Social Media PR (Auszug)

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Auszug aus meinen Seminarunterlagen für die Fresenius Hochschule in Köln …

Auszug aus meinen Seminarunterlagen für die Fresenius Hochschule in Köln

Neue Medienlandschaft 2.0
Das Social Web im Überblick
Spektrum und Plattformen im Detail
Karrieresprungbrett 2.0
PR 2.0
Studien: Social Media in Unternehmen
Kommunikationsstrategien für Unternehmen im Social Web
Reputation Management 2.0
(Exkurs) Content Marketing
Krisenkommunikation 2.0
Kommunikationsmessung 2.0
Die Vision des Social Business

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  • 1. Special Interest und PR PR im Web 2.0 (Auszug) Carsten Rossi | Fresenius Hochschule Köln | WS 2013/2014
  • 2. 1. Neue Medienlandschaft 2.0 2. Das Social Web im Überblick 3. Spektrum und Plattformen im Detail 4. Karrieresprungbrett 2.0 5. PR 2.0 6. Studien: Social Media in Unternehmen 7. Kommunikationsstrategien für Unternehmen im Social Web 8. Reputation Management 2.0 9. (Exkurs) Content Marketing 10. Krisenkommunikation 2.0 11. Kommunikationsmessung 2.0 12. Die Vision des Social Business Agenda
  • 3. 1Special Interest und PR Neue Medienlandschaft 2.0
  • 4. ● Die klassischen Massenmedien, ob offline oder im Web, sind nicht mehr die alleinigen Gatekeeper. ● Wir kombinieren verschiedene Medien (Zeitung, Radio, TV) und nutzen diese auf unterschiedlichen Trägern (PC, Tablet, Smartphone). ● Wir konsumieren nicht mehr linear, sondern parallel (Multitasking), verschiedene Medien werden zu Begleitmedien degradiert. ● Mobile Anwendungen sind der große Trend. Mediennutzung im Wandel
  • 5. Quelle: Statista.com (Auf Basis der ARD/ZDF Onlinestudie)
  • 6. Mediennutzung Quelle: www.ard-zdf-onlinestudie.de
  • 7. 2Special Interest und PR Das Social Web
  • 8. „Social Media sind kein Hype, keine Modeerscheinung. Sie sind vielmehr Ausgangspunkt einer tiefgreifenden Veränderung des Umgangs von Menschen miteinander und von Unternehmen mit ihren Anspruchsgruppen.“ Quelle: Schindler/Liller: PR im Social Web
  • 9. ● Themen gelangen unabhängig von klassischen Medien und Berufskommunikatoren in die öffentliche Wahrnehmung (User Generated Content) - und entwickeln dort unabhängig von professionellen Eingriffen ein Eigenleben. ● Informationen werden auf einfachste Art und Weise auffindbar und verwertbar, weil sie durch die Teilnehmer im Web mit Hilfe von Gruppen, Communities oder Tags strukturiert und online abgelegt werden. (z.B. mithilfe eines „Hashtag“: #) ● Die Gespräche sind verteilt auf verschiedene Kanäle, die Leser entscheiden selbst, wo sie kommentieren wollen. Das „Social“ Web
  • 10. Der Konsument (Consumer) wird zum Produzenten (Prosumer): 1. Jeder kann publizieren. 2. Jeder kann Feedback geben und Dialoge beginnen. 3. Wissen ist frei verfügbar und wird geteilt. 4. Die Hierarchien sind flach, Reputation entsteht durch Vernetzung. Kernmerkmale des Social Web Quelle: Schindler/Liller: PR im Social Web
  • 11. Das „Social“ Web Alexis Ohanian: How to make a splash in social media (TED talk, 11/09)
  • 12. Egal, welche Anwendung sie nutzen, für Menschen stehen im Social Web immer die gleichen Grundanforderungen im Vordergrund: 1. Informationsmanagement Verfügbare Informationen können online bereitgestellt, gefunden, bewertet und verwaltet werden. 2. Identitätsmanagement Der User kann verschiedene Aspekte von sich selbst im Internet darstellen. 3. Beziehungsmanagement Kontakte können abgebildet, gepflegt und neu geknüpft werden. 4. Cause Management Individuen/Gruppen können ihre persönlichen und politischen Interessen verfolgen. Wie wird das Social Web genutzt? nach: Jan Schmidt (1 bis 3), aus: PR im Social Web
