Die EU gewährt Finanzhilfen für Projekte, die mit der Politik der Europäischen Union zusammen-hängen. www.projektkompetenz.eu & blog.eu.info.at
Politischer Kontext
1914-1918; 1939-1945 –> Frieden
USA – Europa – Sowjetunion
Nationalismus –> Gemeinschaft
Totalitarismus –> Demokratie
Wohlstand durch gemeinsamen Markt
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Europäische Kulturpolitik
Europäische Einigung vordergründig ein ökonomisches und kapitalistisches Projekt: liberalisierte Märkte -> Prosperität, Freiheit, Sicherheit
Entwicklung Staatengemeinschaft
-> supranationaler Staat -> Frage der Identität -> wer gehört zu uns und wer nicht?
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Frage der europäischen Identität
Einheitliche Identität auf europäischer Ebene nicht wünschenswert obwohl in der Vergangenheit erfolgreich (Nationalismus)
Europäisches Konzept
Kulturelle Vielfalt
(keine Gefahr einer einheitlichen europäischen Kultur!)
Ermutigung zur Beteiligung am kulturellen und gesellschaftlichen Leben
Befähigung zur Beteiligung
Zugang zu kulturellen Ressourcen und Unterstützung
In varietate concordia – In Vielfalt geeint
http://europa.eu/abc/symbols/motto/index_de.htm
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Jean Monnet
„ Wenn ich noch einmal mit Europa beginnen würde, würde ich bei der Kultur anfangen und nicht bei der Wirtschaft .“
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Lissabon-Strategie
Sondergipfel 2000 in Lissabon
Ziel, die EU innerhalb von zehn Jahren, also bis 2010, zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum der Welt zu machen.
Wirtschaftliche, soziale und ökologische Erneuerung und Nachhaltigkeit
Innovation als Motor für Wirtschaftswachstum
Die „Wissensgesellschaft“
Soziale Kohäsion (Angleichung) und Umweltbewusstsein
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EU-Budget
2006: 112 Mrd. €
2007: 126,5 Mrd. €
2008: 129 Mrd. €
2009: 134 Mrd. €
45% in Agrarförderungen
31% in Strukturförderungen
6% Verwaltung
Österr. Staatshaushalt 2008: 70 Mrd. €
Hoheitsverwaltung: 9 Mrd €
Bundeshaushalt Deutschland: 283,2 Mrd. €
BP Jahresumsatz: 229 Mrd. Euro
10.06.09
http://ec.europa.eu/grants/index_de.htm
EU-Förderungen Allgemeines I
sind eine Form der komplementären Finanzierung . Die Europäische Union übernimmt in der Regel nicht die Gesamtkosten eines Projekts
dienen der Kostendeckung, sodass der Empfänger mit der Finanzhilfe keinen Gewinn erzielen darf
dürfen nicht rückwirkend für eine bereits durchgeführte Maßnahme gewährt werden.
Für ein und dieselbe Maßnahme darf nur eine Finanzhilfe gewährt werden
Die Empfänger von Finanzhilfen sind vorwiegend private und öffentliche Einrichtungen , in Ausnahmefällen auch Privatpersonen
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Subsidiaritätsprinzip
Europäische Union fördert nach dem Subsidiaritätsprinzip, d.h. nur in Ergänzung zu den Aktivitäten der Mitgliedstaaten.
EU wird nur dann tätig, "sofern und soweit […] Maßnahmen auf Ebene der Mitgliedstaaten nicht ausreichend erreicht werden können und besser auf Gemeinschaftsebene erreicht werden können"
Mit dieser Festlegung soll sichergestellt werden, dass trotz kulturellen Engagements der EU die nationalen Kultur- und Bildungspolitiken nicht eingeschränkt werden sollen .
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Basics: Programmtypen
Grundsätzlich werden zwei Programmtypen unterschieden:
Aktionsprogramme sprechen verschiedene Themen an (Kultur, Bildung, Jugend, Gesundheit, Umwelt, Forschung…)
Strukturfonds/Regionalförderung sollen wirtschaftliche Ungleichheiten in benachteiligten Regionen der Europäischen Union ausgleichen: Ziel der Stärkung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit immer wichtiger
" a coherent, global and complete tool for multicultural cooperation in Europe and should contribute actively to the development of a European identity from the grassroots "
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Kultur 2007-2013
Allgemeine Ziele
Zusammenarbeit zwischen Kulturschaffenden
Zusammenarbeit zwischen Einrichtungen im Kulturbereich
Förderung eines europäischen Kulturraums in Hinblick auf die Entstehung einer europäischen Bürgerschaft
Besondere Ziele
Unterstützung der grenzüberschreitenden Mobilität von Menschen im Kultursektor
Unterstützung der grenzüberschreitenden Verbreitung von künstlerischen Werken
Interkultureller Dialog
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Calls & Deadlines
Calls (Aufrufe, Ausschreibungen) im Sommer
Deadlines (Einreichfristen) im Herbst
Projektdauer: 1 bis 5 Jahre
Entscheidung der Kommission im ca. Frühling
Projektstart im Spätsommer/Herbst nach Vertragsunterzeichnung durch die Kommission
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Neu ab 2008: Programmhandbuch
Programmhandbuch bis 2013
Einreichfristen und –bedingungen
Ersetzt künftig die Aufforderungen (Calls)
Vereinfachung des Antragsverfahrens
Kürzere Formulare
10.06.09
10.06.09
10.06.09
10.06.09
EU-Förderungen Allgemeines II
Die Gewährung von Finanzhilfen erfolgt nicht von Fall zu Fall, sondern auf der Grundlage einer Programm planung
Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen ( Call )
BewerberInnen müssen innerhalb einer bestimmten Frist ( Deadline ) einen Vorschlag für ein Projekt einreichen, der den angestrebten Zielen entspricht und die geltenden Voraussetzungen erfüllt .
