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speech at the HS Pforzheim for their new marketing master students

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  • Who are we working for
  • Introduction Happy to be here,.. Curious meet everybody, get a feeling for the Companys Spirit
  • Introduction Happy to be here,.. Curious meet everybody, get a feeling for the Companys Spirit
  • Introduction Happy to be here,.. Curious meet everybody, get a feeling for the Companys Spirit
  • Introduction Happy to be here,.. Curious meet everybody, get a feeling for the Companys Spirit
  • Web 1.0 oder vor Web 2.0 Das Internet basierte ursprünglich auf statischen HTML-Seiten, die ins Netz eingestellt und gelegentlich bearbeitet bzw. erneuert wurden. Tim Berners-Lee kreierte Anfang der 90er den ersten Browser, der lokale Hypertext-Systeme und Anwendungen und das weltweite Server-Netz miteinander verbinden konnte. Der Browser basierte auf einer HTML-Syntax und funktionierte nach dem Hyperlink-Prinzip. So konnte jedes HTML-Dokument auf jedem beliebigen Server aufgerufen werden. Datenbanken und Content-Management-Systeme sorgten dann dafür, dass die wachsende Menge an Seiten durch Editoren gemanagt werden konnten. Klare Trennung zwischen Desktop und Web Internet galt als Technologie zum Publizieren und Distribuieren von Daten, Informationen oder Medien. Die Datenspeicherung erfolgte entweder lokal auf dem eigenen Rechner oder auf einem Server. Klare Trennung zwischen Konsument und Editor Es gab „Editoren“ und es gab „Benutzer“.
  • Seit Web 2.0 Seither gab es eine Vielzahl neuer offener Webtechnologien und Standards wie AJAX, XML, RSS etc., die eine beschleunigte Programmierung und Datenbereitstellung erlaubten: Datenströme aus verschiedenen Quellen können kurzer Hand miteinander kombiniert werden und erzeugen so eine viel größere Dynamik und Interaktion. Desktop und Netz wachsen zusammen: "Normale" User nutzen Datenspeicher im Internet (z. B. für Fotos) Lokale Anwendungen greifen auf private Anwendungen im Netz zu Suchmaschinen greifen auf lokale Daten zu Software-Programme aktualisieren sich selbstständig übers Netz, laden Module bei Bedarf übers Netz nach und nutzen zunehmend den Internet-Browser als universelle Benutzerschnittstelle für Anwendungen. Der Nutzer wird selbst zum Editor User stellen Beiträge auf Servern ein (z.B. Wikipedia) Weblogs verlagern das Private ins Öffentliche Selbst User, die über keine Programmierkenntnisse verfügen, können verschiedene Webinhalte vermengen und zu sogenannten Mashups neu zusammenstellen - analog zum musikalischen Remixen. Z.B können Google Maps mit Fotos oder Kleinanzeigen kombiniert werden.
  • Introduction Happy to be here,.. Curious meet everybody, get a feeling for the Companys Spirit
  • Introduction Happy to be here,.. Curious meet everybody, get a feeling for the Companys Spirit
  • Introduction Happy to be here,.. Curious meet everybody, get a feeling for the Companys Spirit
  • Introduction Happy to be here,.. Curious meet everybody, get a feeling for the Companys Spirit
  • What tasks do we see for the future to establish and enlarge our position in the german market
  • Transcript

    • 1. Die Zukunft gehört den digitalen Medien Never stop. Looking for challenges. _Wir sind mitten im Kampf gegen die klassischen Massenmedien
    • 2. Never stop. Loving what you do. NEUE DIGITALE GmbH www.neue-digitale.de [email_address] Group Account Director Frankfurt und Berlin +75 Mitarbeiter Avenue A / Razorfish Kreativagentur für digitales Marketing Ranking D: 01 / WW: 04 Unsere Kunden
    • 3. Das neue INTERNET – Unendliche Weiten Was bisher geschah... (das ist NICHT die Zukunft, sondern die Gegenwart!!!)
    • 4. www.YOUTUBE.COM _Upload von Videos (selbstgedreht und geklaut!) _Suche nach User-Tags _Share: Weiterleitung, URL, Einbindung _70.000 neue Videos jeden Tag _Für 1,6 Mrd. EUR nach nur einem Jahr auf dem Markt an Google verkauft _In D zw. Jan und Okt 06 +581% Besucher _s. auch: www.metacafe.com , www.vimeo.com , www.clipshask.com , google video, www.myvideo.de , www.fmarket.de
    • 5. _das Anfang vom Ende der Rechte-Ansprüche _s. auch: www.putfile.com / Video-, Audio-, und Bilddateien Upload _s. auch: www.eyespot.com , www.jumpcut.com : User können Videos bearbeiten, zusammenschneiden, nachvertonen
    • 6. www.FLICKR.COM _Upload von Bildern statt Festplatten-Haltung _Suche nach User-Tags _Von überall Zugriff + Share _Business-Modell: Premium-Mitgliedschaft ab 200 Bildern _5.000 Seitenzugriffe pro Minute
    • 7. _flickr + youtube = www.sevenload.com Tag Clouds Baumstrukturen
    • 8. www.MYSPACE.COM _persönliches Profil, personalisierbar _Viele Bands, Stars, Nachwuchs-Promotion, Kennenlernen _Einbindung von Blog, Text, Videos, Bilder _Netzwerk aufbauen / Freunde sammeln _war lange die meistbesuchte Seite der USA (mehr als 90. Mio. registrierte User) _Marketingplattform _s. auch: www.facebook.com , www.xanga.com , www.friendster.com _für 580 Mio USD verkauft an Rupert Murdochs News Corp.