  • 13. Social Media sind nicht Massenmedien Massenmedien Social Media Öffentlich, also für jedermann zugänglich Teilöffentlich. Der Zugang erfolgt meist über einen Login. Für die Verbreitung sind Trägermedien, wie Zeitung, TV, Rundfunk notwendig. Inhalte finden Verbreitung mit Hilfe von technischen Mitteln (Computer, Smartphone, Social Software) Die Vermittlung erfolgt indirekt, also mit räumlicher oder zeitlicher Distanz. Die Vermittlung erfolgt direkt oder indirekt, je nach Instrument. Die Informationsvermittlung vollzieht sich einseitig. Ein Rollenwechsel zwischen Sender und Empfänger findet nicht statt. Der Rollenwechsel zwischen Sender und Empfänger ist Wesen der Social Media Kommunikation. Inhalte werden an ein disperses (verstreutes) Publikum vermittelt. Das Social Media Publikum ist auch dispers, allerdings gruppiert es sich viel stärker nach Interessen. Quelle: Schindler/Liller: PR im Social Web
  • 14. 1. Jeder kann publizieren Aber nach der 90-9-1-Regel: ● 90 von 100 sind lediglich inaktive Zuschauer des Geschehens. ● 9 von 100 kommentieren das Geschriebene. ● 1 von 100 schreibt. Was heisst das für Unternehmen? Unternehmen müssen am Dialog (den „Gesprächen“) im Web teilnehmen, Position beziehen, eine eigene Perspektive einbringen und auf diese Weise Einfluss nehmen. So fließen auch ihre Argumente in die Gespräche ein.
  • 15. Welche Angebote des Social Web nutzen Sie wie häufig? Welche sind Ihnen bekannt, werden aber nicht von Ihnen genutzt? Erstellen Sie eine Liste der Plattformen und Tools, die Sie regelmäßig oder gelegentlich nutzen. Stellen Sie anhand von Screenshots und einer kurzen Beschreibung vor, welche Tools Sie wie oft und zu welchem Zweck nutzen. Aufgabe: Social Web
  • 16. 3Special Interest und PR Spektrum und Plattformen
  • 17. Soziale Netzwerke International Zahlen aus Dez 2012, Quelle: globalwebindex.net
  • 18. Quelle: ethority
  • 19. Kategorien von Social Media-Kanälen 1. Communication 2. Collaboration 3. Multimedia 4. Mobile 5. Enterprise 2.0 Social Media Kanäle: Überblick
  • 20. ● Blogs (z.B. Blogger, WordPress, Tumblr) ● Microblogs (z.B. Twitter) ● Social Networks (z.B. Facebook, Google+, Xing, LinkedIN, Pinterest) ● Social Network-Aggregatoren / Kuratoren (z.B. Scoop.it, Flud, Friendfeed) ● Podcasts ● Newsgroups/Foren (z.B. Wer-Weiss-Was, Usenet, Spezialforen) ● Instant-Messenger (z.B. Skype) 1. Communication
  • 21. ● Wikis (z.B. Wikipedia) ● Social Bookmarking-Dienste (z.B. Delicious, Mister Wong) ● Social News-Seiten (z.B. Digg, Reddit, Rivva, Virato) ● Empfehlungsportale (z.B. Qype) 2. Collaboration
  • 22. Citizen Character Building Graph CenterCorner Corporate
  • 23. Nutzung durch Unternehmen ● Corner: Präsenz zeigen ● Center: Dialog führen, Involvement generieren ● Corporate: Marke und Unternehmen im Mittelpunkt ● Citizen: Personen als „Botschafter“ im Mittelpunkt Character Building Graph
