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Partizipativer Journalismus Okt2008
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Partizipativer Journalismus Okt2008

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Transcript

  • 1. Partizipativer Journalismus Social News im Web 2.0 David Röthler politik.netzkompetenz.at blog.netzkompetenz.at Stand: 05.06.09
  • 2. Citizen Journalism live!
    • http://labs.digg.com/swarm/
    • Wikipedia „Letzte Änderungen“
    • http://twittervision.com/
    • http://twemes.com/
  • 3. Übersicht
    • Web 2.0/Social Software & Citizen Journalism
      • Begriffsklärung
      • User generated content & etablierte Medien
      • Citizen Journalism
      • Politische Relevanz
    • Twitter
    • Social Bookmarks
    • Weblogs
      • RSS
    • Beispiele
    • Trends
  • 4.  
  • 5.  
  • 6. E-media Nr. 26A, Jänner 2006
  • 7. Spiegel Special, Juli 2007
  • 8.  
  • 9.  
  • 10. Bertolt Brecht 1927/1932
    • ein Vorschlag zur Umfunktionierung des Rundfunks: „Der Rundfunk ist aus einem Distributionsapparat in einen Kommunikationsapparat zu verwandeln.
  • 11. Bertolt Brecht 1927/1932
    • „ Der Rundfunk wäre der denkbar großartigste Kommunikationsapparat des öffentlichen Lebens, ein ungeheures Kanalsystem, das heißt, er wäre es, wenn er es verstünde, nicht nur auszusenden, sondern auch zu empfangen, also den Zuhörer nicht nur zu hören, sondern auch sprechen zu machen und ihn nicht zu isolieren, sondern ihn auch in Beziehung zu setzen. Der Hörfunk könne den Austausch, Gespräche, Debatten und Dispute ermöglichen.“
  • 12. Background: Web 2.0
  • 13. User 1.0
  • 14. User 2.0
  • 15. Motivation
  • 16. Was wird geteilt?
  • 17. Krise der repräsentativen Demokratie (1)
    • BürgerInnen neigen zu Apathie
    • Abwendung von politischen Institutionen und AkteurInnen: „Politikverdrossenheit“
    • Kongruenz von BürgerInnenwünschen und staatlichem Handeln abnehmend
    • Inszenierung und Symbolisierung von Politik
  • 18. Krise der repräsentativen Demokratie (2)
    • Aktuelle Herausforderungen als weitere Ursache
      • Individualisierungsprozesse
      • Globalisierung, Europäisierung
      • Problemkomplexität
  • 19. Antwortversuche
    • (Wieder-)Vereinigung von BürgerInnen mit dem Staat
    • Einbeziehung von BürgerInnen in Planungs- und Entscheidungsprozesse
    • Repräsentatives System nicht ersetzen, sonderm ergänzen durch Partizipation
    • -> Identitätszuwachs
  • 20. Mediendemokratie
    • Massenmedien wesentlicher Bestandteil des politischen Diskurses
    • Partizipatives Web 2.0
    • Hoffnung: Demokratisierung des Diskurses
  • 21. These
    • Da politische Willensbildungsprozesse von Medien zumindest mitbestimmt werden, ist die Partizipation von BürgerInnen an der Medienproduktion eine (nicht die einzige!) Voraussetzung für politische Partizipation.
  • 22. Neue Bottom-up-Beteiligungskultur oder bloß der nächste Techno-Hype der Web-Avantgarde?
  • 23. Definition „Citizen Journalism“
    • Synonyme:
      • Grassrouts Journalism
      • partizipativer Journalismus
      • BürgerInnenjournalismus
    • „ […] Tätigkeit von BürgerInnen, eine aktive Rolle im Prozess der Recherche, des Berichtens, des Analysierens, sowie des Verbreitens von Nachrichten und Informationen einzunehmen.