    • 9. _Sich selbst mitteilen (Profil & Blog), Freunde sammeln, Post bekommen www.myspace.com
    • 10.  
    • 11.  
    • 12. www.WIKIPEDIA.DE _User erklären Usern die Welt _Suche nach User-Tags _Enzyklopädie _Selbstkontrolle der Community _3,8 Mio Artikel in 200 Sprachen
    • 13. _Quelle des universellen Wissens oder nur „schlechter Gedankendurchschnitt*“? *) Jaron Lanier (VR) im Spiegel Interview http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,448818,00.html „ Die Illusion, dass das, was wir schon haben, gut genug ist, oder dass es lebendig ist und sich selbst richten wird, ist die gefährlichste aller Illusionen. Wenn wir solchen Blödsinn vermeiden, sollte es möglich sein, einen humanistischen und praktikablen Weg zu finden, um den Wert des Kollektivs im Web zu maximieren, ohne dass wir uns zu Idioten machen. Die beste Richtlinie dafür ist, dem Individuum den Vorrang zu geben.“
    • 14. _Neue Suchmaschine des Wikipedia Gründers JIMMY WALES www.wikia.com
    • 15. www.BLOG.DE www.BLOGGER.COM _Online Tagebuch _Darstellung der persönlichen Welt für andere _Andere können Einträge abonnieren _Kommentierung gewünscht _auch: www.20six.de , www.myblog.de , www.blogall.de , www.blogcity.com , etc.
    • 16. _Blogs beeinflussen Kaufentscheidungen Blogger sind schneller als jede PR-Abteilung Online-Tagebücher, sogenannte Blogs, und private Nutzerkommentare gewinnen einen zunehmenden Einfluß auf Kaufentschei-dungen der Konsumenten. Rund ein Viertel der europäischen Internetnutzer glaubt den Kommentaren über Produkte in den meist privaten Tagebüchern oder auf Internet-seiten mit Nutzerkommentaren, hat eine Umfrage des Marktforschungsunternehmens Ipsos unter 2200 Internetnutzern in Europa ergeben.
    • 17. _Blogs statt Zeitung lesen http://www.boingboing.net/ & http://www.spreeblick.com/
    • 18. _Blogs zeigen, was der Welt gerade wichtig ist http://www.tenbyten.org/10x10.html
    • 19. _Blogs zeigen, was wie die Welt sich fühlt http://designklicks.spiegel.de/#dk=802
    • 20.  
    • 21.  
    • 22. www.WRITELY.COM  Google Docs _Statt Word für Windows _Alle Funktionen einer Textverarbeitung in einer Online-Anwendung _Share / Freigabe / Kontrolle _Zugriff von jedem Rechner
    • 23. Zukunftsvision : _Kleine User Devices _Always on _Web-based Anwendungen _K(l)eine Speicher nötig
    • 24. RSS-FEEDS _Abonnieren von Content _Einbinden in RSS Reader (z.B: www.netvibes.com / www.pageflakes.com ) _Einbinden in die Favoriten des Browsers (Firefox oder neuer IE7)
    • 25.  
    • 26. Explorer 7: 3 2 1
    • 27. www.MTV.DE/OVERDRIVE _Personalisierungs-Modell _Zusammenstellen eines eigenen Programms _Playlist mit Freunden sharen _s. auch www.last.fm
    • 28.  
    • 29. www.SECONDLIFE.COM _Parallel-Universum _Online Land mit eigener Zeit, Währung und Shopping-Malls
    • 30. http://www.heise.de/newsticker/meldung/print/81088 Second Life: Programm ermöglicht virtuelles Klauen Mit CopyBot können Nutzer der virtuellen Welt beliebige Kopien der Gegenstände von Second Life anlegen – und zwar ohne das Einverständnis ihrer Eigentümer. Entsprechend erbost reagieren Nutzer und Macher des Spieles. Die Entwickler betonen, dass das unautorisierte Anfertigen von Duplikaten gegen die Nutzungsregeln[4] von Second Life verstößt.
    • 31. REUTERS ERÖFFNET SL NEWS-WEBSEITE Die international tätige Nachrichtenagentur Reuters hat nun auch eine virtuelle Dependance in dem Online Multiplayer Spiel Second Life. Der Clou der virtuellen Agentur: Second Life Teilnehmer können nicht nur Nachrichten aus der echten Welt über Reuters "Büro" bekommen, sondern auch aktuelle Geschehnisse innerhalb von Second Life melden. ADIDAS IN SECOND LIFE Nach American Apparel, steigt die Firma Adidas nun auch in das Second Life Geschäft ein. Damit sich Avatare künftig auch an den Füßen mit Qualität bekleiden können, eröffnet Adidas einen virtuellen Store. Dabei hat man allerdings nicht nur ein paar Sneakers in 3D-Modelle umgesetzt, sondern tatsächlich versucht, einen Schuh zu entwickeln, der im Kontext dieser virtuellen Welt einen ’added Value’ hat. So sieht der a3 MICRORIDE nicht nur cool aus, sondern verleiht dem Avatar sogar einen besonderen Gang. Da dies nur schwer vorstellbar ist, wurden in das virtuelle Store ein paar Testflächen integriert.
