Mittwoch, 19. November 2008

… UND FRÜHCHINESISCH ÜBER MITTAG
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Fachtagung zum Thema Leistungsdru...
Zu meiner Person
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        Familienvater, glücklich verheiratet, 4 Kinder
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Leistungsdruck: Wikipedia, NFP 52
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                                             Kindheit, Jugend und Generationen-
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Drücken oder gedrückt werden…
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Drücken oder gedrückt werden…
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    Selbstbild
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Drücken oder gedrückt werden
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7   Familie
Familienmodell der 50er-Jahre
                       50er Jahre
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Familienmodelle 2000+
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„Familien
     „Familien“ erbringen soziale Leistungen
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„Werte und Lebenschancen im Wandel“
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            Bertossa, Luca / Haltiner, ...
Mut zur Erziehung
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Wertschätzung
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     wichtig sind“  ...
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Quelle: Zürcher La
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                  „Familien
         und emotionalen Rückhalt für Ju...
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Quelle: SlideShare.com
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Weltwirtschaft und Kriminalität
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Arbeitsmarkt unter Druck
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Arbeitsmarkt unter Druck
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Wir „konsumieren“ die Erde 1.3 mal
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Künftige Produktivitätsmodelle
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The „knowledge worker age“
                           age
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The „conceptual age“
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Beschleunigung
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        „Teefix-Beutel, Tempo Taschentuch
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Flexibilisierung
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                                   Selbstmarketing




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         Anforderungen an Jugendliche: Flexibilisierung,
         Selb...
41   Ausbildung
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     „Geben wir ihm doch den
     Vornamen „Doktor . Dann spart er
                 Doktor“
     sich das Studium!“...
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     Quelle: HSB Cartoon   Dr. Daniel Stoller-Schai | 2008
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     Quelle: Kanton Zürich in Zahlen 2006, Zürcher Kantonalbank   Dr. Daniel Stoller-Schai | 2008
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     Quelle: Kanton Zürich in Zahlen 2006, Zürcher Kantonalbank   Dr. Daniel Stoller-Schai | 2008
   Ausbildung: Ausbildung entscheidet über
         berufliche Möglichkeiten, sozialen Status und
         Chancengleichh...
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Ökonomisierung der Beziehung
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Sozialpädagogik der Lebensalter
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   Beziehungen: Das Internet verändert die
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56   Orientierung
Vorbilder
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Vorbilder
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„Werte und Lebenschancen im Wandel“
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   Orientierung: Grundwerte sind relativ stabil,
         werden aber durch Lifestyle und Konsum
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Quelle: 20Minuten 22.08.0 S.9
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Google Trends „Burnout“
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   Stressbewältigung: Das Bild der „Superhelden“
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Massnahmen NFP 52
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     Quelle: Impulse für eine politische Agenda aus dem Nationalen Forschungsprogramm
     Kindhe...
Massnahmen NFP 52
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     Quelle: Impulse für eine politische Agenda aus dem Nationalen Forschungsprogramm
     Kindhe...
Nächste Studie CH-x
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Literaturtips
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        Bertossa, L
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Mittwoch, 19. November 2008

… UND FRÜHCHINESISCH ÜBER MITTAG
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Fachtagung zum Thema Leistungsdru...
