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DigiMediaL - Musik im Social Web

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  • 1. ZertifikatskursDigiMediaL – Strategisches Musikmarketing im InternetWeiterbildung für Musikerinnen und Musiker aus Berlin Musik im Web 2.0 Matthias Krebs 1.11.2011
  • 2. Intro: Beispiel thounds.com - http://thounds.com/t/f8f442www.thounds.com Auf thounds.com können Musiker kurze musikalische Gedanken mit dem Laptopmikrophon direkt ins Internet aufnehmen. Befreundete Musiker können dann weitere Instrumente hinzuspielen.1. Einzelaufnahme 2. Kollaborative Musik • einzelne Spuren können auch stummgeschalten werden© 2011 DigiMediaL / 2
  • 3. Agenda1. Was ist Web2.0?2. Was ist Social Media?3. Trends und aktuelle Entwicklungen© 2011 DigiMediaL / 3
  • 4. BasisWAS IST WEB2.0?© 2011 DigiMediaL / 4
  • 5. Entwicklungsprozess des Internets Krise der NewPhase 1 (1995) Economy (2000) Phase 2 (2004) Phase 3 (2007)• statische • dynamische • soziale Netzwerke Websites Websites • Mashups (= Daten- • Interaktion Remix) • Flash • Echtzeit © 2011 DigiMediaL / 5
  • 6. Web 2.0 = Version 2.0 des Internets?• die Entwicklung des Internets wird heute mit dem Begriff Web2.0 gleichgesetzt• die Nomenklatur der Software-Welt, die Verwendung von Versionsnummern, impliziert Veränderungen• jedoch für das „World Wide Web“ (Tim Berners-Lee, 1995) gibt es nicht mal eine definierte Version 1.0• nicht alle Aspekte des Web2.0 kamen gleichzeitig auf, einige Entwicklungen (z.B. die Programmierschnittstelle Ajax) gab es schon seit Beginn• neuste Entwicklungen werden von Kritikern als Modeerscheinung interpretiert –> Ist der Begriff Web2.0 ein reines Marketing-Schlagwort?© 2011 DigiMediaL / 6
  • 7. Web 2.0 = Version 2.0 des Internets?–> Entwicklung des Internets ist nicht in (technischen) Versionen darstellbar–> Entwicklung im Netz und um das Netz herum: z.B. wirtschaftliche Aspekte und soziale Phänomene–> es kann eine veränderte Nutzung des Internets festgestellt werden „Mitmach-Internet“–> FlickR, YouTube oder iTunes hätten früher nicht in der jetzigen Form erfolgreich sein können (Bandbreiten-Problematik)© 2011 DigiMediaL / 7
  • 8. Web 2.0• der Begriff Web2.0 wurde bei einer vom Verleger Tim O‘Reilly veranstal- teten Brainstorming-Session im Jahr 2004 geprägt• nicht die technischen Veränderungen werden beschrieben• O‘Reilly beschreibt die Kernkompetenzen von denen erfolgreiche Firmen mindestens eine besitzen (im Folgenden als Kriterien beschrieben).© 2011 DigiMediaL / 8
  • 9. Web 2.0-Begriff nach Tim O‘Reilly – Kriterien: 1. Internet wird als Plattform benutzt (komplexe Programme im Internetbrowser ausführbar) 2. Interaktion als Prinzip – Mitmach-Internet 3. die Anwendung besitzt eine einzigartige Datenbasis 4. perpetual beta – ständige Weiterentwickelung von Anwendungen 5. wieder verwendbaren Komponenten, Verknüpfungen der Daten zwischen verschiedenen Seiten 6. die Benutzer werden in Gemeinschaften integriert 7. die bekannten „Best Practices“ (Web-Standards) wurden umgesetzt© 2011 DigiMediaL / 9
  • 10. Kleine Übung: www.thounds.com1. Plattform ?2. Interaktion ?3. Datenbasis ?4. Ständige Weiterentwicklung ?5. Wiederverwendbare Komponenten ?6. Gemeinschaft ? www.thounds.com7. Best Practices ?© 2011 DigiMediaL / 10
  • 11. Wahrnehmung von Web 2.0 Vorurteile • unpersönlich, oberflächlich, exhibitionistisch? – können wir gern in der Übung diskutieren Positiv Negativ • einfache Bedienung • Aktivitätsdruck • kostengünstig • man verbringt viel Zeit am • Infos überall erreichbar Computer • leicht aktuell zu halten • viele Kanäle • Interaktion • Eigendynamik • es macht Spaß • überfordernde Vielfalt© 2011 DigiMediaL / 11
