Der heilige Geist

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Der heilige Geist ist nicht bloss eine Kraft. Er ist eine Person und als Stellvertreter Jesus auf die Erde gesandt. Er ist allgegenwärtig. Studieren sie die folgenden Seiten, es wird sie bereichern.

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  • 1. Der heilige Geist, der menschliche Geist unddie Gaben des Geistes.Das Orginaldokument ist von FCG Hanau, Schule des Übernatürlichen.Der Inhalt wurde angepasst, zT. etwas erweitert oder gekürzt.Wenn nicht explizit Angaben gemacht werden, wird die revidierte Elberfelder-Bibel genutzt. Wir empfehlen aber, gelegentlich zum erweiterten Verständnisauch andere Übersetzungen zu lesen.Wiedergeboren, ein neue Sicht ist möglichDurch die neue Geburt/Wiedergeburt wird unser Geist neu geschaffen und wirsind wieder in der Lage mit Gott zu wandeln, Ihn zu erkennen und dasunsichtbare Reich Gottes zu sehen. Johannes 3. 3 wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen 1. Korinther 2, 12-16 Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott ist, damit wir die Dinge kennen, die uns von Gott geschenkt sind. Davon reden wir auch, nicht in Worten, gelehrt durch menschliche Weisheit, sondern in Worten, gelehrt durch den Geist, indem wir Geistliches durch Geistliches deuten.Ein natürlicher Mensch aber nimmt nicht an, was des Geistes Gottes ist, denn es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen, weil es geistlich beurteilt wird. Der geistliche Mensch dagegen beurteilt zwar alles, er selbst jedoch wird von niemand beurteilt. Denn "wer hat den Sinn des Herrn erkannt, dass er ihn unterweisen könnte?" Wir aber haben Christi Sinn.Gott will nahe bei uns seinDer von Gott geschaffene Mensch war in der Lage, sowohl in der Natürlichen, alsauch in der unsichtbaren Dimension zu leben. Adam und Eva kannten Gott vonAngesicht zu Angesicht. Die Person Gottes war ihnen vertraut. 1 Mose 3.8 Und sie hörten die Stimme Gottes, des HERRN, der im Garten wandelte bei der Kühle des TagesDer heilige Geist, der menschliche Geist und die Gaben des Geistes 1/22
  • 2. 1 Mo 5. Und Henoch wandelte mit Gott; und er war nicht mehr da, denn Gott nahm ihn hinweg.Mit Gott zu wandelt heißt: „sich mit Gott in Raum und Zeit aufhalten. So zudenken wie Gott denkt, seine Schlüsse zu ziehen und Ihn wirklich zukennen“ 2 Korinther 3.1 8ff wir alle aber schauen mit aufgedeckten Angesicht die Herrlichkeit des Herrn an... Epheser 1.1 7ff er erleuchte die Augen eures Herzens, damit ihr wisst was die Hoffnung eurer Berufung..Der Geist Gottes lebt durch die neue Geburt in uns. Er wird uns niemalsverlassen. Er ist die Verheissung des Vaters, von Jesus gesandt, um uns imtiefsten Inneren, das Werk Christi zu offenbaren.Ohne den Geist Gottes können wir nichts von dem unsichtbaren Reich sehen.Weder erkennen wir es, noch erleben wir die Demonstration dessen.Jesus sagte zu seinen Jüngern, dass es nützlich für sie wäre das er gehe. Denndann würde es den Beistand senden, den Heiligen Geist. Johannes 1 4.16-1 8 - Und ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, das er bei euch sei in Ewigkeit, den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht noch ihn kennt.Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein. Ich werde euch nichtverweist zurücklassen, ich komme zu euch.Der natürliche (fleischlich gesinnte) Mensch kann dieses Werk weder sehen,noch erkennen. Der Heilige Geist aber vermittelt uns unser Erbe, das was„kein Auge zuvor gesehen und kein Ohr gehört hat“, was Gott denen bereitet hatdie Ihn lieben (1 Korinther 2)Der heilige Geist, der menschliche Geist und die Gaben des Geistes 2/22
  • 3. 10 Gründe warum wir Offenbarung brauchenNach Epheser 1.l7ff/3.l5ff1. Ihn zu kennen2. Die Berufung Gottes zu kennen3. Das Erbe das uns gegeben ist erkennen4. Die Offenbarung seiner mächtigen Kraft (Geist des Rates und Kraft)5. Geheimnis des Christus6. Mannigfaltige Weisheit Gottes Mächten7. Epheser 3.16 Um mir Macht gestärkt zu sein8. Offenbarung der Liebe Gottes9. Gefüllt sein mit der ganzen Fülle Gottes10. Offenbarung des Christus in uns (Kolosser 2.9)Der Geist Gottes ist mit uns eine ewige Beziehung eingegangen. Er wird fürimmer bei uns sein. Grund genug ihn besser kennen zu lernen.Der heilige Geist – wer ist er? ● Dritte Person der Dreieinigkeit Matthäus 28.19 Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes ● Geist des Herrn 2 Korinther 3.17 Der Herr aber ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, ist Freiheit.Der heilige Geist schwebte über dem Wasser. „Gott sprach... und es wurde...“(1. Mose ) Gott sprach: „Lasst uns Menschen machen“ (1 Mose 1.26) DieBezeichnung Gottes hier „Elohim“, ist im Plural. Uns heisst also Vater, Sohn undheiliger Geist.Der Heilige Geist ist Gott, allgegenwärtig und zeitlosDer heilige Geist, der menschliche Geist und die Gaben des Geistes 3/22
