Management- und Brancheninformationssysteme - Presentation Transcript
MIS/BIS | Wintersemester 2009/2010 Dipl.-WiInf.(FH) Christian Reinboth
MIS/BIS
Management- & Branchen-
informationssysteme
Wintersemester 2009 / 2010
Dipl.-WiInf.(FH) Christian Reinboth
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Kurze Vorstellung
● Fachlicher Hintergrund
● Diplom-Wirtschaftsinformatiker (FH)
● Zertifizierter Controller (HAF)
● Beruflicher Werdegang
● Seit 2005 Lehrbeauftragter an der HS Harz
● Ende 2006 Gründung der HarzOptics GmbH
● Ausgezeichnet mit dem IHK-Forschungspreis 2006
● Zahlreiche Publikationen zu Marktforschung und Photonik
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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HarzOptics GmbH
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Nachhaltige Beleuchtungssysteme
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Intelligenter Einsatz von Licht
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Intelligenter Einsatz von Licht
Identische Himmelssicht mit und ohne Lichtsmog-Effekt
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Thermisch neutrale Beleuchtung
Prototyp einer polymeroptischen Seitenlichtfaser
(Entwicklung von tti GmbH, DieMount GmbH und HarzOptics GmbH)
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Inhalte (1)
● Organisatorisches
● Aufbau der Veranstaltung
● Prüfungsleistungen / Termine
● Teil 1: Allgemeine Grundlagen
● Eigenschaften von Informationen
– Stamm- & Änderungsdaten
– Bestands- & Bewegungsdaten
● Bedeutung von Informationen
● Informations-Wertschöpfung
● Informationspyramide
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Inhalte (2)
● Teil 2: Managementinformationssysteme
● Verschiedene Typen von MIS
– TPS, OAS, DSS, XPS, BIS, DWS...
● Data Warehouse Systeme (DWS)
● Informationsangebot und -nachfrage
● Problem der Informationsüberlastung
● Umgang mit Informationen im MIS
– Verschiedene Informationsquellen
– Gewichtung von Informationen
– Qualität von Informationen
● Praxisbeispiel ELBE PILOT DSS
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Inhalte (3)
● Teil 3: Lineare Regressionsmodelle
● Korrelation und Kausalität
● Multivariate Regression
– Analysevoraussetzungen
– Methode der kleinsten Quadrate
– Messung der Anpassungsgüte via R²
– Prüfung der Regressionskoeffizienten
● Prüfung von Regressionsmodellen
– Test auf Autokorrelation
– Test auf Normalverteilung
– Test auf Homoskedastizität
● Einführung in SPSS
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Inhalte (4)
● Teil 4: Brancheninformationssysteme
● Was sind Brancheninformationen?
● Aufbau und Funktion von BIS
● Beispiele für typische BIS
– Packaging Finder (PF)
– Hygienic Processing (HPR)
– European Network Exchange (ENX)
● BIS-Übungen im Internet (PF / HPR)
● ENX-Projekt im Rahmen von T-City
– Überblick T-City-Wettbewerb 2005
– Breitband-Anbindung von ENX
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Inhalte (5)
● Teil 5: E-Business-Anwendungen
● Definition des E-Business-Begriffs
● Unternehmensinterne Anwendungen
– CRM, ERP, HR, Workflow Management...
● Business-to-Business-Anwendungen
– CMS, B2B-Portale, VoIP, WebConference...
● Business-to-Customer-Anwendungen
– Webshops, Webmarketing, B2C-Portale...
● Themeneingrenzung für die Klausur
● Auflistung aller verwendeten Quellen
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Klausur zum Semesterende
● Klausur über 90 Minuten
● 50% MIS/BIS-Theorie
● 50% Mathematik
● Theoretischer Teil
● Lernen & Wiedergeben
● Themenliste am Semesterende
● Mathematischer Teil
● Multivariate Regressionsanalyse
● Interpretation von SPSS-Outputs
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Teil 1
Allgemeine Grundlagen
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Eigenschaften von Informationen
● Informationen = Wissensbestandteile
(meist in Form menschlicher Sprache)
● Eigenschaften von Informationen
● Kostengünstig transportierbar
● Mit geringem Aufwand kopierbar
● (Theoretisch) unbegrenzt lagerfähig
● Immaterielles Gut = Verbraucht sich nicht mit
Zeit oder Nutzung (Wert kann sogar steigen)
● Daten = für die EDV aufbereitete Informationen
[Scholl]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Stammdaten und Änderungsdaten
● Stammdaten
● Zustandsorientiert
● Identifizierung und Charak-
terisierung von Sachverhalten
● Über längere Zeit unverändert
● Änderungsdaten
● Abwicklungsorientiert
● Lösen Veränderungen
in den Stammdaten aus
[Takkin]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Bestands- und Bewegungsdaten
● Bestandsdaten
● Zustandsorientiert
● Betriebliche Mengen / Werte
● Bewegungsdaten
● Abwicklungsorientiert
● Lösen Veränderungen in
den Bestandsdaten aus
● Erneuern sich permanent durch
betriebliche Leistungsprozesse
[Takkin]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Bedeutung von Informationen (1)
„Wir können zwar die
Schwerkraft überwinden,
der Schriftverkehr aber
wird uns erdrücken“
- Wernher von Braun
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Bedeutung von Informationen (2)
● Wernher von Braun charakterisierte bereits in
den 60er Jahren die Informationsüberflutung
● Innerhalb der letzten zwei Jahre sind mehr
Informationen entstanden und gespeichert
worden als in der gesamten Weltgeschichte
● Da Informationen heute eine entscheidende Bedeutung
für die moderne Gesellschaft haben, ergibt sich hieraus
ein klares Überlastungsproblem (Information Overload)
● Die entscheidende Frage lautet also: Wie lassen sich
inmitten aller Informationen die wichtigen auffinden?
[Content-Management]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Bedeutung von Informationen (3)
● Informationen zählen zu den wichtigsten Rohstoffen
● Industriegesellschaft = Öl, Gas, Kohle, Schwermetalle
● Informationsgesellschaft = Information, Kommunikation
● Informationen sind der einzige Rohstoff der sich nicht
erschöpft und dessen Qualität erheblich schwanken kann
[Content-Management]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Bedeutung von Informationen (4)
● Informationen sind ein wichtiger
strategischer Unternehmenswert
● Wie bei anderen Ressourcen
stellt sich die Frage, nach der
effizientesten Nutzungsform
● „Wie kann man aus Informationen
tatsächlich Wissen generieren, das
in den Prozessen wirklich genutzt
wird und dem Management eine
echte Grundlage für anstehende
Businessentscheidungen liefert?“
[Content-Management]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Bedeutung von Informationen (5)
● Die aktuelle „Informationslage“ ist mehr als prekär
● Mehr als 50% aller relevanten Informationen im Besitz
von Unternehmen liegen in unstrukturierter Form vor,
lediglich 20% sind vollständig aufbereitet und abrufbar
● Nicht abrufbare bzw. nicht aufbereitete Informationen
haben für ein Unternehmen etwa den gleichen Wert
wie (noch) unter der Erde lagernde Rohstoffmengen!
● Es ist daher aus unternehmerischer Sicht von größter
Bedeutung, die Informationsflut technisch zu meistern
[Content-Management]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Die Informationspyramide
Unternehmensplanung
DSS (Informations-Endbedarf)
gn
eru
Produktions-, Technik-, Beschaffungs-,
Analyse- und
nd
Marketing-, Personalinformationssysteme
Informationssysteme
wa
s
on
Controlling
ati
Berichts- und Plankostenrechnung
orm
Kontrollsysteme Deckungsbeitragsrechnung
Inf
Div. Buchführungssysteme
(Kreditoren-, Debitoren-, Lohn-
Wertorientierte Abrechnungssysteme und Gehalts-, Anlagen-, Lager-)
Produktion, Technik,
Operative Systeme (Dispositionssysteme) Beschaffung, Absatz,
Personalmanagement
[Scheer]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Wertschöpfung durch Informationen
iWSK Kunde XY
Angebot
Produkt B
Produkt A
80% VKK ENTSCHEIDUNG
Produkt B
Kunde XY
kauft WISSEN
Produkt A
Kunde XY INFORMATION
Produkt A
Produkt B Informations-Wertschöpfungskette
DATEN
[Remus]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Theorie der Informationswertschöpfung
● Eine professionelle Informationswertschöpfung stellt
drei wesentliche Ansprüche an die Informationslogistik
● Die richtigen Daten (vollständig, fehlerfrei, versehen
mit allen notwendigen Ausprägungen und Attributen)
● müssen zur richtigen Zeit (zum Zeitpunkt der Abfrage)
● am richtigen Ort (für den Benutzer verfügbar) bereitstehen
● Beispiele für professionelle Informationswertschöpfung
● Amazon (Informationsbasis für gezieltes Marketing)
● Schlecker (Just-in-Time-Belieferung der Filialen)
[OuP]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Teil 2
Managementinformationssysteme
(MIS)
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Was ist Management?
● Unterschiedliche Vorstellungen von Management
● „Management ist nichts anderes als die Kunst,
andere Menschen zu motivieren“ (Lee Iacocca)
● „Manager sollen vor Energie sprühen. Sie sollen
Visionen entwickeln und durchsetzen und nicht
nur darüber schwafeln“ (John F. [Jack] Welch)
● „Management ist die schöpferischte aller Künste – die
Kunst, Talente richtig einzusetzen“ (Robert McNamara)
● „Gewiß ist es gut, wenn wir die nicht immer kennen,
für welche wir arbeiten“ (Johann Wolfgang von Goethe)
● Funktion: Motivation – Vision – Delegation - Problem?
[Wikipedia]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Managementfunktionen (3)
[Strohmeier]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Wofür werden MIS benötigt?
● MIS sind nicht „Kür“ sondern „Pflicht“
● Härterer, globalisierter Wettbewerb
● Verkürzung der Produktlebenszyklen
– Beispiel: Der Produktlebenszyklus einer
aktuellen Digitalkamera beträgt 6 Monate
● Volatileres Markt- und Kundenverhalten
● Daraus ergeben sich neue Notwendigkeiten
● Zeitnahe Entscheidungen sind erforderlich –
hierfür werden unterstützende Informationen
benötigt, nicht unüberblickbare Datenwüsten
[Strohmeier]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Angebot und Nachfrage
Preis
Angebot
Gleich-
gewichts-
preis
Nachfrage
Gleichgewichtsmenge Menge
Soweit das vertraute Modell aus der Volkswirtschaftslehre...
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Informationsbedarf
● Bedarf = Typ, Menge und Qualität der Informationen,
die ein Manager zur Entscheidungsfindung benötigt
● Dieser Bedarf ist abhängig von einer ganzen Reihe
von Randbedingungen und daher in der Regel nicht
absolut eindeutig bestimmbar (= Bedarfsunsicherheit)
● Zu unterscheiden sind der subjektive
und der objektive Informationsbedarf
● Objektiv = Tatsächlich benötigte Informationen
● Subjektiv = Real gewünschte Informationen
[Strohmeier]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Informationsnachfrage
● Die Informationsnachfrage ist definiert als die durch
einen Entscheidungsträger konkret angeforderten
Informationen zu einer bestimmten Fragestellung
● Die Nachfrage umfasst lediglich den subjektiven
und eher selten den objektiven Informationsbedarf
● Es werden daher häufig Informationen angefragt,
die für die Beantwortung der Frage irrelevant sind
● Dies bezeichnet man auch als Pseudoversorgung
● Pseudoversorgung kreiert Informations-Overhead
und damit unnötige zeitliche und monetäre Kosten
[Strohmeier]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Informationsangebot
● Angebot = Menge der externen und internen Informationen,
die zu einem bestimmten Zeitpunkt X zur Verfügung stehen
● Das Informationsangebot kann Elemente des
objektiven wie des subjektiven Informationsbedarfs
sowie gänzlich unverbundene Informationen beinhalten
● Die Aufgabe der Wirtschaftsinformatik besteht darin, den
Bedarf zu identifizieren, die Nachfrage zu steuern und die
relevanten Informationen aus dem Angebot zu extrahieren
[Strohmeier]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Teil 2.1
Definition von MIS
Aufgaben von MIS
Arten von MIS
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Definition von MI-Systemen
● Grundidee: Jedes Unternehmen lässt sich durch
mathematische Modelle und darauf aufbauende
Systeme steuern (in der Realität unzutreffend)
● Ziel: Automatisierung der Managertätigkeit durch
autonom handelnde „Entscheidungsgeneratoren“
● Die ersten MIS konnten sich nicht etablieren, daher der
neue Ansatz: MIS nur zur Entscheidungsunterstützung
● Darauf aufbauend: Modellierte Expertensysteme
● Der Durchbruch gelang mit der Kombination
aus Data Warehouse, OLAP, BIS und SEM
[Strohmeier]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Die Vision vom Management Cockpit
[Foto: SAP.com]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Aufgaben von MI-Systemen
● Unterstützung des Managements und anderer
Entscheidungsträger im Unternehmen durch
● Informationen / Reports / Berichte
● What if-Szenarien / Simulationen
● How to achive-Szenarien / Zielwertsuchen
[Strohmeier]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Decision Calculus (vereinfacht)
[Mertens]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Verschiedene Arten von MIS
● XPS = eXpert System
● BSC = Balanced Scorecard
● DSS = Decision Support System
● DWS = Data Warehouse System
● OAS = Office Automation System
● BIS = Business Intelligence System
● TPS = Transaction Processing System
● SEM = Strategic Enterprise Management
● Nicht alle diese MIS werden wir in der VL behandeln
[Strohmeier]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Transaction Processing System
● Systeme zur administrativen und dispositiven
Verarbeitung großer Datenmengen im operativen
Geschäft (Administrations- / Transaktionssysteme)
● Lagerverwaltung
● Rechnungswesen
● Anlagenverwaltung
● Auftragsabrechnung
● Personalabrechnung
● TPS sind als Standardsoftware und als spezifische
Branchenlösungen (z.B. Medizin, Bauwesen) erhältlich
[Strohmeier]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Office Automation System
● Systeme zur Bürokommunikation oder
zur Automatisierung von Büroabläufen
● Office-Anwendungen
● Textverarbeitung, Tabellenkalkulation,
Präsentationssystem, Terminkalender
(z.B. MS Office, Lotus Suite, Star Office)
● Kommunikationsanwendungen
● Terminkalender mit Gruppenfunktionen,
E-Mail, Groupware (z.B. Lotus Notes)
[Strohmeier]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Decision Support System
● Interaktive Systeme mit entscheidungsorientierten
Modellen zur direkten Unterstützung von Managern
für eng abgrenzbare Entscheidungssituationen
● Die Komplexität von DSS reicht von einfachen „Was
wäre wenn?“-Modellen, häufig umgesetzt als Excel-
Simulationen, bis hin zu hochkomplexer Software
● Beispiel für ein hochspezialisiertes
DSS in dieser Veranstaltung: ELBE
● Unterstützung von Landentwicklern und Kommunen
bei Entscheidungen in den Eingriff von Flussläufen
[Strohmeier]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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eXpert System
● „Simulation“ eines Fachexperten zur Beratung in
eindeutig abgrenzbaren Entscheidungssituationen
● Expertensysteme generieren und gewichten mögliche
Entscheidungsvorschläge auf der Grundlage fester
Wissensbasen und Interaktionsmechanismen
● Wissensbasen und Modelle entstehen durch die
parallele Befragung „echter“ Fachexperten (Delphi)
● Häufig eingesetzt werden solche Expertensysteme
in den Bereichen Ingenieurwesen, Physik, Bergbau,
Wirtschaft und Personalführung (aber auch Medizin!)
