I know-2011-zukunft-wissensbewahrung-hussnetter-nitschke
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  • Die Schaeffler Gruppe ist global aufgestellt. fast 80 Produktions- und ca.100 Vertriebsstandorte in mehr als 50 Ländern Wachstumsregionen zukünftig vor allem Asien, Osteuropa, Amerika In Westeuropa eher Stagnation. Zur Zeit entstehen neue Werke in Indien, China und ein Tech-Center in China Der Preisdruck in der Wälzlager- und Automobilindustrie ist unverändert sehr hoch. Die Rohstoff- und Energiepreise sind enorm gestiegen. Dennoch konnte die Schaeffler Gruppe weiter wachsen
  • Die Schaeffler Gruppe wird - über Marken-, legale Einheiten und Ländergrenzen - nach den Sparten Automotive, Industrie, Aerospace geführt. Diese gliedern sich organisatorisch in unternehmerisch verantwortliche Unternehmens- und Geschäftsbereiche. Die Unternehmens- und Geschäftsbereiche zeichnen verantwortlich für das operative Geschäft, die strategische Ausrichtung sowie das Geschäftsergebnis (G&V). Die Planung und Steuerung umfasst die gesamte Wertschöpfungskette (Supply Chain) von der Entwicklung über Einkauf, Produktion und Umsatz. Hauptmarken der Schaeffler Gruppe sind INA, FAG und LuK. Darüber hinaus verfügen die Sparten über marktspezifische Produkt- oder Servicemarken: Beispiele sind IDAM (Direktantriebe), F‘IS (FAG Industrial Services) KBC in Korea, The Barden Corp., USA/GB oder RepExpert, Ruville und Partslife im Automotive Aftermarket. Die Geschäftsbereiche werden von Zentralfunktionen wie beispielsweise Finanzen, Controlling, Personal, Einkauf, Recht, Qualitätsmanagement, Grundlagenentwicklung und Logistik unterstützt. Unternehmensbereiche der Sparte Automotive sind: Motorsysteme, Getriebe/ Fahrwerksysteme sowie Automotive Aftermarket mit Handelsmarken und spezialisierten Dienstleistungen für Werkstätten und Handel. Die Sparte Industrie gliedert sich in die Unternehmensbereiche "Anwendungen", "Vertrieb" und "Industrie Aftermarket". Die Aufteilung dieser Unternehmensbereiche orientiert sich an den spezifischen Kunden- bzw. Produktanforderungen. Der Vertrieb erfolgt über die Schaeffler Vertriebsorganisation. Hauptaufgaben der Branchenmanagements sind die globale Kundenbetreuung von wichtigen Markt-Kundensegmenten und die Marktentwicklung durch die Erarbeitung neuer anwendungstechnischer Lösungen. Die Sparte Aerospace entwickelt und liefert Speziallagerungen der Marken FAG und Barden für die Luft- und Raumfahrt.