  • 4. Der Geist Gottes ist eine PersonEine Person hat Intelligenz, Emotionen und Willen. Was sagt diesbezüglich dasWort Gottes über den Geist Gottes? ● Er teilt die Geistesgaben nach seinem Willen zu (1 Korinther 12.11+8) ● Er hat Gefühle und Emotionen. Er liebt (Römer 15.30) ● Er kann betrübt sein (Jesaja 63.10/Epheser 4.30) ● Er spricht (Apostelgeschichte 13.2/21.11) ● Er legt Zeugnis ab (Johannes 15.26) ● Er offenbart Gottes Geheimnisse (1 Korinther 2.10 ● Er lehrt (Johannes 14.26) ● Er leistet Fürbitte (Römer 8.26+27) ● Er leitet (Johannes 16.13/Apostelg. 16.6) ● Er gibt Anordnungen (Apostelgeschichte 13.2/20.28) ● Er wirkt Wunder (Apostelgeschichte 8.39/Römer 15.19)Er kann persönlich angegriffen werden und reagiert darauf: ● Auf Betrübnis (Epheser 4.30) ● Versuchung (Apostelgeschichte 5.9) ● auf Widerstand (Apostelgeschichte 7.51) ● auf Lüge ( Apostelgeschichte 5.3) ● auf Blasphemie ( Matthäus 3.29+30/Hebräer 10.29)Namen und Bezeichnungen für den Heiligen Geist ● Heiliger Geist (Lukas 11.13) ● Geist Gottes (1 Korinther 3.16) ● Der Geist (Johannes 3.6) ● Der Geist des lebendigen Gottes (2 Korinther 3.3) ● Der Geist Christi (Römer 8.9) ● Der Geist des Sohnes (Galater 4.6) ● Der Geist Jesu Christi (Philipper 1.19) ● Der Geist der Heiligkeit (Römer 1.4/Psalm 51.13) ● Der Geist des Gerichts (Jesaja 4.4) ● Der Geist der Wahrheit (Johannes 14.6/15.7/16.13) ● Der Geist des Lebens (Römer 8.2) ● Der Geist der Herrlichkeit (1 Petrus 4.14) ● Der Geist der Gnade (Hebräer 10.29) ● Der Heilige Geist der Verheißung (Epheser i.13/Lukas 24.49) ● Der Beistand (Johannes 16.7)Der heilige Geist, der menschliche Geist und die Gaben des Geistes 4/22
  • 5. Symbole für den Heiligen Geist ● Wind (Johannes 3.8/Apostelgeschichte 2.2) ● Öl (Jesaja 61.1/Lukas 4.14-18) ● Taube (Matthäus 3.16) ● Wasser (Johannes 4. 14/7.38+39) ● Feuer (Jesaja 4.4/6.6+7/Matthäus 3.11) ● Wein (Jesaja 55.1/Psalm 104.15/Eph 5.18)Werk des Geistes Gottes in unsJohannes 3.18 Er wirkt in uns die neue GeburtJohannes 16 Beistand (Anwalt)Johannes 14.14-18. Überführung/Uberzeugung Geist der Wahrheit, leitet in die Wahrheit (Jesus) Verkündigt das Kommende Verherrlicht Jesus1 Korinther 2.3-16 Erkennen durch den Geist GottesDer Geist Gottes, der menschllche Geist,die Gaben des Geistes.Römer 8.14 Geleitet durch den GeistJohannes 4.30 Sondern uns von der Welt abRömer 8.14 Bezeugt die SohnschaftRömer 8.8-11 Gibt uns Auferstehungsleben1 Korinther 3.18 Transformiert durch den Geist GottesGalater 5.22 Wirkt Frucht in unsEpheser 3.15ff Gestärkt am inneren MenschenApostelgeschichte 2.17 Gesalbt (getauft) im Heiligen Geist1 Korinther 14. 1ff Gaben des Heiligen GeistesJesus hat gesagt, dass wir ohne ihn nichts tun können. Deshalb hat er uns denGeist Gottes gesandt. Paulus schreibt an die Philipper und die Korinther, das siein der Gemeinschaft des Heiligen Geistes bleiben sollen (Philipper 2.1/2Korinther 13.13)Hier wird von einer innigen, intimen Beziehung zum Geist Gottes gesprochen.Das griechische Wort für Gemeinschaft „koinonia“ drückt eine Teilhaberschaft(1 Korinther 10.16) aus und spricht auch von Vereinigung (Apostelgeschichte2.42/1 Korinther 1.9/2 Korinther 6.14)Jesus sagte einmal, dass einem Menschen alle Sünden vergeben würden,Der heilige Geist, der menschliche Geist und die Gaben des Geistes 5/22
  • 6. außer, die Sünde der Lästerung gegen den Geist Gottes. Wenn uns das Wirkendes Geistes bewusst wird, verstehen wir, dass Menschen die den Geist Gottesverachten keinerlei Möglichkeit haben Gott zu kennen und zu erleben. Somitbleibt ihnen das Heil in Jesus verschlossen.Der menschliche Geist, unser geistlichen SinneDer menschliche GeistWie schon gesagt, der Heilige Geist lebt in unserem Inneren (Herzen/Geist).David spricht davon, dass Gott in der Nacht seine Nieren unterwies (Psalm 16.7)Die Nieren bedeuten unser Innerstes, unseren Geist.Psalm 7.10 - „der du Herzen und Nieren prüfst, gerechter Gott“Sprüche 23.16 - „und meine Nieren frohlocken“Hiob 19.2 7 - „Meine Nieren verschmachten in meinem Inneren“Unsere Gedanken und Motivationen kommen aus dem Inneren unseres Seins.Deshalb sagt Jesus, irr Gespräch mit den Pharisäern, das der Mensch nichtdurch das was in den Leib hineinkommt verunreinigt wird, sondern von denDingen die aus dem inneren seines Seins, aus dem Herzen kommen —Mord,Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsche Zeugnisse, Lästerungen; (Matt 15.19)Deshalb fordert uns die Bibel auch auf, mehr als alles andere unser Herz zubehüten:Sprüche 4.23 - „behüte dein Herz! Ihm entspringt die Quelle desLebens“Aber nun, durch die neue Geburt sind wir der Natur Gottes teilhaftig gewordenPetrus 1.4 - „damit ihr durch sie Teilhaber der göttlichen Natur werdet“Korinther 6.17 - „Wer aber dem Herrn anhängt, ist ein Geist mit Ihm! „Anhängen ist dasselbe Wort, das im Bezug zur Ehe in der Bibel gebraucht wirdzwischen Mann und Frau.Der heilige Geist will zu/von uns Hingabe, Leidenschaft und tiefer Liebe.Damit erfüllte sich die Prophetie von Hesekiel, das Gott den Menschen ein neuesDer heilige Geist, der menschliche Geist und die Gaben des Geistes 6/22