  • 12. BasisWIE SIEHT WEB 2.0 AUS?© 2011 DigiMediaL / 12
  • 13. Vielfalt im Web2.0• täglich neue Web2.0- StartUps (=neu gegründete Firmen)• zu verfolgen z.B. unter:http://www.web2null.de/category/musik Logo-Übersicht einiger StartUps, 2007© 2011 DigiMediaL / 13
  • 14. Ausprägungen des Web2.0 Ein Versuch Web2.0-Anwendungen anhand verschiedene Eigenschaften zu systematisieren: • Usergenerated Content • Social Software • Blogs • Virtual Communities • Social Network Services Die im Folgenden vorgestellten Beispiele zeigen eine besonders deutliche Ausprägung eines einzelnen Prinzips. Häufiger werden gleich mehrere Eigenschaften des Web2.0 bedient, was eine eindeutige Zuordnung erschwert.© 2011 DigiMediaL / 14
  • 15. Ausprägungen• Usergenerated Content• Social Software• Blogs• Virtual Communities• Social Network Services http://www.indiepedia.deUsergenerated Content• Inhalte, die nicht vom Anbieter eines Webangebots, sondern von dessen Nutzern erstellt werden• es handelt sich um Publikationen, die in kreativer Eigenleistung entstanden sind und außerhalb professioneller Routinen erfolgt• Beispiele sind Wikipedia, Youtube, Webforen und social bookmarking services (z.B. Delicious) © 2011 DigiMediaL / 15
  • 16. Ausprägungen• Usergenerated Content• Social Software• Blogs• Virtual Communities• Social Network ServicesSocial Software http://www.songsterr.com• ein Modewort für Software, die der menschlichen Kommunikation und der Zusammenarbeit dienen• kreative Eigenproduktionen im Internet , Möglichkeiten zu kooperativer Gestaltung © 2011 DigiMediaL / 16
  • 17. Ausprägungen• Usergenerated Content• Social Software• Blogs• Virtual Communities• Social Network ServicesBlogs• Web + Log = Weblog = Blog; Ursprünglich: Ein Online-Tagebuch in Form einer Webseite, die periodisch neue Einträge enthält• Website mit ständig aktualisierten Beiträgen• Dialog über Kommentare und Vernetzung zu anderen Seiten• Blogs sind kein Hype, sondern eine neue Form der Publikation © 2011 DigiMediaL / 17
  • 18. Ausprägungen• Usergenerated Content• Social Software• Blogs• Virtual Communities• Social Network Services http://www.myspace.com/bonaparteVirtual Communities• eine Website, die einen Themenschwerpunkt (Grundvoraussetzung) hat und die den Surfern auf der Website u.a. Chat, Diskussionsforen und Download-Bereiche bietet• die Verbreitung und Verwendung von Informationen stammt möglichst von den Besuchern selbst © 2011 DigiMediaL / 18
  • 19. Ausprägungen• Usergenerated Content• Social Software• Blogs• Virtual Communitys• Social Network ServicesSocial Networking Services (SNS)• Soziale Netzwerke sind Anwendungssysteme, die ihren Nutzern Funktionalitäten zum Identitätsmanagement (d.h. zur Darstellung der eigenen Person i.d.R. in Form eines Profils) zur Verfügung stellen und darüber hinaus die Vernetzung mit anderen Nutzern (und so die Verwaltung eigener Kontakte) ermöglichen. © 2011 DigiMediaL / 19
  • 20. Web 2.0 ist noch viel mehr … Die Begriffe Web 2.0, Social Web und Social Media werden zwar häufig synonym benutzt. Dabei wird Web 2.0 in wesentlich umfassenderen Zusammenhängen verwendet. Hier können technische, ökonomische und rechtliche sowie soziale Aspekte mit einbezogen werden. Auch wenn es einige Schwierigkeiten bereitet, derart kommerziell belegte und unscharfe Begriffe zu verwenden, so sind diese ideenleitenden Schlagworte gegenwärtig mit Implikationen verbunden, die die vielschichtigen Veränderungen im Internet anhand von bestimmten Eigenschaften zu beschreiben.© 2011 DigiMediaL / 20
  • 21. BasisWAS IST SOCIAL MEDIA?© 2011 DigiMediaL / 21