  • 24. ● Gegründet 2004 ● Weltweit größtes Soziales Netzwerk ● Austausch von Nachrichten, Kommentaren, Fotos, Videos, Links, Orten ● Fanpages, private und öffentliche Gruppen, Events ● Instant-Messaging, Statusupdates, „Like-Button“ ● Platz 2 im Ranking der meistbesuchten Websites der Welt (Alexa) ● 250 Millionen Fotos werden pro Tag hochgeladen, 2,7 Milliarden „Likes“ pro Tag ● 25,1 Millionen Nutzer in Deutschland (02/2013) ● 1,15 Milliarden aktive Nutzer weltweit (08/2013) ● Infografik: Facebook 2012 ● 2012 Instagram gekauft (Fotos filtern und teilen) Facebook
  • 25. Quelle: facebook
  • 26. Citizen Character Building: Facebook CenterCorner Corporate
  • 27. Best Practice: BMW Karriere ● Auf Facebook seit 2010 ● Aktuell 138.000 „gefällt mir“, 2.700 „sprechen darüber“ (Interaktionswert) ● Platz zwei im Ranking der deutschsprachigen Karriereseiten (nach Zalando) ● Informationen über Berufe, Bewerbungstipps, Erfahrungsberichte ● Unterschiedliche Infos für Schüler, Studenten/Absolventen, Professionals ● Jobbörse mit Suchfunktion ● Titelbild-Gestaltung als Crowdsourcing-Aktion (siehe Video)
  • 28. Best Practice: Deutsche Bahn Ein Beispiel, das deutschlandweit in die Medien geschafft hat:
  • 29. ● Gegründet 2011 ● Soziales Netzwerk, direkter facebook-Konkurrent ● Das am schnellsten wachsende soziale Netzwerk der Geschichte (88 Tage nach Veröffentlichung: 40 Millionen registrierte User) ● Austausch von Nachrichten, Kommentaren, Fotos, Videos, Links, Orten ● Kontakt-Organisation in „Circles“ ● Personen- und Unternehmensseiten, private und öffentliche Gruppen ● Videokonferenzen („Hangout“) ● „+1-Button“ ● Über 500 Millionen Mitglieder weltweit, 343 Millionen aktive User ● Unternehmensseiten bisher hauptsächlich international (USA) genutzt ● Infografik Google+
  • 30. Citizen Character Building: Google + CenterCorner Corporate
  • 31. ● Gegründet März 2006 ● Microblogging ● Nachrichtenmedium, Informationen in Echtzeit ● Schlagwortsuche durch „hashtags“ (#tagging) ● Seit 2013 Video app „Vine“ (40 Millionen Nutzer 08/2013) ● Platz 10 im Alexa-Ranking ● 175 Millionen Tweets pro Tag (2012) ● Aktuell 825.000 aktive Nutzer in Deutschland (Ende 2012) ● Weltweite Accounts ca. 485 Millionen (Ende 2012) ● 59 % aller Journalisten weltweit nutzen Twitter ● Täglich werden 1 Million neue Accounts angemeldet ● Zur Zeit das am schnellsten wachsende soziale Netzwerk (2013) ● Nach einer aktuellen Studie hat twitter direkten Einfluss auf die TV-Quoten ● (Als dritter Faktor mit Vorjahresquoten des Formats und Werbeplatzierungen) ● Infografik: Twitter 2012
  • 32. „Twitter in plain english“
  • 33. ● Gegründet 2010 ● Virtuelle Pinnwand: Bilder und Videos teilen ● Platz 35 im Alexa-Ranking (14 in den USA) ● Ca. 50 Millionen User weltweit (noch keine offiziellen Zahlen vorhanden) ● Bilder können über bookmarks oder direkt hochgeladen werden ● Es können mehrere Pinnwände angelegt werden ● Userprofile, Kommentar- und Community-Funktionen (repin, follow) ● Infografik: Pinterest
  • 34. ● Gegründet 2010 ● Mobile App: Fotos filtern und teilen ● 2012 von Facebook gekauft (für 760 Millionen Euro, zu dieser Zeit hatte Instagram 12 Mitarbeiter und kein Ertragsmodell) ● Seit Ende 2012 auch als Webprofil mit persönlicher Bildsammlung ● Seit Juni Videofunktion mit 13 Filtern (Konkurrenz zu twitters Vine) ● Für 2014 ist geplant, Werbung in Form von Anzeigen zu integrieren. ● Über 130 Millionen aktive Nutzer (Stand 08/13) ● 16 Milliarden Foto-Uploads und 1 Milliarde Likes pro Tag ● Infografik: Instagram
