Die 7 Website-Sünden - Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr - BIEG Hessen

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  • 1. BIEG HessenDie 7 Website-SündenTräger des BIEG Hessen1/5Frankfurt am MainFuldaHanau-Gelnhausen-SchlüchternOffenbach am Main
  • 2. BIEG HessenDie 7 Website-SündenAuch im Internet gibt es für den ersten Ein-druck keine zweite ChanceJe gelungener die Website, umso professionellerwird das Unternehmen wahrgenommen. Beischlechter Website gilt dies äquivalent. UndAnti-Werbung im Internet passiert schneller, alsman denkt. Interessanterweise werden bei Fir-menhomepages immer wieder die gleichen Fehlergemacht. Ganz gleich, ob im Design, der Menü-führung oder in der Kundenansprache. Anbei eineÜbersicht über die sieben Website-Sünden undwie sie sich vermeiden lassen.1. Unklar, um was es gehtKennen Sie das? Sie landen auf einer Webseiteund haben keinen Überblick, wo Sie sind, was Sietun können und ob das Angebot taugt. Minutenspäter klicken Sie immer noch ratlos durch dieSeiten. Frust und Enttäuschung sind die Folge. Inder Regel sind die Besucher so schnell wiederverschwunden, wie sie gekommen sind. Chancevertan, der Kunde ist weg, im Zweifelsfall fürimmer. Was lernen wir daraus? Nennen Sie Rossund Reiter! Bereits auf der Startseite, Ihremwichtigsten Online-Schaufenster. Drei Fragensollten Sie immer beantworten: Wer bin ich?Was biete ich an? Warum bin ich besser als an-dere? Und zwar mediengerecht: kurzer, knackigerText, der überflogen werden kann. Drei bis vieraussagekräftige Sätze, aufgelockert durch Auf-zählungspunkte und die wichtigsten Schlüssel-begriffe im Fettdruck. Ein guter Text fällt nichtvom Himmel und kostet Hirnschmalz. Als Beloh-nung weckt er das Interesse des Besuchers undfesselt.2. Überladene Webseiten„Den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen“. Sonimmt der Besucher es im Internet wahr, zumin-dest auf schlecht gestalteten Webseiten. Text-wüsten und Grafiklandschaften lassen die Bot-schaft des Unternehmens untergehen. Zu vieleFarben und Formen, Schriftgrößen und Abständetun ihr übriges. Funktionelles Design –- Fehlan-zeige. Benutzerführung – ebenso Fehlanzeige.„Rauschen“ nennen Webdesigner diesen Zustand.Die Seiten wirken unaufgeräumt und unruhig.Häufigste Reaktion: „Ich will hier weg!“. Damit esIhnen mit Ihrer Webseite nicht genauso ergeht,sollten Sie mit maximal zwei bis drei Textforma-tierungen arbeiten. Statt großen Textwüstenlieber kurze Sätze, Aufzählungspunkte und wich-tige Begriffe im Fettdruck platzieren. Unter-schiedliche Elemente müssen auch unterschied-lich formatiert werden. Sonst erkennt der Besu-cher nicht, ob es sich beispielsweise um dasHaupt- oder das Nebenmenü handelt. Mit einemzwei- oder dreispaltigen Design liegen Sie in denmeisten Fällen richtig: links das Menü, in derMitte die Inhalte und eventuell rechts noch eineSpalte mit aktuellen Meldungen oder besonderenHinweisen.3. Zu viel TextEs wird nicht gerne gelesen, zumindest nicht amMonitor. Lange Texte machen müde und stren-2/5
  • 3. BIEG Hessengen an. Gelesen wird offline, online wird überflo-gen und nach Schlüsselbegriffen gescannt, imZick-Zack-Muster. So das Ergebnis von Eyetra-cking-Studien. Dort wird untersucht, wohin derBesucher während des Surfens guckt. Für dieBetreiber von Webseiten bedeutet das: GeizenSie mit Text, bringen Sie die Dinge auf den Punktund streichen Sie alles Überflüssige. Das könnensein: inhaltsleere Texte, Phrasen der Sorte „Herz-lich Willkommen“ oder „Wir bedanken uns für IhrInteresse“ und natürlich Marketing-Prosa: „Unse-ren zufriedenen Kunden bieten wir einen erst-klassigen Service“. Weniger ist mehr. Je wenigerText, desto mehr Bedeutung und Aufmerksamkeitkommt den einzelnen Wörtern und Aussagen zu.Fakten, Fakten, Fakten: Was erwartet der Besu-cher an Informationen? Liefern Sie ihm genaudiese - und er ist glücklich.4. Surfgewohnheiten nicht berücksichtigtAuch Internetsurfer sind Gewohnheitstiere. Sieerwarten auf den Webseiten gewisse Strukturen.