2009 05 26 Leeb It Governance

Loading...

Flash Player 9 (or above) is needed to view presentations.
We have detected that you do not have it on your computer. To install it, go here.

0 comments

Post a comment

    Post a comment
    Embed Video
    Edit your comment Cancel

    Favorites, Groups & Events

    2009 05 26 Leeb It Governance - Presentation Transcript

    1. IT-Governance Christian H. Leeb 26. Mai 2009 Donau Universität Krems
    2. Warum?
      • Die Konvergenz (Telekommunikation, Informatik, Medien) schreitet technisch weiter voran, findet aber in Organisation und Ausbildung zu wenig rasch Entsprechung. Vorwegnahme und proaktive Gestaltung fehlen meist.
    3. Warum?
      • Vorstände und Geschäftsführer haben noch immer wenig Ahnung von ICT und haben daher ihre Kommunikationsprobleme mit den Menschen aus dem ICT-Bereich
      ICT=Information & Communication Technology
    4. Warum?
      • Es gibt unterschiedliche Positionierungsmöglichkeiten der ICT in Unternehmen, dafür gibt es aber keine methodische Herangehensweise und keine klaren Entscheidungsgrundlagen
      ICT=Information & Communication Technology
    5. Warum?
      • Der externe Markt der Anbieter (Consultants, Dienstleister und Produktanbieter) ist diesbezüglich ebenso gespalten und nicht-integriert wie die Situation in den Unternehmen selbst
    6. Warum?
      • Es gibt daher nach wie vor einen „Gap“ zwischen Business und ICT
      ICT=Information & Communication Technology
    7. Inhalt
      • Organisation nach Themen
      • Überlegungen zur Verantwortung
      • Aufteilung intern/extern
      • Cobit
      • Entwicklungspfad der ICT
      • ITIL
      • ICT-Management 2010
      3 4 2 1 5 6 7 ICT=Information & Communication Technology
    8. Brainstorming
      • 1 - Begriffe bei IT-Governance (ICT-Governance)
      • 2 - Ziele der ICT-Governance
      ICT=Information & Communication Technology
    9. Warten oder Starten?
      • Welcher Typ sind Sie?
        • Visionär, Innovator, Pragmatiker, Nachzügler
      • Wie ist Ihre Firma?
        • Pionier, aktiv, reaktiv, passiv
    10. Organisation nach Themen
      • Die Aufteilung der ICT
        • Infrastruktur : zentral und nur einmal im Unternehmen
        • Anwendungen : dezentral und spezifisch für den jeweiligen Business- oder Fachbereich
        • Wichtig : es muss einen geordneten Dialog und klare Entscheidungskompetenzen zwischen zentral und dezentral geben
    11. Organisation nach Themen
      • Was ist Infrastruktur?
        • Alles, was als Basis für alle Anwendungen verwendet wird, wie z.B. Netzwerke, Rechner (Rechenzentren), Hardware (PCs), etc.
        • Alle Applikationen, die eine weite Verbreitung im Unternehmen haben (z.B. ERP-Systeme und Office-Anwendungen)
        • Wichtig : Jedes Unternehmen muss selbst definieren, was es unter Infrastruktur versteht und dies auch ständig hinterfragen und gegebenenfalls adaptieren
      ERP=Enterprise Ressource Planning
    12. Organisation nach Themen
      • Was sind Anwendungen?
        • Alles, was in Businessbereichen spezifisch ist und außerhalb des jeweiligen Businessbereichs nicht verwendet und auch für absehbare Zeit nicht verwendet werden wird
        • Wichtig : Jedes Unternehmen muss selbst bestimmen, welche Anwendungen sie unter dezentraler Kontrolle lässt und wie solche Anwendungen überhaupt beschafft werden dürfen
    13. Überlegungen zur Verantwortung
      • Verantwortung über ICT hat mittlerweile mehr Konsequenzen, als die meisten wissen (z.B. Basel II, EuroSox)
        • Wichtig : Verantwortung darf nicht fragmentiert sein
