Urgent problem emerging in German layer sector
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Urgent problem emerging in German layer sector

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InWorld Poultry of October 10, 2013, an article has been published about what to do with 40 million male chicks per year from layer lines, in Germany alone. That was the question raised during the ...

InWorld Poultry of October 10, 2013, an article has been published about what to do with 40 million male chicks per year from layer lines, in Germany alone. That was the question raised during the 51st Franchise distributor meeting of Lohmann Tierzucht. Just a few days earlier the German state Nordrhein-Westfalen banned the killing of male day-old chicks in layer hatcheries, with a transition period of only 1 year. Politicians of the neighbouring state Niedersachsen immediately announced they were thinking to do the same, implying that the ban could be rolled out over the whole of Germany and even beyond.

"Let me be very clear on this subject, we have a very serious and acute problem," managing director of Lohmann Tierzucht Rudolf Preisinger stated. And indeed, he is right. The discussion of killing of male day-old chicks is a political discussion that has been going on in Europe for the past 20 years and has now come to the point that the subject needs to be addressed. It is now a fundamental and political problem. Nordrhein- Westfalens Minister responsible for animal welfare Johannes Remmel (Die Grünen) categorized in a German publication in the German Focus Online the killing of male day-old chickens as absolutely horrible. According to his opinion the killing of chickens in the hatchery has to come to a stop:

• Regardless of what the alternatives are for the use of male day old chicks after hatching;
• Regardless of the question if the methods of killing are animal friendly or not;
• Regardless of the question how to compensate the 180.000.000 male day-old-chicks that are used in zoos;
• Even regardless of the question that there is currently no solution at hand, either for sexing eggs or what to do with a poultry product that the consumers don't want.

And there are more issues to address: How to deal with the doubling of the use of animal feed and the produced chicken manure, because:

• These male chickens eat as much as their sisters
• They litter as much as their sisters
• They don’t produce enough meat
• The bone structure is too weak and will break easily
• The price of a processed male chicken to be used for human consumption is too high compared to the price for chicken that is produced for its meat

Than there is a last fundamental question left and that is what to do with the broiler chickens that are disabled, sick, cripple, late hatched bchickens and so on. Its not allowed macerating them anymore, together with the eggshells, but what to do with them instead?

It is a political issue that has been put on the table in the hope that over time, the question whether or not its legit to kill chickens after sexing is going to be answered once and for all.

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Urgent problem emerging in German layer sector Urgent problem emerging in German layer sector Document Transcript

  • Verbraucherschutzminister Johannes Remmel: Tiere dürfen in unserer Landwirtschaft nicht zum Abfallprodukt werden / NRW setzt Zeichen für den Tierschutz: Ministerium untersagt massenhaftes Töten männlicher Eintagsküken von Legehennenrassen Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit: Die NRW-Landesregierung stärkt den Tierschutz: Mit einem Erlass geht das NRWVerbraucherschutzministeriums zukünftig gegen die massenhafte Tötung männlicher Eintagsküken in Brütereien vor. In der Legehennenzucht werden sogenannte männliche Eintagsküken am Tag ihres Schlüpfens innerhalb von 72 Stunden getötet. Erst kürzlich hatte die Staatsanwaltschaft Münster dieses Vorgehen in einem Ermittlungsverfahren geprüft und als tierschutzwidrig eingestuft. „Diese Praxis ist absolut grausam, hier werden Lebewesen zum Abfallprodukt der Landwirtschaft. Tiere dürfen nicht zum Objekt in einem überhitzten und industrialisierten System werden“, sagte Verbraucherschutzminister Johannes Remmel. Das NRW-Verbraucherschutzministerium verfolgt seit Jahren das erklärte Ziel, Tierzucht und Tierschutz enger miteinander zu verknüpfen. Unter tierschutzpolitischen Aspekten sieht das Ministerium das Töten von sogenannten männlichen Eintagsküken deshalb sehr kritisch. Rechtlich sah die Landesbehörde jedoch bislang keine Möglichkeit, gegen diese europaweit seit langem gängige Praxis vorzugehen. Die aktuelle strafrechtliche Bewertung der Staatsanwaltschaft Münster, die das Töten der männlichen Küken als tierschutzwidrig ansieht, hat das NRWVerbraucherschutzministerium nun dazu veranlasst, umgehend auch verwaltungsrechtlich gegen diese Praxis in der Legehennenzucht vorzugehen. Im Kreis Coesfeld wurde gegen eine Kleinbrüterei für Legehennen Anzeige erstattet. Auch wenn die Staatsanwaltschaft Münster das Ermittlungsverfahren wegen Verbotsirrtums eingestellt hat, so hat sie doch die Tötung der männlichen Küken als tierschutzwidrig eingeschätzt. Nach ihrer Auffassung regele die EU nur, auf welche Art und Weise Küken getötet werden können. Sie regele jedoch nicht, ob die generelle Tötung männlicher Küken von Legehennenrassen einen vernünftigen Grund im Sinne des Tierschutzgesetzes darstelle. Dies sei nicht der Fall und das Töten deshalb strafbar. Auf Grundlage der von der Staatsanwaltschaft Münster vertretenen Rechtsauffassung wird das NRWVerbraucherschutzministerium kurzfristig einen Erlass herausgegeben. Darin wird das Ministerium die zuständigen Kreisordnungsbehörden anweisen, den entsprechenden Brütereien in NRW das Töten der männlichen Eintagsküken als tierschutzwidrig zu untersagen. „Wir freuen uns über die Einschätzung der Staatsanwaltschaft Münster. Das ist ein deutliches Zeichen für den Tierschutz. Diese leider weitverbreitete Praxis muss so schnell wie möglich gestoppt werden“, betont der NRWVerbraucherschutzminister. Zum Hintergrund: Die Zucht von Legehennen konzentriert sich sehr stark auf eine hohe Legeleistung. Die männlichen Küken können keine Eier legen und sind dementsprechend in einer weitgehend industrialisierten Landwirtschaft überflüssig. Da die Zucht von Legehennen nur auf die Produktion von Eiern ausgerichtet ist, setzen die männlichen Küken kein Fleisch an, so dass sie auch für die Mast nicht geeignet sind. Für die Mast von Geflügel werden ganz eigene Züchtungen genutzt. Es ist seit langem gängige Praxis in der EU, die sogenannten männlichen Eintagsküken für die Legehennenproduktion direkt nach dem Schlüpfen zu töten. Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Raphaela Hensch, Telefon 0211 4566-748.