  • 7. Herz und einen neuen Geist in sein Inneres geben würde (Hesekiel 36.26)Ein Herz, gefüllt mit dem Geist Gottes, dass danach strebt nach Gottes Ordnungzu leben (27)Nun müssen wir in der Realität des neuen Menschen wandeln– Wandel im Geist. Den alten Menschen haben wir bereits in der Taufe abgelegt (Römer 6) Er ist mit Jesus am Kreuz gestorben.– Der Geist Gottes lehrt uns in dieser Realität zu leben und in der Natur und Kraft des Reiches, zu dem wir nun gehören, zu wandeln (Galater 5)– Wir sind berufen „Diener des Geistes“ zu sein. So wie Paulus sagt, dass er Gott durch seinen Geist am Evangelium dient (Römer 1.9)Die meisten Christen nehmen ihren Geist nicht besonders intensiv wahr. Sie sindsich nicht bewusst, dass sie aus ihrem Geist heraus dienen sollen und wie sie esanstellen können. Zuerst einmal müssen wir verstehen, was der Geist desMenschen überhaupt ist:Durch den Atem Gottes geschaffen1 Mose 2.7 - da bildete Gott, der Herr, den Menschen aus dem Staub vomErdboden und hauchte in seine Nase den Atem des Lebens; so wurde derMensch eine lebendige Seele.1 Thessalonicher 5.23 - möge euer Geist und Seele und Leib untadelig bewahrtwerden bei der Ankunft unseres Herrn Jesus Christus!In diesen Schriftstellen werden wir darüber informiert aus welchen Elementen derMensch besteht und wie er entstand.Jeder Mensch hat einen Geist, eine Seele und einen Körper. Diese dreiElemente sind untrennbar miteinander verwoben und verbunden. Kein Teil kannohne den anderen funktionieren, sondern sie bilden eine Einheit.Jeder Mensch besitzt einen Geist. Auch die Menschen die noch nicht von neuemgeboren sind, besitzen einen Geist. Ansonsten wären sie auch physisch tot(Jakobus 2.6) Hier heißt es „so wie der Leib ohne Geist tot ist“.Im Prediger wird uns, in einer bildlichen Sprache der Geist des Menschenbeschrieben und was mit ihm geschieht, wenn er stirbt (Prediger 12.7/Hiob34.14+15)Gott hat seinen Geist einmal, am Anfang, in den Mensch (Adam)eingehaucht. Seit dem fließt sein Geist durch alle Generationen.2 Mose 16.22 Gott, du Gott allen Lebensgeistes, allen Fleisches! (2 MoseDer heilige Geist, der menschliche Geist und die Gaben des Geistes 7/22
  • 8. 27.16/Hebräer 12.9)Durch Adam hat jeder Mensch etwas von Gott empfangen. Die Substanz desGeistes, den Gott einmal in Adam eingehaucht hat, ging durch die gesamteMenschheit. Wenn ein neuer Mensch gezeugt wird, bläst Gott nicht noch einmalneu seinen Geist ein.Apostelgeschichte 17.24-29 - „ Und er hat aus einem (Adam) jede Nation derMenschen gemacht...“Bedenke! Gott hat dich schon vor Grundlegung der Welt geschaffen. ImHebräerbrief, im vierten Kapitel (Vers 4) heißt es:und Gott ruhte von ALLEN seinen Werken“ (Epheser 1.4/2.1 0)Der Geist des Menschen ist wie eine sich bewegende Energie. Er ist aus dergeistlichen Welt und nicht den Gesetzten der natürlichen Welt unterworfen.Damit ist er auch nicht durch natürliche Limitationen beschränkt (Paulus, dritterHimmel). Die Bibel bedient sich in Bezug auf den Geist, oftmals das Bild einersprudelnden Quelle.Sprüche 4.23 - „den in ihm entspringt die Quelle des Lebens“Johannes 7.38 - „aus dessen Leibe werden Ströme des lebendigen Wassersfließen“Zwischen dem Geist eines von neuem geborenen Menschen und einem„natürlichen, nicht von geborenen, gibt es natürlich einen großen Unterschied.Wer Gott nicht gehört ist durch die Sünde tot für Gott! Wir müssen verstehen,welch ein großartiges Wunder die neue Geburt ist. Sie schafft uns noch einmalneu (1 Korinther 2.l7ff) So wie im Anfang! Das alte ist vorbei, wir sind wieder inGottes Bild geschaffen.Auch im folgenden Vers benutzt Jesus wieder das Bild einer lebendigen Quelle,im Inneren eines Menschen, durch die neue Geburt:Johannes 4.14 - „Sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, wird in ihmeine Quelle Wassers werden, das ins ewige Leben quillt“Der Tod drang zu allen Menschen durch die Sünde Adams durch (Römer5.12/Psalm 58.4/Jesaja 48.8) Jesus war die einzige Person die nicht aus derLinie Adams floss, sondern direkt vom Vater im Himmel, durch den Geist Gottesgezeugt, war. Er war das perfekte Lamm, dadurch konnte er die Erlösung derSünden, für uns, erwirken.Der heilige Geist, der menschliche Geist und die Gaben des Geistes 8/22
  • 9. 1 Korinther 15.45 - „der letzte Adam zu einem lebendig mach enden Geist“Unser neugeborener Geist muss wachsen und erstarken. Er braucht täglichNahrung. Er muss essen und trinken. Dies geschieht durch das Wort Gottes unddie Gemeinschaft des Geistes.Im 1 Johannesbrief werden uns Wachstumskriterien im Geist beschrieben. Zeitund Alter, im natürlichen Sinn, spielen dabei keinerlei Rolle. Sondern hier wirdvon Menschen gesprochen, in denen dur die Offenbarung des Geistes, dasZugeteilte Wort „Fleisch geworden ist“ (Johannes 2. 12-14)Tipps für einen gesunden, starken Geist ● Das Wort studieren und meditieren (Josua 1.8+9/Psalm 119) ● Gefüllt sein mit dem Heiligen Geist (Epheser 5.18-20) ● Zeiten in der Gegenwart Gottes (Jesaja 40.31) (Auf Gott warten, Soaking) ● Gebet/Anbetung (Johannes 4.23) ● Fasten (Markus 9.29) ● Offenes Herz! Gott möchte Limitationen die durch Tradition, Religiosität und Unglaube entstanden sind sprengen! ● Habe ein weiches sensibles Herz (Hesekiel 3.10/Lukas 24.25/Hebräer3.12+13) Das heißt „Geistliche Hygiene“ betreiben (gib Bitterkeit, Groll, Wut, Anklage, Unglaube usw. keinen Raum) ● Genug Ruhe und Entspannung ● Umfeld von Glauben, Ermutigung und Liebe ● Gute Gemeinschaft ● Ausgeglichener LebensstilUnsere geistlichen SinneWenn wir wachsen und erstarken werden auch unsere geistlichen Sinne(Wahrnehmung) mehr und mehr ausgeprägt.Ebenso wie der natürliche Mensch geistliche Sinne hat, besitzt auch der von Gottgeborene Mensch geistliche Sinne.Philipper 1.9-11: In Erkenntnis und aller Einsicht - Erkennen um was es geht —UnterscheidungHebräer 5.13+14: Durch Unterscheidung geübte Sinne - Geistliche Sinnegebrauchen (Training)!Fühlen im Geist (1 Johannes 1.1)Der heilige Geist, der menschliche Geist und die Gaben des Geistes 9/22