[Strohmeier]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Business Intelligence System
● BIS dienen der Analyse
von Businessdaten für
Entscheidungsträger
● Datenbasis für ein BIS
ist meistens ein Data
Warehouse-System
● BIS dienen somit als
analytische Extension
von Data Warehouses
(bzw. von Data Marts)
[Strohmeier]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Strategic Enterprise Management
● Systeme zur mittel- und langfristigen strategischen und
operativen Planung sowie zur Operationalisierung der
Planungsziele im mittleren und höheren Management
● SEM-Systeme werden außerdem zur Kontrole der
Leistung von Unternehmen eingesetzt (Kennzahlen)
● Die Datenbasis für ein SEM-System ist ebenso
wie bei BIS üblicherweise ein Data Warehouse
● SEM-Systeme können daher ebenso wie BIS
Extensions von Data Warehouses / Marts sein
[Strohmeier]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Teil 2.2
Data Warehouse Systeme
(DWS)
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Szenario: Briefversand
Sales
Marketing
DB
[Sattler/Saake]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Szenarioerweiterung: Standorte
[Sattler/Saake]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Briefzentrum: Leistungsdaten
● Beispiel: Briefzentrum (BZ) Hamburg-Zentrum
● 3.000.000 bis 4.500.000 Briefsendungen täglich
● Zweites Hamburger BZ: Hamburg Süd
● 1.500.000 bis 2.250.000 Briefsendungen täglich
[DPWN]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Datenbank-Nutzung (1)
● Mögliche DB-Anfragen
● Wer sind unsere Top-Versandkunden?
● Wie viele Tonnen an Fracht wurden im
letzten Quartal insgesamt transportiert?
● Wie viele Tonnen davon als Luftfracht?
● Wie ist die Auslastung der Bahnstrecken?
● Auftretende Probleme
● Nutzung verschiedener externer Quellen
● Nutzung verschiedener interner Datenbanken
[Sattler/Saake]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
MIS/BIS | Wintersemester 2009/2010 Dipl.-WiInf.(FH) Christian Reinboth
Datenbank-Nutzung (2)
● Lösungsoption 1: Verteilte Datenbanken
● Die Antworten müssen über globale Anfragen
an mehrere Datenbanken beschafft werden
● Probleme: zeitaufwändig, kostenintensiv
und teils redundante Datenspeicherung
● Lösungsoption 2: Zentrale Datenbank
● Es werden keine separaten Datenbanken
mehr gefahren, nur eine Einzeldatenbank
● Probleme: lange Antwortzeiten, besonders
hohes Risiko bei Daten- oder Systemausfällen
[Sattler/Saake]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Data-Warehouse-Lösung
DB DB DB DB
Halle Berlin München Erfurt
Asynchrone
Aktualisierung
Marketing Sales
Data
Warehouse
Redundante Datenhaltung
[Sattler/Saake]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
MIS/BIS | Wintersemester 2009/2010 Dipl.-WiInf.(FH) Christian Reinboth
Das Data Warehouse (1)
● Was ist ein Data Warehouse?
● Zentrale Datensammlung / Datenlager
● Inhalte aus verschiedenen Datenquellen
● Einsatz zur Analyse und Entscheidungshilfe
● Was ist ein Data Warehouse-System?
● Ein Data Warehouse ist das zentrale
Element eines Data Warehouse-Systems
● Im DWS werden Daten erfasst, bereinigt und
vereinheitlicht, bevor sie ins DW geladen werden
[Gomez/Rautenstrauch]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Das Data Warehouse (2)
● Eine einheitliche Definition des Begriffs existiert
nicht, es finden sich viele allgemeine Aussagen:
● Ein DW ermöglicht eine globale Sicht auf heterogene
und verteilte Datenbestände, indem relevante Daten
zu einem konsistenten Bestand vereinigt werden
● Auf das DW aufsetzende Anwendungen arbeiten
meist nur mit spezifischen Einzeldaten (Data Marts)
● Ein DW ist häufig Grundlage für Data Mining (DM)
(...einige statistische Verfahren sehen wir uns noch an)
● Ein DW ist auch Grundlage für Aggregation und Analyse
betrieblicher Kennzahlen in einer Matrix (sog. OLAP-Cube)
[Wikipedia]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
MIS/BIS | Wintersemester 2009/2010 Dipl.-WiInf.(FH) Christian Reinboth
Definitionsansätze
● Was genau ist nun ein Data Warehouse?
● „A data warehouse is a subject-oriented, integrated,
time-variant, nonvolatile collection of data in support
of management's decision making process“ (Inmon)
● Ein DW ist eine physische Datenbank, die eine
integrierte Sicht auf (beliebige) Daten darstellt,
um Analysen zu ermöglichen“ (Bauer)
● „Ein DW ist ein physischer Datenbestand, der eine
integrierte Sicht auf die ihm zugrundeliegenden
Datenquellen ermöglicht“ (Zeh)
[Wikipedia]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Vier Charakteristika nach Inmon
● „subject-oriented“ = fachorientiert
● Aufgabe besteht nicht nur in einer Funktion (Anlagen...)
● „integrated“ = integriert
● Vielzahl von Daten aus internen und externen Quellen
● „non-volatile“ = nicht flüchtig
● Daten werden nie mehr verändert oder entfernt
● „time-variant“ = historisch
● Langfristige Datenspeicherung / Zeitreihenanalysen
[Sattler/Saake]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Anforderungen an ein Data Warehouse
● Was muss ein Data Warehouse leisten?
● Automatisierung der Abläufe
● Eindeutigkeit der Datenstrukturen
● Mehrfachverwendbarkeit der Daten
● Erweiterbarkeit (Quellen, Analysen)
● Eindeutigkeit der Zugriffsberechtigungen
● Dauerhafte Datenbereitstellung (Persistenz)
● Ausschlaggebend sind die Charakteristika nach Inmon
(...die auch in der Klausur eine Rolle spielen werden)
[Sattler/Saake]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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DWS-Anwendungsbereiche (1)
● Betriebswirtschaftliche Analyse
● Detaillierte Auswertung von Daten und Kennzahlen
(z.B. durch Controlling oder Rechnungswesen)
● Unternehmensplanung
● Unterstützung bei der mittel- und langfristigen
Planung durch Vergleichsdaten und Daten zur
Durchführung von Management-Planspielen
● Kampagnenmanagement
● Unterstützung von Kunden- und Risikoanalysen
sowie bei der Einführung von neuen Produkten
[Sattler/Saake]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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DWS-Anwendungsbereiche (2)
● Wissenschaftliche Forschung
● Anwendungen mit hohem Bedarf an
internationalen und heterogen gelagerten
Datenmengen (z.B. in der Klimaforschung)
● Betriebsstatistik und Organisationslehre
● Technische Anwendungen
● Betrieblicher und öffentlicher Bereich, z.B.
mit geographischen oder ökologischen
Daten (Bauland-, Wasseranalysen)
● Viele weitere Anwendungsbereiche sind vorstellbar...
[Sattler/Saake]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
MIS/BIS | Wintersemester 2009/2010 Dipl.-WiInf.(FH) Christian Reinboth
Neue Benutzerrollen
● Veränderte Anforderungen („Information on Demand“)
haben zur Ausbildung neuer Benutzerrollen geführt
● Knowledge Worker
– Ein Knowledge Worker bereitet wichtige Entscheidungen
des Managements vor, indem er Informationen aufbereitet
– Mit Hilfe multivariater Analyseverfahren wird zudem nach
verborgenen Zusammenhängen in den Daten geforscht
● Case Worker
– Ein Case Worker verarbeitet diverse Detailinformationen über
Geschäftsobjekte wie Entwicklung, Kosten und Ressourcen
● Bedarf an schneller und sauberer Datenanalyse
[Remus]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
MIS/BIS | Wintersemester 2009/2010 Dipl.-WiInf.(FH) Christian Reinboth
Exkurs: Datenanalyse (1)
● Multiple Regressionsanalyse
● Vielseitiges und strukturprüfendes Verfahren zur Analyse von
Beziehungen zwischen einer abhängigen Variablen und einer
(univariat) oder mehreren (multivariat) unabhängigen Variablen
● Hängt die Absatzmenge eines bestimmten Produktes von
den Ausgaben für die Qualitätssicherung, den Ausgaben
für die Werbung oder der Anzahl der Verkaufsstellen ab?
● Wenn ja, wie stark fallen die jeweiligen Zusammenhänge
aus? Wie wird sich die Absatzmenge entwickeln, wenn
bestimmte Ausgaben erhöht oder gesenkt werden?
[Reinboth]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
MIS/BIS | Wintersemester 2009/2010 Dipl.-WiInf.(FH) Christian Reinboth
Exkurs: Datenanalyse (2)
[Reinboth]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Exkurs: Datenanalyse (3)
● Varianzanalyse
● Die Varianzanalyse dient der Feststellung von
Mittelwertunterschieden zwischen Gruppen
● Mathematisches Prinzip der Varianzanalyse
– Es wird getestet, ob die Varianz zwischen den
Gruppen größer ist als innerhalb der Gruppen
– Das Ergebnis ermöglicht eine Aussage darüber,
ob sich die Gruppen bezüglich der (abhängigen)
Variablen signifikant voneinander unterscheiden
● Unterscheidung in ANOVA und MANOVA (mehrere UV)
[Reinboth]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
MIS/BIS | Wintersemester 2009/2010 Dipl.-WiInf.(FH) Christian Reinboth
Exkurs: Datenanalyse (4)
● Faktorenanalyse
● In der (internen) Marktforschung hat man es häufig
mit komplexen Begriffen und Sachverhalten zu tun
– Begriffe wie „Nutzen“ oder „Qualität“ lassen sich
nicht durch nur eine einzige Variable ausdrücken
– Um beispielsweise die „Qualität“ abzubilden, wird
gleich ein ganzes Bündel von Variablen benötigt
– Haltbarkeit, Zuverlässigkeit, Zufriedenheit...
