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Daimler AG "Q1 2013 Zwischenbericht"

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    Daimler AG "Q1 2013 Zwischenbericht" Daimler AG "Q1 2013 Zwischenbericht" Document Transcript

    • Zwischenbericht Q1 2013
    • 21 ⏐ Wichtige Kennzahlen2 ⏐ Daimler am Kapitalmarkt3 ⏐ Konzernzwischenlagebericht5 Geschäftsentwicklung7 Ertragslage8 Finanzlage10 Vermögenslage12 Mitarbeiter12 Wichtige Ereignisse13 Nachtragsbericht13 Risikobericht14 Ausblick4 ⏐ Geschäftsfelder16 Mercedes-Benz Cars17 Daimler Trucks18 Mercedes-Benz Vans19 Daimler Buses20 Daimler Financial Services5 ⏐ Konzernzwischenabschluss21 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung22 Konzern-Gesamtergebnisrechnung23 Konzernbilanz24 Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals26 Konzern-Kapitalflussrechnung27 Konzernanhang zum Zwischenabschluss6 ⏐ Adressen⏐Informationen⏐FinanzkalenderTitelbild:Der neue schwere Lkw für das Baugewerbe heißt Mercedes-BenzArocs --- mit ihm setzt Daimler Trucks die Produktoffensive beiden schweren Nutzfahrzeugen mit Euro-VI-Motorisierung auch2013 fort. Den Anfang machte 2011 der neue Actros für denFernverkehr, im vergangenen Jahr folgte der Antos für denschweren Verteilerverkehr und jetzt der Arocs, »die neue Kraftam Bau«. Ab Mai wird der Arocs sukzessive in Europa ein-geführt, in den Varianten »Loader« für nutzlastoptimierte Lkwmit niedrigem Eigengewicht und als »Grounder« --- wie auf demFoto zu sehen --- für extreme Baueinsätze mit hoher Stabilitätund Belastbarkeit. Neben maximaler Umweltfreundlichkeit dankEuro VI zeichnen sich die Spezialfahrzeuge für das Baugewerbedurch drei herausragende Eigenschaften aus: Kraft, Effizienzund Robustheit.Inhaltsverzeichnis
    • 1 ⏐ Wichtige Kennzahlen3Wichtige Kennzahlen Daimler-Konzern€-Werte in Millionen Q1 2013 Q1 2012 Veränd. in %Umsatz 26.102 27.011 -3 1Westeuropa 9.017 9.461 -5davon Deutschland 4.280 4.687 -9NAFTA 7.529 7.365 +2davon USA 6.523 6.262 +4Asien 5.216 6.299 -17davon China 2.152 2.833 -24Übrige Märkte 4.340 3.886 +12Beschäftigte (31.03.) 274.555 274.127 +0Sachinvestitionen 1.058 1.042 +2Forschungs- und Entwicklungsleistungen 1.332 1.380 -3davon aktivierte Entwicklungskosten 319 339 -6Free Cash Flow des Industriegeschäfts -1.152 -1.977 .EBIT 2 917 2.098 -56Konzernergebnis 2 564 1.425 -60Ergebnis je Aktie (in €) 2 0,50 1,26 -601 Bereinigt um Wechselkurseffekte Umsatzrückgang um 1,5%.2 Die Vergleichszahlen wurden insbesondere aufgrund der Effekte aus der Anwendung des geänderten IAS 19 angepasst. Weitere Informationen zu denAnpassungen können Anmerkung 1 des Konzernanhangs zum Zwischenabschluss entnommen werden.Q1Q1 Q2 Q3 Q4Umsatzin Milliarden €20122013in Milliarden € in Milliarden €2,52,01,51,00,502,52,01,51,00,502,502,001,501,000,500EBIT Konzernergebnis Ergebnis je Aktiein €Q1 Q2 Q3 Q4 Q1 Q2 Q3 Q4 Q1 Q2 Q3 Q42520151050300003,0 3,0 3,0000
    • 4KennzahlenQ1 2013 Q1 2012 Veränd. in %Konzernergebnis je Aktie (in €) 0,50 1,26 -60Ausstehende Aktien (in Mio.) 1.067,9 1.066,4 +0Marktkapitalisierung (in Mrd. €) 45,33 48,21 -6Xetra-Schlusskurs (in €) 42,45 45,21 -6Höchst- und Tiefstkurse Daimler, 2012/2013Börsenkursentwicklung (indiziert)Daimler-Aktie entwickelt sich im ersten Quartal besserals der DAXDie weltweiten Aktienmärkte entwickelten sich zum Jahres-auftakt freundlich. Unterstützt wurden sie von der vorläufigenEinigung, die »Fiskalklippe« in den USA zu vermeiden, und vonpositiven Wachstumsanzeichen aus China. Die anhaltendexpansive Geldpolitik großer Notenbanken führte zu einerhohen Liquidität in den Märkten, die von Investoren wiederverstärkt in Aktien allokiert wurde, sodass wichtige AktienindizesMehrjahreshochs erreichten. Im Februar verzeichneten dieeuropäischen Märkte angesichts der politischen Ungewiss-heiten in Italien einen schwachen Monatsauftakt. Die Veröffent-lichung der Ergebnisse des Daimler-Konzerns für das Jahr 2012wurde vom Kapitalmarkt positiv aufgenommen. Insbesondereder Vorschlag einer unveränderten Dividende von 2,20 € jeAktie und der Ausblick für das Jahr 2013 verhalfen demAktienkurs am Berichtstag zu einem Anstieg von 2,8%. Im Märzbelastete zunehmend die Unsicherheit um das Rettungspaketfür Zypern die Stimmung an den Kapitalmärkten. Die Aktien-märkte gaben in der zweiten Monatshälfte den Großteil derQuartalsgewinne wieder ab, und auch die Daimler-Aktie konntesich dieser Entwicklung nicht entziehen. Insgesamt stieg unsereAktie im ersten Quartal 2013 um 3% auf 42,45 € und ent-wickelte sich damit ein wenig stärker als der Dow Jones STOXXAuto Index (+0%) und der DAX (+2%). Der Kurs der Daimler-Aktie erreichte seinen Höchststand Anfang März mit 46,66 €,konnte die Gewinne allerdings im schwächeren Marktumfeldder zweiten Märzhälfte nicht halten. Die Marktkapitalisierunglag zum Quartalsende bei 45,3 Mrd. €.Günstiges Zinsumfeld für Refinanzierungen genutztDer Daimler-Konzern hat die günstigen Bedingungen auf deninternationalen Geld- und Kapitalmärkten im ersten Quartal2013 zur Refinanzierung genutzt. Im Januar 2013 emittierte dieDaimler Finance North America LLC Anleihen mit zwei-, drei-und fünfjähriger Laufzeit in einem Gesamtvolumen von3 Mrd. US-$. Im März 2013 begab die Daimler AG im Rahmeneiner Benchmark-Emission Anleihen im Volumen von 1,5 Mrd. €mit Laufzeiten bis Juli 2016 und März 2023.Daimler am Kapitalmarkt31.3.13Dow Jones STOXX Auto IndexDAXDaimler AG160150140130120110100908031.3.12 30.6.12 30.9.12 31.12.1231.12.112530354045.2 13 3.3.131..1312.212111.1210.0129.9.128..127..7712.6 12.5.124.12505560in €
    • 3 ⏐ Konzernzwischenlagebericht5GeschäftsentwicklungWeltwirtschaft in moderater AufwärtsbewegungDie Weltwirtschaft ist im ersten Quartal 2013 zwar weitergewachsen, jedoch dürfte die Wachstumsdynamik eher geringgewesen sein. Insbesondere in Westeuropa blieb die Konjunkturaufgrund der teilweise rezessiven Entwicklungen einzelnerVolkswirtschaften enttäuschend schwach. Besser als erwartetentwickelte sich dagegen die Wirtschaft der USA, die trotzanhaltender fiskalpolitischer Probleme solide expandierte. Aucheinige Schwellenländer, insbesondere aus dem asiatischenWirtschaftsraum, zeigten eine relativ robuste gesamtwirtschaft-liche Lage. Insgesamt betrachtet haben sich wichtige globaleökonomische Indikatoren im ersten Quartal zwar tendenziellverbessert, eine nachhaltige Belebung stellte sich aber nichtein. Die weltweiten Aktienmärkte profitierten von der expansi-ven Geldpolitik wichtiger Notenbanken und legten seit Jahresan-fang zum Teil kräftig zu.Die weltweite Pkw-Nachfrage lag im ersten Quartal erkennbarüber dem hohen Vorjahresniveau. Ausschlaggebend dafürwaren vor allem die deutlichen Zuwächse im US-amerikanischenund im chinesischen Markt. Die Verkaufszahlen in den USAübertrafen trotz fiskalpolitischer Unsicherheiten das Vorjahres-niveau um 6%. Mit einer saisonbereinigten Jahresrate von 15,3Millionen Einheiten bewegte sich die Nachfrage auf dem höchs-ten Stand seit fünf Jahren. Begünstigt von der wieder etwasschwungvolleren volkswirtschaftlichen Entwicklung verzeichne-te der chinesische Markt zum Jahresauftakt einen zweistelligenZuwachs. Weiterhin enttäuschend und noch schlechter alserwartet entwickelten sich dagegen die Pkw-Zulassungen inWesteuropa. Mit Ausnahme von Großbritannien, das deutlichzulegte, hatten alle Volumenmärkte inklusive Deutschland imersten Quartal zweistellige Einbußen hinzunehmen. Insgesamtbewegte sich die Nachfrage in Westeuropa weitere 10% unterdem schon historisch schwachen Vorjahresniveau und lag damitsogar unter dem Tiefpunkt der globalen Finanzkrise 2008/09.Der japanische Markt erholte sich zwar von den Verlusten nachdem Ende der staatlichen Kaufanreize, verfehlte aber das Vor-jahresniveau, das dank dieser Incentives ungewöhnlich hochwar, um rund 9%. Die Verkäufe in Russland bewegten sich nur inetwa auf dem Vorjahreswert, während der indische Markt unterden Erwartungen lag und das Vorjahresvolumen deutlich ver-fehlte.Die Nachfrage nach mittelschweren und schweren Lkwentwickelte sich im ersten Quartal in vielen Kernmärkten rück-läufig. Der westeuropäische Markt war weiterhin geprägt vonder schwachen Konjunktur und verzeichnete einen deutlichzweistelligen Rückgang. Belastbare Anzeichen einer Trendwen-de waren dabei noch nicht zu beobachten. Dagegen mehrensich trotz der jüngsten Volatilität die Anzeichen einer Marktsta-bilisierung in Nordamerika. Zwar lag die Nachfrage im Vergleichzum starken Vorjahresquartal noch 10% im Minus, die Auftrags-eingänge in der Industrie zeigten aber Anzeichen einer bevor-stehenden Marktbelebung. Der japanische Markt bewegte sichmoderat unter Vorjahresniveau. Die Impulse des neuen Kon-junkturprogramms machten sich bislang bei der Lkw-Nachfragenur ansatzweise bemerkbar. Der brasilianische Markt warweiter auf moderatem Erholungskurs, auch wenn das Vorjahres-niveau im ersten Quartal noch nicht erreicht wurde. In Russlandbefand sich der Markt nach den jüngsten Schätzungen leichtüber Vorjahr, während die Lkw-Verkäufe in Indien und im welt-größten Markt China noch deutlich unter den Vorjahreswertenlagen.Absatz im ersten Quartal auf Höhe des VorjahresIm ersten Quartal 2013 hat Daimler weltweit 501.600 Pkw undNutzfahrzeuge abgesetzt und lag damit nahezu auf Vorjahres-niveau.Mercedes-Benz Cars erzielte im ersten Quartal 2013 mit341.500 (i. V. 338.300) Einheiten erneut ein hohes Niveau beimAbsatz. Trotz eines schwierigen und unter den Erwartungenliegenden Starts des europäischen Automobilmarktes in dasJahr 2013 konnte Mercedes-Benz in Westeuropa dank desgroßen Erfolgs der neuen Kompaktklasse Marktanteile hinzu-gewinnen. Im stark rückläufigen deutschen Markt wurden imersten Quartal 61.100 (i. V. 64.700) Einheiten verkauft, inWesteuropa waren es 149.700 (i. V. 156.300) Einheiten. In denUSA ging der Konzernabsatz um 1% auf 68.000 Fahrzeuge zwarleicht zurück, dennoch konnten wir dort mit 71.500 Ausliefe-rungen an Endkunden das bisher verkaufsstärkste erste Quartalerzielen. Absatzstarke Monate verbuchte die Marke im erstenQuartal auch in Russland und Japan. In China war das ersteQuartal in erheblichem Umfang von der Neuordnung der Ver-triebsstrukturen und den anstehenden Modellwechseln geprägt.Der Konzernabsatz lag dabei über dem produktionsbedingtniedrigeren Vorjahresniveau (+9%).Der Absatz von Daimler Trucks lag im ersten Quartal mit101.400 Fahrzeugen um 6% unter dem Vorjahreswert. Wesent-liche Ursache hierfür waren die weiterhin angespannte Wirt-schaftslage in vielen Kernmärkten und deren direkte Auswir-kung auf die dortige Lkw-Nachfrage. So sank unser Lkw-Absatzin Westeuropa um 8% auf 12.000 Einheiten, im wichtigen deut-schen Markt blieben unsere Verkäufe mit 6.200 Fahrzeugenhingegen fast auf dem Vorjahreswert. Wir konnten jedoch unserhohes Marktanteilsniveau sowohl in Westeuropa als auch inDeutschland halten beziehungsweise ausbauen.KonzernzwischenlageberichtKonzernabsatz mit 501.600 Einheiten auf VorjahresniveauUmsatz mit 26,1 Mrd. € unter VorjahresniveauKonzern-EBIT in Höhe von 917 (i. V. 2.098) Mio. €Konzernergebnis von 564 (i. V. 1.425) Mio. €Für Gesamtjahr 2013 Anstieg bei Absatz und Umsatz erwartetKonzern-EBIT aus dem laufenden Geschäft unter dem Niveau des Vorjahres erwartetDeutliche Verbesserungen für die folgenden Quartale erwartet aufgrund geplanter Produktneuheiten, zunehmenderWirkung der Effizienzprogramme und voraussichtlicher Marktentwicklung
    • 6In Osteuropa sanken unsere Verkaufszahlen insbesondereaufgrund des allgemeinen Nachfragerückgangs im türkischenMarkt, der aktuell deutlich unter dem Niveau der vergangenenbeiden starken Jahre liegt. Unsere Fahrzeugverkäufe in derNAFTA-Region verzeichneten nicht zuletzt infolge ausstehenderpolitischer Entscheidungen im Zusammenhang mit der Staats-verschuldung in den USA mit 30.600 Einheiten einen Rückgangum 6%. Dennoch konnten wir in den Klassen 6-8 unserenMarktanteil von 37,0% auf 43,6% nochmals ausbauen. UnserAbsatz in Lateinamerika stieg aufgrund der erwarteten Markter-holung in Brasilien um 31% auf 13.000 Einheiten. Nachdem daskürzlich angekündigte Konjunkturprogramm in Japan noch zukeinen nennenswerten Impulsen führte, blieben die Lkw-Absätze in Japan mit 8.900 Einheiten (-9%) unter dem hohenVorjahresniveau.Der Absatz von Mercedes-Benz Vans erhöhte sich im erstenQuartal 2013 leicht auf 52.600 (i. V. 51.200) Einheiten --- trotzdes schwierigen Marktumfeldes in Westeuropa. Aufgrund desneuen Stadtlieferwagens Citan, der vom Markt positiv aufge-nommen wurde, ging unser Absatz in Westeuropa nur leicht auf32.600 (i. V. 34.400) Einheiten zurück. In Lateinamerikaverzeichneten wir ein deutlich zweistelliges Absatzplus (+39%)auf 4.100 Einheiten. In den USA konnte die Transportersparteden Absatz um 12% auf 4.000 Einheiten steigern.Daimler Buses steigerte den weltweiten Absatz im erstenQuartal 2013 aufgrund der gestiegenen Nachfrage nachFahrgestellen in Lateinamerika um 23% auf 6.000 Einheiten.In dieser Region setzten wir 4.100 Fahrgestelle der MarkeMercedes-Benz ab. Das Komplettbusgeschäft in Westeuropalag unter dem Niveau des Vorjahres.Bei Daimler Financial Services stieg das Neugeschäft gegen-über dem Vorjahresquartal um 4% auf 8,6 Mrd. €. Das Vertrags-volumen lag mit 81,7 Mrd. € um 2% über dem Jahresendwert2012. Bereinigt um Wechselkurseinflüsse stieg das Vertrags-volumen um 1%.Der Umsatz von Daimler lag im ersten Quartal bei 26,1 Mrd. €und damit um 3% unter dem Vorjahreswert. Bereinigt umWechselkursveränderungen betrug der Umsatzrückgang 1,5%.Im Geschäftsfeld Mercedes-Benz Cars ging der Umsatz trotzsteigender Absatzzahlen um 6% zurück. Hier haben sich insbe-sondere Veränderungen in der Absatzstruktur vor dem Hinter-grund des anstehenden Modellwechsels bei der S-Klasse undder neuen E-Klasse niedergeschlagen. Bei Daimler Trucks undMercedes-Benz Vans resultierte der Umsatzrückgang um jeweils5% aus der rückläufigen Nachfrage in vielen unserer Kern-märkte. Der Umsatz bei Daimler Buses erhöhte sich gegenüberdem ersten Quartal des Vorjahres um 3%, allerdings wirktesich ein veränderter Modell-Mix nach der Neuausrichtung desnordamerikanischen Geschäftsmodells dämpfend auf denUmsatzzuwachs aus.3.01Absatz nach GeschäftsfeldernQ1 2013 Q1 2012 Veränd. in %Daimler-Konzern 501.600 502.086 -0Mercedes-Benz Cars 341.511 338.303 +1Daimler Trucks 101.433 107.664 -6Mercedes-Benz Vans 52.623 51.223 +3Daimler Buses 6.033 4.896 +233.02Umsatz nach Geschäftsfeldernin Millionen € Q1 2013 Q1 2012 Veränd. in %Daimler-Konzern 26.102 27.011 -3Mercedes-Benz Cars 14.110 14.937 -6Daimler Trucks 7.024 7.383 -5Mercedes-Benz Vans 1.986 2.088 -5Daimler Buses 751 730 +3Daimler Financial Services 3.577 3.140 +14Vorbemerkung:Im Juni 2011 hat das IASB Änderungen an IAS 19 »Leistungenan Arbeitnehmer« veröffentlicht, die im Juni 2012 von derEU übernommen wurden. Die Änderungen an IAS 19 sindgrundsätzlich mit retrospektiver Wirkung verpflichtend aufAbschlüsse anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2013beginnen. Die berichteten Vorjahreswerte wurden insbesondereum die Effekte aus der Anwendung des geänderten IAS 19angepasst. Weitere Informationen zu den Anpassungen könnenAnmerkung 1 des Konzernanhangs zum Zwischenabschlussentnommen werden.