  • 10. Wir fühlen nicht nur im Bereich unseres seelischen Seins. Wir können Gefühleauch in unserem Geist wahrnehmen. Die Bibel gibt uns eine große Auswahl anSchriftstellen, in denen bewusst die geistliche Wahrnehmung betont wird. Hiereinige Beispiele:Geistliche Wahrnehmung ● Traurigkeit im Geist (1 Könige 21.5) in der Seele (Psalm 42.11) ● Freude im Geist (Lukas 1.47) in der Seele (Psalm 94.19/103.1+2) ● Erschüttert im Geist (Johannes 13.21) in der Seele (Matthäus 26.38) ● Missmut (1 Könige 18.12) ● Verzagt sein (Psalm 77.4) ● Gedemütigt sein (Psalm 76.13) ● Suchend sein (Jesaja 26.9) ● Zerbrochen sein (Sprüche 15.4) ● Schlafen (Jesaja 29.10) ● Beunruhigt sein (Daniel 2.1) ● Willig sein (Matthäus 26.41) ● Brennend sein (Apostelgeschichte 18.25) ● Beherrscht sein (Sprüche 16.22) ● Jubeln (Lukas 10.21) ● Erquickt sein (1 Korinther 16.18) ● Ermattet sein (Psalm 142.4)Es ist nicht immer einfach klar zu erkennen, ob wir die Dinge in der Seele,oder im Geist wahrnehmen. Es braucht Training und Erfahrung.Die meisten von uns haben nehmen Dinge im Geist wahr, können sie aber nichtgleich richtig einordnen. Beispiele: ● Die Atmosphäre in einem Gottesdienst Lobpreis, Predigt, Prophetie; Gegenwart von Engeln/Dämonen, ● Unsere Reaktion, auf ein Gebet in Vollmacht ● Manche fühlen die Salbung in ihren HändenEine Art und Weise wie Gott mit uns kommuniziert ist durch Träume undVisionen. In Apostelgeschichte 2 gehören diese Dinge zu den Merkmalen derGeistestaufe. Gott zeigt uns Dinge aus der Unsichtbaren Welt, in dem er unsBilder mit den Augen unseres Herzens sehen lässt (Johannes 3.3 Epheser1.17ff/1 Korinther 3.18) So empfangen wir Offenbarung über Dinge die Gottgetan, noch tun möchte, oder die wir anders nicht erkennen würden.In Lukas 24.31+33 wird uns beschrieben, wie der auferstandene Jesus mit denDer heilige Geist, der menschliche Geist und die Gaben des Geistes 10/22
  • 11. Emmausjüngern geht. Erst als Ihre geistlichen Augen aufgetan wurden,erkannten sie, dass es der Herr war, mit dem sie den über einen langen Zeitraumzusammen waren.Paulus betet für geöffnete Augen des Herzens.Der Gemeinde in Smyrna wird geraten, sich von Gott Augensalbe zu kaufen,damit sie wieder im Bereich des Geistes sehen können.Jesus tat nur das, was er zuvor bei seinem Vater gesehen hatte (Johannes5.17/8.38)Geistliches HörenIm Johannesevangelium heißt es:„Meine Schafe hören meine Stimme“ (Johannes 10.2 7)„Jeder, der aus der Wahrheit ist hört meine Stimme (Johannes 18.3 7b)Durch die neue Geburt können wir Gott wieder hören. Wie auch im Natürlichenist uns die Fähigkeit zu hören angeboren. Allerdings müssen wir auch hier„geübte Sinne“ haben, um heraus zu finden wi sich die Stimme Gottes inunserem Inneren anhört! Zeiten in denen wir zu Ruhe kommen, auf Gott wartenund einfach seine Gegenwart genießen (Soaking) helfen uns das zu trainieren.Der Geist Gottes. der menschliche Geist und die Gaben des GeistesWir müssen lernen, geistliche Wahrnehmung (Gefühl) mit Information zuverbinden.Beispiel ― brennende KerzeWenn eine Mutter ihrem Kind sagt: „halte die Finger nicht in die Kerze1 das istheiss und tut weh‘. Das Kind aber keinerlei Erfahrung damit hat, ist es nur eineabstrakte Aussage. „Heiß und tut weh“ muss mit einem Gefühl in Verbindungstehen. Information und Gefühl müssen miteinander verbunden werdenSehen im GeistUnsere Gedanken sprechen. Wenn wir denken, hören wir uns selbst mit einerinneren Stimme zu. Ebenso hat der Herr eine Stimme in unserm Geist.Manchmal ist sie sehr sanft und leise. Es kann aber auch sein, das wir dieseStimme unmissverständlich „laut“ in uns wahrnehmen.Hören und Gehorsam aus Glauben gehören zusammen! Sind wir willig zu hören,was Gott sagt? (Psalm 85.9)Matthäus 13.14-16 - Ohren zu hören, Augen zu sehen!Psalm 40. 7ff - An Schlacht- und Speiseopfern hattest du kein Gefallen, Ohrenhast du mir gegrabenJesaja S0.4b+S - Morgen für Morgen weckt er mir das Ohr, damit ich höre, wieJünger hören. Der Herr, Herr hat mir das Ohr geöffnet und ich, ich bin nichtwiderspenstig gewesen, bin nicht zurückgewichen!Der heilige Geist, der menschliche Geist und die Gaben des Geistes 11/22
  • 12. Geistliches RiechenDie Bibel spricht von dem Geruch des Todes und des Lebens den wir bei denenhinterlassen, die das Evangelium annehmen oder nicht (2 Korinther 2.14-16).Darüber hinaus gibt es immer wieder Menschen die die Gegenwart vonübernatürlichen Manifestationen wahrnehmen können.So wie die Gegenwart des Herrn oft mit dem Duft von Rosen in Bezug gebrachtwird. Oder die Gegenwart von Dämonen mit überriechenden Gerüchenbeschrieben. Diese Wahrnehmungen haben oft mit der „Gabe derGeisterunterscheidung“ zu tun. Oftmals macht uns der Heilige Geist so auf Dingeaufmerksam, um uns dann noch mehr Informationen zu geben.Düfte können symbolischen Charakter haben. So steht zum Beispiel Myrre fürLeiden und Tod. Mandelduft für die Erstlingsfrucht, oder Auferstehung! DasHohelied beschreibt solche Salbung und -. die einen symbolischen Charakterhaben. Ebenso hatten alle Essenzen des Salböls für die Priester einesymbolische Aussage.Beispiele aus eigener Erfahrung:Die Gegenwart des Herrn gesehen: Eine andere Person roch RosenduftFeuer gerochen: Eine andere Person sah ein dämonisches Präsens und Feuer ineiner VisionStarke Offenbarung des Wortes: Duft von frischem Brot!Schmecken im GeistPsalm 34.9 - „Schmecket und sehet wie freundlich der Herr ist!“1 Petrus 2.3 - „Wenn ihr wirklich geschmeckt habt, dass der Herr gut ist“Das Wort Gottes schmeckt! Hesekiel und auch Johannes empfangen aus demHimmel eine Schriftrolle und müssen sie essen. Die Worte Gottes sind zuerstsüß in ihrem Mund, dann aber bitter in ihrem Magen. So wie die Offenbarung diesie empfangen (Hesekiel 3.3/Offenbarung 10.9+10)Auch Jeremia berichtet davon, dass er die Worte Gottes aß. Sie wurden zurFreunde und Jubel in seinem Herzen (Jeremia 15.16)Ansonsten gilt das gleiche Prinzip wie auch beim „riechen im Geist“ auch hier. Esist nur eine andere Art der Offenbarung und fällt in den Bereich derGeistesgaben, unter die Kategorie: „Unterscheidung der Geister“.Der heilige Geist, der menschliche Geist und die Gaben des Geistes 12/22
