Daimler AG „Der Weg zum unfallfreien Fahren.“
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    Daimler AG „Der Weg zum unfallfreien Fahren.“ Daimler AG „Der Weg zum unfallfreien Fahren.“ Document Transcript

    • Der Weg zum unfallfreien Fahren.
    • Wir haben das Automobil erfunden – und gestalten mit Leidenschaft seine Zukunft.Sicher ankommen. Rund sieben MilliardenMenschen sind weltweit täglich am Verkehrs-geschehen beteiligt: zu Fuß, auf dem Rad,im Bus, Lkw oder Auto. Als Fahrer, Beifahreroder Passagier. Für sie alle wollen wir dieMobilität der Zukunft so nachhaltig und sicherwie möglich gestalten. Als Pionier in Sachen „Der Weg zum unfallfreien Fahren“Sicherheit verfolgen wir konsequent unseren Den Fahrer permanent entlasten Schwierige Situationen aktiv mit dem Fahrzeug meistern Die Verkehrsteilnehmer optimal schützen„Weg zum unfallfreien Fahren“. Individuelle Mobilität und der Transport von Gütern sind Grundlagen Den Fahrer permanent entlasten. Der Fahrer ist für uns für Wachstum und Wohlstand jeder Gesellschaft. Das große entscheidend. Ihn unterstützen und entlasten leistungsfähige Bedürfnis nach Mobilität wollen wir für künftige Generationen Systeme bei der Wahrnehmung seiner Fahraufgaben und erhalten, indem wir sie so nachhaltig und sicher wie möglich erweitern seine Sinne. gestalten. Dieses Leitbild bedeutet, Ressourcen zu schonen, Emissionen zu vermeiden und gleichzeitig höchstmögliche Verkehrs- Schwierige Situationen aktiv mit dem Fahrzeug meistern. sicherheit zu gewährleisten. Ziel unserer Sicherheitsforschung ist Assistenzsysteme können frühzeitig Gefahrenmomente erkennen, das „unfallfreie Fahren“. den Fahrer darauf hinweisen und helfend eingreifen, um Unfälle und deren Folgen zu reduzieren. Das Fahrzeug wird zum mitdenkenden Als Erfinder des Automobils ist Sicherheit eines unserer Kernan- Partner. anliegen. Bei der Entwicklung neuer Technologien und der Verbesserung der Aktiven und Passiven Sicherheit waren unsere Die Verkehrsteilnehmer optimal schützen. Innovative Fahrzeug- Pioniere stets ihrer Zeit voraus. Den Fahrer permanent konzepte und intelligente Schutzsysteme helfen seit über 50 Jahren, entlasten, bei schwierigen Situationen aktiv unterstützen und alle Unfallfolgen für alle Verkehrsteilnehmer zu minimieren. Verkehrsteilnehmer optimal schützen – das sind die Säulen auf unserem „Weg zum unfallfreien Fahren“. Dabei ist Unfallvermeidung Daimler wird weiterhin mit richtungsweisenden Meilensteinen die unser oberstes Ziel. Zukunft der Mobilität sicherer gestalten. In dieser Broschüre zeigen wir, wie die Daimler AG intensiv an ihrem „Weg zum unfallfreien Fahren“ arbeitet.
    • Unsere Motive | 04-05Der Weg zum unfallfreien Fahren. „Wir gestaltenunsere Pionierrolle in Sachen Fahrzeugsicherheitweiter aus.“Ein Interview mit Dr. Thomas Weber, Vorstandsmitglied der Daimler AG, verantwortlich für Konzernforschung undEntwicklung Mercedes-Benz Cars.Herr Weber, Daimler setzt mit seinen Entwicklungen kontinuierlich Meilensteine in der Passiven und Aktiven Fahrzeugsicherheit.Sind Sie schon am Ziel? Wir sind noch längst nicht am Ziel, aber durchaus auf einem sehr guten Weg. Unser „Weg zum unfallfreienFahren“ treibt uns an, die Mobilität auch in Zukunft für alle Verkehrsteilnehmer so sicher wie möglich zu gestalten. Die Aufgabe vonForschung und Entwicklung besteht darin, unfallträchtige und kritische Situationen zu identifizieren und diese mit neuesten technologischenAssistenz- und Schutzsystemen zu entschärfen. Die Mercedes-Benz Unfallforschung identifiziert häufige Unfallursachen und dient soals Grundlage für die Entwicklung neuer Sicherheitssysteme. Die Pkw- und Nutzfahrzeugsysteme „Bremsassistent“ und „Spurassistent“wirken beispielsweise den Unfallschwerpunkten „Auffahren“ und „Abkommen von der Fahrbahn“ entgegen.Wie definieren Sie Sicherheit? Wir verstehen Sicherheit als ganzheitliche Aufgabe, die weit über die Erfüllung genormter Crashtest-Vorschriftenhinausgeht. Es geht um sämtliche Aspekte des Autofahrens – um alles, was für die Sicherheit der Insassen und anderer Verkehrspartnerbedeutsam ist. Dieser Gedanke der „Integral Safety“ umfasst vier Phasen: sicher fahren, also Gefahren vermeiden, rechtzeitig warnenund assistieren, bei Gefahr vorbeugend agieren, beim Unfall bedarfsgerecht schützen und nach dem Unfall Schlimmeres vermeiden undschnell helfen.Welchen Herausforderungen stellen sich Forscher und Entwickler derzeit? Wir widmen uns insbesondere der Fahrzeugumgebungs-erfassung. Sie wird uns helfen, weitere Unfallschwerpunkte – zum Beispiel im Kreuzungsbereich – zu entschärfen. Eine wesentlicheHerausforderung ist hierbei die Komplexität des innerstädtischen Verkehrs. Unsere Fahrzeuge müssen etwa das Ein- und Abbiegenaller Verkehrsteilnehmer erkennen und den Fahrer bei drohender Gefahr frühzeitig warnen und gegebenenfalls selbstständig eingreifen.Die verbesserte Umgebungserfassung wird sich dabei nicht nur auf das Spektrum der Aktiven Sicherheit auswirken, sondern auch dieMöglichkeiten der Passiven Sicherheit erhöhen. Ein Beispiel sind präventive, vorausschauende Systeme, die die Autoinsassen unmittelbarvor einem als unvermeidbar erkannten Unfall bestmöglich auf diesen vorbereiten.Welche weiteren Unfallschwerpunkte haben Sie im Blick? Wir konzentrieren uns auch weiterhin darauf, Kollisionen zu vermeiden undunsere Fahrzeuge mit der richtigen Geschwindigkeit in der Spur zu halten. Örtlich gesehen, wollen wir beispielsweise in Situationen miteingeschränkter Sicht oder auf Autobahnen unterstützen. Intelligente Assistenzsysteme werden dazu Informationen von anderen Fahrzeugenin der näheren Umgebung per Funk empfangen und an andere Verkehrsteilnehmer weiterleiten, um in Fällen eines plötzlichen Staus, einerBaustelle oder Glatteis entsprechend reagieren zu können. Dank unterschiedlicher Sensoren wird das Auto der Zukunft also „mitdenken“und den Fahrer noch besser entlasten. Nichtsdestoweniger bleibt der Fahrer jederzeit in der Verantwortung.
    • Unsere Motive | 06-07Herausforderung Unfallvermeidung.Unfallzahlen und Unfallursachen. Die Zahl derFahrzeuge steigt weltweit. Eine Herausforderungfür die Verkehrssicherheit. Die häufigsten Unfallarten* in Deutschland im Überblick Kreuzungen 28,2 % Auffahrunfall 22,0 % Abkommen von der Fahrbahn 15,5 % Unfall anderer Art 12,0 % Fußgänger 9,5 % Gegenverkehr 7,7 % Spurwechsel 4,4 % Kollision mit einem Hindernis 0,7 % *Unfälle mit Personenschäden gemäß deutscher Unfallstatistik 2009, Quelle: Statistisches BundesamtDer weltweite Bestand an Automobilen wächst schnell – fünf zur Anschnallpflicht geführt haben, erweisen sich als wirksam. Erfolgsbilanz ESP®. Das erstmals von Daimler in einen Pkw ein - Erfolgsbilanz Bremsassistent. Die auf moderner RadartechnikMal schneller als die Erdbevölkerung. Seit den 1950er-Jahren Noch 1970 starben mehr als 21.000 Menschen auf deutschen gesetzte Elektronische Stabilitätsprogramm (ESP®), das die basierenden Abstandsregel-Tempomaten und Bremsassistentenhat sich die Zahl der Fahrzeuge mehr als verzehnfacht. Der Straßen. Auch in Japan und Europa (EU-25 ohne Estland, Lettland, Schleudergefahr verringert und dem Autofahrer hilft, fahrdynamisch für Pkw, Bus, Transporter und Lkw leisten ebenfalls einen wirksamenglobale Fahrzeugbestand liegt heute bei fast einer Milliarde Litauen, Malta, Slowenien und Zypern) ist die Zahl der Verkehrstoten anspruchsvolle Situationen besser zu meistern, hat die Verkehrs- Beitrag zur Unfallvermeidung. Eine von Mercedes-Benz durchge-Kraftfahrzeugen, bis 2030 wird er sich voraussichtlich seit Jahren rückläufig und auf einem historischen Tiefstand. Aus sicherheit in Deutschland nachhaltig verbessert. Im Jahr 2004, führte Analyse von Unfalldaten betrachtete die Wirkung desverdoppeln, bis 2050 könnte er auf drei Milliarden Pkw diesen Zahlen wird deutlich, wie sehr die Einführung moderner fünf Jahre nach dem serienmäßigen Einsatz des Systems in den Abstandsregel-Tempomaten (DISTRONIC PLUS) und des Brems-ansteigen – bei dann über neun Milliarden Menschen. Der größte Assistenz- und Sicherheitssysteme zur Umsetzung unserer „Vision Personenwagen von Daimler, konnte ein deutlicher Rückgang von assistenten PLUS für Pkw. Basis waren hier sowohl die amtlicheTeil dieses Zuwachses entfällt auf China, Indien sowie weitere vom unfallfreien Fahren“ schon beigetragen hat. Sicherheitspionier Fahrunfällen festgestellt werden, bei denen Autofahrer die Unfallstatistik als auch die Daten von insgesamt rund 16.000Schwellen- und Entwicklungsländer. Das ist nicht überraschend: Daimler hat viele dieser äußerst wirksamen Systeme erstmalig in Kontrolle über ihre Fahrzeuge verlieren, schleudern und von der Verkehrsunfällen, die bisher im Rahmen des deutschen Unfall-Individuelle Mobilität spielt seit jeher eine wichtige Rolle, wenn einem Serienfahrzeug vorgestellt, andere Hersteller haben sie über- Fahrbahn abkommen. Wären alle Autos mit dem Stabilitäts- forschungsprojekts GIDAS (German in-Depth Accident Study)sich Gesellschaften modernisieren. Das Automobil beflügelt nicht nommen. So hat Daimler einen wesentlichen Beitrag zu dieser programm ausgestattet, könnten in Deutschland jährlich mehr untersucht wurden. Das Ergebnis: Wenn alle Personenwagen mitnur Wachstum und Wohlstand, es bedeutet für viele Menschen auch Erfolgsbilanz geleistet. als 20.000 dieser schweren Verkehrsunfälle mit über 27.000 diesem System ausgestattet wären, könnten allein in Deutschlandeinen Zugewinn an persönlicher Freiheit. Doch mehr Fahrzeuge Unfallopfern verhindert werden. Eine von Mercedes-Benz durch- durchschnittlich 20 Prozent aller Auffahrunfälle verhindert werden.bedeuten auch mehr Verkehrsunfälle. In jeder Minute sterben Es ist eine Herausforderung für alle Automobilhersteller, die geführte Analyse der Daten des Statistischen Bundesamtes Bei weiteren 25 Prozent der Kollisionen könnten die Systeme zuweltweit zwei Menschen bei Verkehrsunfällen, mehr als 95 Unfallzahlen weltweit weiter zu senken. Dazu müssen kritische (50 %- Stichproben aus zwei Folgejahren) kam zu dem Ergebnis, einer deutlichen Verringerung der Unfallschwere beitragen. Daswerden schwer verletzt. Fahrsituationen weiter entschärft werden. Die meisten Unfälle dass Mercedes-Benz Pkw-Modelle seit dem serienmäßigen größte Sicherheitspotenzial bietet das Zusammenspiel der passieren an Kreuzungen und Einmündungen, aufgrund zu hoher ESP® -Einsatz weitaus seltener an folgenschweren Fahrunfällen modernen Radar- und Bremsentechnik auf Autobahnen, wo rundVerkehrsopfer. Auf Deutschlands Straßen sind dagegen 2009 Geschwindigkeit und durch Auffahrunfälle und Abkommen von der beteiligt sind als Automobile anderer Marken. Betrug der Anteil der 36 Prozent aller Auffahrunfälle verhindert werden könnten. Beierneut deutlich weniger Menschen tödlich verunglückt als im Vorjahr: Fahrbahn. Eine weitere Hauptursache ist der sogenannte Alleinunfall, Fahrunfälle an den Unfalltypen neu zugelassener Daimler Modelle Lkw könnte sogar rund die Hälfte der schweren Unfälle aufLaut Angaben des Statistischen Bundesamtes sank die Zahl der bei dem der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug verliert. Daimler in den Jahren 1998 / 1999 durchschnittlich 20,7 Prozent, so Autobahnen vermieden werden, wenn alle mit Spurhalte-Assistent,Verkehrstoten um 7,3 Prozent gegenüber 2008 auf 4.152. Dies ist Sicherheitssysteme unterstützen die Fahrer in genau diesen verringerte er sich dank ESP® im Zeitraum 2002 / 2003 um mehr als Abstandsregel-Tempomaten und der Telligent-Stabilitätsregelungzugleich der niedrigste Wert seit Einführung der Statistik im Jahr Situationen. Und sie haben nachweislich zu einem Rückgang der 42 Prozent auf zwölf Prozent. Bei Pkw-Modellen anderer Marken ausgestattet wären.1953. Sicherheitsinitiativen, die in den 1970er-Jahren begonnen Unfallzahlen geführt. ging der Anteil der Fahrunfälle am gesamten Unfallgeschehenund etwa zur Einführung des Dreipunkt- Automatik-Gurtes und hingegen nur um rund 13 Prozent zurück.Achtung: Unfallgefahr! Auf zunehmend belebten Straßen kommt es immer wieder zu brenzligen Situationen im Verkehr. Assistenzsysteme können dabeihelfen, Unfälle zu vermeiden und Unfallfolgen zu mindern. Die ständige Weiterentwicklung dieser Systeme ist der Schlüssel zum sicheren Straßenverkehr. Verkehrstote in Deutschland Kraftfahrzeugbestand in Deutschland 3,657 2010 50.184.419 (1) 7.503 2000 45.711.162 (1) (2) 11.046 1990 35.748.278 15.050 1980 27.116.151 21.332 1970 16.783.227 16.477 1960 8.003.654 12.631 1953 4.192.958 (1) Ohne vorübergehend stillgelegte Fahrzeuge (Erklärung: Alle Zahlen vor 2000 beinhalten auch die vorübergehend stillgelegten Fahrzeuge, also etwa Saisonfahrzeuge.). (2) Ab diesem Jahr gelten die Werte für Gesamtdeutschland. Davor nur für Westdeutschland. Quelle: Statistisches Bundesamt
    • Unsere Tradition | 08-09 Sicherheit versteht Daimler als Verantwortung gegenüber machten einige Ingenieure sogar Selbstversuche. Die Technik ist allen Verkehrsteilnehmern. Fahrzeuge nicht nur zu bauen, sondern heute moderner, aber das Ziel ist immer noch dasselbe: die kontinuierlich an der Weiterentwicklung und Verbesserung von Sicherheit in Fahrzeugen zu erhöhen. Crashtests sind neben Sicherheitssystemen zu arbeiten, war immer und bleibt unterneh- Simulationen auch weiterhin eine wichtige Grundlage für alleUnsere Tradition. merisches Ziel. Seit den 1950er-Jahren führt Daimler systematisch Crashtests durch und leistet damit Pionierarbeit auf dem Gebiet der Automobilsicherheit. Als Antrieb der Versuchswagen dienten Sicherheitsentwicklungen von Daimler und der „Weg zum unfallfreien Fahren“ ist Triebfeder für richtungsweisende Entwicklungen, die Autofahren sicherer machen.Sicherheitspionier. Als Erfinder des Automobils ist damals noch Heißwasserraketen oder Seilzüge. Mangels DummysDaimler seit vielen Jahrzehnten der Schrittmacher,wenn es um Fahrzeugsicherheit geht.Schweißpunkte – im Karosserie-Rohbau wird die Basis für Sicherheit,Festigkeit und Fahrkomfort gelegt.
