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Die neue Mitgliederbroschüre des Börsenverein des

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  • 1. GemeinsamneueKapitelaufschlagen.
  • 2. heinrich riethMüller JürGen horbach thoMas Gruss Osiandersche Buchhandlung GmbH VEMAG Verlags- und Medien AG HGV Hanseatische Gesellschaft für Verlagsservice mbH* Vorstand 2010–2013 Viola taube stephan Jaenicke Matthias heinrich Buchhandlung Viola Taube Buchhandlung Stephan Jaenicke e. K. Brockhaus Kommissionsgeschäft GmbH Börsenvereins * Der Vorstand des Dr. h. c. karl-peter Winters Dr. annette nünnerich-asMus prof. Dr. GottfrieD honnefelDer Verlag Dr. Otto Schmidt KG Verlag Philipp von Zabern GmbH Berlin University Press GmbH & Co. KG
  • 3. Liebe Kolleginnen und Kollegen,die Zukunft gestalten, Fortschritt fördern, Entwicklungen unterstützen, Interessen bündeln. Die Bedürf-nisse der Mitglieder stehen im Zentrum der Arbeit des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.Diese Aufgaben sind eine Herausforderung, denn die Buchhandelslandschaft befindet sich in einemdynamischen Veränderungsprozess. Verlage, Buchhandel und Zwischenbuchhandel durchlebeneine Phase, die zu einem veränderten Markt führen wird: Die Digitalisierung eröffnet neue Mög-lichkeiten und Chancen für das Buch. Sie kann zu einer noch schnelleren Verfügbarkeit und Nähezum Kunden beitragen, sie wird zu neuen Produkten und Interaktionen mit dem Leser führen undso dem Prinzip Buch weitere Geltung in unserer Gesellschaft verschaffen. Aber es werden auchneue Marktteilnehmer auf den Plan treten, die Wertschöpfungskette wird sich genauso wie dieWettbewerbssituation verändern. Diese Situation wollen wir aktiv nutzen und die darin liegendenChancen aufgreifen, um weiterhin erfolgreich am Markt zu agieren. Das ist nicht nur die entschei-dende Aufgabe für jeden Einzelnen von Ihnen, sondern auch die Ihres Verbands.Der Herausforderung begegnen wir selbstbewusst. Denn das „Prinzip Buch“ hängt nicht an derFrage analog oder digital. Es ist für längere, vertiefende, nachhaltige, zuverlässige und relevanteTexte die Antwort auf ein Bedürfnis des Lesers. Und dieser bleibt – selbst wenn er auf einemBildschirm ein Buch liest – ein Leser.Der Börsenverein und seine Wirtschaftstöchter begleiten diesen Veränderungsprozess aktiv alsInnovationsmotor. Angebote und Informationen rund um alle Themen des alten und neuen Buchmark-tes sind zentraler Bestandteil des Mitglieder-Service – vom „Börsenblatt“ als Fachmagazin für dieBranche über Newsletter, Informationsveranstaltungen und Plattformen des Verbands wie die Frank-furter Buchmesse oder die Buchtage Berlin bis hin zu Services wie libreka!, das VLB oder die neue BAG.Handfeste finanzielle Vorteile über das Vorteilsprogramm „Seitenreich“ runden dieses Angebot ab.Doch lesen Sie selbst: Die vorliegende Broschüre gibt einen informativen Überblick, welche Leis-tungen der Börsenverein Ihnen bietet und warum es sich lohnt, Mitglied zu sein.Ihr IhrProf. Dr. Gottfried Honnefelder Alexander SkipisVorsteher des Hauptgeschäftsführer desBörsenvereins des Deutschen Buchhandels Börsenvereins des Deutschen Buchhandels
  • 4. InhaltInterview mit Alexander Skipis ........................ 6Organisation ....................................................................10Mitwirkung ....................................................................... 18Interessenvertretung .............................................. 24Kulturarbeit ....................................................................30Leseförderung .............................................................. 36Buchmessen .................................................................. 42Markt- und Leserforschung ...............................48Datenbanken ................................................................. 54Rationalisierung ........................................................ 60Beratung und Information .................................66Preisvorteile ................................................................... 72Aus- und Weiterbildung ....................................... 78Kontakte ............................................................................ 82Stichwortverzeichnis .............................................86Impressum ...................................................................... 87
  • 5. 6Erhöhte ArtenvielfaltWieso die Digitalisierung den Verband verändert. Weshalb das Buch alsMedium immer wichtiger wird. Warum gute Inhalte nicht aus Wolken fallen:Börsenvereins-Hauptgeschäftsführer Alexander Skipis im Interview.Die buchbranche verändert sich in hohem tempo – diethemen der buchtage 2010 haben das gerade erst wider-gespiegelt. Was bedeutet dieser Wandel für einen Verband,der beansprucht, die gesamte branche zu repräsentieren?Der Veränderungsprozess, den unsere Branche durchlebt,den sie zugleich aber selbst gestaltet, ist der Digitalisierunggeschuldet. Er wird auch den Verband verändern. Wir wissenallerdings noch nicht, in welchem Umfang die Digitalisierung inunseren Handelsstufen marktgängig nutzbar gemacht werdenkann. Sicher ist: Es wird neue Player geben. Die Wertschöp-fungskette wird sich verändern. Völlig neue Produkte werdenwir ebenso sehen wie Bücher mit neuen digitalen Möglichkei-ten des Gebrauchs. Auch die Bedürfnisse der Endkunden wer-den sich weiterentwickeln. Wir werden mit Nachfragen zu tunbekommen, die wir noch gar nicht kennen. Und die politischeArbeit wird uns mehr als bisher herausfordern. neuen Playern also um Konkurrenten der bestehenden Markt-Was verstehen sie unter neuen Playern? teilnehmer handelt, werden wir als Verband auf sie zugehen.Wir haben heute schon Dienstleister, die näher an uns heran- Warum?rücken, ich denke an Adobe, Microsoft, Apple. Die Außengren- Die Konkurrenzsituation wird so oder so entstehen. Wir habenze der Branche wird durchlässiger. Amazon hat gezeigt, wie aber die Chance, die neuen Player in die Pflicht zu nehmen für dendas geht: ein Unternehmen, das quasi über Nacht zum größ- Buchmarkt. Das stärkt uns auch in der politischen Arbeit immens;ten Buchhändler am Markt heranwuchs. Der nächste könnte man kann das am Beispiel Microsoft und Adobe in Urheberrechts-Apple werden, der das auf dem Gebiet der Musik schon üben fragen bereits sehen. Wir sind doch als Börsenverein eine großekonnte. Wir werden uns auf erhöhte Artenvielfalt einstellen Clearing-Plattform für zunehmend unterschiedliche Interessen.müssen. Unsere Aufgabe wird es bleiben, diese Interessen auch in ZukunftDie »fremden« kommen womöglich nicht alle in freundlicher so zusammenzuführen, dass es bei optimalen Rahmenbedingun-absicht. gen den Buchmarkt für alle Beteiligten sichert, ihn erweitert, dieDarum geht es nicht. Der Leser entscheidet, welches Angebot er Partizipation aller ermöglicht und damit auch die einzigartige Vielfaltannimmt. Hier punktet der Bessere. Auch wenn es sich bei den des Verlags- und Buchhandelswesens schützt.
  • 6. interVieW Mit alexanDer skiPis 7aber hat der Drei-sparten-Verband nicht schon genug Das buch sehen sie also im Mix der Medien eher wich-damit zu tun, seine Zentrifugalkräfte zu beherrschen? tiger werden?Wir haben unsere Stärke dadurch bekommen, dass wir die drei Unbedingt. Jetzt ist die Zeit der Entscheidung gekommen: dassSparten bei uns haben. Nur deshalb sind wir der eine, kompe- wir herkunftsbewusst, branchenbewusst und selbstbewusst dietente Ansprechpartner in der Gesellschaft für das Buch. Wir ste- neuen technischen Möglichkeiten nutzen, unser Kulturgut Buchhen also vor der Wahl, entweder unsere immer noch sehr über- ins 21. Jahrhundert zu bringen. Wir sollten das herkömmliche,sichtliche innere Ordnung zum Teil preiszugeben zugunsten einer mit dem einzigartigen Profil seiner Eigenschaften auch heutebleibenden Relevanz oder diese politische und gesellschaftliche noch großartige Medium Buch nicht vorschnell in die Museums-Relevanz einzubüßen. Man würde sich dann weiter der vertrau- vitrine stellen. Wir sollten der Suggestion nicht erliegen, dass mitten – freilich zunehmend irrelevanten – inneren Ordnung erfreuen der Digitalisierung unsere Tradition der Buchkultur hinfällig wür-können. Für mich gibt es aber keinen Zweifel: Um auch künftig de. Das wäre grundfalsch. Mehr Gelassenheit im Umgang mitmit einer Stimme für die Buchbranche sprechen zu können, müs- den Marktveränderungen stünde unserer Branche gut an.sen wir die neue Vielfalt auch in unserer Mitgliedschaft abbilden. Wie begründen sie ihren optimismus?Welches sind in Zukunft die zentralen themen der Ver- Gerade die traditionellen Eigenschaften des Buches machen esbandsarbeit? zu dem überlegenen Medium für die Aneignung von Langtexten.Wir werden vor großen politischen Herausforderungen stehen, Als solches wird es in der wachsenden Vielfalt der Medien zu-was die Bewahrung von Rahmenbedingungen angeht, aber nehmend geschätzt und nachgefragt sein. Das „Prinzip Buch“auch im Blick auf ihre künftigen Entwicklungen. Am Beispiel des – damit meine ich das Bedürfnis nach längeren, vertiefenden,Urheberrechts für eine digitale Mediengesellschaft sehen wir das nachhaltigen, zuverlässigen, relevanten Texten: Dieses Prinzipaktuell am deutlichsten. Und wir werden, zweitens, die Dienst- hängt nicht an der Frage analog oder digital. Sondern es ist dieleistungen für unsere Mitglieder weiterentwickeln. Das bedeutet perfekte Antwort auf ein Bedürfnis des Lesers, der, selbst wennvor allen Dingen, für die mittleren und kleinen Unternehmen ge- er auf einem Monitor im Buch läse, auch als User ein Leser blie-eignete Angebote bereitzustellen, die sie dabei unterstützen, am be. Das scheint eine anthropologische Konstante zu sein.Markt erfolgreich zu agieren. Gibt es messbare anzeichen dafür?Manche Mitglieder haben den eindruck, alle Welt redet nur Wir können nicht dauerhaft entgegen menschlichen Grund-noch von Digitalisierung, und jetzt auch ihr börsenverein. Da- bedürfnissen Märkte machen. Neben dem Schnellen, Flüchtigen,bei werden immer noch ein paar physische bücher verkauft ... für den Tag Gemachten der Internetwelt wird immer Platz sein fürJa, hier äußert sich zu Recht ein gewisses Unbehagen. Bei aller die Intensivmediennutzung. Das können wir auch mit Marktzah-Beschäftigung mit diesem zentralen Zukunftsthema: Wir müssen len belegen. Nichts deutet heute darauf hin, dass der Handel mitAugenmaß bewahren. Keiner kann heute sagen, wie sich der Markt physischen Büchern aufgrund wachsender digitaler Marktanteilein den nächsten Jahren entwickeln wird. Da ist viel Übertreibung, in näherer Zukunft großen Schaden nehmen würde. Und auchüberzogene Geschwindigkeit und zum Teil auch Hysterie im Spiel. das abgeschlossene Wirtschaftsjahr hat uns – zum wiederholten Mal – gegen den allgemeinen Trend im Einzelhandel ein Wachs-auch mangelndes selbstbewusstsein einer branche, die tum im Geschäft mit physischen Büchern beschert.gelegentlich als traditionsverhaftet kritisiert wird?Es handelt sich bei der Digitalisierung um einen technischenFortschritt, nicht um einen inhaltlichen. Das muss man sich Das Prinzip Buch hängt nicht anzwischendurch mal klarmachen. Wir sind Inhalts- und Vertriebs-spezialisten, davon verstehen wir etwas. Das heißt: Unsere Kom- der Frage, ob analog oder digital,petenzen und Stärken werden nun nicht obsolet, sondern im es ist die perfekte Antwort aufGegenteil, sie werden mehr denn je gefordert und nachgefragt. ein Bedürfnis des Lesers.Woran stellen sie das fest? alexanDer skiPisGroße Player wie Microsoft sprechen bereits vom »Hunger nachContent«. Content fällt aber nicht aus Wolken und Schwärmen,auch nicht aus intelligenten. Sondern er muss kreativ und pro-fessionell erarbeitet werden. Die Addition von Tausenden Krea-tivdilettanten führt doch nicht dazu, dass die Qualität des vonden Vielen Geschriebenen gehoben wird. Sie bleibt allenfallsMittelmaß. Gerade in einer Branche, die für das Buch als Leit-medium steht, müssen wir andere Qualität liefern können. Daswird von uns erwartet. Und darin liegt unsere Chance.Quelle: Börsenblatt 25/2010, Interviewer Dr. Torsten Casimir.
  • 7. 8christiane schulz-rotherTegeler Bücherstube GmbH
  • 8. Organisation orGanisation 9Gerade in der heutigen Zeit ist es eineStärke der Buchbranche, dass alle Handels-stufen miteinander kooperieren. Organisation
  • 9. 10Alle Handelsstufen untereinem DachUnd Wirtschaftstöchter, die den Buchmarkt mitgestalten: Was der Verbandfür Sie tun kann.OrganisatiOn І So funktioniert der Börsenverein Ein Verband mit Zukunft: Im Börsenverein des Deutschen Buchhandels ist die gesamte Buch- branche vereint – Verlage, Buchhandlungen, der Zwischenbuchhandel, Antiquare und Verlags- vertreter. Damit kann der Börsenverein für die gesamte Buchbranche mit einer Stimme sprechen, Interessen werden gebündelt und die gemeinsamen Botschaften gehört. Diese Geschlossenheit verleiht der Branche gegenüber der Politik und der Öffentlichkeit ein besonderes Gewicht. Um das zu erreichen, versteht sich der Börsenverein als eine Plattform, auf der die verschiedenen Brancheninteressen aller Mitglieder spartenübergreifend auf Treffen und Jahrestagungen artiku- liert, gewichtet und zur Geltung gebracht werden können. In seiner inneren Organisation kommt es auf Schnelligkeit, strategische Bündelung, aber auch größtmögliche Nähe zu den Mitgliedern und das umfassende ehrenamtliche Engagement auf allen Ebenen an. Erreicht wird das auf vielen Wegen: über die umfassende Betreuung durch die Fachausschüsse, die spezifischen Beratungs- leistungen der Fachabteilungen im Börsenverein, den Service durch die Abteilung Mitglieder und Kommunikation und die individuelle Beratung und Ansprache der Landesverbände vor Ort. Der Börsenverein unterstützt seine Mitglieder auf vielfache Weise: Ein wichtiger Baustein ist die Lobbyarbeit rund ums Urheberrecht – denn nur wenn die Piraterie im Internet eingedämmt wird und sich der Sinn und Nutzen des Copyrights in den Köpfen der Konsumenten verankern lässt, können Verleger, Buchhändler, Autoren, Übersetzer, ja letztlich alle Kreativen, weiterhin von ihrer Arbeit leben – und neue Ideen entwickeln (mehr auf Seite 25). Mit der Branchenplattform libreka! liefert der Börsenverein ein handfestes Instrument für das digitale Geschäft: Verlage können E-Books über libreka! anbieten, ohne die Rechte an ihren Inhalten aus der Hand zu geben. Buchhandlungen haben die Möglichkeit, den E-Book-Shop in ihre Webseite einzu- binden – und durch die Volltextsuche auf libreka! auch ihre Beratungsqualität zu verbessern (siehe Seite 55). Mit Workshops und Veranstaltungen macht der Börsenverein seine Mitglieder fit, nicht nur für die elektronischen Herausforderungen: sei es bei Fortbildungsprogrammen auf den Buchmessen, im „Forum Zukunft“, beim hochkarätigen Fachkongress im Rahmen der Buchtage Berlin oder bei Veranstaltungen und Seminaren, die von den Landesverbänden des Börsenvereins und vom mediacampus in Seckbach rund ums Jahr zu günstigen Konditionen organisiert werden.
