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Museum 2.0
 

Museum 2.0

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Vortrag über das Konzept "Museum 2.0" bzw. die Vermarktung von Museen im Internet für den Museumsverband Sachsen-Anhalt

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  • Begrüßung – Willkommen beim Workshop zum Thema Museum 2.0 – ich freue mich, dass sich so viele Museumsvertreter von Frau Kopp-Sievers für das Thema haben begeistern lassen Ich bitte darum, bei Fragen jederzeit unterbrochen zu werden, dies ist keine 1-Mann-Show, es soll über das Thema ernsthaft diskutiert werden Eventuell muss ich abbrechen, wenn eine Diskussion zu sehr ins Detail geht, da wir in der begrenzten Zeit unser Pensum sonst nicht schaffen – ich stehe aber für Einzelgespräche und -projekte sehr gerne zur Verfügung
  • Ganz kurze Vorstellung meiner Person: Ich habe an der Hochschule Harz Wirtschaftsinformatik studiert und SAP-Zertifizierung bei Siemens durchlaufen Seit 2005 unterrichte ich an der Hochschule (z.B. Webdesign, Online-Marketing, Marktforschung, Statistik und Informationsmanagement) Ende 2006 habe ich zusammen mit zwei Kollegen von der Hochschule die HarzOptics GmbH gegründet, wo ich seit dem hauptberuflich arbeite Ich befasse mich dort hauptsächlich mit Forschung im Optik-Bereich, bin nebenbei aber auch für das Online-Marketing des Unternehmens zuständig
  • Hauptsächlich befassen wir uns mit der Entwicklung optischer Bauteile am Computer – sozusagen ein „Windkanal“ für optische Bauteile, in dem man feststellen kann, ob das Licht so durch das Bauteil fällt, wie es fallen soll
  • Unser Hauptaugenmerk liegt auf der ökologisch verträglichen und energieeffizienten Beleuchtung mit LEDs im Außenbereich – spricht LED-Straßenlampen Hier konnten wir in den letzten Jahren bereits einige Auszeichnungen erhalten
  • Was ist unsere Motivation dabei – wir wollen, dass mit Licht intelligenter umgegangen werden soll und befassen uns daher beispielsweise mit Straßenlampen Das Bild zeigt sehr schön, was damit gemeint ist: Hier sieht man, dass viel Licht verschwendet wird, an den Gebäuden vorbeigeht und den Himmel anstatt der Straßen erhält – und damit zum immer größer werdenden Problem der Lichtverschmutzung beiträgt
  • Durch die Lichtverschmutzung wird uns ein wichtiges kulturelles Erbe genommen – der Sternenhimmel, der unzählige Religionen und Kunstwerke inspirieriert hat Gerade in diesem Haus ist die Himmelsscheibe der beste Beleg dafür, dass uns etwas verloren geht, wenn wir den Himmel nicht mehr sehen
  • Bevor wir mit dem Thema einsteigen abschließend noch der Hinweis auf ein weiteres Projekt um zu verdeutlichen, dass wir uns durchaus auch schon mit „musealen Fragen“ befasst haben Hier sieht man eine von uns mitentwickelte polymere Seitenlichtfaser, die irgendwann einmal für die thermisch neutrale Beleuchtung von z.B. Vitrinen im Museumsbereich eingesetzt werden soll, wenn feuchtigkeits- oder wärmeempfindliche Stücke darin ausgestell werden Soviel zu meinem Background – und nun steigen wir in das eigentliche Thema Museum 2.0 ein
  • Warum sollte man ein Museum im Internet „vermarkten“? Mehr und mehr Menschen nutzen das Internet, es wird in wenigen Jahren so weit verbreitet sein wie das Telefon – und ein Museum, welches sich nicht im Internet befindet ist dann ungefähr so, wie ein Museum, welches heute kein Telefonanschluss hat Gerade die jüngeren Leute wachsen mit dem Internet auf und sind über kein anderes Medium so gut zu erreichen, wie eben über das Internet
  • Ein Blick auf diese Weltkarte zeigt, wie weit verbreitet das Internet mittlerweile ist – mit den USA, Europa und Australien an der Spitze
  • Wenn wir uns nur die Situation in Deutschland ansehen, stellen wir fest, dass die Nutzung des Internets quer durch alle Bevölkerungsgruppen (West/Ost, Männer/Frauen) gestiegen ist Zwar nutzen noch immer mehr Männer als Frauen das Internet und auch in den alten Bundesländern ist die Nutzung des Internets weiter verbreitet als in den neuen Bundesländern, doch die steigende Tendenz ist überall deutlich zu erkennen Man geht davon aus, dass eine Sättigung irgendwo zwischen 80 und 85% eintreten wird, das könnte irgendwann um 2015 passieren
  • Nun sehen wir uns die Komponenten an, aus denen eine Online-Marketing-Strategie besteht (1) Das „klassische“ Online-Marketing: Damit meine ich diejenigen Online-Marketing-Aspekte, die schon seit Jahren bekannt sind: eigene Internetseite, Online-Pressearbeit und ein E-Mail-Newsletter für Interessenten Mit diesen Aspekten werden wir uns zuerst befassen und sehen, dass sie am allerwichtigsten sind (2) Knowlede Distribution: Museen haben den Auftrag, Wissen und Kunst zu vermitteln – den können sie (z.B. via Wikipedia) auch im Internet wahrnehmen
  • Danach geht es zum eigentlichen Web 2.0.... (3) Social Marketing: studiVZ ist hier als das wohl bekannteste Social Network aufgeführt, obwohl es sich für das Museumsmarketing wenig eignet - Interessanter sind da schon facebook und myspace für Museen und XING für Einzelpersonen (4) Anschließend sehen wir uns den Blog-Bereich an, die so genannte Blogosphäre – dabei unterscheiden wir zwischen „richtigen“ Blogs und Microblogs, von denen Twitter das bekannteste ist
  • (5) Interaktive Königsklasse: Ganz zum Schluss sehen wir uns die „Königsklasse“ der Online-Vermarktung von Museen an – Digitalisate auf flickr, Video-Rundgänge auf youTube und das virtuelle Museum in Second Life Hier geht es um Dinge, die man nicht unbedingt haben muss, die man aber machen kann, wenn man es besonders gut machen will...