    • 32. Second Life erhält TV-Programm Avatare entdecken die Mattscheibe: Mit Bunch.tv bekommen die User der virtuellen 3D-Welt Second Life nun ihren ersten TV-Sender. Verantwortlich dafür zeichnet die Multimedia-Agentur Exozet, die den Online-Sender im Januar in die virtuelle Welt einführt. Web-Link: http://www.wuv.de/wuv/news/digbusiness/meldungen/2006/12/49289/
    • 33. www.XOLO.TV _Content soll portabel werden _Wiki/Blog-Oberfläche _User uploaden Files _User downloaden Content für versch. Endgeräte _PC, Handy, MP3 Player / i-Pod, PDA, Playstation Portable, etc.
    • 34. i-Tunes / i-Pod / Podcasts _Anbieter vereinigt Soft- und Hardware unter einer Brand _Regelmässiger Bezug von Content _09.01.07 hat Steve Jobs neue Produkte vorgestellt: Phone/ PDA/ TV
    • 35. Zukunftsvision : _kein Desktop-Speicher _always-on mobile Devices _nicht mehr downloaden _Wishlist aus globalem Speicher _neue Flat-Hör Angebote _s. auch: www.last.fm  Online Tracklisten erstellen und sharen
    • 36. Mobile Tagging _Foto-Handy wird zum Content Lieferant _Zeichen oder Bild wird zum Datenbankfeld _Vergleichs-Software liefert passenden Inhalt
    • 37.  
    • 38.
      • _Social Bookmarking Tool/ Network
      • _User kennzeichnen (“taggen”) Web Content
      • _Wer “taggt” ähnliche Inhalte?
      • _Tags browsen und Hotlists erstellen  URLs nach Themen finden
      • _s. auch: www.mister-wong.de , www.digg.com , www.yigg.de
      www.del.icio.us
    • 39.  
    • 40.
      • _Marketing 2.0
      • _Only User Generated Videos
      • _User erstellen TVCs für Kunden selbst
      • _gehört ProSiebenSat.1
      • _In D zw. Jan und Okt 06 +261% Besucher
      www.myVideo.de
    • 41.  
    • 42.
      • _Jeder kann seinen eigenen Shop haben und damit Geld verdienen
      • _ Social (e)Commerce
      • _Produkte selbst gestalten
      • _Kein Aufwand mit Logistik und Abrechnung
      • _auch: ebay, amazon, u.a.
      www.spreadshirt.net/ www.zazzle.com
    • 43.  
    • 44.
      • _”Das Beste der Stadt”
      • _Social Networking
      • _User bewerten Bars, Restaurants, Clubs, ihrer Stadt, etc.
      www.Qype.de
    • 45. 1 2 3 4 5
    • 46.
      • _90% aller unter 25 jährigen in Korea sind Mitglied
      • _Ein MUSS-Kanal für diese ZG
      www.CYWORLD.com
    • 47.  
    • 48. www.ORKUT.com _Das CYWORLD Südamerikas _Lokalisierung von Social Networks _ myspace = US / cyworld = Asien / orkut = Lateinamerika
    • 49.  
    • 50.
      • _In nur einem Jahr 50% aller Studenten als Mitglieder
      • _Obwohl keine sehr professionelle Seite/ Skandale
      • _openBC ( www.Xing.de ) für Studis
      • _US Vorbild: www.facebook.com (geklaut?)
      • _für (deutlich unter?) 100 Mio EUR verkauft an Holtzbrinck Verlag ( Die Zeit, Handelsblatt)
      • _ehem. beteiligt auch die Samwer-Brüder: Jamba für 273 Mio EUR verkauft, dann Alando an Ebay und jetzt StudiVZ
      www.studiVZ.de
    • 51.  
    • 52.  
    • 53.
      • _Globales Adressbuch verwalten
      • _Applikation auf Outlook
      • _Adressen aktualisieren sich automatisch
      www.PLAXO.com
    • 54.  
    • 55.
      • _Anbieter: www.maxdome.de , www.in2movies.de , www.one4movie.com
      • _Aufnehmen: www.onlineTVrecorder.com , www.save.tv
      • _Ausleihen: www.lovefilm.de , www.amovie.de , www.amango.de , www.netleih.de , www.dividi.de , www.filmtaxi.de
      VoD/ Video on Demand
    • 56.
      • Zukunftsvision:
      • Ende des linearen TV
      • Ohne Werbeunterbrechung
      • Sponsoring oder PayTV
    • 57.
      • _meist runtergeladene Applikation der Welt
      • _beliebig verwendbar/ Layer-Technik
      • _kostenpflichtig erst ab 2007 (tbd)
      • _auch auf Handy
      GOOGLE EARTH
    • 58. 1 2 3 4
    • 59.
      • _Google Spielwiese zur Integration der neuen Technologien
      • _Kampf um die Vorgherrschaft (gegen Microsoft und Yahoo)
      • _s. auch: www.technorati.com , Blog-Suchmaschine, Content nach Tags sortiert, Ranking nach Glaubwürdigkeit der Absender, Suchbegriff Hitlisten  Was ist das am heissesten diskutierte Thema in der „Blogosphäre“?
      www.SEARCHMASH.com
    • 60. 1 2 3 4 5
    • 61. _Krieg der Grossen: Microsoft, Google und Yahoo http://www.informationarchitects.jp/web-2007-digital-summer-of-love
    • 62.