    • Ziel dieser Partizipation ist die Bereitstellung von unabhängigen […] und relevanten Informationen, die eine Demokratie benötigt.“ http://de.wikipedia.org/wiki/Graswurzel-Journalismus
  • 24. Gesellschaftspolitische Dimension
    • Pressefreiheit ist nicht mehr auf diejenigen beschränkt, denen die Medien gehören -> „Citizen Journalism“
    • Ende des „Gatekeeper“-Zeitalters
    • Ist Bertold Brechts Vision der „Radiotheorie“ in Erfüllung gegangen?
  • 25. Web 2.0
    • Technische Aspekte
      • Browserbasiert, Ajax, RSS …
    • Soziale Aspekte (-> Social Software )
      • Kommunikation & Dialog statt Information
      • Vernetzung
      • Mehrwert entsteht durch die Partizipation der NutzerInnen -> User generated content
  • 26.  
  • 27. Beispiele
    • www.flickr.com
    • www.youtube.com
    • www.del.icio.us
    • www.netvibes.com
  • 28. Entstehungsgeschichte Web 2.0
    • 60.000 Jahre Menschen beginnen zu sprechen
    • 5.000 Jahre Schrift
    • 600 Jahre Buchdruck
    • 85 Jahre Radio
    • 50 Jahre Fernsehen
    • 25 Jahre Internet
  • 29. Web 0.5
    • Zeit vor dem WWW: 1988-1993
    • E-Mail und Datenkommunikation
  • 30. Web 1.0
    • Das Web 1.0 ist das Web von 1995
    • Statisches HTML, reine Einwegkommunikation, klassische Websites.
  • 31. Web 1.5
    • Dotcom-Zeit: zwischen 1996 und 2001
    • Websites wurden dynamisch
    • Ziel: Hits & Traffic
    • Interaktive Web-Sites: Shops, Communities, Foren. Meistens als Insellösungen
    • Technologien teuer und kompliziert
    • Personal Publishing nur eingeschränkt möglich
  • 32. Web 2.0: Offenheit, Standards
    • Open Source
    • Offene Schnittstellen -> Mashups
    • Aus der Kombination von verschiedenen Services entstehen völlig neue Nutzensaspekte
    • CSS, RSS
  • 33. Web 2.0: Freiheit
    • Weitreichende Möglichkeiten der Veröffentlichung eigener Daten
  • 34. Web 2.0: weitere Aspekte
    • Browser-basiert
    • Verlagerung von Desktop-Funktionen ins Netz
    • Starke Interaktivität
    • Am User orientiertes Design
    • Flache Navigation
  • 35. Weblogs
  • 36. Tagebuch
  • 37. Flaschenpost
  • 38. Gesprächsrunde
  • 39. Vernetzung
  • 40. Was sind Weblogs?
    • Wort ist eine Mischung aus WEB und LOG Logbuch, Tagebuch
    • AutorIn: BloggerIn
    • Gesamtheit der Weblogs: Blogosphäre
    • chronologisch geordnete Sammlung von Beiträgen (Text, Bild, Audio, Video)
    • Werden meist von Einzelpersonen erstellt
  • 41. Technisch einfache Bedienung
    • Weblogs entsprechen der ursprünglichen Intention des Internet: viele Menschen zu AkteurInnen zu machen.
    • Keine besonderen technischen Kenntnisse notwendig
    • Einfachere Bedienung als Content Mangement Systeme (CMS)
  • 42. Interaktivität von Weblogs
    • Hochgradige Vernetzung
    • Diskussion kann auf einem Weblog begonnen und auf einem anderen fortgesetzt werden
    • Kommentarfunktion
  • 43. Arten von Weblogs (Auswahl)
    • Privates Weblog
      • Alltagsberichte, persönliche Erlebnisse
    • Fach-Weblog
      • Diskussion und Austausch von Fachthemen, Erstellung eines digitalen Kompetenzprofils: „create and customize portfolios for academic, career, or personal uses“
    • Moblog
      • Beiträge von einem mobilen Gerät gepostet; meistens Fotos mit der Handy-Kamera
    • Photoblog
      • Abbildung des Alltags in Fotografien
    • Corporate/Business-Weblog
      • MitarbeiterInnen schreiben im Namen einer Firma zu PR-Zwecken.