  • 35. ● Über Instagram suchte Levi's nach einem Model für die nächste Kollektion. Wer mitmachen wollte, brauchte dafür nur ein Bild von sich selbst in seiner Lieblingslevis mit dem Hashtag #iamlevis zu posten. ● Es kamen weit über 3.000 Fotos zusammen. „Es ist zwar schwer zu sagen wie hoch die damit erzielte Reichweite war, aber schon mit durchschnittlich nur 10 Followern, wären über 30.000 Instagram-Nutzer erreicht worden. Bedenken muss man zudem, dass Instagram auch das gleichzeitige Crossposten unter anderem auf Facebook und Twitter erlaubt, was die Reichweite nochmals deutlich erhöht.“ (aus einem Bericht im t3Magazin) Best Practice: Levi's
  • 36. ● Gegründet August 2003 in Deutschland (OpenBC) ● Soziales Netzwerk für berufliche Kontakte ● Personen- und Unternehmensprofile ● Statusmeldungen ● Online-Eventmanagement und -Ticketing (amiando) ● Arbeitgeberbewertungen (kununu) ● Stellenmarkt, Projekte-Plattform für Dienstleister und Freiberufler ● 50.000 Fachgruppen, Events, Foren ● Monatlich 5 Millionen Unique User (01/2013) ● Über 6 Millionen User im deutschsprachigen Raum (Marktführer) ● 13 Millionen Mitglieder weltweit Xing
  • 37. ● Gegründet 2005 ● Open Source Social News Aggregator („the front page of the internet“) ● Schwerpunkt: „funny“ ● Links oder Textbeiträge in einem Ranking ● Bewertungs- („Karma“) und Kommentarfunktion ● Profilseiten, individuelle Themenseiten („subreddits“) ● 55 Millionen unique visitors (02/2013) in 175 Ländern ● Ca. 4 Milliarden Seiten
  • 38. 4Special Interest und PR Karrieresprungbrett 2.0
  • 39. Sind Sie zufrieden mit den Ergebnissen? Was würde ein potenzieller Arbeitgeber durch google über Sie erfahren? Arbeiten Sie an Ihrer Online-Reputation, um die Suchergebnisse zu optimieren. Ergebnisse „Ego-googlen“
  • 40. ● Ziele festlegen ● Kontaktnetzwerk aufbauen ● Fehlerhafte Angaben vermeiden ● Aussagekräftige Kommunikation ● Persönlich ≠ Privat ● Jobangebote finden ● Bewerben über Social Media Tipps für die Online-Reputation (Teilweise aus: BVDW „Karriere-Sprungbrett Social Media“)
  • 41. ● Imagepflege und Aufbau von Reputation ● Aufmerksamkeit auf die eigenen Inhalte/Angebote lenken ● Pflege des eigenen Netzwerks ● Aufbau persönlicher Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern/Kunden ● Teilnahme an Events ● Fachlicher Austausch in Gruppen/Diskussionsforen ● Jobangebote finden ● Potenzielle Arbeitgeber finden ● Kennenlernen interessanter Personen ● Wiederfinden alter Bekannter und Kollegen ● Dialog mit Kunden/Geschäftspartnern/zukünftigen Arbeitgebern Ziele festlegen
  • 42. Beispiel: Christine Dingler (Heller) Blogpost mit Video: Punktefrau.de
  • 43. Erstellen Sie Ihr persönliches Profil auf einem dieser Portale: https://about.me/ https://www.vizify.com/ Aufgabe: Online-Profil
  • 44. 5Special Interest und PR PR 2.0
  • 45. Rick Levine, Christopher Locke, Doc Searls und David Weinberger haben 1999 eine Sammlung von, auch im Nachhinein betrachtet, sehr visionären Thesen über das Verhältnis von Unternehmen und ihren Kunden im Zeitalter des Internets und der New Economy aufgestellt. Die Sammlung von 95 Thesen (und später das Buch) nannten sie das Cluetrain Manifesto. Die Vision: The Cluetrain Manifesto
  • 46. „Wir sind keine Zuschauer oder Empfänger oder Endverbraucher oder Konsumenten. Wir sind Menschen – und unser Einfluss entzieht sich eurem Zugriff. Kommt damit klar.“ (dt. Übersetzung aus dem Cluetrain Manifesto.)