        • Für businessorientierte Anwendungen sollten die jeweiligen Business-Lines Verantwortung tragen, für Infrastrukturen die Zentrale
      ICT=Information & Communication Technology
      • Vorschlag
      Überlegungen zur Verantwortung Zentrale Fach-bereich Ein Fach-Bereich ja nein Spezial-Anwendung? nein ja Business-spezifisch? Zentrale
    14. Überlegungen zur Verantwortung
      • Die Verantwortung sollte immer dort liegen, wo Entscheidungsgrundlagen erarbeitet und beurteilt werden können
      • In vielen Firmen wird mit diesem Argument in Fachbereichen jede ICT-Entscheidung argumentiert – dies ist falsch
      ICT=Information & Communication Technology
    15. Aufteilung intern/extern
      • In vielen Firmen ist nicht klar, welche Aufgaben intern und welche von externen ICT-Dienstleistern durchgeführt werden
      • Zu unterscheiden sind
        • Strategie : muss immer intern erfolgen (eventuell mit externer Unterstützung)
        • Projekt : oft gemischt; die Projektleitung bzw. das Projekt-Controlling muss immer intern sein
        • Laufender Betrieb : fast immer extern sinnvoll; Kontrolle muss intern bleiben
      ICT=Information & Communication Technology
    16. Aufteilung intern/extern extern intern extern ja nein Core-Business? nein ja unternehmenskritisch? Intern oder gemischt
    17. Aufteilung intern/extern
      • Wichtig : Wenn ICT unternehmenskritisch ist, aber kein Core-Business ist, braucht es Profis, die zu einem vernünftigen Preis- / Leistungsverhältnis im externen ICT-Dienstleister eher zu finden sein werden als im eigenen Unternehmen
      ICT=Information & Communication Technology
    18. Aufteilung intern/extern
      • Verrechnung : interne Leistungen müssen immer gegen den Preis der externen Anbieter standhalten können
        • economy of scale
        • economy of scope
      • Der USP der internen ICT ist „näher“ am Business sein zu können
        • das muss aber auch getan werden!
      USP=Unique Selling Poposition ICT=Information & Communication Technology
    19. Prozess
      • Prozess-Inhaber (Owner)
      • Prozess-Verantwortlicher (Manager)
      • Prozess-Beteiligte
    20. Prozess
      • Prozess-Inhaber (Owner)
        • Ergebnisverantwortung
      • Prozess-Verantwortlicher (Manager)
        • Durchführungsverantwortung
      • Prozess-Beteiligte
        • Teil-Verantwortliche
    21. Prozess-Organisation
      • Die ICT-Aufbau-Organisation wird in vielen Firmen eher nach thematischen Schwerpunkten gegliedert
      • Besser wäre eine prozesshafte Aufteilung, z.B. nach CobiT © ( siehe etwas später )
        • Prozesshaftes Denken und Handeln wird gefördert
        • Unterschiedliche Phasen im Lifecycle brauchen andere Skills
      ICT=Information & Communication Technology
    22. PDCA
    23. Cobit (1 von 3) COBIT=Control Objectives for Information and Related Technology
    24. Cobit (2 von 3) COBIT=Control Objectives for Information and Related Technology
    25. Cobit (3 von 3) COBIT=Control Objectives for Information and Related Technology
    26. Prozess-Organisation
      • CobiT © ist noch nicht weit verbreitet, es gibt aber immer mehr Unternehmen, die es einführen
      • Ziel ist, die ICT
        • managebar zu machen
        • transparenter auszurichten
        • effizienter und kostengünstiger zu gestalten
      COBIT=Control Objectives for Information and Related Technology ICT=Information and Communication Technology
    27. Sinn und Unsinn von Kennzahlen
      • was wann warum für wen?
        • um regelmäßig Leistung zu bewerten…
        • um Budgets zu bekommen
        • um Positionierung zu sichern
        • um Neu-Positionierung zu erwirken
