Web2.0 & Politische Bildung - Presentation Transcript
Web 2.0 & Politische Bildung PH Salzburg 7. und 8. Mai 2009, Strobl am Wolfgangsee David Röthler politik.netzkompetenz.at Stand: 10.06.09
Bertolt Brecht 1927/1932
ein Vorschlag zur Umfunktionierung des
Rundfunks: „Der Rundfunk ist aus einem Distributionsapparat in einen Kommunikationsapparat zu verwandeln.
Bertolt Brecht 1927/1932
„ Der Rundfunk wäre der denkbar großartigste Kommunikationsapparat des öffentlichen Lebens, ein ungeheures Kanalsystem, das heißt, er wäre es, wenn er es verstünde, nicht nur auszusenden, sondern auch zu empfangen, also den Zuhörer nicht nur zu hören, sondern auch sprechen zu machen und ihn nicht zu isolieren, sondern ihn auch in Beziehung zu setzen. Der Hörfunk könnte den Austausch, Gespräche, Debatten und Dispute ermöglichen.“
Interaktive Web-Sites: Shops, Communities, Foren. Meistens als Insellösungen
Technologien teuer und kompliziert
Personal Publishing nur eingeschränkt möglich
Background: Web 2.0
Web 2.0 Partizipation Transparenz Selbstmotivation Vernetzung Bereitstellung von Infrastruktur Voneinander Lernen Sozialkapital
Web 2.0
Technische Aspekte
Browserbasiert, Ajax, RSS …
Gesellschaftliche Aspekte (-> Social Software )
Kommunikation & Dialog statt Information
Vernetzung
Mehrwert entsteht durch die Partizipation der NutzerInnen -> User generated content
Kompetenzmodell
Politische Urteilskompetenz
Darunter werden jene Fähigkeiten, Fertigkeiten und Bereitschaften verstanden, selbstständig Urteile zu treffen und
fremde Urteile zu hinterfragen. Notwendige Teilkompetenzen sind daher u.a. die Qualitätsprüfung der Urteile, die
Interessens- und Standortgebundenheit, das Miteinbeziehen von Folgen und Auswirkungen von Urteilen.
Politische Handlungskompetenz
Darunter werden jene Fähigkeiten, Fertigkeiten und Bereitschaften verstanden, politische Konflikte auszutragen,
eigene politische Positionen zu artikulieren, politische Positionen anderer zu verstehen und aufzugreifen, sowie an
der Lösung von gesellschaftlichen Problemen mitzuwirken. Dazu gehört Kompromissbereitschaft, Toleranz, Akzeptanz,
Konfliktfähigkeit, Kontaktaufnahme mit Institutionen bzw. Personen der politischen Öffentlichkeit, Nutzung von
Angeboten unterschiedlichster Organisationen etc.
Politikbezogene Methodenkompetenz
Darunter werden jene Fähigkeiten, Fertigkeiten und Bereitschaften verstanden, über jene Verfahren und Methoden
zu verfügen, die dazu beitragen, fertige Manifestation des Politischen (u.a. TV-Beiträge, Reden von PolitikerInnen,
Ergebnisse von Meinungsumfragen, Berichte etc.) zu verstehen und zu hinterfragen, sowie eigene Manifestationen
aufzubauen, um die eigene politische Willensäußerung zu unterstützen.
Politische Sachkompetenz
Darunter werden jene Fähigkeiten, Fertigkeiten und Bereitschaften verstanden, Kategorien und die ihnen innewohnenden
Konzepte des Politischen zu verstehen, über sie verfügen zu können sowie sie kritisch weiterentwickeln zu
können. Dazu gehört es u.a. die Alltagssprache von einer Fachsprache zu unterscheiden, Fachtermini konstruktiv
und kritisch einzusetzen, notwendige Konzepte der Erkenntnistheorie zu kennen (z.B. Perspektivität, Genauigkeit,
Vollständigkeit) etc.
Web 2.0 in der Schule
Eigenproduktion der Lernenden
Zusammenarbeit der Lernenden
Warum?
Arbeitsergebnisse sind immer da. Die Arbeitsergebnisse der letzten Stunde oder Gruppensitzung sind immer verfügbar. Papier?
Arbeiten sind für andere sichtbar. Die Arbeitsergebnisse, aber auch die Arbeitsfortschritte sind für andere sichtbar. Die anderen können die MitschülerInnen, andere Lehrpersonen oder auch Eltern oder die Öffentlichkeit sein.