  • 13. Geistesgaben1. Korinther 12.4-7Verschiedenheiten von Gaben/Charismen (Gnadengeschenke), aber derselbeGeist. Einem JEDEN wird die Offenbarung des Geistes zum Nutzen gegeben.Jede Gabe, kann durch JEDEN Gläubigen wirksam werden. Werdenaufgefordert uns danach auszustrecken, ja danach zu eifern.Bei den Diensten (Epheser 4.llff) ist das nicht so. Jesus erwählt Menschen, die erder Gemeinde als Gabe, in Form des fünffältigen Dienstes gibt.Der Dienst des Ältesten (1. Tim 3.1), kann jedoch angestrebt werden.Alle Gaben sind gegeben um die Gemeinde zu erbauen (zu bauen), sie in dieErkenntnis des Sohnes Gottes zu führen und ihr zu helfen in ihre Bestimmung zukommen.Zungenrede/Zungenrede und AuslegungMatthäus 16.17 - Diese Zeichen werden denen folgen, die glauben.... sie werdenin neuen Sprachen redenApostelgeschichte 2.4 - Und sie wurden alle mit Heiligen Geist erfüllt und fingenan in anderen Sprachen zu reden, wie er Geist ihnen gab auszusprechen.1 Korinther 14.18 - Paulus: „Ich danke Gott, ich rede mehr in Sprachen als ihralle“Judas 20 - Ihr aber, Geliebte, erbaut euch auf euerem allerheiligsten Glauben,betet im Heiligen Geist.Das Reden in neuen Sprachen ist eine Gabe/Charisma von Gott. Wer inSprachen redet erbaut seinen Geist. Er redet zu Gott und spricht GottesGeheimnisse aus (1 Korinther 14.2)Oftmals ist unsere Sicht der Dinge viel zu begrenzt. Gott denkt in ganz anderenDimensionen. Wir können vertrauen, dass der Geist Gottes durch uns, dasRichtige ― Gott gemäße- Gebet betet (Römer 8.26ff)In der Apostelgeschichte wird berichtet, dass die im Geist getauften Jünger Gottin anderen Sprachen priesen und von seinen großen Taten berichteten(Apostelgeschichte 2.11)Paulus macht in dem l4ten Kapitel des Korintherbriefes klar, dass es unsinnig istin den Gemeindeversammlungen zu reden, wenn doch niemand den Inhalt derWorte versteht. So empfiehlt er dem, der öffentlich spricht, das Gesagte auchauszulegen. Denn dann hat die Gabe denselben Stellenwert wie dasWeissagen/Prophezeien. Leider wird in den meisten Gemeinden gerade dieserTeil, der Sprachengaben, vernachlässigt. Dabei wird sehr oft große Kraft durchDer heilige Geist, der menschliche Geist und die Gaben des Geistes 13/22
  • 14. das Sprachenreden mit Auslegung freigesetzt. Paulus legt, durch den GeistGottes sehr großen Wert darauf, dass die Gemeinde Gottes bei ihrenZusammenkünften erbaut und gestärkt wird. Dennoch können wir gemeinsam inSprachen singen, oder auch beten. Nämlich dann, wenn es auf Gott ausgerichtetist.Übungen Zungenreden ● Zur persönlichen Erbauung (Was wird im Geist wahrgenommen) ● Fürbitte (Eine Person vom Heiligen Geist zeigen lassen und beten) ● In Autorität und Regierung (Psalm 149) ● Lobpreis (singen uns auslegen)Übung Zungenrede und AuslegungBete in Sprachen. Bleibe in dem Fluss und bitte den Heiligen Geist, dir dieAuslegung zu geben ● Zu zweit zusammen gehen ● Beide Personen beten im Geist ● Kurz inne halten ● Eine Person spricht in Sprachen, die andere legt ausTipp: Nicht so viel denken, im Glauben die innere Quelle frei setzten!Prophetie (Weissagung)Die Gabe der Prophetie ist die von Gott übernatürliche Zuteilung die Stimme desHeiligen Geistes zu hören und Gottes Ratschluss auszusprechen. Oftmalsspricht Prophetie zukünftige Ereignisse und Pläne Gottes an. Prophetensprechen sowohl zu Versammlungen von Gläubigen, als auch zu einzelnenPersonen.Die Information die durch das prophetische Wort kommt, ist nicht das ganze Bild.Prophetie betont immer nur einen Aspekt des Ganzen (Stückwerk). Eben geradeden Aspekt den Gott gerade jetzt, durch die entsprechende Person, betonenmöchte.Paulus sagt, im 1 Korinther 12.lff das wir nach der Liebe streben sollen, abermehr als alles andere danach streben sollten, dass wir prophetisch reden. DerGrund dafür ist, das sie die Gemeinde: ● Erbauenkommt von dem gr. Wort oikodome, was die Handlung des Bauens einesGebäudes beschreibt. In diesem Falle das geistliche Haus Gottes (Epheser 2.21,Der heilige Geist, der menschliche Geist und die Gaben des Geistes 14/22
