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DXN Deutsch (Obtainer Magazin)
 

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    DXN Deutsch (Obtainer Magazin) DXN Deutsch (Obtainer Magazin) Document Transcript

    • 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    1 Ganoderma lucidum, König der Heilpflanzen Der Pilz des Jahrhunderts Ganoderma lucidum, König der Heilpflanzen Der Pilz des Jahrhunderts Vom Mysterium zum Gegenstand der Wissenschaft 02-1102•11
    • 2    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 schon in unserer Kindheit haben wir alle von unse- ren Eltern und später von unseren Lehrern immer wieder gesagt bekommen: „Hör doch mal aufmerk- sam zu.“ Wir bekamen Sprichworte zu hören, wie: „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.“ Irgendwann war man plötzlich im Vertrieb, oder im Network Marketing tätig, und was macht man da? Man re- det, redet, redet. Man baut sich gedanklich eine Ket- te von Argumenten auf und beim Gespräch mit po- tentiellen Kunden oder Vertriebspartnern gilt dann „Feuer frei“. Alle Argumente müssen angebracht werden, je mehr desto besser. Viel bewirkt viel, denkt man. Nach den Gesprächen stellt man sich dann oft die Frage, warum der Mensch auf der an- deren Seite des Tisches nicht wahnsinnig begeistert ist von 10, 20 oder noch mehr positiven Argumen- ten. Man ist innerlich entrüstet und hat überhaupt kein Verständnis dafür, dass eine so große Zahl von Argumenten nicht dazu führt, dass der Andere so- fort ins Geschäft einsteigt und loslegt wie ein Welt- meister. Vielleicht sollten wir uns in so einer Situation an die Sprüche und Weisheiten aus unserer Kindheit und Jugend zurück erinnern. Vielleicht kämen wir alle dann zu der Erkenntnis: weniger ist manchmal mehr. Und vielleicht würden wir dann feststellen, dass die meisten Argumente, die wir im Gespräch mit möglichen Partnern anbringen, unsere Ar- gumente sind, aber nicht die, die für den Partner wichtig sind. Wir würden dann möglicherweise entdecken, dass wir etwas Wichtiges übersehen ha- ben: Wir haben geredet, aber wir haben das Zuhö- ren vergessen! Denken Sie jedoch einmal komplett um und beginnen Sie einmal das Gespräch, indem Sie Ihrem Gegenüber Fragen nach dessen Motiven, Erfahrungen, Geschichten usw. stellen. So haben Sie einerseits keinen ständigen “Produktionsdruck” und andererseits haben Sie dadurch die Möglich- keit, Ihren Gesprächspartner besser zu verstehen, ihm Anerkennung und Respekt zollen. Zuzuhören sollten Sie dabei nicht vergessen! Zuhören kann sooo spannend sein, auch wenn das im Vertrieb und im Network Marketing manchen Menschen sehr schwer fällt. Man möchte schließlich sein Wissen, seine Argumente beim Gesprächspart- ner loswerden. Es ist doch sooo wichtig, denkt man. Liebe Networker, es gibt eine Berufsgruppe, denen es ähnlich geht wie Euch – den Journalisten! Un- sere Texte sind unsere Argumente. Networker und Journalisten haben eines gemeinsam – wir sind ex- trovertiert und mitteilungsbedürftig. Und dann ent- steht der OBTAINER Februar 2011 - und Spannendes Liebe Leserinnen, liebe Leser,
    • 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    3 geschieht. Da erfährt man dann zum Beispiel, warum DXN seit Jahren eine erfolgreiche Strategie hat und warum sie zu außergewöhnlichem Wachstum führt. Man spricht mit Networkern wie Hagen Horst, Stefan Sommer, Daniela Szasz, Christian Kröncke, Patrick Temmerman, dem Ehepaar Gruber oder Dr. Wolf- gang Schwertner und Jürgen Minuth und erfährt die individuellsten Beweggründe, warum sie im Network Marketing arbeiten. In Interviews hat man als Jour- nalist die Aufgabe, Fragen zu stellen, nicht Antworten zu liefern. Das Interview zwingt den Journalisten, ak- tiv zuzuhören – und das macht so viel Spaß! Es ist so interessant zu erfahren, warum 24nexx im Modege- schäft mit einem individuellen Konzept erfolgreich ist oder dass es mit MatchaMagic endlich mal wieder ein deutsches Network-Marketing-Unternehmen gibt, dass richtig loslegt, weil es gleich in 27 Ländern star- tet. Im Gespräch mit James Christiansen, dem Mit- begründer und CEO von XOWii, hören wir, warum eine Fusion mit EvolvHealth ihm Spaß bereitet und für sein Unternehmen gut und wichtig ist. Aus den Antworten unserer Gesprächspartner ist eine abwechslungsreiche, interessante und informative neue Ausgabe des OBTAINER für Sie entstanden. Die Arbeit eines Journalisten, kreative Fragen zu stellen, ist eine spannende Geschichte, mit oftmals überraschenden Ergebnissen. Auf jeden Fall ist es sehr lehrreich und eine geistige Herausforderung, sich Fragen zu überlegen, die auch den Gesprächs- partner fordern und zum Nachdenken anregen. Stereotype, nichtssagende Fragen führen zu ste- reotypen Antworten, die unseren Lesern kaum In- formations- oder Unterhaltungswert bieten. Bitte lesen Sie diese OBTAINER-Ausgabe einmal unter diesem Aspekt. Vielleicht regt es Sie als Networker dazu an, zukünftig in Ihre Gespräche mit potentiel- len Vertriebspartnern mit einem anderen Betrach- tungswinkel zu gehen. „Spielen Sie doch einfach mal Journalist“ und stellen Sie mehr Fragen als Antwor- ten zu liefern. Hören Sie Ihren Gesprächspartnern aufmerksam zu; die Antworten können Ihre Arbeit enorm erleichtern. Bevor Sie demnächst jemanden mit Argumenten erschlagen, könnte es effektiver sein, durch individuelle Fragen heraus zu bekom- men, was für den Anderen eigentlich wichtig ist. Dann können Sie vielleicht Argumente liefern, die seine Argumente werden und nicht Ihre sind. In die- sem Sinne … Bleiben Sie stark! Herzliche Grüsse Winfried Stradt EDITORIAL
    • 4    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 Kaffee Mmmhh... der Kaffee ist fertig Seite 88
    • 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    5 2 EDITOR´S NOTE INSIGHT 7 DXN Der Pilz des Jahrhunderts 20 DXN Bhanu Bhakta Dhamala - „Jeder kann sein Leben ändern“ INDUSTRY INSIDE 28 SYNERGY Conference 2011 in Graz 30  NUSKIN steigert Dividende um acht Prozent 32  XANGO  oben auf in Down Under 34  AVON unterstütztdasKomiteevonUNWomen 36  SISEL SpectraMaxx Europatour 38  LYONESS Viva Mexico 40  ORIFLAME offizieller Sponsor der WTA   CLOSE UP 44 MANNATECH & Familie Gruber - eine Kombination für Erfolg 50 PM INTERNATIONAL Christian Kröncke - Vier gewinnt SHORT CUT 54 TNI Auf der “Making Waves”- Cruise  64 24NEXX Lifestyle für jedermann 70 MATCHA MAGIC Vorhang auf  76 ORGANO GOLD Patrick Temmerman on the Road und unter Volldampf! 78 DUBLI Day Nr.5 84 GANO EXCEL die Erfolgsgeschichte setzt sich in Europa fort BACKGROUND 88 KAFFEE - Mmmhh... der Kaffee ist fertig! 96 FACEBOOK PLACES Wer, was, wann … und jetzt WO INTERVIEW 100 PM INTERNATIONAL Dr. Wolfgang Schwertner und Jürgen Minuth 104 PM INTERNATIONAL Dany Szasz und Stefan Sommer 110 XOWII James Christiansen 114 TALK FUSION Hagen Horst: „Wetten, dass …“ 120 SYNERGY Thorsten Müller BRAINBOX 122 FÜHRUNGSKRÄFTE Die Stars im Network-Marketing LIFESTYLE 130 PROMIS, PARTYS UND PS Der Formel-1-Zirkus COLUMN 138 TORSTEN WILL Ist das Network-Marketing? 142 ALEXANDER PLATH Warum die meisten Networker auf Facebook versagen 144 NUNO F. ASSIS Wie gehen Sie oder Ihre Mitarbeiter mit Schicksalsschlägen um? 150 DANIELA CLAUDIA SZASZ Zum Träumen braucht es Mut 154 DR. MANFRED CONRADT Abnehmen, ohne zu hungern 158 KEVIN ABDULRAHMAN Sich selbst ein Versprechen geben
    • 6    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 COVERSTORY Der Pilz des Ja
    • 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    7 Kein anderer Pilz der Erde bietet ein so breites Wirkungsspektrum,sovielfältigeAnwendungsmöglichkeiten oder kann als natürliches Heilmittel für eine derart große Zahl von gesundheitlichen Problemen verwendet werden wie der Reishi, dessen Name „Pilz der Unsterblichkeit“ be- deutet. Vor allem hat sich der Pilz in Form eines Elixiers für die Aufrechterhaltung einer guten Gesundheit bewiesen und bewirkt eine erhebliche Verbesserung der Vitalität. ahrhunderts D er Reishi-Pilz (lat. Ganoderma Lucidum) ist tatsächlich etwas Besonderes. Er wird weder der Pflanzen- noch der Tierwelt zuge- ordnet und ist, ebenso wie alle anderen Pilze, in einem eigenen Königreich mit dem Namen Mycetae angesiedelt. Der Reishi ist zuallererst ein Nahrungsmittel. Er gehört zur Klasse der Pilze und wächst auf abgestorbenen Baumstümpfen und -stämmen. Er verfügt über erstaunli- che Eigenschaften, die sich positiv auf die Gesundheit und Vitalität auswir- ken. Der Reishi wird in China zwar seit Jahrhunderten genutzt, ist im restlichen Teil der Welt aber noch eher unbekannt. Aufgrund seiner unglaublich positiven Wirkungen auf die Gesundheit, verbrei- tet sich die Verwendung des Pilzes rasant. Seine bioaktiven Inhaltsstoffe sind nicht nur aus pharmakologischer Sicht von besonderer Bedeutung, sondern spie- len auch in der Ernährungsphysiologie eine wichtige Rolle. Die Inhaltsstoffe des Pilzes existieren in einer so wert- vollen Kombination, dass sie eine hohe Effektivität (Nutzpotenzial eines Stoffes im menschlichen Körper) und vielfältige Anwendungsmöglichkeiten garantieren. Schenkt man der Überlieferung Glauben, wird der Reishi seit Tausenden von Der Ling Zhi ist ein lebendiger Bestandteil der Kultur und der Kunst des Orients. Schon die er- ste chinesische Dynastie stellte den Reishi als Symbol für Göttlichkeit, Langlebigkeit und eine hoffnungs- volle Zukunft in Gemälden, Ornamenten, Bauwerken und Skulpturen dar. Ganoderma lucidum - König der Heilpflanzen
    • 8    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 Jahren in Asien als natürliches Heilmittel verwendet. Der wis- senschaftliche Name lautet Ganoderma Lucidum, in Japan wird der Pilz Reishi genannt, in China Ling Zhi. Dieser Name offen- bart die hohe Wertschätzung des Pilzes, die ihm die Menschen seit Generationen entgegenbringen. Die chinesischen Weisen waren der Meinung, dass der Ling Zhi (was soviel wie „schöne Blume“ bedeutet) sogar in der Lage ist, „die Toten zu erwecken undwiederindasReichderLebendenzuführen“.Daherwarder Pilz jahrhundertelang ein Symbol für Erfolg und Lebensfreude. Der Ling Zhi ist ein einzigartiges Heilmittel, das den ehrenvol- len Titel „Medizin des ewigen Lebens“ trägt. Er ist ein natür- licher Organismus mit regenerierenden Eigenschaften, die in Form von besonders wertvollen Nährstoffen im Pilz enthalten sind und verhindern, dass der Reishi jemals verrottet oder seine Form verliert – nicht einmal im getrockneten Zustand. In der Pen Ts’ao Kang Mu von 1578, Chinas bekanntester Pharmazeutischer Enzyklopädie, heißt es, dass „die kontinuier- liche Verwendung des Ling Zhi dabei helfen kann, das Gewicht zu reduzieren und die Lebenserwartung zu steigern“ (Huang, 1993). Damals ging man davon aus, dass die pharmakologi- schen Wirkungen des Ling Zhi auf seine Farbe zurückzuführen waren. Der Ling Zhi existiert in vielen verschiedenen Formen und Farben – je nachdem in welcher Region er wächst (Jong/ Birmingharii, 1992). Während der Ming-Dynastie (1368-1644) wurde der Pilz „Qi Zhi“ oder „roter Pilz“ genannt. Es hieß, er habe eine heilende Wirkung auf das Herz (Yeung, 1985). In der traditionellen chinesischen Medizin wird der Ling Zhi zu den wirksamsten pflanzlichen Heilmitteln gezählt. Es existie- ren viele chinesische und japanische Berichte über Menschen, die an Krebs oder anderen degenerativen Erkrankungen litten und sich auf lange und beschwerliche Reisen machten, um den Ling Zhi zu finden. In alten Legenden heißt es, dass chinesi- sche Entdecker ganze Flotten ausrüsteten, um den Ling Zhi zu suchen. Der Pilz galt schon lange vor dem Ginseng als das wichtigste kaiserliche Elixier im alten China, dessen Gewicht aufgrund der Seltenheit des Pilzes mit Gold aufgewogen wurde (in Japan wurde der Pilz auch passenderweise „Phantompilz“ genannt). Wenn der Pilz gefunden werden konnte, wurden sei- ne Kräfte in Gedichten gepriesen und bei verschwenderischen Festivitäten gefeiert. Hatte man einen Ling Zhi finden können, so galt dies als ein sehr gutes Omen. Der Pilz wurde aber nicht COVERSTORY nur als Heilmittel verwendet. Er war auch ein Talisman und galt in taoistischen Kreisen als Symbol der Unsterblichkeit. Er wurde an Türen und Betten angebracht, um Dämonen und böse Geister abzuwehren. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass der Ling Zhi in Porzellanbemalungen, Jadeschnitzereien, Schmuck, Teppichen, Gemälden und Bildern verewigt wurde. Der Reishi – ein wahres pflanzliches Genie Im ältesten Kräuterbuch Chinas steht geschrieben: „Es gibt 120 verschiedene Elixiere, die zur obersten Klasse gehören und de- ren Aufgabe es ist, wie ein König zu herrschen. Sie regieren über die Aufrechterhaltung des menschlichen Lebens und stehen in Verbindung mit dem Himmel. Sie sind nicht giftig, egal in wel- cher Menge oder Abständen sie eingenommen werden. Willst Du Schmerzen lindern und Deine Kräfte stärken und dabei lan- ge leben, ohne zu altern, dann verwende diese Heilpflanzen.“ Die bedeutendste dieser Heilpflanzen war der Ling Zhi, lange schon bevor der legendäre Ginseng entdeckt wurde. Aus heu- tiger Sicht ist die Verehrung des Reishi leicht erklärbar, denn fast alles, was im alten China über die Wirkungen des Reishi geschrieben wurde, ist heute durch wissenschaftliche Studien bestätigt worden. Damals gab es den Begriff „Immunsystem“ zwar noch nicht, aber dies war es, was die alten Chinesen mein- ten, als sie Folgendes niederschrieben: „Der Reishi-Pilz hilft, Krankheiten zu heilen und erhöht die Lebenserwartung der Menschen.“ Heute konnte wissenschaftliche Studien bewie- sen werden, dass der Pilz eine präventive wie auch heilende Wirkung hat. In jedem Fall unterstützt er das Energiesystem unseres Körpers und hilft uns dabei, gesund zu bleiben oder wieder gesund zu werden. Selbst das Äußere des Pilzes ist be- eindruckend – was ihm nicht selten auch einen prominenten Platz in einem Blumenarrangement sichert. Der Stiel des jun- gen Pilzes wächst wie ein menschlicher Finger und erreicht eine Höhe von etwa 15 cm, verzweigt sich dann und bildet meist einen nierenförmigen Hut. Dieser Hut kann 1 cm bis 3 cm dick werden. Der Stiel ist zunächst hellgelb gefärbt, verändert seine Farbe jedoch allmählich hin zu einem satten Dunkelrot. Besonders beeindruckend ist aber die glänzende, fast lackartige Haut des Pilzes. Früher galten diejenigen Pilze als besonders wertvoll, die wie ein Geweih geformt waren. Für solch einen „geweihförmigen Pilz“ wurden große Summen Geldes bezahlt. Wird der Pilz getrocknet, verholzt er. Seine Konsistenz erinnert dann an Kork, er hat einen leicht bitteren Geschmack und ver- strömt ein angenehmes Aroma. Dem roten Ling Zhi werden die größten Heilkräfte zugeschrieben, deshalb wird vor allem diese Sorte für Heilungszwecke verwendet und in großen Mengen an- gebaut.
    • 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    9
    • 10    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 D er Ganoderma Lucidum verdankt seinen weit- verbreiteten Ruf als ge- sundes Nahrungsmittel seinen wertvollen gesundheitsför- dernden Eigenschaften. In seinem Hauptverbreitungsgebiet, der feuch- ten Küstenregion Chinas, ist der Pilz mittlerweile aber selten geworden. Dies liegt vor allem an den komplexen Umweltbedingungen, die der Pilz für das Keimen benötigt. Der Reishi stellt recht spezielle Anforderungen an die Luftqualität, die Temperatur und die Feuchtigkeit seiner Umgebung. Seit den 1970er Jahren können die optima- len Wachstumsvoraussetzungen des Pilzes unter künstlichen Bedingungen gewährleistet werden. Seitdem ist es möglich, den Reishi zu kultivieren, der zuvor nur den Wohlhabenden in Asien zur Verfügung stand und nun der breiten Masse zugänglich gemacht werden konnte. Im Jahr 1997 hatte die weltweite Produktion bereits 4.000 Tonnen erreicht. Das bedeutet, dass ca. Verbreitung und Kultivierung 4 Millionen Menschen den Reishi bzw. Reishi-Produkte regelmäßig verwenden konnten. Ehemals selten und teuer, wird der Ganoderma, der als magischer Pilz bekannt ist, nun flächendeckend ange- baut und ist somit jederzeit erhältlich. Das Gebilde, das wir Pilz nennen, ist tatsächlich nur der Fruchtkörper des eigentlichen Pilzes. Der vegetative Teil des Pilzes, der Myzel genannt wird, ist ein System von verzweigten Fäden und schnurartigen Fasern, die sich durch den Boden, Humus, Baumstämme oder anderes pflanzliches Material ziehen, auf dem der Pilz gedeihen kann. Nach einer gewissen Wachstumsphase und unter guten Bedingungen kann das ge- reifte Myzel den Fruchtkörper hervor- bringen, den wir dann den Pilz nennen. Pilze haben keine Blätter oder andere chlorophyllhaltige Bestandteile. Daher sind sie nicht in der Lage, Photosynthese zu betreiben, dennoch wachsen sie und produzieren Biomasse. Für ihr Überleben, ihr Wachstum und ihren Stoffwechsel benötigen sie organisches Material, welches von den Grünpflanzen um sie herum synthetisiert wird und auch aus organischen Produkten der landwirtschaftlichen Produktion stam- men kann. Das organische Material, aus dem Pilze ihre Nährstoffe beziehen, wird als Substrat bezeichnet. Der Anbau des Reishi ist sowohl eine Wissenschaft als auch eine Kunst. Die Wissenschaft entwickelte sich auf Basis der Forschung und die Kunst wird durch praktische Erfahrung perfektioniert. Die Kultivierung erfordert allerdings höchste Präzision. In der Tat ist sie nicht so einfach, wie sie sich mancher vorstellen mag. Die Kultivierung erfor- dert besondere Aufmerksamkeit, um die Anbauprozeduren zu präzisieren. DXN, ein malaysisches Unternehmen, konnte den Reishi erfolgreich kultivieren, indem das Holz des Gummibaums, gehäck- selte Reispflanzen und Wasser für die Herstellung des organischen Substrates verwendet wurden, auf dem der COVERSTORY
    • 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    11 Ganodermadannwächst.DieseMethode produziert mehr als 200 verschiedene Primär- und Sekundärelemente, wie z. B. Enzyme, Koenzyme, Aminosäuren, Vitamine, Kohlenhydrate und weitere Spurenelemente, die dabei helfen, die Qualität und Quantität, das Wachstum und die Widerstandsfähigkeit des Pilzes gegen Krankheiten zu verbessern. Die Pilze werden unter extrem hygieni- schen Bedingungen angebaut, um sie vor Bakterien und Schädlingsbefall zu schützen. Das Substratgemisch wird in Polyethylen-Behältern abgefüllt, die ab- gedeckt werden, um Verunreinigungen zu vermeiden. Danach werden die Behälter in einem sogenannten Autoklaven (Dampfkessel) bei 121 Grad Celsius etwa zwei Stunden lang sterili- siert. Dabei werden die Nährstoffe aller- dings nicht zerstört. Nach dem Abkühlen wird das Substrat mit ausgewählten und ausgereiften Sporen unter keimfreien Bedingungen versetzt. Die Polyethylen- Behälter, die jetzt die Sporen enthalten, werden dann für drei Monate eingela- gert. In den Lagern von DXN werden op- timale Wachstumsbedingungen bei 26- 27 Grad Celsius gewährleistet. Die volle Reife der Sporen kann daran erkannt werden, dass sich der Hut des neu ge- wachsenen Pilzes rotbraun verfärbt und sich die jungen Pilzsporen darauf sam- meln. Der Pilz wird durch festes Ziehen geerntet, indem die Wurzel mit einer Hand festgehalten und mit der anderen gezogen wird. Durch dieses Verfahren wird gewährleistet, dass der Pilz keinen Schaden nimmt. Nach der Ernte wird der Reishi in Scheiben geschnitten, ge- trocknet und zu Pulver zermahlen. Die Ling-Zhi-Farm von DXN hat eine Größe von 34.000 m2 und ist die erste Kultivierungsanlage des Ganoderma in Malaysia, die das Zertifikat der MS ISO 14001:2004 von der Lloyd’s Register Quality Assurance im Juli 2000 er- hielt. Dieses Zertifikat belegt, dass alle Schritte während der Kultivierung des Ganoderma dem Standard der MS ISO 14001:2004 sowie den Bestimmungen des Department of Environment ent- sprechen. Im November 2007 erhielt die Ling-Zhi- Farm von DXN außerdem das Zertifikat der Malaysian Organic Scheme (Skim Organik Malaysia) vom Department of Agriculture der Halbinsel Malaysia (Jabatan Pertanian Semenanjung Malaysia), das belegt, dass die Standards der MS 1529:2001 erfüllt sind und es sich um eine zertifizierte organische Farm handelt.
    • 12    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 Weltweite Bestätigung der förderlichen Eigen S eit über 4.000 Jahren behauptet man, der Reishi verfüge über magische Fähigkeiten – heute konnten diese magisch wirkenden Fähigkeiten wissenschaft- lich belegt werden. Die japanische Regierung hat den Reishi-Pilz der offiziellen Liste von Behandlungsmitteln gegen Krebs hinzugefügt. Es erscheint überraschend, dass die- ses beliebte, gefeierte, natürliche Heilmittel in der westlichen Welt bis vor Kurzem noch relativ unbekannt war – schließlich werden in Japan jährlich mehr als 770 Millionen US-Dollar mit Produkten auf Basis des Ling Zhi und anderen heilenden Pilzen umgesetzt. Es gibt aber eine einfache Erklärung dafür: Bis vor Kurzem war nur eine sehr begrenzte Menge des Ling Zhi erhältlich. Erst in den vergangenen Jahren wurde es mög- lich, den Pilz in großen Mengen auf professionelle Weise an- zubauen. Seitdem ist die Zahl der wissenschaftlichen Studien, die sich mit diesem natürlichen Heilmittel beschäftigten, ex- ponentiell gestiegen. Heute steht daher fest: Der Ling Zhi ist erstens völlig frei von Giftstoffen und kann daher bedenkenlos in großen Mengen und ohne zeitliche Beschränkungen konsu- miert werden. Als Nahrungsergänzung kann der Pilz zweitens COVERSTORY
    • 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    13 nschaften des Reishi
    • 14    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 dabei helfen, den Körper vor einer Vielzahl von Krankheiten zu schützen, einschließlich Krebs. Vor etwa 20 Jahren begann ein wahrer Pilz-Boom in den USA. In den Vereinigten Staaten wurden die heilenden Pilze vor allem als Nahrungsergänzung oder Produkte für den Gewichtsverlust verwendet. Aber auch in Deutschland wuchs die Nachfrage nach Produkten, die heilende Pilze enthielten. Seitdem verwenden Hunderte von ganzheitlich arbeitenden Ärzten und Heilpraktikern den Reishi als universelles natürli- ches Heilmittel für die Bekämpfung zahlreicher Krankheiten und körperlicher Fehlfunktionen. Der Reishi wird kultiviert, getrocknet, zu Kapseln, Pulver oder Granulat verarbeitet und als Nahrungsergänzung zur Unterstützung einer gesunden Ernährungsweise angeboten. In Japan wird der Reishi-Pilz auch als Behandlungsmöglichkeit von Krebs hoch geschätzt. Wissenschaftliche Untersuchungen beweisen auf beeindru- ckende Art und Weise das unglaubliche Potenzial des Pilzes. In der traditionellen chinesischen Medizin wird der Pilz be- reits seit langer Zeit als vielfältig anwendbares Heilmittel geschätzt. Der Ganoderma Lucidum ist in Japan auch unter dem Namen „göttlicher Pilz der Unsterblichkeit“ bekannt. Der Ling Zhi bzw. Reishi ist eines der am meisten geschätzten Mycoceutika (Heilmittel auf Basis von Pilzen) in Asien. Der ja- panische Arzt Dr. Fukumi Morishige konnte beobachten, dass der Verzehr des Ling Zhi bzw. Reishi einen besonders positi- ven Effekt auf die Heilung von Krankheiten hat, die mit einer Schwächung des Immunsystems in Verbindung stehen, z. B. rheumatische Arthritis, chronische Bronchitis oder Hepatitis. Elementare Inhaltsstoffe des Reishi Der Reishi enthält Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Ballaststoffe, essenzielle Aminosäuren und sekundäre Pflanzenstoffe mit einer hohen Bioaktivität in einzigar- tiger Form. Zwei Gruppen von Inhaltsstoffen sind aller- dings von besonderer Bedeutung. Zum einen sind dies die Polysaccharide, die das menschliche Immunsystem und die Abwehrkräfte stärken sowie die Fähigkeit des menschli- chen Körpers unterstützen, mit den vielfältigen schädlichen Umwelteinflüssen, denen wir ausgesetzt sind, zurechtzukom- men. Zum anderen enthält der Pilz sogenannte Triterpene, die auch als Bitterstoffe bezeichnet werden und eine Gruppe bioaktiver, natürlicher Bestandteile vieler Pflanzen sind. Wie viele andere nützliche Pflanzenstoffe schützen sie die Pflanze vor Mikrobenbefall. Die Triterpene, die im Ganoderma ent- halten sind, erfüllen nachweislich verschiedene wichtige Funktionen für das Wohlbefinden des menschlichen Körpers. Biochemiker und Pharmazeuten bezeichnen den Reishi auch als biologisches „Kraftpaket“. Der Pilz hat bis heute noch nicht alle seine Geheimnisse offenbart und zukünftige Forschungen werden sicher weitere interessante Erkenntnisse zu Tage för- dern. „Lass Deine Nahrung Deine Medizin sein und Deine Medizin Deine Nahrung.“ — Hippokrates, Urvater der modernen Medizin 460-377 v. Chr. COVERSTORY
    • 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    15
    • 16    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 Wissenschaftliche Studien belegen die förderlichen Eigenschaften des Reishi-Pilzes Nachdem der Reishi mittlerweile erfolgreich angebaut werden kann, wurden umfassende biochemische und pharmazeutische Studien über die Inhaltsstoffe des Pilzes und ihre medizinische Wirkungsweise durchgeführt. Seitdem haben viele klinische Studien die Wirksamkeit der traditionellen Anwendungen des Pilzes untermauert. Der Pilz stellt für den Menschen ein zusätzliches hochqualitatives Nahrungsmittel dar und berei- chert die Ernährung mit hochwertigen Proteinen, Mineralien und Vitaminen, die einen direkten Nutzen für die menschliche Gesundheit und Fitness haben. Die extrahierbaren bioaktiven Bestandteile des Reishi können das menschliche Immunsystem stärken und die Lebensqualität verbessern. Wissenschaftliche Studien des Professors und Pilz-Forschers Jan Lelley („The healing power of fungi“) ka- men unter anderem zu folgenden Ergebnissen: In sieben chi- nesischen Krankenhäusern wurde die Wirkung des Ling Zhi auf den Cholesterinspiegel und das Herz-Kreislauf-System untersucht. Bei 68 % der Probanden konnte eine Senkung des LDL-Cholesterins beobachtet werden, nachdem sie den Reishi über einen Zeitraum von 1-4 Monaten zu sich genom- men hatten. Ganze 90 % der Probanden litten dazu unter ko- ronaren Herzfehlern. In mehr als drei Viertel der Fälle konnten erhebliche Verbesserungen ihres Gesundheitszustandes durch Der Fruchtkörper, das Myzel und die Sporen des Ganoderma Lucidum enthalten etwa 400 bioaktive Stoffe, allen voran Triterpenoide, Polysaccharide, Nukleotide, Sterine, Phyto-Steroide, Fettsäuren, Proteine/Peptide und Spurenelemente, die nachweis- lich eine ganze Reihe von gesundheitsfördernden Wirkungen haben. Der Reishi wird als gesundes Nahrungsmittel bzw. Funktionsnahrungsmittel bezeichnet. Die Produkte auf Basis des Reishi, die dafür entwickelt wurden, die menschliche Nahrung zu ergänzen, um die Gesundheit und Fitness zu verbessern, werden in die Kategorie der Nahrungsergänzungen bzw. Nutrizeutika einge- ordnet. Nahrungsergänzungen bestehen aus Inhaltsstoffen, die aus Nahrungsmitteln und Pflanzen gewonnen werden und dabei keinen weiteren Veränderungsprozess durchlaufen. Pilze sind eine rasant wachsende Sparte im Bereich der neuen Nahrungsmittel, welche gesundheitsbewusste Menschen mehr und mehr zu schätzen lernen. COVERSTORY
    • 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    17 Der Reishi – ein wirkungsvoller pharmazeutischer Makrofungus regelmäßige EKGs festgestellt werden. Wie schon vorher er- wähnt, wurden die meisten Studien zum Reishi-Pilz in Asien und den USA durchgeführt. Obwohl zu Beginn ein großer Skeptizismus zu bemerken war, ist die traditionelle westliche Medizin und Naturheilkunde mittlerweile von den unglaubli- chen Eigenschaften des heilenden Pilzes überzeugt. Der Reishi wurde in die amerikanische Pharmazeutische Enzyklopädie und das Therapeutische Kompendium aufgenommen. Der Nährwert des Reishi Der Reishi-Pilz hat inzwischen einen beispiellosen Ruf als das ultimative natürliche Heilmittel im Orient inne. Für die Chinesen beinhaltet der gesundheitliche Nutzen des Pilzes die Steigerung der Vitalität und die Verbesserung der Gesundheit. Der Pilz wird als Supernahrungsmittel angesehen, denn er ist besonders nahrhaft. Über 300 Berichte wurden bis heute ver- öffentlicht, die sich mit den biochemischen Bestandteilen des roten Reishi beschäftigen. Der Fruchtkörper, das Myzel und die Sporen des Reishi enthalten etwa 400 verschiedene bio- aktive Stoffe, die mehrere positive Effekte auf die Gesundheit des menschlichen Körpers haben. Als Nahrungsmittel ist der Pilz reich an Proteinen, enthält etwa 18 Aminosäuren, Kalium, Magnesium, Kalzium, Germanium und weitere essenzielle Mikronährstoffe, einschließlich Vitaminen und Mineralien. Das Wirkpotenzial des Reishi wird gewöhnlich von der Menge der in ihm enthaltenen Triterpenoide abhängig gemacht. Die Menge dieser kann man leicht durch einen Geschmackstest feststellen: Je bitterer der Pilz ist, desto größer ist die Menge der in ihm enthaltenen Triterpenoide. Da der Reishi zur Gruppe der Porlinge (harte, holzige, gabelförmige Pilze) gezählt wird, wird er nicht als solcher verzehrt, sondern geschnitten
    • 18    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 und als Tee aufgegossen. Andere beliebte Verwendungen sind in Wasser gelöste Extrakte und der zu Pulver gemahlene Pilz. Viele Menschen verwenden den Reishi auch als Kaffeeersatz. Die Produkte von DXN stellen daher eine ideale Verwendung des Reishi dar. Der Status des Reishi in der Branche der Herstellung gesunder Nahrungsmittel ist beispiellos. Er stellt den Höhepunkt des Wissens und der Weisheit des Ostens und des Westens der vergangenen 5.000 Jahre dar. Die Wirkung des Pilzes als gesundes Nahrungsmittel wurde durch mehr als 30 Jahre moderner wissenschaftlicher Forschung doku- mentiert und belegt, dass der Reishi absolut frei von jeglichen Nebenwirkungen ist. Seit Jahrhunderten gilt der Reishi als Symbol für Glück, Langlebigkeit und sogar Unsterblichkeit. In den letzten Jahren hat sich seine Beliebtheit als ein seit Generationen geschätztes pflanzliches Heilmittel weiter gestei- gert. In der traditionellen chinesischen Medizin wird der Pilz nach wie vor als einer der wertvollsten Schätze der Natur ange- sehen. Das Erfolgsgeheimnis ist es zu wissen, wie Sie mit Ihrem Körper umgehen müssen, um Ihre Gesundheit auf dem höchst- möglichen Niveau halten zu können. Die Aussage „Gesundheit ist unser wertvollstes Gut“ ist in unserer heutigen Zeit zutref- fender denn je. Während sich die Medizin in der Behandlung von Krankheiten und körperlichen Fehlfunktionen weiter entwickelt hat, als es jemals vorstellbar gewesen wäre, ist die wichtigste Voraussetzung für eine gute Gesundheit dennoch Prävention. Der Schlüssel dazu ist ein na- türliches und nachhaltiges System, das auf alle kör- perlichen Bedingungen angewendet werden kann. Deshalb beschäftigt sich die moderne Forschung unter Verwendung zeitgemäßer wissenschaftlicher Methoden mit der Wirkungsweise des Pilzes sowie seinen förderlichen Eigenschaften für die mensch- liche Gesundheit. DXN ist dabei der Vorreiter, um die gesundheitlichen Vorteile des Reishi anderen Menschen zugänglich zu machen. Ein altes ara- bisches Sprichwort sagt: „Der, der gesund ist, hat Hoffnung, und wer Hoffnung hat, hat alles.“ COVERSTORY Während sich die Medizin in der Behand jemals vorstellbar gewesen wäre, ist die Dato‘ Dr. Lim
    • 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    19 dlung von Krankheiten und körperlichen Fehlfunktionen weiter entwickelt hat, als es e wichtigste Voraussetzung für eine gute Gesundheit dennoch Prävention. m Siow Jin Quellen X.F.Baoetal.(2002):Purification,characterization,andmodificationofTlymphocyte-stimu- latingpolysaccharidefromsporesofGanodermalucidum.ChemPharmBull50:623-629. H. Hu et al. (2002): Ganoderma lucidum extract induces cell cycle arrest and apoptosis in MCF-7 human breast cancer cell. Int J Cancer 102:250-253. H. Lu et al. (2002): Prevention of development of N,N‘-dimethylhydrazine-induced colon tumors by a water-soluble extract >>from cultured medium of Ganoderma lucidum (Rei- shi) mycelia in male ICR mice. Int J Mol Med 9:113-117. D. Sliva et al. (2002): Ganoderma lucidum suppresses motility of highly invasive breast and prostate cancer cells. Biochem Biophys Res Commun 298:603-612. G. Szedlay et al. (2002): Is the widely used medicinal fungus the Ganoderma lucidum (Fr.) Karst. sensu stricto? Acta Microbiol Immunol Hung 49:235-43. S.P. Wasser et al. (1999): Therapeutic effects of substances occurring in higher basidiomy- cetes mushrooms: a modern perspective. Crit Rev Immunol 19:65-96. Y.H. You et al. (2002): Protective effects of Ganoderma lucidum polysaccharides peptide on injuryofmacrophagesinducedbyreactiveoxygenspecies.ActaPharmacolSin23:787-791. J. Zhang et al. (2002): Activation of B lymphocytes by GLIS, a bioactive proteoglycan from Ganoderma lucidum. Life Sci 71:623-638. H.S. Zhu et al. (2000): Effects of extracts from sporoderm-broken spores of Ganoderma lucidum on HeLa cells. Cell Biol Toxicol 16:201-206. M. Zhu et al. (1999): Triterpene antioxidants from G. lucidum. Phytother Res 13:529-531. Malaysian Journal of Science, 26 (2). PP 41-46. Hypoglycemic, Insulinotropic, and Cytotoxic Activity of Three Species of Ganoderma. Mhd. Saufi Bastami, SitiPauliena Mhd Bohari, WOng Mee Har, Mhd, Noow Wahab, Ariffi Suraya Rahmani, Nor Fadial Rajab, Mhajir Hamid, Malaysia. Acta Pharmacol Sin. 2004 Feb: 25(2):191-5 Hypoglycemic effect of Ganoderma lucidum polysaccharides. Shang HN, Lin ZB. Peking University Beijing , China J Ethnopharmacol. 2007 May 4;111(2):219-26. Epub 2006 Nov 21. Ganoderma lucidum polysaccharides enhance the function of immunological effector cells in immunosup- pressed mice. Zhu XL, Chen AF, Lin FB, Peking University, Beijing, China Int Immunopharmacol 2006 Feb;6(2):241-51. Epub 2005 Aug 30. Ganoderma tsugae supplementation alleviates bronchoalveolar inflammaiton in an airway sensitization and challenge mouse model. Lin JY, Chen ML, Chiang BL, Lin BF Dept of Food Science and Biotechnology, National Chung Hsing University, Taichung, Taiwan ROC Int Arch Allergy Immunol 2007;143(1):21-30. Epub 2006 Dec 22. Effects of triterpenoid- rich extracts of Ganoderma tsugae on airway hyperreactivity and Th2 responses in vivo. Chen ML, Ling BF, Dept of Biochem Science and Technology, National Taiwan University Taipei Taiwan ROC Mol Cell Biochem 2007 Jul;301(1-2):173-9. Epub 2007 Jan 12. Ganoderma lucidum poly- sachharide peptide reduce the production of proinflammatory cytokines in activated rheumatoid synovial fibroblast. Ho YW, Yeung JS, Chiu PK, Tang WM, Lin ZB, Man RY Lau CS, University of Hong Kong HK
    • 20    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 Bhanu Bhakta Dhamala beweist allein schon durch sein Leben, wie sehr die Welt in den letzten Jahrzehnten zusammengerückt ist. Er wurde in Indien geboren, ist in Nepal aufgewachsen, arbeitet heute hauptberuflich in den Vereinigten Arabischen Emiraten und wir berichten aus Deutschland über seinen Werdegang im MLM. 20    OBTAINER WORLDWIDE 12/2010 One World, One Mushroom „Jeder kann sein Leben ändern“ SUCCESS STORY
    • 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    2112/2010 OBTAINER WORLDWIDE    21
    • 22    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 Nach 10 Jahren in seinem Beruf wurde Bhanu Bhakta klar, dass er kei- nen seiner Träume würde verwirklichen können, wenn er immer weiter das täte, was er bisher getan hatte. Wenn er wei- terhin ausschließlich als Angestellter ei- nes Erdölunternehmens arbeiten würde, blieben seine Wünsche bloße Sehnsüchte ohne je die Chance zu bekommen, Wirklichkeit zu werden. Der dreifache Vater verdiente einfach nicht genug Geld. „Ich war immer knapp bei Kasse und zählte die Tage bis zur monatlichen Gehaltszahlung. Das Extraeinkommen, das der Einstieg in ein Network- Unternehmen versprach, war für mich die Motivation, ein eigenes Business zu starten“, sagt er uns. Sein Business be- treibt er heute nebenberuflich in seiner Freizeit. Im Dezember 2002 kam Bhanu Bhakta das erste Mal mit Network- Marketing in Berührung. Den ersten Kontakt hatte er mit dem ursprünglich malaysischen Unternehmen DXN, das mittlerweile global expandiert hat und in über 150 Ländern vertreten ist. „DXN vertreibt organische, gesunde Produkte der Weltklasse, die täglich verwendet werden können und zu erschwingli- chen Preisen angeboten werden“, er- zählt er uns. „Es gibt einen großzügigen Marketingplan und Menschen mit einer professionellen Einstellung, die für das Unternehmen arbeiten.“ Dennoch ver- ließ Bhanu Bhakta DXN zunächst ein- mal wieder. Andere Networker hatten ihm glaubhaft machen können, dass er bei ihrem Unternehmen ein höheres Einkommen erzielen könnte. Dass dem nicht so war, merkte er jedoch bald: „Als ich schließlich feststellte, dass die Partner nicht mich, sondern nur sich selbst unter- stützten, habe ich mich wieder auf DXN konzentriert und das andere Team und das Unternehmen verlassen.“ Zudem zo- gen ihn die wirtschaftliche Effizienz und das große Potenzial der Produkte zu DXN zurück. „Und dass der Ganoderma-Pilz mir dabei helfen konnte, meine chro- nische Nasennebenhöhlenentzündung, meine Magenübersäuerung und meine Fettleber loszuwerden, waren ebenfalls überzeugende Gründe, mein Business wieder bei DXN zu verankern“ sagt Bhanu Bhakta lächelnd. SUCCESS STORY
    • 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    23 Darüber hinaus bietet sein Geschäft ihm eine Plattform, sein Wissen über die Produkte zu erweitern und es mit anderen Menschen zu teilen, die sich ebenfalls für eine gesunde, ganzheitlich unterstützte Lebensweise interessieren. Kern der Produktpalette von DXN ist Ganoderma, ein asiatischer Heilpilz, der seit Jahrtausenden in der asiatischen Heilkunst eingesetzt wird. Er kann als Extrakt oder Pulver Verwendung finden und unterstützt die Heilung vieler ge- sundheitlicher Probleme. Wen wundert’s also, dass neben den klassischen Kapseln, die das heilende Extrakt enthalten, von Ganoderma-Kaffee über Ganoderma- Vinaigrette bis hin zu einer Ganoderma- Zahnpasta beinahe so gut wie jede denkbare Möglichkeit zu finden ist, die Heilkraft des Pilzes in DXN-Produkten nutzbar zu machen. Sich mit anderen allein über die viel- seitigen Produkte von DXN auszutau- schen, dabei belässt es Bhanu Bhakta aber nicht: Das System von DXN erach- tet er für genauso empfehlenswert wie erfolgversprechend. Ohnehin bewertet er Network-Marketing ganz und gar po- sitiv. „Networking hilft Menschen, ihr eigenes Geschäft zu führen und mit ei- nem nur kleinen Geldanteil ein riesiges Einkommen zu erwirtschaften und so ihr Leben nach einer gewissen Zeit zu verbes- sern und in Wohlstand zu leben“, urteilt er „und DXN ermöglicht es Menschen, ihr Leben zu verändern.“ Bhanu Bhakta erzählt von Partnern, die nie eine Schule besucht haben und dennoch im System von DXN mit 2 % internationalem Profitanteil
    • 24    OBTAINER WORLDWIDE 02/201124    OBTAINER WORLDWIDE 12/2010 SUCCESS STORY
    • 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    25 vom Unternehmen ein höheres Monatseinkommen erreichten, als ihr Gehalt jemals hergab. Einige von ih- nen sind mittlerweile hauptberuflich bei DXN tätig, um ihr Geschäft weiter aus- zubauen. „Alles in allem handelt es sich beim Erfolgssystem von DXN um eine wunderbare Gelegenheit für „Laien“, die ihr Leben verändern möchten, denn der Marketingplan von DXN ist von je- dem leicht zu verstehen“ stellt Bhanu Bhakta zusammenfassend fest und er- gänzt im Hinblick auf die ganze Branche: „Dieses System ist dazu gemacht, den Endverbrauchern einen maximalen Nutzen zu bieten und hilft arbeitslosen Menschen oder auch Hausfrauen dabei, ein eigenes Einkommen zu erzielen und es im großen Maßstab auszubauen.“ Auf die Frage, was seine Arbeit als Sponsor auszeichnet, antwortet Bhanu Bhakta: „Ich bleibe bei den Leuten, bis sie selbstständig arbeiten können, indem ich sie anleite, ihnen helfe, sie motivie- re und ihnen Informationsmaterialien und Updates zur Verfügung stelle, die sowohl für das Online- als auch das Offline-Geschäft hilfreich sind. Allerdings spielt natürlich auch ihr ei- genes Engagement eine entscheidende Rolle, um in diesem Geschäft erfolgreich zu sein.“ Das Eigenengagement seiner Geschäftspartner unterstützt Bhanu Bhakta nach Kräften. Obgleich DXN in jeder nationalen Niederlassung neben Warenhäusern auch eigene Büroräume einrichtet, die genug Platz bieten, um Veranstaltungen abzuhalten, führt er regelmäßig Meetings in verschiedenen Hotels durch. „Dabei geht es nicht nur darum, den Menschen zu erleichtern, das Konzept von DXN zu verstehen, sondern diese Meetings helfen auch, Nähe zu den Führungspersönlichkeiten herzustellen.“ erklärt er sein Vorgehen. Und auch Seminare hält Bhanu Bhakta in Hotels ab. Die Art und Weise hat er sich erfolgreich bei seinem Unternehmen abgeschaut: „DXN or- ganisiert Seminare in Hotels, zu denen verschiedene Führungspersönlichkeiten von DXN und Experten von renommier- ten Institutionen, wie z. B. Oxford und Harvard, eingeladen werden. Ich dupli- ziere das, um deren Wissen auch in die unteren Levels zu tragen, denn es hilft den Leuten, professioneller und ökono- mischer zu werden.“ Neben Seminaren und Meetings hat Bhanu Bhakta kürzlich eine eigene Homepage erstellt (www.dxn2us.com), die alle relevanten Informationen ein- schließlich der anstehenden Trainings enthält. „Ich habe auf der Basis meines Wissens, das ich auf meiner achtjäh- rigen Reise mit DXN von verschiede- nen Führungspersönlichkeiten und Experten erworben habe, meine eigenen Materialien entwickelt, die das Verstehen sehr einfach machen. Ich aktualisiere und verteile sie in meiner Organisation von Zeit zu Zeit in Form von Broschüren, Audio- und Video-CDs oder als MP3s“ erzählt er dem Obtainer. Gelegentlich hält er Telefonkonferenzen für diejenigen Partner ab, die weit entfernt leben, um ihnen Informationen über die Produkte, das System und auch das Unternehmen an die Hand zu geben. „Das hilft ihnen dabei, ihre Zweifel zu beseitigen und weiter voranzukommen“, sagt er. Und außerdem nutzt Bhanu Bhakta die Social Media, wie z. B. Facebook, Twitter oder YouTube, um Menschen zu erreichen und zu informieren, die er noch nicht per- sönlich kennt. „In diesem Geschäft geht es darum, anderen Menschen zu helfen“ sagt er, „das ist meine innere Motivation. Jeder kann sein Leben verändern.“ Sein Leben hat Bhanu Bhakta durch DXN nachhaltig verändert. Seit er ein eigenes Business führt, erarbeitet er sich mehr und mehr Freiheiten. Und er lernt fremde Länder kennen. Mit DXN hat er halb Asien und den arabischen Raum bereist, nun träumt er von Afrika, den USA und Großbritannien. „Ich würde den Menschen, die mit dem MLM zu tun haben, über den Obtainer gerne die Botschaft vermitteln, dass sie dran blei- ben sollen, bis sie ihre Träume verwirk- licht haben. Aber man muss geduldig bleiben“ rät er unseren Lesern, „weil es Zeit braucht, bis man erfolgreich ist.“ “Keep going until you realize your dreams. But you have to be patient, because it takes time to succeed.“ 12/2010 OBTAINER WORLDWIDE    25
    • 26    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 Bieten Sie Ihren am arabischen        Wir organisieren die vielfältigen und kontaktiere