  • 44. Begriffe
    • Permalinks: Jeder Beitrag erhält einen individuellen Link, der nicht veränderbar ist. Über ihn kann der Beitrag jederzeit aufgerufen werden, das heißt, Permalinks machen das Verlinken auf andere Webseiten leicht.
    • Backlinks : Über Backlinks erfahre ich automatisch davon, wenn irgendwo im Internet auf einen meiner Weblogbeiträge verlinkt wird.
    • Kommentare: Die Kommentarfunktion erlaubt es den Lesern, sich am Ende jedes Blogeintrags direkt zu äußern .
  • 45. Ziele des Führens eines Weblogs
    • Aufmerksamkeit
    • Reputation durch Authentizität
    • Soziales Kapital durch Vernetzung
  • 46. Effektivität
    • Durch Vernetzung gute Auffindbarkeit durch Suchmaschinen
    • Erstaunlich rasche Reaktionen von anderen
    • Denkbar einfache Möglichkeiten der Publikation z.B. auch über E-mail, Mobiltelefon…
  • 47. Wie komme ich zu einem Weblog
    • Einrichtung bei einem oft kostenlosen Weblog-Dienst: z.B. blogger.com, twoday.net
    • Installation einer Weblog-Software auf dem eigenen Webspace oder Server: z.B. WordPress, Drupal
  • 48. www.twoday.net
  • 49. www.wordpress.com
  • 50. Auf Server installieren
  • 51. Vorteile & Grenzen
    • Vorteile
      • Schnell, einfach, übersichtlich, chronologisch, schlichtes Layout
      • Weitergabe von Neuigkeiten in regelmäßiger Zeitfolge
      • Diskussion dank der Kommentarfunktion
      • Wissensaustausch
      • Aufbau und Pflege von persönlichen Kontakten
      • Präsentation von eigenen Artikeln und Arbeiten
  • 52. Vorteile & Grenzen
    • Grenzen:
      • themenzentrierte Diskussion besser im Forum ,
      • Projektmanagement besser in Groupware
      • Projektpräsentation besser in CMS ,
      • kollaboratives Schreiben besser im Wiki
  • 53. Microblogging
    • http://twitter.com
    • http://jaiku.com
  • 54.  
  • 55. RSS
    • Bedeutung:
      • R ich S ite S ummary
      • R eally S imple S yndication „Syndication“ bedeutet in diesem Zusammenhang: Verkauf, Vertrieb, Übernahme von Content an/durch andere Medienanbieter
      • Synonym: Newsfeed, RSS-Feed
  • 56.  
  • 57.  
  • 58.  
  • 59. Feedreader, Aggregatoren
    • Online
      • http://reader.google.com
      • http://www.bloglines.com/
    • Offline
      • http://www.awasu.com/
      • http://www.sharpreader.net/
  • 60.  
  • 61.  
  • 62. Podcasts
    • Audio Programme zum „Downloaden“ und Abspielen auf PCs oder portablen Geräten (z.B.: iPod)
    • Mp3-Format
    • Really Simple Syndication (RSS)
    • „ Podcatching“ Software erforderlich
  • 63. Podcasts-Beispiele
    • http://www.friedrich-witt.de/
    • http://bzoe-podcast.podspot.de/
    • http://fm4.orf.at/station/205733/main
    • http://www.spd-podcast.de/
    • http://poese-puben.de/
  • 64. Wikis
    • Demokratischste Form der Zusammenarbeit im Internet
    • Jeder darf jede Web-Seite verändern.
    • „ Wiki“ heißt auf Hawaiianisch „schnell“
    • Wikis funktionieren, auch wenn man meinen könnte, dass sie aufgrund des universellen Schreibrechts schnell im Chaos versinken müssten.
