VDC-Jahresbericht 2009

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Jahresbericht 2009 des Virtual Dimension Centers (VDC): Leistung, Kompetenz, Netzwerk

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VDC-Jahresbericht 2009

  1. 1. Virtual Dimension Center Fellbach w.V. 2009Leistungen | Projekte | netzwerk
  2. 2. Inhalt3 Grußwort des Vorstandsvorsitzenden Oberbürgermeisters Christoph Palm MdL4 Vorwort des kaufmännischen Geschäftsführers Jens Mohrmann: Erfolgreich im Netzwerk5 Vorwort des technischen Geschäftsführers Dr. Christoph Runde: Den Anschluss nicht verpassen!6 Leistungen7 Dienstleistungsangebot8 Veranstaltungen und Workshops des VDC (Auswahl)9 Impressionen von VDC-Veranstaltungen10 Wie fit sind Sie in 3D? FitnessCheck für KMU11 Mitglieder des VDC Fellbach (Stand September 2009)13 Projekte14 Ricarda – Wissensbilanzierung für Technologienetzwerke15 CoVES – Kollaborationsplattform für KMU16 BeLCAR – Lernen im Cluster17 VIPROF – Durchgängige Virtualisierung der Entwicklung und Produktion von Fahrzeugen18 CoSpaces – Innovative kollaborative Arbeitsumgebungen zur Individual- und Teamarbeit19 simKMU – Internetbasierte Simulationsanwendungen für KMU20 Neue Fachzeitschrift – Virtual Reality Magazin21 Berichte aus dem netzwerk22 Bitmanagement und IPL schließen Vertriebsvereinbarung für CAVE Systeme23 Weiterbildung bei CADFEM – Die „Krise“ nutzen24 Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO Bauherrenkino – Virtuelle Bemusterung im Massivhausbau26 VRlab an der Hochschule Reutlingen – Studierende entwickeln Lösungen für Virtuelle Umgebungen28 Virtuelle Realität aus dem Koffer – IMSYS bietet Lösungen für den Mittelstand30 madness sorgt für Messe-Highlight32 Virtuelle Bilder für effizientere Prozesse – RTT setzt Eurocopter in Szene33 Das Working Committee Manufacturing im Exzellenzcluster Simulation Technology (SimTech) an der Universität Stuttgart34 VISENSO produziert für die Einführung der neuen E-Klasse von Mercedes Benz 3D-Stereo-FilmeImpressumHerausgeber: Virtual Dimension Center Fellbach, Kompetenzzentrum für virtuelle Realität und Kooperatives Engineering w.V.Vorstandsvorsitzender: Oberbürgermeister Christoph Palm MdL · Geschäftsführer: Jens Mohrmann, Dr.-Ing. Christoph RundeAuberlenstraße 13, 70736 Fellbach · Telefon 0711 / 585309-0 · info@vdc-fellbach.de · www.vdc-fellbach.deRedaktion: Achim Czaykowska, Daniel Kühner · Layout und Gestaltung: Franc Arh
  3. 3. Grußwort des VorstandsvorsitzendenOberbürgermeistersChristoph Palm MdLDie Stadt Fellbach inmitten der wirtschaftsstarken Region Stuttgart hatsich zu einem innovativen, attraktiven und modernen Wirtschaftsstand-ort entwickelt, der sich durch einen gesunden mittelständisch geprägtenBranchenmix auszeichnet. Auch das Virtual Dimension Center (VDC) Fell-bach zeichnet sich durch eine sehr gute mittelständisch geprägte Mischungaus. Als Kompetenzzentrum- und Innovationsnetzwerk für Virtual-Enginee-ring-Technologien bündelt es das Wissen und die Kompetenzen führenderForscher, Entwickler, Anbieter und Anwender von 3-D-Visualisierungs- undSimulationstechnologien sowie Technologien der Virtuellen Realität. Rund60 Institutionen, Hochschulen, Universitäten, Bildungseinrichtungen undUnternehmen – zumeist klein- und mittelständische – tragen zur bereitssiebenjährigen Erfolgsgeschichte des VDC bei.Nicht erst mit der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise hat sich das VDCdem Thema mittelstandsorientierte Wirtschaftsförderung verschrieben. Diederzeit viel bemühte Bezeichnung des (innovativen) Mittelstands als „Rück-rad und Herzstück unserer Wirtschaft“ ist für das VDC und seine Partner Christoph Palm MdLnichts Neues. Schon zu Beginn der Tätigkeit des VDC lag der klare Fokus Oberbürgermeisterauf der Förderung kleiner- und mittelständischer Unternehmen, um diesedurch neue Virtual-Engineering-Technologien innovativer und auf den glo-balen Märkten wettbewerbsfähiger zu machen. Die Unternehmen undForschungseinrichtungen im VDC-Netzwerk zeichneten sich schon jeherdurch ihren Ideenreichtum und ihre Innovationsfreude aus. Hiervon bekom-men Sie auf den nachfolgenden Seiten einen hervorragende Eindruck undeinen guten Überblick.Wichtig für ein Kompetenznetzwerk ist aber auch der politische Rück-halt. Die Stadt Fellbach unterstützt das Virtual Dimension Center ideellund finanziell. Auch auf Bundes- und Landesebene hat man das Thema„Cluster“ auf der Agenda nach oben gesetzt, wie die zuletzt ausgeschrie-benen Clusterwettbewerbe gezeigt haben. Mit der WirtschaftsförderungRegion Stuttgart und dem Rems-Murr-Kreis, in dem eine Vielzahl innova-tiver Maschinenbauer und Engineeringdienstleister ansässig ist, hat dasVirtual Dimension Center weitere starke Partner an seiner Seite.Ich bin mir sicher, dass das Virtual Dimension Center auch in Zukunftzur Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und zur Attraktivität desWirtschaftsstandortes beitragen wird und wünsche ihm und seinen Mit-gliedern weitere erfolgreiche Jahre. 3
  4. 4. Vorwort des kaufmännischen Geschäftsführers Jens Mohrmann: Erfolgreich im Netzwerk Cluster und Netzwerke sind momentan in aller Munde. Schon seit 2002 bündelt das Virtual Dimension Center Fellbach (VDC) als wirtschaftlicher Verein das Wissen und die Kompetenz führender Akteure aus dem Bereich des Virtual Engineerings. Das VDC schafft Kommunikationsplattformen zum gegenseitigen Austausch von Virtual-Engineering-Anbietern und -anwendern, erzeugt Synergien und unterstützt den Ausbau innovations- fördernder Strukturen. Von der Arbeit des VDC profitieren somit alle Betei- ligten. Und genau das ist unser Ziel. Durch einen intensiven Informationsaustausch werden die Voraussetzun- gen für die systematische, aber auch für die spontane (Weiter-)Entwicklung gemeinsamer Aktivitäten geschaffen. Diese reichen von der Präsentation bei potentiellen Kunden, kooperativ erarbeiteten Markt- und Technologie- studien bis hin zur Bearbeitung von Projekten unterschiedlicher Komplexität. Die stark ausgeprägte Kooperationskultur und das aktive Clustermanage- ment durch die VDC-Geschäftsstelle ermöglichen die Entstehung von Netz- Jens Mohrmann werkvorteilen, gerade auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Das VDC Kaufmännischer Geschäftsführer VDC pflegt intensive Kontakte mit wichtigen Institutionen und Entscheidungs- trägern auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene und erweitert so den Handlungsspielraum und Einfluss seiner Mitglieder. An mehreren Anträ- gen des Spitzenclusterwettbewerbs des Bundesministeriums für Bildung und Forschung war das VDC beteiligt. Mit dem Produktionstechnik-Cluster Manufuture BW befindet sich das VDC gerade in der finalen Wettbe- werbsphase. Von besonderer Bedeutung ist zudem die Unterstützung der Standortgemeinde Fellbach und die enge Zusammenarbeit mit der Wirt- schaftsförderung Region Stuttgart. Neue Möglichkeiten eröffnet das VDC sich und seinen Mitgliedern durch die Kooperation mit anderen Netzwerken im In- und Ausland und die Akquise öffentlicher Mittel. Einige Projekte, die von der Europäischen Union geför- dert wurden, konnten bereits erfolgreich abgeschlossen werden, andere laufen derzeit noch. Zudem gelang es erstmals, Projekte auf Bundesebene anzuwerben. Auf attraktiven Veranstaltungen haben die VDC-Mitglieder die Gelegenheit, sich und ihre Produkte und Dienstleistungen der Fachwelt zu präsentieren. In diesem Zusammenhang sei besonders auf Deutschlands größten internationalen VR-Kongress, den Virtual Efficiency Congress, ver- wiesen, den das VDC zusammen mit mehreren Mitgliedern am 5. und 6. November im SpOrt im Stuttgarter NeckarPark veranstalten wird. Dieser Geschäftsbericht erlaubt Ihnen, verehrte Leser, einen Einblick in die Arbeit des VDC der beiden vergangenen Geschäftsjahre. Beispielhafte Pro- jekte verdeutlichen die Leistungsfähigkeit des Netzwerkes und seiner Mit- glieder. Lassen Sie sich davon beeindrucken und inspirieren!4