  • Auf diese Folie werden wir immer wieder zurückkommen – hier habe ich einmal versucht, das ganze Beziehungskomplex zusammenzufassen Man sieht die fünf Bereiche: Klassisches Online-Marketing (Webseite, Newsletter, Pressearbeit), Knowledge Distribution (Wikipedia), Social Networking (facebook, studiVZ), Blogging und die Königsklasse (youTube, flickr) Noch weitere Aspekte fließen ins Museum 2.0 ein – das eigene Image, welches man vermitteln will, die Digitalisate, die sich auf vielen Ebenen nutzen lassen, natürlich aktuelle Termine und Pressearbeit, die immer koordiniert werden sollten
  • Wir beginnen mit der ersten Komponente, dem klassischen Online-Marketing: - Webseite - Newsletter - Online-Pressearbeit
  • Wir steigen ein mit dem Harzmuseum als Negativ-Beispiel, welches es natürlich allgemein gar nicht ist, vielmehr ist ja unter anderem durch den Impuls des Museums auch diese Veranstaltung zustande gekommen Das Harzmuseum verfügt über keine eigene Webseite, sondern ist auf der allgemeinen Seite der Stadt www.wernigerode.de vertreten Das ist eine Marketing-Katastrophe: Keine eigene Seite, die man optimieren oder bewerben kann, keine Bilder, keine interaktiven Elemente...
  • Viel besser: Die eigene Webseite – hier sehen wir zum Beispiel die Webseite des Prignitz-Museums
  • Auch die Burg Querfurt hat eine eigene Webseite, die mit aktuellen Neuigkeiten und auch vom Design her schon ganz positiv ist
  • Mit steigendem Budget werden die Webseiten auch optisch professioneller – hier das Händel-Haus
  • ...und die Franckeschen Stiftungen Die Webseite ist schön, sie ist aber nicht unbedingt optimal hinsichtlich des Online-Marketings – hier werden wir gleich ein sehr viel besseres Beispiel sehen
  • ...nämlich das Sädel-Museum, eindeutig einer der Vorreiter in Sachen Museum 2.0 in Deutschland Diese Webseite hat:... - einen Blog - einen Newsletter - eine Tag Cloud - eingebundene youTube-Videos - einen Online-Shop ..und sie zeigt auch, dass das Museum Online-Pressearbeit betreibt. Das ist extrem gut – alle diese Komponenten werden wir nachfolgend auch noch kennen lernen
  • Wir kommen zu einem wenig beachteten Punkt – der Newsletter Die meisten wissen, was ein Newsletter ist – wer am Museum interessiert ist, trägt sich mit seiner E-Mail-Adresse in ein Formular ein und erhält dann regelmäßig Neuigkeiten vom Museum Wer einen Newsletter betreibt, tut das meistens über Outlook – dabei gibt es spezialisierte und nicht einmal teure Software dafür. Diese ermöglicht z.B. die individuelle Ansprache von Empfängern Software ist meistens auch rechtssicher, da die meisten Programme das Opt-in-Verfahren unterstützen (Anmeldung muss bestätigt werden)
  • Ein Beispiel für ein Museum mit einem Newsletter ist der Senckenberg-Newsletter. Wie man an dem Anmeldeformular sehen kann, wird nicht nur die E-Mail sondern auch der Name für die Personalisierung des Newsletters erhoben
  • Ein weiterer wichtiger Aspekt des Online-Marketings ist die Online-Pressearbeit, beispielsweise über Presseportale wie openPR Viele Museen veröffentlichen ihre Pressemitteilungen allerhöchstens auf der eigenen Webseite – wenn überhaupt – aber nirgendwo anders Das ist ein Fehler, da man die Pressemitteilungen wunderbar mehrfach verwenden kann und auf diese Weise von jeder Presse-Webseite noch einen Link auf die eigene Seite bekommt Diese Links auf die eigene Webseite – die so genannten Backlinks – sind enorm wichtig für die Auffindbarkeit der Webseite in Google, wie wir später noch sehen werden
  • Hier beispielsweise eine Pressemitteilung des Braunschweigischen Landesmuseums
  • Wir kommen damit wieder zur Übersichtsfolie Abgehakt haben wir das klassische Online-Marketing: Webseite, Pressearbeit & Newsletter Wir kommen zum zweiten Teil: Knowledge Distribution – wie können Museen zur Wissensgesellschaft im Internet beitragen? Vorstellbar ist beispielsweise eine Beteiligung in der Wikipedia, es gehört aber auch die Optimierung der eigenen Webauftritte für Suchmaschinen dazu – so kann erreicht werden, dass die eigenen Inhalte bei der Suche nach bestimmten Themen auftauchen
  • Also kommen wir zur Knowledge Distribution...