    • 3 ⏐ Konzernzwischenlagebericht7ErtragslageDas EBIT des Daimler-Konzerns belief sich im ersten Quartal2013 auf 917 (i. V. 2.098) Mio. € und lag damit deutlich unterdem Vorjahresniveau. 3.03Der Ergebnisrückgang spiegelt sowohl eine Verschiebung derregionalen Absatzstruktur und einen veränderten Modell-Mix beiMercedes-Benz Cars und Mercedes-Benz Vans als auch einenAbsatzrückgang bei Daimler Trucks wider. Bei Daimler Busesführte ein gestiegener Fahrzeugabsatz zu einer Verbesserungdes operativen Ergebnisses, während das Ergebnis von DaimlerFinancial Services nahezu stabil blieb.Die Aufzinsung der langfristigen Rückstellungen sowie Effekteinfolge gesunkener Abzinsungsfaktoren führten im erstenQuartal zu Aufwendungen in Höhe von 47 (i. V. 170) Mio. €.Gegenläufig ergaben sich leicht positive Wechselkurseffekte.Die in Tabelle 3.04 dargestellten Sonderfaktoren haben dasEBIT im ersten Quartal 2013 und 2012 beeinflusst.3.03EBIT nach Segmentenin Millionen € Q1 2013 Q1 20121 Veränd. in %Mercedes-Benz Cars 460 1.230 -63Daimler Trucks 116 376 -69Mercedes-Benz Vans 81 167 -51Daimler Buses -31 -105 .Daimler Financial Services 314 344 -9Überleitung -23 86 .Daimler-Konzern 917 2.098 -561 Die Vergleichszahlen wurden insbesondere aufgrund der Effekte aus derAnwendung des geänderten IAS 19 angepasst. Weitere Informationenzu den Anpassungen können Anmerkung 1 des Konzernanhangs zumZwischenabschluss entnommen werden.3.04Sonderfaktoren im EBITin Millionen € Q1 2013 Q1 2012Daimler TrucksPersonalanpassungen -13 -Daimler BusesNeuausrichtung Geschäftssystem -4 -36Das Geschäftsfeld Mercedes-Benz Cars erzielte im erstenQuartal 2013 mit einem EBIT von 460 Mio. € ein Ergebnis deut-lich unter dem Vorjahr (i. V. 1.230 Mio. €). Die Umsatzrenditebelief sich auf 3,3% (i. V. 8,2%). 3.03Das Ergebnis im ersten Quartal war geprägt von einer Verschie-bung in der regionalen Absatzstruktur sowie einem verändertenModell-Mix. Zudem trugen Aufwendungen im Zusammenhangmit Produktattraktivierungen und Aufwendungen für Kapazi-tätserweiterungen und Vorleistungen für neue Technologien undFahrzeuge zum Rückgang des Ergebnisses bei. Leicht positivwirkten Wechselkurseffekte.Das EBIT des Geschäftsfelds Daimler Trucks lag mit 116(i. V. 376) Mio. € unter dem Vorjahresniveau. Die Umsatzrenditebelief sich auf 1,7% (i. V. 5,1%). 3.03Das Ergebnis war geprägt von der insgesamt rückläufigenAbsatz- und Umsatzentwicklung, die auf die Nachfrageschwächein einigen Kernmärkten zurückzuführen ist. Weiterhin war dasErgebnis durch den Geschäftsaufbau in Indien und China,aufgrund von Produktionsanpassungen insbesondere in derNAFTA-Region und in Europa sowie infolge gestiegener Garan-tieaufwendungen belastet.Das Geschäftsfeld Mercedes-Benz Vans erwirtschaftete imersten Quartal 2013 ein operatives Ergebnis von 81 (i. V. 167)Mio. €. Die Umsatzrendite verringerte sich entsprechend auf4,1% gegenüber 8,0% im Vorjahr. 3.03In einem Marktumfeld, das von verhaltener Nachfrage undintensivem Wettbewerb in den europäischen Absatzländerngeprägt war, lag der Absatz von Mercedes-Benz Vans im erstenQuartal 2013 leicht über dem Niveau des Vorjahres. Dennochführten vor allem Veränderungen beim Produkt-Mix und in derregionalen Absatzstruktur zu einem deutlichen Ergebnisrück-gang. Vorleistungen für neue Produkte einschließlich derEinführung des Sprinter Classic in Russland haben das Ergebniszusätzlich belastet.Das EBIT des Geschäftsfeldes Daimler Buses lag bei -31(i. V. -105) Mio. €; die Umsatzrendite belief sich auf -4,1%(i. V. -14,4%). 3.03Im Vergleich zum Vorjahr konnte das operative Ergebnis auf-grund des gestiegenen Fahrzeugabsatzes (+23%) verbessertwerden. Insbesondere in Lateinamerika verzeichneten wir in derBerichtsperiode deutlich höhere Auslieferungen von Fahrge-stellen. Das Geschäft in Europa entwickelte sich dagegen unter-schiedlich: Während sich die Nachfrage nach Stadtbussenbelebte, verzeichneten die Reisebusse einen Absatzrückgang.Wechselkurseffekte und die eingeleiteten Effizienzmaßnahmenwirkten sich positiv auf das Ergebnis aus.Die Aufwendungen zur Neuausrichtung des europäischenGeschäftssystems reduzierten sich deutlich auf 4 (i. V. 36) Mio. €.
    • 8Mit einem Ergebnis von 314 Mio. € lag das GeschäftsfeldDaimler Financial Services im ersten Quartal 2013 unter demErgebnis des Vorjahres (i. V. 344 Mio. €). 3.03Maßgeblich für diese Ergebnisentwicklung waren niedrigereZinsmargen sowie sich normalisierende Kreditrisikokosten.Gegenläufig wirkte sich ein höheres Vertragsvolumen positiv aufdas Ergebnis aus.Die Überleitung der operativen Ergebnisse der Geschäftsfelderauf das EBIT des Konzerns umfasst das anteilige Ergebnisder at-equity bewerteten Beteiligung an EADS, weitere zentralverantwortete Sachverhalte sowie Ergebniseffekte ausder Eliminierung konzerninterner Transaktionen zwischen denGeschäftsfeldern.Im ersten Quartal 2013 betrug der Anteil von Daimler amErgebnis der EADS 34 (i. V. 133) Mio. €. Dieser Rückgang imErgebnisanteil beruht auch auf der Verringerung unseresBeteiligungsanteils an der EADS durch den Verkauf unseresAktienpaketes im Dezember 2012.Aus zentral verantworteten Sachverhalten sind Aufwendungenin Höhe von 91 (i. V. 35) Mio. € entstanden. Aus der Eliminie-rung konzerninterner Transaktionen ergab sich im ersten Quar-tal 2013 ein Ertrag von 34 (i. V. Aufwand von 12) Mio. €.Das Zinsergebnis lag im ersten Quartal bei -157 (i. V. -105)Mio. €. Der Anstieg der sonstigen Zinsaufwendungen standinsbesondere im Zusammenhang mit dem Vorhalten einerhöheren Brutto-Liquidität bei gleichzeitig gestiegenen Finanzie-rungsverbindlichkeiten. Durch das deutlich niedrigere Niveauder Anlagezinsen gegenüber den Refinanzierungskosten wurdedas sonstige Zinsergebnis im Vergleich zum Vorjahresquartalnegativ beeinflusst. Die Aufwendungen im Zusammenhang mitden Pensions- und Gesundheitsfürsorgeverpflichtungen erhöh-ten sich dagegen nur leicht gegenüber dem Vorjahr.Die im ersten Quartal 2013 ausgewiesenen Ertragsteuern von-196 Mio. € verminderten sich gegenüber dem Vorjahr um 372Mio. €. Die Verringerung ist im Wesentlichen auf den niedrige-ren Vorsteuergewinn zurückzuführen.Das Konzernergebnis erreichte 564 (i. V. 1.425) Mio. €.Dabei entfiel auf Minderheitsanteile ein Gewinn von 28 (i. V. 78)Mio. €. Der Anteil der Aktionäre der Daimler AG am Konzern-ergebnis betrug 536 (i. V. 1.347) Mio. €; dies führte zu einemErgebnis je Aktie von 0,50 (i. V. 1,26) €.Für die Berechnung des Ergebnisses je Aktie (unverwässert)wurde eine durchschnittliche Anzahl ausstehender Aktien von1.067,7 (i. V. 1.066,4) Mio. Stück zugrunde gelegt.FinanzlageDer Cash Flow aus der Geschäftstätigkeit 3.05 stieg um0,9 Mrd. € auf 0,4 Mrd. €. Das Konzernergebnis vor Steuernwar rückläufig (-1,2 Mrd. €), während sich aus der Entwicklungdes Working Capital positive Einflüsse ergaben. Diese resultie-ren aus dem vergleichsweise geringeren Vorratsaufbau, einemniedrigeren Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leis-tungen sowie einem höheren Anstieg der Verbindlichkeiten ausLieferungen und Leistungen. Das Wachstum im Neugeschäftaus der Leasing- und Absatzfinanzierung lag erneut auf demhohen Niveau des Vorjahreszeitraumes.3.05Verkürzte Konzern-Kapitalflussrechnungin Millionen € Q1 2013 Q1 2012 VeränderungZahlungsmittel undZahlungsmitteläquivalentezum Jahresanfang 10.996 9.576 +1.420Cash Flow aus derGeschäftstätigkeit 434 -473 +907Cash Flow aus derInvestitionstätigkeit -2.260 -1.123 -1.137Cash Flow aus derFinanzierungstätigkeit 2.119 3.886 -1.767Einfluss von Wechselkurs-änderungen auf dieZahlungsmittel und Zahlungs-mitteläquivalente 66 -29 +95Zahlungsmittel undZahlungsmitteläquivalentezum Periodenende 11.355 11.837 -482
    • 3 ⏐ Konzernzwischenlagebericht93.06Free Cash Flow des Industriegeschäftsin Millionen € Q1 2013 Q1 2012 VeränderungCash Flow aus derGeschäftstätigkeit 454 -277 +731Cash Flow aus derInvestitionstätigkeit -1.964 -1.061 -903Veränderung der verzinslichenWertpapiere 430 -630 +1.060Übrige Anpassungen -72 -9 -63Free Cash Flow desIndustriegeschäfts -1.152 -1.977 +8253.07Netto-Liquidität des Industriegeschäftsin Millionen € 31.03.2013 31.12.2012 VeränderungZahlungsmittel undZahlungsmitteläquivalente 10.348 9.887 +461Verzinsliche Wertpapiere 4.284 3.841 +443Liquidität 14.632 13.728 +904Finanzierungs-verbindlichkeiten -4.943 -2.883 -2.060Marktbewertung undWährungsabsicherungfür Finanzierungs-verbindlichkeiten 330 663 -333Finanzierungs-verbindlichkeiten (nominal) -4.613 -2.220 -2.393Netto-Liquidität 10.019 11.508 -1.4893.08Netto-Verschuldung des Daimler-Konzernsin Millionen € 31.03.2013 31.12.2012 VeränderungZahlungsmittel undZahlungsmitteläquivalente 11.355 10.996 +359Verzinsliche Wertpapiere 6.331 5.598 +733Liquidität 17.686 16.594 +1.092Finanzierungs-verbindlichkeiten -78.844 -76.251 -2.593Marktbewertung undWährungsabsicherungfür Finanzierungs-verbindlichkeiten 332 665 -333Finanzierungs-verbindlichkeiten (nominal) -78.512 -75.586 -2.926Netto-Verschuldung -60.826 -58.992 -1.834Aus dem Cash Flow aus der Investitionstätigkeit 3.05ergab sich ein Mittelabfluss in Höhe von 2,3 (i. V. 1,1) Mrd. €.Die Veränderung gegenüber dem Vorjahr resultierte insbeson-dere aus den im Rahmen des Liquiditätsmanagements vorge-nommenen Käufen und Verkäufen von Wertpapieren. In derBerichtsperiode ergaben sich insgesamt Mittelabflüsse (netto),wohingegen im Vorjahreszeitraum die Verkäufe von Wertpapie-ren die Käufe deutlich überstiegen. Belastend haben sich leichtgestiegene Investitionen in immaterielle Vermögenswerteausgewirkt. Im Vorjahr waren zudem Mittelabflüsse aus Kapital-einzahlungen in die Engine Holding und das Joint Venture vonDaimler Trucks in China zu verzeichnen.Aus dem Cash Flow der Finanzierungstätigkeit 3.05 resul-tierte im Berichtszeitraum ein Mittelzufluss von 2,1 (i. V. 3,9)Mrd. €, der nahezu ausschließlich auf der Aufnahme von Finan-zierungsverbindlichkeiten (netto) beruhte.Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente stiegengegenüber dem 31. Dezember 2012 einschließlich der Berück-sichtigung von Wechselkurseffekten um 0,4 Mrd. €. Die Liqui-dität, die zusätzlich die verzinslichen Wertpapiere umfasst,wurde um 1,1 Mrd. € auf 17,7 Mrd. € erhöht.Die von Daimler verwendete Messgröße für die Finanzkraftseiner industriellen Aktivitäten ist der Free Cash Flow desIndustriegeschäfts 3.06, dessen Ableitung auf Grundlageder veröffentlichten Cash Flows aus der Geschäfts- und Investi-tionstätigkeit erfolgt. Die im Cash Flow aus der Investitionstä-tigkeit enthaltenen Zahlungsströme aus dem Kauf und Verkaufvon verzinslichen Wertpapieren werden herausgerechnet,da diese Wertpapiere der Liquidität zugeordnet sind und derenVeränderung daher nicht Bestandteil des Free Cash Flow ist.Die übrigen Anpassungen betreffen Zugänge an Sachanlagen,die dem Konzern aufgrund der Ausgestaltung der ihnen zugrun-de liegenden Leasingverträge als wirtschaftlichem Eigentümerzuzuordnen sind. Weiterhin werden Effekte aus der Finanzierungkonzerninterner Händler herausgerechnet. Darüber hinauswerden die im Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit auszu-weisenden Erwerbe von nicht beherrschenden Anteilen anTochtergesellschaften hinzugerechnet.Der Free Cash Flow belief sich im ersten Quartal 2013 auf-1,2 Mrd. €.Den positiven Ergebnisbeiträgen des Industriegeschäfts standein Anstieg im Working Capital als Saldo aus der Veränderungder Vorräte, Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferun-gen und Leistungen in Höhe von insgesamt 0,4 Mrd. € gegen-über. Positive Effekte resultierten aus dem Verkauf von Forde-rungen aus Lieferungen und Leistungen von Gesellschaftendes Industriegeschäfts an Daimler Financial Services. Belastendwirkten hohe Investitionen in Sachanlagen und immaterielleVermögenswerte. Darüber hinaus verminderten Ertragsteuer-und Zinszahlungen den Free Cash Flow des Industriegeschäfts.
    • 10Die Netto-Liquidität des Industriegeschäfts 3.07 errechnetsich als Bestand der bilanziell ausgewiesenen Zahlungsmittel,Zahlungsmitteläquivalente und der in das Liquiditätsmanagementeinbezogenen verzinslichen Wertpapiere abzüglich des währungs-gesicherten Rückzahlungsbetrags der Finanzierungsverbindlich-keiten.Soweit die konzerninterne Refinanzierung des Finanzdienstleis-tungsgeschäfts durch Gesellschaften des Industriegeschäftserfolgt, wird diese bei der Ermittlung der Verschuldung desIndustriegeschäfts abgezogen.Gegenüber dem 31. Dezember 2012 verringerte sich dieNetto-Liquidität des Industriegeschäfts um 1,5 Mrd. € auf 10,0Mrd. €. Der Rückgang war im Wesentlichen auf den Free CashFlow von -1,2 Mrd. € zurückzuführen.Die auf Konzernebene vor allem aus der Refinanzierung desLeasing- und Absatzfinanzierungsgeschäfts resultierende Netto-Verschuldung hat sich gegenüber dem 31. Dezember 2012 um1,8 Mrd. € erhöht. Dieser Anstieg resultiert vor allem aus derEntwicklung des industriellen Free Cash Flow.3.08Der Daimler-Konzern hat im ersten Quartal 2013 die günstigenBedingungen auf den internationalen Geld- und Kapitalmärktenzur Refinanzierung genutzt. Im Januar 2013 emittierte dieDaimler Finance North America LLC im US-amerikanischenKapitalmarkt in einer Transaktion Anleihen mit zwei-, drei- undfünfjähriger Laufzeit mit einem Gesamtvolumen von 3 Mrd.US-$. Im März 2013 begab die Daimler AG im Rahmen einerBenchmark-Emission Anleihen im Volumen von 1,5 Mrd. € mitLaufzeiten bis Juli 2016 und März 2023. Im ersten Quartal sindaus der Emission von Anleihen liquide Mittel in Höhe von 4,7(i. V. 4,6) Mrd. € zugeflossen; die Abflüsse aus fälligen Anleihenbetrugen 1,5 (i. V. 3,1) Mrd. €.VermögenslageDie Bilanzsumme stieg im Vergleich zum 31. Dezember 2012von 163,1 Mrd. € auf 168,4 Mrd. € an; währungsbereinigtist ein Anstieg von 4,1 Mrd. € zu verzeichnen. Von der Bilanz-summe entfallen 87,2 (i. V. 85,5) Mrd. € auf das Finanzdienst-leistungsgeschäft; dies entspricht wie im Vorjahr 52% allerVermögenswerte im Daimler-Konzern.Die Ausweitung der Bilanzsumme ist überwiegend auf das ge-stiegene Finanzdienstleistungsgeschäft sowie auf eine höhereLiquidität (Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente undverzinsliche Wertpapiere) und einen gestiegenen Vorratsbe-stand zurückzuführen. Auf der Passivseite sind insbesonderehöhere Finanzierungsverbindlichkeiten und Verbindlichkeitenaus Lieferungen und Leistungen sowie ein gestiegenes Eigen-kapital zu verzeichnen. Der Anteil der kurzfristigen Vermögens-werte an der Bilanzsumme liegt mit 42% über dem Niveaudes Vorjahres (41%). Der Anteil der kurzfristigen Schuldenbeträgt wie im Vorjahr 36% der Bilanzsumme.3.09Verkürzte Konzernbilanzin Millionen € 31.03.2013 31.12.20121Veränd. in%AktivaImmaterielle Vermögenswerte 9.009 8.885 +1Sachanlagen 20.905 20.599 +1Vermietete Gegenständeund Forderungen ausFinanzdienstleistungen 76.658 75.118 +2At-equity bewerteteFinanzinvestitionen 4.391 4.304 +2Vorräte 18.959 17.720 +7Forderungen ausLieferungen und Leistungen 8.058 7.543 +7Zahlungsmittel undZahlungsmitteläquivalente 11.355 10.996 +3Verzinsliche Wertpapiere 6.331 5.598 +13Übrige finanzielleVermögenswerte 5.903 5.960 -1Sonstige Vermögenswerte 6.785 6.339 +7Summe Aktiva 168.354 163.062 +3PassivaEigenkapital 40.181 39.330 +2Rückstellungen 25.000 24.474 +2Finanzierungsverbindlichkeiten 78.844 76.251 +3Verbindlichkeiten ausLieferungen und Leistungen 10.161 8.832 +15Übrige finanzielleVerbindlichkeiten 8.112 8.449 -4Sonstige Schulden 6.056 5.726 +6Summe Passiva 168.354 163.062 +31 Die Vergleichszahlen wurden insbesondere aufgrund der Effekte aus derAnwendung des geänderten IAS 19 angepasst. Weitere Informationen zuden Anpassungen können Anmerkung 1 des Konzernanhangs zumZwischenabschluss entnommen werden.