  5. 5. Vorwort des technischenGeschäftsführers Dr. Christoph Runde:Den Anschluss nicht verpassen!Es bewegt sich viel zurzeit: Noch nie war Virtual Reality kleiner, billiger,leistungsfähiger – smarter – als heute. Endgültig vorbei sind die Zeiten,als Anwender ihre Aufgaben mit prototypischen VR-Systemen zu lösenhatten. Hochprofessionelle Software und Anlagen, eingebettet in Abläufeder Entwicklung, Planung, Ausbildung sowie des Marketings und Vertriebs,unterstützen heute diejenigen, die die Zeichen der Zeit erkannt haben.Die Multimediaindustrie springt massiv auf den Zug Stereoskopie auf: Her-steller von Entertainmentsystemen, Kinos und Spieleentwickler rüsten auf.Auch wir als berufliche VR-Anwender können davon profitieren: Die Preis-degression des Massenmarkts, der uns in der Vergangenheit schon kosten-günstige Rechner, Grafikkarten und Projektoren beschert hat, wird nunauch stereoskopische Ausgabesysteme erfassen und in bislang ungeahntePreisregionen drücken. Eine weitere Bastion bröckelt: Eingabesystemevon Spielekonsolen, sei es die Nintendo Wii oder Microsofts Projekt Natal,ermöglichen unter Umständen in nicht allzu ferner Zukunft preisgüns-tiges Tracking, die Basis jeder räumlichen und intuitiven Interaktion mit Dr.-Ing. Christoph Runde3-D-Modellen. LED-Projektoren schließlich versprechen Lampen-Brenn- Technischer Geschäftsführer VDCdauern von bislang nicht gekannter Länge, was sich ebenfalls mittelfristigauszahlen dürfte.Viele Unternehmen im Mittelstand sind momentan noch unschlüssig, wiesie mit den Chancen aber auch mit den Herausforderungen, die die VRbietet, umgehen sollen. Den allermeisten ist klar, dass nicht nur die richtigeSystemauswahl und das Aufbringen der Anschaffungskosten die Erfolgs-faktoren sind, sondern vielmehr die Prozessintegration, die Qualifikationder Mitarbeiter und die Änderungen in der Unternehmenskultur. AktivesVorleben visionärer Unternehmenslenker ist auch hier gefragt. Wo die eineoder andere Information fehlt, sind wir als Netzwerk gerne Ansprechpart-ner und unterstützen nach Kräften den erfolgreichen Start mit VR. Denneines hat sich auch bereits bei uns im Netzwerk gezeigt: Allein die Unter-nehmensgröße ist nicht der kritische Punkt. Auch kleinen Unternehmengelingt es mittels VR, Prototypen einzusparen, Design und Konstruktiondigital abzusichern, Fehlerfolge- und Reisekosten zu reduzieren, Mitarbeiter„offline“ zu trainieren oder Produkte über begeisterndes 3-D-Marketing anden Markt zu bringen. Angepasste Lösungen, bedarfsgerechte Intensitätdes VR-Einsatzes und nicht zuletzt die richtigen Partner sind der Schlüsselzum Erfolg.Die Berichte unserer Mitglieder in der Broschüre, die Sie in Ihren Händenhalten, decken nahezu alle diese Aspekte ab. Ich wünsche Ihnen viel Spaßbeim Lesen. 5
  6. 6. 1 Digitale Werkzeuge sind inzwischen feste Bestandteile der unterschied- lichsten Produktentwicklungs- und Produktionsplanungsprozesse. Gerade für kleine und mittelständischen Unternehmen sind sie jedoch oftmals nur schwer zugänglich und mit weitreichenden strategischen Entscheidungen verbunden. Das VDC Fellbach hat es sich zur Aufgabe gemacht, Erfahrungen von Entwicklern und Anwendern zusammenzuführen und Virtual-Enginee- ring-Technologien nachhaltig in viele Bereiche der Wirtschaft zu integrie- ren. Neben der Erstberatung und der fachkundigen Weitervermittlung an professionelle und vor allem kompetente Dienstleister aus dem Netzwerk bietet das VDC Fellbach in seinem Demozentrum den neusten Stand der Leistungen Technik. Gemeinsam mit den Netzwerkmitgliedern und -partnern ist das VDC Fellbach in der Lage, als kompetenter Berater Betrieben wirksame Hilfestellungen zu geben und Lösungswege aufzuzeigen. Das VDC Fellbach ist damit eine zentrale Anlaufstelle für Themen des Virtual Engineerings. Zudem bietet das VDC Fellbach seinen Mitgliedern eine Plattform mit einem weit über die Region Stuttgart reichenden Wirkungsgrad und unter- stützt so deren Außendarstellung. Auf zahlreichen Veranstaltungen in ganz Deutschland und dem europäischen Ausland präsentiert das VDC Fellbach sich und seine Mitglieder. Und auch in der VDC-Geschäftsstelle sind regel- mäßig Besucher zu Gast. Neben vielen kleinen und mittleren Unternehmen aus dem Großraum Stuttgart wurden dort auch Delegationen aus Kroatien, Frankreich, der Schweiz und aus Südafrika begrüßt. Mit dem Start der neuen Webseite www.vdc-fellbach.de hat das VDC Fell- bach sein Informationsangebot beschleunigt und deutlich ausgebaut. Der Nachrichtenbereich der neuen Webseite aggregiert Neuigkeiten aus der Welt des Virtual Engineerings. Tagesaktuell finden sich dort Meldungen über Hardware- und Softwarethemen, Analysen, Projekte und Erkennt-NETZWERK nisse aus der Wissenschaft. Zudem gibt der Veranstaltungskalender einen weltweiten Überblick über Vorträge, Messen, Workshops und sonstige Termine rund um Virtual-Engineering-Themen. Wer nicht regelmäßig im Nachrichtenbereich des VDCs recherchieren möchte, hat die Möglich-PROJEKTE keit, sich über den kostenfreien, monatlichen VDC-Newsletter auf dem Laufenden zu halten. Nachfolgend erhalten Sie einen Überblick über das Dienstleistungsangebot und Veranstaltungen des VDC Fellbach sowie eine aktuelle Mitgliederliste.Leistungen 6
  7. 7. Das VDC Fellbach steht für 1 LeistungenLösungsorientiertes Wissen.Denn nur so macht Wissen Sinn. dienstleistungsangebot der Vdc-geschäftsstelle:  Sammlung und Aufbereitung aktueller Informationen zum Methodologie-und Technologiebereich  Kontaktmanagement  Leitung von Facharbeitsgruppen  Erstberatung zu Virtual Engineering: Systeme, Einführung, Organisation  Vermietung des Demonstrations- und Dienstleistungszentrums  Projektvermittlung und Projektentwicklung  Identifikation öffentlicher Ausschreibungen  Projektmanagement für geförderte Regional-, Bundes- und EU-Projekte  Verbreitung von Projektergebnissen  Marketing und Veranstaltungen  Presse- und Öffentlichkeitsarbeit  Kommunikation des Leistungsangebots unserer Mitglieder  Unterstützung bei der Fachkräfterekrutierung und der Aus- und Weiterbildung  Unterstützung unserer Mitglieder bei Internationalisierungsaktivitäten 7
  8. 8. Veranstaltungen und Workshops des VDC (Auswahl) datum name der Veranstaltung Veranstaltungsort 04.03.2008 3. Fachkongress Design Prozess Schwabenlandhalle, Fellbach 18.-19.03.2008 1. Tuttlinger Fachkongress Virtuelle Realität Tuttlingen und Simulation in der Medizintechnik 16.07.2008 Dialogveranstaltung „High Speed EMAG, Salach Processes and Services“ 01.10.2008 AG Optik-Design und Simulation VDC mit Photonics BW 15.10.2008 CoVES - Workshop: Neuer Ansatz für VDC kollaboratives Arbeiten für mobile Ingenieure 24.10.2008 Preisverleihung Pininfarina-Förderpreis Ludwigsburg 21.01.2009 Siemens PLM-Workshop: VDC „FEM im Mittelstand“ 18.02.2009 Unternehmenserfolg in Netzwerken Business-Haus, Göppingen 29.04.2009 4. Fachkongress Design Prozess Alter Kelter, Fellbach 21.07.2009 Dialogveranstaltung: Anlaufmanagement PEC, Waiblingen und virtuelle InbetriebnahmeNETZWERK 22.07.2009 AG Optik in der Medizin und VDC Biotechnologie mit Photonics BW 23.07.2009 Industrieworkshop Mehrfachverwendung VDC von 3D-DatenPROJEKTE 5.- 6.11.2009 Virtual Efficiency Congress SpOrt, Stuttgart 19.11.2009 TOP-Veranstaltung: Virtuelle Technologie VDCLeistungen und Simulation im Entwicklungsprozess 25.11.2009 Dialogveranstaltung: Die neue Maschinen- PEC, Waiblingen richtlinie: Herausforderungen und Lösungen 8
  9. 9. Impressionen 1 Leistungenvon VDC-Veranstaltungen 9
