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Festschrift 10 Jahre

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  • 1. Fe s t s c h r i f t anlässlich des10-jährigen Bestehens
  • 2. Grußwort Ich freue mich, dass der Shanty-ChorEilshausen in diesen Tagen sein 10-jähriges Bestehenfeiern kann. Zu diesem Jubiläum gratulie-re ich dem Shanty-Chor und seinenMitgliedern ganz herzlich. Ein solches Jubiläum erfüllt nicht nur die Chormitglieder mit Stolzund Freude. Besonders glücklich schätzen kann sich auch dieGemeinde, die einen Shanty-Chor bei sich aktiv weiß. Ich möchte daher das Jubiläum zum Anlass nehmen, um allenChormitgliedern und aktiven Sängen zu danken. Sie haben mitihrem persönlichen Engagement dazu beigetragen, dass sich derShanty-Chor Eilshausen zu einem ganz besonderen Bestandteil imkulturellen Leben in unserer Gemeinde Hiddenhausen etabliert hatund es mit maritimen Chorklängen bereichert. „Die Binnenschiffer“haben sich längst auch über die Gemeindegrenzen große Beliebtheitverschafft und begeistern Musikfreunde aus nah und fern mit ihreneindrucksvollen Konzertveranstaltungen. Die Gemeinde und alle Freunde der maritimen Chormusik freuensich schon sehr auf die Jubiläumsfeier. Ich wünsche der Veranstaltungeinen erfolgreichen Verlauf und hoffe, dass sie allen, die auf oder vorder Bühne dabei sein werden, noch lange in guter Erinnerung bleibt.K LAUS KORFSM E I E RBürgermeister
  • 3. Grußwort Herzlichen Glückwunsch zum 10. Geburtstag des Shanty-Chores „Die Binnenschiffer“ 10 Jahre sind im Leben eines Chores eine relativ kurze Zeit, aberwas hat sich in diesen zehn Jahren alles getan! Wir durften die Gründung und das Werden dieses Chores persön-lich miterleben, und es ist erstaunlich, was aus den Anfängen gewor-den ist. Durch die Tatkraft und Energie der Sänger und derVerantwortlichen im Vorstand, verbunden mit großem Enthusiasmusund Freude zur Sache und zum besonderen Liedgut entstanden „DieBinnenschiffer“, die heute aus unserem Chorleben nicht mehr weg-zudenken sind. Dafür danken wir allen herzlich. „Die Binnenschiffer“ haben ein reges Vereinsleben. Es wird hartgearbeitet, aber die Geselligkeit kommt nicht zu kurz, man verstehtzu feiern. Konzerte und sonstige öffentlichen Auftritte wechseln sichmit Ausflügen zu Shanty-Chor-Treffen ab. Besonders zu erwähnensind die Kirchenkonzerte, die der Chor in der ganzen Umgebung gibt,außerdem das schon traditionelle Treffen der Shanty-Chöre am 1. Maiin Eilshausen. Wir vom DAS freuen uns, dass dieser Chor zu uns gehört. Wir wünschen dem Chor für die nächsten Jahre alles Gute, vielErfolg und immer den notwendigen Nachwuchs! Den Feierlichkeiten zum Geburtstag wünschen wir einen gutenVerlauf, Mitwirkende und Gäste grüßen wir herzlich! O SKAR R ADZI NSKI W OLFGANG S TAH N Vize-Präsident des Vorsitzender des Sänger- Deutschen Allgemeinen kreises Herford im Bezirk Sängerbundes e. V. Ostwestfalen-Lippe im DAS
  • 4. Grußwort Liebe Gäste, liebe Freunde der,,Binnenschiffer“ mit Stolz und Freude dürfen wir auf das erste Jahrzehnt zurück-blicken. 10 Jahre Shanty-Chor, ein Anlass der gebührend gefeiert werdenmuss. Vor 10 Jahren fassten ein paar Männer den Plan, einen Shanty-Chor aus der Taufe zu heben, wobei überhaupt nicht vorauszusehenwar, was für ein kraftvoller Motor angekurbelt wurde. Ursprünglich sollte der Chor auf kleinen Veranstaltungen auftreten,sich seine Möglichkeiten zwischen den „Großen“ suchen. Aber aus den Anfängen heraus hat er sich durch steten Einsatz undgemeinsames Engagement zu einer erfolgreichen Mannschaft ent-wickelt. Durch die intensive Arbeit konnte der Chor ein Repertoire erarbei-ten, das vielen Menschen in Konzerten auf Veranstaltungen der ver-schiedensten Art und in Alten- und Pflegeheimen viel Freude undStunden der Entspannung bringt. Allen Mitgliedern, auch den Ehemaligen, möchte ich an dieserStelle meinen Dank für die langjährige Treue aussprechen, in derHoffnung auf weiteren guten Zusammenhalt in den nächsten Jahren.
  • 5. Danken möchte ich vor allen unseren Frauen für ihr fortwährendgezeigtes Verständnis und die aktive Unterstützung bei allenChorveranstaltungen. Ein herzliches Dankeschön gilt auch all denen, die bereit waren, alsFörderer unserem Chor zur Seite zur stehen. Auch die vielen unge-nannten Helfer im Hintergrund, die durch ihren uneigennützigenEinsatz für einen reibungslosen Ablauf unserer Aktivitäten sorgen,sollten hier nicht unerwähnt bleiben. Mein Dank gilt aber auch der Gemeinde Hiddenhausen für die guteZusammenarbeit, unsere Entwicklung wurde stets wohlwollendbegleitet und Räumlichkeiten in öffentlichen Gebäuden für unsereVeranstaltungen zur Verfügung gestellt. Doch was wären wir ohne Publikum. Applaus ist für uns derschönste Lohn und gibt uns immer wieder Ansporn für die weitereund hoffentlich erfolgreiche Chorarbeit. Bleiben Sie uns treu, allen Besuchern wünsche ich, auch imJubiläumsjahr, vergnügte Stunden mit dem Shanty-Chor und allen„Immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel“F RI EDE L S TOCKH ECKEChorleiter
  • 6. Veranstaltungen der „Binnenschiffer“im Jubiläumsjahr15. Februar Festakt zum 10-jährigen Bestehen Haus Pfingsten um 20.00 Uhr2. März Jubiläumskonzert mit Auswertung der Stimmzettel und Wunschprogramm Aula der Olof-Palme-Gesamtschule in Lippinghausen um 19.00 Uhr30. April „Am Abend in die Hafenbar“ Maritimer Abend im Zelt auf dem Festplatz des Hauses Pfingsten ab 20.00 Uhr1. Mai Maritime Veranstaltung ab 11.00 Uhr Shanties und Frohsinn mit Gastchören7. Dezember Weihnachtskonzerte mit den „Alsterspatzen“ aus Hamburg Aula der Olof-Palme-Gesamtschule in Lippinghausen um 15.00 und 19.00 Uhr8. Dezember Weihnachtskonzert mit den „Alsterspatzen“ aus Hamburg Ev. Kirche in Eilshausen um 15.00 Uhr14. Dezember Weihnachtskonzert Stiftskirche in Levern um 19.00 Uhr15. Dezember Weihnachtskonzert Haus des Gastes in Bad Seebruch um 15.30 Uhr
  • 7. Von der Idee bis heute„DIE BINNENSCHIFFER“ – Shanty-Chor Eilshausen Es war einmal . . . so fangen viele Märchen an; so begann auch die Geschichte der„Binnenschiffer“, des Shanty-Chores Eilshausen. Die große Liebe zur Seefahrt und zu seemännischem Liedgut undBrauchtum waren im Jahr 1989 Anlass für Vater und Sohn, Friedelund Frank Stockhecke, mit eigens einstudierten Seemannsweiseneinmal auf einerSeniorenfeierdes Heimatver-eins Eilshausenaufzutreten.Dieser Auftrittwurde zu einemRiesenerfolg, sodass im Laufeder Zeit auchdurch die tat-kräftige Unter-stützung einiger Friedel und Frank Stockheckeinteressier terSänger aus dem „Gemischten Chor des Heimatvereins“ die verein-sinterne Veranstaltungen mit maritimen, aber auch mit folkloris-tischen Liedvorträgen bereichert wurden. Beflügelt durch die große Resonanz beim Publikum sowie diegroße Begeisterung der aktiven Sänger gerade an Shantys undSeemannsliedern wurde im August 1992 offiziell der „Shanty-Chor“des Heimatvereins Eilshausen aus der Taufe gehoben; eine weitereAttraktion neben dem Gemischten Chor, der Laienspielgruppe undWandergruppe innerhalb des Heimatvereins.