  • 47. (dt. Übersetzung aus dem Cluetrain Manifesto.)
  • 48. Eine Auswahl von Thesen (in dt. Übersetzung): ● (1) Märkte sind Gespräche. ● (6) Das Internet ermöglicht Gespräche zwischen Menschen, die im Zeitalter der Massenmedien unmöglich waren. ● (8) Sowohl in intervernetzten Märkten als auch in intravernetzten Unternehmen sprechen Menschen miteinander auf eine machtvolle neue Art. ● (10) Als Resultat dieser Entwicklung werden Märkte intelligenter, besser informiert und besser organisiert. Die Teilnahme an den vernetzten Märkten verändert die Menschen grundlegend. ● (12) Es gibt keine Geheimnisse mehr. Die vernetzten Märkte wissen über die Produkte der Unternehmen mehr, als die Unternehmen selbst. Ob die Nachricht gut oder schlecht ist, sie wird weitergegeben. ● … Das Cluetrain Manifest
  • 49. ● (22) Einen Sinn für Humor entwickeln bedeutet nicht, einige Witze auf die Unternehmens-Website zu stellen. Vielmehr geht es um echte Werte, mehr Bescheidenheit, eine klare Sprache und einen wirklichen eigenen Standpunkt. ● (34) Um mit menschlicher Stimme zu sprechen, müssen die Unternehmen die Anliegen und Besorgnisse ihrer Communities – der Gemeinschaft ihrer Marktteilnehmer – teilen. ● (35) Dafür müssen sie aber zuerst einmal zu einer Gemeinschaft gehören. ● (38) Menschliche Gemeinschaften entstehen aus Diskursen – aus menschlichen Gesprächen über menschliche Anliegen. ● (75) Wenn ihr wollt, dass wir uns mit euch unterhalten, dann erzählt uns was. Zur Abwechslung mal etwas Interessantes. ● … Das Cluetrain Manifest
  • 50. ● PR 2.0 ist eine Erweiterung der klassischen PR, das bewusste, geplante und dauernde Engagement einer Organisation oder einer Persönlichkeit im Social Web. ● Sie verfolgt das Ziel, online mit integrierter, vernetzter und transparenter Kommunikation eine Reputation aufzubauen, welche auf Akzeptanz, Verständnis und Vertrauen basiert. ● Glaubwürdigkeit strebt sie mit personalisierter und authentischer Kommunikation, möglichst in Echtzeit, an. ● Hauptelemente der öffentlichen Kommunikation mit den Dialoggruppen sind gegenseitiges Zuhören, Interaktion und Kollaboration; im Vordergrund stehen die Bereitschaft und die Fähigkeit zu Dialog und Vernetzung. PR 2.0: Definition Quelle: „PR im Social Web“
  • 51. Meinungsführer im Social Web Forrester Research: „Peer Influencer Analysis“
  • 52. Lesen Sie die 95 Thesen des Manifests und schreiben eine (kurze) Zusammenfassung: Was sind Ihrer Meinung nach die zentralen Aussagen? http://www.cluetrain.com/auf-deutsch.html Aufgabe: Cluetrain Manifest
  • 53. 6Special Interest und PR Studien: Social Media in Unternehmen
  • 54. Der BVDW hat 2011 eine Umfrage zum Thema „Einsatz von Social Media in Unternehmen“ durchgeführt. Aktuelle Situation in Unternehmen (1) Quelle: BVDW
  • 55. 7Special Interest und PR Kommunikations- strategien 2.0