  • 10. Organisation orGanisation 11 Mit Veranstaltungen und Jahrestagungen der zahlreichen Arbeits- gemeinschaften und Arbeitskreise bietet der Börsenverein eine ideale Plattform für den Informations- und Erfahrungsaustausch Beratung und Information untereinander. • Der Börsenverein berät seine Mitglieder fachlich, serViceleistunGen – ein Schnelldurchlauf Wer persönliche Beratung braucht, kann sich jederzeit direkt betriebswirtschaftlich, in Fragen des Marke- an die drei Fachausschüsse, die Fachabteilungen oder die tings und rechtlich – beispielsweise in Sachen Geschäftsstellen der Landesverbände wenden. Sie alle leis- Preisbindung, Schulbuchgeschäft, Urheber- ten umfangreiche und individuelle Beratung – im Gespräch, recht und E-Business. mit Informationsmaterial, Newslettern und über die Homepage • Er stellt detaillierte Marktdaten zur Verfügung, www.boersenverein.de etwa zum Lizenzhandel und zur Umsatzent- Apples Minirechner iPad, Amazons Lesegerät Kindle, Googles wicklung im Sortiment. Digitalisierungsprojekt für Bücher: Große, internationale Akteure, • Das „Börsenblatt“, Fachmagazin und Verbands- aber auch findige Start-ups stellen derzeit die traditionellen Ge- organ, informiert über die Entwicklung auf dem schäftsmodelle der Printwelt mit elektronischen Produkten auf den Buchmarkt – auch online unter www.boersen- Kopf. Für das „Buch als Prinzip“ ist der mediale Wandel eine große blatt.net Chance: Formate und Inhalte erweitern sich, spannende Varianten von Büchern entstehen, zusätzliche Marktteilnehmer mischen am • Mit der Plattform libreka! unterstützt der Ver- Markt mit und neue Lesergruppen werden erreicht, weil Inhalte als band seine Mitglieder auf ihrem Weg in die digi- E-Book schnell und direkt für alle im Netz abrufbar sind. Die neuen tale Welt. Entwicklungen sind wichtig für die Branche. Derzeit aber wird das Geld nach wie vor insbesondere mit gedruckten Werken ver- Rationalisierung und dient. 9,7 Milliarden Euro hat die Branche 2009 umgesetzt – seit Rahmenverträge Jahren steigen die Umsätze langsam, aber kontinuierlich an. • Kontinuierlich treibt der Börsenverein die Rationa- Seit seiner Gründung am 30. April 1825 setzt sich der Verband lisierung in der Buchbranche voran – zuletzt mit als Interessenvertretung seiner Mitglieder für optimale politische einer Analyse zu den Kosten der Remissionen. und wirtschaftliche Rahmenbedingungen in der Branche ein – • Beim Vorteilsprogramm „Seitenreich“ profitieren und engagiert sich gleichzeitig für Meinungsfreiheit, für kulturelle Mitgliedsunternehmen von attraktiven Rahmen- Vielfalt und das Leitmedium Buch. Er vertritt alle drei Handels- verträgen (etwa bei Versicherung und Energie). stufen (Verlage, Zwischenbuchhandel, Sortiment) und ist Wirt- schafts- und Kulturverband in einem. • Gemeinschaftsstände machen einen Messe- Auftritt auch bei kleinem Budget möglich. Der Börsenverein knüpft Beziehungen zu fachverwandten Or- ganisationen im In- und Ausland, koordiniert den Ausgleich • Die BAG Buchhändler-Abrechnungs-Gesell- der Interessen seiner Mitglieder untereinander und formuliert schaft übernimmt für die Mitgliedsunter- nehmen das nationale und internationale Abrechnungsgeschäft – und bietet zudem eine breite Palette weiterer Finanzdienstleistungen Internet und Digitalisierung stellen die Buchbranche vor rund um das Buchgeschäft an die größte Herausforderung ihrer Geschichte. Um sie aktiv zu gestalten, müssen wir eine ausgewogene Balance zwischen Netzwerkbildung und Kulturarbeit Kultur und Wirtschaftlichkeit finden, statt in traditionellen Gegensätzen zu denken. • Wirtschaft lebt von Kontakten, zu Kunden eben- so wie zu Kollegen. Der Börsenverein fördert beides. • Durch seine Kulturarbeit schafft er Aufmerk-Michael busch samkeit für Bücher, Autoren und Inhalte – er verleiht jedes Jahr den Friedenspreis und den Deutschen Buchpreis, organisiert Aktionen zum UNESCO-Welttag des Buches und den Vorlese- wettbewerb des Deutschen Buchhandels. • Mit „Geisteswissenschaften International“ gibt es zudem einen Übersetzungsfonds für geisteswissenschaftliche Buchprojekte.
  • 11. 12 Dynamische und unabhängige Verlage beleben die die Buchpreisbindung initiiert und mit der Verkehrsordnung ge- Branche und sorgen für eine breite Vielfalt kreativer meinsame Standesregeln durchgesetzt. Auch an der Gründung Ideen. Junge Verlage und neue Gründungen müssen der Deutschen Nationalbibliothek war er beteiligt. daher besonders unterstützt werden. Ohne den Börsenverein wäre der deutsche, aber auch der inter- nationale Buchmarkt heute ein anderer. Das macht ein Blick auf seine Wirtschaftstochter, die Frankfurter Buchmesse, deutlich:arMin GMeiner Sie hat sich als wichtigster Markt- und Marketingplatz für die internationale Buchwelt etabliert, sie ist ein Kulturereignis mit weltweiter Ausstrahlung und bietet eine Plattform für den kultur- politischen Dialog (mehr auf Seite 30). Zur Organisationsstruktur des Verbands Der Börsenverein ist demokratisch aufgebaut. Zahlreiche Orga- ne und Gremien sorgen für den Austausch der Mitglieder unter- einander und den Ausgleich ihrer Interessen. Derzeit gehören dem Verband knapp 6.000 Unternehmen an – von der kleinen,Verkehrs- und Wettbewerbsregeln. Zudem bietet er Fach- und unabhängigen Sortimentsbuchhandlung bis zum großen Medien-Rechtsberatung, Dienstleistungen und Produkte für die Praxis konzern. Der Börsenverein bündelt die Interessen von rundan. Zentrales Thema der letzten Jahre als Basis für eine erfolg- 4.000 Buchhandlungen, rund 1.800 Verlagen, 80 Zwischen-reiche Weiterentwicklung der Branche ist die Aus- und Weiter- buchhändlern und 30 Verlagsvertretern und macht umfangreichebildung. Mit dem Sozialwerk des deutschen Buchhandels gibt Angebote für korrespondierende und ausländische Mitglieder – eres in der Branche außerdem einen Hilfsfonds für Kollegen, verbindet Zehntausende von Menschen, die alle gleichermaßendie durch Unfall oder Krankheit in eine Notlage geraten sind. davon überzeugt sind: Bücher bewegen Ideen.Auch wenn der Wettbewerb am Markt immer härter wird – dasSozialwerk ist zugleich ein Symbol für den Gemeinschaftssinn Die laufenden Geschäfte des Bundesverbands verantwortet die Ge-und das Selbstverständnis im dreistufigen Verband. schäftsstelle in Frankfurt am Main – mit dem Hauptgeschäftsführer an der Spitze. Darüber hinaus gibt es zehn Landesverbände, die eigene Geschäftsstellen unterhalten und damit die Ansprechpart-Ein paar Worte zur Geschichte ner vor Ort sind. Im Länderrat kommen die ehrenamtlichen Vor- stände von Bundesverband und Landesverbänden zusammen,Als der Börsenverein vor 185 Jahren gegründet wurde, war er zu- um gemeinsam den Börsenverein zu steuern.nächst eine reine Rationalisierungseinrichtung zur Weiterführungder sogenannten Leipziger Börse: Sie regelte die Abrechnung Der Börsenverein hat seinen Sitz in Frankfurt am Main. Nochzwischen Buchhändlern und Verlegern während der Buchmesse ist der Verband im Buchhändlerhaus im Großen Hirschgrabenund wurde so zum Namensgeber für den Verband. Schon bald untergebracht, direkt neben dem Goethe-Haus. Voraussichtlichentwickelte sich der Börsenverein jedoch zu einer Interessenver- ab 2011 wird die gesamte Börsenvereinsgruppe unter einemtretung für den gesamten Berufsstand. Der Verband hat die deut- Dach arbeiten – in der Braubachstraße, in unmittelbarer Nähesche Urheberrechts- und Verlagsrechtsgesetzgebung geprägt, zum Frankfurter Römer. Börsenverein des Deutschen Aufsichtsrat Länderrat (1x jährlich) Landesverbände Buchhandels e. V. besteht aus (Baden-Württemberg, Bayern, Hauptgeschäftsführer Berlin-Brandenburg, Hessen, Geschäftsstelle Rheinland-Pfalz, Saarland, Marketing- und Verlagsservice Ehrenamtliche Gremien: Vorstand Vorsitzende Niedersachsen und Bremen, des Buchhandels GmbH Vorstand, Fachausschüsse Norddeutschland, Nordrhein-Westfalen, Börsenverein Landesverbände Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen) 50 % 50 % mediacampus frankfurt Zwischenholding Buchhändlerische Die Schulen des Deutschen Buchhandels GmbH Landesverbände Beteiligungs GbR 70 % 30 % Aufsichtsrat Kontrolle / Börsenverein des Deutschen Buchhandels Beteiligungsgesellschaft mbH Beratung (Holding)-BBG-Geschäftsführung (HGF Börsenverein, GF MVB, GF AUM) setzt sich zusammen aus 100 % 100 % 2 Vertreter 1 Vertreter 4 externe Marketing- und Verlagsservice des Ausstellungs- und Messe-GmbH Bundesverband Landesverband Vertreter Buchhandels GmbH
  • 12. Organisation orGanisation 13 chronik des Börsenvereins 1825 Am 30. April wird der Börsenverein der Deut- schen Buchhändler zu Leipzig gegründet – als erster Berufsverband, der über alle da- maligen Ländergrenzen hinweg aktiv ist. 1888 Die nach dem damaligen Vorsteher und Verleger Adolf Kröner benannte Kröner- sche Reform tritt in Kraft – und mit ihr eine Verkehrsordnung und ein Preisbin- dungssystem für die Buchbranche. 1912 Der Börsenverein, die Stadt Leipzig und das Königreich Sachsen gründen die Deutsche Bücherei Leipzig. 34 Jahre spä- ter initiiert der Börsenverein auch die Grün- dung der Deutschen Bibliothek Frankfurt (seit 2006: Deutsche Nationalbibliothek). 1934 Die Reichsschrifttumskammer (RSK) übernimmt sämtliche berufsständischen Aufgaben des Börsenvereins. Buch- händler und Verleger werden Pflichtmit- glieder der RSK. 1945 Am Einspruch der Alliierten scheitert der Gründungsversuch eines westdeutschen Börsenvereins. Der Aufbau der buch-Die Wirtschaftsaktivitäten des händlerischen Organisation vollzieht sich deshalb zunächst auf Länderebene.Börsenvereins 1946 Der Börsenverein der Deutschen Buch-Alle Wirtschaftsaktivitäten des Verbands sind in der Börsenverein händler zu Leipzig nimmt in der sowje-Beteiligungsgesellschaft mbH gebündelt, kurz BBG. Zur Holding tischen Besatzungszone – der späterengehören: DDR – seine Arbeit auf. die ausstellungs- und Messe-Gmbh (auM). Sie richtet die 1948 Die westdeutschen LandesverbändeFrankfurter Buchmesse aus. Darüber hinaus betreibt sie gemeinsam schließen sich zum Börsenverein Deut-mit der Kulturbehörde in Abu Dhabi das Joint Venture Kitab, das scher Verleger- und Buchhändler-Ver-eine zentrale Buchmesse für den arabischen Raum organisiert. bände zusammen. Sitz ist Frankfurt.Mit dem südafrikanischen Verlegerverband wurde 2006 die CapeTown Book Fair gegründet. In weiteren Ländern wie USA, China 1949 Der hessische Verleger- und Buchhändler-und Polen fördert die AuM den Lizenzhandel durch Informations- Verband veranstaltet die erste Frankfurterund Servicezentren. Außerdem vertritt sie deutsche Verlage auf mehr Buchmesse, deren Trägerschaft im Jahrals 25 internationalen Buchmessen mit Gemeinschaftsständen. darauf auf den Börsenverein übergeht. die MVb Marketing- und Verlagsservice des buch- 1950 Der Börsenverein verleiht zum ersten Malhandels Gmbh. Hier sind alle verlegerischen Aktivitäten ange- den Friedenspreis des Deutschen Buchhan-siedelt. Zu den Kernprodukten gehören das „Börsenblatt“ als dels (an den Lektor und Autor Max Tau).auflagenstärkstes Fachmagazin der Buchbranche, das „Ver- 1991 Der Leipziger und der Frankfurter Bör-zeichnis Lieferbarer Bücher“ (VLB) als umfassendste bibliogra- senverein fusionieren.fische Branchendatenbank, und das Kundenmagazin „Buch-journal“, das 1,4 Millionen regelmäßige Leser hat. Auch bei der 2003 Bundesverband und LandesverbändeBranchenplattform libreka! führt die MVB Regie. schließen sich zu einem Gesamtverband zusammen. Eine neue Holding bündelt dieGemeinsam betreiben der Bundesverband und die Landesver- Wirtschaftstöchter unter einem Dach.bände auch die Schulen des Deutschen Buchhandels in Frankfurt-Seckbach, die heute als mediacampus frankfurt firmieren (mehr 2007 Grünes Licht für die Verbandsreform –auf Seite 78). Darüber hinaus ist der Bundesverband Gesellschaf- mit mehr Mitwirkungsmöglichkeiten fürter der Akademie des Deutschen Buchhandels in München, die die Mitglieder, neuen Kompetenzen fürvor allem Seminare für Führungskräfte der Branche anbietet. die Hauptversammlung.