Drücken oder gedrückt werden - das ist hier die Frage_Stoller-Schai
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Drücken oder gedrückt werden - das ist hier die Frage_Stoller-Schai

  1. 1. Mittwoch, 19. November 2008 … UND FRÜHCHINESISCH ÜBER MITTAG Ü Ü Fachtagung zum Thema Leistungsdruck bei Kindern und Jugendlichen zuger f h ll punkto j fachstelle k jugend und ki d d d kind DRÜCKEN ODER GEDRÜCKT WERDEN – DAS IST HIER DIE FRAGE Dr. Daniel Stoller-Schai daniel.stoller-schai@gmx.net
  2. 2. Zu meiner Person 2  Familienvater, glücklich verheiratet, 4 Kinder l l kl h h d  Elternteam Oberstufe Gossau, Vernetzte Elternmitwirkung Zü h Ob l d El i ik Zürcher Oberland  Primarlehrer, dann Erziehungswissenschaften, Informatik  Projektleiter Arbeitslosenkomitee Basel-Stadt; Mitgründer Strassenmagazin Surprise  Projektleiter Fachstelle f W für Weiterbildung, Uni ZH  Beruflicher Schwerpunkt: internetgestützte Lern- und Arbeitsformen Ab i f  Arbeitsstellen: Uni SG, Viviance, Phonak, UBS Dr. Daniel Stoller-Schai | 2008
  3. 3. Leistungsdruck: Wikipedia, NFP 52 3 Kindheit, Jugend und Generationen- beziehungen i gesellschaftlichen W d l b i h im ll h ftli h Wandel Stichwort „Leistungsdruck“ – 0 Treffer Stichwort „Leistungsdruck“ – 0 Treffer Dr. Daniel Stoller-Schai | 2008
  4. 4. Drücken oder gedrückt werden… 4 (physischer) Druck Druck gegen sich durch andere selber Psychischer Druck durch andere Wunsch: Wunsch mehr oder ( (Familie, Schule, , , weniger Druck Peer-Group, Lehrstelle) Gesellschaftlicher G ll h f li h Wunsch: mehr oder Druck weniger gedrückt zu werden Gedrückt werden / Wertschätzung Sozialer Status, Bildungsgrad, Geschlecht, kultureller Hintergrund, Belastbarkeit, etc. Dr. Daniel Stoller-Schai | 2008
  5. 5. Drücken oder gedrückt werden… 5 Selbstbild • Ich mag mich (nicht) Handlungen • Ich fühle mich geliebt g • Bewältigungs- • Ich fühle mich strategien vernachlässigt • Verhaltensweisen • Ich fühle mich • etc. herausgefordert • Ich fühle mich überfordert Sozialer Status, Bildungsgrad, Geschlecht, kultureller Hintergrund, Belastbarkeit, etc. Dr. Daniel Stoller-Schai | 2008
  6. 6. Drücken oder gedrückt werden 6 Gl b li i Globalisierte Konsumorientierung Weltwirtschaft Hobby? Shoppen! Your boss? She works in Sydney! S d ! Effizientes und Werte erfolgreiches Marketing: Deine Vorbilder? Mode, Brillen? Fielmann? Film, Sport! Energy Drink? Red Bull Multikultureller Lehrstelle Hintergrund Wie oft hast du dich Wie sprecht ihr zuhause? beworben? 50 Mal! Hablamos español Beziehungen Wissen Flexibilisierte A b i Fl ibili i Arbeitswelt l Wo h d d i W hast du deinen Freund F d Woher weisst du das? Dein Job? Mehrere! kennengelernt? Auf YouTube / Wikipedia! Facebook!
  7. 7. 7 Familie
  8. 8. Familienmodell der 50er-Jahre 50er Jahre 8 Dr. Daniel Stoller-Schai | 2008
  9. 9. Familienmodelle 2000+ 9
  10. 10. „Familien „Familien“ erbringen soziale Leistungen 10 Dr. Daniel Stoller-Schai | 2008
  11. 11. „Werte und Lebenschancen im Wandel“ Wandel 11 Bertossa, Luca / Haltiner, Karl W. / Meier Schweizer, Ruth: Werte und Lebenschancen im Wandel. Eine Trendstudie zu den Lebens-, Bildungs-, Arbeits- und Politikorientierungen junger Erwachsener in der Schweiz. Dr. Daniel Stoller-Schai | 2008
  12. 12. Mut zur Erziehung 12 Dr. Daniel Stoller-Schai | 2008
  13. 13. Wertschätzung 13 Quelle: „150 Arten, wie du jungen Menschen zeigen kannst, dass sie dir wichtig sind“ Dr. Daniel Stoller-Schai | 2008
  14. 14. 14 Quelle: Zürcher La Z andzeitung 30.04.0 S.9 g, 08,
  15. 15. 15 p Quelle: TagesAnze T eiger, 12.0 05.05, S. 55
  16. 16.  Familie: „Familien“ bilden weiterhin den sozialen „Familien und emotionalen Rückhalt für Jugendliche und übernehmen die grundlegende Erziehungs- und Beziehungsarbeit. 16 These 1 Dr. Daniel Stoller-Schai | 2008