  • Das Ziel eines jeden Museums sollte es sein, bestimmte eigene Themen fachkundig im Internet zu besetzen – wer beispielsweise nach Harzmalern sucht, soll die Webseiten entsprechender Museen problemlos finden können Themen besetzt man, indem man sich um die ersten zehn Treffer bei Google kümmert: Ist eine Wikipedia-Seite darunter, muss das Museum auf dieser Seite vertreten sein, ansonsten ist es das Ziel, die eigene Webseite und andere Seiten mit Verweisen auf das Museum möglichst hoch in den ersten zehn Treffern zu positionieren – beispielsweise Pressemitteilungen oder Inhalte des Museums auf flickr, youTube oder sonstwo
  • Hier haben wir ein gutes Beispiel für die Präsenz eines Museums in der Wikipedia – die Moritzburg in Halle ist mit einem äußerst ausführlichen Artikel vertreten, der natürlich auch auf ihre Seite verlinkt
  • Ein weiteres Beispiel: Das Rheinische Eisenkunstguss-Museum. Man sieht hier sehr schön, wie die Digitalisate für die Wikipedia zweitverwertet werden – was ja auch sinnvoll ist, denn warum sollte man gerade gute Digitalisate nicht auch auf anderen Webseiten verwenden... Das Ziel des Museums sollte es jedoch nicht sein, mit einem schönen Artikel in der Wikipedia vertreten zu sein – denn den findet nur,wer auch nach dem Museum selbst sucht Viel wichtiger ist es, mit dem Museum in den Themenartikeln vertreten zu sein – beispielsweise das Harzmuseum in einem Artikel über Harzmaler oder über die Künstlerkolonie Wernigerode
  • Hier beispielsweise der Artikel über den Harzmaler Fritz Thate. Wie man sieht, kann man hier leicht Digitalisate von eigenen Thate-Bildern einbringen oder auf Werke verweisen, die sich im eigenen Museum befinden (Liste der bekannten Bilder) Viel wichtiger als ein guter Artikel über das eigene Museum ist es also, in den inhaltlichen Artikeln vertreten zu sein
  • Ein weiteres Beispiel für einen inhaltlichen Artikel über Kunstguss. Auch hier sieht man wieder ein Digitalisat. Wie man sich vorstellen kann, lassen sich auch hier eigene Digitalisate und Verweise auf das eigene Museum einbringen. Damit besetzt man das Thema inhaltlich und bringt Interessierte auf die eigenen Webseiten bzw. macht sie auf das eigene Museum aufmerksam
  • Zur Frage, wie man an bestimmten Themen Interessierte auf die eigene Webseite bzw. das eigene Museum aufmerksam macht, ist es neben der Präsenz in der Wikipedia auch wichtig, dass man über Suchmaschinen wie Google auffindbar ist. Dies erreicht man dadurch, dass man alles daransetzt, für die eigenen „Keywords“, die Suchworte unter die ersten zehn Treffer bei Google als wichtigster aller Suchmaschinen zu gelangen. Vor diesem Hintergrund sind zwei Begriffe wichtig: SEO = Suchmaschinenoptimierung – wie schaffe ich es in die ersten Treffer – und SEM = Suchmaschinenmarketing – wie bekomme ich Besucher bzw. „Kunden“ über Suchmaschinen
  • Bevor wir richtig in das Thema einsteigen, ein kleines 1x1 der Suchmaschinen Wie die aktuellen Zahlen der deutschsprachigen Suchanfragen (vom Georgia Institute of Technology) zeigen, ist Google momentan die wichtigste Suchmaschine. Zum Glück sind die meisten Maßnahmen, die einem bei Google weiterhelfen, auch für die anderen Suchmaschinen von Vorteil Wichtig sind auch die anderen Zahlen: Fast alle Nutzer verwenden regelmäßig Suchmaschinen, die meisten Suchenden sehen sich nur die ersten 10 Treffer (d.h. die Treffer auf der ersten Seite) an
  • Wichtig ist es also auf der ersten Seite unter den ersten zehn Treffern zu stehen, um überhaupt gefunden zu werden Wir haben diese Erfahrung bei HarzOptics mit der AuLED gemacht, einer LED-Straßenlampe, die wir gemeinsam mit der AUTEV AG in Brandenburg entwickelt haben. Die Webseite www.led-strassenlampe.de konnten wir in einem Kraftakt auf den ersten Platz bei Google bei der Suche nach LED-Straßenlampen katapultieren Zwischen 60 und 70% aller Anfragen erhalten wir seitdem über diese Webseite – für uns als Unternehmen ist es also wichtig, gut gefunden zu werden – für Museen muss es das aber auch sein
  • Und hier sieht man die Ergebnisse einer solchen Suchmaschinenoptimierung: Bei der Suche nach LED Straßenlampe auf Google sind wir auf Platz 1 (unbezahlt, d.h. ohne Kosten) und sogar noch auf Platz 3 (und ich glaube auch Platz 6), so dass man bei der Suche nach diesem Begriff gar nicht mehr an uns vorbeikommt Bei uns steckt hier natürlich ein geschäftliches Interesse dahinter, beim Museum sollte das Ziel vielleicht eher die Wissensvermittlung sein. Wer bestimmte Themen im Internet besetzen kann, fängt erst einmal alle danach Suchenden ein, dann kann man sich überlegen, wie man diese mit hochwertigen Inhalten zufriedenstellt. Wer dagegen keine Besucher hat, dem nützen auch die besten Inhalte nichts...
