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Die 7 Todsünden eines Wissenschaftlers
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Die 7 Todsünden eines Wissenschaftlers

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Nähere Infos hier: http://de.wikiversity.org/wiki/Benutzer:Cspannagel/gdm2012hv

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  • ich möchte hir eine Ergänzung aus einer eher weiblichen Perspektive vornehmen. Sammeln aus der Fülle, um dem Einen das zur Verfgung zu stellen, was zum gemeinsamen Wachsen benötigt wird.
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  • Kein wissenschaftlicher Vortrag, aber ein Vortrag über Wissenschaft Erwarten Sie keine inhaltliche Kohärenz. Letztlich ein Potpourri Tagung war anstrengend… also: Zurücklehnen, entspannen, Mails lesen oder so… Letztlich wird’s auch sehr subjektiv. Keine Angst, ich berichte über keine Sünden von Ihnen, sondern nur über meine eigenen.
  • Falls Sie jetzt zum Zug müssen, verrate ich Ihnen schon mal das Fazit. Dann können Sie auch gleich gehen. Wenn Sie aber natürlich wissen wollen, was ich damit meine, müssen Sie bleiben, das ist klar.  Wichtig ist mir: Ich möchte polarisieren! Es geht mir nicht um „das eine ist gut und das andere ist schlecht, sondern es geht mir um ein „mehr vom einen“ und „weniger vom anderen“. Bitte behalten Sie dies immer im Hinterkopf. Das ist meine Web-Wolke (cloud… sie wissen, Anwendungen und Daten wandern in der letzten Zeit immer weiter ins Web, ins Web 2.0, in die Cloud)… Ich werde versuchen darzustellen, wie das Web ein Katalysator für all das hier sein kann
  • Sie können sich ja schon mal Gedanken machen, was Ihnen hierzu so einfällt, also, aus ihrer eigenen wissenschaftlichen Arbeit.  Es handelt sich übrigens streng genommen nicht um Todsünden, sondern um schlechte Charaktereigenschaften, aus denen Sünden entstehen können.
  • Promotion Beginn: Eines meiner ersten Erlebnisse war, dass ein Kollege zu mir sagte, dass man aufpassen muss, was man „rausgibt“. Ideen könnten geklaut werden! Antrag ins Netz stellen, aber ohne Literaturliste – nicht zu viel rausgeben! Diese Argumentation ist mir immer wieder begegnet. Story über zurückgehaltene Materialien: E-Learning-Tagung, ein Doktorand hat E-Learning-Tool ins Netz gestellt und den Link bekannt gegeben, dass die Zuhörer das ausprobieren können. Danach Zurechtweisung durch seinen Doktorvater; keine lobenden Worte, sondern Rüffel, dass er Info rausgegeben hat („Es könnte ja jemand anders verwenden“) Auch später hat ein Kollege von mir immer Wert darauf gelegt, dass man Ergebnisse nicht ohne Veröffentlichung präsentieren sollte. Das ist nicht meine Vorstellung einer scientific community, also einer Wissenschaftsgemeinschaft, die gemeinsam denkt und arbeitet. Das ist eher getrieben von dem Verlangen, persönlichen Nutzen daraus zu ziehen (im Sinne der Karriereförderlichkeit). Oder auch: Das Zurückhalten von Daten. Jemand könnte ja Fehler finden in den Daten… Machen Sie ich mal einen Spaß: Fragen Sie mal Kollegen nach Daten an… Die Frage ist aber, ob das längere Zurückhalten von Information sich wirklich positiv auswirkt… Zu langsamer Speed! Sharism : Teile, und dir wird gegeben! Gegenteil von Geiz: Teilen, schenken!
  • Man verwendet ein Weblog, um Ideen, Ergebnisse, Denkresultate sofort zu veröffentlichen Möglichkeit des Kommentars durch andere Personen (andere Wissenschaftler, Nichtwissenschaftler) Prozessorientiert Review? Klar, durch die Community. Hier aber: nicht nur zwei, drei, sondern potenziell die ganze Menschheit.  Vielleich Beispiel „Lehrerbildung“ oder „Digitale Schule 3.0“
  • Angst vor Ideenklau: wer Angst davor hat, dass ihm Ideen geklaut werden, der scheint nicht viele zu haben
  • Nicht-Wissenschaftler werden zu Mitwissenschaftlern gemacht Meine Blogbeiträge zu „Jeder ist Wissenschaftler!"