    • 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    27 Business Meetings im  - Rahmen n Geschäftspartnern einen besonderen Rahmen. Dubai ist DIE Metropole Golf und eignet sich perfekt für Meets & Greets der gehobenen Art.  Essen im 7-Sterne-Restaurant des Burj Al Arab  Eine VIP Sightseeingtour mit einer Hummerlimousine  Besuch der Dubai Mall (das größte Shoppingcenter der Welt) mit anschließendem Essen vor dem Burj Khalifa  Entführen Sie Ihre Gäste auf eine Deserttour mit anschließendem Barbecue in der Wüste  Fliegen Sie mit dem Hubschrauber über die Dächer der Wolkenkratzer von Dubai  Party im 360 Grad (einer der angesagtesten Clubs in Dubai (mitten im arabischen Golf gelegen, mit Aussicht auf die komplette Skyline von Dubai)  Erleben Sie den arabischen Sonnenuntergang an Bord einer Luxus-Yacht und bewundern Sie die wunderschöne Küste Dubais n für Sie und Ihre Gäste das perfekte Event. Informieren Sie sich über Möglichkeiten, die Ihnen in dem Land aus 1001 Nacht geboten werden en Sie uns: E-Mail: info@sanderconsulting.org Tel. UAE: +971.(4).801-9264 Tel. Germany: +49.(0)176.810.76883
    • Synergy Conference 2011 in Graz D as Motto „Energie spüren, Erfolg atmen und das leben, wovon viele andere noch träumen!“ haben die zahlreichen Teil- nehmer der Synergy Conference am Samstag, den 19. Februar in Graz aus erster Hand erleben können. Der Rück- blick auf das Jahr 2010 hat das beein- druckende Momentum von Synergy wieder klar gezeigt. Laut dem Bericht für das 3. Quartal ist der Umsatz zum Vorjahr in Europa um 80 Prozent ge- stiegen. Dass dieser Erfolg den Ver- triebspartner zu verdanken ist, zeigt, dass seit dem 100 Prozent mehr Titel durch Partner erreicht wurden. Die Wikinger haben noch mal ordentlich einen draufgesetzt und dem restlichen Europa gezeigt, was möglich ist, wenn das richtige Unternehmen mit den richtigen Produkten hinter einem steht. Der Umsatz des letzten Jahres ist dort um 420 Prozent gestiegen. Der Umsatz des Flaggschiff-Produkts Pro Argi 9 hat sich weltweit verdoppelt. Synergy befindet sich in einer beeindrucken- den Momentumphase und das Motto „Energie spüren, Erfolg atmen und das leben, wovon viele andere noch träu- men!“ sind keine leeren Worte. Und es wird wahrscheinlich in 2011 rasant weitergehen. Bernd Maier, In- haber der Laurus Group, hat sein Net- bee System, einen Lead-Generator vorgestellt. Damit kann das Geschäft noch professioneller und nachhaltiger aufgebaut werden. Für Kurzweil sorgte Presidential Executive William Martin mit seinem Erfahrungsbericht „Mei- ne Geschichte und wie Synergy mein Leben verändert hat“. Er sprach von seinen Anfängen, den Herausforderun- gen auf dem Weg zum Erfolg und den Durchbruch in der Branche. Er mach- te deutlich, dass Network Marketing einen andersartigen Rhythmus hat als ein konventioneller Job, genau dies den Reiz ausmacht und harte Arbeit früher oder später überdurchschnitt- lich finanziell honoriert wird. Vice President Stewart Rutter stellte die Synergy „Las Vegas Promotion“ vor und zeigte, wie die Vertriebspartner sich vom 01. März bis 31. August für das Event, den Flug, den Hotelaufenthalt und ein Taschengeld qualifizieren kön- nen. Ein kostenloser Trip vom 22. bis 24. September ins Zockerparadies setzt bestimmt bei vielen noch mal einen Extra-Schub beim Geschäftsaufbau frei. Beim wissenschaftlichen Teil des Events sprach Prof. Dr. Rainer Böger von der Uni-Klinik Hamburg-Eppendorf über das Wundermolekül Stickstoffmonoxid 28    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 INDUSTRY INSIDE
    • und was L-Arginin damit zu tun hat. Er präsentierte neuste Ergebnisse der Forschungen und welche Kapazitäten L-Arginin hat. Wie eine Studie zeigte, ist die Sterblichkeitswahrscheinlichkeit ohne Arginin viermal so hoch. Pearl-Executive und European Found- er Hakan E. Cetin berichtete von seiner Company Award Reise „Legacy Ret- reat“ nach Maui und machte deutlich, dass die Kraft des Energy Systems pure Freiheit bedeutet. Alle waren gerührt, als Hakan E. Cetin davon erzählte, dass es ihm eine Freude und ein Be- dürfnis war, seine Mutter auf die Rei- se mitzunehmen, die nie zuvor solch eine Reise angetreten ist. Die Bilder von den jeweiligen Ausflügen, wie das Schnorcheln in kristallklarem Wasser, der Boottrip auf einem Katamaran inkl. Wale beobachten, das Schwimmen mit Delphinen, der Hubschrauber Flug um die Insel oder die Tauchfahrt im U-Boot über ein Riff, machten nochmal ganz deutlich, mit welcher Freiheit Network Marketing und Synergy das Leben be- reichern kann. Top-Führungskraft und Pearl Executi- ve Bart Woodcook, der auch als Arginin Pionier bezeichnet wird, verriet einiges zum erfolgreichen Geschäftsaufbau und dass ein gutes Produkt schon die halbe Miete ist. Die hohe Qualität und der wissenschaftlich erwiesene Nutzen der Produkte zeigt sich in den steigenden Umsätzen und der hohen Nachfrage des Marktes. General Manager für Europa Thorsten Mueller überraschte mit einer sensationellen Entscheidung, die Sie, liebe Leser, in einem exklusiven Inter- view im OBTAINER nachlesen können. Einige Vertriebspartner traten nach dem Event nicht nur mit neuer Moti- vation und Power die Heimreise an, sondern hatten noch einen der Sach- preise der Verlosung im Gepäck oder eines der Giveaways, die in die Menge geworfen wurden. Fest steht, dass auch das Jahr 2011 für Synergy und die Ver- triebspartner einiges bereithält. 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    29 INDUSTRY INSIDE
    • N uSkin Enterprises, Inc. er- freut seine Anleger. Das Unternehmen gab bekannt, dass die vierteljährlich ausgezahlte Dividende um acht Prozent auf 0,135 Dollar pro Aktie steigt. Das entspricht ei- ner jährlichen Dividende von 0,54 Dollar, die im Vorjahr 0,50 Dollar betrug. Die Auszahlung für das erste Quartal erfolgt zum 16. März für die am Stichtag (25. Februar) eingetragenen Aktionäre. Der aktuelle Aktienkurs liegt mit 31,44 Dollar aufeinemneuenJahreshoch.„Angesichts unseres starken Cashflows und der fi- nanziellen Stabilität können wir unsere Dividende im zehnten Jahr in Folge stei- gern. Die Erhöhung der Dividende ist eine effektive Nutzung unseres Bargeldes und unser Engagement für die stetige Erhöhung der Aktionärswerte“, sagte Truman Hunt, Präsident und CEO von NuSkin. Die positiven Erwartungen von NuSkin zeigen, dass das Unternehmen gut für die Zukunft aufgestellt ist. Erstaunlich ist, dassnebenNuSkinauchanderebörsenno- tierte Network-Marketing-Unternehmen unter der weltweiten Finanzkrise weni- ger gelitten haben als ein Großteil der konventionellen Aktiengesellschaften. Die Kurseinbrüche waren bei den Network-Unternehmen gering bis gar nicht vorhanden und die Umsätze wur- den größtenteils sogar gesteigert. Hier zeigt sich, dass Network-Marketing ein stabiles und in allen Wirtschaftslagen gut funktionierendes Vertriebssystem ist. Es scheint keine Rolle zu spielen, ob es der Allgemeinwirtschaft gerade besonders gutgeht oder sie durch eine Krise ma- növriert. Sind die Produkte gut und der Marketingplan profitabel, wird es im- mer Kunden geben, die mit Freude die Produkte kaufen, und Vertriebspartner, die ihre ganze Leidenschaft einsetzen, um sich eine finanzielle Zukunft aufzu- bauen. Die Börse ist das Spiegelbild der Wirtschaft und die Network-Marketing- Unternehmen geben bei der Betrachtung ein gutes Bild ab. NuSkin steigert Dividende um acht Prozent 30    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 INDUSTRY INSIDE
    • WWW.SYNERGYWORLDWIDE.COM
    • D ieAustralierscheinenverrücktnachMangostanzusein. Zumindest auf die Premium-Mangostanprodukte von XanGo. Das Network-Unternehmen hat in Australien in den letzten Jahren mehr als 30.000 Vertriebspartner auf- gebaut, doch dauerhafte stationierte Mitarbeiter waren nur vereinzelt vor Ort. Der starke australische Markt hat XanGo allein im Jahr 2010 einen Zuwachs von 50 Prozent an neuen Distributoren beschert. Damit war es die logische Konsequenz für die Unternehmensführung, die Präsenz in Australien und Neuseeland zu verstärken und einen General Manager sowie Manager Sales und Marketing für die Region in Vollzeit ein- zusetzen. „XanGo ist erfreut, die Ernennung von General Manager Barry Read and Sales & Marketing Managerin Sharyn Read für Australien und Neuseeland zu verkünden. Sie werden in Queensland ansässig und verantwortlich für die Expansion des Unternehmens und die Marke in der gesamten Region sein“, sagte Brett Webb, Regional Direktor für den Raum Asien- XanGo oben auf in Down Under Pazifik von XanGo. Mit der Ernennung demonstriert XanGo den Fokus auf das Wachstum im australischen und neusee- ländischen Markt. Barry Read bringt über 17 Jahre Erfahrung als General Manager für eines der größten Unternehmen im Network Marketing mit und freut sich auf die neue kommen- de Aufgabe. „Als ein Veteran von beinahe zwei Dekaden in der australischen/neuseeländischen Direktvertriebsindustrie, hatte ich immer ein Auge auf XanGo und deren Erfolg der ver- gangenen Jahre. Ich freue mich, zusammen mit den fantasti- schen Distributoren in diesem Markt mit vollen Kräften das Momentum voranzutreiben und das starke Wachstum jetzt und in Zukunft noch zu beschleunigen“, sagte der neue General Director Barry Read. Brett Webb ist froh, mit den beiden absolute Topleute für die leitenden Positionen gefunden zu haben. Die Expansion kommt für XanGo genau zur richtigen Zeit, da vor Kurzem die neue Körperpflege-Produktlinie „JÜNI“ eingeführt wurde. XanGo oben auf in Down Under. 32    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 INDUSTRY INSIDE
    • Und jetzt schon 5-STELLIG - PRO WOCHE - von zu Hause aus! „Jeder kann es mir nachmachen aber auch wirklich jeder!“ MONAVIE hat sämtliche Rekorde gebrochen und ist auf dem Weg zu einem 20 Milliarden-Unternehmen. Über 47 Millionäre in den ersten 3 Jahren, nach 5 Jahren über 100. Hier & Jetzt ist Ihre Chance! Ich bringe Ihnen bei, wie Sie: • Jeden Tag nach einem Plan und einem System arbeiten • Nebenberuflich erfolgreich einsteigen • die Kraft des Web 2.0 für sich nutzen • weltweit an den Umsätzen partizipieren, die durch Sie entstehen • auch noch dann Geld verdienen wenn Sie 3 Wochen im Urlaub sind • Ihr System für sich arbeiten lassen • ...finanziell unabhängig werden! Kontakt Mike Kiefer Tel.:+41 78 888 66 03 www.mikekiefer.net Mike Kiefer - Kiefer International
    • B ereits zum dritten Mal unterstützt AVON Deutschland die Arbeit des Deutschen Komitees für UN Women mit 10.000,-- EUR im Kampf, die häusliche Gewalt gegen Frauen zu beenden. AVON-Geschäftsführer Steve Jacquin über- reichte den symbolischen Spendenscheck im AVON-Werk in Neufahrn an die Vorsitzende des „Komitees für UN Women in der Bundesrepublik e. V.“ Karin Nordmeyer. Das Engagement, sich für misshandelte Frauen einzusetzen, ist AVON sehr wich- tig. „Gewalt gegen Frauen ist für uns völlig inakzeptabel. Darum gehen wir weltweit dagegen vor – natürlich mit starken und erfahrenen Partnern. Wir sind stolz darauf, eine so engagierte Organisation wie UN Women in Deutschland auch in diesem Jahr wieder mit 10.000 Euro fördern zu können – dank der Hilfe unserer Beraterinnen und Kundinnen. Dieses Engagement wol- len wir auch in Zukunft fortsetzen“, erklärt Steve Jacquin. Die Spendengelder werden von den Avon-Beraterinnen mit dem Verkauf eines Schmuckstückes erzielt, welches 2010 ein silberner Ring mit dem Symbol für Unendlichkeit, der liegen- den Acht, war. Der Hollywood-Star Reese Witherspoon ist als Ehrenvorsitzende der AVON Foundation die prominenteste Fürsprecherin gegen häusliche Gewalt. Ob in Industrienationen wie Deutschland oder in ärmeren Ländern, die Gewalt ge- AVON Deutschland unterstützt das Deut- sche Komitee von UN Women beim Kampf gegen häusliche Gewalt gen Frauen und Diskriminierungen sind in allen Kulturen weltweit ein immer noch schwerwiegendes Thema. Die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im letzten Jahr veröffentlichte Studie zeigte, dass Gewalt gegen Frauen kein Problem sozialer Brennpunkte ist, sondern sich durch alle Gesellschaftsschichten zieht. Jede vierte Frau wurde bereits einmal von ihrem Partner misshandelt, lautet das erschre- ckende Ergebnis der Studie. Mit Bildungs- und Aufklärungsmaßnahmen versucht das Deutsche Komitee für UNIFEM den Frauen Wissen, Kraft und Selbstvertrauen zu geben, um sich für die eigenen Rechte einzusetzen. Das Ziel des Komitees für UNIFEM arbeitet an Lösungswegen, die strukturelle Gewalt und die damit verbunde- ne tatsächliche Benachteiligung für Frauen durchbrechen zu kön- nen. „Das ist eine Investition, die sich für die Frauen selbst, ihre Familien und die Gesellschaft lohnt“, betonte Karin Nordmeyer. Häusliche Gewalt - ein immer noch aktuelles Thema, dass leider inderGesellschaftoftmitWegsehenundsich„Nicht-einmischen- wollen“ so gut es geht ignoriert wird, wenn sie stattfindet. Ein we- nig mehr Zivilcourage und ein Blick für seine Mitmenschen hilft genauso viel wie das Engagement von AVON und dem Komitee für UNIFEM. 34    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 INDUSTRY INSIDE
    • I m Rahmen der S p e c t r a M a x x Europatour von SISEL reisten Aaron Rennert,VicePresident of International Sales, Aaron Palmer, Europa- Manager,undChristian Rombach, Top-SISEL- Distributor, durch Europa und kündig- ten den „All-in-one“- Drink der neuesten Generation an. Für „SpectraMaxx“ wurde eigens der Begriff Megatonic erfunden, wie es von der SISEL- Geschäftsführung stolz verkündet wurde. Mit dem neuen „Wunder-Elixier“ bietet SISEL „Schutz und Kraft“ aus einer Flasche an – so war es am 08. Februar im Berliner Holiday Inn zu hören. “An der Flasche zu hängen”, ist also nicht mehr nur negativ zu assoziieren, solange es SpectraMaxx ist. Aaron Rennert hatte an der Tour durch Europa sichtlich Spaß genauso wie an der Aufgabe, das revolutionäre „Megatonic“ zu launchen. Der „dritte Mann“ bei SISEL, nach Tom Mower sen. und dessen Sohn Tom Mower jun., sagte, dass er „die beste Arbeit der Welt“ hätte und sehr dankbar dafür sei. Er könne sich nichts Schöneres vorstellen, als in der Welt umherzureisen, die Vertriebspartner von SISEL zu treffen und Spitzenprodukte, al- len voran das neue SpectraMaxx, zu präsentieren. Die Freude an seiner Arbeit ist absolut authentisch, vor al- lem nach einem tragischen Ereignis, das Aaron Rennert vor einiger Zeit widerfahren ist. In der Zeit, in der er mit Tom Mower sen. über seine Zukunft bei SISEL verhandelte, erlitt SpectraMaxx Europatour ein Megatonic-Erfolg für SISEL er einen Autounfall, bei dem er sich schwer verletzte. Mit dem Flaggschiffprodukt „FuCoyDon“ ging die Genesung schneller voran, als er es sich hätte erhoffen können. Damit hatte sich für ihn die Frage, ob er Vice President bei SISEL werden wollte, von selbst beantwortet – die Antwort konnte nur Ja lauten. Während der Europatour gab es ein weiteres Bonbon für SISEL, mit dem das Unternehmen nicht gerechnet hatte. Die europä- ische Zulassungsbehörde hat in Rekordzeit das nächste Top- Produkt für den europäischen Markt zugelassen – SlenderPops. So wurde aus der Megatonic Tour mit dem Star SpectraMaxx eine Tournee durch Europa mit zwei Stars aus dem Hause SISEL. Durch die überraschende Zulassung mussten organi- satorische Dinge im Schnellverfahren angegangen werden und dank Tom Mower sen., der telefonisch immer am Ball war, und tat, was getan werden musste, kam es zum sensationellen Doppel-Launch. SlenderPops ist nicht nur überraschend schnell in Europa ange- kommen, sondern auch überraschend anders. SlenderPops sind Lollis, die beim Abnehmen helfen, das Hungergefühl dämpfen, den Körper zugleich mit den nötigen Nährstoffen versorgen und sofürEnergiesorgen.Werkenntnichtdas „Schwächegefühl“bei einer kalorienreduzierten Diät oder das ständige Hungergefühl? Einfach SlenderPops lutschen und wissen, dass es dem Körper gutgeht und die Pfunde weiter purzeln. Der Lolli aus dem Hause SISEL hat gerade einmal 30 Kalorien, keinerlei künstliche Inhaltsstoffe und sogar die Aromen werden aus Früchten aus rein biologischem Anbau gewonnen. Man muss schon sagen, dass die SlenderPops dem neuen SpectraMaxx ein wenig die Show gestohlen haben. Das bessere der beiden zu benennen, wird schwer, da es SISEL wieder geschafft hat, zwei überragen- de Produkte zu entwickeln. Und als wenn das alles noch nicht schon bahnbrechend ge- nug gewesen wäre, kündigte Christian Rombach den nächsten Knaller in der Produktsparte Kosmetik an. In naher Zukunft wird ein Nageldesign-Produkt eingeführt werden, das länger hält als alle anderen. Ganze vier Wochen sollen die Fingernägel in brillanten Farben erstrahlen, ohne zu splittern oder abzublät- tern. Natürlich kommt das Produkt in gewohnter schadstofffrei- er und sicherer Qualität. Die Megatonic Europatour war ein vol- ler Erfolg für SISEL und wenn man den Insider-Informationen glauben kann, touren die SISEL-Spitzenführungskräfte im Mai erneut durch Europa. 36    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 INDUSTRY INSIDE
    • Zellkommunikation - die Grundvoraussetzung für optimale Gesundheit preisgekröntes Geschäftsmodell Expansion in neue Märkte weltweit www.mannapartners.com Die geheimnisvolle Sprache unserer Zellen ist entschlüsselt Weltweit patentierte, konkurrenzlose Biotechnologie
    • Viva Mexico - Lyoness Leader-Convention 2011 in Cancun C ancun – traumhafte Strände, blautürkises, karibisches Meer und Sonne. Das perfekte Ambi- ente, um ganz entspannt und trotzdem voll konzentriert auf der Lyoness Leader- Convention 2011 die Weiterentwicklungen und Neuerungen rund um Lyoness aufzu- saugen. In den zehn Tagen der Convention jagte ein Highlight das nächste, denn CEO Hubert Freidl und Werner Kaiser, Sales Director Europe, Middle East & Africa, hatten einiges für die rund 250 Teilneh- mer dabei. Damit Lyoness weiter so stabil wachsen kann und die Expansion weiter so rasant fortschreitet, sind Kommunika- tion und Information das Benzin, das den Motor laufen lässt. CEO Werner Kaiser präsentierte das neue FTP-Datensystem für das Leader & Presidents Team. Dieses System stellt allen Top-Führungskräften und damit deren Lifelines schnellstmög- lich die aktuellsten Informationen, Pow- erpoint-Präsentationen sowie Lyoness- Videos zur Verfügung. Damit sind immer die aktuellsten Präsentationen in allen Landessprachen und Währungen sofort verfügbar. Im Bereich Kommunikation wurde auch Neues vorbereitet, von dem Kunden, Partnerunternehmen sowie Business-Interessierte profitieren werden. Ein in allen europäischen Landessprachen undineinerenglischenMasterversionauf- gebautes modulares Videokonzept wird die Geschwindigkeit im Vertriebsaufbau und die Kommunikation an alle Lyoness- Kunden extrem beschleunigen und inten- sivieren. Außerdem wurden Neuerungen im Bereich der Karrierestufen, der Online- Registrierung und den Auswertungen im Online-Office präsentiert. Den Teilneh- mern war klar, dass Lyoness noch einiges vorhat in 2011. Damit auch die Führungskräfte gut für die bevorstehenden Herausforderungen gewappnet sind, sorgte ein weiteres High- light. Das renommierte Franklin Covey Leadership Institute, welches für eine Wo- che eine „Dependance“ im Tagungs- und Kongresszentrum des Gran Melia Resorts Cancún hatte, bot zahlreiche Workshops und Seminare an. Dr. Stephen R. Covey ist eine Koryphäe auf dem Gebiet „Lea- dership“ und wurde nicht zufällig 1996 vom Times Magazine zu den 25 einfluss- reichsten Menschen in Amerika gezählt. Dr. Stephen Covey ist Mitbegründer und Vice Chairman des weltweit operieren- den Franklin Covey Instituts, mit mehr als 140 internationalen Vertretungen. So- wohl multinationale Konzerne als auch Top-Manager und Regierungschefs lassen sich von ihm beraten. Der renommierte Top-Speaker und Motivationscoach Leon van Melik vom Franklin Covey Institute lebt und lehrt die Erkenntnisse des „Mas- termind“ und inspirierte auf der Lyoness Leader-Convention die Teilnehmer. Des Pudels Kern der Lehren von Dr. Stephen R. Covey sind „effektives Arbeiten und Le- ben“. Dabei sind die Prinzipien des Erfolgs so simpel wie effektiv. “Eine Unterneh- mensstrategie muss von allen Mitarbei- tern getragen werden, damit sie zum Ziel führt. Die Umsetzung ist der bedeutends- te Schritt zum Erfolg“, erklärte Leon van Melik. Für eine messbare Effektivitäts- steigerung erarbeitet das Franklin Covey Institute speziell entwickelte Programme und Analyse-Instrumente für Lyoness. Mit den Prinzipien konnte sich CEO Hubert Freidl identifizieren, wie er auf der Büh- ne mit seinen Aussagen deutlich machte. „Nur gemeinsam sind wir stark“ oder „Ge- meinsam können wir etwas Großes, etwas ganz Großes bewegen“, motivierte die Teil- nehmer bis in die Haarspitzen. Lyoness ist heute ein Weltkonzern „weil ich daran geglaubt habe, weil wir alle gemeinsam daran geglaubt haben - together we are strong“, so CEO Hubert Freidl. Das die Reise erst richtig losgeht, wurde klar als die bevorstehende Expansion auf den afrikanischen Kontinent verkündet wurde. „Afrika bedeckt 22 Prozent der weltweiten kontinentalen Erdoberfläche und bietet mehr als 500 Millionen Men- schen eine Heimat. Insgesamt wurden 16 afrikanische Länder aufgrund ihrer enorm aufstrebenden Wirtschaft und Infrastruk- tur, die in weiten Teilen bereits europäi- schen Standards entspricht, als Zielmärkte definiert“, so Hubert Freidl. Schon Mitte April startet die Vertriebsfreigabe für Süd- afrika und Marokko. Die Lyoness Leader- Convention 2011 in Cancun war der Start- schuss für das nächste Level von Lyoness. 38    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 INDUSTRY INSIDE
    • Oriflame offizieller Sponsor der WTA D as schwedische Network-Un- ternehmen Oriflame hat sich bei der ersten WTA-Veranstal- tung (Women’s Tennis Association) in Europa 2011 bei der Open GDF SUEZ als offizieller Sponsor vorgestellt. Das 1967 gegründete Unternehmen ist ein Urge- stein der Direktvertriebsindustrie und agiert mit seinen 3,3 Millionen Kosme- tik-Beratern in über 60 Ländern. Mit der zweijährigen strategischen Partnerschaft mit der Women´s Tennis Association ist Oriflame in Europa, Russland, der Ge- meinschaft Unabhängiger Staaten, im Nahen Osten und in Afrika auf 22 WTA- Veranstaltungen vertreten. „Die WTA ist der perfekte strategische Partner für Ori- flame, da beide Organisationen die Lei- denschaft und den Spirit teilen, Frauen zu helfen, das Beste aus sich zu machen und ihre Träume zu erfüllen. Die WTA baut im Kern auf starken Frauen auf, die Andere rund um die Welt zu Erfolg inspirieren, was immer sie machen und lieben – das ist auch die Blaupause von Oriflames Ansatz“, sagte Michael Cer- vell, Senior Vice President of Direct Sales bei Oriflame anlässlich der Pressekonfe- renz. Oriflame wird bei der WTA, die es seit nunmehr 40 Jahren gibt, mit gut sicht- barer Beschilderung und Branding vetreten sein. Die Vereinbarung beinhal- tet zudem traditionelle und digitale Mar- keting-Rechte, die Oriflame verwenden kann. Bei der Bekanntgabe des Sponso- rings auf der Open GDF SUEZ wurden die ersten unterstützenden Marketing- maßnahmen von den WTA-Spielerinnen Vera Zvonareva, Jelena Jankovic, Dani- ela Hantuchova, Dominika Cibulkova und Tsvetana Pironkova durchgeführt. Auch Starspielerin Kim Clijsters zeigte sich begeistert: „Auch wenn unser Fokus darauf ausgerichtet ist, ganz oben in un- serem Sport zu stehen und alles zu errei- chen, was wir können, so genießen wir es doch gut auszusehen, auf und abseits des Court. Ich glaube, die meisten Frau- en können die Idee nachempfinden, dass gut auszusehen einem hilft, sich gut zu fühlen und es einem das Vertrauen gibt, das Beste zu geben. Ich weiß, dass Oriflame diese Philoso- phie verfolgt und die WTA-Spielerinnen freuen sich darauf, diese Partnerschaft zu unterstützen, die Frauen auf der gan- zen Welt dazu inspiriert, gut auszuse- hen, sich gut zu fühlen und ihre Träume zu verfolgen.“ Auf jeden Fall werden die Sportlerinnen der WTA in den nächsten zwei Jahren nicht nur gutes Tennis, son- dern sich auch von der schönsten Seite zeigen. 40    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 INDUSTRY INSIDE
    • 42    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 Sie suchen eine neue Herausforderung im Network Marketing? Sie suchen ein Unternehmen, das wirklich zu Ihnen passt? Sander Consulting hilft Ihnen bei dieser Herausforderung. Alles andere können Sie sich sparen! Erfolg ist kein Zufall: Sie erhalten Zugang zu Informationen, die andere gar nicht haben oder Ihnen vorenthalten! Nutzen Sie unser Wissen für Ihren Erfolg: Entscheiden Sie ganz ohne Verkaufsdruck.
    • 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    43 Was zählt, ist Ihr Erfolg: Wir finden für Sie ein Produkt, das Sie wirklich anspricht, einen Vergütungsplan, der wirklich lukrativ ist und ein Unternehmen, das echte langfristige Perspektiven hat. Erfolg ist meistens Strategie: Arbeiten Sie also nur mit den Besten der Branche. Suchen Sie sich Ihren Sponsor aus. Sie wissen bereits, welches Unternehmen? Wir wissen, wo Sie die beste Unterstützung bekommen! Die Zukunft kann kommen: Es ist Zeit, wieder Geld zu verdienen. KOSTENLOS! UNVERBINDLICH! NEUTRAL! consulting@obtainer-media.com www.sanderconsulting.org
    • 44    OBTAINER WORLDWIDE 02/201144    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011
    • 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    45 Die Beweggründe, in das Geschäft Network Marketing einzusteigen, sind so vielfältig wie individuell. Für das Ehepaar Simon und Marie-Luise Gruber gab es 2003 einen ganz besonderen Grund, sich mit dieser Branche näher zu beschäftigen. Dass nur wenige Jahre später aus diesem Kennenlernen eine gute, sichere Existenz werden würde, ahnte damals niemand. Die Tochter des Ehepaares Gruber hatte ein gesundheitli- ches Problem, und die Eltern waren auf der Suche nach einer Lösung. Nach vielerlei Recherchen kam ihnen der „Zufall“ zu Hilfe: ein guter Bekannter rief an und machte sie auf die Mannatech-Produkte aufmerksam. Nach dieser eigenen, überaus positiven Produkterfahrung entstand die Neugierde für Network Marketing. Anfangs skeptisch und mit „Tausend Fragen“ ausgerüstet, war dies keine „Liebe auf den ersten Blick“, sondern ein Abtasten, Lernen, Abtasten, Lernen und schließlich immer mehr Begeisterung. Fragt man heute die Grubers danach, wie diese Begeisterung für Mannatech und Network Marketing entstanden ist, erfährt man von Marie- Luise Gruber: „Wenn Nahrungsergänzungsprodukte in der eigenen Familie Positives bewirken, wird man erst mal neugierig. Wir waren begierig, mehr über die Produkte zu lernen und beschäftigten uns auch mit Inhaltsstoffen und Zusammensetzungen. Man muss kein Chemiker oder Biologe sein, um zu verstehen, warum Nahrungsergänzung in der heutigen Zeit notwendig ist und was an den Mannatech- Produkten so besonders ist. Mein Mann und ich wollten ein- fachverstehen,wasdenOrganismusgesunderhaltenkannund in diesem Zusammenhang wurde uns schnell die Bedeutung einer optimalen Zellkommunikation klar. Wir haben dabei viel über den menschlichen Körper, seine Bedürfnisse und Mangelerscheinungen gelernt. Gleichzeitig war dies aber in den ersten Monaten als Networker unser größter Fehler. Wir überfrachteten unsere potentiellen Vertriebspartner mit Produktwissen. Wir haben oft vergessen, den Menschen „mit- zunehmen“. Aber wir haben dann doch die Balance in unseren Gesprächen gefunden.“ Das ist ein sehr bescheidenes Statement einer großarti- gen Networker-Leistung. Nach nur 14 Monaten hatte das Ehepaar Gruber bei Mannatech bereits die Karrierestufe Presidential Director erreicht, laut Herrn Gruber schon eine Einkommenshöhe, von der man gut leben kann. Danach ging die rasante Erfolgsentwicklung der Grubers weiter. Jedes Jahr fanden von Mannatech für die erfolgreichsten Partner gesponserte Reisen statt, und Simon und Marie-Luise Gruber waren immer dabei. So lernten sie viel von der Welt kennen, waren in Malta, Marokko, Sardinien, Costa Rica, Zypern. Weiterhin waren die Grubers jedes Jahr seit ihrem Start bei Mannatech zum Gipfeltreffen der Führungskräfte in Hawaii, inklusive einer tollen Kreuzfahrt. Dies alles in nur fünf Jahren zu erreichen, ist eine außergewöhnliche Leistung. Wir vom OBTAINER wollten natürlich wissen, ob es ein Erfolgsgeheimnis gibt, doch das verraten wir erst später. Familie Gruber ist überaus erfolgreich. Als Silver Presidential Directors bei Mannatech haben sie ein sehr motiviertes Team aufgebaut. Ein wichtiger Grund für die hohe Motivation liegt in den Produkten von Mannatech. Marie-Luise Gruber: „Mannatech stellt Produkte her, die in jeder Weise Sinn ma- chen. Es ist logisch, nachprüfbar und wissenschaftlich erwie- sen, dass in jedem Samenkorn (auch im menschlichen) von der Schöpfung 100 Prozent Entfaltungsmöglichkeiten an- gelegt sind. Wenn so ein Samen aber auf schlechten Boden fällt, werden sich nur Anteile der gesamten Möglichkeiten entfalten, keine 100 Prozent.“ Dies sei eine schöne Erklärung für grundsätzliche Überlegungen und ein interessanter Gesprächseinstieg für Nicht-Networker, erklärten wir Frau Gruber. Sie musste bei unserer Erläuterung lachen: „Sorry, da sind wieder die Pferde der Begeisterung mit mir durchgegan- gen. Ich bin einfach immer wieder von unseren Produkten be- eindruckt. Vieles ist patentiert und …, aber jetzt bin ich schon wieder bei einem Produktvortrag. Können Sie mich nicht et- wasanderesfragen?“Aberklar,dasistfürunsvomOBTAINER doch kein Problem. „Also, liebe Frau Gruber, warum sind Sie eigentlich so begeistert von den Mannatech-Produkten?“ Sie kann sich vor Lachen kaum halten und braucht etwas Zeit bis zur nächsten, ernsthaften Antwort: „Wir Menschen können von der Natur noch so viel lernen. Die Natur hat nun ein- mal ihre Vorbedingungen für Wachstum und Entwicklung – und Nährstoffe spielen hier eine entscheidende Rolle. Schon aus rein geschäftlichen Erwägungen ist es deshalb sinnvoll, mit einer Firma zusammen zu arbeiten, die auf dem Gebiet der Nahrungsergänzung eine führende Rolle spielt. Bei Mannatech geht man sogar noch einen Schritt weiter. Viele Familie Gruber und Mannatecheine Kombination für Erfolg 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    45 CLOSE UP
    • 46    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 Produkte haben „real food“ Qualität, das heißt, es sind vollwer- tige Lebensmittel, nicht nur Nahrungsergänzungen. Das ist ein völlig neuer Ansatz auf diesem Gebiet. Die in vielen Ländern patentierte Biotechnologie von Mannatech garantiert uns als Geschäftspartner, dass wir mit konkurrenzlosen Produkten ar- beiten, die der Kunde eben nicht an jeder Ecke kaufen kann. Dies ist für unser Geschäft sehr wichtig.“ Jeder Satz von Marie-Luise Gruber über ihr Unternehmen und dessen Produkte ist pure Begeisterung; das ist nicht ge- spielt und jeder kann es spüren. Dieser Begeisterung woll- ten wir im Gespräch auf den Grund gehen. Wir fragten nach, denn echte, gefestigte und dauerhafte Begeisterung kommt nicht über Nacht. Frau Gruber schildert uns, dass das Network Marketing und die damit verbundenen Gespräche mit mögli- chen Geschäftspartnern sie viel gelehrt haben. „Ich habe noch nie in meinem Leben so viele Gespräche mit mir völlig fremden Menschen geführt, wie in meiner Network-Marketing-Zeit seit 2006. Dabei habe ich sehr genau zugehört und viel gelernt. In den meisten Familien ist es so, dass das finanzielle Einkommen gerade so für ein Existenz-Minimum ausreicht. Es geht ihnen vielleicht nicht unbedingt schlecht, aber ganz sicher auch nicht gut. Viele verzichten, notgedrungen, auf einiges, was ein ange- nehmes Leben so ausmacht: mal ein schöner Urlaub, eine grö- ßere Anschaffung oder ein spontaner Restaurantbesuch. Viele Haushalte befinden sich in einem „finanziellen Gefängnis“ aus Dispo, Kredit und zu geringem Einkommen. Erstaunlich, was Menschen auf sich nehmen, um monatlich zum Beispiel EUR 1.300 netto in ihrem Beruf zu verdienen. Ich sehe es als eine wichtige Aufgabe an, diese Menschen über die Möglichkeiten des Network Marketing zu informieren. Dieses Geschäftsmodell, ehrlich betrieben, ist nicht zu überbieten und kann für sehr viele Familien ein herrliches Haupt- oder Zusatzeinkommen sein.“ Diese Überzeugung teilen wir vom OBTAINER und versuchen ständig, auch durch so positive Beispiele wie dem Ehepaar Gruber, Menschen die richtigen Einblicke ins Network Marketing zu geben. Die positive Energie, die die Grubers täg- lich ausstrahlen, bringt große Erfolge, sorgt für ein stabiles Team-Wachstum und auch für den ein oder anderen besonde- ren Partner. Eine kleine Gruppe von Partnern, sie nennen sich Manna-Partners, sind gemeinsam mit den Grubers der festen Überzeugung, dass man mit der „Extraportion“ Motivation 46    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011
    • 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    47 und Engagement mit Mannatech „Bäume ausreißen“ und die Welt „verändern“ kann. „Was gibt es Schöneres, als Geld da- mit zu verdienen, dass man anderen dabei hilft, ihre Probleme zu lösen?“, ist eine berechtigte Frage der Grubers. „Wir finden, die Zeit ist reif! Für Menschen mit Unternehmergeist, die un- sere sozialen Probleme lösen helfen. Wenn mit der richtigen inneren Haltung und mit Produkten, die die Probleme unse- rer Gesellschaft und der Welt lösen helfen, Geld erwirtschaf- tet wird, so ist das eine gute Lösung für uns alle. Wir arbeiten in einer außergewöhnlichen Firma, bieten außergewöhnliche Produkte und suchen außergewöhnliche Menschen. Das versu- chen wir als Manna-Partners täglich zu leben. Und das Schöne ist, dass wir gemeinsam mit unseren Freunden Erfolg haben, denen wir an dieser Stelle herzlich für ihr Engagement danken.“ Wir haben mit dem Ehepaar Gruber außergewöhnliche Menschen kennen gelernt. Ihr außergewöhnlicher Erfolg in nur fünf Jahren erstaunt uns deshalb keinesfalls. Eine Verabredung zu einem weiteren Gespräch steht bereits; dar- auf freuen wir uns. Ach ja, wir wollten unseren Lesern ja noch das Erfolgsgeheimnis von Simon und Marie-Luise Gruber verraten, wenn Sie es nicht selbst längst erraten haben: größ- te Überzeugung zu den eigenen Produkten, äußerste Loyalität zum Unternehmen, Begeisterung für das Tun und Liebe zu seinem Beruf als Networker! Und ein weiterer, wichtiger Faktor sollte nicht verschwiegen werden: Die Grubers star- teten im Network Marketing als das kleinstmögliche Team – zwei Personen, Simon und Marie-Luise Gruber. Seit mehr als dreißig Jahren verheiratet, „schubsen“ sie sich gegenseitig von Erfolg zu Erfolg. „Zu zweit, als Ehepaar im Network Marketing zu arbeiten, hat natürlich einen ganz besonderen Reiz“, sagt uns Herr Gruber. „Wenn mal was schief läuft, kann man sich gegenseitig wieder aufbauen. Aber, am schönsten ist es, Erfolge gemeinsam zu genießen. Unserer Beziehung hat Network Marketing sehr viel gegeben. Wir betrachten die Partnerschaft mit Mannatech und unseren vielen Geschäftspartnern als ein wunderbares Geschenk.“ Schön, dass es Menschen wie Simon und Marie-Luise Gruber im Network Marketing gibt; sie sind eine Bereicherung für unsere Branche. Kontakt Tel.: 0871-61956 Mail: info-gruber@mannapartners.com www.mannapartners.com 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    47
    • 50    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 Christian Kröncke begann seinen Berufsweg als Polizist. Der 31jährige Hamburger ging nach dem Abitur auf die Polizeiakademie und war nach Abschluss des Studiums zu- nächst bei der Bereitschaftspolizei, dann bei der Schutzpolizei und schließlich bei der Kriminalpolizei. Schnell erkannte er, dass die Polizei ihm perspektivisch nicht das bieten konnte, was er sich als junger Mensch vorstellte. Vor allem fehlte ihm die Möglichkeit, frei über sein Tun und Lassen entscheiden zu können. Kröncke machte sich dann zunächst in der Immobilienbranche selbstständig und lernte parallel dazu Network Marketing kennen. „Network Marketing war für mich genau das, was ich suchte. Die Möglichkeit, ein erfolgreiches Geschäft aufzubauen ohne die risikoreiche Übernahme von Verantwortung für Personal, Logistik, etc.“, sagt er heute. Im Jahre 2002 startete er sein erstes Business bei einem amerika- nischen Unternehmen. Kröncke blieb allerdings nicht bei seinem ersten Partnerkonzern, denn trotz größter Anstrengungen blieben die Erfolge aus. Gemeinsam mit drei anderen erfahrenen Networkern, mit Angela Ahsendorf (42), Tino Wessels (35) und Robert Ahsendorf (42) verließ er das US-amerikanische Unternehmen, um gemeinsam mit ihnen im Team einen neuen Anfang zu machen. Sie entschieden sich sehr schnell für PM-International. „Die meisten unserer engvertrauten Führungskräfte, die über die Jahre wie eine große Familie wurden, folgten uns,“ berichtet Kröncke und fügt hinzu: „Ihre Loyalität und ihr Vertrauen erfüllt uns heute noch mit großer Dankbarkeit und spornt uns täglich an, uns mit tausendpro- zentigem Einsatz auf die Entwicklung des Geschäftes zu kon- zentrieren.“ PM- International bot ihnen genau das, wonach sie gesucht hatten. Das Team fand mit dem soliden deutschen Unternehmen aus Speyer - neben einem einfachen und effizi- enten Marketingplan - nicht nur sensationelle Produkte, die einen festen Kundenstamm gewährleisteten, sondern auch ein ungeheures Potenzial an nationalen wie auch internationalen Expansionsmöglichkeiten. „Amerikanische Unternehmen ka- men nach den schlechten Erfahrungen, die wir gemacht hatten, bei unserer Suche nicht mehr in Frage“, erzählt Kröncke. „PM- International hingegen hat eine enorm hohe Reputation in der Wirtschaft, der Wissenschaft und im Leistungssport, die so ein- zigartigist.VieleSpitzensportlerundMedaillengewinnernutzen unsere Produkte und berichten von fantastischen Ergebnissen.“ Zudem hat PM-International 17 Jahre Markterfahrung; die Kinderkrankheiten, an denen so manch anderes Unternehmen zugrunde geht, sind für PM längst erfolgreich überstanden. Die sich schnell einstellenden Erfolge waren beeindruckend und für das Vierer-Team in ihren Ausmaßen völlig unerwartet. Schon nach zehn Monaten konnten sie das President’s Team erreichen. Weitere 19 Monate später sogar das Silver President’s Team. Doch nicht nur die Spitze des Teams konnte großartige Erfolge Vier gewinnt Christian Kröncke, dasTeam und sein Erfolg mit PM 50    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 CLOSE UP
    • 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    51 feiern. Viel wichtiger war für sie, dass unzählige Teampartner ebenso erfolgreich waren. „In den letzten 30 Monaten konn- ten 160 Teampartner in die Managementstufen sowie 17 Partner in Top-Managemenstufen geführt werden. Mehr als 20 Teampartner wurden in diesem Jahr von PM-International zur Incentive-Kultreise nach Ibiza eingeladen. Über 30 Teampartner profitieren vom Autoprogramm und einige nut- zen bereits das Rentenprogramm des Unternehmens“, erzählt uns Christian Kröncke. Die Arbeitsweise der vier Networker, die sich selbst „Team Active System“ nennen, zeichnet sich durch modernste Internettechnologien aus. Kröncke erläutert die Vorgehensweise des Teams: „All das, was man früher in Hotels gemacht hat, wofür lange Reisen notwendig waren und ein gro- ßer finanzieller Aufwand, was auch viele Enttäuschungen mit sich brachte, wenn Gäste nicht gekommen sind, für all diese Dinge haben wir ein vollautomatisiertes Online-Arbeitssystem entwickelt, unser Active System. Dieses Online-Arbeitssystem hat einen ganz klaren roten Faden - vom Kontakt über die Information zum Abschluss und erläutert natürlich auch, wie der neue Geschäftspartner ausgebildet wird, um seinerseits schnell erfolgreich zu sein.“ Der Schlüssel des Erfolges für dieses System ist die Duplikation. „Jeder in unserem Team kann mit dem System schnell erfolgreich werden“, sagt Kröncke und er- gänzt nach einer kurzen Pause: „Das ist ja schließlich der große Traum des Network Marketing.“ Es gibt allerdings ein paar Dinge, die sich nicht allein online be- werkstelligen lassen. Dazu gehört die Ausbildung der Partner, die das Team mittels Hotelmeetings sichert. Und da das Team Active System mittlerweile in mehreren Ländern tätig ist, nut- zen sie neben den Live-Meetings Telefonkonferenzen, mit denen sie ihre Partner regelmäßig erreichen können, um sie auszubilden, aber auch um neueste Informationen zu vermit- teln. „Unser Geschäft ist nicht nur ein Geschäft, sondern unser Team ist für uns wie eine Familie geworden. Durch unglaubli- che Treue, Loyalität und Vertrauen, das unser Team uns entge- genbringt, haben wir uns verpflichtet, solange vorne zu stehen und für sie einzustehen, hart am Erfolg zu arbeiten, bis jeder von ihnen selbst das President’s Team erreicht hat oder sogar mehr, wenn er oder sie es will“, so Christian Kröncke. Das sind hehre und ehrgeizige Ziele, an denen Christian Kröncke Tag für Tag hart arbeitet. Wen wundert es also, dass der Freizeit- Golfer Durchhaltevermögen, einen unbedingten Willen und Disziplin zu den wichtigsten Eigenschaften eines erfolgreichen Networkers rechnet. Unseren Lesern rät Kröncke deshalb: „Auch heutzutage ist es möglich, große Einkommen und großen Geschäftserfolg im Network Marketing aufzubauen. Doch die Voraussetzungen dafür sind heute komplett anders. Jeder, der erfolgreich sein will, sollte seinen Partner genau prüfen und eine ordentliche Portion an Offenheit, Lernbereitschaft, Disziplin und Durchhaltevermögen mitbringen. Dann wird es auch ihm möglich sein, seine Ziele im Network Marketing zu erreichen.“ Nach seiner Prognose hinsichtlich der Zukunft des Network Marketing gefragt, antwortet Kröncke: „Für die Entwicklung des MLM habe ich eine ganz klare Meinung. In den nächsten Jahren wird sich der Markt noch weiter und noch intensiver sondieren. Es werden sich die Seriösen von den Unseriösen noch mehr ab- grenzen. Unternehmen wie PM-International, die auf der Basis hochentwickelter und qualitativ wertvoller Produkte arbeiten, werden dabei den Ton angeben. Sie werden noch mehr Zulauf erfahren, als jetzt schon ohnehin. Andere Unternehmen, die mehr ihren Wert darin sehen, andere Vertriebsorganisationen abzusponsern oder mit minderwertigen Produkten und gro- ßem Marketing Werbung zu betreiben, werden es zunehmend schwerer haben.“ 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    51
    • 52    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011
    • 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    53 Wir beraten Unternehmen und Vertriebsorganisationen im Bereich Direktvertrieb und Network Marketing in der ganzen Welt. Egal, ob Sie als Unternehmen den Direktvertrieb für sich entdecken, als Gründer ein Unternehmen starten wollen oder Ihr bestehendes Vertriebssystem optimieren wollen — wir bie- ten maßgeschneiderte Lösungen für jede Situation. Die OBTAINER MEDIA GROUP kann dabei auf ein weltwei- tes Netzwerk zurückgreifen. Das ermöglicht unseren Kunden Zugang zu Markt- und Branchenkenntnis aus der ganzen Welt. Damit sind unsere Kunden weltweit immer topaktuell infor- miert. Der OBTAINER WORLDWIDE ist das globale Magazin, welches die Trends dieser Industrie schafft und nicht nur da- rüber berichtet. Wir freuen uns darauf, auch Sie kennenzulernen. Hier und heu- te beginnt Ihre Zukunft! consulting@obtainer-media.com www.sanderconsulting.org Sind Sie ein Global Player im Network Marketing und suchen eine neue Herausforderung?