  • Wie aber schafft man es auf Platz 1 bei Google? Eine indirekte Methode haben wir schon kennen gelernt – befindet sich zum Thema bereits eine Wikipedia-Seite auf dem ersten Platz, versucht man einfach, das Museum dort unterzubringen Viel besser ist es natürlich, mit der eigenen Seite auf einem hohen Platz vertreten zu sein. Dies schafft man über fehlerfreies HTML, gute Meta-Tags, suchmaschinenoptimierte Grafiken (laden schnell und sind mit Blindenbeschreibung versehen) und eine hohe Keyword Density, entscheidend ist auch die Anzahl und Qualität der Weblinks auf die eigene Seite
  • Und wie kommt man an Weblinks? Eine Methode haben wir bereits kennengelernt – man verfasst Pressemitteilungen und streut sie weitmöglich im Internet über Presseportale wie openPR. In den meisten Fällen erhält man einen Link auf die eigene Webseite und kann so mit der Zeit hunterte oder gar tausende Weblinks sammeln, was einem bei der Google-Plazierung ganz enorm hilft.
  • Verlinken lassen kann man sich auch in der Wikipedia – hier beispielsweise ein Link auf die Digitalisate des Harzmuseums im Artikel zum Harzmaler Willhelm Pramme Der Link ist ein so genannter nofollow-Link, der einem bei Google weniger bringt, der einem aber interessierte Besucher zuführen kann, die in der Wikipedia nach den eigenen Themen suchen
  • Auch fehlerfreies HTML ist bei der Bewertung durch Google sehr wichtig. Wie viele Links darauf hindeuten, dass es sich um eine besonders gute oder wichtige Seite handelt, die dementsprechend vom Google-Algorithmus höher bewertet wird, ist fehlerfreie Programmierung ein Qualitätsmerkmal. Google hat wenig Interesse daran, auf Platz 1 eine Webseite zu „bewerben“, die dann voller Fehler ist An dieser Stelle ein kleiner Webtipp: Es lohnt sich ein Besuch auf der Webseite validator.w3.org. Dort kann man die eigene Webseite auf Fehler üerprüfen lassen.
  • Ein weiterer Webtipp: Unter www.cleverstat.com kann man die Software Free Monitor kostenfrei herunterladen. Mit Hilfe dieser Software kann man das Ranking der eigenen Webseite zu selbst definierten Suchbegriffen tagesaktuell erfragen Auf der gleichen Webseite gibt es weitere interessante und kostenfreie Software, z.B. eine, die einem den Google Page Rank (die Wertung einer Webseite für Google) anzeigt und eine, die einem angibt, wie viele Menschen täglich nach bestimmten Begriffen bei Google suchen
  • Kostenfrei lässt sich auch Google Analytics verwenden, eine Software, mit der man Online-Projekte ganz umfassend controllen kann Hier sieht man die Juli-Statistik für meinen Blog zum Thema Markt- und Meinungsforschung Was sieht man auf dieser Seite? - Zahl der Besucher insgesamt - Tagesaktuelle Besucherentwicklung - Durchschnittliche Besuchszeiten - Prozentsatz der neuen Besucher
  • Was sieht man auf dieser Seite? - Woher kommen die Besucher?
  • Was sieht man auf dieser Seite? - Woher kommen die Besucher? - Wonach wurde bei Google gesucht?
  • Damit kommen wir wieder zu unserer Übersicht zurück. Nach dem klassischen Online-Marketing via Webseite, Pressearbeit und Newsletter und den Themen Suchmaschinenoptimierung und Wikipedia kommen wir nun zu den Social Networks. Das bekannteste Social Network ist sicherlich studiVZ, inzwischen ergänzt durch meinVZ. Hochinteressant für den Online-Wahlkampf, aber kaum für Museen – zumindest hat es bis jetzt noch niemand probiert – wäre vielleicht einen Versuch wert Wichtigere Social Networks sind auf jeden Fall Facebook und myspace
  • Bevor wir in die verschiedenen Netzwerke einsteigen und uns die Marketing-Möglichkeiten ansehen, müssen wir uns erst einmal mit der Frage befassen, was Social Networking überhaupt ist
  • Bevor es ins Detail geht, sehen wir uns erst einmal die Grundidee der Social Networks an Man erstellt ein Profil, beispielsweise für eine Person oder eine Einrichtung wie ein Museum. Auf einem persönlichen Profil veröffentlicht man persönliche Daten wie Hobbies oder Privatfotos, auf einem Museumsprofil dagegen lassen sich z.B. Digitalisate oder Veranstaltungshinweise plazieren Andere Nutzer können sich mit ihren Profilen verknüpfen und erhalten dadurch automatisch Hinweise auf neue Veranstaltungen etc.
  • Hier sehen wir beispielsweise das Facebook-Profil des Museum of Modern Art in New York. Wer ebenfalls über ein Facebook-Profil verfügt, kann sich mit einem Klick auf den Button oben zum „Fan“ des Museums erklären lassen. Damit abonniert man zugleich auch alle Veranstaltungsnews und bekennt sich vor allem im eigen Profil öffentlich dazu, Fan eben dieses Museums zu sein.
  • Wie man an den enormen Zahlen sieht, ist Facebook eine interessante Möglichkeit für ein Museum, zu vielen Nachrichten-Abonnenten zu kommen. Wie sonst findet man zehntausende von Personen, die freiwillig(!) einen Newsletter abonnieren oder die Museums-Webseite zu besuchen.