    • Wiki wurde 1995 von Ward Cunningham erfunden
  • 65. Einsatzmöglichkeiten von Wikis
    • Gemeinsames Erstellen von Linklisten
    • Texte gemeinsam entwerfen
    • Projekte konzipieren
    • Informationssammlung (-> Wikipedia)
  • 66. Beispiele für Wikis
    • Wikipedia http://www.wikipedia.org/
    • Web-Site des Wiki-Erfinders http://c2.com
    • Attac Wiki http://wiki.attac.at/
    • Reise-Wiki http://www.wikitravel.org
  • 67. Unterscheidung zu Weblogs
    • Wikis nicht chronologisch
    • Inhalte bei Wikis von anderen veränderbar
  • 68. Weitere Anwendungsmöglichkeiten von Social Software (insb. Weblogs)
    • Weblogs in der Bildung
    • Corporate Blogging
    • e-Portfolio
  • 69.  
  • 70.  
  • 71. YouTube in Zahlen
    • Seit Februar 2005
    • Oktober 2006 Kauf von Google, ca. 1,3 Mrd. €
    • Marktanteil Online-Videos 40-60%
    • 65.000 Video-Uploads täglich
    • 100 Mio. Videos täglich werden angesehen
  • 72. Success-Story
    • Geriatric1927, Pseudonym für Peter Oakley aus England
    • http://www.youtube.com/profile?user=geriatric1927
    • Mehr als 2 Mio. Zugriffe auf einige seiner Videos
  • 73. Soziale Netzwerke
  • 74.  
  • 75.  
  • 76.  
  • 77.  
  • 78.  
  • 79.  
  • 80.  
  • 81. Social Networks und politische Information
    • „ Empfehlungen durch die User in sozialen Netzwerken treten an die Stelle der Filterung und Sortierung durch Journalisten in den klassischen Medien. Eine Person gibt einen Link an die nächste weiter, und entsprechend dem Prinzip der six degrees of separation erreicht eine Nachricht ihre Adressaten = the people formerly known as the audience .“
    • http://heinz.typepad.com/lostandfound/2008/03/hyperpolitik.html
  • 82. Social Networks und politische Information
    • „ Immer weniger bestimmen professionelle Medienschaffende, welche News wir als wichtig empfinden. News werden sozial. Empfehlungen anderer Leute — Freunde, Arbeitskollegen, Geschäftspartner, Gleichgesinnte — werden wichtiger als das, was Redaktionen als berichtenswert empfinden .“ schreibt Andreas Göldi in seinem Weblog www.medienkonvergenz.com
  • 83.  
  • 84.  
  • 85.  
  • 86.  
  • 87.  
  • 88. Second Life
    • Massive Multiplayer Online Game
    • Welt wird von den „SpielerInnen“ selbst gestaltet
    • 1,5 Mio BewohnerInnen
    • 12.000 Neuanmeldungen täglich
    • 600.000 $ Umsatz täglich
  • 89.  
  • 90.  
  • 91. Zitat Hubert Burda
    • „ Wir befinden uns in der größten Medienrevolution seit Gutenberg“
    • „ Wenn sich die Medien verändern, dann verändert sich die Gesellschaft fundamental“.
    • Vortrag in Freiburg, 2007
  • 92.  
  • 93.  
  • 94. Hürden
    • Digital Divide
    • Mangelnde Medienkompetenz (Bildung)
    • Überwachung (Vorratsdatenspeicherung…)
  • 95. Voraussetzungen
    • Transparenz
    • Partizipationskultur
    • Soziale Sicherheit (Digital Divide)
    • Geschlechtergerechtigkeit
    • Inklusion von MigrantInnen
    • Einbindung der älteren Generation
    • Liberale Informationsgesellschaft
    • Alphabetisierung -> Medienkompetenz
  • 96. Online-Video
  • 97. Video-Quellen
  • 98. Webcam
  • 99. Webcam
  • 100. Digicam
  • 101. Mobiltelefon
  • 102. Mobiltelefon als Webcam
  • 103. Analoge Videoquellen
  • 104. VLC media player http://www.videolan.org/vlc/
  • 105. Übertragung
    • FireWire Kabel oder
    • i.Link oder
    • IEEE 1394
  • 106. Übertragung
  • 107. Cardreader
  • 108. Schnittprogramme
  • 109. Schnittprogramme Windows Movie Maker
  • 110.  