  • 56. ● Information: Kommunikation unternehmensrelevanter News über Social Media-Kanäle, Live-Berichterstattung von Kongressen/Events ● Service: Dialog, direkte Kommunikation mit dem Kunden ● Mobilisierung: Mitarbeiter (intern) und Fremde (extern) werden zu „Fans“, verbreiten und generieren Inhalte, … ● Entertainment: Aktionen generieren Aufmerksamkeit, Traffic auf Unternehmens-Website, … ● Direktvertrieb: Exklusive Angebote, Schnäppchen, … Kommunikationsstrategien für Unternehmen im Social Web
  • 57. Burberry ● „Duftprobe“ Via Facebook wurden freiwillige Produkttester für das neue Parfum gesucht. In einer Woche konnte Burberry so über 500.000 neue Facebook-Fans generieren. ● Live-Stream der Modeschauen seit 2009 (YouTube + chinesische Videoportale), exklusive Vorab-Fotos der Kollektionen über Twitter Strategie-Ansatz: Mobilisierung
  • 58. Burberry: The Social Story (Salesforce)
  • 59. Old Spice (Procter & Gamble) ● YouTube-Kanal: TV Spots und kurze, personalisierte „Just-for-you“- Videos als direkte Antwort auf Fragen oder Kommentare von Twitter- Usern an @OldSpice ● Selbstironische, witzige Spots mit Isaiah Mustafa ● In zwei Tagen wurden über 180 Video-Antworten produziert und veröffentlicht Strategie-Ansatz: Entertainment
  • 60. 8Special Interest und PR Reputation Management 2.0
  • 61. „Reputationsmanagement umfasst die Gesamtheit aller systematischen Unternehmensaktivitäten, die dem Aufbau, der Erhaltung und Verbesserung einer positiven Unternehmensreputation dienen. Ziel ist es, damit den Unternehmenswert nachhaltig zu steigern.“ Robert Burhkardt: Reputation Management, 2007
  • 62. „Unternehmensreputation lässt sich zunächst etwa als die Summe der Wahrnehmungen aller relevanten Stakeholder hinsichtlich der Leistungen, Produkte, Services, Organisation etc. eines Unternehmens und der sich hieraus jeweils ergebenden Achtungen vor diesem Unternehmen interpretieren.“ Fombrun, C.J. & Wiedmann, K.-P., Reputation Quotient (RQ), 2001
  • 63. ● Social Media funktionieren wie eine Party. Die wahrscheinlich größte, die je gefeiert wurde. Wir alle sind dort zu Beginn erst einmal Singles und suchen das, was wir auf jedem Fest suchen – mit sehr ähnlichen Strategien. ● Den richtigen Partner – durch kluge Auswahl. ● Die Nähe zu ihm – durch die richtige Ansprache. ● Und nachhaltigen Erfolg bei ihm -– durch eine intensive Beziehung. Die größte Party der Welt
  • 64. Erfolg auf der Social Media-Party: How to
  • 65. 9Special Interest und PR Content Marketing (Exkurs)
  • 66. 0Special Interest und PR Krisenkommunikation 2.0 1
  • 67. Eine Social Media Krise liegt dann vor, wenn ein – echtes oder vermeintliches – Fehlverhalten Ihres Unternehmens gegenüber seinen Stakeholdern durch das Publizieren dieses Fehlverhaltens durch Beobachter oder Beteiligte im Rahmen sozialer Medien nachvollziehbar wird und durch Wiederholung, Kommentar und Wiederaufnahme einen reputatiosschädigenden Resonanzraum bildet. Was ist eine Social Media Krise?