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Erfordernisse & Finanzierung
Kooperationsmaßnahmen
Spartenbezogen oder spartenübergreifend
Kreativität & Innovation
Ziel: langfristige Zusammenarbeit
Einrichtungen aus mindestens 3 „eligible countries“, Beitrag der EU € 50-200.000
bis zu 50% des Gesamtbudgets (100.000 bis 400.000)
Laufzeit max. 24 Monate
12 Mio € für 120 Projekte
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Teilnahmeberechtigte Staaten
27 Mitgliedsstaaten der EU
Norwegen, Island, Liechtenstein
Beitrittsländer: Türkei, Kroatien, Mazedonien
Westliche Balkanländer: Albanien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro, Serbien, Kosovo (teilweise noch mit Vorbehalt)
Türkei
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Antrags- und Teilnahmeberechtigte Einrichtungen
öffentliche oder private kulturelle Einrichtungen mit eigener Rechtsform (auch Unternehmen, wenn sie nachweisen können, dass sie mit dem Projekt keinen Erwerbszweck verfolgen)
Keine Einzelpersonen!
Einzelpersonen kommen aber als sogenannte „Subcontractors“ (WerkvertragsnehmerInnen) eines Projekts für spezifische Aufgaben in Frage.
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Procedere
Einreichung bei der Europäischen Kommission in Brüssel
Formelle Prüfung durch BeamtInnen
Inhaltliche Prüfung durch ExpertInnen
Verständigung vom Ergebnis nach ca. 6 Monaten
Fördervertrag
Projektstart innerhalb fixer Fristen
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Sprache
Antragsstellung in 20 Sprachen möglich
Vorteil: Antragsstellung in Englisch.
Wenn auf Deutsch, dann Übersetzungen der Projektzusammenfassung auf Englisch und Französisch
Beilagen auf Originalsprache
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Weitere Aktionen
Betriebskostenzuschüsse
Allgemeines europäischen Interesse oder Teil der Kulturpolitik der Europäischen Union sind
echte europäische Dimension aufweisen
Tätigkeit auf europäischer Ebene nachgehen
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Weitere Aktionen
Literarische Übersetzungen
Besondere Maßnahmen
Kulturpreise, Jubiläen Großveranstaltungen usw.
Analysen, Studien und Informationsarbeiten
Projekte mit Drittländern
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Projekte mit Drittländern 2009
Projekte zur kulturellen Zusammenarbeit mit Drittländern (Armenien, Weissrussland, Ägypten, Georgien, Jordanien, Moldawien, den besetzten Palästinensergebieten und Tunesien): 1. Mai
10.06.09
Neue Aktion: Pilotprojekte für die Mobilität von KünstlerInnen
Zur Kofinanzierung im Rahmen dieser Ausschreibung müssen die Netzwerke mindestens 3 Partner aus mindestens 2 verschiedenen Mitgliedsstaaten umfassen. Teilnahmeberechtigt sind öffentliche oder private Organisationen, die seit 2 Jahren im Kulturbereich tätig sind. Das Budget ist mit € 1,5 Mio dotiert. Die EU-Zuschüsse betragen € 50.000 – 250.000 und umfassen max. 70% der förderfähigen Kosten.
Deadline: 15. Mai 2009
10.06.09
Budget
Personal
Allgemeine Kosten (z.B. Büromaterial)
Reise und Aufenthalt
Produktion, Kommunikation, Verbreitung
Konferenzen, Seminare
Verschiedene Kosten (KünstlerInnenhonorare, Versicherung, Transporte)
13 Projekte bei denen österreichische PartnerInnen beteiligt sind
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Ergebnis 2007
Während die Erfolgsquote im vorigen Kulturprogramm bei 31% lag, ist diese bei der letzten Runde auf 18,6% gesunken und dies trotz steigendem Gesamtbudget.
-> Konzentration auf große Projekte
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Information
http://europa.eu.int/comm/culture/
www.efah.org (European Forum for the Arts and Heritage)
ALME ist eine mehrsprachige Internetplattform, die allen, die sich mit Literatur beschäftigen, eine Möglichkeit zum Austausch, zur Recherche und zur Präsentation bietet. Hörbar werden Lesungen von AutorInnen, Reportagen von Literaturveranstaltungen, literarische Diskussionen, Verlagspräsentationen u.a. Die technische Grundlage bildet eine Datenbank für Audiobeiträge mit dazugehörenden Informationen über den Beitrag.
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Projektbeispiel II
http://www.tricht-linn-burg.org/
Maastricht, Tallinn und Salzburg
Spannungsfeld zwischen kulturellem Erbe und Massentourismus
Bildende Kunst unter Miteinbeziehung von Musik, Performance, Straßentheater, Urbanismus und Architektur
Projekte, die die StadtbewohnerInnen auf unterschiedliche Art und Weise aktiv miteinbeziehen
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Projektbeispiel III
Young Mozart Reporters: Jugendliche in Salzburg, Paris, Mailand und Mannheim produzieren Radiosendungen zu Veranstaltungen des Mozartjahres 2006 www.mozartreporters.net
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Ohrenblicke – Radiokunst von Blinden und Sehenden
Blinde werden gemeinsam mit Sehenden künstlerische Audioproduktionen erstellen und diese hauptsächlich über Freie Radios und Weblogs/Podcasts verbreiten.