  • Faulheit in der Lehre: Wenn man beginnt zu lehren, dann orientiert man sich ja normalerweise an der Hochschuldidaktik, die man selbst als Studierender erfahren hat. Man hält Vorlesungen und macht Referatsseminare. Da läuft einfach dann erst mal viel frontal ab. Wenn man aber wie ich in der Lehramtsausbildung ist, dann wird einem schnell der Spiegel von den Studierenden vorgehalten Wer von Ihnen hat schon mal einen 90minüten Vortrag über selbstentdeckendes Lernen gehalten? Ich hab das mal gemacht… Oder einen PowerPoint-Vortrag über Medienvielfalt? Letztlich passt „Trägheit“ vielleicht besser… man macht Lehre so wie immer, einfach auch weil man weniger drüber nachdenkt vielleicht… oder weil man fadenscheinige Argumente findet wie: “IM Hörsaal kann man keine studierendenaktivierenden Methoden“
  • Extrembeispiel „traditional classroom“: Man lässt hunderte von Menschen in einem Hörsaal zusammenkommen, um sie auf Audio- bzw. Videoempfang zu schalten, und anschließend lässt man sie mit der Auseinandersetzung mit dem Material alleine. Das ist auf verschiedenen Ebenen extrem ineffizient!
  • Auch als Wissenschaftler mal persönliche Risiken/Unsicherheiten eingehen Exploratives Verhalten zeigen Wird mit „Flow“ belohnt! Ich bin dann noch einen Schritt weiter gegangen: Verantwortung komplett in die Hände der Studierenden geben. Machen Sie das mal! Beispiel: Dieser Vortrag Ich war früher nicht mutig gewesen; durch so etwas wird man Schritt für Schritt mutiger…
  • Noch ein paar Zitate aus dem Wiki…
  • Wissenschaft ist ja schon ein hierarchischer Laden, ne? Je höher man in der wissenschaftlichen Laufbahn steigt, um so eitler und selbstgefälliger wird man. Früher zum Professor hochgeschaut (voller Respekt), heute ist man es selber. Mann, hat mans weit gebracht! Stolz kann man schon sein. Der Übergang zwischen Stolz und Hochmut ist aber fließend. Ich erinnere mich (vielleicht erinnern Sie sich auch), wie man drauf gegeifert hat, den Doktortitel zu verwenden. Sobald man ihn hat, wird er unten in die E-Mail-Signature reingeschrieben Hier sieht man eine Professorin, die … in den Monitor schaut, sich voller Stolz ihre Publikationsliste betrachtet... Hab ich auch schon gemacht: Voller Stolz wird die Publikationsliste angesehen: „Mann, ist die lang“. Heute hab ich keine mehr im Web, weil ich den Eindruck hatte, es geht dabei nur um die Demonstration von Quantität… Man googelt sich selbst… wer zitiert einen so? Was! Der hat mich nicht zitiert? Obwohl das doch MEIN Arbeitsgebiet ist! Im Hintergrund die Follower… die Studenten, die Doktoranden… die häufig die Arbeit machen. Das, was die Professorin sich hier im Spiegel ansieht, ist oft nicht mal ihre eigene Arbeit… Problem: Man wird berühmt, aber auf Kosten anderer! (Studenten) Mündet auch in eine gewisse Überheblichkeit im Hörsaal… habe ich auch an mir gespürt: Als Professor hat man ja nicht mehr alles nötig. Story aus dem Hörsaal: Kollegin hält mich für einen Studenten Große Gefahr: Man beschäftig sich immer mehr mit akademischen Fragen und entfernt sich immer mehr von der Praxis; letztlich untersucht man in seinem kleinen, selbstgeschaffenen Mikrokosmos; man arbeitet steinem Spezialgebiet und wird da der „Gott der statistical literacy“ oder der „Gott des Einsatzes von Lerntagebüchern“ oder der „Gott der frühkindlichen mathematischen Bildung“ oder so, aber letztlich wird man dabei immer akademischer… Es werden Probleme aus dem jeweiligen Spezialgebiet generiert, aber nicht mehr aus der Praxis Letztlich muss man sich öfter die Frage gefallen lassen, ob das, was man macht, überhaupt noch praxisrelevant ist…
  • Relevanzfrage 7 Jahre an dem Tool gearbeitet 18 Veröffentlichungen dazu gemacht (inkl. Dissertation) Letztlich hat sich herausgestellt, dass das Werkzeug ne nette Idee ist, aber null Praxisrelevanz hat
  • Experiment beschreiben Experimente haben einen Wert an sich: Kausale Beziehung klären, … Letztlich ist aber die Frage: Angenommen, es wäre ein signifikanter Unterschied herausgekomme: Wäre er relevant gewesen? Also, würde er in der Praxis irgendeine Wirkung zeigen? Oder gibt es da nicht ganz andere, viel größere Einflussfaktoren? Problem: Externe vs. Interne Validität; es wird öfter der Eindruck vermittelt, die interne Validität habe eine größere Bedeutung als die externe. Es ist aber so, dass es einfach zwei miteinander konkurrierende Ansprüche sind, und welcher davon die größere Bedeutung hat, hängt vom Kontext ab.