    • Unsere Tradition | 10-11Sicherheitspionier.Sicherheit aus Tradition. Daimler ist Vorreiter,wenn es um Fahrzeugsicherheit geht – ob ersterSicherheitsingenieur oder erster Crashtest.Die Geschichte des Insassenschutzes begann 1939 im Fundamentale Definition. Barényi wirkte bis in die 1970er-Jahre Die ersten Crashtests. 1959 war das Mercedes-Benz Werk Das Unternehmen prüft seine weltweit verkauften Pkw-Modelle nochMercedes-Benz Werk Sindelfingen. Hier befand sich der Arbeits- hinein bei Daimler. Beispielsweise formulierte er 1966 gemeinsam Sindelfingen erneut Schauplatz einer Weltpremiere: Am 10. härter: bei neun zusätzlichen und besonders anspruchsvollen firmen-platz von Béla Barényi, einem jungen Ingenieur, der sich zum mit Entwicklungsvorstand Hans Scherenberg das Prinzip der September begannen die Ingenieure dort mit systematischen eigenen Crashtests, die auf das reale Unfallgeschehen abgestimmtZiel gesetzt hatte, die Sicherheitstechnik des Automobils zu Unterteilung in Aktive und Passive Sicherheit. Die Aktive Sicherheit Crashversuchen, die seither kontinuierlich durchgeführt werden. sind. Insgesamt müssen diese heute rund 40 verschiedenerevolutionieren. Bei Daimler bekam er die Chance dazu. Der beschreibt demnach Systeme und Technologien, die der Unfall- Aufprallversuche kompletter Fahrzeuge waren damals noch Crashtests absolvieren, um mit dem Mercedes-Stern ausgezeichnet„Plattformrahmen für Kraftfahrzeuge“ war seine erste Erfindung vermeidung dienen. Die Passiven Sicherheitstechnologien im Pioniertaten. Die Entwickler setzten in den Anfangsjahren zu werden. Auch bei der Sicherheitsentwicklung von Nutzfahrzeugenfür den neuen Arbeitgeber. Sie verbesserte die Fahrstabilität und Fahrzeug mindern die Unfallfolgen für die Insassen. Heute tragen Seilzüge und Heißwasserraketen ein, um die Testwagen zu leistet das Unternehmen seit langer Zeit Pionierarbeit.bot zugleich einen verbesserten seitlichen Aufprallschutz. Im elektronische Assistenzsysteme erheblich zur Verbesserung der beschleunigen. Für den Überschlagtest konstruierten TechnikerFebruar 1941 wurde die Neukonstruktion patentiert. Doch Barényi Unfallsicherheit bei, und die Grenzen zwischen Aktiver und Passiver eine „Korkenzieher-Rampe“. Bis schließlich 1968 die ersten 1992 führte Daimler den ersten Crashversuch mit einem Lkw fürwollte mehr erreichen: Seine Vision war eine stabile Fahrgastzelle Sicherheit stellen sich zunehmend fließend dar und münden Test-Dummys in den Versuchswagen Platz nahmen, mussten die Entwicklung der neuen Baureihe Actros durch. Der Actros„umgeben von Knautschzonen vorne und hinten“. Nach mehreren bei Daimler in dem Konzept der integralen Sicherheitsphilosophie. Schaufensterpuppen ihren Kopf hinhalten. war die erste Lkw-Baureihe, deren Konstruktion und Serien -Projektstudien war es 1952 so weit: Aus seiner Vision wurde ein entwicklung mit Ergebnissen aus den Crashtests begleitet wurde.Patent. Mehr noch – ein Fundamentalprinzip, auf dem noch heute Crashtests bilden noch heute die Grundlage der Sicherheits- Seitdem durchlaufen alle von Daimler produzierten Lkw mehreredie gesamte Passive Sicherheitstechnik beruht. 1959 ging die entwicklung bei Daimler. Im Mercedes-Benz Technology Center in Crashtest-Verfahren, obwohl vom Gesetz nach wie vor keineKnautschzone erstmals in Serie. Béla Barényi war der erste Sindelfingen findet jährlich eine Vielzahl von Aufprallversuchen Aufprallversuche vorgeschrieben sind.Sicherheitsingenieur bei Daimler – wahrscheinlich sogar der erste mit Pkw statt. Zum Testprogramm gehören Aufprallkonfigurationen,weltweit. Seinem Vorbild folgten Dutzende Ingenieure, die ebenso die für die weltweite Zulassung neuer Automobile vorgeschriebenwie Barényi die Notwendigkeit erkannt hatten, die Sicherheit auf sind oder im Rahmen von Ratings verwendet werden. Doch fürden Straßen zu verbessern. Daimler ist die Sicherheit mehr als nur eine Frage von gesetzlichen Vorschriften und Ratings.Konstruktiv: Béla Barényi im Gespräch mit Kollegen nach einem erfolgreichen Crashversuch auf dem Daimler Testgelände in Sindelfingen (3. v. l.). Das Verformungsprinzip: gestaltfester Fahrgastraum (Sicherheitszelle), aber energieaufzehrende verformbare Knautschzone an Front- und Heckpartie (links). Crashtest mit einem Lkw: Auch hier ist Daimler seit Jahrzehnten Vorreiter (rechts).
    • Unsere Tradition | 12-13Sicherheitsinnovationen.Meilensteine der Sicherheit. Daimler erfandwegweisende Sicherheitstechnologien – dieEntwicklung geht weiter.Seit vielen Jahrzehnten arbeitet Daimler an der Verbesserung assistenten serienmäßig im Pkw ein. Bereits seit 1999 sind alle Die bedeutendsten Daimler Sicherheitsinnovationen auf einen Blickder Automobilsicherheit. Bis heute hat das Unternehmen Mercedes-Benz Pkw serienmäßig mit ESP ® ausgestattet. Imeine Vielzahl von Technologien und Systemen auf den Markt selben Jahr führte das Unternehmen ABC (Active Body Control) 1931 1998gebracht, die die Sicherheit in allen Fahrzeugen von Daimler, und die Reifendruckkontrolle ein. Erster Serien-Pkw mit hydraulischer Bremsanlage Erste Tridion-Sicherheitszelle im smartob Pkw oder Nutzfahrzeug, nachweislich erhöhen. Viele und Einzelradaufhängung an Vorder- und Hinter-dieser Systeme sind mit der Zeit auch von anderen Herstellern 2000 folgte der erste Spurhalte-Assistent für Lkw und nur ein Jahr rädernübernommen worden. Dadurch ließen sich zahlreiche Unfälle später die Telligent-Stabilitätsregelung – das ESP ® für Lkw. Mitvermeiden oder deren Folgen mindern. Die Daimler Sicherheits- PRE-SAFE®, einem System, das bei Unfallgefahr vorbeugend 1959 2000lösungen kommen somit allen Verkehrsteilnehmern zugute. Schutzmaßnahmen ergreift, machte Daimler 2002 einen großen Erste Sicherheitskarosserie der Welt mit stabiler Erster Spurhalte-Assistent für LkwDoch das Thema ist für Daimler damit nicht abgeschlossen. Die Schritt hin zum präventiven Insassenschutz im Pkw. In den Jahren Fahrgastzelle und integrierten KnautschzonenForschung und Entwicklung neuer Technologien hat seit jeher einen 2003 bis 2005 folgten Kurven- und adaptives Bremslicht, DISTRONIC im Pkwhohen Stellenwert im Konzern. Und sie geht trotz aller bisherigen und Bremsassistent PLUS sowie der Nachtsicht-Assistent. SeitErfolge weiter, um auf dem „Weg zum unfallfreien Fahren“ dem 2006 bietet das Unternehmen die PRE-SAFE® Bremse an, die dasZiel einen Schritt näher zu kommen. Im Jahr 2010 investierte das Fahrzeug bei erkannter Gefahr autonom abbremsen kann. Im selben 1964 2001Unternehmen mehr als viereinhalb Milliarden Euro in Forschung Jahr kam der erste Bremsassistent (Active Brake Assist) für Lkw Erster Omnibus mit verschleißfreier Bremse Telligent-Stabilitätsregelung für Lkw und Busseund Entwicklung, darunter auch in innovative Sicherheitssysteme. auf den Markt. Er kann das Fahrzeug im Ernstfall selbstständig bis (Retarder) zum Stillstand abbremsen. 2009 folgten die Spurhalte-, Geschwin-Bahnbrechende Erfindungen. Eine bis heute wichtige Innovation digkeitslimit- und Totwinkel-Assistenten sowie der ATTENTIONist die erste Sicherheitskarosserie der Welt mit integrierten ASSIST für Pkw. Erkennt Letzterer beim Autofahrer Anzeichen von 1978 2002Knautschzonen von Béla Barényi, die 1959 erstmals in Serie ging. Übermüdung, warnt er optisch und akustisch. Mit der Einführung Weltpremiere des Anti-Blockier-Systems (ABS) Erstes präventives Insassenschutzsystem fürDas Anti-Blockier-System (ABS) für Pkw, das Daimler 1978 als erster der LED-High Performance Scheinwerfer, den aktiven Spurhalte- für Pkw, 1981 brachte Daimler das erste ABS für Pkw: PRE-SAFE®Automobilhersteller auf den Markt brachte, verhindert, dass die und Totwinkel-Assistenten sowie dem nochmals verbesserten Nutzfahrzeuge auf den MarktRäder beim Bremsen blockieren und hält das Fahrzeug so möglichst Nachsicht-Assistenten PLUS bei Pkw und dem Notbrems-Assistentenauch bei Vollbremsungen lenkbar. 1980 bot Daimler erstmals der zweiten Generation bei Lkw setzten die Daimler Ingenieure dieFahrerairbag und Gurtstraffer in einem Serien-Pkw an. 1995 Tradition innovativer Sicherheitslösungen auch 2010 konsequent fort. 1981 2006folgte mit dem Elektronischen Stabilitätsprogramm ESP ® – als Erstmals Airbag und Gurtstraffer in einem PRE-SAFE® Bremse im Pkw: autonomeSerienausstattung im S-Klasse Coupé – ein weiterer Meilenstein. Serien-Pkw verfügbar Teilbremsung, Bremsassistent (Active Brake1996 führte Daimler als weltweit erster Hersteller den Brems- Assist) für Mercedes-Benz Lkw 1987 2009 Erste Antriebs-Schlupf-Regelung (ASR) für Neu im Pkw: Müdigkeitserkennung (ATTENTION Nutzfahrzeuge ASSIST), in Gefahrensituation autonome Vollbremsung (PRE-SAFE® Bremse) und Nacht- sicht-Assistent mit Fußgängererkennung 1995 2010 Erste elektronische Stabilitätsregelung ESP®, Notbrems-Assistent (Active Brake Assist 2) für seit 1999 sind alle Mercedes-Benz Pkw serien- Lkw bremst auch vor stehenden Hindernissen mäßig mit ESP® ausgestattet 1996 2010 Serieneinführung des Bremsassistenten (BAS) Aktiver Spurhalte-Assistent und Aktiver Totwinkel- als Weltneuheit im Pkw Assistent, Nachtsicht-Assistent PLUS, LED-High- Performance Scheinwerfer für Pkw
    • Unsere Tradition | 14-15Unfallforschung.Die Straße gibt die Richtung vor. Das reale Unfall-geschehen zeigt am besten, wie effektiv Sicherheits-systeme sind und wo noch Entwicklungsbedarfbesteht.Das Sicherheitskonzept von Daimler orientiert sich im Sinne Die Unfallforscher betrachten vor Ort oder an geborgenen Fahr- Der Spurhalte-Assistent und der Bremsassistent (Active Brake Assist) PRE-SAFE® basiert auf dem Grundsatz der Prävention: Erkenntder „Real Life Safety“-Philosophie am realen Unfallgeschehen. zeugen das Deformationsbild, analysieren die Unfallstelle und die im Lkw und Reisebus sind aus den Erkenntnissen der Unfallforschung diese Technik einen drohenden Unfall, tritt sie sofort in Aktion,Seit 1969 untersucht das Unternehmen Unfälle auf deutschen Verletzungen der Insassen. Aus Fotos, Skizzen und dem Unfallbericht entstanden. Die Forscher fanden heraus, dass das Abkommen von um Insassen und Auto durch reversible Maßnahmen auf eineStraßen und die Erkenntnisse daraus geben wichtige Impulse können die Forscher eine Computersimulation erstellen, die es der Fahrbahn vor der Auffahrkollision die häufigste Unfallursache mögliche Kollision vorzubereiten, zum Beispiel – je nach Fahr-für die Entwicklung neuer Sicherheitssysteme. Jede von Daimler ermöglicht, den Unfallablauf aus verschiedenen Perspektiven zu ist. Hier setzten die Entwickler an, und Daimler brachte als erster zeugtyp, Fahrzeugausstattung und Fahrsituation – durch dieproduzierte Fahrzeugreihe, ob Pkw, Lkw, Bus oder Transporter, betrachten und Rückschlüsse auf den Hergang zu ziehen. Automobilhersteller den Bremsassistenten und ein System auf den vorsorgliche Straffung der Sicherheitsgurte, das Schließen derwird von einer Unfallforschungsabteilung betreut. 1966 begann Markt, das den Fahrer bei unbeabsichtigtem Verlassen der erkannten Seitenscheiben oder das pneumatische Aufstellen der Fonds-die Analyse von realen Unfällen mit Beteiligung von Daimler Fahr- Fahrzeuge von Daimler immer sicherer. So gewinnen die Unfall- Fahrspur warnt. kopfstützen. Damit wird die Zeitphase vor dem Aufprall bestmöglichzeugen. 1969 mündete dieses Projekt in den Beginn der offiziellen forscher Erkenntnisse für die Entwicklung neuer, noch wirksamerer für vorbeugende Sicherheitsmaßnahmen genutzt. Eine weitereUnfallforschung für Pkw in Stuttgart und Umgebung, ausgeführt Schutzsysteme. Schon mehrfach lieferte die Unfallforschung die Auch im Pkw-Bereich gaben die Unfallforscher häufig den entschei- sicherheitstechnische Besonderheit, deren Entwicklung eben -von der neu gegründeten Abteilung Unfallanalyse. Rund ein Jahr Grundlagen für die Entstehung wegweisender Sicherheitssysteme. denden Hinweis, wie der Insassenschutz weiter verbessert werden falls auf Analysen des realen Unfallgeschehens basiert, sindspäter folgten die Nutzfahrzeuge. Die Unfallforscher aus dem Und die Ergebnisse der Unfallanalysen belegen, dass das Konzept kann: in den 1960er-Jahren etwa mit der Gestaltung des Innenraums. die NECK-PRO-Kopfstützen, die 2005 erstmals in Serie gingen.Pkw-Bereich untersuchen heute rund 100 Unfälle pro Jahr. Die aufgeht: Das Verletzungsrisiko in Daimler Fahrzeugen verringert Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer folgten in den 1970er- und NECK-PRO ist eine wirksame Maßnahme, um beim HeckaufprallKollegen im Nutzfahrzeugbereich betrachten rund 30 schwere sich seit Jahren kontinuierlich. 1980er-Jahren. In den 1990er-Jahren gab die Unfallforschung einen das Risiko einer Verletzung der Halswirbelsäule zu verringern.Crashs. Beide Abteilungen führen selbst eine umfangreiche Daten- wichtigen Impuls für weitere Fortschritte. Die Fachleute hattenbank über schwere Unfälle und deren Ursachen. erkannt, dass bei mehr als zwei Dritteln aller Verkehrsunfälle Die Unfallforscher arbeiten weiter, um gefährliche Situationen typische kritische Fahrsituationen wie Schleudern, Notbremsen beim Fahren zu erkennen und den Entwicklern wichtige oder plötzliches Ausweichen vorausgehen, die bereits Rückschlüsse Hinweise für deren Entschärfung zu geben. auf eine drohende Kollision erlauben. Diese wertvolle Zeit vor dem Crash, die bis zu einigen Sekunden dauern kann, blieb bisher für die Sicherheit ungenutzt. Die Antwort auf diese Erkenntnis der Unfallforschung heißt PRE-SAFE®, ein System, mit dem Daimler Ende 2002 in eine neue Ära der Fahrzeugsicherheit startete.Daimler Unfallforscher bei der Arbeit: Seit 1969 analysiert und rekonstruiert die Unfallforschung der Stuttgarter Automobilmarke Verkehrsunfälle,um weitere Erkenntnisse für die Sicherheitsentwicklung zu gewinnen. In Crashtests stellen sie die Entwicklungen erneut auf die Probe. Was passiert vor einem erkannten potenziellen Auffahrunfall? Ca. 200 - 0 m Ca. 2,6 s vor dem Unfall Ca. 1,6 s vor dem Unfall Ca. 0,6 s vor dem Unfall DISTRONIC PLUS PRE-SAFE® Bremse und BAS PLUS PRE-SAFE® Bremse PRE-SAFE® Bremse Automatische Abstandsregelung mit Optische und akustische Kollisions- Autonome Teilbremsleistung nach Autonome Vollbremsung mit maximaler optischer und akustischer Warnung, warnung durch die PRE-SAFE® Bremse dreimaliger akustischer Warnung, Bremsleistung, wenn der Autofahrer wenn sich der mittels Sensoren sowie situationsgerechte Bremskraft- wenn der Autofahrer nicht reagiert. bisher nicht reagierte. gemessene Abstand zu schnell unterstützung durch BAS PLUS, sobald Aktivierung der PRE-SAFE® Funktionen verringert. Automatisches Abbremsen der Fahrer die Bremse betätigt. Bei im Innenraum. bis zum Stillstand. Bedarf Aktivierung von PRE-SAFE® Funktionen im Innenraum.