● Ziel der Faktorenanalyse ist daher die Reduktion von
vielen Variablen auf komplexere Hintergrundvariablen
(Faktorenanalyse = dimensionsreduzierendes Verfahren)
[Reinboth]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Exkurs: Datenanalyse (6)
● Clusteranalyse
● Clusteranalyse = strukturenentdeckendes Verfahren
– Ziel: Zusammenfassen von Objekten zu Gruppen (Clustern),
in denen sich möglichst ähnliche Objekte befinden, während
die Ähnlichkeiten zwischen den einzelnen Clustern möglichst
gering sein sollen (homogen <> heterogen)
● Finden von Persönlichkeitstypengruppen anhand
verschiedener psychografischer Eigenschaften
● Finden von Käufergruppen anhand von Variablen,
die Nachfrage- und Kaufverhalten charakterisieren
[Reinboth]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Exkurs: Datenanalyse (8)
● Korrespondenzanalyse
● Ziel = Darstellung der Zeilen und Spalten einer zweidimen-
sionalen Datentabelle in einem mehrdimensionalen Raum
– Beispiel: Kunden werden gebeten, Merkmale wie Wirkung
und Bekanntheit bestimmten Medikamenten zuzuordnen
– Die Ergebnisse werden in einer Kontingenztabelle erfasst,
sind aber in dieser Darstellung nur schlecht interpretierbar
– Mit Hilfe der Kontingenzanalyse lassen sich Medikamente
und Merkmale jedoch grafisch in einem Raum darstellen
– Dieser grafischen Darstellung (Bi-Plot) lässt sich dann
entnehmen, wie die Medikamente (relativ zueinander)
bezüglich der abgefragten Merkmale beurteilt werden
[Reinboth]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
MIS/BIS | Wintersemester 2009/2010 Dipl.-WiInf.(FH) Christian Reinboth
Exkurs: Datenanalyse (9)
[Reinboth]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Teil 2.3
Balance Scorecard
(BSC)
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
MIS/BIS | Wintersemester 2009/2010 Dipl.-WiInf.(FH) Christian Reinboth
BSC-Grundlagen (1)
● Bei der Balanced Scorecard handelt es sich um
ein Konzept zur Abbildung der Businessstrategie
● Vision und Strategie des Unternehmens werden
anhand der kritischen Erfolgsfaktoren definiert
● Anschließend werden Kennzahlen ermittelt,
die die Zielerreichung darstellen oder fördern
● Die BSC fördert das Verständnis der Ziele und
ermöglicht bis zu einem gewissen Grad anhand
der Key Performance Indicators (KPI) auch die
Zielerreichungskontrolle (Controlling-Instrument)
● [Frage am Rande: Wieso BSC und nicht BS?]
[BSC-Portal]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
MIS/BIS | Wintersemester 2009/2010 Dipl.-WiInf.(FH) Christian Reinboth
BSC-Grundlagen (2)
● Die BSC zeigt vier (fünf) Perspektiven
● Finanzperspektive
– Wie sehen uns die Aktionäre?
● Kundenperspektive
– Wie sehen uns die Kunden?
● Prozessperspektive
– Welche Prozesse sind wichtig?
● Lern- und Innovationsperspektive
– Wie können wir uns verbessern?
● Nachhaltigkeitsperspektive
– Wie beeinflussen wir die Umwelt?
[BSC-Portal]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
MIS/BIS | Wintersemester 2009/2010 Dipl.-WiInf.(FH) Christian Reinboth
Welchen Nutzen hat eine BSC?
● Eine BSC unterstützt Planung, Führung und Kontrolle
eines Unternehmens auf verschiedene Art und Weise
● Die BSC hilft nicht nur kritische Erfolgsfaktoren ausfindig zu
machen, sondern sie auch an einer Strategie auszurichten
● Die BSC vermittelt sowohl dem Management als ggf. auch
Außenseitern ein umfassendes Bild der Geschäftstätigkeit
● Die BSC vereinfacht Kommunikation und Verständnis von
Geschäftszielen und Strategien auf allen Orga-Ebenen
● Über die KPI ist es möglich, den Zielerreichungsgrad
zu kontrollieren und die BSC ggf. auch anzupassen
[BSC-Portal]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
MIS/BIS | Wintersemester 2009/2010 Dipl.-WiInf.(FH) Christian Reinboth
Aufbau einer Balanced Scorecard
[BSC-Portal]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Die BSC verbindet Maßnahmen
[Kaplan/Norton]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
MIS/BIS | Wintersemester 2009/2010 Dipl.-WiInf.(FH) Christian Reinboth
BSC: RZ der Hochschule Harz
[Scheruhn]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
MIS/BIS | Wintersemester 2009/2010 Dipl.-WiInf.(FH) Christian Reinboth
[Scheruhn]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
MIS/BIS | Wintersemester 2009/2010 Dipl.-WiInf.(FH) Christian Reinboth
Teil 2.4
Informationsquellen
Qualität von Informationen
Gewichtung von Informationen
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
MIS/BIS | Wintersemester 2009/2010 Dipl.-WiInf.(FH) Christian Reinboth
Exkurs: Kennzahlen und -systeme
● Verdichteter Überblick betrieblicher Verhältnisse
● Entscheidende Eigenschaften sind Aggregation,
Relevanz, Aussagewert und Quantifizierbarkeit
● Primärfunktionen von Kennzahlen
● Ermöglichung von Soll-/Ist-Vergleichen
● Erkennung von Chancen und Risiken
● Kennzahlensysteme = Kenzahlenverknüpfung
● Beispiel: Rentabilitäts-Liquiditäts-System (RL)
● Nicht erfassbar: Kundenzufriedenheit, Image...
[Struckmeier]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
MIS/BIS | Wintersemester 2009/2010 Dipl.-WiInf.(FH) Christian Reinboth
Exkurs: BWL-Kennzahlen (1)
● Produktivität
● Die Produktivität ist ein Maß für die mengenmäßige
Ergiebigkeit der Kombination der Produktionsfaktoren
Mengenergebnisse der Faktorkombination Output
Produktivität = =
Faktoreinsatzmengen Input
● Die Kennzahl kann einzeln nicht interpretiert werden
● Es muss ein Vergleich mit den Produktivitäten anderer
Unternehmen oder vergangener Zeitperioden stattfinden
Erzeugte Menge Erzeugte Menge
Materialproduktivität= Arbeitsproduktivität=
Materialeinsatz Arbeitseinsatz
[Uni Regensburg]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
MIS/BIS | Wintersemester 2009/2010 Dipl.-WiInf.(FH) Christian Reinboth
Exkurs: BWL-Kennzahlen (2)
● Rentabilität
● Die Rentabilität ist das Verhältnis des Periodenerfolgs
als Differenz von Aufwand und Ertrag zu anderen Größen
● Rentabilität kann auf verschiedene Arten berechnet werden
Periodenerfolg Periodenerfolg
Umsatzrentabilität= ∗100 Eigenkapitalrentabilität= ∗100
Umsatz Eigenkapital
Periodenerfolg
Gesamtkapitalrentabilität= ∗100
Gesamtkapital
● Auch die Rentabilität kann als Zahl nicht einzeln analysiert
werden, sondern nur in Verbindung mit anderen Werten
[Uni Regensburg]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
MIS/BIS | Wintersemester 2009/2010 Dipl.-WiInf.(FH) Christian Reinboth
Exkurs: BWL-Kennzahlen (3)
● Liquidität
● Die Liquidität beschreibt die Zahlungsfähigkeit eines
Unternehmens (über verschiedene Zeitabschnitte)
Zahlungsmittelbestand
Liquidität ersten Grades= ∗100
kurzfristige Verbindlichkeiten
kurzfristiges Umlaufvermögen
Liquidität zweiten Grades= ∗100
kurzfristige Verbindlichkeiten
gesamtesUmlaufvermögen
Liquidität dritten Grades= ∗100
kurzfristige Verbindlichkeiten
● Die Liquidität ist ohne Vergleichswerte interpretierbar
– Die Liquidität 2. Grades sollte bei über 100% liegen
– Die Liquidität 3. Grades sollte bei 150 - 200% liegen
[Uni Regensburg]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
MIS/BIS | Wintersemester 2009/2010 Dipl.-WiInf.(FH) Christian Reinboth
Exkurs: Kapitalrentabilitäten (1)
● Der Unternehmenserfolg ist wesentlich vom Umfang
des in das Unternehmen investierten Kapitals abhängig
● Die verschiedenen Rentabilitäten weisen die jährliche
Verzinsung (Renten) des eingesetzten Kapitals aus
● Die Formel zur Berechnung der Kapitalrentabilität lautet
Erfolg des Geschäftsjahres
Kapitalrentabilität =
mittel−und langfristiges Kapital des Geschäftsjahres−Durchschnitts
● Das bilanzierte Kapital des Geschäftsjahres-Durchschnitts
wird als arithmetisches Mittel aus dem Kapitalbestand am
Jahresanfang und am Jahresende berechnet
[HAF]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
MIS/BIS | Wintersemester 2009/2010 Dipl.-WiInf.(FH) Christian Reinboth
Exkurs: Kapitalrentabilitäten (2)
● Das kurzfristige Kapital wird normalerweise nicht in die
Overall-Rechnung einbezogen, weil es oft sehr großen
Schwankungen unterworfen ist und nicht im gesamten
Geschäftsjahr in voller Höhe zur Verfügung steht
● Üblicherweise werden sowohl die Brutto-Rentabilität
als auch die Netto-Rentabilität des Kapitals berechnet
● Brutto-Rentabilitäten dienen externen Vergleichen, da die
Auswirkungen unterschiedlicher Steuerbelastungen (z.B.
wegen Rechtsformen oder Standorten) auszuschalten
● Netto-Rentabilitäten geben Auskunft über den für Investition
und Finanzierung verwendbaren prozentualen Erfolgsanteil
des im Unternehmen eingesetzten Kapitals
[HAF]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
MIS/BIS | Wintersemester 2009/2010 Dipl.-WiInf.(FH) Christian Reinboth
Exkurs: Kapitalrentabilitäten (3)
● Eigenkapitalrentabilität
● Wichtige Frage für Investoren: Sollte man das eingesetzte
Kapital im Unternehmen halten oder woanders investieren?