  • 13. 14 Das Miteinander der Sparten Als zentrale Plattform für den Austausch über Themen und Konfliktzonen gibt es seit 2007 das Branchenparlament, das zwei- Dass ein Verband drei Handelsstufen gleichzeitig vertritt, ist in mal jährlich tagt. Hier werden spartenübergreifende Probleme wie Deutschland einmalig. Für den Austausch der Mitglieder unter- Preisbindungs- und Konditionenfragen diskutiert und Empfehlun- einander und den Ausgleich ihrer Interessen sorgen zahlreiche gen für die Hauptversammlung und/oder den Vorstand des Bör- Organe des Börsenvereins: senvereins erarbeitet (sogenannte Frankfurter Erklärungen). Das Einmal im Jahr treffen sich die Mitglieder bei der Hauptver- Branchenparlament hat auch die Aufgabe, über Änderungen der sammlung des Börsenvereins – dem höchsten Entscheidungs- Wettbewerbsregeln, der Verkehrsordnung und des Grundlagen- gremium des Verbands. Das Plenum kommt immer im Juni bei papiers zu sprechen. Gebildet wird es von den Mitgliedern der den Buchtagen Berlin zusammen, entscheidet über den Etat Fachausschüsse, den Vorsitzenden der zahlreichen Arbeitsge- des Verbands, wählt alle drei Jahre den Vorstand und den Vor- meinschaften und Arbeitskreise im Börsenverein, den Vorsitzen- steher als oberste Repräsentanten des Börsenvereins. den der Landesverbände und dem Vorstand des Börsenvereins. Kurzum: Im Branchenparlament kommen alle zusammen, die das Die Vertretung der einzelnen Sparten übernehmen die Fach- große Gebilde Börsenverein lenken und voranbringen. gruppenversammlungen des herstellenden, des verbreitenden und des Zwischenbuchhandels. Hier kommen, ebenfalls bei den Buchtagen Berlin, einmal im Jahr alle Mitglieder einer Sparte zu- Wer vertritt im Verband Ihre sammen. Sie wählen, im Dreijahres-Rhythmus, die sogenannten Fachausschüsse: Rund ums Jahr kümmern sich diese kleineren Interessen? ehrenamtlichen Runden im Verleger-Ausschuss, im Sortimenter- Ausschuss und im Ausschuss für den Zwischenbuchhandel um Für Buchhändler die Belange ihrer Mitglieder. Die drei Fachausschüsse treffen sich Mit dem sortimenter-ausschuss haben Buchhandlungen jeweils im Herbst und im Frühjahr zu Sitzungstagen in Frankfurt. eine eigene Anlaufstelle im Verband, unter der Geschäftsführung Daneben gibt es für Verleger- und Sortimenter-Ausschuss haupt- von Kyra Dreher (Tel.: 069 1306-409, E-Mail: dreher@boev.de). amtliche Geschäftsstellen bzw. für den Zwischenbuchhandel eine Hier werden Sie beraten, informiert, unterstützt. eigene Referentin unter dem Börsenvereinsdach. Das Gremium besteht aus demokratisch gewählten, ehrenamt- Der Vorstand des Börsenvereins ist das ehrenamtliche Len- lichen Mitgliedern, die sich regelmäßig treffen, und aus einer haupt- kungsgremium des Börsenvereins. Er besteht aus Mitgliedern amtlichen Geschäftsstelle, die rund ums Jahr für alle Sortimenter da aller Sparten, die von der Hauptversammlung direkt gewählt ist. Das Team aus Haupt- und Ehrenamt vertritt die Interessen des werden (Vorsteher, Schatzmeister u. a.), und aus Vertretern, die Buchhandels in der Branche, aber auch gegenüber der Politik. durch ihr Amt im Vorstand vertreten sind – den Vorsitzenden der drei Fachausschüsse. Tagt der Vorstand, sind in der Regel auch Inhabergeführte Buchhandlungen können sich im arbeits- die hauptamtlichen Börsenvereinsvertreter und der Sprecher kreis unabhängiger sortimente (aks) austauschen, fortbil- der Landesverbände (ein Amt, das jährlich wechselt) dabei. den und vernetzen. Betriebswirtschaftliche Hilfestellung bekommen Sie gleich mehrfach: mit kostenlosen Betriebsberatungen auf den buch- Nur in einem dreistufigen Verband, messen, mit zahlreichen broschüren (etwa zur Frage: „Wie der partnerschaftlich aufgestellt ist, wirtschaftlich arbeitet mein Unternehmen?“) und mit dem Jahres- betriebsvergleich des Kölner Instituts für Handelsforschung: Er können wir für Politik und Gesell- liefert alle relevanten Kennzahlen für das Controlling und ist auf die Bedürfnisse kleiner und mittelständischer Betriebe zugeschnitten. schaft ein verlässlicher Partner sein. Für VerlegerthoMas Wrensch Erste Adresse für Verleger ist der Verleger-Ausschuss, unter der Geschäftsführung von Rolf Nüthen (Tel.: 069 1306-327, E-Mail: nuethen@boev.de). Das Gremium umfasst demokratisch gewählte, ehrenamtliche Mitglieder, die sich regelmäßig treffen, und eine hauptamtliche Geschäftsstelle, die rund ums Jahr für alle Verleger da ist. Das Team aus Haupt- und Ehrenamt vertritt die Interessen der Verlage in der Branche, aber auch gegenüber der Politik. In der Geschäftsstelle hilft man Ihnen bei Fragen und Problemen weiter und hält umfangreiche Informationen bereit. Spezielle Interessen einzelner Verlagsgruppierungen werden in zahlreichen Arbeitsgemeinschaften und Arbeitskreisen gebündelt,
  • 14. Organisation orGanisation 15die von der VA-Geschäftsstelle betreut werden. Themen und Anlie- Wichtig ist, dass auch in Zukunft anspruchsvolle, intelli-gen der Fachmedienverlage vertritt die Deutsche Fachpresse unter gente und schöne Inhalte angeboten werden – wieder Geschäftsführung von Bernd Adam (Tel.: 069 1306-326, diese in einer sich verändernden Buchwelt präsentiertE-Mail: adam@deutsche-fachpresse.de) werden, dazu leisten wir als korrespondierendes Mit- Digitalisierung, Urheberrecht, Piraterie: Um diese Themen glied einen wichtigen und innovativen Beitrag.kümmert sich der Verband intensiv für Sie – mit Lobby- und Auf- Dr. anDreas sellinGklärungsarbeit in Berlin und Brüssel, aber auch mit einer eigenenAG Piraterie. Rechtssicherheit bei Vertragsangelegenheiten bieten zahlreicheMusterverträge, etwa für Taschenbuch-Lizenzen oder Vertrags-ergänzungen zum E-Book. Günstige Messeauftritte ermöglichen Gemeinschaftsstände,die der Verleger-Ausschuss in Leipzig und Frankfurt am Mainanbietet – für Hörbuchverlage, für kleinere unabhängige Verlageoder für Ratgeberverlage.Für Zwischenbuchhändler Ihre Interessen werden im Ausschuss für den Zwischenbuch-handel gebündelt und vertreten. Die hauptamtliche Federfüh-rung liegt bei Susanne Breuer, Referentin (Tel.: 069 1306-312,E-Mail: breuer@boev.de). Auch im Ausschuss für den Zwischenbuchhandel geben denKurs ehrenamtliche Mitglieder vor, die von ihrer Fachversammlung aufnahmekriterien: Verlage, die sich für eine MitGlieD WerDen im Börsenvereingewählt worden sind – und im Zusammenspiel der drei Sparten Mitgliedschaft interessieren, sollten kontinuierlichfür den Zwischenbuchhandel Position beziehen. verlegerisch tätig sein, Buchhandlungen ein La- Schwerpunkte im „Zwibu“ setzen die beiden Themen Ratio- dengeschäft mit den üblichen Öffnungszeiten odernalisierung und Standardisierung. Der Ausschuss hat schon viele ein qualifiziertes Versandgeschäft führen. Unter-Initiativen dazu angestoßen – und liefert mit der jährlichen Logistik- nehmen, die als Dienstleister mit der Buchbrancheumfrage wichtige Zahlen zum Warenfluss in der gesamten Branche. zusammenarbeiten, haben die Möglichkeit einerAußerdem gibt der Ausschuss regelmäßig das „ABC des Zwischen- korrespondierenden Mitgliedschaft; für buchhänd-buchhandels“ heraus, ein Nachschlagewerk, das alle wichtigen Stich- lerische Unternehmen aus dem Ausland gibt es diewörter rund um die logistische Schnittstelle der Buchwelt erläutert. Option auf eine internationale Mitgliedschaft. Mitgliedsbeiträge: Die Mitgliedsbeiträge sindFür Branchenpartner (Korrespondierende Mitglieder) gestaffelt und richten sich nach der Höhe des Netto-Jahresumsatzes aus dem Vorjahr. Bei einem Auch Dienstleister der Buchbranche können Mitglied im Börsen- Jahresumsatz bis zu 100.000 Euro beträgt derverein werden. Ihr Vorteil: eine große Nähe zur Zielgruppe, die Er- Jahresbeitrag, der unter anderem ein kostenlo-schließung neuer Märkte. Anlaufstelle für Branchenpartner ist das ses „Börsenblatt“-Abonnement einschließt, rundReferat Marketing, Kommunikation, Entwicklung Mitgliedschaften. 500 Euro pro Jahr. Für alle, die sich vorab infor-anne-Mette noack, referatsleitung: mieren wollen, gibt es einen Beitragsrechner untertel.: 069 1306-223, e-Mail: noack@boev.de. www.boersenverein.de Branchenpartner bekommen unter anderem Gratis-Informatio- aufnahme-unterlagen: Ansprechpartner für allenen zu branchenspezifischen Rechtsfragen, eine buchhändlerische Fragen rund um die Mitgliedschaft ist das TeamVerkehrsnummer, wöchentlich ein kostenloses „Börsenblatt“ und des Referats Mitgliederservice der Abteilung Mit-vergünstigte Anzeigentarife. Außerdem profitieren sie von den glieder und Kommunikation.Sonderkonditionen des Vorteilsprogramms bei Versicherungen, susanne krittian-Danzer, referatsleitung:Autokauf, Telekommunikation und vielen weiteren Angeboten. tel.: 069 1306-458, fax: 069 1306-411, Durch einen Profileintrag in der Broschüre „Branchenpartner“ e-Mail: krittian@boev.de,und auf der Webseite des Börsenvereins sowie der kostenlosen www.boersenverein.deAufnahme in das Adressbuch des Deutschen Buchhandels ist Formulare und Informationen gibt es auch beiAufmerksamkeit garantiert. den einzelnen Landesverbänden (alle Adressen ab Seite 82).
  • 15. 16 Der Zusammenhalt in unserer Branche sorgt für eine permanente Optimierung von Handelsabläufen. Von diesem guten Miteinander profitieren alle Sparten.Mitwirkung
  • 16. franziska bickelBuchhandlung Vogel GmbH MitWirkunG 17 Mitwirkung
  • 17. 18Bringen Sie sich ein!Der Börsenverein braucht aktive Mitglieder – und lebt vom kollegialenMiteinander der drei Sparten.MitWirkunG Schon ein Ticket für Berlin gebucht? Dort, im Berliner Congress Center (bcc) am Alexanderplatz, treffen sich die Börsenvereinsmitglieder immer im Juni zu den Buchtagen Berlin – neben den beiden Buchmessen in Frankfurt und Leipzig das zentrale Branchentreffen des Jahres. Wer den Kurs des Verbands mitbestimmen, sich vernetzen und fortbilden will, der hat hier alle Möglichkeiten dazu. Denn mit den Buchtagen verfolgt der Verband gleich mehrere Ziele: Die Veran- staltung ist ein Fachkongress, bei dem sich die Mitglieder weiterbilden können und aktuelle Themen rund ums Buch in die Öffentlichkeit hineingetragen werden. Gleichzeitig sind die Buchtage ein kollegia- les Get-together der Branche: Bei der Großen Berliner Bücher-Nacht wird gemeinsam gefeiert, mit Musik, mit Lesungen und mit vielen Gästen aus der Politik, der Literatur- und Medienszene. Vor allem aber kommen die Mitglieder des Börsenvereins bei den Buchtagen Berlin zur Hauptver- sammlung zusammen, dem obersten Organ des Börsenvereins: Die Hauptversammlung wählt den ehrenamtlich arbeitenden Vorstand des Verbands, die Mit- glieder des Haushalts-Ausschusses und die Rechnungsprüfer. Vorsteher und Schatzmeister wer- den dabei direkt in ihr Amt gewählt. Sie entscheidet über den Haushalt des Börsenvereins, über Satzungsänderungen und über zentrale strategische Fragen der Verbandspolitik. Anträge können von jedem Mitglied eingebracht werden – eine ganz individuelle Chance, um Einfluss auf die Verbandspolitik zu nehmen.