  • In fast jedem Fahrzeug befinden sich Produkte von INA, LuK und FAG. (bis zu 100 Teile in einem Fahrzeug) Beispiele: INA: Kipphebel, Nockenwellenversteller, Riemenspanner FAG: (Sensor)-Radlager, Getriebelager LuK: Zweimassenschwungrad, Kupplungen, Doppelkupplungen, Komponenten für stufenlose Automatikgetriebe
  • Produktpalette allgemein – und Anwendungen Reicht vom kleinsten Lager, einem Kugellager mit 1mm Innendurchmesser für Dentalbohrer oder z. B. Modellbau, über Vierpunktlager mit ca. 1200 mm bis zu Zylinderrollenlagern mit einem Außendurchmesser von mehr als vier Metern Ein paar Anwendungsbeispiele finden Sie unten am Bildrand, z. B. Windkraftanlagen, Brückenbauwerke oder im Lehrter Bahnhof. Die Dachkonstruktion des größten Bahnhofs Europas überspannt ca. 300 m Bahnsteig und enthält 46 Gelenklager/Bolzensysteme. Die Marken INA und FAG bieten ein komplementäres Produktprogramm Heute gemeinsam das breiteste Programm aller Wettbewerber und damit hervorragend positioniert. Zu Beginn des Jahres 2006 erschien der neue gemeinsame Hauptkatalog der beiden Marken INA und FAG; das Werk umfasst fast 1500 Seiten Unsere Kunden haben mit dem Katalog ein grundlegendes Informations- und Beratungsinstrument Die Marke IDAM ist ein Spezialist für Direktantriebstechnologie und besitzt umfangreiche Erfahrungen in den Branchen Werkzeug- und Sondermaschinenbau, Automatisierungstechnik, Productronic, Mess- und Medizintechnik. IDAM steht für: INA – Drives & Mechatronics GmbH & Co. oHG und ist eine Marke der Schaeffler Gruppe mit Sitz in Suhl/Thüringen Lineartechnik: In diesem Bereich weist die Marke INA ein besonders breites Produktprogramm auf, z. B.: Profilschienenführungen, Laufrollenführungen, Wellenführungen mit Linear-Kugellagern, Flachkäfigführungen, Führungen mit Rollen- und Kugelumlaufschuhen, Lineargleitlager sowie angetriebene Lineareinheiten (Module und Tische). Hinweis: Wir bleiben Zulieferer mit hoher Systemkompetenz. Wir werden keine kompletten Einheiten, wie Rundtische, oder Maschinen bauen.
  • Bei dieser Folie habe ich das Problem der Zuordnung von den Beschriftungen zu den folgenden Folien, die das Beschreiben sollen. Was ist z. B. mit Berufung für ein Instrument gemeint.

I know-2011-zukunft-wissensbewahrung-hussnetter-nitschke I know-2011-zukunft-wissensbewahrung-hussnetter-nitschke Presentation Transcript

  • Zukunft Wissensbewahrung - mit Innovation und Tradition ? ? Moderator ? ? ? Experte Nachfolger Hinter- lassen- schaften Erbe - Erfahrungen zum Einsatz von Expert Debriefing – Vortrag auf der i-KNOW am 08.09.2011Wissen muss frei sein!
  • i-Know 2011 Inhalt des Vortrags 1. Informationen zu den Unternehmen 2. Historie, Entwicklung und Erfahrungen mit der Methode Expert Debriefing 3. Die Methode Expert Debriefing und die Erfahrungen bei Schaeffler 4. Ausblick 5. Fragen und DiskussionWissen muss frei sein! Zukunft Wissensbewahrung Seite 2
  • Annette Hußnetter Studium der Betriebswirtschaftslehre (FH), Schwerpunkt Personal/ Logistik in 2006 Berufseinstieg in die Schaeffler Gruppe 4 Jahre Tätigkeit in der Personalentwicklung der Schaeffler Gruppe (hier u.a. verantwortlich für die Themen: Mitarbeiter-Entwicklungs-Gespräch, Vorgesetzten-Beurteilung, Trainingsorganisation) seit ca. 1 Jahr im Wissensmanagement der Schaeffler Gruppe tätig und hier zuständig für die Methode Expert Debriefing (Prozessverantwortung, Betreuung der deutschen Standorte) www.xing.com/profile/Annette_HussnetterWissen muss frei sein! Zukunft Wissensbewahrung Seite 3