  10. 10. Wie fit sind Sie in 3D? – FitnessCheck für KMU Die gegenwärtig verfügbaren Simulations- und Visualisierungstechniken in der 3-D-CAD/VR-Umgebung helfen, typische Entwicklungsprobleme www.3D-fitnesscheck.com wie geringe Flexibilität, lange Entwicklungszeiten und Kommunikations- probleme zu überwinden. Jedoch arbeiten viele kleine und mittelgroße Unternehmen (KMU) immer noch mit 2-D-CAD-Systemen. Obwohl die Systemlieferanten eine effiziente und problemlose Arbeit mit 3-D-CAD und VR-Systemen versprechen, lassen die negative Erfahrungen vergleichbarer Unternehmen vor einer Systemmigration zurückschrecken. Diese negativen Erfahrungen beruhen meist auf einem unvorbereiteten Wechsel zu den neuen Technologien. Aus diesen Gründen besteht ein dringender Bedarf an einer unabhängigen und kompetenten Beratungsleistung. Sie muss die Erwartungshaltungen der betroffenen KMU und die technischen Möglichkeiten in Einklang bringen. Das Virtual Dimension Center Fellbach hat im Rahmen eines interregionalen EU-Projekts (REGINS) und in Zusammenarbeit mit dem Steinbeis Transfer- zentrum Innovation und Organisation, dem Institut für Mikro- und Infor- mationstechnik HSG-IMIT und der Fachhochschule Oberösterreich (Campus Wels) den „3D-FitnessCheck“ entwickelt. Dieses unabhängige Beratungs- instrument ermöglicht Unternehmen einen leichten Zugang zur Überprü- fung ihrer Fähigkeiten und Voraussetzungen für einen effektiven Gebrauch von 3-D-CAD-Anwendungen und Systemen der Virtuellen Realität. Im ersten Schritt haben interessierte Unternehmen die Möglichkeit, eine erste Bedarfs- und Potentialanalyse über einen Online-Fragebogen selbst- ständig und kostenlos zu erstellen. Der im unmittelbaren Anschluss an das Ausfüllen des Fragebogens zugesandte Report gibt dem Anwender Auf- schluss über die Stärken, Potentiale und auch über die Grenzen der Anwen- dung von 3-D-CAD und VR-Systemen sowie über eventuell notwendigeNETZWERK Prozessänderungen. Darüber hinaus bietet das VDC Fellbach mit Unterstützung der Wirtschafts- förderung Region Stuttgart kleinen und mittleren Unternehmen ein halb-PROJEKTE tägiges individuelles Beratungsgespräch an. Den „3D-FitnessCheck“ haben bereits über hundert Unternehmen aus ganz Deutschland absolviert.Leistungen10
  11. 11. Mitglieder des VDC Fellbach 1 LeistungenStand September 2009aed Verein zur Förderung von Architektur, Engineering und Design in Stuttgart e.V.Akademie für Kommunikation in Baden-WürttembergAlbert Eisele GmbH & Co.Andreas Stihl AG & Co. KGBarco GmbHBernd Kußmaul GmbHBerner FachhochschuleDuale Hochschule Baden-Württemberg MosbachDuale Hochschule Baden-Württemberg StuttgartBitmanagement Software GmbHBundesanstalt für WasserbauChrista PapsdorfCADFEM GmbHCeetron GmbHDassault Systèmes Delmia GmbH[dav]it data audio video itDr. Grosch Consulting GmbHDortmunder Initiative zur rechnerintegrierten Fertigung (RIF) e.V.Fellbacher Bank eGFraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAOFraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPAHochschule Aalen - Technik und WirtschaftHochschule EsslingenHochschule Reutlingen - Fakultät InformatikHolo 3iason AGICIDO GmbHIconovalIHK Pècs-BaranyaIHK Bezirkskammer Rems-Murrimsys immersive systems GmbH & Co. KG 11
  12. 12. Mitglieder des VDC Fellbach Fortsetzung IndustrieHansa Consulting & Engineering GmbH Industrievereinigung Fellbach INFITEC GmbH Käser + Reiner Ingenieurbüro für Vermessung und Geoinformation KET Technik Kompetenznetzwerk Mechatronik BW e.V. KOP Real Estate Solutions Kreissparkasse Waiblingen Landratsamt Rems-Murr-Kreis Lauer & Weiss GmbH madness GmbH Pininfarina Deutschland GmbH Realtime Technology AG Virtual Reality Center Aachen Schenk Engelhardt Lindner Wirtschaftsprüfer und Steuerberater SIBKA Studentische Ingenieursberatung Karlsruhe Siemens PLM Stadt Fellbach Stadt Stuttgart Stadtwerke Fellbach GmbH Steinbeis Transferzentrum Innovation und Organisation Tridelity Display Solutions GmbH Universität Stuttgart - Institut für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtungen (ISW) Universität Stuttgart - Institut für Umformtechnik (IFU) Universität Stuttgart - Institut für Visualisierung und Interaktive Systeme (VIS)NETZWERK Universität Stuttgart - Höchstleistungsrechenzentrum (HLRS) Universität zu Köln - Zentrum für Angewandte Informatik (ZAIK), Regionales Rechenzentrum Köln (RRZK) VISENSO GmbHPROJEKTE WIN-Verlag GmbH & Co. KGLeistungen12
  13. 13. 2 2 ProjekteEin Netzwerk lebt vom Wir-Gedanken. Es ist immer nur so effizient underfolgreich wie seine Mitglieder. Durch ihre Kooperationsfreude tragen siemaßgeblich zur Lebendigkeit des Netzwerkes bei. Das VDC Fellbach vereintGlobal Player, Spitzenforschungs-Institutionen, Hochschulen und eine Viel-zahl mittelständischer Unternehmen mit den Schwerpunkten Automobil,Maschinenbau und Bauwesen und deckt die gesamte Wertschöpfungs-kette im Bereich Virtual Engineering ab. Das Netzwerk schafft Synergienund fördert den Ausbau innovationsfördernder Strukturen, auf die die Mit-glieder jederzeit zurückgreifen können.Neben den Mitgliedern tragen auch die Partner des VDC Fellbach zumErfolg des Netzwerkes bei. Das VDC Fellbach kooperiert mit themenäqui-valenten Netzwerken wie dem Kompetenznetzwerk Mechatronik BW, dem ProjekteAutomotive Simulation Center Stuttgart (ASCS), dem Packaging ExcellenceCenter (PEC) und dem Kompetenznetzwerk Photonics BW. Zudem ist dasVDC Fellbach Mitglied der Initiative Kompetenznetze Deutschland desBundesministeriums für Wirtschaft und Technologie sowie der Kompetenz-zentren-Initiative der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart. Seit 2007engagiert sich VDC als „Living Lab” der EU im European Network of LivingLabs.Rund 60 Mitglieder zählen inzwischen zum VDC-Netzwerk. Eine Auswahldavon stellt auf den Folgeseiten einzelne Projekte und Produkte vor undgibt so einen Einblick in die Arbeit im Netzwerk. 13
  14. 14. Ricarda – Wissensbilanzierung für Technologienetzwerke Das EU-Projekt Ricarda (Regional Intellectual Capital Reporting Develop- ment and Applications of a Methodology for European Regions) befasst www.ricarda-project.org sich mit den Möglichkeiten und der Methodologie der Wissensbilanzierung für regionale Cluster- und Netzwerkinitiativen. Das VDC Fellbach war daran als eines von vier Pilotclustern beteiligt. Wissensbilanzen ergänzen herkömmliche Bilanzierungsverfahren indem sie das intellektuelle Kapital von Organisationen auf strukturierte Art und Weise analysieren und bewerten. In Unternehmen ist die Erfassung und Bilanzierung dieses immateriellen Wertes bereits üblich, nicht aber in (Kom- petenz-)Netzwerken. Doch gerade für solche kann die Erfassung besonders gewinnbringend sein. Denn ihre Arbeit hat oft die Entstehung und Verbrei- tung von Wissen zum Ziel. Im Rahmen des EU-Projekts Ricarda wurde daher ein Leitfaden zur Übertragung von Methoden der Wissensbilanzierung auf Netzwerke und Cluster entwickelt. Grundsätzlich werden darin drei Dimensionen intellektuellen Kapitals unter- schieden: Das Humankapital umfasst das Wissen, das die an einem Netz- werk beteiligten Organisationen einbringen. Das Strukturkapital umfasst die Strukturen und Instrumente des Netzwerks, die dem Austausch und der Dokumentation von Wissen dienen. Das Beziehungskapital schließt alle Ressourcen ein, die mit den Beziehungen des Netzwerkmanagements zu anderen Forschungseinrichtungen, Netzwerken, Firmen sowie zur Politik und Verwaltung verbunden sind. Der im Rahmen des EU-Projektes Ricarda entwickelte Leitfaden führt durch die einzelnen Schritte der Wissensbilanzierung. Sie umfasst unter anderem Gruppenarbeit, Datenerhebung, beispielsweise in Form einer Mitglieder- befragung, und die Auswertung von Materialien und Statistiken. Der Nutzen einer solchen Wissensbilanz ist vielfältig. Sie informiert dasNETZWERK Management und die Mitglieder des Netzwerkes über den Umfang und die Qualität des intellektuellen Kapitals eines Netzwerkes. Darüber hinaus zeigt sie den Beitrag des intellektuellen Kapitals zur Erreichung der Ziele eines Netzwerks auf und weist auf Verbesserungsmöglichkeiten hin. NichtProjekte zuletzt kann eine Wissensbilanz den Nutzen eines Netzwerkes illustrieren und dessen Außendarstellung unterstützen.LEISTUNGEN14