      • _Microsofts Nachfolger von Windows XP
      • _völlig neue Benutzerumgebung
      • _erleichtert das Anzeigen, Suchen und Organisieren von Informationen
      • _Übertragung der „Tags“ auf den Desktop
      • _stets den Überblick über Daten behalten
      WINDOWS VISTA
    • 63. _Versch. Infos pro Pixel  neue Ansichten
    • 64. _Neue Daten-Systematik  Ablage und Suche nach Tags
    • 65. _Neuer Pragmatismus  Desktop Widgets  Personalisierung
    • 66. OTTO Store, Generation Vista Veröffentlicht am 19. Dezember 2006 um 10:34 Uhr von Martin Recke (auf FISCHMARKT) Anfang 2007 kommt Windows Vista auf den Markt. OTTO startet dann einen Online-Store auf Vista-Basis, mit dem ein neues Kapitel des E-Commerce beginnen wird. Der OTTO Store entsteht derzeit in den SinnerSchrader Studios. Einen ersten Einblick gibt dieses Video (Windows Media, hier die Quicktime-Version ). _Neue Möglichkeiten  3D Erlebniswelten von .net bereichern Flash
    • 67. Was ist Web 2.0? (K)eine Blase – ein Wort, die Zukunft
    • 68. Was war geschehen?
    • 69. TV Zeitung Online 1993 1996 1998 2000 2002 2007 60 42 38 30 32 ? 58 50 48 47 41 ? - 2 13 23 25 ? Welche Nachrichten-Medien nutzen Sie? _2005 kauften schon über 30% der US-Haushalte (auch) Online ein! Pew Research Center for the People and the Press, Juni 2002 / USA / TV = Abendnachrichten
    • 70. „ Nach IBM und Microsoft haben wir jetzt die Google-Aera“ „ Web 2.0 - das ist der Beginn der wahren Internet-Ära“, sagt Tim O'Reilly (Erfinder des Begriffs Web 2.0.). Web 2.0 stelle die dritte Stufe in der Geschichte der Computerindustrie dar. Text: F.A.Z., 20.11.2006, Nr. 270 / Seite 21 / Wortschöpfer, Internetpionier, Verleger: Tim O'Reilly 20. November 2006  IBM Ära MICROSOFT Ära GOOGLE Ära „ Auf die IBM-Ära mit den Großrechnern folgte die … … Microsoft-Ära mit den Personalcomputern … Die Ära von Microsoft als Softwarekonzern sei beendet, da Internet-Plattformen immer besser als einzelne Anwendungen seien, mit denen Microsoft groß geworden sei. … und nun sind wir in der Internet-Ära angekommen, die man besser Google-Ära nennen sollte“.
    • 71. „ Cloud Computing“ Google-Chef Eric Schmidt im Interview mit dem Handelsblatt http://www.handelsblatt.com/news/printpage.aspx?_p=201197&_t=ftprint&_b=1190967 Web 2.0 Cloud Computing Eigentlich hasse ich den Begriff, weil das ein reiner Marketing-Begriff ist. Dahinter stehen die Veränderungen der Architektur des Internets und der Computertechnik in den letzten fünf Jahren. Jahrelang war immer die Rede davon, dass wir bald nur noch ein Gerät für alle Daten und Kommunikationsbedürfnisse haben werden. Das ist falsch. Wir werden viele Geräte haben, aber alle werden auf die gleichen Informa- tionen zugreifen können. Die werden in der „Cloud“, der Wolke, gespeichert sein, in gewaltigen Datencentern im Internet. Im Kreis gedreht ;-) Cloud Computing ist die Rückkehr der Mainframes. Ist das nicht lustig? Wir bauen wieder riesige Rechenzentren mit leuchtenden Knöpfen und Administratoren – wie damals, als ich ein Kind war.
    • 72.
      • _You!+++*
      • In 2006, the World Wide Web became a tool for bringing together the small contributions of millions of people and making them matter.
      • The "Great Man" theory of history is usually attributed to the Scottish philosopher Thomas Carlyle, who wrote that "the history of the world is but the biography of great men." He believed that it is the few, the powerful and the famous who shape our collective destiny as a species. That theory took a serious beating this year.
      Time's Person of the Year
    • 73. Ein wenig theoretischer… Wie kann man diese Entwicklung beschreiben?
    • 74. Web 1.0
      • Server-Verbund von HTML-Seiten, die durch Browser nach dem Hyperlink-Prinzip miteinander verlinkt waren
        • Isolierte Seiten und Portale
        • keine Vernetzung, nur durch Suchmaschinen
      • Dann dynamische Seiten mit CMS und Datenbankensysteme, aber:
        • Klare Trennung zwischen Desktop und Web
        • Klare Trennung zwischen Konsument und Editor
      HTML CMS
    • 75. Web 2.0
      • Neue, offene Webtechnologien, die die Programmierung von Websites und Datenströme beschleunigen und kombinieren
      • Desktop und Netz wachsen zusammen
        • Privater Desktop und Netz verschmelzen miteinander
        • User speichern ihre Daten im Internet
        • Lokale Anwendungen greifen auf Anwendungen im Netz zu
        • Suchmaschinen greifen auf lokale Daten zu
        • Software-Programme aktualisieren sich selbstständig übers Netz
      • Der Nutzer wird selbst zum Editor
        • User stellen Beiträge auf Servern ein
        • Weblogs verlagern das Private ins Öffentliche
      Always Online Stetige Anpassung/ Veränderung
    • 76. Neues Zeitalter
      • Der Zugriff auf Informationen ist unendlich einfach geworden. Ist zu jeder Zeit zu allen Themen möglich.