  • 18. MitWirkunG 19 Mitwirkung Das Engagement im Ehrenamt des Börsenvereins ist mir deshalb so wichtig, weil wir immer wieder Viola taube das Buch in den Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens stellen müssen.Vorstand, Verleger-Ausschuss, Sortimenter-Ausschuss, Aus- Informationen zu den Arbeitskreisen und Arbeitsgemein-schuss für den Zwischenbuchhandel, die Vorstände der Landes- schaften für Buchhändler gibt es beim Sortimenter-Ausschuss,verbände: Kandidaten für die vielen Gremien und Ehrenämter im Tel.: 069 1306-318, Fax: 069 1306-309, E-Mail: soa@boev.deVerband werden immer gesucht. Jedes Mitglied kann in seinen und online unter www.boersenverein.deGremien geeignete Kollegen vorschlagen – Fristen und Wahlauf-rufe werden im „Börsenblatt“ rechtzeitig bekannt gegeben.Wer sich engagieren will, kann dies nicht nur in den Gremien des Für AntiquareBundesverbands und in den Landesverbänden tun. Projektbezo- Mit den Themen und Problemen des Antiquariatsbuchhan-gen bilden sich Task-Forces, in denen mitgestaltet werden kann, dels befasst sich die arbeitsgemeinschaft antiquariat, diean runden Tischen in Bund und Ländern diskutieren Mitglieder des für das alte Buch, für das Sammeln von Bänden und GraphikenBörsenvereins und werden Themen für die Arbeit generiert. Darüber wirbt. Die AG hat 180 Mitglieder, die von einer eigenen Ge-hinaus gibt es im Börsenverein mehr als 20 Arbeitsgemeinschaften, schäftsstelle beim Börsenverein betreut werden. Sie veranstal-Arbeitsgruppen und Arbeitskreise, die sich einzelnen Segmenten tet unter anderem gemeinsam mit der Frankfurter Buchmesseoder Themen des Buchmarkts widmen – und bei denen jedes neue die Frankfurter Antiquariatsmesse und gibt die FachzeitschriftMitglied herzlich willkommen ist, ganz ohne Wahlprozedere. „Aus dem Antiquariat“ heraus.Von diesen Arbeitsgruppen und Arbeitskreisen können Mitglie- Informationen gibt es bei Dr. Björn Biester, Tel.: 069 1306-469,der besonders profitieren: Denn hier sitzen sie mit Kollegen an Fax: 069 1306-394, E-Mail: biester@boev.deeinem Tisch, die ähnliche Geschäftsfelder bestellen und damitähnliche Probleme und Interessen haben. Für Verleger Die arbeitsgemeinschaft Publikumsverlage vertritt dieFür Buchhändler speziellen Interessen der Belletristik- und Sachbuchverlage. Der arbeitskreis unabhängiger sortimente (kurz AkS) hat Dauerthemen bei den Jahrestagungen, die in der Regel im Januarrund 530 Mitglieder, alle aus dem Kreis der individuell geführten, in München stattfinden, sind Digitalisierung und Urheberrecht.unabhängigen Buchhandlungen (Jahresumsatz: etwa bis zu einer Die arbeitsgruppe taschenbuchverlage beschäftigt sichMillion Euro). Ein Sprecherkreis führt den AkS, der organisatorisch seit 1980 mit Problemen und Chancen des Taschenbuchmarkts.von der Geschäftsstelle des Sortimenter-Ausschusses unterstützt Die Treffen der beteiligten Taschenbuchverlage sind angegliedertwird. Der Arbeitskreis kommt immer im Frühjahr zur Jahrestagung zu- an die Jahrestagung der AG Publikumsverlage.sammen und stößt gemeinsame Projekte an – wie beispielsweise einBaukastensystem für Internet-Auftritte im unabhängigen Buchhandel. Die arbeitsgemeinschaft Zeitschriftenverlage (AGZV) betreut die Mitgliedsverlage des Börsenvereins aus dem Bereich Die aG leseförderung, 2008 ins Leben gerufen, ist eben- Zeitschriften. Gemeinsam mit dem Fachverband Fachpresse imfalls beim Sortimenter-Ausschuss angesiedelt. Unter dem Motto Verband Deutscher Zeitschriftenverleger ist die AGZV Träger des„Ausgezeichnet ausgedacht“ prämiert sie im Halbjahresrhythmus Vereins Deutsche Fachpresse (rund 400 Mitgliedsverlage), diedie besten Verlagsaktionen. Außerdem organisiert sie Seminare ihre Mitglieder im Markt unter anderem durch Interessenvertre-rund ums Bilderbuch und kürt einmal im Jahr einen „Lesekünstler“ tung und Gattungsmarketing unterstützt. Immer im Mai findetfür den Bereich Kinder- und Jugendbuch. in Wiesbaden der Kongress der Deutschen Fachpresse statt. Die arbeitsgemeinschaft Versandbuchhandel und der Weitere Informationen unter www.deutsche-fachpresse.dearbeitskreis bahnhofsbuchhandel sind weitere Arbeitsgruppen Der arbeitskreis elektronisches Publizieren, kurzunter dem Dach des Sortimenter-Ausschusses. AKEP, hat die Chancen und Risiken der Digitalisierung in seinem
  • 19. 20 Fokus. Er liefert aktuelle Zahlen zu neuen Trends und Formen Der arbeitskreis ratgeberverlage hat derzeit 45 Mitglieder des elektronischen Publizierens und bietet Informationen und und trifft sich zweimal jährlich – unmittelbar vor der Frankfurter Diskussionsraum zu Digitalisierungsfragen von Social-Media bis Buchmesse und zu seiner Jahrestagung im Frühjahr. Schwer- E-Book. Die AKEP Jahrestagung ist für die Verlage nicht nur punktthemen sind die Stellung des Ratgebers im Buchmarkt eine verlässliche Orientierungshilfe in einem dynamischen Ge- sowie die Folgen der Digitalisierung für die Verlage. Der Arbeits- schäftsfeld, sondern auch Schauplatz der Verleihung des AKEP kreis hat die Focus-Bestsellerliste für Ratgeber angestoßen, die Award, dem Innovationspreis des Börsenvereins des Deutschen auch im „Börsenblatt“ veröffentlicht wird, und die neue Waren- Buchhandels. gruppe Ratgeber geschaffen. Der arbeitskreis hörbuchverlage bündelt die Interessen Der arbeitskreis bild- und kunstbuchverlage hat sich der deutschen Hörbuchverlage, vom Marktführer bis zum Ein- 2009 nach längerer Pause zum ersten Mal wieder getroffen. personenlabel. Die Mitglieder treffen sich im Juni zur Jahres- Mehrere Arbeitsgruppen befassen sich künftig mit speziellen tagung in Frankfurt am Main und zeigen mit Gemeinschafts- Problemfeldern – mit Bildrechten bei historischem Bildmaterial, auftritten und vielen Veranstaltungen bei den Buchmessen in mit Marketing und Vertrieb und dem Thema Digitalisierung. Frankfurt und Leipzig Flagge. Der arbeitskreis Musikverlage hat sich Ende 2009 neu Der arbeitskreis kleinerer unabhängiger Verlage, kurz gegründet. Die Mitglieder beschäftigen sich mit den Möglich- AkV, wurde vor mehr als 30 Jahren gegründet, um Programmen keiten des Handels von Musikalien, insbesondere Noten, im ohne Konzerndach den Rücken zu stärken, etwa durch die För- stationären Buchhandel und im Internet. Daneben stehen die derung von Kooperationen, durch Gemeinschaftsaktionen und Folgen der Digitalisierung für die Verlage auf dem Programm. Ab Erfahrungsaustausch. Er hat rund 350 Mitglieder und trifft sich Herbst 2010 werden regelmäßige Tagungen des Arbeitskreises im Februar zu einer Jahrestagung. Wichtiger Baustein für kleine stattfinden. Budgets: Die AkV-Gemeinschaftsstände auf den Buchmessen Der arbeitskreis touristikverlage knüpft Kontakte zur Touris- in Frankfurt am Main und Leipzig. muswirtschaft, ist auf Messen präsent, betreibt PR- und Öffentlich- Der arbeitskreis kalenderverlage, dem rund 35 Verlage keitsarbeit rund ums Reisebuchsegment. angehören, befasst sich mit den speziellen Problemen der Pro- Der arbeitskreis buchgemeinschaften kümmert sich um duktion und des Verkaufs von Bildkalendern und unterstützt ge- die besonderen Belange der Leseclubs. meinsame Marketingaktivitäten. Jährlich zur Frankfurter Buch- messe führt der Arbeitskreis eine Gemeinschaftsausstellung Die arbeitsgruppe Piraterie ist vom Arbeitskreis Hörbuch- durch, die mit rund 1200 präsentierten Titeln dem Sortiment verlage und vom Arbeitskreis Elektronisches Publizieren ins Le- sowie dem Publikum einen Überblick über die Vielfalt der Bild- ben gerufen worden, weil immer mehr Audiobooks und digitale kalenderproduktion des kommenden Jahres vermittelt. Buchinhalte auf illegalen Tauschbörsen gehandelt werden. Mit ihren Aktivitäten will die AG Internet-User und Provider für das Urheberrecht sensibilisieren und Verlage darüber informieren, Persönliches Engagement und wie sich Verstöße verfolgen lassen. kollegiale Zusammenarbeit bilden Die arbeitsgruppe Pro (Prozesse, Rationalisierung, Organi- sation) haben Verleger- und Sortimenter-Ausschuss gemeinsam die Basis unserer Branche. Davon gegründet, um die Abläufe in der Branche zu verbessern. Die Ar- beitsgruppe tagt zwei- bis dreimal im Jahr und hat zuletzt kon- profitiert der älteste deutsche krete Empfehlungen zur Optimierung des Remissionswesens für alle Sparten erarbeitet. Wirtschaftsverband schon immer. Die arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen, kurz avj, ist nicht direkt an den Börsenverein angegliedert – allerdingsWilfrieD benGsch sind die meisten der über 80 Verlage, die sich hier engagieren, auch Mitglied im Börsenverein. Zudem hat die avj-Geschäftsstelle ihren Sitz in den Räumen des Börsenvereins. Ansprechpartnerin ist Geschäftsführerin Margit Müller, Tel.: 069 1306-248, Fax: 069 1306-403, E-Mail: info.avj@boev.de, www.avj-online.de. informationen zu den verschiedenen arbeitskreisen und arbeitsgemeinschaften der Verleger gibt es beim Ver- leger-ausschuss, tel.: 069 1306-325, fax: 069 1306-399, e-Mail: verleger-ausschuss@boev.de und im netz unter www.boersenverein.de
  • 20. MitWirkunG 21 Mitwirkung Was können Mitglieder direkt entscheiden? Hauptversammlung wählt, entlastet Vorstand Entscheidungen werden im Börsenverein grund- sätzlich demokratisch getroffen. Höchstes Organ ist deshalb die Hauptversammlung aller Mitglieder. Ausschuss-Vorsitzende diskutiert zentrale Themen, Direkt Einfluss nehmen können Mitglieder aber MitWirkunG – kurz erklärt macht Vorschläge auch, indem sie sich in der Verbandsarbeit enga- Arbeitsgemein- schaften gieren, in den Arbeitsgemeinschaften und Arbeits- • Publikumsverlage kreisen des Bundesverbands oder bei den Lan- • Zeitschriftenverlage Branchenparlament desverbänden. Das Mitwirken und Mitentscheiden • Vorstand des Arbeitskreise ist im Börsenverein unkompliziert und auch ohne Börsenvereins • Bild- und Kunst- • Vorsitzender der buchverlage die Übernahme eines Ehrenamts möglich. Landesverbände • Buchgemeinschaften • Mitglieder der Fach- Wie kommt man zu einem ehrenamt? Über ausschüsse • Elektronisches Publizieren (AKEP) die Vergabe von Ehrenämtern entscheiden die • Vorsitzender der Ar- beitsgemeinschaften • Hörbuchverlage Mitglieder – durch eine Wahl. Das gilt sowohl für und Arbeitskreise • Kalenderverlage • Kleinerer und unab- die Vorstände des Bundesverbands und der Lan- hängige Verlage desverbände als auch für die Spitzen der Arbeits- (AKV) • Musikverlag gemeinschaften und Arbeitskreise. Die Amtszeit Verleger- • Ratgeberverlage Ausschuss Abgeordnete wählen beträgt in der Regel drei Jahre. Fachgruppen- • Taschenbuchverlage Versammlungen • Touristikverlage Wie wird gewählt? Generell ist jedes Mitglied Sortimenter- •Verleger Ausschuss berechtigt, Wahlvorschläge zu machen – für • Sortimenter jedes Gremium, dem es angehört. Besonder- • Zwischenbuchhändler Ausschuss für heiten bei der Wahl zum Vorstand des Börsen- Zwischenhändler Arbeitskreise vereins: Alle Mitgliedsunternehmen haben für • unabhängiger jedes zur Wahl stehende Vorstandsamt je eine Sortimente (AkS) • Bahnhofsbuch- Stimme. Wer nicht selbst zur Hauptversamm- handel lung kommen kann, hat die Möglichkeit, seine • AG Versandbuch- handel Stimme auf ein anderes Mitglied zu übertragen. Die Wahl erfolgt immer geheim. Wenn ich von einer Sache profitiere, will ich mich auch dafür einsetzen und mitgestalten. Ich mache das auch aus der tiefen Überzeugung Das ist beim Börsenverein nicht anders. Ich heraus, dass sich jeder ehrenamtlich engagieren fühle mich im Verband gut aufgehoben. sollte, ob nun im Großen oder im Kleinen. Es ist wichtig, Verantwortung zu übernehmen – nichtanne V. bestenbostelDr. JoachiM unselD & nur für sich selbst, sondern auch für die gesamte Branche und sogar darüber hinaus.
  • 21. Interessenvertretung Dr. Gerhard-Jürgen hogrefe Hogrefe Verlagsgruppe GmbH
  • 22. Interessen­ vertretungEin starkes Urheberrecht ist Vorausset-zung für eine lebendige Buchbranche.Gegenüber der Politik wirkt der Ver-band als Weichensteller für diese undviele andere Säulen der Buchbranche.
  • 23. 24Der kurze Draht zur PolitikVerlage und Buchhandlungen brauchen verlässliche Rahmenbedingungen.Ihr Verband setzt sich dafür ein.interessenVertretunG Wer in Deutschland ein Buch kauft, zahlt auf den Preis sieben Prozent Mehrwertsteuer – nicht 19 Prozent. Dafür gibt es einen guten Grund: Das Buch ist Leitmedium der Gesellschaft und braucht als Kulturgut besondere Rahmenbedingungen, um es zu bewahren und zu entwickeln. Der reduzierte Mehrwertsteuersatz trägt dazu bei. Die Sonderregelung hat seit mehr als 40 Jah- ren Bestand und bleibt für den Börsenverein dennoch auf der Agenda: Politiker stellen sie immer wieder auf den Prüfstand. Vom Gesetzgeber einmal vorgegebene Rahmenbedingungen müssen täglich auf allen politischen Ebenen neu gefestigt werden. Politik für das Buch gehört deshalb zu den wichtigsten Aufgaben, die der Börsenverein für seine Mitglieder übernimmt. Buchhandlungen und Verlage brauchen optimale Rahmenbedingungen, um das Kulturgut Buch herstellen und verkaufen zu können – ein reduzierter Mehrwertsteuersatz, eine starke Buchpreisbindung und ein sicherer Schutz des geis- tigen Eigentums sind dafür unerlässlich. Der Börsenverein pflegt enge Kontakte zur Politik, um dort das Beste für die gesamte Branche zu erreichen. Kern dieser Arbeit ist es, Politiker und Mitarbeiter in den Ministerien kontinuierlich, detailliert und vor allem sachlich zu informieren, bei ihnen Verständnis zu wecken und Vertrauen zu bilden. Die Verteidigung des Urheberrechts urban Meister gehört zu den wichtigsten Aufgaben des Börsenvereins.