Jahresüberschuss oder Jahresfehlbetrag
Eigenkapitalrentabilität=
mittel−und langfristiges Eigenkapital des Geschäftsjahres−Durchschnitts
Jahresüberschuss nach Abzug von Einkommens−und Ertragssteuer
Netto− Eigenkapitalrentabilität=
mittel−und langfristiges Eigenkapital des Geschäftsjahres− Durchschnitts
Jahresüberschuss vor Abzug von Einkommens−und Ertragssteuer
Brutto−Eigenkapitalrentabilität=
mittel−und langfristiges Eigenkapital des Geschäftsjahres−Durchschnitts
[HAF]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
MIS/BIS | Wintersemester 2009/2010 Dipl.-WiInf.(FH) Christian Reinboth
Exkurs: Kapitalrentabilitäten (4)
● Interpretation der Rentabilitäten
● Die Verzinsung des Eigenkapitals im Unternehmen muss
deutlich über der Verzinsung liegen, die man bei absolut
risikofreien Anlagen wie Bundesstaatsanleihen oder aber
auf einem Konto der Deutschen Bank erzielen kann
● Die Eigenkapitalrentabilitäten geben Auskunft über die
Fähigkeiten des Managers, das strategische Potential
des Unternehmens sichern und ausbauen zu können
● Eigenkapitalrentabilitäten sind von der Finanzstruktur des
Unternehmens abhängig, insbesondere von der Größe des
Eigenkapitalanteils – um hier einen neutralen Vergleich zu
ermöglichen eignet sich die Gesamtkapitalrentabilität
[HAF]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
MIS/BIS | Wintersemester 2009/2010 Dipl.-WiInf.(FH) Christian Reinboth
Exkurs: Kapitalrentabilitäten (5)
● Gesamtkapitalrentabilität
● Die Gesamtkapitalrentabilität zeigt die Verzinsung
des insgesamt im Unternehmen eingesetzten Kapitals
Jahresüberschuss oder JahresfehlbetragFremdkapitalzinsen
Gesamtkapitalrentabilität=
mittel−und langfristiges Gesamtapital des Geschäftsjahres− Durchschnitts
● Die Kennzahl ist neben Vergleichen auch wichtig bei
der Entscheidungsfindung im Finanzierungsbereich
● Fremdfinanzierung ist nämlich immer dann sinnvoll,
wenn das so finanzierte Kapital zu einem größeren
Gewinn führt als es Zinsen verursacht
[HAF]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
MIS/BIS | Wintersemester 2009/2010 Dipl.-WiInf.(FH) Christian Reinboth
Exkurs: Kapitalrentabilitäten (6)
● Der Leverage-Effekt
● Wenn die Gesamtkapitalrendite über den Zinsen auf das
Fremdkapital liegt, verbessern weitere Kreditaufnahmen
den Jahresgewinn und steigern die Eigenkapitalrentabilität
● Wenn die Gesamtkapitalrendite unter den Zinsen auf das
Fremdkapital liegt, verschlechtern weitere Kreditaufnahmen
den Jahresgewinn und verringern die Eigenkapitalrentabilität
● Aufgrund der Hebelwirkung der Gesamtkapitalrentabilität wird
der Effekt in der Fachsprache als Leverage-Effekt bezeichnet
● Einen ähnlichen Effekt lernen wir bei der Regression kennen
[HAF]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
MIS/BIS | Wintersemester 2009/2010 Dipl.-WiInf.(FH) Christian Reinboth
Exkurs: Kapitalrentabilitäten (7)
● Wird ein positiver Leverage-Effekt durch das Unternehmen
ausgenutzt, ist es wichtig gleichzeitig die Nebenrisiken der
Fremdkapital-Aufnahme im Blick zu haben:
● Die sinkende Kreditwürdigkeit
● Die wachsende Verschuldung
● Die wachsende finanzielle Abhängigkeit
● Die ertragsunabhängige Belastung der Liquidität durch
ständige Zusatzzahlungen (Zins- und Tilgungszahlungen)
● Das Risiko eines „Kippen“ des Leverage-Effekts ins Negative
sollten jemals entweder die Gewinne sinken oder die Zinsen
auf Fremdkapital erhöht werden (Europäische Zentralbank)
[HAF]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
MIS/BIS | Wintersemester 2009/2010 Dipl.-WiInf.(FH) Christian Reinboth
Exkurs: Kapitalrentabilitäten (8)
● Andere Kapitalrentabilitäten
● Die Rentabilität des betriebsnotwendigen Kapitals oder
auch Betriebskapitalrentabilität ist eine Kennzahl für die
nachhaltige Ertragsfähigkeit betrieblicher Investitionen
Betriebsergebnis
Betriebskapitalrentabilität=
betriebsnotwendiges Vermögen des Geschäftsjahres−Durchschnitts
● Umsatzrentabilität: eine Kennzahl für die den eigentlichen
betrieblichen Leistungsprozess betreffenden Ertragskraft
Betriebsergebnis
Umsatzrentabilität=
Umsatzerlöse
[HAF]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
MIS/BIS | Wintersemester 2009/2010 Dipl.-WiInf.(FH) Christian Reinboth
MIS-Informationsquellen (1)
● In der Regel ist die vorhandene Informations-
Infrastruktur die primäre Datenquelle für MIS
● KLR & Controlling
● Vertriebsdatenbanken
● Beschaffungsdatenbanken
● Lagerhaltungsdatenbanken
● Produktionsplanungs- und
Produktionssteuerungssysteme
● In der Praxis bauen viele MIS auf wenigen bis
gar keinen externen Informationsquellen auf
[Börner]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
MIS/BIS | Wintersemester 2009/2010 Dipl.-WiInf.(FH) Christian Reinboth
MIS-Informationsquellen (2)
● Daten aus sonstigen Informationsquellen
● Early Warning Systems (EWS)
● Szenario-Technik
– Experten entwickeln im Team verschiedene Szenarien
und versuchen die Auswirkungen bei deren Eintreten
auf das Unternehmen zu prognostizieren
● Delphi-Methode
– Wiederholte Befragung von Experten mit dem Charakter
einer Gruppendiskussion (eine Marktforschungsmethode)
● „Rechkemmer-Ansatz“
● Den Rechkemmer-Ansatz werden wir im Detail betrachten
[Börner]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
MIS/BIS | Wintersemester 2009/2010 Dipl.-WiInf.(FH) Christian Reinboth
Rechkemmer-Ansatz (1)
● Bewertungprobleme bei Großkonzernen
● Durch unterschiedliche Rechtsformen und andere
Vorschriften im gesetzlichen Rechnungswesen gibt
es bei internationalen Töchterkonzernen Probleme
mit der einheitlichen Bewertung von Kennzahlen
● Lösungsansatz von Kuno Rechkemmer (1997)
● Leitende Mitarbeiter bewerten die vier Merkmale
Umsatz, Produktion, Liquidität und Rohgewinn
● Einheitliche Bewertungsskala von -1 bis +1
[Börner]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
MIS/BIS | Wintersemester 2009/2010 Dipl.-WiInf.(FH) Christian Reinboth
Rechkemmer-Ansatz (2)
● Die Bewertung erfolgt für die aktuelle Situation
sowie die erwartete Situation in sechs Monaten
● Die Ergebnisse werden aggregiert und bilden eine
neue Kennzahl, die das „Unternehmensklima“ zeigt
● Die Ergebnisse dienen als Frühwarn-Indikatoren
● Plötzlich auftretende Veränderungen bei Töchtern
werden sofort sichtbar, die Kennzahlen sind durch
die internationalen Unterschiede nicht verzerrt
● Die Werte müssen regelmäßig erhoben und später
gegengeprüft (Vermeidung von „Beschönigungen“)
[Börner]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
MIS/BIS | Wintersemester 2009/2010 Dipl.-WiInf.(FH) Christian Reinboth
Rechkemmer-Ansatz (3)
1. Umfrage in jeder org. Einheit
Aktuell 6 Monate
Umsatz A 2. Aggregation der Werte
Umsatz B
Aktuell 6 Monate
Umsatz C
Umsatz D Umsatz
Produktion 3. Erstellung von Zeitreihen
Liquidität 12
10
Rohgewinn
8
6 Umsatz
Rohgew inn
4
2
0
2 3 4 5 6 7 8 9 10
[Mertens]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
MIS/BIS | Wintersemester 2009/2010 Dipl.-WiInf.(FH) Christian Reinboth
Ein weiteres Informationsproblem...
[Foto: Arcarde Berg]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
MIS/BIS | Wintersemester 2009/2010 Dipl.-WiInf.(FH) Christian Reinboth
Der Information Overload (1)
● Phänomen „Information Overload“
● Aufgrund der aktuellen Informationsflut wird es schwer,
Wichtiges und Unwichtiges unterscheiden zu können
● Dies ist gerade im Marketing-Bereich gut dokumentiert
● Der Information Overload hat Konsequenzen
● Auf Input-Seite bedeutet IO: Lediglich sachrelevante
Informationen sollten überhaupt nocherfasst werden
● Auf Output-Seite bedeutet IO: Für einzelne Fälle der
Entscheidungsunterstützung sind die eingehenden
Daten noch nachträglich zu gewichten (post hoc)
[Takkin]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
MIS/BIS | Wintersemester 2009/2010 Dipl.-WiInf.(FH) Christian Reinboth
Der Information Overload (2)
● Grundregel: Je mehr Informationen vorliegen, desto
problematischer wird eine endgültige Entscheidung
[Takkin]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
MIS/BIS | Wintersemester 2009/2010 Dipl.-WiInf.(FH) Christian Reinboth
Der Information Overload (3)
„Jeden Tag muss man
von dem Naturrecht,
Millionen Dinge nicht
zu erfahren, erneut
Gebrauch machen.“
- Peter Sloterdijk,
Kritik der zynischen Vernunft
[Wikipedia]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
MIS/BIS | Wintersemester 2009/2010 Dipl.-WiInf.(FH) Christian Reinboth
Der Information Overload (4)
„Immer mehr Informationen
überrollen uns, ungefragt
und erbarmungslos.
Früher brauchte man sie,
um ein Problem zu lösen.
Heute sind diese Daten
selbst ein Problem.“
- Neil Postman
[Wikipedia]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
MIS/BIS | Wintersemester 2009/2010 Dipl.-WiInf.(FH) Christian Reinboth
Untersuchung der Univ. of Berkeley
● Studie „How much Information?“ (2003)
● 2000: 250 Megabyte pro Mensch und Jahr
(macht insgesamt 1,5 Millionen Terabyte)
● 2003: 800 Megabyte pro Mensch und Jahr
(macht insgesamt 5 Millionen Terabyte)
● 40% aller neuen Informationen werden in den USA gespeichert
● 90% aller neuen Informationen sind auf magnetischen Medien
gespeichert, 7% auf Filmen und nur ein Bruchteil auf Papier
● Hier ergeben sich große Probleme in der Langzeitspeicherung(!)
[Heise]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
MIS/BIS | Wintersemester 2009/2010 Dipl.-WiInf.(FH) Christian Reinboth
...oder gibt es gar keinen Overload?
● Clay Shirky: Wir leben im
Post-Gutenberg-Zeitalter!
● Gutenberg: Der Betreiber einer
Druckpresse trägt das finanzielle
Risiko der Informationsverbreitung
● Die Kräfte des Marktes führen zur
Ausbildung von Informationsfiltern
● Elektronische Medien uns insbes.
das Internet haben diese Kosten-
kontrolle ad absurdum geführt
● Das Problem ist der fehlende Filter!
[Foto: Joi Ito]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
MIS/BIS | Wintersemester 2009/2010 Dipl.-WiInf.(FH) Christian Reinboth
Qualität von Informationen (1)
● Welche Qualitätskriterien existieren?
● Richtigkeit / Gültigkeit
– Sind die Informationen korrekt oder inkorrekt?
– Handelt es sich um die gewünschten Informationen?
● Zuverlässigkeit
– Wie groß sind die Abweichungen von der Realität?
(Problem des Zukunftsbezugs der Information)
● Genauigkeit
– Diese sollte dem Zweck angemessen sein, z.B. bei
der Festlegung der Anzahl von Nachkommastellen
[Börner]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
MIS/BIS | Wintersemester 2009/2010 Dipl.-WiInf.(FH) Christian Reinboth
Qualität von Informationen (2)
● Welche Qualitätskriterien existieren?
● Vollständigkeit
– Nur teilweise vollständige Informationen sind oft
„gefährlicher“ als komplett fehlende Informationen
● Aktualität
– Viele Informationen „entwerten“ sich mit der Zeit
● Übertragbarkeit
– Lassen sich die Informationen situativ übertragen?
– Informationen sind immer dann qualitativ hochwertig,
wenn sie allgemeingültig verwertet werden können
[Börner]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
MIS/BIS | Wintersemester 2009/2010 Dipl.-WiInf.(FH) Christian Reinboth
Bewertung der Qualität
● Grundlegendes Bewertungsproblem
● Bei vielen Kriterien (Vollständigkeit, Aktualität...)
fehlt zum Zeitpunkt der Entscheidung das für die
korrekte und genaue Bewertung benötigte Wissen
● Paradoxon: Wenn dieses Wissen vorhanden wäre,
würden die Informationen selbst nicht mehr benötigt
● Lösung: Die Qualität der Information selbst wird
nicht bewertet, dafür die Qualität der Quelle und
des ganzen Prozesses der Informationsfindung
(„Potentialqualität“ und „Prozessqualität“)
[Börner]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
MIS/BIS | Wintersemester 2009/2010 Dipl.-WiInf.(FH) Christian Reinboth
Gewichtungsverfahren (1)
● Prinzipal-Gewichtungsverfahren
● Nach diesem Verfahren werden bestimmte
Daten grundsätzlich hoch / niedrig gewichtet
● Grundlage sind die Prozessqualität und die
Potentialqualität sowie das Unternehmensziel
– Beispiel: Informationen zur Qualität von Dienstleistungen
(Anzahl der Reklamationen, Anfragen-Bearbeitungsdauer)
sind für einen Dienstleister wichtiger als für einen Händler
● Frage: Wie lassen sich die für das Unternehmen
wichtigen spezifischen Kennzahlen identifizieren?
[Börner]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
MIS/BIS | Wintersemester 2009/2010 Dipl.-WiInf.(FH) Christian Reinboth
Gewichtungsverfahren (2)
● Methode zur Identifikation nach Frie:
– Aufstellung strategischer Erfolgsfaktoren
– Bewertung dieser Faktoren durch Manager
– Bildung einer Rangliste anhand der Bewertung
– Suche nach aussagekräftigen Kennzahlen
– Bewertung dieser Kennzahlen durch Manager
– Bildung einer Rangliste anhand der Bewertung
● Gewichtung nach Qualitätskriterien
● Auch eine Gewichtung auf der Basis der sechs
eingangs dargestellten Qualitätskriterien ist möglich
[Börner]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Teil 2.5
Decision Support Systems
(DSS)
- am Beispiel von ELBE -
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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ELBE Pilot DSS
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
MIS/BIS | Wintersemester 2009/2010 Dipl.-WiInf.(FH) Christian Reinboth
Was ist ELBE?
● (Spatial) Decision Support System = (S)DSS
● Simulation der Auswirkungen von Maßnahmen
und externen Szenarien auf die Themenfelder
● Ökologie
● Schifffahrt
● Hydrologie
● Gewässergüte
● Gewässerzustand
● Hochwasserschutz
[ELBE]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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[Wikipedia]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
MIS/BIS | Wintersemester 2009/2010 Dipl.-WiInf.(FH) Christian Reinboth
ELBE-Anwendungsmodell
Externe Einflüsse
System
Politiker
Physisch Entscheider Ziele Akteure
Indikatoren Experte
Ökologisch Leitbild Gruppen
Ökonomisch Planer
Institutionell
Politikoptionen /
Maßnahmen
[ELBE]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
MIS/BIS | Wintersemester 2009/2010 Dipl.-WiInf.(FH) Christian Reinboth
ELBE-Einflussgrößen
Gesellschaft
Umweltschutz Wasserrecht
Wirtschaftlicher Nutzen Hochwasserschutz
Multidisziplinäres Wissen muss verknüpft werden!
[ELBE]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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[NASA]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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ELBE-Managementaufgaben (1)
● EU-Wasserrahmenrichtlinie
● Die Richtlinie verpflichtet Mitglieder, einen guten
ökologischen Zustand der Gewässer zu erreichen
● Dies hat Auswirkungen auf alle wasserbaulichen
Maßnahmen, Deichbau, Schifffahrt, Industrie etc.