10.06.09
Publikation bei CCP Austria 10.06.09
Programm Lebenslanges Lernen Comenius Schulbildung Erasmus Hochschul-bildung Leonardo da Vinci Berufliche Aus- und Weiterbildung Grundtvig Erwachsenen-bildung Querschnittsprogramm 4 Schlüsselaktivitäten – Politikentwicklung; Sprachenlernen; Informations- und Kommunikationstechnologien; Verbreitung Jean Monnet Programm 3 Schlüsselaktivitäten – Jean Monnet Aktionen; Europäische Einrichtungen; Europäische Vereinigungen
EU Prioritäten Zeitraum 2008-2010
Vorrang genießen Anträge von Partnerschaften, die
folgende Themen behandeln:
Jede der acht Schlüsselkompetenzen gemäß der Empfehlung von 2006:
Muttersprachliche Kompetenz
Fremdsprachliche Kompetenz
Mathematische Kompetenz und grundlegende naturwissenschaftlich-technische Kompetenz
Computerkompetenz
Lernkompetenz - „Lernen lernen"
Soziale Kompetenz und Bürgerkompetenz
Eigeninitiative und unternehmerische Kompetenz
Kulturbewusstsein und kulturelle Ausdrucksfähigkeit
Diese Schlüsselkompetenzen sind unabhängig voneinander, jedoch fördern sie
alle kritisches Denken, Kreativität, Initiative, Problemlösung, Risikobewertung,
Entscheidungsfindung und konstruktiven Umgang mit Gefühlen
Allgemeines zum Programm Lebenslanges Lernen
Finanzieller Rahmen
7 Milliarden Euro von 2007-2013 europaweit
16 Mio. Euro für Österreich 2007
Durchführung
Schwerpunkt auf Qualität der Inhalte, weniger auf Abrechnungen
Pauschalzuschüsse und Stückkosten anstelle von Vollbelegskontrollen
Längerfristige Förderungen durch mehrjährige Projekte
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Aufgabenstellungen
Ein größeres Europa – eine EU mit neuen Grenzen
Ein sich änderndes Europa:
Demografische Änderungen
Flexibilisierung des Arbeits- marktes
Gesellschaftliche Änderungen und soziale Eingliederung
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Ziele des Programms „Lebenslanges Lernen“
Ziele von Lissabon
Mehrsprachigkeit
Zusammenführung von allgemeiner und beruflicher Bildung in ein Programm
Erweiterung des Geltungsbereiches (bisher 31 Länder), Einbindung Westbalkan und Schweiz
Erhöhung der Finanzmittel
Erhöhung der Mobilitätszahlen
Vereinfachung der Programmabwicklung
European Citizenship
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Ziele des neuen Integrierten Programms „Lebenslanges Lernen“
… durch lebenslanges Lernen dazu beitragen, dass sich die Gemeinschaft zu einer fortschrittlichen Wissensgesellschaft entwickelt, mit nachhaltiger wirtschaftlicher Entwicklung, mehr und besseren Arbeitsplätzen und größerem sozialen Zusammenhalt…
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Ziele in Österreich
Einfacher Zugang zum Programm für alle
Deutliche Erhöhung der Mobilität im lebenslangen Lernen, grenzüberschreitende Mobilität soll zur “Selbstverständlichkeit” in der allgemeinen und beruflichen Bildung werden
Unterstützung bei der Weiterentwicklung des Bildungssystems mithilfe des Programms LLL
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Weitere Ziele des LLL-Programms
Persönliche Ziele
Entfaltung, Kreativität
Wirtschaftliche Ziele
Beschäftigungsfähigkeit und Unternehmergeist
Gesellschaftliche Ziele
Zusammenhalt, Beteiligung, europäischer BürgerInnensinn, Toleranz und Respekt
Förderung des Sprachenlernens und der sprachlichen Vielfalt
Verbesserung der Qualität, Austausch vorbildlicher Verfahren
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Maßnahmen
Einzelmobilitäten
Partnerschaften
Mulitilaterale Projekte
Netzwerke
10.06.09
27 EU-Länder
EFTA / EWR-Länder: Island, Norwegen, Liechtenstein
Türkei
Teilnahmeberechtigte Länder 2008
Teilnahmeberechtigte Einrichtungen
Schulen
Universitäten
Erwachsenenbildungseinrichtungen
Vereine & Verbände
Behörden
KMUs
Forschungseinrichtungen
Museen, Bibliotheken, Gefängnisse…
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Zielgruppen
Bildungspersonal
Schülerinnen und Schüler
Menschen in beruflicher Aus- und Weiterbildung
Studierende
Graduierte und Menschen am Arbeitsmarkt
Erwachsene Lernende
Einrichtungen , die sich in allgemeiner oder beruflicher Bildung engagieren und zum Gelingen der Programmziele beitragen wollen
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Comenius - Schulbildung
Lehr- und Lernbedürfnisse aller Beteiligten in der Vorschul- und Schulbildung bis zum Ende des Sekundarbereichs II
Auch Kindergärten !