  • 8. Die musikalische Leitung des Shanty-Chores übernahm FriedelStockhecke, langjähriger 1. Vorsitzender des Heimatvereins und akti-ver Sänger im Gemischten Chor. War dieses nur so eine Schnapsidee? War es vielleicht etwas mehr?Es war mehr, wie man heute noch sehen, hören und erleben kann. Den ersten offiziellen Auftritt gab es für die neue Chorgemeinschaftbereits im Oktober 1992 anlässlich einer öffentlichen Veranstaltung.11 Shanty-Sänger (Egon Fleher, Friedhelm Niemeyer, Paul-GerhardNiemeyer, Reinhard Niemeyer, Dieter Pallasch, Matthias Rieke,Wilfried Rieke, Werner Schröder, Rolf Siekmann, Frank Stockheckeund Friedel Stockhecke) in schmucker Seemannskleidung standenauf der Bühne und präsentierten ihr erstes einstudiertes Programmdem begeisterten heimischen Publikum. Gesungen wurde zunächst nur so zum Spaß ohne regelmäßigeProben und dennoch machte es unheimlich viel Freude, sich bei dennachfolgenden Auftritten singend und schunkelnd auf kleinen Festen,Jubiläen und Geburtstagen zu präsentieren. Die Eilshauser liebteninzwischen ihren neuen Chor. Die Begeisterung war allenthalbenüberwältigend. In der Folgezeit fanden weitere maritim angehauchte, interessierteNoch keine Shanties, aber dann . . .
  • 9. Sänger den Weg zum Chor, die Anzahl der öffentlichen Auftritte wur-den zahlreicher, das musikalische Repertoire wuchs ständig, dererste Konzertabend wurde geplant. All dieses machte einigeVeränderungen im Vereinsleben dringend notwendig. Zu den Proben traf man sich fortan wöchentlich und zwar in denRäumen der Gaststätte „Haus Pfingsten“ an der Brandhorststraße inEilshausen. Im neuen „Vereinsschiff“ fühlten sich die Sänger rechtheimisch und bis zum heutigen Tag sehr wohl. Die Sänger wurden nach ihren Stimmen und gesanglichenFähigkeiten neu zusammengestellt. Die Texte zu den Liedern musstenauswendig gelernt werden. Kaum eine Woche verging, wo nicht dieZügel ein wenig mehr angezogen wurden. Jeder einzelne konnte sichselbst die Frage beantworten, ob es ihm denn nun noch so viel Spaßmachte, wie in den ersten Anfängen. Die Gemeinschaft erkanntejedoch sehr schnell, dass die Qualität der Lieder besser wurde; dassauch geübte Sänger ihre Zukunft im Shanty-Chor sahen und somit dieeinmalige Chance bestand, den Chor in seiner Entwicklung voran zubringen. So hatte man sich sehr schnell an die neuen Verhältnissegewöhnt, zumal auch in der Öffentlichkeit der Fortschritt ausdrück-lich erkannt und gelobt wurde. Dieses hatte zur Folge, dass eineVielzahl von Auftritten (örtlich, regional) auf den Chor zukam. DiePremieren des ersten öffentlichen Konzertes und der ersten Chorreisenach Kiel verursachten sehr viel Aufregung und Vorbereitung. Mitsehr viel Stolz, sich bewusst des noch ungewohnten großen Erfolges,widmete man sich in der Folgezeit immer neuen Aufgaben. Aus der großen Liebe für gerade getragenes, maritimes Liedgutheraus wurde vom Chorleiter und Chor ein Programm speziell fürKonzerte in Kirchen entwickelt, dass bei den Aufführungen großenAnklang bei den Zuhörern fand. Die vermehrt geäußerten Wünsche des Publikums nach einemTonträger erfüllte der Chor durch die Aufnahme und Produktion sei-ner ersten Compact-Disk (CD) unter dem Titel „Über alle 7 Meere“ imJahr 1997, der im Verlaufe der nächsten Jahre noch einige weiterefolgten. Mit Erscheinen dieses ersten Tonträgers und vor allem umeine verbesserte Merkfähigkeit des Chornamens in der Öffentlichkeit
  • 10. und in den Medien zu erreichen, legte der Chor sich einen sogenann-ten „Künstlernamen“ zu, nämlich: „Die Binnenschiffer“, Shanty-ChorEilshausen. Mit einem eigenen seemännischen Weihnachtskonzert unter demMotto: „Auf Weihnachts-Hafenwache“ traten „Die Binnenschiffer“erstmals im Dezember 1998 in der evangelisch-reformierten „Petri-Kirche“ zu Herford an die Öffentlichkeit. In enger Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Eilshausen hoben„Die Binnenschiffer“ mit dem „Maritimen Frühschoppen“ auf demGelände des Vereinsschiffes „Haus Pfingsten“ am 1. Mai 1999 eineganztägige Veranstaltung aus der Taufe, die sich sehr schnell zueinem großen Publikumsmagneten entwickelte. Der Chor hatte sich inzwischen zu einem wohlklingendemKlangkörper entwickelt. Bis heute gab es deshalb nur noch kleine Detailveränderungen. Ein„kleiner Vorstand“ wurde gebildet. Sänger, Musikanten kamen undgingen, die Auftritte wurden immer zahlreicher und vor allem auchanspruchsvoller. Der Chor absolviert derzeit jährlich ca. 50 Auftritte. Außer bei seinen eigenen alljährlichen Jahres- und maritimenWeihnachtskonzerten präsentieren heute „Die Binnenschiffer“ beiEmpfängen, Jubiläen, Betriebs- und Vereinsfeiern, in Kur- undHafenkonzerten, auf Stadtfesten, bei Shanty-Chor-Treffen (Festivals),bei Präsentations- und zahlreichen Privatveranstaltungen sowie inKirchen unserer Region, in Alten- und Pflegeheimen ihre gesamteBandbreite maritimen Gesangs. Die Chor-Reisen wurden schöner und interessanter. Die Ehefrauensowie auch treue Fans wurden immer mehr in die Chorgemeinschaftund Reisen mit einbezogen. Neue und schöne Kontakte führten zuechten Chorfreundschaften, auch über die Grenzen des heimischenRaumes hinaus. „Die Binnenschiffer“ sind zwar stark gebucht, doch die Sängerfreuen sich auf jeden Auftritt, jede Reise in eine andere Stadt und sindstets bereit, mit ihrem Gesang, ihrer Musik und ihrem Humor anderenMenschen Freude zu bereiten, getreu dem Motto: „Musik verbin-det . . . besonders, wenn sie von Herzen kommt und zu Herzen geht.“