● Die EU-Wasser-Richtlinie ist bis 2015 umzusetzen
● Nordseeschutzkonferenz (1987)
● Ziele: Abschaffung der Abfallverbrennung auf
See, Reduzierung von Stoffeinträgen um 50%
(Eutrophierung), Reduzierung von synthetischen
Schadstoffen im Meer auf Null bis zum Jahr 2020
[ELBE]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
MIS/BIS | Wintersemester 2009/2010 Dipl.-WiInf.(FH) Christian Reinboth
ELBE-Managementaufgaben (2)
● Deutsche Agrarreform
● Grundlage der Deutschen Agrarreform sind die
Beschlüsse des EU-Agrarrats aus dem Jahr 2003
● Entwicklungsziel: Verringerung von Stoffeinträgen
(auch hier geht es wieder um die Eutrophierung)
● Ergebnisse: 19 neue EU-Verordnungen im Bereich
Landwirtschaft, diverse Vorschriften zur Erhaltung
von Landflächen in gutem ökologischen Zustand
● Das im Referenzjahr 2003 ermittelte Verhältnis von
Landwirtschaftsflächen zu Dauergrünflächen darf
sich nie wieder um mehr als 10% zu Ungunsten
der Dauergrünflächen verschieben
[ELBE]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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ELBE-Managementaufgaben (3)
● FFH-Richtlinie
● Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie / Natura 2000-Richtlinie
● Schutzgebiete am Elbeufer (darunter von der UNESCO
getragene Gebiete) sollen ökologisch erhalten werden
● Gleichzeitig steigen die Bedürfnissen der Landwirtschaft
und der Industrie im Elbgebiet > ein Interessenskonflikt
● Hochwasserschutz
● Nach dem Elbhochwasser (2002) ein wichtiges Thema
● Nach 2002 wurden neue Richtlinien zum Schutz gegen
Hochwasser erlassen, die noch zu implementieren sind
[ELBE]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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ELBE-Managementaufgaben (4)
● Unterhaltung der Elbe als Wasserstraße
● Die Elbe wird regulär als Wasserstraße genutzt und
muss wie eine „richtige“ Straße unterhalten werden
(Fahrrinnentiefe 1,6m, Fahrrinnenbreite 35m – 50m)
● Der Unterhalt erfordert eine Reihe von Maßnahmen
wie die Überwachung der Nutzung, die Bereitstellung
von Rettungsmaßnahmen, die Entfernung von Hinder-
nissen, das Aufbrechen von Vereisungen etc. pp.
● Der Einfluss dieser Maßnahmen auf die ökologischen
und regionalwirtschaftlichen Faktoren ist permanent
zu kontrollieren (rechtliche Grenzen, Wirtschaftlichkeit)
[ELBE]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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[Wikipedia]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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[ELBE]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Was kann ELBE?
Berechnung von Hochwasserwahrscheinlichkeiten
[ELBE]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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[ELBE]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Was kann ELBE?
Sanierungsbedarf von Deichsystemen
[ELBE]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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[ELBE]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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[ELBE]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Teil 2.6
Arbeiten mit ELBE
- Erosionsschutz und Stoffeinträge -
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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ELBE-Einsatz am praktischen Beispiel
● Beispiel des Instituts für Umwelt-
forschung an der Uni Osnabrück
● Auswirkungen von Erosionsschutzmaßnahmen auf das
Ziel der „Verringerung von Stoffeinträgen“ (Phosphor)
[Erosion]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
MIS/BIS | Wintersemester 2009/2010 Dipl.-WiInf.(FH) Christian Reinboth
Warum ist das wichtig?
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Schwankende Sauerstoffwerte
[Erosion]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
MIS/BIS | Wintersemester 2009/2010 Dipl.-WiInf.(FH) Christian Reinboth
Schritt 1: Initialisierung des Modells
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Schritt 2: Auswahl des Einzugsgebiets
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Schritt 3: Entwicklungsziel Stoffeinträge
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Schritt 4: Ermittlung des IST-Eintrags
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
MIS/BIS | Wintersemester 2009/2010 Dipl.-WiInf.(FH) Christian Reinboth
Schritt 5: Planung einer Maßnahme
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Schritt 6: Durchführung der Simulation
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Automatisierung und Informatik
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Schritt 7: Räumliche Diversifikation
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Schritt 8: Auswirkungen auf Gewässer
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Automatisierung und Informatik
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Teil 3
Mathematische Modelle
- Lineare Regressionsanalyse -
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Automatisierung und Informatik
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Statistische Grundbegriffe
● Statistische Einheiten: Objekte, an denen
die interessierenden Größen erfasst werden
● Grundgesamtheit: Menge aller
relevanten statistischen Einheiten
● Stichprobe: Real untersuchte
Teilmenge der Grundgesamtheit
● Merkmal: Interessierende Größe
der statistischen Einheit (Variable)
● Ausprägung: Konkreter Merkmals-
wert einer einzelnen statistischen Einheit
[Reinboth]
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Automatisierung und Informatik
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Mathematische Skalenniveaus
● Nominalskala
● Bezeichnungen ohne Rangordnung
● Beispiele: Telefonnummer, Geschlecht
● Ordinalskala
● Rangfolge ohne interpretierbare Abstände
● Beispiele: Schulnoten, Präferenzangaben
● Metrische Skala
● Rangfolge mit interpretierbaren Abständen
● Beispiele: Temperatur, Zeit, Geld, Abstände
[Reinboth]
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Automatisierung und Informatik
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Entscheidungsschema Skalenniveaus
Daten
meist diskret
meist stetig
meist diskret Kardinalskala
Nominalskala Ordinalskala
metrische Skala
● keine Rangordnung ● Rangordnung ohne
interpretierbare Abstände
● Geschlecht Intervallskala
● Studiengang ● Schulnoten (kein natürlicher Nullpunkt)
● Telefonnummer ● Steuerklassen
● Familienstand ● Erdbebenskala
● alle Arten von Präferenzurteilen
Verhältnisskala
häufbar (natürlicher Nullpunkt)
nicht
häufbar ● Rangordnung mit inter-
pretierbaren Abständen
[Reinboth]
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Automatisierung und Informatik
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Korrelation und Kausalität
1 2 3
Variable A
Variable A Variable A
Gemeinsame
Hintergrund-
variable C
Variable B
Variable B Variable B
Durch die Regressionsanalyse lassen sich keine Kausalitäten nachweisen!
Korrelation ist eine notwendige aber keine hinreichende Bedingung für Kausalität!
[Reinboth]
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Teil 3.1
Durchführung einer
Regressionsanalyse
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Die lineare Regression (1)
● Die Regressionsanalyse dient uns als Beispiel für eines
von vielen möglichen statistischen Prognoseverfahren,
die wiederum die Grundlage für XPS und DSS bilden
● Sie wird in der Regel verwendet um
● Zusammenhänge quantitativ darzustellen oder
● Werte der abhängigen Variablen zu prognostizieren
● Beispiel: Wie verändert sich die Absatzmenge bei
Veränderungen am Preis, an den Werbeausgaben
oder an der Anzahl von Verkaufsveranstaltungen?
[Reinboth]
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Die lineare Regression (2)
● Ergebnis des Verfahrens ist die Regressionsfunktion
Y = f(x)
● Problemfall interdependente Beziehungen
● Beeinflusst z.B. der Bekanntheitsgrad die Absatzmenge
oder beeinflusst die Absatzmenge den Bekanntheitsgrad?
● Dieses System ist nicht in einer einzelnen Gleichung
erfassbar, sondern nur im Mehrgleichungsmodell
[Reinboth]
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Suche nach Zusammenhängen
[Reinboth]
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Exkurs: Streudiagramme (1)
● Streudiagramme stellen die gemeinsame Verteilung der Werte
zweier Variablen dar, indem die entsprechenden Werte beider
Variablen gegeneinander abgetragen werden – dabei sind
Rückschlüsse auf Zusammenhänge möglich
● Beispiel: Treten in der Tendenz große Werte der einen Variablen
gepaart mit großen Werten der anderen Variablen auf, so kann
ein positiver Zusammenhang vermutet werden
● Ein gefundener Zusammenhang kann nicht in eine Richtung
interpretiert werden, d.h. aus der Grafik ist nicht abzulesen,
ob Variable A Variable B beeinflusst oder umgekehrt
[Reinboth]
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Exkurs: Streudiagramme (2)
2D-Streudiagramm 3D-Streudiagramm
[Reinboth]
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Exkurs: Streudiagramme (3)
Grafiken > Streudiagramm
[Reinboth]
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Exkurs: Streudiagramme (4)
2D-Streudiagramm Streudiagramm-Matrix
[Reinboth]
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Analysevoraussetzungen (1)
● Grundvoraussetzungen (Prüfung zu Beginn)
● Das Kausalgeflecht (die abhängigen und unabhängigen
Variablen) muss bekannt sein oder vermutet werden
● Der Zusammenhang zwischen der abhängigen und den
unabhängigen Variablen muss auf jeden Fall linear sein
● Ein quadratischer, logarithmischer, monotoner oder
anders gearteter Zusammenhang wird nicht entdeckt
● Alle verwendeten Variablen müssen metrisch skaliert
sein (Verfahren arbeitet mit dem arithmetischen Mittel)
● Für die unabhängigen Variablen lassen sich auch
nominalskalierte Dummy-Variablen (0/1) einsetzen
[Reinboth]
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Analysevoraussetzungen (2)
● Weitere Voraussetzungen (post hoc)
● Die unabhängigen Variablen dürfen nicht
untereinander korrelieren (Multikollinearität)
● Die standardisierten Residuen (durch das
Modell nicht erklärte Abweichungen) müssen
– näherungsweise normalverteilt sein
– die gleiche Varianz besitzen (Homoskedastizität)
– untereinander unkorreliert sein (Autokorrelation)
● Alle Voraussetzungen müssen in jedem Fall erfüllt sein
(ein nachträgliches Scheitern der Analyse ist also möglich)
[Reinboth]
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Regressionsfunktionsschätzung
Frage: Welche der möglichen Geraden beschreibt den Zusammenhang am besten?
[Reinboth]
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Auswahl einer passenden Geraden
● Welche mögliche Gerade liefert die „besten“ Schätzwerte?
● Ermittlung der senkrechten Abstände zwischen
geschätzten und beobachteten „wahren“ Punkten
● Es erscheint sinnvoll, diejenige Gerade auszuwählen,
bei der die Summe der Abweichungen minimal ausfällt
● Bei dieser Geraden beträgt der durchschnittliche
Schätzfehler 0, die Punkte sind gleichmäßig verteilt
● Da die Punkte auf beiden Seiten der Geraden liegen,
ergeben sich positive und negative Abweichungen
● Problem: Positive und negative Abweichungen heben sich auf
[Reinboth]
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Methode der kleinsten Quadrate
● Das „Ziel“ der Methode der kleinsten Quadrate ist die
Minimierung der Summe der quadrierten Abweichungen
● Die Methode der kleinsten Quadrate arbeitet mit den
senkrechten Abständen der realen Werte von der Gerade
● Die Abstände werden quadriert, so dass sämtliche negativen
Vorzeichen wegfallen, eine Kompensation der positiven und
negativen Abstände wird dadurch vermieden
● Es wird diejenige Gerade selektiert, bei der die Summe
der quadrierten Abstände minimal ist („kleinste Quadrate“)
● Vorsicht: Dieses Verfahren führt immer zu einer Gleichung!
[Reinboth]
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Mathematischer Hintergrund
K k
● ∑ e =∑ [ y k −ab∗x k ]2 min !
Zielfunktion der MdkQ: k =1 k =1
2
k
● Durch Umformung erhält man:
I ∑ x I ∗y k −∑ x I ∗∑ y I
● Regressionskoeffizient: b=
I ∑ x 2−∑ xk
2
k
● Konstantes Glied: a= −b∗
y x
● Die Funktionsgleichung lautet: Y =a∗b X
[Reinboth]
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Aufstellung der Regressionsgleichung
Y =1928,211,91∗X
Vorsicht: Mit SPSS lässt sich IMMER eine Regressionsfunktion berechnen!
[Reinboth]
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Automatisierung und Informatik
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Welche weiteren Größen sind wichtig?
Y =1928,211,91∗X
Was könnten die Beta-
Koeffizienten bedeuten?
[Reinboth]
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Wie genau ist diese Funktion?
[Reinboth]
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Das Gütemaß R² (1)
● Die Regressionsgerade gibt Zusammenhänge,
die nicht perfekt linear sind, nur imperfekt wieder
● Es ist daher mit der Regressionsfunktion nur selten möglich,
alle Veränderungen in Y durch die Koeffizienten zu erklären
● In der Regel wird man einen Teil der Veränderungen
erklären können, einen anderen Teil dagegen nicht
● Das Verhältnis von erklärter Streuung zur Gesamtstreuung
ist ein gutes Maß für die Güte des Regressionsmodells
● Residuen werden quadriert, damit sich positive und negative
Abweichungen nicht aufheben (ähnlich wie bei der MdkQ)
[Reinboth]
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Automatisierung und Informatik
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Das Gütemaß R² (2)
● Berechnung des Güßtemaßes R² mit
● TSS = Total Sum of Squares
= Summe aller quadrierten Abweichungen
● ESS = Explained Sum of Squares
= Summe aller erklärten quadrierten Abweichungen
● RSS = Residual Sum of Squares
= Summe aller nicht erklärten quadrierten Abweichungen
● Die Relation zwischen erklärter Streuung 2ESS
R=
und Gesamtstreuung wird mit R² bezeichnet TSS
[Reinboth]
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Automatisierung und Informatik
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Interpretation des Gütemaßes
● Der Wert von R² gibt den Anteil der erklärten Streuung
an der Gesamtstreuung wieder > Güte der Anpassung
● R² ist als prozentualer Wert zu verstehen
und liegt daher stets zwischen 0 und 1
● Wenn R² = 1 ist, bedeutet dies, dass die
gesamte Streuung erklärt wird, es besteht
daher ein perfekter linearer Zusammenhang
● Je kleiner R² ist, desto mehr weicht der untersuchte
Fall vom linearen Zusammenhang (mit R² ~ 1) ab
● Beachte: R² ist lediglich ein Maß für den linearen
Zusammenhang, nicht für andere Zusammenhänge
[Reinboth]
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Automatisierung und Informatik
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R² und korrigiertes R² (1)
● Warum ist ein zusätzliches Gütemaß erforderlich?