    • Unsere Innovationen | 16-17 Das integrale Sicherheitskonzept von Daimler umfasst alle Aber Daimler geht noch einen Schritt weiter: Verkehrssicherheit Aspekte rund ums Fahrzeug und seine Insassen. Dank mehr ist eine ganzheitliche Aufgabe. Das Engagement des Unternehmens als 40 Jahren Unfallforschung kann sich das Unternehmen bei der reicht deshalb von der Verkehrsfrüherziehung für die ganz kleinenUnsere Innovationen. Entwicklung von Sicherheitssystemen auf eine Fülle von Daten Verkehrsteilnehmer über die intensive Schulung von Pkw- und stützen. Dazu gehören Aktive Sicherheitssysteme zur Gefahren- Lkw-Fahrern und umfassende Informationen für Rettungskräfte, vermeidung ebenso wie Systeme zur Unfallfolgenminderung. Viele um noch schnellere Rettung zu ermöglichen, bis hin zum „einge-Bereits auf der Straße: Ausgestattet mit intelligenten der von Daimler entwickelten Systeme sind aus modernen Fahrzeugen nicht mehr wegzudenken. bauten“ Partnerschutz – weil auf der Straße niemand alleine ist.Helfern bieten die Fahrzeuge von Daimler einzigartigeSicherheit.Kameralinse – Die Infrarotkamera des Nachtsicht-Assistenten überträgtdas Geschehen vor dem Auto auf ein Display in der Instrumententafel.
    • Unsere Innovationen |18-19Integrale Sicherheitsphilosophie.Ganzheitlich denken und handeln. Die Verkehrs-teilnehmer in allen Situationen zu schützen und zuunterstützen ist das Ziel der integralen Sicherheits-philosophie von Daimler.Daimler definiert Sicherheit als ganzheitliche Aufgabe. Es zum Vorausfahrenden zu halten. Spezielle Lichtsysteme sorgen Schützen: Unfallfolgenminderung. Wenn ein Unfall nicht zu Wurden die Front-Airbags ausgelöst, können sich die vorderengeht um alle Aspekte des Autofahrens – um alles, was für die für bestmögliche Sicht bei jeder Tageszeit und bei jedem Wetter. vermeiden ist, dann sollte er für alle Beteiligten möglichst glimpflich Seitenscheiben einen schmalen Spalt öffnen, um den InnenraumSicherheit der Insassen und anderer Verkehrsteilnehmer Bei Notbremsungen warnt das adaptive Bremslicht in Pkw und ablaufen. Um das zu erreichen, führt Daimler eine ganze Reihe zu entlüften. Die Türschlösser können automatisch entriegeltwichtig ist. Das integrale Sicherheitskonzept von Daimler Transportern nachfolgende Autofahrer durch schnelles Blinken unterschiedlicher Crashtests durch, die weit über die gesetzlichen werden, damit Unfallhelfer verletzte Insassen schneller rettenorientiert sich deshalb an vier Phasen. der Bremsleuchten. Anforderungen hinausgehen. Zusätzlich stützt sich das Unternehmen können. Können sich die Insassen nicht selbst befreien, unter- bei der Entwicklung von Sicherheitssystemen auf die Daten stützt Daimler die Helfer mit Rettungsleitfäden. Sowohl für PkwVorbeugen: Gefahren vermeiden, rechtzeitig warnen und Reagieren: Präventiver Insassenschutz im Pkw durch PRE-SAFE®. aus 40 Jahren Unfallforschung. Durch Airbags, Automatikgurt, als auch für Nutzfahrzeuge gibt es diese Hilfen für Feuerwehren undassistieren. Aktive Sicherheitstechnologien helfen, Unfälle zu Mithilfe der Sensoren von Fahrsicherheitssystemen wie beispiels- Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer haben die Pkw von Daimler Rettungsdienste. Eine Besonderheit der Rettungsleitfäden: Mitvermeiden. Systeme wie ESP® und der Bremsassistent leisten seit weise ESP ® und den Bremsassistenten kann PRE-SAFE® die ein hohes Sicherheitsniveau erreicht. Im Nutzfahrzeugbereich ihnen können Helfer Insassen aller Lkw-Modelle, egal welchenJahren einen wichtigen Beitrag zu mehr Verkehrssicherheit. Anzeichen eines drohenden Unfalls erkennen und die Insassen darauf helfen dieselben Techniken sowie Unfallversuche, die Sicherheit Herstellers, retten. Jederzeit im Internet abrufbar, zeigen sie auf,Ständige Weiterentwicklung und neue Aktive Sicherheitssysteme, vorbereiten. PRE-SAFE® ist der Schlüsselbegriff vorbeugenden der Fahrer weiter zu erhöhen. Die Sicherheit anderer Verkehrsteil- wie die Insassen schnell und patientengerecht gerettet werdenspeziell entwickelt, um gefährliche Situationen zu vermeiden, Insassenschutzes und stellt die Synergie von Aktiver und Passiver nehmer wird hier beispielsweise durch den Unterfahrschutz können. In den Rettungsleitfäden ist umfassend beschrieben,machen das Fahren immer sicherer: Spurhalte-Assistenten bei Sicherheit dar. Im Nutzfahrzeug reagiert ebenfalls eine Vielzahl von erhöht. wie etwa verunfallte Fahrzeuge stabilisiert oder das Fahrerhaus desPkw und Lkw helfen, eine der häufigsten Unfallursachen, das Sicherheitssystemen: Antiblockiersystem, Antriebsschlupfregelung, Lkw abgesenkt werden können. Ist der Unfall überstanden, solltenAbkommen von der Fahrbahn, zu entschärfen. Das Müdigkeits- Scheibenbremsen rundum, elektronisch geregeltes Bremssystem, Retten: schnelle Rettung ermöglichen, Folgeunfälle verhindern bei der Reparatur des Fahrzeugs keine Kompromisse gemachterkennungssystem ATTENTION ASSIST im Pkw kann bei Hochdruck-Bremsanlage, Spurassistent, Wankregelung, Abstands- und Reparatur mit Originalteilen. In dieser Phase geht es darum, werden. Um den hohen Sicherheitsstandard wiederherzustellen, istAnzeichen von Müdigkeit warnen. Abstandsregel-Tempomaten in regelung und der Notbrems-Assistent der zweiten Generation, der nach einem Unfall noch größeren Schaden zu vermeiden und eine Niederlassung oder Vertragswerkstatt der richtige Ansprech-Pkw und Nfz unterstützen den Fahrer, den gewünschten Abstand nun auch vor stehenden Hindernissen schützt. verunglückte Insassen schnell zu retten. Abhängig von der partner für die Reparatur. So sind die besten Voraussetzungen Unfallart und -schwere wird beispielsweise die Kraftstoffzufuhr geschaffen, dass der Airbag beim nächsten Unfall wieder richtig der Motoren abgeschaltet und die Warnblinkanlage eingeschaltet, zündet und ESP® und ABS einwandfrei funktionieren. um nachfolgende Autofahrer zu warnen und Folgeunfälle zu vermeiden.Sicher fahren mit dem Safety Van. Seine zahlreichen innovativen Sicherheitsfeatures sollen dazu beitragen, die Unfallzahlen dieser Fahrzeuggattungkünftig zu halbieren (links). Nach einem Unfall schnelle Rettung ermöglichen: Feuerwehren haben, besonders bei Lkw, selten die Gelegenheit,Bergungsübungen durchzuführen. Auf eigens konzipierten Veranstaltungen bietet Daimler deshalb die Möglichkeit dazu (rechts). Vorbeugen: Reagieren: Schützen: Retten: Der Fahrer ist für uns entscheidend. Unfallvermeidung ist unser oberstes Innovative Fahrzeugkonzepte und Das Thema Sicherheit hört nach Ihn unterstützen und warnen Ziel. PRE-SAFE ® Systeme können intelligente Schutzsysteme helfen dem Unfall noch lange nicht auf. Es leistungsfähige Systeme bei seinen frühzeitig Gefahrenmomente seit über 50 Jahren, beim Unfall geht darum, schnelle Rettung zu Fahraufgaben und erweitern seine erkennen, den Fahrer warnen und bedarfsgerecht zu schützen. ermöglichen, Schlimmeres zu Sinne. reagieren, um Unfälle und deren vermeiden sowie Unfallfolgen und Folgen zu reduzieren. Folgeschäden zu reduzieren. Unser integrales Sicherheitskonzept ist auf das reale Verkehrs- und Unfallgeschehen abgestimmt. Die einzelnen Komponenten der Fahrzeugsicherheit sind in unseren Pkw und Nutzfahrzeugen miteinander vernetzt und aufeinander abgestimmt.
    • Unsere Innovationen | 20-21Passive Sicherheit.Geschützter Raum. Am Anfang stand die Erfindungder Knautschzone von Béla Barényi. Bis heute istdie Weiterentwicklung seines Patents Grundlage fürden sicheren Innenraum. Gurt und Airbag sind die Urgesteine Passiver Sicherheit. Bei diesen Systemen hat sich viel getan. Heute schützen sie als moderne, leistungsfähige Rückhaltesysteme die Insassen bedarfs- und situationsgerecht.Das Ergebnis überzeugt: In der aktuellen Mercedes-Benz Vor über 55 Jahren, im sogenannten Ponton-Mercedes der Modell- Evolution der Rückhaltesysteme. Gurt und Airbag sind mittlerweile Höchstfeste Materialien. Neben intelligenten Konstruktionen spieltE-Klasse mit Serienstart 2009 schützt die Knautschzone die reihe W 120, wurde erstmals eine crashstabile Rahmenbodenanlage weltweit etablierte Rückhaltesysteme. Bei diesen Systemen hat die sorgfältige Materialauswahl beim Sicherheitskonzept eine wichtigeInsassen beim Frontalaufprall noch leistungsfähiger als verbaut – ein erster Schritt für mehr Sicherheit beim Frontal- und sich viel getan. Heute schützen moderne, leistungsfähige Rückhalte- Rolle. Mehr denn je werden hoch- und ultrahochfeste Stahllegierungenbisher. Die vordere Deformationszone wirkt auf vier voneinander Seitenaufprall. Schon mit der legendären Heckflosse der Baureihe systeme die Insassen noch bedarfs- und situationsgerechter. eingesetzt, weil sie bei minimalem Gewicht maximale Festigkeitunabhängigen Ebenen. So können die Kräfte beim Aufprall W 111 von 1959 stand das erste Serienautomobil mit integrierten Dafür ermitteln Computer mittels verschiedener Sensoren nicht bieten. Rund 72 Prozent aller Bleche der Rohbaukarosserie dergroßflächig verteilt und gleichmäßig abgebaut werden. Ebenso Knautschzonen und hochfester Fahrgastzelle auf der Straße. nur die jeweilige voraussichtliche Unfallschwere, sondern auch aktuellen Mercedes-Benz E-Klasse beispielsweise bestehen austrägt der verstärkte Einsatz höchstfester Stahllegierungen dazu Besonders fiel hier auch der erstmals vollständig entschärfte individuelle Daten des Beifahrers. Hat die Sensorik beispielsweise solchen Stahlsorten – ein neuer Spitzenwert in der Pkw-Entwicklung.bei, dass die Karosserie hohen Aufprallbelastungen standhält Innenraum auf: Harte und scharfkantige Bedienelemente waren einen kleinen Beifahrer erkannt, zündet sie je nach prognostizierterund die Fahrgastzelle stabil bleibt. Rund 72 Prozent aller Karosserie- verschwunden, stattdessen hatte der W 111 versenkte Türgriffe, ein Aufprallschwere zunächst nur die erste Airbagstufe, damit sich das Als wichtiger Stellhebel für noch mehr Sicherheit wird künftig derbleche bestehen aus diesen modernen Hightech-Stahlsorten. stoßnachgiebiges Armaturenbrett, gepolsterte Fensterleisten, Luftpolster geringer füllt. Wird hingegen ein großer Mitfahrer erkannt, Einsatz von kohlefaserverstärkte Kunststoffen dienen. 2010 habenAdaptive Airbags, Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer sowie Fensterkurbeln und Armlehnen sowie ein Lenkrad mit großflächiger zünden beide Airbagstufen. Auch die Crash-Sensorik haben die Daimler und Toray, der weltgrößte Hersteller von Carbonfasern,crashaktive NECK-PRO-Kopfstützen leisten ein Übriges, um die Prallplatte. Ingenieure nochmals verbessert. So sind beispielsweise in der eine gemeinsame Leichtbauentwicklung vereinbart. Der Einsatz vonPkw-Insassen im Fall der Fälle zu schützen. Und: Serienmäßig ist Mercedes-Benz S-Klasse insgesamt elf Sensoren installiert, die carbonfaserverstärkten Kunststoffen (CFK) kann auch Gewichtszu-auch das einzigartige präventive Insassenschutzsystem PRE-SAFE®. Gezielte Crashs. Béla Barényis Nachfolger haben die Konzepte frühzeitig Daten über Art und Schwere eines Aufpralls liefern und nahmen infolge zusätzlicher Sicherheits- oder KomfortfunktionenErkennt das System eine kritische Situation, die zu einem Unfall ihres Vordenkers auf Basis neuester Entwicklungs- und Berechnungs- zwischen Frontal-, Seiten- oder Heckaufprall sowie Überschlag sowie alternativen Antriebssystemen teilweise aufwiegen. CFK-Teileführen könnte, aktiviert es reflexartig vorsorglich Schutzmaßnahmen verfahren sowie durch Einsatz modernster Karosseriewerkstoffe differenzieren. Was neben der Weiterentwicklung der Rückhalte- tragen zu einer nochmals erhöhten Steifigkeit der Karosserie bei,für die Insassen, sodass Gurte und Airbags beim Aufprall ihre konsequent weiterentwickelt. Die aktuelle Mercedes-Benz E-Klasse systeme Gurt, Airbag und Kopfstütze entscheidend weiterhilft, wodurch die Stabilität der Fahrgastzelle drastisch erhöht wird. Davonvolle Schutzwirkung entfalten können. Ebenso werden bei hoher beispielsweise hat im Laufe ihrer mehrjährigen Entwicklung bis sind umfassende Innovationen rund um Karosseriestruktur und profitieren die Insassen bei Unfällen, gleichzeitig erhöht dies auchQuerdynamik Schiebedach und Seitenscheiben geschlossen. So heute mehr als 5.000 wirklichkeitsgetreue Crashtest-Simulationen Fahrgastzelle. den Komfort und ist insofern ein Beitrag zu den Kernmarkenwertenkönnen Insassen nicht nach außen pendeln und auch keine und über 150 reale Crashtests absolviert. Die rund 40 verschiedenen von Mercedes-Benz.Gegenstände nach innen dringen. Aufprallkonfigurationen entsprechen einerseits weltweit den Zulassungsanforderungen und Ratings, sehen darüber hinaus aber auch neun besonders anspruchsvolle, firmeneigene Crashversuche vor, deren Anforderungen zum Teil weit über die gesetzlichen Bedingungen hinausgehen.Die Safety Trucks von Mitsubishi Fuso (links) und Freightliner (rechts): Auch bei diesen Daimler Marken steht die Fahrzeugsicherheit im Vordergrund.