  • 11. So feiern „Die Binnenschiffer“ in diesem Jahr ihr 10-jährigesBestehen. Zehn Jahre sind zwar noch kein Jahrhundert, aber doch einschon deutlich sichtbarer Teil davon – vielleicht auch der Schwerste.Wer auf das erste Jahrzehnt zurückblicken kann, das von großemErfolg begleitet war, hat wohl die Gefahren der Anfangsschwierig-keiten gut gemeistert. Trotzdem ist auch weiterhin ein waches Augeerforderlich, um eventuellen Anfechtungen rechtzeitig zu begegnen. Und nun geht es für den Chor ins zweite Jahrzehnt. Was liegt näher als sich für die Zukunft „Eine fleißige Mannschaft,die in Takt und Harmonie singend freudig ihre Arbeit verrichtet, aufder Brücke Verantwortliche, die ohne Havarie weise den Kurs bestim-men, und über, auf und unter Deck viele Familienangehörige, dieSpaß am Mitfahren haben. Immer ein paar neue Lieder unter demKiel, das Ruder hart am Kurs und vor allem viele nette, zufriedene undbegeisterungsfähige Gäste an Bord“ zu wünschen.Nur der Ton macht die MusikUnser Chorleiter und ProgrammgestalterFriedel Stockhecke gibt den Ton an Seit seiner Gründung im Jahr 1992 – also mittlerweile seit 10 Jahren –ist Friedel Stockhecke musikalischer Leiter der „Binnenschiffer“ . Seinem großen persönlichen Engagement, gepaart mit viel musi-kalischem Gespür für die Feinheiten des Chorgesanges, mit einem
  • 12. großen Herzen für Seemannslieder, als Solosänger, dazu nochAkkordeon und Gitarre spielend, ist es zu verdanken, dass derShanty-Chor „Die Binnenschiffer“ sich in all den Jahren zu dem ent-wickelt hat, was er heute darstellt. Die Chormitglieder danken ihm für seine unermüdlicheEinsatzbereitschaft. Seine stets neuen Ideen bringen dem Chor dieFreude am Gesang, schweißen das gesamte Team zusammen undführten den Chor letztendlich auf beharrliche Weise zum gesang-lichen Erfolg. Nicht nur musikalisch auf Draht, sondern zugleich auch witz- undwortreich, führt Friedel Stockhecke „seine Jungs“ bei den Proben mitsanfter Strenge. Beim Einstudieren neuer Lieder gibt es zu Anfangschon einmal leise Bedenken oder skeptisches Gemurmel imHintergrund; doch sind letztlich alle begeistert, wenn ChorleiterFriedel Stockhecke wieder einmal etwas „fast unmöglichErscheinendes“ vollbracht und so das Repertoire erneut um ein Liederhöht hat. Wir freuen uns darüber, dass unser Chorleiter auch in der weiterenZukunft so kreativ und produktiv am unverwechselbaren Sound der„Binnenschiffer“ weiter arbeitet. Einen ganz besonderen Dank möchten wir „Seebären“ an dieserStelle seiner Ehefrau Rita aussprechen, welche ihren Friedel in all denJahren so ungestört für den Chor hat arbeiten lassen und uns auchdarüber hinaus noch so in allen Belangen hervorragend unterstützthat. Für uns alle ist entscheidend, uns durch unser gemeinsamesHobby für einen Weg entschieden zu haben, der es erforderlichmacht, füreinander und miteinander tätig zu sein. Durch die Tatsache,dass wir alle unsere Freizeit zu einem nicht unerheblichen Teil in denDienst des Chores gestellt haben, entwickelt sich in uns ein „Wir-Gefühl“, dessen Ausstrahlung sich auf uns selbst aber auch auf unserPublikum überträgt. Friedel Stockhecke hat einen großen Anteil daran. Deshalb sei ihman dieser Stelle ein aufrichtiges „Dankeschön“ gesagt von allenChormitgliedern und Chorfreunden der „Binnenschiffer“.
  • 13. Das Liedgut der „Binnenschiffer“Shantys, Seemannslieder und getragenes Liedgut In den vergangenen zehn Jahren hat sich der Chor ein unglaublichgroßes Liederrepertoire erarbeitet, das derzeit ca. 150 Titel umfasst. Die choristische Tätigkeit der Crew erstreckt sich von der Wahrungalter Shantys-, Arbeits- und Freizeitlieder der Seeleute auf denTiefseeseglern des 18. bis 20. Jahrhunderts über Seemannslieder,maritimen Liedern aus Film, Operette, Musicals und der Welt desSchlagers, humorvollen Salzwassersongs, Stimmungsliedern bis hinzu maritimen Weihnachtsliedern. Gern vom Publikum gehört werden Lieder wie „La Paloma“,„Rolling home“, „Hamburger Veermaster“ oder „Wir lagen vorMadagaskar“, „gängige“ Melodien in kurzweiligen Folgen (Medleys)sowie Lieder der Südsee wie „Bora, Bora“. Darüber hinaus über-mittelt der Chor auch sehr gern durch getragenes, maritimes Liedguteine gefühlvolle Stimmung von „Fernweh und Gottesnähe“ in Kirchenunserer Region. Den Schwerpunkt bei der Darbietung des unterschiedlichenLiedgutes bildet immer der Chor, der von Akkordeon, Gitarre,Mundharmonika, Trommel und Schlagzeug instrumental unterstütztbegleitet wird. Die Aufnahme und Produktion des ersten eigenen Tonträgers(CD/MC) unter dem Titel „Über alle 7 Meere“ erfolgte im Jahr 1997.Ein Jahr später, 1998, kam unter dem Titel „Herr, deine Liebe ist wieGras und Ufer“ eine neue CD hinzu. Unter dem Titel „Auf Weihnachts-Hafenwache“ und „Matrosen, wenn sie singen“ wurden im Jahr 1999zwei weitere CD’s aufgenommen. Darüber hinaus entstanden aus „Live-Mitschnitten“ der Konzert-Programme des Jahreskonzertes 2000 („Träume in der Südsee“), desWeihnachtskonzertes 2000 („Weihnachtsgeschichten“) und desJahreskonzertes 2001 („Wolken, Wind und Wogen“) weitereTonträger.