  • Neid der Fachdidaktik/der Pädagogen auf die Psychologie Die Tendenz ist: Die Methoden der Psychologen werden für „wissenschaftlicher“ und „genauer“ als andere Methoden gehalten. Letztlich muss man aber feststellen: Wir sind Fachdidaktiker, keine Psychologe Das nimmt dann manchmal auch seltsame Züge an, nämlich die, dass die Methode wichtiger wird als der Inhalt. Andere auf Tagungen in Vorträgen runterputzen, damit man selbst gut da steht Beispiel: “Ist denn Ihre Variable auch intervallskaliert?”
  • Plädoyer für mehr „Ganzheitlichkeit in der Forschung“
  • Vgl. auch Peter Koop & Prediger, 2005 Nicht nur Verbesserung der Lehrpraxis, Lösung konkreter Lehrprobleme, sondern auch empirisch fundierte Beiträge zur Theorieentwicklung! Aktionsforschung, zwei Modelle: Wissenschaftliche Begleitung oder selbst forschende Lehrer(innen). Hier aber: Wissenschaftlerinnen, die in ihrer eigenen Lehre forschen! Als Fachdidaktiker sind wir hier in einer idealen Sonderrolle! Wissen Sie, warum es so wertvoll ist, das Web zu verwenden? Da draußen im Web sind jede Menge Praktiker. Und Praktiker stellen gerne die Relevanzfrage.
  • SRelativ sicheres Terrain! Was mir daran fehlt, ist der kreative Problemlösungspart! Fachdidaktik als Design Science, gestalterisch tätig werden, Szenarien entwickeln Wichtig, aber etwas anderes geht unter: Design, ausprobieren, Action research! Wir brauchen ein „mehr“ von Aktionsforschung, von reflektierter Praxis
  • Ca. 80% schauen alle Videos Bei nein Gründe z.B.: schon im letzten Jahr besucht Nicht nötig Vergessen
  • Ca. 80% schauen alle Videos Bei nein Gründe z.B.: schon im letzten Jahr besucht Nicht nötig Vergessen
  • Beispiel: Schuldienst. Eine Klasse unterrichten? Wer getraut sich das noch? Es gibt tatsächlich Dozenten in der Schulpraxis-Betreuung, die nicht selbst einmal als Beispiel unterrichten. Hat man ja schließlich nicht mehr nötig. Hab ich auch mal ne Zeit lang nicht gemacht. Ich habe damals auch andere Gründe vorgeschoben: Ich will alle Zeit den Studenten zur Verfügung stellen. Grund war aber: Angst, vor den Studenten zu versagen. Schulklassen sind unberechenbar. Dabei brauchen die Studenten das so sehr! Man darf sich selbst nicht so ernst nehmen ! Fehler zulassen! Im Sinne der Aktionsforschung: Selbst unterrichten, und zwar nicht nur „ab und zu“, sondern regelmäßig Ich habe 2 Jahre an einer Standardschule unterrichten Jetzt bin ich an einer reformpädagogischen Schule Risiken eingehen, Unsicherheiten eingehen Dies als Basis für die eigene fachdidaktische Forschung nehmen. Nicht: Forschung relativ sicher machen, weil mit gewissem Abstand zur Praxis
  • „ keine Zeit“ vs. Prioritätensetzung
  • Möglichst viele Publikationen „publish or perish“ Lösung: Prozessorientiert schreiben (blog), nur wenige Publikationen als Essenz all dessen! Auch: Möglichst viele Projekte, möglichst viele Doktoranden (Zitate von heckerstampehl und otacke eigentlich bei habgier) Wie die Haie auf BMBF-Ausschreibungen stürzenn (“Haifischbecken”) Modewort-Forschung (passt hier vielleicht nicht hundertprozentig) Problemlösen, Modellieren, Kompetenzen!… Druck auf Doktoranden ausüben Veröffentlichungen, Projekte, …. warum? Nicht, damit die Doktoranden ne gute Arbeit abliefern... sondern damit man mit auf Veröffentlichungen stehen kann Eigentlich sollte man Doktoranden zum selbstständigen Denken anleiten. Sonst reproduziert man sich eigentlich nur selbst. In der Wissenschaft sollte aber die Sache im Mittelpunkt stehen, nicht die persönliche Eitelkeit (von Markus) Wissenschaft braucht Zeit!    Möglichst viele Artikel (publish or perish, siehe jeanpols kommentar); alles wird tausendmal veröffentlicht Experiment wird in Forschungsanträgen immer als DIE Methode verkauft, obwohl man sich über die begrenzte Bedeutung dieser Methode eigentlich klar ist