  • 15. / 1 Korinther 3.9)Übertragen: geistliches Bauen, Erbauen, Auferbauen als Gewinn und Hilfe fürden Glaubenden und sein geistliches Leben. Damit wird er ermutigt und fähiggemacht. ● Ermahnenabgeleitet von dem gr. Wort paraklesis, es bezeichnet den Akt des herzu Rufensum Hilfe. Eine Aufforderung oder Ermahnung und Ermutigung, um denHeilsbesitz des Glaubenden zu stärken und zu festigen (Römer 15.4ff; Philipper2.1; Hebräer 12.5/13.22)Auch wenn etwas Korrigierendes gesagt werden muss, geht es darum das diePerson im Glauben und er Bestimmung Gottes bleibt. ● Tröstenvon paramythia (Zuspruch, Trost). Neben der Voraussage zukünftiger Ereignisseund Drohungen spendeten die AT-Propheten auch Trost. In Ermahnung undZuspruch deckten sie einen großen Teil der Aufgaben in der AT-Gemeinde ab.Auf diesem Hintergrund will Paulus in Korinth die prophetische Gabe sehen.Auswirkung uns Anwendung der prophetischen Gabe ● lernen und getröstet werden: 1 Korinther 14.31 ● warnen:Offenbarung 2+3 ● den Kampf zu kämpfen: 1 Ttmotheus 1.18 ● Glaubenslevel nach oben ziehen, durch das „Rhema Wort“ Gottes!Beispiele:Petrus, in allen Schwierigkeiten (Gefängnis etc) wusste er, durch dasprophetische Wort von Jesus, wie sein Ende sein wird.Ebenso Paulus, wie konnte er glauben das die Schlange die ihn biss nichtumbringen würde, wenn er nicht die Absichten Gottes, durch dasprophetische Wort gesprochen in seinem Herzen gehabt hätte! ● Gottes Anliegen im Gebet: 1 Könige 18.41 ● „seelsorgerlich“ dienen: Johannes 4 ● inspirativ singen und spielen:1 Chronik 25.1 ● das Wort öffnen und bestätigen: Epheser 3.4+5 ● Ungläubige überführen: 1 Korinther 14.24+25Es gibt verschiedene Level in welcher Intensität man sich im Prophetischenbewegt. Im Rahmen der prophetischen Gabe (nicht Dienst) möchten wir zweiverschiedene Erfahrungsbereiche aufzeigen.Prophetisch InspiriertCharakteristik:Alle sollen inspirativ reden (können etwas aussprechen, das Gottin ihre Gedanken bringt ― Apostelgeschichte 2.17-19Alle sollen danach trachten - 1 Korinther 14.1Der heilige Geist, der menschliche Geist und die Gaben des Geistes 15/22
  • 16. Funktion:1 Korinther 13.3Offenbarung: Einfache Konzepte, Dinge die Gott in die Gedanken bringt KönnenWorte der Erkenntnis (spezifische Informationen über Unstände, emotionalenStatus und Situation der Person enthalten) Gelegentlich haben Menschen indiesem Status auch Träume, Visionen, BilderAutorität/EinflussDiese Geschwister sollten erst einmal in einer kleineren Gruppe ihre Worteweitergeben, nicht gleich öffentlich in der Gemeinde. Die Worte sollten geprüftwerden nach 1 Korinther 14.29-33Prophetische GabeCharakteristik: Stetige und akorate Wiedergabe der Dinge des GeistesRegelmäßige Visionen, Bilder, Träume, Worte mit Interpretation und spezifischangewandte Begleitung der OffenbarungFunktion:1 Korinther 14.3 / 31 Ermutigung, Ermahnung, TröstenOffenbarung: Regelmäßig Visionen, Träume, Worte, BilderKönnen „offene Visionen“ haben, in denen der Herr direkt spricht(hörbare Stimme, Gottesbegegnung)Einfluss/Autorität: Diesen Menschen sollte man erlauben, öffentlich unter derAufsicht der Ältestenschaft (pastoraler Aufsicht) zu dienen.Auch wenn diese Menschen geistlich begabt sind, brauchen sie Training.(Heranbildung des Charakters und Weisheit über Gottes Absichten) Worte dieLeitung und Korrektur geben sollten nicht öffentlich gegeben werden, sondernaufgeschrieben und der Ältestenschaft überlassen werden. Vielleicht können siespäter, mit Absprache, gegeben werden.Jeder Gemeinde wird eine Reihe von solchen Geschwistern haben, die von derVersammlung, wie von der Altestenschaft in ihrer prophetischen Gabewahrgenommen worden sind.Ihre Worte sind beständig mehr spezifisch und erbauend wie die derer dieInspiriert reden.Übung WeissagungAuf ein Blatt Papier wird vom Leiter/in eine Person aufgeschrieben. Diese Personwird keinem bekannt gegeben, so dass niemand irgendwelche Infos darüber hat.Nun kurz beten und den heiligebn Geist bitten, dass er Ermutigung/Trost usw. fürdiese Person bringt. Leute empfangen dann in der Regel Bilder, Bibeleverse,Wörter, Lieder usw. und teilen diese mit.Ihr werdet erstaunt sein wie ermutigend das ist.Der heilige Geist, der menschliche Geist und die Gaben des Geistes 16/22
  • 17. Wort der ErkenntnisDurch das Wort der Erkenntnis offenbart Gott auf übernatürliche Weise einenTeil Seines Wissens über eine Person, einen Ort oder eine Situation. So könnenuns Ereignisse aus der Vergangenheit oder Gegenwart offenbart werden. ● Das Wort der Erkenntnis ist ein kleiner Bruchteil von Gottes Wissen und Seiner Erkenntnis. ● Wir erfahren Tatsachen von Gott, die wir übernatürlich Offenbart bekommen haben und ohne Sein zutun nicht wissen können. ● Der Heilige Geist nimmt von dem was Gott ist und weiß und teilt es uns mit (Johannes 16)Beispiele: ● Frau am Jakobsbrunnen: Johannes 4.17ff ● Jesus zu Nathanael: Johannes 1.48ff ● Elisa und Gehasi: 2 Könige 5. 25-27 ● Ananias über Saulus: Apostelgeschichte 9.10-12Gott kann uns durch das Wort der Erkenntnis zum Beispiel eine Krankheitoffenbaren (Heilungsdienst) Das „Wort der Erkenntnis“ von Gott kann auch in derForm kommen, das der Beter einen Schmerz in einem Organ fühlt, das Gottgerade heilen will. Dadurch, dass die Umstände übernatürlich offenbar werden,entsteht Glaube in dem Herzen der betroffenen Person.Beispiele:Wort der Erkenntnis kann man durch die Stimme des Geistes, aber auch durchTräume und Visionen empfangen.Beispiel:Vor Gottesdienst was passiert, wer kommt, was Gott sagen will!Bei einem Wort der Erkenntnis braucht es Lösung ― Wort der Weisheit,Prophetie oder wie im o.g. Beispiel die Gaben der Heilungen. Meistes fließen dieGaben in irgendeiner Form zusammen.Sendschreiben in der Offenbarung Daniel: „ich suchte Verständnis über dasGesehene“Wort der Weisheit ― Wann, was und wie? ● Übernatürliche Zuteilung von Wissen. Zu erkennen wie, wann und was man in einer bestimmten Situation tun soll. Jesus ist im Geist der Weisheit gewandelt (Jesaja 12.2) ● Wort der Weisheit ist, ein Teil der Weisheit Gottes und nicht sein gesamtes Wissen.Es ist die übernatürliche Offenbarung der Erkenntnis Gottes wie man ein bestimmtes Problem lösen kann, das sich im Augenblick, oder auch in Zukunft abspielt.Der heilige Geist, der menschliche Geist und die Gaben des Geistes 17/22
