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Transcript

  • 1. Controlling & Rechnungslegung Folien 49-64 aus dem RepiGroup Seminar<br />Rechnungslegung: Accounting for Sales<br />
  • 2. Teil Rechnungslegung<br />Sinn und Zweck der Rechnungslegung, Rahmenkonzept und Rechnungslegungsgrundsätze<br />Inventories and Cost of Goods Sold<br />Long-Lived Assets and Depreciation<br />Stockholders‘ Equity, Liabilities and Interest<br />Accounting for Sales<br />Cash Flow Statement, Intercorporate Investments and Consolidation, Financial Statement Analysis<br />
  • 3. Regulatorisches Umfeld zur Internen Kontrolle<br />SarbanesOxleyAct 2002 nach schweren Bilanzskandalen (Enron, Worldcom, etc.) -> Extraterritoriale Wirkung auch auf den Schweizer Gesetzgeber<br />Neufassung des Revisionsrechts: Neu muss der Abschlussprüfer nach Art 728a OR, die „Existenz“ eines IKS (internes Kontrollsystem) prüfen.<br />Existenzprüfung nach OR setzt voraus, dass das IKS grds. in der Lage ist, auch funktionsfähig zu sein. <br />
  • 4. Umsatz nach wie vor kritisch…<br />
  • 5. Die Erfolgsrechnung<br />Erträge stellen eine Zunahme des wirtschaftlichen Nutzens in der Berichtsperiode in Form von Zuflüssen oder Erhöhungen von Vermögenswerten oder eine Abnahme von Schulden dar, die zu einer Erhöhung des Eigenkapitals führen, welche nicht auf eine Einlage der Anteilseigner zurückzuführen ist.<br />Aufwendungen stellen eine Abnahme des wirtschaftlichen Nutzens in der Berichtsperiode in Form von Abflüssen oder Verminderungen von Vermögenswerten oder einer Erhöhung von Schulden dar, die zu einer Abnahme der Eigenkapitals führen, welche nicht auf Ausschüttungen an die Anteilseigner zurückzuführen ist.<br />
  • 6. Kriterien zur Umsatzerfassung<br />Erlöse aus dem Verkauf von Gütern sind zu erfassen, wenn alle folgenden Kriterien erfüllt sind [IAS 18.14]:<br /> <br />Das Unternehmen hat die maßgeblichen Risiken und Chancen, die mit dem Eigentum verbunden sind, auf den Käufer übergetragen; <br />dem Unternehmen verbleibt weder eine weiterhin bestehende Einflussnahmemöglichkeit, wie sie gewöhnlich mit dem Eigentum verbunden ist, noch die tatsächliche Verfügungsmacht über die verkauften Güter; <br />die Höhe der Erlöse kann verlässlich bestimmt werden; <br />es ist hinreichend wahrscheinlich, dass dem Unternehmen der wirtschaftliche Nutzen aus dem Verkauf zufließen wird; <br />und die im Zusammenhang mit dem Verkauf angefallenen oder noch anzufallenden Kosten können verlässlich bestimmt werden.  <br />Hinweis: Beim Verkauf von Dienstleistungsgeschäften muss ferner der Fertigstellungsgrad des Geschäftes am Abschlussstichtag verlässlich bestimmt werden können.<br />
  • 7. Langfristige Fertigungsaufträge<br />Problem: <br />Wie werden die Erträge aus langlaufenden (mehrperiodigen) Aufträgen den assoziierten Kosten gegenübergestellt?<br />Lösungsansätze: <br />CompletedContract Methode<br /> Umsatz und Gewinn werden nach Abschluss des Auftrags realisiert (entspricht dem Vorgehen in der Problemstellung). Die während der Vertragslaufzeit anfallenden Kosten werden aktiviert (CCM).<br />PercentageofCompletion Methode<br /> Umsatz und Gewinn werden nach Massgabe der Auftragsfertigstellung schon während der Laufzeit des Projekts proportional zum Fertigstellungsgrad realisiert (POC).<br />„Cash Based“ Aufteilung von Umsatz und Kosten<br />