  15. 15. CoVES – Kollaborationsplattform 2 Projektefür KMUEine traditionelle Stärke von kleinen und mittelständischen Unternehmen istdas flexible und kooperative Arbeiten, meist in firmeninternen Teams. Sieermöglichen schnelle Entscheidungen durch kurze Wege. Jedoch erfordern www.coves-project.orgdie zunehmende Globalisierung der Märkte und die sich schnell ändern-den Wettbewerbsbedingungen vermehrt die unternehmensübergrei-fende Zusammenarbeit mit Partnern, Kunden und Lieferanten. Auch überregionale Grenzen hinaus. Ein Schlüsselfaktor für den Erhalt und Ausbauder Wettbewerbsfähigkeit ist der Einsatz von Informations- und Kommu-nikationstechnologien zur mobilen Unterstützung der Zusammenarbeit invirtuellen, vernetzten Teams.Dies ist Ausgangspunkt des Projektes CoVES (Collaborative Virtual Enginee-ring for SMEs), das von der Europäischen Union gefördert wird. Ziel vonCoVES ist die Entwicklung einer flexiblen Plattform für die kollaborativevirtuelle Produktentwicklung, die speziell auf die Bedürfnisse von KMUzugeschnitten ist. Sie ermöglicht eine Kommunikation über das Internet,die qualitativ nahe an eine lokale Besprechung kommt. Gesprächspartnerhaben Zugriff auf die gleichen Daten und Applikationen. Sie können sichsehen und hören, haben die gleichen Gesprächsgegenstände im Blickfeldund die gleichen Folien, Texte oder CAD-Daten am Bildschirm zur Ver-fügung. Auch andere externe Anwendungen können unter geringem Auf-wand integriert werden. Die Kommunikation ist damit deutlich reichhaltigerals die über klassische Kanäle wie Telefon, Fax oder E-Mail.Um neue Vorgehensweisen und Methoden für effizientes mobiles Zusam-menarbeiten zu entwickeln, hat das Projektteam von CoVES drei typischeAnwendungsszenarien definiert: Den „Manager auf Geschäftsreise“, die„Ingenieure vor Ort“ (zum Beispiel beim Kunden oder Partner) und die„Virtuelle Teamzusammenarbeit“. Diese Szenarien wurden in einer offenenund erweiterbaren Kollaborationsplattform umgesetzt, die Unternehmens-applikationen (z. B. PDM, ERP, SCM) sowie Projektmanagement undKommunikationsdienste (z. B. VoIP, Chat) integriert. Der Zugriff auf diesePlattform ist vor allem auf den mobilen Einsatz ausgerichtet und ermöglichtdaher den Einsatz von Smartphones und Laptops.Das VDC Fellbach führte im Rahmen des Projektes Interviews zur Bedarfs-ermittlung durch und organisierte Workshops für KMU in Deutschland,Spanien und in der Türkei.Sicherlich kann diese Technologie nicht überall eingesetzt werden. Dochüberall dort, wo flexible und schnell realisierbare Integrationen ohne hoheKosten gefragt sind, bietet CoVES großes Potenzial. 15
  16. 16. BeLCAR – Lernen im Cluster Der Automobilsektor ist einer der bedeutendsten Wirtschaftszweige Euro- pas. Gleichwohl sieht er sich mit vielen Herausforderungen konfrontiert: www.europe-innova.org Dem globalen Wettbewerb, veränderten gesellschaftlichen Ansprüchen, wie der Nachfrage nach umweltschonenderen Automobilen und nicht zuletzt auch dem steigenden Innovationsdruck. Oft werden diese Heraus- forderungen als Gefahr für die europäische Automobilindustrie verstanden. Sie bieten jedoch auch Chancen und Möglichkeiten für zusätzliche Wert- schöpfung und Beschäftigung. Netzwerke und Clusterinitiativen helfen dabei, die gegenwärtigen Heraus- forderungen zu bewältigen und so die Erfolgsgeschichte der europäischen Automobilindustrie fortzuschreiben. Sie unterstützen nicht nur einzelne Unternehmen, sondern alle Elemente des Wertschöpfungsnetzwerkes. BeLCAR (Bench learning in cluster management for the automotive sector in European regions) ist ein Netzwerk von sechs europäischen Regionen, darunter auch die Region Stuttgart. Hauptziele des Projektes ist Steige- rung der Leistungsfähigkeit und Innovationskraft von europäischen Auto- mobilclustern und die Etablierung einer Kommunikationsplattform. Über diese werden gemeinsame Innovationsstrategien koordiniert und Erfahrun- gen und Praxiswissen ausgetauscht. Weiterhin werden neue Innovations- projekte im Automobilsektor angeregt. Die teilnehmenden Unternehmen sind in der Lage, ihre Innovationskapazität durch gemeinsame grenzüber- schreitende Projekte zu verbessern. Das VDC Fellbach hat in diesem Projekt internationale Kooperationsbörsen („Matchmaking Events“) für Firmen im Bereich Automotive organisiert. Diese Kooperationsbörsen fanden in Stuttgart, Oberösterreich, Ungarn, Ost-England und Spanien statt. Viele VDC-Mitglieder haben daran teil- genommen und die Möglichkeit, sich zu präsentieren und europäische Partner zu finden, genutzt.NETZWERKProjekteLEISTUNGEN16
  17. 17. VIPROF – Durchgängige Virtualisierung 2 Projekteder Entwicklung und Produktionvon FahrzeugenDie Verknüpfung von Produktentwicklung und Fertigungstechnik zu einerdurchgängigen, digitalisierten und kooperativen Entwicklungs- und Produk-tionsplanung. Das ist das Ziel des vom Bundesministerium für Bildung und www.projekt-viprof.deForschung (BMBF) geförderten Projektes VIPROF.Viele Unternehmen setzen bei der Entwicklung und Produktion bereitsSimulations- und Virtualisierungstechnologien ein. In der Regel fehltaber eine durchgängige Prozesskettensimulation über den gesamtenProduktionsprozess hinweg. Diese integrierte Virtualisierung von Entwick-lung und Produktion verfolgt das Ende 2008 gestarteten Forschungs- undEntwicklungsprojekt VIPROF.Das VDC Fellbach spezialisiert sich auf die Kopplung der Prozesse Umfor-men, Fügen und Lackieren, für die Referenzprozesse entwickelt werden,die beim Karosseriebau des Automobilherstellers Volkswagen zum Einsatzkommen.Es gilt, die verschiedenen CAE-Systeme zu integrieren, sodass Informa-tionen über das Produkt- und Anlagenverhalten in einem frühen Stadiumin die Produkt- und Prozessentwicklung einbezogen werden können. EinModulcockpit sichert jeden Teilprozess ab und ermittelt die Herstellbarkeitfür jedes relevante Einzelteil, bevor durch eine „grüne Ampel“ der nächsteFertigungsprozess freigegeben wird. Mit seiner benutzerfreundlichenDarstellung wird das Modulcockpit wesentlich zur späteren industriellenUmsetzbarkeit der Projektergebnisse beitragen.Zusätzlich werden im Rahmen von VIPROF neue Techniken der Zusammen-arbeit wie die Multi-Site-Technik an einer virtuellen Prozesskette weiter-entwickelt und erprobt. So wird Mitarbeitern verschiedener Standorte diegemeinsame Arbeit an Prozesssimulationen sowie der Online-Austauschvon Ergebnissen ermöglicht. Damit lassen sich kleine und mittelständischeZulieferer direkt in die Prozesskettensimulation einbinden.Kleine und mittelständische Unternehmen stehen auch im Fokus des Indus-triearbeitskreises Virtualisierung, den das VDC Fellbach im Rahmen vonVIPROF leitet. Eine Umfrage des Industriearbeitskreises wird die Bedarfekleiner und mittelständischer Unternehmen bei der Entwicklungs- undProduktionsplanung ermitteln. Das VDC Fellbach führt diese Umfragedurch, analysiert die Ergebnisse und stellt sie den Projektmitgliedern zurVerfügung. 17