  • Wir sehen das hier noch einmal beispielhaft an den enormen Unterstützerzahlen, die das National History Museum in New York besitzt. Natürlich könnte beispielsweise das Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle nicht auf eine solche Zahl an Unterstützern hoffen – aber einige hundert oder vielleicht tausende Fans wäre ein großer Erfolg. Man sieht außerdem, wie das NHM Facebook zum Marketing nutzt – durch Veröffentlichung von Hochglanzfotos. Vorstellbar wäre es hier auch, hochwertige Digitalisate einzupflegen und das Netzwerk für die Wissensvermittlung zu nutzen.
  • Ein weiteres Social Network, das wie studiVZ und Facebook sehr bekannt ist, ist myspace. Wie man sieht, gibt es auch hier Museen, es sind jedoch sehr wenige, was vor allem mit den deutlich schlechteren Darstellungsmöglichkeiten zu tun hat. Dies bedeutet jedoch nicht, dass man myspace nicht für das Museumsmarketing nutzen könnte. Für jeden, der mit dem Gedanken spielt, selbst in Social Networks zu werben, empfehle ich dennoch mit Facebook einzusteigen. Die Möglichkeiten zur Erweiterung des Portfolios sind dann via myspace, wer-kennt-wen, studiVZ etc. praktisch grenzenlos
  • Eine andere Art, Social Networks zu nutzen, möchte ich ebenfalls nicht unterschlagen. Natürlich spricht nichts dagegen, dass sich Mitarbeiter ebenfalls Profile in Professional Networks wie XING zulegen Wie man sieht, lassen sich hier Interessensgebiete angeben, in diesem Falle z.B. die Grabplastik. Über diese Keywords wird man von anderen Nutzern gefunden, die nach Experten zum jeweiligen Thema suchen.
  • ...eine weitere Museumsmitarbeiterin aus Sachsen-Anhalt...
  • ...und noch eine...
  • ...und noch eine. Als kleine Übung für alle Teilnehmer dieses Seminars könnte man empfehlen, ein eigenes Profil in XING anzulegen und sich mit den anderen Teilnehmern dort zu vernetzen.
  • Damit sind wir wieder bei der Übersicht angekommen. Abgehandelt haben wir das klassische Online-Marketing und die Suchmaschinenoptimierung, außerdem die sozialen Netzwerke wie XING und Facebook. Als nächstes folgt der wichtige Bereich der Blogs sowie des Microbloggings. Der Name des Microblogging-Dienstes Twitter ist hierfür inzwischen zum Synonym geworden, ähnlich wie Tempos ein Synonym für Papiertaschentücher sind
  • Damit auf in den vorletzten Themenbereich...
  • Erste Frage: Was ist überhaupt ein Blog bzw. Weblog. Das Wort ist eine Kombination aus den Begiffen Web für das Internet und Log für das Schiffstagebuch. Im Grunde ist ein Weblog eine Art virtuelles Tagebuch, für jeden einsehbar und im Falle des Museumsmarketings bestens dazu geeignet, Ausstellungsstücke zu beschreiben oder auf aktuelle Veranstaltungen aufmerksam zu machen
  • Ein Beispiel für eine Blog-Plattform, auf der es auch Versuche gibt, einen Museumsblog zu etablieren, ist die ScienceBlogs-Plattform des Burda-Verlags, ein Online-Partner des FOCUS und der Süddeutschen Hier finden sich unter einem Dach die Blogs von fast zwei Dutzend Wissenschaftlern aus unterschiedlichen Wissensdisziplinen
  • Neben diesen Blogs findet man auch das Weblog des Deutschen Museums auf der ScienceBlogs-Plattform. Das Museumsteam berichtet hier vor allem über aktuelle Veranstaltungen und stellt besondere Exponate vor. Meiner Ansicht nach fehlt dem Blog noch der persönliche Touch, aber sicher entwickelt es sich während der letzten Jahre noch
  • Ich selbst kenne die Plattform ganz gut, da ich dort auch ein Blog zum Thema Energieeffizienz und regenerativer Energietechnik betreibe. Mir macht das Blogging eine Menge Spaß und brachte mir auch schon etliche gute fachliche Kontakte ein.
  • Beim Stöbern im Internet findet man leider nicht sehr viele Museums-Weblogs wie diesen hier, in dem Exponate des National Liverpool Museums vorgestellt werden
  • Auch andere kulturschaffende Einrichtungen und Organisationen betreiben Weblogs, hier zum Beispiel das Blog der Duisburger Philharmoniker
  • ...oder der sogenannte Event-Blog zum deutschen Historikertag 2008, der inzwischen natürlich wieder eingestellt ist. Solche Blogs sind interessante Experimente, langfristig aber wenig zielführend.
  • Wenn ich persönlich raten müsste, welche Form des Bloggings sich für Museen am meisten eignet, würde ich auf die Gruppenblogs tippen, die sich im Online-Wahlkampf bereits bewährt haben. Das Prinzip eines Gruppenblogs: Viele Personen, die einzeln weder die Zeit noch die Inhalte hätten, um ein Blog zu betreiben, schließen sich zu einer Gruppe zusammen. Jeder dieser Personen muss nur noch ein- oder zweimal im Monat etwas schreiben, um jeden Tag neue Inhalte zu haben. Im politischen Bereich funktioniert das, indem man Landtagsabgeordnete, Bundestagsabgeordnete, Stadträte etc. zu einer Bloggergruppe zusammenfasst
  • Wenn es ums Blogging geht, darf man Twitter nicht vergessen. Bei Twitter handelt es sich um einen sogenannten Microblogging-Dienst, d.h. die Einträge dürfen eine bestimmte Länge nicht überschreiten – im Fall von Twitter 140 Zeichen. Im Grunde ist Twitter damit eine Art Massen-SMS-Dienst. Man schreibt eine Nachricht, die dann an alle „Follower“ gesendet wird.
