Uns soll es gut gehen!
Gemeinsam das betriebliche Gesundheitsmanagement voranbringen
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Worum geht es in diesem Heft?
Ihnen soll es gut gehen!
Damit wir alle über dasselbe sprechen …– Hintergrundwissen
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• Was können Sie selbst tun zur Prävention?
• Was kann der Betrieb tun zur Prävention?
Damit Sie gesund bleiben
– Tipps zu...
Was können Sie selbst tun zur Prävention?
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Das Wort „Prävention“ heißt auf deutsch so viel wie „Krankheitsverhütung“
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Achten Sie auf Überlastungssignale!
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Menschen verändern sich, wenn sie im Stress sind.
Die Veränderungen zeigen sich auf ...
Geben Sie Feedback!
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Wenn sich Überlastungssignale bei Ihnen oder bei Kollegen häufen,
hilft auch irgendwann die soziale ...
Sagen Sie Nein, wenn eine Grenze erreicht ist!
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Nein“ ist das Zauberwort gegen Überforderung und die
Schlüsselqualifikati...
„Harte Kerle“
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Vielleicht gibt es ja bei Ihnen einige Kollegen (meistens Männer …),
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Unterstützen Sie Kollegen dabei, sich Unterstützung zu holen
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Was zunächst macho-mäßig klingt,
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Was kann der Betrieb tun zur Prävention?
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Nutzen Sie diese Instrumente!
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Was muss passieren, damit Sie Ihren jetzigen Job noch
für weitere 10 Jahre ausüben können und wollen?
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Praxistipps für betriebliches
Gesundheitsmanagement
Dieses Buch ist Teil einer Reihe: BGM voranbringen
Für Betriebsräte...
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Damit Sie gesund bleiben - Tipps zur Prävention - Gemeinsam das BGM voranbringen - Teil 3

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Der 3. Vortrag zum Heft "Uns soll es gut gehen - Gemeinsam das Betriebliche Gesundheitsmanagement voranbringen" beschäftigt sich mit dem Thema:

Damit Sie gesund bleiben -- Tipps zur Prävention



Es beschäftigt sich mit den folgenden Fragen und Aspekten rund um Krankheitsvorsorge:

Was können Sie selbst tun zur Prävention?
Achten Sie auf Überlastungssignale!
Geben Sie Feedback!
Sagen Sie Nein, wenn eine Grenze erreicht ist!
Harte Kerle ...
Unterstützen Sie Kollegen dabei, Unterstützung zu holen
Was kann der Betrieb tun zur Prävention?
Nutzen Sie diese Instrumente!
Was muss passieren, damit Sie Ihren jetzigen Job noch für weitere 10 Jahre ausüben können und wollen?

Weitere Informationen über dieses Heft (für 9,90 € in D, z.B. hier im "do care-Shop") erhalten Sie unter www.bgm-voranbringen.de.