    • Unsere Innovationen | 22-23Passive Sicherheit.Stabiles Rückgrat. Heute ist die Fahrgastzelle sowohl beim Front- Nach hinten sicher. Mehrteilige Längsträger und ein stabiler Nicht zuletzt aus der seit 1969 intensiv betriebenen Unfallforschung NECK-PRO ist eine sensorgesteuerte, crashaktive Kopfstütze, dieund Heckaufprall als auch beim Seitencrash oder beim Über- Biegequerträger aus ultrahochfestem Stahl bilden die wichtigsten leiten sich Handlungsfelder für Sicherheitssysteme ab. Die bei einem erkannten Heckaufprall aktiviert wird. Haben die Sensorenschlag eine verstärkte Struktur, die den Passagieren selbst bei Komponenten der Heckstruktur in der neuen Mercedes-Benz Entwicklung der NECK-PRO-Kopfstützen für Pkw beispielsweise eine Kollision mit definierter Aufprallschwere erkannt, geben siegroßer Aufprallschwere einen weitgehend stabilen Insassenraum E-Klasse. Die hinteren Längsträger zeichnen sich durch ein durch- basiert ebenfalls auf Analysen des realen Unfallgeschehens. vorgespannte Federn im Inneren der Kopfstützen frei, mit derenbieten kann. Hochfeste Stahlsorten und Bleche mit größerer gehendes, geschlossenes Kastenprofil mit gezielt abgestufter NECK-PRO verringert beim Heckaufprall das Risiko einer Verletzung Hilfe die Polsterflächen der Kopfstützen nach vorn und nach obenMaterialstärke spielen auch hier eine wichtige Rolle wie der Einbau Materialstärke aus. Sie können hohe Kräfte aufnehmen und tragen der Halswirbelsäule. Dieses sogenannte Schleudertrauma, das geschoben werden. So stützen sie die Köpfe der Frontpassagierezusätzlicher Träger. Neu und sowohl für die Insassensicherheit als damit beim Heckaufprall maßgeblich zur Insassensicherheit bei. durch die schnelle, peitschenartige Vor- und Zurückbewegung des frühzeitig ab und tragen dazu bei, die Überbiegung der Halswirbel-auch die Karosseriesteifigkeit sehr wichtig sind die durchgehenden So erfüllt beispielsweise die aktuelle Mercedes-Benz E-Klasse auch Kopfes und die Überdehnung der Halswirbelsäule verursacht wird, säule zu verhindern.Bodenlängsträger, die an ihren Innenseiten durch zusätzliche Profile beim Heckaufprall die weltweit härtesten Crashvorschriften. zählt in Europa zu den häufigsten Unfallverletzungen.nochmals verstärkt werden und damit die gesamte Bodenstrukturstabilisieren. Zusätzlich setzen die Ingenieure im Bodenbereichstabile Querprofile aus Aluminium ein – die sogenannten Tunnel-streben. Sie versteifen den Karosserieboden und leiten beimSeitencrash frühzeitig Aufprallkräfte in die Bodenstruktur ein.Daimler sieht seine Verantwortung nicht nur beim Insassenschutz, wo beispielsweise der Airbag ein Meilenstein der Passiven Sicherheitsentwicklungist (Prinzipdarstellung links). Auch der Partnerschutz ist eine wichtige Komponente des ganzheitlichen Sicherheitskonzepts. Um die schwächstenVerkehrsteilnehmer zu schützen – Fußgänger und Radfahrer –, entwickeln Sicherheitsingenieure kontinuierlich Technologien mit Vorbildcharakter (rechts). Schutz für die Schwächsten Den Begriff „Partnerschutz“ nehmen die Sicherheitsingenieure wörtlich. Seit Jahren entwickeln sie Technologien, die den schwächsten Verkehrspartnern – Fußgängern und Radfahrern – mehr Schutz beim Unfall bieten. Viele dieser Initiativen und Maßnahmen haben Vorbildcharakter und wurden von anderen Autoherstellern übernommen. Glattflächige Karosserien, energieabsorbierende Stoßfänger und Motorhauben, Verbundglas-Frontscheiben, klappbare Außenspiegel, abgerundete Türgriffe und versenkt angeordnete Scheibenwischer oder auch der Unterfahrschutz beim Lkw sind nur einige Details, die seit jeher dem Partnerschutz dienen. Auch Innovationen der Aktiven Sicherheit wie der Bremsassistent für Pkw, Lkw und Bus leisten einen wichtigen Beitrag. Sie sind geeignet, Unfälle mit Fußgängern zu vermeiden oder die Aufprallschwere zu reduzieren. Durch den Einsatz des Bremsassistenten sank beispielsweise der Anteil schwerer Fußgängerkollisionen bei Unfällen der damit ausgestatteten Fahrzeuge um 13 Prozent. Aber auch hier geht die Entwicklung weiter.
    • Unsere Innovationen | 24-25Passive Sicherheit.Neue Ära der Pkw-Sicherheit. Mit Knautschzone, Airbag, Millisekunden entsprechende Informationen an die elektronischen Auch ist die weitere Individualisierung der Schutzsysteme ein strategischesGurtstraffer, Sidebag, Gurtkraftbegrenzer, Windowbag Steuergeräte senden. Wie wichtig und wirksam der präventive Ziel. So sind die vorderen Gurtkraftbegrenzer schon als adaptive Gurtkraft-und anderen technischen Meilensteinen aus fast sieben Insassenschutz sein kann, zeigen Untersuchungen bei Crash- begrenzer verfügbar. Sie passen sich bedarfsgerecht an und können so dieJahrzehnten intensiver und erfolgreicher Sicherheits- versuchen. Beispiel Gurtstraffung: Weil Fahrer und Beifahrer durch auf die Insassen wirkende Belastung effektiv reduzieren. Eine andere Formentwicklung schien das Potenzial der Passiven Sicherheit diese vorsorgliche Maßnahme bestmöglich in ihren Sitzen fixiert der Individualisierung sind integrierte Kindersitze und die automatische Kinder-weitgehend ausgeschöpft. Man brauchte neue Konzepte, sind, verringern sich die Belastungen für Kopf und Nacken. Der Kopf sitzerkennung. Gerade für die kleinsten Passagiere – Babys in der rückwärts-um das Niveau der Insassensicherheit weiter zu steigern. wurde bei diesen Tests um rund 30 Prozent weniger belastet, gerichteten Schale – kann der Beifahrerairbag eine Gefahr darstellen. DieKonsequent startete Daimler deshalb im Jahre 2002 mit und am Nacken haben die Ingenieure eine rund 40 Prozent geringere automatische Kindersitzerkennung passt die Auslösung der Rückhaltesystemedem präventiven Insassenschutzsystem für Pkw, PRE-SAFE®, Insassenbelastung festgestellt. daran an. Der Beifahrerairbag wird deaktiviert, die Seitenschutzsysteme undeine neue Ära der Fahrzeugsicherheit. Erkennt das System der Gurtstraffer bleiben natürlich aktiv. Zukünftige Systeme werden den Schutzpotenziell kritische Fahrsituationen, bereitet es Insassen und Zukunftspotenziale. Nach vielen erfolgreich eingeführten Passiven für leichtere und schwerere Mitfahrer nochmals deutlich erhöhen.Fahrzeug auf einen möglichen Unfall vor. Ebenso wie Tiere bei Sicherheitselementen sehen die Sicherheitsingenieure insbesondereGefahr reflexartig reagieren und Deckung suchen, aktiviert in der Vorunfallphase zusätzliches Potenzial der virtuellen Schutz- Ein wichtiger Punkt ist auch, dass Fahrer und Passagiere die SchutzsystemePRE-SAFE® vorsorglich Schutzmaßnahmen für die Autopassagiere. zone. Denn je mehr Zeit zwischen der Erkennung eines möglichen akzeptieren und benutzen und sie nicht als lästig empfinden. DeshalbDie Unfallfrüherkennung ist möglich, weil PRE-SAFE® eine Unfalls oder einer unfallträchtigen Situation und dem Unfall spielen immer auch Komfortaspekte eine wichtige Rolle. Daimler legt ebenfallssinnvolle Synergie aus Aktiver und Passiver Sicherheit bildet: Es selbst liegt, desto mehr können Sicherheitssysteme den Insassen- großen Wert darauf, den Trend hin zum ökologischen Leichtbau und dieist beispielsweise mit dem Bremsassistenten und dem Elektro- schutz verbessern. Denkbar sind beispielsweise nichtreversible Sicherheitsaspekte in Einklang zu bringen.nischen Stabilitätsprogramm (ESP ®) vernetzt, dessen Sensoren Rückhaltesysteme, die bereits vor dem Unfall auslösen – aber nur,potenziell fahrdynamisch kritische Situationen erkennen und in wenn dieser nicht mehr vermeidbar ist.Gezielt aufprallen: Für die Entwicklung des Front Collision Guard ließen die Ingenieure Omnibusse gegen die Wand fahren. Das System schlucktAufprallenergie‚ die Belastung für die Insassen fällt geringer aus als vorgeschrieben. Einzigartiges Sicherheitssystem im Omnibus Front Collision Guard (FCG) heißt das einzigartige System der Passiven Sicherheit zum Schutz von Fahrer und Begleiter bei einem Frontalaufprall im Omnibus. Serien- mäßig eingesetzt wird das FCG in der jüngsten Generation der Reisebusse Mercedes-Benz Travego und Setra TopClass 400. Front Collision Guard besteht aus einem komplexen Sicherheitssystem. Es beginnt mit einem Querprofil, das bei einem Unfall im Sinne des Partnerschutzes zum Beispiel das Unterfahren eines Pkw verhindern kann. Das Gerippe hinter diesem Profil besteht aus Crash-Elementen, die im Falle eines Aufpralls gezielt Energie abbauen. Darüber hinaus ist der Fahrerplatz einschließlich Lenkung, Pedalerie und Sitz auf einem massiven Rahmenteil angeordnet, das sich bei einem schweren Frontalunfall komplett nach hinten verschieben kann und damit den Schutzraum des Fahrers besser erhält. Die Entwickler haben die Wirkung des Front Collision Guard nicht nur rechnerisch ermittelt, sondern zur Absicherung auch in mehreren Crashtests praktisch erprobt. Der FCG erfüllt bereits künftige gesetzliche Normen für Pendelschlagtests bei Omnibussen. Zusammen mit dem Active Brake Assist, durch den bei einem unvermeidlichen Frontalaufprall die Kollisionsgeschwindigkeit drastisch reduziert werden kann, wird mit dem FCG ein bisher unerreichtes Maß an Sicherheit für Fahrer und Reisebegleiter erreicht.