    • 54    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 13. Februar 2011, Port of Miami: Etwa 3.000 TNI- Vertriebspartner aus aller Welt gehen an Bord der Liberty of the Seas, dem zweitgrößten Kreuzfahrtschiff der Royal Caribbean Cruise. Wie sagt man so schön, die Segel sind gesetzt - und wie die “Making Waves”-Tour zeigen wird - nicht nur im wört- lichen Sinne. Was die Vertriebspartner noch nicht wissen, sie aber an Bord erfahren werden: Tahitian Noni International wird sich auf dem Markt neu positionieren - eine klare Vision, eine klare Mission und ein Leitspruch, der allen im Gedächtnis bleiben wird: “Reject the hype, return to truth.” Diese zentrale Botschaft ist gepaart mit der Aussage: “We know who we are. We know where we‘re gonna be. And we know how we get there. - Wir wissen, wer wir sind. Wir wissen, wo wir hin wollen. Und wir wissen, wie wir dort hin kommen.”Und wir wissen, wie wir dort hin kommen.” Dass TNI weiß, wer sie sind, zeigt sich auch in dem genial durchdachten Branding auf dem gesamten Schiff - Tahitian Noni ist überall: Banner auf der schiffsinternen Café- und Einkaufsstrasse, das Motto der Cruise “Making Waves” in jedem Aufzug, an nahezu jeder Glasfront angebracht, bis hin zum täglichen Noni-Spezial-Cocktail auf der Cocktailkarte, serviert mit bedruckten Noni-Servietten. Sogar, wenn man auf seiner Kabine fernsehen wollte, waren drei Kanäle nur TNI- Kanäle. So bot sich jedem die Chance, sich die neuen Image- Videos und die neuen Produkt-Info-Videos jeder Zeit entspannt anzusehen. Kaum zu glauben, dass TNI vor etwa 18 Monaten die Liberty of the Seas komplett gebucht hat. Manch eine Network-Marketing- Firma ist sich nicht einmal sicher, ob sie die nächsten sechs Monate überleben wird, geschweige denn, dass sie davon aus- gehen kann, dass sie eine Cruise mit ca. 3000 Vertriebspartnern voll bekommt. Denn die müssen sich diese Tour auch leis- ten können oder leisten wollen. Doch das Feedback nach der Bekanntgabe war auch für die Firmengründer von TNI über- raschend: Innerhalb von nur 48 Stunden war die Cruise aus- gebucht. Wir, vom OBTAINER, hatten die Ehre, exklusiv diese Kreuzfahrt zu begleiten. TNI nutzte die Gelegenheit, um seinen Vertriebspartnern auf der Cruise zwei neue Produktlinien vor- zustellen, und damit einen Weg zu ebnen für die neue Richtung, die TNI einschlagen wird. Wobei eine der beiden Produktlinien in den USA bereits seit Anfang des Jahres vertrieben werden kann, in allen anderen Vertriebsmärkten steht der Launch noch bevor. Was wir während dieser Woche erleben durften und in vielen persönlichen Gesprächen mit der Firmenführung erfah- ren haben, hat uns außerordentlich gut gefallen. Tahitian Noni International ist unserer Meinung nach absolut auf dem rich- tigen Weg - nur wissen das noch zu wenige da draußen. Aber der Reihe nach: Natürlich gibt es gerade im Network nichts Schöneres,alsdasNützlichemitdemAngenehmenzuverbinden. Sechs Tage unterwegs im karibischen Ozean mit Stopps in Ocho Rios (Jamaika), Labadee (Haiti) und Nassau (Bahamas). Die Tage auf See wurden intensiv genutzt für das, was TNI gemein- sam mit seinen Vertriebspartnern vor hat - und TNI hat Großes vor. Was uns die ganze Woche über aufgefallen ist, ist der Geist, der zwischen den Vertriebspartnern herrschte. Es schien reines Understatement, dass man Vertriebspartner ist, da musste man sich nicht ständig darüber austauschen. In wessen Team man sei, wie lange man dabei sei, welchen Status man habe - das alles schien nicht wichtig. Man ist Vertriebspartner, dass weiß jeder, der hier auf der Cruise ist, mehr brauchte es nicht. Auch auf den Sonnendecks niemand, der ein MLM-Buch nach dem anderen auf der Liege sonnend verschlang - hier wurden ganz “normale” Bücher gelesen. Das Programm war dicht gepackt und musste aufGrunddervielenHerkunftsländerderVertriebspartnerauch im Hintergrund perfekt organisiert werden. Schließlich musste in über 15 Sprachen simultan übersetzt werden. Ein Blick auf die Herkunftsländer wird den einen oder anderen Leser über- raschen. Besonders stark vertreten war der gesamte asiatische Raum, gefolgt von einer großen Vertriebsgruppe aus Russland mit fast 400 Partnern. Ebenso sehr, sehr stark: Länder, wie bei- spielsweise Polen, Ungarn, Kasachstan, Kroatien, Tschechien... Mitteleuropa war vergleichsweise schwach. Erstaunt waren wir über fast 60 Vertriebspartner aus Nigeria. Die USA stellte wie- der eine größere Gruppe mit etwa 300 Partnern da. Insgesamt ein interessanter Querschnitt rund um den Globus- TNI ist auf jedem Kontinent vertreten. Die komplette Führungsriege, alle Vice Präsidenten, alle Ländermanager bis hin zum Creative Team von TNI, alle wa- ren an Bord. Die neue Linie, die Tahitian Noni International einschlägt, scheint viel zu wichtig, als dass einer hätte fehlen dürfen oder wollen. Als besondere Ehrengäste mit Standing Ovations wurden Louis Bernard Frebault, Tahitis Minister of Development of International Transport, zusammen mit seiner Frau begrüßt. Als Symbol dafür, wie wichtig und wie nachhal- tig die Zusammenarbeit der Noni-Heimat mit Tahitian Noni International gewertet und geachtet wird, waren sie die ganze Woche auf der Cruise dabei. Zwischen den einzelnen Länder- Sessions führten wie viele Interviews, einige sind hier exklusiv nachzulesen. TNIs neuer Leitsatz“Reject the hype - return to the truth!” sollte der MLM-Industrie eine Besinnung wert sein 54    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 SHORT CUT
    • 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    55 Auf der “Making Waves”- Cruise mit Tahitian Noni International 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    55
    • 56    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 OBTAINER: Zunächst möchten wir uns bei Ihnen und TNI gesamt bedanken, dass wir diese Cruise exklusiv begleiten dürfen. Vielen Dank für Ihre Einladung. John Wadsworth:Sehrgerne.Wirsindfroh,dassderOBTAINER bei der Kreuzfahrt mit an Bord ist. Wir sind beeindruckt von dem klaren Statement von TNI: “Reject the hype - return to truth”. Wir haben den Eindruck, dass viele Vertriebspartner diesen Hype ebenso nicht mehr wollen, aber dass es auch laut und ernsthaft ausgesprochen wird, das ist selten. Wir haben den Fehler vor ein paar Jahren selbst mitgemacht, dass wir diesen Hype unterstützt haben, aber das ist nicht unsere Basis. Wir haben ein echtes Produkt, das unseren Kunden einen echten Mehrwert bietet für deren Wohlbefinden. Zuallererst zählt der Kunde und er kauft nicht das System, er kauft unser Produkt um des Produktes Willen, und genau darauf haben wir uns wie- der konzentriert. Was genau bedeutet das? Nun, wir begannen mit Noni vor ungefähr 15 Jahren. Angefangen von der allerersten Flasche bis zu dem, was wir heute sind, haben wir eine immense Entwicklung hinter uns. Entwicklung im Produktbereich und unsere Entwicklung im Network-Marketing-Bereich. Aber der wahre Kern unserer Firma ist, dass wir - angefangen von unserem Noni-Saft und denwissenschaftlichenBelegenüberdieWirkungvonIridoiden - Produkte haben, die einen Beitrag zum Wohlbefinden der Menschen leisten. Das ist unser Produkt. Der Kunde teilt uns mit, was er gerne hätte und wenn es “nur” ein Lippenbalsam von uns ist, dann soll er den kriegen. Aber wir müssen aufhö- ren, am Kunden vorbei zu reden, und versuchen, ihm ein Paket aufzudrücken, das er gar nicht will. Das heißt, wir nehmen un- sere Kunden ernst. Der Kunde kommt an erster Stelle. Wer das ernsthaft mit uns teilt, der wird mit TNI eine langfristige Basis und ein langfristiges Einkommen aufbauen können. Genau das heißt “weg vom Hype”. Denn der ist nicht stabil. Der Hype lebt vom Einschreiben neuer Partner. Wenn die nicht mehr kom- men, platzt das System. Aber so ist auch unser Vergütungsplan gar nicht angelegt. Uns ist es wichtig, dass die Menschen auch wieder den Wert darin erkennen. Wir können beobachten, dass viele, die an Noni den- ken, ein Bild vor sich haben, das so nicht mehr stimmt. Einigen ist die Entwicklung der letzten Jahre gar nicht bewusst. Ja.dasmagwohlsosein.WasdenreinenGeschmackangeht,kön- nen wir vielleicht auch heute nicht jeden damit glücklich machen. Unseren Noni-Saft trinkt man aber auch nicht rein auf Grund des Geschmackes, sondern weil man spürt, dass es einem gut tut. Wir haben uns schon immer sehr um belegbare wissenschaftliche Studien gekümmert. Wir können also die Wirksamkeit belegen, und wir sind heute führend in der Bioactive Industry. Alle neuen Produkte sind auf dieser Grundlage entwickelt worden, und wir werden das Schritt für Schritt ausbauen. Dies zeigt sich auch in unserer neuen Außendarstellung. Wir haben viele, viele Studien machen lassen, Doppel-blind-Studien sogar. Das kostet Geld und Zeit, das ist keine Frage und viele meiden es genau aus diesen Gründen. Vielleicht sogar noch aus einem weiteren. Was könnte dieser Weitere sein? Nun, wenn man schon absehen kann, dass die Studie feststel- len wird, dass das Produkt gar keinen nachweisbaren Nutzen bringt, dann beendet man doch gerne solche Studien. Wir kön- nen unsere Studien offenlegen, haben für Europa drei Novel- Food-Verordnungen durchlaufen und genehmigt bekommen (der OBTAINER berichtete bereits darüber). Dies alles trägt dazu bei, dass wir unser Geschäft ernst und vor allen Dingen seriös be- treiben. Manche Firmen haben das vielleicht vergessen, aber ein echtes Produkt mit echtem Nutzen ist das A und O für den Erfolg unserer Vertriebspartner. Änderungen in einem bestehenden System sind häu- fig nicht leicht umzusetzen. Wie geht es den TNI- Vertriebspartnern damit? Ich denke unsere Vertriebspartner gehen den Weg mit uns ge- meinsam. Wen wir wohl nicht mehr so ansprechen werden, das sind die Hyper, aber die wollen wir auch gar nicht. Das wird Unser erstes Interview führten wir mit John Wardsworth, dem Präsidenten von Tahitian Noni International. 56    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011
    • 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    57 sich automatisch auflösen. Auch sonst würden wir nie für eine Führungskraft, die nun zu uns stoßen will, Geld bezahlen. Das machen wir nicht. Jeder ist willkommen, aber wir werden keine Wechselablöse bezahlen. Sie sehen, es geht immer um mehrere Ebenen. Auf Produkt-Ebene merken wir beispielsweise, dass im asiatischen Raum die neuen Noni-Flaschen noch nicht so ange- nommen werden, im Vergleich zur klassischen Noni-Glasflasche. Das ist ganz natürlich. Aber im Allgemeinen wird unser neuer Kurs - das merken wir durchaus auf Grund der Reaktionen - be- grüßt und stößt auf positives Feedback. Mit den neuen Produktlinien Fit und Defy sehen wir auf den ersten Blick gar nicht mehr so viel Noni. Die Noni wird immer unsere Heimat bleiben. Die Erkenntnis über das Wirkungsspektrum der Iridoide in der Noni, führte zu einer fundierten Forschung der Iridoide an sich und wo sie sonst noch zu finden sind. So haben wir beispielsweise in einem Saft Iridoide aus drei Quellen - der Noni, der Blaubeeren und der Olive - miteinander kombiniert. Defy und Fit sind auf Grund die- ser Forschungen über Iridoide entwickelt worden. Die neue Kosmetik-Linie erinnert stark an einen Big- Player im Kosmetik-Bereich; soll das ein Frontalangriff werden? John Wadsworth: Um einen Frontalangriff geht es uns nicht. Wir sehen den Bedarf, wir sehen das ja auch an uns selber. Wir möch- ten uns fit und schön fühlen und das von Innen und von Außen. Wir haben zusammen mit Nina Curtis, als externer Beraterin, diese neue Linie entwickelt, die genau dabei helfen soll. Die Produkte sind einfach und klar, für jeden zu Hause zu benutzen. Das ist uns neben der Wirkung sehr wichtig (Anm. d. Red.: über die neue Kosmetik-Linie wird der OBTAINER berichten). Auf der Bühne verwendeten Sie auch häufig das Wort “stabil”, wenn Sie in die Zukunft blicken und auch an die Stabilität der Firma. Wie wird es weiter gehen? Man muss ja auch schon rechtzeitig daran denken, wie die nächste Generation in der Firmenleitung aussieht. Da sprechen Sie einen sehr wichtigen Punkt an. Das darf nicht unterschätzt werden. Genau deswegen haben wir unsere her- vorragenden Vice Präsidenten; sie sind die nächste Generation - auch wenn jeder von Ihnen woanders der alleinige Chef einer Firma sein könnte auf Grund dessen, was er kann. Hier sind sie Vice Präsidenten, aber sie eint, dass sie hier - jeder einzelne von ihnen - Teil von etwas Echtem sind, von etwas richtig Großem, und diese Vision tragen alle gemeinsam. Wir sehen auf die Uhr und Sie müssen bereits wieder weiter. Vielen Dank für das Gespräch. Gerne. Und fühlen Sie sich frei, hier mit jedem zu sprechen, mit dem sie sprechen möchten. 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    57
    • 58    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 OBTAINER: Hallo Herr Carver, wir waren ziemlich beeindruckt von Ihrem Part der Präsentation. Die Aussage “Weg vom Hype” verlangt eine Stärke, die es selten im Network gibt. Cim Carver: Lassen Sie mich vielleicht dazu etwas aus meiner eigenen Geschichte erzählen. Damit wird deutlich, warum mir, warum uns allen von TNI, dies ein wichtiger Punkt ist. Von Kindheit an war ich verbunden mit der Network-Marketing- Branche. Als eines von sieben Kindern war mein Vater der Alleinernäher. Er war Lehrer, aber das Geld reichte natürlich nie und so hatte mein Vater lange neben dem Lehrerdasein noch 2-3 Jobs obendrein. Ich hatte also einen Vater, den ich, wir alle, auf Grund der vielen Arbeiten auch nicht wirklich ge- sehen haben. Und wenn er zu Hause war, war er oft und ver- ständlicherweise viel zu erschöpft. Ein Freund hat ihm dann das Konzept einer Network-Marketing-Firma näher gebracht. Mit der ersten Firma war er nicht so erfolgreich. Ich kann mich nur erinnern, dass er dann eine passende Firma gefun- den hat und er sehr erfolgreich war. Der Unterschied für unse- re Familie war deutlich spürbar : Auf Grund der Provisionen wurden die Nebenjobs unnötig - und das war großartig! Wenn unser Vater von der Schule nach Hause kam, musste er zwar trotzdem noch arbeiten, und er war auch mal unterwegs zu einer Präsentation, aber das Entscheidende für uns war: Er war mehr zu Hause. Auch wenn er telefonieren musste, aber es war ein tolles Gefühl, die Familie beisammen zu wissen. Ein weiterer Aspekt war, dass ich meinen Vater ab und zu auf die Home-Präsentationen begleiten durfte. Das war schon et- was Besonderes. Zu sehen, dass er erfolgreich ist. Eines Tages bekamen wir von der Firma einen eigenen Wagen. Sie können sich nicht vorstellen, wie wir Kinder alle nur gestaunt haben, was wir da für einen Wagen bekommen haben - wir konn- ten es nicht fassen! Mein Vater hat also durch harte Arbeit ziemlich viel erreicht, dennoch haben wir auch eine ziemliche Talfahrt erleben müssen. Was ist passiert? Einer aus der damaligen Firma hat sich quasi über Nacht mit dem gesamten Firmenvermögen aus dem Staub gemacht. 58    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011
    • 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    59 Plötzlich und völlig unerwartet fiel die so hoch geschätzte und erarbeitete Provision weg. Ein harter Schlag. Genau des- wegen ist mir die Stabilität und die Langfristigkeit in unse- rer Branche so wichtig. Wir sollten nicht wie Haifisch-Jäger den Markt abgrasen und nur verbrannte Erde hinterlassen. Wir brauchen Produkte, die echt sind, die Kunden einen echten Nutzen bringen und eine Firma, die die Qualität der Produkte überprüft und sicherstellt. Das ist so wichtig und gleichzeitig notwendig für ein nachhaltiges Geschäft. Vielen Dank, dass Sie uns Ihre persönliche Geschichte erzählt haben. Wir würden dennoch gerne auch auf die Preispolitik zu sprechen kom- men. Wir haben uns den Katalog der Defy-Serie angesehen. Noch kennen wir nur die Dollar-Preise für die USA, vielleicht müssen auf Grund der Zölle für die einzelnen Länder die Preise hier und dort noch angepasst werden. Aber es wird deutlich sicht- bar, dass TNI sich in einem überraschend günsti- gen Preissegment positioniert und ein Augenserum nicht gleich 100 US-Dollar kostet. Ja genau, das war unser Ziel. Wir wollten eine hochwertige Kosmetik, die auf der Basis unserer Forschung entwickelt wurde, aber wir wollten auch die Kundensicht nicht vernach- lässigen. Nur weil ein Produkt über das Network-Marketing verkauft wird, lässt sich doch dem Kunden schlecht ver- mitteln, warum diese Creme nun 60 US-Dollar teurer ist, als die Creme, die der Kunde bereits nimmt. Wenn aber das Preissegment nicht erklärungsbedürftig ist, dann kann man wieder auf den Nutzen und die persönliche Erfahrung kommen. In diesem Preissegment probiert der Kunde auch gern unsere Kosmetik aus, und wir lassen ihn seine eigene Erfahrung mit unseren Produkten machen. Das gleiche gilt für unsere Fit-Serie (Anm. d. Red.: Der OBTAINER wird demnächst ausführlicher darüber berichten). Wir haben uns die Image-Broschüre bereits angese- hen und das Video, in dem Sie selbst zu sehen sind. Ja, ich habe das Fit-Programm selbst ausprobiert. Viele Vertriebspartner kennen mich noch mit einigen Kilos mehr auf der Waage. Die habe ich durch das Programm weg-mo- delliert. Meine persönliche Erfahrung damit ist, dass ich mich sprichwörtlich sehr fit gefühlt habe und ich dadurch das Programm auch durchziehen konnte. Früher habe ich es vielleicht einfach falsch und ungesund angepackt. Das war von vornherein zum Scheitern verurteilt: Man wurde dann schnell schlapp und unmotiviert. Die Idee mit dem Video hat Spaß gemacht und soll genau das zeigen: Es sind echte Menschen, die einen echten Mehrwert für ihre Gesundheit mit diesem Programm bekommen. Auf den ersten Blick, aus Kundensicht scheint uns, dass man doch viele Produkte in diesem Programm nehmen muss. Haben Sie keine Angst, dass das ab- stoßend sein könnte? Nun, es sind im Komplett-Pakt eine Handvoll Produkte, das stimmt. Dennoch müssen nicht alle Produkte jeden Tag während des gesamten Programms eingenommen werden. Es gibt unterschiedliche Phasen und je nach Phase hat man bestimmte Produkte aus unserem Fit-Programm. Sie haben es gerade selbst angesprochen, das Komplett-Paket. Der Kunde kann sich unterschied- liche Pakete kaufen oder einzelne Produkte aus der Serie. Das war uns ganz wichtig. Natürlich kann man auch denken, wir machen Pakete ohne Wahl, und der Vertriebspartner verkauft die Pakete. Aber das wäre genau wieder am Kunden vorbei. Der Kunde zählt zuerst, das ist immer wieder der Punkt. Warum sollte er beispielsweise die Riegel in unserer Serie kaufen, wenn er sie gar nicht will. Deswegen gibt es alles in Modulen oder einzeln zu bestellen. Genau dasselbe gilt aber auch für unsere Partner, die neu einsteigen. Warum sollte er von irgend etwas 10 Pakete kaufen müssen, um als Vertriebspartner für TNI aktiv werden zu dürfen? Vielen Dank für das offene Gespräch! Nichts zu danken, sehr gerne. „Reject the hype - return to the truth!”- Cim Carver, Vice President of Global Sales im Interview 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    59
    • 60    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 OBTAINER: Hallo Herr Wasden, wir haben soeben Ihre Präsentation aufmerksam verfolgt. Man könnte fast meinen, Sie seien ein großer Apple-Fan. Ihre Art zu präsentieren und zu sprechen, Dinge zu verdeutli- chen, weist gewisse Parallelen zu Steve Jobs auf, der immer brillante Präsentationen hält. Jeff Wasden: Das fasse ich mal als Kompliment auf! Vielen Dank. Ich bin in der Tat großer Apple-Fan und ich habe eine Menge von der Apple-Geschichte insgesamt und von Steve Jobs gelernt. Er versteht es, einfach und klar zu kommunizieren, und das ist für unsere Arbeit ebenso wichtig. Sie haben TNI auch ein stückweit mit Apple verglichen. Apple hatte einen grandiosen Start, hatte großen Erfolg und dann kippte es. Viele glaubten eine Zeit lang, Apple werde sich nicht wieder erholen und vom Markt schließlich verschwinden. Steve hatte aber seine Vision. Von seinem Kern hat er sich nie entfernt, aber er hat über den Tellerrand hinausgedacht und hat letztlich Apple zum Vorreiter einer neuen Plattform gemacht. Apple ist erfolgreicher denn je. Bei TNI war es in gewisser Weise ähnlich. Wir hatten ein extremes Wachstum, dann mussten wir Rückschläge erleben. Wir wussten aber, dass das, was TNI zu bieten hat, einmalig ist. Und wird sind in Klausur gegangen - das Ergebnis ist, dass wir ebenfalls mit der Forschung über Iridiode eine ganz einmalige Plattform geschaffen haben, die wir nun in die Welt tragen und voran bringen werden. Welche Konsequenzen hat das für das weltweite Marketing von TNI? John und Cim haben es sehr deutlich gesagt, was unsere Mission ist und wie unser Selbstverständnis ist. Mein Part zusammen mit meinem Team ist es, dies auch in sinnvolle Tools umzuset- zen. Nehmen wir als erstes unsere neuen Videos, die wir für Fit und Defy produziert haben. Wir haben sie uns angesehen. Sie sind toll gemacht, aber auch etwas lang, um ehrlich zu sein. Ist das nicht zu viel? 60    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011
    • 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    61 Was Sie in den letzten Tagen gesehen haben, waren in der Tat unsere längeren Videos. Über die Länge haben wir uns Gedanken gemacht, man muss die Gratwanderung zwischen Information und Über-Information beachten. Deswegen ha- ben wir auch kürzere Videos, die als erste Information ver- wendet werden können. Wird dem Vertriebspartner signa- lisiert, dass mehr Infos gewünscht sind, dann kann man die längeren und ausführlicheren verwenden. Es ist so wie auf einer Webseite. Wir gehen auf eine Webseite und klicken auf das Schlagwort, das uns interessiert. Dann bekommen wir Basisinformationen dazu. Genügen uns diese nicht, klickt man auf den nächsten Button, der zu weiteren Informationen führt. Aber man mag selten auch gleich von Anfang an er- schlagen werden von Informationen. Genau so haben wir un- sere Marketing-Tools aufgebaut. Schritt für Schritt und der Kunde gibt den Takt an, wann er mehr will oder ob es bereits ausreichend genug für ihn war. Interessant war auch eine andere Folie, die Sie ge- zeigt haben. Sie schlüsselt pro Produkt den Preis pro Iridoid entsprechend auf und zeigt sehr transparent, was der Kunde zu welchem Preis bekommt. Wir haben Produkte mit unterschiedlicher Dosierung und un- terschiedlichen Preisen. Durch diese neue Darstellung wird es auch dem Vertriebspartner leicht gemacht, genau darü- ber zu sprechen, was die Bedürfnisse des Kunden sind und was das umgerechnet kostet. Die Transparenz ist sehr, sehr wichtig. Erfolgreiche Firmen, wie Apple, machen das genau so. Der Fokus ist der Kunde, für ihn muss es verständlich und nachvollziehbar sein. Unter diesen Voraussetzungen wird das Geschäft unserer Vertriebspartner umso erfolgreicher. Ähnlich einer klassischen Steve-Jobs-Präsentation, gab es leichte Andeutungen, was TNI für 2012 schon in Vorbereitung haben könnte. Was wird es denn sein? Ja, es muss auch noch etwas Spannung geben. Wir werden im- mer innovativ sein und dadurch unsere Vorreiterschaft weiter ausbauen und festigen. Aber wer es wissen will, dem rate ich, im April 2012 zu unserer großen Convention zu kommen, die in Salt Lake City stattfinden wird. Mehr verrate ich dazu noch nicht. Aber auch schon dieses Jahr wird im Produktbereich noch das Eine oder Andere erscheinen. Vielen Dank für das Gespräch, wir sind schon sehr neugierig der Dinge, die kommen mögen. Die Karibik-Kreuzfahrt schien jedem anwesenden Vertriebspartner mit der Sicherheit nach Hause geschickt zu haben, bei TNI seinen idealen Hafen gefunden zu haben. Die Vorfreude auf die neuen Produktlinien ist sehr groß. Die baldige weltweite Einführung des Fit-Programms wird mit größter Spannung erwartet, und der neu eingeschlagene Kurs wird begeistert angenommen. Wie TNI das genau kommunizieren wird und kann, hängt auch von den lokalen Gesetzesbestimmungen ab, auf die TNI in den einzelnen Märkten weltweit Rücksicht nehmen muss. Einen Punkt, den wir, als OBTAINER, sehr begrüßen, ist, dass TNI sich dieser Herausforderung sehr wohl bewusst ist und sich spezifisch für jedes Land darauf vorbereitet. Jeder Vertriebspartner in jedem Land soll sich sicher sein, dass er mit Produkten und Tools arbeiten kann, die konform gehen mit den gesetzlichen Bestimmungen des jeweiligen Landes. Zu wenige Firmen setzen sich damit auseinander, drängen in dem Markt und merken erst danach, dass manche Konzepte nicht 1:1 von einem Land in ein anderes Land übertragen werden können. Diese Fehler möchte TNI im Voraus ver- meiden. Das Bild, das wir von TNI bekommen haben, lässt uns po- sitiv Stimmen. Tahitian Noni International ist für viele Menschen im Vertrieb eine echte Alternative, die man sich genauer anschauen sollte, wenn man jenseits vom Hype ein echtes Geschäft mit Vertriebspartnern UND echten Kunden aufbauen will. Die neue Plattform von TNI - Jeff Wasden im Interview 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    61
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    • 64    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 Lifestyle AchimHickmannistwirklichnichtneuinderWeltdesMLM.SeineerstenErfahrungensammelteer bereits vor 30 Jahren, als er gemeinsam mit seiner Frau neben seinem Job als Sozialversicherungs- fachangestellter begann, eine Beraterorganisation aufzubauen. Als das französische Network- Unternehmen den Vertrieb einstellte, gründete Hickmann im März 1985 zusammen mit einem Partner die LR-Cosmetic. Das Unternehmen entwickelte sich erstklassig und erreichte 2003 einen Jahresumsatz von 250 Millionen Euro. Unüberbrückbare Schwierigkeiten zwischen seinem dama- ligen Partner und ihm ließen Hickmann die Entscheidung treffen, seine Unternehmensanteile zu verkaufenundsicheineneueHerausforderungzusuchen:„Mirwaraberimmerklar,dassichinder Network-Branche bleiben und wieder etwas ganz Großes aufbauen wollte“, erzählt er . Und er ist im Begriff, genau das zu tun. Gegründet wurde 24nexx bereits 2007, in Kooperation mit EVORA, wo Achim Hickmann Partner ist. Die Logistik von 24nexx wird dementsprechend über den Stammfirmensitz von EVORA abge- wickelt. Hickmann erklärt uns, was die Liaison zwischen 24nexx und EVORA bedeutet:„Unsere Berater haben Zugriff auf das komplette Parfum-, Kosmetik- und Nahrungsergänzungssortiment von EVORA. Die mit EVORA-Produkten getätigten Umsätze werden voll auf den Karriereplan an- gerechnet und vergütet. Dies schafft einen monatlichen Mehrumsatz und Verdienst von ca. 20% - ohne etwas dafür getan zu haben.“ 64    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011
    • 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    65 ImNovember2009startetedasMode- unternehmen 24nexx ein Homestore- Business, das sich durch wesentliche Merkmalegrundsätzlichvonallenan- deren Unternehmungen ähnlicher Art unterscheidet. Federführend bei die- sem neuartigen Homestore-Konzept ist Achim Hickmann, ein „alter Hase“ imNetworkMarketingundGeschäfts- führer von 24nexx. NEU 24nexx ist anders Selbstverständlich werden bei 24nexx die Hemden nach Maß produziert. Das tun andere auch, nur sind die vielen verschiedenen Varianten, die sich aus den unterschiedlichs- ten, computergenerierten Faktoren errechnen, bei 24nexx bereits vorproduziert, so dass im Endkundengeschäft kei- ne Wartezeiten entstehen. Konkret bedeutet das, dass zum Beispiel für jedes Herrenhemd 80 verschiedene Größen existieren und ein Kunde binnen kürzester Zeit nach dem Eingang der Bestellung sein maßgeschneidertes Hemd in den Händen halten kann. Ein weiteres Kriterium, das 24nexx un- ter seinen Konkurrenten hervorstechen lässt, findet sich un- ter dem Stichwort „Kommission“. Es werden tatsächlich nur die verkauften Artikel abgerechnet und nachgeliefert. Bei der Nachlieferung können neue Modelle und Größen ausgewählt werden. Eine Rückgabe oder ein Umtausch der nicht verkauf- ten Teile ist jederzeit möglich. Die hinterlegte Kaution wird dann erstattet. Hickmanns Credo: „Einfach, fair und risikolos.“ Selbst im Worst-Case-Szenario eines Partners, der rein gar nichts verkaufen konnte, ist dieser Partner auf der sicheren Seite. Gibt er die Ware zurück, bekommt er seine Kaution voll- ständig erstattet. Daneben kann jeder Kunde sich eine eigene Kundennummer geben lassen. Die “Endkundenregistrierung“ macht es möglich, dass Kunden selbstständig Ware nachbe- stellen können. Und der Clou: Der Verkauf wird automatisch dem zuständigen Partner zugeordnet. für jedermann 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    65
    • 66    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011
    • 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    67 Homestore „Das Sponsern neuer Berater ist einfacher, wenn man die- sen sofort einen Homestore anbieten kann“, erklärt uns Achim Hickmann. Und was noch viel wichtiger ist: Die neu- en Berater verdienen sofort Geld, anstatt es mit viel Risiko zu investieren, ohne zu wissen, ob sie für dieses Geschäft geeig- net sind. Hickmann hat Erfahrung im Vertrieb. Schon in sei- nem ersten großen eigenen Business lagen die Schwerpunkte in den vertrieblichen Bereichen. Er war verantwortlich für die Erstellung des Marketingplanes, kümmerte sich um das Sponsoring und den Aufbau der Beraterorganisationen, lei- tete die Ausbildung und Führung der Geschäftspartner und organisierte den Aufbau der internen Vertriebsabteilungen. Bereits bei der Gründung von 24nexx setzte er Schwerpunkte und sagt uns: „Es ging mir darum, dass neue Partner keine hohen Hürden zur Provisionsberechtigung zu bewältigen ha- ben, wie sie im gleichen Zug die Möglichkeit zum passiven Einkommen haben sollten.“ „Unser Konzept ist nicht darauf ausgerichtet, Warendepots zu verkaufen wie in einem rechtlich angreifbaren Frontloading- System, sondern Produkte an den Endkunden zu brin- gen“, erzählt Hickmann. „Die Provision auf vermitteltes Geschäftsvolumen liegt bei durchschnittlich 8% und ist nicht auf Ebenen begrenzt. Im Einzelfall kann die Provision mal bei 2%, aber auch bei 20% liegen. Es gibt keine Nuller, die eine Provision blockieren könnten.“ Zudem können die Partner weitere Homestores vermit- teln, z. B. zwei im Monat. Nach sechs Monaten haben sie 12 Homestores vermittelt, die im Durchschnitt 500 bis 1.000 EUR Punktvolumen erzielen, auf die sie jeweils 10% bzw. 8% Provision erhalten. Das sind über EUR 600 Provision zu- sätzlich zu ihrer Handelsspanne. Und wenn auch die jewei- ligen Homestores weitere Homestores vermitteln, könnten die Partner nach zwei Jahren über 100 Homestores in ihrer Organisation haben. Ihre Provision dürfte dann zwischen EUR 4.000 und 8.000 liegen, je nachdem wie viel Umsatz die Homestores tätigen. „Mit 24nexx gehen wir einen völlig neuen Weg“, sagt Achim Hickmann und erklärt uns: „Üblicherweise werden Berater im Jeans- bzw. Textilbusiness dazu motiviert, viel Geld für ein Warenlager zu investieren, meistens zwischen EUR 2.500 bis zu 100.000. Damit verdienen die Unternehmen schnelles Geld und verlagern ihr wirtschaftliches Risiko auf die Berater. Und viele Berater erleiden damit finanziellen Schiffbruch. Diese Vorgehensweise halten wir für sehr bedenklich und distan- zieren uns davon.“ 24nexx stattet seine Berater auf Firmen- Risiko mit Kommissionswaren im Wert von bis zu EUR 10.000 aus. Die Partner können aus den Bereichen Jeans, Handtaschen, Accessoires, Marken- und Designermode wäh- len, und es wird eine absolut akzeptable Sicherheit in Höhe von ca. 20% des VK-Warenwertes verlangt. Natürlich erhal- ten die Homestore-Partner regelmäßig Tipps, wie sie erfolg- reich ihre Produkte verkaufen können. Das erklärte Ziel ist es, mit dem Homestore über EUR 400 im Monat zu verdienen. Dabei liegen die Handelsspannen für die Produkte brutto zwi- schen EUR 7,50 und 11,50. Produkte Aber nicht nur die Vorgehenswese unterscheidet 24nexx von jedem anderen Business. Auch das Angebot zeichnet sich durch besondere Qualität und durch Einfallsreichtum aus. Die Produktlinie „Hosen“ zum Beispiel setzt sich nicht nur aus Zukäufen oder ausschließlich aus der Eigenproduktion zusammen, sondern ist ein Konglomerat aus bekannten Marken, eigens für 24nexx produzierten Jeans und weiteren Zukäufen. Die Jeanskollektionen können kombiniert werden mit Markenjeans von Bogner, Seven oder Rosner oder mit Oberteilen von Tom Tailor, Napapijri, Sylt Lounge, MIJAS und vielen weiteren Anbietern. Die Schnitte, Farben und Materialien variieren folglich in einer unglaublich großen Bandbreite, was dafür sorgt, dass die Endkunden eine rie- sige Auswahl aus über hundert Hosenlinien haben. Neben Hosen hat 24nexx Handtaschen, Manschettenknöpfe und Krawatten im Sortiment. Und mit der Option des Homestore „light“, der aus einem kleinen, ausgewählten Warensortiment besteht, bietet 24nexx auch jenen einen Start, die sich erst einmal vorsichtig ausprobieren möchten. 24nexx steht für exklusive Mode und außergewöhnli- che Accessoires. Mit der Entwicklung dieses neuartigen Homestore-Konzepts für 24nexx setzt Hickmann wieder ein- mal die Messlatte im Network Marketing ein wenig höher. Hickmanns Kompetenz gründet in seiner jahrzehntelangen Erfahrung. Seine Referenz ist sein Erfolg. 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    67
    • 68    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 MatchaMagic startet i 27 LänJetzt NEU im Network Marketing! Starten Sie jetzt mit uns. Genießen Sie unsere einzigartigen Produkte und fachsten und gleichzeitig genialsten Vergütungsp ein gesünderes Leben war noch nie einfacher a Latte, das neue Kultgetränk erobert die Welt. A oder Heißgetränken mit oder ohne Alkohol. Verg über Energy-Drinks und Grüntee-Kapseln gehört ren Kaffeekonsum merklich reduzieren. Mit MatchaMagic Kapseln wird der Tag eine an chaMagic Ready Mix ist das neue Kultgetränk. Ein dukt mit Biosiegel ohne jegliche Zusätze und rein v hochwertigstem Matcha kombiniert mit bestem B Was ist Matcha ? Matcha ist die aufregendste Wiederentdeckung derts. Matcha wurde vor über 800 Jahren von Meditationsgetränk erschaffen und gilt heute al Teesorte Japans. Energize Your Life Drink Vorgabe bei der Entwicklung des Matcha-Magic die Funktionalität des Produkts. Ein auf Matcha b nur als Energielieferant dient, sondern auch die Matcha auf den menschlichen Organismus über MatchaMagic - Vegetarian Or Das „ewige Leben“ des Kaisers von Japan in der cha Magic Kapseln sind ein hundertprozentiges N sätze und rein vegetarischen Kapseln. Die Kapse allerhöchsten Qualitätsstufe. Energize Your Life! Mehr Infos unter: ma
    • 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    69 in über ndern d werden Sie Teil des wohl ein- plans der Welt. Wohlstand und als mit MatchaMagic! Matcha Aber auch zum Mixen von Kalt gessen Sie alles, was Sie jemals haben. MatchaMagic wird Ih- ndere Qualität erreichen. Mat- n hundertprozentiges Naturpro- vegetarisch. Eine Mischung aus Bio Rohrzucker g der Teewelt des 21. Jahrhun- n buddhistischen Mönchen als ls hochwertigste und seltenste c „Energize Your Life“ Drinks war basierendes Getränk, das nicht e positiven Eigenschaften von rträgt. rganic Capsules r praktischen Kapselform! Mat- Naturprodukt ohne jegliche Zu- eln sind gefüllt mit Matcha der Antioxidative Wirkung von Matcha (ORACWERT-Methode) Es gibt verschiedene Messverfahren, die antioxidative Wirkung, d.h. also die Funktion als Radikalfänger von Lebensmitteln messen zu las- sen. Ein Messverfahren ist die ORAC-Wert-Methode. Je höher der ORAC-Wert, desto stärker ist das antioxidative Potenzial bzw. die Bin- dung zellschädigender „FREIER RADIKALE“. Matcha beinhaltet: bis zu 137 x mehr Catechine als Grüntee bis zu 70 x mehr Antioxidantien als Orangensaft bis zu 20 x mehr Antioxidantien als die Acai Beeren bis zu 15 x mehr Antioxidantien als Granatapfel atcha-magics.com
    • 70    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 Director Japan 70    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011
