Der ING DiBa "shitstorm" auf Facebook Januar 2012
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Der ING DiBa "shitstorm" auf Facebook Januar 2012

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Zahlen zur ING DiBa auf Facebook, der Shitstorm der ein Stürmchen war.

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Der ING DiBa "shitstorm" auf Facebook Januar 2012 Document Transcript

  • 1. crowdmedia Reeperbahn 83 20359 Hamburg fon +49 (0) 40 – 60 94 07 351 fax +49 (0) 40 – 57 24 91 44 mail info@crowdmedia.deDer vermeintliche shitstorm bei ING DiBaFanaktivität auf der ING DiBa Fanpage November 2011 bisJanuar 2012Autor: Wilko SteinhagenHamburg, 25. Januar. 2012Version 1.0Telefon: +49 (0) 40 – 60 94 07 352wilko.steinhagen@crowdmedia.decrowdmedia UG (haftungsbeschränkt) - Reeperbahn 83 - 20359 Hamburg Seite 1 von 7
  • 2. Worum es ging.Seit Anfang Januar stand die Facebookpräsenz der ING DiBa im Fokus derBerichterstattung, zumindest in solchen Medien, die sich mit Onlinemarketing unddigitaler Unternehmenskommunikation auseinandersetzen. Vielfach war von einem sogenannten shitstorm die Rede. Die deutsche Wikipedia definiert einen „shitstorm als einInternet-Phänomen“, bei dem „massenhafte öffentliche Entrüstung sachliche Kritik mitzahlreichen unsachlichen Beiträgen vermischt“, die sich über die Kommunikationskanäledes Unternehmens ihre Bahn brechen. In diesem Fall war besonders die Facebookseiteder ING DiBa betroffen. Auslöser war der aktuelle Werbespot der ING DiBa, in derBasketballstar Dirk Nowitzki eine Scheibe Wurst verdrückt.Wir haben in der Nachbetrachtung der öffentlichen Auseinandersetzung rekonstruiertund analysiert, wie intensiv diskutiert wurde, in welcher Häufigkeit gepostet undkommentiert wurde und wie viele Menschen an der Diskussion beteiligt waren. Kann manüberhaupt von einem shitstorm sprechen als die Fanpage der Ing Diba der zurDiskussionsplattform Pro und Contra Vegetarismus wurde?Die Situation vor der Diskussion um den Werbespot.Wie man der folgenden Grafik entnehmen kann, war auf der Fanpage der ING DiBawenig los, die Postings pro Tag bewegten sich deutlich im unteren einstelligen Bereich.Die Postingfrequenz steigt dann ab dem Jahreswechsel deutlich an, bis zu einemHöhepunkt um den zehnten Januar herum.Abbildung 1: Userposts ING DiBa pro Tag November bis Januar2
  • 3. Der zehnte Januar war, wie unschwer zu erkennen ist, der Tag, an dem diePostingfrequenz eine fast schwindelerregende Höhe erreichte. Schauen wir uns diesenTag einmal genauer an.Der „stürmischste Tag“ im Detail – Fanaktivität am 10. Januar 2012. Die 198 Posts durch User am 10.01. 2012 im Tagesverlauf. 25 20 15 10 5 0 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23Abbildung 2: Fanposts im Tagesverlauf nach Stunde 10. Januar 2012In dieser Grafik sind die Postings nach (Tages-)Stunden zusammengefasst. DieHauptpostingzeit war zwischen 6 Uhr morgens und 23 Uhr Abends. Insgesamt wurde andiesem Tag 198mal gepostet, also etwa 8 Posts pro Stunde oder durchschnittlich alle 7Minuten ein Post. Ein Aufwand, der zwar hart an die Grenzen eines Social MediaManagers geht, aber noch zu bewältigen sein müsste.crowdmedia UG (haftungsbeschränkt) - Reeperbahn 83 - 20359 Hamburg Seite 3 von 7