  18. 18. CoSpaces – Innovative kollaborative Arbeitsumgebungen zur Individual- und Teamarbeit Im Projekt CoSpaces (Innovative Collaborative Work Environments for Individuals and Teams in Design and Engineering), das innerhalb des 6. For- www.cospaces.org schungsrahmenprogramms der Europäischen Union realisiert wird, werden Organisationsmodelle und Technologien für kooperative beziehungsweise verteilte Arbeitsplätze entworfen. Hierzu werden innovative Ansätze ent- wickelt, die die Kommunikationsabläufe im Unternehmen und zwischen Unternehmen verbessern und dabei auch auf Technologien der Virtuellen Realität zurückgreifen. Die Projektergebnisse sollen Personen und Projektteams innerhalb (virtuel- ler) Unternehmen eine effektivere Zusammenarbeit ermöglichen, indem sie den kommunikativen Austausch vereinfachen, Kreativität unterstützen und letzen Endes die Produktivität erhöhen. Der Kern des CoSpaces-Projekts liegt darin, organisatorische Modelle und Technologien zu entwickeln, die es möglich machen, auf einfache Weise innovative kollaborative Applikationen für Einzelne und Teams zu entwickeln. Zur Validierung der Anwendbarkeit der entworfenen Modelle und Technologien werden drei Demonstratoren für die Bereiche Automobil- industrie, Luftfahrt und Bauwirtschaft entwickelt. Dabei entsteht jeweils eine Arbeitsumgebung für verteilte Entwicklung an verschiedenen Orten (Distributed Design Workspace), gemeinsame Entwicklung an demselben Ort (Co-located Design Workspace) und mobile Wartungsarbeiten (Mobile Maintenance Workspace). Der Nutzen der Projektergebnisse wird aber über die drei genannten Branchen hinausgehen.NETZWERKProjekteLEISTUNGEN18
  19. 19. simKMU – Internetbasierte 2 ProjekteSimulationsanwendungenfür KMUsimKMU – diese Kurzbezeichnung steht für das Projekt „Entwicklungunternehmensübergreifender, prozessintegrierter und webbasierterSimulationsdienstleistungen und Geschäftsmodelle für KMU“. Kernele- www.simkmu.dement des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi)geförderten Projekts ist die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit kleinerund mittlerer Unternehmen durch die Bereitstellung neuer, internet-basierter Simulationsbausteine für unterschiedlichste Anwendungen undGeschäftsmodelle. Die computergestützte, internetbasierte Visualisierungvon Prozessen, sei es in der Konstruktion- und Produktionsplanung, derLogistik oder der Modellierung von Geschäftsprozessen, spart einerseitsZeit, Kosten und Ressourcen und unterstützt andererseits das betrieblicheWissensmanagement.Der Einsatz innovativer, IT-gestützter Planungs- und Simulationswerkzeugebleibt oft nur größeren Unternehmen vorbehalten, die sich die damit ver-bundenen Anschaffungs- und Betriebskosten leisten können und die Inves-titionen auf Grund abzusehender Auslastung der Software auch für sinnvollerachten. Viele KMU verzichten jedoch aus Kostengründen auf den Einsatzvon Simulationsprogrammen. Die aktuelle Wettbewerbssituation zwingtallerdings auch diese Unternehmen, immer frühzeitiger Vorhersagen fürunternehmerische Entscheidungen zu treffen, insbesondere in den Berei-chen industrieller Ablaufprozesse und größerer Investitionsvorhaben. DasRisiko eines unnötigen Einsatzes von Material, Personal und Betriebsmittelnwächst mit dem Entscheidungs- und Handlungsdruck im operativen Tages-geschäft. SimKMU will an dieser Stelle mit webbasierten Anwendungenkonkrete Simulationslösungen und Dienstleistungen anbieten. 19
  20. 20. Neue Fachzeitschrift – Virtual Reality Magazin Ende Juli 2009 war es soweit: Die erste Ausgabe des Virtual Reality Maga- zins wurde veröffentlicht. Die Fachzeitschrift wird vom WIN-Verlag her- www.virtual-reality-magazin.de ausgegeben, einem Verlag der auf Publikationen spezialisiert ist, die den Lesern die Umsetzung komplexer technischer Lösungen in der Praxis aufzei- gen. Redaktionell und organisatorisch unterstützt wird das neue Magazin durch das Virtual Dimension Center Fellbach. Das Virtual Reality Magazin soll Verbreitung und Anwendung von Technolo- gien der virtuellen Realität, insbesondere in mittelständischen Unternehmen, fördern und unterstützen. Die Publikation dient als branchenübergreifende Kommunikationsplattform für alle an der Entwicklung und Vermarktung der Technologie beteiligten Akteure. Verbreitet wird das Magazin, das sechsmal pro Jahr mit einer Auflage von ca. 12.000 Exemplaren erscheinen wird, unter anderem als Teilbeilage derNETZWERK WIN-Verlag-Magazine DIGITAL ENGINEERING Magazin, AUTOCAD Maga- zin, Inventor Magazin, e-commerce Magazin und digitalbusiness. Außer- dem wird es auf Messen, Veranstaltungen und durch das VDC Fellbach verteilt und lässt sich im Abonnement direkt beziehen.ProjekteLEISTUNGEN20
  21. 21. 3 2 ProjekteEin Netzwerk lebt vom Wir-Gedanken. Es ist immer nur so effizient underfolgreich wie seine Mitglieder. Durch ihre Kooperationsfreude tragen siemaßgeblich zur Lebendigkeit des Netzwerkes bei. Das VDC Fellbach vereintGlobal Player, Spitzenforschungs-Institutionen, Hochschulen und eine Viel-zahl mittelständischer Unternehmen mit den Schwerpunkten Automobil,Maschinenbau und Bauwesen und deckt die gesamte Wertschöpfungs-kette im Bereich Virtual Engineering ab. Das Netzwerk schafft Synergienund fördert den Ausbau innovationsfördernder Strukturen, auf die die Mit-glieder jederzeit zurückgreifen können. BerichteNeben den Mitgliedern tragen auch die Partner des VDC Fellbach zumErfolg des Netzwerkes bei. Das VDC Fellbach kooperiert mit themenäqui- aus demvalenten Netzwerken wie dem Kompetenznetzwerk Mechatronik BW, dem netzwerkAutomotive Simulation Center Stuttgart (ASCS), dem Packaging ExcellenceCenter (PEC) und dem Kompetenznetzwerk Photonics BW. Zudem ist dasVDC Fellbach Mitglied der Initiative Kompetenznetze Deutschland desBundesministeriums für Wirtschaft und Technologie sowie der Kompetenz-zentren-Initiative der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart. Seit 2007engagiert sich VDC als „Living Lab” der EU im European Network of LivingLabs.Rund 60 Mitglieder zählen inzwischen zum VDC-Netzwerk. Eine Auswahldavon stellt auf den Folgeseiten einzelne Projekte und Produkte vor undgibt so einen Einblick in die Arbeit im Netzwerk. 21
  22. 22. Bitmanagement und IPL schließen Vertriebsvereinbarung für CAVE Systeme Das Institut für Produktionsmanagement und Logistik GmbH (IPL) in Germe- ring bei München und das VDC-Mitglied Bitmanagement Software GmbH Bitmanagement in Berg bei München haben einen Kooperationsvertrag für die internatio- software gmbh nale Vermarktung von Virtual Reality CAVE-Systemen geschlossen. Sie Peter Schickel werden vom IPL entwickelt und mit der stereoskopischen 3D-Software von Oberlandstr. 26 Bitmanagement ausgerüstet und sind bis zu 75 % kostengünstiger als her- 82335 Berg kömmliche Lösungen. So können auch mittelständische Unternehmen die www.bitmanagement.com Vorteile dieser Technologie nutzen. Mit der CAVE (CAVE Automatic Virtual Environment) bietet das Institut ein Kommunikationssystem zur Wiedergabe von Objekten und Umgebungen in einer echten räumlichen Darstellung. Bei dem System handelt es sich um eine sogenannte Rund-CAVE. Sie erlaubt dem Betrachter einen Rundblick von 260°. Dadurch wird der dreidimensionale Tiefeneffekt verstärkt, der sich durch die Projektionen auf die Rundflächen ergibt. Mit der neuen Entwicklung konnte vor allem deshalb ein preisgünstiges CAVE-System entwickelt werden, weil im Gegensatz zu herkömmlichen CAVE-Installationen marktübliche Standard-Hardwarekomponenten ver- wendet werden. Das erlaubt auch kleineren und mittelständischen Unter- nehmen, die vielfältigen CAVE-Anwendungen zu nutzen. Die Bandbreite des Einsatzes reicht von medizinischen Simulationen, über Designstudien und Konstruktionen, bis hin zu Marketing und Vertrieb. Dadurch können beispielsweise chirurgische Eingriffe optimal vorbereitet und Prototypen digital ersetzt werden. Herzstück der CAVE ist eine stereoskopische 3D-Software. Sie ist für die Visualisierung von Szenen und Gegenständen in der virtuellen Umgebung verantwortlich, ermöglicht dem Benutzer aber auch das Interagieren mit den gezeigten Objekten. Mit dem 3-D-Software-Paket „BS Cave“ kann beispielsweise eine geplante Fabrik mit einer CAVE-Lösung vor ihrer eigent-netzwerk lichen Realisierung simuliert werden. Bis zu fünf Betrachter können die CAVE begehen und dabei Details wie Funktionalitäten in der geplanten Fabrik testen.PROJEKTE Für die gemeinsame Vermarktung haben sich beide Partner zusätzlich zur klassischen Vermarktung auf ein Online-Modell geeinigt: Dem Kunden sind dabei detaillierte Aufbauanleitungen und notwendige Daten zur Beschaf- fung der Bauelemente unentgeltlich und frei zugänglich. Die erforderlicheLEISTUNGEN Software kann der Kunde, wo immer auf der Welt, im Internet zu Test- zwecken herunterladen.22