    • 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    71 Seit einiger Zeit schon berichten wir über den Newcomer in der Welt des Networking, der sich bis dato mit einem Geheimnis umgab. Nun ist es heraus, wer und vor allem was sich hin- ter „To-be-on-Top“ verbirgt. Wochen und Monate lockte eine Website, schürte die Neugier und wer immer es wollte, durfte sich kostenlos vorregistrieren. Wir vom OBTAINER blieben selbstverständlich die ganze Zeit über dran, steckten unsere Nase in alles, was uns etwas anging und horteten die jeweils neues- ten Informationen, um unsere Leser zeitnah darüber zu un- terrichten. Und nun ist es raus: Ein neues deutsches Network- Unternehmen schickt sich an, den Markt zu erobern. Und das zeitgleich in 27 Ländern. MatchaMagic International AG ist in der Beta-Phase und auf den internationalen Märkten präsent. Das Unternehmen ver- treibt, wie es der Name bereits nahelegt, Matcha-Konzentrat in den verschiedensten Ausführungen und den unterschied- lichsten Produkten. Ursprünglich ist Matcha ein uralter asi- atischer grüner Tee, dessen Blätter seit Jahrhunderten in der japanischen Heilkunst Verwendung finden. Matcha, die Königin aller Grüntees, ist einzigartig unter den grünen Tees dieser Welt. Sie gehört zu den ältesten Teesorten Japans. Bereits vor etwa 800 Jahren wurden die Eigenschaften des Matcha von asiatischen Mönchen zu medizinischen Zwecken und zur Meditation genutzt. Die Teeblätter wurden getrocknet und zu feinem Pulver zermahlen. Mit heißem Wasser über- gossen und einem Bambusstäbchen aufgeschlagen, entfaltete Matcha schon im 12. Jahrhundert seine magische Wirkung. Nur sehr wenige Teebauern besitzen heute noch das umfang- reiche Wissen, das benötigt wird, um Matcha anzubauen und Matcha-Tee zu produzieren. Über einen langen Zeitraum wächst der Tee in sogenannten Schattenplantagen heran, um schließlich zwischen Granitsteinen zu feinstem Pulver zermahlen zu werden. Dass Matcha in Schattenplantagen angebaut wird, hat einen besonderen Grund: Die Teepflanze gleicht das Fehlen des Sonnenlichtes aus, indem sie übermä- ßig viel Chlorophyll produziert, was sichtbare und unsicht- bare Effekte hat. Zum einen entwickelt die Pflanze eine be- sonders intensive grüne Farbe und zum anderen enthalten die Teeblätter eine ungeheuer große Menge an wertvollen Aminosäuren und schmecken süßlich. Der Anbau und die Produktion von Matcha gehören zu den aufwändigsten der Welt. MatchaMagic legt größten Wert darauf, dass bereits der Anbau des Matcha in Japan strengs- tens überwacht wird. Folglich kontrolliert das Unternehmen den Tee von der Anpflanzung in den Plantagen bis hin zum Vertrieb in allen einzelnen Stationen. Selbstverständlich wird dabei streng auf höchste Qualität geachtet, was bedeutet, dass mit MatchaMagic ausschließlich zertifizierte Bioprodukte ver- trieben werden. MatchaMagic arbeitet jedoch nicht nur im Hinblick auf seine Produkte auf außergewöhnliche Weise. Auch der Vergütungsplan kann sich sehen lassen. Wie wir in der letzten Ausgabe bereits ausführlich berichteten, sind im Vergütungsplan von MatchaMagic sowohl der interne Strukturaufbau als auch der Abverkauf berücksichtigt. Dass eine Firma gleich drei Pool-Boni einrichtet, die sich aus den weltweiten Umsätzen generieren, und die Ausschüttungen Vorhang auf für Matcha Magic! Natural Pure Organics Made in Japan 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    71 SHORT CUT
    • 72    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 an die qualifizierten Partner monatlich vornehmen, kommt wirklich nicht häufig vor im Network Marketing. Matcha Magic hat ein in jeder Hinsicht wohl durchdachtes Konzept vorgelegt, bei dem Vergütungsplan und Produktlinie gleicher- maßen überzeugen. Es sollte mittlerweile klar geworden sein, dass es sich bei Matcha um keinen gewöhnlichen grünen Tee handelt. Nimmt man das gemahlene Matcha zu sich, werden im Gegensatz zu anderen Teesorten, bei denen über den Aufguss der Blätter ausschließlich deren wasserlösliche Inhaltsstoffe den Organismus erreichen, die wertvollen Substanzen im Matcha zu 100 % aufgenommen. Matcha ist reich an Antioxidantien und weist einen überaus hohen Gehalt an EGCG (Epigallocatechingallat) auf, einem Flavonoid, das aktuellen Forschungsergebnissen zufolge eine außerordentlich positive Wirkung auf den menschlichen Organismus besitzt. Der Gehalt von EGCG im Matcha ist wesentlich höher als in allen anderen Grünteesorten. Die in Studien beschriebenen Wirkungen des Flavonoids reichen von positiven Effekten hinsichtlich der Elastizität der Blutgefäße über die Hemmung neurodegenerativer Krankheiten wie Parkinson oder Alzheimer bis hin zur Tumorprävention. Ein Verfahren zur Feststellung der antioxidativen Wirkung beliebiger Substanzen ist die ORAC-Wert-Methode mittels derer die Kapazität einer Substanz, freie Radikale zu binden, gemessen werden kann. Je höher der gemessene ORAC-Wert ist, desto stärker ist das antioxidative Potenzial, d.h. desto ef- fektiver ist die Bindung der zellschädigenden freien Radikale. Matcha weist den höchsten bisher bekannten ORAC-Wert in einem Naturprodukt auf. Matcha enthält mehr Catechine als Grüntee und mehr Antioxidantien als Orangensaft, Acai Beeren und Granatäpfel. Neben seiner herausragenden gesundheitsfördernden Wirkung auf den menschlichen Organismus ist Matcha ein bewährter Energizer, der etwa fünf Mal so viel Koffein wie Kaffee enthält. Aber das Koffein in Matcha ist an Gerbstoffe gebunden und wird nicht auf einmal, sondern nach und nach an den Körper abgegeben. Die vitalisierende Wirkung von Matcha ist also zum einen schonender und hält zum anderen länger an. MatchaMagic hat die vielfältigen Wirkweisen des Matcha in verschiedenen Produkten zugänglich gemacht. Die klassi- schen Kapseln mit Matcha-Konzentrat enthalten zu 100 % qualitativ hochwertiges Matcha – ohne jegliche Zusätze. Sie sind zur Gänze vegetarisch und ein lupenreines Bio-Produkt. Neben den Matcha-Kapseln vertreibt MatchaMagic den Matcha Magic Ready Mix. “Energize Your Life“ lautet hier das Motto. Es handelt sich um ein auf ausgesuchtem Matcha und reinstem Bio-Rohrzucker basierendes Getränk, das nicht nur als hochkonzentrierter Energielieferant dient, sondern natür- lich auch die Gesamtheit der Antioxidantien, Vitaminen und Mineralien enthält. Alles in Allem bietet MatchaMagic seinen Partnern die Kombination eines erstklassigen und in jeder Hinsicht überzeugenden Produktes mit einem bestechenden Geschäftskonzept. Neben seiner herausragenden gesundheitsförde menschlichen Organismus ist Matcha ein bewäh fünf Mal so viel Koffein wie Kaffee enthält. 72    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011
    • 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    73 ernden Wirkung auf den hrter Energizer, der etwa 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    73
    • 74    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 „Wer Gold besitzt, hat immer Geld.“ Ein Zitat von Alan Greenspan. Gold ist nicht mehr nur den Reichen vorbehalten. Getreu dem Motto: „Pecunia Aurea Mundi“ bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihr Vermögen abzusichern. KB Vision Königstraße 52 D-70173 Stuttgart Tel.: +49 (0) 711 12040830 E-Mail: info@kb-vision.com Website: www.kb-vision.com
    • 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    75 Seit 2600 Jahren ist Gold das wahre Geld der Welt in 194 Ländern. Banken, Regierungen und auch namenhafte Wirtschafts- und Finanzbos- se sichern Ihre Finanzen mit Gold ab um in wirtschaftlich schlech- ten Zeiten liquide zu sein. Was für die Groflen wichtig ist, sollte dem Kleinen nicht unwichtig erscheinen. Goldgehört in jeden Haushalt
    • 76    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 Patrick Temmermanon the Road und unter Volldampf! Es ist im Moment gar nicht so einfach, mit Patrick Temmerman mal in Ruhe ein Gespräch zu führen. Unser Versuch, dies zu tun, wurdeselbstaneinemnormalenWochentagmorgensum8Uhrjäh unterbrochen. Seine Downline „schrie um Hilfe“ und Patrick ließ alles stehen und liegen und musste los. Eine Geschäftspartnerin rief ihn an, weil sie eine Geschäftspräsentation für Organo Gold organisiert hatte, und es sollten sechs bis zehn Gäste kommen. Sie war sowieso schon aufgeregt, unsicher und wusste nicht, ob sie das schafft. Plötzlich waren aber 41 Anmeldungen da, und sie bekam Panik, vor so einer großen Gruppe zu sprechen. Patrick kennt solche Gruppenpräsentationen natürlich und sauste sofort los. Am nächsten Morgen sprachen wir uns dann wieder und fragten, ob alles gut gegangen sei. „Aber klar“, war seine Antwort, „ es war herrlich, gute Stimmung und viele neue Partner gewonnen, meine Geschäftspartnerin ist glücklich und zufrieden, was will man mehr?“ Dieses aktuelle Beispiel steht für die Arbeitsweise von Patrick Temmerman bei Organo Gold. Sein Team, Carpe Diem, entwickelt sich sehr erfolgreich und das sieht man Patrick auch an, er strahlt pure Freude aus. „Es ist schon toll, was ich hier bei Organo Gold erlebe. Es ist eine rasante Entwicklung. Am Jahresende war mein Team etwa 350 Personen stark, jetzt, nur zwei Monate später, hat sich die Zahl bereits verdoppelt. Besonders schön zu sehen ist es, dass viele Teammitglieder schnell erfolgreich werden“, ließ er uns wissen. Wir wollten natürlich von Patrick wissen, ob er die Negativ- Aussagen vieler Networker inzwischen verkraftet hat, die sich nach seiner FE.N-Zeit über ihn häuften. Dazu sagte er uns: „Das war alles nicht so einfach. Aber ich darf das Negative nicht so nah an mich ran lassen, und das schaffe ich mit jedem Erfolg bei meiner neuen Aufgabe immer etwas leichter. Ich habe auch meine ehemaligen Partner nicht auf Organo Gold angespro- chen. Das habe ich konsequent vermieden. Ich wollte keine alten Wunden aufreißen oder negative Gesprächserlebnisse haben. Organo Gold war für mich ein absoluter Neustart und knallharte Network-Marketing-Basisarbeit.“ Wir wollten von ihm wissen, wie er denn mit den „alten Geschichten“ umgeht, die ihm sicher noch hin und wieder be- gegnen. „Ich bin nicht deshalb ein schlechter Mensch oder bö- ser Networker, weil ich mich in den vergangenen paar Jahren nach der erfolgreichen FE.N-Zeit ein-, zweimal umorientiert habe. Jeder, der deshalb auf mich schimpft, sollte bedenken, dass selbst „normale Arbeitnehmer“ während ihrer dreißig- oder vierzigjährigen Berufszeit vielleicht fünf oder zehn Mal den Arbeitgeber wechseln. Deshalb würde man bestimmt nieman- den verurteilen. Natürlich hätte ich mir gewünscht, dass mein Team mit mir noch 30 Jahre bei FE.N erfolgreich gewesen wäre, aber es sollte nicht sein. Nun will ich einen rigorosen Neustart, und das ist mir hier bei Organo Gold gelungen. Jetzt sehe ich nur positiv in die Zukunft und gebe alles dafür, dass mein Team erfolgreich wird. Für diesen Erfolg ist Patrick Temmerman nun fast rund um die Uhr im Einsatz und spult als Kilometerfresser ein Programm ab, das dazu führt, dass er wohl einen enormen Autoverschleiß haben wird. „Mein Job, so wie ich ihn verstehe, heißt, meinen Partnern zu helfen, wo ich kann. Deshalb fahre ich zu ihnen, um bei Gesprächen, Meetings und Präsentationen zu helfen. Da kommen dann schon Mal 100.000 Kilometer im Jahr zusammen. Da auch unser Auslandgeschäft bereits er- folgreich in Belgien, Griechenland, Österreich und der Schweiz wächst, bin ich fast ständig unterwegs. Das ist aber für mich kei- ne Belastung, sondern die Bestätigung dafür, dass ich mit mei- nem Team gute Arbeit leiste.“ Gefragt nach einer Erfolgsformel im Network Marketing sagte uns Patrick: „Die gibt es doch nicht wirklich, außer Arbeit. Natürlich muss ja nicht jeder so verrückt sein wie ich und das gleich als Fulltime-Job machen. Ich rede of- fen und ehrlich mit meinen Geschäftspartnern, frage sie, was sie für sich erreichen möchten. Meist kommt als Antwort, dass die ersten 300 oder 500 Euro regelmäßig im Nebenberuf erreicht werden sollen. Das ist auch gut und richtig so. Schön für mich, dass wir bei Organo Gold einen sehr intelligenten Marketingplan haben, mit dem man dieses Einkommensziel wirklich schnell erreicht. Mit den ersten kleinen Erfolgen kommt dann automa- tisch der Wunsch nach größeren Erfolgen. Mit stetig steigendem Einkommenfälltesauchleichter,sichzeitlichmehrzuengagieren und vielleicht die nächste Stufe zu erreichen, nämlich Network Marketing als Vollexistenz. Dabei möchte ich meinen Partnern helfen, und das gelingt mir hier schon sehr gut.“ Wir merken bei Patrick Temmerman echte Begeisterung. Im Gespräch stellt sich immer wieder heraus, dass es nicht „den“ Schlüssel für Erfolg im Network Marketing gibt. Immer wieder sind es die vielen kleinen Schritte, die zum Erfolg führen. Kontinuität, Disziplin und das Tun sind die Erfolgsgaranten, wie uns auch das Beispiel Patrick Temmerman zeigt. Auf jeden Fall scheint die Partnerschaft Organo Gold und Patrick Temmerman zu funktionieren und auf einem guten Weg zu sein. Der OBTAINER wird diesen Weg weiterhin begleiten und seinen Lesern berichten. Patrick dazu: „Natürlich werde ich Euch über meinen weiteren Weg als Erste informieren. Ich will mit Spaß Erfolg haben und mit Spaß mein Team erfolgreich machen. Das wird doch eine spannende und erzählenswerte Geschichte, die selbstverständlich in den OBTAINER gehört.“ Das stimmt auf jeden Fall, also Patrick Temmerman – viel Glück, viel Erfolg, und bis zur nächsten erzählenswerten Geschichte! 76    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011
    • 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    7702/2011 OBTAINER WORLDWIDE    77
    • 78    OBTAINER WORLDWIDE 02/201178    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 SHORT CUT
    • 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    79 5. Februar 2011 Jörg D. Wittke und Thomas Schmitz, die Gründer des Allstars United Teams, luden ein zum 5. Dubli Day und über 1.000 Gäste fanden sich ein. Neben den beiden deutschen „Superburschis“ (wie Wittke und Schmitz von ihrem Team genannt werden) waren auch der Gründer des Unternehmens Michael Hansen, Chief Technical Officer Brack Jaskey sowie Network-Legende und US-Country Manager Dean Mannheimer angereist. Die Stadthalle im rheinland-pfälzischen Ransbach- Baumbach, einem idyllischen zwischen Frankfurt und Köln gelegenen Örtchen, war bis unters Dach gefüllt, als Vice President Jörg Wittke den Tag mit inspirierenden Worten eröffnete. Sein Partner Tom Schmitz, ebenfalls Vice President von Dubli, verzau- berte das Publikum mit seinem emotionalen „MLM“ – seinem Multi Level Musical. Nach den anschließenden ersten stehen- den Ovationen des Tages folgte das, was Tom Schmitz „ein Feuerwerk an Highlights“ nann- te und „die Anwesenden ein ums andere Mal zu Begeisterungsstürmen hinriss“. Ruth Höfer, Sales Director bei Dubli, beschrieb die Highlights so: „Die angekündigte Revolution im E-Commerce durch Dubli nimmt nun tatsächlich Formen an! Die bereits für Oktober/November 2010 angekündigte Dubli- Shoppingmall wurde live geschaltet und online prä- sentiert. Die Mall beinhaltet bereits zum Start über 500 angeschlossene Online-Shops, davon 3 der 5 umsatzstärksten Online-Shops in Deutschland, inkl. AMAZON und CONRAD Elektronik. Laut Firmenleitung werden in den nächsten Wochen alle anderen noch fehlenden namhaften Shops imple- mentiert werden. Was will man also mehr!“ Die von Dubli in den letzten 5 Jahren entwickelte Technologie verspricht auf alle Fälle einiges. Jörg Wittke ist sich sicher: „Das macht Dubli nun zu ei- nem Vorreiter in seinem Bereich. Es gibt derzeit auf der Welt kein anderes Vergleichsportal mit in- kludierter Shoppingmall, welches dem registrier- ten Smart-Shopper-Kunden für nur 4,95 € mtl. ein 5%iges Cashback auf die kompletten jährlichen Umsätze garantiert – also auch auf alle Amazon- Umsätze etc. und somit die einzigartige Chance bie- tet, preislich nicht verhandelbare Produkte, wie z. B. Apple Computer, mit 5 % Rabatt zu erstehen!“ Die Dubli Shoppingmall zeichnet sich insbeson- dere durch einfachste Bedienung, übersichtlichste Darstellungen und die 3-Klick-Strategie aus. Diese erlaubt es dem Kunden, mit nur 3 Klicks das ge- wünschte Produkt zu suchen, zu vergleichen und zu kaufen. Gleichzeitig erhält der Kunde nun aus- schließlich auf ihn zugeschnittene Angebote. Haben beispielsweise 10.000 Kunden in der Shoppingmall ein Apple iPhone angeklickt, wird automatisch vom SystemeineAuktionmitdemProdukterstelltunddie Kunden werden persönlich dazu eingeladen, dieses Produkt womöglich mit noch viel größerem Rabatt in einer solchen Auktion zu erstehen. Das ist nur mög- lich, weil Dubli die Aktivitäten der Kunden perma- nent auswertet und die Shoppingmall sich so immer mehr an den Kunden anpasst. Diese neu entwickelte Suchtechnologie stellt laut Brack Jaskey einen völlig neuen Standard dar. So werden bei 10.000 Kunden bei der gleichen Suchanfrage 10.000 unterschiedli- che Ergebnisse angezeigt. Jeder Kunde hat somit sei- ne eigene, vollständig personalisierte Shoppingmall, welche sich immer mehr an den individuellen Interessen und Bedürfnissen des Kunden orientiert. „Mich haben besonders die integrierten Features, welche die Dubli-Vertriebspartner bei der viralen Verbreitung des Portals unterstützen, begeistert.“ Twitter-Coach Stefan Berns war wohl nicht der ein- zig Begeisterte, denn es hielt keinen der Anwesenden mehr auf den Sitzen. Mit nur einem Klick werden die gefundenen Produkte, Schnäppchen oder Songs auf Facebook oder Twitter gepostet – womit wir gleich DubLi-DayNr. 5 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    79
    • 80    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 „Wenn man die nun online verfügbaren Dubli-Angebote ganz neutral betrachtet, dann weiß man vielleicht, warum wir uns immer wieder mit Google, eBay und anderen Online-Giganten verglichen haben.“ 80    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011
    • 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    81 bei dem Entertainmentportal sind. Mit rund 20 Mio. Songs, inkl. der Top 100 der wichtigsten Länder – täglich aktualisiert – und über 44.000 weltweiten Radiostationen, nimmt Dubli nun eine wichtige Rolle im Streaming-Business ein. Für lediglich 7,95 € erhält der Kunde für einen kompletten Monat un- eingeschränkten Zugriff auf viele Millionen Songs – völlig legal und in bester Qualität. Nach der Mittagspause, in der man die Euphorie der Gäste nahezu körperlich spüren konnte, stand ein Show-Act der ganz besonderen Art auf dem Programm. Marcel Kucera, weltbekann- ter Musicalstar mit Hauptrollen u.a. im Phantom der Oper und begeisterter Dubli-Partner, riss das Publikum mit seinem Song aus Dr.Jekyll & Mr. Hyde mit. Dubli-Gründer Michael Hansen avisierte die Einführung der „MyDubli Mobil App“, welche den Kunden bereits für das zweite Quartal 2011 die welt- weite Nutzung der gesamten Dubli-Portalvorzüge nun auch auf ihren Smartphones anbietet. Die am 1. März online gehende US-Shoppingmall wird bereits am ersten Tag die größte Online-Shoppingmall der Welt sein. Wer genau hinhörte, der konnte zwischen den Zeilen von Michael Hansen herauszuhören, dass wohl schon in diesem Jahr der offizielle Gang an die New Yorker Börse geplant sei, was sicherlich ein weiterer, wichtiger und richtiger Schritt für das Unternehmen Dubli ist. „Wenn man die nun online verfügbaren Dubli- Angebote ganz neutral betrachtet, dann weiß man vielleicht, warum wir uns immer wieder mit Google, eBay und anderen Online-Giganten verglichen haben“, so Wittke und Schmitz gegenüber dem OBTAINER. Dean Mannheimer gab dann noch neue Incentives bzw. Sonderboni bekannt, die den Vertriebsaufbau zusätzlich belohnen. Dadurch erhalten Dubli- Vertriebspartner ab sofort die Möglichkeit, Monat fürMonatfürdenAufbauvonje5Frontline-Partnern einen Zusatzbonus von 800 Euro zu verdienen. Weiterhin gibt es einen neuen Schnellstartbonus, der für das Erreichen der zweiten Karrierestufe bei Dubli binnen 30 Tagen einen zusätzlichen Sonderbonus von bis zu 600 Euro ausschüttet. Tom Schmitz, der den ganzen Tag in seiner typi- schen lustig-frechen Art durch das Programm führ- te sowie für die Übersetzung der Redenbeiträge der amerikanischen Gäste verantwortlich war, lei- tete am späten Nachmittag den aus seiner Sicht wichtigsten Programmpunkt ein: die Ehrungen der Vertriebspartner, die für das Erreichen ihrer Karrierestufen gefeiert wurden. Ganz besonders stark waren die skandinavischen und osteuropä- ischen Führungskräfte auf der Bühne vertreten. Diese waren vor Euphorie nicht mehr zu brem- sen, hatte doch Michael Hansen bei Erreichen von 10.000 Kundenpunkten in einem Land die Eröffnung der Shoppingmall inkl. der dazugehöri- gen Landessprache avisiert, was ganz genau notiert wurde. In seiner Abschlussrede rief Jörg Wittke die Vertriebspartner dazu auf, wieder an ihre Träume zu glauben und ein aktiver Teil der nun voran- schreitenden globalen Vernetzung zu werden. Alles in allem scheint Dubli nun all das umgesetzt zu haben, was im Jahr 2010 versprochen worden ist. Bedenkt man, dass es gerade bei der Entwicklung und Implementierung von Software oft zu erheb- lichen Verzögerungen kommt, kann man sogar sagen, dass Dubli seine Ziele extrem zeitnah er- reicht hat. Nun ist es am Vertrieb, die Vision von Michael Hansen umzusetzen. Dubli hat die Chance, eines der Network-Unternehmen zu werden, wel- ches pro Vertriebspartner auf ein paar Dutzend Kunden und mehr zugreifen kann. Dubli ist längst kein Geheimtipp mehr und nachdem nun auch das Unternehmen seine Hausaufgaben gemacht hat, dürfte einer weiteren Momentumwelle nichts ent- gegenstehen. Laut den „Schmitzkes“ (Kunstwort aus Schmitz und Wittke) besuchten am nächsten Tag über 3.200 User das Online-Webinar und wählten sich aus 28 Ländern ein. Das scheint auf jeden Fall ein neuer Rekord zu sein, denn unserer Redaktion ist bisher nicht bekannt, dass es jemals ein besser besuchtes Webinar gegeben hätte. 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    81
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    • 84    OBTAINER WORLDWIDE 02/201184    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 SHORT CUT
    • 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    85 Sie wissen, wie ein Großbrand beginnt, richtig? Ein klei- ner Funke und plötzlich steht die ganze Welt in Flammen. Geschieht dies in der Natur, ist es eine Katastrophe, aber in der Geschäftswelt nennen wir es eine Sensation. Vom gesun- den Ganoderma-Kaffee von Gano Excel wurden bereits über 5 Milliarden Tassen ausgeschenkt – Tendenz steigend. Es gibt keinen Zweifel mehr daran, dass Gano Excel in Amerika und anderen Teilen der Welt eine bedeutende Sensation im Network-Marketing ist! Man ist stolz darauf, die Möglichkeit zu bieten, die lauffeuerartige Verbreitung von Gano Excel durch die aktualisierten Event-Galerien auf http://www.you- tube.com/user/OfficialGEVideo#p/a/u/0/FO_C4gKWMio zu visualisieren. In den neuen und erweiterten Video-Galerien von Gano Excel können Sie alles sehen: großartige Veranstaltungen in Peru, maximale Dynamik in Kolumbien, eifrige Menschen in Puerto Rico, hochmotivierte Geschäftspartner in Kanada, aufstrebende Unternehmer in Mexiko, zukünftige Network- Marketing-Imperien in der Dominikanischen Republik und unerreichte Erfolge hier in den USA und nun auch in Europa! Man kann sich und seinen Interessenten einen „Insider- Blick“ auf die Sensation verschaffen, die für Veränderungen in der Network-Marketing- und Gesundheits- und Wellness- Branche sorgt – unter: http://www.youtube.com/user/ OfficialGEVideo#p/a/u/0/FO_C4gKWMio erfahren Sie mehr. Die Video-Galerien sind übersichtlich organisiert und er- möglichen es Ihnen, Ihren Interessenten sofort und genau zu zeigen, was Sie ihnen darstellen möchten. Jede Video- Galerie steht in professioneller Qualität zur Verfügung und ist so für Meetings oder als E-Mail-Anhang geeignet und kann problemlos in Blogs, über Social-Networking-Seiten oder in Ihrem Lieblings-Chat mit anderen geteilt werden. Durch einen einzigen Link erhalten die Interessenten ei- nen umfassenden Überblick über die Geschäfts- und die Einkommensmöglichkeiten von Gano Excel. Im Network- Marketing ist Wissen Macht und jeder Geschäftspartner sollte das nötige Wissen zur Hand haben, um das Geschäft mit Gano Excel aufzubauen. Dementsprechend sind die Video-Galerien eines der wichtigsten Tools in Trainings und Meetings. Gano Excel erweitert und verfeinert seine Online-Services kontinuierlich, um das wirkungsvollste Set von Management- Tools anbieten zu können, das heute im Network-Marketing zur Verfügung steht – und diese Tools sind für jeden Geschäftspartner als kostenloser Download erhältlich. Das ist der Unterschied, den Gano Excel macht: Klicken Sie hier: www.ganoexcel.com. Gano Excel wird in den europäischen Ländern eine Reihe von Geschäfts-Meetings veranstalten, die unter dem Namen Gano Excel European Tour Deutschland, Österreich, die Niederlande, Dänemark, Großbritannien, Spanien, Portugal und Italien besuchen wird. Diese Expansion untermau- Gano Excel – die Erfolgsge- schichte setzt sich in Europa fort 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    85
    • 86    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 ert das Engagement, Pionier und Marktführer mit dem Ganoderma-Kaffee zu sein, sowie die Fähigkeit, aufregende Geschäftsmöglichkeiten für Networker und das Home Based Business zu kreieren – mit demselben Erfolg in Europa, wie es bereits in den USA der Fall war. Man ist fest davon über- zeugt, dass Europa alle Rekorde brechen wird! “Wir haben die Eröffnungsveranstaltungen in den Ländern organisiert, in de- nen wir bereits eine Marktpräsenz haben, und werden dies im Jahr 2011 fortsetzen. Unsere Suche nach neuen Gano-Excel- Starproduzenten geht weiter, während wir sie für die globale Bühne vorbereiten, auf der den Gesichtern Namen zugeord- net werden. Wir können dies mit unseren derzeitigen Top- Führungskräften wieder und wieder schaffen, die sich nun mit Kraft ihren Weg bahnen”, so heißt es selbstbewusst vonseiten der Geschäftsleitung von Gano Excel. Dies alles ebnet den Weg für die weitere Expansion und die Gewinnung von neuen Geschäftspartnern in ganz Europa. Sie können sich für ein Geschäfts-Meeting auf der Website von Gano Excel registrieren: http://www.ganoexcel.com/German/pre-launch. html Während der vergangenen 15 Jahre hat Gano Excel die großar- tige Entdeckung im Bereich der Gesundheit, den Ganoderma- Pilz, durch die Einführung gesunder Getränke, die die Gewohnheiten der Verbraucher nicht verändern, mit den Menschen geteilt. Man hat das Leben derjenigen bereichert, die man erreichen und denen man helfen konnte, ihr Potenzial zu erkennen und ihre Träume wahrzumachen. “ Heute dupli- ziert Gano Excel diese Erfolgsformel in Europa, die die gren- zenlosen Geschäftsmöglichkeiten denjenigen vor Augen füh- ren wird, die den Unterschied zwischen Erfolg und erfolgreich kennen”, sagte uns eine Führungskraft von Gano Excel. Gano Excel besteht aus einer Gemeinschaft hochmotivier- ter Menschen, die alle die grundlegenden Werte des Lebens sowie Gesundheit und Wohlstand miteinander teilen. In der Welt von Gano Excel dreht sich das Leben um Familie, Spaß, Freunde, das Zusammenkommen und neue Erfahrungen. Es geht darum, die Herzen anderer Menschen zu berühren. Es ist eine Gemeinschaft, die ihre Erfahrungen mit anderen teilt. Gano Excel wirkt positiv auf die Gesundheit, indem es nor- malen Menschen ermöglicht, sich mit topaktuellen Wellness- Produkten zu versorgen. Gano Excel fördert durch den einfach zu verstehenden und lukrativen Marketingplan den Wohlstand seiner Partner. Über 5 Millionen zufriedene Geschäftspartner und Kunden engagieren sich seit 1995 für Mission von Gano Excel. Bei näherer Betrachtung versteht man, warum. Es ist spannend, Gano Excel beim Weg auf die nächste Ebene zu begleiten. Der OBTAINER wird berichten. Die drei nach- folgenden Aussagen kennzeichnen das Selbstverständnis von Gano Excel: Gano Excel ist Ganoderma Lucidum. Ganoderma Lucidum ist Gano Excel. Es ist nicht der echte Ganoderma Lucidum, wenn er nicht von Gano Excel stammt. 86    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011
    • 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    8702/2011 OBTAINER WORLDWIDE    87
    • 88    OBTAINER WORLDWIDE 02/201188    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 BACKGROUND
    • 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    89 Mmmhh, der Kaffee ist fertig! Es könnte so schön sein in der Network- Marketing-Welt - wenn man ein Produkt vertreiben würde, das jeden Tag von vie- len Menschen auf dieser Welt genutzt und verbraucht wird. So dachten schon viele Unternehmensgründer und fanden für sich und ihre Geschäftspartner im Network Marketing Produkte, die eine gute Basis für eine erfolgreiche Geschäftstätigkeit dar- stellten. Nahrungsergänzung, Kosmetik, Haushalts- und Reinigungsmittel, Energy- Drinks und vieles mehr sind inzwischen als Produkte im Network Marketing feste Bestandteile des Geschäftes. Seit einiger Zeit stellen wir vom OBTAINER fest, dass es wohl eine neue Produkt-Entdeckung für den Vertrieb über Network Marketing gibt: Kaffee! Mehrere Unternehmen haben für sich eine Geschäftsmöglichkeit mit Kaffee entdeckt und deren Beweggründe sind nachvollziehbar. Kaffee wird täglich auf der Welt in Unmengen getrunken, deshalb betrachtete un- sere Redaktion einmal diesen Markt und wir stellten uns die Frage, ob hier eine neue, erfolgrei- che Produktlinie für das Network- M a r k e t i n g - Geschäft ent- stehen kann. Die Voraussetzungen für Erfolg, Umsatz und Ertrag könnten kaum besser sein. Immerhin besagen Statistiken, dass etwa 85 Prozent der Weltbevölkerung täglich Kaffee trinkt. Eine gigantische Zahl. Fakt ist, dass Kaffee, nach Wasser, das meistgetrunkene Getränk der Welt ist. Andere Statistiken sagen aus, dass Kaffee nach Öl der zweithäufigste oder zweitwertvollste gehan- delte Rohstoff der Welt ist. Solche Zahlen können schon dafür sorgen, dass sich Unternehmer die Frage stellen, ob innerhalb dieses gigantischen Marktes nicht Platz ist für Network Marketing. Unbestritten ist Kaffee ein Milliardenmarkt, auch wenn die Umsätze weltweit pro Jahr stark schwanken, weil die Preise und auch die Menge der Produktion durch unterschiedliche Wetter- und Ernteergebnisse beeinflusst werden. Zudem wird an den internationalen Rohstoffbörsen die- ser Welt mit kaum einem Rohstoff so häufig und maßgeblich spekuliert. Die Beliebtheit und der Genuss von Kaffee durch die Menschen bleiben davon unberührt. Kaffee ist nicht nur ein Kultgetränk, sondern ein alltägliches Lebensmittel. Kult wurde es in den Industrienationen durch verschiedenste Marketingstrategien, die oft sehr erfolgreich um- gesetzt wurden. Noch vor etwa zehn Jahren gab es in Deutschland beispielsweise nicht einmal einen passenden Becher, um Kaffee mitzunehmen. Der heute überall beliebte Coffee-to-go musste erst als Idee aus Amerika „importiert“ werden. Im heuti- gen Straßenbild ist der berühmte Pappbecher so- gar mit Anzug und Krawatte salonfähig geworden. 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    89
    • 90    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 Der Kaffee begleitet die Menschheit bereits seit dem neun- ten Jahrhundert. Seine Geschichte von der Entdeckung und Verarbeitung, Anbau und Produktion wäre eigentlich ein spannendes Thema für eine Hollywood-Verfilmung. Die Kaffee-Geschichte vom Ursprung in Äthiopien bis zum sog. Coffee-to-go wäre einen abendfüllenden Spielfilm wert. Sklavenhändler brachten im Laufe von über fünfhundert Jahren den Kaffee nach Arabien, später eroberte Kaffee Persien und das gesamte osmanische Reich. Nach Europa kam der Kaffee erst im 16. Jahrhundert, fand aber gleich so viele Freunde, dass die Kolonialländer, wie Holland oder Portugal, sofort die gigantischen Geschäftsmöglichkeiten entdeckten und Kaffee nach Südamerika, Lateinamerika und die Karibik brachten, dort anbauten und mit ihren Schiffen ein sehr er- folgreiches Handelsmonopol aufbauten. Unsere Phantasie reicht wohl nicht aus, sich vorzustellen, wie viel menschliches Leid, wie viele Menschenleben, Blut und Tränen mit dem Anbau und Vertrieb von Kaffee verbunden war – und wie viel Erfolg. Vielleicht sollte mal jemand mit Steven Spielberg darüber sprechen und ihm diese Filmidee „einflüstern“. Schließlich wurden über die Goldgräber zahlreiche Spielfilme gedreht, ebenso über Blutdiamanten und Ölbohrungen. Die Geschichte der Menschheit ist aber ohne die Geschichte des Kaffees nicht vollständig, und das gilt bis heute. Kaffeewirdheuteinüber50LändernderErdeangebautundist ein Wirtschaftsgut, das über den Erfolg oder Misserfolg ganzer Nationen entscheiden kann. Die größten Kaffeeproduzenten weltweit sind Brasilien, Vietnam, Kolumbien, Indonesien, Äthiopien, Mexiko, Indien, Guatemala, Peru und Honduras. 90    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011
    • 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    91 Ein guter Kaffee muss schwarz wie die Nacht, heiß wie die Liebe und so süß oder bitter wie das Leben sein. 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    91
    • 92    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 Außer Brasilien sind dies Länder, die neben Kaffee kein gleichwertiges Produkt in ihrer Handelsbilanz haben, und die empfindlich getroffen würden durch eine Missernte oder extreme Preisschwankungen am Rohstoffmarkt. Kaffee wird überwiegend nur einmal pro Jahr geern- tet; nur wenige Regionen der Erde haben zwei Ernten. Da ist Mengen- und Preisstabilität für viele Nationen existenziell wichtig. Wird dieser wichtige Markt nun zukünf- tig und langfristig durch Network Marketing mit beeinflusst, könnte dies durchaus eine Bereicherung sein. Der regionale Kaffeemarkt ist in vielen Ländern der Erde ähnlich wie in Deutschland organisiert - größtenteils als Oligopol. Lediglich sechs große Produzenten, Importeure oder Handelskonzerne teilen sich ganze 85 Prozent des Kaffeeumsatzes in Deutschland auf; wie gesagt, ist dies in anderen Ländern oft ähnlich. Da kann doch eine zu- sätzliche Marktbelebung, zum Beispiel durch Network Marketing, nicht schaden. Auch in anderer Hinsicht kann es durchaus belebend sein, dass Networker ins Kaffeegeschäft einsteigen. Heute leben etwa 100 Millionen Menschen welt- weit direkt oder indirekt vom und durch das Geschäft mit Kaffee. Der weitaus größte Teil davon allerdings durch Anbau, Ernte und Verarbeitung dieses edlen Genussmittels. Die wenigsten Menschen erzielen ihr Einkommen durch den Vertrieb von Kaffee - doch das lässt sich durch Network Marketing ändern. Es gibt viele weitere Gründe, warum es durchaus Sinn macht, als Networker in das Kaffeegeschäft einzusteigen. Ein wich- tiger ist, zum Beispiel, das zu erlernende Fachwissen. Kaffee ist keine Wissenschaft, auch wenn das die Importeure, Erzeuger und Kaffeeröster natürlich ganz anders sehen. Wir wollen auch nicht bestreiten, dass Verarbeitungs- oder Veredelungsprozesse wichtig für den Kaffeegeschmack sind, aber letztendlich beruht das Fachwissen über Kaffee auf wenigen Basisdaten. Wie in allen Produktionsprozessen lässt sich mit Detailveränderungen oder individuellen Verarbeitungsschritten dann jedes Produkt so verändern, dass daraus eine eigene Marke wird. Beim Kaffee gibt es zwei wichtige Sorten, die den Weltmarkt beherrschen. Zum einen ist das die Sorte Arabica, die etwa 60 Prozent des Welthandels aus- macht, und zum anderen die Sorte Robusta, de- ren Weltmarktanteil 36 Prozent beträgt. Andere SortenwieExcelsa,StenophyllaoderMaragogype fristen ein Außenseiterdasein und spielen im Milliardenmarkt des Kaffees eine untergeordne- te Rolle. Die Robusta-Bohne wird besonders von 92    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011
    • 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    93 Farmen geschätzt, da sie eine kürzere Reifezeit benötigt und eine besonders hohe Widerstandfähigkeit besitzt. Missernten sind bei der Robusta-Sorte nicht so häufig. Arabica ist die edlere Bohnensorte, enthält nur etwa die Hälfte des Koffeins im Vergleich zu Robusta und ist wegen ihres vollmundigen Aromas besonders geschätzt. Allerdings entscheidet nicht nur die Kaffeesorte über den Geschmack; die Röstung bestimmt den Geschmack wesentlich. Zwei Parameter beeinflussen den Kaffeegeschmack am stärksten: 1. Die Rösttemperatur 2. Die Röstdauer Die großen Chargen werden in Röstereien meist für zwei Minuten bei 500 Grad Celsius geröstet. Allerdings erzeugt diese Röstung deutlich mehr Bitterstoffe als eine schonende- re, langsamere Röstung. Eine Röstung bei 200 Grad Celsius, 15-18 Minuten lang, ergibt einen wesentlich milderen, voll- mundigeren Kaffee. Es ist müßig, darüber zu sprechen, welcher Kaffee nun der bessere ist. Der individuelle Geschmack entscheidet. Der Eine mag lieber den starken, kräftigen Geschmack, der Andere be- vorzugt den milden, harmonischen Geschmack. Heute ist auch entkoffeinierter Kaffee kein Problem. Die Angebotspallette von Kaffee ist vielseitig. Man braucht heutzutage kein schlechtes Gewissen mehr zu ha- ben, wenn man eingesteht, ein Kaffeeliebhaber zu sein. Viele Jahre wurde uns Verbrauchern gesagt, dass Kaffee schädlich sei, weil er dem Körper Wasser entziehe, weil Koffein nega- tive Einflüsse auf den Körper habe oder weil der Blutdruck negativ beeinflusst wird. Neuere und neueste Studien bewei- sen genau das Gegenteil. Kaffee war schon immer bei den Menschen beliebt, weil er eine anregende Wirkung hat. Leider wurde daraus von sogenannten Gesundheitsaposteln dann eine „aufregende“ Wirkung gemacht. Bevor wir uns in wissen- schaftlichen Studien verirren, kann man jedem Verbraucher eigentlich nur das raten, was man zu allen Genussmitteln sa- gen kann: Jeder Genuss im Übermaß ist nicht sinnvoll! Und ein Espresso, Cappuccino oder Latte Macchiato ist doch purer Genuss, oder? Also erfreuen wir uns daran und genießen das, was man aus Kaffee heute so alles machen kann. Für das Network Marketing ist es auf jeden Fall ein un- schätzbarer Vorteil, dass das Produkt Kaffee nicht erklä- rungsbedürftig ist. Und man muss kein neues, unbekanntes Produkt in den Markt einführen. Jeder kennt Kaffee und fast jeder trinkt ihn, auf unterschiedlichste Art und Weise. Die Voraussetzungen für einen Network-Marketing-Erfolg könn- 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    93