Das Austauschen von Arbeitsergebnissen kann einfacher sein.
Die Zusammenarbeit mit (weit) entfernten Personen oder Klassen wird erleichtert.
Erweiterung der Werkzeugpalette. Der Einsatz von Internet erhöht die Werkzeugvielfalt in der Schule und kann bereits deshalb motiverend wirken (solange man nicht alles über das Internet machen will...)
Wort ist eine Mischung aus WEB und LOG Logbuch, Tagebuch
AutorIn: BloggerIn
Gesamtheit der Weblogs: Blogosphäre
chronologisch geordnete Sammlung von Beiträgen (Text, Bild, Audio, Video)
Werden meist von Einzelpersonen erstellt
Tagebuch
Flaschenpost
Gesprächsrunde
Vernetzung
Technisch einfache Bedienung
Weblogs entsprechen der ursprünglichen Intention des Internet: viele Menschen zu AkteurInnen zu machen.
Keine besonderen technischen Kenntnisse notwendig
Einfachere Bedienung als Content Mangement Systeme (CMS)
Interaktivität von Weblogs
Hochgradige Vernetzung
Diskussion kann auf einem Weblog begonnen und auf einem anderen fortgesetzt werden
Kommentarfunktion
Arten von Weblogs (Auswahl)
Privates Weblog
Alltagsberichte, persönliche Erlebnisse
Fach-Weblog
Diskussion und Austausch von Fachthemen, Erstellung eines digitalen Kompetenzprofils: „create and customize portfolios for academic, career, or personal uses“
Moblog
Beiträge von einem mobilen Gerät gepostet; meistens Fotos mit der Handy-Kamera
Photoblog
Abbildung des Alltags in Fotografien
Corporate/Business-Weblog
MitarbeiterInnen schreiben im Namen einer Firma zu PR-Zwecken.
Begriffe
Permalinks: Jeder Beitrag erhält einen individuellen Link, der nicht veränderbar ist. Über ihn kann der Beitrag jederzeit aufgerufen werden, das heißt, Permalinks machen das Verlinken auf andere Webseiten leicht.
Backlinks : Über Backlinks erfahre ich automatisch davon, wenn irgendwo im Internet auf einen meiner Weblogbeiträge verlinkt wird.
Kommentare: Die Kommentarfunktion erlaubt es den Lesern, sich am Ende jedes Blogeintrags direkt zu äußern .
Ziele des Führens eines Weblogs
Aufmerksamkeit
Reputation durch Authentizität
Soziales Kapital durch Vernetzung
Effektivität
Durch Vernetzung gute Auffindbarkeit durch Suchmaschinen
Erstaunlich rasche Reaktionen von anderen
Denkbar einfache Möglichkeiten der Publikation z.B. auch über E-mail, Mobiltelefon…
Wie komme ich zu einem Weblog
Einrichtung bei einem oft kostenlosen Weblog-Dienst: z.B. blogger.com, twoday.net
Installation einer Weblog-Software auf dem eigenen Webspace oder Server: z.B. WordPress, Drupal
SchülerInnen berichten von ihren Ferien, Ausflügen, Klassenfahrten usw.: Twittern kann man per Handy (online oder via sms). 140 Zeichen sind schnell getippt - zumal von der “Generation SMS”.
Neuigkeiten
tolle Ereignisse
spezielle Beobachtungsaufträge
Empfang durch daheimgebliebene Parallelklassen, Eltern, KollegInnen
Gruppenintern
Kollegiumsintern: Ersatz für „Schwarzes Brett“.
Kontakt zu Eltern und digitales Klassentagebuch: Eine Nachricht an den Gruppenaccount kann das aktuelle Unterrichsthema enthalten, die Hausaufgaben oder die wichtigsten Ergebnisse.
Hausaufgaben, Referatsvorbereitungen: Gegenseitige Hilfe möglich
Twitter im Hörsaal
http://www.blog.initiatived21.de/?p=2431
YouTube in Zahlen
Seit Februar 2005
Oktober 2006 Kauf von Google, ca. 1,3 Mrd. €
Marktanteil Online-Videos 40-60%
65.000 Video-Uploads täglich
100 Mio. Videos täglich werden angesehen
Success-Story
Geriatric1927, Pseudonym für Peter Oakley aus England
http://www.youtube.com/profile?user=geriatric1927
Mehr als 2 Mio. Zugriffe auf einige seiner Videos
Offenheit
Alle diese Szenarien erfordern eine sehr weite Öffnung von Unterricht und eine Lernkultur, die wenig bis gar nicht von Einzelkämpfertum geprägt ist. Nicht die „richtige“ Lösung, das tolle Einzelergebnis darf dabei weiterhin im Mittelpunkt stehen, sondern derjenige, der hilft, unterstützt, gute Anregungen liefert und erklären kann, ist dann willkommen.