    • Unsere Innovationen | 26-27Aktive Sicherheit: Radarbasierte Systeme.Der richtige Abstand. Assistenzsysteme mit Radar-technologie machen den Spurwechsel sicherer undkönnen Auffahrunfälle verhindern. Das größte Sicherheitspotenzial bietet das Zusammenspiel der modernen Radar- und Bremsentechnik auf Autobahnen, wo rund 36 Prozent aller Auffahrunfälle verhindert werden könnten.Auffahrkollisionen zählen zu den häufigsten und folgen- sich sehr schnell verringert, tritt der Bremsassistent PLUS in Aktion. Lösung auf den Schutz vor typischen Auffahrunfällen in allen Verkehrs- Automatische Vollbremsung. Die Unterstützung durch denschwersten Unfällen im Straßenverkehr. Assistenzsysteme, Ist das vorausfahrende Fahrzeug zu nahe, leuchtet im Kombi- situationen. Das Unternehmen erwartet, damit signifikant positiv auf Bremsassistenten PLUS erfolgt dann, wenn der Autofahrerausgestattet mit Radar, können diese nachweislich verhindern. instrument ein rotes Warnsymbol auf. Bremst der vom Radar erfasste das Unfallgeschehen einwirken zu können. Versuchsergebnisse den Befehl dazu gibt; also bei einem deutlichen Tritt auf dasDer Abstandsregel-Tempomat DISTRONIC PLUS, der Brems- Vordermann plötzlich und droht deshalb ein Auffahrunfall, ertönt untermauern diese Einschätzung: Bei Tests mit 110 Autofahrern im Bremspedal. Die PRE-SAFE® Bremse im Pkw geht noch einenassistent PLUS und die PRE-SAFE® Bremse im Pkw sowie der zusätzlich ein akustisches Signal. Das ist die unmissverständliche Fahrsimulator sank die Unfallquote dank der Kombination aus Schritt weiter und bremst das Fahrzeug bei erkannter akuterBremsassistent (Active Brake Assist) und der Abstandsregel- Aufforderung an den Autofahrer, zu bremsen. Der Bremsassistent Kollisionswarnung und adaptiver Bremsassistenz in drei typischen Gefahr eines Auffahrunfalls automatisch ab, wenn der AutofahrerTempomat im Lkw und Reisebus tragen bereits ihren Teil dazu PLUS hilft ihm dabei, denn bereits beim ersten Warnton ermittelt Situationen von 44 auf elf Prozent. nicht auf die Warnhinweise reagiert. Etwa 1,6 Sekunden vorbei. DISTRONIC PLUS, der Abstandsregel-Tempomat für Pkw, das System automatisch den Bremsdruck, der in dieser Fahr- dem berechneten Unfall – nach dreimaliger akustischer Warnung –unterstützt den Fahrer dabei, eine vorgewählte Geschwindigkeit situation notwendig ist, um die Kollision zu verhindern. Es ermöglicht Lebensretter. Der Abstandsregel-Tempomat DISTRONIC PLUS nimmt das System eine autonome Teilbremsung vor und verzögertsowie den nötigen Sicherheitsabstand zum Vordermann zu halten, je nach Tempo und Abstand eine geregelte Zielbremsung. könnte Analysen der Mercedes-Benz Unfallforschung zufolge in das Auto mit rund 40 Prozent der maximalen Bremsleistungund kann das Fahrzeug je nach Verkehrssituation bis zum Falls erforderlich, erhöht es die Bremskraft bis zur Vollbremsung. Zusammenarbeit mit dem Bremsassistenten PLUS allein in (etwa 4 m / s²). Handelt der Fahrer auch nach der automatischenStillstand abbremsen. Erkennt das System, dass sich der Abstand Deutschland durchschnittlich ein Fünftel aller Auffahrkollisionen Teilbremsung nicht, aktiviert die PRE-SAFE® Bremse rundzu schnell verringert, warnt es den Autofahrer akustisch und Der nächste Meilenstein in der Demokratisierung automobiler von Pkw verhindern – wenn alle Personenwagen mit der Technologie 0,6 Sekunden vor dem nunmehr als unvermeidbar erkanntenermittelt gleichzeitig automatisch den Bremsdruck, der in dieser Sicherheitstechnik: Mit Einführung der neuen Generation der B-Klasse ausgestattet wären. Bei einem weiteren Viertel der Kollisionen Aufprall die maximale Bremsleistung und kann durch dieseFahrsituation notwendig ist, um die Kollision zu verhindern. So und wenig später der A-Klasse führt Mercedes-Benz die radar- könnten Systeme wie die PRE-SAFE® Bremse zu einer deutlichen Vollbremsung die Aufprallschwere deutlich vermindern. Was dieseunterstützt das System den Autofahrer dabei, der Gefahr richtig gestützte Kollisionswarnung mit adaptivem Bremsassistenten weltweit Verringerung der Unfallschwere beitragen – denn damit bremst „virtuelle Schutzzone“ für den Insassenschutz bedeutet, fandenzu begegnen. Beim Erkennen einer unfallträchtigen Situation helfen erstmals in Fahrzeugen der Kompaktklasse ein. Im Unterschied zu das Auto bei akuter Gefahr eines Auffahrunfalls selbsttätig ab. Daimler Ingenieure in Praxistests heraus: Die Aufprallgeschwindigkeitzwei Nahbereichs-Radarsensoren hinter dem Frontstoßfänger auf dem Markt befindlichen Systemen in dieser Klasse handelt es sich Das größte Sicherheitspotenzial bietet das Zusammenspiel der verringert sich durch die autonome PRE-SAFE® Vollbremsung imund ein Fernradar in der Kühlermaske. Erfassen die Sensoren, dass bei dem neuen Bremsassistenten nicht um ein reines Stadtsystem modernen Radar- und Bremsentechnik auf Autobahnen, wo rund Durchschnitt um mehr als 20 km / h. Das vermindert die Belastungender Abstand zum vorausfahrenden Auto zu gering ist oder er zur Minimierung von Bagatellschäden. Vielmehr zielt die innovative 36 Prozent aller Auffahrunfälle verhindert werden könnten. der Insassen erheblich.Mercedes-Benz E-Klasse, Assistenzsysteme. Radar in Assistenzsystemen Daimler setzt bei vielen seiner Assistenzsysteme ganz bewusst auf Radar zur Erkennung des Fahrzeugumfeldes. Schließlich bietet Radar eine Reihe von Vorteilen gegenüber anderen Sensoren. So werden beispielsweise der Abstand zu einem vorausfahrenden Fahrzeug und die Relativgeschwindigkeit getrennt und direkt gemessen. Beide Messungen werden ständig verglichen und auf ihre Plausibilität überprüft. Das erhöht die Störsicherheit und sorgt für eine bessere Regelgüte. Außerdem ist Radar bei fast allen Witterungsverhältnissen einsetzbar und bietet die Möglichkeit, die Sensorik verdeckt in das Fahrzeug einzubauen. Innerhalb einer Baureihe nutzen radarbasierte Systeme der Daimler Pkw die gleichen Sensoren. Dabei sind die Nahbereichs-Radarsensoren mit einem Öffnungswinkel von 80 Grad besonders weitwinklig. Sie reichen rund 30 Meter weit und arbeiten auf einer Frequenz von 24 Gigahertz. In der neuen E-Klasse und in der S-Klasse des Modelljahrgangs 2010 kommt bei der DISTRONIC PLUS ein neu entwickelter Sensor für das Fernradar mit einer Frequenz von 77 Gigahertz zum Einsatz. Die vergrößerte Reichweite beträgt jetzt 200 Meter. Zudem ermöglicht der Sensor eine neue Mittelbereichserfassung, die bei 60 Grad Öffnungs- winkel den Bereich bis rund 60 Meter vor dem Auto überwacht. Mit dieser neuen Technologie lässt sich das Verkehrsgeschehen vor dem Auto noch präziser beobachten und dynamische Vorgänge, wie das plötzliche Ausscheren eines vorausfahrenden Autos, lassen sich noch besser detektieren. Diese Technologie wird zukünftig auch in anderen Fahrzeugkategorien wie Bussen, Lkw und Transportern eingesetzt.
    • Unsere Innovationen | 28-29Aktive Sicherheit: Radarbasierte Systeme.Auch im Nutzfahrzeugbereich arbeitet Daimler konsequent an Beweis gestellt. Seit September 2010 ist die zweite Generation Beste Sicht in alle Richtungen. Ein anderes Daimler Assistenz- im Glas des Außenspiegels. Übersieht der Fahrer diesen Hinweisder Verringerung des Auffahrunfallrisikos. Der Active Brake dieses wegweisenden Sicherheitssystems für den Schwer-Lkw system ist auf ein weiteres Problemfeld der Unfallstatistik und betätigt zum Spurwechsel den Blinker, beginnt das roteAssist im Lkw und Reisebus kann einen Großteil dieser Unfälle Actros verfügbar. Der Active Brake Assist 2 erkennt jetzt auch ausgerichtet: den Spurwechsel. Jährlich passieren in Deutschland Warnsignal zu blinken und es ertönt zusätzlich ein Warnton. Derverhindern. Er leitet eine Vollbremsung ein, wenn die Kollision stehende Hindernisse, so zum Beispiel das Ende eines Verkehrsstaus, rund 9.500 schwere Verkehrsunfälle, weil Autofahrer ohne Aktive Totwinkel-Assistent, der beispielsweise in der aktuellenmit einem vorausfahrenden Fahrzeug unvermeidlich erscheint. und leitet selbstständig eine Bremsung ein, wenn der Fahrer nicht Beachtung des nachfolgenden Verkehrs den Fahrstreifen wechseln C-Klasse zum Einsatz kommt, geht noch einen Schritt weiter.Der Notbrems-Assistent (Active Brake Assist) basiert auf dem reagieren sollte. Der Active Brake Assist 2 basiert auf einem neuen oder Fehler beim Wiedereinordnen nach rechts machen. Der Ignoriert der Fahrer die Warnhinweise des Systems und setztRadarsystem der Telligent-Abstandsregelung. Er nutzt die drei scannenden Radarsystem. Dieses tastet einen Bereich von einem bis sogenannte Totwinkel-Assistent kann Autofahrer beim sicheren dennoch zum Spurwechsel an, wird durch einen Bremseingriff anRadarkeulen der Abstandsregelung, die vor dem Fahrzeug fahrende 150 Meter in der Spur vor dem Lkw ab und ermittelt fortlaufend den Spurwechsel unterstützen. Er arbeitet mithilfe von Nahbereichs- den Rädern der gegenüberliegenden Fahrzeugseite eine Gier-Hindernisse erkennen, und ermittelt dabei fortlaufend die Differenz- Abstand und die Differenzgeschwindigkeit zu einem vorausfahrenden Radarsensoren, die auf beiden Seiten des hinteren Stoßfängers bewegung erzeugt, die dem Kollisionskurs entgegenwirkt. Dergeschwindigkeit zum vorausfahrenden Fahrzeug. Ermittelt das System Fahrzeug beziehungsweise zu einem stehenden Hindernis. Der Active untergebracht sind und den Bereich unmittelbar neben und hinter Aktive Totwinkel-Assistent wurde jüngst von einer Fachjury desbei unveränderter Verkehrssituation einen unvermeidlichen Unfall, Brake Assist 2 arbeitet dank Radartechnik wie bisher unbeeinflusst dem Auto überwachen. Erfasst das System ein anderes Fahrzeug, ADAC, dem größten Automobilclub der Welt, als wegweisendewird der Fahrer zunächst optisch sowie akustisch gewarnt. Dann von Witterungs- und Lichtverhältnissen. Auch ist er im ganzen das auf der Parallelspur im toten Winkel des Außenspiegels Innovation mit dem „Gelben Engel“ ausgezeichnet.erfolgt ein leichtes Anbremsen, das im Bus auch die Passagiere Geschwindigkeitsbereich eines Lkw von langsamer Fahrt in unterwegs ist, warnt es den Autofahrer durch ein rotes Warnsignalspüren und so die Gelegenheit haben, sich festzuhalten. Reagiert Schritttempo bis zur Autobahnrichtgeschwindigkeit mit Einsatz desder Fahrer nicht, leitet das System eine Vollbremsung ein. Der Begrenzers bei 89 km / h aktiv. Der Notbrems-Assistent kannNotbrems-Assistent „Active Brake Assist“ hat bisher in mehr als Unfälle zwar nicht immer verhindern, er verringert jedoch durch14.000 Lkw und über mehr als einer Milliarde Kilometer auf den den automatischen Bremseingriff die KollisionsgeschwindigkeitStraßen Europas seine Leistungsfähigkeit in der Praxis unter und damit die Unfallfolgen ganz erheblich.Der neue Mercedes-Benz Actros mit Notbrems-Assistent der zweiten Generation. Der Active Brake Assist 2 erkennt jetzt auch stehende Hindernisse, wie Sicher die Spur wechseln: Der Aktive Totwinkel-Assistent im Pkw „überblickt“ den Bereich unmittelbar neben und hinter dem Auto. Mit Warnsignalenetwa Fahrzeuge am Ende eines Staus. Wenn das System einen drohenden Auffahrunfall ermittelt und der Fahrer nicht selbst reagiert, bremst das System macht er auf erkannte Fahrzeuge im toten Winkel des Außenspiegels aufmerksam und greift bei einem gefährlichen Spurwechsel korrigierend ein.automatisch – damit können Unfälle zwar nicht immer vermieden, aber deren Folgen deutlich verringert werden.
    • Unsere Innovationen | 30-31Aktive Sicherheit: Kamerabasierte Systeme.Über die Schulter geblickt. KamerabasierteAssistenten helfen dem Fahrer, die Flut derInformationen im Straßenverkehr zu erfassen,um so rechtzeitig zu reagieren. Das naturgemäß eingeschränkte Sehen des Menschen zu verbessern ist die Aufgabe der „Wahrnehmungshelfer“. Wo zwei Augen nicht alles sehen, erfassen Kameras rund um das Auto alles, was wichtig ist. Und wo die Sicht nicht optimal ist, bringen Assistenzsysteme Licht ins Dunkel.Vier Augen sehen mehr als zwei. „Wahrnehmungshelfer“ erstes Automobil der Welt serienmäßig LED-High-Performance Immer auf der richtigen Spur. Rund jeder sechste schwere Immer das richtige Lichtsind deshalb ein wichtiger Bestandteil des Sicherheitspakets Scheinwerfer, die neben dem bewährten Intelligent Light System Verkehrsunfall in Deutschland ist Folge des Abkommens von derin Fahrzeugen von Daimler. Fahren bei Dunkelheit oder mit seinen fünf Lichtfunktionen – Landstraßenlicht, Autobahnlicht, Fahrbahn und Anlass für die Entwicklung des Spurhalte-Assistenten. Das Landstraßenlicht ersetzt das Abblendlicht undeingeschränkter Sicht durch Witterungseinflüsse führt zu erweitertes Nebellicht, aktives Kurvenlicht sowie Abbiegelicht – eine Das System erkennt die Fahrbahnmarkierungen vor dem Fahrzeug, leuchtet den Straßenrand auf der Fahrerseite hellerUnsicherheit und oft zu Unfällen. Die Scheinwerfersysteme in Reihe weiterer Sicherheitsvorteile bieten. Das LED-Fahrlicht ist der indem es die Kontrastunterschiede zwischen dem Straßenbelag und weiträumiger aus.der Mercedes-Benz C-, E- und S-Klasse wie dem SLK passen Farbe des Tageslichts am nächsten. Dadurch kommt es den und den Begrenzungslinien auswertet. Gleichzeitig werden derdie Reichweite der Scheinwerfer automatisch an die Entfernung Sehgewohnheiten des Menschen entgegen. Untersuchungen zeigen, Spurverlauf des Wagens und die Aktivitäten des Fahrers beobachtet.entgegenkommender oder vorausfahrender beleuchteter dass künstliches Licht das Auge umso weniger anstrengt, je ähnlicher Nur ganz spezifische Bewegungen deuten auf ein unabsichtliches Das Autobahnlicht, aktiv ab 90 km / h, vergrößert dieFahrzeuge an. Geschwindigkeitslimit-Assistenten im Pkw es dem Tageslicht ist. Der Fahrer erlebt diesen Effekt insbesondere Verlassen der erkannten Fahrspur hin – und nur dann greift der Sichtweite des Fahrers um bis zu 60 Prozent.können an ausgeschilderte Geschwindigkeitsbeschränkungen durch tageslichtähnliche Farbeindrücke bei Nacht und das Gefühl, Spurhalte-Assistent ein: mit gepulsten Lenkradvibrationen, dieerinnern und Spurhalte-Assistenten in Lkw, Bus und Pkw mehr Helligkeit auf der Straße zu haben. Die Lichtspezialisten wieder aufmerksam machen. Im Lkw arbeitet das System mitkönnen warnen, wenn Fahrzeuge drohen, vom erkannten Weg von Daimler konnten die LED-Technologie erstmals auch mit dem akustischen Warnsignalen, mit denen der Fahrer darauf aufmerksamabzukommen. Weil auch das Geschehen hinter dem Fahrzeug innovativen Adaptiven Fernlicht-Assistenten verbinden, was zu gemacht wird, dass eine Kurskorrektur vorzunehmen ist. Im Nutz- Das aktive Kurvenlicht schwenkt unter Berücksichtigungwichtig ist, bieten Rückfahrkameras im Lkw, Bus und Pkw einem völlig neuen Sicherheitslevel bei Nacht führt. Hinzu kommt fahrzeugbereich kann rund die Hälfte aller durch unbeabsichtigten von Lenkwinkel und Geschwindigkeit die Scheinwerfer umgute Sicht nach hinten. Im Gegensatz zu den bisherigen als Option der Nachtsicht-Assistent PLUS. Spurwechsel verursachten Unfälle durch den Einsatz eines bis 15 Grad zur Seite und verbessert so die Fahrbahnaus-Lichtsystemen, die zwischen Abblend- und Fernlicht umschalten, Spurhalte-Assistenten – Lkw Lane Departure Warning (LDW) – leuchtung.arbeitet der Fernlicht-Assistent adaptiv und regelt die Lichtverteilung So wird die Nacht zum Tag. Der Nachtsicht-Assistent ist eine vermieden werden.angepasst an den Verkehr. Eine an der Innenseite der Frontscheibe weitere Sicherheitsinnovation, die Nachtfahrten künftig für alle Das Abbiegelicht schaltet sich zu, wenn der Fahrerangebrachte Kamera erfasst das Verkehrsgeschehen und kann Verkehrsteilnehmer sicherer macht. Infrarottechnik verbessert die Sanfte Warnung. Wie durchdacht und ausgeklügelt Sicherheits- unterhalb von 40 km / h den Blinker betätigt oder dasdank eines intelligenten Bildverarbeitungsalgorithmus andere Sichtweite bei Dunkelheit deutlich. Zwei separate Scheinwerfer systeme von Daimler sind, zeigt der Spurassistent (SPA) in Lenkrad einschlägt. Die Scheinwerfer leuchten denbeleuchtete Fahrzeuge nicht nur erkennen, sondern auch deren beleuchten die Fahrbahn mit unsichtbarem, blendfreiem Infrarotlicht. Bussen. Auch hier überwacht eine Kamera in der Frontscheibe Bereich seitlich des Fahrzeugs aus.Entfernung berechnen. Aufgrund dieser Informationen wird Eine auf dieses Licht spezialisierte Kamera an der Frontscheibe das korrekte Einhalten der Spur. Der eigentliche Knackpunkt warabgeblendet und die Leuchtweite der regelbaren Bi-Xenon-Schein- überträgt das Geschehen vor dem Auto auf ein Display in der für die Busentwickler die Art der Warnung an den Fahrer. Eine Das erweiterte Nebellicht aktiviert sich bei einerwerfer im Abblendlicht auf bis zu 300 Meter eingestellt und Instrumententafel. Eine Graustufendarstellung zeigt Fußgänger, akustische Warnung wie beim Lkw kam nicht infrage, denn ein Geschwindigkeit unterhalb von 70 km / h und eingeschalteterkontinuierlich an die aktuelle Verkehrssituation angepasst. Wird Radfahrer und Hindernisse frühzeitig und deutlich. Bei der hörbares Signal würde zwangsläufig die Passagiere beunruhigen. Nebelschlussleuchte. Die innere Fahrbahnhälfte wirdeine freie Fahrbahn erkannt, wird automatisch das Fernlicht weiterentwickelten Version, dem Nachtsicht-Assistenten PLUS, Die Lösung sind zwei im Sitzkissen integrierte Vibrationsmotoren, besser ausgeleuchtet und die Eigenblendung des Fahrersangeschaltet. Der adaptive Fernlicht-Assistent ist ab 55 km / h werden erkannte Personen aufgrund einer speziell entwickelten die den Fahrer richtungsgesteuert auf das unbeabsichtigte durch das vom Nebel reflektierte Licht vermindert.einsatzbereit und funktioniert – einmal eingeschaltet – völlig Fußgängerdetektion auf der Displayanzeige zusätzlich markiert. Überfahren der erkannten Fahrbahnmarkierungslinie aufmerksamselbstständig. Der neue CLS 63 AMG besitzt darüber hinaus als machen. Aktiv ist das abschaltbare System ab 70 km / h, also auf Kamerabasierte Sichthilfe Langstrecken. Sobald der Fahrer den Blinker setzt, schaltet es sich automatisch ab. Der adaptive Fernlicht-Assistent: Er erkennt entgegen- kommende oder vorausfahrende beleuchtete Fahrzeuge Fuß vom Gas? Was dem Auge des Fahrers schon einmal entgehen und steuert die Scheinwerfer so, dass der Lichtkegel vorKamerabasierte Wahrnehmungshelfer sorgen für eine Entlastung des kann – Tempolimitschilder –, kann vom Geschwindigkeitslimit- den anderen Fahrzeugen endet. Das Fernlicht mit einerFahrers und damit für mehr Sicherheit. Ob adaptiver Fernlicht-Assistent Assistenten erfasst und interpretiert werden. Die Kamera in der Reichweite von bis zu 300 Meter aktiviert und deaktiviert(Bild), Aktiver Spurhalte-Assistent, Geschwindigkeits-Assistent, Frontscheibe beobachtet die Umgebung, der Computer filtert sich automatisch.Nachtsicht-Assistent PLUS oder die Omnicam in Bussen – alle bieten kreisrunde Flächen heraus und identifiziert mithilfe eines Algorithmusbestmögliche Sicht und unterstützende Informationen zu jeder Tageszeit Tempolimitschilder. In Echtzeit werden sie auf ein Display im Spotlight-Lichtfunktion: Das partielle LED-Fernlicht strahltund in jeder Verkehrssituation. Fahrzeug projiziert und machen den Fahrer auf erkannte Geschwindig- potenzielle Gefahrenstellen an. Erkennt die Infrarotkamera keitsbegrenzungen aufmerksam. des Nachtsicht-Assistenten PLUS beispielsweise Wild in der Ferne oder Personen auf der Fahrbahn, werden diese wie mit einem Suchscheinwerfer über den ausgeleuchteten Fernlichtbereich hinaus kurz angestrahlt.