    • 94    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 ten also gegeben sein. Es bleibt also spannend, die nächsten Schritte der Unternehmen zu beobachten, die sich auf die- sem Markt versuchen. Es wird Zeit dauern, aber es ist eine durchaus berechtigte Hoffnung: Jeder Marktteilnehmer wird die Geschehnisse am Markt des Kaffees beeinflussen, hoffentlich auch zu Gunsten der Menschen, die am Ende der Verwertungskette stehen - der Plantagenarbeiter. Betrachtet man die Preiszusammensetzung beim Kaffee, ist dies eine Hoffnung, mehr bisher nicht. Es ist schon erschre- ckend, welche Kennzahlen aus der Preiszusammensetzung beim Kaffee abzulesen sind: Zusammensetzung Kaffeepreis: • 45 % Zölle, Steuern, Frachtkosten • 24 % Einzelhandel • 18 % Händler, Röster • 8 % Plantagenbesitzer • 5 % Löhne der Plantagenarbeiter Diese Entwicklung verändert sich nur sehr langsam. Immer mehr Verbraucher achten zum Beispiel darauf, wenn Verpackungen mit der Aufschrift „Fair Trade“ gekenn- zeichnet sind. Dies besagt, dass dieser Kaffee nicht nur 94    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011
    • 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    95 im Land X angebaut und geerntet wird, sondern dass die Menschen vor Ort auch maßgeblich an der Verarbeitung und am Verkaufserfolg des Kaffees beteiligt sind und so ihre Arbeitsplätze und ihr Einkommen sichern. So wird der Kaffee vor Ort nicht einfach nur geerntet, sondern auch geröstet und/oder verpackt. Durch weitere Verarbeitungsprozesse bleibt mehr Geld bei den Arbeitern in den Anbauländern. Es ist ein langsamer Prozess, aber er hat bereits für viele Familien große, positive Auswirkungen. So könnte es im Network Marketing auch sein. Es ist auf jeden Fall eine schö- ne Vorstellung, dass zukünftig viele Network-Marketing- Unternehmen im Kaffeegeschäft große Erfolge feiern, somit den Markt positiv beeinflussen und durch individuelle „Fair Trade-Maßnahmen“ den Menschen in den Erzeugerländern eine bessere Zukunft sichern. Vielleicht sollten wir also mit unserem Anruf bei Steven Spielberg noch etwas warten. Die Idee, über die Geschichte des Kaffees einen abendfüllenden Spielfilm zu drehen, sollte noch etwas reifen. Vielleicht kommt in den nächsten Jahren ein spannendes Kapitel hinzu: Kaffee und Network Marketing. Wir wünschen es uns. Also, liebe Networker, liebe Network-Marketing-Unternehmen, macht das Beste aus dem Kaffeegeschäft! Die Möglichkeiten dafür sind gegeben. Wie würde Steven Spielberg sagen: „Achtung Klappe, Action bitte!“ 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    95
    • 96    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 Wer denkt, dass Facebook Places ein revolutionä- res neues Tool der bisherigen Anbieter von Location Based Services (LBS) ist, liegt falsch. Vielmehr ist es eine Art Joint Venture verschiedener Dienste, die sich auf der Facebook-Plattform gegenseitig helfen – denn Services wie foursquare, Gowalla, Booyah und Yelp sit- zen mit im (Face)Boot. – und somit ist auch die Nutzung von Places uneingeschränkt möglich. Was kann man aber nun mit diesen ominösen Places anstellen? Zuallererst sollte man einmal wissen, dass jeder Nutzer einen Place anlegen kann. Diese Places erhalten dann eine eigene Profilseite. Jede physische Einrichtung kann dann – genau wie bei foursquare (hier heißen die Places allerdings Venues) – einen solchen Place für sich beanspruchen, indem nachgewiesen wird, dass man hier seinen (Firmen-)Sitz hat. Die Verifizierung erfolgt in zwei Schritten: 1) via E-Mail- Adresse – die zu verifizierende E-Mail-Adresse muss eine Domain enthalten, welche sich eindeutig auf den zu verifizie- renden Ort bezieht. 2) über ein entsprechendes Schriftstück an das Unternehmen (z. B. die Stromrechnung oder ein Handelsregistereintrag), welches per Upload an Facebook übermittelt werden muss. Nach erfolgter Verifizierung durch Facebook kann dann die Profilseite des Places mit der Facebook-Page des Unternehmens vereint (merged) werden. Interessant für Geschäftstreibende ist weiterhin, dass zwar für die Besucher eines Places keine, für Personen, denen die Seite eines Ortes gefällt, aber sehr wohl Werbung geschaltet werden kann. Dazu müssen zuerst beide Seiten (Facebook- und Place-Seite) zusammengeführt werden. Danach steht eine Kombination aus beiden Seiten zur Verfügung, auf der alle Fans beider Seiten auf dieser einen Seite verbunden sind. Dabei werden alle zu diesem Zeitpunkt bestehenden Inhalte wie Fotos, Videos, Veranstaltungen, Reiter, Notizen etc. über- nommen und die aus der Kombination entstehende Seite er- hält (soweit vorhanden) die Vanity-URL der Facebook-Page. Allerdings sollte man VOR einer Zusammenführung beider Seiten berücksichtigen, dass dies nur dann möglich ist, wenn Facebook nach einer Verknüpfung fragt, das Geschäft nur Nach acht Monaten Arbeit und vielen Gerüchten wurde der Dienst Mitte August 2010 von Facebook offiziell gestartet. Laut Mark Zuckerberg, CEO von Facebook, sind die Places dafür gedacht, vorrangig 3 Zwecke zu erfüllen: • den Facebook-Nutzern dabei zu helfen, ihren Freunden mitzuteilen, wo sie sich gerade aufhalten; • zu informieren, wer sich ebenfalls an diesen Places oder in deren Nähe aufhält; • Aufschluss darüber zu geben, was in der unmittelbaren Umgebung geschieht. Die integrierte Check-in-Funktion macht dies möglich und stellt eine neue, vorerst nicht beschreibbare API (application programming interface) für andere LBS zur Verfügung, um die Nutzeraktivitäten bei Facebook integrieren zu können. Facebook Places ist ausschließlich über die SmartPhone- Website http://touch.facebook.com/ oder eine aktuelle iPhone- bzw. iPad-Applikation abrufbar. Obwohl der Dienst derzeit nur in den USA, Großbritannien und Deutschland of- fiziell verfügbar ist, kann man ihn jedoch mit ein paar Tricks auch heute schon in jedem beliebigen anderen Land der Welt nutzen. Das ist deshalb möglich, weil die Ortung der Person nicht über GPS stattfindet, sondern über die IP-Adresse des Nutzers. Wer sich nur ein bisschen mit der im Internet ver- wendeten Technik auskennt, dem fallen sofort Proxy-Server ein. Bingo – genau das ist der Schlüssel. Nur woher nehmen, wenn man nicht gerade zufällig einen im Keller stehen hat? Ganz einfach: Hotspot Shield ist eine kostenfrei herunterlad- bare Anwendung, welche es sowohl für das iPhone als auch für den PC gibt. Damit werden Server in den USA verwendet facebook placWer, was, wann … und jetzt Text: Von Robert-P. Pelikan 96    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 BACKGROUND
    • 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    97 einen physischen Standort hat und nur eine Facebook-Seite dafür betrieben wird. Für Filialbetriebe mit mehr als einem physischen Standort ist eine Verknüpfung somit (noch) nicht sinnvoll. In Zukunft wird es allerdings eine Lösung geben, die es möglich macht, eine einzelne Seite mit mehreren Places zu verknüpfen. In der Standardeinstellung sind die Check-ins auf den Places – im Gegensatz zu allen anderen Einstellungen, die die Grundeinstellung ALLE haben – nur für Freunde sichtbar. Sie werden auf der eigenen Profilseite und in den Aktivitäts- Feeds der Freunde gelistet. Die einzige Ausnahme hierzu ist, dass sie zusätzlich auf der Profilseite der Location angezeigt werden, um darzustellen, welche Nutzer sich gerade an dieser Location aufhalten bzw. eingeloggt haben. Im Gegensatz zu anderen LBS kann jeder, der sich an einer Location eincheckt, jemanden aus seiner Freundesliste eben- falls an diesem Ort anmelden. Diese Aktion nennt man – wie auch bei den Fotos – taggen. Andere Nutzer können einen je- doch nur taggen, wenn sie selbst an diesem Place eingecheckt sind, der getaggte Freund erhält sofort eine Benachrichtigung über diese Aktion. Keine Angst – diese Funktion ist in den ei- genen Privatsphäre-Einstellungen vollständig deaktivierbar. Die Integration der zu Beginn genannten Partner-Plattformen findet natürlich nicht ohne Hintergedanken statt. Über die- se externen Applikationsanbieter wird es zukünftig möglich sein, getätigte Check-ins auf Facebook Places darzustellen. Wenn man sich also über foursquare in seinem Lieblingscafé in Barcelona eincheckt, soll in Zukunft diese Aktion auch auf Facebook möglich sein. Ob es auch umgekehrt möglich sein wird, bei Facebook getätigte Check-ins auf foursquare sicht- bar zu machen, ist noch unklar. Will man verhindern, dass jemand aus der Freundesliste den eigenen Aufenthaltsort preisgibt, sollte man die Privatsphäre-Einstellungen dem- entsprechend ändern. In der Rubrik „Benutzerdefinierte Einstellungen“ ändert man dazu den Punkt „Freunde können angeben, dass ich mich an einem Ort befinde“ auf „Gesperrt“. Zwar sind die Places laut Facebook standardmäßig deakti- viert, müssen vom Nutzer also erst aktiviert werden, doch sollte man wissen, wo sich die Einstellungen befinden, um sie gegebenenfalls deaktivieren zu können. Die Privatsphäre-Einstellungen zu den Places finden sich an vier Stellen. Die erste versteckt sich im Menü „Benutzerdefinierte Einstellungen“. Dort findet man den – unserer Meinung nach weniger kritischen – Punkt „Mich im ‚Personen, die jetzt hier sind‘-Abschnitt anzeigen, nach- dem ich angegeben habe, wo ich mich befinde“. Unkritisch deshalb, weil Facebook hier keine Informationen weiter- gibt, solange man seinen Aufenthaltsort nicht selbst verra- ten hat. Unter „Orte, die ich besuche“ kann der Nutzer an- geben, wer die Informationen über den Check-in erhält. Die Optionen sind „Freunde“, „Freunde von Freunden“, „Alle“ oder „Benutzerdefiniert“. Ein weiterer Punkt befindet sich auf der Seite „Anwendungen, Spiele und Webseiten“. Unter „Informationen, die durch deine Freunde zugänglich sind“ sollte man das Häkchen vor „Orte, die ich besuche“ entfernen. So wird vermieden, dass die Anwendungen von Freunden auf die eigenen Ortsinformationen zugreifen können. Fazit Die Facebook Places sind für Privatpersonen eine net- te Art, an Angebote von Unternehmen zu kommen und für Geschäftstreibende eine zusätzliche Erweiterung ihrer Werbemöglichkeiten. cest WO 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    97
    • Resultate erleben. Sehen. Spüren. Erleben. Einfach. Erfolgreich. Entscheiden Sie sich heute für Ihre Erfolgsgeschichte! Weitere Informationen über die PM-International AG und unsere Geschäftsidee für Sie im Direktvertrieb finden Sie unter: www.pm-international.de Gerne nehme ich mir für Sie Zeit und stehe Ihnen für einen persönlichen Gesprächstermin zur Verfügung. Ansprechpartner: Patrick Bacher Vertriebsdirektor Deutschland PM-International AG An der Hofweide 17 · 67346 Speyer Telefon: 06232 296 - 306 avli@pm-international.de Wir legen Ihnen die Welt zu PM-International ist global Logistik und Direct Sales C „Meine Freiheit, Flexibi- lität und Begeisterung lasse ich mir nicht mehr nehmen! Drei Monate nach meinem Start hatte ich bereits einen Nebenverdienst von € 1.500 erreicht. Top Produkte, Top- Back Office by PM und mein Top-Team beflügeln mich zu Höchstleistungen!“ Ulrike A., International Marketing Manager aus Peine „Anfang des Jahres machte ich den Schritt in eine hauptberufliche Aus- übung meines Geschäftes mit PM. PM hat mir dabei sehr geholfen. Mein Einkom- men mit PM liegt bei ca. € 2.000 monatlich. Somit konnte ich mir endlich viele Wünsche erfüllen und einen zweiten Wagen mit dem PM-Autoprogramm leisten.“ Benjamin D., Executive Vice President aus Bruchsal Entscheiden Sie sich für einen verlässlichen und soliden Partner… 17 Jahre Erfahrung. 17 Jahre Wachstum. Eine Erfolgsgeschichte von Anfang an… » Patentierte Produkte und eigene Logistik in mehr als 30 Ländern… » PM entwickelt Produkte und Patente der Marken FitLine und BeautyLine… » Qualität „Made in Germany“
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    • 100    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 PM International gewinnt mehr und mehr an Attraktivität in der deutschen Networking-Szene. Gerade erfahrene Networker und Spitzenführungskräfte stoßen vermehrt zu PM International. Während viele deutsche Networks ums Überleben kämpfen müssen, hat sich PM International zu einem Fels in der Brandung entwickelt. Die strukturierte und gut geplante Expansion ist einer der Eckpfeiler des Unternehmenserfolgs. Dr. Wolfgang Schwertner ist seit drei Jahren für PM International tätig und wird dieses Jahr die große Expansion in Italien angehen. Jürgen Minuth wechselte gerade zu PM International und startet nun nochmals richtig durch. Mit seinen mehr als zehn Jahren Erfahrung im Networking kann er sehr genau beurtei- len, was PM International zu bieten hat. Der OBTAINER lud beide Top-Networker zu einem Interview, um zu erfahren, was PM International von anderen Unternehmen unterscheidet, warum die Italien-Expansion für Dr. Schwertner ein Traum ist, der wahr wird, was den Ausschlag für Herrn Minuth gab, zu PM International zu wechseln und was Dr. Schwertner an Rolf Sorg, dem Gründer von PM International, so schätzt. Natascha Pfeifer von OBTAINER MEDIA im Interview mit Dr. Wolfgang Schwertner und Jürgen Minuth. Interview mit Dr.Wolfgang Schwertner und Jürgen MinuthExklusiv-Interview mit denVertriebspartnern Dr.Wolfgang Schwertner und Jürgen Minuth von PM International 100    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011
    • 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    101 OBTAINER: Herr Minuth, Sie haben bei F.E.N. einiges erreicht. Danach wechselten Sie zur NWA. Lange sind Sie da nicht geblieben, man könnte von einem Gastspiel sprechen. Jetzt starten Sie bei PM. Warum passte „NWA & Minuth“ nicht? J. M.: Es sollte einfach nicht meine berufliche Heimat werden. Meine Erwartungen wurden nicht erfüllt und es war an der Zeit, eine Entscheidung zu treffen. OBTAINER: Sie, Herr Dr. Schwertner, haben vor drei Jahren Ihre Network-Karriere bei PM begonnen und sind heute „Silver President“. Wie kamen Sie zum Network-Marketing und zu PM International? W. S.: Über die Produkte. Als ich festgestellt hatte, welche enor- me Verbesserung meiner Gesundheit und besonders meines Energielevels durch FitLine erreicht wurde, erwachte mein kaufmännischer Verstand. Mir fielen sofort Menschen ein, die mit ihrem Status nicht zufrieden waren und bereit wären, eine Verbesserung zu honorieren. Die nächste Überlegung war sehr einfach. Ich hatte verstanden, dass bei PM mit diesen wir- kungsvollen Produkten tatsächlich ein nachhaltiges, passives Einkommen aufzubauen ist – drei Jahre hart arbeiten und drei- ßig Jahre daran verdienen. Dann musste ich nur noch starten, lernen und arbeiten. OBTAINER: Herr Minuth, haben Sie sich auch andere Network-Unternehmen angeschaut und was gab den Ausschlag für PM International? J.M.:NatürlichhabeichmichamMarktumgesehen.Fürmichwar jedoch klar, dass es ein deutsches Unternehmen sein musste, das sich am Markt bereits etabliert hatte. Ein Familienunternehmen, nur zwei Stunden entfernt, bei dem die Produkte und der Marketingplan passten – das war für mich dann PMI. In meinem Erstgespräch mit Herrn Adam und Herrn Theobald ist der Funke sofort übergesprungen und ich verspüre wieder Gänsehaut, wenn ich über die Firma spreche. Dieses Gefühl hatte mir schon längere Zeit gefehlt – bei mir als „Bauchmensch“ ein eindeutiges Zeichen, dass es nun passt. Daher lohnt es sich, nochmals bei Null anzu- fangen und etwas neu aufzubauen. OBTAINER: Sie, Herr Minuth, sind in der Downline von Dr. Schwertner. Wie haben Sie beide sich kennen- gelernt? Kannten Sie sich schon vorher? W. S.: Hier sieht man deutlich die Kraft von Network-Building. JürgenMinuth ist über meinen Firstline-Partner Dirk Adam in unser Team gekommen. J. M.: Na ja, mich erreichte ein Anruf von Dirk Adam aus Dubai und seine Energie, Kraft und überzeugenden Argumente machten mich neugierig. Es kam zum Termin und nun bin ich voller Begeisterung für PMI tätig. OBTAINER: Dr. Schwertner, Sie haben Herrn Minuth „strategisch“ gesponsert. Dirk Adam steht dazwi- schen. Hat das irgendwelche speziellen Gründe? W. S.: Ich arbeite sehr eng mit meinen Partnern zusam- men und freue mich über den starken Zuwachs im Team, unabhängig davon, ob der neue Teampartner direkt oder über einen anderen Teampartner mit mir verbunden ist. Der Vergütungsplan von PM belohnt die Unterstützung des Teams mit hohen Bonuszahlungen. OBTAINER: Was sind Ihre besonderen Fähigkeiten und Talente, die Sie im Network-Marketing einsetzen können? J. M: Zum einen bin ich sehr zuverlässig, zielstrebig und kontaktfreudig, was sicherlich gute Eigenschaften für einen Networker sind. Auf mich ist Verlass, d. h., Zusagen die ich mache, halte ich auch ein. Zielstrebigkeit und Zuverlässigkeit sind mir sehr wichtig. Was ich mir vornehme, möchte ich auch erreichen, dies gilt für mich und auch für meine Teampartner, denen ich immer unterstützend zur Seite stehe. W. S.: Alle die Fähigkeiten, die jeder Networker für sich in Anspruch nimmt. Aber jetzt im Ernst, ich sehe meine Fähigkeit insbesondere darin, durch die eher „langweiligen“ Eigenschaften Erfolge zu erzielen. Die Menschen merken, dass ich es ernst damit meine und es auch umsetze, sie erfolg- reich zu machen. Im Network-Marketing sind es letztendlich genau dieselben Eigenschaften wie in der traditionellen Wirtschaft, die darüber entscheiden, ob jemand erfolgreich wird oder lieber eine Hartz-IV-Perspektive verfolgt. Ich ar- beite genau so, wie ich es getan habe, als ich mein vorheri- ges Unternehmen aufgebaut habe – nur in einem anderen Bereich und mit einer anderen Vertriebsform. OBTAINER: Beschreiben Sie bitte Ihren Network- Stil. Nutzen Sie eher die Direktansprache, arbei- ten Sie mehr online, in Einzelgesprächen oder Seminaren? Wo liegen Ihre Schwerpunkte in der täg- lichen Arbeit? W. S.: Auch hier bin ich zu der Erkenntnis gelangt, dass man nichts wirklich Neues erfinden muss. Die alten Wahrheiten des Network-Marketings besitzen offensichtlich „Die Menschen müssen DICH kennenlernen, um dich zu mögen – erst dann werden sie dir auch vertrauen und mit dir ihre Zukunft gestalten.“ 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    101 INTERVIEW
    • 102    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 Ewigkeitscharakter. Die Menschen müssen DICH kennenler- nen, um dich zu mögen – erst dann werden sie dir auch ver- trauen und mit dir ihre Zukunft gestalten. Ohne Vertrauen kannst du kein Geschäft aufbauen – weder im Networking noch außerhalb. Und damit beantwortet sich für mich die Frage fast von allein. Ich nutze alle Medien, um zu neuen Kontakten zu gelangen. Ich habe von Anfang an nur im kal- ten Markt gearbeitet und musste deshalb alles nutzen, was zu Kontaktanbahnungen führt. Da ist das Internet für mich die ergiebigste Basis. Dann jedoch muss, so schnell es geht, der persönliche Kontakt hergestellt werden. Und das sind dann Einzelgespräche, Meetings und Seminare. Ich liebe diese Form des Arbeitens und bin auch einfach gern „on the road“. Ich muss mich im PM-Business überhaupt nicht um lästige Dinge wie Logistik, Inkasso und sonstige Unannehmlichkeiten küm- mern und die Bonuszahlungen werden seit 17 Jahren pünkt- lich ausgezahlt, wie dienstältere Kollegen bestätigt haben. Ich kann deshalb den Schwerpunkt meiner Arbeit so gestalten, wie es mir am meisten Spaß macht: von morgens bis abends mit interessanten Menschen sprechen, sei es am Telefon oder aber in der direkten Begegnung. Besonders gern spreche ich vor ei- ner größeren Gruppe von Menschen über unsere Produkte und unsere außergewöhnlich dynamische UND stabile Business- Gelegenheit. Gerade im Ausland ist es immer wieder beein- druckend zu sehen, welche Begeisterung es auslöst, dass ein deutsches Unternehmen mit in Deutschland hergestellten Produkten auf den Markt kommt und der deutsche Doktor das Ganze präsentiert. Das hat nichts mit Nationalismus zu tun, sondern vielmehr damit, dass das Prädikat „Made in Germany“ international hohes Ansehen und deswegen einen Vertrauensvorschuss genießt. Meine Aufgabe ist es jetzt nur noch, das Vertrauen auszubauen und zu festigen. Dann ist al- les möglich, wie in Italien zu sehen war. J. M.: Bei mir steht die Direktansprache eindeutig im Vordergrund – egal ob im kalten oder warmen Markt. Der per- sönliche Kontakt ist wichtig, nur so kann ich mir ein Bild von meinem Gegenüber machen. Multiplikation ist nur möglich durch das Vormachen – nicht nur durch das Reden, sondern durch das Tun und dadurch, die Begeisterung weiterzugeben. Sie dürfen ruhig wie frisch verliebt klingen, wenn Sie über die Firma reden. Die Augen sollen leuchten. Man muss offen und ehrlich sein und immer der bleiben, der man ist. Das Rad muss nicht neu erfunden werden, wichtig ist nur, seinen Weg zu gehen und durchzuhalten – dies mit der Unterstützung eines Partners, der erreichbar ist und lösungs- und zielorientiert ar- beitet. Strukturiertes Arbeiten, Seminare und Roadshows gehö- ren bei mir dazu. OBTAINER: Sie beide haben in der Vergangenheit vieles erreicht – Sie, Dr. Schwertner, in der Privatindustrie und Sie, Herr Minuth, mit F.E.N. Plötzlich steht man wieder am Anfang. Wie schafft man es, sich wieder neu zu motivieren und mit all den verbundenen Anstrengungen noch einmal von vorne zu beginnen? W.S.:Wieschonvorhergesagt:DreiJahrearbeitenunddreißig Jahredaranverdienen.DasistdochwiebeimMotorradfahren. Wenn ich nur das sehe, was unmittelbar vor mir liegt, falle ich spätestens in der ersten Kurve auf die Klappe. Auch in meinem vorherigen Geschäft musste ich Zukünftiges vorwegnehmen, d. h. meine eigene Vision entwickeln. Da stören mich doch ein paar Steine auf dem Weg nicht. Ich sehe doch voraus und weiß, was kommen wird. Und Network-Marketing funktioniert nun einmal mit mathematischer Präzision. Ich muss es nur tun und das mit Begeisterung und immer wieder. Ich kenne meine Ziele, Wünsche und Träume – mich hält nichts auf. Und noch einmal von vorn zu starten, ist doch ein riesiges Glück. Und das allergrößte Glück für mich ist, dass Rolf Sorg, der Gründer und Vorstand von PM, mir jetzt mit 60 Jahren nicht sagt: „So, jetzt bereite dich mal auf den Ruhestand vor.“ Stattdessen ha- ben wir gestern in unserem Headquarter in Speyer zusam- mengesessen und neue Ziele (auch geografisch) besprochen. 102    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011
    • 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    103 J. M.: Einfach immer wieder aufzustehen und sich nicht un- terkriegen zu lassen. Zudem macht Networking einfach Spaß – das Mensch-zu-Mensch-Geschäft ist einfach genial. Es ist im- mer wieder schön, neue Partner zu motivieren und gemeinsam vorwärts zu gehen. Der Erfolg und dieses Miteinander entschä- digen einen doch für vieles. OBTAINER: Herr Dr. Schwertner, Sie sind ja noch ein recht „frischer“ Networker. Sie, Herr Minuth, sind seit ca. 10 Jahren im Networking tätig und haben schon einiges erlebt. Was können Sie voneinander lernen? W. S.: Nach so schlechten Erfahrungen, wie Jürgen Minuth sie vor Kurzem machen musste, sich einmal kräftig zu schüt- teln und nach grundlegender Analyse sofort wieder Vollgas zu geben. Ich hatte ja das Glück, gleich mit dem richtigen Unternehmen zu starten, hatte mir jedoch vorher einen sehr gründlichen Überblick verschafft. J. M.: Ich freue mich darauf, über die Arbeitsweise von Dr. Wolfgang Schwertner auch im internationalen Bereich mehr zu erfahren. OBTAINER: Sie als Italien-Fan, Dr. Schwertner, wer- den sich jetzt öfter dort aufhalten und dort nun richtig durchstarten. Was ist für 2011 geplant? W. S.: In diesem Jahr in Italien zwei weitere Menschen da- bei zu unterstützen, die Stufe „President“ zu erreichen. Das bedeutet für diese beiden ein hohes Einkommen und vie- le Privilegien und für viele weitere, dass sie den Start in die Hauptberuflichkeit als Vice oder Executive Vice President geschafft haben und damit im Regelfall höhere und stabilere Einkünfte haben als in ihren vorherigen Berufen. OBTAINER: Werden Sie beide eng zusammenarbei- ten? Steht für Sie, Herr Minuth, Italien auch auf dem Programm oder wie sehen Ihre Pläne für 2011 aus? W. S.: Das ist mein Angebot an meine Partner und dieses Angebot bezieht auch die neuen Geschäftspartner ein, die über Herrn Minuth bei uns starten. J. M.: Ja, wir werden als Team selbstverständlich eng zusam- menarbeiten – nicht nur in Italien und Europa, sondern auch international. OBTAINER: Herr Minuth, hatten Sie schon das Vergnügen, Rolf Sorg (Gründer von PM International) kennenzulernen? J. M.: Ja, in einem sehr angenehmen persönlichen Gespräch. OBTAINER: Dr. Schwertner, Sie waren sogar schon bei Herrn Sorg in St. Tropez. Was unterscheidet Herrn Sorg von anderen Unternehmern? W. S.: Da will ich zwei Dinge hervorheben, die mich am al- lermeisten beeindrucken. Unter dem geschäftlichen Aspekt ist es die unbedingte Zuverlässigkeit und die unglaubliche Kraft, sich bei der Verfolgung langfristiger Ziele durch kei- ne Störmanöver aufhalten zu lassen. Privat schätze ich seine menschenzugewandte Art und sein Interesse, dass es seinem Nächsten auch gutgeht. Um es nicht zu vergessen, ich schätze auch seine Genussfähigkeit. Er teilt meine Vorliebe für weiße Trüffel aus Alba und für einen guten Roten. Und er ist der bes- te Gastgeber, den man sich vorstellen kann. OBTAINER: Die letzte Frage: Was ist ihr Lieblingsprodukt von PM und warum? J. M.: Activize – das gibt mir einfach die Energie, die ich brau- che, um nochmals neu durchzustarten. W. S.: Ganz klar, Activize. Ich arbeite viel, verbringe viel Zeit auf der Autobahn und im Flugzeug. Activize gibt mir immer sofort meine Energie zurück. OBTAINER: Vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg. 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    103
    • 104    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 Stefan Sommer ist seit Jahresbeginn bei PM International durchgestartet und hat sich als Sponsor gezielt Dany Szasz ausgesucht. Die beiden Führungskräfte verbindet eine jahrelange Freundschaft, obwohl sie bis- her nie gemeinsam für ein Network-Unternehmen gearbeitet haben. Dany Szasz und Stefan Sommer haben in ihren bisherigen Network-Karrieren Beachtliches geleistet und dabei die ein oder andere Hürde genom- men. Wir baten beide zu einem Interview, um zu erfahren, warum sich Stefan Sommer für PM International entschied, welche Rolle Dany Szasz dabei spielte, wie die Zusammenarbeit von zwei Führungskräften aus- sieht und welche Ziele sie gemeinsam erreichen wollen. OBTAINER: Dany, Sie sind ja schon länger bei PM International tätig. Wie ist es bisher für Sie gelaufen? Alles schön, alles gut? Szasz: (lacht) Ja, sicher. Ich kam zu PM, der rote Teppich wurde mir ausgerollt, jeder wusste sofort: Die Frau wird hier mal sehr erfolgreich werden. Also sind wir jetzt schon mal alle lieb zu ihr und reichen ihr regelmäßig Champagner und Blumen vom ersten Tag an. Jeder, mit dem ich sprach, wollte sofort bei mir einsteigen und sofort das Geschäft machen. Schön wär‘s, oder? Ein Traum, den wohl jeder vergeblich träumt. Aber ernsthaft, ich kann sagen, dass für mich jetzt alles gut ist. Dafür habe ich allerdings auch in den letzten 3 Jahren viel leisten müssen. Wenn du in der Vergangenheit erfolgreich warst und in eine neue Firma kommst, musst du dich erst beweisen. Du wirst ge- nau beobachtet und hast nicht nur Freunde. Doch die hat man sowieso nur selten im MLM. Ich gehöre zu der treuen Sorte. Ich war 12 Jahre bei meiner alten Firma und das Weggehen ist mir sehr schwergefallen. Genauso schwer war es anfangs, mich mit der neuen Firma anzufreunden und mich dort einzugewöhnen. Es gibt nur eine Handvoll Menschen die mir dabei sehr geholfen hat. Ich den- ke da an Martin M., der vom ersten Tag an Kontakt zu mir hielt, egal welches Level ich hatte. Oder Claude S., der sich oft für mich eingesetzt und mich in Schutz genommen hat, wenn Die Führungskräfte Dany Szasz und Stefan Sommer im Interview 104    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011
    • 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    105 es nötig war. Astrid J., meine Freundin und Sponsorin, die mir zwar weniger im Business helfen konnte, weil ihr die Erfahrung fehlte, jedoch immer für mich da war, wenn ich sie brauchte. Dann noch Carsten, der in den ersten Monaten einen engen Kontakt zu mir gehalten hat, und natürlich Vicky und Rolf Sorg. Ich mag Vicky sehr gerne und wir haben einen guten Draht zuei- nander. Rolf schätze ich sehr, sowohl als Mensch als auch als Unternehmer. Es ist auch der gute Kontakt zu den beiden, der ein Grund dafür ist, dass ich nun genauso treu zu dieser Firma stehe und selbstverständlich auch zu meinem herausragenden Team. Wie sehen Ihre nächsten Ziele aus? Was ist für das Jahr 2011 geplant? Szasz: Bei mir passiert jeden Tag so viel und es verändert sich auchvieles,sodassichnichtdasganzeJahrkomplettimVoraus planen kann. Ich war z. B. vor Kurzem als Gastrednerin für die Firma in Italien und schon wurde ich nach einer Italien- Roadshow gefragt. Das war vor zwei Wochen noch gar kein Thema und ist heute für April fest in meinem Kalender einge- plant. Ansonsten freue ich mich jetzt erst einmal auf meinen Urlaub im Februar. Sobald ich zurück bin, veranstalte ich gemein- sam mit Stefan einen Tag nur für sein Team. Im März sind sehr viele Business-Meetings geplant, gleich Anfang April ein teaminterner Workshop, dann die Bella Italia Roadshow, der Weltkongress usw. Sommer: Mir geht es genauso. Es gibt vieles, was 2011 ansteht. Doch eines ist mir ganz besonders wichtig: mein Team zu unter- stützen und selbst 20 Partner aufzubauen, die ein regelmäßiges Einkommen von mindestens 1000,- Euro pro Monat erreichen. Ich finde, dass dies mit den gegebenen Voraussetzungen der Firmamachbarist.DamitmeineichdieFührungvonHerrnSorg, die Stärke des Unternehmens, die Einzigartigkeit der Produkte, die Kombination des Differenz- und Level-Vergütungsplans. Der Start der zweiten und wichtigsten Wachstumsphase eines Network-Marketing-Unternehmens, die stabile und sehr hohe Einkommen generiert, ist ein absoluter Traum. Und das will ich mir nicht entgehen lassen, genauso wie ich es meinen Partnern ermöglichen will, diese Phase zu nutzen. Sie beide sind Führungskräfte und haben jeweils gro- ße Organisationen aufgebaut. Was macht eine gute Führungskraft aus? Szasz: Darauf gibt es keine einfache Antwort. Es ist wie ein Puzzle aus ganz vielen kleinen Teilen. Wenn ich anfangen wür- de, das alles aufzulisten, wären wir in einer Stunde noch nicht fertig. Niemand schafft es wirklich, dem zu 100 % gerecht zu werden. Wir geben alle unser Bestes auf der Ebene, die wir gerade haben. Ich glaube jedoch, eine riesengroße Portion Toleranz den Menschen gegenüber, die einfach anders sind, ist sicher nicht verkehrt und ein wichtiger Aspekt. 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    105
    • 106    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 Sommer: Meine Einstellung dazu ist, dass man sich für Erfolge oder auch Misserfolge aus der Vergangenheit nicht viel kaufen kann. Viele Menschen reden immer davon, was sie erreicht ha- ben, und vergessen, wie sie es erreicht haben. Um diese Erfolge zu wiederholen, gilt es, aus den Erfahrungen und Misserfolgen zu lernen und weiter persönlich zu wachsen. Ich muss also auch bei PMI wieder arbeiten, Basisarbeit machen, Partner sponsern und Kunden gewinnen, wie jeder andere auch. Ich muss ernst- haft dafür arbeiten, um etwas aufzubauen, was ich definitiv auch mache. Ich denke, dass eine gute Führungskraft in der Lage sein muss, seinen Teampartnern im Geschäftlichen ein absolutes Vorbild zu sein. Man muss die Dinge, die zu tun sind, anpacken, um persönliche Ziele zu erreichen. Es reicht nicht nur zu reden, sondern es gilt, es vorzumachen. Herr Sommer, in Ihrer bisherigen Karriere waren Sie immer ganz oben, direkt in der Geschäftsführung oder unter der Geschäftsführung positioniert. Nun haben Sie eine Upline und haben sich hier gezielt für Dany Szasz entschieden. Wie fühlt sich das an? Wie kam es zu der Entscheidung und gab Dany eventuell auch den Ausschlag, bei PM International durchzustarten? Sommer: Na ja, das ist nicht ganz richtig. Was die letzten Jahre betrifft, stimme ich zu, doch in den meisten Fällen hatte ich auch eine Upline. Mit Daniela habe ich seit Anfang 2008 immer wie- der Kontakt gehabt. Wir haben uns super kollegial ausgetauscht und uns über den Markt auf dem Laufenden gehalten. Daniela startete damals gerade mit PM und ich war in der Startphase bei LABEL Jeans. Was ich an Daniela in all den Jahren beson- ders schätzte, war, dass sie nie versucht hat, mich für PM zu gewinnen. Als ich dann begann, mich umzusehen und im letz- ten Jahr anfing, den Markt für mich persönlich zu analysieren, um ein Unternehmen zu finden, mit dem man langfristig und seriös sein Geschäft aufbauen kann, gehörte auch PM zu den Unternehmen, die ich mir mit professioneller Hilfe genauestens anschauen wollte. Ich wollte mir PMI durch Daniela zeigen las- sen und schließlich entschied ich mich für dieses Unternehmen. Ich wurde in der Vergangenheit häufiger von PM-Partnern an- gesprochen, doch wollte ich mit jemandem zusammenarbei- ten, der mir auch helfen kann, wenn ich ihn brauche. Manche Menschen denken, dass sie mit dem direkten Anschluss an die Firma die besten Möglichkeiten haben und automatisch erfolg- reich werden. Doch das Gegenteil ist meist der Fall. Uplines zu haben, bedeutet auch, viele Tipps und Hilfe zu bekommen – für mich das Beste, um für mein Team einen perfekten Start zu ga- rantieren. Frau Szasz, Sie arbeiten ja sehr erfolgreich mit Ihrem selbstentwickelten „Active System“, das auch Ihre Downline nutzen kann. Erklären sie uns doch bitte, wie das funktioniert! Szasz: Nun, ich kann das jetzt nicht in wenigen Sätzen erklä- ren. Ich kann nur sagen, dass es für mich und mein Team sehr gut funktioniert, wir es nicht missen wollen und dass sehr viel mehr dahinter steckt, als man sich vorstellen kann. Es ist sowohl online als auch offline nutzbar und sicherlich nicht jedermanns Sache, doch für uns ist es perfekt. Kennen Sie das System auch schon, Herr Sommer, und werden Sie es ebenfalls nutzen? Sommer: Ich habe gelernt, all die Dinge zu nutzen und meinen Teampartnern zur Verfügung zu stellen, die Erfolg gebracht ha- ben und bringen. Das Active System ist das perfekteste Online- Tool, das ich je gesehen habe, und für die Personen, die online arbeiten wollen, sensationell erfolgversprechend. Ich persönlich arbeite zu 80 % offline mit meinen Partnern vor Ort, aber ich nut- ze oft Informationen aus dem Backoffice des AS. Sie beide haben bereits sehr erfolgreich im Network- Marketing gearbeitet und kennen das Geschäft in- und auswendig. Was können Sie noch voneinander lernen? Szasz: Stefan erinnert mich sehr an meine ersten Monate bei PM. Er ist sehr fleißig, fährt viel herum, ist ständig am ackern, machen und tun. Er ist im Gegensatz zu mir damals sehr offen und geht auf jeden zu. Ich war eher sehr zurückhaltend und habe mich zehn Monate lang aus allem herausgehalten. Es ist nicht immer leicht für Networker, die in der Vergangenheit gro- ße Erfolge hatten, diese zu wiederholen. Ich sehe in Stefan diese Ambitionen und auch die Bereitschaft, alles dafür zu tun. Dafür hat er meinen vollen Respekt. Was ich zum anderen sehr an ihm schätze, ist, wie er es betonte, meine Firstline bei PM werden zu wollen.Ichbin eher ein ruhiger Typ,meide Konfrontationen und mache dafür einfach meine Arbeit, so gut ich kann. Stefan hin- gegen geht gerne mitten hinein in eine Konfrontation und scheut diese nicht. Er ermutigt selbst mich manchmal, in Situationen nicht nachzugeben, in denen ich vielleicht nachgeben würde. Ich denke, wir können uns im Geschäft sehr gut ergänzen. Sommer: Das kann ich nur erwidern. Wir ergänzen uns sicher- lich sehr gut und da wir unterschiedliche Charaktere sind und dadurch unterschiedlich arbeiten, gibt es immer neue Dinge zu erfahren. Es ist doch so: Wer meint, etwas zu sein, wird aufhören, etwas zu werden. Da ich ein wissbegieriger Mensch bin und seit Jahren alles “aufsauge”, was mein Team und mich nach vorne bringen kann, gibt es eine Menge Sichtweisen und Erfahrungen, die ich von und durch Daniela lernen kann. 106    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011
    • 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    107 V o r b e u g e n Meine Frau Sabine Seidel und ich arbeiten in einem großen Netzwerk von Gesundheitsberufen und anderen Interessierten, dabei ist uns eine hochwertige natürliche Nahrungsergänzung auf der Basis von Obst, Gemüse und Beeren zum Ausgleich von Defiziten und zur Ernährungsoptimierung sehr hilfreich. Ich freue mich über Kommentare zu meinen Kolumnen, die ich seit Monaten an dieser Stelle schreibe und über Kontakte für unser Präventionsteam. „Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts“ (Artur SchopenhAuer, philoSoph) Dr. meD. mAnfreD conrADt In t e r n I s t u n d e r n ä h r u n g s m e d I z I n e r www.praeventions-doc.de und www.praeventionsteam.net i S t b e S S e r A l S h e i l e n Was ist Gesundheit, gibt es ver- schiedene Definitionen (z.B. die umfassende der Welt- Gesundheits- Organisation WHO), sieht es jeder ein wenig anders? Was ist Theorie und was Wirklichkeit? Wie gehe ich persönlich mit diesem aner- kanntermaßen höchsten Gut um? Sicher gehört eine adäquate (eben gesunde) Ernährung, die leider viel- en Menschen auf unserem Globus verwehrt ist, dazu, ferner körperli- che Gesundheit (das Schweigen der Organe – nichts schmerzt, knirscht, pfeift, keucht…), geis- tige und seelische Gesundheit, möglichst doch auch finanzielle Gesundheit (Geld) und ein ge- sundes Umfeld (Gemeinschaft). Seit vielen Jahren beschäftigt mich die Prävention, die Vermeidung von Erkrankungen, seit April des letzten Jahres ist es sogar meine Hauptbeschäftigung.