  17. 17. 17 Arbeitswelt
  18. 18. Quelle: SlideShare.com
  19. 19. 21
  20. 20. Weltwirtschaft und Kriminalität 29 Dr. Daniel Stoller-Schai | 2008
  21. 21. Arbeitsmarkt unter Druck 30 „Was an der Oberfläche als Finanzkrise Was erscheint, ist in Wahrheit der Totalbankrott der amerikanischen Managementlehren, die komplexe Systeme nicht erfassen können, denn ohne diese hätte es zu diesem Desaster nicht kommen können.“ Interview mit Prof. Malik in der Weltwoche (45/08) «Die Produktion der Industrie wird massiv sinken» Für Dennis Meadows, Mitautor von «Grenzen des Wachstums», ist die Finanzkrise ein gutes Beispiel dafür, dass ein System kollabiert, wenn die Grenzen missachtet werden. Interview mit Dennis Meadows im TagesAnzeiger (01 11 08) T A i (01.11.08) Dr. Daniel Stoller-Schai | 2008
  22. 22. Arbeitsmarkt unter Druck 31 André Gorz Wege ins Gorz, Jede Politik, auf welche Ideologie sie sich sonst Politik Paradies, Rotbuch auch berufen mag, ist verlogen, wenn sie die Verlag, Berlin, 1984, Tatsache nicht anerkennt, daß es keine S. 56. Vollbeschäftigung für alle mehr geben kann und daß die Lohnarbeit nicht mehr länger der Schwerpunkt des Lebens, ja nicht einmal die hauptsächliche Tätigkeit eines jeden bleiben p g j kann." Mathis Our current global situation: Since the mid Wackernagel, co- W k l 1980s, h 1980 humanity h been in ecological overshoot it has b i l i l h t creator of the with annual demand on resources exceeding what Ecological Footprint Earth can regenerate each year. and Executive It now takes the Earth one year and four months Director of the to regenerate what we use in a year. Global Footprint Network. Network Dr. Daniel Stoller-Schai | 2008
  23. 23. Wir „konsumieren“ die Erde 1.3 mal „konsumieren 1.3-mal 32 Dr. Daniel Stoller-Schai | 2008
  24. 24. Künftige Produktivitätsmodelle 33 Quelle: Vortrag „Produktivität durch Zusammenarbeit“ COLLABORATION Cisco Expo 2008 Mag. Anton Steinringer, Leiter Business Solutions 03.04.2008 Dr. Daniel Stoller-Schai | 2008
  25. 25. The „knowledge worker age“ age 34 Quelle: Vortrag „Produktivität durch Zusammenarbeit“ COLLABORATION Cisco Expo 2008 Mag. Anton Steinringer, Leiter Business Solutions 03.04.2008 Dr. Daniel Stoller-Schai | 2008
  26. 26. The „conceptual age“ age 35  “Lawyers Accountants Radiologists. Lawyers. Accountants. Radiologists Software engineers. That's what our parents encouraged us to become when we grew up. But Mom and Dad were wrong. The future belongs to a Th f t b l t very different kind of person with a very different kind of mind. The era of "left brain" dominance, and the Information A that i engendered, I f i Age h it d d are giving way to a new world in which "right brain" qualities- inventiveness, empathy, meaning- predominate. That's the argument at ' the center of this provocative and original book, which uses the two sides of our brains as a metaphor for understanding the contours of our times.” Quelle: Amazon.de Dr. Daniel Stoller-Schai | 2008
  27. 27. Beschleunigung 36  „Teefix-Beutel, Tempo Taschentuch Teefix Beutel Tempo-Taschentuch, Hochgeschwindigkeits-Zug, Reißverschluss, Fernsteuerung, Suppenwürfel, sogar Postkarte und Lift - ihnen allen ist gemeinsam dass sie für gemeinsam, uns Zeit sparen. Zumindest erwarten wir dies von ihnen.  Aber alle Hoffnungen, alle Sehnsüchte, mit ihrer Hilfe von den lästigen Mühen it ih Hilf d lä ti Müh des banalen Alltags entlastet zu werden, sind trügerisch. Das Leben wird durch die vielen, kleinen Helden der Alltagsbe schleunigung nicht Alltagsbe-schleunigung besser, geruhsamer oder weniger anstrengend.  Unentwegt arbeiten wir nämlich daran, unsere Handlungs- und Erlebnisepisoden pro Zeiteinheit zu verdichten. So wird der Alltag zum Hochgeschwindigkeits-Alltag.“ Quelle: Amazon.de Dr. Daniel Stoller-Schai | 2008