  • Keine Lust mehr, bei solchen Aktionen mitzuwirken; Modewort/Trendforschung „ empirische Bildungsforschung“, „Kompetenzorientierung“, „Professionalisierung“ Trendforschung: Kompetenzmessung; Kompetenzen wie „LGS-Lösungskompetenz“ und „Gleichsetzungsverfahrensanwendungskompetenz“… werden definiert, Messinstrumente werden konstruiert usw… „vom Wiegen wird die Sau nicht fett“ Lieber: selbst forschen statt Forschungsanträge schreiben In Ruhe DFG-Anträge o.ä. schreiben
  • mgang mit nicht-signifikanten Ergebnissen: Man sucht Signifikanzen oder lässt nicht-signifikante Ergebnisse unter den Tisch fallen; “Luxus”: Man umgibt sich nur mit dem Schönen und Außergewöhnlichen Story von Florian und mir; letztlich gutes Ergebnis (“Lehrer können entscheiden, was sie möchten”) Führt vielleicht auch dazu, dass Trivialitäten erforscht werden Aber: Spermatozoiden-Metapher!
  • Man muss das Scheitern wieder zulassen! Scheitern stärker diskutieren! Nach Möglichkeit: komplett öffentlich! Wir lehren unsere Studierenden: Fehler als Lernchancen begreifen; als Wissenschaftler muss man hier vorausgehen!
  • Zorn…. Lassen wir weg. 
  • Liegt es am einzelnen „Sünder“, oder befördert nicht das System das alles? Das System wird auch von den Wissenschaftlern befördert. Ich meine, wir sind auch die Gutachter in Begutachtungsprozessen. Worauf achten wir denn? Usw… Dass man Schwierigkeiten hat, in der Dissertationsphase alternative Wege auszuprobieren, ist klar (obwohl es sehr schade ist!). Aber wenn der Doktorvater nicht gestattet, öffentlich über Ideen zu bloggen, dann muss man das zähneknirschend akzeptieren. Aber: gerade Professorinnen und Professoren, die auf einer sicheren Lebenszeitstelle sitzen: Haben die nicht eigentlich die Pflicht, hier neue Wege zu gehen? Sie riskieren ja letztlich nix…
  • Öffentliche Wissenschaft: mehr prozessorientiert veröffentlichen, weniger „Publikationen“ an sich! Mehr Mut zu Fehlern: Mehr Wissenchaftler(innen), die sich selbst nicht so ernst nehmen…
  • Transcript

    • 1. Die sieben Todsünden einesWissenschaftlers Christian Spannagelhttp://cspannagel.wordpress.com Twitter: @dunkelmunkel 1
    • 2. Fazit: Mehr……scientific community!…öffentliche Wissenschaft!…reflektierte Praxis!…Mut zu alternativen Forschungsansätzen!…Mut zu Experimenten und zu Fehlern!…Spaß am Forschen und Lehren! Web 2
    • 3. Die sieben TodsündenAvaritia (Geiz, Habgier)Gula (Völlerei, Gefräßigkeit, Maßlosigkeit, Selbstsucht)Acedia (Faulheit, Feigheit, Ignoranz, Trägheit des Herzens)Superbia (Hochmut, Eitelkeit, Stolz, Übermut)Luxuria (Wollust, Ausschweifung, Genusssucht)Ira (Zorn, Rachsucht, Vergeltung, Zorn)Invidia (Neid, Eifersucht, Missgunst)Übersicht aus Wikipedia, Die 7 Todsünden 3
    • 4. Avaritia (Geiz, Habgier) 4
    • 5. „Sofortpublikation“ durch Bloggen 5 http://cspannagel.wordpress.com
    • 6. „Sofortpublikation“ durch Bloghttp://cspannagel.wordpress.com/2012/02/29/7-todsunden-eines-wissenschaftlers/ 6