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    • 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    109 Wie eng werden Sie beide zusammenarbeiten und wie wird die Zusammenarbeit aussehen? Szasz: Wir hatten in der ersten Zeit täglich mindestens einmal Kontakt, manchmal häufiger. Nun ist es so, dass sich Stefan gut einlebt und wir nur noch etwa alle zwei Tage Kontakt haben. Ich versuche, Stefan alles zu ermöglichen, was er ge- schäftlich benötigt, um Erfolg zu haben. Wir planen und führen Aktionen gemeinsam aus, aber jeder arbeitet auch für sich. Eine Führungskraft fördert man am besten, in dem man sie alleine lässt und einfach für sie da ist, wenn sie dich braucht. Ich bin da, um ihn anzuerkennen, zu unterstützen und Kraft zu geben, wenn es ihm mal nicht ganz so gutgeht, oder ich besorge ihm die nötigen Informationen, die er braucht. Aber ich bin nicht dafür da, ihm jeden Tag unnötig auf den Geist zu gehen. Wenn er mich nach meiner Meinung fragt, sage ich sie ihm und wenn nicht, behalte ich sie für mich und lasse ihn machen. Ich habe großes Vertrauen in Stefan und in die Art, wie er arbeitet. Sommer: Daniela hat es in nur drei Jahren geschafft, zu den Top- Ten-Partnern von PM weltweit zu gehören. Sie ist die Frau, die so eine Position bei PM am schnellsten erreicht hat. Ich werde mir alles an Wissen von ihr holen, was es braucht, um dieses dann an meine Teampartner weiterzugeben. Da wir beide genau wissen, dass jeder selbst für seinen persönlichen Erfolg verantwortlich ist und was eine Holschuld ist, liegt es an mir, dass ich alle Dinge, die ich benötige, um erfolgreich das PMI-Geschäft zu betreiben, von Daniela anfordere und diese auch direkt bekomme. Was für einen Rat haben Sie für jemanden, der über- legt, sich im Network-Marketing zu engagieren und was muss er dafür mitbringen? Szasz: Mitbringen? Einsatz! Einsatz! Ach, und… noch mehr Einsatz! Sommer: Als erstes sollte er nicht überlegen, ob er sich engagiert, sondern es tun. Mitbringen sollte er nur eins: die Bereitschaft, von den Menschen zu lernen, die schon das erreicht haben, was er oder sie selbst erreichen will. Dadurch entwickelt man die Eigenschaften, die man dafür benötigt. Gibt es den „Heiligen Gral“ für Erfolg im Network- Marketing, also das Erfolgsrezept schlechthin? Wenn ja, was sind die „Zutaten“? Szasz: Ich habe kein Rezept, außer effektiven Einsatz. Sommer: Das Erfolgsrezept gibt es und wir haben es. Es ist eine Pille,diemaneinwirftundautomatisch100.000EuroproMonat verdient, Haus, Grundstück plus Luxusfahrzeug geschenkt be- kommt und die Downline sich ganz von alleine aufbaut. Also, wer diese Pille möchte, kann sie nur bei mir oder bei Daniela bekommen, denn niemand anderes hat sie. Also, liebe Leser, nur bei uns gibt‘s die Wunderpille. Ist natürlich Quatsch. Aber im Ernst, das Erfolgsrezept für mich heißt MUT… • 1.000 Gramm Mut zur Ehrlichkeit, • 500 Gramm Mut zur Veränderung, • 200 Gramm Mut zur Basisarbeit, • 500 Gramm Mut, gegen den Strom zu schwimmen und • 150 Gramm Mut, anders zu sein als alle anderen. Das ist es, was ich die nächsten Jahre tun möchte: vielen Menschen zu helfen, durch Mut und Basisarbeit zu Erfolg zu kommen. Ich möchte mich an dieser Stelle auch bei all de- nen da draußen bedanken, die mit mir trotzdem in Kontakt bleiben, auch wenn wir keine Weggefährten mehr sind. Auch danke an diejenigen Mutigen, die sich nach wie vor mit mir treffen. Wen es interessiert, der kann gerne auch mal einen Blick auf meine Seite www.stefan-sommer.info werfen und sich die 10 Minuten Infos ansehen. Ich bin für jeden da, der mehr Infos will. Zuletzt noch die Geschlechterfrage. Hand aufs Herz: Wer sind die besseren Networker? Frauen oder Männer, und warum? Szasz: (lacht) FRAUEN!!! Ist doch klar!!! Ich glaube, dass Frauen in manchen Situationen das viel feinere Gespür für Situationen haben, was Männern oft fehlt. Dafür sind Männer gute Ellenbogen- Kämpfer. Frauen würde es manch- mal nicht schaden, die Ellenbogen ebenfalls einzusetzen. Aber ansonsten müssen beide Geschlechter genauso hart arbeiten, um nach oben zu kommen. Es macht keinen Unterschied. Sommer: (scherzhaft) Natürlich Männer! Nein, Scherz bei- seite. Ich denke, wenn Männer gewisse Eigenschaften von Frauen übernehmen und Frauen einige von den Männern, hat man sehr große Chancen, ein “guter Networker” zu sein. Es wird niemals eine Frage des Geschlechts sein, denn Erfolg beginnt mit dem Tun! Vielen Dank für das interessante Gespräch und wei- terhin viel Erfolg. 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    109
    • 110    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011110    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 INTERVIEW
    • 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    111 OBTAINER: Guten Tag, James Christiansen. Dürfen wir Ihnen zu Ihrem neuesten Deal gratulieren? James Christiansen: Das dürfen Sie sehr gerne und vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für dieses Interview nehmen. Ihr Magazin ist ein wertvoller Bestandteil der Branche des Direktvertriebs und wir freuen uns sehr, mit Ihnen zusam- menarbeiten zu dürfen. Nun dann, herzlichen Glückwunsch. Wann und wie entstand die Idee einer Partnerschaft von XOWII und EvolvHealth? J. C.: Offen gesagt, kam die Idee erst Anfang Januar zustande. Ich weiß, dass das sehr kurzfristig erscheint, aber glauben Sie mir, die letzten 45 Tage waren ein wahrer Wirbelsturm. Ich und der Präsident von XOWII, Josh Higginbotham, waren geraden in Dallas, um XOWII zu promoten, und dort ergab sich wie von selbst die Gelegenheit, Brent Hicks (CEO von Evolv) und Trey White (Vorstandsvorsitzender von Evolv) zu treffen. Wie jede Führungskraft es getan hätte, freuten wir uns sehr über die Möglichkeit, einander kennenzuler- nen. Evolv nahm im Oktober 2009 nur 13 Tage nach XOWII seine Geschäftstätigkeit auf und wir haben das Wachstum des Unternehmens mit großem Interesse verfolgt. In dieser Branche sprechen die Führungskräfte miteinander, tauschen Ideen aus und helfen einander, erfolgreich zu werden – ein wichtiger Schlüsselfaktor, den ich am Direktvertrieb so sehr schätze. Nachdem wir Hicks und White getroffen hatten, war ich begeistert. Die beiden sind beispiellose Menschen und das Team, das sie aufgebaut haben, ist atemberaubend. Josh und ichwusstensofort,dassunsereIdeenundEinstellungendiesel- ben waren und wir erkannten eine Gelegenheit, die es nur sehr selten gibt. Denken Sie nur, zwei fantastische Unternehmen, die im selben Monat desselben Jahres gestartet sind, inter- national in dieselben Länder expandiert sind, beide mit rie- sigen finanziellen Ressourcen und Produktsortimenten, die gemeinsam das Bedürfnis nach Wachstum und Wissenschaft (Archaea Active) erfüllen. Gemeinsam sind wir wie Voltron aus dem Cartoon aus den 80ern, um es scherzhaft zu sagen. Gemeinsam sind wir stärker als allein. In welchen Bereichen werden beide Unternehmen unabhängig voneinander bleiben? In keinem, denn dies ist eine vollständige Fusion, einschließ- lich der Führungskräfte, des Feldes und der Finanzen. Die Produktlinien werden in beiden Unternehmen angeboten wer- den, die Downlines werden bestehen bleiben und ineinander integriert werden, es wird ein gemeinsames Backoffice-System geben und ein gemeinsamer Vergütungsplan, der das Beste aus beiden Unternehmen vereint, wird über die Zeit entstehen. Wie Brent Hicks so oft gesagt hat, sind die Vertriebspartner unser wichtigster Aktivposten – sie sind unsere Leidenschaft und letztlich unser Unternehmen. Jede Entscheidung im Zuge dieser Fusion wird aus beiden Perspektiven betrachtet werden – aus der der Geschäftsführung und der des Feldes. (Im Falle einer vollständigen Fusion) – Wird das Unternehmen gemeinsam geführt werden und wenn ja, wer übernimmt welche Position? Das ist eine gute Frage. Wo wir gerade bei dem fantastischen Team waren, kann ich nach meiner ersten Arbeitswoche im „Schützengraben“ mit absoluter Sicherheit sagen: Seien Sie gespannt! Dieses Führungsteam ist mehr als bereit loszulegen. Trey White wird das Team als Vorstandsvorsitzender anfüh- ren, Richard Kelly wird Mitglied des Vorstands werden, Brent Hicks wird CEO bleiben, Josh Higginbotham wird Präsident werden, Dr. Anne Bodak Smith wird die wissenschaftliche Leiterin werden und ich werde als COO an Bord kommen. Plötzlich verfügen beide Unternehmen über nationa- le Märkte, die das jeweils andere Unternehmen be- reits eröffnet hat. Werden Sie die Infrastruktur, wie z. B. Lagermöglichkeiten, Versand und Bestellsysteme, Interview mit James Christiansen XOWII und EvolvHealth haben erkannt, dass sie „gemeinsam stark“ sein können und sind deshalb eine strategische Partnerschaft eingegangen. Beide Unternehmen sind noch verhältnismäßig jung und wollen durch ihre kombinierte Kraft die Unternehmensexpansion vorantreiben und ihr Wachstum beschleuni- gen. Wir wollten aus erster Hand erfahren, was sich für die beiden Unternehmen, ihre Führungskräfte und Vertriebspartner nun ändern wird und baten dazu James Christiansen, Mitbegründer und CEO von XOWII, zu einem Exklusiv-Interview. 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    111
    • 112    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 des anderen Unternehmens nut- zen, um so Zeit und Geld zu spa- ren? Ja, natürlich. Durch diese Fusion entstehen hervorragende Rationalisierungseffekte. Zeit, Geld und Energie wird unter beiden Unternehmen neu verteilt und somit Ersparnisse in allen Bereichen mit sich bringen – ein weiterer fantastischer Vorteil dieser Fusion. Die Infrastruktur von XOWII in Chile wird als Plattform für die Erschließung von Lateinamerika und weiter für Südamerika dienen, und die Infrastruktur in den USA wird Nord- und Mittelamerika bedienen. Gibt es bereits Pläne, neue Länder gemeinsam zu eröffnen? Stehen vielleicht schon Europa oder Asien zur Diskussion? Ja, die internationale Expansion beschäf- tigt uns sehr. Trey White hat es immer und immer wieder gesagt: 20 Länder in 5 Jahren und 100 Länder in 10 Jahren. Dieser Mann ist wirklich ein Visionär. Um welche Länder es sich handeln wird, kann jetzt aber noch nicht gesagt werden – dazu ist es noch zu früh. Die neuen Produkte stehen den Vertriebspartnern des jeweils anderen Unternehmens nun zur Verfügung. Welchen Effekt hat das auf die Verdienstmöglichkeiten der Vertriebspartner? Wird der Marketingplan verändert werden oder wird es vielleicht sogar einen neuen Marketingplan geben? Die Produktlinie von XOWII verschmilzt nun mit der Wissenschaft von Archaea Active und man kann sich dieses neu entstehende Potenzial kaum vorstellen. Das Marketingmodell wird sich lang- sam verändern, um unsere Philosophie der „allumfassenden Gesundheit“ im Unternehmen Evolv zu verankern. Wie bei jeder Fusion brauchen die Dinge ihre Zeit. Unser Marketingteam wird von Craig Smith geleitet und steuert die Vermittlung ins Feld. Aufgrund sei- ner Vision und Branchenkenntnis bin ich zu 100 % davon überzeugt, dass die Vermittlung ins und Anpassung an das Feld nichts weniger als phänomenal wer- den wird. Wird es in der Zukunft eine ge- meinsames Produkt von XOWII und Evolv geben – ein Produkt, das das Ergebnis einer gemeinsamen Entwicklung sein wird? Ichbinsicher,dassimLaufediesesJahres, wenn unsere neu ernannte wissenschaft- liche Leiterin Dr. Anne Bodak Smith in unsere Philosophie der „allumfassenden Gesundheit“ eingetaucht ist, die weitere Planung des Produktsortimentes voran- schreiten wird. Zwischen den momentan verfügbaren Produktsortimenten von Evolv und XOWII ist Platz für lebensver- ändernde Produkte. Gibt es derzeit Planungen für einen gemeinsamen Internet- auftritt, um Kunden und Vertriebspartnern eine neue ge- meinsame Kontaktmöglichkeit an- zubieten? Definitiv, wir haben gerade diese Woche begonnen, daran zu arbeiten und in den kommenden Monaten werden ei- nige Veränderungen stattfinden. Im Moment werden aber beide Websites nebeneinander bestehen bleiben, bis die Umgestaltung abgeschlossen sein wird. Die Kooperation der Führungs- kräfte wird den Vertriebspartnern perfekten Support für ihr Business garantieren. Wie wird die Zukunft aussehen, was Trainings und Schulungsmöglichkeiten betrifft? Hätten Sie bei EvolvHealth in Dallas diese Woche Mäuschen gespielt, wä- ren Sie begeistert, was in dieser ersten Woche alles erreicht worden ist. Die Vermittlung in und Anpassungen an un- ser Feld steht an oberster Stelle bei die- ser Fusion. Die persönliche Entwicklung 112    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011
    • 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    113 unseres Feldes, die Veränderung der Leben anderer Menschen zum Positiven, sowohl im gesundheitlichen als auch im finanziellen Bereich, sowie ange- messene Trainingsmöglichkeiten, um beides zu erreichen, werden in unsere Begleitmaterialien, das Starter Kit usw. aufgenommen werden. Ist die erste gemeinsame Con- vention bereits in Planung und wurde schon ein Datum dafür fest- gesetzt? Wir haben zwei riesige Events in Planung. Die erste gemeinsame Convention wird im März 2011 stattfin- den. Die Highlights werden bereits jetzt organisiert und es wird ein Event wer- den, das die Führungspersönlichkeiten der gesamten Branche aufhorchen lassen wird. Das zweite Event ist un- ser Incentive Trip ins mexikanische Cancún, der im Mai stattfinden und die erste gemeinsame Reise werden wird – eine großartige Vergünstigung für unsere Vertriebspartner. Fantastische Menschen an einem fantastischen Ort, die Spaß haben und die Früchte ihres Erfolges genießen. XOWII und EvolvHealth sind noch sehr junge Unternehmen, die sich bis heute sehr gut entwickelt ha- ben. Welches sind die konkreten Ziele, die Sie im Jahr 2011 gemein- sam erreichen wollen? Eine interessante Frage, die auf ver- schiedene Weise beantwortet werden kann. Es gibt mehrere Ziele. Aus der Unternehmensperspektive ist natür- lich das Wachstum unseres nationa- len und internationalen Feldes das Hauptanliegen – wie für jede Firma im Direktvertrieb. Durch die neuen Rationalisierungseffekte sowie heraus- ragende Führungsqualitäten sowohl im Feld als auch auf Unternehmensebene, besteht unsere Vision in nichts weniger, als die Größe unseres Unternehmens im Jahr 2011 zu verdoppeln. Aus der Perspektive des Feldes sind wir ange- treten, um das Leben von Menschen im gesundheitlichen und finanzi- ellen Bereich zu verbessern. Das Unternehmen ist der Motor für Veränderung, persönliche Entwicklung, Führungsqualitäten, finanzielle Freiheit und allumfassende Gesundheit. Jede Führungspersönlichkeit im Feld hat die- selben Möglichkeiten und unser Ziel ist es, jeden einzelnen auf diesem Weg zu unterstützen und ihm die Hilfe zu geben, die er braucht. Die letzte Frage: Warum soll- ten Networker jetzt bei XOWII/ EvolvHealth einsteigen und was können sie erwarten? Ich spreche frei von der Leber weg, also wenn es nicht so redegewandt klingen sollte, bitte ich um Nachsicht. Wir haben gerade eine Fusion zwei- er fantastischer Verkaufsriegen und Managementteams, die sich mit jedem anderen Team – national wie internatio- nal –messen können, über die Bühne ge- bracht. Wir haben nationales und inter- nationales Wachstum in wirtschaftlich turbulenten Zeiten erlebt und wir bieten einen Ort, an dem Sie sich wohlfühlen und finanzielle Stabilität erfahren kön- nen (daran wird sich weder jetzt noch in Zukunft etwas ändern). Unsere Produkte sind unübertroffen, unsere wissenschaft- lichen Fundamente ebenso. Und wissen Sie was? Wir lassen es krachen und ha- ben Spaß daran! Und jetzt drehe ich die Frage um. Warum sollten Sie nicht bei einer solchen Revolution dabei sein? Dieses Unternehmen ist auf dem Weg an die Spitze, davon können Sie aus- gehen. Dieses Unternehmen wird eine milliardenschwere Marke werden, ohne Zweifel. Springen Sie auf, verändern Sie Ihr Leben, entwickeln Sie sich weiter und werden Sie Teil unserer Philosophie von Gesundheit und Wohlstand. Vielen Dank für dieses Interview und viel Erfolg für das Jahr 2011. 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    113
    • 114    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 In unserer Januar-Ausgabe hatten wir über Hagen Horst berichtet. Anfang des Jahres machte er mit Talk Fusion einen Neustart im Network Marketing. Das „Urgestein“ der Branche hat große Pläne und Ziele. Für Hagen Horst ist der 1.1.2011 ein wichtiges Datum für seine persönliche und berufliche Zukunft. Die Vergangenheit soll endgültig Vergangenheit sein, ab sofort geht sein Blick nur noch Richtung Zukunft. Darüber wollten wir vom OBTAINER in einem ausführlichen Interview natürlich mehr wissen. Wenn man jedoch mit ihm spricht, geht dies (noch) nicht, ohne ein Wort über sein gelebtes Leben und seine Vergangenheit einzuholen. Wir wollen hier nicht über Ihr ganzes Leben berich- ten, dafür reicht unser Platz leider nicht. Aber kön- nen Sie uns zu einigen „alten Geschichten“ etwas sagen? Man hört so einiges. Unter anderem auch, dass es Ihnen finanziell nicht so gut gehen soll, dass Sie Ihr ganzes Vermögen verloren haben und des- halb wieder in das Network-Geschäft einsteigen. Ich hatte Ihnen ja versprochen, dass ich mit Ihnen ein offe- nes Gespräch unter Männern führe. OK, ich erzähle Ihnen hier mal die Wahrheit, damit die blöden Gerüchte endlich ein Ende haben, ich die Vergangenheit abhaken kann und ich mich wieder voll Power um die Zukunft kümmern kann. Eigentlich ist meine Geschichte schnell erzählt. Ich war vor vielen Jahren als Rocker total unten. Tiefer ging es kaum. Durch das Network Marketing habe ich mich von ganz un- OBTAINER: Hallo, Herr Horst, dürfen wir Sie gleich zu Beginn unseres Gesprächs fragen, wie man sich als „Network-Legende“ fühlt? Hagen Horst: Mit dem Begriff “Legende” konnte ich noch nie etwas anfangen. Im Übrigen stammt er auch nicht von mir. Für eine “Legende” fühle ich mich auch zu fit und zu tatendurstig. Aber Sie wissen natürlich, dass im Netz viel über Sie geschrieben steht und dieser Begriff immer wieder auftaucht? Da steht so vieles über mich, aber das Wenigste ist auch von mir. Menschen, die ich noch nie gehört oder gesehen habe, die ich überhaupt nicht kenne, erzählen irgendwas über mich. Aber, was soll´s, ich sehe das locker. Hagen Horst:„Wetten, dass …“ 114    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011
    • 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    115 ten nach ganz oben gearbeitet. Ich hatte mehr als 140.000 Leute in meiner Downline in 46 Ländern und ein monat- liches Einkommen bis zu 220.000 DM. Durch persönliche Schicksalsschläge und meine eigene Dummheit ging mein Einkommen zurück, letztlich bis auf 150.000 € im Jahr. Als dann noch in 2006/2007 ein Streit mit meiner damaligen Firma (Anm. der Redaktion: Herbalife) hinzukam, war mein Einkommen über Nacht bei Null. Plötzlich war ich wieder unten. Also einmal Achterbahnfahrt für Hagen Horst: von ganz unten nach ganz oben und wieder nach unten. Sie kön- nen mir glauben, oben ist besser! Unsere Leser interessiert natürlich, wie es passieren kann, ein extrem hohes und stabiles Einkommen im Network Marketing wieder zu verlieren!? Das geht schneller als man denkt, wenn man, wie ich, vom Schicksal kalt erwischt wird. Ich war Mitte der Neunziger der glücklichste Mensch der Welt. Ich lernte in Brasilien die tollste Frau auf diesem Planeten kennen und lieben. Wir hei- rateten und lebten vier Jahre gemeinsam wie im Paradies. Unsere kleine Tochter kam zur Welt und ich fühlte mich wie im siebten Himmel. Ich war Einkommensmillionär, besaß in Brasilien 11 Immobilien, hatte Hauspersonal, mein Geschäft lief, ich war viel unterwegs und baute mein Team auf der ganzen Welt weiter aus. Meine Frau war dann eines Tages mit unserer damals zweijährigen Tochter und drei Freunden mit dem Auto unterwegs. Sie hatten einen Unfall, alle vier Erwachsenen waren auf der Stelle tot. Meine kleine Tochter hatte einen Schutzengel und überlebte als Einzige. Ich muss- te sie allerdings tagelang in verschiedenen Krankenhäusern suchen und war dann irgendwann froh, sie gefunden zu ha- ben. Dass ich nur vier glückliche Jahre mit meiner großen Liebe zusammen leben durfte, war für mich ein schwerer Schock. Das habe ich lange Zeit nicht verkraftet. Das ist sicher ein schwerer Schlag gewesen. War das der Anlass dafür, dass es abwärts ging? Es war vielleicht die Ursache für meinen Weg nach unten, aber es kamen in den Folgejahren weitere Schläge hinzu. In Südamerika lässt es sich wunderbar leben, natürlich nur, wenn man über das nötige Kleingeld verfügt. Hat man das aber, muss man schon extrem aufpassen - es gibt vie- le Neider. Und dort hat ein Menschenleben nicht viel Wert. Kriminalität und Korruption sind ein ständiger Begleiter. Als alter Rocker war ich nie ängstlich, jedoch entschied ich mich - aufgrund meiner finanziellen Möglichkeiten - für eine Security und Bodygards, die meine Familie und mich beschützen sollten – dachte ich. Aber das war ein Irrtum! Meine Tochter wurde entführt, und ich war gezwungen, mit Kidnappern um das Leben meines Kindes und Lösegeld zu feilschen und zu verhandeln. Trotz Polizei und sonsti- gen Ermittlern habe ich in dieser Situation gemerkt, wie allein man sein kann. Gott sei Dank ging es glücklich aus, was in Brasilien nicht an der Tagesordnung ist. Jeden Tag verschwinden Menschen, von denen man niemals mehr et- was hört. Der Tod meiner Frau und die Entführung meiner Tochter waren schon Dinge, die selbst einen alten Haudegen wie mich ganz erheblich durchgeschüttelt haben. Das ist sicher für jeden nachvollziehbar. Wie ging es denn dann weiter im Leben von Hagen Horst? Naja, ich habe in den Jahren von 1997 bis 2005 dann er- lebt, dass es in Brasilien manchmal besser ist, auch ein Grundstück mal 90 Prozent unter Wert zu verkaufen, weil einem „dazu geraten wird“, wenn Sie verstehen, was ich meine. Es ist auch nicht so unüblich, dass eine Immobilie über Nacht gar nichts mehr wert ist, weil man mitten durch Ihr Land eine Straße baut und Sie vielleicht nicht dafür bezahlen wollen, dass dies nicht geschieht. Außerdem war ich durch die beschriebenen Schicksalsschläge innerlich nicht mehr so stark wie früher. Als bei mir sogenannte „Berater“ und „Freunde“ auftauchten und mir Ratschläge erteilten, wo ich doch mein Geld investieren soll oder an welchen Geschäften ich mich beteiligen soll, habe ich fal- sche, dumme Entscheidungen getroffen. Unter dem Strich führte ein negativer Kreislauf dazu, dass ich mein Vermögen verlor. Ich hatte nicht mehr die Kraft und Energie, mein Network-Geschäft mit voller Power zu betreiben. Falsche Entscheidungen des Managements und falsche Produkte meines Network-Marketing-Unternehmens kamen hinzu. Meine Naivität in geschäftlichen und finanziellen Dingen, und mein Glaube an die „Gutmenschen“ waren der dritte Teil dieses Kreislaufs, der sich dann immer schneller nach unten bewegte. Gab es denn zu dieser Zeit niemanden in Ihrem per- sönlichen Umfeld, der Sie warnen oder unterstüt- zen konnte? Nein, leider nicht. In dieser Zeit erinnerte ich mich häufiger an den Spruch eines Bekannten. Der sagte immer zu mir: „Wenn Du einen Freund brauchst, kauf Dir einen Hund.“ Naja, vielleicht nicht so ganz verkehrt. Aber ich bin nun mal ein Menschenfreund und das werde ich auch bleiben, trotz manch bitterer Erfahrung. Hatten Sie nie die Möglichkeit, das Ruder nochmal „rumzureißen“ oder fehlte Ihnen dazu die Kraft? Es ist schon erstaunlich, dass Sie mich das fragen. Das habe 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    115 INTERVIEW
    • 116    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 ich mich in 2005/2006 auch gefragt. Ich raffte mich da- mals wieder auf und wollte einfach wieder das tun, was ich kann - Network Marketing. Ich besaß ja immer noch eine starke Downline, auch wenn das nicht mehr 140.000 Leute waren, aber für einen Neustart waren es immer noch aus- reichend Partner. Leider sollten meine Schicksalsschläge jedoch noch nicht beendet sein. Plötzlich, natürlich zu ei- nem extrem ungünstigen Zeitpunkt, wurden alle Zahlungen meines Unternehmens (Anm. der Redaktion: Herbalife) an mich eingestellt. Ohne jede Vorwarnung stand ich ohne Einkommen da. Dass die Entscheidung meiner Firma, mir kein Geld mehr zu bezahlen, juristisch unbegründet war, hätte ich vor Gericht erstreiten müssen. Dazu hatte ich nicht die Kraft und natürlich inzwischen auch nicht mehr die not- wendigen finanziellen Ressourcen. Mehr will ich dazu jetzt nicht sagen, denn dieses Thema ist zwar auf Eis gelegt, aber noch nicht vergessen oder beendet. Was haben Sie denn danach gemacht? Genau aus den letzten Jahren stammen ja viele Geschichten über Hagen Horst, die oftmals nicht so positiv klin- gen, weil Ihr Name bei vielen Network-Marketing- Unternehmen auftauchte. Ach, die letzten Jahre kann man eigentlich vergessen! Ich habe viele Fehler gemacht. Heute sehe ich diese Zeit so, dass ich mich einfach verirrt habe. Ich wollte in meiner Not viel zu viel und viel zu schnell. Aber eigentlich habe ich gar nicht gewusst, was ich genau wollte. Deshalb kann ich es nur so beschreiben: Ich habe mich verirrt. Eine richtige Auszeit, ein Zur-Ruhe-Kommen, ein In-sich-Gehen, ein Besinnen auf das, was man kann und will – das habe ich nicht oder nicht richtig gemacht. Deshalb bin ich so umhergesprun- gen auf der Suche nach dem perfekten Produkt oder nach der perfekten Firma. Die konnte es für mich aber eigentlich gar nicht geben, weil ich meinen eigenen Weg noch suchte. Schön, dass das jetzt, seit Anfang 2011 mit Talk Fusion ganz anders ist. Wir wissen durch Ihre Offenheit uns gegenüber, dass es zu Ihrer Vergangenheit noch Vieles zu er- zählen gäbe. Wie würden Sie selbst die letzten 10 bis 15 Jahre Ihres Lebens zusammenfassen? Das ist für mich heute, nachdem ich endlich wieder als ge- festigter Mensch vor Ihnen stehe, nicht so schwierig. Ich war in meinem früheren Leben - als Rocker - ein Chaot. Außer meiner Harley gab es nichts Wichtiges in meinem Leben. Es war eine verrückte, aber auch sehr schöne, spannende 116    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011
    • 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    117 Talkfusion - Lass Deine Video-e-Mail sprechen Werde zum Regisseur Deines eigenen Erfolgsfilms - es war noch nie einfacher! Talkfusion bietet Dir alles: Video-e-Mail, Video-Autoresponder, Deine eigene Fusion-Wall, Video-Conferencing, Life Broadcasting, Video Share, Video Blog! Hagen Horst „Graf von Berga“ Email: hagenhorst@gmx.de Skype: hagen-horst Tel.: +49. 171 - 8971520 Zuständigkeit Osteuropa Idilko Pinter Email: Ildiko.pinter@web.de Telefon +49 (0) 7243 3587605 Binärer Plan - 6 Boni - sofortige Ausbezahlung auf Deine gratis Cash-Card Starte jetzt im erfolgreichsten Team und bekomme bis zu 50% Deiner Teampartner untergesponsert! Talkfusion ist Social Networking auf höchsten Niveau www.empfehle-dich-reich.com www.reich-mit-system.info Sei jetzt dabei Talkfusion startet in Europa durch! GEHE MIT DER ZEIT - ODER DU GEHST MIT DER ZEIT!
    • 118    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 Zeit. Irgendwann habe ich die Kurve gekriegt und meine Zukunft mit Network Marketing erfolgreich gestaltet. Ich hatte zu Beginn keine Ahnung vom Geschäft, aber ich war sehr schnell ein Arbeitstier, weil mir das unheimlich Spaß gemacht hat und weil ich geil auf Erfolg war. Als ich oben auf dem Gipfel angekommen war, sagte wohl jemand da oben: „Das reicht an Glück, jetzt hole ich Dich mal wieder auf den Boden zurück.“ Mir wurden Schläge verpasst, und ich bin hingefallen, richtig böse auf die Schnauze gefallen. Das war aber nicht nur alles Schicksal. Da war auch eine große Portion Blödheit, Naivität und Dummheit von mir selbst dabei. Erst Ende 2010 erinnerte ich mich an einen al- ten Rockerspruch und danach kann ich jetzt wieder befreit auftreten und auch arbeiten: „Es ist nicht schlimm, auf die Schnauze zu fallen, aber es ist schlimm, nicht wieder auf- zustehen. Nur Tote bleiben liegen.“ Dieser Spruch war eine Initialzündung für mich. Deshalb bin ich seit 1.1.2011 bei Talk Fusion – und jetzt geht es nochmal richtig ab! Aber Sie können schon verstehen, dass es viele Networker gibt, die es Ihnen nicht zutrauen, noch- mal etwas ganz Großes aufzubauen? Na klar verstehe ich die Leute, ich habe ja meinen Teil dazu beigetragen, dass die mich so einschätzen. Aber, es ist schon interessant, mal ganz genau hinzusehen und zu hören, wer, was, wie über mich sagt. Die wirklich erfolgrei- chen Networker sprechen nicht schlecht über Hagen Horst. Die haben dafür gar keine Zeit; die kümmern sich um ihr Geschäft und machen ihre Arbeit. Andere meinen, sie müssten über mich richten, haben aber selber im Network Marketing noch nie etwas erreicht. Die Erfolgreichen sagen über mich vielleicht: „Der Hagen Horst ist ein Verrückter.“ Mehr kommt dann oft nicht, und damit haben sie ja auch recht, ich bin schon irgendwie verrückt. Ich will aber auch gar nicht stromlinienförmig sein. Außerdem, was habe ich schon Schlimmes angestellt? Es stimmt, ich habe mein Vermögen verloren. Aber, es war MEIN Vermögen, MEIN selbst erarbeitetes Geld, nicht das Geld anderer Leute. Warum sind Sie davon so überzeugt, dass es mit Talk Fusion für Sie wieder aufwärts geht? Weil ich hier ein zukunftsträchtiges Produkt habe und ein Unternehmen, das Networkern viel sinnvolle Vorteile bie- tet, wie zum Beispiel die tagesaktuelle Provisionszahlung, etwas einmaliges in der Branche. Außerdem, und das ist das Wichtigste für mich: Ich bin wieder da! Ich fühle mich gut, stark und hoch motiviert. Arbeiten kann ich, das habe ich bewiesen. Jetzt bin ich im Kopf wieder frei und jetzt geht’s wieder los. Wie Network Marketing geht, das weiß ich, und nun habe ich wieder klare Ziele und kenne die Wege zum Ziel. Sie können ja mit mir eine Wette machen, dass ich es wieder schaffe, ganz nach oben zu kommen. Nun, solche Wetten können wir natürlich nicht eingehen, denn wir wollen ja nicht gegen Sie wet- ten. Aber wie würde so eine Wette denn aussehen? Ganz einfach, im Network Marketing gibt es ja einfach messbare Ergebnisse. Also ich wette mit Ihnen, dass ich am 30.3.2011 mindestens 80 Firstline-Partner und ein Gesamtteam von 300 Partnern habe, am 30.6. sind das dann mindestens 150 Firstline-Partner und 1.500 im Gesamtteam. Am 31.12.2011 habe ich über 500 Firstline- Partner und mehr als 6.000 im Gesamtteam. Wetten, dass …? Wir denken doch, dass Sie das erreichen können. Wenn nun jemand mit Ihnen so eine Wette einge- hen würde, was wäre denn Ihr Wetteinsatz? Ich würde sagen, dass der Verlierer einen festgelegten Betrag für einen guten Zweck spendet. Somit gäbe es nur Gewinner. Klingt gut, und es wäre eine Wette, die wirklich nur Gewinner hat. Trotzdem wollen wir nicht gegen Sie wetten. Aber bedanken möchten wir uns bei Ihnen auf alle Fälle - für Ihre Offenheit in diesem Interview. Nicht jeder hätte den Mut gehabt, so of- fen mit uns zu reden und auch eigene Fehler einzu- gestehen. Das zeugt von Größe - unseren Respekt dafür! Haben Sie noch einen Tipp zum Abschluss für unsere Leser? Ich will hier keine Lebensberatung durchführen, da- für bin ich nicht geeignet. Ich kann nur in meiner al- ten Rockersprache sagen, dass ich in meinem Leben viel Scheiße erlebt habe – und sooo viel Schönes erleben durf- te. Ich bin schon stolz auf mich, dass meine negativen Erlebnisse mich nicht zu einem verbitterten Menschen gemacht haben - ganz im Gegenteil! Manche wären nach solchen Erlebnissen verbittert; ich bin gutmütig geworden. Deshalb kann ich nur jedem raten: mach einfach immer weiter, weiter, weiter! Selbst der größte Mist hilft einem, manche Dinge klarer zu sehen und wieder an das Gute, das Schöne zu glauben. Ein schöner Abschluss, Herr Horst, wir danken Ihnen für das Gespräch und Ihre Zeit. 118    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011
    • 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    119 Jetzt ist Ihre Zeit für Organo Gold! Attraktiver Vergütungsplan mit 7 Einkommensmöglichkeiten! Provisionsbeteiligung am einzigartigen Global Pool! „Sind Sie mit den Ergebnissen von 2010 unzufrieden?“ „Wenn Sie in 2011 endlich mal durchstarten wollen, mit einem starken Sponsor an Ihrer Seite, freue ich mich auf ein persönliches Gespräch mit Ihnen“ Patrick Temmerman Kontakt Tel.: 0049-172-5792434 E-Mail: patrick@temmerman.de www.carpediem.organogold.com
    • 120    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 Thorsten Müller, General Manager Central-Europe für Synergy a.D., wechselt die Seiten und will als Vertriebspartner nochmals durchstarten. Schon bei seinem ersten Engagement bei TNI hat er sowohl auf der Unternehmens- als auch Vertriebspartnerseite agiert. Wir vom OBTAINER waren neugierig, welche Beweggründe Thorsten Müller dazu veranlasst haben und baten ihn zu einem exklusiven Interview. Erfahren Sie, warum Thorsten Müller trotzdem die Unternehmensseite nicht ganz verlassen hat, welche Ziele er mit dem Wechsel verfolgt und was ein „einzigartiges Erfolgs-System“ mit der ganzen Sache zu tun hat. OBTAINER: Herr Müller, Sie sind seit mehr als zehn Jahren in der Branche tätig und dabei auch kein Unbekannter. Synergy WorldWide ist dabei Ihre zweite Firma. Zuvor waren Sie sieben Jahre bei TNI erfolgreich. In einer Zeit, in der die Märkte der Branche hart umkämpft sind und uns insge- samt keine sicheren Zeiten erwarten, was hat Sie mit dem Wissen um diesen Hintergrund nun bewo- gen, Ihren Job an den Nagel zu hängen? Thorsten Müller: „Ein Aussteiger im klassischen Sinne bin ich freilich nicht ganz, denn ich bleibe der Firma als unab- hängiger Berater noch erhalten, allerdings hat mich der Traum der finanziellen Freiheit ergriffen. Ich habe erkannt, dass es – wenn auch relative – Sicherheit nur dann gibt, wenn ich mein Schicksal selbst in die Hand nehme. Bislang habe ich nur auf die richtige Firma, das richtige System und vor allem den richti- gen Moment gewartet.“ Was meinen Sie mit damit genau? „Die Firma ist hier in Mitteleuropa stabil aufgebaut, alles funkti- oniert und es gibt außer der Erschließung neuer Länder oder der Einführung neuer Produkte keine Hintergrundarbeit mehr zu verrichten. Das Unternehmen ist darüberhinaus finanziell hervor- ragend aufgestellt. Der jüngste Zeit für den Wechsel General Manager für Mitteleuropa von Synergy WorldWide a.D., Thorsten Müller, geht in den Vertrieb 120    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011
    • 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    121 Börsen-Vierteljahresbericht vom 3. Quartal 2010 belegt ein Bar- und Anlagevermögen in mehrstelliger Millionenhöhe. Diese Stabilität ist eine wichtige Grundlage, denn die meis- ten neuen Network-Firmen sind oft schnell wieder pleite, weil ihnen das finanzielle Polster fehlt. Die Produkte funkti- onieren hervorragend, alles passt. Allerdings ist das System, mit dem ich meine Organisation aufbauen werde, von ent- scheidender Bedeutung.“ Sie hatten angedeutet, dass Sie der Firma in gewis- ser Hinsicht noch erhalten bleiben. Wie soll das aussehen? Gibt es da keine Interessenkonflikte? „Das ist genau der Grund, weshalb ich keine Entscheidungsbefugnis und Unterschriftsberechtigung mehr haben werde. In meiner neuen Rolle als Synergy Ambassador und Vorsitzender des Deutschen Advisory Boards bleibe ich der Firma in bestimmten Bereichen an- geschlossen, um während der Übergangszeit weiterhin zur Verfügung zu stehen. Dabei unterstütze ich den designier- ten Nachfolger die Historie betreffend und natürlich im Bereich Marketing & Sales.“ Sie waren ja schon einmal im Network tätig, sind danach aber wieder auf die Firmenseite zurück- gekehrt. Das war von 2004 bis 2007 bei TNI. Der OBTAINER hatte bislang den Eindruck, dass Sie nun auf der Firmenseite zuhause angekommen wa- ren. Was hat sich daran geändert? „Schon damals hatte ich mir ein Ziel gesteckt: mit 45 Jahren finanziell unabhängig zu sein. In meinem Leben galt es zunächst diverse Weichen zu stellen. Das hat sich endlich alles im letzten Jahr eingestellt. Jetzt verspüre ich den Wunsch wieder verstärkt, meine Entwicklung dieses Ziel betreffend fortzusetzen. Natürlich habe ich aus den Errungenschaften und Fehlern der Vergangenheit gelernt. Meine Erwartungshaltung ist nicht nur realistischer, son- dern auch klarer geworden. Ich habe nur auf die fehlenden Puzzleteile gewartet.“ Sie sagten bereits, dass sie dieses Mal mit System vorgehen wollen. Was meinen Sie damit? „Ich bin an ein weltweit einzigartiges System zum Aufbau ei- ner Network-Marketing-Organisation gelangt. Vor Kurzem ist ein sehr erfolgreicher Networker zu Synergy gekommen. Sein Heimatland, in dem er vorwiegend arbeitet, ist der der- zeit am schnellsten wachsende Markt Synergys. Mit seinem System hat er schon zuvor in nur drei Jahren die unglaub- liche Anzahl von 200.000 Menschen erreicht! Es kommt ohne den üblichen Pre-Launch-Hype oder die Illusion „je- der glaubt, er steigt ‘Oben‘ ein“ aus. Zwei Kollegen und mir ist es gelungen, dieses System „einzudeutschen“. Damit le- gen wir jetzt los.“ Das hört sich ja unglaublich an. Meinen Sie denn nicht, dass es das hierzulande schon gibt bzw. er- folgreich eingesetzt wird? „Meine Recherchen haben diesbezüglich ergeben, dass es im deutschsprachigen Raum alles Mögliche gibt, aber noch kein System wie dieses. Bislang ist es noch niemandem ge- lungen, dieses System zu adaptieren und in Deutschland einzuführen.“ Sie haben uns zwar neugierig gemacht, aber wer- den sicherlich unsere Skepsis verstehen. Wir haben ja nun schon viel gesehen, aber was soll denn nun das besondere an diesem System sein? „Aus Respekt meinen Partnern gegenüber sowie aus Wettbewerbsaspekten darf ich das an dieser Stelle natür- lich nicht offenbaren. Ich sage nur so viel, dass es mit die- sem System gelingt, die drei Hauptprobleme in den Griff zu bekommen, die jeder im Network einfach hat: Erstens, die neuen Leute wissen oder mögen meist nicht, was sie tun oder sagen sollen; zweitens verdienen Sie meist nicht das, was sie sich erhofft hatten und drittens dauert es oft recht lange, bis das Training einsetzt und die nötigen Fähigkeiten vermittelt werden. Das hemmt das Wachstum und damit den Einkommensaufbau.“ Ihre Position ist verständlich, aber wir hätten un- seren Lesern gerne einen Einblick ermöglicht. Sie deuteten bereits im Vorfeld an, dass Sie auch ein Buch schreiben wollen. Wird darin etwas Licht auf dieses mysteriöse System geworfen? „Richtig, ich bin dabei, ein Network-Buch zu schrei- ben. In welchem Umfang die besondere Mechanik und Funktionsweise des Systems eingegangen wird, steht noch nicht endgültig fest. Auf jeden Fall wird es ein Buch von Menschen für Menschen sein. Hierzu bediene ich mir der Erfahrungen von bislang unzähligen Personen. Derzeit be- finde ich mich im Anfangsstadium meiner Recherchen. Auf einer Webseite wird es einen Fragebogen geben, den frau/ man ausfüllen kann. Die ersten Hundert erhalten ein kos- tenfreies Exemplar der handsignierten Erstausgabe. Hier ist der Link zum 60-Sekunden-Kurzfragebogen: www.net- workbuch.de“. Herr Müller, vielen Dank für Ihre Zeit. Wir bedan- ken uns auch für die bisherige Zusammenarbeit mit dem OBTAINER und wir wünschen Ihnen alles Gute und viel Erfolg bei Ihren Vorhaben! INTERVIEW
    • 122    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 Führungskräfte Die Stars im Network-Marketing 122    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011
    • 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    123 Sie stehen auf der Bühne, lächeln, sind voller Energie, strotzen vor Selbstbewusstsein und strahlen eine große Präsenz aus. Sie begeistern die Zuhörer mit ihren Worten und ihre Visionen sind ansteckend. Führungskräfte im Network-Marketing sind die Stars der Branche. Sie sind Vorbilder, bewundernswert und vor allem erfolgreich. Manche Menschen scheinen ein angeborenes Talent zum Führen und erfolg- reich sein zu haben. Sich selbst als Führungskraft zu sehen, fällt den meisten schwer, denn oftmals traut man sich das nicht selbst zu. Was jedoch die wenigsten wissen, ist, dass sich die meisten Führungskräfte ihre Eigenschaften und Fähigkeiten hart erarbeitet haben. Nahezu jede Führungskraft war am Anfang ih- rer Karriere genauso ängstlich, unsicher oder unspektakulär wie sich die meisten selbst sehen. Niemand wird als Führungskraft geboren. Ein gewisses Talent oder gewisse Charaktereigenschaften sind durchaus von Vorteil, doch machen die, wenn überhaupt, nur 20 Prozent aus. Alles, was es wirklich für eine gute Führungskraftbraucht,istharteArbeitundPersönlichkeitsentwicklung.Jeder,derimNetwork-Marketing tätig ist, hat das Potenzial, eine gute Führungskraft zu werden, denn zwei Grundvoraussetzungen muss man für das Networking schon mitbringen, um die Branche zu mögen: den Spaß, mit Menschen zu arbei- ten und die Freude an der Kommunikation. Wenn Sie das für sich bejahen können, schlummert vielleicht schon der nächste Star des MLM in Ihnen. 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    123 BRAINBOX
    • 124    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 Menschen sind Individuen und Führungskräfte auch. Es gibt die unterschiedlichsten Führungsstile, die von den individuel- len Talenten und dem Wertesystem der jeweiligen Person ab- hängen. Der eine mag das Teamwork und hat einen kollegialen Führungsstil, während ein dominanter Mensch eher delegiert und einen autoritären Führungsstil verfolgt. Die einen haben eine gute Rhetorik und begeistern mit ihren Reden, andere wie- derum sind besonders witzig und können mit dieser Lockerheit andere unglaublich gut motivieren. Wiederum andere sind kreativ und gehen innovative Wege. Gute Führungskräfte sind grundverschieden und doch haben sie Erfolg. Das liegt an einer Sache, die alle guten Führungskräfte gemeinsam haben – sie sind absolut authentisch. Gute Führungskräfte, so verschieden sie auch sind, haben nur deshalb Erfolg, weil sie sich auf ihre Stärken besinnen und ihre Defizite beseitigen. Die Manager- Regel „Stärken stärken und Schwächen schwächen“ oder die alte Weisheit „Schuster, bleib bei deinen Leisten“ treffen es genau. Also, egal welchen Führungsstil sie verfolgen, sie sind immer authentisch. Wer die Stärken oder den Stil eines ande- ren nachmacht, wird versagen. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Schauspielerei wird früher oder später entlarvt, damit gehen Respekt und Vertrauen verloren und müssen erst wieder hart erarbeitet werden. Es gibt gewisse Eigenschaften und Fähigkeiten, die Führungskräfte brauchen, und diese sind erlernbar. Sie können an den eigenen Führungsstil, der einem entspricht, angepasst und praktiziert werden. Was macht eine gute Führungskraft aus? „Gute Führungskräfte sind grundverschieden und doch haben sie Erfolg.“
    • 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    125 Wie die Bezeichnung schon sagt, muss sie „führen“ können. Führung wird definiert als eine zielorientierte, wechselseitige, interpersonelle bzw. soziale Einflussnahme von Menschen zur Erfüllung gemeinsamer Aufgaben. Dafür braucht die Führungskraft gewisse Fähigkeiten. Zum einen sollte sie ruhig und gelassen sein und natür- lich kommunikativ. Für Networker ist die Kommunikation sowieso das Rüstzeug schlechthin. Eine Führungskraft muss zudem entscheidungsfreudig sein, was zugleich auch Verantwortungsbewusstsein nach sich zieht. Wie schon er- wähnt, ist die Authentizität wichtig, was beinhaltet, immer ehr- lich und aufrichtig zu sein – dann noch kreativ, durchset- zungsfähig, leistungsbereit, vorbildlich, krisenfest, belastbar, begeisterungsfähig sowie mitreißend, motiviert, charakterfest, stabil, zuverlässig, diplo- matisch, zielstrebig, gutgelaunt, positiv, freundlich, hilfsbereit, kritikfähig, flexibel, einfühlsam, gerecht, risikobereit, redegewandt und interessiert. „Wow, ein Übermensch also“, kommt einem da in den Sinn. Diese Eigenschaften braucht eine Führungskraft? Das kann einem das Gefühl vermitteln, dass dies unerreichbar für einen selbst ist. Doch keine Sorge – die perfekte Führungskraft gibt es nicht und niemand kann alle Eigenschaften zu 100 Prozent erfüllen. Was muss eine Führungskraft können?
    • 126    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 Viele der oben genannten Eigenschaften sollten nicht nur für Führungskräfte selbstverständlich sein, sondern ge- hören einfach zum guten Ton im Umgang mit Menschen. Zum Beispiel Freundlichkeit, Gerechtigkeit, Zuverlässigkeit oder auch Einfühlungsvermögen. Andere Eigenschaften wie Kommunikation, Motivation oder Flexibilität sind er- lernbar. Krisenfest und risikobereit wird man mit der Zeit durch Erfahrung. Genauer betrachtet haben wir viele der Fähigkeiten sowieso schon in uns, nur eben etwas mehr oder weniger ausgeprägt. Der wichtigste Faktor, um sich zu einer Führungskraft zu entwickeln, ist ein gesundes Selbstwertgefühl. Damit ist der Wert gemeint, den wir uns unbewusst im Verhältnis zu anderen selbst zusprechen. Und ja, die meisten von uns schneiden da schlecht ab, was aber genauer betrachtet völ- lig falsch ist. Das große Problem ist, dass wir zwar in unse- ren Kopf schauen können und mit unseren Schwächen und Unzulänglichkeiten bestens vertraut sind, aber leider nicht in die Köpfe unserer Mitmenschen. Bei denen kennen wir nicht all die Fehler und Schwächen. Woher auch, niemand geht da- mit hausieren. Jeder verkauft sich doch jeden Tag selbst und präsentiert sich von seiner schönsten Seite. Also ist es kein Wunder, dass die meisten Menschen kein besonders hohes Selbstwertgefühl haben, wenn der Vergleich schon nicht mit fairen Mitteln ausgetragen wird. Für diesen schlechten Job möchte man seinem Unterbewusstsein am liebsten den Hals umdrehen. Die Bewertung unseres Selbstwertes findet lau- fend in Sekundenbruchteilen statt. Unser Selbstwertgefühl wird grob unterteilt in vier Bereichen ständig bemessen. Zum Wie werde ich eine Führungskraft?
    • 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    127 einen durch die Körpersprache unseres Gegenübers. Zeigt er ein hohes oder geringes Selbstwertgefühl, so hat das unmit- telbare Auswirkungen auf unser eigenes Selbstwertgefühl und auf unser Verhalten. Zum anderen hat der soziale Status des Gegenübers große Auswirkungen. Wir merken es an uns selbst, wie wir uns gegenüber einer hochgestellten Persönlichkeit oder einem Arbeitskollegen verhalten. Da spielen auch Statussymbole eine Rolle und der eine oder andere schmückt sich gerne mit fremden Federn, um sei- nen Selbstwert zu steigern. Der gefälschte Brioni-Anzug, der geliehene Luxus-Schlitten oder die gefälschte Rolex sind Paradebeispiele dafür. Damit kommen wir auch gleich zum dritten Bereich – das äußere Erscheinungsbild. Nicht um- sonst heißt es: „Kleider machen Leute“. Es wirkt sich unwill- kürlich auf uns aus, ob wir es mit einer gepflegten und gut- gekleideten Person zu tun haben oder mit dem gegenteiligen Fall. Zuletzt spielt das indirekte Umfeld eine große Rolle für unser Selbstwertgefühl. Auch da ist es ein Unterschied, ob man gerade mit seinen Vereinskumpels in der Stammkneipe ist oder eine Oper besucht, bei der auch höhergestellte Persönlichkeiten anwesend sind. Unser Selbstwert wird stän- dig an der jeweiligen Situation gemessen und wir fühlen uns wertvoll oder weniger wertvoll. Je höher das Selbstwertgefühl ist, desto geringer beeindru- cken Statussymbole, eifert man Prominenten nach oder trägt Kleidung, nur weil sie gerade angesagt ist. Auch die Auseinandersetzungen werden weniger, da wir uns nicht mehr rechtfertigen wollen oder anderen etwas beweisen müssen.