  23. 23. Weiterbildung bei CADFEM – 3 netzwerkDie „Krise“ nutzenDie aktuelle wirtschaftliche Unsicherheit und Auftragsflaute wird von vielenFirmen bewusst zur Weiterbildung der Mitarbeiter genutzt. Bei CADFEMfinden Praktiker aus Forschung und Entwicklung ein vielschichtiges Ange- cadFembot an Seminaren zum Thema Simulation und einen berufsbegleitenden seminareMasterstudiengang. Marc Vidal Tel.: +49 8092 7005-18Weiterbildung ist eine Möglichkeit, die Zeit der mangelnden Auslastung mvidal@cadfem.desinnvoll und nachhaltig zu nutzen. In wirtschaftlich guten Zeiten wird oft www.cadfem.de/seminaregesagt, dass nicht die Höhe der Seminargebühren das Problem ist. Vielmehrfehlt das für die Fortbildung erforderliche Zeitbudget. Also warum sollteman nicht die Zeiten der Krise für Weiterbildung nutzen?CADFEM bietet ein breit gefächertes Seminarangebot, den berufsbegleiten-den Masterstudiengang „Applied Computational Mechanics“ und den inder Endphase der Entwicklung befindlichen Kurs „eFEM für Praktiker“.Der zweijährige, berufsbegleitende Masterstudiengang „Applied Compu-tational Mechanics“ richtet sich insbesondere an Berechnungsingenieure, masterstudiengangdie die theoretischen Grundlagen der Simulationstechnik besser verstehen & eFem für Praktikerwollen. Im Fokus steht dabei der praxisbezogene Transfer in den Ingenieur- Anja Vogelalltag. Zusätzlich werden ausgewählte Managementthemen einbezogen. Tel.: +49 8092 7005-52Ein hoch qualifiziertes Dozententeam mit Experten aus Wissenschaft und info@esocaet.comIndustrie bringt sich hier ein. Getragen wird das Studium von den Fach- www.esocaet.comhochschulen Landshut und Ingolstadt, an denen auch die Präsenzblöckestattfinden.Der praktisch orientierte Einführungskurs in die Finite-Elemente-Methode(FEM) „eFEM für Praktiker“ richtet sich an Absolventen von Techniker-schulen und an Konstrukteure. In 200 Stunden Lernzeit werden Grund-kenntnisse der Simulation im Bereich der linearen Strukturmechanikvermittelt. Konzipiert als „Blended Learning“ bietet er eine größere Flexi-bilität in der Zeitplanung – nur ein Drittel der Zeit entfallen auf Präsenz-seminare. Den verbleibenden Lernstoff erarbeiten sich die Teilnehmermittels e-Learning. Starten wird das Angebot Ende 2009. 23
  24. 24. Bauherrenkino – Virtuelle Bemusterung im Massivhausbau Planungssicherheit Die Bemusterung im Hausbau verlangt dem Vorstellungsvermögen des dank integrierter Bauherrn bislang einiges ab: Anhand von Mustertafeln und Grundrissen Kalkulationssoftware. Quelle: Bauunion 1905 muss er über die endgültige Ausstattung seines neuen Heims entscheiden. Eine kleine Erleichterung können dabei zwar Musterhäuser oder Ausstel-netzwerk lungen bieten – allerdings auch nur dann, wenn sie zufällig die für den Bauherrn infrage kommenden Materialien zeigen. Eine Entlastung schafft die vom VDC-Mitglied Fraunhofer-Institut fürPROJEKTE Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) und der Firma Softwareparadies GmbH realisierte und vom Land Sachsen und der EU geförderte „Virtuelle Bemusterung“. Bei dieser kann der Bauherr sein Wohnhaus dank Virtual Reality (VR) bereits in der Planungsphase räumlich und maßstabsgetreuLEISTUNGEN erleben, sich frei darin bewegen und live die Kombination verschiedener Materialien im Haus vergleichen.24
  25. 25. 3 netzwerkAusgestattet mit 3-D-Brille und Fernbedienung kannder Bauherr bei der Virtuellen Bemusterung voneinem bequemen Sofa aus virtuell durch seine Räumewandern und per Klick das Material der Oberflächenverändern. Das exakte virtuelle Abbild des geplantenHauses wird von einer Stereo-Projektionseinheit aufeinem großen Display im Originalmaßstab darge-stellt. Diese 3-D-Projektionstechnik stellt ein weite-res VDC-Mitglied, die Firma IMSYS, zur Verfügung.Über eine Menüfläche am Bildschirmrand wählt derBauherr die unterschiedlichen Materialen, Farbenund Verlegearten aus. Im unteren Bereich des Aus-wahlmenüs wird der stets aktualisierte Gesamtpreisangezeigt. Diese Integration einer Kalkulationssoft-ware schafft zusätzliche Planungssicherheit.Der Bauherr hat das Gefühl, nicht vor einer großen Projektionsfläche zu Virtuelle Bemusterung mit dem Bauherrenkino.stehen, sondern sich tatsächlich frei durch sein neues Haus zu bewegen. Er Quelle: Bauunion 1905erlebt sein künftiges Heim so anmutungsgetreu, als wäre er schon einge-zogen – mit dem entscheidenden Vorteil, beliebig viele Änderungen vor-nehmen zu können.Das Projekt zeigt, dass die VR-Technik mittlerweile dem Elfenbeinturmwissenschaftlicher und rein industrieller Anwendungen entwachsen undbeim Endkunden angekommen ist. Das Competence Center „VirtualEnvironments“ am Fraunhofer IAO unterstützt Unternehmen dabei, diedamit verbundenen Potenziale für sich zu nutzen.Die Virtuelle Bemusterung ist ein wichtiger Baustein im Forschungs- undEntwicklungsthema „Immersive Gebäudeplanung“ am Fraunhofer IAO, in Fraunhofer-institutdem auch die klassische Architekturvisualisierung mit Virtual Reality ange- für arbeitswirtschaft undsiedelt ist. organisation iao Dipl.-Ing. Günter WenzelMit der Virtuellen Bemusterung von Einfamilienhäusern hat sich das Fraun- Tel.: +49 711 970-2244hofer IAO eines Teilbereichs der Bauindustrie angenommen, um exempla- guenter.wenzel@iao.fraunhofer.derisch die Möglichkeiten einer integrierten Planung zu erforschen. Ziel ist es, www.ve.iao.fhg.dedie Ergebnisse später der ganzen Baubranche zugänglich zu machen, umauch hier die Umsetzung eines einheitlichen Standards voranzutreiben.Seit September 2008 bietet die Bauunion 1905 GmbH ihren Kunden dieVirtuelle Bemusterung im Bauherrenkino im Massivhauspark in Netzen/Brandenburg standardmäßig an. Weitere Unternehmen aus dem Fertig-und Massivhausbereich werden sich dem Projekt in kommenden Projekt-phasen anschließen. 25
  26. 26. VRlab an der Hochschule Reutlingen – Studierende entwickeln Lösungen für Virtuelle Umgebungen Andreas Kreim Im Rahmen des Masterstudiengangs Medien- und Kommunikations- entwickelt neue informatik der Hochschule Reutlingen beschäftigen sich Studierende Interaktionsformen im Rahmen seiner bereits seit mehreren Semestern mit dem Projekt VRlab im Umfeld Vir- Masterthesis im VRlab. tueller Umgebungen. Das VRlab ist ein reales Labor mit verschiedenen stereoskopischen 3D-Projektionssystemen. Ziel des Projektes ist es, die Stu- dierenden forschungsorientiert an die Thematik Virtuelle Umgebungen und Interaktion heranzuführen. Dazu entwickeln sie Ideen und Konzepte für Projekte im Umfeld des VRlabs. Zum großen Teil wird ganz bewusst auf vorgefertigte Lösungen verzichtet. Die Studierenden lernen so nicht nur dienetzwerk Anwendungen von Hardware und Software kennen, sondern auch deren Entwicklung mit allen Problemen. Ein Teilprojekt beschäftigt sich mit der Entwicklung einer Fernsteuerung derPROJEKTE Projektionsanlage über einen PDA. Aktuell ist es möglich, den Präsentations- rechner, die Beamer und die Audioanlage drahtlos fernzusteuern. Auch an der Steuerung der Lichtanlage wird momentan gearbeitet. Weiterhin entwickeln die Studierenden eine kostengünstige Lösung im Bereich desLEISTUNGEN Trackings. Basierend auf handelsübliche Webcams, aktiven Infrarotmarkern und Open-Source-Bibliotheken wird ein Low-Cost-Trackingsystem aufge- baut. Das Tracking mehrerer Marker ist mit der gegenwärtigen Entwicklung möglich. In weiteren Teilprojekten werden innovative Arten der Präsenta-26 tion und Interaktion entwickelt, zum Beispiel 3D-Modellhandbücher.