        • um Prognosen machen zu können
    28. Sinn und Unsinn von Kennzahlen
      • was wann warum für wen?
        • für MitarbeiterInnen der IT
        • für Kunden
        • für das Management
        • für Lieferanten
        • für Beteiligte an Prozessen
    29. Controllingobjekte und Kennzahlenkategorien Input Output Zeit Quali-tät Kosten Erlöse Verfüg-barkeit Projekte Produkte / Leistungen Prozesse Ressourcen Organisation
    30. Entwicklungspfad der IT
      • 0 Start : ICT entsteht „on demand“ an verschiedenen Stellen des Unternehmens
    31. Entwicklungspfad der IT
      • 1 Zentralisierung : ICT wird zusammengezogen
      • Auslöser :
      • Chance auf Kosteneinsparung
    32. Entwicklungspfad der IT
      • 2 Ausgliederung : ICT wird als eigene Firma etabliert
      • Auslöser :
      • Forderung nach Transparenz
    33. Entwicklungspfad der IT
      • 3 externer Markt : eigene Firma „entdeckt“ den externen Markt
      • Auslöser :
      • Economy of scale
    34. Entwicklungspfad der IT
      • 4 Verkauf oder Joint Venture :
      • Auslöser :
      • Economy of scope
    35. ITIL
      • Information Technology Infrastructure Library
        • Britische Regierung
        • CCTA (OGC)
    36. ITIL Teile
      • Service Strategy
      • Service Design
      • Service Transition
      • Service Operations
      • Continual Service Improvement
    37. ITIL Service Strategy
      • Service Management Lifecycle
      • Service Strategy Processes
      • Organizational Development and Design
      • Implementing Service Strategy
    38. ITIL Service Design
      • Service Design Principles
      • Service Design Technology
      • Service Design Implementation
    39. ITIL Service Transition
      • Service Transition Principles
      • Service Transition Prozesse
      • Common Operation Activities
      • Technology Considerations
      • Implementation Considerations
    40. ITIL Service Operations
      • Service Operation Principles
      • Service Operation Prozesse
      • Common Service Operation Activities
      • IT Security
      • Organisation Service Operation
    41. ITIL Continual Service Improvement
      • Continual Service Improvement Principles
      • Continual Service Improvement Prozesse
      • Organizing for Continual Service Improvement
    42. ITIL
    43. ITIL Foundation
    44. ITIL Service Management
    45. Cobit und ITIL
      • Ganzheitliche Denk-, Wahrnehmungs- und Handlungsweise
      Holistic Communication ©
    46. Holistic Communication © Holist Holisten wissen, wie „tief“ und „breit“ sie in der Situation sein müssen Specialist Spezialisten wissen von immer weniger immer mehr Generalist Generalisten wissen von immer mehr immer weniger
    47. Holistic Communication © Infrastructure Content Logistics Psychology Environment Law Application Services Organisation Technology Humanity
    48. Holistic Communication © Kulturkreis Ausgangssituation Markt Budget generelle Strategie Anlass Trends Globalisierung Liberalisierung Environment
    49. Holistic Communication © Infrastructure Internet Wireless Hardwarelandschaft Softwarearchitektur Netzwerk (LAN, WAN) Broadcast-Netz (TV) Glasfaserkabel Satellitenverbindung
    50. Holistic Communication © Services WWW Filetransfer Mailsystem Suchmaschine Telefonie Videokonferenz Application sharing Whiteboard ASP
    51. Holistic Communication © Content Information Strukturierter Inhalt Unstrukturierter Inhalt Qualitä t Quantität Zeitpunkt Format Multimedialität Polymedialität
    52. Holistic Communication © Application Bereich Anwendungsgebiet Anwendung Verwendung Gebrauch z.B. Finanzen Marketing Einkauf Customer Care Projektmanagement