    • 128    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 Es gibt verschiedene Möglichkeiten, seinen Selbstwert zu steigern. Nehmen Sie beispielsweise Herausforderungen an? Herausforderung bedeutet nicht, dass Sie sich gleich utopi- sche Ziele setzen und am Ende daran scheitern. Dann würde das Gegenteil erreicht und das Selbstwertgefühl geschwächt werden. Viel besser ist es, kleine Herausforderungen, egal ob privat oder beruflich, anzunehmen und diese auch zu meis- tern. Damit stellen sich Erfolge ein und die sollten dann auch bewusst erlebt werden. Gönnen Sie sich einen Augenblick für den Genuss des Erfolges und belohnen Sie sich dafür. Fangen Sie an, sich selbst zu loben. Machen Sie das nicht vor anderen, denn das ist Angeberei und Eigenlob, was be- kanntlich stinkt. Doch sagen Sie sich laut vor dem Spiegel „Das hast du gut hingekriegt“, „das war eine gute Idee“ oder „das hat Mut erfordert und den hast du gezeigt“. Im Alltag gibt es viele Situationen, die wir meistern und sie weder als Herausforderung sehen noch den Erfolg genießen, wenn wir sie meistern und uns schon gar nicht dafür loben. Das kann ein ausgehandelter Rabatt beim Einkauf sein, ein beson- ders zufriedengestellter Kunde oder auch der Mut zu einer Beschwerde, wenn wir uns ungerecht behandelt fühlen. Kommt es dennoch zu Misserfolgen, und es werden welche kommen, nicht verzagen. Diese sollten dann genau analy- siert und als wertvolle Erfahrung betrachtet werden. Ist die Ursache klar, findet sich auch schnell die Antwort, wie man es das nächste Mal besser machen kann. Ein Misserfolg ist kein Scheitern, sondern eine wertvolle Erfahrung – und die Betonung liegt auf „wertvolle“. Fangen Sie auch an, sich selbst zu mögen, mit all ihren Fehlern und Schwächen. Wie schon beschrieben, haben wir oftmals die falsche Vorstellung, dass die anderen perfekter und besser Das Selbstwertgefühl stärken
    • 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    129 sind als wir. Völlig falsch, jeder zweifelt an sich, außer viel- leicht ein Narzisst, doch das ist krankhaft. Warum denken Sie denn, suchen Menschen aus jeder Gesellschaftsschicht Psychotherapeuten auf? Weil wir alle Ängste, Zweifel und Unsicherheit in uns haben, die uns beschäftigen. Trotzdem kann man sich mögen bzw. muss man sich mögen. Wir sind alle nur Menschen – nicht perfekt, doch liebenswert. Es gibt sicher viele Menschen in Ihrem Umfeld, die Sie sehr gerne ha- ben. Die sehen in Ihnen etwas, dass Sie liebenswert macht. Warum also sollten Sie sich dann nicht auch mögen? Das sind alles Ansatzpunkte, um das Selbstwertgefühl zu stärken. Und es geht eigentlich nur darum, seine Ängste und Zweifel abzuschütteln und die Dinge mit dem Bewusstsein an- zupacken, dass man sie auch bewältigt. Das Selbstwertgefühl wird automatisch immer stärker und damit steigt auch die eigene Sicherheit und Überzeugung. Sie werden merken, dass Sie immer mehr Menschen begeistern können oder dass sie Ihren Rat suchen. So entwickeln Sie sich langsam zu einer Führungskraft. Arbeiten Sie nach und nach an den Eigenschaften, die eine Führungskraft ausmachen, und der Führungsstil entwickelt sich von ganz allein. Vergessen Sie nicht, immer authentisch zu bleiben. Viele Seminare, Webinare und Bücher befassen sich mit dem Thema Führungskraft und den Eigenschaften, die dafür nötig sind. Führungskraft zu sein, bedeutet auch, an sich und sei- nen Fähigkeiten zu arbeiten. Gute Führungskräfte hören nie- mals damit auf und versuchen, sich kontinuierlich weiter zu verbessern. Führungskräfte werden gemacht und fallen nicht vom Himmel. Wie ein chinesisches Sprichwort sagt: „Eine lange Reise beginnt mit dem ersten Schritt“. Machen Sie den ersten Schritt und schon bald „führen“ Sie sich und andere zu Zielen, von denen Sie jetzt vielleicht nur träumen. „Das hat Mut erfordert und den hast du gezeigt.“
    • 130    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 Promis, Partys und PS Der Formel-1-Zirkus geht in die nächste Saison Bald ist es wieder soweit. Auf der ganzen Welt warten Fans und Anhänger auf das Ende der Winterpause und auf den Beginn der Rennserie. Die Formel-1-Saison 2011 startet am 11. März 2011 mit dem Auftaktrennen in Bahrain. Wie jedes Jahr ha- ben die Teams im Winter neue Boliden entwickelt und alles versucht, um auch die letzte Zehntelsekunde zu finden, die das Auto schneller macht. Die Formel 1 ist die Königsklasse des Rennsports und für jeden Rennfahrer ist sie das Nonplusultra. Längst ist die Formel 1 nicht nur ein Wettbewerb unter den besten Fahrern der Welt und nicht nur Rennsportfans tum- meln sich auf der Strecke. Sie ist eine perfekte Show, ein Ereignis der Extraklasse und ein Lifestyle der besonderen Art. Prominente aus Sport, Film, Musik und Co. sind ge- nauso da anzutreffen, wie schwerreiche Unternehmer und Geschäftsleute. Die Boxengasse ist ein Catwalk der Reichen und Schönen und die Tickets für den Zutritt heiß begehrt. Für den Normalsterblichen ist es beinahe unmöglich, in die Boxengasse zu kommen. Wer nicht von Sponsoren oder Teams eingeladen wird, dem bleibt nur die Möglichkeit, über den Paddock Club Karten zu bekommen, um ganz nah in die Welt aus Glamour, Gridgirls und Motoren zu kommen. Die Karten kosten je nach Rennstrecke zwischen 2.891 und 4.200 EUR für die kommende Saison. Der Glanz der Formel 1 ist einfach magisch und zieht vom Normalbürger bis zu Topstars alle in ihren Bann. Ein Rennwochende ist viel mehr als nur ein Sportevent. Das Rennen selbst nur das Sahnehäubchen der leckeren Torte. Das ganze Drumherum macht die Formel 1 erst aus. Das gan- ze Wochenende über findet ein Party-Marathon statt, bei dem Sehen und Gesehen-werden im Vordergrund steht. Jeder, der wichtig ist oder wichtig sein will, versucht auf die Sponsoren- 130    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 LIFESTYLE
    • 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    131 Partys und die Partys der Rennställe zu kommen. Doch der ZutrittistausschließlichaufEinladungmöglich.Hierhelfennur Beziehungen oder der entsprechende Promi-Status. So ließ es sich auch der Founder des OBTAINER, Michael Sander, nicht nehmen, beim Abschlussrennen 2010 in Abu Dhabi mittendrin zu sein und folgte der Einladung des Virgin Racing Sponsors QNET. In der Box des Virgin Teams konnte sich Michael Sander ein Bild von der Professionalität eines Rennstalls ma- chen und war erstaunt, wie laut und kreischend ein Formel-1- Motor bei knapp 18.000 Umdrehungen wirklich ist. Bei einem der spannendsten Finals der Formel-1-Geschichte war Michael Sander mittendrin statt nur dabei. Den größten Lifestyle- Faktor hat der Grand Prix von Monaco und ist Höhepunkt der gesamten Saison. Eine größere Promidichte gibt es wohl bei keinem anderen Rennen. Sogar Roman Abramowitsch liegt mit seiner Superyacht jedes Jahr im Hafen von Monaco und wohnt dem prestigeträchtigsten Rennen bei. Abseits der Glitzerwelt der Schönen und Reichen bietet die Formel 1 ein ganz anderes Gesicht. Für viele Fans ist ein Grand Prix ein Fest des Sports. Auf vielen Rennstrecken sind in unmittelba- rer Nähe oder an der Strecke Campingplätze, die sich bereits am Freitag füllen. Mit Zelten, Wohnwagen oder Wohnmobilen bildet sich für drei Tage eine Interessengemeinschaft, die ih- rer Leidenschaft Motorsport nachgeht. Fans gekleidet und be- malt in den Farben ihres Rennstall oder sogar in ausgefallenen Kostümen, zeigen ein ganz anderes Gesicht der Faszination Formel 1. Da wird mit Bratwurst und kühlem Bier bis spät in die Nacht gefachsimpelt und diskutiert. Tag und Nacht ist gute Stimmung auf den Campingplätzen, und das Wochenende ist eine einzige durchgehende Party. Ob nun exklusiv auf höchs- tem Luxus-Niveau oder gut bürgerlich auf dem Campingplatz: beide Gesichter der Formel 1 haben ihren Reiz. 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    131
    • 132    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011132    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011
    • 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    133 Die Faszination der Rennserie liegt in der Historie. Damals waren die Autos übermotorisierte Kisten mit vier Rädern. Es waren praktisch rollende Särge. Sicherheitsstandards für die Autos oder die Rennstrecken gab es nicht. Wer von der Piste abflog, wickelte sich auch schon mal um einen Baum. Die Lederkappen und frühen Helme boten gar keinen Schutz. In fast jeder Saison ist damals ein Rennfahrer zu Tode ge- kommen. Von der Gesellschaft wurden die Draufgänger für ihren Mut gefeiert, und die Frauenherzen flogen ihnen nur so zu. Die Rennfahrer blickten in jedem Rennen dem Tod ins Gesicht und hatten nicht mehr als ein Lächeln für ihn übrig. Obwohl die damaligen Fahrer nicht Millionensummen wie heute verdienten, so haben sie dennoch so gut verdient, dass sie sich ein Leben im Luxus leisten konnten. Und das taten die Fahrer auch. Sie hatten immer die neuesten Sportwagen, schöne Häuser, die schönsten Frauen um sich und ließen es ordentlich krachen. Partys, Champagner und Zigaretten wa- ren sie nicht abgeneigt. Rauchen gehörte zu dieser Zeit zum guten Ton. Stirling Moss, Joachim „smokin joe“ Winkelhock, James Hunt, Jochen Rindt oder Maurice Trintignant sind nur einige Fahrer. Rindt und Hunt steckten sich auch schon mal eine auf dem Siegerpodest an. Das Markenzeichen von Maurice Trintignant war die Wollmütze und die Zigarette – auch im Cockpit. Sie kosteten ihr Leben voll aus, denn es konnte im nächsten Rennen schon vorbei sein. Die Rennfahrer der vergangenen Jahre waren der Inbegriff des Playboy - ein- fach coole Männer. Zwar sind heute die Sicherheitsstandards auf höchstem Niveau, doch ein Restrisiko sitzt immer mit im Cockpit. Nach wie vor gibt es jede Saison spektakuläre Unfälle, und wie durch ein Wunder kommen die Fahrer meistens mit kleineren Verletzungen davon. Die Rennfahrer von heute fei- ern zwar nicht mehr so viel, trinken nur selten Alkohol und rauchen schon gar nicht, doch das Luxusleben ist geblie- ben. Der Status Formel-1-Fahrer bringt immer noch gewisse Assoziationen mit sich und diese werden bedient. Luxusvillen, Yachten, Designerkleidung, teure Uhren oder eine Garage mit mehreren Luxus-Schlitten und Supersportwagen gehören zum Lifestyle eines Formel-Fahrers. Die Rennfahrer werden auch verehrt, weil sie Einzelkämpfer sind. Den unbändigen Willen, der Beste in der prestigeträchtigsten Rennsport-Serie der Welt zu sein, treibt sie alle an. Für den Titel Formel-1- Weltmeister wird mit harten Bandagen gekämpft und manch- mal auch nicht mit ganz fairen Mitteln. Der Weltmeistertitel ist schon etwas Besonderes, doch es geht noch besser. Der ultimative Weltmeistertitel ist es, Formel-1-Champion mit Ferrari zu werden. Der Mythos Ferrari ist in der Formel 1 ent- standen, und Ferrari ist mittlerweile das einzige Team, dass seit Beginn der Formel 1 durchgehend mit dabei war. Für Ferrari zu fahren ist ein Ritterschlag für jeden Fahrer und wenn Ferrari ruft, sagt keiner nein. Was macht die Faszination Formel 1 aus? 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    133
    • 134    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 Die letzte Saison war spannend wie noch nie zuvor und alle hoffen, dass die nächste Saison mindestens genauso span- nend wird. Immerhin konnten bis kurz vor Schluss fünf Fahrer um den Titel kämpfen. Im letzten Rennen hatte Sebastian Vettel von den dann nur noch vier Titelaspiranten die denkbar schlechtesten Karten. Doch der Heppenheimer machte die Sensation perfekt – Weltmeister! Immer wie- der sagte er, dass er an den Titel glaubt. Beharrlich sagte er nach einem Ausfall oder Fahrfehler in seiner typisch lo- ckeren hessischen Sprechweise in jedes Mikrofon, das ihm vorgehalten wurde: “Niemals uffgebbe“. Jetzt werden die Karten wieder neu gemischt und alle Teams und Fahrer ge- hen das Projekt „Championship“ mit voller Kraft neu an. Wie wird es Schuhmacher in seiner zweiten Saison nach sei- nem Comeback ergehen? Wird Mercedes ihm dieses Jahr ein konkurrenzfähiges Auto bauen können? Wird er seinen Teamkollegen Nico Rosberg in den Griff kriegen oder wird Nico den Rekordmeister wieder beherrschen? McLaren hat ebenfalls zwei Spitzenfahrer im Team, die sogar beide schon Weltmeister waren. Das brisante Duell zwischen dem coolen Sunnyboy Jenson Button und dem aggressivsten Fahrer im Feld, Lewis Hamilton wird nicht nur die Engländer begeis- tern. Spannend wird auch sein, ob Ferrari von Anfang an ein gutes Auto hinbekommt. In der letzten Saison war das Auto zu Beginn einfach nicht schnell genug. Erst ab Mitte der Saison kamen die Italiener auf die Beine und dank dem Doppelweltmeister Fernando Alonso konnte die Scuderia noch in den Titelkampf eingreifen. Sollte Ferrari zum Auftakt ein starkes Auto präsentieren können, ist Alonso ein ganz heißer Titelkandidat. Sebastian Vettel startet als Weltmeister mit der begehrten Nr. 1 auf seinem Auto in die neue Saison. Der 23-jährige steht jetzt im Blickpunkt des Interesses wie Die Saison 2011 134    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011
    • 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    135 nie zuvor. Wird er mit dem neuen Red Bull seinen Titel ver- teidigen können? In der Vergangenheit hat er immer wieder Fehler gemacht, die ihm wegen seiner noch jungen Karriere verziehen wurden. Er ist ein herausragendes Talent, das ge- rade Erfahrungen sammelt. Nun ist er Weltmeister und wird ganz anders gesehen. Kann er dem Druck standhalten und im Titelkampf mitmischen? Drei neue Fahrer kommen in den Formel-1-Zirkus neu dazu. Dank Sponsorengelder kommt der Mexikaner Sergio Perez ins schweizer Team Sauber. Der zwei- te Fahrer ist der GP2-Champion Pastor Maldonado, der sich ein Cockpit bei Williams sichern konnte. Auch der Belgier Jerome D‘Ambrosio hat durch Sponsorengelder den Sprung in die Königsklasse geschafft und fährt neben Timo Glock bei Virgin Racing. Die Saison 2011 wirft Tausende Fragen auf und erst nach dem ersten Rennen werden die Teams sehen, wo sie gegenüber der Konkurrenz stehen. 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    135
    • 136    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 Wie jedes Jahr, versuchen die Veranstalter die Rennen spannender und das Überholen einfacher zu machen. Der Reifenhersteller Bridgestone hat sich zurückgezogen und dafür wird Pirelli die nächsten drei Jahre die Teams ausrüs- ten. Die Haltbarkeit der Reifen wurde verringert, damit es zu mehr Boxenstopps kommt und so mehr Spannung in das Rennen bringen. Die spektakulärste Neuerung sind beweg- liche Heckflügel. Die Fahrer können während des Rennens mit Schaltern den Heckflügel steuern, doch nur wenn die Elektronik dies erlaubt. Die Verstellung wird freigeschaltet, wenn ein Fahrer an vorher bestimmten Punkten weniger als eine Sekunde hinter einem anderen Fahrer liegt. Das System wird deaktiviert, sobald der Fahrer nach der Aktivierung wieder auf die Bremse tritt. Ab der dritten Runde ist der Einsatz gestattet und die neue Regelung verspricht vie- le neue spektakuläre Überholmanöver, bei denen sich die Fahrer gegenseitig die Positionen streitig machen. Eine weitere neue Regelung besagt, dass alle Boliden nach einer Trainingssession aus eigener Kraft an die Box kommen müs- sen und das alle Fahrer nicht unnötig langsam oder potenzi- ell gefährlich auf der Strecke unterwegs sind. 2011 steht auch die längste Saison aller Zeiten an. Es werden zum ersten mal 20 Rennen ausgetragen und mit dem 5.14 Kilometer lan- gen Jaypee Group Circuit feiert die Rennstrecke aus Indien Premiere. Spannend ist auch die Tatsache, dass mit QNet ein Sponsor aus der Network-Marketing-Branche in der glit- zernden Welt der Formel 1 vertreten ist. Im Abschlussrennen in Abu Dhabi wurde QNet offiziell als Sponsor vorgestellt und das Branding prangte auf dem Virgin-Racing-Boliden. Formel 1 ist Lifestyle und Network Marketing auch... Was ist Neu 2011? 136    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011
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    • Kolumne Torsten Will 138    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011
    • Wenn Sie durch Flyer, Anzeigen oder das Internet Ihr Team aufbauen, wurde Ihnen diese Frage bestimmt schon sehr häufig gestellt. Wie antworten Sie und wie geht es Ihnen, wenn Ihr Anrufer oder Interessent Ihnen diese Frage stellt? GRUNDSÄTZLICH GIBT ES ZWEI STRATEGIEN: 1. das Bekenntnis zur Branche oder 2. die Verleugnung der Branche! Welcher ist der bessere Weg? Wie halten es die Führungskräfte der Branche? Schaut man sich die Internetseiten, Landingpages, Anzeigen und Broschüren an, findet man nur sehr selten das offene Bekenntnis zur Branche. Irgendwie versuchen die meis- ten, das MLM, das Network-Marketing, den Strukturvertrieb usw. zu vermeiden. Warum? Nun, die Antwort ist ganz klar: Leider gibt es viel zu viele Menschen mit einer vorgefertigten Meinung über die Branche – entweder aufgrund eigener Erfahrungen, noch häufiger aber auf- grund der Erfahrungen dritter. Und da leider viele Menschen Ihre Ziele im MLM nicht erreicht haben, sind außerhalb der Branche mehr Menschen zu hören, die eher vorsichtig und verhalten dem Thema „Existenzgründung im MLM“ ge- genüberstehen. Um diesen vorgefertigten Meinungen entgegen zu wirken, versuchen Führungskräfte immer wieder gerne, durch Umschreibungen oder schlichte Lügen potenzielle Interessenten doch dazu zu bewegen, eine Infoveranstaltung oder ein Webinar zu besuchen. Gerne be- dient man sich auch des Erfolgsmodells „Franchising“, denn hierzu ist die Meinung der Allgemeinheit deutlich positiver. Oder man umschreibt sein Business mit einem Lizenzmodell, Affiliate-Programm, Online-Marketing usw. Es ist und bleibt in Wahrheit aber Network-Marketing. Uns allen muss klar sein: Solange wir nicht dazu stehen, was wir tun, wird man sicher immer die Frage stellen müssen, warum? Sind Sie stolz, im MLM tätig zu sein oder nicht? Können Sie diesen Stolz nicht auch nach außen tragen und über die Welle der Begeisterung andere anstecken? Beginnen wir doch endlich, diese Branche salonfähig zu machen. Das geht ganz einfach: Wir kümmern uns anständig um unsere neuen Partner, zeigen ihnen, wie sie stabile Kunden auf- bauen können, um dann im nächsten Schritt auch Geschäftspartner zu gewin- nen. Wir geben jedem neuen Partner eine ordentliche Ausbildung und legen es nicht nur darauf an, dass er seinen Dispo für den Einkauf von Produkten und Marketingmaterialien hergibt. Verantwortung heißt das Zauberwort. Nicht umsonst sind Sie ein Sponsor. Die Bedeutung des Wortes „Sponsoring“ scheint aber für viele nicht klar zu sein. Wenn ich heute jemanden im Sport spon- sere, dann bedeutet das, dass ich dem Athleten alles bereitstelle, was er oder sie braucht, um Höchstleistungen zu erbrin- gen. Habe ich einen Top-Sponsor, muss ich mich um nichts mehr kümmern, son- dern kann mich ganz auf meinen Sport und meinen Wettkampf konzentrieren. Sponsern belohnt meine Leistungen und meine Fähigkeiten. Im Network- Marketing sollte es genau so sein. Als Sponsoren haben wir die Verantwortung für unsere neuen Partner, sodass sie sich ganz auf ihre persönliche Höchstleistung konzentrieren können. Alles, was sie dazu brauchen, sollte von uns bereit- gestellt werden. Was würde passie- ren, wenn jeder von uns deutlich mehr Ist das Network- Marketing? Bekenntnis oder Verleugnung? 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    139
    • Menschen zum Erfolg führt? Genau, das Image der Branche wäre sofort ein anderes. Wir müssten als Folge weniger trommeln, könnten offener umgehen mit dem, was wir tun, und Menschen wür- den sich viel mehr für das, was wir tun, interessieren. Statt mit viel Druck nach außen zu kommunizieren, wie großar- tig die Unternehmen, Produkte und Verdienstpläne sind, würde es wahr- scheinlich einen Sog von Menschen ge- ben, die sich für das, was wir tun, inter- essieren. Klingt richtig gut? Aber vielleicht ist es auch nur ein Wunschtraum, denn viel- leicht geht es gar nicht darum, einige Menschen erfolgreich zu machen, son- dern nur viele in ein System zu integ- rieren, egal, ob sie dabei gewinnen oder verlieren? Lieber Fan des MLM, der Sie ja sind, sonst würden Sie wahrscheinlich diesen Artikel gar nicht lesen: Prüfen Sie, um was es wirklich geht. Zeigt man Ihnen, wie Sie eine stabile Kundenbasis aufbauen und so wirklich unabhängig werden? Oder geht es nur um den Aufbau neuer Teampartner, damit möglichst schnell Positionen erreicht werden, ohne dass Ihr Produkt je einen Kunden gese- hen hat? Stellen Sie sich vor, es gäbe McDonalds nur als Kantine der Angestellten? Außer den Angestellten würde niemand sonst dort hingehen. Oder Coca-Cola würde nur von Coca-Cola-Mitarbeitern getrun- ken, bei Apple würden nur Mitarbeiter von Apple ein iPhone kaufen. Bestimmt denken Sie: Das geht ja gar nicht. Genau, und deshalb ist der Kunde die entschei- dende Komponente, ob Sie zu Ihrem MLM-Geschäft stehen können oder nicht. Haben Sie keine Kunden, ist Ihr Geschäft auf Dauer für viele Ihrer Partner eine Blase. Haben Sie welche, dann kön- nen Sie eine Masse an Erfolgsstorys ver- breiten und bewerben. Ja, wahre Erfolgsstorys schreiben sich nur über die Masse an Kunden! Masse an Kunden, an Verbrauchern, an Menschen, die das Produkt lieben, nicht, weil sie da- mit Geld verdienen, sondern weil sie den Produktnutzen schätzen und nicht mehr missen wollen. Das Network-Marketing ist ein Weg, ge- nau das alles zu vereinen! Deswegen sei- en Sie stolz darauf, Teil dieser Industrie zu sein und erzählen Sie vielen davon, am besten dadurch, dass Sie mit Ihren Partnern den Unterschied vorleben. Bestimmt wollen Sie jetzt aber noch wissen, wie ich die Eingangsfrage dieses Artikels beantworte. Fragen Sie mich doch bei Gelegenheit einmal. Maximalen Erfolg wünscht Ihnen Ihr Torsten Will Seit 1994 inspiriert Torsten Will als Erfolgstrainer, Karriere-Coach, Keynote- Speaker und Autor Zehntausende Teilnehmer.ProminentePersönlichkeiten, darunter Politiker, TV-Moderatoren, Musiker und Spitzensportler, sogar Olympiasieger besuchen seine Seminare für ihren dauerhaften Spitzenzustand. Führungskräfte und Mitarbeiter inter- nationaler Konzerne und Organisationen nutzen sein Expertenwissen für Motivation, Kommunikation und Erfolg. Torsten Will: Unternehmer + Berater = Erfolgsgarant! Torsten Will startete bereits im Alter von 18 Jahren als Unternehmer. In weniger als drei Jahren gelang es ihm, neben Abitur und Zivildienst ohne Berufsausbildung oder Studium, in 19 Ländern ein Unternehmensnetzwerk mit Millionenumsätzen zu etablie- ren. Die Inhalte seiner Vorträge und Beratungen stammen daher aus der Praxis und sind für jeden Teilnehmer sofort erfolgreich anwendbar. Das Wirtschaftsmagazin DMEuro emp- fiehltTorstenWillalseinenderdreibesten Smart-Coaches Deutschlands, der laut Umfragen von Business For Home auch in den USA als einer der erfolgreichsten Trainer zum Thema Karriere-Coaching und Erfolgstraining bekannt ist. Er ist als renommierter Sprecher in das Deutsche Rednerlexikon aufgenom- men. In nur zehn Jahren nahmen über 250.000 Menschen in 19 Ländern an Veranstaltungen mit Torsten Will teil. Im Jahr 2010 haben über 45.000 Zuhörer die Mp3s und Podcasts von Torsten Will für ihren Erfolg genutzt. 140    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011
    • 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    141 Internationaler Autor und inspirierender Redner zu den Themen Motivation und Führungsqualitäten. Die Koryphäe auf dem Gebiet der Persönlichkeitsentwicklung. „Niemand muss Ihnen die Erlaubnis geben, großartig zu sein. Sie halten diese Macht in Händen.“ Kevin Abdulrahman Wenn Sie auf der Suche nach einem engagierten Red- ner sind, der eine Verbindung zu den Menschen von heute aufbaut, dann werden Sie den Mann, der Mil- lionen inspiriert, auf Ihrer nächsten Veranstaltung nicht missen wollen. Buchen Sie Kevin Abdulrahman für Ihre nächste Unternehmens- oder Organisations- konferenz, indem Sie sein Management über folgende Website kontaktieren: www.KevinAbdulrahman.com
    • KOLUMNE ALEXANDER PLATHWarum die meisten Networker auf Facebook versagen ... oder was macht einen Experten aus? (Teil 1) Ein starker ERSTER EINDRUCK be- ginnt in den Social Media: Lange bevor man Sie persönlich kennenlernt, haben Sie meist online bereits einen ersten Eindruck hinterlassen ... doch welchen? In der letzten Ausgabe haben wir über die Erfolgsformel für 2011 gesprochen, erinnern Sie sich? 10 % Ihres Erfolges sind Kompetenz und Fachwissen, 30 % Ihr Auftreten und 60 % Ihres Erfolges macht Ihre Be- kanntheit aus. Und wir hatten bereits festgestellt: Nicht was Sie können zählt, sondern was Ihre Kunden, Ihr Chef, Ihre Kolle- gen, Ihre Freunde etc. glauben, das Sie können – also, wofür Sie bekannt sind... Ihre Bekanntheit ist die Summe aus der Wahrnehmung anderer Menschen und dessen, was diese Menschen dann an andere weitergeben. Oder wie es in ei- nem Zitat von Thomas Power so schön heißt: „Networking ist das, was andere über Sie sagen, wenn Sie nicht dabei sind.“ Und Networking ist nicht ande- res, als Ihr Bekanntheitsgrad und Ihr Expertenstatus – eben genau die ge- nannten 60 % des Erfolges! Aus meiner Seminar- und Coaching-Pra- xis mit Tausenden von Kunden weiß ich, dass die weitaus größte Zahl der Men- schen beim dem Wort „Expertenstatus“ erst einmal zusammenzuckt und dann sofort behauptet: „Ich bin kein Experte!“ Gerade in unserem auf Bescheidenheit getrimmten deutschen Sprachraum. Lassen Sie mich damit gleich aufräu- men: SIE sind garantiert Experte für etwas! Denn erstens ist zum Beispiel selbst die größte „Couch Potatoe“ ein Experte fürs Faulenzen und zweitens heißt Experte nicht, der Beste welt- weit zu sein – ganz im Gegenteil. Kennen Sie das Sprichwort „Im Land der Blinden ist der Einäugige König“? Genau das macht einen Experten aus: Dass die Menschen um ihn herum wahr- nehmen, dass er etwas besser kann als der Rest von ihnen. Und auf einmal ist es gar nicht mehr so schwer, ein Experte zu sein. Und selbstverständlich können Sie in mehreren Bereichen Experte sein, zum Beispiel in Ihrem Beruf oder Ihrem Sport und zuhause sind Sie vielleicht „der beste Pastakoch nördlich der Alpen“. Doch Vorsicht, Experte heißt „Spezia- lisierung“ und dass Ihre Mitmenschen von Ihnen glauben, dass Sie etwas ganz besonders gut können. Also können Sie durchaus mehrere „Expertenhüte“ in un- terschiedlichen Lebensbereichen aufha- ben, pro Bereich empfehle ich Ihnen je- doch die Spezialisierung auf eine Sache, für die Sie als Experte gelten wollen. Ein Experte ist wie das Licht eines Lasers: Durch die Bündelung können Sie ein- drucksvoll damit schneiden, ungebündelt ist es nur eine von Millionen Lichtquellen. Und weil niemand einen Laser einset- zen würde, wenn er nicht wüsste, was dieser kann, geht es darum, dass Sie sich einen Expertenstatus aufbauen. Und die schlechte Nachricht gleich vor- weg: Das ist Arbeit und braucht Zeit, so wie der Aufbau eines guten Vertrieb- steams auch. Doch genauso, wie sich der langfristige Aufbau Ihres Teams lohnt, lohnt sich auch der Aufbau Ih- 142    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011
    • res Expertenstatus, denn dieser ist für Sie bares Geld wert. Einige von Ihnen wissen vielleicht noch, wer Paul Neal „Red“ Adaire ist. Er war DER Experte für das Löschen brennender Ölquel- len und Gasfelder und konnte weltweit jeden Preis dafür verlangen, wenn ein solches Feuer zu löschen war. Warum? Weil jeder ihn für den einzig Fähigen auf diesem Gebiet hielt. Sehen Sie: EXPERTENSTATUS = BARES GELD. Wäre er so erfolgreich gewesen, wenn er sich auf das Löschen aller Arten von Brän- den, vom Küchenfeuer bis zum Wald- brand, eingelassen hätte? Wohl kaum. Sehen Sie, ich kenne viele Trainerkolle- gen, die einfach alles trainieren können: von Führungsqualitäten über Verkauf und Rhetorik bis hin zu Buchhaltung und Controlling. Vielleicht können sie das ja wirklich, nur als Experte werden sie wohl nie angesehen werden. Und warum habe ich das Markenzeichen „Alexander Plath ist der Top-Experte für den ersten Eindruck, für souveränes, sympathisches Auftreten und kompeten- te Wirkung“ bekommen? Weil ich mich von Anfang an darauf konzentriert habe, Menschen für ein souveränes, sympa- thisches Auftreten und eine kompetente Wirkung zu trainieren – eben für einen starken ersten Eindruck. Nicht mehr und auch nicht weniger. Natürlich hat es ein paar Jahre ge- dauert, bis dies die Wahrnehmung meiner Mitmenschen war. Doch jetzt ist es ein Alleinstellungsmerkmal, ein Expertenstatus. Warum ich das er- „Networking ist das, was andere über Sie sagen, wenn Sie nicht dabei sind.“ zähle? Weil ich Ihnen zeigen möchte, dass ich nichts trainiere, das ich nicht schon selbst gemacht habe. Ich kann das „Ja, aber“ förmlich hören: „Ja, aber wie soll ich als Networker mit einem festen Produktsortiment, das ich nicht beeinflusse, und einer festen Ge- schäftsstrategie meines Partnerunter- nehmens, die ich nicht beeinflusse, nun einen Expertenstatus erlangen? Wie soll ich einzigartig sein, wenn es Tausende gibt, die dasselbe verkaufen wie ich? Und wie nutze ich dafür Facebook und die Social Media sinnvoll?“ Das erfahren Sie in Teil 2, im nächsten Obtainer! Bis dahin definieren Sie bitte für sich schon einmal ganz klar, wofür SIE Experte sein wollen. Nicht so ein- fach? Vielleicht, aber es lohnt sich! Bis zum nächsten Mal Ihr Alexander Plath 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    143
    • Kolumne„Leadership“ 144    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011
    • Liebe Leserin, lieber Leser, vor einigen Ausgaben haben Sie im Rahmen dieser Kolumne einen Artikel gelesen, in welchem Sie ein System von mir erlernt haben, wie auch Sie als Führungskraft mit Ihrer Zeit so umgehen, dass Sie in der Lage sind, Ihr Tagesgeschäft in 4 Stunden zu erledigen. Dadurch haben Sie dann automatisch mehr Zeit für das, was der Kern Ihrer Arbeit sein sollte: IHRE MITARBEITER (UND ANDERE MENSCHEN) ZU FÜHREN. Nun, es ist schon eigenartig, wie das Leben so spielt, denn kaum haben wir über dieses Thema geredet, so wurde mein System auf eine harte Probe gestellt. Auslöser war ein Unfall, der eine erhebliche Verletzung meines rechten Oberschenkels nach sich zog und infolge dessen ich nicht mehr in der Lage war, die üblichen Routinen und Vorgehensweisen zu verfol- gen. Unfähig zu sitzen, nicht in der Lage, mich fortzubewegen, an Krücken gebunden und gezwungenermaßen bettlägerig, hatte ich in den letzten 4 Wochen viel Zeit nachzudenken. Und dies, nachzudenken, möchte ich in der heutigen und der kommenden März-Ausgabe gemeinsam mit Ihnen tun. Mein Tipp: Nehmen Sie sich direkt ein Blatt Papier zur Hand oder schalten Sie Ihren Computer an und machen Sie sich Notizen, während Sie diesen Artikel lesen. Das Leben besteht vor allem aus Routinen und Mustern. Je- den Tag, an dem wir handeln und leben, machen sie den größ- ten Teil unseres Lebens aus. Viele Menschen leben nach ei- nem sozial akzeptierten Muster, das Sicherheit gibt, während sich ihr Leben täglich nach dem gleichen Schema abspielt. Dabei träumen diese Menschen meist von Möglichkeiten zu entkommen. Das beste Beispiel ist der Lotto-Jackpot, der im- mer wieder viele Menschen davon träumen lässt, all ihre Sor- gen auf einen Schlag loszuwerden. Doch stimmt das? Recht früh in meinem Leben (beruflich wie auch privat) wur- de ich mit Situationen konfrontiert, die mich dazu brachten, das System, in dem ich lebte, infrage zu stellen und ich entwi- ckelte eine Abneigung gegen jede Form von Routinen. Ich sah sie als den Feind des Abenteuers und eines spon- tanen Lebens. Doch ich habe auch festgestellt, dass Routi- nen glücklich machen können. Im Laufe der Zeit erkannte ich, dass die täglichen Ereignisse, die in der konventionellen Sichtweise als „normal“ einzuordnen sind, oft außergewöhn- lich sind, wenn wir sie richtig betrachten. Ich habe entdeckt, dass, selbst wenn Sie derzeit nicht genau dort sind, wo Sie sein möchten, dies nicht bedeutet, dass das Leben jetzt nicht schön oder angenehm ist. Und das Beste daran ist, Sie müssen gar nicht viel unternehmen, um es schöner zu machen. Es ist bereits schön. Alles, was Sie tun müssen, ist, Ihre Augen zu öffnen. Nun, was kann schön daran sein, wenn man sich eine er- hebliche Verletzung zugezogen hat, die einen davon ab- hält, sich normal zu bewegen, es unmöglich macht, 80 % seines normalen Alltags zu bestreiten und die einen auch noch davon abhält, bereits gebuchte Reisen und Auftritte im Ausland durchzuführen? SEHEN SIE DIE DINGE ANDERS Wir sind ständig umgeben von besonderen Situationen, aber wir erkennen sie nicht, weil sie uns zu „normal“ erscheinen. Nehmen wir einmal eine so selbstverständliche Sache, wie den Gang zur Toilette und die damit verbundene „Sitzung“, die meist als nichts Besonderes erachtet wird. Nun ja, zumin- dest so lange, bis Ihnen so etwas passiert wie mir und sie nicht mehr sitzen können und versuchen müssen, in den verrück- testen Verrenkungen diese „Selbstverständlichkeit“ zu erledi- gen. Mehr Details erspare ich Ihnen an dieser Stelle. Oder haben Sie schon einmal daran gedacht, wie viele ver- schiedene Prozesse organisiert werden müssen, einfach nur um Ihnen die Erfahrung zu ermöglichen, die Sie im Moment machen? All die kleinen Selbstverständlichkeiten, die Sie und Wie gehen Sie oder Ihre Mitarbeiter mit Schicksalsschlägen um? 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    145
    • diese Schönheit in jedem Moment umgibt, erfordert einfach einen etwas anderen Blickwinkel von uns. Und damit befin- den wir uns direkt auf der 4. und 5. Entwicklungsebene der nachhaltigen Lebensveränderung – einer „Neuen Sicht der Welt“ und einer „Neuen Sicht unserer eigenen Person“. LANGEWEILE? Langeweile durch Routine ist letzten Endes eine Schöpfung des Geistes, die genährt wird durch den andauernden Kon- sum und das System, in dem wir leben. In der Realität gibt es an sich keine ordentlichen oder außerordentlichen Momente. Schönheit gibt es überall. Wenn Sie dies wirklich erkennen und verstehen, können Sie in jedem Objekt und Moment um Sie herum Schönheit finden. Sie werden Schönheit beim län- geren und genaueren Betrachten eines Steines finden, ebenso wenn Sie einer Ameise bei ihrer Arbeit genau zusehen. andere getan haben, damit Sie jetzt über den vorangegange- nen Absatz schmunzeln können? Stellen Sie sich einmal vor, wenn jeder dieser selbstverständlichen Schritte eine bewusste Entscheidung und damit mit einer bewussten Anstrengung verbunden wäre? Stellen Sie sich vor, Sie müssten bewusst über jeden Atemzug nachdenken? Sie müssen es nicht, es pas- siert einfach. Ist das nicht erstaunlich? Nun multiplizieren Sie all diese Selbstverständlichkeiten mit dem Faktor eine Billion. Jeder Atemzug, jede Bewegung und jede Bedingung, die Ihnen die Möglichkeit gibt, jetzt zu leben, ist ein Wunder. Doch wir merken es meist erst dann, wenn wir durch Schicksalsschläge daran erinnert werden. Der Alltag überflutet uns mit immer neuen Anforderungen und unseren To-do-Listen. Oder wir sind gefangen im Drama der nicht wirklich wichtigen Dinge. Die Erkenntnis, dass uns „Alles, was Sie tun müssen, ist, Ihre Augen zu öffnen.“ 146    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011
    • Ein paar leichte Veränderungen in Ihrer Betrachtungsweise, die stattfinden können (denn Sie haben wie immer im Leben die Wahl), und schon können Sie einen Zustand ständigen Be- wusstseins erleben. Es gelingt den Menschen, nur einen kleinen Augenblick der Schönheit des Lebens einzufangen, bis die Mono- tonie der Routinen sie wieder gefangen nimmt. Wir verlieren die Achtsamkeit. In dem Artikel, in welchem wir über die Änderung Ihrer Betrach- tungsweise des Faktors Zeit gesprochen haben, haben Sie gese- hen, dass der Wechsel der Perspektive in Bezug auf Arbeitszeit und Arbeitsvolumen Sie in die Lage versetzt, erhebliche Verände- rungen in Ihrem beruflichen Alltag umzusetzen. Bedingt durch meinen Unfall und die daraus resultierenden Folgen, bin ich „gezwungen“, meine Zeit und meinen Umgang damit zu überdenken. Da ich zusätzlich auch noch in meinen Bewegungsmöglichkeiten und meiner Leistungsfähigkeit einge- schränkt bin, musste ich meine eigene Achtsamkeit wachrütteln und mir andere Fragen stellen. Natürlich wäre es leicht gewesen zu sagen: „Okay, ich bin verletzt und ich kann nicht arbeiten, also finde ich mich damit ab.“ Doch ist es das, was mein Leben ausmacht? Rufe ich zum Ignorieren des Heilungs- und Schonungsprozesses auf? NEIN. Vielmehr sehe ich die Schönheit und Gelegenheit, die mir das Le- ben in dieser Situation gibt: Am eigenen Körper die Kraft der Hei- lung verfolgen zu können und zu beobachten, welche massiven Verletzungen der Körper zu heilen vermag und gleichzeitig die Freiheit meines Denkens zu nutzen, um der „Entweder/Oder“- Frage zu entkommen und auch hier die Schönheit zu entdecken. Durch die oben beschriebenen Handicaps habe ich in den letzten Wochen beobachtet, wann mein Körper mir gestattete zu arbei- ten und wann er Ruhe benötigte. Bedingt durch das viele Liegen hat sich nämlich mein Wach- und Schlafzyklus erheblich ver- schoben. Eine Vielzahl von Arztterminen und die darauf folgende Erschöpfung zwangen mich ebenfalls dazu, meinen Tagesablauf erheblich zu verändern und damit auch meine Art zu arbeiten. Nachfolgend habe ich Ihnen meine drei wichtigsten Erkenntnisse zusammengefasst und wie ich diese in meinem Alltag umgesetzt habe. 1. ERKENNTNIS: ÜBEN SIE SICH IM ZUHÖREN Eines der größten Hindernisse auf unserem Entwicklungsweg, alle außergewöhnlichen Momente des Lebens wahrzunehmen, ist, dass wir oft aufhören zuzuhören. Wir sind zu sehr damit be- schäftigt, andauernd mit uns selbst zu reden (innerer Dialog). Wenn wir die ganze Zeit nachdenken (also mit uns selbst reden), leben wir in einer Welt voll von Symbolen. Das, was wir „unsere eigene Realität“ nennen, ist eine Welt der selbstgeschaffenen Ab- straktionen der Wirklichkeit; Worte, die beschreiben, bezeichnen und die Dinge kategorisieren. Dies kann ein wunderbares Inst- rument für die Kommunikation miteinander sein, aber es kann auch ein Fluch werden, wenn es außer Kontrolle gerät. Wenn wir immer nur denken, laufen wir Gefahr, die Verbindung mit der Realität zu verlieren. Um eine Intimität mit dem Leben zu erfahren, ist es wichtig zu lernen, seine Betrachtungsweise zu öff- nen und richtig zuzuhören. Stellen Sie sich vor, jedes Mal, wenn Sie mit jemandem interagieren, wären Sie die einzige Person, die spricht. Es würde keine Kommunikation zustande kommen, weil die andere Person nie eine Chance bekommen würde zu spre- chen. Nach dem gleichen Prinzip funktioniert die Kommunika- tion mit dem Leben. Statt sich die ganze Zeit in seinen eigenen Gedanken und seinem inneren Dialog zu verlieren, können Sie auch Ihr Lebenstem- po verlangsamen und einmal zuhören, was Ihnen die Welt um Sie herum sagen möchte. Fokussieren Sie sich auf das Zuhören. Wenn Sie feststellen, dass Sie mit Ihren Gedanken abschweifen, dann rücken Sie den Fokus sanft wieder zurecht und konzentrie- ren Sie sich aufs Zuhören. Durch diese erste Erkenntnis gelang es mir innerhalb weniger Tage, darauf zu hören, was mein Körper mir durch den veränder- ten Schlafrhythmus, durch die veränderte Leistungsfähigkeit und durch die Heilungsphasen sagen wollte. So lernte ich zum Bei- spiel, dass ich durch diese Veränderungen in der Zeit von 01:00 bis 05:00 Uhr morgens am produktivsten bin und in dieser Zeit in der Lage bin, meine Artikel und Publikationen zu verfassen. Dieser Artikel entsteht gerade in dieser Zeit. Auch lernte ich, dass mein Körper es mir dankte, wenn ich mein Bein in einer bestimmten Position lagern konnte und mit einem lustig anmutenden Konstrukt in der Lage war, halb liegend, halb sitzend, ohne das verletzte Bein zu belasten, schreiben zu können. Durch dieses bewusste Beachten der Bedürfnisse meines Körpers und der Dinge, die den Heilungsprozess förderten, entdeckte ich auch, dass sich die Kombination aus drei Tassen Yerba Mate Tee (einer speziellen Teesorte aus Lateinamerika) und einem Liter stillen Wassers hervorragend auf meine Konzentrationsfä- higkeit auswirkt und das Wohlbefinden erheblich unter- stützt. 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    147