      Information Age Recommendation Age Das Problem ist nun die Entscheidungsfindung . Wie reagiere ich auf die Fülle von verfügbaren Informationen? Andere User geben mir nicht nur die Informationen, sondern auch Empfehlungen , auf die ich meine Entscheidung gründen kann.
    • 77. Neues Zeitalter
      • _Kunden, die dieses Buch gekauft haben, haben auch gekauft…
      • _Kundenrezessionen
      • _Kombinations-Angebote
      _Kundenbewertungen von Hotels _Bestseller _Verkäufer-Bewertungen _Ähnliche Artikel per E-Mail _i-Tunes Store Top-Titel _Benutzerrezensionen _Hörer kauften auch _Die besten Mixe + Blogs, Foren und unabh. Rating-Sites (test, etc.)
    • 78. Trends 1 www.emarketer.com
      • International:
      • Internet-Explosion in China: 132 Mio User Ende 2006 (+30%) = Nr. 2 weltweit nach USA, davon 52 Mio Breitband  eCommerce, Online Advertising, Gaming Industrie
      • Allgemein:
      • Online Spendings werden 20 Mrd. USD übertreffen
      • US B2C eCommerce wird über 200 Mrd. USD steigen
      • Schlagworte für 2007:
      • Online Video Werbung
      • Social Networks
      • Spiele Download
      • Mobile TV
      • Word of Mouth
      • Breitband
      • DVR (Digital Video Recorder)
    • 79. Trends 2 www.informationarchitects.jp
      • Apple behält i-Pod Monopol / OS Marktanteil steigt
      • Googles macht gegen Microsoft und Yahoo wird stärker wegen dem massiven Daten Vorteil
      • Blogs boomen
      • Mit Social Networks kann man Geld verdienen
      • Internationailiserung ( www.facebook.com in mehr Sprachen, Digg und Flicks in Japanisch?)
      • Öffnen der Zeitungen
      • Werbeinnahmen steigen
      • Werbeagenturen restrukturieren sich (aber aus Pferden werden keine Autos!)
      • Virus und Spam Kampf
      • Digital ID  Ende der Anonymität?
      • Kampf Internet gg. TV
      • Wenn 2007 genauso schnell wird wie 2006, dann ist das alles zu harmlos formuliert ;-)
      • Vorbereitung auf die „Infolution“ in 2008
    • 80. Marken Was passiert mit Ihnen im Web 2.0?
    • 81. Crowdsourcing
      • Zurzeit funktioniert Web 2.0 meist nach dem Prinzip „alle schenken allen alles“
      • Doch mit der zunehmenden Kommerzialisierung werden sich die produktiven Communities ihrer Stellung in der Wertschöpfung bewusst, denn Unternehmen nutzen ihr soziales Kapital: vor allem durch ihre Glaubwürdigkeit und ihr Beziehungsgeflecht werden sie zur Quelle weiterer Potenziale und Werte - reichen Empfehlungen durch ( User Reviews ) und betreiben elektronische Mundpropaganda (Communities, Blogs).
      Der Pharma-Konzern Eli Lilly verfolgt mit der Plattform InnoCentive das Ziel, anspruchsvolle Aufgaben in Forschung und Entwicklung „ auszulagern“, wobei eine Community-Lösung mit bis zu 100.000 Dollar belohnt wird. Per Online-Wettbewerb lässt Beck's , Bremen, unter http://www.becksit.de/index.html die neue Produktausstattung "Design Edition" entwerfen. Gestalter sollen Etikett, Halsfolie und Sixpack- Umverpackung entwickeln. Ab Mitte März 2007 gibt’s im Web die Online- Abstimmung. Horizont.net
    • 82. Markenaktivität in Social Networks Z.B. adidas Soccer USA : www.myspace.com / adidassoccer Player als einzelne Profile eingerichtet 60.000 Freunde Es haben sich Communities um die Spieler gegründet/ von alleine! Kleines Budget, grosser Effekt, Profilierungserfolg gegen Nike
        • Wichtig für Werber: Es geht hierbei auf gar keinen Fall darum, die Marke gut aussehen zu
        • lassen, sondern den User , während er/sie über die Marke redet.
    • 83. http://www.vwfeatures.com/gti.html VW GTI Kampagne TV-Spot auf YouTube: http:// www.youtube.com /watch?v=cv157ZIInUk&search=volkswagen%20Un-pimp%20unpimp%20Your%20Ride
    • 84. VW GTI Kampagne Miss Helga auf My Space: http://www.myspace.com/misshelga Alle weiteren Komunikationsmaßnahmen, inklusive Banner, Ebay-Auktion und Miss Helga Klingeltöne: http://www.cpbgroup.com/awards/vwgtiintegrated.html
    • 85. Opel Corsa
      • Band
      • MTV Auftritt (EMA)
      • Bandwebsite
      • Band PR
      • Band Myspace Profile
      • Music PR
      • Videos auf Youtube
    • 86. Messbarkeit von Consumer Generated Content SEERS ist z.B. ein Tool, um meinen Konsumenten zu finden (VML_Wunderman): _Wo unterhält man sich über mich? _Was sind die Seeder-Sites? _Echte Konversationen, live Marke Kern? !!! _Ecosystem
    • 87. Personalisierung Marken geben Konsumenten Freiheiten. „Spiel mit mir!“ Timberland : Personalisierte Schuhe – sind Trend, jeder will haben, will sein wie alle, dann aber doch anders (ein wenig).. auch: mi adidas, nike ID, etc. Vorteil : Auch wenn die Schuhe nachher nicht gekauft werden, hat sich der User im Personali- sierungs-Shop 30 Minuten im Schnitt aufge- halten, um sich sein Paar zu gestalten. DAS ist Brand Involvement. Freiwillig! Das schafft Word of Mouth und Kaufimpulse/ Markenempfehlungen http:// www.timberland.com / customboots / index.jsp?clickid=topnav_boots_img
    • 88. Man stelle sich vor, es ist Marketing und der User macht es selbst
      • Die vernetzte Blogosphäre stattet den Konsumenten mit einer neuen Macht aus, er weiß teilweise mehr als das Unternehmen über dessen Produkte und er tauscht sich aktiv mit anderen aus.
