das sind die spielregeln für erfolgreiche games

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  • 1. 21.03.13 LEAD digital: Das sind die Spielregeln für erfolgreiche Games Mediadaten Newsletter S T ART MA G A Z I N S T E L L E N MA R K T Suche...   SO CI AL M ED I A M O B I LE SEM SEO AD M ED I A WO RK S P ECI ALSGamificationDas sind die Spielregeln für erfolgreiche GamesANNETTE MATTGEY Veröffentlicht am 10.12.2012 ­ 12:25 Uhr Ein überschätzter Hype ­ so lautete das Urteil zum Trend Gamification Ende November mit Bezug auf eine Studie von Gartner. Viele Unternehmen gelinge es nicht, Spiele richtig zu konzipieren, deshalb funktionierten sie nicht und würden wieder aus den App­ Stores dieser Welt entfernt werden. Kai Platschke,Geschäftsführer und Gründer von FullSIX Berlin, widerspricht den Gartner­Prognosen und sieht noch viel Potenzial bei Games. Ich könnte jetzt anfangen, eine Liste zu schreiben mit Dingen, die anfangs nicht funktioniert haben, weil noch keiner verstanden hat, wie das funktioniert. Aber am Ende stand dann doch ein Riesenerfolg. Ist es nicht immer so mit neuen Dingen? Da war Facebook und keiner wusste, wie’s geht. Twitter verstehen viele bis heute nicht. Dann das Smartphone, jetzt die Cloud oder Streaming Dienste, QR Codes, Augmented Reality oder Diminuished Reality oder FOTO: © Unternehmen Geolokalisation oder 3D Printer oder oder oder.Als Agentur predigen wir täglich, mehr Mut zu haben, Dinge auszuprobieren und keine Angst vorm Scheitern zu haben. Denn nur solernen wir. Natürlich müssen wir reagieren, wenn etwas nicht funktioniert.Jetzt haben Kunden beim Thema Gamification endlich den Mut, ihrem eigenen Spieltrieb freien Lauf zu lassen, und wenn das erste Spielnicht gleich funktioniert, soll der Trend schon wieder tot sein? Wieso überhaupt „Trend“? Spielen Menschen nicht schon immer? MachtSpielen nicht Spaß und deshalb auch Sinn im Marketing­Mix? Lang lebe das Spiel! Auf dem Brett wie auf der Spielekonsole als auch aufdem Handy.Ist das eigentliche Problem der Marketer nicht eher, ihre traditionelle Werbe­Strategie auf Transparenz und Relevanz umzustellen, als eingutes Spiel zu finden? Wer Spiele nur einsetzt, um Messages zu pushen, wird weniger Akzeptanz erringen, als jemand, der es ernstmeint und sich die Mühe macht, ein „echtes“ Spiel zu entwickeln. „Ach, ich kann da nicht einfach was nehmen, was es schon gibt undmein Logo draufklatschen?“ – Hm, lassen Sie mich kurz überlegen: Nein! Es ist nicht die Idee „Spiel“, die nicht funktioniert, sondernimmer nur das konkrete Spiel selbst.Bevor man loslegt, gibt es ein paar Fragen, die man sich stellen sollte, wenn man es mit dem spielerischen Ansatz ernst meint:Wer soll mein Spiel spielen?Menschen aller Altersgruppen und quer durch alle soziale Schichten spielen. Für welche Spiele sie sich entscheiden und die Gründe,warum sie sich für diese Spiele entscheiden, kann jedoch sehr unterschiedlich ausfallen.Was finden die gut?Welche andere Arten von Spielen spielen die Menschen, die ich erreichen möchte, gerade gerne? Sind das eher Ego­Shooter oder dochnur Tetris? Geschicklichkeitsspiele, Jump’n Run, Action Adventure, Rollenspiele – MMORPGs oder CORPGs? Strategiespiele,Simulationsspiele, Retrospiele. Lernspiele oder ein simples Wimmelspiel? Wer glaubt, Spiel sei Spiel und ein Puzzle gefällt jedem, täuschtsich!Wen kann ich mir ins Boot holen, der sich mit diesem Spiel auskennt?Angenommen meine Zielgruppe sind Leute, die gerne MMORGPGs (Massively Multiplayer Online Role Playing Games) spielen und ichbin ein Schokoriegel­Hersteller ­ Schokoriegel sind offensichtlich keine Spezialisten für MMORPGs ­ wenn ich aber nun beschlossenhabe, mich in dem Bereich zu positionieren, sollte ich mich mit Leuten zusammentun, die davon etwas verstehen. Nur so kann ich dannauch den ehrlichen Respekt der Zielgruppe erhalten und nicht nur ein müdes Lächeln.Was ist der Reiz meines Spiels?Wimmelspiele sind immer schnell gemacht, aber lohnt sich das Spielen auch? Warum sollte jemand mein Logo puzzlen wollen, außerwenn es ein Auto zu gewinnen gibt? „Gamification“ bezieht sich auf Spiele, nicht Gewinnspiele. Der Reiz eines Gewinnspieles ist derGewinn. Der Reiz eines Spieles das Spiel selbst.www.lead-digital.de/start/admedia/das_sind_die_spielregeln_fuer_erfolgreiche_games 1/2
  • 2. 21.03.13 LEAD digital: Das sind die Spielregeln für erfolgreiche GamesWas ist der clevere, aber nicht zu aufdringliche Link zu meiner Marke?Hier muss ich kurz mal wieder das Beispiel Red Bull strapazieren, die es gut geschafft haben, Sportarten zu fördern, die Flügel verleihen– genau wie ihr Energy Drink. Der Markenfit ist da, ohne das die Glaubwürdigkeit leidet, denn Red Bull meint es mehr als ernst mitseinem Engagement. Wenn Ihre Zielgruppe ein Spiel bekommt, dass sie lieben wird, wird sie es Ihnen danken, auch wenn im Spiel nichtan jeder Ecke Schokoriegel besiegt werden müssen ;)Gibt es schon Apps, die ich einsetzen kann?Bei „Spiel“ denkt man viel zu oft gleich an eine eigene App und eine technologisch hochkomplizierte Geschichte. Muß es ja abereigentlich gar nicht sein. Manchmal reicht eine einfache Spiele­Story, die man mitexistierenden Apps lösen kann – Twitter Tweets folgen,Foursquare Locations aufsuchen, Instagram Fotos taggen oder virtuelle Pixxies mit Grabbers einfangen.Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Und dann: Los geht’s. Game On! Kai Platschke ist Geschäftsführer und Gründer von FullSIX Berlin. Im April 2011 ist er zur FullSIX­Gruppe gestoßen, um das neuedeutsche Büro zu eröffnen und das Geschäft auszubauen. Zuvor war er Business Unit Director und Mitglied der Geschäftsleitung vonNeue Digitale/ Razorfish Deutschland und Chief Digital Officer bei McCannWorldgroup Frankreich. Mit FullSIX Berlin widmet er sichAugmented TV und AR­Projekten wie der von FullSIX entwickelten AR­App Grabbers, die es Marken erlaubt, ihre Kampagnen auf demSmartphone spielerisch in Szene zu setzen. 0 Kommentare zu "Das sind die Spielregeln für erfolgreiche Games"www.lead-digital.de/start/admedia/das_sind_die_spielregeln_fuer_erfolgreiche_games 2/2