  • 111.  
  • 112.  
  • 113. Veröffentlichung
    • www.youtube.com
    • www.vimeo.com
    • www.dailymotion.com
  • 114. Streaming-Dienste
  • 115. Kyte.tv
  • 116. Mogulus.com
  • 117. www.qik.com
  • 118. www.seesmic.com
  • 119. Miro/Open Democracy Player
  • 120. www.liveleak.com „ All diese Dinge geschehen, das ist das echte Leben, und wir werden es zeigen.“ Genutzt wird das Portal auch von Soldaten in Krisengebieten, die so die Zensur des Militärs umgehen. Der Mitgründer Hayden Hewitt sagte dazu „Das lehrt unsere Generation und die jüngeren Generationen, dass der Krieg real ist“. Der ehemalige britische Premierminister Tony Blair nannte LiveLeak als Beispiel für ein Gegengewicht zu den Massenmedien im Internetzeitalter.
  • 121. Mobilität
  • 122.  
  • 123. Hyperlokalität
    • Myheimat.de
    • Geotagging
    • http://twittervision.com/
    • Krone.at, Blogverzeichnis
  • 124. QR-Tags
  • 125.  
  • 126. Medienkompetenz und Partizipation
    • die Fähigkeit, Medien effektiv nutzen zu können:
      • Buch in der Bibliothek suchen
      • sich in der Medienwelt orientieren können
      • Medien kritisch reflektieren
      • selbst kreativ in der Medienwelt tätig werden
  • 127. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Mk_Grafik.png
  • 128. Web 2.0-Kompetenz
    • Qualifizierung (der politisch Aktiven) im Umgang mit den neuen Technologien entscheidend
    • Aktivierung von Passiven durch Web 2.0
    • -> breite „bottom-up“ Beteiligungskultur über das Netz könnte sich entfalten
    • Hype?
    • Digital Divide?
  • 129. Thesen: Politische Partizipation und Aktivismus 2.0?
    • Für die politische Kommunikation zivilgesellschaftlicher AkteurInnen birgt das Web 2.0 großes Potenzial.
    • Grassroots-Initiativen können ihren Wirkungsgrad durch die virtuelle Vernetzung mit anderen AkteurInnen erhöhen.
  • 130. Demokratisierung durch Web 2.0?
    • Wo fällt die Entscheidung?
    • Aber:
      • Agenda Setting
      • Empowerment von Engagierten, die sich sonst kein Gehör verschaffen könnten
      • Neue Kommunikationskanäle
  • 131. Exkurs: Andere Aspekte politischer Beteiligung
    • Dramatische politische Ereignisse
    • Betroffenheit
    • Sozialisation, Bildung (political literacy)
    • Partizipation als Luxus
    • Kann man etwas ändern? Wie hoch ist die Investition dafür? -> Niedrige Investitionskosten durch neue Medien
    • Partizipationskultur, gesellschaftliche Anerkennung?
  • 132. These I
    • Die Mobilisierungsthese : Demnach hilft das Internet, die Distanz zwischen Regierenden und Regierten geringer werden zu lassen. Das Netz sorgt dafür, dass sich mehr BürgerInnen am politischen Prozess beteiligen als zuvor.
  • 133. These II
    • Die Reinforcementthese (Verstärkung): Die politische Beteiligung nimmt demnach nicht zu. Vielmehr benutzen diejenigen, die sowieso am politischen Prozess beteiligt sind, auch das Internet. Die Partizipation weniger wird also gefestigt, während die Mehrheit weiter nicht am politischen Prozess aktiv teilnimmt.