    • Unsere Innovationen | 32-33Fahrer-Fitness.Ein intelligenter Partner. Mithilfe von Assistenz-systemen verleiht Daimler dem Fahrzeug „Sinne“.Die Systeme arbeiten nicht voneinander abgeschottet,sondern reagieren vernetzt und tauschen aktivDaten aus. Trotz aller Hilfen fahren Autos nicht von allein. Ein topfitter Fahrer ist eine wichtige Voraussetzung zur Unfallvermeidung. Autofahren kann anstrengend sein – muss es aber nicht. Alles auf einen Blick. Wichtiger Bestandteil einer intelligentenMit einer weltweit einzigartigen Synergie modernster Sicher- „Ständiger Abgleich“. Ein weiteres Assistenzsystem, das Vor mehr als 15 Jahren prägte Daimler den Leitbegriff Fahrzeugkonzeption ist die übersichtliche Anordnung derheitstechnik erweitert Daimler die „Sinne“ der Automobile „intelligent“ handelt, ist ATTENTION ASSIST, der in der C-, E- und „Konditionssicherheit“ als Teil der umfassenden Sicherheits- Bedienelemente und eine leicht verständliche Menüsteuerung.und steigert ihre „Intelligenz“. So werden beispielsweise die S-Klasse sowie im SLK angeboten wird. Es erstellt anhand philosophie des Unternehmens und als wichtigen Beitrag Der Fahrer wird weniger abgelenkt und fährt sicherer. Die Bedien-Mercedes-Benz Modelle zu „denkenden“ Partnern, die „sehen“, verschiedener Parameter ein Profil der Person am Steuer. Erkennt zur Unfallvermeidung. „Konditionssicherheit“ bedeutet, die und Anzeigenkonzepte in Fahrzeugen von Daimler bewährten„fühlen“ und „selbstständig handeln“ können. Sensorfusion ist das System aufgrund von Abweichungen von diesem Profil körperliche und emotionale Fitness und Leistungsfähigkeit sich in Tests auf der Autobahn ebenso wie im Fahrsimulator. Soein weiteres Stichwort, das mehr Sicherheit verspricht: aufkommende Müdigkeit des Fahrzeuglenkers, fordert es den des Fahrers mit entsprechend konstruierten und konzipierten verringerte sich etwa die Dauer typischer Bedienaufgaben inDie Eindrücke von Radarsensoren, Kamerabildern und diverser Fahrer auf, rechtzeitig Pause zu machen. Das Kernstück des Fahrzeugen aufrechtzuerhalten und teilweise zu verbessern. der Mercedes-Benz C-Klasse erheblich und lag damit um rundFahrsysteme verschmelzen und bieten so bestmöglichen Schutz. Systems ist ein hochauflösender Sensor, der eine sehr genaue Denn nur ein Fahrer mit genügend Leistungsreserven kann in 40 Prozent unter der mittleren Bedienzeit vergleichbarer Fahrzeuge. Beobachtung der Lenkbewegungen und der Lenkgeschwindigkeit kritischen Verkehrssituationen schnell und richtig reagieren. Die mittlere Blickdauer auf die Bedienelemente wurde ebenfallsVorausschauender Insassenschutz. PRE-SAFE® bildet die Brücke ermöglicht. Auf Basis dieser Daten ermittelt ATTENTION ASSIST Konditionssicherheit beginnt bei der Maßkonzeption des Innen- deutlich reduziert.zwischen Aktiver und Passiver Sicherheit. Es ist beispielsweise während der ersten Minuten jeder Fahrt ein individuelles raums, umfasst alle Aspekte des Federungs-, Klima-, Sitz- undmit dem Bremsassistenten und dem Elektronischen Stabilitäts- Verhaltensmuster, das im elektronischen Steuergerät des Geräuschkomforts und beinhaltet die Entwicklung intelligenter Stressfaktoren aufspüren, um sie zu vermeiden. Um dieprogramm (ESP ®) vernetzt, deren Sensoren fahrdynamisch Fahrzeugs ständig mit dem aktuellen Lenkverhalten und der Assistenzsysteme, die während der Fahrt bestimmte Aufgaben Konditionssicherheit eines Fahrzeugs objektiv bewerten zukritische Situationen erkennen können und entsprechende jeweiligen Fahrsituation verglichen wird. Neben der Geschwindigkeit, übernehmen. Entscheidend ist das perfekte Zusammenspiel aller können, haben Daimler Ingenieure verschiedene MethodenInformationen an die elektronischen Steuergeräte senden. In der Längs- und Querbeschleunigung erfasst das System zum Maßnahmen, die gemeinsam einem Ziel dienen: den Fahrer zu entwickelt. Im Vordergrund stehen physiologische MessungenKombination mit den Nahbereichssensoren von DISTRONIC PLUS Beispiel auch Lenkradbewegungen, Blinker- und Pedalbetätigungen entlasten und ihn fit zu halten. Dass eine intelligente Gesamt- typischer Stressindikatoren – allen voran der Herzfrequenz desnutzt PRE-SAFE® in der aktuellen C-,E- und S-Klasse sowie im SLK sowie bestimmte Bedienhandlungen und äußere Einflüsse wie fahrzeugkonzeption die besten Voraussetzungen für hohe Fahrers. Sie gilt als zuverlässiger und kontinuierlich messbarerauch die Informationen der Nahbereichs-Radarsensoren im Seitenwind oder Fahrbahnunebenheiten. Als besonders aussage- Konditionssicherheit bietet, zeigen etwa die hervorragenden Parameter für Beanspruchung. Gründe für eine erhöhte Herzratevorderen Stoßfänger, um im allerletzten Augenblick – rund 200 kräftig hat sich die Beobachtung des Lenkverhaltens erwiesen. Ergebnisse einer siebenwöchigen Praxisuntersuchung der können Stress durch hohes Verkehrsaufkommen und schlechteMillisekunden vor dem als unvermeidbar errechneten Unfall – die Denn ein übermüdeter Autofahrer macht häufiger kleine Lenkfehler, Daimler Forschung in Berlin. Verglichen wurden eine Mercedes-Benz Witterungs- und Sichtverhältnisse sein. Aber auch der Innen-vorderen Gurte straff zu ziehen. die in charakteristischer Weise korrigiert werden. Mithilfe dieser S-Klasse und zwei Wettbewerbsmodelle. Die durchschnittliche geräuschpegel, unzureichende Be- und Entlüftung und schlechter Daten kann das System typische Indikatoren für Übermüdung Herzfrequenz der Testfahrer – ein typischer Stressindikator – liegt Fahrwerkkomfort wirken sich negativ aus. Zur Bewertung und erkennen und den Autofahrer warnen. Dies geschieht durch ein bei den Mercedes-Benz S-Klasse-Probanden bis zu sechs Prozent kontinuierlichen Verbesserung dieser Aspekte zeichnen Computer akustisches Warnsignal und eine Anzeige im Kombiinstrument, unter den bei den anderen Fahrern gemessenen Werten. an Bord von Testwagen und Messgeräte an Testfahrern alle Werte die dem Fahrer den unmissverständlichen Rat gibt: „ATTENTION ASSIST. Pause!“ Fahrsicherheitstraining: Übung macht den Meister Aber wie hilfreich Konditionssicherheit, Bediensicherheit und Assistenzsysteme bei der Unfallvermeidung auch sind: Letztendlich sitzt immer noch ein Mensch am Steuer. Assistenzsysteme sollen den Fahrer nicht bevormunden, sondern ihn unterstützen. Professionelle Fahrsicherheitstrainings sind deshalb eine wichtige Ergänzung zur Unfallvermeidung für Pkw- und Nutzfahrzeug-Fahrer. Daimler räumt der Fahreraus- und -weiterbildung deshalb hohe Priorität ein. Mit 65.000 Teilnehmern pro Jahr hat sich das Mercedes-Benz Driver-Trai- ning längst zur größten Schulungseinrichtung dieser Art für Lkw-Fahrer entwickelt. Im Bereich der Personenbeförderung mit Omnibussen haben schon mehr als 15.000 Omnibusfahrer an Sicherheitstrainings teilgenommen. Für Pkw-Fahrer reicht die Angebotspalette von Winter- über spezielle Frauentrainings bis hin zu Offroad-, ECO- und Berufsfahrertrainings. Kunden, die sich für den Kauf eines Sprinters, Vito oder Viano entscheiden, erhalten einen Gutschein für ein spezielles Fahrsicherheitstraining abgestimmt auf ihr Fahrzeug. Fahrertrainings bereiten nicht nur auf Gefahrensituationen vor und zeigen, wie kritische Fahrsituationen gemeistert werden, sondern sie lehren auch, wie Fahrer Risiken rechtzeitig erkennen und sogar vermeiden können.
    • Unsere Innovationen | 34-35Fahrer-Fitness. MobileKids.Entscheidend ist das perfekte Zusammenspiel aller Maßnahmen, die gemeinsam einem Ziel dienen: Verkehrssicherheitsinitiative MobileKids. Sicherheit ist in unseren Augen nicht nur technologiebezogen und auf dieden Fahrer zu entlasten und ihn fit zu halten. Fahrzeuge beschränkt. Das Engagement in diversen Verkehrssicherheitsinitiativen ist für Daimler selbstverständlich. Eine davon ist MobileKids. MobileKids bietet werbefreie Verkehrserziehung und Verhaltensschulung auf neuestem Entwicklungsstand.auf, die etwas über die körperliche Verfassung der Fahrer verraten. Mind-Lab – Blick ins Innere. Ein weiterer ergänzender Weg, ein Kinder zählen zu den besonders gefährdeten Verkehrsteilnehmern. Dazu lädt MobileKids Grundschulen zur Umsetzung der Mobile-Anhand dieser Ergebnisse ergibt sich ein objektives Bild über den ganzheitliches Fahrerprofil zu erstellen, ist die Aufzeichnung Im Alter zwischen sechs und zehn Jahren entwickeln sich Mädchen Kids-Schultage ein. Lehrkräfte erhalten kostenlose Unterrichts-Einfluss der Fahrzeugtechnik auf das Fahrerverhalten und damit von Gehirnströmen mithilfe der EEG (Elektroenzephalografie) in und Jungen langsam, aber sicher zu eigenständigen Verkehrsteil- materialien und können sich mit ihren Klassen am MobileKids-auf seine Leistungsfähigkeit. Durch die gleichzeitige Überwachung unterschiedlichen simulierten Fahrsituationen. An Bord eines nehmern, sei es auf dem Weg zur Schule oder zu Freunden am Schulwettbewerb beteiligen. Auf der internetbasierten MobileKidsmithilfe des Global Positioning Systems (GPS) können die Fachleute rollenden Forschungslabors, dem sogenannten Mind-Lab, ermöglichen Nachmittag oder zum Sporttraining. Aus diesem Grund ist es Safety Map haben Eltern, Lehrer und Kinder die Möglichkeit,bei der Auswertung aller Daten überdies feststellen, auf welchem auf neurophysiologischer Methodik basierende Messungen einen wichtig, Kinder altersgerecht auf mögliche Gefahren aufmerksam gemeinsam kritische Stellen auf dem täglichen Weg zu SchuleStreckenabschnitt die Beanspruchung am größten ist. Die Ergebnisse vom Fahrer nicht beeinflussbaren Blick ins kognitive, unbewusste zu machen und mit ihnen ein umsichtiges Verhalten im Straßen- oder Kindergarten zu markieren. Dadurch ist virtuelles Üben vonder Tests führen zu wichtigen Erkenntnissen hinsichtlich der Fahrerverhalten. Nur hier können dezidiert und objektiv die verkehr einzuüben, damit sie sicher unterwegs sein können. verkehrskritischen, vertrauten oder neuen Wegen möglich. Und imWeiterentwicklung von Konditionssicherheits- und Assistenz- neuronalen Aktivitäten eines Fahrers in bestimmten Situationen MobileKids-Onlinemagazin erfahren Eltern, Lehrer und Kindersystemen. und Gegebenheiten gemessen werden. Die sich daraus ergebenden Bereits 2001 hat Daimler zusammen mit internationalen Experten alles Wissenswerte über sichere und nachhaltige Mobilität. Auswertungen führen zu Erkenntnissen, die wichtige Hinweise die Verkehrssicherheitsinitiative MobileKids mit dem Ziel entwickelt, Darüber hinaus hält die Internetseite Lernspiele für Sechs- bisNun gibt die Herzfrequenz zwar Auskunft über das Ausmaß der darauf geben, inwiefern Assistenzsysteme noch besser getunt die jüngsten Verkehrsteilnehmer fit für den Straßenverkehr zu Zehnjährige bereit.Beanspruchung des Fahrers, nicht aber über deren Art. So kann werden können, um dem Fahrer die bestmögliche Unterstützung machen. MobileKids verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz: NichtStress durchaus als positiv empfunden werden und hat damit zu gewährleisten. nur Kinder finden im Rahmen der Initiative auf sie zugeschnittene,nicht unbedingt negative Auswirkungen auf die Handlungsbereit- wissenswerte und nützliche Inhalte. Auch Erwachsene im direktenschaft des Fahrers. Zusätzliche Auskunft über emotionale Faktoren Umfeld der Kinder wie beispielsweise Eltern, Lehrer und weiterewie Stimmung, Anspannung und Motivation geben daher Erziehungsbeteiligte werden dabei unterstützt, Kinder nochtiefenpsychologische Interviews vor und nach der Testfahrt sowie besser auf die Gefahren im Straßenverkehr vorzubereiten.Onlinebefragungen im Auto. Dazu beantworten die Probandenwährend der Fahrt in bestimmten Abständen durch DisplayeingabeFragen zu ihrer aktuellen Stimmungslage. So können die Expertenunterscheiden, ob die Stresssituation, die zu einer erhöhten Herz-frequenz geführt hat, als positiv (Eustress) oder negativ (Distress)empfunden wurde.Im rollenden Forschungslabor Mind Lab untersuchen Wissenschaftler Verhaltensmuster der Fahrzeuglenker, um Assistenzsysteme weiter zu Mit MobileKids machen wir Kinder fit für den Straßenverkehr. MobileKids verbindet reale und virtuelle Verkehrsschulung zum Beispiel durch die Safetyverbessern. Map auf www.mobilekids.de. Im Ravensburger Spieleland können Kinder in der MobileKids-Verkehrsschule ihren eigenen Führerschein machen.