    • 3 ⏐ Konzernzwischenlagebericht11Die Immateriellen Vermögenswerte in Höhe von 9,0 (i. V.8,9) Mrd. € beinhalten wie auch im Vorjahr 7,2 Mrd. € aktivierteEntwicklungskosten sowie 0,7 Mrd. € Geschäftswerte. Vonden Entwicklungskosten entfiel ein Anteil von 67% auf dasGeschäftsfeld Mercedes-Benz Cars und 26% auf das Geschäfts-feld Daimler Trucks.Die Investitionen in Sachanlagen lagen über den Abschreibun-gen; damit stiegen die Sachanlagen auf 20,9 (i. V. 20,6) Mrd. €.Im ersten Quartal 2013 wurden insgesamt 1,1 Mrd. € schwer-punktmäßig an deutschen Standorten für den Anlauf neuerProdukte und die Erweiterung der Kapazitäten sowie für Moder-nisierungsmaßnahmen investiert.Die Vermieteten Gegenstände und Forderungen ausFinanzdienstleistungen stiegen auf insgesamt 76,7 (i. V. 75,1)Mrd. € an. Der wechselkursbereinigte Anstieg in Höhe von 0,7Mrd. € war durch das gestiegene Neugeschäft aufgrund deshohen Absatzvolumens der automobilen Geschäftsfelder be-dingt. Der Anteil an der Bilanzsumme liegt nahezu unverändertbei 46%.Die At-equity bewerteten Finanzinvestitionen in Höhe von4,4 (i. V. 4,3) Mrd. € umfassen vor allem die Buchwerte unsererBeteiligungen an der EADS, der Engine Holding, den chinesi-schen Joint Ventures Beijing Foton Daimler Automotive für dasLkw-Geschäft und Beijing Benz Automotive im Pkw-Bereichsowie Kamaz. Der Anstieg beruht vor allem auf dem anteiligenErgebnis aus diesen Beteiligungen.Die Vorräte stiegen um 1,2 Mrd. € auf 19,0 Mrd. €; der Anteilan der Bilanzsumme beträgt wie im Vorjahr 11%. Die Einführungneuer Modelle insbesondere im Geschäftsfeld Mercedes-BenzCars führten zu einem Anstieg der Fertigen Erzeugnisse um0,9 Mrd. € auf 14,1 Mrd.Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen habensich entsprechend zum Absatz um 0,5 Mrd. € auf 8,1 Mrd. €erhöht.Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalentestiegen gegenüber dem Jahresende 2012 um 0,4 Mrd. € auf11,4 Mrd. € an.Der Bestand an Verzinslichen Wertpapieren wurde gegenüberdem 31. Dezember 2012 von 5,6 Mrd. € auf 6,3 Mrd. € erhöht.Er beinhaltet die der Liquidität zugeordneten Schuldtitel, die aufeinem aktiven Markt gehandelt werden. Die Schuldtitel weisengrundsätzlich ein externes Rating von A oder besser aus.Die Übrigen finanziellen Vermögenswerte gingen um 0,1Mrd. € auf 5,9 Mrd. € zurück. Sie bestehen vor allem ausBeteiligungen unter anderem an Renault und Nissan, aus derivati-ven Finanzinstrumenten sowie Krediten und sonstigen Forde-rungen an Dritte.Die Sonstigen Vermögenswerte in Höhe von 6,8 (i. V. 6,3)Mrd. € beinhalten insbesondere latente Steuern sowie Steuer-erstattungsansprüche.Das Eigenkapital des Konzerns erhöhte sich gegenüber dem31. Dezember 2012 um 0,9 Mrd. € auf 40,2 Mrd. €. Das denAktionären zustehende Eigenkapital stieg hierbei auf 38,8 (i.V.37,9) Mrd. €. Der wechselkursbereinigte Anstieg von 0,7 Mrd. €resultiert im Wesentlichen aus dem positiven Konzernergebnisin Höhe von 0,6 Mrd. €.Die Eigenkapitalquote lag bei 22,5% (i. V. 22,7%); für dasIndustriegeschäft belief sich die Eigenkapitalquote auf 38,3%(i. V. 39,8%). Die Eigenkapitalquoten 2012 sind um die Dividen-denzahlung für das Geschäftsjahr 2012 bereinigt.Die Rückstellungen sind auf 25,0 (i. V. 24,5) Mrd. € gestiegen;der Anteil an der Bilanzsumme beträgt wie im Vorjahr 15%.Sie umfassen insbesondere die Pensionsverpflichtungen (11,3Mrd. €) sowie die Verpflichtungen für Produktgarantien (5,0Mrd. €), für den Personal- und Sozialbereich (2,9 Mrd. €) und fürErtragsteuern (2,0 Mrd. €).Die Finanzierungsverbindlichkeiten stiegen um 2,6 Mrd. €auf 78,8 Mrd. € an. Der wechselkursbereinigte Anstieg in Höhevon 2,0 Mrd. € ist im Wesentlichen auf das wachsende Leasing-und Absatzfinanzierungsgeschäft zurückzuführen. Von denFinanzierungsverbindlichkeiten entfallen 50% auf Anleihen, 25%auf Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, 16% auf Ein-lagen aus dem Direktbank-Geschäft sowie 6% auf Verbindlich-keiten aus ABS-Transaktionen.Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungenhaben sich gegenüber dem Vorjahreswert aufgrund des unter-jährigen Produktionsverlaufs auf 10,2 (i. V. 8,8) Mrd. € erhöht.Die Übrigen finanziellen Verbindlichkeiten gingen um 0,3Mrd. € auf 8,1 Mrd. € zurück. Sie umfassen vor allem dieVerbindlichkeiten aus Restwertgarantien, erhaltene Kautionenund Verbindlichkeiten aus der Personalabrechnung sowie diederivativen Finanzinstrumente und Zinsabgrenzungen aufFinanzierungsverbindlichkeiten.Die Sonstigen Schulden in Höhe von 6,1 (i. V. 5,7) Mrd. €beinhalten insbesondere latente Steuern, Steuerverbindlich-keiten und Rechnungsabgrenzungsposten.Weitergehende Informationen zu den bilanzierten Vermögens-werten, dem Eigenkapital und den Schulden des Konzernskönnen der Konzernbilanz 5.03, der Entwicklung des Kon-zern-Eigenkapitals 5.04 sowie den jeweiligen Erläuterungenim Konzernanhang entnommen werden.
    • 12MitarbeiterZum Ende des ersten Quartals 2013 waren bei Daimler weltweit274.555 (i. V. 274.127) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter be-schäftigt. Davon waren 166.265 (i. V. 168.017) in Deutschlandtätig; 21.702 (i. V. 21.520) waren es in den USA, 14.622 (i. V.14.737) in Brasilien und 11.242 (i. V. 11.344) in Japan. Bei un-seren konsolidierten Tochtergesellschaften in China waren zumEnde des ersten Quartals 1.743 (i. V. 2.269) Beschäftigte tätig.Die Belegschaftsveränderung in China resultiert aus dem Über-gang der Vertriebsorganisationen im Pkw-Bereich in eine nichtkonsolidierte Joint-Venture-Gesellschaft. Außerdem werdenin Südafrika Mitarbeiter in Vertriebsfunktionen, die bisher demGeschäftsfeld Mercedes-Benz Cars zugeordnet waren, nuninnerhalb der Vertriebsorganisation berichtet.3.10Mitarbeiter nach GeschäftsfeldernWichtige EreignisseVeränderungen in Aufsichtsrat und VorstandDie Hauptversammlung der Daimler AG hat am 10. April 2013Andrea Jung als Nachfolgerin für das ausscheidende MitgliedLynton R. Wilson in den Aufsichtsrat gewählt. Frau Jung istbis zum Ende der Hauptversammlung 2018 als Mitglied desKontrollgremiums der Daimler AG gewählt.Die Hauptversammlung der Daimler AG hat außerdem die Amts-zeiten von Sari Baldauf und Dr. Jürgen Hambrecht als Anteils-eignervertreter im Aufsichtsrat um jeweils fünf Jahre verlängert.Am 13. März 2013 wurden zudem die Arbeitnehmervertreter imAufsichtsrat neu gewählt. Anstelle der bisherigen MitgliederAnsgar Osseforth und Uwe Werner wurden Elke Tönjes-Wernerund Wolfgang Nieke neu gewählt. Als Gewerkschaftsvertreterinwird künftig Sabine Maaßen anstelle von Dr. Thomas Klebe imAufsichtsrat vertreten sein. Dr. Frank Weber wird in der neuenAufsichtsratsperiode anstelle von Prof. Dr. Heinrich Flegeldie leitenden Angestellten repräsentieren. Die Wahl wurde mitAblauf der Hauptversammlung am 10. April 2013 wirksam.Im Februar 2013 hat der Aufsichtsrat der Daimler AG durch ein-stimmigen Beschluss den Vertrag von Dr. Dieter Zetsche, Vor-standsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-BenzCars, bis zum 31. Dezember 2016 verlängert. Ebenfalls bis zum31. Dezember 2016 verlängert wurde der Vertrag von Prof. Dr.Thomas Weber, Vorstand für Konzernforschung und Mercedes-Benz Cars Entwicklung.Zum 1. April 2013 übernahm Andreas Renschler das Vorstands-ressort Produktion und Einkauf Mercedes-Benz Pkw & Merce-des-Benz Vans. Gleichzeitig übernahm Dr. Wolfgang Bernharddas Vorstandsressort Daimler Trucks.Weitere Informationen können dem aktuellen Geschäftsberichtentnommen werden.Daimler AG beteiligt sich mit 12% an BAIC MotorDie Daimler AG und die Beijing Automotive Group (BAIC)werden ihre bereits enge strategische Partnerschaft deutlichverstärken: Vertreter beider Unternehmen haben am 1. Februar2013 eine verbindliche Erklärung unterzeichnet, wonachDaimler rund 0,6 Mrd. € in BAIC Motor investieren wird. BAICMotor ist die Pkw-Sparte der BAIC Gruppe, eines der führendenAutomobilunternehmen in China. Dieser gemeinsame strate-gische Schritt erfolgt im Vorfeld des geplanten Börsengangs vonBAIC Motor. Die Beteiligung wird durch die Ausgabe neuer Aktienan Daimler vollzogen und einem Anteil von 12% an BAIC Motorentsprechen. Das Abkommen ist noch von den zuständigenBehörden zu genehmigen. Die Genehmigung für den Abschlussder Transaktion wird mindestens neun Monate beanspruchen.Mercedes-Benz Cars 96.219Daimler Trucks 80.743Mercedes-Benz Vans 14.913Daimler Buses 16.713Vertrieb Fahrzeuge 51.903Daimler Financial Services 7.792Sonstige 6.272Daimler-Konzern 274.555
    • 3 ⏐ Konzernzwischenlagebericht13NachtragsberichtAm 27. März 2013 hat die außerordentliche Hauptversammlungder EADS der neuen Führungs- und Aktionärsstruktur zuge-stimmt. Anschließend wurde am 2. April 2013 der im Jahr 2000geschlossene Aktionärspakt aufgelöst und durch einen neuenAktionärspakt ohne Beteiligung von Daimler ersetzt. Gleichzeitigwurden die bisher von Daimler gehaltenen, aber wirtschaftlichden Dedalus-Investoren zustehenden EADS-Aktien an dieDedalus-Investoren übergeben. Mit der Auflösung des bisherigenAktionärspakts hat Daimler seinen maßgeblichen Einfluss beiEADS verloren. Durch den Verlust des maßgeblichen Einflussesbeziehungsweise durch die Übergabe der EADS-Aktien an dieDedalus-Investoren erfolgte am 2. April eine ergebniswirksameNeubewertung der EADS-Aktien mit dem aktuellen, höherenBörsenkurs der EADS. Insgesamt wird sich hieraus im zweitenQuartal 2013 im Konzern-EBIT ein Ertrag von rund 2,9 Mrd. €ergeben, der zur Hälfte den Daimler-Aktionären und zur anderenHälfte den Dedalus-Investoren zusteht. Dabei handelt es sichum einen reinen Buchgewinn ohne Zahlungsmittelzufluss.Am 16. April 2013 hat der Konzern bekannt gegeben, seinenverbleibenden EADS-Anteil von rd. 7,4% über ein beschleunigtesPlatzierungsverfahren zu verkaufen. Der Verkauf ist am 17. April2013 mit einem Angebotspreis von 37 € je EADS-Aktie erfolgt;hieraus wird sich im zweiten Quartal 2013 im Konzern-EBIT einzusätzlicher Aufwand von voraussichtlich rund 0,2 Mrd. € erge-ben. Der Aufwand resultiert aus dem im Vergleich zum 2. April2013 zwischenzeitlich gesunkenen EADS-Aktienkurs. DerVerkauf wird im zweiten Quartal 2013 zu einem Zahlungsmittel-zufluss von rund 2,2 Mrd. € führen. Nach Abschluss der Trans-aktion hält Daimler keine Anteile mehr an EADS. Der Konzernhat darüber hinaus jeweils mit Goldman Sachs und MorganStanley eine Vereinbarung mit Barabwicklung abgeschlossen,die es ermöglicht, bis zum Jahresende 2013 in begrenztemUmfang an einem möglichen Kursanstieg der EADS-Aktien zupartizipieren.RisikoberichtDie Geschäftsfelder von Daimler sind einer Vielzahl von Risikenausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Han-deln verbunden sind. Im Hinblick auf die bestehenden Chancenund Risiken verweisen wir auf die im Geschäftsbericht zum31. Dezember 2012 auf den Seiten 125 bis 132 und auf derSeite 137 getroffenen Aussagen sowie auf die Hinweise zu denvorausschauenden Aussagen am Ende dieses Zwischenberichts.Zu Beginn des zweiten Quartals 2013 haben die konjunkturellenRisiken zwar leicht abgenommen, aber sich noch keineswegsaufgelöst. In der Europäischen Währungsunion (EWU) zeigen diejüngsten Turbulenzen an den Finanzmärkten, dass die Staats-schuldenkrise bei Weitem noch nicht vorüber ist. Auch wenn dieGefahr eines Auseinanderbrechens der Eurozone inzwischendeutlich geringer ist als noch im vergangenen Sommer, kannein Wiederaufflammen der Krise nicht ausgeschlossen werden.Zusätzlich zu den Problemen in kleineren Peripherieländernwerden die Finanzmärkte dabei vor allem auf die weitere Ent-wicklung in Italien und Spanien schauen. In den USA wurdenzwar tief greifende Folgen der Fiskalklippe vermieden, aber fis-kalpolitisch gibt es noch erheblichen Handlungsbedarf. Dies giltfür die Erhöhung der staatlichen Schuldengrenze ebenso wie fürdie Ausgestaltung der in Zukunft anfallenden automatischenBudgetkürzungen. In China werden die nächsten Monate zeigenmüssen, ob die eingeleiteten Maßnahmen die Konjunktur tat-sächlich wieder auf einen soliden Wachstumspfad geführt ha-ben. Nahezu unvermindert sind die geopolitischen Spannungenim Nahen und Mittleren Osten, was sich insbesondere in einerhohen Preisvolatilität an den Rohstoffmärkten, vor allem beimRohöl, bemerkbar macht. Auch die neuerlichen Spannungen aufder koreanischen Halbinsel sind Anlass für Unsicherheit. Eineweitere potenzielle Risikoquelle liegt in der ausgesprochenexpansiven Geldpolitik einiger Notenbanken --- und dies nichtnur hinsichtlich inflationärer Gefahren oder möglicher Wechsel-kursverwerfungen. Angesichts der relativ moderaten Entwick-lung der Weltwirtschaft ist global eher zu viel Liquidität vorhan-den, die sich ihre Kanäle sucht und zu spekulativen Blasen unddamit Überhitzungen führen kann.