  • 4. Feedbackrate  auf  Fanposts  Januar  2012  im   Tagesverlauf.   180   160   140   120   100   80   60   40   20   0   1   2   3   4   5   6   7   8   9   10   11   12   13   14   15   16   17  Abbildung 3: Feedback auf Fanposts im Januar 2012Unter viralen Gesichtspunkten hat die Diskussion auf der Facebookseite erstaunlich gutabgeschnitten. Es gab auf die Posts der Diskutanten ein reges Feedback. Das liegt zumeinen an der kontroversen Art der Diskussion, zum anderen konnten augenscheinlichbeide Positionen eine große Gruppe mobilisieren, die sich sowohl unterstützend als auchablehnend eingemischt haben.Die aktivsten Teilnehmer an der DiskussionDie folgende Abbildung zeigt die Anzahl der Posts pro User. Die Spitzengruppe mit 15bis 17 Posts pro User besteht lediglich aus vier Facebookusern. Die große Mehrheit,nämlich 539 User, haben exakt einen Post abgesetzt – nämlich den einen, der ihreMeinung darstellte. Sie haben sich zwar „irgendwie“ auch an der Diskussion beteiligt, sichaber bei längeren Diskussionssträngen herausgehalten.4
  • 5. Posts pro Poster ING Diba 600 539 500 400 300 200 100 67 10 20 1 2 1 0 2 1 0 0 0 0 3 6 2 0 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1Abbildung 4: Aktivitätslevel - Posts pro Poster im Januar 2012Reaktionen der Fans auf die Posts der ING DibaErwartungsgemäß wurden die Posts, die durch die Fanpage getätigt wurden, nicht sostark rezipiert. Durch den für die ING DiBa glücklichen Umstand, dass das Thema, welchesdiskutiert wurde, nicht auf ein Produkt der Bank zurückzuführen war - inhhaltlich ging esum die Frage, welche Ernährungsweise die richtige sei – brauchte das Social Media Teamnicht mehr als vorsichtig moderieren und musste in der Diskussion keine Farbebekennen.In Social Media Kreisen wurde die Entscheidung vom Hausrecht gebrauch zu machenund die Diskussion zu beenden sehr positiv aufgenommen, wie sich am Feedback auf denentsprechenden Post am 17.01. in Abbildung 5 erkennen lässt.crowdmedia UG (haftungsbeschränkt) - Reeperbahn 83 - 20359 Hamburg Seite 5 von 7
  • 6. Userfeedback auf Pageposts. 500 450 400 350 300 250 200 150 100 50 0 Likes   Kommentare  Abbildung 5: Userfeedback auf Pageposts.War es ein Sturm?Wir sind der Meinung, dass es sich nicht um einen shitstorm im klassischen Sinn handelt.Zwei Gründe sprechen dagegen. Zum Einen die Intensität der Postings. Wie in Abbildungzu erkennen, lag die maximale Postingintensität ohne Kommentare bei etwa einem Postalle sieben Minuten im Tagesdurchschnitt. Zum Anderen war die ING DiBa nicht direktbetroffen, da sich die Diskussion schnell auf die persönliche Ebene der Diskutantenverschoben hat und die ING nur eine moderative Rolle einnehmen musste. Die ING DiBaselber spricht vom „einem Sturm im Wasserglas“.Hat Die ING DiBa insgesamt profitiert?Ja. Laut Handelsblatt hat sich die Fanzahl der ING DiBa um etwa 1500 User erhöht. Obdie User nur wegen der Diskussion gekommen sind und sich alsbald wiederverabschieden werden, bleibt abzuwarten.Durch den Transfer des Themas in diePrintmedien und in die Bloggospähre hat die ING DiBa eine hohe mediale Rezeptionerfahren – der elegante Schlussstrich, der der ING gelungen ist, bringt ihr sogar nochnachträglich (Branchen-)Applaus.6
  • 7. Über crowdmediaSocial Media verändert unsere Kommunikation auf ungeahnte Weise. Gerade fürMarketing, Vertrieb und Kundenbindung bieten sich dadurch neue Chancen undHerausforderungen. Marken und Unternehmen werden zum Umdenken gezwungen undmüssen neue Wege beschreiten, um ihre Zielgruppen zu erreichen. Mit Analysen, Ideen,Konzepten und technischem Know-How begleiten wir unsere Kunden auf ihrem Weg inden sozialen Medien.2010 entstand crowdmedia als Fortführung gemeinsamer Freelancer Projekte um dieGründer Svenja Teichmann und Sven-Olaf Peeck. Mit unserem Team von fünfMitarbeitern verfügen wir über langjährige Erfahrung in Onlinemarketing, eCommerceund Webprojekten. Gemeinsam mit unseren Partnern aus Agenturen und Freelancernwird crowdmedia zu einem Netzwerk, das seinen Kunden mehr Ideen, mehr Blickwinkel,mehr Wissen, mehr Erfahrungen, mehr Skills und mehr Flexibilität bietet.Kurz: E pluribus unum & Wisdom of Crowds im besten Sinne.crowdmedia UG (haftungsbeschränkt) - Reeperbahn 83 - 20359 Hamburg Seite 7 von 7