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Comenius, Maßnahmen
Mobilität von Einzelpersonen
Stipendien für Fortbildungen
Partnerschaften
Schulpartnerschaften
multilaterale Projekte
Sprachen, Weiterbildungsprojekte (max 24 Monate, max 150.000 €/Jahr, max 75%, min 3 PartnerInnen)
multilaterale Netzwerke
Verschiedene Themen, min 10 PartnerInnen
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Erasmus - Hochschulbildung
Lehr- und Lernbedürfnisse aller Beteiligten der formalen Hochschulbildung und der beruflichen Bildung der Tertiärstufe
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Erasmus, Maßnahmen
Mobilität
Mobilität von Studierenden, von Hochschuldozenten, von anderem Hochschulpersonal
multilaterale Projekte
Z.B. Projekte zur Lehrplanentwicklung (max 24 Monate, max 150.000 €/Jahr, max 75%, min 3 PartnerInnen)
multilaterale Netzwerke
Verschiedene Themen, min 31 PartnerInnen
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Leonardo da Vinci - Berufsbildung
Lehr- und Lernbedürfnisse aller Beteiligten der beruflichen Bildung
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Zielgruppen in Leonardo
Arbeitsmarktteilnehmer
Einrichtungen oder Organisationen
Lehrkräfte , Ausbilder und sonstiges Personal
Vereinigungen und Vertreter der an der beruflichen Bildung beteiligten Akteure einschließlich Vereinigungen von in beruflicher Bildung befindlichen Personen, von Eltern und von Lehrkräften
Unternehmen , Sozialpartner und andere Vertreter des Arbeitslebens einschließlich Handelskammern und anderen Berufsverbänden
Anbieter von Beratungs- und Informationsdiensten zu Aspekten des lebenslangen Lernens
Personen und Stellen, die auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene für Systeme und politische Strategien zu Aspekten der beruflichen Aus- und Weiterbildung zuständig sind
mit Aspekten des lebenslangen Lernens befasste Forschungszentren
Hochschulen
ehrenamtlich tätige Einrichtungen
NGOs
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Leonardo da Vinci, Maßnahmen
Mobilität
multilaterale Projekte zum Transfer von Innovation
(max 24 Monate, max 150.000 €/Jahr, max 75%, min 3 PartnerInnen)
multilaterale Projekte zur Entwicklung von Innovation
(max 24 Monate, max 250.000 €/Jahr, max 75%, min 3 PartnerInnen)
multilaterale Netzwerke
(max 36 Monate, max 150.000 €/Jahr, max 75%, min 3 PartnerInnen)
Flankierende Maßnahmen
(max 12 Monate, max 150.000 €/Jahr, max 75%)
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Neu ab 2008: Leonardo da Vinci Partnerschaften
Definition
Erarbeitung eines Projektes in Bezug auf Themen gemeinsamen Interesses im Bereich der beruflichen Bildung
Ergebnisse in Form
Eines gemeinsamen Berichts, einer Konferenz, einer CD, eines Produktes, eines Ausbildungskonzepts...
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Förderung der Leonardo-Partnerschaften 2008 www.projektkompetenz.eu & blog.eu.info.at Mindestzahl der Mobilitäts-aktionen Pauschal-zuschuss 4 10.000,00 8 15.000,00 12 20.000,00 24 25.000,00
Procedere Partnerschaften Antragsrunde 2008
Einreichfrist: 15.02.2008
Projektstart: 1.08.2008 (geplant)
Projektdauer: 2 Jahre
Mindestanzahl der Projektpartner: 3
Einreichen bei der Nationalagentur
Antragstellung online und in Papierfassung
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Prioritäten Multilaterale Projekte, Leonardo
Verbesserung der Lernmotivation und Vermittlung von Lernkompetenzen
Entwicklung einer Reihe von Ansätzen für das Lehren
und Lernen zur Förderung der Vermittlung bereichsübergreifender
Schlüsselkompetenzen
Schulmanagement
Sprachenlernen und sprachliche Vielfalt
Verbesserung der Lese- und Schreibfähigkeit
Digitale Lerninhalte und Dienste
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Procedere Dokumente
Aufruf 2008-2010
Leitfäden 2008
Verwaltungs- und Finanzhandbuch 2008
Antragsformulare 2008
(Mobilität: weniger Fragen für “Kleine Projekte” mit max. 3 Begünstigten)
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Grundtvig - Erwachsenbildung
Das Programm Grundtvig ist ausgerichtet auf die Lehr- und Lernbedürfnisse aller Beteiligten der Erwachsenenbildung jeglicher Art sowie auf die Einrichtungen und Organisationen, die entsprechende Bildungsgänge anbieten oder fördern.
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Grundtvig - Erwachsenenbildung 10.06.09
Grundtvig, Maßnahmen
Mobilität
Stipendien für Fortbildungsmaßnahmen
Partnerschaften
Guter, niederschwelliger Einstieg in EU-Projekte
Prozess- und nicht produktorientiert
(max 24 Monate, ca 10.000 €/Jahr/PartnerIn, min 3 PartnerInnen)
multilaterale Netzwerke
(max 36 Monate, max 150.000 €/Jahr, max 75%, min 3 PartnerInnen)
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Neu im Jahr 2009
Assistenz
Workshops
Freiwilligenprojekte älterer Menschen
10.06.09
Lernpartnerschaften
Lernpartnerschaften sind kleinere Kooperationsprojekte von Erwachsenenbildungseinrichtungen aus mindestens drei europäischen Staaten.
Im Mittelpunkt stehen der Austausch zwischen den Partnern auf der Grundlage konkreter Themen und die aktive Beteiligung der lernenden Erwachsenen an den Projekten.