    • 7. Wiki-Vorbereitung dieses Vortrags http://tinyurl.com/gdm2012spannagel 7
    • 8. Forschungsideen onlinehttp://de.wikiversity.org/wiki/Benutzer:Cspannagel/forschungsideen 8
    • 9. Öffentliche Wissenschaft Web 9
    • 10. Aber dann könnte mir ja jemandmeine Ideen klauen… Aber ich könnte ja Fehlerhaftes bloggen… 10
    • 11. Acedia (Faulheit, Trägheit) 11
    • 12. Und täglich grüßt das Murmeltier… 12
    • 13. Youtube-Aufzeichnungen 13
    • 14. Reflexion in meinem Weblog… 14
    • 15. Flipped classroom Input Aktivitättraditional classroom flipped classroom 15 http://tinyurl.com/umgedrehtemathevorlesung
    • 16. Aktives Plenum Tafel Dozent In: Berger, Grzega & Spannagel (2011). Lernen durch Lehren im Fokus. Berlin: epubli. 16
    • 17. Unsicherheiten eingehen! 17
    • 18. Acedia (Faulheit, Trägheit) 18
    • 19. Superbia (Hochmut, Eitelkeit) 19
    • 20. Relevanzfrage 20
    • 21. Relevanzfrage 21
    • 22. Invidia (Neid, Missgunst) 22
    • 23. Felder der fachdid. Wissenschaft Unterrichtspraxis Phänomen, Problem Theorie Forschung EntwicklungPrediger, S. (2010). J Math Didakt 31, 167-195 23
    • 24. Aktionsforschung planen Web Literatur Theorie handeln Daten bewerten 24vgl. Hinchey (2008), Action Research primer
    • 25. Experimentelle Forschung vs.Aktionsforschung 25
    • 26. Unterschiedliche Ansätze!Experimentelle Forschung Aktionsforschung• Ziel: beobachtend das System • Ziel: handelnd das System analysieren verbessern• Komplexität wird reduziert • Komplexität wird akzeptiert• versucht zu verallgemeinern • versucht die konkrete Situation zu würdigen• künstliche Situation • natürlicher Kontext• im Labor • in der Welt• replizierbar • Modell für andere• „eher“ quantitativ • „eher“ qualitativ• „seeking truth“ • „seeking understanding“• research on teaching • teacher research• „objektiver“ • „subjektiver“ 26
    • 27. Befragung der StudierendenWiSe 2011/12 Ich empfinde dieses Veranstaltungskonzept als sinnvoll.Befragung durch Maike Fischer, Masterarbeit im Rahmen des Studiengangs„E-Learning und Medienbildung“ an der PH Heidelberg 27
    • 28. Befragung der StudierendenWiSe 2011/12 Wenn du dich entscheiden könntest, wie die Vorlesung weiter durchgeführt werden soll, für welche Variante würdest du dich entscheiden?Befragung durch Maike Fischer, Masterarbeit im Rahmen des Studiengangs„E-Learning und Medienbildung“ an der PH Heidelberg 28
    • 29. Unterrichten + Aktionsforschung 29
    • 30. Zeit? 30
    • 31. Gula (Völlerei, Maßlosigkeit) 31
    • 32. Haifischbecken 32
    • 33. Luxuria (Wollust) 33
    • 34. Spermatozoiden-Metapher Web(nach Jean-Pol Martin) 34
    • 35. Lobhudelei? 35
    • 36. Ira (Zorn, Rachsucht) 36
    • 37. Sünder oder System?http://cspannagel.wordpress.com/2012/02/29/7-todsunden-eines-wissenschaftlers/ 37
    • 38. Fazit: Mehr……scientific community!…öffentliche Wissenschaft!…reflektierte Praxis!…Mut zu alternativen Forschungsansätzen!…Mut zu Experimenten und zu Fehlern!…Spaß am Forschen und Lehren! Web 38
    • 39. Die Diskussion geht weiter… http://tinyurl.com/gdm2012spannagel 39
    • 40. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Christian Spannagel spannagel@ph-heidelberg.de Twitter: @dunkelmunkel http://tinyurl.com/gdm2012spannagel 40

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