    • 14AusblickZu Beginn des zweiten Quartals entwickelt sich die Weltwirt-schaft weiterhin deutlich unter ihrem langfristigen Wachstums-trend. Die verfügbaren Frühindikatoren wie Geschäfts- und Kon-sumklima, Auftragseingänge oder Warenhandel lassen aller-dings hoffen, dass die globale Konjunktur in den nächsten Quar-talen leicht an Dynamik gewinnen könnte und somit das ersteQuartal 2013 den Tiefpunkt markiert haben dürfte. Mit ent-scheidend wird dabei sein, ob auch die Konjunktur in der Euro-päischen Währungsunion endlich wieder anzieht. Aber selbstbei einer moderaten Erholung im weiteren Jahresverlauf bleibtfür die EWU die Stagnation der Wirtschaftsleistung auf dem Vor-jahresniveau ein sehr anspruchsvolles Ziel. Setzt sich dagegendie eher enttäuschende Entwicklung des ersten Quartals fort,kann ein erneuter Rückgang nicht vermieden werden. In denUSA sind die Perspektiven zwar deutlich besser, aber auch hierverhindern die fiskalischen Sparmaßnahmen eine stärkere Ent-wicklung. Nachdem für China bisher ein Wachstum von über 8%prognostiziert wurde, könnte es nach der Bekanntgabe derWachstumszahlen für das erste Quartal mit 7,7% dazu kommen,dass die Erwartungen für das Gesamtjahr leicht nach untenrevidiert werden müssen. Erfreulicherweise werden für Brasilienund Indien nach wie vor höhere Zuwachsraten als im Vorjahrerwartet, wenngleich auch Brasilien offensichtlich mit wenigerSchwung aus der Krise des vergangenen Jahres kommt als er-hofft. Eine allmähliche Belebung in den Industrie- und Schwel-lenländern unterstellt, sollte die Weltwirtschaft dieses Jahr umrund 2,5 bis bestenfalls 3% wachsen. Allerdings bleibt dieweitere Entwicklung der Weltwirtschaft angesichts der eherschwachen Ausgangslage sowie weiterhin vorhandener Risikenausgesprochen fragil und anfällig für externe Störungen.Die weltweite Pkw-Nachfrage dürfte nach derzeitiger Ein-schätzung im laufenden Jahr in einer Größenordnung von 2 bis4% wachsen. Dieses Wachstum sollte dabei überwiegend vomanhaltend robusten Nachfrageanstieg in den USA und vomweiterhin expandierenden chinesischen Markt bestimmtwerden. Zwar dürfte sich die Wachstumsrate im US-Markt nurnoch im einstelligen Bereich bewegen, mit deutlich über 15 Mio.Einheiten wird aber voraussichtlich das höchste Zulassungs-niveau seit sechs Jahren erzielt. Der Zuwachs im chinesischenMarkt könnte dank der volkswirtschaftlichen Belebung einwenig höher ausfallen als im Vorjahr. Dagegen ist für den west-europäischen Markt infolge der anhaltenden Konjunkturschwächeerneut ein Rückgang zu erwarten. Damit wird sich die Nach-frage auch weiterhin auf dem tiefsten Stand seit 20 Jahrenbewegen. Der deutsche Markt kann sich von dieser Entwicklungnicht abkoppeln und dürfte das Vorjahresniveau erkennbar ver-fehlen. Ein Rückgang ist auch für den japanischen Markt zu er-warten, was vor allem auf das Vorjahresniveau zurückzuführenist, das wegen staatlicher Kaufanreize außergewöhnlich hochwar. Für die Pkw-Märkte in den großen Schwellenländern sinddie Wachstumsperspektiven abgesehen von China insgesamteher verhalten. In Indien wird sich das Wachstum im Vergleichzum Vorjahr voraussichtlich deutlich abschwächen, und auch dieZahl der Autoverkäufe in Russland dürfte nur noch moderat an-steigen.Bei der weltweiten Nachfrage nach mittelschweren undschweren Lkw ist für das Jahr 2013 nach derzeitigem Standmit einem erkennbaren Zuwachs zu rechnen. Dieser hängt aberganz entscheidend von der Entwicklung des weltgrößten Mark-tes China ab. Dort wird eine spürbare Erholung der Nachfrageerwartet, der Jahresstart lag jedoch unter diesen Erwartungen.In Nordamerika dürfte sich die Nachfrage in den kommendenMonaten stabilisieren. Für das Gesamtjahr erwarten wir ausheutiger Sicht jedoch einen Marktrückgang von bis zu 5%.Für den europäischen Lkw-Markt gehen wir angesichts desweiterhin schwachen wirtschaftlichen Umfelds von einem Rück-gang von rund 5% aus. In Japan könnte das Marktvolumen umbis zu 5% unter dem Niveau des Vorjahres liegen, wobei mög-liche Effekte des neuen Konjunkturprogramms der japanischenRegierung aus heutiger Sicht noch schwer abzuschätzen sind.Für den brasilianischen Markt ist dank besserer volkswirtschaft-licher Perspektiven und weiterhin günstiger Finanzierungskon-ditionen mit einer moderaten Erholung und einem Zuwachs vonbis zu 10% zu rechnen. Der russische Markt hat inzwischenwieder annähernd das Vorkrisenniveau erreicht und dürfte imJahr 2013 nochmals moderat zulegen. In Indien ist dagegenaufgrund der weiterhin unterdurchschnittlichen wirtschaftlichenDynamik mit einem Rückgang der Lkw-Nachfrage zu rechnen.Nach einer schwachen Entwicklung im europäischen Trans-portermarkt im ersten Quartal 2013 rechnen wir für die weite-ren Quartale des laufenden Jahres mit einer schrittweisen Nach-fragebelebung, sodass wir für das Gesamtjahr von einem Rück-gang von rund 5% ausgehen. Dabei dürfte insbesondere dieNachfrage in den südeuropäischen Ländern schwach bleiben.Positiv ist der Ausblick für die USA: Dort gehen wir von einemweiteren Anstieg des Marktes für große Transporter aus.In Lateinamerika dürfte der Markt für große Transporter nachdem deutlichen Rückgang im Vorjahr wieder zulegen. In Chinarechnen wir für den von uns adressierten Markt mit einerleichten Erholung.Bei den Bussen erwarten wir für Westeuropa ein Marktvolumenin der Größenordnung des Vorjahres. In Lateinamerika dürftedie Busnachfrage nach dem deutlichen Rückgang im Jahr 2012wieder moderat zulegen. Dabei sollte sich der Markt für Bussein Brasilien mittelfristig auch im Hinblick auf die anstehendeFußball-Weltmeisterschaft 2014 und die Olympischen Spiele2016 beleben.Auf Basis der Planungen der Geschäftsfelder erwartet Daimler,dass der Konzernabsatz im Jahr 2013 weiter gesteigert werdenkann.Mercedes-Benz Cars geht den Weg der Offensive »Mercedes-Benz 2020« konsequent weiter. Zahlreiche Modellwechsel undneue Produkte sollten dafür sorgen, dass das Geschäftsfeld imJahr 2013 beim Absatz einen neuen Rekordwert erreichen wird.Einen großen Beitrag zum Absatzwachstum werden voraussicht-lich die neuen Modelle im volumenstarken Kompaktwagenseg-ment leisten. Nach dem sehr erfolgreichen Start der A-Klasseund der B-Klasse ist seit Mitte April 2013 mit dem viertürigenCoupé CLA bereits das dritte Modell auf Basis der neuen Kom-paktwagenarchitektur auf dem Markt. Ebenfalls seit April sindnach einer umfangreichen Überarbeitung die neue E-KlasseLimousine und das T-Modell bei den Mercedes-Benz Nieder-lassungen und Vertriebspartnern erhältlich. Für zusätzliche Ab-satzimpulse sollen ab Juni 2013 dann auch die neuen E-KlasseCoupés und Cabriolets sorgen. Im Juni 2013 wird zudem der
    • 3 ⏐ Konzernzwischenlagebericht15elektrisch angetriebene und somit lokal emissionsfreie Super-sportwagen SLS AMG Coupé Electric Drive auf den Markt kom-men. Für das zweite Halbjahr 2013 erwartet Mercedes-Benz vorallem dank der Einführung der völlig neu entwickelten S-Klassedeutliche Zuwächse im Luxussegment. Als wichtigste Modell-neuheit des Jahres 2013 wird die neue S-Klasse mit richtungs-weisenden Innovationen neue Maßstäbe in Bezug auf komfor-tables und sicheres Fahren setzen, die unter dem Dachbegriff»Mercedes-Benz Intelligent Drive« zusammengefasst sind.Daneben wird die Marke Mercedes-Benz auch im Jahr 2013weiterhin vom großen Markterfolg der Modelle im Gelände-wagensegment profitieren.Die Marke smart sieht gute Chancen, dass der einzigartigeZweisitzer im hart umkämpften Kleinstwagensegment auch2013 dem weiter fortschreitenden Lebenszyklus trotzen kannund wieder eine Stückzahl in der Größenordnung des Vorjahreserreicht.Daimler Trucks rechnet für das aktuelle Jahr insgesamt mitleicht steigenden Verkaufszahlen. In der ersten Jahreshälfteführt jedoch die anhaltend schwierige Verfassung der Wirtschaftin einigen Kernmärkten voraussichtlich zu einem eher verhalte-nen oder gar negativen Absatzverlauf. Als Gegenpol zu denwirtschaftlich schwierigen Voraussetzungen steht die nun weit-gehend abgeschlossene, umfangreiche Produktoffensive in allenrelevanten Regionen. Diese hat uns in eine sehr gute Ausgangs-position gebracht: In Europa wird die bereits deutlich vorInkrafttreten der strengeren Emissionsnorm Euro VI komplettverfügbare Produktpalette mit Actros und Antos sowie demneuen Arocs für den Bausektor und dem neuen Atego für Absatz-impulse sorgen. In der NAFTA-Region werden wir dank unsereshervorragenden Fahrzeugangebots in Kombination mit denstarken Detroit-Komponenten unsere Wettbewerbspositionbehaupten. Als überzeugendes Verkaufsargument dient bei-spielsweise beim Freightliner Cascadia Evolution eine zusätz-liche Kraftstoffeinsparung unter anderem durch Optimierungenbei der Aerodynamik und dem Antrieb von nochmals 5% gegen-über seinem Vorgänger, dem bisherigen Benchmark am Markt.Auch 2013 werden unsere Marken Fuso und BharatBenz einenwichtigen Beitrag zum Absatzwachstum leisten. So werdenkünftig auch Lkw der Marke Fuso in Chennai produziert unddann in die asiatischen Märkte außerhalb Indiens und nachAfrika exportiert. Der Fuso Canter und seine seit 2012 auch inEuropa produzierte Hybridversion dürften für zusätzliche Nach-frageimpulse sorgen. Darüber hinaus werden wir in Indienweitere Modelle unserer BharatBenz Lkw auf den Markt bringensowie das Vertriebs- und Servicenetz weiter ausbauen. In Russ-land und in China erweitern wir schrittweise die Zusammen-arbeit mit unseren lokalen Partnern Kamaz und Foton undschaffen damit die Voraussetzungen für die weitere Erschlie-ßung dieser Wachstumsmärkte.Mercedes-Benz Vans geht für das Jahr 2013 von einer Steige-rung des Absatzes aus. Auf der Produktseite dürften hierzu derneue Mercedes-Benz Citan und ab Mitte des Jahres 2013 auchdie neue Generation des Sprinter beitragen. Auch die lokaleFertigung des Sprinter Classic ab dem zweiten Quartal 2013 inRussland sollte es uns ermöglichen, den Absatz in diesemWachstumsmarkt weiter zu steigern.Daimler Buses geht für das Jahr 2013 von einem deutlichenAbsatzanstieg aus, wobei sich der Anteil der Fahrgestelleam Gesamtabsatz positiv entwickeln dürfte. Insbesondere inLateinamerika erwarten wir für das Jahr 2013 eine deutlicheBelebung der Nachfrage. Für das Komplettbusgeschäft inEuropa gehen wir von einer stabilen Entwicklung auf gleich-bleibend schwachem Niveau aus.Daimler Financial Services rechnet für das Gesamtjahr 2013mit einem weiteren Anstieg von Neugeschäft und Vertrags-volumen.Nach dem deutlichen Anstieg im Jahr 2012 gehen wir davonaus, dass der Konzernumsatz von Daimler im Jahr 2013 weiterzunehmen wird. In regionaler Hinsicht rechnen wir für dieSchwellenländer und für Nordamerika mit überdurchschnitt-lichen Wachstumsraten.Aufgrund der geplanten Produktneuheiten, einer zunehmendenWirkung der eingeleiteten Effizienzprogramme und der Annah-men für die Entwicklung der für uns wichtigen Märkte erwartenwir für das zweite Halbjahr 2013 eine Ergebnisverbesserunggegenüber dem Niveau der ersten Jahreshälfte. Infolge desWegfalls der EADS-At-equity-Ergebnisse im Jahresverlauf, redu-zierter Markterwartungen und des schwächer als erwartetenEBIT im ersten Quartal, erwartet der Konzern für das Gesamt-jahr 2013 ein EBIT aus dem laufenden Geschäft unter demNiveau des Vorjahres.Bei Mercedes-Benz Cars rechnen wir für das Gesamtjahr miteinem EBIT unter dem Niveau des Vorjahres. Daimler Trucksund Mercedes-Benz Vans erwarten ein EBIT aus dem laufendenGeschäft in der Größenordnung des Vorjahres, während DaimlerBuses das Ergebnis des Jahres 2012 übertreffen sollte. Im Jahr2014 und in den Folgejahren erwarten wir für alle automobilenGeschäftsfelder und den Konzern eine Verbesserung der opera-tiven Ergebnisse. Für Daimler Financial Services gehen wir voneiner stabilen Ergebnisentwicklung aus.Aus heutiger Sicht gehen wir davon aus, dass die weltweiteZahl der Beschäftigten im Vergleich zum Jahresende 2012weitgehend stabil bleiben wird.
    • 16Neuer Absatzrekord im ersten QuartalMercedes-Benz Cars erzielte im ersten Quartal 2013 erneut einhohes Niveau beim Absatz. Insgesamt stiegen die Verkäufe derPkw-Sparte auf 341.500(i. V. 338.300) Einheiten. Der Umsatzsank um 6% auf 14,1 Mrd. €. Das EBIT belief sich auf 460(i. V. 1.230) Mio. €.Trotz eines schwierigen und unter den Erwartungen liegendenStarts des europäischen Automobilmarktes in das Jahr 2013konnte Mercedes-Benz Cars in Westeuropa dank des großenErfolgs der neuen Kompaktklasse Marktanteile hinzugewinnen.Im stark rückläufigen deutschen Markt wurden im ersten Quar-tal 61.100 (i. V. 64.700) Einheiten verkauft, in Westeuropawaren es 149.700 (i. V. 156.300) Einheiten. In den USA wurdenseit Januar 71.500 (+12%) Fahrzeuge an Endkunden ausge-liefert, womit das Unternehmen dort das bisher stärkste ersteQuartal erzielte. Der Konzernabsatz ging in den USA leichtzurück. Absatzstarke Monate verbuchte Mercedes-Benz Cars imersten Quartal in Russland (+9%) und Japan (+7%). In China wardas erste Quartal in erheblichem Umfang von der Neuordnungder Vertriebsstrukturen und den anstehenden Modellwechselngeprägt. Der Konzernabsatz lag dabei über dem produktions-bedingt niedrigeren Vorjahresniveau (+9%).Neue Kompakte und Geländewagen starkBei den Baureihen von Mercedes-Benz liefen die neuen Kom-pakten im ersten Quartal besonders gut: Von Januar bis Märzwurden 79.200 A- und B-Klassen verkauft (+52%). Weiterhinerfreulich entwickeln sich auch die SUVs mit Stern: Im erstenQuartal wurden weltweit 72.100 Einheiten abgesetzt (+18%).Dabei verzeichneten sowohl der GLK, der GL, die M-Klasse alsauch die G-Klasse neue Verkaufsbestwerte. Vom smart fortwoverkauften wir von Januar bis März 26.400 (i. V. 27.300) Ein-heiten.Modelloffensive im Oberklasse- und KompaktsegmentMit der Weltpremiere der neuen E-Klasse auf der North Ameri-can International Auto Show startete Mercedes-Benz seine breitangelegte Produktoffensive im Oberklassesegment. In allenE-Klasse Modellen sind bereits viele neue Assistenzsysteme ausder künftigen S-Klasse verfügbar --- gebündelt als »Mercedes-Benz Intelligent Drive«. Für nochmals deutlich verbesserteEffizienz sorgen neue, kraftvolle BlueDIRECT Vierzylinder-Benzinmotoren mit Direkteinspritzung. Damit erreicht dieE-Klasse die Effizienzklasse A. In Detroit zeigte Mercedes-Benzauch erstmals die neue CLA-Klasse. Mit weltbester Aerodyna-mik (cw 0,22), avantgardistischem Coupé-Design und demAllradantrieb 4MATIC begründet der CLA ein neues Segment.Ohne Emissionen ---- mit SternLokal emissionsfreie Elektrofahrzeuge sind ein wesentlicherBestandteil der Mercedes-Benz Strategie für nachhaltige Mobili-tät. Ende März feierte die neue B-Klasse Electric Drive auf derMesse in New York ihre Weltpremiere. Dank des drehmoment-starken Elektromotors und der leistungsstarken Batterie garan-tiert die B-Klasse Electric Drive lokal emissionsfreien Fahrspaßauf 200 km Reichweite. Mit ihrem großzügigen und variablenInnenraum eignet sie sich als vollwertiges und sehr vielseitigesFreizeit- und Familienfahrzeug. Die B-Klasse Electric Drive kannbereits ab Herbst in den USA bestellt werden.Fit for Leadership verläuft planmäßigDie Generierung von Maßnahmen im Rahmen des ProgrammsFit for Leadership verläuft planmäßig. Im Jahresverlauf werdendie Effizienzmaßnahmen zunehmend ihre positive Wirkung imErgebnis entfalten.Erfolgreiche Anläufe und hohe Auslastung der WerkeIm ersten Quartal 2013 sind wichtige neue Produkte vonMercedes-Benz in Top-Qualität angelaufen: Im Werk Kecskemétwird seit Januar 2013 das neue viertürige, kompakte CoupéCLA gefertigt. In Sindelfingen hat im März die Produktion derneuen E-Klasse begonnen. Die Pkw-Produktion ist weiterhin sehrgut ausgelastet. Um alle Kundenwünsche zu erfüllen, werdenzahlreiche Sonderschichten gefahren.4.01€-Werte in Millionen Q1 2013 Q1 2012 Veränd. in %EBIT 460 1.230 -63Umsatz 14.110 14.937 -6Absatz 341.511 338.303 +1Produktion 374.041 364.009 +3Beschäftigte (31.03.) 96.219 99.858 -44.02Absatz Q1 2013 Q1 2012 Veränd. in %Gesamt 341.511 338.303 +1Westeuropa 149.691 156.274 -4Deutschland 61.130 64.668 -5USA 67.998 68.603 -1China 46.412 42.518 +9Übrige Märkte 77.410 70.908 +9Mercedes-Benz CarsAbsatz erreicht hohes NiveauErfolgreicher Start der Modelloffensive im OberklassesegmentWeltpremiere des CLA und der B-Klasse Electric DriveEBIT von 460 (i. V. 1.230) Mio. €