  • 134. Impulse für Partizipation
    • Offene Veranstaltungsformate
    • Open Source, Open Content/Creative Commons
    • Peer to peer Kredite
    • Open Money (Tiroler Stunde)
    • Werbung, Marketing („Crowdsourcing“)
  • 135. User Generated Content & etablierte Medien
  • 136.  
  • 137.  
  • 138.  
  • 139. € 50 Honorar
  • 140.  
  • 141.  
  • 142.  
  • 143.  
  • 144.  
  • 145.  
  • 146.  
  • 147.  
  • 148.  
  • 149.  
  • 150.  
  • 151. 20min.ch auf dem iPhone
  • 152. Infografiken
  • 153.  
  • 154.  
  • 155. OhmyNews
    • Südkorea seit 2000
    • Motto "Every Citizen is a Reporter"
    • 41.000 registrierte OhmyNews-BürgerreporterInnen
    • Gute Beiträge können freiwillig bezahlt werden
    • Jeden Samstag druckt OhmyNews die besten Artikel als Zeitung
    • „ Heirat von Technologie und Demokratie“ -> „digitale Demokratie“
  • 156. CNN iReport
  • 157.  
  • 158.  
  • 159.  
  • 160.  
  • 161. Facts.ch
    • Mix aus Community & Technologie
    • Bewertungssystem: Gewichtung der Community-Inputs und Inputs aus einer technologischen Aggregationslösung mit den Redaktionsinputs austarieren
    • -> System mit eigener Dynamik
    • Redaktion, die lediglich an der Auswahl der Themen mitarbeitet, besteht aus einer halben und drei 20-Prozent-Stellen
  • 162.  
  • 163. Myheimat.de
    • Partizipative Weblogs für kleine Städte in Bayern
    • Monatlich 4-Farbdruck im A4-Format
    • Finanzierung durch lokale Werbung
    • Keine bezahlten Journalisten
    • Halbautomatische Generierung der Zeitung
    • 15 Angestellte für Anzeigenverkauf und PR-Texte und Layout
    • heimatlich, heiter und optimistisch
  • 164.  
  • 165. Readers Edition der Netzzeitung
    • Moderiert durch freiwilliges Team
    • Keine Bezahlung für Beiträge
    • http://www.readers-edition.de/autor?user_id=olli
  • 166.  
  • 167.  
  • 168. Abraham Zapruder
    • Fabrikant für Frauenbekleidung
    • Verkaufte den Film für das Life Magazine für $150,000 (heute $ 500.000)
    • http://en.wikipedia.org/wiki/Abraham_Zapruder
  • 169. Weitere Beispiele
    • Massenmedien
      • http://live.focus.de/
      • http://www.cnn.com/exchange/
      • http://www.n24.de/mobile_online/myvideo/
    • Alternativmedien
      • http://austria.kanalb.org/
      • http://germany.indymedia.org/
      • http://www.liveleak.com/
  • 170. Initiative Qualität
  • 171. Initiative Qualität
  • 172. Zitate zum Thema
    • „ Die Zeiten, in denen nicht-professionelle Augenzeugen bestenfalls als Zitatgeber dienten, sind ein für allemal vorbei. In welcher Form das die Medien verändert, ist allerdings noch nicht ausgemacht.“
    • Quelle: http://www.stefan-niggemeier.de/blog/leser-reporter/
  • 173. Zitate
    • „ Meiner Meinung nach wird es zu einer eigenen Disziplin "Bürgerjournalismus" kommen, deren Qualitäten genau im Fehlen der Professionalität zu suchen sind. Die resultierenden Spannungen, die kreativen und ungewöhnlichen Momente sowie der unkonventionelle Aspekt können bei guten Produktionen ein wichtiges Argument zu Gunsten des Bürgerjournalismus sein. Dass eine Menge Schrott produziert wird ist unbestritten, doch das verhält sich bei manchen professionellen Medienschaffenden genauso .“
    • http://medienspiegel.ch/archives/001368.html
  • 174. Zitate