      • Mangelhafte Qualität oder Mängel im Service werden von den Konsum-Bloggern schonungslos entlarvt - in Sekunden werden Lawinen von den Usern losgetreten und Botschaften positiver wie negativer Art durchzucken die sozialen Netzwerke.
      • Auf Vereinnahmungsversuche reagieren User höchst allergisch, denn das soziale Kapital der Blogger ist gerade ihre Glaubwürdigkeit und Unabhängigkeit .
      Bsp.: Osho Travel Tooth Brush: http://www.hometone.org/entry/osho-smart-toothbrush-for-those-on-the-move/
    • 89. Online Awareness
    • 90.  
    • 91.  
    • 92.  
    • 93.  
    • 94.  
    • 95.  
    • 96.  
    • 97.  
    • 98. Die neuen Konsumenten... Wer sitzt morgen noch vorm TV und wartet auf den nächsten Spot?
    • 99. p ... sind intelligenter Neger vor Hütte Wäscht echt noch viel weißer als weiß! _Marketer auf der Suche nach intelligenten Botschaften
    • 100. p ... haben die Macht iTV Mobile Web „ ICH entscheide, wann wo und wie ich mir welche Infos hole!“ „ Wenn Werbung kommt, geh ich aufs Klo“
    • 101. p ... sind skeptisch „ Ich frag mich auch, was das Zeug mit meiner Wäsche, meinem Geschirr und meinen Organen macht. Sind die Chemikalien so schlau, dass sie nur die bösen Fleckenzwerge pulverisieren, Polyester, Porzellan und Keramik aber verschonen? Oder sollte es – genau wie bei so genannten ‚intelligenten’ Waffen – doch auch mal Kollateralschäden geben? Ich für meinen Teil muss das Mittel gar nicht erst benutzen, um Schaden zu nehmen, da reicht eine Werbepause, in der ich nicht schnell genug bei der Fernbedienung bin.“ http://tv.germanblogs.de/archive/2006/11/10/40ro3jutjepd.htm Produkte und Werbe-Botschaften auf dem permanenten Prüfstand der Zielgruppe
    • 102. p ... sind verbunden
      • Konsumenten sind „always on“
      • gewöhnen sich daran, alle Infos in dem Moment zu bekommen, in dem sie sie brauchen
      • können Fragen stellen auf die sie sofort Antworten erhalten
      • Stehen in Verbindung mit anderen Konsumenten (Communities, Social Networks)
      _alles wird SOZIAL: social networking/ social commerce/ social tagging/ social bookmarking, etc.
    • 103. p ... sind gestresst =
      • Zeit ist die neue Währung unserer Gesellschaft
      • Permission Marketing  Permission Advertising Ich darf nur noch mit dem Konsumenten sprechen, wenn ER/SIE es möchte, und zu SEINEN/IHREN Bedingungen!
    • 104. p ... sind anspruchsvoll Sie wissen genau, was sie wollen … und auch, was sie dafür bereit sind zu zahlen
    • 105. p ... sind nicht (mehr so) LOYAL FRÜHER Fool me once, shame on you! Fool me twice, shame on me! HEUTE Fool me once, screw you!
    • 106. p ... sind immer erreichbar iTV Mobile Web
      • NAHE ZUKUNFT:
      • Global Wireless Networks
      • Always-on zuhause
      • Always-on mobile Devices
      • Synchronisierende Datenhaltung
      • Totaler Horror
      • Big Brother
      • Nie allein
      • Selbstbestimmtheit
      • Selektion
      • Macht
    • 107. p http://appleiphone.blogspot.com/ ... sind 1 Schritt weiter Konsumenten legen Produkte vor, Marken rennen ihrem Image hinterher…
    • 108. p ... sind rachsüchtig http://neistat.com/ Apple i-Pod Früher: Batterien austauschen nicht möglich! Offizieller Kommentar: Kauf´Dir nen neuen! Nach dem Neistat Movie: (1,2 Mio. Viewers) Neues i-Pod Ersatz-Batterie- Programm Klick
    • 109. p ... übernehmen alle 4 Ps P PRODUCT Personalisierung P PROMOTION Word of Mouth P PLACE Online Shopping P PRICE Ebay, guenstiger.de, Holland-Apotheke _Konsumenten machen ihr Marketing jetzt nur noch selbst? _Müssen Marken sich jetzt bei Konsumenten bewerben? _Werden TARGETER zu den TARGETED?
    • 110. Eine Zukunfts-Vision Was passiert mit den Medien?