    • 4 ⏐ Geschäftsfelder17Absatz unter VorjahresniveauDer Absatz von Daimler Trucks ging im ersten Quartal um 6%auf 101.400 Einheiten zurück. Der Umsatz erreichte 7,0 Mrd. €(-5%). Das EBIT lag bei 116 (i. V. 376) Mio. €.Schwache Marktentwicklung beeinflusst AbsatzIn Westeuropa führte die weiterhin angespannte Wirtschaftslagezu einem Nachfragerückgang im Segment mittlerer und schwe-rer Lkw. Auch unsere Verkäufe blieben hier mit 12.000 Fahr-zeugen um 8% unter dem Vorjahreswert. In Deutschland fiel derAbsatzrückgang mit 3% moderater aus. Sowohl in der RegionWesteuropa als auch im Kernmarkt Deutschland sind wir mitMarktanteilen von 22,5% beziehungsweise 41,2% weiterhindeutlicher Marktführer. In Osteuropa belastete speziell derNachfragerückgang in der Türkei den Lkw-Absatz. Mit 30.600verkauften Fahrzeugen war unser Absatz in der NAFTA-Regionum 6% niedriger als im Vorjahr. Der schwächere Marktverlauf isteinerseits auf das hohe Vergleichsniveau des Vorjahres zurück-zuführen; andererseits ist er die Folge ausstehender Entschei-dungen im Zusammenhang mit der Staatsverschuldung in denUSA. Dennoch konnten wir in den Klassen 6-8 unseren Markt-anteil von 37,0% auf 43,6% nochmals ausbauen. In Lateiname-rika bewegte sich der Markt wie erwartet auf moderatem Erho-lungskurs; unser Absatz stieg dort um 31% auf 13.000 Einhei-ten. Eine deutliche Abkühlung war in den asiatischen Märktenerkennbar: Der Absatz reduzierte sich hier um 12% auf 35.200Einheiten. In einem anspruchsvollen Wettbewerbsumfeld führtedas kürzlich angekündigte Konjunkturprogramm in Japan nochzu keinen nennenswerten Impulsen.Konkrete Maßnahmenumsetzung mit Daimler Trucks #1Zu Jahresbeginn haben wir Personalmaßnahmen an mehrerenStandorten angekündigt. Damit passen wir unsere Kapazitätenin der NAFTA-Region der geringeren Nachfrage an; in Europaund Brasilien verbessern wir so strukturell unsere Kostenposi-tion. Darüber hinaus implementieren wir ein neues Geschäfts-modell für Asien, mit dem wir unsere Aktivitäten dort bündelnund optimieren. Ziel ist es, Wachstums- und Synergiepotenzialebei Einkauf, Produktion und Vertrieb sowie im Produktportfoliozu realisieren. So werden künftig auch Lkw der Marke Fuso imindischen Chennai produziert und dann exportiert, vor allemnach Asien und nach Afrika.Daimler Trucks schließt Euro-VI-Offensive abMit der Vorstellung des neuen Arocs für den Baustelleneinsatzals dritter Variante der neuen schweren Baureihe sowie desneuen Atego komplettiert Daimler Trucks seine Euro-VI-Palettebereits deutlich vor Inkrafttreten der Vorschrift zum Jahres-wechsel.Modulstrategie auch im neuen Cascadia umgesetztDas Werk Gaggenau produziert nun auch Getriebe für denEinsatz im Freightliner Cascadia. Mit dem »DT12«-Automatik-getriebe setzt Daimler Trucks einen weiteren Schritt in derModul- und Gleichteilestrategie um, denn die PowerShift-Modelle werden bereits im neuen Actros und im Fuso SuperGreat verbaut. Der seit Anfang 2013 produzierte CascadiaEvolution, eine Weiterentwicklung des bewährten Freightliner-Lkw, startet mit einer zusätzlichen Kraftstoffeinsparung unteranderem durch Optimierungen bei der Aerodynamik unddem Antrieb von nochmals 5% gegenüber seinem Vorgänger,dem bisherigen Benchmark am US-Markt.Erweiterung der BharatBenz ModellpaletteSeit Februar sind nicht nur schwere Modelle in den Gewichts-klassen 25 bis 31 Tonnen, sondern auch mittelschwere Lkw von9 bis 12 Tonnen in Indien erhältlich. Damit rollt Daimler Truckssukzessive das umfangreiche Portfolio von Lkw »Made in India«aus. Die neuen mittelschweren Modelle werden mit ihrerEffizienz und Dynamik neue Maßstäbe auf den indischen Straßensetzen.Chinesisches Joint Venture erfolgreich gestartetIn China halten wir einen 50%-Anteil an der Beijing FotonDaimler Automotive Co., Ltd. (BFDA), einem Joint Venture mitBeiqi Foton Motor Co, Ltd. Im Berichtszeitraum verkaufte BFDA23.000 Fahrzeuge unter dem Markennamen Auman.Daimler TrucksSchwache Marktentwicklung beeinflusst AbsatzProduktoffensive bringt weltweit starke Fahrzeuge und KomponentenKonkrete Maßnahmen im Effizienz- und Wachstumsprogramm Daimler Trucks #1 eingeleitetEBIT von 116 (i. V. 376) Mio. €4.03€-Werte in Millionen Q1 2013 Q1 2012 Veränd. in %EBIT 116 376 -69Umsatz 7.024 7.383 -5Absatz 101.433 107.664 -6Produktion 111.150 114.563 -3Beschäftigte (31.03.) 80.743 79.032 +24.04Absatz Q1 2013 Q1 2012 Veränd. in %Gesamt 101.433 107.664 -6Westeuropa 11.968 13.066 -8USA 26.641 27.432 -3Lateinamerika (ohne Mexiko) 12.987 9.931 +31Asien 35.221 40.047 -12Übrige Märkte 14.616 17.188 -15BFDA (Auman Trucks) 23.001 0 .Gesamt (einschließlich BFDA) 124.434 107.664 +16
    • 18Umsatz und EBIT von Marktrückgang in WesteuropabelastetDer Absatz von Mercedes-Benz Vans erhöhte sich im erstenQuartal 2013 leicht auf 52.600 (i. V. 51.200) Einheiten --- trotzdes schwierigen Marktumfeldes in Westeuropa. Der Umsatzsank leicht auf 2,0 (i. V. 2,1) Mrd. €. Das EBIT erreichte 81 (i. V.167) Mio. €.Mercedes-Benz Vans in USA, Lateinamerika und Russlandauf WachstumskursIn den westeuropäischen Märkten hielt der Nachfragerückgangbei mittelgroßen und großen Transportern erwartungsgemäßauch im ersten Quartal 2013 an. Aufgrund des neuen Stadt-lieferwagens Citan, der vom Markt positiv aufgenommen wurde,konnte Mercedes-Benz Vans die schwächeren Absatzzahlenbei den etablierten Baureihen Sprinter, Vito und Viano aber nahe-zu kompensieren; der Absatz in Westeuropa lag mit 32.600(i. V. 34.400) Einheiten leicht unter dem Vorjahresniveau.Unser Wachstumstreiber in Osteuropa bleibt Russland; in dieserRegion setzten wir 5.200 (i. V. 4.600) Transporter ab.Weiterhin erfreulich war die Absatzentwicklung außerhalb Euro-pas: In Lateinamerika verzeichneten wir gegenüber dem Vorjah-reszeitraum ein deutlich zweistelliges Absatzplus (+39%) auf4.100 Einheiten. Nach der Einführung der aktuellen Generationdes Sprinter stiegen dort die Absatzvolumina kontinuierlichan. In den USA konnte Mercedes-Benz Vans den Absatz in denersten drei Monaten um 12% auf 4.000 Einheiten steigern.In einem dynamischen chinesischen Markt hat Mercedes-BenzVans den Absatz gegenüber dem Vorjahresquartal mehr alsverdoppelt.Vom Sprinter setzten wir im ersten Quartal 2013 weltweit31.300 (i. V. 32.700) Einheiten ab. Bei den Modellen Vito undViano hatten wir einen Absatzrückgang auf 16.600 Einheiten(i. V. 17.900) zu verzeichnen. Auf den neuen StadtlieferwagenCitan entfielen 4.100 Einheiten.Mercedes-Benz Vans setzt wieder neue Sicherheits-standardsIm Frühjahr zeigte Mercedes-Benz Vans, wie sicher Transporterin naher Zukunft sein werden. Mit gleich fünf neuen Assis-tenzsystemen setzte die Transportersparte neue Sicherheits-standards in dieser Klasse. Drei Systeme feierten dabei Welt-premiere in Transportern: der Seitenwind-Assistent, der Ab-stands-Warnassistent und der Totwinkel-Assistent. Ergänzt umden Fernlicht- und Spurhalte-Assistent werden alle Sicherheits-systeme schon in Kürze in unseren Transportern verfügbarsein. Damit unterstreicht Mercedes-Benz Vans seine Rolle alsVorreiter in der Sicherheitstechnik und als Innovationstreiber.Neues Forschungs- und Entwicklungscenter bei FujianBenz in China eröffnetEinen Meilenstein in der globalen Wachstumsstrategie »Vansgoes global« hat Mercedes-Benz Vans Ende März gefeiert:Das neue Forschungs- und Entwicklungscenter des chinesischenVan-Joint-Ventures »Fujian Benz Automotive Corporation« inFuzhou wurde offiziell eröffnet. Es ist das erste Forschungs-und Entwicklungscenter der Van-Sparte außerhalb Deutschlandsund verfügt unter anderem über eine Teststrecke, Prüfstände,ein Abgaslabor und eine Dauerlaufwerkstatt. Der Fokus liegtauf den Fahrzeugen, die Mercedes-Benz Vans in China lokalproduziert und verkauft: Sprinter, Vito und Viano.Citan ist Transporter des Jahres in SpanienKaum auf dem Markt und schon preisgekrönt: Der neue Stadt-lieferwagen Mercedes-Benz Citan hat die Wahl zum Transporterdes Jahres in Spanien gewonnen. Die Jury eines angesehenenspanischen Fachmagazins bestand aus mehr als 190 Fuhrpark-spezialisten aus den größten Transport- und Werksverkehrs-betrieben Spaniens. Der Citan setzte sich mit Abstand gegenvier andere Kandidaten in der Klasse der Small-Vans durch.Mercedes-Benz VansAbsatz mit 52.600 (i. V. 51.200) Einheiten leicht über VorjahresniveauMercedes-Benz Vans in USA, Lateinamerika und Russland auf WachstumskursCitan ist Transporter des Jahres in SpanienEBIT von 81 (i. V. 167) Mio. €4.05€-Werte in Millionen Q1 2013 Q1 2012 Veränd. in %EBIT 81 167 -51Umsatz 1.986 2.088 -5Absatz 52.623 51.223 +3Produktion 63.169 62.974 +0Beschäftigte (31.03.) 14.913 14.907 +04.06Absatz Q1 2013 Q1 2012 Veränd. in %Gesamt 52.623 51.223 +3Westeuropa 32.646 34.394 -5Deutschland 12.595 13.445 -6Osteuropa 5.213 4.597 +13USA 3.976 3.557 +12Lateinamerika (ohne Mexiko) 4.109 2.946 +39China 2.371 1.061 +123Übrige Märkte 4.308 4.668 -8
    • 4 ⏐ Geschäftsfelder19Absatz, Umsatz und EBIT über VorjahresniveauDaimler Buses steigerte den weltweiten Absatz im erstenQuartal 2013 aufgrund der gestiegenen Nachfrage nach Fahrge-stellen in Lateinamerika um 23% auf 6.000 Einheiten. DasKomplettbusgeschäft in Westeuropa lag unter dem Niveaudes Vorjahres. Der Umsatz erhöhte sich um 3% auf 751 Mio. €;allerdings wirkte sich ein veränderter Modell-Mix nach derNeuausrichtung des nordamerikanischen Geschäftsmodellsdämpfend auf den Umsatzzuwachs aus. Das EBIT verbessertesich auf -31 (i. V. -105) Mio. €.Stärkere Nachfrage in Lateinamerika trägt insgesamtpositive AbsatzentwicklungIn Westeuropa wurden im ersten Quartal 500 (i. V. 600)Komplettbusse und Fahrgestelle der Marken Mercedes-Benzund Setra abgesetzt. Während im Stadtbusgeschäft Zuwächseerzielt werden konnten, waren die Absätze im Reisebusgeschäftrückläufig. In Deutschland steigerte Daimler Buses denAbsatz um 11% auf 200 Einheiten.In der NAFTA-Region ging unser Absatz nach der Neuausrich-tung des nordamerikanischen Geschäftsmodells im Jahr 2012erwartungsgemäß auf 400 (i. V. 600) Einheiten zurück.Lateinamerika und hier insbesondere Brasilien, der größteMarkt der Region, zeigten im ersten Quartal 2013 die erwar-tete Erholung. So setzten wir 4.100 Fahrgestelle der MarkeMercedes-Benz ab; gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Zuwachsum 48%.Neue Vertriebsstruktur für DeutschlandZum Jahresbeginn 2013 wurde eine neue Vertriebsstrukturfür Deutschland in Kraft gesetzt. Damit liegt die Vertriebs-verantwortung für Mercedes-Benz und Setra in Deutschland,wie in allen anderen Kernmärkten, jetzt in einer Hand.Serienstart der ComfortClass 500Im Februar 2013 ist die Serienfertigung der ersten Comfort-Class 500 Reisefahrzeuge in Neu-Ulm angelaufen. In diesemMonat begannen auch die ersten Kundenauslieferungen miteinem S 517 HD. Mit der Setra ComfortClass 500 präsentierteDaimler Buses Ende des vergangenen Jahres das weltweit erstekomplett unter Euro-VI-Anforderungen entwickelte Reisebus-konzept.Indien-Busgeschäft in Daimler India CommercialVehicles integriertUm künftig verstärkt Synergien zwischen dem Daimler Lkw- undBus-Bereich zu nutzen, bündeln wir die Bus- und Nutzfahrzeug-aktivitäten in Indien unter dem Dach von Daimler India Com-mercial Vehicles (DICV). Die DICV übernimmt auch die Verant-wortung für Marketing und Sales & Services der Mercedes-BenzBusse vor Ort.Daimler BusesAbsatz mit 6.000 Bussen und Fahrgestellen deutlich über VorjahrNeue VertriebsstrukturSerienstart der Setra ComfortClass 500EBIT von -31 (i. V. -105) Mio. €4.07€-Werte in Millionen Q1 2013 Q1 2012 Veränd. in %EBIT -31 -105 .Umsatz 751 730 +3Absatz 6.033 4.896 +23Produktion 7.358 6.370 +16Beschäftigte (31.03.) 16.713 17.569 -54.08Absatz Q1 2013 Q1 2012 Veränd. in %Gesamt 6.033 4.896 +23Westeuropa 538 632 -15Deutschland 231 209 +11NAFTA 366 552 -34Lateinamerika (ohne Mexiko) 4.141 2.790 +48Asien 404 269 +50Übrige Märkte 584 653 -11
    • 20Solide Geschäftsentwicklung im ersten QuartalDas Geschäft von Daimler Financial Services hat sich im erstenQuartal weiter positiv entwickelt. Weltweit wurden rund253.000 neue Leasing- und Finanzierungsverträge mit einemGegenwert von insgesamt 8,6 Mrd. € abgeschlossen, das ent-spricht einem Zuwachs von 4% gegenüber dem Vorjahresquar-tal. Das Vertragsvolumen betrug zum Ende des ersten Quartalsinsgesamt 81,7 Mrd. € und übertraf damit den Jahresendwert2012 um 2%. Bereinigt um Wechselkurseffekte ergab sich einAnstieg des Vertragsvolumens um 1%. Das EBIT erreichte314 (i. V. 344) Mio. €.Neugeschäft in Europa nimmt zuIn der Region Europa wuchs das Neugeschäft gegenüber demersten Quartal 2012 um 4% auf 4,0 Mrd. €. Deutliche Zuwächsegab es unter anderem in Russland (+32%) und in Großbritannien(+25%). Das Vertragsvolumen lag mit 34,4 Mrd. € auf demNiveau des Jahresendes 2012. Das Einlagevolumen der Mercedes-Benz Bank im Direktbankgeschäft betrug 12,6 Mrd. € (+4%).Unter der neuen Marke Mercedes-Benz Rent bietet dieMercedes-Benz Bank in Deutschland seit dem ersten Quartal2013 auch Autos zur Miete an: Kunden können in deutschenMercedes-Benz Niederlassungen kurzfristig Fahrzeuge mietenund so die unterschiedlichsten Mobilitätsbedürfnisse abdecken.Der Bereich Daimler Fleet Management richtete seine Aktivi-täten im Rahmen der Strategie »DFS 2020« im ersten Quartalneu aus und wird unter anderem die Präsenz in Europa deutlichausbauen.Erneut Zugewinne in AmerikaIn der Region Nord- und Südamerika wurden Leasing- undFinanzierungsverträge mit einem Gesamtwert von 3,4 Mrd. € ab-geschlossen --- das entspricht einer Zunahme von 8%. Besondersstark entwickelte sich das Geschäft in Argentinien (+40%) sowiein Mexiko (+23%). Das Vertragsvolumen erreichte 35,6 Mrd. €und lag damit 6% über dem Jahresendwert 2012.Weitgehend stabile Entwicklung in Afrika & Asien-PazifikIn der Region Afrika & Asien-Pazifik ging das Neugeschäft ge-genüber dem ersten Quartal 2012 um 4% auf 1,2 Mrd. € zurück.Bereinigt um Währungseinflüsse lag der Gegenwert der neu ab-geschlossenen Leasing- und Finanzierungsverträge um 2% überdem Vorjahresniveau. Erhebliche Zuwächse konnten in Thailand(+116%) und Korea (+50%) verzeichnet werden. Das Vertrags-volumen betrug für die Region insgesamt 11,6 Mrd. € und stiegdamit gegenüber dem Jahresende 2012 um 2%.Versicherungsgeschäft wächst weiterhin zweistelligIm Versicherungsgeschäft vermittelte Daimler Financial Ser-vices 14% mehr fahrzeuggebundene Policen als im Vorjahres-zeitraum. Weltweit wurden rund 235.000 Versicherungsverträgeabgeschlossen --- so viele wie noch nie in einem ersten Quartal.Besonders erfolgreich entwickelte sich das Geschäft in China,wo in den ersten drei Monaten des Jahres 27.000 Policen ver-mittelt wurden. Das entspricht einem Anstieg von 31%. Auch inder Türkei entwickelte sich die Nachfrage nach Versicherungenmit Stern positiv: Die Zahl der vermittelten Policen vervierfachtesich auf über 3.000.car2go gewinnt weitere KundenIm Bereich der innovativen Mobilitätsdienstleistungen hat sichdas Wachstum im ersten Quartal 2013 fortgesetzt. Das flexibleMobilitätskonzept car2go konnte rund 78.000 neue Kundengewinnen --- das entspricht einem Zuwachs von 29% gegenüberdem Jahresende 2012. Insgesamt waren Ende März mehr als350.000 Kunden in 18 Städten bei car2go registriert.Daimler Financial ServicesNeugeschäft nimmt um 4% zuZahl der car2go Kunden steigt auf über 350.000Einstieg in die Autovermietung mit der neuen Marke Mercedes-Benz RentEBIT von 314 (i. V. 344) Mio. €4.09€-Werte in Millionen Q1 2013 Q1 2012 Veränd. in %EBIT 314 344 -9Umsatz 3.577 3.140 +14Neugeschäft 8.619 8.257 +4Vertragsvolumen (31.03.) 81.656 71.587 +14Beschäftigte (31.03.) 7.792 7.262 +7
    • 5 ⏐ Konzernzwischenabschluss21Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Zwischenabschlusses.5.01Daimler-Konzern Industriegeschäft(ungeprüfteZusatzinformationen)Daimler Financial Services(ungeprüfteZusatzinformationen)in Millionen €Q1 2013 Q1 2012(angepasst)1Q1 2013 Q1 2012(angepasst)1Q1 2013 Q1 2012(angepasst)1Umsatzerlöse 26.102 27.011 22.525 23.871 3.577 3.140Umsatzkosten -20.761 -20.706 -17.738 -18.141 -3.023 -2.565Bruttoergebnis vom Umsatz 5.341 6.305 4.787 5.730 554 575Vertriebskosten -2.579 -2.392 -2.467 -2.303 -112 -89Allgemeine Verwaltungskosten -938 -932 -810 -798 -128 -134Forschungs- und nicht aktivierte Entwicklungskosten -1.013 -1.041 -1.013 -1.041 - -Sonstige betriebliche Erträge 291 289 280 281 11 8Sonstige betriebliche Aufwendungen -91 -74 -88 -69 -3 -5Ergebnis aus at-equity bewerteten Finanzinvestitionen 2 98 8 103 -6 -5Übriges Finanzergebnis -96 -155 -94 -149 -2 -6Ergebnis vor Zinsergebnis und Ertragsteuern (EBIT)2 917 2.098 603 1.754 314 344Zinserträge 70 88 70 88 - -Zinsaufwendungen -227 -193 -226 -190 -1 -3Ergebnis vor Ertragsteuern 760 1.993 447 1.652 313 341Ertragsteuern -196 -568 -80 -449 -116 -119Konzernergebnis 564 1.425 367 1.203 197 222Davon auf nicht beherrschende Anteileentfallendes Ergebnis 28 78Davon Anteil der Aktionäre der Daimler AGam Konzernergebnis 536 1.347Ergebnis je Aktie (in €)auf Basis des Ergebnisanteils der Aktionäreder Daimler AGUnverwässert 0,50 1,26Verwässert 0,50 1,261 Informationen zu den Anpassungen der Vorjahresangaben können Anmerkung 1 entnommen werden.2 EBIT enthält Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen sowie Effekte aus der Änderung der Abzinsungsfaktoren(Q1 2013: -47 Mio. €; Q1 2012: -170 Mio. €).Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung(ungeprüft)
    • 22Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Zwischenabschlusses.5.02Daimler-Konzernin Millionen €Q1 2013 Q1 2012(angepasst)1Konzernergebnis 564 1.425Unrealisierte Gewinne/Verluste aus der Währungsumrechnung 185 -278Unrealisierte Gewinne aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten 137 282Unrealisierte Gewinne/Verluste aus derivativen Finanzinstrumenten -161 481Unrealisierte Gewinne/Verluste aus at-equity bewerteten Finanzinvestitionen 135 -123Posten, die zukünftig möglicherweise in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden 296 362Versicherungsmathematische Verluste aus at equity bewerteten Finanzinvestitionen -7 -81Versicherungsmathematische Gewinne aus leistungsorientierten Pensionsplänen 162 83Posten, die zukünftig nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden 155 2Sonstiges Ergebnis, nach Steuern 451 364Davon auf nicht beherrschende Anteile entfallendes sonstiges Ergebnis, nach Steuern 67 -91Davon Anteil der Aktionäre der Daimler AG am sonstigen Ergebnis, nach Steuern 384 455Gesamtergebnis 1.015 1.789Davon auf nicht beherrschende Anteile entfallendes Gesamtergebnis 95 -13Davon Anteil der Aktionäre der Daimler AG am Gesamtergebnis 920 1.8021 Informationen zu den Anpassungen der Vorjahresangaben können Anmerkung 1 entnommen werden.Konzern-Gesamtergebnisrechnung(ungeprüft)