Lernpartnerschaften, Procedere
Antragstellung: Bei der Nationalagentur Lebenslanges Lernen (=dezentrale Einreichung)
Einreichfrist: 15. Februar 2008 (2009 wahrscheinlich zu ähnlichem Termin)
Jugend in Aktion www.projektkompetenz.eu & blog.eu.info.at
Jugend in Aktion, Prioritäten
European Citizenship
Partizipation Jugendlicher
Kulturelle Vielfalt
Einbeziehung Jugendlicher mit begrenzten Möglichkeiten
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Querschnittsthemen des Jugendprogramms
Non-Formales Lernen
Außenwirkung
Valorisierung und Verbreitung von Ergebnissen
Anti-Diskriminierung
Gender-Aspekte
Schutz und Sicherheit der jungen Menschen
Mehrsprachigkeit
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Alterszielgruppe
Generelle Alterszielgruppe: 13 -30 Jahre
Kernzielgruppe: 15 -28 Jahre
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Dezentrale Aktionslinien
Aktion 1: Jugend für Europa
1.1 Jugendbegegnungen
Treffen mit 16 bis 60 Teilnehmenden, 6 bis 21 Tage
1.2 Jugendinitiativen
Innovatives Projekt von Jugendlichen (bis zu 10.000 €)
1.3 Projekte partizipativer Demokratie (Neu!)
Aktion 2: Europäischer Freiwilligendienst (EFD)
18-25jährige unterstützen gemeinnützige Projekte in Europa
Aktion 3.1: Jugend für die Welt
Jugendbegegnungen Osteuropa, Mittelmeerländer
Aktion 4.3 Unterstützende Maßnahmen
Job Shadowing, Trainingskurse…
Aktion 5.1 Unterstützung für Zusammenarbeit
Treffen zwischen Jugendlichen und Verantwortlichen der Jugendpolitik
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Zentrale Aktionslinien
Aktion 3 - Jugend in der Welt
3.2 Zusammenarbeit mit anderen Ländern
Aktion 4 - Unterstützungssysteme für junge Menschen
4.1 Förderung von Einrichtungen im Jugendbereich auf europäischer Ebene (ENGOs)
4.2 Unterstützung des Europäischen Jugendforums
4.4 Projekte zur Förderung von Innovation und Qualität
4.5 Informationsmaßnahmen für junge Menschen und in der Jugendarbeit und in Jugendorganisationen Tätige
4.6 Partnerschaften
4.7 Unterstützung der Programmstrukturen
4.8 Valorisierung
Aktion 5 - Unterstützung der europäischen Zusammenarbeit im Jugendbereich
5.2 Unterstützung von Tätigkeiten zur Verbesserung des Verständnisses und der Kenntniserwerbs im Jugendbereich
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Antragsfristen
Dezentral: 5 mal jährlich
Zentral: 3 mal jährlich
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Jugend in Aktion
Nationale Agentur für das Programm: Interkulturelles Zentrum, Wien
http://www.iz.or.at/
Regionalstellen in ganz Österreich
Salzburg: http://www.akzente.net/
OÖ: www.4yougend.at
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http://www.jugend-in-aktion.de/ 10.06.09
10.06.09
Weitere Aktionsprogramme www.projektkompetenz.eu & blog.eu.info.at
Europe for Citizens
bridge the gap between citizens and the European Union
promote active European citizenship
put citizens in the centre and offers them the opportunity to fully assume their responsibility as European citizens
Budget: 235 Mio € (2007-2013)
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Aktionen des Programms
Aktion 1 steht die direkte Einbeziehung der Bürger im Rahmen von Städtepartnerschaften oder durch andere Bürgerprojekte
Aktion 2 „Aktive Zivilgesellschaft in Europa“ ist ausgerichtet auf zivilgesellschaftliche Organisationen auf europäischer Ebene, die Strukturfördermittel auf Grundlage ihres Arbeitsprogramms oder Finanzhilfen für länderübergreifende Projekte erhalten
Aktion 3 „Gemeinsam für Europa“ werden Veranstaltungen mit großer Öffentlichkeitswirkung sowie Studien und Informationsinstrumente gefördert, um über Grenzen hinweg ein möglichst breites Publikum zu erreichen und Europa für seine Bürger greifbarer zu machen.
Aktion 4 „Aktive europäische Erinnerung“ soll die wichtigsten mit Massendeportationen in Verbindung stehenden Stätten und Archive erhalten und Maßnahmen zum Gedenken an die Opfer von Nationalsozialismus und Stalinismus unterstützt werden
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Europe for Citizens
Aktion 2 – Aktive Zivilgesellschaft in Europa
Maßnahme 3 – Unterstützung für Initiativen von Organisationen der Zivilgesellschaft
Einreichfrist: 15. März 2009
10.06.09
Daphne III 2007-2013
Verhinderung von Gewalt gegen Frauen, Jugendliche, Kinder
assisting and encouraging NGOs and other organisations active in this field;
developing and implementing targeted awareness-raising actions;
disseminating results obtained under Daphne; actions contributing to positive treatment of people at risk;
setting up and supporting multidisciplinary networks;
Nächster Call wird im 2009 erwartet http://ec.europa.eu/justice_home/funding/daphne3/funding_daphne3_en.htm
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INTI - Integration von Drittstaatsangehörigen
Förderung der Integration von Personen, die keine EU-Bürger sind, in den Mitgliedstaaten
Förderung des Dialogs mit der Zivilgesellschaft
die Entwicklung von Integrationsmodellen
Suche und Bewertung bewährter Praktiken im Integrationsbereich
Aufbau von Netzen auf europäischer Ebene
80% EU-Finanzierungsanteil
Geringe Erfolgsquote
Neues Programm "Solidarity and management of migration flows"
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MEDIA
Filmförderung (marktorientiert)
2007-2013 insgesamt 755 Millionen Euro
MEDIA 2007 fördert nicht die eigentliche Produktionsphase eines Films, sondern konzentriert sich auf folgende fünf Bereiche, die der Produktion vor- bzw. nachgelagert sind:
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Media
Aus- und Fortbildung (Drehbuchschreiben; wirtschaftliches Management; digitale Technologien)
Projektentwicklung (Einzelprojekte, Kataloge, neue Talente, Koproduktionen, andere Finanzierungen)
Verleih und Vertrieb (Verleiher, Verkäufer, Rundfunkanstalten, Kinobetreiber, Digitalisierung von Filmen)
Promotion (Zugang zu Märkten, Festivals, andere Aktionen und Veranstaltungen)
Horizontale Maßnahmen/Pilotprojekte
Information: www.mediadesk.at
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LIFE+ Umweltschutz
Nature & Biodiversity
Environment Policy & Governance
LIFE+ Information & Communication will co-finance projects that implement communication and awareness raising campaigns on environmental, nature protection or biodiversity conservation issues, as well as projects related to forest fire prevention (awareness raising, special training). The maximum co-financing rate will be 50%. (Deadline Nov. 30, 2007)
Europaweite Studien , etwa Untersuchungen zur Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz, Statistiken über die Anzahl der Unfälle und Erkrankungen bei der Arbeit oder europäische Arbeitskräfteerhebungen
Europäische Beobachtungsstellen wie das Europäische Beobachtungsgremium für die Beschäftigung, das Beschäftigungspolitiken und Arbeitsmarkttendenzen aufzeichnet
Schulung von Praktikern für Recht und Politik
Netze nationaler Experten, wie Rechtsexperten, für den Austausch und die Diskussion von Themen, die sich durch das EU-Beschäftigungsrecht und seine Anwendung ergeben
EU-Netze von NRO zur Bekämpfung von sozialer Ausgrenzung und Diskriminierung aus Gründen der ethnischen Herkunft, des Alters und/oder einer Behinderung oder Förderung der Gleichstellung der Geschlechter
Kampagnen zur Sensibilisierung für Politik und Rechtsvorschriften der EU in der Sozial- und Beschäftigungspolitik
Anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung in 10 Themenbereichen
IDEEN:
Projekte im Bereich der grundlagenorientierten Spitzenforschung in allen wissenschaftlichen und technologischen Gebieten
MENSCHEN:
Aus- und Weiterbildung sowie internationale Mobilität von WissenschaftlernInnen in allen Forschungsgebieten
KAPAZITÄTEN:
Programme zur Förderung von Kleinen- und Mittleren Unternehmen (KMU), der Forschungsinfrastruktur, der internationalen Zusammenarbeit etc.
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Bereich Kapazitäten
7 Areas
Research infrastructures
Research for the benefit of SMEs
Regions of Knowledge
Research Potential
Science in Society
Coherent development of policies
Activities of International Cooperation
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Science in Society
Wissenschaft in der Gesellschaft
Stärkung und Verbesserung des Forschungssystems in Europa
Dialog zu politischen, gesellschaftlichen und ethischen Fragen
ein umfassender Dialog zwischen Forscher/innen und der Öffentlichkeit, einschließlich der organisierten Zivilgesellschaft, zu wissenschaftliche Fragen, um politische, gesellschaftliche und ethische Fragen zu thematisieren
besseres Verständnis für den Platz von Wissenschaft und Technologie in der Gesellschaft
Gender und Forschung
Junge Menschen und Wissenschaft
Schaffung eines offenen Umfeldes, welches das Interesse junger Menschen unterschiedlichster Herkunft für die Wissenschaft weckt, Wissenschaftsbildung generell, zB an Schulen
Rolle der Universitäten
Wissenschaft und Gesellschaft im Dialog
Verbesserung der Kommunikation und des gegenseitigen Verständnisses von Wissenschaft und Politik, Wissenschaft und Medien sowie der breiten Öffentlichkeit im allgemeinen, indem Wissenschafter/innen dabei unterstützt werden, ihre Arbeiten zu kommunizieren und zu präsentieren, sowie durch die Unterstützung wissenschaftlicher Informationen, Veröffentlichungen und Medien
Hinweis: Zusatzfinanzierung des bm:bwk für EU-Projekte
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Grants - Tenders
Tenders: öffentliche Ausschreibungen -> ein Anbieter erhält den Zuschlag
http://ted.publications.eu.int/official/
Grants: Förderungen
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Exkurs: Informationsgesellschaft (Themen) 10.06.09 culture eGovernment digital libraries DRM inclusion better public services active ageing eBusiness digital literacy manufacturing transport lifelong learning Web 2.0 inclusion e-learning environment health safer Internet eContent geographic information educational content digital libraries, cultural content
Exkurs: Partizipation
Demokratiedefizit, EU-Politikverdrossenheit
Scheitern der Referenden über eine europäische Verfassung im Jahr 2005
Der Plan D für Demokratie, Dialog und Diskussion ist ein Aufruf der EU-Staats- und Regierungschefs zu einer vielschichten Debatte über die zukünftige Gestalt der EU
„ Zum Entstehen einer europäischen Öffentlichkeit, die dem Bürger die Informationen und die Instrumente an die Hand gibt, um aktiv am Entscheidungsfindungsverfahren teilzunehmen und Teilhaber des europäischen Einigungswerks zu werden.“
Projektbeispiel: Kultur ohne Grenzen - Von Bleiburg bis Dravograd
„ die kulturelle Vielfalt in Bleiburg zu entfalten und die Zusammenarbeit zwischen den Vereinen in Slowenien zu vertiefen. Das Ziel ist ein gemeinsames Abonnement von Veranstaltungen für Kulturinteressierte“.
Zwölf Städte und Regionen des alpinen Raums arbeiten drei Jahre an Fragestellungen zu Raumplanung und öffentlichen Budgets unter dem Gesichtspunkt der Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern.