  • 14. Die CDsder Binnenschiffer 2001 1999 19991997 1998 nicht mehr erhältlich 2000 2000 19982001 Die Doppel-CD zum 10-Jährigen
  • 15. Unsere „Bretter“ in der Olof-Palme-GesamtschuleDie Binnenschiffer“ –ihre Konzerte und Musikfeste!➢ Jahreskonzerte Die „Lieder der Meere“ haben auch in unserem heimischen Raumviele Freunde; diese positive Erfahrung machte der seit ca. 1 1/2Jahren bestehende Shanty-Chor des Heimatvereins Eilshausen beiseinem ersten öffentlichen Jahreskonzert unter dem Motto „LeinenLos“ am 5. März 1994 in der Aula der Grundschule Eilshausen. Kaumwar bekannt,dass der Musik-dampfer erst-mals auf große„ S h a n t y - We l t -reise“ ging, wardas Konzertschon ausver-kauft. Die „See-bären“ aus Eils- Unser Publikum in der Aula
  • 16. hausen boten mit ihrem Programm der begeisterten Publikums-kulisse eine tolle Vorstellung. Um dem großen Interesse und der immensen Nachfrage allerFreunde der maritimen Musik zum Besuch der Konzerte in Zukunftbesser gerecht werden zu können, suchte man nach einem neuen,größeren Veranstaltungsort und fand in der Aula der „Olof-Palme-Gesamtschule“ in Hiddenhausen-Lippinghausen eine gerade zu idea-le Alternative. Die Jahreskonzerte der „Binnenschiffer“, jeweils am erstenSamstag im Monat März in der Aula der „OPG“, haben sich bis heutezu einer festen Größe im Musikleben der Gemeinde etabliert. Durch die ständige Erweiterung des Liedschatzes, durch Kreativi-tät, Einfallsreichtum und neuen Ideen hat es der Chor verstanden, injedem Jahr aufs Neue mit immer interessanten, abwechslungsreichenProgrammen sich dem Publikum zu präsentieren. Wenn „Die Binnenschiffer“ zu ihren Jahreskonzerten einladen,dann ist immer „sehr gute Stimmung“ vor vollbesetzten Rängenangesagt.➢ Kirchenkonzert Eine Kirche ist auf den ersten Blick gesehen nicht gerade ein pas-sender Ort, um ausgerechnet Seemannslieder zu singen. Das vom Chorleiter und Chor eigens entwickelte Programm unterdem Motto: „Herr, deine Liebe ist wie Gras und Ufer“ ist thematischdem Ort der musikalischen Darbietung angepasst. Die Lieder erzäh-len von der Sehnsucht, von Fernweh und Gottesnähe, vom Abschiednehmen und von Einsamkeit, von Liebe und Tod, von den Gefahrenauf hoher See, die manchem rauen Seemann das Beten wiedergelehrt haben mag und der Frömmigkeit der Seefahrer. Das erste Konzert dieser Art gestaltete der Shanty-Chor „DieBinnenschiffer“ am 25. Oktober 1995 in der voll besetzten evangeli-schen Kirche zu Eilshausen. Von der aufkommenden gefühlvollen Stimmung in der Kirchebeeindruckt und von der Interpretation des dargebotenen
  • 17. St. Bonifatius in EilshausenProgramms begeistert und fasziniert dankten die Zuhörer dem Chorund seinen Solisten für diesen „gelungenen Konzertabend“ mit demhochverdienten Applaus. Weitere Konzerte dieser Art führten „Die Binnenschiffer“ in derFolgezeit in der Kirche „St. Peter“ in Rantum/Sylt, in der evangeli-schen Kirche zu Bad Oeynhausen-Eidinghausen, noch mal in derevangelischen Kirche zu Eilshausen, in der „Jubilate-Kirche“ zuVlotho-Bonneberg, in der Dorfkirche zu Lage-Heiden, in der katholi-schen Kirche „St. Bonifatius“ zu Eilshausen, in der Stiftskirche zuStemwede-Levern und in der evangelischen Kirche zu Hiddenhausen-Sundern mit großem Erfolg durch.➢ Weihnachtskonzert Weihnachten – nicht alle Menschen können dieses Fest im Kreiseihrer Lieben feiern. So auch nicht Seeleute, die sich auf ihren Schiffen einige TausendSeemeilen von Daheim auf hoher See befinden, deren Schiffe zumFest in fremden Häfen am Kai festmachen. Was bewegt ihre Familienzu Hause in ihren Wohnungen und Häusern? Oder gelingt doch einerechtzeitige Heimkehr zum Fest in den Heimathafen? Aus diesen Gedanken und Fragen heraus entwickelten Chorleiterund Chor ein Programm, bestehend aus maritimen Weihnachts-
  • 18. liedern und Geschichten von Weihnacht auf hoher See, im Hafen undZuhause, zusammengefasst unter dem Motto: „Auf Weihnachts-Hafenwache“. „Ein Seemann singt eben immer – auch zur Weihnachtszeit“. Die Premiere des ersten festlich-seemännischen Weihnachts-konzertes in der Vereinsgeschichte der „Binnenschiffer“ erlebten dieBesucher am 9. Dezember 1998 in der evangelisch-reformierten„Petri-Kirche“ zu Herford. Aufgrund des großen Erfolges und der großen Resonanz desPublikums ist das Weihnachtskonzert seitdem fester Bestandteil imJahresprogramm der „Binnenschiffer“. Jeweils am Samstag vor dem2. Advent stimmt der Chor sein Publikum mit Liedern von der Weiteder Welt und von der Sehnsucht nach Heim und Familie, die jabesonders an Weihnachten sehr groß ist, in der Aula der „Olof-Palme-Gesamtschule“ in Hiddenhausen-Lippinghausen auf das große Festdes Jahres ein.➢ Maritimer Frühschoppen Es gibt unzählige Shanty-Chöre der unterschiedlichstenStilrichtungen allein bei uns in Deutschland. In unseren europäischenNachbarländern ist es ähnlich. Bekanntlich haben fast alleSeefahrernationen entsprechendes Liedgut gesammelt, das von denChören bis in die heutige Zeit gepflegt und gesungen wird. Gesungen wird anfangs im lokalen Bereich. Später steckt manseine Ziele höher. Die ersten kleinen Reisen wurden durchgeführt, dieEntfernungen wurden mit der Zeit größer und führen später sogar bisins Ausland. Und so begegnen sich die Chöre, lernen sich kennen,freundschaftliche Beziehungen werden aufgebaut. Dabei ergibt sichdie innerliche Bereitschaft, von anderen etwas abzuschauen, abzu-hören und eine Menge hinzuzulernen. So wurde im Jahr 1999 die Ideezur Durchführung eines Shanty-Chor-Treffens unter dem Motto:„Maritimer Frühschoppen“ geboren, übernommen und in die Tatumgesetzt. Diese jährliche Veranstaltung – von den „Binnenschiffern“ in enger
  • 19. Konzertbühne im Garten des „Hauses Pfingsten“Zusammenarbeit mit dem Heimatverein durchgeführt – hat sichinzwischen jeweils am 1. Mai im maritim geschmückten Garten desVereinsschiffes „Haus Pfingsten“ an der Brandhorststraße inHiddenhausen-Eilshausen zu einem echten Publikumsmagneten ent-wickelt. Wir laden ein, wir singen mit unseren Freunden aus nah undfern. So, wie wohl beim ältesten und bekanntesten Shanty-Chor-Festival in Cuxhaven, geben sich die Chöre gern ein Stelldichein inEilshausen. Über Stunden erklingen traditionelle Shantys undSeemannslieder. Zu diesem Fest kommen gerne Freunde undFanclubs der maritimen Musik, denn neben dem Gesang kommen dieGemütlichkeit, das „Klönen“ und „Snacken“ nicht zu kurz. Auch fürdas leibliche Wohl unserer zahlreichen Gäste wird immer bestensgesorgt. Durch die Begegnung der Chöre entwickelt sich ein lockeres undnormales Miteinander und Respekt vor der Leistung des anderen. Wir, „Die Binnenschiffer“, bleiben lebendig durch immer neueKontakte und durch die sich daraus entwickelnden neuen Aufgaben,unsere Gäste lernen unser schönes Eilshausen im Herzen des KreisesHerford kennen und laden uns zu Gegenbesuchen ein und dieBürgerinnen und Bürger unseres Ortsteiles dürfen sich Jahr für Jahrmit uns gemeinsam darüber freuen. Bleibt die Hoffnung, dass es auch in der Zukunft so bleiben möge!