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  1. 1. Uns soll es gut gehen! Gemeinsam das betriebliche Gesundheitsmanagement voranbringen 1
  2. 2.  Worum geht es in diesem Heft? Ihnen soll es gut gehen! Damit wir alle über dasselbe sprechen …– Hintergrundwissen • Wer ist eigentlich für die Gesundheit verantwortlich? • Wozu gibt es das betriebliche Gesundheitsmanagement? Damit Sie schnell wieder fit sind –Tipps für den Krankheitsfall • Was können Sie selbst tun, wenn Sie mal krank sind? • Was kann der Betrieb für Sie tun, wenn Sie krank sind? Damit Sie gesund bleiben – Tipps zur Prävention • Was können Sie selbst tun zur Prävention? • Was kann der Betrieb tun zur Prävention? Damit es Ihnen richtig gut geht – Tipps zur Gesundheitsförderung • Was können Sie selbst tun, um Ihre Gesundheit zu fördern? • Was kann der Betrieb tun, um Ihre Gesundheit zu fördern? Allen soll es gut gehen! Statt eines Vorworts  2 !
  3. 3. • Was können Sie selbst tun zur Prävention? • Was kann der Betrieb tun zur Prävention? Damit Sie gesund bleiben – Tipps zur Prävention 3 !
  4. 4. Was können Sie selbst tun zur Prävention? 4 Das Wort „Prävention“ heißt auf deutsch so viel wie „Krankheitsverhütung“ oder „-verhinderung“ – also dafür sorgen, dass es gar nicht erst zu einer Erkrankung kommt. Mit anderen Worten: gesund bleiben. Dazu können Sie selbst eine Menge beitragen. In erster Linie, indem Sie in aller Ruhe (ohne Panik) die Augen aufhalten: Wie geht‘s Ihnen heute? Ziept‘s irgendwo? Dann dehnen Sie sich ordentlich durch! Und wie steht‘s heute um Ihre innere Ausgeglichenheit? Alles gut? Super! Und im Team? Sieht jemand müde aus? Angespannt? Anders als sonst? (Worauf Sie achten können, lesen Sie rechts). Vielleicht möchten Sie ins Gespräch gehen. Bleiben Sie einfach aufmerksam für Ihr Wohlbefinden und für das der Kolleginnen und Kollegen.!
  5. 5. Achten Sie auf Überlastungssignale! 5 Menschen verändern sich, wenn sie im Stress sind. Die Veränderungen zeigen sich auf mehreren Ebenen und sind teilweise von außen beobachtbar (z.B. an der Kollegin zu sehen): • Körper (Rotwerden, Schwitzen, Anspannung, Hibbeligkeit) • Psyche (Konzentrationsstörungen, Gereiztheit, Hilflosigkeit) • Verhalten (mehr Rauchen, Rückzug, Aggressivität) Je besser Sie jemanden (und sich selbst!) kennen, desto sensibler werden Sie für solche Veränderungen, und desto früher können Sie gegensteuern und damit vielleicht eine Zuspitzung verhindern. Falls es Sie selbst betrifft: Ziehen Sie sich nach Möglichkeit kurz zurück (räumlich, zumindest aber gedanklich, indem Sie – kurz – zur Ruhe kommen). Atmen Sie tief aus und konzentrieren sich darauf, wie sich Ihre Bauchmuskulatur dabei verändert. Klingt seltsam, hilft aber beim Runterkommen. Und wenn es eine Kollegin oder einen Kollegen betrifft? Sprechen Sie es an: „Mensch, du schwitzt ja heftig! Das kenne ich gar nicht von dir. Was ist los?“ Fertig. Einfach aufmerksam sein.
  6. 6. Geben Sie Feedback! 6 Wenn sich Überlastungssignale bei Ihnen oder bei Kollegen häufen, hilft auch irgendwann die soziale Unterstützung nichts mehr. Wenn jemand privat akute Probleme hat oder im Betrieb eine Umstrukturierung bewältigt werden muss, ist der Zusammenhalt oft groß. Dann arbeiten Kollegen gern für andere mit – in einem guten Team zumindest. Aber das kann keine Dauerlösung sein; sonst werden irgendwann noch mehr Leute ausfallen. Das Problem: Wenn immer alle mitarbeiten und die Defizite der Kollegen auffangen, weiß Ihre Führungskraft nicht, dass Sie längst am Limit arbeiten. Sie kann nicht hellsehen. Das Fazit für Sie: Sie müssen Ihrer Führungskraft Rückmeldung geben und sagen, was Sache ist. Sie müssen gegebenenfalls „Nein“ sagen – vielleicht auch im Namen der Gesundheit aller.!
  7. 7. Sagen Sie Nein, wenn eine Grenze erreicht ist! 7 Nein“ ist das Zauberwort gegen Überforderung und die Schlüsselqualifikation der Zukunft – Sie sollten im Sinne Ihrer Gesundheit Grenzen setzen bei überhöhten Ansprüchen oder Anforderungen. Bereiten Sie das Nein-Sagen gut vor. Je überzeugter Sie sind, desto überzeugender werden Sie dabei auftreten. Notieren Sie Ihre Gründe fürs Nein-Sagen und üben Sie selbstsicheres Auftreten, zum Beispiel im Rollenspiel mit einem Freund oder dem Spiegel. Machen Sie klar: „Es ist nicht gegen Sie, sondern für mich.“ Und: „Wenn’s noch mehr wird, leidet die Qualität – wir wollen doch beide, dass ich weiterhin gute Arbeit leiste“. Bitten Sie um Prioritätenklärung („Was kann ich dafür liegenlassen?“). Das Wichtigste: Nicht nachgeben! Rechnen Sie nicht mit Applaus – Ihr Nein ist ja ein Störfaktor für Ihr Gegenüber. Planen Sie genervte Reaktionen ein („Sie haben doch sonst immer …“). Ignorieren Sie Ihr schlechtes Gewissen, und üben Sie den Umgang mit möglichen Einwänden. Diese Tipps sind entnommen aus: „Frohes Schaffen! Das Geschenkbuch fürs Arbeitsleben“, 2013, S. 43. Weitere Tipps finden Sie im Buchtipp