  27. 27. 3 netzwerk Jürgen Grüninger aus dem VRlab-Team zeigt einem Besucher bei der Informatics Inside 09 die Steuerung virtueller Welten über einen Multitouchtisch.Teile der Projektergebnisse wurden am 18. März 2009 bei der ersten„Informatics Inside“ der Fakultät für Informatik präsentiert. Bei dieser Fach-konferenz stellten Studierende die Ergebnisse ihres Forschungspraktikumsvor und Firmen und Studentengruppen präsentierten ihre Projekte. AmProjektstand der VRlab-Gruppe, an dem sich die Besucher die Steuerung viaPDA demonstrieren lassen konnten, herrschte reger Andrang. Die nächsteInformatics Inside findet am 5. Mai 2010 statt. Auch hier wird das ThemaVR sicher wieder eine große Rolle spielen. hochschule reutlingen Fakultät informatikNeben den Projektarbeiten im VRlab erhalten die Studierenden die Prof. Dr. Uwe KloosMöglichkeit, sich auch weitergehend mit dem Thema zu beschäftigen. Tel.: +49 7121 271-4040Beispielsweise in Form wissenschaftlicher Vertiefungen. In verschiedenen uwe.kloos@reutlingen-university.deMasterarbeiten wird weiter an dem Thema VR geforscht und gearbeitet(z.B.: direkte virtuelle Interaktion, Einsatz von VR in Schulen, Untersuchung Prof. Dr. Gabriela Tulliusdes Marktpotentials von VR im Bereich Medizin). Der Aufbau eines VR- Tel.: +49 7121 271-4004Labors für die praktische Nutzung in der Lehre hat sich bewährt. Es soll in gabriela.tullius@reutlingen-university.deZukunft weiter ausgebaut werden. www.vrlab.reutlingen-university.de 27
  28. 28. Virtuelle Realität aus dem Koffer – IMSYS bietet Lösungen für den Mittelstand Mit standardisierten Komplettlösungen treibt der Leonberger Hardware- Experte IMSYS einen alltäglichen Einsatz der VR-Technologie im Mittel- stand voran. VR-Systeme werden heute bereits in vielen Bereichen erfolgreich einge- setzt. Die Anzahl der installierten Lösungen ist jedoch vergleichsweise gering. Bislang sind es vor allem Großunternehmen, die die Technologie einsetzen. Die größte Hürde für eine breite Nutzung immersiver Systemenetzwerk und Applikationen waren bislang die hohen Einstiegskosten. IMSYS und das IT-Systemhaus BORGWARE haben jetzt eine VR-Initiative gestartet, die die innovative Technologie in ihrer gesamten Breite auch für den Mittel- stand erschließt. Speziell auf die Bedürfnisse von KMU zugeschnittenePROJEKTE Lösungen zu einem günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis sollen den Weg ebnen. Mit dem mobilen 3-D-Stereo-Komplettsystem smart 3D hat IMSYS eineLEISTUNGEN Lösung entwickelt, die einen schnellen Einstieg in die Virtuelle Realität ermöglicht. Auf der Basis eines CAD-fähigen Laptops mit Aktivstereo- Projektor, Stereo-Brillen und 3-D-Maus können digitale Daten im Hand- umdrehen in einer ebenso beeindruckenden, wie leicht nachvollziehbaren,28
  29. 29. 3 netzwerk imsys immersive systems gmbh co. kg Tankred Magg Hertichstraße 81 71229 Leonberg Tel.: +49 7152 906 307-0 www.imsys-vr.comräumlichen Darstellung präsentiert werden. smart 3D integriert alle Kom-ponenten, die für eine professionelle Stereoprojektion benötigt werden, ineinem Koffertrolley. Damit eignet sich das System ideal für Projektmeetingsin unterschiedlichen Räumlichkeiten, Kundenpräsentationen vor Ort, denEinsatz auf Messen und als mobile Arbeitsplatzlösung. Der neue Aktiv-stereo-Projektor AS3D von Projectiondesign erlaubt eine Projektion aufjede helle Oberfläche (zum Beispiel eine weiße Wand). Auch Monoinhaltekönnen durch einfachstes Umschalten von Stereo- in Monodarstellung indie Präsentation eingebunden werden.Die vollintegrierte, mobile VR-Komplettlösung office stellt IMSYS jetztauch mit einer Bildschirmdiagonale von 1,50 x 1,20 m bei gleicher, mini-maler Bautiefe bereit. Alle Komponenten einer leistungsfähigen VR-Lösungsind bei office_190 in einem mobilen, geschlossenen Gehäuse raum-sparend untergebracht. Eine Abdunkelung der Arbeitssituation ist nichterforderlich. Die Projektionsfläche ist auf die durchschnittliche Höhe einesSchreibtisches abgestimmt. So kann die Lösung auch optimal in einenCAD-Arbeitsplatz integriert werden. Durch die stabile Integration der Kom-ponenten in einem Gehäuse entfällt die erneute Kalibrierung von Kamerasund Projektoren nach einem Ortswechsel. 29
  30. 30. madness sorgt für Messe-Highlight Zur Hannover Messe 2009 wurde das VDC-Mitglied madness von SEW- Eurodrive mit einem ganzen Paket an 3-D-Visualisierungen beauftragt. madness erstellte innerhalb eines multimedialen Gesamtkonzeptes einen neuen Imagefilm, verschiedene 3-D-Animationen für Produktpräsenta- tionen sowie mehrere Touch-Anwendungen. Die Messebesucher warennetzwerk begeistert, wie die außerordentlich positive Resonanz zeigt. Ein zentraler Baustein des Auftrags war der neue Imagefilm, der unter Ein- satz modernster und aufwendiger 3-D-Technologie produziert wurde. ZurPROJEKTE aufmerksamkeitsstarken Darstellung von Menschen beispielsweise wurden Daten des sogenannten Motion-Capture-Verfahrens in 3-D umgesetzt. Dadurch werden menschliche Bewegungsabläufe exakt abgebildet. So entstehen verblüffende Effekte in einem einzigartigen und unverwechsel-LEISTUNGEN baren Stil.30
  31. 31. 3 netzwerk madness gmbh Axel Berne Hölderlinweg 9-11 73033 Göppingen Tel.: +49 7161 506866 axel.berne@3dmadness.deZur Positionierung der Industriegetriebe konzipierte madness eineneigenständigen Film mit dem Projektnamen „Transformer“. In der Artder bekannten Spielzeugfiguren Transformers verwandeln sich kubischeElemente in Maschinen und Anlagen, in denen die Industriegetriebe zumEinsatz kommen, wie riesige Kräne und Bulldozer. Für diese Animationwurde madness mit einer der weltweit wichtigsten Designauszeichnungen,dem iF communication design award in der Kategorie digital media /Ani-mation ausgezeichnet.Bei der Visualisierung von Dienstleistungen tun sich die meisten Unter-nehmen bisher schwer. Auch hierbei gingen SEW-Eurodrive und madnessneue Wege. Die 3-D-Filme von madness zeigen, wie einfach und präg-nant der Nutzen von Dienstleistungen transportiert werden kann. Um dasäußerst breite Angebot von SEW-Eurodrive auf dem Messestand möglichstumfassend zu präsentieren, wurden neben zwei riesigen Videowändenauch mehrere Themeninseln mit Einzelbildschirmen installiert. Auf diesenwurden teilweise schon früher produzierte 3-D-Filme gezeigt. Hier wird derVielfachnutzen von 3-D-Visualisierungen deutlich. Aufgrund ihrer Zeitlosig-keit lassen sie sich schnell und kostengünstig aktualisieren.Die Erfahrungen der Hannover Messe 2009 zeigen deutlich, dass 3-D-Ani-mationen prädestiniert dazu sind, kostengünstig und auf einfache, gleich-zeitig aber visuell anspruchsvolle Art und Weise schwierige und komplexeSachverhalte auch Nicht-Fachleuten verständlich zu vermitteln. 31
  32. 32. Virtuelle Bilder für effizientere Prozesse – RTT setzt Eurocopter in Szene Realismus in Perfektion: Die Visualisierungslösungen von RTT schaffen überzeugende Bilder für effiziente Abstimmungsprozesse Ein Bild sagt bekanntlich mehr als tausend Worte: Bei der Entwicklung und Vermarktung von Produkten spielen Bilder eine immer größere Rolle. Sie rtt ag bieten die Möglichkeit, komplexe Sachverhalte auf einen Blick begreiflich Ralf Schimmele zu machen. Seit 2008 nutzt die Eurocopter Deutschland GmbH deshalb Zettachring 10 Lösungen des VDC-Mitglieds Realtime Technology (RTT) AG, um ihre stark 70567 Stuttgart individualisierten Helikopter hochrealistisch in Szene zu setzen. Die Koope- Tel.: +49 711 49097-131 ration mit dem Stuttgarter Office von RTT markiert für Eurocopter den ralf.schimmele@rtt.ag Einstieg in die Technologie der 3-D-Echtzeitvisualisierung. Im Fokus der www.rtt.ag Zusammenarbeit stehen Effizienzvorteile in der Produktentwicklung sowie die Optimierung von Abstimmungs- und Beratungsprozessen in Entwick- lung, Marketing und Verkauf. Der Schritt in die Virtualität bedeutet deutlich geringeren Aufwand beim Bau von Modellen und Prototypen: Auf Basis vorhandener Konstruktions- daten wird mit der Visualisierungssoftware RTT DeltaGen ein virtueller Prototyp erschaffen. Er lässt sich interaktiv in Echtzeit steuern, verändern, in unterschiedliche Umgebungen integrieren und hochrealistisch abbilden.netzwerk Auf derselben Datenbasis entstehen Visualisierungen für sämtliche Phasen des Produktzyklus: von Entwurfsvarianten für Designentscheidungen über Visualisierungen physikalischer Zusammenhänge bis zu High-End-Bildern für Marketinganwendungen wie Prospekte, 3-D-MonitorpräsentationenPROJEKTE und Helikopter-Konfiguratoren. Die faszinierenden neuen Möglichkeiten der Technologie werden von den beratenden Verkäufern ebenso begeistert aufgenommen wie seitens derLEISTUNGEN Kunden. Erstmals können diese bei der Produktwahl Exterieur und Innen- räume ihres individuell ausgestatteten Hubschraubers in atemberaubend hochwertigen Bildern, Animationen und Filmen betrachten und verglei- chen. So können sie die Ausstattung nach ihren persönlichen Vorlieben32 zusammenzustellen.