  • 20. 10 Jahre helfende Hände Die Männer sind auf See, die Frauen warten daheim auf ihreHeimkehr. Die Männer singen, die Frauen sitzen zu Hause und warten auf dieRückkehr. Und das seit nunmehr 10 Jahren. Bei durchschnittlich 50 Auftrittenpro Jahr und fast 50 Probenabende! Mag die Trennung auch nicht als ganz so arg empfunden werden:einige Zuhausegebliebenen reicht es nicht aus, untätig und völligunbeteiligt von zu Hause aus dem Geschehen zu folgen. Ihr Herzgehört folglich nicht nur ihrem Liebsten, sondern das „Wir-Gefühl“hat auch sie eingefangen und sie helfen uns, ihrem Chor, wo sie nurkönnen. Und es gab und gibt vieles zu tun, so das Benähen der Garderobe,das Herstellen von Dekorationen für Konzerte und Shanty-Feste, dasZubereiten und Servieren von Speisen und Getränken für unsereGäste, es wurde abgewaschen und gereinigt, Eintrittskarten musstenverkauft und kontrolliert werden und seit es Tonträger unseresChores gibt, mussten diese dem Publikum angeboten werden, teil-weise von wem wohl? Es gibt sicherlich noch eine Vielzahl von ande-ren Beispielen. Es sollen an dieser Stelle auch keine einzelnen Namenoder besondere Leistungen aufgezählt werden, alle Shanty-Damenarbeiten halt genauso selbstlos, wie ihre Männer. Sie möchten keinenbesonderen Dank. Und doch: Der Anlass „10 Jahre Shanty-Chor“ heißt auch, „10 Jahre helfendeHände“. Und das ist ein besonderes Dankeschön wert, meinen wir,die Sänger. Bitte, meine Damen, helft auch in der Zukunft. „Die Binnenschiffer"
  • 21. Der Shanty-Chor „Die Binnenschifferhintere Reihe (v.li.): Manfred Böke, Hans Schöpe, Rolf Siekmann, Gerhard Siekmann, Norbert Broziewski, Hans-Hermann Rottmann, Klaus Brinkmann mittlere Reihe: Hermann Bergmeier (Akkordeon), Karl-Heinz Höhner, Heinz Bredenkötter, Siegfried Hägerbäumer, Albert Schweinsbe Egon Fleher, Paul-Gerhard Niemeyer, Friedel Stockhecke (Akkordeon)vordere Reihe: Kurt Westerwelle (Akkordeon), Helmut Niemeyer, Dieter Pallasch, Helmut Weidenbrück, Wilfried Rieke, Matthias Rieke, Manfred He vorne: Jürgen Fischer (Schlagzeug)
  • 22. „Die Binnenschiffer“Hans-Hermann Rottmann, Klaus Brinkmann, Jürgen Meyer zur Heide, Klaus-Dieter Krüger, Ulli WeheSiegfried Hägerbäumer, Albert Schweinsberg, Georg Niestroj, Hartmut Lünse, riedel Stockhecke (Akkordeon)Wilfried Rieke, Matthias Rieke, Manfred Helmke, Werner Hillbrand, Friedhelm Niemeyer Schlagzeug)
  • 23. „Die Binnenschiffer“ auf großer Fahrt! Der Chor fühlt sich in seinem Heimatort sehr wohl. In den erstenzwei Jahren nach seiner Gründung hatte man sich im „Heimathafen“und in der unmittelbaren Umgebung schon einen guten Namengemacht. Was lag also näher, auch einmal einen Blick in die „Ferne“zu wagen. Die Sänger wurden das eine oder andere Mal vom„Fernweh“ gepackt. Sie zogen hinaus, um andere Städte und ihreMenschen kennen zu lernen, um zu erfahren, wie man dort lebt, wieund was man dort singt, was man dort trinkt und um „NeueFreundschaften“ zu schließen.➢ KIEL Die erste Gelegenheit ergab sich durch gute Kontakte desSangesbruders Kurt Westerwelle, dessen Sohn als „Mariner“ auf demSegelschulschiff der Bundesmarine, der „Gorch Fock“, gedient undsich mit seinem Kommandanten in Verbindung gesetzt hatte. Dieserzeigte sich von der Idee begeistert, das Oberdeck seines Schiffes ineine Konzertbühne für die Eilshauser Shanty-Sänger zu verwandeln. So machte sich die Crew am 23. Juli 1994 auf die Reise in dieLandeshauptstadt Schleswig-Holsteins, nach Kiel. Ziel der Reise wardie Kieler Förde, Liege-platz der „Gorch Fock“.Nach der offiziellenBegrüßung durch denstellvertretenden Kom-mandanten und einerunter fachkundiger Füh-rung ausgiebigen Be-sichtigung des Segel-schulschiffes wurde dasOberdeck unter denhohen Masten zur Kon-zertbühne. Der Chor er-öffnete sein musikali- Herzlicher Empfang auf der Gorch Fock
  • 24. Vor dem Stolz der Bundesmarinesches Programm vor der Besatzung des Schiffes und zahlreichenZuhörern, die sich an der Anlegestelle eingefunden hatten, natürlichmit dem „Gorch-Fock-Lied“ (Weiß ist das Schiff, das wir lieben, weißseine Segel, die sich bläh’n...). Der Shanty-Chor ist auch heute noch sehr stolz darauf, dass er als„Laien-Chor“ zu den wenigen Ausnahmen gehört, der „live“ auf denPlanken dieses Schiffes konzertieren durfte.➢ SYLT „Sonne über Sylt“: „Immer geradeaus Richtung Norden, liegt eineInsel im Meer“, so beginnt in einem Chorsatz das Loblied aufDeutschlands nördlichste Insel. Den Wunsch einer 4-tägigenKonzertreise auf diese Insel erfüllte sich der Shanty-Chor im Mai desJahres 1996. Unter dem Motto: „Über alle 7 Meer“ konzertierte der Chor erfolg-reich im Konzertsaal des Kurhauses in Hörnum und im „Friesensaal“in Keitum. Mit einem bunten Mix aus Shantys, Seemannsliedern,humorvollen Salzwassersongs und Stimmungsliedern sang sich derChor in die Herzen des Publikums und der Insulaner.
  • 25. Blick von der Odde auf den Hörnumer Leuchtturm Einen besonderen Konzertabend mit festlich getragenem mariti-men Liedgut gestaltete der Chor in der Kirche „St. Peter“ in Rantum.Mit dem Erlös dieses Konzertes wurde die Fertigstellung einesFlügelaltares für diese Kirche unterstützt. Im Rahmenprogramm dieser Reise gab es auch Gelegenheit, dielandschaftlichen Schönheiten dieser Insel kennen zu lernen.Wanderungen durch die reizvolle Dünenlandschaft, eine Fahrt mitdem Fahrgastschiff durch das Wattenmeer, ein Besuch des ListerHafens und der nördlichsten Fischbratküche Deutschlands, beim Gourmet des Nordens sowie ein Bummel durch Westerlands berühmter Einkaufs- straße, der „Friedrich- straße“, gehörten ebenso zum Besuchs- programm. Die erfolg- und er- lebnisreichen Tage auf der Insel Sylt werden für alle noch lange inIn der Kirche „St. Peter“ in Rantum Erinnerung bleiben.