  • 8. Langfristige Fertigungsaufträge – Beispiel 1/2<br />Die B AG beginnt Anfang 1999 mit dem Bau eines Tunnels. Die Bauzeit wird auf 3 Jahre geschätzt, wobei mit dem Auftraggeber ein fixer Preis von CHF 22,000 vereinbart wurde. Intern wurden die Baukosten auf CHF 20,000 geschätzt. 1999 fielen tatsächliche Kosten in Höhe von CHF 5,000 an, im Jahre 2000 Kosten von CHF 8,000 und der Rest im Jahr 2001.<br />Wie verhalten sich die angeführten Positionen (alle Geldangaben in CHF)? <br />Geben Sie an, wie die Positionen gem. POC und CCM buchhalterisch zu behandeln sind.<br />
  • 9. Langfristige Fertigungsaufträge – Beispiel 2/2<br />Lösung:<br />1) <br />2) <br />
  • 10. Forderungen („Accounts receivables“)<br />Unter dem Begriff der Forderungen werden Ansprüche aus Verträgen, bei denen der Bilanzierende seine Leistung erbracht hat, die Gegenleistung aber noch aussteht, verstanden. <br />Anfangsbewertung idR unproblematisch; Folgebewertung kritisch und häufig Gegenstand von „Earnings Management“ <br />
  • 11. Forderungen („Accounts receivables“)<br />Einzelwertberichtigung (specificwrite off): Die Forderungen werden grundsätzlich mit dem vollen Betrag angesetzt. Ergeben sich bei einzelnen Kunden/Forderungen Anzeichen für eine volle oder teilweise Uneinbringlichkeit, wird der Wert dieser Forderungen korrigiert. Problem: Periodenabgrenzung – Bei dieser Methode ist nicht gewährleistet, dass die Aufwendungen und Erträge in derselben Periode anfallen (die Forderungen, die aufgrund des Umsatzes der Periode 01 entstanden verursachen ggf. erst Wertberichtigungsaufwand in der Periode 02). <br />Pauschalwertberichtigung (allowancemethod): Auf Basis von Erfahrungswerten zu uneinbringlichen Forderungen wird ein spezieller Wertberichtigungsposten gebildet, der als Delkredere bezeichnet wird. Die Periodenabgrenzung ist mit dieser Methode eher gewährleistet. In der Regel via „Percentageof Accounts Receivable“ geschätzt. <br />Frage: Welche Grundannahmen der Rechnungslegung stehen bei der Einzelwertberichtigung im Widerstreit?<br />
  • 12. Forderungen („Accounts receivables“)<br />Forderungsanalyse<br />Frage: Interpretieren Sie den Posten Forderungen. Welche Rückschlüsse können auf die Geschäftstätigkeit des Unternehmens abgeleitet werden?<br />
  • 13. Finanzinstrumente<br />Definition (IAS 32.11):<br />Ein Finanzinstrument ist ein Vertrag der gleichzeitig bei einem Unternehmen zu einem finanziellen Vermögenswert und bei einem anderen Unternehmen zu einer finanziellen Verbindlichkeit oder einem Eigenkapitalinstrument führt.<br />Frage: In welchen Definitionsbestandteilen liegt der Unterschied zu einem klassischen Kreditkauf?<br />
  • 14. Finanzinstrumente<br />Kategorisierung (1/2)<br />
  • 15. Finanzinstrumente<br />Kategorisierung (2/2)<br />
  • 16. Finanzinstrumente<br />Aufgabe: <br />Die X-AG verfügt über ein Wertschriften-portfolio, dass sie zu Spekulationszwecken hält. Wie sind die Wertveränderungen dieses Portfolios zu behandeln? Welche Auswirkungen haben die Wertveränderungen auf die Gewinn- und Verlustrechnung und das Eigenkapital?<br />
  • 17. Finanzinstrumente<br />Lösung:<br />Ein Wertpapierportfolio zu Spekulationszwecken ist gemäss des obigen Schemas mittels der Methode Held forTradingzu bewerten. Wertveränderungen sind direkt ergebniswirksam.<br />

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