Finanziert aus INTERREG-III-B
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Projektbeispiel
http://www.strategyforculture.net/ Internationale Evaluierung der Strukturfonds im Hinblick auf deren Bedeutung für Kultur
Achse 1: Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Land- und Forstwirtschaft
Achse 2: Verbesserung der Umwelt und der Landschaft
Achse 3: Lebensqualität im ländlichen Raum und Diversifizierung der ländlichen Wirtschaft
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Projektbeispiele
Internationale Mondseer Literatur-tage und Mondseer Lyrikpreis
Die Hofbühne Tegernbach – Von der Revitalisierung zum professionellen Theaterbetrieb
Kulturhaus Seekirchen am Wallersee
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LEADER-Vernetzungsstelle Deutschland
http://www.netzwerk-laendliche-raeume.de/
10.06.09
Sturkturfonds - Information
http://oerok.gv.at
www.interreg.at
www.esf.at
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Lernende Regionen
Grundlage ist das Programm für Ländliche Entwicklung 2007-13
„ Lernende Regionen“ sind Netzwerke, in denen wichtige Institutionen einer Region gemeinsam lernfördernde Strukturen und Maßnahmen für ihre Region entwickeln.
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Lernende Regionen
Umsetzung durch Lebensministerium und Österreichisches Institut für Erwachsenenbildung
Zusammenschluss verschiedener Akteure einer Region rund um das Thema „Lernen“
Erarbeitung einer Strategie und in der Folge Erarbeitung von Projekten
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Lernende Regionen, Ziele
Bewusstsein für die Bedeutung von Lernen steigern
„ Selbststeuerungsfähigkeit “ der Menschen entwickeln
Zukunftsfähigkeit der Region und ihrer BewohnerInnen sichern.
Bildungsberatung und -information, Bildungsmarketing, eLearning, die Errichtung von Lernzentren, informelles Lernen
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Akteure der Lernenden Regionen
Bildungsträger
Erwachsenenbildungseinrichtungen
Schulen
Bibliotheken
Museen
Universitäten, Fachhochschulen
Regionalentwicklungseinrichtungen
Regional- und LEADER-Managements
Interessenvertretungen
Arbeitsmarktservice
KMUs
„ Dritter Sektor“ (NGOs aus Kultur, Bildung, Sozialem)
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Lernende Regionen, Finanzierung
Förderbar aus dem Programm selbst: Management- und Entwicklungskosten sowie ein regionales Grundangebot (z.B. Öffentlichkeitsarbeit).
Genehmigung von Lernenden Regionen erfolgt durch die zuständigen Stellen für Bildungsmaßnahmen im Bereich der ländlichen Entwicklung auf Ebene des jeweiligen Bundeslandes
Die Finanzierung der Projektumsetzungen soll durch Partner im Netzwerk – wie z.B. LEADER, AMS, Abteilungen der Landesregierung, KMUs etc. – erfolgen.
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Exkurs: Andere Finanzierungsquellen
Europäisches Parlament
Stiftungen
Internationale Organisationen
Sponsoring
Corporate Social Responsibility - CSR
Preise
Legate
Crowdfunding
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Europäisches Parlament
Hauptsächlich Tenders aber immer wieder auch interessante Grants
UNESCO (United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization)
http://portal.unesco.org
Europarat (46 Mitglieder)
http://www.coe.int
http://www.opecfund.org/
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Sponsoring
In-kind advertising for non-profit organizations
The Google Grants program supports organizations sharing our philosophy of community service to help the world in areas such as science and technology, education, global public health, the environment, youth advocacy, and the arts.
http://www.google.com/grants/
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Crowdfunding
“ Es geht darum, Geld durch die Community einzusammeln, deren Mitglieder aus verschiedenen (ideellen, karitativen) Gründen ein Projekt unterstützen möchten und dafür teilweise im Gegenzug Benefits erhalten.”
Web 2.0
Kommunikation
Community -> Partizipation
http://del.icio.us/davidro/crowdfunding
http://www.sellaband.com
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Struktur von Förderprojektanträgen
Ausgangssituation
Ziele
Zielgruppen
Aktivitäten
Ergebnisse
Kurzfristig
Langfristig
Impact/Wirkung
Verbreitung
Promotion
Dissemination
Valorisierung, Exploitation
PartnerInnen
Form der Zusammenarbeit, interne Kommunikation, Steuerungsgruppe, Konfliktregelung
Kompetenzen
Evaluierung/Monitoring
Gender-Aspekte, ggf. ethische Aspekte
Europäischer Mehrwert
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Was ist ein Projekt
Besonderes Vorhaben
proiacere ( pro = vor, für, iacere = werfen)
Ein Projekt transformiert Ressourcen (Inputs) in bestimmte Produkte oder Dienstleistungen (Outputs)
Gewisse Größe erforderlich (hinsichtlich Budget und Team)
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Schritte zum erfolgreichen Projekt
Beobachtung aktueller Calls
Aufmerksames Lesen der Calls und Erläuterungen (jedes Programm unterscheidet sich mehr oder weniger von anderen!)
Vorbereitung des Antrags in Abstimmung mit den PartnerInnen
Information der nationalen Kontaktstelle über Antragsstellung
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Schritte zum erfolgreichen Projekt
Innovation beispielsweise betreffend
PartnerInnenschaft
Nachhaltigkeit
Methode, ICT
Art der Kooperation
Suche nach ähnlichen Projekten
Identifizierung des für die Projektidee passenden Programms
Zahlreiche Programme fördern Bildung und Kultur aber haben meistens einen unterschiedlichen Schwerpunkt!
Die meisten Programme sind “transnational”
3, 4 oder mehr PartnerInnenorganisationen in verschiedenen Ländern sind notwendig.