  • 18. Beispiele: ● Joseph und der Traum desPharao: 1 Mose 41.14-37 Elisa und Naemann: 2 Könige 5 Das schwimmende Eisen: 2 Könige 6 Pharao und Joseph:1 Mose 41.14ffPharao bekommt das Wort der Erkenntnis durch einen Traum, Joseph hat dasWort der Weisheit damit zu handeln.Paulus und der Schiffbruch: Apostelgeschichte 27.10 / 23-25 / 27.31Auch hier geht das Wort der Erkenntnis und das Wort der Weisheit zusammen!Weisheit und Offenbarung arbeiten zusammen ● Geist der Weisheit und Offenbarung in der Erkenntnis seiner selbst. Salomo bat um ein weises Herz, das unterscheiden kann: 2 Chronik 1.7 ● Weisheit unterweist Sprüche 1.2 ● Wann, wie, wo: Sprüche 1.20 ● Weisheit muss gesucht werden. „Suche mich, ich warte auf dich“ Spr 8 ● Setzt Demut, Zerbrochenheit, Charakter und Liebe voraus. ● Nicht Weise in eigenen Augen zu sein. ● Gottes Weisheit gleicht nicht der der Menschen: 1 Korinther 1.17ff ● Sprüche 1.5: Gottes Offenbarung durch Weisheit verstehen ● Sprüche 1.20: „Weisheit schreit“ (auch Sprüche 8.lff) ● Hob 26: „Wie hast du den beraten, der keine Weisheit hat und Gelingen in Fülle offenbart“ ● Sprüche 2.lff: Suchen danach ― WARTEN AUF GOTTES RAT ● Sprüche 3,1-26: Wert der WeisheitWenn wir eine Offenbarung (Wort, Traum, Vision, Prophetie, Engelbegegnungusw.) haben, braucht es Interpretation, Timing und das wie wir dieseOffenbarung umsetzten um eine Freisetzung zu erlangen.Wir brauchen Gottes Rat wie wir mit Offenbarungen umgehen, oder auch inbestimmten Situationen handeln sollen. Gott hat für jede Situation die richtigeLösung. Auch Jesus tat die Dinge nicht nach einem vorgefertigten Muster.Jesus handelte so, wie er es beim Vater sah. Mal heilte er alle die zu ihmkamen, ein anderes Mal nur die eine Person.Jesus handelte nicht eigenmächtig sondern,, Was immer er von Gott hörte“!Wenn wir Gottes Wirken, sehen wollen, müssen die Dinge nach Gottes Weisetun!Der heilige Geist, der menschliche Geist und die Gaben des Geistes 18/22
  • 19. Gabe der Unterscheidung der Geister ― Einsicht in dieübernatürliche WeltDurch diese Gabe können wir in das Unsichtbare hineinschauen und es auchWahrnehmen. Die Gabe der Unterscheidung der Geister offenbart uns dasWirken und die Absichten geistlicher Wesen im Bereich des Geistes. ● Dabei können wir sowohl böse Geister und deren Pläne als auch die göttlichen Wesen und ihre Absichten erkennen. ● Durch diese Gabe können wir erkennen welcher Geist einen Menschen beeinflusst oder hinter einer übernatürlichen Manifestation steht. ● Wir können nicht sehen, es sei denn der Herr öffnet unsere geistlichen Augen! Der Geist Gottes teilt die Gaben aus. ● Geisterunterscheidung bedeutet nicht, permanent die Fehler und Schwächen anderer Geschwister zu sehen. ● Geisterunterscheidung beurteilt auch den menschlichenGeist, ob etwas geistlich, seelisch oder dämonisch ist.Beispiele:Elisa und Gehasi: 2 Könige 6Hesekiel: Hesekiel 1 und 10Paulus und die Magd mit Wahrsagegeist: Apostelgeschichte 26 / Simon derZaubererDie Gaben der Heilungen„ Braucht man die Gabe der Heilung, um für Kranke zu beten? „ ● Nein. Jeder Christ hat die Verheißung dass Kranke durch ihn geheilt werden wenn er die Hände auflegt. ● Wir können immer im Glauben für die Kranken beten.Interessant: Es heisst GABEN der HEILUNGEN = Mehrzahl (sonst nur noch beiZungenrede ― „Arten von Sprachen“)1. Ko 12:9 einem anderen aber Glauben in demselben Geiste, einem anderenaber Gnadengaben der Heilungen in demselben Geiste,1. Ko 12:28 Und Gott hat etliche in der Versammlung gesetzt: erstens Apostel,zweitens Propheten, drittens Lehrer, sodann Wunderkräfte, sodannGnadengaben der Heilungen, Hilfeleistungen, Regierungen, Arten von Sprachen.1. Ko 12:30 Haben alle Gnadengaben der Heilungen? Reden alle in Sprachen?Oft gibt es, dass durch jemand besondere Arten von Krankheiten häufig geheiltwerden. (Billy SmithRückenleiden, Norvel Hays ― Herzleiden, manche Krebs, etc.)Der heilige Geist, der menschliche Geist und die Gaben des Geistes 19/22
  • 20. Beispiel:Philippus ―Apostelgeschichte 86 Die Volksmengen achteten ein mütig a uf das, was von Philippus geredetwurde, indem sie zuhörten und die Zeichen sahen, die er tat.7 Denn von vielen, die unreine Geister hatten,fuhren sie aus, mit lauter Stimmeschreiend; und viele Gelähmte und Lahme wurden geheilt.8 Und es war große Freude in jener Stadt.Die Gabe des (besonderen) GlaubensWas ist Glaube?Heb 11:1 Es ist aber der Glaube EIN BEH4RREN auf dem, was man hofft, EINEÜBERZEUGUNG von Tatsachen, die man nicht sieht. (Schlachter)Heb 11:1 Der Glaube aber ist EINE VERWIRKLICHUNG dessen, was man hofft,EINE ÜBERZEUGUNG von Dingen, die man nicht sieht. ● Glaube ist: tiefe Uberzeugung von Etwas ... auch wenn man es nicht sieht!3 Arten des Glaubens ● Natürlicher Glaube: Ich glaube dass der Stuhl mich trägt. ● Göttlicher Glaube: Ich glaube den Worten der Bibel. ● Pervertierter Glaube: Ich glaube den Lügen des Teufels.Wir wollen göttlichen GlaubenDas Mass des GlaubensRom 12:3 Denn ich sage euch durch die Gnade, die mir gegeben ist, jedermannunter euch, daß niemand weiter von sich halte, als sich gebührt zu halten,sondern daß er von sich mäßig halte, ein jeglicher, nach dem Gott ausgeteilt hatdas Maß des Glaubens. ● Jeder Gläubige hat es. Sonst kannst Du gar nicht gerettet werden.Wachsender GlaubeRom 10:17 So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber aus demWort Gottes.Rom 1:16-1 7 Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht, denn es ist GottesKraft zum Heil jedem Glaubenden, sowohl dem Juden zuerst als auch demGriechen. (17) Denn Gottes Gerechtigkeit wird darin geoffenbart aus Glauben zuGlauben, wie geschrieben steht: “Der Gerechte aber wird aus Glauben leben „.Der heilige Geist, der menschliche Geist und die Gaben des Geistes 20/22