    • Unsere Zukunft | 36-37 Mobilität ist für die moderne Gesellschaft unerlässlich. Um An weitergehenden Entwicklungen wird mit Hochdruck gearbeitet: trotz wachsender Verkehrsdichte auch in Zukunft eine mobile Die von Daimler entwickelte Technik des Bildverstehens wird Gesellschaft gewährleisten zu können, arbeiten die Daimler künftig auch Stoppschilder und Ampelschaltungen erkennen undUnsere Zukunft. Forscher an Entwicklungen für den intelligenten Verkehr von interpretieren können und die Kommunikation von Infrastruktur- morgen. Ziel ist eine Vernetzung der Informationen verlässlicher zu-Fahrzeug den Verkehrsfluss optimieren. Ein ganzheitlicher Assistenzsysteme einzelner Fahrzeuge mit Informationen aus dem Ansatz funktioniert nur durch den Austausch und die Zusammen-Visionen für morgen. Daimler gibt sich mit dem Fahrzeugumfeld. Modernste Mobilitätstechnologien und das von Daimler entwickelte System der Umgebungserfassung sorgen dabei arbeit von allen am Verkehrsgeschehen Beteiligten. Dazu leistet Daimler einen wichtigen Beitrag.Erreichten noch lange nicht zufrieden: Weiter für einen reibungslosen und jederzeit aktuellen Informationsaus- tausch. Viele kleine Anfänge sind schon gemacht: Kamerabasierteoptimierte Systeme und völlig neue Technologien Assistenzsysteme gehören ebenso dazu wie bereits funktionierende Fahrzeug-Fahrzeug- und Fahrzeug-Infrastruktur-Kommunikation.bestimmen die Zukunft.Interseat Protection – eine neue Idee für die Zukunft des Airbags.Zwischen den Vordersitzen schnellt in Sekundenbruchteilen einefachwerkähnliche Airbag-Stützstruktur hervor.
    • Unsere Zukunft | 38-39Experimental-Sicherheitsfahrzeuge (ESF).ESF-Fahrzeuge zeigen neue, bisweilen unkonventionelleWege zur weiteren Verbesserung der Fahrzeugsicherheit.Das Programm der Experimental-Sicherheitsfahrzeuge (ESF) umgebung durch Radarsensorik sowie die Vernetzung der Fahrzeuge Sechs Themen stehen stellvertretend für den umfassenden Braking Bag verdoppelt Bremsleistung. Derzeitige Notbrems-stammt ursprünglich aus den frühen 1970er-Jahren und war durch neue Kommunikationstechnologien weisen den Weg in die technologischen Ansatz im ESF 2009: systeme wie in der aktuellen E-Klasse verzögern das Fahrzeuggeprägt von der dramatischen Entwicklung der Unfallzahlen Zukunft. Zu den Entwicklungsschwerpunkten im ESF 2009 zählen beim drohenden Frontallaufprall nach verschiedenen Warnstufenin den USA. Die damalige Daimler-Benz AG beteiligte sich im die Verbesserung der Wahrnehmungssicherheit fremder Verkehrs- Neue Passive Sicherheit. Konventionelle Rückhaltesysteme sind bis zu einer Vollbremsung an der Schlupfgrenze. Ein System mitZeitraum 1970 bis 1974 mit insgesamt 24 Fahrzeugen und teilnehmer durch innovative Lichttechnologien, aber auch die reaktiv. Der Kraftaufbau und die damit verbundene Energie- zusätzlichem Potenzial muss also die Verzögerungsenergie überErprobungsträgern an diesem Programm. In diesen Fahrzeugen Erkennbarkeit des eigenen Fahrzeugs. Das ESF 2009 zeigt auch, umsetzung erfolgt innerhalb des Rückhaltesystems erst, nachdem die der Radbremse hinaus steigern. Hierzu hat Mercedes-Benzentwickelte das Unternehmen nahezu alle wesentlichen wie Informationen über einen drohenden, unvermeidbaren Unfall der Insasse nach einer bestimmten Zeit einen notwendigen Weg das Konzept des Braking Bags entwickelt und die vordere Unter-Systeme zur Verbesserung der Passiven und Aktiven Sicherheit. weitere Potenziale im Insassen- und Partnerschutz erschließen zurückgelegt hat. Ein voranstoßendes Insassenschutzsystem, wie bodenverkleidung einer serienmäßigen S-Klasse durch einenDaraus entstanden Innovationen, die heute in nahezu allen können. Ein Baustein hierzu ist die Nutzung des Voranstoßes und das Beispiel „Seitenaufprall“ im ESF 2009 zeigt, nutzt bereits die speziellen Airbag erweitert. Mit der Aktivierung des AirbagsPkw eine Selbstverständlichkeit sind. Das aktuelle ESF 2009 damit die Verteilung der Aufprallenergie auf mehrere Impulse. frühe Information über den unvermeidbaren Aufprall zur vorberei- expandiert dieser und stützt sich an der Oberseite des vorderensteht in dieser Tradition und zeigt neue, unkonventionelle Ansatz- Das ESF 2009 gibt einen detaillierten Einblick in die derzeitigen tenden Energieumsetzung am Insassen. Sogenannte PRE-SAFE® Integralträgers ab. Die Unterseite ist mit einem Reibbelagpunkte zur Steigerung der Fahrzeugsicherheit. Die Nutzung Entwicklungs projekte zum Thema Fahrzeugsicherheit bei Impulssysteme beschleunigen den Insassen zeitnah zum Unfall- ausgestattet, der eine optimale Verzögerung bewirkt. Wird dermöglichst genauer und belastbarer Informationen zur Verkehrs- Mercedes-Benz. geschehen in die durch die Aufprallenergie entstandene Bewegungs- Braking Bag bei einem drohenden Frontalaufprall aktiviert, so richtung. Dazu werden die Polster des Multikontursitzes mit führt dies zu einer Verdopplung der Bremswirkung, verglichen mit geänderter Befüllcharakteristik genutzt. Die reversible pulsartige der einer normalen Radbremse. Positiver Nebeneffekt: Durch die Befüllung des Polsters bewirkt, dass sich der Insasse in Richtung Anhebung des vollbremsenden Fahrzeugs wird die Bremsnick- Fahrzeugmitte bewegt – und damit in Stoßrichtung. Der Kontakt bewegung kompensiert und die Crashkompatibilität verbessert. zwischen Tür und Insasse erfolgt so deutlich später und mit geringerer Intrusionsgeschwindigkeit. Simulation weisen im Mittel eine um 30 Prozent geringere Rippenintrusion nach.Mercedes-Benz Experimental-Sicherheitsfahrzeuge der ersten Generation: ESF 13 aus dem Jahr 1972 (links) und ESF 22 auf Basis der S-Klasse Das aktuelle ESF 2009 zeigt neue, unkonventionelle Ansatzpunkte zur Steigerung der Fahrzeugsicherheit, etwa mit dem Insassenschutzsystem(Baureihe 116) aus dem Jahr 1973 (rechts). PRE-SAFE® Pulse und dem Braking Bag.
    • Unsere Zukunft | 40-41Experimental-Sicherheitsfahrzeuge (ESF).SIDE REFLECT verbessert die seitliche Wahrnehmung bei Nacht. Neue Lichtfunktionen via LED-Pixel-Scheinwerfer. Fortschritte Pressurized Vehicle Components absorbieren Aufprallenergie. Erfassungsbereich hinaus zu gewinnen. Das Potenzial derMit SIDE REFLECT lassen sich liegen gebliebene, unbeleuchtete in der Kameratechnik und in der Bildverarbeitung ermöglichen Aufblasbare Strukturen haben die Aufgabe, kleine und leichte Car-2-X-Kommunikation für die Aktive Sicherheit ergibt sich unterFahrzeuge auf einer Landstraße oder plötzlich querender Verkehr Autofahrern mittlerweile auch, potenzielle Gefahren im Fahrbahn- Strukturelemente im Fahrzeug im Falle eines Unfalles in ihren anderem durch die Möglichkeiten der Sensordatenfusion. Diein Kreuzungen besser erkennen. Seitliches Streulicht erhöht die bereich zu erkennen. Eine Displayanzeige ist ein Weg, um den Eigenschaften gezielt zu verändern. Dazu bläst ein Gasgenerator zusätzlich gewonnenen Daten aus der Car-2-X-KommunikationReflexionseigenschaften, sodass andere Verkehrsteilnehmer Fahrer zu warnen. Wie er direkt im Verkehrsraum auf eine potenzielle diese Elemente auf. Der Querschnitt dieser Strukturen vergrößert können die Qualität konventioneller Umfeldsensoren verbessern.das Fahrzeug deutlich schneller erkennen. Eine Möglichkeit ist, Gefahr hingewiesen werden kann, zeigt das ESF 2009 mit der sich auch in bislang nicht nutzbare Bereiche der Fahrzeugkarosserie. Die Car-2-X-Kommunikation leistet vor allem durch automatischwie bei einem Fahrrad einen Reflexionsstreifen auf die Reifen Funktion „Gefahrenlicht“. Dafür verfügt es über Hauptscheinwerfer So lässt sich beispielsweise der Platzbedarf des Fensters innerhalb generierte Warnmeldungen einen wichtigen Beitrag zur Unfall-aufzubringen. Weiterhin verfügt das ESF 2009 über Türdichtungen aus einem elektronisch adressierbaren LED-Array mit in vier der Seitentür im Bedarfsfall nutzen. vermeidung: Unfallstellen, liegen gebliebene Fahrzeuge, Hindernissemit Rückstrahleffekt. Dazu werden die Türdichtungsgummis Reihen angeordneten 96 Pixeln. Jedes dieser Pixel ist in 256 Stufen auf der Fahrbahn, Stauenden, Baustellen oder herannahendemit einer speziellen Folie im Außenbereich beschichtet, die sich dimmbar und kann innerhalb von wenigen Millisekunden einge- Fahrzeugkommunikation erweitert den Horizont. Die Detektion Einsatzfahrzeuge signalisiert sie frühzeitig. Weiterhin leistet dieperfekt in das Design des Fahrzeugs integriert. Dies betont schaltet werden. Neben dem „Gefahrenlicht“ lassen sich mit diesem und Ortung verdeckter Objekte und Fahrzeuge hinter Kuppen, Car-2-X-Kommunikation einen wichtigen Beitrag zur Verkehrs-die Fahrzeugkontur, und das Fahrzeug wird bei Nacht besser LED-Array auch adaptive Lichtfunktionen wie Kurvenlicht und Kurven oder Gebäuden im innerstädtischen Kreuzungsbereich ist sicherheit.wahrgenommen. Teilfernlicht realisieren. Der Scheinwerfer kann mit vorgeschalteter mit umgebungserfassenden Systemen nicht möglich. Hier bietet Bildverarbeitung aber auch Fußgänger ohne Blendwirkung bis zur die Car-2-X-Kommunikation durch die spontane Vernetzung von Gürtellinie anleuchten oder einen „Lichtzeiger“ auf die Fahrbahn Fahrzeugen untereinander (Car-2-Car) oder mit der Infrastruktur projizieren. Erste Seriemodelle mit diesen innovativen Lichtfunk- (Car-2-I) die Möglichkeit, Informationen weit über den visuellen tionen werden bereits 2011 verfügbar sein.Ein Entwicklungsschwerpunkt im ESF 2009 war die Verbesserung der Wahrnehmungssicherheit. SIDE REFLECT ist eine der Innovationen, ESF 2009: Innovationen für noch mehr Sicherheitdie dazu beitragen. Nachtsicht-Assistent PLUS Interaktive Fahrzeugkommunikation HYBRID Batterieschutz Intelligent Light System Spotlight-Funktion HYBRID Batteriesicherung DISTRONIC PLUS PRE-SAFE® Pulse Braking Bag Geschwindigkeitslimit-Assistent PRE-SAFE® 360° Bremsassistent PLUS Spurhalte-Assistent (Front)-Airbag größenadaptiv PRE-SAFE® Bremse Attention Assist Beltbag PRE-SAFE® Struktur Kindersitz-Erkennung INTER-SEAT PROTECTION Kinderschutz-System Rücksitzkamera Adaptives Bremslicht SIDE REFLECT
    • Unsere Zukunft | 42-43Projekt Zukunft.Blick nach vorne. Schon heute denken unsereForscher und Entwickler über das sichere Autofahrenvon morgen nach. Mithilfe der Fahrzeug-Fahrzeug- und Fahrzeug-Infrastruktur-Kommunikation erhalten Assistenzsysteme die Informationen, die sie für die Situationsbewertung benötigen. Je genauer die internen und externen Informationen sind, die das System auswerten kann, desto größer sind auch die Möglichkeiten, bereits in der Vorunfallphase geeignete Maßnahmen in Kraft zu setzen. Der Insassenschutz durch nichtreversible Rückhaltesysteme, ausgelöst vor einem unvermeidlichen Unfall, ist ein Beispiel dafür.Sichere Fahrzeuge gewährleisten noch keinen sicheren Kommunikation in alle Richtungen. Wichtige Informationsgeber Rollende Gefahrenmelder. Aber das Informationssystem Bereiche auf und sind deshalb besonders unfallträchtig. Rund einVerkehr. Die Herausforderung der Zukunft liegt für Daimler sind sogenannte virtuelle Verkehrsbeeinflussungsanlagen. funktioniert auch andersherum: Bei der Fahrzeug-Fahrzeug- und Drittel aller schweren Unfälle in Deutschland ereignen sich hier.in der Zusammenarbeit mit anderen Automobilherstellern Unabhängig von Infrastruktureinrichtungen – daher virtuell – sind Fahrzeug-Infrastruktur-Kommunikation (Car-2-X-Kommunikation) Daher können zur umfassenden Risikoeinschätzung gar nicht genugund Spezialisten aus den Bereichen Telekommunikation und sie an verkehrstechnisch bedeutsamen Punkten wie beispielsweise übernimmt jedes einzelne Fahrzeug die Funktion des „Gefahren- Informationen im Fahrzeug eingehen. Weil KreuzungssituationenVerkehrsmanagement. Nur ein ganzheitlicher Ansatz kann Baustellen verteilt und geben Informationen direkt an Fahrerassis- melders“. Erfolgreiche Versuche von Daimler mit Ad-hoc-Netzwerken äußerst komplex sind, erfordern sie ein großes Maß an Aufmerksam-die Mobilität der Zukunft gestalten. Die Vision für den Verkehr tenzsysteme weiter. Eine zentrale Informationsplattform stellt die im Rahmen des Projekts „NOW – Network on Wheels“ haben gezeigt, keit und Übersicht, entsprechend hoch sind die Anforderungen anvon morgen ist, mithilfe moderner Kommunikationssysteme Drehscheibe für strategie- und verkehrslagebasierte Informationen wie vielversprechend das System ist. Nachfolgende Fahrzeuge die Umgebungserfassung und die Situationsbewertung. Ziel derInformationen aus dem Fahrzeugumfeld mit innovativen dar. Hier werden Daten und Informationen aus unterschiedlichen konnten sich aufgrund der Warnhinweise frühzeitig auf Gefahren- „AKTIV“-Initiative ist es, ein Assistenzsystem für die Bewegungs-Fahrersassistenzfunktionen zu verknüpfen. Eine Grundvoraus- Quellen gesammelt, aufbereitet und für die Applikationen momente wie Glatteis, Nebel oder Gegenstände auf der Fahrbahn erkennung im innerstädtischen Verkehr zu entwickeln, das densetzung für Verkehrssicherheit und Mobilität der Zukunft ist die bereitgestellt. Ampelanlagen werden im Verkehr der Zukunft als einstellen und ihr Fahrverhalten entsprechend anpassen. Diesen Fahrer beim Überqueren einer Kreuzung und beim Ein- und Abbiegengebündelte, zeitnahe und umfassende Information aller Verkehrs- „kooperative Lichtsignalanlage“ in die neuen Informationskonzepte Ansatz verfolgt Daimler auch im Forschungsprojekt „Sichere, unterstützt.teilnehmer über Verkehrsfluss und Gefahrensituationen. Gemeinsam mit eingebunden. Damit werden Ampelanlagen situationsgerecht intelligente Mobilität – Testfeld Deutschland (SIM-TD)“. SIM-TD istmit Spezialisten aus der Automobilindustrie, der Telekommunikation gesteuert, was den Lärm und den Schadstoffausstoß verringert. ein Projekt zur Entwicklung einer Technologie für die Kommunikation Systementscheidung als Notbremse. Bordsensorik, kooperativeund des Verkehrsmanagements nutzt Daimler unter dem Dach Für die „adaptive Navigation“ werden kooperative Fahrzeuginfra- zwischen Fahrzeugen über Funk und mit einer „intelligenten“ Kommunikation, die Integration von Positionierungs- und digitalender Forschungsinitiative „AKTIV“ die Synergien der unterschiedlichen strukturtechnologien zur dynamischen Navigation und Information Verkehrsinfrastruktur. Karten sowie eine umfassende Situationsanalyse bilden die BasisDisziplinen, um die Sicherheit und die Effizienz des Straßenverkehrs des Fahrers entwickelt. Ihr Input kommt über Funk, DAB (Digital des Assistenten. Eine vorausschauende Sensorik soll auch dabeizu steigern. Die tragenden Säulen der Initiative sind die Aktive Audio Broadcasting) und – ein neuer Ansatz – auch über WLAN- Information bestimmt die Aktion. Alle im Fahrzeug eingehenden helfen, Fahrzeuge, Fußgänger und Radfahrer bereits im VorfeldSicherheit, das Verkehrsmanagement und die Fahrzeug-Fahrzeug- und Mobilfunknetze. Informationen bilden neben den Informationen der Umgebungs- eines drohenden Unfalls zu erkennen und wirkungsvolle Schutz-und Fahrzeug-Infrastruktur-Kommunikation. Der Verkehr der erfassung der Fahrzeugassistenzsysteme die Grundlage für eine maßnahmen einzuleiten.Zukunft ist geprägt vom Austausch von Informationen, die nicht nur ganzheitliche Situationsbewertung. Und die ist gerade im Kreuzungs-vom „öffentlichen“ zum „privaten“ Partner fließen, sondern in beide bereich gefragt. Kreuzungen weisen häufig nicht einsehbareRichtungen. So werden sämtliche verkehrsrelevanten Informationennicht mehr nur über Schilderbrücken und Wechselverkehrsanzeigenkommuniziert, sondern auch direkt ins Fahrzeug.Kommunikation in alle Richtungen: Die Fahrzeug-Fahrzeug- und Fahrzeug-Infrastruktur-Kommunikation sorgt in Zukunft über Funk, DAB (Digital AudioBroadcasting) und das Mobilfunknetz dafür, dass alle zu jeder Zeit über mögliche Gefahrensituationen informiert sind.
    • Unsere Zukunft | 44-45Projekt Zukunft.Die Zukunft beginnt heute. „Denkende“, videobasierte Assistenz- 30 Metern zuverlässig erfasst. Die Kollisionsgefahr mit einem sich Sehen, Verstehen, Handeln. „Bildverstehen“ heißt der Fachbegriff Viele kleine Teilerfolge ergeben am Schluss das große Ganze.systeme auf der Grundlage künstlicher Intelligenz funktionieren in seitlich schnell nähernden Radfahrer wird schon zwei bis drei für das Verfahren und er verweist darauf, dass es nicht nur um das Aber an erster Stelle bei der Entwicklung jedes neuenmanchen Bereichen schon heute. Sie machen den Fahrer auf Sekunden vor dem drohenden Zusammenstoß erkannt. Die Erfassen von Bildern geht, sondern vor allem darum, das Wahr- Sicherheitssystems steht für die Forscher die Zuverlässigkeit.erkannte drohende Gefahren aufmerksam und leiten Maßnahmen zukunftsweisende Technik basiert auf der Idee, relevante Bildpunkte genommene zu verstehen, zu interpretieren und zu beurteilen. Systeme bauen aufeinander auf und ergänzen sich. Schonzur Unfallvermeidung oder Unfallfolgenminderung ein. Das von zu identifizieren und sie über einen gewissen Zeitraum zu verfolgen. In der Mercedes-Benz E-Klasse und der S-Klasse des Modelljahres jetzt gibt es in einem Fahrzeug 50 und mehr Steuergeräte.Daimler entwickelte Bilderkennungsverfahren zur Umgebungs- Der vorausfahrende Radfahrer wird beispielsweise angepeilt und 2010 kann der intelligente videobasierte Geschwindigkeitslimit- Das Auto ist bereits heute ein rollender Computer. Und dieerfassung ist so ein System. Basis ist eine Stereokamera an der vom System als eine Vielzahl einzelner Bildpunkte wahrgenommen, Assistent schon heute binnen Millisekunden entsprechende Schilder Daimler Entwickler haben den Anspruch der „Null-Fehler-Innenseite der Frontscheibe. Sie liefert Computern mit hoher von denen jeder einzelne in Bewegung ist. Beim sogenannten erkennen – sowohl am Straßenrand als auch an Schilderbrücken Software“ jetzt – und in der Zukunft. Der Fahrer muss derRechnerleistung Informationen zum Fahrbahnverlauf, zu voraus- Tracking wird die Bewegung der Bildpunkte von der Stereokamera oberhalb der Fahrbahn – und überträgt die erkannten Tempolimits Technik vertrauen können – je umfangreicher sie wird, destofahrenden, querenden oder am Straßenrand parkenden Autos und verfolgt, und der Computer trifft anhand der eingehenden auf das Display im Cockpit. In Zukunft werden Fahrer aber nicht zuverlässiger muss sie sein. Daimler arbeitet mit Hochdrucksie kann Fußgänger, Radfahrer und Autos erkennen, die sich dem Informationen eine Voraussage über die wahrscheinliche nur über die aktuellen Tempolimits informiert, sondern beispiels- an der Zukunft. An der Sicherheit der eigenen Fahrzeuge undFahrzeug von der Seite nähern. Dabei „sieht“ das Assistenzsystem Bewegungsrichtung des Objekts. weise auch über Stopp- und Vorfahrtsschilder sowie über zu am Erfolg des gesamten Verkehrssystems – denn ohne dasdie Gefahrenquellen nicht nur, sondern es macht aufgrund der erwartende Ampelschaltungen. Das Funktionsprinzip ist dabei immer eine funktioniert das andere nicht.Bewegung, des Abstands und der Geschwindigkeit Voraussagen ähnlich. Die Kamera identifiziert relevante Objekte, und das Bild-darüber, wie sich das Objekt innerhalb der nächsten Sekunden verarbeitungsprogramm untersucht in Echtzeit deren Bedeutungverhalten wird. Tests haben gezeigt, dass das Frühwarnsystem und leitet sofort notwendige Maßnahmen ein. So werden bei derbeispielsweise querende Fußgänger aus einer Entfernung von Ampelerkennung Bildpunkte in den Ampelfarben Rot, Gelb, Grün, die annähernd kreisförmig sind, wahrgenommen. Die Größe der aufgenommenen Ampellichtkreise liefert Informationen zu deren Entfernung zum Fahrzeug.Eine Infrastruktur mit flexiblen, intelligenten Verkehrsleitsystemen und ausgeklügelte Sicherheits- und Informationssysteme im einzelnen Fahrzeug Kamerabasierte Sicherheitssysteme gibt es in der Mercedes-Benz C-, E und S-Klasse sowie im SLK schon heute: Das auf künstlicher Intelligenzgehen im Verkehr der Zukunft Hand in Hand. Alle Komponenten gemeinsam, perfekt aufeinander abgestimmt und in das bestehende Infrastrukturnetz basierende System zur Bilderkennung identifiziert und interpretiert Tempolimitschilder. Künftig wird das System auch in der Lage sein, Fußgänger,eingebunden, sind die Grundlage für die Mobilität von morgen. Radfahrer oder andere Fahrzeuge zu erkennen, deren voraussichtliches Richtungsverhalten vorherzusehen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten.
    • Unsere Marken. Daimler-Personenkra wagen. Kra stoff verbrauch, CO2 -Emissionen und Energieeffizienzklassen1,2. Kra stoff verbrauch CO2-Emissionen Energie-Als Pionier der Verkehrssicherheit verfolgen innerorts außerorts kombiniert kombiniert effizienzklassewir weiterhin den „Weg zum unfallfreien Mercedes-Benz Cars [ l/100 km], [kWh/100 km] und [kg H2/100 km] nach Richtlinie 80/1268/EWG [ g/km]Fahren“. Von der ersten Knautschzone bis Fahrzeuge smart maximal minimal maximal minimal maximal minimal maximal minimal maximal minimalzum Fahrzeug als mitdenkendem Partner: smart 6,4 3,3 4,4 3,3 5,2 3,3 119 86 E BDaimler war und ist Vorreiter bei Entwicklungen Daimler Trucks Mercedes-Benz Cars A-Klasse 9,8 5,4 6,3 3,9 7,6 4,5 178 118 F Brund um Fahrzeug- und Verkehrssicherheit. B-Klasse C-Klasse 8,3 18,6 5,3 5,6 5,0 8,5 3,8 3,7 6,2 12,2 4,4 4,4 145 285 114 117 C G A A E-Klasse 13,9 5,9 7,8 4,0 10,0 4,7 234 123 F A CLS-Klasse 13,9 6,4 7,6 4,4 9,9 5,1 231 134 F A S-Klasse 21,8 7,0 9,9 5,0 14,3 5,7 334 149 G A CL-Klasse 21,8 13,5 9,9 7,2 14,3 9,5 334 224 G E SLK-Klasse 12,0 6,1 6,2 4,1 8,4 4,9 195 128 E A SL-Klasse 21,5 9,3 9,6 5,4 14,0 6,8 333 159 C G Mercedes-Benz Vans SLS AMG 19,9 19,9 9,3 9,3 13,2 13,2 308 308 G G ML-Klasse 15,7 7,0 9,6 5,4 11,8 6,0 276 158 F A R-Klasse 18,8 11,0 10,2 6,9 13,4 8,4 311 222 G C GLK-Klasse 11,0 6,4 7,4 5,0 8,7 5,6 220 145 E A GL-Klasse 19,0 11,1 10,8 7,5 13,8 8,9 322 235 G C Daimler Buses G-Klasse 21,6 13,6 12,6 9,8 15,9 11,2 372 295 F G Maybach 23,6 22,6 11,3 10,7 15,8 15,0 368 350 G G Mercedes-Benz Vans Viano 16,5 8,7 9,5 6,3 12,1 7,1 284 187 G C Vito 16,5 8,4 9,5 6,1 12,1 7,0 284 182 G C Daimler Financial Services Sprinter 21,5 9,2 13,3 6,5 16,2 7,5 314 197 F B Elektrofahrzeuge kWh/100 km smart electric drive < 14 0 A+ A-Klasse E-CELL 17,5 0 A+ Elektrofahrzeug mit Brennstoffzelle kg H2/100 km Daimler im Überblick. Die Firmengründer Gottlieb Daimler und Carl Benz haben mit der Erfindung des Automobils im Jahr 1886 Geschichte geschrieben. B-Klasse F-CELL 0,97 0 A+ 125 Jahre später, im Jubiläumsjahr 2011, ist die Daimler AG eines der erfolgreichsten Automobilunternehmen der Welt. Mit den Geschäftsfeldern 1 Die angegebenen Werte zum Kra stoff verbrauch und zur CO2-Emission wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren (Richtlinie 80/1268/EWG in der gegenwärtig geltenden Fassung) ermittelt. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken Mercedes-Benz Cars, Daimler Trucks, Mercedes-Benz Vans, Daimler Buses und zwischen verschiedenen Fahrzeugtypen. Daimler Financial Services gehört der Fahrzeughersteller zu den größten Weitere Informationen zum offiziellen Kra stoff verbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkra wagen können dem „Leitfaden über den Anbietern von Premium-Pkw und ist der größte weltweit aufgestellte Kra stoff verbrauch und die CO2-Emissionen neuer Personenkra wagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unentgeltlich erhältlich ist. Nutzfahrzeug-Hersteller. Daimler Financial Services bietet ein umfassendes 2 Oben stehende Tabelle zeigt die Kra stoff verbrauchs- und CO 2 -Emissionswerte sowie Energieeffizienzklassen aller in Deutschland zum Zeitpunkt der Drucklegung verfügbaren Finanzdienstleistungsangebot mit Finanzierung, Leasing, Versicherungen und Pkw-Modellreihen des Daimler-Konzerns. Pro Fahrzeugklasse sind die höchsten und niedrigsten Werte der im deutschen Markt angebotenen Modelle ausgewiesen. Mehr Details Flottenmanagement. zu den einzelnen Fahrzeugtypen finden Sie im Internet. Verbrauchswerte im realen Fahrbetrieb können je nach individueller Fahrweise von den Prüfwerten abweichen. Stand 01/2012
    • Daimler AG, COM/M 5836/1635/00/0511Daimler AGCommunicationsStuttgart, Germanywww.daimler.comwww.daimler.mobi