  • 26. ➢ CESENATICO / ITALIEN! Zu einem „musikalischen“ Kurzurlaub in südliche, sommerlichwarme Gefilde startete der Shanty-Chor „Die Binnenschiffer“ vom5. bis 13. September 1997. Für eine Woche waren die Sänger mit ihrenFrauen in Cesenatico an der italienischen Adria zu Gast. Die großen Strapazen der doch sehr langen Anreise machte derüberwältigend herzliche Empfang sehr schnell vergessen. Die großeGastfreundschaft, das sehr warme Wetter und die hervorragendeitalienische Küche taten ihr Übriges. Die Vorbereitungen auf das „Große Hafenkonzert“ der „Binnen-schiffer“ am 7. September waren optimal durch das Kulturamt derStadt getroffen. Auf Plakaten und im Veranstaltungskalender wurdefür dieses Konzert geworben. Ein großes Konzertpodium war auf der„Piazza Cicernacchio“ aufgebaut, die Straße für den Autoverkehrgesperrt und Sitzbänke für ca. 300 Zuhörer aufgestellt. In einer male-rischen Kulisse zwischen Altstadt und Hafen mit seinenFischerbooten trugen die „Binnenschiffer“ ihr musikalischesProgramm vor. Nicht nur Touristen, sondern auch überraschend vieleItaliener folgten dem musikalischen Darbietungen, wenn gleichEinfahrt in den Hafen von Cesenatico
  • 27. Auf den Spuren von Christoph ColumbusShantys und Seemannslieder nicht unbedingt ihre Musikrichtungsind. Erklangen jedoch international bekannte Melodien wie „LaPaloma“ oder „Lili Marleen“, dann war die Begeisterung groß. Ein weiterer Auftritt erfolgte anlässlich des Besuches im Hafen-museum der Stadt Cesenatico. Von eines der vielen historischenSchiffe, die hier vor Anker liegen, ließ der Chor seine „Lieder derMeere“ erschallen. Das Rahmenprogramm mit Stadtrundfahrt, Besuch des Zwerg-staates San Marino und ausgiebiger Erholung am Strand sorgten fürzusätzliche Unterhaltung. Die schönen Tage in der Stadt an der Adria vergingen wie im Flug,und es hieß: „Abschied vom Meer“ „Arrivederci Bella Italia“.➢ LANGEOOG / CAROLINENSIEL Die dreitägige Konzerttournee 1998 führte „Die Binnenschiffer“ andie Nordsee. Ziele der Reise im August war die NordseeinselLangeoog und der Besuch des 8. Hafenfestes im Museumshafen inCarolinensiel.
  • 28. Abschied vom Schullandheim Quartier bezog die Crew auf Langeoog im „Schullandheim Kajüte“. Absoluter Höhepunkt war neben der ausgiebigen Gelegenheit, dieSchönheiten der Insel kennen zu lernen, das große Shanty-Konzertunter dem Motto: „Die Wolken, der Wind und das weite Meer“ imKonzertsaal des „Hauses der Insel“. Mit einem bunten Programm-querschnitt aus seinem vielfältigen Repertoire sang sich der Chor indie Herzen des Publikums und aller Fans der maritimen Musik. Sicherlich hatte man sich an diesem Abend eine noch etwasgrößere Resonanz seitens der Besucherzahlen gewünscht, aber hier-bei war zu berücksichtigen, dass man sich ja auf einem fremdenTerrain befand, nämlich dem des bekannten einheimischen Shanty-Chores „De FIinthörners“. Bereits der nächste Tag brachte einen weiteren Höhepunkt dieserReise. Auf Einladung des „Förderkreises Sielhafenmuseum“ gestalte-ten die „Blauen Jungs“ aus Eilshausen anlässlich des 8. Carolinen-sieler Hafenfestes einen „Musikalischen Frühschoppen“. Bei derAnkunft bot sich dem Chor eine bunte Kulisse: Im malerisch gelege-nen Museumshafen hatten eine Vielzahl von segelnden Oldtimernaus der ganzen Küstenregion und sogar aus den Niederlanden fest-
  • 29. gemacht; eine kleine „Begegnungsmeile“ mit vielen maritimenErzeugnissen und Spezialitäten lud zum „Bummeln“ ein. Von dem 2-stündigen Musikprogramm der „Binnenschiffer“ wardie imposante Publikumskulisse hellauf begeistert; durch diesenAuftritt hat der Chor sicherlich auch viele neue Freunde gewinnenkönnen. Alles Schöne geht einmal zu Ende; eben auch eine zusätzlich durchdie hochsommerliche Wetterlage begünstigt – erlebnisreiche Tourneean die Nordsee.Carolinensiel, ein einmaliges Erlebnis
  • 30. ➢ ROSTOCK / WARNEMÜNDE10. Hanse-SaiI 2000 Der Shanty-Chor „Die Binnenschiffer“ folgte einer Einladung des„Hanse-Sail-Büros“ in Rostock und nahm als „MusikalischerBotschafter“ aus der Gemeinde Hiddenhausen zum ersten Mal in der Zeit vom 10. bis zum 13. August 2000 an der „10. Hanse-Sail“ in der Hansestadt Rostock und im Ostseebad Warnemünde teil. Ein farbenfro- hes Fest unterBühne im Rostocker Hafen Segeln; ein stim-
  • 31. mungsvolles Programm zu Wasserund an Land; ein Stelldichein von150 Traditionssegelschiffen vongroß bis klein; ein großes maritimesVolksfest mit einzigartigem interna-tionalen Flair und ein MillionenPublikum. All dieses bot sich den„Blauen Jungs“ aus Eilshausen beiihrem Besuch an der Ostsee.Während der Sailtage 2000 war derChor unter der Leitung von FriedelStockhecke auf allen Bühnen, ob imRostocker Hafen oder am Passagier-kai im Seebad Warnemünde, undvielerorts auf der 3000 m langen Moderator Detlev erhält unser SpezialgetränkBegegnungsmeile unterwegs. „Es lockt die Ferne – und das blaue Meer“ – „Die Binnenschiffer“sorgten bei insgesamt 9 Auftritten mit ihrem Musikprogramm für tolleStimmung auf der Sail-Meile. Das 10-jährige Jubiläum der „Hanse-Sail“ wurde auch mit einemgroßen Festakt feierlich begangen. 400 geladene Gäste feierten in der maritim hergerichteten Halle der alten Neptunwerft in Rostock. Ein Pro- g ra m m p u n k t dieser Festver- anstaltung war der gemein- same Auftritt von 6 Shanty- Chören. „DieAuf zur Regatta Richtung Ostsee Binnenschiffer“