    • „ Es ist eben meistens nur für eine Handvoll Leute interessant, wenn sich einer im stillen Kämmerlein den Frust von der Seele schreibt. Mit etwas Glück kann sich so einer ein paar Minuten lang im medialen Rampenlicht sonnen . Das war's dann auch schon...“ (Kommentar zu einem Artikel der NZZ vom Juni 2006)
  • 175. Zitate
    • „ Eine zentrale Aufgabe der traditionellen Medien besteht darin, den Laien journalistische Grundregeln zu vermitteln sowie Werkzeuge zur Verfügung zu stellen, die es ihnen ermöglichen, "guten Journalismus" zu betreiben. Professionelle Journalisten müssten sich wieder vermehrt in den Dienst der Bürger stellen und diese zu einem kritischen Umgang mit Informationen befähigen. Neben ihrer herkömmlichen Rolle als Gatekeeper müssten die "Mainstream-Medien" nicht zuletzt wieder vermehrt als Sinnstifter ("sensemaker") agieren und die Konsumenten zu den relevanten Informationen hinführen.“
    • Bill Kovach, http://www.krusenstern.ch/blogbuch/weblogs-veraendern-den-journalismus.html
  • 176. Zitat Rupert Murdoch
    • Rupert Murdoch , Speech to the American Society of Newspaper Editors 2005
    • … There’s a dramatic revolution taking place in the news business today …. The digital native doesn’t send a letter to the editor anymore. She goes online, and starts a blog. We need to be the destination for those bloggers. … At the same time, we may want to experiment with the concept of using bloggers to supplement our daily coverage of news on the net.
    • ( http://www.newscorp.com/news/news_247.html ) ‏
  • 177. Zitat Rupert Murdoch
    • R upert Murdoch , Speech to the American Society of Newspaper Editors,2005
    • … There’s a dramatic revolution taking place in the news business today
    • … 44 percent use a portal at least once a day for news, just 19 percent use a printed newspaper
    • … they want to be able to use the information in a larger community – to talk about, to debate, to question , and even to meet the people who think about the world in similar or different ways….
    • … . providing virtual communities for our readers to be linked to other sources of information, other opinions, other like-minded people. ….
    • ( http://www.newscorp.com/news/news_247.html ) ‏
    • Murdoch hat unternehmerische Konsequenzen gezogen:
    • 2005 übernahm sein Medienkonzern News Corp. das grösste social-network-portal „My Space„ (MySpace.com) mit 86 Mio Nutzern für einen unglaublich hohen USD
  • 178. Mercedes Bunz, Chefredakteurin Tagesspiegel.de
    • Die Arbeit des Journalisten verschiebt sich. Anstelle ein Stück zu verfertigen, schiebt der Netzwerk-Journalist Debatten an und begleitet sie. Vom Produkt zum Prozess: Hier wird in Kollaboration mit dem Leser recherchiert, verbessert, diskutiert und Meinung gebildet. Und hier wird Journalismus auch kontrolliert und auf seine Qualität geprüft.
  • 179. Weblogs von JournalistInnen
    • http://medienspiegel.ch/
    • http://www.sixtus.net/
    • http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/
    • http://www.florianklenk.com/
  • 180. Persönliche Links zum Thema
    • http://del.icio.us/davidro/participation
    • http://del.icio.us/davidro/citizenjournalism
    • http://del.icio.us/davidro/politik
  • 181. Kontakt
    • Mag. David Röthler A-5020 Salzburg, Austria Tel +43-662-650986 Mobile +43- 664 2139427 Skype: d.roethler [email_address] politik.netzkompetenz.at blog.netzkompetenz.at http://del.icio.us/davidro