● Die Aufnahme zusätzlicher erklärender Variablen
führt niemals zu einer Verschlechterung von R²
● Besteht kein Zusammenhang mit Y bleibt R² unverändert,
besteht ein minimaler Zusammenhang mit steigt R² leicht
● Ergebnis: wahllos viele Variablen werden ins Modell
aufgenommen, dadurch ergibt sich ein hohes R² und
ein vermeintlich gutes Regressionsergebnis
● Aber: Die prognostizierten Werte werden mit steigender
Variablenzahl unzuverlässiger, darum wird mit R² noch
ein weiteres Güßtemaß berechnet
[Reinboth]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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R² und korrigiertes R² (2)
● Grundfrage: Rechtfertigt der Erklärungsanteil einer
Variablen die Zunahme an Unsicherheit? > Rkorr
2 RSS /n−k
R =1−
korr
TSS /n−1
● Für neue Variablen ergeben sich zwei Effekte
● RSS sinkt, wodurch sich das korrigierte R² erhöht
● k erhöht sich, wodurch das korrigierte R² sinkt
● Je nachdem, welcher Effekt überwiegt, sollte die neue
Variable ins Modell aufgenommen werden oder nicht
[Reinboth]
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Automatisierung und Informatik
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Bedeutung von Ausreißern (1)
● Was sind Ausreißer?
● Bei einem Ausreißer handelt es sich um einen gemessenen
oder erhobenen Wert,der nicht den Erwartungen entspricht
bzw. nicht zu den restlichen Werten der Verteilung passt
● Wie kommen Ausreißer zustande?
● Außergewöhnliche Werte („Millionär“)
● Verfahrenstechnische Fehler (Codierung)
● Unerklärliche Werte (Problemindikator)
[Reinboth]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Bedeutung von Ausreißern (2)
● Normale und multivariate Ausreißer
● Normaler Ausreißer = außergewöhnlich großer oder
kleiner Wert (z.B. Einkommen im Millionenbereich)
● Multivariarer Ausreißer = isoliert betrachtet im normalen
Bereich liegende Einzelwerte, die in der Kombination quer
durch die Variablen einen einzigartigen Fall ergeben (z.B.
eine 86jährige Frau mit Internetanschluss)
● Multivariate Ausreißer lassen sich schwer identifizieren,
normale Ausßreißer dagegen mit relativ einfachen Mitteln
● Entscheidende Frage: Beibehalten oder verwerfen?
[Reinboth]
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Automatisierung und Informatik
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Bedeutung von Ausreißern (3)
Auswirkung eines Ausreißers
auf den Verlauf einer lineare
Regressionsgerade
Einzelne Ausreißer können die Gerade zu
sich „hinziehen“ und so das Ergebnis einer
Regressionsanalyse erheblich beeinflussen
[Reinboth]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Identifikation von Ausreißern
[Reinboth]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Güteprüfung mittels F-Statistik (1)
● Annahme der Regressionsanalyse: kausaler Zusammenhang
zwischen abhängiger und unabhängigen Variablen – besteht
ein solche Zusammenhang tatsächlich, können die „wahren“
Regressionsparameter unmöglich Null sein
● Zur Überprüfung dieser Annahme wird das Regressions-
modell mit Hilfe eines F-Tests varianzanalytisch untersucht
● Nullhypothese: Es besteht kein echter Zusammenhang
zwischen der abhängigen und den unabhängigen Variablen
● Alle wahren Regressionskoeffizienten in der Grundgesamtheit
wären beim Zutreffen der Nullhypothese demnach gleich Null
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Automatisierung und Informatik
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Güteprüfung mittels F-Statistik (2)
● Vorsicht: Es kann nichts darüber gesagt werden, zwischen
welchen Variablen Zusammenhänge bestehen, nur dass
nicht alle wahren Parameter bei Null liegen (!)
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Prüfung der Regressionskoeffizienten
● Wenn die Validität des Modells feststeht, stellt sich die
Frage nach der Validität der einzelnen Koeffizienten
● Gehören alle im Regressionsmodell unter-
gebrachten Variablen auch in dieses Modell?
● Zur Feststellung der Güte der Regressions-
koeffizienten existieren zwei Kriterien
● t-Test der Regressionskoeffizienten oder
● Konfidenzintervalle um die Regressionskoeffizienten
[Reinboth]
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Automatisierung und Informatik
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T-Test der Regressionskoeffizienten
● Wird die Nullhypothese im F-Test verworfen, bedeutet dies
dass es mindestens einen Zusammenhang geben muss
● Dies bedeutet nicht, dass alle unabhängigen Variablen ins
Regressionsmodell gehören – daher ist ein Test für jeden
einzelen Regressionskoeffizienten durchzuführen
● Ein geeignetes Prüfkriterium hierfür ist der T-Test
● Nullhypothese: Der „wahre“ Regressionskoeffizient ist Null
[Reinboth]
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Automatisierung und Informatik
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Konfidenzintervalle um die Koeffizienten
● Mit einem Konfidenzintervall lässt sich die Lage eines Para-
meters mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit abschätzen
● Ist das Konfidenzintervall um einen Regressionskoeffizienten
zu breit, muss die geschätzte Regressionsgerade als unsicher
betrachtet werden
● Dies gilt insbesondere dann, wenn innerhalb des Konfidenzin-
tervalls ein Vorzeichenwechsel vorliegt, sich der Einfluss also
umkehren kann
[Reinboth]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Was ist ein Konfidenzintervall?
[Reinboth]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Post hoc-Tests der Modellprämissen
● Abschließend noch zu prüfende Voraussetzungen
● Die unabhängigen Variablen dürfen nicht
untereinander korrelieren (Multikollinearität)
● Die standardisierten Residuen (durch das
Modell nicht erklärte Abweichungen) müssen
– näherungsweise normalverteilt sein
– die gleiche Varianz besitzen (Homoskedastizität)
– untereinander unkorreliert sein (Autokorrelation)
● Die Funktion kann also nachträglich de-validiert werden
[Reinboth]
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Automatisierung und Informatik
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Prüfung der Residualgrößen
● Residuen = Differenzen zwischen empirischen und durch
die Regressionsfunktion geschätzten Variablenwerten
● Zentrale Forderung: Residuen müssen zufällig verteilt sein
● Bei der Untersuchung der Residuen dürfen keine erkennbaren
Muster gefunden werden – gibt es Muster so ist zu vermuten,
dass das geschätzte Regressionsmodell fehlerhaft ist
● Ein solches Muster kann verschiedene Ursachen haben
● Es wurden wichtige Variablen bei der Analyse vergessen
● Der Zusammenhang ist nicht linear, sondern monoton o.ä.
[Reinboth]
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Prüfung auf Normalverteilung (1)
● Die Gauß- oder Normalverteilung ist die wichtigste
kontinuierliche Wahrscheinlichkeitsverteilung:
2
−1 x−
1 2
f x = e
2
● Die Dichtefunktion ist als Gaußsche Glockenkurve bekannt
● Dichtefunktion ist glockenförmig und symmetrisch
● Erwartungswert, Median und Modus sind gleich
● Zufallsvariable hat eine unendliche Spannweite
● Viele Verfahren setzen eine Normalverteilung voraus
[Reinboth]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Prüfung auf Normalverteilung (2)
Erwartungswert
Median
Modus
[Reinboth]
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Prüfung auf Normalverteilung (3)
[Wikipedia]
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Automatisierung und Informatik
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Prüfung auf Normalverteilung (4)
● Die Balken des Histo-
gramms spiegeln die
Breite der Wertebe-
reiche wieder
● Dies ermöglicht den
direkten Vergleich mit
einer eingezeichneten
Verteilung
● Der Grad der Abweichung
von der Normalverteilung
lässt sich auch anhand
von Maßzahlen wie z.B.
der Exzeß bestimmen
[Reinboth]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Prüfung auf Normalverteilung (5)
[Reinboth]
Fachbereich
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Prüfung auf Normalverteilung (6)
● Die Prüfung auf Vorliegen einer Normalverteilung kann auch
mit Hilfe des Kolmogorov-Smirnov-Anpassungstests erfolgen
● H0: die Werte der untersuchten Variablen sind normalverteilt
● Berechnet wird die Wahrscheinlichkeit, mit der das
Zurückweisen dieser Hypothese falsch ist (Signifikanz)
[Reinboth]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Prüfung auf Homoskedastizität (1)
● Die Regressionsanalyse setzt ebenfalls voraus, dass die
Varianzen innerhalb verschiedener Fallgruppen gleich sind
● Gleichheit der Varianzen = Homoskedastizität
● Ungleichheit der Varianzen = Hetroskedastizität
● Mit dem Signifikanztest nach Levene wird die Nullhypothese
überprüft, dass die Varianzen in der Grundgesamtheit in allen
Gruppen homogen (gleich) sind
[Reinboth]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Prüfung auf Homoskedastizität (2)
[Reinboth]
Fachbereich
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Prüfung auf Autokorrelation (1)
● Was ist unter Autokorrelation zu verstehen?
● Frage: Bestehen zwischen den Residuen nebenein-
anderliegender Fälle systematische Zusammenhänge?
● Beispiel: Auf große positive Residuen folgen
regelmäßig große negative Residuen
● Wie kann es zu Autokorrelation kommen?
● Die Möglichkeit einer Autokorrelation besteht immer
dann, wenn die Fälle nicht zufällig angeordnet sind
● Dies ist beispielsweise bei Zeitreihenanalysen der
Fall, bei denen die Fälle zeitlich geordnet vorliegen
[Reinboth]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Prüfung auf Autokorrelation (2)
● Worauf deutet eine Autokorrelation hin?
● Erklärungsrelevante Variablen wurden nicht
in das Regressionsmodell aufgenommen
● Falscher funktionaler Zusammenhang (z.B.
quadratisch statt linear) wurde vorausgesetzt
● Dadurch wird der Standardfehler zu gering eingeschätzt
● Die Ergebnisse der Signifikanztests sind damit nicht mehr
zuverlässig, Koeffizienten werden daher als signifikanter
eingestuft als sie es tatsächlich sind
● Suche nach Autokorrelationen mit dem Durbin-Watson-Test
[Reinboth]
Fachbereich
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Prüfung auf Autokorrelation (3)
● Der Durbin-Watson-Koeffizient kann
Werte zwischen 0 und 4 annehmen
● Je näher dieser Koeffizient am Wert von 2 liegt,
desto geringer ist das Ausmaß der Autokorrelation
● Werte deutlich unter 2 weisen auf eine positive Auto-
korrelation hin, Werte deutlich über 2 auf eine negative
● Faustregel: Werte zwischen 1,5 und 2,5 sind akzeptabel,
Werte unter 1 oder über 3 deuten auf Autokorrelation hin
0 1 2 3 4
[Reinboth]
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Prüfung auf Autokorrelation (4)
● Der Test misst lediglich Korrelationen der 1. Ordnung
● Eine Autokorrelation der 1. Ordnung liegt vor, wenn
direkt benachbarte Fälle miteinander verknüpft sind
● Bei quartalsweise erhobenen Daten ist jedoch auch
eine Autokorrelation der 4. Ordnung denkbar
● Der Test ist nur unter zwei Voraussetzungen interpretierbar
● Die Gleichung muss einen konstanten Term enthalten
● Die abhängige Variable darf nicht zeitverzögert als eine
erklärende Variable verwendet werden (Zeitreihenanalysen!)
● Beispiel: Als erklärende Variable für die aktuelle
Schadstoffbelastung dient die Belastung des Vormonats
[Reinboth]
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Kollinearitätsdiagnostik (1)
● Was ist Kollinearität?