Ähnlich der Bedienung von DVD-Playern, die sichunabhängig von Modell und Marke in denGrundzügen ähneln, müssen auch Webseiteneinem gelernten Raster entsprechen. So könnenAufmerksamkeit und Konzentration voll undganz dem Inhalt gewidmet werden. VerzichtenSie daher auf innovative Design-Experimente.Platzieren Sie Logo und Slogan links oben unddie Grafiklandschaft in die Kopfzeile. Die gän-gigsten Designs sind die bereits erwähnten zwei-oder dreispaltigen Layouts. Damit berücksichti-gen Sie die Gewohnheiten der Besucher undsorgen für eine bessere Orientierung.5. Zu viele technische SpielereienStellen Sie sich vor, Sie müssten jedes Mal vorBetreten eines Supermarktes einen zweiminüti-gen Firmenspot anschauen. Das würde nerven.Im Internet nervt es noch mehr, denn die Besu-cher wollen schnell die gewünschten Infos. Introsauf vorgeschalteten Startseiten sind mittlerweileallgegenwärtig. Beeindrucken werden Sie damitheutzutage niemanden mehr. Ganz im Gegenteil:Wenn der Eindruck entsteht, jemand wolle zei-gen, was er technisch so alles drauf hat, kanndas auch den gegenteiligen Effekt haben. Zumalsich der ein oder andere ausgegrenzt vorkommt,sofern er nicht über die nötige Software verfügt,um solche Intros abzuspielen. Lange Rede – kur-zer Sinn: Verzichten Sie auf Intros. Ein weiteresÜbel sind Animationen. Selten mit Nutzwert,lenken sie die Aufmerksamkeit auf sich und da-mit weg von den eigentlichen Inhalten. Bisweilenwirken sie störend oder erwecken gar den Ein-druck von Werbebannern. Erlaubt sind nur sol-che, die einen Nutzwert haben, indem beispiels-weise ein technischer Vorgang anschaulich er-klärt wird.6. Umständliche Navigation„Don’t make me think“ – ohne Überlegen das Zielerreichen. Das wäre der Idealfall. Es müssen nichtimmer die zwei Klicks zur gewünschten Informa-tion sein. Eine intuitive, logische Menüführungerlaubt auch weitere Klicks. Doch hier drückt der3/5
  • 4. BIEG HessenSchuh. Viele Webseiten folgen mit ihrer inhaltli-chen Struktur nicht der Kunden-, sondern derFirmen-Sichtweise. Mal werden die Geschäftsfel-der abgebildet, mal die ganze Unternehmens-struktur. Suboptimal, um es vorsichtig auszudrü-cken. Setzen Sie die Kundenbrille auf! Mit wel-chem Anliegen kommt der Kunde auf Ihre Web-seite? Welche Informationen sucht er? In wel-cher Begriffswelt denkt er? Gestalten Sie anhandder Antworten das Menü. Holen Sie den Kundenschon sprachlich auf der Website ab, nehmen Sieihn an die Hand und leiten ihn bequem zu dergesuchten Information.7. Leserfreundlichkeit? Fehlanzeige!Bei allem technischen Fortschritt: Das Lesenlängerer Texte am Bildschirm fällt schwer. Unnö-tigerweise erschweren viele Webauftritte dieInformationsaufnahme zusätzlich. Einem Design-Trend folgend, ist die Schrift mal mikroskopischklein, mal schreibt man grau auf weiß. Besondersschlimm sind die Seiten, bei denen beides zu-sammen kommt. Der angenehmste Kontrast istimmer noch schwarz auf weiß. Und die Schriftsollte so groß sein, dass sie nicht nur von Teena-gern, sondern auch von älteren Personen gutgelesen werden kann.Stand: Januar 2009Autor:Daniel WeichertBIEG Hessendaniel.weichert@bieg-hessen.de4/5
  • 5. BIEG HessenFür was steht BIEG Hessen?BIEG Hessen steht für Beratungs- und Informationszentrum Elektronischer Geschäftsverkehr. Das BIEGHessen ist eine gemeinsame Einrichtung der Industrie- und Handelskammern Frankfurt am Main, Fulda,Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern und Offenbach am Main. Wir sind eines der Kompetenzzentren, die vomBundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert werden.Aufgaben des BIEG HessenDas BIEG Hessen hat zur Aufgabe, kleine und mittlere Unternehmen aller Branchen auf dem Weg zu In-ternet und E-Business neutral zu unterstützen. Wir verstehen uns als Plattform für Anbieter und Nach-frager und wollen dazu beitragen, dass Barrieren abgebaut und Chancen aufgezeigt werden. Das BIEGHessen ist eine Anlaufstelle für Unternehmer sowie Kommunikator und Koordinator für den elektroni-schen Geschäftsverkehr.BIEG HessenBörsenplatz 460313 Frankfurt am MainTelefon 069 2197-1380Telefax 069 2197-1497info@bieg-hessen.deAuf unsere Internetseite www.bieg-hessen.de finden Sie weitere Leitfäden, Checklisten und Fachartikelzu den Themen Internet und E-Commerce.5/5