  28. 28. Flexibilisierung 37 Der flexible Mensch „In seinem Werk Der flexible Mensch (The Corrosion of Character), 1998, beschreibt Sennett die Auswirkungen des neuen Flexiblen Kapitalismus auf den Charakter. Durch die Flexibilisierung der Arbeitswelt verlieren Wertvorstellungen und Tugenden, wie Treue, g g , , Verantwortungsbewusstsein und Arbeitsethos, ebenso wie die Fähigkeit auf sofortige Befriedigung von Wünschen zu verzichten und Ziele langfristig zu verfolgen, an Bedeutung. Gründe für diese Entwicklung sind die Beschleunigung der Arbeitsorganisation, die stetig wachsenden Leistungsanforderungen, die zunehmende Unsicherheit der Arbeitsverhältnisse sowie die Notwendigkeit, jederzeit aus beruflichen Gründen den Wohnort zu wechseln.“ Quelle: Wikipedia Dr. Daniel Stoller-Schai | 2008
  29. 29. Ich bin (m)ein Unternehmen 38 Dr. Daniel Stoller-Schai | 2008
  30. 30. 39 Selbstmarketing Quelle: Cash, 04.1 C 11.08, S.9 9
  31. 31.  Arbeitswelt: Die Arbeitswelt setzt immer höhere Anforderungen an Jugendliche: Flexibilisierung, Selbststeuerung Selbstmarketing Selbststeuerung, Selbstmarketing, Leistungsbereitschaft etc. 40 These 2 Dr. Daniel Stoller-Schai | 2008
  32. 32. 41 Ausbildung
  33. 33. 42 „Geben wir ihm doch den Vornamen „Doktor . Dann spart er Doktor“ sich das Studium!“ Dr. Daniel Stoller-Schai | 2008
  34. 34. 43 Quelle: HSB Cartoon Dr. Daniel Stoller-Schai | 2008
  35. 35. 44
  36. 36. 45
  37. 37. 46 Quelle: Kanton Zürich in Zahlen 2006, Zürcher Kantonalbank Dr. Daniel Stoller-Schai | 2008
  38. 38. 47 Quelle: Kanton Zürich in Zahlen 2006, Zürcher Kantonalbank Dr. Daniel Stoller-Schai | 2008
  39. 39.  Ausbildung: Ausbildung entscheidet über berufliche Möglichkeiten, sozialen Status und Chancengleichheit. Selbstlernfähigkeiten, Projektmanagement und Konzeptdenken müssen gefördert werden. 48 These 3 Dr. Daniel Stoller-Schai | 2008
  40. 40. 49 Beziehungen
  41. 41. 50 Dr. Daniel Stoller-Schai | 2008
  42. 42. 51
  43. 43. Ökonomisierung der Beziehung 52 „‘Die Ö Ökonomisierung der Liebe zeigt sich am stärksten auf dem amerikanischen Dating-Markt‘, sagt der Wirtschaftswissenschaftler Tim Harford. Schon beim ersten oder zweiten Treffen frage man die Produktionsmittel des anderen ab: Einkommen, Herkunft, wie sieht es mit dem Kinderwunsch aus? Aber trotz aller klaren Vorstellungen, wen man nun als Partner sucht, regelt vor allem das vorhandene , g Angebot auf dem Markt die Ansprüche.“ Quelle: http://3viertelfrau.twoday.net/ Dr. Daniel Stoller-Schai | 2008
  44. 44. 53
  45. 45. Sozialpädagogik der Lebensalter 54 Quelle: Lothar Böhnisch: Sozialpädagogik der Lebensalter: Eine Einführung. Juventa, 2001, S. 149
  46. 46.  Beziehungen: Das Internet verändert die Kommunikationsweisen radikal. Medien üben immanenten Druck auf Beziehungsgestaltung aus. 55 These 4: Dr. Daniel Stoller-Schai | 2008
  47. 47. 56 Orientierung
  48. 48. Vorbilder 57 „Die heutige J Di h ti Jugend wächst in einer d ä hti i unübersichtlichen und oftmals überfordernden Welt heran. Die großen ideologische Deutungsinstanzen, Deutungsinstanzen die einst klare Vorgaben machten, wie die Welt zu verstehen sei, haben heute ausgedient. Auch die guten alten Vorbilder haben sich überholt. Und doch leidet die Jugend nicht, wie man meinen könnte, unter Orientierungslosigkeit. Jugendkulturelle Lifestyles bilden ein attraktives Kontrastprogramm zu den traditionellen Orientierungsinstanzen. Sie schaffen ein Fundament, das es Jugendlichen ermöglicht, im Alltag Sinn, Orientierung und emotionale Stabilität zu finden und darüber hinaus auch noch Spaß am Leben zu haben.“ p Quelle: Beate Großegger, Bernhard Heinzlmaier: Die neuen vorBilder der Jugend. Stil- und Sinnwelten im neuen Jahrtausend. Wien: G&G-Verlag.