Synchron
Skype
Etherpad
Second Life
DimDim
Arcobat.com
Adobe Connect
Einsatzmöglichkeiten in der Schule
Einbindung von ExpertInnen in den Unterricht
Sprachunterricht (voneinander Lernen in Kleingruppen)
Zusammenschalten von 2 Klassen (e-Twinning)
Teilnahmemöglichkeit für erkrankte SchülerInnen
Aufzeichnung des Unterrichts
Kommunikationsplattform für Lehrkräfte
Koordination von internationalen Schulprojekten
Fortbildung von LehrerInnen
Schule für Kranke http://www.sfk-erlangen.de/mediapool/42/424096/data/Unterricht_per_Videokonferenz.pdf
Krise der repräsentativen Demokratie (1)
BürgerInnen neigen zu Apathie
Abwendung von politischen Institutionen und AkteurInnen: „Politikverdrossenheit“
Kongruenz von BürgerInnenwünschen und staatlichem Handeln abnehmend
Inszenierung und Symbolisierung von Politik
Krise der repräsentativen Demokratie (2)
Aktuelle Herausforderungen als weitere Ursache
Individualisierungsprozesse
Globalisierung, Europäisierung
Problemkomplexität
Antwortversuche
(Wieder-)Vereinigung von BürgerInnen mit dem Staat
Einbeziehung von BürgerInnen in Planungs- und Entscheidungsprozesse
Repräsentatives System nicht ersetzen, sonder ergänzen durch Partizipation
-> Identitätszuwachs
Mediendemokratie
Massenmedien wesentlicher Bestandteil des politischen Diskurses
Partizipatives Web 2.0
Hoffnung: Demokratisierung des Diskurses
Neue Bottom-up-Beteiligungskultur oder bloß der nächste Techno-Hype der Web-Avantgarde?
These
Da politische Willensbildungsprozesse von Medien zumindest mitbestimmt werden, ist die Partizipation von BürgerInnen an der Medienproduktion eine (nicht die einzige!) Voraussetzung für politische Partizipation.
Hürden
Digital Divide
Mangelnde Medienkompetenz (Bildung)
Überwachung (Vorratsdatenspeicherung…)
Voraussetzungen
Transparenz
Partizipationskultur
Soziale Sicherheit (Digital Divide)
Geschlechtergerechtigkeit
Inklusion von MigrantInnen
Einbindung der älteren Generation
Liberale Informationsgesellschaft
Alphabetisierung -> Medienkompetenz
Neue Bottom-up-Beteiligungskultur oder bloß der nächste Techno-Hype der Web-Avantgarde?
Web 2.0-Kompetenz
Qualifizierung (der politisch Aktiven) im Umgang mit den neuen Technologien entscheidend
Aktivierung von Passiven durch Web 2.0
-> breite „bottom-up“ Beteiligungskultur über das Netz könnte sich entfalten
Hype?
Digital Divide?
Demokratisierung durch Web 2.0?
Wo fällt die Entscheidung?
Aber:
Agenda Setting
Empowerment von Engagierten, die sich sonst kein Gehör verschaffen könnten
Neue Kommunikationskanäle
Politische Partizipation und Aktivismus 2.0
Für die politische Kommunikation zivilgesellschaftlicher AkteurInnen birgt das Web 2.0 großes Potenzial.
Grassroots-Initiativen können ihren Wirkungsgrad durch die virtuelle Vernetzung mit anderen AkteurInnen erhöhen.
These I
Die Mobilisierungsthese : Demnach hilft das Internet, die Distanz zwischen Regierenden und Regierten geringer werden zu lassen. Das Netz sorgt dafür, dass sich mehr BürgerInnen am politischen Prozess beteiligen als zuvor.
These II
Die Reinforcementthese (Verstärkung): Die politische Beteiligung nimmt demnach nicht zu. Vielmehr benutzen diejenigen, die sowieso am politischen Prozess beteiligt sind, auch das Internet. Die Partizipation weniger wird also gefestigt, während die Mehrheit weiter nicht am politischen Prozess aktiv teilnimmt.
