbemittel.UntersagtistgleichfallsdieWeitergabeanDrittezumZweckederWahlwerbung.Unabhängigda­von, wann, auf welchem Weg und in welcher Anzahl diese Schrift dem Empfänger zugegangen ist, darf sieauch ohne zeit­lichen Bezug zu einer Wahl nicht in einer Weise verwendet werden, die als Parteinahme derBundesregierung zu­gunsten einzelner politischer Gruppen verstanden werden könnte.