  • Globale Kundennähe bei Schaeffler Mitarbeiter, Umsatz, Produktionsstandorte Mitarbeiter Umsatz (Gj. 2010) 180 Standorte weltweit: ca. 70.000 weltweit: rund 9,5 Mrd. Euro in mehr als 50 Ländern Werke Vertrieb LuK INA FAGWissen muss frei sein! Zukunft Wissensbewahrung Seite 4
  • Die Schaeffler Gruppe Operative Führungsstruktur Sparten Schaeffler Automotive Schaeffler Industrie Schaeffler Aerospace nehmens- Motor- Getriebe- Fahrwerk- Automotive Anwendungen Vertrieb Industrie bereiche Unter- systeme systeme systeme Aftermarket Aftermarket Motoren- Getriebe- Fahrwerk- Ersatzteile Produktions- Branchen- Ersatzteile Aerospace elemente anwen- anwen- und maschinen manage- dungen dungen Service Branchenmanagements und Services für ments: Riemen- Windkraft Geschäftsbereiche/ Neben- Werkstätten Über- und Consumer aggregate und Handel Bahn wachungs- Ketten- Products konzepte triebe Kugellager Superprecision Heavy Aufbereitung Nadellager Industrie Kegelrollen- Antriebs- lager technik Kupplungs- Pendellager systeme Zylinderrollen- lager Getriebe- Linear- Technologien technologie Regionen/ LänderWissen muss frei sein! Zukunft Wissensbewahrung Seite 5
  • Schaeffler Automotive (INA, FAG, LuK) ProduktpaletteWissen muss frei sein! Zukunft Wissensbewahrung Seite 6
  • Schaeffler Industrie (INA, FAG) Umfassendes ProduktprogrammWissen muss frei sein! Zukunft Wissensbewahrung Seite 7
  • Marc Nitschke Wirtschaftsinformatiker und Biologe Systemischer Organisationsberater seit April 2009 bei der Cogneon GmbH als Berater und Bereichsleiter Expert Debriefing und Wissensbewahrung zuvor über 15 Jahre im Metro Konzern in unterschiedlichen Funktionen und Führungspositionen tätig (zuletzt als Head of Knowledge Development im Bereich Corporate Executive Development bei der METRO AG) Vizepräsident in der Gesellschaft für Wissensmanagement e.V. (GfWM) https://www.xing.com/profile/marc.nitschke (Profil) http://twitter.com/MoNitschke (Tweet) http://www.cogneon.de/weblogs/marc.nitschke (Weblog)Wissen muss frei sein! Zukunft Wissensbewahrung Seite 8
  • Cogneon – Mission, Team, Standorte Mission: Beratung, Begleitung und Weiterbildung zu Wissensmanagement, Wissensarbeit und Lernender Organisation Team Simon Dückert Benedikt Scheerer Marc Nitschke Karlheinz Pape Marc Holfelder Katharina Kley Jochen Frühauf (Praktikantin) Standorte Nürnberg (Zukunftszentrum Wissensmanagement) Düsseldorf Erlangen Unsere Firmengeschichte: http://www.cogneon.de/node/2559Wissen muss frei sein! Zukunft Wissensbewahrung Seite 9
  • i-Know 2011 Inhalt des Vortrags 1. Informationen zu den Unternehmen 2. Historie, Entwicklung und Erfahrungen mit der Methode Expert Debriefing 3. Die Methode Expert Debriefing und die Erfahrungen bei Schaeffler 4. Ausblick 5. Fragen und DiskussionWissen muss frei sein! Zukunft Wissensbewahrung Seite 10
  • Megatrend Wissensgesellschaft – Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt Knowledge worker White collar worker Blue collar worker Quelle: Zukunftsinstitut: Megatrend Dokumentation (2008), für Deutschland bestätigt durch BIBBWissen muss frei sein! Zukunft Wissensbewahrung Seite 11