    • 111. Damals bis Heute Industrielle Revolution Massenproduktion Massenmedien 1 Message für alle Economy of Scale
    • 112. Massen Zielgruppe: 90% nerven um 10% zu erreichen ;-)
      • … ist immer das Ziel von TV gewesen.
      • Heute wird es schwerer, weil:
      • Zielgruppen fragmentiert („Stilgruppen“)
      • Vielzahl an Media-Touchpoint
      • Content Alternativen
      Bsp. US-Superbowl (Football Finale) 2005 kostet ein 30“ TV-Spot 2,4 Mio USD! 1 malige Ausstrahlung Gesamtbevölkerung Wenn wir glauben zu wissen, dass die Zielgruppen sich verändern und fragmentieren, warum sollte dann jemand Wert auf einen solch uneffizientes, verlierendes Medium legen? Warum bezahlt Gilette für 50% weibliche Zuschauer oder Damenhygiene Produkte für 50% männliche? Bsp. US-Serien (Quoten Hits) Letzte M.A.S.H. (1983) 105 Mio (77%) Letzte Seinfeld (1998) 76 Mio (58%) Letzte Friends (2004) 51 Mio (33%)
    • 113. Massen Produkte … gibt´s ja kaum noch!
      • 40.000 Produkte führt ein durchschn. US-Supermarkt
      • 3.225 Markenbotschaften pro Tag, 2010 bis zu 1.000 TV-Kanäle
      • Verwirrung für den Konsumenten
      • Marken versuchen, sich durch Differenzierung zu differenzieren
      • und haben fortan nicht mehr nur die Massen als Zielgruppe!
      • P&G Waschmittel in den USA
      • Top 18% der Käufer…
      • … machen 80% des Umsatzes
      • Ein Massenprodukt?
      … Warum also Massen erreichen wollen? Aus einer Masse werden viele Nischen
    • 114. Nischen statt Massen … ein deutlicher Trend der funktioniert! Fakten
      • Nischen-Produkte…
      • … gibts mehr als Hits
      • … werden billiger durch günstigere Produktion
      • … werden digital immer billiger zu distribuieren
      • … werden digital immer leichter zu finden
      • … profitieren also von Breitband Verbreitung
      • … präsentieren eine grössere Vielfalt/ breiteres Angebot als Offline
      • … werden durch neue Filter, Suchen, Rankings und Empfehlungs- mechanismen zu den Menschen gebracht
      • … können es durch gebündelte Erlöse mit den Hits aufnehmen
      Beispiel :
      • Konkurrenz zu i-Tunes (eigene Soft- u. Hardware)
      • Offline: 80/20 Regel  20% der Produkte machen 80% des Umsatzes
      • Online: 98% aller CDs sind am Umsatz beteiligt!
      • Online: ca. 25% der CDs werden offline gar nicht verkauft!
    • 115. Massen Medien
      • Die junge Generation hat das Internet bereits als reifes Medium mit hohem Interaktions- und Komfortniveau vorgefunden, in ihren Alltag integriert und nutzt mit Selbstverständlichkeit die neuen medialen Möglichkeiten .
      • Dieses Mediennutzungsverhalten diffundiert in den Mainstream. Die „alten Medien“ ohne Rückkanal für Kommentierung und Selbstausdruck werden dann als schwerfällig und reduziert empfunden.
      Verlage Blogs Kino TV Video/DVD Web /youtube VoD Gaming TiVo/DVR vs. vs. Radio vs. Audio-Blogs Podcast/RoD Web-Radio
    • 116. „ Sony zieht sich aus der TV Werbung zurueck“
      • Marketingchef Kaltner in Horizont vom 23.11.2006:
      • Mittel neu verteilen
      • Der Elektronikriese Sony in Berlin plant eine deutliche Reduzierung seiner Werbeaktivitäten im TV . "Wir werden uns in Deutschland sukzessive aus dem Medium TV zurückziehen", kündigt Marketingchef Oliver Kaltner im Gespräch mit HORIZONT an. Laut Kaltner will der Konzern mit der Maßnahme nicht Kosten einsparen, sondern die Mittel anders verteilen. Von der Umschichtung profitieren werden insbesondere der PoS und das Web.   Das Medium Internet steht bereits bei der Werbeoffensive für den Walkman im Fokus , die Ende November unter dem Claim "release your music" startet. Für die langfristige Marketing- und Produktoffensive, im Rahmen derer Sony den Walkman erstmals mit weiteren Hardwarekomponenten kombiniert, steht allein in Deutschland von Ende November bis Januar ein siebenstelligen Etat zur Verfügung
    • 117. Verlage im Netz: ONLINE FIRST!
      • Deutschlands größter Zeitungsverlag, die Axel Springer AG , meint, er starte nun in ein neues Nachrichtenzeitalter.
      • Für die vier Titel Die Welt , Welt kompakt , Welt am Sonntag und Berliner Morgenpost gilt künftig die Devise " Online first „.
      • Alle wichtigen Nachrichten gehen sofort ins Internet und werden nicht mehr für die gedruckten Ausgaben zurückgehalten.