  • 22. Was soll Social sein? Das „Social Web“ ist ein Teilbereich des Web2.0. Der Begriff fokussiert auf die Bereiche, bei denen es nicht um neue Formate oder Programmarchitekturen, sondern um die Unterstützung sozialer Strukturen und Interaktionen im Internet geht. Das Social Web umfasst also webbasierte Anwendungen, die für Menschen den Informationsaustausch, den Beziehungsaufbau und die Kommunikation in sozialen Kontexten unterstützen. (vgl. Hippner 2006)© 2011 DigiMediaL / 22
  • 23. © 2011 DigiMediaL 23
  • 24. Grundlegende Mechanismen des Web 2.0 Verschlagwortung Verbreitung Verarbeitung (Indexierung) (Sharing) (Processing)© 2011 DigiMediaL / 24
  • 25. Grundlegende Mechanismen des Web 2.0 Verschlagwortung Verbreitung Verarbeitung (Indexierung) (Sharing) (Processing)© 2011 DigiMediaL / 25
  • 26. Was sind Tags?• Verschlagwortung• Verbreitung• Verarbeitung z.B. beiTags http://www.lastfm.de/charts/toptags,• Tags sind Ein-Wort-Deskriptoren http://www.flickr.com/photos/tags/• Beliebig viele Tags pro Medieninhalt (empfohlen 7)• Einfacher und flexibler als statische Kategorien• effizienteste Weg Inhalte von Datenbänken zu organisieren, so dass Inhalte identifiziert, gefiltert oder abgerufen werden können• Es entsteht eine kollaborative Lesezeichen-Sammlung© 2011 DigiMediaL / 26
  • 27. Cloud zum Thema Web2.0, erstellt von Markus Angermeier (2005)© 2011 DigiMediaL / 27
  • 28. Grundlegende Mechanismen des Web 2.0 Verschlagwortung Verbreitung Verarbeitung (Indexierung) (Sharing) (Processing)© 2011 DigiMediaL / 28
  • 29. Wie kann man Verbindung schaffen?• Verschlagwortung (Tags)• Verbreitung• Verarbeitung http://blog.kopfhoerer.ch/z.B. RSS• RSS = Real Simple Syndication („echt einfache Verbreitung“)• Webbasierte Aktualisierungsfunktion: Inhalte einer Website können abonniert werden• das Angebot von Artikeln im RSS-Format wird als RSS-Feed bezeichnet• Nachrichtenticker: Bei Veröffentlichung neuer Inhalte automatische Übertragung der Überschriften und Texte• über Links in den Feeds wird der Leser zum Original-Artikel verwiesen© 2011 DigiMediaL / 29
  • 30. Wie funktioniert RSS? Ein einfaches Erklärungsvideo: http://dotsub.com/view/69aa48a4- a95f-4bc8-a511-bb0a1ee95e12 Vom Weblog … o … zum Reader http://www.google.com/reader© 2011 DigiMediaL / 30
  • 31. Grundlegende Mechanismen des Web 2.0 Verschlagwortung Verbreitung Verarbeitung (Indexierung) (Sharing) (Processing)© 2011 DigiMediaL / 31
  • 32. Was macht das Web2.0 aus den Daten?• Verschlagwortung (Tags)• Verbreitung• Verarbeitung www.inbflat.net http://www.takethisdance.comz.B. Mashup(engl. für Vermanschung, „vermischen“)• bedeutet auch Remix• Erstellung neuer Webinhalte durch (Re-)Kombination bestehender Webinhalte und – angebote aus verschiedenen Quellen• Inhalte der Mashup-Website werden über Programmierschnittstellen (API), per Web-Feed (z.B. RSS) oder JavaScript eingebunden© 2011 DigiMediaL / 32
  • 33. Mashup - Kunst http://flickrvision.com/http://trendpiraten.tv/2009/03/geniale-mashup-musik-aus-youtube-videos© 2011 DigiMediaL / 33
  • 34. Yeah but I still dont get it. Thats ok, you dont have to. Its pretty intuitive and takes a bit of practice to fully understand. Just try it and experiment a bit!© 2011 DigiMediaL / 34
  • 35. Agenda1. Was ist Web2.0?2. Was ist Social Media?3. Trends und aktuelle Entwicklungen© 2011 DigiMediaL / 36
  • 36. Allgemeiner Überblick (nach Groundswell)TRENDS UND AKTUELLE ENTWICKLUNGEN© 2011 DigiMediaL / 37
  • 37. Trend: Veränderte Mediennutzung Die klassischen Medien verlieren zu Gunsten des Internet Täglicher Mediamix der 14-19Jährigen in Min. 9 120 97 100 Quelle: JIM-Studie 2008 (Jugend, Information, Multimedia)© 2011 DigiMediaL - 38 -