Andere Aspekte politischer Beteiligung
Dramatische politische Ereignisse
Betroffenheit
Sozialisation, Bildung (political literacy)
Partizipation als Luxus
Kann man etwas ändern? Wie hoch ist die Investition dafür? -> Niedrige Investitionskosten durch neue Medien
Utopien sind üblicherweise nicht sofort realisierbar
Mit jeder Innovation im Bereich der Telekommunikation wurden gesellschaftliche Utopien verknüpft: Aus der Transatlantikverkabelung der 1860er Jahre und dem Ausbau der Telegrafie wurde eine "technisch gestützte Eintracht der Völker dieser Welt, mit der Aussicht auf nichts weniger als den Weltfrieden" abgeleitet, wie Frank Hartmann in seinem Buch "Globale Medienkultur" schreibt.
Internet-Utopien
die Utopie einer weltweiten Gemeinschaft durch das Internet ->Globales Dorf
die Informationsgesellschaft wird irgendwann einmal alle Menschen gleicher und freier machen
Neue Produktionsweisen jenseits des Kapitalismus
Hans Magnus Enzensberger
„ Die neuen Medien sind ihrer Struktur nach egalitär. (Kursbuch 20/1970: 167)“
„ Die elektronische Technik kennt keinen prinzipiellen Gegensatz von Sender und Empfänger. Jedes Transistorradio ist, von seinem Bauprinzip her, zugleich ein potentieller Sender. (Kursburch 20/1970: 160)“
„ Repressiver Mediengebrauch“
„ zentral gesteuertes Programm mit einem Sender und vielen Empfängern“
Konsumenten passivisiert und entpolitisiert
„ emanzipatorischer Mediengebrauch“
Mediengeräte nicht reine Konsumtionsmittel
„ Sie sind im Prinzip immer zugleich Produktionsmittel, und zwar, da sie sich in den Händen der Massen befinden, sozialisierte Produktionsmittel. (Kursbuch 20/1970: 168)“
„ Tonbandgeräte, Bild- und Schmalfilmkameras befinden sich heute schon in weitem Umfang im Besitz der Lohnabhängigen. Es ist zu fragen, warum diese Produktionsmittel nicht massenhaft [...] in allen gesellschaftlichen Konfliktsituationen auftauchen. (Kursbuch 20/1970: 170)“
„ Kalifornische Ideologie“
Mit viel Pathos verkündete John Perry Barlow 1996 die „Unabhängigkeit des Cyberspace“ (Barlow 1996)
Kalifornische Ideologie glaubt, dass der technologische Fortschritt liberale Prinzipien unweigerlich zu einer gesellschaftlichen Tatsache machen werde.
Unabhängigkeitserklärung des Cyberspace
„ Regierungen der industriellen Welt, Ihr müden Giganten aus Fleisch und Stahl, ich komme aus dem Cyberspace, der neuen Heimat des Geistes. Im Namen der Zukunft bitte ich Euch, Vertreter einer vergangenen Zeit: Laßt uns in Ruhe! Ihr seid bei uns nicht willkommen. Wo wir uns versammeln, besitzt Ihr keine Macht“
Projekt Oekonux
Eine wichtige Frage ist, ob die Prinzipien der Entwicklung Freier Software eine neue Ökonomie begründen können, die als Grundlage für eine neue Gesellschaft dienen könnte.
http://www.oekonux.de/
Wikinomics
Neue Form des Wirtschaftens mit revolutionären Formen der Zusammenarbeit
freiwillige Zusammenarbeit
Offenheit
eine Kultur des Teilens
globales Handeln
http://de.wikipedia.org/wiki/Wikinomics
Frei?
Freie Medieninhalte (Creative Commons)
Freies Wissen (Wikipedia)
Freie Software (Open Source)
Freies Geld (Open Money)
Freibier?
Wie verändert sich Gesellschaft?