    • 5 ⏐ Konzernzwischenabschluss23Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Zwischenabschlusses.5.03Daimler-Konzern Industriegeschäft(ungeprüfteZusatzinformationen)Daimler Financial Services(ungeprüfteZusatzinformationen)in Millionen €31. März201331. Dez.2012(angepasst)131. März201331. Dez.2012(angepasst)131. März201331. Dez.2012(angepasst)1AktivaImmaterielle Vermögenswerte 9.009 8.885 8.930 8.808 79 77Sachanlagen 20.905 20.599 20.851 20.546 54 53Vermietete Gegenstände 26.679 26.058 12.207 12.163 14.472 13.895At-equity bewertete Finanzinvestitionen 4.391 4.304 4.384 4.291 7 13Forderungen aus Finanzdienstleistungen 27.599 27.062 -27 -33 27.626 27.095Verzinsliche Wertpapiere 1.827 1.539 9 9 1.818 1.530Übrige finanzielle Vermögenswerte 3.808 3.890 -515 -216 4.323 4.106Aktive latente Steuern 2.909 2,733 2.342 2.178 567 555Übrige Vermögenswerte 550 534 -1.960 -1.753 2.510 2.287Langfristige Vermögenswerte 97.677 95.604 46.221 45.993 51.456 49.611Vorräte 18.959 17.720 18.568 17.075 391 645Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.058 7.543 7.182 6.864 876 679Forderungen aus Finanzdienstleistungen 22.380 21.998 -14 -17 22.394 22.015Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 11.355 10.996 10.348 9.887 1.007 1.109Verzinsliche Wertpapiere 4.504 4.059 4.275 3.832 229 227Übrige finanzielle Vermögenswerte 2.095 2.070 -6.509 -6.625 8.604 8.695Übrige Vermögenswerte 3.326 3.072 1.090 536 2.236 2.536Kurzfristige Vermögenswerte 70.677 67.458 34.940 31.552 35.737 35.906Summe Aktiva 168.354 163.062 81.161 77.545 87.193 85.517PassivaGezeichnetes Kapital 3.064 3.063Kapitalrücklagen 12.015 12.026Gewinnrücklagen 22.708 22.017Übrige Rücklagen 1.028 799Eigene Anteile - ---Den Aktionären der Daimler AG zustehendes Eigenkapital 38.815 37.905Nicht beherrschende Anteile 1.366 1.425Eigenkapital 40.181 39.330 33.435 33.238 6.746 6.092Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 11.321 11.299 11.172 11.151 149 148Rückstellungen für Ertragsteuern 976 727 971 726 5 1Rückstellungen für sonstige Risiken 5.486 5.150 5.332 4.992 154 158Finanzierungsverbindlichkeiten 45.218 43.340 12.107 10.950 33.111 32.390Übrige finanzielle Verbindlichkeiten 1.535 1.750 1.403 1.613 132 137Passive latente Steuern 227 268 -1.973 -1.808 2.200 2.076Rechnungsabgrenzungsposten 2.416 2.444 1.972 1.989 444 455Übrige Verbindlichkeiten 35 38 31 32 4 6Langfristige Schulden 67.214 65.016 31.015 29.645 36.199 35.371Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 10.161 8.832 9.757 8.515 404 317Rückstellungen für Ertragsteuern 998 1.006 941 900 57 106Rückstellungen für sonstige Risiken 6.219 6.292 5.902 5.983 317 309Finanzierungsverbindlichkeiten 33.626 32.911 -7.164 -8.067 40.790 40.978Übrige finanzielle Verbindlichkeiten 6.577 6.699 4.685 5.023 1.892 1.676Rechnungsabgrenzungsposten 1.735 1.640 1.243 1.153 492 487Übrige Verbindlichkeiten 1.643 1.336 1.347 1.155 296 181Kurzfristige Schulden 60.959 58.716 16.711 14.662 44.248 44.054Summe Passiva 168.354 163.062 81.161 77.545 87.193 85.5171 Informationen zu den Anpassungen der Vorjahresangaben können Anmerkung 1 entnommen werden.Konzernbilanz(ungeprüft)
    • 24Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Zwischenabschlusses.5.04in Millionen €GezeichnetesKapitalKapital-rücklagenGewinn-rücklagen(angepasst)1, 2Unterschieds-betrag ausWährungs-umrechnung(angepasst)1Zur VeräußerungverfügbarefinanzielleVermögenswerteStand zum 1. Januar 2012vor Anpassungen 3.060 11.895 24.228 1.049 71Effekte aus Erstanwendung IAS 19R - - -3.862 -52 -Effekt aus Anpassung Altersteilzeit - - -34 - -Stand zum 1. Januar 2012nach Anpassungen 3.060 11.895 20.332 997 71Konzernergebnis - - 1.347 - -Sonstiges Ergebnis vor Steuern - - -384 -261 286Latente Steuern auf sonstiges Ergebnis - - 415 - -4Gesamtergebnis - - 1.378 -261 282Dividenden - - - - -Veränderung durch Stock Options - 2 - - -Kapitalerhöhung/Ausgabe neuer Aktien - 1 - - -Erwerb eigener Aktien - - - - -Ausgabe und Verwendung eigener Aktien - - - - -Sonstiges - -5 -1 - -Stand zum 31. März 2012 3.060 11.893 21.709 736 353Stand zum 1. Januar 2013vor Anpassungen 3.063 12.026 27.977 530 234Effekte aus Erstanwendung IAS 19R - - -5.919 -14 -Effekt aus Anpassung Altersteilzeit - - -41 - -Stand zum 1. Januar 2013nach Anpassungen 3.063 12.026 22.017 516 234Konzernergebnis - - 536 - -Sonstiges Ergebnis vor Steuern - - 189 188 139Latente Steuern auf sonstiges Ergebnis - - -34 - -2Gesamtergebnis - - 691 188 137Dividenden - - - - -Kapitalerhöhung/Ausgabe neuer Aktien 1 8 - - -Erwerb eigener Aktien - - - - -Ausgabe und Verwendung eigener Aktien - - - - -Sonstiges - -19 - - -Stand zum 31. März 2013 3.064 12.015 22.708 704 3711 Informationen zu den Anpassungen der Vorjahresangaben können Anmerkung 1 entnommen werden.2 Die Gewinnrücklagen umfassen die Posten, die zukünftig nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden. Die versicherungsmathemati-schen Verluste aus leistungsorientierten Pensionsplänen belaufen sich zum 31. März 2013 auf 5.985 (31. Dezember 2012: 6.147) Mio. € nach Steuern.Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals(ungeprüft)
    • 5 ⏐ Konzernzwischenabschluss25Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Zwischenabschlusses.Übrige RücklagenPosten, die zukünftigmöglicherweise in dieGewinn- und Verlustrechnungumgegliedert werdenDerivativeFinanz-instrumenteAnteil at equitybewerteterFinanz-investitionen Eigene AktienDen Aktionärender Daimler AGzustehendesEigenkapital(angepasst)1NichtbeherrschendeAnteile(angepasst)1SummeEigenkapital(angepasst)1 in Millionen €-651 -28 - 39.624 1.713 41.337Stand zum 1. Januar 2012vor Anpassungen- - - -3.914 -131 -4.045 Effekte aus Erstanwendung IAS 19R- - - -34 - -34 Effekt aus Anpassung Altersteilzeit-651 -28 - 35.676 1.582 37.258Stand zum 1. Januar 2012nach Anpassungen- - - 1.347 78 1.425 Konzernergebnis676 -118 - 199 -123 76 Sonstiges Ergebnis vor Steuern-195 40 - 256 32 288 Latente Steuern auf sonstiges Ergebnis481 -78 - 1.802 -13 1.789 Gesamtergebnis- - - - -278 -278 Dividenden- - - 2 - 2 Veränderung durch Stock Options- - - 1 4 5 Kapitalerhöhung/Ausgabe neuer Aktien- - -25 -25 - -25 Erwerb eigener Aktien- - 25 25 - 25 Ausgabe und Verwendung eigener Aktien- - - -6 2 -4 Sonstiges-170 -106 - 37.475 1.297 38.772 Stand zum 31. März 201250 -1 - 43.879 1.631 45.510Stand zum 1. Januar 2013vor Anpassungen- - - -5.933 -206 -6.139 Effekte aus Erstanwendung IAS 19R- - - -41 - -41 Effekt aus Anpassung Altersteilzeit50 -1 - 37.905 1.425 39.330Stand zum 1. Januar 2013nach Anpassungen- - - 536 28 564 Konzernergebnis-233 97 - 380 93 473 Sonstiges Ergebnis vor Steuern72 -32 - 4 -26 -22 Latente Steuern auf sonstiges Ergebnis-161 65 - 920 95 1.015 Gesamtergebnis- - - - -132 -132 Dividenden- - - 9 - 9 Kapitalerhöhung/Ausgabe neuer Aktien- - -24 -24 - -24 Erwerb eigener Aktien- - 24 24 - 24 Ausgabe und Verwendung eigener Aktien- - - -19 -22 -41 Sonstiges-111 64 - 38.815 1.366 40.181 Stand zum 31. März 2013
    • 26Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des Zwischenabschlusses.5.05Daimler-Konzern Industriegeschäft(ungeprüfteZusatzinformationen)Daimler Financial Services(ungeprüfteZusatzinformationen)in Millionen €Q1 2013 Q1 2012(angepasst)1Q1 2013 Q1 2012(angepasst)1Q1 2013 Q1 2012(angepasst)1Ergebnis vor Ertragsteuern 760 1.993 447 1.652 313 341Abschreibungen 1.059 1.019 1.053 1.014 6 5Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge 19 -98 4 -108 15 10Ergebnis aus dem Verkauf von Aktiva -5 -19 -5 -24 - 5Veränderung betrieblicher Aktiva und PassivaVorräte -1.156 -1.726 -1.368 -1.803 212 77Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -498 -945 -312 -903 -186 -42Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.324 769 1.233 708 91 61Forderungen aus Finanzdienstleistungen -395 -153 31 - -426 -153Vermietete Fahrzeuge -378 -610 1 -31 -379 -579Sonstige betriebliche Aktiva und Passiva 170 -281 -261 -457 431 176Gezahlte Ertragsteuern -466 -422 -369 -325 -97 -97Cash Flow aus der Geschäftstätigkeit 434 -473 454 -277 -20 -196Zugänge zu Sachanlagen -1.058 -1.042 -1.053 -1.038 -5 -4Zugänge zu immateriellen Vermögenswerten -568 -390 -562 -387 -6 -3Erlöse aus dem Abgang von Sachanlagen undimmateriellen Vermögenswerten 43 55 40 54 3 1Erwerb von Anteilsbesitz -37 -267 -37 -262 - -5Erlöse aus dem Verkauf von Anteilsbesitz 24 6 24 6 - -Erwerb verzinslicher Wertpapiere -2.706 -775 -1.740 -572 -966 -203Erlöse aus dem Verkauf verzinslicher Wertpapiere 1.987 1.351 1.310 1.202 677 149Sonstige Ein- und Auszahlungen 55 -61 54 -64 1 3Cash Flow aus der Investitionstätigkeit -2.260 -1.123 -1.964 -1.061 -296 -62Veränderung der Finanzierungsverbindlichkeiten 2.180 3.909 2.366 3.358 -186 551Dividendenzahlungen an nicht beherrschende Anteile -30 -3 -29 -2 -1 -1Erlöse aus der Ausgabe von Aktien 9 5 9 5 - -Erwerb eigener Aktien -24 -25 -24 -25 - -Erwerb von nicht beherrschenden Anteilenan Tochtergesellschaften -16 - -16 - - -Interne Eigenkapitaltransaktionen - - -394 -17 394 17Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit 2.119 3.886 1.912 3.319 207 567Einfluss von Wechselkursänderungen auf die Zahlungsmittelund Zahlungsmitteläquivalente 66 -29 59 -27 7 -2Veränderung der Zahlungsmittel undZahlungsmitteläquivalente 359 2.261 461 1.954 -102 307Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalentezum Periodenbeginn 10.996 9.576 9.887 8.908 1.109 668Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalentezum Periodenende 11.355 11.837 10.348 10.862 1.007 9751 Informationen zu den Anpassungen der Vorjahresangaben können Anmerkung 1 entnommen werden.Konzern-Kapitalflussrechnung(ungeprüft)
    • 5 ⏐ Konzernzwischenabschluss27Konzernanhang zum Zwischenabschluss(ungeprüft)1. Grundlagen und Methoden im ZwischenabschlussAllgemeines. Dieser zusammengefasst dargestellte und unge-prüfte Konzernabschluss (Zwischenabschluss) der Daimler AGund ihrer Tochtergesellschaften (»Daimler« oder »der Konzern«)wurde gemäß § 37x Abs. 3 Wertpapierhandelsgesetz (WpHG)sowie in Übereinstimmung mit dem International AccountingStandard (IAS) 34 »Zwischenberichterstattung« aufgestellt.Der Zwischenabschluss steht im Einklang mit den InternationalFinancial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europä-ischen Union anzuwenden sind.Die Daimler AG ist eine Aktiengesellschaft nach dem Recht derBundesrepublik Deutschland. Die Gesellschaft ist im Handels-register des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 19360 eingetra-gen und hat ihren Firmensitz in der Mercedesstraße 137, 70327Stuttgart, Deutschland.Der Zwischenabschluss des Konzerns wird in Euro (€) aufge-stellt. Soweit nicht anders vermerkt erfolgen Angaben in Millio-nen €. Die Beträge sind jeweils kaufmännisch gerundet.Alle wesentlichen konzerninternen Salden bzw. Transaktionenwurden eliminiert. Der Zwischenabschluss enthält nach Ein-schätzung der Unternehmensleitung alle Anpassungen (d.h.übliche, laufend vorzunehmende Anpassungen), die für eineangemessene Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertrags-lage des Konzerns notwendig sind. Die in den unterjährigenPerioden dargestellten Ergebnisse sind nicht notwendigerweiseindikativ für Ergebnisse, die in zukünftigen Perioden erwartetwerden können bzw. für das gesamte Geschäftsjahr zu erwartensind. Der Zwischenabschluss ist im Zusammenhang mitdem geprüften und veröffentlichten IFRS Konzernabschluss zum31. Dezember 2012 und dem darin enthaltenen Anhang zu lesen.Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, die der Konzernin diesem Zwischenabschluss angewendet hat, entsprechen ---bis auf die nachfolgend erläuterten --- grundsätzlich denen, die imIFRS Konzernabschluss für das Jahr 2012 angewendet wurden.Um den Vertrieb bestimmter im Konzern hergestellter Produktezu unterstützen, werden den Kunden Finanzierungen (ein-schließlich Leasingverträge) angeboten. Der Konzernabschlussist daher wesentlich durch die Aktivitäten der konzerneigenenFinanzdienstleistungsgesellschaften geprägt. Um einen besse-ren Einblick in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage desKonzerns zu ermöglichen, hat Daimler den Zwischenabschlussum Informationen zum Industriegeschäft bzw. zu Daimler Finan-cial Services ergänzt. Diese stellen keine Pflichtangaben nachIFRS dar und erfüllen nicht den Zweck, einzeln und für sichallein die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von Industriege-schäft bzw. Daimler Financial Services in Einklang mit IFRSdarzustellen. Die Eliminierungen der konzerninternen Beziehun-gen zwischen dem Industriegeschäft und Daimler FinancialServices sind grundsätzlich dem Industriegeschäft zugeordnet.Im Rahmen der Aufstellung des Zwischenabschlusses gemäßden IFRS müssen zu einem gewissen Grad Schätzungen, Beur-teilungen und Annahmen vorgenommen werden, die Auswir-kungen auf die Höhe und den Ausweis der bilanzierten Vermö-genswerte und Schulden, die Angaben zu Eventualforderungenund -verbindlichkeiten am Stichtag sowie die ausgewiesenenErträge und Aufwendungen für die Berichtsperiode haben kön-nen. Die sich tatsächlich einstellenden Beträge können vonden Schätzungen abweichen. Veränderungen der Schätzungen,Beurteilungen und Annahmen können einen wesentlichenEinfluss auf den Zwischenabschluss haben.Anpassung von Vorjahresbeträgen. Im Juni 2011 hat dasIASB Änderungen an IAS 19 »Leistungen an Arbeitnehmer«veröffentlicht, die im Juni 2012 von der EU übernommen wur-den. Die Änderungen an IAS 19 sind grundsätzlich mit retro-spektiver Wirkung verpflichtend auf Abschlüsse für Geschäfts-jahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2013beginnen. Daimler hat die berichteten Vorjahreswerte um dieEffekte aus den Änderungen des IAS 19 angepasst.
    • 28Bei Daimler führen die Änderungen des IAS 19 insgesamt zufolgenden wesentlichen Effekten.Pensionen und ähnliche Verpflichtungen. Der Konzern hat bisherdie Korridormethode angewendet. Mit Abschaffung der Korri-dormethode durch den geänderten IAS 19 wirken sich dieversicherungsmathematischen Gewinne und Verluste unmittel-bar in der Konzernbilanz aus und führten zu einer Erhöhung derRückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungensowie zu einer Verringerung des Eigenkapitals. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung bleibt zukünftig frei von Effektenaus versicherungsmathematischen Gewinnen und Verlusten, dadiese nun im sonstigen Ergebnis zu erfassen sind. Zudem wirdder Nettozinsansatz eingeführt. Damit wird die Nettopensions-verpflichtung mit dem Diskontierungszinssatz abgezinst, der derBewertung der Bruttopensionsverpflichtung zugrunde liegt.Da die Nettopensionsverpflichtung um etwaiges Planvermögengekürzt ist, wird durch diese Berechnung für das Planvermögeneine Verzinsung in Höhe des Diskontierungszinssatzes ange-nommen.Verpflichtungen aus Altersteilzeit. Infolge der in IAS 19 geänder-ten Definition für Leistungen aus Anlass der Beendigung desArbeitsverhältnisses stellen die im Rahmen von Altersteilzeit-vereinbarungen zugesagten Aufstockungsbeträge nunmehrandere langfristig fällige Leistungen an Arbeitnehmer dar. Auf-stockungsbeträge sind damit nicht länger vollständig mit ihremBarwert zu passivieren, sondern es erfolgt eine ratierlicheAnsammlung der Aufstockungsbeträge über die betreffendenaktiven Dienstjahre der altersteilzeitbegünstigten Arbeitnehmer.Damit ergibt sich eine Verringerung der Rückstellungen ausAltersteilzeit.Die folgende Tabelle zeigt die Auswirkungen der Anwendungdes IAS 19 auf die wesentlichen Posten der Konzernbilanz zum1. Januar 2012 sowie zum 31. Dezember 2012.5.06Effekte aus der Umstellung des IAS 19 auf die Konzernbilanzin Millionen €31. Dez.20121. Jan.2012At-equity bewerteteFinanzinvestitionen -342 -357Übrige Vermögenswerte -33 -37Eigenkapital -6.139 -4.045Rückstellungen für Pensionenund ähnliche Verpflichtungen 8.264 4.682Rückstellungen fürsonstige Risiken -347 -334Saldo aus aktiven und passivenlatenten Steuern -2.153 -697Die Auswirkungen auf die Konzern-Gewinn- und Verlustrech-nung für den Zeitraum 1. Januar bis 31. März 2012 sind infolgender Tabelle dargestellt.5.07Effekte aus der Umstellung des IAS 19 auf dieKonzern-Gewinn-und Verlustrechnungin Millionen € Q1 2012Umsatzkosten -38Vertriebskosten -1Allgemeine Verwaltungskosten -1Übriges Finanzergebnis 10EBIT -30Zinsergebnis 46Ertragsteuern -6Konzernergebnis 10Das unverwässerte und das verwässerte Ergebnis je Aktieerhöht sich im Q1 2012 um 0,01 €.Unter Beibehaltung der Bilanzierung des IAS 19 in seiner nichtgeänderten Fassung hätten sich die in Tabelle 5.08 und5.09 dargestellten Auswirkungen auf die Konzernbilanz unddie Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ergeben.5.08Effekte aus der Beibehaltung des IAS 19 auf die Konzernbilanzin Millionen € 31. März 2013At-equity bewertete Finanzinvestitionen 355Übrige Vermögenswerte 33Eigenkapital 5.959Rückstellungen für Pensionenund ähnliche Verpflichtungen -8.016Rückstellungen für sonstige Risiken 376Saldo aus aktiven und passiven latenten Steuern 2.0685.09Effekte aus der Beibehaltung des IAS 19 auf dieKonzern-Gewinn- und Verlustrechnungin Millionen € Q1 2013EBIT -29Zinsergebnis -17Ertragsteuern 20Konzernergebnis -26Das unverwässerte und das verwässerte Ergebnis je Aktie wäreim Q1 2013 um 0,02 € geringer.Mit Umstellung auf den geänderten IAS 19 erfolgte eine Über-prüfung der Berechnung von Altersteilzeitverpflichtungen. In derFolge wurden die Verpflichtungen aus dem Erfüllungsrückstandim Sinne des IAS 8.42 angepasst. Dementsprechend wurdendie Verpflichtungen zum 31. Dezember 2012 bzw. 1. Januar2012 um 58 Mio. € bzw. 48 Mio. € erhöht. Die Auswirkungenauf die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung und das Ergebnisje Aktie sind im Q1 2012 von untergeordneter Bedeutung.