  • 24. interessenVertretunG 25 Verlage, Autoren und der Handel benötigen Der Börsenverein ist u. a. Mitglied VernetZte lobbyarbeit einen stabilen rechtlichen Rahmen, der sie in der Deutschen literaturkonferenz vor Missbrauch und Willkür schützt. Die Die Organisation fördert die Literatur, Autoren und Erhaltung individueller Gestaltungsfreiheiten Übersetzer. Gegenüber Politikern vertritt sie deren muss unbedingt gewährleistet sein. Interessen­ vertretung Interessen und setzt sich etwa für LiteraturfreiheitDr. ManfreD antoni und die Weiterentwicklung des Urheberrechts ein; im Deutschen kulturrat Der Zusammenschluss der Kulturverbände verfolgt das Ziel, die Interessen der deutschen Kulturwirt- schaft zu bündeln und für gemeinsame Positionen Lobbyarbeit zu leisten; im hauptverband des Deutschen einzelhan- dels (hDe) Die Spitzenorganisation des gesamten deutschen Einzelhandels für rund 400.000 selbständige Unter- nehmen vertritt die Belange und Interessen des ge- samten Einzelhandels – aller Branchen, Standorte und Betriebsgrößen; im bundesverband der Deutschen industrie (bDi) Der BDI vertritt die Interessen von Verbänden der Industrie und industrienaher Dienstleister und ist Mittler zwischen Wirtschaft und Politik; in der european booksellers federation (ebf) Um am Puls der Politik zu sein, unterhält der Verband das Berli- Der Europäische Buchhändlerverband bündelt die ner Büro. Es hat seinen Sitz am Schiffbauerdamm, direkt neben Interessen seiner Mitglieder gegenüber den Gremien dem Regierungsviertel, und sorgt schon durch seine Lage für der Europäischen Union, regt Kontakte zwischen einen kurzen Draht zur Politik. seinen Mitgliedsverbänden und deren Buchhand- Das Berliner Büro ist das Scharnier zwischen der Geschäftsstelle lungen an und sorgt für Erfahrungsaustausch. Da des Bundesverbands und der Bundesregierung. Hier trifft die immer mehr Gesetze zunehmend in Brüssel auf den Branche Vertreter aus der Politik, von hier aus hält der Börsen- Weg gebracht werden, steigt ihre Bedeutung; verein Kontakte zu Abgeordneten des Bundestags und zu den in der federation of european Publishers (feP) Ausschüssen. Die Mitarbeiter verfolgen täglich, was in den Gre- Über das Büro des Europäischen Verleger-Ver- mien passiert, worüber diskutiert wird und welche Ziele im Zen- bands besteht enger Kontakt zu den Organen der trum des politischen Interesses stehen. Die Landesverbände Europäischen Union. Intern vermittelt er zwischen ergänzen die politische Arbeit auf regionaler Ebene. seinen Mitgliedsverbänden und sorgt dafür, dass europäische Verlage bei wichtigen Themen mit einer Zu den Bausteinen der Lobbyarbeit gehören: Stimme sprechen; Parlamentarische abende im berliner büro. Bundes- in der international Publishers association (iPa) tagsabgeordnete, Börsenvereinsvorstand, Autoren, Verleger Die Internationale Verleger-Union beteiligt sich aktiv und weitere Branchengäste haben Gelegenheit zum Austausch. an der Rechtssetzung in internationalen Urheber- Neben der Politik geht es dabei auch um die Literatur – Lesun- rechtsabkommen. Sie koordiniert und vertritt die gen sind ein fester Programmpunkt. Positionen der Verlage bei weltweiten Herausforde- Politische Gastredner bei den buchtagen berlin. Beim rungen, wie zum Beispiel der Piraterie im Internet. Jahrestreffen des Börsenvereins standen schon Bundestags- präsident Norbert Lammert, Kulturstaatsminister Bernd Neu- mann und viele MinisterInnen auf dem Podium. Messe-rundgänge für Gäste aus der Politik. Ob Bundes- kanzler oder Ministerpräsidenten: Für viele Politiker ist der Besuch der Buchmessen in Frankfurt und Leipzig ein gern gebuchter Ter- min im Jahreskalender. Der Börsenverein nutzt die Gelegenheit zum Gespräch – und zum Überbringen seiner politischen Botschaften.
  • 25. 26Der Verband bündelt die Interessen von Mitgliedsunternehmenaller drei Handelssparten, großer wie kleiner. Das ist einzigartig –und auch in der Vertretung nach außen einer seiner größten Vor-teile. Wenn Politiker mit der Buchbranche reden wollen, reden siemit dem Börsenverein. Für die Argumente, die er vorbringt, habenselbst Spitzenpolitiker immer ein offenes Ohr. Dabei geht es demVerband nicht nur darum, den Status quo zu wahren. Es ist einständiger Entwicklungsprozess im Abgleich mit gegenwärtigenund zukünftigen Herausforderungen für die Branche. Der Börsen-verein regt neue Regelungen an, die für die Zukunft der Branchewichtig sind, zum Beispiel zum Schutz des geistigen Eigentumsim elektronischen Zeitalter.Das geistige Eigentum zu schützen ist eine der dringendstenAufgaben, denen sich der Börsenverein in seiner politischenArbeit derzeit widmet. Er setzt sich bei Politikern und anderenVerantwortlichen dafür ein, dass die digitalen Vervielfältigungs-und Verbreitungsmöglichkeiten die Arbeit der Kreativen nichtkannibalisieren, sondern stimulieren.Im Rechtsstreit um das Google Book Settlement in den USAstellte sich die Bundesregierung dabei ganz klar auf die Seiteder Buchbranche: Auch die Politik wertet die Digitalisierungs-offensive in amerikanischen Bibliotheken als Verstoß gegen dasUrheberrecht. Deutschland war als einziger ausländischer Staatbeim sogenannten Fairness Hearing in Amerika dabei, um diesePosition deutlich zu machen.An der Spitze der Agenda steht für den Börsenverein die Buch-preisbindung. In Deutschland ist die Preisbindung unangefoch-ten und gesetzlich geregelt, in Österreich ebenfalls. Doch dasjahrelange Tauziehen um die Preisbindung in der Schweiz zeigt,dass sich das politische Klima schnell wieder ändern kann.Der Börsenverein engagiert sich in puncto Preisbindung nichtnur in Deutschland, sondern europaweit. Er spricht regelmäßigmit der EU-Kommission und den europäischen Kollegenverbän- Nicht allein die Gemeinsamkeit der Spartenden. Außerdem unterstützt er den Schweizer Buchhändler- und im Börsenverein, sondern auch die gute undVerleger-Verband in seinem Konflikt mit den Schweizer Bundes- verlässliche Zusammenarbeit mit anderenbehörden. Ohnehin gilt: Lobbyarbeit nur in Berlin zu machen, Verbänden und insbesondere der Politik Prof. Dr. Wulf D. V. luciusreicht im EU-Zeitalter nicht mehr aus. Der Börsenverein knüpftdeshalb immer engere Kontakte nach Brüssel und Straßburg, bestimmt die Wirksamkeit unserer Arbeit —wo die Politik den europäischen Rahmen absteckt. gerade auch bei kontroversen Themen.Der Schwerpunkt der Interessenvertretung nach außen liegt zwarauf der politischen Arbeit, wichtig sind aber auch die kulturellenInitiativen des Verbands. Dazu gehört der Friedenspreis des Deut-schen Buchhandels, eine Auszeichnung mit gesellschaftspolitischerStrahlkraft (mehr auf Seite 33), aber auch der Vorlesewettbewerbdes Börsenvereins, der 2009 seinen 50. Geburtstag feiern konnte.Die Politik feierte mit: Bundeskanzlerin Angela Merkel lud zur Lese-runde ins Kanzleramt, Bundespräsident Horst Köhler zum großenFinale ins Berliner Schloss Bellevue (siehe Seite 36). Es ist eben vorallem auch die Kulturarbeit des Verbands, die das Ansehen unddie Glaubwürdigkeit der Branche ausmachen. Das Signal kommtan: Wir machen Ernst mit unserem kulturpolitischen Auftrag undfördern die Entwicklung unserer demokratischen Gesellschaft.
  • 26. interessenVertretunG 27 PreisbindungTopthemen der lobbyarbeit Ein Buch kostet in Deutschland überall dasselbe, egal ob der Kunde in einer kleinen Sorti- mentsbuchhandlung oder im großen Online-Shop kauft. Die Buchpreisbindung, seit 2002 per Gesetz geregelt, trägt zum Erhalt einer intakten Buchhandelslandschaft bei und schafft Interessen­ die Basis für Vielfalt auf dem Buchmarkt. Damit das auch so bleibt, tritt der Börsenverein vertretung konsequent für die Buchpreisbindung ein – nach außen wie nach innen, bei Printwerken wie bei E-Books. Unterstützt wird er dabei von den Preisbindungstreuhändern der Verlage, Dieter Wallenfels und Prof. Dr. Christian Russ, und der Preisbindungstreuhänderin des Sor- timents, Birgit Menche (Informationen unter www.preisbindungsgesetz.de). Reduzierter Mehrwertsteuersatz Der reduzierte Mehrwertsteuersatz macht Bücher erschwinglich und trägt dazu bei, das Buch als Kulturgut zu schützen. Eine Erhöhung von sieben auf 19 Prozent hätte schwer- wiegende Folgen für die Buchbranche und ihre Kunden. In Zeiten knapper Kassen stand der reduzierte Mehrwertsteuersatz schon mehrfach auf dem Prüfstand. Der Börsenverein schaltet sich frühzeitig in diese Diskussionen ein – mit Erfolg. Urheberrecht Nur wenn Inhalte und Ideen geschützt sind, können Kreative von ihrer Arbeit leben. Der Börsenverein setzt sich seit seinen Anfängen für ein starkes Urheber- und ein gerechtes Verlagsrecht ein. Als 2007 über den zweiten Korb der Urheberrechtsnovelle entschie- den wurde, erreichte der Verband einen tragfähigen Kompromiss. Aktuelle Aufgaben: • das Thema Internetpiraterie. Hier führte der Börsenverein an der Seite von Mitgliedsverlagen z. B. erfolgreiche Musterverfahren gegen One-Klick-Hoster; • Googles Digitalisierungsoffensive. Dabei wurden in den USA – ohne Zustimmung – auch urheberrechtlich geschützte Werke deutscher Verlage eingescannt. Der Ver- band hat den Rechtsstreit um das sogenannte Google Book Settlement, das dieses Vorgehen nachträglich sanktionieren sollte, intensiv begleitet; • die Europäische Digitale Bibliothek. Mit dem Projekt Europeana will die EU-Kom- mission das kulturelle Erbe Europas im Internet zugänglich machen. Neben gemein- freien Werken werden hier auch urheberrechtlich geschützte Inhalte eingestellt. Der Börsenverein setzt sich dafür ein, dass die Rechte von Autoren und Verlagen dabei gewahrt werden. alexander skipis, hauptgeschäftsführer tel.: 069 1306-311, fax: 069 1306-300, e-Mail: skipis@boev.de birgit reuß, leiterin des berliner büros tel.: 030 2800783-45, fax: 030 2800783-50, e-Mail: b.reuss@boev.de Dr. christian sprang, Justiziar tel.: 069 1306-313, fax: 069 1306-301, e-Mail: sprang@boev.de
  • 27. 28 Man kann nur das gut verkaufen, was man selbst auch liebt. Deswegen handeln wir in der Buchbranche mit Wissen, Unterhaltung und Kultur. Kulturarbeit
  • 28. stephan JaenickeBuchhandlung Stephan Jaenicke eK kulturarbeit 29 Kulturarbeit
  • 29. 30Für das Wort und die FreiheitDie Kulturarbeit des Börsenvereins hat viele Facetten. Der Verband för-dert Literatur und Wissenschaft, den internationalen Austausch – und dieMeinungsfreiheit.kulturarbeit Bücher können die Welt verändern, sie sind das Gedächtnis der Menschen, bilden und infor- mieren. Untrennbar damit verbunden ist die Freiheit des Wortes – als Basis der demokratischen Gesellschaft und damit auch der freien verlegerischen und buchhändlerischen Tätigkeit. Die Meinungsfreiheit zu fördern ist ein zentrales Anliegen des Börsenvereins: Seit 1950 würdigt er mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels Persönlichkeiten, die mit ihrer literarischen, künst- lerischen oder wissenschaftlichen Arbeit als Friedensstifter wirken. Ihre Namen stehen für die wich- tigsten Strömungen der Kultur- und Geistesgeschichte des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart. Die Bandbreite reicht von der Lyrikerin Nelly Sachs (1965) bis zum Maler Anselm Kiefer (2008). Im Friedenspreis wird die Verpflichtung der Branche, mit ihrer Arbeit der Völkerverständigung zu die- nen, eindrucksvoll sichtbar. Als Neuanfang wollte der Börsenverein nach dem Zweiten Weltkrieg durch diese Auszeichnung auch eine politische Haltung dokumentieren. So wurde der Friedenspreis von Be- ginn an auch im Ausland viel beachtet und als Symbol des Ausgleichs und der Versöhnung gesehen. 60 Jahre Friedenspreis: Daran erinnert die Wanderausstellung „Widerreden“ mit Bildern, Doku- menten und Zitaten. Die Schau, 2010 in Deutschland auf Rundreise, bereitet damit gleichzeitig ein Stück bundesrepublikanischer Geschichte auf. Zur Ausstellungseröffnung in der Münchner Staatsbibliothek warf Wolfgang Frühwald, Literaturwissenschaftler und Ehrenpräsident der Ale- xander von Humboldt-Stiftung, einen Blick zurück auf die vergangenen sechs Jahrzehnte – „zu- gleich die längste Friedensperiode, die zumindest dem westlichen Europa in der neueren Ge- schichte geschenkt wurde“, so Frühwald: „Ich weiß nicht, wie groß der Anteil des Friedenspreises an der Erhaltung des Frie- dens ist, doch Anteil hat er daran, ohne Zweifel.“ Der Friedenspreis ist in der Obhut einer Stiftung. Die Preisträger ermittelt ein Stiftungsrat, der seine Entscheidung unabhängig trifft. Organisatorisch unterstützt wird er dabei vom Berliner Büro des Börsenvereins. Mit der Auszeichnung ist eine Preissumme von 25.000 Euro verbunden. Die Verleihung des Preises findet unter großer internationaler Anteilnahme jährlich am letzten Tag der Frankfurter Buchmesse in der Frankfurter Paulskirche statt – dem
  • 30. kulturarbeit 31Tagungsort der Frankfurter Nationalversammlung (1848), die für Preise der Frankfurter Buchmessedie demokratische Entwicklung Deutschlands von besonderer sondermann – comic-PreisBedeutung war. Der Publikumspreis wird gemeinsam mit derDer Friedenspreis hat eine lange Tradition und vor allem gesell- „Frankfurter Rundschau“, dem Comicforum und Preise der Frankfurter Buchmesseschaftspolitisch Gewicht. Parallel dazu ist es dem Börsenverein „Spiegel Online“ verliehen.gelungen, seit 2005 eine weitere Auszeichnung zu etablieren, Deutscher cartoonpreisdie in kürzester Zeit zu einem der renommiertesten Literaturprei- Den Preis für Nachwuchstalente vergibt die Frank-se in Deutschland avancierte: den Deutschen Buchpreis, der bei furter Buchmesse zusammen mit dem Carlsen Ver-den Medien wie beim Publikum auf große Resonanz stößt – und lag. Er ist mit 1.750 Euro dotiert. KulturarbeitGlanzpunkte im Verkauf setzt. Gekürt wird der beste deutsch-sprachige Roman des Jahres. Vergeben wird der Deutsche Preis für die beste internationale literatur-Buchpreis von der Börsenverein des Deutschen Buchhandels verfilmungStiftung. Partner des Preises sind Paschen & Companie, die Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung würdigtStiftung der Frankfurter Sparkasse, die Frankfurter Buchmesse besonders herausragende Literaturverfilmungen.und die Stadt Frankfurt am Main. Verliehen wird sie zur Frankfurter Buchmesse im Rahmen des Hessischen Film- und Kinopreises.Die Preisverleihung zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse ge-hört zu den wichtigsten Terminen im Branchenjahr. Und nicht Deutscher Wirtschaftsbuchpreisnur das: Der Deutsche Buchpreis findet auch international viel Die Frankfurter Buchmesse, das „Handelsblatt“Beachtung, was direkte Folgen für das Lizenzgeschäft hat. Die und die Strategieberatung Booz & Company prä-ausgezeichneten Werke, zum Beispiel von Julia Franck („Die mieren bahnbrechende Werke der Wirtschafts-Mittagsfrau“, 2007) oder Uwe Tellkamp („Der Turm“, 2008), halten literatur. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.sich nicht nur wochenlang in den heimischen Bestsellerlisten, DaM architekturbuchpreissondern werden in viele Sprachen übersetzt. Seit 2009 lobt das Deutsche ArchitekturmuseumWelcher Autor den Preis bekommt, bleibt bis zur Preisverleihung in Frankfurt die undotierte Auszeichnung gemein-im Frankfurter Römer ein gut gehütetes Geheimnis der Jury. Die sam mit der Buchmesse aus.Favoriten werden zunächst in einer Longlist bekannt gegeben. Mehr informationen zu allen Preisen derSchon dann können sich alle Mitgliedsbuchhandlungen aktiv Messe unter www.buchmesse.debeteiligen und den Erfolg des Deutschen Buchpreises zu ihremeigenen machen. Vom Börsenverein erhalten sie kostenlos einumfangreiches Dekorationspaket, das zeitgleich mit der Be-kanntgabe der Shortlist verschickt wird. Außerdem gibt die Bör-senvereinstochter MVB ein Buch heraus, das alle nominiertenWerke und Autoren vorstellt.Um die Auszeichnung bewerben können sich Verlage ausDeutschland, Österreich und der Schweiz. Die Besonderheit:Auch Titel, die sich zum Zeitpunkt der Ausschreibung noch inder Produktion befinden, sind zugelassen. Um Unabhängigkeitund Transparenz bei der Preisvergabe zu gewährleisten, hatder Börsenverein die Akademie Deutscher Buchpreis ins Lebengerufen. Ihre wichtigste Aufgabe: die jährlich wechselnde Juryzu benennen. Zu den Mitgliedern der Akademie gehören u. a.Kulturstaatsminister Bernd Neumann und der Präsident des JürGen horbachGoethe-Instituts, Klaus-Dieter Lehmann. Inhalte werden erst durch Vermittlung zu Wissen. Wir setzen uns dafür ein, dass Vermittlung in allen Bereichen unserer Gesellschaft gelingt.