  • Einflussfaktor 1: Demografischer Wandel Demografische Pyramide Österreich 2050 Quelle: http://www.freiraum- europa.org/index.php?menuid =86 abgerufen am 07.09.2011 Quelle: Zukunftsinstitut: Megatrend Dokumentation (2008)Wissen muss frei sein! Zukunft Wissensbewahrung Seite 12
  • Einflussfaktor 2: Fachkräftemangel Quelle: Zukunftsinstitut: Megatrend Dokumentation (2008)Wissen muss frei sein! Zukunft Wissensbewahrung Seite 13
  • Einflussfaktor 3: Fluktuation Quelle: Zukunftsinstitut: Megatrend Dokumentation (2008)Wissen muss frei sein! Zukunft Wissensbewahrung Seite 14
  • Kurze Geschichte des Expert Debriefings 1997-1999: Wissensbewahrungsprojekte mit dem Fokus Wissensdokumentation bei der Audi AG Ab 1999: Entwicklung eines expliziten „Expert Debriefing Prozesses“ für Einzelexperten 2002/2003: Erste Multiplikatorenschulungen bei Volkswagen (dort Wissensstafette genannt, 2006 Gewinn des Preises Wissensmanager des Jahres) 2005: Expert Debriefing Einführung bei Schaeffler, dort Kopplung mit Wiki und Wissensgemeinschaften Ausblick ab 2011 Expert Debriefing Benchmark Gruppe (am 29.06.2011 gestartet) Ergänzung um Methoden des persönlichen WissensmanagementsWissen muss frei sein! Zukunft Wissensbewahrung Seite 15
  • Kontext des Expert Debriefings Aufgaben und Hilfsmittel ? ? ? ? Moderator ? Experte Nachfolger Hinterlassenschaften Müll oder Erbe?Wissen muss frei sein! Zukunft Wissensbewahrung Seite 16
  • Aufgaben und Aufwände des Moderators Persönliche Wissenslandkarte (pWLK) Maßnahmenplan Persönliche Vorgespräch Wissens- Maßnahmen Feedback Maßnahmen Reflektion führen landkarte ableiten einholen begleiten moderieren aufbauen + 2h 3-4h 3h 1,5h+ 0-56h 2h Werkzeugkasten Version 2.1 Normalfall: ca. 3-6 Monate Zeit Hinweis: die Darstellung folgt dem Business Process Modelling Notation 1.1 Standard (BPMN)Wissen muss frei sein! Zukunft Wissensbewahrung Seite 17
  • Die pWLK ist die Basis für die Wissenstransfer- maßnahmen Maßnahmenplan Arbeitshistoire Rollen/ Aufgaben WissensgebieteWissen muss frei sein! Zukunft Wissensbewahrung Seite 18
  • Werkzeugkasten für Expert Debriefing Dialog Persönliches Wiki moderiertes Übergabegespräch Soziales Netzwerk Diagramm Ansprechpartnerbesuch Flipcast Kooperatives Arbeiten Podcast Aufgabenbeschreibung Screencast Dokumentenbibliothek Wissensfloater Erfahrungsgeschichte Wissenslandkarte Frequently Asked Questions SchulungenWissen muss frei sein! Zukunft Wissensbewahrung Seite 19
  • Beispiel Soziale Netzwerke visualisieren – Beziehungskapital sichern Die Visualisierung interner und externer Netzwerke sichert das Beziehungs- kapital des Experten. Die Einarbeitungszeit verkürzt sich durch die visuelle Unterstützung. Max MusterWissen muss frei sein! Zukunft Wissensbewahrung Seite 20
  • Expert Debriefing funktioniert nicht, wenn … der Prozess in Zeiten des Personalabbaus erfolgen soll. der Experte nicht bereit ist, sein Wissen zu teilen. keine Unternehmenskultur zur Wissensteilung vorhanden ist. Vorgesetzte nicht hinter dem Prozess stehen. Vorgesetzte sich inhaltlich stark einbringen. es keinen Raum (Zeit, Budget, Ort) für die Prozessdurchführung gibt.Wissen muss frei sein! Zukunft Wissensbewahrung Seite 21