    53. Holistic Communication © Logistics Materiallogistik Informationslogistik Businessprozesse Abläufe und Workflow Business-(Re)Engineering Teamwork und Collaboration
    54. Holistic Communication © Law Telekommunikationsgesetz Digitales Signaturgesetz Datenschutzgesetz Betriebsvereinbarung Copyright
    55. Holistic Communication © Psychology Akzeptanz Änderungsbereitschaft Usability Soziale Innovation Mindset Erfahrungen Visionen Befürchtungen Erwartungen Emotionale Intelligenz Verhalten
    56. Holistic Communication © Wir müssen lernen, alle Bereiche gleichzeitig zu denken, wahrzunehmen und zu behandeln Infrastructure Content Logistics Psychology Environment Law Application Services
      • Projektablauf
      Holistic Communication © Quelle: Leeb 1997 implementieren Auf allen Ebenen Zielvorstellungen umsetzen. Dabei auf Vorhandenes zurückgreifen und richtiges Tempo wählen formulieren Auf allen Ebenen Zielvorstellungen (gemeinsam) erarbeiten. Auf keinen Fall Bestehendes mit neuer Technik hinterlegen operieren Auf allen Ebenen Umgesetztes anwenden, ständig monitoren und bei Bedarf ändern
      • Projektablauf
      Holistic Communication © Quelle: Leeb 1997 Hier liegen 80% der Arbeit implementieren formulieren operieren
    57. Holistic Communication © ICT- Management 2010 Infrastructure Content Logistics Psychology Environment Law Application Services
    58. Menschliches… Der Mensch steht im Mittelpunkt ...und dort ist er im Weg nicht
    59. Der Faktor „Change“
      • Tiefe und Geschwindigkeit
      Manage den Umbruch Erhalte langen Atem Konsolidiere Bleib dran gering hoch GESCHWINDIGKEIT gering VERÄNDERUNGS - TIEFE hoch
    60. Der Faktor „Change“
      • Einstellung der Menschen
      Innovatoren Visionäre Pragmatiker Konservative Nachzügler
    61. ICT-Management 2010 morgen heute operativ strategisch Fokus der ICT Business Technik Skills des ICT-Managers 1) Dies gilt nur für Firmen, die Nutzer von ICT sind; nicht für die Anbieter CIO=Chief Information Officer ICT=Information and Communication Technology
    62. ICT-Management 2010
      • Es wird mehr unterschieden werden zwischen
        • CIO und
        • ICT-Manager
      • CIOs sind in vielen Firmen noch immer falsch positioniert
        • zu operativ
        • zu techniklastig
      CIO=Chief Information Officer ICT=Information and Communication Technology
    63. Zum Schluss: ein paar „Weisheiten“
      • Wir sehen nichts, bevor wir nicht das richtige Bild dafür haben
      • Nichts, was bleiben soll, kommt schnell
      • Menschen ändern sich - wenn überhaupt - nur langsam und wenig
      • Wirkliche Lösungen erkennt man an ihrer Unbequemlichkeit
      • Wer nicht vom Weg abkommt, bleibt auf der Strecke
    64. Danke Christian H. Leeb holistic business development [email_address] +43 (676) 75 813 75 http://holbizdev.blogspot.com

    + Christian H. LeebChristian H. Leeb, 7 months ago

    custom

    292 views, 0 favs, 0 embeds more stats

    IT Governance is part of company governance. Here i more

    More info about this document

    © All Rights Reserved

    Go to text version

    • Total Views 292
      • 292 on SlideShare
      • 0 from embeds
    • Comments 0
    • Favorites 0
    • Downloads 1
    Most viewed embeds

    more

    All embeds

    less

    Flagged as inappropriate Flag as inappropriate
    Flag as inappropriate

    Select your reason for flagging this presentation as inappropriate. If needed, use the feedback form to let us know more details.

    Cancel
    File a copyright complaint
    Having problems? Go to our helpdesk?

    Categories