    • 5 ⏐ Konzernzwischenabschluss29Anwendung IFRS 13. Im Mai 2011 hat das IASB IFRS 13 »FairValue Measurement« veröffentlicht, der die Regelungen über dieBewertung zum beizulegenden Zeitwert, die bisher in den ein-zelnen IFRS enthalten sind, in einem einzigen Standard zusam-menführt und durch eine einheitliche Regelung ersetzt. IFRS 13ist prospektiv für Geschäftsjahre anzuwenden, die am odernach dem 1. Januar 2013 beginnen. Wesentliche Auswirkungenaus der Erstanwendung für die Bewertung von Vermögenswer-ten und Schulden ergeben sich nicht. Änderungen ergeben sichinsbesondere im Konzernanhang. Danach haben die bisher nurzum Jahresabschluss zu berichtenden Informationen zu denMarktwerten der Finanzinstrumente sowie zur Kategorisierungvon Finanzinstrumenten nun auch unterjährig zu erfolgen.Weitere Informationen können Anmerkung 16 entnommenwerden.2. UmsatzerlöseDie Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:5.10Umsatzerlösein Millionen € Q1 2013 Q1 2012Erlöse aus dem Verkauf von Produkten 22.596 23.847Erlöse aus Vermiet- und Leasinggeschäften 2.637 2.297Zinsen aus dem Finanzdienstleistungsgeschäftbei Daimler Financial Services 766 785Erlöse aus der Erbringung von sonstigenDienstleistungen 103 8226.102 27.0113. FunktionskostenOptimierungsprogramme. Die Maßnahmen und Programme,deren Implementierungskosten sich wesentlich auf das EBIT derSegmente auswirken, sind im Folgenden kurz dargestellt:Daimler Trucks. Mit dem Ziel, durch eine stärkere Nutzung vonSkaleneffekten seine Rentabilität zu steigern, hat DaimlerTrucks im Januar 2013 Personalanpassungen angekündigt. InBrasilien wurden rund 1.400 Mitarbeiter aus der derzeitigenFreistellung in die Produktion zurückgeholt; im Verwaltungsbe-reich wird mit einem Abbau der Belegschaft von rund 850Mitarbeitern gerechnet, zu dem ein freiwilliges Ausscheidens-programm bereits gestartet wurde. Darüber hinaus sollenin Deutschland 800 Stellen in Nichtproduktionsbereichensozialverträglich über freiwillige Vereinbarungen wegfallen.Daimler Buses. Daimler Buses hat in 2012 eine Neuausrichtungfür Teile des Geschäftssystems beschlossen. Dabei wurdenMaßnahmen zur Effizienz- und Wachstumssteigerung definiertmit der Zielsetzung, Marktanteile in Westeuropa zu erhöhen,Produktportfolios auf die geänderten Marktanforderungenanzupassen und einzelne Kostenpositionen zu senken. Darüberhinaus enthielten diese Maßnahmen einen Abbau von bis zuzehn Prozent der Stammbelegschaft in Westeuropa. Fernerwurden die Aktivitäten von Daimler Buses in Nordamerika neuausgerichtet und in diesem Zusammenhang die Produktion vonOrion Stadtbussen eingestellt und rund 900 Mitarbeiter abge-baut. Darüber hinaus wird in Brasilien an der Optimierung derProzesse in den indirekten Bereichen und in der Verwaltunggearbeitet. Dazu wurde bereits ein freiwilliges Ausscheidens-programm gestartet.Die nachfolgende Tabelle zeigt die Aufwendungen aus denOptimierungsprogrammen, die sich auf das EBIT der Segmenteausgewirkt haben. Zudem sind die mit der Umsetzung dieserProgramme verbundenen Zahlungsmittelabflüsse dargestellt.5.11Optimierungsprogrammein Millionen € Q1 2013 Q1 2012Daimler TrucksEBIT -13 -Zahlungsmittelabfluss -7 -Daimler BusesEBIT -4 -36Zahlungsmittelabfluss -21 -Bei Daimler Trucks und Daimler Buses werden Belastungen vonbis zu 250 Mio. € bzw. bis zu 30 Mio. €erwartet.
    • 30Die Aufwendungen betreffen zum überwiegenden Teil Perso-nalmaßnahmen. Die Aufteilung nach Posten der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist in der nachfolgenden Tabelledargestellt.5.12Aufwendungen aus den Optimierungsprogrammenbei Daimler Trucks und Daimler Busesin Millionen € Q1 2013 Q1 2012Umsatzkosten -8 -27Vertriebskosten -1 -4Allgemeine Verwaltungskosten -8 -2Forschungs- und nicht aktivierteEntwicklungskosten - -3-17 -36Der Stand der gebildeten Rückstellung beläuft sich bei DaimlerTrucks zum 31. März 2013 auf 6 Mio. €. Bei Daimler Buseswaren per 31. März 2013 Rückstellungen von 41 (31. Dezember2012: 58) Mio. € bilanziert.Aus den Optimierungsprogrammen bei Daimler Buses werdenZahlungsmittelabflüsse bis Ende 2017 erwartet.4. Zinserträge und ZinsaufwendungenDie Zinserträge und Zinsaufwendungen weisen folgendeZusammensetzung auf:5.13Zinserträge und Zinsaufwendungenin Millionen € Q1 2013 Q1 2012ZinserträgeNettozinsertrag auf das Nettovermögen ausleistungsorientierten Versorgungsplänen - 1Zinsen und ähnliche Erträge 70 8770 88ZinsaufwendungenNettozinsaufwand auf die Nettoschuld ausleistungsorientierten Versorgungsplänen -88 -81Zinsen und ähnliche Aufwendungen -139 -112-227 -1935. Immaterielle VermögenswerteDie immateriellen Vermögenswerte setzen sich wie folgtzusammen:5.14in Millionen €31. März201331. Dez.2012Geschäftswerte 734 729Entwicklungskosten 7.215 7.160Übrige immaterielle Vermögenswerte 1.060 9969.009 8.8856. SachanlagenDie Sachanlagen setzen sich wie folgt zusammen:5.15Sachanlagenin Millionen €31. März201331. Dez.2012Grundstücke, grundstücksgleiche Rechteund Bauten einschließlich der Bautenauf fremden Grundstücken 6.910 6.973Technische Anlagen und Maschinen 6.715 6.523Andere Anlagen, Betriebs- undGeschäftsausstattung 4.970 4.844Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.310 2.25920.905 20.5997. Vermietete GegenständeZum 31. März 2013 belief sich der Buchwert der VermietetenGegenstände auf 26.679 (31. Dezember 2012: 26.058) Mio. €.Im ersten Quartal 2013 ergaben sich Zugänge von 3.357 (2012:2.970) Mio. € und Abgänge von 1.957 (2012: 1.519) Mio. €.Die Abschreibungen für die ersten drei Monate des Jahres 2013betrugen 1.101 (2012: 868) Mio. €. Die sonstigen Verände-rungen betreffen im Wesentlichen Effekte aus der Währungs-umrechnung.
    • 5 ⏐ Konzernzwischenabschluss318. At-equity bewertete FinanzinvestitionenDie folgende Übersicht zeigt Eckdaten zu den at-equitybewerteten Finanzinvestitionen:5.16At-equity bewertete Finanzinvestitionenin Millionen € EADSEngineHolding BBAC BFDA Kamaz Übrige1 Gesamt31. März 2013Höhe des Anteils (in %) 14,8 50,0 50,0 50,0 15,0 - -At-equity-Buchwert 1.559 1.437 547 321 173 354 4.391At-equity-Ergebnis (erstes Quartal 2013)2 34 -18 20 -17 5 -22 231. Dezember 2012Höhe des Anteils (in %) 14,9 50,0 50,0 50,0 15,0 - -At-equity-Buchwert 1.388 1.549 510 328 165 364 4.304At-equity-Ergebnis (erstes Quartal 2012)2 133 9 -11 - 7 -40 981 Hierin sind auch Gemeinschaftsunternehmen berücksichtigt, die at-equity in den Konzernabschluss einbezogen werden.2 Einschließlich der Anpassungen des Konzerns aus Sicht als Investor.EADS. Am 27. März 2013 hat die außerordentliche Hauptver-sammlung der EADS der neuen Führungs- und Aktionärsstrukturzugestimmt. Anschließend wurde am 2. April 2013 der im Jahr2000 geschlossene Aktionärspakt aufgelöst und durch einenneuen Aktionärspakt ohne Beteiligung von Daimler ersetzt.Gleichzeitig wurden die bisher von Daimler gehaltenen, aberwirtschaftlich den Dedalus-Investoren zustehenden EADS-Aktien an die Dedalus-Investoren übergeben. Mit der Auflösungdes bisherigen Aktionärspakts hat Daimler seinen maßgeb-lichen Einfluss bei EADS verloren. Durch den Verlust des maß-geblichen Einflusses bzw. durch die Übergabe der EADS-Aktienan die Dedalus-Investoren erfolgte am 2. April 2013 eine ergeb-niswirksame Neubewertung der EADS-Aktien mit dem aktuellen,höheren Börsenkurs der EADS. Insgesamt wird sich hierausim zweiten Quartal 2013 im Konzern-EBIT ein Ertrag von rd.2,9 Mrd. € ergeben, der zur Hälfte den Daimler-Aktionären undzur anderen Hälfte den Dedalus-Investoren zusteht. Dabeihandelt es sich um einen reinen Buchgewinn ohne Zahlungs-mittelzufluss.Am 16. April 2013 hat der Konzern bekannt gegeben, seinenverbleibenden EADS-Anteil von rd. 7,4 % über ein beschleunig-tes Platzierungsverfahren zu verkaufen. Der Verkauf ist am17. April 2013 mit einem Angebotspreis von 37 € je EADS-Aktieerfolgt; hieraus wird sich im zweiten Quartal 2013 im Konzern-EBIT ein zusätzlicher Aufwand von voraussichtlich rd. 0,2 Mrd. €ergeben. Der Aufwand resultiert aus dem im Vergleich zum2. April 2013 zwischenzeitlich gesunkenen EADS-Aktienkurs.Der Verkauf wird im zweiten Quartal 2013 zu einem Zahlungs-mittelzufluss von rd. 2,2 Mrd. € führen. Nach Abschluss derTransaktion hält Daimler keine Anteile mehr an EADS. Der Konzernhat darüber hinaus jeweils mit Goldman Sachs und MorganStanley eine Vereinbarung mit Barabwicklung abgeschlossen,die es ermöglicht, bis zum Jahresende 2013 in begrenztemUmfang an einem möglichen Kursanstieg der EADS-Aktien zupartizipieren.Engine Holding. Der mit der Tognum AG abgeschlosseneBeherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag wurde am19. Dezember 2012 im Handelsregister eingetragen. Seit dem1. Januar 2013 ist die Kontrolle über die Engine Holding anRolls-Royce Holdings plc. (Rolls-Royce) vertragsgemäß über-gegangen und die Engine Holding wird als Tochterunternehmenin den Konzernabschluss von Rolls-Royce einbezogen.Der Beschluss des Landgerichts Frankfurt a. M. vom15. November 2011 über die Übertragung der nicht bereits derEngine Holding gehörenden Stückaktien der Tognum AG gegeneine Abfindung (wertpapierübernahmerechtlicher Squeeze-out)ist im März 2013 wirksam geworden und die Engine Holdinghält seither 100 % der Aktien der Tognum AG.Die gegen den Beschluss gerichteten Rechtsbeschwerdenwurden zurückgenommen, da die Rechtsbeschwerdeführer unddie Engine Holding sich außergerichtlich geeinigt haben. DieMinderheitsaktionäre der Tognum AG, deren Aktien im Rahmendes wertpapierübernahmerechtlichen Squeeze-outs auf dieEngine Holding übergegangen sind und die ehemalige Aktionäreder Tognum AG, die das am 19. Dezember 2012 wirksam ge-wordene Abfindungsangebot unter dem Beherrschungs- undGewinnabführungsvertrag bereits angenommen haben, habenentsprechend dem außergerichtlichen Vergleich eine Abfindungvon 31,61 € je Stückaktie erhalten.
    • 329. Forderungen aus FinanzdienstleistungenDie Forderungen aus Finanzdienstleistungen stellen sichwie folgt dar:5.17Forderungen aus Finanzdienstleistungen31. März 2013 31. Dezember 2012in Millionen € Kurzfristig Langfristig Gesamt Kurzfristig Langfristig GesamtForderungen aus FinanzdienstleistungengegenEndkunden 13.277 25.994 39.271 13.289 25.379 38.668Händler 9.422 1.672 11.094 8.995 1.687 10.682Übrige 108 493 601 102 546 648Buchwert (brutto) 22.807 28.159 50.966 22.386 27.612 49.998Wertberichtigungen -427 -560 -987 -388 -550 -938Buchwert (netto) 22.380 27.599 49.979 21.998 27.062 49.06010. VorräteDie Vorräte setzen sich wie folgt zusammen:5.18Vorrätein Millionen €31. März201331. Dez.2012Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.162 2.137Unfertige Erzeugnisse und Leistungen 2.601 2.292Fertige Erzeugnisse, Ersatzteile und Waren 14.141 13.235Geleistete Anzahlungen 55 5618.959 17.72011. EigenkapitalBelegschaftsaktienprogramme. Im ersten Quartal 2013 hatdie Daimler AG im Zusammenhang mit Belegschaftsaktien-programmen 0,5 Mio. Stück Daimler Aktien erworben und anMitarbeiter ausgegeben.Dividende. Die Hauptversammlung vom 10. April 2013 hatbeschlossen, aus dem Bilanzgewinn des Jahres 2012 derDaimler AG (Einzelabschluss) eine Dividende von 2.349 Mio. €(2,20 € je dividendenberechtigter Stückaktie) an die Aktionäreauszuschütten. Die Auszahlung der Dividende erfolgte am11. April 2013.
    • 5 ⏐ Konzernzwischenabschluss3312. Pensionen und ähnliche VerpflichtungenPensionsaufwendungen. Die in der Konzern-Gewinn- undVerlustrechnung enthaltenen Pensionsaufwendungen sind inTabelle 5.19 dargestellt.Geleistete Beiträge der Arbeitgeber an die Planvermögen.In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2013 betrugendie Zuwendungen von Daimler an die Pensions-Planvermögen18 (2012: 51) Mio. €.5.19PensionsaufwendungenQ1 2013 Q1 2012in Millionen € GesamtInländischePensions-pläneAusländischePensions-pläne GesamtInländischePensions-pläneAusländischePensions-pläneLaufender Dienstzeitaufwand -135 -112 -23 -97 -75 -22Nettozinsaufwand -75 -66 -9 -68 -58 -10Nettozinsertrag - - - 1 - 1-210 -178 -32 -164 -133 -3113. Rückstellungen für sonstige RisikenDie Zusammensetzung der Rückstellungen für sonstige Risikenkann der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.5.20Rückstellungen für sonstige Risiken31. März 2013 31. Dezember 2012in Millionen € Kurzfristig Langfristig Gesamt Kurzfristig Langfristig GesamtProduktgarantien 2.329 2.676 5.005 2.562 2.528 5.090Personal- und Sozialbereich 1.348 1.560 2.908 1.302 1.356 2.658Übrige 2.542 1.250 3.792 2.428 1.266 3.6946.219 5.486 11.705 6.292 5.150 11.442
    • 3414. FinanzierungsverbindlichkeitenDie Finanzierungsverbindlichkeiten setzen sich wie folgtzusammen:5.21Finanzierungsverbindlichkeiten31. März 2013 31. Dezember 2012in Millionen € Kurzfristig Langfristig Gesamt Kurzfristig Langfristig GesamtAnleihen 9.736 29.340 39.076 7.770 27.926 35.696Geldmarktpapiere 1.699 - 1.699 1.768 - 1.768Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11.085 8.725 19.810 11.629 8.581 20.210Einlagen aus Direktbank-Geschäft 8.293 4.288 12.581 8.481 3.640 12.121Verbindlichkeiten aus ABS-Transaktionen 2.199 2.292 4.491 2.505 2.644 5.149Verbindlichkeiten aus Finance Lease 45 310 355 55 320 375Darlehen, übrige Finanzierungsverbindlichkeiten 569 263 832 703 229 93233.626 45.218 78.844 32.911 43.340 76.25115. Rechtliche VerfahrenWie bereits berichtet, führten das DOJ und die Daimler AGGespräche über eine mögliche Verlängerung der Laufzeit desDeferred Prosecution Agreement, um dessen Laufzeit an dieDauer des Mandats des Monitors stärker anzupassen und umder Daimler AG zusätzliche Zeit zu geben, die Nachhaltigkeit derCompliance Systeme zu verbessern. Auf Basis dieser Diskussio-nen und um die seit längerem mit Nachdruck verfolgte Beseiti-gung einiger zutage getretenen Schwächen abzuschließen,haben das DOJ, die Daimler AG und die Daimler North East Asia,Ltd. am 30. März 2012 einvernehmlich Verlängerungen derLaufzeiten des jeweiligen Deferred Prosecution Agreements biszum 31. Dezember 2012 vereinbart. Am 31. Dezember 2012sind beide Deferred Prosecution Agreements ausgelaufen undder US Bundesrichter Louis J. Freeh hat seine Tätigkeit als Post-Settlement Monitor planmäßig zum 1. April 2013 beendet.
    • 5 ⏐ Konzernzwischenabschluss3516. FinanzinstrumenteDie nachfolgende Tabelle stellt die Buch- und beizulegendenZeitwerte der Finanzinstrumente des Konzerns dar. Der beizule-gende Zeitwert eines Finanzinstruments ist der Preis, der ineinem geordneten Geschäftsvorfall zwischen Marktteilnehmernam Bemessungsstichtag für den Verkauf eines Vermögenswertseingenommen bzw. für die Übertragung einer Schuld gezahltwürde. Angesichts variierender Einflussfaktoren können diedargestellten beizulegenden Zeitwerte nur als Indikatoren fürtatsächlich am Markt realisierbare Werte angesehen werden.5.22Buch- und beizulegende Zeitwerte von Finanzinstrumenten31. März 2013 31. Dezember 2012in Millionen € Buchwertbei-zulegenderZeitwert Buchwertbei-zulegenderZeitwertFinanzielle VermögenswerteForderungen aus Finanzdienstleistungen 49.979 50.679 49.060 49.722Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.058 8.058 7.543 7.543Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 11.355 11.355 10.996 10.996Verzinsliche WertpapiereZur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte 6.331 6.331 5.598 5.598Übrige finanzielle VermögenswerteZur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte1 2.167 2.167 2.031 2.031Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte 264 264 341 341Derivative Finanzinstrumente, die in ein Hedge Accounting einbezogen sind 1.104 1.104 1.364 1.364Sonstige Forderungen und Vermögenswerte 2.368 2.368 2.224 2.22481.626 82.326 79.157 79.819Finanzielle VerbindlichkeitenFinanzierungsverbindlichkeiten 78.844 80.299 76.251 77.661Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 10.161 10.161 8.832 8.832Übrige finanzielle VerbindlichkeitenErfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten 383 383 253 253Derivative Finanzinstrumente, die in ein Hedge Accounting einbezogen sind 787 787 620 620Sonstige übrige finanzielle Verbindlichkeiten 6.942 6.942 7.576 7.57697.117 98.572 93.532 94.9421 Darin enthalten sind zu Anschaffungskosten bewertete Eigenkapitalanteile, für die beizulegende Zeitwerte nicht verlässlich bestimmbar sind(31. März 2013: 596 Mio. €; 2012: 591 Mio. €).
    • 36Die beizulegenden Zeitwerte der Finanzinstrumente wurden aufBasis der am Bilanzstichtag zur Verfügung stehenden Markt-informationen ermittelt; folgende Methoden und Prämissenwurden dabei für Finanzinstrumente, die zum beizulegendenZeitwert bewertet wurden, zugrunde gelegt:Verzinsliche Wertpapiere und übrige finanzielle Ver-mögenswerte. Die zur Veräußerung verfügbaren finanziellenVermögenswerte beinhalten:--- zum beizulegenden Zeitwert bewertete Fremd- und Eigenkapi-talanteile; diese Finanzinstrumente wurden mit Börsenkursenzum 31. März bewertet. Sofern öffentliche Notierungenfür einzelne Fremd- und Eigenkapitalanteile nicht vorlagen,basiert die Marktwertermittlung auf Parametern, für die ent-weder direkt oder indirekt abgeleitete notierte Preise aufeinem aktiven Markt zur Verfügung standen. Die Eigenkapital-anteile umfassen insbesondere die Beteiligungen an Renaultund Nissan.--- zu Anschaffungskosten bewertete Eigenkapitalanteile; fürdiese Finanzinstrumente konnten keine beizulegenden Zeit-werte ermittelt werden, da Börsen- oder Marktwerte nichtverfügbar waren. Hierbei handelt es sich um Anteile an nichtbörsennotierten Unternehmen, bei denen keine Indikatoreneiner dauerhaften Wertminderung zum Bilanzstichtag vorla-gen und für die beizulegende Zeitwerte nicht verlässlichbestimmbar sind. Für diese Finanzinstrumente wird angenom-men, dass die beizulegenden Zeitwerte den Buchwertenentsprechen. Für die zum 31. März 2013 ausgewiesenenAnteile bestand grundsätzlich keine Veräußerungsabsicht.Die erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertetenfinanziellen Vermögenswerte betreffen derivative Finanzinstru-mente, die nicht in ein Hedge Accounting einbezogen sind.Diese Finanzinstrumente, sowie auch die derivativen Finanz-instrumente, die in ein Hedge Accounting einbezogen sind,umfassen:--- derivative Währungssicherungskontrakte; die beizulegendenZeitwerte von Devisentermingeschäften und von Zinswäh-rungsswaps wurden auf Basis abgezinster, zukünftig erwarteterCash Flows ermittelt. Dabei wurden die für die Restlaufzeitender Finanzinstrumente geltenden Marktzinssätze verwendet.Devisenoptionen wurden mittels Kursnotierungen oder Opti-onspreismodellen unter Verwendung von Marktdaten bewertet.--- derivative Zinssicherungskontrakte; die beizulegendenZeitwerte der Zinssicherungsinstrumente (z. B. Zinsswaps)wurden auf Basis abgezinster, zukünftig erwarteter CashFlows ermittelt. Dabei wurden die für die Restlaufzeiten derFinanzinstrumente geltenden Marktzinssätze verwendet.--- derivative Commodity-Sicherungskontrakte; die beizulegen-den Zeitwerte der Commodity-Sicherungskontrakte (z. B.Commodity Forwards) wurden auf Basis aktueller Referenz-kurse unter Berücksichtigung der Terminauf- bzw. -abschlägebestimmt.Die erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertetenfinanziellen Vermögenswerte umfassen des Weiteren die vomKonzern gehaltene Option, die Anteile an der Engine HoldingRolls-Royce andienen zu können.Übrige finanzielle Verbindlichkeiten. Die erfolgswirksam zumbeizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Verbindlichkeitenbetreffen derivative Finanzinstrumente, die nicht in ein HedgeAccounting einbezogen sind. Für Erläuterungen zu diesen Finanz-instrumenten, sowie zu derivativen Finanzinstrumenten, diein ein Hedge Accounting einbezogen sind, vergleiche die Ausfüh-rungen unter »Verzinsliche Wertpapiere und übrige finanzielleVermögenswerte«.Zum Ende der Berichtsperiode wird überprüft, ob Umgruppie-rungen zwischen Bewertungshierarchien vorzunehmen sind.Tabelle 5.23 zeigt, in welche Bewertungshierarchien (gemäßIFRS 13) die finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiteneingestuft sind, die zu beizulegenden Zeitwerten bewertetwerden.
