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Geschaeftsmodelle in der Digitalisierung 2008
 

Geschaeftsmodelle in der Digitalisierung 2008

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    Geschaeftsmodelle in der Digitalisierung 2008 Geschaeftsmodelle in der Digitalisierung 2008 Presentation Transcript

    • Geschäftsmodelle der Medienindustrie und die Digitalisierung
    • Um was geht es? Verlage, Medienhäuser und die Musikindustrie: Das scheint fast so, als müssten Fische das Fliegen lernen...
    • „ Die Digitalisierung der Lebenswelt erfordert eben andere Geschäftsmodelle als die bisher gewohnten – das betrifft nicht nur Platten-Labels , das betrifft auch Medienunternehmen, die gesamte Unterhaltungs- und Freizeitindustrie, sogar die Literatur .“ Antonio Malony, Economy Austria, 23.11.2007 www.economyaustria.at
    • Das alte Geschäftsmodell...
      • Man erwirbt gute Inhalte („Content“), Werke bzw. Nachrichten.
      • Daraus „formt“ man ein Produkt und produziert es physisch – als Buch, Zeitung oder Tonträger (CD).
      • Die Distribution des Produktes erfolgt über den Handel .
    • ...die 1990er Jahre...
      • Man erwirbt gute Inhalte („Content“), Werke bzw. Nachrichten.
      • Daraus „formt“ man ein Produkt und produziert es physisch – als Buch, Zeitung oder Tonträger (CD).
      • Die Distribution übernehmen nun auch Internethändler („Amazon“).
    • ...und die Situation heute:
      • Man erwirbt gute Inhalte („Content“), Werke bzw. Nachrichten.
      • Daraus formt man ein digitales Produkt , das keiner physischen Produktion mehr bedarf.
      • Digitale Distribution durch den Ersteller selbst wird zum Normalfall.
    • Ein Beispiel: Fremdsprachen lernen
      • Der klassische Ansatz: Das Buch
      • Anbieter: Langenscheidt
      • Verlag und Handel teilen sich das Geschäft.
      • Der moderne Ansatz: Das Web
      • Anbieter: Gymglish
      • Anbieter und Kunde interagieren direkt.
    • Und eine Tatsache: Immer mehr Inhalte werden frei im Internet angeboten
      • Der Spiegel hat sein Archiv der Spiegel-Hefte freigegeben;
      • Der Brockhaus Verlag stellt sein Lexikon vollständig ins Netz;
      • Die Harvard-University will weite Teile ihrer Bibliothek zugänglich machen.
    • Eine Auswirkung: Musikindustrie Deutschland
      • Tägliche Musiknutzung 1995 – 2005: + 221 %
      • Umsatz Tonträgermarkt 1995 – 2005:
      • - 35 %
      • Quelle: Bundesverband Musikindustrie e.V.
      • www.musikindustrie.de
    • Noch eine Auswirkung: Zeitungen in Deutschland Verkaufte Auflage in Millionen Stück 1997- 2007 Quelle: IVW Werbeträgerdaten www.ivw.de
    • Das frühe Internet:
      • In den 1990er Jahren war das Internet:
        • Ein neuer Werbekanal
        • und ein zusätzlicher Vertriebsweg.
        • Die bestehenden Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsketten wurden davon nur wenig tagiert.
        • Nur die Musikindustrie litt unter dem File-Sharing (~ Raubkopien), hatte aber keine Lösung dagegen am Markt.
    • Das Web 2.0 ab 2001 verschärft die Lage:
      • User Generated Content bildet eine ganz neue Situation für praktisch alle Medien:
        • Die Wikipedia revolutioniert den Markt für (gedruckte) Lexika,
        • Mit YouTube , Flickr oder auch Last.fm wird die Medienkonvergenz massiv beschleunigt.
        • Blogs machen Zeitungen Konkurrenz.
      • Klassische Medien verlieren ihr Monopol, das Ende der Massenmedien setzt ein.
    • Beobachtungen:
      • Spätestens mit dem Aufkommen des Web 2.0 geraten etablierte Anbieter mehr und mehr in die Defensive .
      • Innovative Ansätze kommen fast nur von jungen Unternehmen (Startups) und aus dem IT-Sektor .
    • Apple‘s Rezept im Musikgeschäft: Man nehme...
      • Eine sehr attraktive Hardware (iPod) +
      • Software (iTunes) +
      • Content für den Download (Musiktitel) +
      • Attraktives Pricing
      Abbildung: Ein iPod Nano (2006) auf dem das Spiel „Super Mario Land“ installiert wurde.
    • Und Amazon zieht nach:
      • Der Amazon Kindle will für das Lesen das sein, was der iPod im Audio -Bereich ist!
      • Auch hier kommen zusammen: Hardware + Software + Inhalte + Pricing
    • Folgerungen (1):
      • Im Medienbereich wird das Wissen in Sachen IT und Internet entscheidend. Wer hier nicht seine Kernkompetenz sieht und hat, verschwindet vom Markt.
      • Der rasante Wandel im Internet geht unvermindert weiter. Dauerhaft gültige Geschäftsmodelle gibt es nicht mehr.
    • Folgerungen (2):
      • Mit Inhalten ist immer weniger Geld zu verdienen: Im Internet gibt es praktisch alles irgendwo kostenlos.
      • Die Geschäftsmodelle verschieben sich vermutlich in Richtung Aggregation , Filtern , Prüfen und Personalisierung .
    • Folgerungen (3):
      • Medienunternehmen müssen verstärkt auf Hybrid-Geschäftsmodelle setzen, mit denen sie Zielgruppen differenziert (je nach Technikakzeptanz ) ansprechen können.
      • Der Wandel wird noch auf lange Sicht zur vermutlich einzigen Konstante .
    • Bildnachweise Hintergrundzeichnung Tropical Two-winged Flying Fish by ducttape30 auf www.flickr.com Seite 14 Playing Super MarioLand on iPod nano! by FHKE auf www.flickr.com Seite 15 kindle front by karindalziel auf www.flickr.com
    • Impressum Matthias Schwenk Dipl. – Kfm. Unternehmensberater Schönhaldenstr. 26 88348 Bad Saulgau Tel.: +49 (0) 7581 502 95 35 Mobil: +49 (0) 172 756 29 29 Mail: m.schwenk@bwlzweinull.de Blog: www.bwlzweinull.de Stand dieser Präsentation: März 2008