Politik
Bildung
Journalismus
Wirtschaft
Hierarchien
Transparenz
Partizipation
Kulturen der Kooperation
Dystopie
George Orwell: „1984“
„ Der Große Bruder ist unfehlbar und allmächtig. Jeder Erfolg, jede Leistung, jeder Sieg, jede wissenschaftliche Entdeckung, alles Wissen, alle Weisheit, alles Glück, alle Tugend werden unmittelbar seiner Führerschaft und Eingebung zugeschrieben. Niemand hat je den Großen Bruder gesehen. Er ist ein Gesicht an den Litfaßsäulen, eine Stimme am Televisor. (Orwell 1950, 190)“
50% der indischen Frauen sind Analphabetinnen
Medienkompetenz
Realität
Überwachung
Digital Divide
Medienkompetenz
Kommunikationskulturen
Realität
Macht bei Regierungen und Konzernen
Aber Ambiguität
Menschen sind in einer stärkeren Position als je zuvor
Politische Relevanz
Hoffnung auf Wiederaneignung des politischen Prozesses durch die BürgerInnen mit Unterstützung durch die neuen Technologien
Eröffnung von Handlungsmöglichkeiten
Aber
Barrieren aufgrund unterschiedlicher Ressourcenausstattung
Zeit
Artikulationsfähigkeit
Digital Literacy
Fähigkeit zum Umgang mit Kritik
…
Umsetzung der Ergebnisse von Beteiligungsverfahren?
Beispiele
Wirkliche Teilhabe oder schmückendes Beiwerk?
http://www.virgance.com
http://wien.gruene.at/radfalle
http://www.criticalmass.at/
http://www.meinparlament.at/
http://linz.mybikelane.com/
Internetlinks
http://delicious.com/davidro/activism
„ Citizen Journalism“
Synonyme:
Grassrouts Journalism
partizipativer Journalismus
BürgerInnenjournalismus
„ […] Tätigkeit von BürgerInnen, eine aktive Rolle im Prozess der Recherche, des Berichtens, des Analysierens, sowie des Verbreitens von Nachrichten und Informationen einzunehmen.
Ziel dieser Partizipation ist die Bereitstellung von unabhängigen […] und relevanten Informationen, die eine Demokratie benötigt.“ http://de.wikipedia.org/wiki/Graswurzel-Journalismus
Gesellschaftspolitische Dimension
Pressefreiheit ist nicht mehr auf diejenigen beschränkt, denen die Medien gehören -> „Citizen Journalism“
Ende des „Gatekeeper“-Zeitalters
Ist Bertold Brechts Vision der „Radiotheorie“ in Erfüllung gegangen?
Zeitungskrise
Web 2.0-Ideen offline
Wie können diese Prinzipien des Web 2.0 offline in der Bildung erfolgreich angewendet und mit Online-Tools unterstützt werden?
informelles und nicht formales Lernen
… unbestritten ist jedoch, dass nachhaltige Entwicklung eine Neuorientierung der Bildung erfordert,
Bildung,
die den Wandel in Richtung Nachhaltigkeit unterstützt. Bildung für nachhaltige Entwicklung ist allerdings keine Form der „Indoktrinierung“ mit den Prinzipien der nachhaltigen Entwicklung. Es ist eine neue Aufgabe der Bildung, die sich an den Prinzipien der nachhaltigen Entwicklung orientiert und die bildungstheoretischen Prämissen der Offenheit, Reflexivität und Zukunftsfähigkeit integriert. Besonders Selbstbestimmung und verantwortungsvolles Mitgestalten stellen einen inhärenten Bestandteil dieser Neuorientierung dar.
www.umweltbildung.at/cgi-bin/cms/af.pl?navid=6
Web 2.0 & Bildung
… es geht um die Web 2.0-Paradigmen, die nun auch immer öfter offline wirksam werden
… mit Web 2.0-Unterstützung bei der Planung, Durchführung und Dokumentation
… oder zur Gänze online
synchron
asynchron
Offline
Online
BarCamp-Definition Wikipedia
BarCamp is an international network of user generated conferences — open, participatory workshop-events, whose content is provided by participants
Was ist ein BarCamp?
Seit 2005 in USA
Seit 2006 in Österreich
Voneinander lernen in einer offenen Umgebung
Dauer 1-3 Tage
Regeln
JedeR, der/die etwas beizutragen hat oder etwas lernen will, ist willkommen und herzlich eingeladen mitzumachen.
Für den Fall, dass du mitmachst, stell dich darauf ein, dich mit anderen BarcamperInnen auszutauschen.
Wenn du gehst, sei bereit, deine Erfahrungen mit dem Rest der Welt zu teilen.
Warum erfolgreich?
Bedürfnis der Community sich nicht nur on- sondern auch offline auszutauschen
Hohe Eigenmotivation durch weitgehende Partizipationsmöglichkeiten und Selbstorganisation
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