  • 31. 32Ein weiterer Preis mit internationaler Ausstrahlung ist das Pro-jekt Geisteswissenschaften International. Die Fritz Thyssen Stif-tung, die Verwertungsgesellschaft Wort, der Börsenverein unddas Auswärtige Amt fördern damit seit 2008 die Übersetzungherausragender geistes- und sozialwissenschaftlicher Werke indie englische Sprache. Mit der Auszeichnung ist die Finanzie-rung der Übersetzungskosten verbunden.Die Förderung soll zu einer weltweiten Verbreitung der geis-teswissenschaftlichen Forschungsergebnisse aus Deutschlandbeitragen – und dabei Deutsch als Sprache der Erstpublikationin den Wissenschaften erhalten. Weiteres Ziel: die Zahl der inden englischen Sprachraum vergebenen Lizenzen zu erhöhen.Hierfür stellen die Partner jährlich 600.000 Euro zur Verfügung.Verlage können innovative Publikationen aus den Geistes- undSozialwissenschaften einreichen. Aus den Anträgen wählt einunabhängiger Ausschuss zweimal jährlich die zu förderndenTitel aus.Auch die Frankfurter Buchmesse beteiligt sich inhaltlich und fi-nanziell an mehreren Kulturinitiativen zur Literaturförderung: Soarbeitet sie beispielsweise mit der Gesellschaft zur Förderungder Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika zusammenund unterstützt unter anderem das internationale Hilfsprogrammfür Schriftsteller „Städte der Zuflucht“ und die „Bad HomburgerLesungen“. Gemeinsam mit mehreren Partnern hat sie zudemdie LitCam ins Leben gerufen, die Frankfurt Book Fair LiteracyCampaign – eine internationale Initiative zur Grundbildung undAlphabetisierung.Enge Verbindungen gibt es auch zwischen dem Börsenvereinund dem P.E.N.-Zentrum Deutschland, dem deutschen Zweigder internationalen Schriftstellervereinigung. Sie setzen sich ge-meinsam für die Freiheit des Wortes ein, etwa mit mahnendemGedenken an die Bücherverbrennung durch die Nationalsozia-listen oder mit Aktionen zum „Writers-in-Prison-Tag“.zum friedenspreis: Ob Belletristik, Ratgeber oder Hörbuch:Martin schult, tel.: 030 2800783-44, fax: 030 2800783-50,e-Mail: m.schult@boev.de Verlage stellen das Rückgrat derzum Deutschen buchpreis: Kultur- und Wissensvermittlung dar.susanne hilf, tel.: 069 1306-334, fax: 069 1306-435,e-Mail: hilf@boev.dezu Geisteswissenschaften international:anke simon tel.: 069 1306-599, fax: 069 1306-399,e-Mail: simon@boev.de konraD Delius
  • 32. kulturarbeit 33 die der Gesellschaft wichtige Impulse geben, vonPreise unD kulturinitiatiVen friedenspreis des Deutschen buchhandels Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels geistiger Unabhängigkeit zeugen und geeignet sind, gehört weltweit zu den bedeutendsten Ehrungen. bürgerliche Freiheit, moralischen, intellektuellen und Seit 1950 würdigt der Börsenverein mit ihm Persön- ästhetischen Mut zu fördern (Dotierung: 10.000 Euro). lichkeiten, die literarisch, künstlerisch oder wissen- Mehr unter www.geschwister-scholl-preis.de schaftlich als Friedensstifter wirken. Der Preis ist mit alfred-kerr-Preis für literaturkritik 25.000 Euro dotiert und wird jährlich in der Frank- Die Arbeit der Literaturkritiker würdigt das „Börsen- furter Paulskirche zum Abschluss der Buchmesse blatt“ seit 1977 jährlich mit dem Alfred-Kerr-Preis. verliehen. Das Jubiläum 60 Jahre Friedenspreis Die Auszeichnung ist mit 5.000 Euro dotiert und wird mit einer Ausstellung und einem Begleitbuch Kulturarbeit wird auf der Leipziger Buchmesse vergeben. Mehr unter dem Titel „Widerreden“ flankiert. Mehr unter unter boersenblatt.net www.friedenspreis-des-deutschen-buchhandels.de corine – internationaler buchpreis Deutscher buchpreis Ziel der CORINE ist es, exzellente Autoren zu ehren, Mit dem Deutschen Buchpreis ehrt die Börsenverein ihre Bücher über das Fernsehen einem breiten des Deutschen Buchhandels Stiftung den besten Publikum nahezubringen und die Faszination Le- deutschsprachigen Roman des Jahres. Weit über sen im Rahmen einer glanzvollen 3sat-Fernsehgala Deutschland hinaus schafft er Aufmerksamkeit – mit Prominenten aus Kultur, Politik und Wirtschaft für deutschsprachige Autoren, für das Lesen und zu feiern. Der Landesverband Bayern vergibt den das Leitmedium Buch. Er wird seit 2005 jedes Jahr undotierten Preis seit 2001 gemeinsam mit dem zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse im Kaiser- Bayerischen Ministerpräsidenten als Schirmherr. saal des Römers verliehen und ist mit insgesamt Mehr unter www.corine.de 37.500 Euro dotiert (Preisträger: 25.000 Euro; Finalisten je 2.500 Euro). Partner sind Paschen & akeP award Companie, die Stiftung der Frankfurter Sparkasse, Der Arbeitskreis Elektronisches Publizieren (AKEP) die Frankfurter Buchmesse und die Stadt Frankfurt zeichnet zukunftsweisende elektronische Entwick- am Main. Mehr unter www.deutscher-buchpreis.de lungen in Verlagen aus. Gewinner des Innovations- preises erhalten 3.000 Euro, die Sonderpreise für Geisteswissenschaften international Ausbildungsinitiativen und für gemeinsame E- Die Auszeichnung fördert die Übersetzung heraus- Commerce-Initiativen von Verlag und Buchhandel ragender geistes- und sozialwissenschaftlicher Wer- sind mit 1.000 Euro dotiert. Mehr unter www.akep.de ke in die englische Sprache. Partner: die Fritz Thyssen Stiftung, die Verwertungsgesellschaft Wort, das hörbuch des Jahres Auswärtige Amt und der Börsenverein. 600.000 Euro Der Hessische Rundfunk (hr2), das „Börsenblatt“ stehen jährlich zur Verfügung. Eine unabhängige und „Hits für Kids“ geben monatlich die hr2- Jury wählt die geförderten Titel aus. Mehr unter Hörbuch-Bestenliste heraus. Aus diesem Fundus www.geisteswissenschaften-international.de wählt eine Jury das „Hörbuch des Jahres“ und das „Kinder- und Jugend-Hörbuch des Jahres“ Geschwister-scholl-Preis aus (je 15.000 Euro). Zusätzlich engagiert sich der Der vom Landesverband Bayern und dem Kulturre- Börsenverein im Verein Deutscher Hörbuchpreis, ferat der Stadt München gestiftete Preis ehrt Bücher, der die besten Novitäten des Vorjahres prämiert. Mehr unter www.boersenblatt.net fachmedien des Jahres Mit dem Award „Fachmedien des Jahres“ zeichnet die Deutsche Fachpresse die besten Printmedien und Online-Angebote der Fachmedienbranche aus. Der mit 15.000 Euro dotierte Preis „Fach- journalist des Jahres“ wird für herausragende fachjournalistische Arbeiten verliehen. Mehr unter www.deutsche-fachpresse.de Deutscher fotobuchpreis Der Landesverband Baden-Württemberg prämiert jährlich herausragende Leistungen von Fotografen, Verfassern und Herausgebern, die eine fotografische Aufgabe besonders gut gelöst und präsentiert haben. Mehr unter www.deutscher-fotobuchpreis.de
  • 33. 34 Das Kinder- und Jugendbuch spielt eine bedeutende Rolle für den gesamten Buchmarkt – denn nur wenn wir den Nachwuchs für das Lesen begeistern, wird es in Zukunft Leser geben. ulrich störiko-blume Boje Verlag
  • 34. Leseförderung leseförDerunG 35 Leseförderung
  • 35. 36Starke Aktionen fürjunge LeserVorlesewettbewerb, Welttag des Buches, Gütesiegel für Lesepartner: DerBörsenverein hilft Ihnen dabei, die Kunden von morgen für das Buch zugewinnen.leseförDerunG Lesen ist der Schlüssel zu jeglicher Bildung: Wer verstehen will, muss lesen können. Leseförde- rung gehört aus diesem Grund zu den großen bildungspolitischen Herausforderungen in Deutsch- land – und auch für den Börsenverein ist sie eine seiner Kernaufgaben. Das Lesen und Vorlesen fördert der Verband bereits seit 1959 mit dem Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels, der in Zusammenarbeit mit Buchhandlungen, Verlagen, Bibliotheken und anderen kulturellen Einrichtungen durchgeführt wird. Er steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und ist die größte bundesweite Initiative zur Leseförderung. Fast 700.000 Kinder der 6. Klasse aller Schularten beteiligen sich jedes Jahr. Der 50. Geburtstag des Vorlesewettbewerbs wurde 2009 mit einer Lesung im Bundeskanzleramt gefeiert – außerdem gratulierte Bundeskanzlerin Angela Merkel via Video-Podcast zum Thema Lese- förderung: »Wer lesen kann, hat gute Chancen, im beruflichen Leben voranzukommen«, so die Kanz- lerin. Das Finale richtete Schirmherr Horst Köhler im Jubiläumsjahr im Berliner Schloss Bellevue aus. Seine Botschaft: „Lesen hilft, zu einem Menschen mit individueller Weltsicht und gebildetem Eigensinn zu werden.“ Prominentere Fürsprecher kann sich der Vorlesewettbewerb nicht wünschen.