    • Von allein wäre ich nie auf die Idee gekommen, dass ich in der genannten Zeit auch nur annähernd produktiv sein kann. Dadurch gelingt es mir tagsüber, meine restliche anfallende Arbeit in anderen Zeitblöcken zu organisieren, wobei ich fast 90 % meiner Arbeit in der oben genannten Zeit abwickeln und den Rest des Tages wirklich ausruhen kann, um mich auf die Dinge zu konzentrieren, die den Heilungsprozess fördern, und um all die anderen Termine bei Ärzten etc. wahrzunehmen. In der kommenden Frage der Woche werden wir uns mit den nächsten Erkenntnissen beschäftigen und wie sich diese in den Alltag integrieren lassen können. EINE ÜBUNG Führen Sie doch einmal folgenden Versuch durch: Setzen Sie sich in den nächsten Tagen einmal auf eine Park- bank oder auf den Rasen und nehmen Sie sich einen Stein zur Hand. Betrachten Sie diesen Stein einmal für mindes- tens 20 Minuten ganz genau und achten Sie darauf, welche Kleinigkeiten Ihnen auffallen und wie sich Ihre Wahrneh- mung des Steins in dieser Zeit verändert. Bewusster Leben und achtsamer mit sich selbst umzugehen, ist eine der Er- kenntnisse, die Sie in der ersten Ausgabe zu diesem Thema erfahren haben. Die Übung mit dem Stein, hilft Ihnen da- bei zu erkennen, wie viel Schönheit Ihnen verborgen bleibt, nur weil Sie gehetzt und schnell durch Ihr Leben eilen. Eine Geschwindigkeit, die Ihnen von äußeren Umständen oft aufgezwungen wird und die Sie sich manchmal auch ein- fach selbst aufzwingen. Begleiten Sie mich nun ein Stück weiter auf dieser Reise und betrachten wir nun die weiteren Erkenntnisse, die ich aus meinem Schicksalsschlag für mich gewonnen habe. 2. NICHT SCHNELL (VOR-)URTEILEN Haben Sie jemals bemerkt, dass wenn Sie über andere Menschen urteilen, dies Sie selbst sofort in eine negative Grundstimmung versetzt? Normalerweise urteilen Sie über andere Menschen, weil die Art und Weise, wie diese Menschen leben, sich nicht konform verhält zu der Art und Weise, wie Sie selbst leben oder sich in bestimmten Lebenssituationen verhalten würden. Dabei ist es wichtig zu verstehen, dass die Werte eines jeden Menschen in- 148    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011
    • sodass Sie die Dinge so sehen und erkennen können, wie sie wirklich sind und nicht wie Sie Ihrem (Vor-)Urteil gemäß zu sein haben? ● Können Sie aufhören, sich dagegen zu wehren, inneres Glück zu finden und stattdessen mit sich selbst ins Reine kommen? Wenn Sie nun nach Maßnahmen suchen, Ihr Leben zu ver- ändern, dann möchte ich Ihnen gerne einige Tipps und An- regungen dafür geben – in der nächsten Ausgabe des OBTAI- NER. Die außergewöhnliche Zeit der Ruhe für mich, die durch meine Verletzung zwangsweise eingetreten ist, hat mir viele neue und alte Gedanken geschenkt, die ich lange verdrängt hatte. Aber mehr dazu im nächsten Monat. Herzlichst Ihr Coach Nuno F. Assis dividuell sind und dass gerade dieser Unterschied das Leben so interessant macht. Und natürlich gibt es in unserer west- lichen Kultur sicher eine ganze Reihe von (Vor-)Urteilen, die gerechtfertigt sind (interessantes Wort: ge-RECHT-FERTIGT – Wieso muss man sich sein Recht fertigen?), doch gleichzei- tig gibt es eine Fülle von (Vor-)Urteilen, die es letztlich gar nicht wert sind, gefällt zu werden. Denken Sie daran: Mitgefühl und Verständnis sind die bes- seren Vehikel für Wandel und Veränderung als (Vor-)Urteile. Das nächste Mal, wenn Sie sich dabei ertappen, dass Sie im Be- griff sind, sich über jemanden ein (Vor-)Urteil zu bilden, versu- chen Sie sich doch einmal in Verständnis und Mitgefühl – oder versuchen Sie, sich gar kein (Vor-)Urteil zu bilden und lassen den Anderen sein Leben bestreiten, wie er es für richtig hält. Verwenden Sie stattdessen Ihren Impuls, „über jemanden ein (Vor-)Urteil zu fällen“, als eine Erinnerung für sich, mehr Ver- ständnis und Mitgefühl zu entwickeln. Auf diese Weise werden Sie Ihre negative Grundstimmung schneller in inneren Frieden verwandeln, was letztlich Ihren eigenen Körper weniger vergiftet. Ist Ihnen bewusst, dass wahre Schönheit im Leben nur durch einen Zustand inneren Friedens mit sich selbst und der Umwelt erfahren werden kann und nicht über einen Zustand des stän- digen (Vorver-)Urteilens anderer? Und ja, „nicht (vor-)urteilen“ bedeutet auch, aufzuhören zu jammern und zu lamentieren 3. ÖFFNEN SIE IHR HERZ FÜR DIE SCHÖNHEIT DES LEBENS Wenn Sie ähnlich veranlagt sind wie die meisten Menschen in unserer westlichen Kultur, so verwenden Sie Ihre linke Gehirn- hälfte mehr als die rechte. Dies führt Sie beim Lesen und Nach- denken über diese „Frage der Woche“ und die Erkenntnisse da- raus automatisch zu der Frage: „Okay, das klingt ja alles ganz schön, aber wie genau öffne ich denn nun mein Herz?“ Die Antwort zur Öffnung Ihres Herzens liegt in der Antwort auf folgende Fragen: ● Inwieweit sind Sie bereit, sich selbst und das Leben, so wie es ist, anzunehmen und zu akzeptieren? ● Sind Sie in der Lage, sich selbst und anderen zu vergeben? ● Können Sie Ihren inneren (zum größten Teil anerzoge- nen) Widerstand gegen den Fluss des Lebens und den Fluss der Umstände wirklich aufgeben und loslassen, 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    149
    • Kolumne von Dany Szasz150    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011
    • Ich verbrachte neulich ein paar Tage in Italien, weil ich als Gastrednerin dorthin eingeladen war. Ich bin sehr froh darüber, dass ich die Einladung angenom- men hatte, weil ich mich wieder daran erinnert habe, was ich zum einen an den Südländern so gerne mag und zum anderen wie wertvoll und wichtig nicht nur Träumen ist, sondern auch seinen Träumen zu folgen. Manchmal, während man sein Geschäft Tag für Tag aufbaut und stets bemüht ist, sein Bestes zu geben, um jeden Tag wie- der voller Kraft zu beginnen, kann es passieren, dass man ver- gisst, wofür man das Ganze überhaupt macht. Man arbeitet so vor sich hin, ist bemüht, alles richtig zu ma- chen und mehr zu erreichen. Irgendwann weiß man vielleicht nicht mehr genau, wofür man etwas tut, oder hat keine genaue Vorstellung davon, wie lange man so weitermachen möchte. Das ist nicht außergewöhnlich und geschieht im normalen Arbeitsleben ebenfalls. Als Angestellter arbeitet man auch vor sich hin, manchmal über 40 Jahre lang, und außer seinem Jahresurlaub weiß man vielleicht auch nicht so genau, wofür man das Ganze eigentlich tut. Sicher, man kauft ein Haus oder ein Auto. Man arbeitet, um die Raten dafür zu bezahlen oder dafür, dass man den Kin- dern eine gute Ausbildung ermöglichen kann, die man viel- leicht selbst nicht hatte. Aber abgesehen von den Rechnun- gen, die bezahlt werden müssen, wissen wir manchmal nicht so genau, warum wir eigentlich arbeiten. Nun haben wir ja durch das MLM die Chance, unser Leben ein weniganderszugestalten.WirhabentheoretischdieMöglichkeit, ein paar Jahre lang richtig hart zu arbeiten, um dann ein Leben nach unseren Vorstellungen zu führen und ein passives Einkom- men zu genießen – vorausgesetzt, dass man während des Aufbaus die notwendigen Schritte konsequent umsetzt. Das bedeutet, wir haben die einmalige Gelegenheit, wenn wir nicht gerade reich geboren wurden, eine Bank ausrau- ben wollen, geerbt oder im Lotto gewonnen haben, tatsäch- lich unsere Träume zu leben. Nebenbei: Um unsere Träume zu leben, braucht es oftmals keine Millionen!!! Anfangs erliegt man vielleicht dieser Illu- sion, doch kann ich Dir sagen: Es stimmt nicht, es sei denn, Du bist darauf aus, ein eigenes Flugzeug zu besitzen, in Monte Carlo zu leben oder Ähnliches. Als ich vor etwa 15 Jahren im MLM anfing, glaubte ich auch, ich müsse Einkommensmillionärin sein, um mir alles leisten zu können, wovon ich träumte. Und als ich anfing, gutes Geld zu verdienen und ein Jahreseinkommen von über 250.000,- Euro zu erwirtschaften (was ja eigentlich nicht sooo schlecht ist), verglich ich mich ständig mit den Multis, kam mir dabei recht arm vor und sah nur, was die sich leisten konnten, anstatt zu schauen, was ich mir evtl. an Träumen hätte erfüllen können. Aber so lernen wir und reifen – oder auch nicht. ;-) Als ich ei- nige Jahre später durch verschiedene Umstände einen Groß- teil von dem verlor, was ich mir aufgebaut hatte, wurde mir bewusst, an welchen Stellen ich hätte anders handeln können. Ich versprach mir selbst, sollte ich es erneut schaffen, mir et- was Ähnliches aufzubauen, würde ich anders vorgehen. Das Universum hört sehr genau zu, wenn Du etwas sagst, besonders wenn Du etwas versprichst. Und so bekam ich meine 2. Chance. Ich machte mir kürzlich eine Liste mit Träumen, die ich noch habe und die sich noch nicht erfüllt haben. Ich muss vor- ab sagen, dass ich sehr gesegnet bin und sagen kann, dass ZUM TRÄUMEN braucht es MUT 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    151
    • sich sehr vieles von dem, was ich wollte, bereits erfüllt hat – sogar einiges mehr als das. Dafür bin ich sehr dankbar. Ich selbst mache solche Listen seit etwa 14 Jahren immer wieder einmal. Für manche klingt es vielleicht abgedroschen, aber mir hilft es immer wieder sehr, meinen Fokus zu behalten und falls nötig neu auszurichten. Wenn Du Dir also selbst so eine Liste machst, dann nimm Dir dafür etwas Zeit, versuche allein mit Dir zu sein und mache sie vor folgendem Hintergrund: Was würdest Du unbedingt noch machen bzw. erle- ben wollen, solltest Du nur noch wenige Monate zu leben haben und dabei tun zu können, was DU willst? Stell Dir dabei vor, dass Du wirklich nur noch 6 Monate zu leben hättest. Wenn Du das getan hast, dann überprüfe die Intensität jedes Traumes bzw. Wunsches und vergebe eine Punktzahl, z. B. 10 für sehr stark und 1 für sehr schwach. Wie überprüft man nun die Intensität? Stelle Dir jeden Wunsch möglichst bildlich und ganz intensiv vor und versuche zu fühlen, was Du bei dem Gedanken daran ver- spürst.FürdenWunsch,beidemDeinHerzvorFreudeamlautes- ten „Ja“ schreit, vergibst Du eine 10. Bei dem Gedanken oder Bild, bei dem Du am wenigsten Freude verspürst, vergibst Du eine 1. Unterscheide zwischen Verstand und Herz! Als ich vor vielen Jahren meine Liste machte, erkannte ich ziemlich genau, welche Wünsche von Herzen kamen und wel- che nur „Verstandeswünsche“ waren. Die Herzenswünsche sind nicht kompliziert. Kom- pliziert denkt oft nur unser Verstand. Jedes Mal wenn ich irgendwo etwas Kompliziertes lese, weiß ich, dass dort meistens viel Verstand am Werke war. Das Herz ist nicht kompliziert. Wir haben nur verlernt, es zu verstehen, da den ganzen langen Tag ausschließlich unser Verstand ge- fragt ist. Und auch das ist okay, weil sich jeder von uns auf einem anderen Entwicklungslevel befindet und für jeden von uns etwas anderes zurzeit wichtig ist. Ich verurteile es also nicht. Doch für Deine Traumliste kannst Du Deinem Verstand eine Pause gönnen. Schick ihn für zwei Stunden in den Urlaub. ;-) Er kann es brauchen. Wenn Du also Deine Liste machst, dann versuche, genau zu er- kennen, welche Wünsche Dich wirklich am tiefsten berühren. Dann weißt Du: Das sind die echtesten. Die anderen nimmst Du auch mit, aber Du weißt nun, welchen Deine Priorität gilt. Als ich meine letzte Liste machte, kamen etwa 15 Träume zum Vorschein. Einen will ich schon seit etwa 17 Jahren wahrmachen und habe es bisher noch nicht geschafft. Was aber noch viel interessanter ist, ist die Tatsache, dass ge- nau diese eine Sache mich beispielsweise nur etwa ein paar Stunden Zeit und circa 40,- Euro kosten würde. Vierzig Euro und ein paar Stunden Zeit…? Okay, ihr seid neugierig, ich weiß. Ich verrate es euch. Etwa seit meinem 18. Lebensjahr, seitdem ich weiß, dass es Planetarien gibt und was da geschieht, möchte ich unbedingt einmal eines besuchen. Ich liebe die Sterne und Astronomie ist so etwas wie ein kleines Hobby von mir. Na ja, was soll ich sagen…? Ich war noch nie in einem Planetarium. Aber es ist nun endlich fest ein- geplant. Ich muss dafür nur etwa 100 km fahren. Zwei weitere Träume kosten gar kein Geld, interessanter- weise sind sie die intensivsten bei mir und ich habe sie mit einer 10 benotet. Ein weiterer Traum kostet nur etwa 20,- Euro. :-D Unglaublich, oder ? Meine Träume, die mehr Geld kosten würden, kamen interes- santerweise erst ab Platz 5. Mehr sage ich dazu nicht. ;-) Wenn Du also träumst, dann träume richtig. Erlaube Deinen Träumen, in Dir aufzusteigen. Denke nicht: Ach, das geht nicht, weil… Nein, träume einmal richtig. Und dann, wenn Du wirk- lich weißt, wohin Dein Herz will, dann geh kleine Schritte in diese Richtung. Erwarte kein Erdbeben, vor allem nicht, wenn Du lange nicht auf Dein Herz gehört hast, denn dann wird es eher sehr leise sein, kaum wahrnehmbar. Folge einfach dem, was Dir Freude bereitet. Es kann sein, dass es zunächst einfach eine Tasse Tee/Cappuccino auf einer Terrasse mit Seeblick ist. Folge dem, denn wenn Du das tust, kann es sein, dass daraus der nächste Impuls folgt und aus diesem der nächste. Wir alle haben unseren Alltag – ob im Fulltime-MLM oder als Ange- stellter und Part-Time-Networker, es ist völlig egal. Wir geben in unserem Job unser Bestes, um unsere Ziele zu erreichen und das ist auch gut so. Doch ist es extrem wichtig, immer wieder Möglichkeiten zu schaffen, um unseren Träumen zu folgen. Ich spreche nicht davon, ewig nur an Dir selbst zu arbeiten. Auch das kann zu einer Falle werden, um nicht Deinem Herzen zu folgen. Ich weiß, wovon ich rede. Du denkst dann, dass Du noch nicht soweit bist, denn zuerst musst Du noch dies und dann das erledigen. An Dir selbst zu arbeiten, bringt Dich auf der Wis- sensebene weiter, was jedoch für den Ausgleich fehlt, ist die Erfahrung. Wissen ohne Erfahrung ist nutzlos! Und zwar 152    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011
    • in jeglicher Hinsicht. Es bringt also gar nichts, dieses eine Buch zu lesen (egal um welches Thema es sich handelt), dann noch die- ses, dann ein Seminar zu besuchen und das Gelernte daraus nicht umzusetzen. Vielleicht sind wir ja hier, um ganz konkrete prak- tische Erfahrungen zu sammeln. Und ich spreche nicht von ne- gativen, leidvollen Erfahrungen! Das glauben sehr viele derzeit. Auch ich glaubte lange Zeit, dass wir nur negativen Erfahrungen wachsen können. Was wäre, wenn das gar nicht stimmt? Was wäre, wenn wir da wären, um ausschließlich freud- volle, genussvolle, schöne Erfahrungen zu machen? NEIN? UNMÖGLICH? WARUM DENN? Ist es denn so abwegig, dass wir evtl. nicht nur da sind, um im Schweiße unseres Angesichts unser Brot zu verdienen? Dass wir vielleicht da sind, um die schönen Dinge zu erleben? Nun ja, das scheint sehr abwegig, ich weiß. Doch was, wenn es wahr wäre? Unser Gesellschaftssystem funktioniert so, dass wir kaum Zeit haben, uns dem zu widmen, was wir gerne tun würden, sondern so, dass wir als Angestellte in der Tretmühle gefangen sind und unser Leben lang nicht herauskommen. Doch wir als Networker oder selbstständige Unternehmer ha- ben die Chance, es anders zu machen. Wir haben die Chance, ein Leben zu führen, das anders ist. Wir haben die Chance, etwas aufzubauen und uns dann dem zu widmen, was unsere größten Träume sind. Und um diese zu erleben, lohnt es sich zu leben. Ich fand einen sehr treffenden Spruch von Pearl S. Buck, dem ich zu 100 % zustimme: „Viele Menschen versäumen das kleine Glück, weil sie auf das große vergeblich warten“. Warte nicht nur auf das große Glück – lebe bereits heute das kleine (die Tasse Tee/Cappuccino auf der Terrasse bei Sonnen- schein), damit es das große irgendwann geben kann. Das ist es, was ich auch an den Südländern so mag. Sie genie- ßen den Tag viel mehr als wir. Man kann viel von ihnen lernen. Happy Day an Euch alle. Eure Dany „Viele Menschen versäumen das kleine Glück, weil sie auf das große vergeblich warten“ 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    153
    • 154    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 Kolumne von Dr. med.
    • Abnehmen, ohne zu hungernWenn Sie es seit meinem letzten Artikel „Diabetes mellitus – die honigsüße Zeitbombe“ Anfang des Jahres geschafft haben, Ihrem Vorsatz, endlich abzuspecken, treu zu blei- ben, möchte ich Ihnen mit dieser Kolumne helfen, Ihr Ziel etwas leichter zu erreichen. Sie müssen dazu Ihren Lebensstil nicht radikal verändern, jedoch ein wenig an klei- nen, aber wichtigen Stellschrauben drehen. Alles, was überdreht ist, ist selten oder nie gut. W ie Sie bereits wissen, ist die Übergewichtigkeit (BMI 25- 29,9 kg/m²) bzw. Adipositas (BMI ab 30 kg/m²) nicht nur die Hauptursache des Diabetes mellitus Typ II, sondern auch Ursache vieler anderer Erkrankungen – von der Ästhetik einmal ganz abgesehen. Darum lohnt es sich auf jeden Fall, sich mit dieser Thematik zu beschäftigen. Egal, ob eine Insulinresistenz vererbt wurde oder nicht, ob andere Gene die Übergewichtigkeit fördern oder nicht, immer werden mehr Kalorien verzehrt, als individuell verbraucht werden. Natürlich gibt es von Mensch zu Mensch Unterschiede beim Grundumsatz, bei der Nahrungsverwertung und im Bewegungsverhalten. Schon ein geringer, aber konstanter täglicher Überschuss kann auf Dauer zu erheblichen Fetteinlagerungen führen. Die meisten Übergewichtigen nehmen im Verlauf von 10 bis 20 Jahren 20 bis 30 kg an Gewicht zu. Das entspricht einem Zuviel von nur 50 bis 80 kcal täglich. Ist erst einmal eine beachtliche Isolierschicht aufge- baut, braucht der Körper noch weniger Kalorien zur Erhaltung der konstanten Körpertemperatur und hat einen noch größeren Überschuss. Auch die Freude an der Bewegung nimmt gewöhnlich pro- portional zum steigenden Körpergewicht ab. Früher haben wiederkehrende Hungerzeiten zu einem natürlichen Ausgleich geführt. Heute haben wir da- gegen nicht nur ein übermäßiges, son- dern auch ein ganzjährig verfügbares Nahrungsangebot. So hat sich in den letzten 20 Jahren die Adipositasrate in 15 der 27 EU-Staaten mehr als verdoppelt. Leider ist in der Europäischen Union auch schon jedes siebte Kind übergewich- tig oder sogar fettleibig. DertäglicheEnergieverbrauchbestehtaus demGrundumsatz,demLeistungsumsatz und der sogenannten Thermogenese. Der Grundumsatz ist die Energiemenge, die der Körper bei völliger Ruhe und nüchtern zur Aufrechterhaltung seiner Körpertemperatur und Vitalfunktionen benötigt. Der Leistungsumsatz ent- steht durch körperliche Aktivität. Die Thermogenese (Wärmebildung) entspricht der Energie, die bei der Verstoffwechselung der Nahrung ver- braucht wird. Die Wärmeproduktion nach der Nahrungsaufnahme ist bei Normalgewichtigen deutlich höher als bei Fettleibigen. Diese Eigenschaft ist mit verantwortlich für die Unterschiede in der Nahrungsverwertung. Übergewichtige verbrennen überschüs- sige Energie nicht, sondern speichern sie als Fett. Die Thermogenese macht etwa 10 % des Gesamtenergieumsatzes aus, der Grundumsatz dagegen etwa 70 %. Interessant ist dabei die Tatsache, dass die einzelnen Nährstoffe unter- schiedliche Wärmeproduktionen ver- ursachen – Eiweiß hat den höchsten Wärmebildungseffekt. Fett ist nicht gleich Fett, auch die Fettverteilung spielt eine große Rolle. Wir unterscheiden die Apfel- von der Birnenform. Bei der Apfelform han- delt es sich um Bauchfett, das beson- ders ungünstig ist. Es liegt nämlich keinesfalls nur träge herum, sondern ist stoffwechselaktiv, bildet schädliche Entzündungsparameter und ist hor- monaktiv. Das Enzym Aromatase bildet bei Männern aus dem ihnen eigenen Geschlechtshormon Testosteron das weibliche Hormon Östrogen, das solche 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    155
    • Männer eher gemütlich und weniger aggressiv macht, aber auch zu negati- ven Auswirkungen wie der Ausbildung von Brüsten, Potenzstörungen und verminderter Fruchtbarkeit führen kann. Die Birnenform, die vorwie- gend bei Frauen vorkommt, ist weni- ger gefährlich und stellt einen durch- aus sinnvollen Energiespeicher für die Stillperiode nach der Schwangerschaft dar. Der Körpermassen- oder Bodymass- Index (BMI) stellt ein verhältnismä- ßig gutes Maß für die Beurteilung der Übergewichtigkeit dar. Noch genauer kann die Körperzusammensetzung mit der Bio-Impedanz-Methode gemessen werden. Eine sehr einfache Methode stellt bei der Bauchfettsucht die simple Bestimmung des Bauchumfangs dar. Bei Frauen ist bis 80 cm, bei Männern bis 94 cm alles im grünen Bereich. Ab 88 cm bei Frauen und 102 cm bei Männern be- steht Alarmstufe rot. Dazwischen liegt die Warnstufe gelb. Bereits eine Senkung des Gewichts um 5-10 % verringert das inne- re Bauchfett um etwa 30 %. Die Regulierung der Nahrungsaufnahme erfolgt durch ein Zusammenspiel von Magen, Gehirn und Fettgewebe. Wer abnehmen möchte, sollte trotzdem das Gefühl haben, satt zu sein. Das Sättigungsgefühl hängt mit der Dehnung der Magenwand durch die Füllung zu- sammen.DurchnervaleVermittlungwer- den im Gehirn Botenstoffe aktiviert, die die Nahrungsaufnahme unterbrechen. Leptin, das in den Fettzellen gebildet wird, hemmt ebenfalls das Hungergefühl. Zur Ausbildung des Hungergefühls dagegen wird in der Magenwand das Hormon Ghrelin gebildet. Es aktiviert im Zwischenhirn eine Gruppe von appetit- stimulierenden Botenstoffen. Diese fein abgestimmten Prozesse funktionieren bei Adipösen leider nicht immer optimal. Wenn die zwei Parameter Magenfüllung und Kalorienmenge (abgesehen von der Bewegung) eine so große Rolle beim Prozess des Abnehmens spie- len, ist es einfach nur logisch, solche Lebensmittel zu sich zu nehmen, die eine geringe Kaloriendichte enthalten. Die Kaloriendichte wird als Kilokalorie pro Gramm Lebensmittel definiert. Stark kohlenhydrat- (zucker-) und fettreiche, ballaststoffarme Esswaren haben da- nach einen hohen Kaloriengehalt, stark wasserhaltige und ballaststoffreiche wie Gemüse einen niedrigen. Wichtig ist also die Erkenntnis, dass die Menge den Sättigungseffekt bewirkt und nicht die Zahl der Kalorien. So ist es möglich, sich satt zu essen und doch abzunehmen. Für den deutschen Sprachraum habe ich ein sehr anschauliches Büchlein mit nur 128 Seiten und dem Titel „Satt essen und abnehmen“ (ISBN 978-3-87360-072-0) von V. Schusdziarra und M. Hausmann gefunden, das mich zu diesem Artikel in- spiriert hat. Das Buch behandelt, neben wertvollen Erklärungen und praktischen Tipps, sämtliche gängigen Lebensmittel hinsichtlich ihrer Energiedichte und ver- gibt für die einfache Bewertung neben den Angaben in Zahlen farbige Ampel- Kennzeichnungen. Es handelt sich um eine angenehm „schlanke“ Darstellung ohne unnützen Ballast. Sicher wird es ähnliche Werke auch in anderen Sprachen geben. Sie sind umfassende und vor allem nützli- che Ratgeber, denn ohne entsprechendes Wissen wird kaum jemand gesund und nachhaltig abnehmen können. Immer wieder wird von Ernährungsexperten eindringlich da- vor gewarnt, es mit dem Abnehmen zu übertreiben und eine künstliche Hungersnot zu erzeugen. Der Schuss geht nach hinten los, weil der Körper auf ein Notprogramm umschaltet und nicht nur Fett, sondern auch das so wichtige Eiweiß (Muskulatur) abbaut. Bei unzureichen- der Sättigung können so außerdem Heißhungerattacken entstehen, die jeden Fortschritt wieder zunichte machen. Ein immer wiederkehrender Diskus- sionspunkt ist die Frage, ob man lieber häufige kleine oder wenige und größe- re Mahlzeiten zu sich nehmen sollte. Durch längere Pausen zwischen zwei Mahlzeiten sinkt der Insulinspiegel stär- ker. Da Insulin den Fettabbau behindert, ist dieses Vorgehen für Abnehmwillige eher günstig. Außerdem ist bekannt, dass Zwischenmahlzeiten nicht dazu führen, 156    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011
    • sich bei den Hauptmahlzeiten einzu- schränken. Da das Sättigungsgefühl all- mählich eintritt, ist es ratsam, langsam und mit Genuss zu essen. Wer vorher ein großes Glas Wasser trinkt, trägt zu- sätzlich zum Sättigungsgefühl bei, denn pro Minute gibt der Magen nur etwa 25 ml ab. Für 500 ml sind das also schon 20 Minuten, und das zum Kalorien- Nulltarif. Im Gegenteil, zum Erwärmen kalten Wassers auf Körpertemperatur werden zusätzlich Kalorien verbraucht. Noch einmal die befreiende Weisheit der Ernährungsmedizin: Es gibt nur ein einziges Verbot – Verbote sind ver- boten. Verbote reizen bekanntlich be- sonders. Alles darf gegessen werden, es ist nur eine Frage der Menge und der Häufigkeit. Vielleicht haben wir in der Kindheit oft gehört, dass der „Teller leer gegessen“ werden muss. Das scheint sich bei den meisten Menschen stark einge- prägt zu haben, denn wir hören mit dem Essen erst auf, wenn alles „weggeputzt“ ist. Wie war das doch gleich mit dem schönen Wetter? Wer sich also von vorn- herein viel auflädt, wird auch viel, näm- lich alles, aufessen. Auch Süßigkeiten, die in der Regel eher Fettigkeiten sind, sind nicht grundsätzlich verboten. Statt einer Tafel Schokolade tut es vielleicht auch ein Schokopudding – Ersparnis 450-500 kcal. Die Portionsgröße ist von der Lebensmittelindustrie als Verkaufsschlager längst entdeckt. Wir ge- ben nämlich nicht auf, bevor alles vertilgt ist. Der große Riegel oder die übergroße Popcorntüte im Kino sind fast so schnell und vollständig verzehrt wie die kleine- ren Ausführungen. In guten Restaurants werden die leckeren Gerichte individuell und (hoffentlich) mit Liebe zubereitet. Das dauert seine Zeit, die wir in netter Atmosphäre natürlich gern aufbringen. In der Zwischenzeit trinken wir aber nicht nur einen (alko- holischen) Aperitif, sondern auch Wein und machen uns zusätzlich über das zum Überbrücken der Wartezeit ofenfrisch kredenzte Weißbrot mit Kräuterbutter her. Ich weiß, wovon ich schreibe. Für den Hauptgang empfehlen sich nicht pa- nierte Fleisch- oder Fischgerichte, für die Beilagen nicht Frittiertes, sondern eher reichlichGemüse.StattderKäseplatteeig- net sich ein Obstsalat als Dessert wesent- lich besser. Viele nehmen gar nicht mehr richtig wahr, wie viel und wie oft sie sich etwas in den Mund schieben. Da kann ein Ernährungstagebuch helfen, natürlich nur, wenn es auch ehrlich und vollstän- dig geführt wird. Meine diesbezüglichen Zweifel in der Praxis wurden nur allzu oft bestätigt. Wunder sind bekanntlich eher selten.Natürlich soll zu einem besonde- ren Essen das Glas Wein nicht fehlen. Im Alltag kann das generelle Weglassen ka- lorienhaltiger Getränke allerdings schon den entscheidenden Unterschied ma- chen. Die Kalorienmenge, die wir durch Getränke aufnehmen, wird vielfach be- trächtlich unterschätzt. So entspricht die Kalorienzahl eines halben Liters Saft der eines Steaks von 200 Gramm. Besonders geeignet sind als Getränke sauberes Leitungswasser, Mineralwasser und un- gesüßter Tee. Zum Schluss soll der kluge Ratschlag nicht fehlen, dass die obi- gen Ernährungsempfehlungen als Langzeitstrategie verstanden wer- den müssen. Und neben genetischen Gegebenheiten gibt es auch interessan- te epigenetische Veränderungen. Doch dazu mehr in der folgenden Ausgabe. In diesem Sinn, bleiben oder werden Sie (schlanker und) gesund! Bis zum nächs- ten Mal. Ihr Dr. med. Manfred Conradt Internist und Ernährungsmediziner www.praeventions-doc.de „Der große Riegel oder die übergroße Popcorntüte im Kino sind fast so schnell und vollständig verzehrt wie die kleineren Ausführungen.“ 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    157
    • Kevin AbdulrahmanKevin Abdulrahman wird weltweit als der Mann geschätzt, der Millionen inspiriert. Von den Teilnehmern seiner Veranstaltungen in Asien, im Nahen Osten und in Indien wird er regelmä- ßig zum besten Motivationstrainer und Redner zum Thema Führungsqualitäten gewählt. Sie kön- nen ihn über folgende Homepage erreichen: www. BestMotivationalSpeaker.me Auf der Homepage www.kevinabdulrahman. com/thegift erhalten Sie ein kostenloses Exemplar von Kevin Abdulrahmans E-Book „What Ever You’re Into“ („Was immer Sie mögen“). Geben Sie den Code „Vision“ ein, um ein kostenloses Exemplar des E-Books herunterzuladen, mit freundlicher Genehmigung von Kevin Abdulrahman und dem OBTAINER. Kolumne 158    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011
    • Ich möchte Ihnen die Geschichte eines gewissen John Stephen Akhwari erzählen. John, der 1942 in Tansania geboren wurde, war 1,60 m groß und wog etwa 50 kg. Am 20. Oktober 1968 fanden die Olympischen Sommerspiele in Mexico City statt. John hinterließ Eindruck, einen Eindruck, der weit über diesen ei- nen Tag hinausreichen sollte – einen Eindruck, der Geschichte machen sollte. Ich schreibe dies für Sie auf, damit Sie es lesen können, und ich bin sicher, dass noch viele weitere Generationen über John Stephen Akhwari lesen werden. John nahm am olympischen Marathon teil. Zu diesem Marathon starteten 74 Läufer. Von diesen 74 Läufern erreich- ten nur 57 das Ziel. Ja, John war auch einer dieser 57 Läufer, die das Ziel er- reichten – das allein war schon eine be- achtliche Leistung. Ich wünschte, ich könnte sagen, dass er das Ziel als Erster erreichte, aber das tat er nicht. John erreichte das Ziel nicht als Erster. Von den 57 Läufern, die das Ziel erreich- ten, war John der letzte. Aber damit ist die Geschichte noch nicht zu Ende er- zählt. Er erreichte das Ziel über andert- halb Stunden nach dem Läufer vor ihm. Aber auch damit ist die Geschichte noch nicht zu Ende erzählt. John erreichte das Ziel so spät, dass die Siegerehrung bereits abgeschlossen war und die Medaillen bereits verliehen worden waren. Viele Zuschauer waren schon gegangen oder gingen gerade, als sie plötzlich darüber informiert wurden, dass offenbar ein weiterer Läufer auf das Stadion zulief. John hatte sich während des Marathons am Knie verletzt. Genauer gesagt hat- te er sich das Knie ausgekugelt (eine echte Herausforderung, wenn man be- denkt, dass ein funktionierendes Knie unabdinglich für die Bewältigung eines Marathons ist). Nichtsdestotrotz be- wältigte John die Herausforderung mit einem bandagierten und blutigen Bein, lief immer weiter und erreichte das Ziel. Wie ich bereits erwähnt habe, als er in das Stadion humpelte, hatte der letz- te Läufer das Ziel bereits anderthalb Stunden zuvor erreicht. Aber das spiel- te keine Rolle – John musste einfach weiterlaufen, bis er die Ziellinie erreicht hatte, denn John Stephen Akhwari war kein gewöhnlicher Mann – auch wenn das die meisten nicht wussten. Im Gegensatz zu den meisten anderen war John kein Mensch, der sich ein Ziel setzte, um an den Herausforderungen, die sich ihm auf dem Weg dorthin ent- gegenstellten, zu scheitern. John hatte sich nämlich ein Versprechen gegeben. Wenn Sie mich schon vor einigen Jahren gekannt hätten, dann wüssten Sie, dass ich mir an einem sonnigen Nachmittag, als ich in meinem Zimmer saß und aus dem Fenster schaute, ein ähnliches Versprechen gegeben habe. Ich habe damals zwei Sätze auf ein Stück Papier geschrieben, die bis zum heutigen Tag für mich gelten, und ich habe meinen Schülern bis heute nahegelegt, dassel- be zu tun. Der erste Satz lautete: „Ich werde immer gewinnen.“ Nicht weil ich besser als andere bin, nicht weil ich klüger als andere bin und ganz sicher nicht weil ich leistungsfähi- Sich selbst ein VERSPRECHEN geben 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    159
    • ger als andere bin. Nein, nur wegen des zweiten Satzes, der lautete: „Weil ich nie aufgeben werde.“ „Ich werde immer gewinnen, weil ich nie aufgeben werde.“ – Kevin Abdulrahman Ich werde noch aufrecht stehen, wenn alle anderen schon das Spielfeld verlas- sen haben. Ich werde durchhalten und auf meine Ziele und meine Vision bis zum allerletzten Atemzug hinarbeiten. Das ist das Versprechen, das ich mir selbst gege- ben habe. In meinen Gedanken bin ich Rocky Balboa, der letzte Mann, der für den Weltmeistertitel kämpft – meinen Traum. Einer der zu Recht am besten bezahlten Schauspieler, ein Vorbild des Erfolgs und eine Inspiration für viele, sagte in einem Interview, dass er es mit jedemaufnehmenkönne,derihnaufdem Laufband herausfordere. Er sagte das mit einem Lächeln, erklärte aber sofort, dass dies nicht daran läge, dass er der sportlichste Mensch auf der Welt wäre, sondern dass er jeden Herausforderer bezwingen könnte, weil er sich verpflich- tet habe, niemals aufzugeben. Sie kennen diesen inspirierenden Schauspieler – es ist Will Smith. Am 29. Oktober 1941 hielt ein bri- tischer Politiker, der für seine Führungsqualitäten im Zweiten Weltkrieg bekannt war, eine berühmte Rede. Diese Rede, glaube ich, klingt vie- len erfolgreichen Menschen noch in den Ohren – egal ob in der Vergangenheit, der Gegenwart oder der Zukunft. Dieser britische Politiker sagte: „Gib niemals auf. Gib niemals auf. Niemals, niemals, niemals, niemals – weder im Großen noch im Kleinen, weder im Bedeutenden noch im Banalen – gib niemals auf, außer aus Überzeugung, Ehrgefühl oder gesun- dem Menschenverstand. Füge dich nie- mals der Macht. Füge dich niemals der Übermacht des Feindes.“ Sie kennen diesen Redner – es war Winston Churchill. Jeder, den Sie kennen, möchte seine Ziele erreichen und seine Träume wahr- machen, aber leider geben viele oft auf, wenn es hart auf hart kommt. Wenn es hartaufhartkommt,mussmankämpfen. Wenn es hart auf hart kommt, muss man sich vergegenwärtigen, dass das Leben nicht immer ein Spaziergang ist. Wäre es einer, würde jeder ein Gewinner und erfolgreich sein. Das Spiel des Lebens ist aber hart. „Wenn es hart auf hart kommt, werden die, die hart im Nehmen sind, kämpfen.“ – Kevin Abdulrahman „Wenn es hart auf hart kommt, werden die, die hart im Nehmen sind, kämpfen.“ 160    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011
    • JederGewinnerhatsichdasVersprechen gegeben – sei es im Privaten oder in der Öffentlichkeit – niemals, niemals, nie- mals aufzugeben, egal was kommt. Jeder Gewinner hat sein Ziel fest im Visier und wird nicht aufgeben, bis er es erreicht hat. Er mag aufgehalten werden, wird sich Herausforderungen stellen müs- sen, die jenseits seiner Vorstellungskraft liegen, kann vielleicht gezwungen wer- den, Umwege zu nehmen, aber egal was auch passiert, er wird sich seinem Versprechen verpflichtet fühlen und es niemals brechen. Wofür auch immer Sie sich in Ihrem Leben entscheiden, geben Sie sich selbst das Versprechen, Ihrer Entscheidung treu zu bleiben. Verpflichten Sie sich, niemals die Möglichkeit ins Auge zu fassen aufzugeben. Wenn das Scheitern keine und der Erfolg Ihre einzige Option ist, sind Sie quasi gezwungen, erfolg- reich zu sein. Jeder Gewinner, den ich in meinem Leben bisher kennengelernt habe, musste die Herausforderungen, die sich ihm in den Weg stellten, über- dauern, überwinden und überlisten. Jeder Gewinner hatte den unbeirrbaren Wunsch, sich selbst auf der Zielgeraden jedes Rennens zu sehen, für das er ange- treten war. Gewinner haben nur eine Strategie: das zu erreichen, was sie sich vorgenommen haben. Wenn Sie ein Gewinner sein möchten, wenn Sie erfolgreich sein möchten, wenn Sie eine Führungspersönlichkeit sein möchten, wenn Sie eine Inspiration für die Menschen um Sie herum, Ihre Kollegen, Ihr Business, Ihre Familie, Freunde, die Gesellschaft oder die Welt sein möchten, müssen Sie sich selbst das Versprechen geben – das Versprechen, niemals, niemals aufzugeben. Wenn Sie auf Ihr Ziel zusteuern und mit Herausforderungen konfrontiert wer- den, möchte ich, dass Sie sich an die Beispiele erinnern, die ich mit Ihnen geteilt habe. Ich möchte, dass Sie sich an mein Versprechen erinnern, an Will Smiths Verpflichtung, an Winston Churchills nachdrückliche Ermahnung, niemals aufzugeben, und natürlich an John Stephen Akhwaris schmerzhaften Marathon. John hat das Ziel vielleicht sehr spät erreicht, aber am Ende hat er es erreicht. John hat die Ziellinie er- reicht – der ungekrönte König des Tages und ein inspirierender Mensch, über den noch Generationen sprechen werden. Er hatte seinem Land ein Versprechen ge- geben, aber vor allem hatte er sich selbst ein Versprechen gegeben. Als John gefragt wurde, warum er trotz seiner Schmerzen weitergelaufen war, antwortete er: „Mein Land hat mich nicht 5.000 Meilen nach Mexiko ge- schickt, um einen Marathon zu begin- nen – mein Land hat mich diese 5.000 Meilen geschickt, um die Ziellinie zu er- reichen.“ Was auch immer Ihnen gefällt und wo- für auch immer Sie sich entscheiden – nehmen Sie sich vor, die Ziellinie Ihres Marathons zu erreichen. Geben Sie sich selbst das Versprechen, niemals aufzugeben. Ich wünsche Ihnen einen maxi- mal erfolgreichen Monat. 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE    161
    • 162    OBTAINER WORLDWIDE 02/2011 OBTAINER WORLDWIDE OFFERS YOU THE PLATFORM YOU NEED TO REACH A GLOBAL NETWORK OF MARKETING PROFESSIONALS. OUR MISSION IS TO INFORM YOU AND INSPIRE THE READERS TO MAKE SMARTER DECISIONS IN THEIR PROFESSIONAL AND PERSONAL LIVES. WE OFFER THE ACTIONABLE INSIGHT AFFLUENT PROFESSIONALS NEED AT EVERY STAGE IN THEIR CAREER - WHENEVER, WHEREVER, AND HOWEVER THEY WANT IT. WE ENCOURAGE YOU TO EXPLORE THESE PLENTIFUL OPPORTUNITIES WITH US AND LOOK FORWARD TO WORKING WITH YOU IN THE FUTURE! OBTAINERMEDIA P.O.Box212880•Dubai,U.A.E. OBTAINERMEDIAGROUP-acompanyof OBTAINERMediaLimited,Providence,Mahe,RepublicofSeychelles Editorial OBTAINERMEDIA,P.OBox212880,Dubai,U.A.E. Phone:+971.(4).801-9264 E-mail:mail@obtainer-media.com PressemitteilungenandiedeutscheRedaktion:redaktion@obtainer-media.com Foreditorialcommentspleasee-mailusat:editorial@obtainer-media.com Editor-in-Chief:WinfriedStradt DutyEditor:DirkHala Editorialteam:KristianCenkovcan,NataschaPfeiffer,OliverBeck,DanielaC.Szasz,MichaelOliver,AllenNaylor(M.D.),AlexanderPlath, OliverBliss,RomanAnlanger,NunoF.Assis,BrianKlemmer,AnnelieNaumann,EindeO’Callaghan,JasonMcDermott, RebeccaFitzell,DaveTruluck,SahidIbrahimalSahhaf,OludeleOdusoga,YudiMunadi,KirstyKirby,AmiUtami,IbrahimManaa Layout:ChristinaSander,SaschaGottschalk,JanTepmannOBTAINERCREATIVEGROUP Print-on-Demand/ContentLicensing OBTAINERMEDIA CustomerService•P.OBox212880•Dubai,U.A.E. Phone:00971.(4).801-9264•E-mail:service@obtainer-media.com Advertising/PublicRelations OBTAINERMEDIA•P.OBox212880•Dubai,U.A.E. Phone:+971.(4).801-9264,+41.(44).500-4733 Phone:+43.(699).177-68676 Advertisingmanagement,PublicRelations,CCO:DieterSchwarz Toadvertise,pleasecall:+1.(623).748-1717,+44.(20).81440408,+852.8170-1075,+49.(621).5455-091 OBTAINERoffers3areasofadvertisingopportunity.Forinformationonalladvertisingandfees,pleasecall: +43.(699).177-68676,oremailusat:pr@obtainer-media.com Mediaprofile:www.obtainer.info COPYRIGHT © 2009 BY OBTAINER MEDIA. All rights reserved. OBTAINER MEDIA IS PUBLISHED 12 TIMES A YEAR, MONTHLY, BY OBTAINER MEDIA, P.O. BOX 212880, DUBAI, V.A.E. MATERIAL IN THIS PUBLICATION MUST NOT BE STORED OR REPRODUCED IN ANY FORM WITHOUT WRITTEN PERMISSION. REQUESTS FOR PERMISSION SHOULD BE DIRECTED TO SERVICE@OBTAINER-MEDIA.COM.
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