  • 68. ● Ein negativer Kommentar ● Eine Beleidigung ● Ein Witz auf Ihre Kosten ● Überschiessendes Engagement Ihrer Fans Was ist keine Social Media Krise?
  • 69. Warum gibt es Social Media Krisen? Vergangenheit: Reputation Top-Down Meckel/Stanoevska-Slabeva (Hrsg.): „Web 2.0“, Nomos 2008
  • 70. Gegenwart: Reputation Bottom-Up Meckel/Stanoevska-Slabeva (Hrsg.): „Web 2.0“, Nomos 2008
  • 71. Besondere Gefahr: die Realtime-Krise Martin Zechner, http://www.krisenkompass.at
  • 72. ● Die klassische Reputations-Krise ● Der Brouhaha ● Die Resonanzkrise ● Der Shitstorm Typen von Social Media Krisen
  • 73. PAX: Vorbereiten, Analysieren, Agieren Team, Infrastruktur, Krisenplan, Relations etc. pflegen und planen Monitoring aufsetzen und KPIs definieren Dialog führen, schnell, kontinuierlich und mit offenem Visier
  • 74. „X the line“ heisst: Warten Sie nicht, sondern überwinden sie sich (und die Rechtsabteilung) und überschreiten Sie die Schwelle zum aktiven Dialog so schnell wie möglich ● Die fehlende Latenzphase in vielen Krisen macht es notwendig, dass Sie schon dann aktiv kommunizieren, wenn es noch keine genauen Informationen gibt. ● Tun Sie dies nicht, sind sie nicht Subjekt sondern Objekt und „werden kommuniziert“. ● Behelfen Sie sich in der Wartephase dabei, indem Sie nicht kommunizieren, was Sie (nicht) wissen, sondern indem Sie kommunizieren, was Sie tun, um dieses Wissen zu erlangen. X the line
  • 75. 1Special Interest und PR Kommunikations- messung 2.0 1
  • 76. Kommunikationsmessung 2.0 Verschiedene Studien (*) belegen: ● Social Media Aktivitäten von Unternehmen nehmen immer weiter zu ● Budgets für Social Media steigen aber ● Nur wenige Unternehmen betreiben Monitoring / Messung der Aktivitäten und Erfolge ● Viele haben noch nicht einmal eine Strategie / Ziele festgelegt ● Es fehlen valide Grundlagen zur Erfolgsmessung * z.B. Social Media Delphi
  • 77. In Zukunft ● müssen KPIs (Key Performance Indikatoren) entwickelt werden, die den Erfolg von Maßnahmen im Social Web messbar machen. ● wird der ROI (Return on Investment) einen großen Einfluss darauf haben, ob Unternehmen weiter im Social Web aktiv sein werden. ● muss sich das Social Web nicht nur als Kommunikationskanal beweisen, sondern auch als Kanal, um Absatz zu generieren. ● wird mehr Wert auf nachhaltige und zielgerichtete Social Media Aktivitäten gelegt. Quelle: Sven Wiesner, beebop media, slideshare Kommunikationsmessung 2.0
  • 78. 1. Interaktionsrate – Anzahl der Replies oder Kommentare 2. Direkte Reichweite – Anzahl der Fans/Follower 3. Sharing / Content Vervielfältigung 4. Stimmung (Sentiment) 5. Likes / Content-Bewertung Mögliche KPIs für Social Media Quelle: Ethority
  • 79. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Diese Präsentation ist nur ein Auszug aus 500 Slides für ein ganzes Semester ;) Hier finden Sie mehr über uns: http:/techandchange.kkundk.de http://facebook/techandchange http://www.scoop.it/t/technology-and-change (News) @techandchange (Twitter) Carsten Rossi: c.rossi@kkundk.de/@rossi_kkundk