  • 36. leseförDerunG 37 LeseförderungDer Wettbewerb ermuntert Kinder, sich mit erzählender Literatur www.ohr-liest-mit.de. Dort bietet der Börsenverein zum Bei-zu beschäftigen. Sie wählen aus ihrem Lieblingsbuch eigenständig spiel zahlreiche Lektüretipps und eine Hörspielwerkstatt,eine Textstelle aus, die sie dann vorlesen. Lesetechnik und Textver- damit sich die gemeinsame Lektüre durch Teamarbeit in einständnis werden spielerisch eingeübt, im Mittelpunkt stehen Lese- hörbares Produkt verwandelt.lust und Lesespaß. Kinder machen – unabhängig von ihrer sozialen Ein unverzichtbarer Termin im Jahreskalender des Börsenver-Herkunft – die Erfahrung, dass Bücher zwischen Spannung, Unter- eins ist der 23. April. Deutschlandweit feiern Buchhandlungen,haltung und Information viele Facetten bieten und Lesen genauso Verlage, Bibliotheken und Schulen am UNESCO-Welttag deswie Vorlesen die Fantasie anregt und neue Welten öffnet. Buches und der Rechte der Autoren ein großes Lesefest.Die besten Vorleser schaffen es, über mehrere Stationen auf Schul-, „Welttag des Buches – Hier. Und überall“ lautet das Motto allerStadt-, Bezirks- und Landesebene, bis zum Bundesfinale, das in Aktionen und Module. Nur einige Bausteine aus dem umfang-der Regel im Frankfurter Goethehaus ausgerichtet wird. Insgesamt reichen Welttags-Paket, das Jahr für Jahr geschnürt wird:finden regional rund 700 einzelne Wettbewerbe statt – sie sind ausden kommunalen Kulturkalendern nicht mehr wegzudenken. das Verschenkbuch „Ich schenk dir eine Geschichte“ (cbj Verlag). Renommierte Kinder- und Jugendbuchautoren steu-Der Börsenverein und die Landesverbände unterstützen ihre ern Geschichten bei; herausgegeben wird das Buch von derMitglieder bei der Organisation von regionalen Vorlesewettbewer- Stiftung Lesen, von der Random-House-Tochter cbj, der Deut-ben mit Checklisten, Dekorationsmaterial und praktischen Tipps schen Post AG und vom ZDF. Bundesweit ordern rund 3.500rund um das Veranstaltungsmanagement. Darüber hinaus stellt Buchhandlungen das Werk, um es an Viert- und Fünftklässlerer Textvorlagen für die Öffentlichkeitsarbeit bereit. Wer möchte, zu verschenken;kann sich durch das Referat Literatur- und Leseförderung desBundesverbands auch individuell beraten lassen.Der finanzielle Aufwand für Veranstalter ist gering: Buchpreise,Urkunden und Plakate werden vom Börsenverein generell kostenlos Innovative Projekte zur Leseförderungzugesandt. Ab der Bezirksebene bezuschusst er die Wettbewerbe sind das A und O, um den Nachwuchsauch; in erster Linie sollen damit die Fahrtkosten der Kinder abge-deckt werden. Und sollte es tatsächlich einmal vorkommen, dass für das Lesen zu begeistern.während der Veranstaltung durch die Vorleser etwas zu Bruch geht, irMGarD clausenist ebenfalls vorgesorgt: Der Börsenverein hat für alle am Vorlese-wettbewerb teilnehmenden Schul- und Regionalsieger eine Haft-pflichtversicherung für Sachschäden abgeschlossen.Zu einer zweiten Säule der Leseförderung hat sich „Ohr liest mit“entwickelt, ein Wettbewerb für kreatives Lesen und Hören.Unter dem Motto „Achtung Aufnahme“ sind Kinder und Jugend-liche dazu aufgerufen, gemeinsam Bücher zu lesen und die Lek-türe in ein Hörspiel oder ein Feature umzusetzen. Die Teamskönnen auch eine selbst geschriebene Geschichte vertonen.Umfassende Hilfestellung rund ums selbst gemachte Hörerleb-nis bekommen die Kinder und Jugendlichen auf der Website
  • 37. 38 die Gutschein-aktion zum Verschenkbuch: Sie schlägt eine Brü- Leseförderung ist kein Luxus, sonderncke zwischen Schule und Buchhandel und wird unterstützt von denKultusministerien der Länder. Schulen können Gutscheine für das absolute Notwendigkeit für die Zu-Verschenkbuch bestellen – und die Klassen lösen die Bons rundum den 23. April in ihrer Wunschbuchhandlung ein. Viele Sortimen- kunftssicherung unserer Branche undter nutzen die Chance, um den Besuch in ihrer Buchhandlung zu unserer Gesellschaft.einem ganz besonderen Erlebnis zu machen; eine lese-reise für Mitgliedsbuchhandlungen des Börsen- Dr. JoerG Pfuhlvereins mit avj-Autoren: Die Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuch-verlagen bietet mit dem Sortimenter-Ausschuss des Börsenvereinsmehr als 100 kostenlose Autoren-Lesungen im Bereich Kinder-und Jugendbuch rund um den Welttag des Buches an. Weil esmehr Bewerber als Lesungen gibt, werden die Gewinner-Buch-handlungen ausgelost; ein online-spiel, das im Auftrag des Börsenvereins entwi-ckelt wurde, um jungen Lesern das Thema Urheberrecht zu ver-anschaulichen (www.catprotect.de).Viele Buchhandlungen machen sich nicht nur zum 23. April, son-dern rund ums Jahr für die Leseförderung stark. Damit sie dieseKompetenz schon an der Ladentür deutlich kommunizieren kön-nen, haben mehrere Landesverbände entsprechende Gütesiegelins Leben gerufen, die jährlich neu vergeben werden. Der Landes-verband Bayern ist Initiator – viele weitere Landesverbände haben unesco-WelttaG Des buches unesco-Welttag des buchesdie Idee aufgegriffen, in der Regel in enger Partnerschaft mit den Börsenverein, Stiftung Lesen und ihre PartnerKultusministerien der Bundesländer. Denn: Leseförderung allein verbinden ihre Angebote zum weltweiten Feier-reicht nicht aus – Buchhandlungen müssen ihr Profil auf diesem tag für Bücher (23. April). Herzstück ist die Buch-Gebiet auch deutlich herausstellen. Dabei hilft ihnen der Börsen- Gutschein-Aktion: Deutschlandweit erhalten rundverein, frei nach der Devise: Tue Gutes und rede darüber. 800.000 Schüler Gutscheine, die sie in den über 3.500 teilnehmenden Buchhandlungen gegen daszum Vorlesewettbewerb, zu „ohr liest mit“, zur organi- Buch „Ich schenk dir eine Geschichte“ (cbj) eintau-sation von lokalen leseförderungs-Veranstaltungen, zum schen können. Die Bücher werden von den Buch-Welttag des buches handlungen im Vorfeld gekauft und bei der Aktionsusanne hilf, referatsleitung literatur- und leseförderung, verschenkt.tel.: 069 1306-334, fax: 069 1306-435, e-Mail: hilf@boev.de Der Börsenverein unterstützt seine Mitglieder rundzur lese-reise zum Welttag des buches beim sortimen- um den 23. April mit gezielter Pressearbeit; er bün-ter-ausschuss des börsenvereins, zum „lesekünstler des delt alle Informationen und Serviceangebote zuJahres“ und zu „ausgezeichnet ausgedacht!“ den Aktionen zum Welttag des Buches auf derbirgit koch, tel.: 069 1306-511, fax: 069 1306-392, zentralen Kampagnen-Website www.welttag-des-e-Mail: koch@boev.de buches.de.zum Gütesiegel und zu den buchausstellungen bei den lesereiselandesverbänden des börsenvereins. Rund um den Welttag des Buches verlosen deransprechpartner im adressteil ab seite 82 Sortimenter-Ausschuss im Börsenverein und die Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverla- gen (avj) kostenlose Lesungen von Kinder- und Jugendbuchautoren für den Buchhandel. Mehr unter www.avj-online.de Vorlesewettbewerb Seit über 50 Jahren ist der Vorlesewettbewerb eine der erfolgreichsten Leseförderungsinitiativen in Deutschland. Fast 700.000 Kinder der 6. Klasse beteiligen sich jedes Jahr. Über mehrere Stationen
  • 38. leseförDerunG 39auf Stadt-, Bezirks- und Landesebene schaffen es www.boersenverein-hessen.de,die Besten bis zum Bundesfinale nach Frankfurt. www.boersenverein-rheinland-pfalz.de,Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft www.boersenverein-saarland.de)des Bundespräsidenten und wird unter anderen in • beim Landesverband Niedersachsen-Bremen (Prä-Kooperation mit Buchhandlungen und Bibliotheken dikatsbuchhandlung – Partner für Leseförderungausgerichtet. Mehr unter www.vorlesewettbewerb.de www.boersenverein-niedersachsen-bremen.de)Wettbewerb „ohr liest mit“ buchausstellungen und lesefestivalsWer verstehen will, muss lesen können – und wer Die Landesverbände des Börsenvereins machenlesen will, muss hören können. Das ist die Idee hin- sich mit regionalen Bücherschauen und Veranstal-ter „Ohr liest mit“. Gemeinsame Lektüre verwandeln tungen für die Leseförderung und das Kinder- unddie Teilnehmer in ein Hörspiel oder Feature. Mehr Jugendbuch stark. Verlage haben dabei die Chance,unter www.ohrliestmit.de ihre Titel zu präsentieren, der Buchhandel profitiertMit bilderbüchern wächst man besser von der verstärkten Nachfrage. Ein Überblick: LeseförderungInitiative für die Allerkleinsten, angestoßen von der landesverband baden-WürttembergArbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen, dem • Karlsruher Bücherschau„Börsenblatt“ und dem „Buchmarkt“. Neben einem (www.karlsruher-buecherschau.de)Flyer der avj werden gemeinsam mit der AG Leseför-derung im Sortimenter-Ausschuss und dem „Senter • Stuttgarter BuchwochenKreis“ Seminare zum Thema angeboten, die dem (www.stuttgarter-buchwochen.de)Buchhandel fundiertes Rüstzeug für die Leseförderung • Stuttgarter Kinder- + Jugendbuchwochenbei Kleinst- und Vorschulkindern an die Hand geben (www.kinder-jugendbuchwochen.de)(www.mit-bilderbuechern-waechst-man-besser.de). landesverband bayernlesekünstler des Jahres • Münchner BücherschauDie AG Leseförderung des Sortimenter-Aus- (www.muenchner-buecherschau.de)schusses prämiert den besten Vorleser unter denKinder- und Jugendbuchautoren. Buchhändler • Münchner Bücherschau juniorkönnen Autoren vorschlagen, die mit ihrer Lesung (www.muenchner-buecherschau-junior.de)junges Publikum in ihren Bann ziehen. Der Preis • Literaturfest Münchenwird jährlich auf der Frankfurter Buchmesse ver- landesverband berlin-brandenburgliehen. • Stadt, Land, Buchausgezeichnet ausgedacht! (www.berlinerbuchhandel.de)Die AG Leseförderung des Sortimenter-Ausschusses landesverband hessen, rheinland-Pfalz,kürt zweimal im Jahr die beste Leseförderungsaktion saarlandvon Kinder- und Jugendbuchverlagen. Diese • Europäische Kinder- und JugendbuchmesseAktionen werden im „Börsenblatt“ als beispielhaft Saarbrückenund nachahmenswert vorgestellt. (www.boersenverein-saarland.de)Gütesiegel für leseförderung • Frankfurter LeseEuleBayern war der Vorreiter – inzwischen loben meh- (www.boersenverein-hessen.de)rere Landesverbände Gütesiegel für Buchhand-lungen aus, die sich besonders für Leseförderung landesverband nordengagieren. Mit dem Siegel können die ausge- • Lesefest Seiteneinsteigerzeichneten Sortimente ein Jahr lang werben – bis (www.seiteneinsteiger-hamburg.de)zur nächsten Auswahlrunde. Entsprechende Güte- landesverband nordrhein-Westfalensiegel gibt es • Düsseldorfer Lesefest• beim Landesverband Bayern (Leseforum Bayern – (www.buchnrw.de) Partner der Schule, www.buchhandel-bayern.de)• beim Landesverband Berlin-Brandenburg (Gütesie- gel Leseförderung, www.berlinerbuchhandel.de)• bei den Landesverbänden Hessen, Rheinland- Pfalz, Saarland (Anerkannte Lesepartner,
  • 39. 40 Die deutsche Buchbranche spielt innerhalb der Kreativwirtschaft eine entscheidende Rolle – nicht nur, was die Inhalte, sondern auch, was die Zahl der Arbeitsplätze und die Höhe der Umsätze betrifft.
  • 40. Peter kraus vom cleff Rowohlt Verlag GmbHB uc h me s s e n buchMessen 41 Buchmessen
  • 41. 42Ihr Auftritt, bitte: Handels-plätze im In- und AuslandDer Börsenverein öffnet seinen Mitgliedern weltweit Türen. WichtigsteDrehscheibe für den internationalen Austausch: die Frankfurter Buchmesse.buchMessen Business as usual? Das gibt es nicht für einen internationalen Handelsplatz wie die Frankfurter Buchmesse, die gleichzeitig Forum für den kulturpolitischen Dialog ist und Kulturevent der Super- lative. Wer im Messegeschäft aktiv ist, der muss sich permanent weiterentwickeln. Das stellt die Frankfurter Buchmesse Jahr für Jahr mit neuen Ideen unter Beweis: So wandelte sich das bewährte Forum Film & TV 2009 zum Film & Media Forum, holte neben dem Fernsehen auch noch andere kreative Branchen wie die Games-Industrie mit ins Boot. Zunehmend etabliert sich die Frankfurter Buchmesse als Schnittstelle zwischen allen kreativen In- dustrien – zumal die Grenzen zwischen den verschiedenen Medien immer fließender werden und alle Zweige der Kreativindustrien vor allem eines suchen: Inhalte. Genau die können Verlage liefern. Bei allem Wandel, eines bleibt gleich: Jedes Jahr im Oktober wird die Mainmetropole Frankfurt fünf Tage zum Zentrum der internationalen Buch- und Medienbranche. Die Frankfurter Buchmes- se ist der größte und zugleich wichtigste internationale Handelsplatz für Rechte und Lizenzen; mehr als 181.000 Fachbesucher aus 128 Ländern nutzen sie, um sich fortzubilden, Kontakte zu knüpfen oder zu pflegen und vor allem, um gute Geschäfte zu machen. Alles in allem nehmen an der von der Ausstellungs- und Messe-GmbH ausgerichteten Buchmesse jedes Jahr mehr als 7.300 Aussteller teil, rund 4.000 davon kommen aus dem Ausland. Auf rund 172.000 Quadratmetern zeigen sie über 400.000 Produkte – vor allem Bücher, aber auch CD-ROMs, E-Books und E-Book-Reader, Datenbanken, DVDs, Hörbücher, Kalender und Zeitschriften. Volker oPPMann Die Buchbranche hierzulande zeichnet sich durch zukunftsorientierte, innovative Pro- jekte aus. Gerade im E-Book-Bereich sind wir anderen Ländern damit voraus.