● Kollinearität liegt dann vor, wenn zwei oder mehr
unabhängige Variablen untereinander korrelieren
● Beispiel: Ernteertäge sollen durch die Sonnenschein-
dauer und die Durchschnittstemperatur erklärt werden
● Annahme: Eine lange Sonnenscheindauer
sorgt für steigende Durschnittstemperaturen
● Es liegt also ein Korrelation zwischen
den beiden erklärenden Variablen vor
● Es ist nicht festzustellen, zu welchen Teilen eine
Veränderung in Y auf X1 und X2 zurückzuführen ist
[Reinboth]
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Kollinearitätdiagnostik (2)
● Es gibt drei Möglichkeiten, um die unab-
hängigen Variablen auf Kollinearität zu prüfen
● Berechnung von Toleranz und Varianzinflationsfaktor
● Erstellung einer Korrelationsmatrix für alle UB
● Berechnung der Varianzanteile
[Reinboth]
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Kollinearitätsdiagnostik (3)
● Fällt der Toleranzwert sehr klein aus,
deutet dies auf eine Kollinearität hin
● Eine Faustregel: Toleranzen unter 0,1 sind
verdächtig, Toleranzen unter 0,01 zu niedrig
● Der Varianzinflationsfaktor ist der Kehrwert der Toleranz
● Entsprechend wird interpretiert: VIF-Werte über 10 sind
verdächtig, VIF-Werte über 100 eindeutig zu hoch
[Reinboth]
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Kollinearitätsdiagnostik (4)
● Die Varianzen der Regressionskoeffizienten lassen sich
in Komponenten zerlegen und den Eigenwerten zuordnen
● Die Summe aller Komponenten beträgt für
jeden Regressionskoeffizienten genau Eins
● Wenn derselbe Eigenwert die Varianz mehrerer
Regressionskoeffizienten in hohem Maße erklärt, deutet
dies auf eine Abhängigkeit der betreffenden Variablen hin
[Reinboth]
Fachbereich
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Linearitätsprüfung
● Eine Linearitätsprüfung kann grafisch und statistisch erfolgen
● Grafisch: Auswertung von Streudiagrammen oder Scatterplots
● Statistisch: Analyse der Residuen oder Regressionsanalyse
[Reinboth]
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Teil 3.2
Einführung in die
Arbeit mit SPSS
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Was ist SPSS?
● SPSS = Statistical Package for Social Sciences
(ursprüngliche Bedeutung, inzwischen geändert)
● Weltweit verwendete Statistik-Software (seit 68)
● Informationen unter http://www.spss.com
[Reinboth]
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SPSS-Alternativen: SAS & NSDstat
[Reinboth]
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MIS/BIS | Wintersemester 2009/2010 Dipl.-WiInf.(FH) Christian Reinboth
Zum Aufbau von SPSS
● Bei SPSS handelt es sich um eine
sogenannte „modulare Software“
● SPSS BASE (Basismodul)
● SPSS TRENDS (lineare Zeitreihenanalyse)
● SPSS CATEGORIES (Korrespondenzanalyse)
● SPSS AMOS (Analyse linearer Strukturgleichungen)
● SPSS ANSWER TREE (Analyse von Marktsegmenten)
● SPSS EXACT TESTS (Exakte Irrtumswahrscheinlichkeiten)
● SPSS CONJOINT (Berechnung von Präferenzkaufmodellen)
● SPSS MISSING VALUES (Erweiterte Analyse fehlender Werte)
[Reinboth]
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Die SPSS-Datenansicht
Statistische Einheit
(Fall; Person...)
Ausprägungen
(Merkmalswerte)
[Reinboth]
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MIS/BIS | Wintersemester 2009/2010 Dipl.-WiInf.(FH) Christian Reinboth
Die SPSS-Variablenansicht
Merkmale & Skalenniveaus
Merkmalsbezeichner (Meßniveaus)
Labels für diskrete Platzhalter für
Merkmalsausprägungen fehlende Werte
[Reinboth]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Wichtige SPSS-Menübefehle
● Datei ● Daten
● Erstellen, Öffnen & Importieren von Daten ● Einfügen von Variablen & Fällen
● Ausdrucken kompletter Datensätze ● Sortieren & Transponieren von Fällen
● Zusammenfügen von SPSS-Dateien
● Bearbeiten ● Fälle zur Analyse auswählen
● Löschen, Kopieren & Einfügen von Daten ● Fälle für die Analyse gewichten
● Optionen > SPSS-Grundeinstellungen
● Transformieren
● Ansicht ● Umkodieren in selbe/neue Variable
● Ein- und Ausblenden von Symbolleisten
● Einstellung von Schriftart und -größe ● Analysieren & Grafiken
● Anzeigen von Labels/Werten ● Statistische & grafische Analyseverfahren
[Reinboth]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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SPSS-Dateitypen
● Datendateien sav
● Datendateien enthalten die zu analysierenden Daten
● Die Datenstruktur ähnelt der einer Tabellenkalkulation
● Datenimport aus anderen Programmen wie Excel möglich
● Ausgabedateien spo
● Analyseergebnisse werden in Ausgabedateien geschrieben
● Es können mehrere Ausgabedateien gleichzeitig offen sein
● Erfolgreiche Analysen können permanent gesichert werden
● Syntaxdateien (sps) und Skripte (sbs) werden nicht betrachtet
[Reinboth]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Übung: Regressionsanalyse mit SPSS
(1) Voraussetzungsprüfung und Gleichungserstellung
(2) Gütebeurteilung der gefundenen Lösung
● Betrachtung von R² und korrigiertem R²
● Überprüfung der Regressionskoeffizienten
(3) Durchführung verschiedener Post-hoc-Tests
● Test auf Homoskedastizität der Residuen
● Test auf Normalverteilung der Residuen
● Test auf Autokorrelation der Residuen
● Test auf Multikollinearität
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Weiterführende SPSS-Literatur
SPSS 14 SPSS-Programmierung
Felix Brosius Felix Brosius
Mitp-Verlag Mitp-Verlag
ISBN: 3826616340 ISBN: 3826614151
SDA mit SPSS Statistik mit SPSS
Janssen & Laatz Diel & Staufenbiel
Springer-Verlag Verlag Dietmar Klotz
ISBN: 3540239308 ISBN: 3880744610
[Reinboth]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Teil 4
Brancheninformationssysteme
(BIS)
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Was sind BIS?
● Ein BIS (auch IIS = Industry Information System) ist ein
gemeinsames Informationssystem vieler Betriebe eines
bestimmten Wirtschaftszweiges (z.B. Automotive)
● Das BIS soll die laufenden Geschäftsbeziehungen der
„Mitglieder“ unterstützen und neue Beziehungen fördern
● Das BIS enthält daher nur Daten, die für einen solchen
kooperativen Austausch benötigt werden (Datenschutz)
● Man unterscheidet horizontale und vertikale BIS
● Horizontal = Betriebe der gleichen Wirtschaftsstufe
● Vertikal = Betriebe unterschiedlicher Wirtschaftsstufen
[Uni Konstanz]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Informationen in BIS
● Welche Informationen enthält ein (vertikales) BIS?
● Allgemeine Informationen über die Unternehmen
● Informationen über Nachfrage und Angebot an
fertigen Produkten und ggf. auch Halbfabrikaten
(Typ, Menge, Merkmale, Qualität, Garantie...)
● Auftragserfassung, -verwaltung und -abwicklung
● Verkaufsabrechnung und Bezahlinformationen
● Die besondere technische Herausforderung besteht
in der Entwicklung von Schnittstellen zwischen dem
BIS und den einzelnen EDV-Systemen der Mitglieder
[Uni Konstanz]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Bedeutung von Brancheninfos
● Brancheninformationen helfen bei der Ideenbeurteilung
● Gibt es ein angedachtes Angebot bereits auf dem Markt?
● Wird dieses Angebot auf dem Markt auch angenommen?
● Welche Konkurrenzsituation ist bei Markteintritt zu erwarten?
● Welche Umsätze, Kosten und Gewinne sind zu erwarten?
● Brancheninformationen ermöglichen Betriebsvergleiche
● Wo liegen die Stärken und Schwächen des Betriebs?
● Liegen Umsätze, Kosten und Gewinne oberhalb oder
unterhalb der branchenüblichen Durchschnittswerte?
[BMWI]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Fragen zum BIS-Einsatz
● Welche Aspekte spielen beim BIS-Einsatz eine Rolle?
● Wie werden die (oft sensiblen) Daten geschützt?
● Haben alle Mitglieder den gleichen Datenzugriff?
● Ist der Handel untereinander eingeschränkt?
● Können sich die Mitglieder aussuchen, welche
Daten sie für das BIS freigeben möchten?
● Gibt es Anbindungen des MIS zu den
EDV-Systemen der einzelnen Mitglieder?
● Unterstützt das BIS den mehrsprachigen Handel?
● Gibt es eine Kontrollinstanz / Dachorganisation?
[Uni Konstanz]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Funktionsprinzip eines BIS
Verkaufsabrechnung
Kundenauftragsbearbeitung
Produktinfos
Unternehmens- und Produktinformationen
Aufträge
Bibliothek
Verlag Großhandel Einzelhandel
Kunde
Autor
[Hansen]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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BIS: Packaging-Finder (1)
[Packaging]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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BIS: Packaging-Finder (2)
● Packaging-Finder ist ein auf die Verpackungsindustrie
begrenztes BIS, welches Mitgliedern hilft, Lösungen
und Anbieter im Bereich Verpackung zu finden
● Grundfrage von Packaging-Finder: „Wer liefert was?“
● Im Detail geht es um: Packmittel, Packstoffe, Dosieren,
Füllen, Depalettieren, Packhilfsstoffe, Herstellen und
Sichern von Ladeeinheiten, Maschinen, Wartung
● Packaging-Finder wurde vom Fraunhofer Institut für
Verpackungstechnik (Fraunhofer AVV) entwickelt
● Das Fraunhofer AVV entwickelt und betreut ebenfalls
das BIS für Hygenic Processing (auch Verpackungen)
[Packaging]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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BIS: Hygienic Processing
[Hygienic]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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European Network Exchange (ENX)
[ENX]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Was ist ENX?
● ENX = European Network eXchange
● Zusammenschluss von Herstellern, Lieferanten &
Verbänden der europäischen Automobilindustrie
● Aktuelle Zahlen: 500 Unternehmen in 21 Ländern
● Die Möglichkeiten von ENX gehen über die eines
durchschnittlichen BIS hinaus – wichtige Features
● Zeitgleiche Kommunikation mit allen Mitgliedern
● Höchste Sicherheit für sensible Entwicklungsdaten
● Europaweites ENX-Telefonbuch mit allen Mitgliedern
[ENX]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Warum ENX verwenden?
● ENX ermöglicht durch den europaweit standardisierten
Datenaustausch eine Rationalisierung bei vielen bereits
bestehenden Kooperationen und Partnerschaften
● Das System gestattet den Austausch einer Viel-
zahl unterschiedlicher betrieblicher Datenformate
● Entwicklungsdaten (z.B. CAD, Raytracing), Daten zur
Produktionsplanung und -steuerung, Logistikdaten
● Der Schwerpunkt liegt daher in der Unterstützung bereits
bestehender Partnerschaften und weniger in der Förderung
neuer Kontakte, obwohl auch dies durchaus gegeben ist
[ENX]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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ENX-Nutzerbeurteilung (1)
„Tréves has no shares in ENX, we are a simple user. Therefore,
our viewpoint is very pragmatic. The key aspects of an automotive
network are to help us to meet the requirements of our customers
and stay cost-effective. This is exactly what ENX provides.
The probative facts showed a return on our investment since end
of 2003 by the increasing use of digital mock-up and by having
shifted our EDI data exchange with Renault to ENX.“
- Marc Sodoyer, Director IT, Trèves
[ENX]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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ENX-Nutzerbeurteilung (2)
„PSA needs to exchange data Europe-wide. For us, the multi-
provider approach and the European interconnection are very
important differentiators of ENX. We are currently using ENX
with 140 partners. The utilization is growing persistently. The
current deployment status of digital mock-up would be
impossible for us to reach without ENX.“
- Jean-Jaques Urban-Galindo, Director
Ingenium Project, Peugeot-Citroen
[ENX]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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T-City-Wettbewerb 2006 (1)
● Von der Deutschen Telekom bundesweit ausgerichteter
Städtewettbewerb zum Thema „Nachrichtentechnik“
● Ziel: Krönung einer deutschen Stadt zur ersten „T-City“
● Mit dem Preis verbundene Fördersumme: 35 Mio. Euro für
eine High-Speed-Breitbandversorgung und 80 Mio. Euro zur
Förderung nachrichtentechnischer Integrationsprojekte
● Gefördert werden jeweils sieben innerstädtische Projekte aus
den Bereichen: Bürgerservice, Forschung, Industrie, Tourismus,
Gesundheitswesen, Standortplanung und Wohnungswirtschaft
● Wernigerode ist der einzige Teilnehmer in Sachsen-Anhalt
[T-City]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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T-City-Wettbewerb 2006 (4)
[T-City]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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T-City-Projekt „ENX int“
● Gemeinsames Projekt von Hochschule Harz,
Rautenbach AG und der Stadt Wernigerode
● Ziel: Integration der ENX-Verbindung in
ein Highspeed-Breitband-Glasfaser-Netz
● Rautenbach nutzt ENX insbesondere zum
Austausch von Entwicklungsdaten (CAD)
● ENX verfügt über Sicherheitsstandards
vergleichbar mit firmeneigenen Intranets
[T-City]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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[Wikipedia]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Teil 5
@
e-Business-Anwendungen
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Definition des e-Business-Begriffs (1)
● Eine einheitliche Definition des Begriffs „e-Business“
existiert nicht, obwohl der Begriff bereits seit Mitte
der 90er Jahre in der Fachwelt verwendet wird
● Es gibt allerdings sinnvolle Expertendefinitionen
● „E-Business ist die integrierte Ausführung aller
automatisierbaren Geschäftsprozesse eines
Unternehmens mit Hilfe von IuK-Technologie“
- Claus Rautenstrauch, OvGU
[Wikipedia]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Definition des E-Business-Begriffs (2)
● Der Begriff des E-Business wurde erstmalig (als eBusinnes)
von IBM in einer Werbekampagne in den 90ern verwendet
● „Neugestaltung strategischer Unternehmensprozesse und
die Bewältigung der Herausforderungen eines neuen Marktes,
der sich zunehmend durch Globalisierung auszeichnet und auf
Wissen basiert.“ - Begriffsdefinition IBM
[Wikipedia]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
MIS/BIS | Wintersemester 2009/2010 Dipl.-WiInf.(FH) Christian Reinboth
Drei Anwendungskategorien (1)
● Es werden nur einige Anwendungen behandelt!