  • 21. ● Glaube kann wachsen im Sinne von einer „stärkeren Uberzeugung“. ● Glaube kann wachsen im Sinn von Erkenntnis (wenn ich nicht erkannt habe, dass Gott heute noch Kranke heilen will, kann ich nicht für Heilung glauben). ● Glaube wächst immer durch das Wort (Information). Besonders durch die Predigt! ● VerschiedeneDienste haben den Auftrag Glauben zu bewirken. Paulus: Glaubensgehorsam aufrichten unter den Nationen.Übernatürlicher GlaubeNeben diesem „normalen“ Glauben, gibt es nun die GABEN DES GLAUBENS.Es ist ein übernatürlich bewirkter Glaube für eine bestimmte Situation.Meist wirkt er zusammen mit einer anderen Gabe (Heilung oder Wunder).Für Totenauferweckung braucht man IMMER die Gabe des Glaubens.Du bist plötzlich so tief von etwas überzeugt, dass dich keine 10 Pferde davonabbringen können.Beispiel: Todd Bentley- bei Moslems, nächste 5 Kranken werden geheit, sonstschmeiss ich meine Bibe weg!Wunder(12 von Webster‘s Dictionaty) - ein Effekt in der physikall5chen Welt, der allebekannten menschlichen oder natüdichen Kräfte übersteigt. Ein Wunder rührtvon Gott her, der die Naturgesetze eingesetzt hat und sie jederzeit souveränausser Kraft setzen, umgehen, überwinden kann.Zeichen/ Wunder: Zeichen: semeion gr. von ‘Bedeutung haben, Wunder,übernatürliches Zeichen, zeichen, Wundertaten mit geistllcher Absicht,wunderhaftes Zeichen, das über sich hinaus auf Größeres verweist, FingetzeigGottes; trägt Wert nicht so sehr in sich selbst, weist seinen Vollbringer als vonGott bevollmächt aus.Diese Gaben sind Manifestationen des Reiches Gottes.Beispiele dafür in der Bibel: ● Jos 10,13: Josua befahl der Sonne, still zu stehen (Wunder und Zeichen) ● Mk 4,39: Jesus nimmt Autorität über Wellen und Wind ● Lk 2: Jungfrauen-Empfängnis und -Geburt bei Maria ● Mt 14,25-26: Jesus wandelt auf dem WasserGott wirkt auch souveräne Wunder, ohne Zutun einer Person: beim Tod Jesu ―Der heilige Geist, der menschliche Geist und die Gaben des Geistes 21/22
  • 22. Erbeben, Sonnenfinsternis, etc.Glauben, Wunderwirkung und Heilungen sind eng miteinander verknüpft. Oftführt die Gabe des Glaubens zu einem Wunder oder eine Heilung findet spontanoder übernatürlich schnell statt ― und ist so ein Wunder. Sowohl Wunder alsauch Heilungen sind ebenso Zeichen, weil sie auf Christus hinweisen.Wie ihr Name ‘Kraftgaben‘ ausdrückt, wird durch sie die Kraft Gottes sichtbar.Kraft ― gr. dynamis:Eph 1,17: ... seine unermesslich, unbegrenzt und alles übersteigend große Kraft= dynamis, die in uns,für uns und durch uns wirkt. Diese war wirksam, als erJesus von den Toten auferweckte, und ihn zu seiner Rechten setzte.Eph 3,16-20 Er gebe euch ... mit Kraft (=dynamis) gestärkt zu werden durchseinen Geist an dem inneren Menschen; ... Dem aber, der über alles hinaus zutun vermag, über die Maßen mehr, als wir erbitten oder erdenken, gemäß derKraft = dynamis, die in uns wirkt.V 20: Er, der als Folge der Wirkung seiner Kraft, die in uns wirkt, so in der Lageist, seine Absichten umsetzen kann und so über alle Maßen mehr als wir uns zubitten oder denken wagen, tun kann -übertrifft unendlich weit all unsere Gebete,Wünsche, Gedanken, Hoffnungen oder Träume.gr. dynamis ― Kraft, Fähipkeit, Vollmacht, Macht, besondere innewohnendeKraft; im Gegensatz zur Stärke = Ausübung körpedicher Kraft, ist dynamis dieFähigkeit und Möglichkeit des Könnens, es die Macht, Vollmacht. Wie inDynamit. Zuerst eine Eipenschaft Gottes Eph. 1,19 ― Ausübung der MachtGottes und ihre Übertragung auf die Gläubigen durch den Heiligen Geist z.B. imWort Wunderwirkungen in 1.Kor. 12,10 ― dynamis und energeia(Strongs): von dynamai ― möglich sein oder fähig sein, kraftvoll sein, - Kraft,besonders auch das Wunder selbst, - Fäh,[qke lt1 Uberfluss, Bedeutung, Macht,Machttat, Wunderwirker, -täter, Stärke, Kraft, Gewalttät,~keit ― dieGewalttägigen reißen das Reich Gottes an sich ― mächtiges derbares) Werk;Eph 3,19: damit ihr erfüllt werdet (euer ganzes Sein völlig ausgefüllt) bis dieganze Fülle Gottes (das reichste Maß an Gegenwart Gottes und ihr ein Leib wer-det, der völlig ausgefüllt/erfüllt im Sinne von überflutet ist, in und auswendig mitGott selbst.Fülle ― Christus erfüllt die Gemeinde einerseits mit jeder Art von Gaben undwohnt in ihr und wandelt in ihr, andererseits, däss er aus Liebe das Haupt derGemeinde sein will, das ohne den Leib nicht vollständig sein kann und ist ―auch, dass Christus ganz Gott und ganz Mensch ist, nicht nur eine Gott in seinerFülle in dem menschlichen, vergänglichen Leib;... denn dein ist das Reich und die Kraft (dynamis) und die HerrlichkeitDer heilige Geist, der menschliche Geist und die Gaben des Geistes 22/22