Fotostandard Wunddokumentation
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Fotostandard Wunddokumentation

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Dieser Fotostandard für die (ambulante) Dokumentation (chronischer) Wunden wurde 2012 im Rahmen der Arbeit des ZIM-NEMO-Netzwerks TECLA (Technische Pflegeassistenzsysteme) an der Hochschule Harz......

Dieser Fotostandard für die (ambulante) Dokumentation (chronischer) Wunden wurde 2012 im Rahmen der Arbeit des ZIM-NEMO-Netzwerks TECLA (Technische Pflegeassistenzsysteme) an der Hochschule Harz erarbeitet.

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  • 1. Fotostandard Wunddokumentation (c) ZIM-NEMO TECLA | Christian Reinboth | www.mytecla.deAnforderungen an die Kameratechnik • Die Beleuchtung sollte bei mindestens 4.000 K liegen • Die Kamera sollte über ein Autofokussystem verfügen • Die Bildauflösung sollte bei mindestens 5 Megapixeln liegen • Die Blendenzahl der Kamera sollte bei mindestens 5,6 liegen • Toleranzwertbereich für die Farbabweichung im RGB-Farbraum: +/- 6 % • Toleranzwertbereich für die Farbabweichung im CIE-LUV-Farbraum: +/- 10 %Anforderungen an die Sensorik • Sicherstellung eines gleichbleibenden Abstands zur Wunde (ggf. Abstandsmessung während der ersten Wundaufnahme im Krankenhaus / beim Facharzt – Übernahme in den Fotozyklus – Überschreitung bei Aufnahme nur um maximal +/- 1,5 cm) • Sicherstellung gleichbleibender Lichtverhältnisse (ggf. per Definition von während der Aufnahme nicht zu über- oder unterschreitenden Grenzwerten für die Helligkeit) • Sicherstellung eines gleichbleibenden Aufnahmewinkels (hier ist der Winkel im Verhältnis zur Hautoberfläche während der ersten Wundaufnahme im Krankenhaus / beim Facharzt zu speichern und später zu replizieren)Grundlegende Anforderungen an ein gutes Wundfoto • Der Abstand von Objektiv zu Motiv sollte mindestens 50 cm betragen • Die Wunde sollte nie weniger als ein Drittel der Bildgröße einnehmen • Der Hintergrund der Aufnahme sollte gleichfarbig (z.B. OP-Tuch) sein • Die Entstehung von Schatten sollte weitestgehend ausgeschlossen werden • Die Fotoaufnahme der Wunde darf stets erst nach ihrer Reinigung erfolgen • Auf dem Foto sollten stets Datum und ID-Nr. des Patienten abgebildet sein • Der Weißabgleich kann über ein Cosmopor-Klebepflaster optimiert werden • Der Patient sollte sich stets in der gleichen Position befinden (z.B. sitzend oder liegend, idealerweise bei der Erstaufnahme fotografisch festzuhalten) • Ein desinfiziertes Metalllineal neben der Wunde dient der Größenbestimmung (ideal ist eine möglichst helle Beschriftung auf einem möglichst dunklen Grund)Kompression der Bilder für die Datenübertragung • JPEGs sind ab 250 kB medizinisch beurteilbar • JP2s sind bereits ab 120 kB medizinisch beurteilbarPrimärquelleDirk Ulrich Lange (2008): Potenziale und Grenzen digitaler Wundfotografie in der Klinik undtelematischen Nachsorge von Patienten mit Wunden. Dissertation. Ruhr-Universität Bochum.(http://www-brs.ub.ruhr-uni-bochum.de/netahtml/HSS/Diss/LangeDirkUlrich/diss.pdf)