      • *Heise Online, 17.11.2006 http://www.heise.de/newsticker/meldung/81221/from/rss09
    • 118. Helmut Thoma, OMD 2003 „ Weil das Internet ein Individual- und Massenmedium zugleich ist, könnte es im intermedialen Vergleich das effizienteste Medium werden.“
    • 119. Was wird aus TV-Sendern? _Interaktiv _Integriert _verlinkt _hoch effizient _und relevant Sender heute 30 sec. Spot Online Portal Neues Format _Klass. TV-Sender _linear _Festes Programm _vorgeg. Anf.zeiten _und Werbeplätze Pool an: _Filmen _Serien _Reportagen _Nachrichten Zum freien Auswählen, _Inhalt, _Anfangszeit _Sponsor / oder bezahlt _teuer _hoher Streuverlust _wenig effizient _abnehm. Bedeut.
    • 120. Was wird aus TV-Sendern? Prime Time My Time Linear On Demand Push Pull Research Targeting /Recall, Recognition Behaviour Targeting /Cookies nutzen
    • 121. Woran hakt´s?
      • Status = Comfort
      • Für Marketing-Abteilungen („Noch ist keiner dafür gefeuert worden, TV in den Mediaplan aufgenommen zu haben!“)…
      • … und Agenturen : Etablierte grosse Netzwerke halten am Kerngeschäft „Klassik“ fest, haben Angst vor BTL, kämpfen mit dem Ende der 15% Media-Provision, scheitern mit Versuchen in den neuen Medien, aber werden „aus Pferden Autos“?
      • Umdenken ist gefragt
      • Kunden arbeiten mit Pool an Top-End Spezialagenturen
      • Globale Kampagnen, universelle Big-Ideas und integriertes Marketing müssen interdisziplinär in Frage gestellt werden
      Interpublic McCann, FCB, Bozell Initaitive Media, Universal McCann Omnicom BBDO, DDB, TBWA, OMD WPP JWT, Ogilvy, Y&R, Mindshare, Mediaedge:cia Publicis Publicis, Saatchi, Leo Burnett, Fallon, BBH, Starcom, Zenith
    • 122. Image-Aufbau Wie soll das ohne die klassischen Medien gehen?
    • 123. Imageaufbau heute vs. Morgen
      • Heute :
      • Massenmedien wie TV/Megaposter/Print zum Aufbau von Image
      • Zusätzliche Medien wie Internet, PR, CRM zum Vermitteln von Detail-Infos
      • Unterbreiten von konkreten Angeboten
      • Beeinflussung der Verwendung
      • oder zur Ansprache spitzer Zielgruppen
      • Morgen :
      • Wie baue ich Image auf ohne den klassischen 30 sec TV-Spot?
      • Wie launche ich ein z.B. ein Massenprodukt in Zukunft ohne den klass. TV 30 sec.?
      • Massenmedien werden spitz  TV on demand
      • stärkeres Clustering „Wer diesen Film gesehen hat, hat auch XY gesehen“
      • Cooky Tracking / Verlaß auf tatsächliches Verhalten vs. Research
      • Veränd. der 30 sec Spot im Stream (Stream im Stream Technologie)
      • Interaktivität, ClickStream  mehr Infos, etc.
    • 124. New Branding I/II Branding Brands _Hier muss was passieren _ Neue Wege gehen, sich an den neuen Konsumenten zu richten _Behalten absolut Ihre Berechtigung _Orientierung für Konsumenten _Vertrauen _Gleichgesinnte treffen sich um Brands  „ Social Brands “ ;-)
    • 125. New Branding II/II Brand Experience ATL = BTL _Produkt: Was tut es? Benutzen _Brand: Wie fühl ich mich? Kaufen _Experience: Wie passt´s in mein Leben? Leben _Unterscheidung verliert an Bedeutung _Gleiches Ziel: Sales _versch. Disziplinen können Lead übernehmen _Integrierte Kommunikation heisst nicht TV-Spot deklinieren
    • 126. Beziehungen aufbauen
      • Marken müssen sich heute bemühen, eine Beziehung zum Kunden aufzubauen. Ob diese zustande kommt, entscheidet ganz alleine der Konsument!
      • Die Chance besteht darin, mit den Konsumenten gemeinsam Erfolg zu haben, in den Dialog zu treten und auch als Marke zu lernen.
      • Die richtigen Konsumenten können zielgerichteter, effizienter erreicht werden, in dem man offen ist für die neuen Wege, die die Konsumenten sich zuerst ausgesucht haben, und diesen dort begegnet, wo sie sich aufhalten.
      Kunde Marke
    • 127. Relationship-Tools
      • Neuer Relationship-Tool-Mix besteht aus wesentlich mehr als nur TV:
      • + Old-School Media (TV, Print)
      Ambient Music Internet Viral Movies Events Branded Entertainment Games Mobile (Paid) VoD Content (Paid) Search
    • 128. Die alten Hasen ham´s gewusst! Bill BERNBACH (DDB) „ Safe advertising is the David OGILVY (Ogilvy) „ You can´t bore your customer into buying your product .“ „ Bear in mind : The customer is not a moron . riskiest advertising you can do!“ She´s your wife !“
    • 129. Das war´s. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit. Never stop. Looking forward.
    • 130.
      • Offline Quellen / Buch-Tipps:
      • „ Life after the 30-Second Spot – Energize your Brand with a Mix of Alternatives to Traditional Advertising“, Joseph Jaffe, John Wiley & Sons Inc. Verlag, 2005
      • „ The Long Tail – How endless Choice is Creating Unlimited Demand“, Chris Anderson, rh Business Books Verlag, 2006
      • „ The future of Advertising – New Media, New Clients, New Consumers in the Post-Television Age“, Joe Cappo, McGraw-Hill Verlag, 2003

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