● Unternehmensinterne Anwendungen
● Knowledge Portale
● Workflow Management System
● Knowledge Management System
● Human Ressources System (HR)
● Enterprise Ressource Planing (ERP)
● Customer Relationship Management (CRM)
[Wikipedia]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
MIS/BIS | Wintersemester 2009/2010 Dipl.-WiInf.(FH) Christian Reinboth
Drei Anwendungskategorien (2)
● Business-to-Business-Anwendungen
● Content Management System (CMS)
● Unternehmensportale (z.B. Jboss Nukes)
● Voice over IP (Triple Play, z.B. „Skype“)
● WebConferencing und WebMeeting
● Business-to-Customer-Anwendungen
● Kundenportale inkl. Online-Shopsysteme
[Wikipedia]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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CRM-Systeme
● Fakt: Die Gewinnung von Neukunden ist bis zu fünf
Mal teurer als die langfristige Bindung von Altkunden
● Strategisches Ziel des Unternehmens ist daher die
langfristige Bindung von Kunden und Kundengruppen
● Hierbei hilft Customer Relationship Management
● Unter CRM ist die ganzheitliche Pflege der Beziehung
eines Unternehmens zu seinem Kunden zu verstehen
● Dies bedeutet, dass Kommunikations-, Distributions-
und Angebotspolitik integriert bearbeitet werden
[Uni Frankfurt]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Nicht nur durch Marketing alleine...
● Welche Philosophie steckt hinter CRM?
● Von zentraler Bedeutung für das Unternehmen ist die
Kundenzufriedenheit, die indirekt den Schluss auf die
Kundenbindung und den Unternehmenserfolg zulässt
● Die Kundenzufriedenheit ist damit für alle Bereiche des
Unternehmens relevant und nicht mehr nur für Vertrieb
und Marketing, die jedoch weiterhin bestimmend sind
● Entscheidend ist auch die Ausrichtung der Angebote
am Kundenbedürfnis, die Reaktion auf Reklamationen
oder das Quality Management
[Uni Frankfurt]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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CRM-Einsatz im Unternehmen (1)
● Eine durch Hagen Sexauer durchgeführte Untersuchung
identifiziert die wesentlichen CRM-Verwendungszwecke
● Marketing-Bereich
– Schelle und individuelle Kundenansprache, Selektion
erfolgsversprechender Zielgruppen, Marketing-Aktivitäten
enstprechend der Kaufchance, Online-Marketing-Aktivitäten
● Vertriebsbereich
– Selektion erfolgsversprechender Zielgruppen,
Vertriebsaktivitäten entsprechend der Kaufchancen
● Service-Bereich
– Ständige Erreichbarkeit, schnelle Beantwortung von Anfragen,
Beschwerde-Management, Support und Help-Desk-Features
[Uni Frankfurt]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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CRM-Einsatz im Untzernehmen (2)
● Die gleiche Studie identifiziert auch die wesentlichen
Einsatzfelder von CRM in den drei besagten Bereichen
● Marketing-Bereich
– Direktwerbung, langfristige Verkaufsförderung, Steuerung
des Aussendiensteinsatzes (z.B. Vertreterbesuche), PR
● Vertriebsbereich
– Auftragserfassung und -verfolgung, Angebotsmanagement
● Service-Bereich
– Auftragsannahme, Beschwerde-Management, Betreuung
der Kunden (insbes. Sog. Pre-After Sales Betreuung)
[Uni Frankfurt]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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CRM-Einsatz im Unternehmen (3)
[Uni Frankfurt]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Content Management (1)
● Was sind Content Management-Systeme?
● Ein CMS gestattet die gemeinschaftliche Bearbeitung
von Inhalt (Content) und generiert aus diesem Content
nach voreingestellten Schemata (meist) HTML-Seiten
● Entscheidend ist, dass die Content-Redakteure als die
Nutzer des CMS über keinerlei technischen Kenntnisse
bezüglich dessen Funktionsweise verfügen müssen
● CMS sind keine Expertensysteme sondern dienen
vielmehr dazu, Content-Spezialisten von der Technik
unabhängig zu machen und deren Arbeit zu erleichtern
[Content-Management]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Content Management (2)
● Welche Eigenschaften haben CMS?
● Barrierefreiheit der erstellten Webseiten
– Unter Barrierefreiheit versteht man, dass die Webseiten ohne
größere Einschränkungen auch von behinderten Personen
eingesehen werden können (z.B. über eine Sprachausgabe)
– Da die Barrierefreiheit für Behörden gesetzlich vorgeschrieben
ist, ist eine entsprechende Seitenerstellung zu einem wichtigen
Feature aktueller CMS geworden
● Medienneutralität in der Ausgabe
– Die durch ein CMS erstellten Webseiten sind in der Regel
medienneutral, d.h. die Inhalte können neben HTML auch
als PDF-Dateien oder als Garfik-Dateien betrachtet werden
[Content-Management]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Aufbau eines CMS
[CMS-Total]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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CMS-generierte Webseite
Barrierefreiheit
„TYPO 3“
Medienneutralität
[HS Harz]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Knowledge Portal
E-Business
E-Learning
Marktanalysen
E-Business Dokumente
[Remus]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Aufgaben eines Knowledge Portals
● „Workplace on demand“-Dilemma: Unternehmen haben
eine Vielzahl heterogener Systeme, die für den einzelnen
Mitarbeiter jeweils zu unterschiedlichen Zeitpunkten und
in unterschiedlicher Weise von Interesse sein werden
● Zu diesen Systemen gehören beispielsweise:
● Dokumentserver, e-Business-Plattform, Data Warehouse,
Marktanalysen, e-Learning-Inhalte, Workflow-Management,
Personensuche, Messaging-Systeme, div. Applikationen...
● Ziel: Ein dynamisch konfigurierbarer Arbeitzplatz, in den
sich die verschiedenen Systeme integrieren lassen
[Remus]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Beispiele für Knowledge Portale (1)
[Aud24]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Beispiele für Knowledge Portale (2)
[Linux]
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Danke für die Aufmerksamkeit!
Next: Kurzer Überblick der
klausurrelevanten Themen
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Klausurrelevante Themen (1)
● PL ist eine schriftliche Klausur über 90 Minuten
● Welche Themenbereiche werden Teil der Klausur?
● Grundlagen der Informationstheorie
– Eigenschaften, Arten und Bedeutung von Informationen
– Informationspyramide & Informations-Wertschöpfungskette
● Managementinformationssysteme
– Aufgaben und Funktionen des Managements
– Aufgaben und Funktionen von MI-Systemen
– Informationsbedarf, -angebot und -nachfrage
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Klausurrelevante Themen (2)
● Verschiedene Arten von MI-Systemen
– XPS, BSC, DSS, DWS, OAS, BIS, TPS, SEM
● Data Warehouse Systemen (DWS)
– Wofür wird ein Data Warehouse benötigt?
– Vier Charakteristika des DW nach Inmon
– Aufbau und Bedeutung des ETL-Prozesses
● Balanced Scorecard (BSC)
– BSC-Grundlagen, Perspektiven, Aufbau, Interpretation
● Multiple Regressionsanalyse mit SPSS
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Klausurrelevante Themen (3)
● Arbeit mit Informationen in MI-Systemen
– Wichtige Informationquellen für MIS
– Bewertung der Informationsqualität
– Informations-Gewichtungsverfahren
● Brancheninformationssysteme
– Grundlagen, Bedeutung, Inhalte
● e-Business-Anwendungen
– Unternehmensinterne Anwendungen
– Business-to-Business-Anwendungen
– Business-to-Customer-Anwendungen
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Verwendete Quellen (1)
● [Aud24] – http://www.aud24.net
● [BSC-Portal] – http://www.balanced-scorecard.de
● [BMWI] – GründerZeiten Nr. 26 – Informationen
zur Existenzgründung und -sicherung, Nr. 03/06
„Brancheninfos“, http://www.existenzgrunder.de
● [Börner] – Börner, Sven: Interne Informations-
quellen für MIS, Seminararbeit, TU Dresden, 2003
● [Content-Management] – Ordnung im Content-
Dschungel – Wie Unternehmen ihre Informationen
in den Griff bekommen, Medienspiegel 30/2004
● [CMS-Total] – http://www.design-master.com/cms
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Verwendete Quellen (2)
● [DPWN] – Deutsche Post – http://www.dpwn.de
● [ENX] – http://www.enxo.com
● [ELBE] – http://elise.bafg.de/servlet/is/3283/
● [Erosion] – Anwendung des PILOT ELBE DSS
für Planungsfragen im Flusseinzugsgebiets-
management, Foliensatz des Instituts für
Umweltsystemforschung der Uni Osnabrück
● [Gomez/Rautenstrauch] – Gomez, Juan und
Rautenstrauch, Claus: Software-Architekturen
für das E-Business, Springer-Verlag, 2006
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Verwendete Quellen (3)
● [Haag] – Haag, Alexander: Konzeption und Umsetzung einer
Erweiterung des CWM, Studienarbeit, Uni Karlsruhe, 2004
● [Hansen] – Hansen & Neumann: Wirtschaftsinformatik,
8. Auflage, Lucius & Lucius / UTB-Verlag, Stuttgart, 2001
● [Heise] – Informationsflut nimmt dramatisch zu
http://www.heise.de/newsticker/meldung/41516
● [HAF] – Studienunterlagen zum Fernstudium Controlling
der Hamburger Akademie für Fernstudien, Hamburg, 2006
● [HS Harz] – http://www.hs-harz.de
● [Hygenic] – http://www.hygenic-processing.com
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Verwendete Quellen (4)
● [Kaplan/Norton] – Kaplan, Robert & Norton, David:
The Balanced Scorecard, McGraw-Hill, N.Y., 1996
● [Linux] – http://www.linux-knowledge.portal.org
● [Mertens] – Mertens, Peter: Die Wirtschaftsinformatik
aufdem Weg zur Unternehmensspitze – alte und neue
Herausforderungen und Lösungsansätze, Friedrich-
Alexander-Univesität Erlangen-Nürnberg, 2003
● [NASA] – http://www.nasa.gov
● [OuP] – http://www.oup-net.com
● [Packaging] – http://www.hygenic-packaging.com
Fachbereich
Automatisierung und Informatik
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Verwendete Quellen (5)
● [Reinboth] – Reinboth, Christian: Multivariate
Analyseverfahren in der Marktforschung,
LuLu-Verlagsgruppe, Berlin, 2006
● [Remus] – Remus, Ulrich: Business Intelligence
Technologien, Foliensatz, FAU Erlangen, 2004
● [Sattler/Saake] – Sattler, Kai-Uwe & Saak, Gunter:
DW-Technologien, Foliensatz, Uni Magdeburg, 2005
● [Scholl] – Scholl, Armin: ABWL - Planung und
Entscheidung, Foliensatz, Uni Hannover, 2004
● [Scheer] – Scheer, August : Wirtschaftsinformatik,
Springer-Verlag, 1995
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Automatisierung und Informatik
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Verwendete Quellen (6)
● [Scheruhn] – Scheruhn, Hans-Jürgen; Reinboth,
Christian & Habel, Thomas: Einsatz von ITIL zu
Prozessoptimierung im RZ der HS Harz, 2005
● [Shirky] – Shirky, Clay: It's not information overload,
it's filter failure, Keynote zur WebExpo 2009, New York
● [Strohmeier] – Strohmeier, Stefan: Informations-
systeme im Management, Foliensatz, Universität
des Saarlands, 2004
● [Struckmeier] – Struckmeier, Heinz: Gestaltung von
Führungsinformationssystemen, Wiesbaden, 1997
● Takkin] – Takkin, Thomas: Einführung in die
Wirtschaftsinformatik, Foliensatz, HSH, 2003
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Automatisierung und Informatik
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Verwendete Quellen (7)
● [[T-City] – Fischer, U.H.P., Oley, Reiner & Reinboth,
Christian: T-City-Bewerbung der Stadt Wernigerode,
Einzelprojekt Industrie, Telekom, eingereicht 2006
● [Uni Frankfurt] – Erhebungen von Hagen Sexauer,
http://lwi2.wiwi.uni-frankfurt.de/mitarbeiter/sexauer
● [Uni Konstanz] – http://www.uni-konstanz.de
● [Uni Regensburg] – Lampe, Julia: Eine kurze Einführung
in die BWL, Foliensatz, Lehrstuhl für Innovations- und
Technologiemanagement, Uni Regensburg, 2002
● [Wikipedia] – http://www.wikipedia.de
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Automatisierung und Informatik
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