  • 32. und u. a. die durch Funk und Fernsehen bekannten Shanty-Chöre „DeKlaashahns“ Warnemünde und „Luv und Lee“ Rostock sangen be-geistert, von der Ostsee-Bigband Rostock unter der Gesamtleitungvon Dietmar Bellmann begleitet: „Wo die Ostseewellen trecken anden Strand“. Apropos Fernsehen: Während eines Auftrittes auf der Bühne amPassagierkai in Warnemünde wurden Teile des musikalischenProgramms unseres Chores von einem TV-Kamera-Team aufgenom-men und einen Tag nach Ende der Sail über die „Deutsche Welle TV“im Abendprogramm weltweit ausgestrahlt. Für „Die Binnenschiffer“ waren die „Tage von Rostock“ ein großesErlebnis mit vielen neuen Eindrücken. Die neu geknüpften Kontakte und Freundschaften haben zwischen-zeitlich schon zu weiteren interessanten Aufgaben für unseren Chorgeführt.➢ CUXHAVEN Die besondere Beziehung zum Meer und zur Seefahrt macht einenwesentlichen Teil der Stadtgeschichte von Cuxhaven aus. Daherschien es vor 27 Jahren auch niemanden zu verwundern, dass imKurpark das wahrscheinlich weltweit erste Shanty-Chor-Festival statt-fand. Aus dieser Idee, geboren von Mitgliedern des CuxhavenerShanty-Chores in Zusammenarbeit mit der Kurverwaltung, entstandeine Veranstaltung, die ihres Gleichen sucht. Seit 27 Jahren findetohne Unterbrechung jährlich im Juni der „Tag der Shanty-Chöre“ statt.Nirgendwo anders treffen sich seit so vielen Jahren so viele Chöre ausdem In- und Ausland. So war die Freude über die offizielle Einladung zur Teilnahme am„27. Tag der Shanty-Chöre“ im Juni 2001 bei den „Binnenschiffern“riesig groß. Mit großen Erwartungen startete die Crew am frühenMorgen des 16. Juni in das Nordseeheilbad. Der erste Auftritt standum die Mittagszeit in der „Nordersteinstraße“ – der Fußgängerzonevon Cuxhaven – auf dem Programm. Auf dem Brunnenplatz hattensich viele Zuhörer eingefunden, die dem Chor beim „Open-Air-
  • 33. Die Binnenschiffer bei der Olympiade der Shanty-ChöreKonzert“ lauschten, aber auch kräftig mitsangen und mitschunkelten. Der Sonntag (17. Juni) stand ganz im Zeichen der Veranstaltung„Show und Shantys nonstop“ im Kurpark von Cuxhaven-Döse, zu der15 Chöre aus nah und fern mit ca. 450 musikalischen Seebären undetlichen „Seuten Deerns“ angereist waren. Tausende von Zuhörernverfolgten den ganzen Tag über das Konzert der teilnehmendenChöre. lm steten Wechsel trug jeder Chor sein ca. 30-minütigesProgramm vor. Der Shanty-Chor „Die Binnenschiffer“ konnte sich beiseiner ersten Teilnahme in Cuxhaven im Reigen der großen etablier-ten und erfahrenen Chöre sehr gut behaupten und in Szene setzen.Diese wurde durch die große Resonanz beim Publikum während desAuftrittes sehr deutlich. Zum Abschluss des Tages gab es einen großen gemeinsamenAuftritt aller Chöre, die das „Friesenlied“ sangen. Mit diesem eindrucksvollen Bühnenbild verabschiedeten sich dieChöre von ihrem Publikum.
  • 34. ➢ WARNEMÜNDE / GREVESMÜHLEN! Eine zweite Konzertreise an die Ostseeküste von Mecklenburg-Vorpommern machte der Shanty-Chor „Die Binnenschiffer“ vom 13.bis zum 15. Juli 2001. Der Chor folgte damit einer Einladung des befreundeten Shanty-Chores „De Klaashahn’s“ Warnemünde und seines musikalischenLeiters Dietmar Bellmann – Veranstalter des 3. Warnemünde Shanty-Chor-Treffens im Rahmen der 64. Warnemünder Woche. Der Abschlusstag dieser einwöchigen Großveranstaltung – interna-tional bedeutende Segelregatta und Sommervolksfest in einem – warden Liedern vom Meer, von Seeleuten und Schiffen unter Segeln und„Dampf“ gewidmet. Nach einer morgentlichen plattdeutschen Andacht für alle auf Seegebliebenen Seeleuten und Matrosen präsentierten die „Seebären“aus Eilshausen auf der Konzertbühne am Leuchtturm im Wechsel mitfünf weiteren Chören, darunter „Windrose“ Hamburg, „Luv und Lee“Die Konzertbühnen waren immer umlagert
  • 35. Rostock, „De Klaashahn’s“ Warnemünde einen bunten Querschnittihres mittlerweile beachtlichen Repertoires, von einer großenPublikumsmenge herzlich und reichlich beklatscht. Die „Gala der Seemannslieder“ endete am späten Nachmittag miteinem großen Finale aller beteiligten Gruppen. Mit dem Titel: „Wo dieOstseewellen...“ sowie „Und dann geht es mit Volldampf nachHause“ verabschiedeten sich die Chöre von ihrem Publikum. Am nächsten Tag waren „Die Binnenschiffer“, gemeinsam mitden Shanty-Chören „Windrose“ Hamburg und „De Klaashahn’s“Warnemünde musikalische Gäste der Stadt Grevesmühlen, die ihr775-jähriges Stadtjubiläum feierte und zugleich Ausrichter der„9. Landeskulturtage Mecklenburg-Vorpommern“ war. Im Rahmen des Kulturprogramms präsentierten die drei Chöre aufder Konzertbühne auf dem Marktplatz bei einem zweistündigenAuftritt ein Feuerwerk maritimer Lieder vor einer imposanten, be-geisterten Zuhörerkulisse. Fazit des dreitägigen Besuches in „Meck-Pom“: „Wieder war dieReise schön, wieder haben wir viel geseh’n, fremde Menschen,schönes Land, überall war’s interessant“.➢ MÖHNESEE - KÖRBECKE Eine Reise ins schöne Sauerland an den Möhnesee stand im Mai2001 auf dem Programm der „Binnenschiffer“. Den Anlass dazu bot eine Einladung des Shanty-Chores desYachtclubs Westfalia Arnsberg, Arnsberg, zum 20-jährigenChorjubiläum. Zu diesem Chor und seinem musikalischen Leiter Paul Klyschbestehen seit einigen Jahren besonders enge freundschaftlicheBeziehungen. Die „Singenden Segler“ vom Möhnesee feierten mit einer großenSchar von Gästen auf dem eigenen Clubgelände am Nordufer derTalsperre in Körbecke ihren Geburtstag. Die Feierlichkeiten begannen mit einem kurzen maritimenDankgottesdienst, dem sich ein „Frühschoppen“ mit einer Vielzahl
  • 36. Der Heimathafen der Arnsbergervon „Shanty-Leckerbissen“, „Klönsnack“ und musikalischen, mariti-men Ohrwürmern, dargeboten von beiden Shanty-Chören, anschloss. Der Nachmittag stand dann ganz im Zeichen des Segelsportes.„Skipper und Moses gingen auf große Fahrt“. Die Gastgeber ludenuns auf ihren Segeljachten zu einem mehrstündigen Segeltörn aufdem Möhnesee ein; für alle ein besonderes großartiges Erlebnis. Den Abschluss des Tages bildete ein gemeinsames, gemütlichesBeisammensein im urigen Biergarten des „See-Cafés“ mit viel mariti-mer Atmosphäre, direkt am See gelegen. Von hier aus hatte maneinen herrlichen Blick auf den Möhnesee und auf das Panorama desArnsberger Waldes.