  • Beispiele für Museen, die Twitter bereits erfolgreich einsetzen: Das Schuhmuseum Salzbergen twittert über kuriose Nachrichten, die irgendwie mit Schuhen zusammenhängen und macht so neugierig auf die Einrichtung.
  • Ganz „traditionell“ benutzt das Frankfurter Liebighaus den Microblogging-Dienst – hier wird stets auf die neuesten Veranstaltungen und Pressemitteilungen hingewiesen
  • Auch das Kindermuseum Wien versucht sich in Twitter, konnte aber erst wenige Follower finden
  • Auch einen twitternden Museumsverband gibt es schon – Brandenburg ist hier der deutschlandweite Vorrteiter, konnte aber ebenfalls erst sehr weniger Follower an sich binden
  • Und auch das ist eine Form von Interaktivität: Bei museum digital können sich User melden, wenn sie nähere Angaben zu einem Objekt haben. Auf diese Weise lassen sich Objekte manchmal sogar besser klassifizieren, als die Museen das alleine gekonnt hätten Frau Kopp-Sievers kennt hierzu vielleicht noch das eine oder andere gute Beispiel!
  • Wir kommen zum letzten Mal zur Übersicht. Nun ist noch das offen, was ich als Königsklasse des Online-Marketings bezeichnen würde: Hochaufgelöste Bilder, Videofilme und sogar dreidimensionale Modelle und Museen zum Durchwandern
  • Als auf in die Königsklasse...
  • Wir beginnen mit der Bilddatenbank flickr, der größten Datenbank dieser Art im Internet. Hier nutzt beispielsweise das Brooklyn Museum den Fotodienst, um historische Aufnahmen aus Pompeii – quasi Digitalisate – zur Verfügung zu stellen.
  • Hier sieht man ein solches Digitalisat in Großaufnahme. Man beachte die Tags an der Seite und die Beschreibung am unteren Bildrand, die quasi 1:1 dem entspricht, was man von einem Digitalisat zu erwarten hat: - fortlaufende Nummer - Beschreibung - Wo und wann aufgenommen? - In welcher Sammlung befindlich?
  • Neben Digitalisaten lassen sich natürlich auch Fotos von Veranstaltungen bei flickr einstellen, hier z.B. von einer Kunstaktion im Brooklyn Museum.
  • Hier ein kleines eigenes Projekt auf Flickr: Digitalisate von Bildern meines Urgroßvaters, entstanden über die letzten fünf Jahre
  • Von den Fotos geht es über zu den Videos. Die Videoseite youTube ist den meisten sicherlich bekannt. Museen können hier eigene „Kanäle“ einrichten, hier beispielsweise das Eiteljorg Museum für indianische Kunst und Kultur
  • Im Kanal des Eiteljorg Museums gefunden: Ein mehrteiliger Rundgang durch das Museum mit dem Museumsdirektor
  • Auch kleinere Museen präsentieren sich auf youTube – hier beispielsweise das National Knife Museum in Servierville, Texas.
  • Die momentane Krönung – auch wenn wir hier den Bereich dessen verlassen, was wir in Sachsen-Anhalt auf die Beine stellen können – ist die vollständige, dreidimensionale Replik eines Museums in einer virtuellen Welt wie Second Life. Das Bild zeigt das Naturhistorische Museum in Wien, das man mit einer virtuellen Figur – dem Avatar – durchwandern kann.
  • Auch bei HarzOptics haben wir uns schon mit virtuellen Welten befasst. Auf dem Foto sieht man unser Lehr- und Laborsystem OPTOTEACH, mit dem man eine ganze Reihe von Versuchen zur optischen Übertragungstechnik durchführen kann. Zehn dieser Systeme haben wir in den letzten zwei Jahren zusammengebaut und an Hochschulen und andere Ausbildungseinrichtungen verkauft.
  • Natürlich ist ein solches System sehr teuer, so dass die meisten Hochschulen maximal eins anschaffen werden. Gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut für Fabrikbetrieb und Automatisierung arbeiten wir daher gerade an einem virtuellen Lehrsystem. Wie die Bilder zeigen, kommt es dem echten System optisch sehr nahe. Mit dieser Software lassen sich bereits jetzt gut die Hälfte der Versuche, des „echten“ Systems durchführen Ziel ist es, die Studenten irgendwann einmal zu Hause am PC mit dem System üben zu lassen, außerdem wollen wir es in einem Fernlehrgang einsetzen. Für Museen ist die dreidimensionale Abbildung von Ausstellungsstücken ebenfalls interessant, beispielsweise in Second Life. Kopp-Sievers – Besuch im Fraunhofer-Institut
  • In Second Life kann man nicht nur Museen abbilden, sondern auch Lehrveranstaltungen in virtuellen Klassenzimmern durchführen.
  • Auch archäologische Stätten wie beispielsweise dieser ägyptische Tempel lassen sich in Second Life abbilden. So kann der Besucher selbst eine archäologische Stätte durchwandern und erleben.