  33. 33. Das Working Committee Manufacturing 3 netzwerkim Exzellenzcluster Simulation Technology(SimTech) an der Universität StuttgartSimulationstechnologien sind heute unentbehrlich geworden. Sie unterstüt-zen den Menschen und seine Arbeit in vielfältiger Weise. Die Universität working committee manufacturingStuttgart verfügt über weitreichendes Know-How auf dem Gebiet der Jun.-Prof. Dr.-Ing. Sascha RöckSimulationstechnologien und bündelt dieses im Exzellenzcluster Simulation Tel.: +49 711 685-82445Technology (SimTech). Zahlreiche Institute aus den Bereichen der Informatik, simulation@isw.uni-stuttgart.deIngenieurwissenschaften, Naturwissenschaften, Mathematik und Geistes- www.isw.uni-stuttgart.dewissenschaften sind daran beteiligt. So wird der gegenwärtige Status Quomit Einzel-Strategien aus den verschiedenen Disziplinen, Theorien und Verein ic simtechDiskretisierungskonzepten überwunden. Entstehen soll eine integrative Dr. Dr. Dietmar WechslerSimulationsumgebung, die alle Aspekte vom Modell bis hin zum inter- Tel.: +49 711 685-60111aktiven System umfasst. dietmar.wechsler@simtech.uni-stuttgart.de www.simtech.uni-stuttgart.deViel Wert wird im Exzellenzcluster SimTech auf den Transfer der Forschungs-ergebnisse in die industrielle Anwendung gelegt. Dazu wurde eigens dergemeinnützige Verein IC SimTech gegründet. Ein wesentliches Transfer-element dieses Vereins sind die Working Committees. Das sind Arbeits-kreise zu unterschiedlichen Anwendungsthemen. Das VDC-Mitglied Institutfür Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtun-gen (ISW) koordiniert mit Unterstützung des Instituts für Systemtheorie undRegelungstechnik (IST) und des Instituts für Technische und NumerischeMechanik (ITM) das Working Committee Manufacturing. Dieses befasstsich mit der Simulation im Bereich der Produktionstechnik. Ziel darin istder Dialog zwischen Anbietern, Anwendern und Universitätsinstituten.Betrachtet werden Themen für die durchgängige Simulation über alleLebensphasen eines Produktionssystems. Die Schwerpunkte setzen dabeiIndustrievertreter. Sie bringen ihre Problemstellungen und Interessen ausder Praxis ein und stellen so auch neue Themen zur Diskussion. So wirdeine Brücke zwischen wissenschaftlichen Methoden und Erkenntnissen undder industriellen Praxis geschlagen.Das ISW versteht die Simulation als Querschnittsthema, welches sich überalle Fachbereiche des Instituts erstreckt. Neben den Projekten im Rahmenvon SimTech werden daher auch noch weitere über Drittmittel finanzierteProjekte mit Simulationsbezug bearbeitet. 33
  34. 34. VISENSO produziert für die Einführung der neuen E-Klasse von Mercedes Benz 3-D-Stereo-Filme Die Virtuelle Realität bietet die Möglichkeit, Konsumenten innovative Pro- dukte auf eine völlige neue Art und Weise nahezubringen. Neben Styling und Design können auf einer „Erlebnisreise durch das virtuelle Produkt“ auch physikalische Eigenschaften und damit zusätzliches Wissen vermit- telt werden. Nicht immer eignet sich eine interaktive Visualisierung für die Präsentation eines neuen Produktes. Dies gilt beispielsweise für Dauer- Präsentationen außerhalb des Unternehmensstandortes oder eine große Zuschauergruppe. 3-D-Stereo-Filme bieten hier eine ebenso spannende wie lohnende Alternative. Um ein komplexes Produkt in einem Stereofilm nicht nur realitätsgetreunetzwerk sondern auch spannend in Szene zu setzen, ist eine breite Expertise erfor- derlich. Das VDC-Mitglied VISENSO ist langjähriger Partner der Daimler AG in den Bereichen Simulation und Virtuelle Realität. Durch die intensive Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Teildisziplinen der Produkt-PROJEKTE entwicklung und dem Produktmarketing hat VISENSO das nötige Know- how zur korrekten Interpretation der technischen Produktdaten und der komplexen Berechnungsergebnisse erworben. Die Anforderungen an eine emotionale Präsentation des Designs und der technischen Fakten desLEISTUNGEN Gesamtfahrzeuges lernten die VR-Experten unter anderem bei der Pro- duktion eines Digitalfilmes zur Einführung der C-Klasse kennen. Sowohl Fahrdynamik als auch Crashverhalten und Aerodynamikfragen wurden ein- drucksvoll der Fachpresse präsentiert. Schon bevor das erste Modell vom34 Band gelaufen war.
  35. 35. 3 netzwerkIm Fall der E-Klasse Präsentation verantwortete VISENSO die vollständigeAbwicklung des Gesamtprojektes (Auswahl der Perspektiven, Auswahl undAnordnung der Szenen, d.h. die 3-D-Dramaturgie und die Abstimmungder Inhalte des Filmes mit den Fachabteilungen) sowie die Auswahl undZusammenstellung der technischen Komponenten, wie der eingesetztenProjektionstechnik und der Stereobrillen. Für die technische Umsetzungder Filmaufnahmen wurde ein spezielles Kamera-Rigg eingesetzt. ZweiKameras filmten in einem für den Stereoeindruck entscheidenden, speziellfestgelegten Augenabstand jeweils ein Bild für das linke und rechte Auge.Die Stereo-Realbildaufnahmen der E-Klasse sind ein absolutes Novum. Erst-mals wurde das Gesamtfahrzeug – also auch der Innenraum – in Stereo-HD-Qualität gefilmt.Neben dem Realbildfilm wurde auch ein Film des digitalen Prototypenerstellt. Er zeigt die physikalischen Eigenschaften des Fahrzeugs anhand Visenso gmbhnumerischer Simulationen. Mehr als ein halbes Jahr lang begleitete Dr. Andreas WierseVISENSO die Produktentwicklung in den Bereichen Aerodynamik, Crash, Tel.: +49 711 849700-0Klimatisierung und Fahrdynamik, um die Entwicklungsschritte und Ergeb- aw@visenso.denisse im Bild festzuhalten. www.visenso.de 35
  36. 36. Auberlenstraße 1370736 FellbachTel.: +49 (0) 711 / 585309-0Fax: +49 (0) 711 / 585309-19info@vdc-fellbach.dewww.vdc-fellbach.de wird unterstützt von ist Mitglied bei

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