  • 37. Die „Binnenschiffer“sorgen für neue Hoffnung! Musik verbindet . . . besonders, wenn sie von Herzen kommtund zu Herzen geht. Das ist das Erfolgsrezept der „Blauen Jungs“ aus Eilshausen, mitdem sie anderen Menschen durch ihren Gesang, ihre Musik und ihrenHumor bei all ihren öffentlichen Auftritten viel Spaß und Freude berei-ten. Freude bringen bedeutet aber auch für die Chormitglieder,Institutionen und Menschen in schwierigenLebenssituationen durch Spenden finan-zielle Hilfe angedeihen zu lassen. So unterstützt der Chor seit seinerGründung alljährlich die Arbeit derDeutschen Gesellschaft zur RettungSchiffbrüchiger (DGzRS), die seitihrem Bestehen im Jahr 1865 sichausschließlich durch Spenden undfreiwilligen Beiträge finanziert. Der Reinerlös aus zwei Konzerten in derevangelischen Kirche zu Eilshausen wurde zur Anschaffung einerneuen Kirchenorgel zur Verfügung gestellt. In der „St. Peter-Kirche“ zu Rantum / Sylt gab der Chor ein Konzertzugunsten der Fertigstellung des neuen Flügelaltares für diesesGotteshaus. „Gebt den Kindern eine Welt aus Geborgenheit und Frieden“. Große Aufmerksamkeit und Anerkennung in der Öffentlichkeit fandund findet bis heute die im Jahr 1999 ins Leben gerufene Aktion: „DieBinnenschiffer haben ein Herz für Kinder“. Der Chor unterstützt sehr engagiert mit finanziellen Mitteln, die
  • 38. sich aus Spenden, Konzerterlösen und den Verkauf von Tonträgernergeben, kinderfreundliche Projekte. So hat der Chor im Laufe derZeit Gelder für das Kinderheim in Gumbinnen im heutigen Russland,für Flüchtlingskinder in Südosteuropa und Südamerika, für denNeubau des „Elternhauses des NRW-Kinderherzklinikums in BadOeynhausen, dessen Eröffnung im September 2001 erfolgte, und fürdie Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS), um speziell denbeiden an Leukämie erkrankten Schülern Patrick aus Kirchlengernund Sebastian aus Herford auf der Suche nach einem geeignetenStammzellenspender zu helfen, zur Verfügung gestellt. Trotz all ihrer vielen Verpflichtungen und Aktionen vergessen die„Binnenschiffer“ die Bewohner in den Seniorenheimen nicht. „KleineKonzerte“ in sozialen Einrichtungen unserer Region sind selbstver-ständlich in regelmäßigen Abständen fester Bestandteil desJahresprogramms. Sing und Spiel mit uns! Neue Sänger und Musiker sind bei uns jederzeit herzlich willkommen! Dienstags, 20.00 Uhr, einfach mal reinschnuppern bei der Probe in der Gaststätte „Haus Pfingsten“ an der Brandhorststraße 110 in Hiddenhausen-Eilshausen.
  • 39. Schmunzelecke10 Verhaltensweisen für Shanty-Sänger.Zur Nachahmung empfohlen!?1. Deine Stimme ist die beste; sie soll aus dem Chor herauszuhören sein. Wenn alle leise singen, dann singe du aus vollem Halse.2. Du brauchst beim Singen nicht den Mund aufzumachen. Das ist nicht vornehm. Bewege ihn nach Möglichkeit überhaupt nicht, um so deutlicher ist deine Aussprache.3. Mache während des Singens ein finsteres, grimmiges Gesicht, etwa so, wie Napoleon nach der Schlacht von Waterloo.4. Die Chorproben sind nur für Minderbegabte da. Du kannst es auch so. Darum fehle öfters mal. Wenn du aber trotzdem kommst, dann komme wenigstens zu spät und beschwere dich über den pünkt- lichen Beginn. Außerdem ist es eine vornehme Art und du hebst dich damit aus dem gewöhnlichen Chorvolk heraus.5. Versäume keine Gelegenheit, dich mit deinem Nachbarn zu unter- halten. Das belebt die Chorprobe und der Chorleiter kann dann viel konzentrierter arbeiten.6. Höre nicht hin, wenn der Chorleiter Anweisungen und Erklärungen gibt oder der Vorstand etwas bekannt zu geben hat – all dieses ist nur für die anderen bestimmt. Du weißt alles längst schon.7. Achte sehr darauf, dass deine Leistungen gebührend anerkannt werden. Bei wichtigen Entscheidungen enthalte dich aber deiner Stimme. Sage nach der Probe oder nach einer Veranstaltung an der Theke, was du alles besser gemacht hättest. Hier ist deine Meinung von allergrößter Bedeutung.
  • 40. 8. Lehne jegliche Übernahme eines Amtes innerhalb deines Chores wegen Arbeitsüberlastung strikt ab. Sei aber tief beleidigt, wenn du von deinen Sangesbrüdern nicht für eine Tätigkeit vorgeschla- gen wirst. 9. Nimm alle Annehmlichkeiten, die dir dein Chor im Verlaufe eines Jahres bietet, sehr gern in Anspruch, aber trage selbst keinen Handschlag dazu bei.10. Vergiss nie, dass es ein besonderes Entgegenkommen deiner- seits ist, dass du überhaupt mitsingst und du der „ideale Chorsänger“ bist. Herzlichen Dank allen Geschäftsfreunden und Firmen, die uns durch ihre Anzeigen die Finanzierung dieser Festschrift ermöglichten, und wir bitten unsere Mitglieder und Leser, den Inserenten ihre besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Impressum: Herausgeber: Shanty-Chor Eilshausen „Die Binnenschiffer“ Kontaktadressen : Friedel Stockhecke, Siekstraße 12, 32120 Hiddenhausen, Tel. 0 52 23 / 8 49 65 Klaus-Dieter Krüger, Untere Wiesenstr. 38, 32120 Hiddenhausen, Tel. 05221/62360 Texte: Klaus-Dieter Krüger, Ursula Krüger, Friedel Stockhecke, Fotos: Heinz Hölling, Georg Niestroj, Friedel Stockhecke Layout und Satz: Thenhaus Druckservice, Hiddenhausen, Tel. 0 5221/68 94 50 Druck u. Verarbeitung: Industrie + Werbedruck, Herford Auflage: 1500 Stück
  • 41. Wir »Die Binnenschiffer« trauern um unsere Mitglieder Reinhard Niemeyer † 1996 Werner Schröder † 1998 Karl-Heinz Detzmeier † 2000 Hans-Dieter Führ † 2000 die der Tod viel zu früh aus unsere Mitte riss und die uns unvergessen bleiben.
  • 42. „Das Lied der Binnenschiffer“Auftaktlied zur neuen CD „Binnenschiffer ahoi" Anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Shanty-Chores„Die Binnenschiffer“ Eilshausen hat Chorleiter Friedel Stockhecke fürseinen Chor einen neuen Titel-Song geschrieben und vertont. 1) Die Binnenschiffer werden wir genannt, wir singen Lieder von der schönen Waterkant, die Binnenschiffer, ein Stimmungsgarant, verbreiten Frohsinn in Stadt und Land, verbreiten Frohsinn in Stadt und Land. Zwischentext: 2) Zwischen Herford und Bünde, da liegt ein Dorf, uns allen wohlbekannt, hier klingen aus Eilshauser Männerbrust Lieder von Meer und Strand. 3) Die Binnenschiffer werden wir genannt, wir singen Lieder von der schönen Waterkant, die Binnenschiffer, ein Stimmungsgarant, verbreiten Frohsinn in Stadt und Land, verbreiten Frohsinn in Stadt und Land. Zwischentext: 4) Die Liebe zur Heimat, die Liebe zur See beflügelt unsern Sinn, ob Sonne und Wind, ob Regen und Schnee, uns zieht es überall hin. 5) Die Binnenschiffer werden wir genannt, wir singen Lieder von der schönen Waterkant, die Binnenschiffer, ein Stimmungsgarant, verbreiten Frohsinn in Stadt und Land, verbreiten Frohsinn in Stadt und Land.

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