    • 5 ⏐ Konzernzwischenabschluss375.23Bewertungshierarchie für finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten,die zu beizulegenden Zeitwerten bewertet werden31. März 2013 31. Dezember 2012in Millionen € Gesamt Stufe 11 Stufe 22 Stufe 33 Gesamt Stufe 11 Stufe 22 Stufe 33Zum beizulegenden Zeitwert zu bewertendefinanzielle VermögenswerteZur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte 7.902 4.817 3.085 - 7.038 3.902 3.136 -Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwertbewertete finanzielle Vermögenswerte 264 - 101 163 341 - 163 178Derivative Finanzinstrumente, die in einHedge Accounting einbezogen sind 1.104 - 1.104 - 1.364 - 1.364 -9.270 4.817 4.290 163 8.743 3.902 4.663 178Zum beizulegenden Zeitwert zu bewertendefinanzielle VerbindlichkeitenErfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertetefinanzielle Verbindlichkeiten 383 - 383 - 253 - 253 -Derivative Finanzinstrumente, die in einHedge Accounting einbezogen sind 787 - 787 - 620 - 620 -1.170 - 1.170 - 873 - 873 -1 Die Marktwertermittlung erfolgte auf Basis notierter, unangepasster Preise auf aktiven Märkten für diese oder identische Vermögenswerte und Schulden.2 Die Marktwertermittlung für diese Vermögenswerte und Schulden erfolgte auf Basis von Parametern, für die entweder direkt oder indirekt abgeleitetenotierte Preise auf einem aktiven Markt zur Verfügung stehen.3 Die Marktwertermittlung für diese Vermögenswerte und Schulden erfolgte auf Basis von Parametern, für die keine beobachtbaren Marktdatenzur Verfügung stehen.
    • 38Die Entwicklung der finanziellen Vermögenswerte, die erfolgs-wirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet und der Stufe 3zugeordnet sind, kann der nachfolgenden Tabelle entnommenwerden.5.24Entwicklung der in Stufe 3 zugeordneten erfolgswirksam zumbeizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswertein Millionen € 2013Stand zum 1. Januar 178Im übrigen Finanzergebnis erfasste Verluste -15Zugänge durch Erwerb -Stand zum 31. März 163Verluste der Periode für zum 31. Märzgehaltene finanzielle Vermögenswerte -15Die der Stufe 3 zugeordneten und in Tabelle 5.24 darge-stellten finanziellen Vermögenswerte betreffen ausschließlichdie Option des Konzerns, die gehaltenen Anteile an der EngineHolding Rolls-Royce andienen zu können.Die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts der Engine HoldingPut-Option wird anhand eines Binomialmodells durchgeführt.Die Bewertung erfolgt quartalsweise. Im Zuge des Bewertungs-prozesses werden die benötigten, öffentlich verfügbaren Markt-daten erhoben sowie die nicht beobachtbaren Inputparameteranhand der intern verfügbaren, aktuellen Informationen über-prüft und gegebenenfalls aktualisiert. Insbesondere die Prämis-sen des durch ein Discounted-Cashflow-Verfahren ermitteltenUnternehmenswerts der Engine Holding werden zu jedem Quar-tal validiert. Die Ergebnisse der Bewertung der Engine HoldingPut-Option sowie wesentliche Änderungen der Eingangsparame-ter und deren jeweilige Auswirkungen auf den Optionswertwerden dem Management quartalsweise berichtet.5.25Informationen zur Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts vonfinanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten unterVerwendung nicht beobachtbarer Eingangsparameter (Stufe 3)BeschreibungNicht beobachtbareEingangsparameterWert der nichtbeobachtbarenEingangsparameterErmittlung desbeizulegenden Zeitwertsder Engine HoldingPut-OptionErwartete Volatilität desUnternehmenswertesder Engine Holding25% p.a.Ermittlung desUnternehmenswertesder Engine HoldingErwartetes Umsatz-wachstum der EngineHolding 2% - 12% p.a.Ermittlung desUnternehmenswertesder Engine HoldingGewichteter durch-schnittlicher Kapital-kostensatz derEngine Holding 8,5% - 10% p.aParameter mit wesentlichem Einfluss auf das Bewertungser-gebnis sind der mittels eines Discounted-Cash-Flow-Verfahrensbestimmte Wert der Engine Holding sowie die erwartete Volatili-tät dieses Wertes. Eine Sensitivitätsanalyse zeigt, dass ein um10 % höherer Wert der Engine Holding zu einer Reduzierung desOptionswertes um 35 Mio. € führen würde. Umgekehrt würdeein um 10 % geringerer Wert der Engine Holding den Options-wert um 46 Mio. € erhöhen. Eine um 10 % höhere erwarteteVolatilität des Engine-Holding-Wertes würde zu einer Erhöhungdes Optionswertes um 41 Mio. € führen. Dagegen würde eineum 10 % geringere erwartete Volatilität des Engine-Holding-Wertes den Optionswert um 38 Mio. € reduzieren.
    • 5 ⏐ Konzernzwischenabschluss3917. SegmentberichterstattungDie Segmentinformationen stellen sich für das ersteQuartal 2013 und 2012 wie folgt dar:5.26Segmentberichterstattungin Millionen €Mercedes-Benz CarsDaimlerTrucksMercedes-Benz VansDaimlerBusesDaimlerFinancialServicesSummeSegmente ÜberleitungDaimler-KonzernQ1 2013Außenumsatzerlöse 13.556 6.534 1.909 737 3.366 26.102 - 26.102Konzerninterne Umsatzerlöse 554 490 77 14 211 1.346 -1.346 -Umsatzerlöse gesamt 14.110 7.024 1.986 751 3.577 27.448 -1.346 26.102Segmentergebnis (EBIT) 460 116 81 -31 314 940 -23 917davon Ergebnis aus at-equitybewerteten Finanzinvestitionen 2 -28 - - -6 -32 34 2davon Aufwand aus Aufzinsungvon Rückstellungen und Zinssatz-änderungseffekte -30 -10 -3 -1 - -44 -3 -47in Millionen €Mercedes-Benz CarsDaimlerTrucksMercedes-Benz VansDaimlerBusesDaimlerFinancialServicesSummeSegmente ÜberleitungDaimler-KonzernQ1 2012Außenumsatzerlöse 14.400 6.908 2.013 722 2.968 27.011 - 27.011Konzerninterne Umsatzerlöse 537 475 75 8 172 1.267 -1.267 -Umsatzerlöse gesamt 14.937 7.383 2.088 730 3.140 28.278 -1.267 27.011Segmentergebnis (EBIT) 1.230 376 167 -105 344 2.012 86 2.098davon Ergebnis aus at-equitybewerteten Finanzinvestitionen -46 20 -3 - -6 -35 133 98davon Aufwand aus Aufzinsungvon Rückstellungen und Zinssatz-änderungseffekte -102 -33 -16 -3 -2 -156 -14 -170
    • 40Überleitung. Die Überleitung der Summe Segmentergebnisse(EBIT) auf das Ergebnis vor Ertragsteuern ergibt sich aus derTabelle 5.27.In der »Überleitung« werden zentral verantwortete Sachverhalteder Konzernzentrale ausgewiesen. Geschäftsbeziehungenzwischen den Segmenten werden in der Überleitung eliminiert.5.27Überleitung der Summe Segmentergebnisse (EBIT)In Millionen € Q1 2013 Q1 2012Summe Segmentergebnisse (EBIT) 940 2.012Ergebnis aus at-equity bewertetenFinanzinvestitionen1 34 133Sonstige zentrale Posten -91 -35Eliminierungen 34 -12Konzern-EBIT 917 2.098Zinserträge 70 88Zinsaufwendungen -227 -193Ergebnis vor Ertragsteuern 760 1.9931 Beinhaltet das anteilige Ergebnis von EADS.18. Beziehungen zu nahe stehenden Personen undUnternehmenAssoziierte Unternehmen und Gemeinschaftsunter-nehmen. Der überwiegende Teil des Lieferungs- und Leistungs-volumens aus dem gewöhnlichen Geschäftsverkehr zwischendem Konzern und nahe stehenden Unternehmen entfällt aufassoziierte Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen undist in Tabelle 5.28 dargestellt.Bei den Geschäftsbeziehungen mit assoziierten Unternehmenentfallen wesentliche erbrachte und empfangene Lieferungenund Leistungen des Konzerns auf die MBtech Group GmbH & Co.KGaA (MBtech Group) und die Engine Holding GmbH (EngineHolding) bzw. die Tognum AG (Tognum), die ein Tochter-unternehmen der Engine Holding ist. Tognum bezieht Motoren,sonstige Teile und Dienstleistungen vom Konzern.Im Zusammenhang mit seiner 45%-igen Eigenkapitalbeteiligungan der Toll Collect GmbH hat Daimler Garantien ausgegeben,die in Tabelle 5.28 nicht enthalten sind (110 Mio. € zum31. März 2013 und zum 31. Dezember 2012).Die Beziehungen des Konzerns zu den Gemeinschaftsunter-nehmen betreffen überwiegend die Geschäftsbeziehungen mitBeijing Benz Automotive Co., Ltd. (BBAC). BBAC produziert undvertreibt für den Konzern Mercedes-Benz Fahrzeuge in China.Um die Wachstumschancen des chinesischen Marktes nutzenzu können und die Zusammenarbeit mit dem Partner BeijingAutomotive Group Co., Ltd. zu intensivieren, hat Daimler bis31. Dezember 2012 rund 0,1 Mrd. € in das Gemeinschaftsunter-nehmen BBAC investiert und plant weitere Investitionen vonrund 0,3 Mrd. €. Bei weiterem Kapitalbedarf würde BBACdie erforderlichen Mittel an den Kapitalmärkten aufnehmen.Im Dezember 2012 wurde das GemeinschaftsunternehmenBeijing Mercedes-Benz Sales Services Co., Ltd. (BMBS) vonDaimler und seinem strategischen Partner Beijing AutomotiveGroup (BAIC) gegründet. Diese neue Pkw-Vertriebsgesellschaftbündelt als Management-Gesellschaft alle Vertriebsaktivitätenfür importierte und lokal produzierte Mercedes-Benz Pkw inChina.Daimler, die Beijing Automotive Group Co., Ltd. (BAIC Group)und BAIC Motor Corporation Ltd. (BAIC Motor) haben am1. Februar 2013 einen Vertrag unterzeichnet, wonach Daimlerrund 0,6 Mrd. € in BAIC Motor investieren wird. BAIC Motorist die Pkw-Sparte der BAIC Group, einem der führenden Auto-mobilunternehmen in China. Die Beteiligung wird durch die Aus-gabe neuer Aktien an Daimler vollzogen und wird einem Anteilvon zwölf Prozent an BAIC Motor entsprechen. Das Abkommenist noch von den zuständigen Behörden zu genehmigen. DieGenehmigungen für den Abschluss der Transaktion werdenmindestens neun Monate beanspruchen. Der Vertrag sieht vor,dass Daimler zwei Sitze im Verwaltungsgremium von BAICMotor erhält. Beide Seiten haben weiterhin vereinbart, dassBAIC Motor seinen Anteil am gemeinsamen Joint VentureBeijing Benz Automotive Co., Ltd. über eine Kapitalerhöhungum 1% auf 51% erhöht. Gleichzeitig erhöht Daimler seinen Anteilan der gemeinsamen, integrierten Vertriebsgesellschaft BeijingMercedes-Benz Sales Service Co., Ltd. ebenfalls um 1% auf51%.
    • 5 ⏐ Konzernzwischenabschluss41Im Dezember 2011 wurde das GemeinschaftsunternehmenBeijing Foton Daimler Automotive Co. Ltd. (BFDA) von Daimlerund dem chinesischen Lkw-Hersteller Beiqi Foton Motor Co.,Ltd. gegründet. Daimler hat sich verpflichtet, Kapital in dasGemeinschaftsunternehmen einzubringen und darüber hinausdie Produktion für einen Lkw-Motor bei BFDA aufzubauen. ImJahr 2012 wurde eine Kapitaleinlage von 344 Mio. € geleistet.Weitere wesentliche erbrachte Lieferungen und Leistungen ent-fallen auf die Mercedes-Benz Österreich, die Fahrzeuge undErsatzteile des Konzerns vertreibt und im März 2013 zusammenmit weiteren Gesellschaften von der Pappas-Gruppe vollständigerworben wurde.Zudem bestehen größere Geschäftsbeziehungen mit dem chi-nesischen Gemeinschaftsunternehmen Fujian Benz AutomotiveCo. Ltd. (FBAC). FBAC produziert und vertreibt Vans der MarkeMercedes-Benz in China. Im ersten Quartal 2013 wurde einneues Produktionsentwicklungszentrum von Mercedes-BenzVans in China eröffnet. Die Gesamtinvestition für das Zentrumbeläuft sich auf rd. 60 Mio. €.Die zusammen mit Kamaz OAO, einem weiteren assoziiertenUnternehmen des Konzerns, gegründeten Gemeinschaftsunter-nehmen Mercedes-Benz Trucks Vostok OAO und Fuso KamazTrucks Rus Ltd. produzieren und vertreiben in Russland Lkw derMarken Mercedes-Benz und Fuso. Zudem werden Busseder Marken Mercedes-Benz und Setra in Russland vertrieben.Daimler und der russische Lkw-Hersteller Kamaz haben imRahmen ihrer strategischen Partnerschaft ein Lieferabkommenüber Motoren und Achsen für Lkw und Busse des russischenUnternehmens im November 2012 unterzeichnet. Der Konzernwill damit sein Komponenten-Netzwerk in Russland erweitern.Für Informationen zu den Zuführungen zu den Pensions-Planvermögen siehe Anmerkung 12.5.28Beziehungen zu nahe stehenden Personen und UnternehmenErbrachte Lieferungenund Leistungen undsonstige ErträgeEmpfangene Lieferungenund Leistungen undsonstige Aufwendungen Forderungen Verbindlichkeitenin Millionen € Q1 2013 Q1 2012 Q1 2013 Q1 201231. März201331. Dezember201231. März201331. Dezember2012Assoziierte Unternehmen 182 186 83 39 312 212 31 69Gemeinschaftsunternehmen 551 692 34 68 641 627 14 21
    • Investor RelationsTelefon 0711 17 9226117 9777817 9525617 95277Telefax 0711 17 94075Diesen Zwischenbericht sowie weitereInformationen finden Sie im Internet unterwww.daimler.comKonzeption und InhaltDaimler AGInvestor RelationsPublikationen für unsere Aktionäre:Geschäftsbericht (deutsch, englisch)Zwischenberichte zum ersten, zweitenund dritten Quartal (deutsch und englisch)Nachhaltigkeitsbericht (deutsch und englisch)www.daimler.com/ir/berichteZwischenbericht Q1 201324. April 2013Zwischenbericht Q2 201324. Juli 2013Zwischenbericht Q3 201324. Oktober 2013Hauptversammlung 2014Messe Berlin9. April 2014Da wir Terminverschiebungen grundsätzlich nicht ausschließenkönnen, empfehlen wir Ihnen, den aktuellen Stand kurzfristig imInternet unter www.daimer.com/ir/termine abzufragen.Vorausschauende Aussagen:Dieses Dokument enthält vorausschauende Aussagen zu unserer aktuellenEinschätzung künftiger Vorgänge. Wörter wie »antizipieren«, »annehmen«,»glauben«, »einschätzen«, »erwarten«, »beabsichtigen«, »können/könnten«,»planen«, »projizieren«, »sollten« und ähnliche Begriffe kennzeichnen solchevorausschauenden Aussagen. Diese Aussagen sind einer Reihe von Risikenund Unsicherheiten unterworfen. Einige Beispiele hierfür sind eine ungünsti-ge Entwicklung der weltwirtschaftlichen Situation, insbesondere ein Rück-gang der Nachfrage in unseren wichtigsten Absatzmärkten, eine Verschär-fung der Staatsschuldenkrise in der Eurozone, eine Verschlechterung unse-rer Refinanzierungsmöglichkeiten an den Kredit- und Finanzmärkten, unab-wendbare Ereignisse höherer Gewalt wie beispielsweise Naturkatastrophen,Terrorakte, politische Unruhen, Industrieunfälle und deren Folgewirkungenauf unsere Verkaufs-, Einkaufs-, Produktions- oder Finanzierungsaktivitäten,Veränderungen der Wechselkurse, eine Veränderung des Konsumverhaltensin Richtung kleinerer und weniger gewinnbringender Fahrzeuge oder einmöglicher Akzeptanzverlust unserer Produkte und Dienstleistungen mit derFolge einer Beeinträchtigung bei der Durchsetzung von Preisen und bei derAuslastung von Produktionskapazitäten, Preiserhöhungen bei Kraftstoffenund Rohstoffen, Unterbrechungen der Produktion aufgrund von Materialeng-pässen, Belegschaftsstreiks oder Lieferanteninsolvenzen, ein Rückgang derWiederverkaufspreise von Gebrauchtfahrzeugen, die erfolgreiche Umsetzungvon Kostenreduzierungs- und Effizienzsteigerungsmaßnahmen, die Ge-schäftsaussichten der Gesellschaften, an denen wir bedeutende Beteiligun-gen halten, die erfolgreiche Umsetzung strategischer Kooperationen undJoint Ventures, die Änderungen von Gesetzen, Bestimmungen und behördli-chen Richtlinien, insbesondere soweit sie Fahrzeugemissionen, Kraftstoff-verbrauch und Sicherheit betreffen, sowie der Abschluss laufender behördli-cher Untersuchungen und der Ausgang anhängiger oder drohender künftigerrechtlicher Verfahren und weitere Risiken und Unwägbarkeiten, von deneneinige im aktuellen Geschäftsbericht unter der Überschrift »Risikobericht«beschrieben sind. Sollte einer dieser Unsicherheitsfaktoren oder eine dieserUnwägbarkeiten eintreten oder sollten sich die den vorausschauendenAussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig erweisen, könnten dietatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen genanntenoder implizit zum Ausdruck gebrachten Ergebnissen abweichen. Wir habenweder die Absicht noch übernehmen wir eine Verpflichtung, vorausschauen-de Aussagen laufend zu aktualisieren, da diese ausschließlich auf denUmständen am Tag der Veröffentlichung basieren.Adressen|InformationenFinanzkalender
    • Daimler AGMercedesstr. 13770327 Stuttgart, Deutschlandwww.daimler.comwww.daimler.mobi