  • Expert Debriefing funktioniert, wenn … der Prozess professionell und auf Augenhöhe moderiert wird. der gut strukturierte Prozess leicht an die Bedarfe des Auftrags- gebers und externe Einflussfaktoren angepasst werden kann. Erwartungshaltungen der Beteiligten abgeholt werden. der Experte durch Wertschätzung motiviert wird. mögliche Ängste der Beteiligten durch Transparenz genommen werden und das Abstrakte durch Fallbeispiele konkretisiert wird. die Selbstorganisation der Transfertandems über einen „kontrollierten“ Maßnahmenplan läuft und dieser regelmäßigen Reviews unterliegt.Wissen muss frei sein! Zukunft Wissensbewahrung Seite 22
  • i-Know 2011 Inhalt des Vortrags 1. Informationen zu den Unternehmen 2. Historie, Entwicklung und Erfahrungen mit der Methode Expert Debriefing 3. Die Methode Expert Debriefing und die Erfahrungen bei Schaeffler 4. Ausblick 5. Fragen und DiskussionWissen muss frei sein! Zukunft Wissensbewahrung Seite 23
  • Expert Debriefing bei Schaeffler Der Wert der Berufserfahrung 13 425 Berufsjahre bei FAG Im Rahmen einer festlichen Abendveranstaltung im Mitarbeitercasino im Werk Schweinfurt ehrte die Schaeffler-Gruppe die Jubilare des Jahres 2010. Insgesamt feierten 436 Mitarbeiter der FAG-Standorte Schweinfurt, Eltmann und Elfershausen ihr 40. oder 25. Betriebsjubiläum. Ein Mitarbeiter kann sogar auf 50 Jahre Betriebszugehörigkeit zurückblicken. Die Gesellschafter der Schaeffler-Gruppe, Maria-Elisabeth Schaeffler und ihr Sohn Georg F. W. Schaeffler sowie Rainer Hundsdörfer, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Schaeffler Gruppe Industrie, sprachen allen Dank und Anerkennung aus. In ihrer Festansprache würdigte Maria-Elisabeth Schaeffler das hohe Engagement, die Leistung und die Loyalität der Mitarbeiter, die mit ihren Ideen, ihrer Arbeitskraft und ihrer Erfahrung über viele Jahre hinweg zum Erfolg der Schaeffler Gruppe beigetragen haben. Insgesamt blicken die Jubilare auf 13 425 Berufsjahre im Unternehmen zurück. "In Kombination mit dem frischen Wind der jüngeren Mitarbeiter ist diese Erfahrung die Grundlage für unseren weiteren Erfolg", so Rainer Hundsdörfer.Wissen muss frei sein! Zukunft Wissensbewahrung Seite 24
  • Expert Debriefing bei Schaeffler Überblick über die Methode Zielsetzung: Systematische Wissensbewahrung bei Experten (= Wissensträgern), die - in Altersteilzeit/ Ruhestand gehen (Schwerpunkt) - aus dem Unternehmen austreten - intern die Stelle wechseln - vorübergehend abwesend sind (z.B. in Elternzeit gehen) Methode: - moderierte Wissenskommunikation zwischen Experte und Nachfolger(n) - Wissensdokumentation in Form von z.B. Checklisten, FAQs, Daumenregelsammlungen und Videos Zielgruppe: - Experten (siehe Zielsetzung) mit Alleinstellungsmerkmal/ singulärem Wissen - von den Vorgesetzten benannt und/ oder von Personalreferenten gemeldet - Meldung ca. 3 Monate bis mehrere Jahre im Voraus Dauer: - je nach Fall unterschiedlich lang (bis zu max. 2 Jahre) - auf die Dauer einfließende Faktoren sind z. B.: die verbleibende Zeit bis zum Firmenaustritt/ Stellenwechsel die Wissensmenge t die Aufgabenbreite Status: - 2005/ 2006 erste Pilot Debriefings - seit 2007 laufender Prozess laufender ProzessWissen muss frei sein! Zukunft Wissensbewahrung Seite 25