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Zusammenfassung/Abstract
Wichtigster Teil einer Projektbeschreibung
Beispiel für Struktur:
The problem
The opportunity
The solution
The methodology
Addressing the call
Management
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Begriffe
Partizipation, Active Citizenship, Beteiligung der BürgerInnen
Empowerment
Erhöhung von Eigenverantwortlichkeit, Selbstbestimmung, Gestaltungs- und Entscheidungsfähigkeit
Gender Mainstreaming
Generationsübergreifend
Interkulturell
ICT (Information and Communication Technologies)
Inklusion
interdisziplinär, intersektoral
Mobilität
Valorisierung
Evaluierung
Dissemination -> mehr als Verbreitung -> Aussäen
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Dissemination
Promotion: awareness-raising
Dissemination: planned process of providing information on the quality, relevance and effectiveness of the results of programmes and initiatives to key actors. It occurs as and when the results of programmes and initiatives become available.
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Exploitation
Exploitation consists of ‘mainstreaming’ and ‘multiplication’. Mainstreaming is the planned process of transferring the successful results of programmes and initiatives to appropriate decision-makers in regulated local, regional, national and European systems. Multiplication is the planned process of convincing individual end-users to adopt and/or apply the results of programmes and initiatives.
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Nachhaltigkeit - Sustainability
Welche positiven Effekte bleiben nach Projektende?
Weiterführung von (Projekt)aktivitäten
Weiterbestehen von Strukturen
Wirkungen auf gesellschaftlicher/politischer Ebene
Ggf. finanzielle Nachhaltigkeit
Berücksichtung des politischen Kontexts
Kompatibilität mit entsprechenden Politiken -> Unterstützung auch nach Projektende
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Nachhaltigkeit
Partizipation aller Interessensgruppen am Projekt
Bottom-up Ansatz
Berücksichtung bestehender Strukturen, Aufbau auf diesen
Parallelstrukturen vermeiden
Einsatz von Web 2.0 (z.B. Wiki)
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Europäische Dimension/europäischer Mehrwert
Was ist der europäische Aspekt im Projekt?
Verfolgt das Projekt Ziele der Politiken der Europäischen Union?
Verfolgt das Projekt mehr als nationale Interessen?
Transfer von Wissen und Erfahrung europaweit?
Aspekte, die außerhalb des eigentlichen Projektinhalts
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Warum europäische PartnerInnen
Neben formellen Erfordernissen geben PartnerInnen dem Projekt die „europäische Dimension“
Vorteil: PartnerInnen aus verschiedenen geographischen Regionen
Welche Rolle haben die PartnerInnen im Projekt? Bringen sie neue und verschiedene Kompetenzen ein?
->Komplementarität
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PartnerInnen
Kompatibilität (Ähnliche Werte & Ziele)
Kommunikation (E-mail, rasche Antworten?)
Erfahrung bei der Durchführung von EU-Projekten?
Stabilität?
Finanzielle Basis?
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PartnerInnen
Es ist von Vorteil seine PartnerInnen bereits zu kennen und mit ihnen zusammen gearbeitet zu haben.
Gut zusammengestellte PartnerInnenschaften sind der Schlüssel für erfolgreiche Anträge und abgewickelte Projekte
Suche nach weiteren Finanzquellen
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PartnerInnensuche
Suche früh starten (auch dann, wenn noch gar nicht an ein spezifisches Projekt gedacht wird)
Kontakte über E-mail und Telefon herstellen
Google
Datenbanken z.B. für Kultur 2000 http://agora.mcu.es/pcc/index.htm
Internationale Treffen/Konferenzen, Messen…
Kontaktseminare organisiert von nationalen Agenturen
„ Vorbereitende Besuche“ (SOKRATES)
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Andere Punkte…
Projekt darf nicht vor offiziellem Start beginnen
Wie viel Geld kann die Organisation selbst aufbringen? EU-Finanzierung deckt fast nie 100%.
Meistens 30-75% EU-Mittel vom Projektbudget
Kofinanzierung: nationale/regionale Budgets, Stiftungen, Sponsoring, eigene Mittel…
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Andere Punkte…
Dauer zwischen Antragsstellung und Projektstart teilweise länger als ein Jahr!
Zwischenfinanzierung erforderlich
Kreditrahmen?
Zahlungen der EU oder der koordinierenden Einrichtung kommen oft nur sehr zögerlich
Formalkriterien
Originalunterschriften, Abrechnungen….
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Kontrollfragen
Warum sollten die Fonds für Strukturentwicklung der Europäischen Union für die Finanzierung von kulturellen Vorhaben besondere Beachtung finden und welches Ziel verfolgen die Fonds für Strukturentwicklung?
Welche von der EU finanzierte Einrichtung unterstützt TrägerInnen kultureller Projekte in Österreich/Deutschland im Programm Kultur 2000/2007 mit Tipps und Ratschlägen bei der Erstellung von Anträgen ?
In welcher Form kann die so genannte „ Kofinanzierung “ aufgebracht werden? Welche weiteren Quellen können Sie für diese – je nach Projektinhalt – identifizieren?
Warum werden für die meisten EU-Projekte internationale PartnerInnen benötigt?
Was versteht man unter dem Begriff „ Dissemination “?
„ Partizipation “ ist ein Querschnittsthema in vielen Programmen der Europäischen Union. Welche (kultur)politischen Gründe können dafür genannt werden?
10.06.09
Web 2.0 in EU-Projekten
Interne und externe Projektkommunikation
Web 2.0 als wesentlicher konzeptioneller Bestandteil von EU-Projekten
Web 2.0 zur (argumentativen) Unterstützung von
Innovation
Partizipation
Nachhaltigkeit
Dissemination
Active European Citizenship
Media competence -> civic competence
Aspekt der Innovation!
Spiegel Special, Juli 2007
Web 2.0
Technische Aspekte
Browserbasiert, Ajax, RSS …
Soziale Aspekte (-> Social Software )
Kommunikation & Dialog statt Information
Vernetzung
Mehrwert entsteht durch die Partizipation der NutzerInnen -> User generated content
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