  8. 8. „Harte Kerle“ 8 Vielleicht gibt es ja bei Ihnen einige Kollegen (meistens Männer …), die der Meinung sind, so etwas wie psychische Überlastung gäbe es gar nicht; und überhaupt: eine Psyche – das sei etwas für … Sie wissen schon. Und Arbeit habe noch nie Spaß gemacht. Und überhaupt sei Gesundheit Privatsache, und die Beschäftigung mit solchen Softie-Themen wie Stress fiele nur Menschen ein, die nicht genug zu tun hätten. Oder Frauen. Kennen Sie solche Kollegen? Nicht aufregen! Mag sein, dass diese Raubeine es für ihr Selbstverständnis brauchen, keine Schwäche öffentlich zuzugeben (was schade ist fürs Klima). Aber in Mitarbeiterbefragungen – anonym, schriftlich – zeigt sich auch bei den härtesten Stahlkochern: Sie wünschen sich mehr Anerkennung, und es fehlt ihnen an Wertschätzung im zwischenmenschlichen Umgang. Also bloß nicht abschrecken lassen. Vielleicht macht es Ihnen ja sogar Freude, den weichen Kern im „harten Kollegen“ zu entdecken. Damit unterstützen Sie den Betrieb in seinen Bemühungen um Prävention – und von einem angenehmen Klima profitieren alle. Auch die Raubeine selbst. !
  9. 9. Unterstützen Sie Kollegen dabei, sich Unterstützung zu holen 9 Was zunächst macho-mäßig klingt, ist durchaus bewusst formuliert: Frauen – Kolleginnen – fällt es relativ leicht, sich Hilfe zu holen, wenn sie sich überfordert fühlen oder Krankheitssymptome spüren. Das ist bei Männern anders *: Männer suchen erst verspätet Hilfe, weil sie einerseits durchhalten wollen und andererseits Angst vor einer schlimmen Diagnose haben. Und der Ausdruck „Unterstützung“ ist generell sinnvoller als das Wort „Hilfe“. Bei „Hilfe“ denkt jeder, man sei hilflos. „Unterstützen“ hingegen bedeutet, der andere tut bereits selbst etwas, und nun arbeitet eben noch jemand mit an der Lösung. Letztlich wollen wir alle das Heft selbst in der Hand behalten und selber aktiv sein. Wenn Sie sich um einen Kollegen Sorgen machen, fragen Sie also lieber: „Wie kann ich dich unterstützen“? Und denken Sie daran: Der wahre Profi weiß, wo seine Grenzen liegen! * Dr. Peter Kölln, Männergesundheitsförderer. Website: www.maenner-im-betrieb.de
  10. 10. Was kann der Betrieb tun zur Prävention? 10 ! flexible Arbeitszeiten kostenlose Sozialberatung Betriebs- kindergarten Mitarbeiter- befragungen Konflikt- Mediation und und und … Vorträge Mobbing- Beauftragte Gesundheits- zirkel Gefährdungs- analyse Gesundheits- berichte Arbeitssituations- analysen ergonomische Arbeitsplatzgestaltung Fortbildungen Diversity- Beauftragte Es gibt unendlich viele Ansatzmöglichkeiten, mit denen der Betrieb zur Verhütung von Krankheit beitragen kann. Einige sind gesetzlich vorgeschrieben, andere sind freiwillig. Letztlich zählt dazu alles, was Ihnen das Arbeiten erleichtert. Team- entwicklung Arbeitszeit- reduzierung Apfelpausen- Ecken
  11. 11. Nutzen Sie diese Instrumente! 11 Der Betrieb kann noch so schöne Instrumente einsetzen: Die nützen nichts, so lange sie nicht genutzt werden. Deshalb die dringende Empfehlung: Die (zumindest einige) Menschen in Ihrem Betrieb wollen wirklich wissen, wie es Ihnen geht. Und sie wollen wissen, was Sie gemeinsam tun können, um die Arbeitsbedingungen noch gesünder zu gestalten. Erzählen Sie es ihnen! Zum Beispiel in Gesundheitszirkeln, bei der Begehung, in der Mitarbeiterbefragung. Sagen / Schreiben Sie, wo Sie der Schuh drückt! Aufgrund des Datenschutzgesetzes muss bei schriftlichen Befragungen übrigens die Anonymität gewährleistet sein! Niemand darf rückschließen können, wer welchen Fragebogen ausgefüllt hat. Übrigens: Was Sie dem Werksarzt erzählen, fällt unter die ärztliche Schweigepflicht. Sie können sich also darauf verlassen, dass das, was Sie ihm erzählen, unter Ihnen bleibt.
  12. 12. Was muss passieren, damit Sie Ihren jetzigen Job noch für weitere 10 Jahre ausüben können und wollen? 12 Die Frage ist auf den ersten Blick ein bisschen intim. Aber wenn Sie sich NICHT vorstellen können, noch 10 Jahre so weiter zu arbeiten wie bisher, dann läuft wohl etwas schief. Hier können Sie notieren, was sich verändern muss. _____________________________________________________________ _____________________________________________________________ Wem wollen Sie das mitteilen? Wer muss das wissen? Wer soll was ändern? _____________________________________________________________ !
  13. 13. 13 Praxistipps für betriebliches Gesundheitsmanagement Dieses Buch ist Teil einer Reihe: BGM voranbringen Für Betriebsräte Für Arbeitsschützer und Arbeitsmediziner Für die Geschäftsleitung Für Führungskräfte Für alle Beschäftigten Ab 200 Exemplaren ist jedes Buch auch als Sonder-Edition in Ihrem Corporate Design / mit Ihrem Logo und Ihrem Vorwort erhältlich. Leseproben und mehr unter: www.bgm-voranbringen.de

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