  • Expert Debriefing bei Schaeffler Genereller Ablauf/ Schritte Vorgespräch führen Jobmap aufbauen 360°-Gespräche führen Wissensbewahrungs- Maßnahmen durchführen 1 2 3 4 5 6 … n Feedback Wissensbasis tWissen muss frei sein! Zukunft Wissensbewahrung Seite 26
  • Expert Debriefing bei Schaeffler Erfahrungen aus 6 Jahren Anwendung 1. Identifizierung von Experten Mögliche Erkennungsmerkmale eines Experten Nennung von Experten über Personalbereich bzw. durch die Vorgesetzten (Einbindung der Methode in Personalstrukturen und -prozesse) 2. Erfahrungen bei der Durchführung von Expert Debriefings Daten: 6 Jahre Anwendung, über 100 Expert Debriefings durchgeführt Erfolgsfaktoren: - Frühzeitige aktive Beteiligung des Nachfolgers ( erhöht Effektivität durch den hohen Anteil an Kommunikation und Fokussierung auf die relevanten Wissensinhalte) - Positive Einstellung des Experten zur Weitergabe seines Wissens - Unterstützung des Prozesses durch den Vorgesetzten ( Sicherung der Rahmenbedingungen) - Jobmap als Kernstück des Expert Debriefings ( Strukturierung) - Durchführung der 360° -Gespräche führt zu mehr Transparenz (wichtig: Benennung der Ansprechpartner durch den Experten) - keine interne Verrechnung der DienstleistungWissen muss frei sein! Zukunft Wissensbewahrung Seite 27
  • Expert Debriefing bei Schaeffler Mögliche Erkennungsmerkmale eines Experten Der Mitarbeiter beschäftigt sich als Einziger im Unternehmen/ am Standort/ in einem Bereich mit einem Wissensgebiet (singulärer Wissensträger). Der Mitarbeiter hat viel Erfahrungswissen, kennt Historien und trifft meist die "richtigen Entscheidungen". Der Mitarbeiter identifiziert sich selbst als Experte (Artikel, Publikationen etc) oder/ und hat ein Netzwerk zu anderen Experten (auch außerhalb des Unternehmens). Der Mitarbeiter wird oft und von vielen Kollegen zu einem Wissensgebiet genannt. Das Fehlen des Mitarbeiters wirkt sich nachteilig auf das Unternehmen aus, d.h. er weiß etwas, was ohne ihn nicht in diesem Umfang/ Zusammenhang und nicht innerhalb kurzer Zeit ermittelt werden kann. Allgemein: Der Mitarbeiter kann Fach- oder Führungskraft bzw. Spezialist oder Generalist sein.Wissen muss frei sein! Zukunft Wissensbewahrung Seite 28
  • Expert Debriefing bei Schaeffler Überblick integrierte Personalentwicklung Einarbeitungs- und Einstiegsprogramme Einarbeitungs- und Einstiegsprogramme Mitarbeiterentwicklung Mitarbeiter-Entwicklungs-Gespräch Managemententwicklung Relevanter Arbeitsmarkt Relevanter Arbeitsmarkt Einzel – AC / Berufung Einzel – AC / Berufung Management Management LIFe Führungslaufbahn Planstelle Planstelle Planstelle Planstelle Ausbildung Personalauswahl Coaching Bewerber und Einstiegsprogramme und Einstiegsprogramme Führungsbarometer Projektlaufbahn / Berufung / Berufung Talentmanagement Vorgesetzten-Konferenz Fachlaufbahn Direkteinstieg Gespräch Talente Pools Teamentwicklung Personal- Personal- Einarbeitung und Mitarbeiterentwicklung Expert marketing auswahl Debriefing Management- und NachwuchskräfteentwicklungWissen muss frei sein! Zukunft Wissensbewahrung Seite 29