  • Fassen wir zusammen: Welche Elemente können Teil eines Museums 2.0-Konzepts sein...?
  • Ein Fazit lässt sich im Grunde nicht ziehen, da das Thema zu komplex ist. Vielleicht lohnt es sich aber, noch einmal einige Kernaussagen zu betrachten: 1) Museen müssen stärker im Netz vertreten sein 2) Museen müssen die vorhandenen Kanäle nutzen Dies bedeutet, dass man sich an die junge Generation anpassen muss, wenn man mit dem Museum 2.0 wirklich Erfolg haben will Was könnt man dazu in Sachsen-Anhalt auf die Beine stellen – darüber sollten wir diskutieren (Anregungen auf nachfolgender Folie)
  • Und wie könnte man weitermachen?
  • Den kompletten Foliensatz werde ich natürlich auch ins Internet stellen, so dass Sie ihn sich dort herunterladen können. Auch auf der Webseite des Museumsverbands wird er noch eingestellt werden. Hierfür verwende ich SlideShare, wo ich alle meine Vorträge und Vorlesungen archiviere. Die Folien lassen sich in beliebige Webseiten einbinden.
  • ...Zeit für Diskussionen! Oder Fragen?

Museum 2.0 Museum 2.0 Presentation Transcript

  • Museumsmarketing Museum 2.0 Eine Einführung Christian Reinboth Dipl.-Wirtsch.-Inf.(FH)
  • Kurze Vorstellung Fachlicher Hintergrund
      • Diplom-Wirtschaftsinformatiker (FH)
      • Geprüfter SAP-Spezialist (Siemens)
    Beruflicher Werdegang
      • Seit 2005 Lehrbeauftragter an der HS Harz
      • Ende 2006 Gründung der HarzOptics GmbH
      • Ausgezeichnet mit dem IHK-Forschungspreis 2006
      • Zahlreiche Publikationen zu Marktforschung und Photonik
  • HarzOptics GmbH
  • Nachhaltige LED-Beleuchtung
  • Intelligenter Einsatz von Licht
  • Intelligenter Einsatz von Licht Identische Himmelssicht mit und ohne Lichtsmog-Effekt
  • Thermisch neutrale Beleuchtung Prototyp einer polymeroptischen Seitenlichtfaser (Entwicklung von tti GmbH, DieMount GmbH und HarzOptics GmbH)
  • Museum 2.0 – Motivation Warum ein Museum online vermarkten?
      • Mehr und mehr Menschen nutzen das WWW
      • 65% der Deutschen haben Zugang zum Internet
      • Bis 2020 wird eine Erreichbarkeit von 80% erwartet
    Gerade junge Menschen lassen sich erreichen
      • 95% der 18- bis 24-jährigen sind regelmäßig im Internet
      • Teenager sind vor allem im so genannten „Web 2.0“ aktiv
      • Zielgruppe erwartet eine interaktive, angepasste Präsentation
  • Quelle: Wikipedia Verbreitung des Internet 2008
  • Internet-Strukturdaten 2008 Quelle: Forschungsgruppe Wahlen
  • Marketing-Komponenten (1) Was gehört zum Online-Marketing? „ Klassisches“ Online-Marketing
        • Webseite des Museums
        • Online-Pressemitteilungen
        • Newsletter für Interessenten
    Knowledge Distribution
        • Beitrag zur Wissensgesellschaft
        • Auffindbarmachung eigener Inhalte
  • Marketing-Komponenten (2) Was gehört zum Museum 2.0? Social Networks
        • XING
        • myspace
        • Facebook
    Blogosphere
        • Eigenes Museums-Weblog
        • Microblogging-Dienst „Twitter“
  • Marketing-Komponenten (3) Was gehört zum Museum 2.0? Interaktive „Königsklasse“
        • Flickr
        • YouTube
        • Second Life
  • Online-Gesamtstrategie Museum 2.0 Knowledge Distribution Social Networking Blogging & Microblogging Interaktive „Königsklasse“ „ Klassisches“ E-Marketing Eigenes Image Public Relations Digi- talisate Aktuelle Termine
  • Komponente I „Klassisches“ Online-Marketing
  • Webseite als reine Subseite
  • Eigenständige Webseite
  • Eigenständige Webseite
  • Eigenständige Webseite
  • Eigenständige Webseite
  • Interaktives Musterbeispiel
  • Newsletter-Software
  • Senckenberg-Newsletter
  • Pressearbeit via openPR
  • Pressearbeit via openPR
  • Online-Gesamtstrategie Museum 2.0 Knowledge Distribution Social Networking Blogging & Microblogging Interaktive „Königsklasse“ „ Klassisches“ E-Marketing Eigenes Image Public Relations Digi- talisate Aktuelle Termine
  • Komponente II Knowledge Distribution
  • Suchmaschinenmarketing „Die ersten 10 Treffer bei Google“
      • Eigene Webseite
      • Wikipedia-Artikel
      • Digitalisat auf flickr
      • Online-Pressemeldungen
    Ziel: Themen im Netz fachkundig besetzen
      • Wer nach „Eisenkunstguss“ oder „Harzmalerei“ sucht, soll automatisch auf der Webseite des Museums landen
  • Museen in der Wikipedia
  • Museen in der Wikipedia
  • Harzmaler in der Wikipedia
  • Kunstguss in der Wikipedia
  • Was ist SEO/SEM? SEO = Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization) SEM = Suchmaschinenmarketing (Search Engine Marketing)
  • 1x1 der Suchmaschinen Verteilung deutschsprachiger Suchanfragen
      • Google: 83,2%
      • Yahoo: 7,2%
      • MSN: 4,2%
      • web.de: 2,3%
      • Sonstige: 3,1%
      • 85% aller Internetnutzer verwenden Suchmaschinen
      • 90% aller Suchenden betrachten nur die ersten 10 Treffer
  • www.led-strassenlampe.de
  • Ranking der Webseite
  • Wichtige Ranking-Faktoren „ On site“-Faktoren
      • Sauberes (fehlerfreies) HTML
      • Passende Meta-Beschreibungen
      • Suchmaschinenoptimierte Grafiken
      • „ Keyword Density“ auf der Webseite
    „ Off site“-Faktoren
      • Zahl der externen Links auf die Webseite
      • Qualität der externen Links auf die Webseite
  • Backlinks via openPR
  • Thematische Verlinkung Direkter Verweis auf Digitalisate von Pramme im Projekt museum-digital: Sachsen-Anhalt
  • Ist meine Webseite fehlerfrei?