  • 38. Trend: Die neue Generation der „Digital Natives“„Sie alle sind das, was wir „Digital Natives“ nennen – Menschen also, dienach 1980 direkt in das digitale Zeitalter hineingeboren wurden,als Technologien wie Usenet und Bulletin-Board-Systeme online gingen. Siesind durchweg vernetzt und mit den neuen digitalen Medien undMöglichkeiten bestens vertraut.“ Quelle: Palfrey, John und Gasser, Urs: Generation Internet. München (2008).© 2011 DigiMediaL / 39
  • 39. Im Detail: Die neue Generation der „Digital Natives“• Fast 96% der 14-19-Jährigen haben Tägliche Mediennutzung in Deutschland Zugang zum Internet 250 225 Min./Tag• Mehr als 50% besitzen einen eigenen insgesamt 200 Internetanschluss 14-19jährige• Seit 2008 besitzen Jugendliche erstmals 150 120 eher Computer als Fernseher Min./Tag 100• Sie sind 123 Minuten pro Tag online 100 Min./Tag – dagegen 97 Minuten vor dem Fernseher 58 Min./Tag und 89 Minuten Radio 50• Internet ist das Medium, auf das die meisten Jugendlichen am wenigsten 0 verzichten könnten Fernsehen Internet Quelle: ARD/ZDF-Onlinestudie, 2009; JIM-Studie 2008• 95 % der Jugendlichen besitzen ein (Jugend, Information, Multimedia) eigenes Handy© 2011 DigiMediaL / 40
  • 40. Trend: Internet als Allround-Medium... das Information, Kommunikation und mediale Unterhaltung kanalisiert© 2011 DigiMediaL - 41 -
  • 41. Trend: Social Web Menschen nutzen Technologien, um Dinge, die sie benötigen von einander zu bekommen – anstelle von Unternehmen. Quelle: Li/Bernhoff© 2011 DigiMediaL - 42 -
  • 42. Social Web: Menschen erzeugen Inhalte Beispielanwendungen: Blogs, User generated content Quelle: Li/Bernhoff© 2011 DigiMediaL - 43 -
  • 43. Social Web: Menschen verbinden sich miteinander Beispielanwendungen: Social Networks, virtuelle Welten Quelle: Li/Bernhoff© 2011 DigiMediaL - 44 -
  • 44. Social Web: Menschen arbeiten zusammen Beispielanwendungen: Wikis, open source Quelle: Li/BernhoffKreative Zusammenarbeit: Arbeitsstil, der Individuen interdisziplinär unabhängigvon Hierarchieebenen vermischt und verbindet© 2011 DigiMediaL - 45 -
  • 45. Social Web: Menschen reagieren aufeinander Beispielanwendungen: Foren, Bewertungen, Reviews Quelle: Li/Bernhoff© 2011 DigiMediaL - 46 -
  • 46. Social Web: Einfacher, schneller Zugriff Beispielanwendungen: RSS, WidgetsQuelle: Li/Bernhoff© 2011 DigiMediaL - 47 -
  • 47. Trend: Digital Intelligence Öffentliche digitale Kommunikation kann beobachtet und ausgewertet werden, um Trends und Entwicklungen zu erkennen Quelle: Complexium© 2011 DigiMediaL - 48 -
  • 48. Trend: Personalisierte Services Durch Identitätsmanagement wird es möglich, individualisierte Inhalte bereitzustellen Beispiele für Personalisierte Werbung:© 2011 DigiMediaL - 49 -
  • 49. Trend: Nutzerschnittstellen... werden einfacher und intuitiver zu bedienen Bsp. Citywall multi-touch display© 2011 DigiMediaL - 50 -
  • 50. Trend: Flexible Geschäftsprozesse Enstehung kollaborativer sozialer Netzwerke zwischen Unternehmen, (öffentlichen) Organisationen und Individuen, um gemeinsame Ziele zu erreichen Quelle: SAP Research© 2011 DigiMediaL - 51 -
  • 51. Trend: Veränderung der Arbeitswelt Im Jahr 2020 werden 80% der Arbeitsplätze in Deutschland von „mobilen E- Workern” besetzt (heute: 6,8%). (Quelle: Fraunhofer / Simone Happ, T-Systems)© 2011 DigiMediaL - 52 -
  • 52. Trend: Mobile Web Web-Angebote lösen sich vom Stationären – (fast) alles wird mobil abrufbar© 2011 DigiMediaL - 53 -
  • 53. Vielen Dank! Zentralinstitut für Weiterbildung (ZIW) Matthias Krebs DigiMediaL Projektentwicklung krebs@udk-berlin.de Projektwebsite www.digimedial.udk-berlin.de© 2011 DigiMediaL / 54