  • Expert Debriefing bei Schaeffler Auswahl von Experten/ Zusammenarbeit mit HR Geschäftsleitung Einbettung der Methode Personal: in den integrierten regelmäßige Personalentwicklungs- prozess Rücksprachen Operatives Vorgesetzte Personalmanagement in den Fachbereichen Austausch Die Personalreferenten sind für die Die Vorgesetzten melden an Ihren Fachbereiche die Ansprechpartner zuständigen Personalreferenten und/ bzgl. Personalthemen. Sie melden, in oder das Wissensmanagement, Absprache mit den Vorgesetzten, die wenn es Experten/ Wissensträger für ein Expert Debriefing unter Ihren Mitarbeitern gibt, die in einzuplanenden Mitarbeiter. absehbarer Zeit austreten werden. regelmäßig, Vorplanung 2-Jahressicht + Austausch bei akutem Bedarf Mitteilung Interne Rückmeldung von Mitarbeitern für Expert Debriefings Wissensmanagement Einplanung der einzelnen Experten Versenden einer Informationsmail 1x im Expert Debriefing Kalender und jährlich (vor der MEG-Phase) an alle Durchführung der Methode nach Vorgesetzten in Deutschland, um sie für Dringlichkeit/ Priorität. die Thematik zu sensibilisieren.Wissen muss frei sein! Zukunft Wissensbewahrung Seite 30
  • i-Know 2011 Inhalt des Vortrags 1. Informationen zu den Unternehmen 2. Historie, Entwicklung und Erfahrungen mit der Methode Expert Debriefing 3. Die Methode Expert Debriefing und die Erfahrungen bei Schaeffler 4. Ausblick 5. Fragen und DiskussionWissen muss frei sein! Zukunft Wissensbewahrung Seite 31
  • Expert Debriefing bei Schaeffler Ausblick a. Zunehmend hohe Nachfrage in Deutschland zeigt Relevanz der Wissenssicherung für das Unternehmen auf verdeutlicht den vorhandenen Bedarf für eine Unterstützung der Vorgesetzten zum Thema Wissenssicherung b. Verstärkte Anfrage bei ausländischen Mitarbeitern mit Durchführung in Deutschland c. Einführung der Methode in den ausländischen Standorten (in Abhängigkeit der jeweiligen Altersstrukturen) Einführung in den USA vor 3 Jahren Einführung in mindestens einem weiteren Land geplantWissen muss frei sein! Zukunft Wissensbewahrung Seite 32
  • Persönliche Wissenslandkarte (pWLK) im Mitarbeiterlebenszyklus Die pWLK kann in jeder Phase des Mitarbeiterlebenszyklus eingebunden werden und unterstützt dabei die Optimierung der Geschäftsprozesse. Erstellung des Einarbeitungs- Know-How Darstellung und Strukturierte Übergabe des plans und Festlegung der Festlegung von Weiterbildungs- Wissens, wenn Wissens- Übernahmekriterien maßnahmen träger die Stelle oder das Unternehmen verlassen. Auswahl Beginn Probezeit Einsatz / Entwicklung Arbeitsunter- Trennung/ Ende Beurteilung brechung Verrentung Minimierung des Wissensverlust- Erstellung der Stellen- Festlegung von Aufgabenfeldern risikos bei temporären oder ausschreibung und und Unterstützung von unvorhergesehenen Arbeitsunter- Festlegung der Auswahl- Kompetenzbeurteilungen in brechungen (z.B. Elternzeit, kriterien Mitarbeitergesprächen Krankheit, Tod) Performance Training and Communication & Staffing* Management* Development* Coordination* * Referenziert auf das People-CMM Level 2 – ManagedWissen muss frei sein! Zukunft Wissensbewahrung Seite 33
  • Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Haben Sie Fragen?Wissen muss frei sein! Zukunft Wissensbewahrung Seite 34
  • Kontakt Annette Hußnetter Schaeffler Technologies GmbH & Co.KG Zentrales Wissensmanagement Annette.Hussnetter@schaeffler.com +49 9132 82-6084 Marc Nitschke Cogneon GmbH marc.nitschke@cogneon.de +49 2152 555 6624Wissen muss frei sein! Zukunft Wissensbewahrung Seite 35