  • Prüfung des eigenen Rankings
  • Controlling mit Google Analytics
  • Controlling mit Google Analytics
  • Controlling mit Google Analytics
  • Online-Gesamtstrategie Museum 2.0 Knowledge Distribution Social Networking Blogging & Microblogging Interaktive „Königsklasse“ „ Klassisches“ E-Marketing Eigenes Image Public Relations Digi- talisate Aktuelle Termine
  • Social Networking Komponente III
    • Personen- oder Museumsprofil
    • Andere Profile können sich mit dem eigenen Profil verknüpfen (Freunde)
    • Persönliche Informationen
    • Veranstaltungshinweise
    • Digitalisate
    Was ist Social Networking?
  • Das MoMA in Facebook
  • Tausende Fans für Museen
  • Das NHM in Facebook
  • Museumsprofile in myspace
  • Social Networking mit XING
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  • Online-Gesamtstrategie Museum 2.0 Knowledge Distribution Social Networking Blogging & Microblogging Interaktive „Königsklasse“ „ Klassisches“ E-Marketing Eigenes Image Public Relations Digi- talisate Aktuelle Termine
  • Komponente IV Blogging & Microblogging
  • RSS! Was ist eigentlich ein Weblog?
  • Burdas ScienceBlogs-Plattform
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  • Kultur in der Blogosphäre
  • Kultur in der Blogosphäre
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  • Gruppenblogs als Ideallösung?
  • Kurznachrichten-Dienst Vereinfacht gesprochen handelt es sich bei Twitter um einen SMS-Dienst
    • Nachrichten bis zu 140 Zeichen
    • Veranstaltungshinweise etc.
    • Minimale Personenprofile
    „ Follower“ Was ist eigentlich Twitter?
  • Schuhmuseum Salzbergen
  • Frankfurter Liebighaus
  • Kindermuseum Wien
  • MV Brandenburg
  • Auch das ist Interaktivität...
  • Online-Gesamtstrategie Museum 2.0 Knowledge Distribution Social Networking Blogging & Microblogging Interaktive „Königsklasse“ „ Klassisches“ E-Marketing Eigenes Image Public Relations Digi- talisate Aktuelle Termine
  • Interaktive „Königsklasse“ Komponente V
  • Digitalisate auf flickr
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  • Museen auf youTube
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  • Naturhistorisches Museum in Wien – Second Life-Version www.gerhardkoller.at Second Life – Museum virtuell
  • OPTOTEACH-Lehrsystem 1 BNC-Eingänge 2 Potentiometer 3 Optische Ausgänge 4 Polymerfaser (POF) 5 Multiplexer 6 Verschiebetisch 7 Demultiplexer 8 Polymerfaser (POF) 9 Optische Eingänge 10 Potentiometer 11 BNC-Ausgänge 12 Powermeter
  • Virtual OPTOTEACH Virtuelles Lehrsystem
  • Second Life – Museum virtuell
  • Second Life – Museum virtuell
  • Online-Gesamtstrategie Museum 2.0 Knowledge Distribution Social Networking Blogging & Microblogging Interaktive „Königsklasse“ „ Klassisches“ E-Marketing Eigenes Image Public Relations Digi- talisate Aktuelle Termine
  • Versuch eines Fazits Museen sollten stärker im Internet präsent sein
      • Gerade junge Menschen sind anders kaum zu erreichen
      • Präsenz ist heute noch „Kür“, in 15 Jahren aber „Pflicht“
    Dabei müssen sie die Nutzer dort abholen, wo sie sind
      • Anpassung musealer Inhalte an die vorhandenen Kanäle
      • Schaffung personeller Kapazitäten für das Online-Marketing
    Diskussionsansatz: Was könnte kurzfristig erreicht werden?
  • Wie könnte man anfangen? Einstieg mit wenig Aufwand
      • Twitter-Account für Museumsverband LSA
      • Facebook, myspace etc. für „Mustermuseum“
    Aufwändigere Tätigkeiten
      • Gruppenblog für Museen in Sachsen-Anhalt
      • Einstellung von Digitalisaten in flickr und Wikipedia
    Für jeden Workshop-Teilnehmer: Eigenes XING-Profil
  • Foliensatz auf slideshare.net
  • Es gibt viel zu tun... ...also stehen wir früher auf!