  49. 49. Vorbilder 58
  50. 50. Konsumkultur und Trends 59 Quelle: „vorBilderderJugend-Seminar“ – Broschüre.
  51. 51. „Werte und Lebenschancen im Wandel“ Wandel 60 Quelle: http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/story/13490732
  52. 52.  Orientierung: Grundwerte sind relativ stabil, werden aber durch Lifestyle und Konsum erweitert und ergänzt. 61 These 5 Dr. Daniel Stoller-Schai | 2008
  53. 53. 62 Stressbewältigung
  54. 54. 63 Quelle: 20Minuten 22.08.0 S.9 2 n, 08,
  55. 55. 64 Quelle. 20Minuten 05.11.0 S.22 2 n, 08,
  56. 56. 65 Dr. Daniel Stoller-Schai | 2008
  57. 57. Google Trends „Burnout“ „Burnout 66 Dr. Daniel Stoller-Schai | 2008
  58. 58.  Stressbewältigung: Das Bild der „Superhelden“ „Superhelden hat kein Preisschild: Überdurchschnittlicher Einsatz und Disziplin, belastete Beziehungen, Disziplin Beziehungen Raubbau an der eigenen Gesundheit. 67 These 6: Dr. Daniel Stoller-Schai | 2008
  59. 59. 68 Studie zur Jugend
  60. 60. „Jugend unter Druck“ Druck 69 50 Jahre Shell g Jugendstudien Dr. Daniel Stoller-Schai | 2008
  61. 61. 70 Dr. Daniel Stoller-Schai | 2008
  62. 62. 71
  63. 63. 72
  64. 64. 73
  65. 65. 74
  66. 66. 75 Dr. Daniel Stoller-Schai | 2008
  67. 67. 76 Dr. Daniel Stoller-Schai | 2008
  68. 68. 77 Dr. Daniel Stoller-Schai | 2008
  69. 69. 78 Thesen und Postulate
  70. 70. Thesen 79 1. Familie: F ili “ bilden it hi den F ili „Familien“ bild weiterhin d sozialen und emotionalen i l d ti l Rückhalt für Jugendliche und übernehmen die grundlegende Erziehungs- und Beziehungsarbeit. 2. 2 Arbeitswelt: Die Arbeitswelt setzt immer höhere Anforderungen an Jugendliche: Flexibilisierung, Selbststeuerung, Selbstmarketing, Leistungsbereitschaft etc. 3. 3 Ausbildung: Ausbildung entscheidet über berufliche Möglichkeiten Möglichkeiten, sozialen Status und Chancengleichheit. Selbstlernfähigkeiten , Projektmanagement und Konzeptdenken müssen gefördert werden. 4. Beziehungen: Das Internet verändert die Kommunikationsweisen radikal. Medien üben immanenten Druck auf Beziehungsgestaltung aus. 5. Orientierung: Grundwerte sind relativ stabil, werden aber durch Lifestyle g und Konsum erweitert und ergänzt. 6. Stressbewältigung: Das Bild der „Superhelden“ hat kein Preisschild: Überdurchschnittlicher Einsatz und Disziplin, belastete Beziehungen, Raubbau an der eigenen Gesundheit. Dr. Daniel Stoller-Schai | 2008
