Startups Blog December 2007

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  • 1. Brauchen Startups ein Corporate Blog? Und was sollen sie bloggen?
  • 2. Ein Corporate Blog? Wozu?
    • Bloggen kostet doch nur unnötig Zeit .
    • Mit einem Blog erreicht man kaum das eigentliche Zielpublikum .
    • In der Gründungsphase sollte man alle Ressourcen auf den Aufbau der Firma konzentrieren. Oder?
    Seite
  • 3. Stimmt das? Nein!
    • Bloggen kostet Zeit, aber keine Liquidität . Eine kostengünstigere Form der Werbung gibt es für Startups nicht.
    • Blogs sind ein gutes Übungsfeld für den Umgang mit der Öffentlichkeit.
    • Im Printbereich mögen Kampagnen über Nacht wirken. Im Web nicht.
    Seite
  • 4. Früh übt sich... Mit einem Blog kann ein Startup sein Unternehmen und seine Marke allmählich bekannt machen . Das kostet nur Zeit, aber eben kein Geld. Und man lernt sehr viel dabei.
  • 5. Das eigentliche Problem vieler Startups:
    • Worüber soll man bloggen ?
    • Über die eigene Geschäftsidee will man vorab (zu Recht) nicht viel offenlegen.
    • Wie aber ein Publikum für etwas gewinnen, über das man noch nicht schreiben kann?
  • 6. Den Blick weiten
    • Jede neue Geschäftsidee steht immer in einem Kontext :
    • Es gibt einen Markt , eine Branche , einen oder mehrere (potentielle) Wettbewerber .
    • Auch ein Startup bettet sich also in ein Umfeld, über das sich zu schreiben lohnt.
  • 7. Den Blick weiten (2)
    • Dieses Umfeld bietet die Basis für Nachrichten mit „zentraler“ Bedeutung:
    • So wird schon vor dem offiziellen Start gezielt Bekanntheit geschaffen.
    Nachricht: zentral peripher
  • 8. Den Blick weiten (3)
    • Bekanntheit ist aber noch nicht alles:
    • Wer über das Umfeld seines Startups bloggt, kann damit auch:
      • Expertise (Kompetenz) zeigen,
      • Marktforschung betreiben,
      • sein Wissensmanagement verbessern.
  • 9. Emotionen zulassen
    • Eine neue Geschäftsidee ist immer aufregend und spannend.
    • Warum nicht etwas von diesen Gefühlen mit den Lesern des Blogs teilen?
    • Auch Leser wollen sich mitfreuen , mitlachen , mitbangen und mitfühlen .
  • 10. Emotionen zulassen (2)
    • Meinungen und Emotionen können Sympathie und Bindung schaffen:
    • Damit kann man sehr früh schon die eigene Marke aufbauen. Denn Marken leben von emotionaler Bindung .
    Meinung: kritisch unkritisch
  • 11. Emotionen zulassen (3)
    • Auch die emotionale Bindung hat noch mehr Facetten:
    • Sie kann eine große Rolle beim Recruiting weiterer Mitarbeiter spielen.
    • Sie ist ein Schlüsselfaktor für das eigene Networking.
  • 12. Und wie ist das mit den Lesern? Wir haben also ein Blog . Und wir schreiben über den Markt, über uns und unsere Erlebnisse. Wir zeigen Kompetenz und Gefühle , Aber woher kommen jetzt die Leser?
  • 13. Blogleser kommen über Links und Suchmaschinen
    • In der Blogosphäre wird sehr viel verlinkt: Leser für das eigene Blog kann man also über Links aus anderen Blogs bekommen.
    • Andere kommen über Suchmaschinen : Die User suchen Informationen, finden diese im Blog und bleiben „hängen“.
  • 14. Erfolgreiche Blogs sind gut verlinkt
    • Alle erfolgreichen Blogs haben sehr viele eingehende und ausgehende Links:
    • Der beste Weg dorthin: Früh anfangen und selber viele ausgehende Links setzen.
    Vernetzung: hoch gering
  • 15. Suchmaschinenmarketing?
    • Über Suchmaschinenmarketing braucht sich ein Startup mit Blog nur wenig Gedanken zu machen:
      • Blogs sind (von Haus aus) schon sehr suchmaschinenfreundlich.
      • Wichtiger sind die Menge und Qualität der Blogbeiträge.
  • 16. Noch nicht ganz überzeugt? So ein Blog ist schon toll, aber: Gute Kontakte zur Presse sind doch sehr viel wichtiger! Und eigentlich wollen wir auch lieber Kunden gewinnen anstatt Leser!!
  • 17. Die Sache mit der Presse:
    • Für ein Startup ist die Presse sehr wichtig.
    • Ein Blog kann dazu eine Brücke schlagen:
      • Journalisten lesen und recherchieren in Blogs!
      • Ein gutes Blog ist eine aussagekräftigere Referenz als ein paar Pressetexte.
  • 18. Und schließlich die Kunden:
    • Über ein Blog kann man früh die ersten Kunden gewinnen und sein Produkt noch verbessern!
    • Denn: Ein Blog ist ein Dialog. Hier bekommt Ihr Feedback durch Fragen, Anregungen, Lob, Kritik, Hinweise, Ermunterung...
  • 19. Ein tolles Beispiel zum Schluss: www.mymuesli.com www.mymuesli.com/blog/ Bloganfang: 30.06.2006 Müsli-Launch: 30.04.2007 ...und am 12.12.2007 zum Startup des Jahres 2007 gewählt!
  • 20. Impressum Matthias Schwenk Dipl. – Kfm. Unternehmensberater Schönhaldenstr. 26 88348 Bad Saulgau Tel.: +49 (0) 7581 502 95 35 Mobil: +49 (0) 172 756 29 29 Mail: m.schwenk@bwlzweinull.de Blog: www.bwlzweinull.de Fotografie: gillesklein auf www.flickr.com (Metro Paris)