  71. 71. Postulate 80 1. Eltern und Familien müssen unterstützt werden. Sie müssen Elt d F ili ü t tüt t d Si ü aber auch weiterhin die Erziehungsaufgabe wahrnehmen. 2. Flexibilisierte Arbeitswelt erfordert flexible Betreuungsstrukturen (Horte, Mittagstische, Schul- sozialarbeit) aber auch flexible Arbeitsformen. 3. Investition i Bild I titi in Bildung und I t d Integration und Ch ti d Chancengleichheit. l i hh it 4. „Ältere“ Generation muss ihre eigenen Vorstellungen von Beziehung konkret vorleben. g 5. Wertediskussionen müssen im öffentlichen Diskurs geführt werden. (Neue) Medien müssen für die Verbreitung genutzt werden. d 6. Arbeitsstress muss durch Qualitätsdenken, Kreativität und Servicedenken ersetzt werden. Dr. Daniel Stoller-Schai | 2008
  72. 72. Massnahmen NFP 52 81 Quelle: Impulse für eine politische Agenda aus dem Nationalen Forschungsprogramm Kindheit, Jugend und Generationenbeziehungen (NFP 52). Dr. Daniel Stoller-Schai | 2008
  73. 73. Massnahmen NFP 52 82 Quelle: Impulse für eine politische Agenda aus dem Nationalen Forschungsprogramm Kindheit, Jugend und Generationenbeziehungen (NFP 52). Dr. Daniel Stoller-Schai | 2008
  74. 74. Nächste Studie CH-x CH x 83 Dr. Daniel Stoller-Schai | 2008
  75. 75. Literaturtips 84  Bertossa, L B Luca / H l Haltiner, Karl W. / Meier Schweizer, Ruth: Werte und Lebenschancen im K lW M S h R h W dL b h Wandel. Eine Trendstudie zu den Lebens-, Bildungs-, Arbeits- und Politikorientierungen junger Erwachsener in der Schweiz. Rüegger 2008.  Böhnisch, Lothar: Sozialpädagogik d L b Böh i h L th S i l äd ik der Lebensalter: Ei Ei füh lt Eine Einführung. J Juventa 2001 t 2001.  Geissler, Karlheinz A.: Alles Espresso: Kleine Helden der Alltagsbeschleunigung. Hirzel 2006.  Gorz, André: Kritik der ökonomischen Vernunft. Rotbuch Verlag. Berlin 1994.  Gorz, André: Wege ins Paradies. Rotbuch Verlag. Berlin 1984.  Großegger, Beate / Heinzlmaier, Bernhard: Die neuen vorBilder der Jugend: Stil- und Sinnwelten im neuen Jahrtausend. G & G Verlagsgesellschaft 2007.  Heinzlmaier, Bernhard: Jugend unter Druck. September 2007. www.jugendkultur.at/Leistungsdruck%20Report_2007_jugendkultur.at.pdf  Na o a es o sc u gsp oje 5 : Nationales Forschungsprojekt 52: http://www.nfp52.ch/d.cfm p://www. p5 .c /d.c  Pink, Daniel H.: Unsere kreative Zukunft: Warum und wie wir unser Rechtshirnpotentional entwickeln müssen. Riemann 2008.  Sennett, Sennett Richard: Der flexible Mensch: Die Kultur des neuen Kapitalismus Bvt Berliner Kapitalismus. Taschenbuch Verlag 2006. Dr. Daniel Stoller-Schai | 2008
  76. 76. Mittwoch, 19. November 2008 … UND FRÜHCHINESISCH ÜBER MITTAG Ü Ü Fachtagung zum Thema Leistungsdruck bei Kindern und Jugendlichen zuger f h ll punkto j fachstelle k jugend und ki d d d kind Präsentation: P ä nt ti n www.vezo.ch/vortrag/punktozug_stoller-schai.pdf VIELEN DANK FÜR IHRE AUFMERKSAMKEIT Dr. Daniel Stoller-Schai daniel.stoller-schai@gmx.net

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