  • 42. buchMessen 43Unter dem großen Dach der Frankfurter Buchmesse gibt es vielekleinere Plattformen für den internationalen Austausch, für Handel,Kontakte und fachliche Diskussionen – beispielsweise mit den Fo-ren zum Thema Bildung, Kinder- und Jugendbuch, Hörbuch undInnovation. Auch hier gibt es regelmäßig Zuwachs. Mit der Gour-met Gallery und dem Zentrum Bild hat die Buchmesse 2009 neueAnlaufstellen für Kochbuchverlage und Bildagenturen geschaffen,ab 2010 gibt es einen Gemeinschaftsstand für Musik-Verlage.Wie sehr die Digitalisierung den Branchenalltag prägt, zeigt der„Digital Market Place“ auf der Buchmesse. Onlinedienste, Soft-ware- und Multimediahäuser, CD- und DVD-Hersteller haben hierihren festen Platz, ebenso wie Beratungsfirmen und Vermittler von„digital content“. Hier können Sie sich über die Zukunft effizienterDatenverwaltung informieren.Im Zentrum Fachmedien wird eine umfangreiche Ausstellung vonFachzeitschriften und digitalen Fachinformationsplattformen ge- Themenschwerpunkt „Zukunft Bildung“. Am Main kommenzeigt, im angrenzenden Forum Fachmedien diskutiert die Bran- Repräsentanten der Kulturpolitik mit Autoren, Verlagen undche über neueste Entwicklungen auf dem Fachmedienmarkt. Fachbesuchern aus aller Welt zusammen. Hier diskutieren sie über die Situation von Intellektuellen weltweit, über Men- BuchmessenDarüber hinaus organisiert die Messe zahlreiche Seminare und schenrechte, über Chancen für das Miteinander der KulturenRundgänge für Fachbesucher, darunter das traditionsreiche Rights und über neue Tendenzen im internationalen Buchmarkt.Directors Meeting für Rechtemanager. Mit der Konferenz „Tools ofChange for Publishing Frankfurt – TOC Frankfurt“ initiierte die Frankfur- All diese Aktivitäten machen die besondere Bedeutung derter Buchmesse in Kooperation mit O’Reilly Media Inc. 2009 erstmals Frankfurter Buchmesse für die Branche aus – und machen sieden europäischen Ableger der bedeutendsten US-amerikanischen zu einem außergewöhnlichen Medienereignis.Technologie- und Innovationskonferenz in der Verlagsbranche. 2010 Die Geschichte der Frankfurter Buchmesse ist eine Erfolgsge-wird das Erfolgskonzept fortgesetzt (www.tocfrankfurt.com). schichte. Ihre Anfänge reichen zurück bis ins 15. Jahrhundert,Im Rahmen des Schwerpunkts „Zukunft Bildung“ finden jährlich als Johannes Gutenberg nur wenige Kilometer von FrankfurtAusstellungen und Kongresse statt, z. B. ein Bildungskon- entfernt den Buchdruck erfand. Bis ins 17. Jahrhundert blieb diegress oder die Literacy Campaign (LitCam), eine Kampagne zur Bedeutung Frankfurts als zentrale Buchmesse-Stadt EuropasAlphabetisierung, Grund- und Medienbildung. unbestritten.Neu 2010 ist „Weltempfang, das Zentrum für Literatur, Politik und Im Zuge politischer und kultureller Umwälzungen ging dieseÜbersetzung“, das aus der Zusammenlegung des Internatio- Rolle im 18. Jahrhundert zwar auf Leipzig über, 1949 lebtenalen Zentrums und dem Übersetzer-Zentrum hervorgegangen diese Tradition jedoch wieder auf: 205 deutsche Ausstellerist, und das die Frankfurter Buchmesse in Kooperation mit dem kamen in der Frankfurter Paulskirche zur ersten BuchmesseAuswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland ausrichtet. der Nachkriegszeit zusammen. Sie stand für einen Neubeginn des intellektuellen Lebens in Deutschland nach der propa-Die Frankfurter Buchmesse ist darüber hinaus Partnerin der gandistischen Gleichschaltung im Dritten Reich. Bereits fünfgrößten und internationalsten Antiquariatsmesse in Deutsch- Jahre später, 1954, hatte sich die Frankfurter Buchmesse zurland, der Frankfurter Antiquariatsmesse. repräsentativen internationalen Bücherschau entwickelt.Maßstäbe setzt auch das Veranstaltungsprogramm der Frankfur- Die Ausstellungs- und Messe-GmbH des Börsenvereins hatter Buchmesse. Rund 3.000 Vorträge, Autorenlesungen, Preis- den Aufstieg der Frankfurter Buchmesse zum zentralen inter-verleihungen, Signierstunden und Diskussionen stehen regel- nationalen Branchentreffen des Jahres und zu einem Marken-mäßig im Veranstaltungskalender – vor, während und nach der zeichen für weltweite Kulturarbeit in Gang gesetzt – und bautMesse. Mehr als 290.000 Besucher zählte die Buchmesse 2009 die Stärken der Messe immer weiter aus.insgesamt an fünf Tagen. Sie beschränkt sich dabei nicht auf Frankfurt, sondern istEinen Schwerpunkt bildet der jährlich wechselnde Ehrengast, längst in aller Welt aktiv, knüpft Netzwerke in vielen Regionen.der dem Messepublikum auf vielfältige Weise seinen Buch- Und: Sie hilft den Mitgliedern dabei, ihre eigenen Märkte inmarkt, seine Literatur und Kultur vorstellt. 2010 ist Argentinien andere Länder auszudehnen. Auf mehr als 20 internationalenEhrengast der Frankfurter Buchmesse, 2011 dann Island. Buchmessen organisiert das AuM-Team Gemeinschaftsstän-Die Frankfurter Buchmesse ist geprägt von Offenheit und Toleranz. de für deutsche Verlage, um das Lizenzgeschäft zu beleben,Immer wieder bietet sie dem kulturpolitischen Dialog neue Per- zum Beispiel auf den Buchmessen in Bologna, Istanbul, Kairo,spektiven – vor allem durch das Ehrengast-Konzept und den London, New York, Paris, Guadalajara und Peking.
  • 43. 44 Die Auslandsbüros der Frankfurter Buchmesse – die German vor. Sie zieht über 150.000 Besucher an und gibt Impulse für Book Offices (GBO) in New York und New Delhi und die Deut- den deutschen wie für den (ost-)europäischen Buchmarkt. schen Buchinformationszentren (BIZ) in Bukarest, Moskau und Auch wenn es bei jeder Messe ums Verkaufen geht: „Das Kulturgut Peking – dienen als Informations- und Servicezentren für die Buch ist kein beliebiges Wirtschaftsgut.“ Dieser Satz bestätigt sich an Branche im In- und Ausland. Sie sind Anlaufstellen für Verleger, beiden Messeplätzen in Frankfurt und Leipzig. Er stammt übrigens von Buchhändler, Bibliothekare und das Fachpublikum, stellen Kon- Bundeskanzlerin Angela Merkel, 2009 Eröffnungsrednerin der Frank- takte zu möglichen Lizenzpartnern her. furter Buchmesse. Für die Branche ist er nicht ganz neu – aber gehört Gemeinsam mit der Publishers’ Association of South Africa (PASA) hat sie ihn dennoch gern, vor allem aus den Reihen der Politik. veranstaltet die Frankfurter Buchmesse außerdem seit 2006 die Cape Town Book Fair. Die Messe in Südafrika ist bereits auf dem besten Weg, sich als unentbehrliches Forum und zentraler Han- Aktivitäten der Landesverbände delsplatz der afrikanischen Buchbranche zu etablieren. buchausstellungen: Die 1949 zum ersten Mal durchgeführ- In den Vereinigten Arabischen Emiraten ist die Frankfurter Buch- ten Stuttgarter Buchwochen und die 1986 gestartete Münchner messe ebenfalls aktiv: 2007 gründete sie gemeinsam mit der Bücherschau gehören zu den größten und ältesten regionalen Abu Dhabi Authority for Culture and Heritage (ADACH) das Un- Buchausstellungen in Deutschland. Außerdem organisieren die ternehmen KITAB (arabisch für Buch). Das Joint Venture hat Landesverbände die Karlsruher Bücherschau, die Kinder- und zum Ziel, die Entwicklung des Buch- und Verlagswesens in den Jugendbuchwochen in Stuttgart und die Münchner Bücher- Vereinigten Arabischen Emiraten voranzubringen und das Lesen schau junior. Verlage und Buchhandlungen können sich aktiv in der Region nachhaltig zu fördern. Kitab richtet außerdem die daran beteiligen. Begleitet werden diese Buchausstellungen je- jährliche Abu Dhabi International Book Fair aus und leistet damit weils von einem umfangreichen Kulturprogramm. einen Beitrag zur Professionalisierung und Internationalisierung lesefeste wie das Berliner Bücherfest und das Düsseldorfer dieser traditionsreichen arabischen Messe. Lesefest Bei der Leipziger Buchmesse, dem wichtigsten Frühjahrstreff Gemeinschaftsstände: Die Landesverbände engagieren der Buch- und Medienbranche, engagiert sich der Börsenverein sich bei den Jahrestagungen der American Library Association als ideeller Träger. Er gestaltet das Literaturfestival „Leipzig liest“ und der Association of College and Research Libraries sowie zur mit und ist Partner bei der Verleihung des Leipziger Buchprei- Buchmesse Peking, der Fachbuchmesse Ulm und der Mainzer ses zur Europäischen Verständigung. Auf der Leipziger Buch- Büchermesse. Im Rahmen der Internationalen Bodenseemes- messe stellen jeweils im März mehr als 2.000 Verlage aus knapp se in Friedrichshafen und der Reise- und Caravaning-Messe 40 Ländern ihre Neuerscheinungen, Programme und Autoren REISEN Hamburg veranstalten sie Sonderschauen. Veranstaltungsreihen: Für Autoren und Leser haben die Landesverbände zahlreiche Foren geschaffen. Eines ist das „Berliner Zimmer“ auf der Leipziger Buchmesse, das Programm Die logistischen Prozesse der wird vom Landesverband Berlin-Brandenburg gestaltet. deutschen Buchbranche spie- Partnerschaften, etwa mit der Europäischen Kinder- undheiDrun schMiDt-scheerer Jugendbuchmesse in Saarbrücken len sich in einem System hinter informationen gibt es bei den einzelnen landesverbänden. den Kulissen ab, das weltweit ansprechpartner und adressen finden sie ab seite 82 seinesgleichen sucht. zu den aktivitäten der frankfurter buchmesse: bei der ausstellungs- und Messe-Gmbh, tel.: 069 2102-0, fax: 069 2102-227, e-Mail: info@book-fair.com, www.buchmesse.de zu den Gemeinschaftsständen des börsenvereins: beim Verleger-ausschuss, tel.: 069 1306-325, fax: 069 1306-399, e-Mail: verleger-ausschuss@boev.de zu den beratungsleistungen für den buchhandel: beim sortimenter-ausschuss, tel.: 069 1306-318, fax: 069 1306-309, e-Mail: soa@boev.de
  • 44. buchMessen 45 Inland • Die frankfurter buchmesse (Oktober) ist die Leitmesse der internationalen Buchbranche. Sie ist der wichtigste Handelsplatz für Rechte und Lizenzen, ein Kulturereignis mit weltweiter Ausstrahlung und eine Plattform für den kulturpoliti-Messe-anGebote für MitGlieDer (Auswahl) schen Dialog. Veranstalter: Die Ausstellungs- und Messe-GmbH des Börsenver- eins. • Die leipziger buchmesse (März) ist der Frühjahrstreff der Branche und ein wichti- ges Marketinginstrument für die gerade erschienenen Frühjahrstitel der Verlage. Junge Literatur, Bildungsthemen und die osteuropäischen Buchmärkte stehen hier im Mittel- punkt. Das begleitende Literaturfestival „Leipzig liest“ ist das größte in Europa. Veran- stalter: die Leipziger Messe GmbH, der Börsenverein ist ideeller Träger. • Verlage können auf beiden Messen von verschiedenen, kostengünstigen Gemein- schaftspräsentationen profitieren, die einzelne Arbeitskreise des Börsenvereins in Ko- operation mit der Buchmesse anbieten (Kalender, Hörbücher, kleinere unabhängige Verlage, Titel aus Klein- und Selbstverlagen, nur in Leipzig: Fach- und Wissenschafts- titel, nur in Frankfurt: Digital Market Place rund um digitale, buchnahe Services). • Für den Buchhandel gibt es in Frankfurt und Leipzig umfassende und kostenlo- se Beratungsangebote am Stand des Sortimenter-Ausschusses (zu den Themen Buchmessen EDV, Existenzgründung, Preisbindung u. v. m.). Ergänzt wird die Know-how-Ver- mittlung durch die Seminarreihe „Buchhandel aktuell“. • Im „Forum Zukunft“ des Börsenvereins, das sowohl in Frankfurt als auch in Leipzig Station macht, können sich alle Mitglieder weiterbilden, in Vorträgen zu den gro- ßen Digitalisierungsthemen der Branche. • In Frankfurt befindet sich das Areal „Dienstleistung für Verlage und Buchhandel“ (ehemals Forum Management), wo branchennahe Dienstleister ihre Produkte prä- sentieren, von der Ladeneinrichtung bis zum Warenwirtschaftssystem. Eine flan- kierende Broschüre bietet Buchhandel und Verlagen eine Fülle von Praxistipps. Ausland • Die Frankfurter Buchmesse betreibt verschiedene Auslandsbüros: die Buchinfor- mationszentren in Bukarest, Moskau und Peking und die beiden German Book Offices in New York und New Delhi – allesamt kompetente Informations- und Servicezentren, die den Verlagen auch im Lizenzgeschäft weiterhelfen. • Zusätzlich organisiert sie auf mehr als 20 internationalen Buchmessen jedes Jahr deutsche Gemeinschaftsstände, zum Beispiel in Bologna, Kairo, London, New York, Guadalajara und Peking. Die Buchkollektionen werden auch in den Buch- informationszentren und an weiteren Ausstellungsorten gezeigt. • Internationale Akzente setzt die Frankfurter Buchmesse darüber hinaus mit der Cape Town Book Fair in Südafrika, die sie gemeinsam mit der Publishers’ Asso- ciation of South Africa veranstaltet, und mit KITAB, dem Joint Venture der Frank- furter Buchmesse und der Abu Dhabi Authority for Culture and Heritage (ADACH), das die Abu Dhabi International Book Fair ausrichtet. • Für Verlage interessant: das KITAB-Förderprojekt „Spotlight on Rights“. Aussteller und Fachbesucher, die auf der Messe in Abu Dhabi eine Lizenz für arabische Titel oder für Übersetzungen ins Arabische erwerben, können einen Zuschuss in Höhe von 1.000 US-Dollar beantragen (mehr unter www.buchmesse.de). • Den Lizenzhandel jenseits der Messe-Auftritte fördert der Frankfurt Rights Cata- logue, in dem die Aussteller der Frankfurter Buchmesse derzeit 18.500 Titel aus 63 Ländern anbieten.
  • 45. 46heinrich riethmüllerOsiandersche Buchhandlung GmbH
  • 46. Markt- unD leserforschunG 47Ich kenne keine Branche, in deres derzeit so viele spannendeund innovative Entwicklungengibt wie in unserer. Leser forschung Markt­ und Markt- und Leserforschung
  • 47. 48Aktuelle Datenaus einer HandSeine Kunden und die eigenen wirtschaftlichen Kennzahlen genau zukennen – das ist kein Hexenwerk. Bei uns bekommen Sie Leser-Studien undBenchmarking-Instrumente aus einer Hand.Markt- unD leserforschunG Hätten Sie’s gewusst? Bundesbürger zwischen 50 und 59 Jahren kaufen die meisten Bücher pro Jahr – nämlich im Schnitt 12,8 Stück. Und: Die Generation 50 plus sucht sich ihre Lektüre am liebsten in kleineren Buchhandlungen aus. Wer diese Zahlen im Hinterkopf hat, kann seine Vorteile ausspielen, sein Angebot auf die kaufkräftigen „Best Ager“ zuschneiden. Gerade in einer Zeit, in der die Digitalisierung für große Umbrüche auf dem Buchmarkt sorgt, ist es wichtig, seine Zielgruppen genau zu kennen. Der Börsenverein macht die Entwicklung auf dem Markt, die Veränderungen im Nutzungsverhalten der Kunden durch viele Studien und Analysen transparent. Und erleichtert es seinen Mitgliedern dadurch, ihre Geschäftsfelder klarer abzustecken, neue Märkte zu erschließen. Zu den jüngsten Untersuchungen, die der Verband in Auftrag gegeben hat, gehört die Studie „Entwicklungen und Trends im Buchmarkt 50 plus“, die von der Gesellschaft für Konsumfor- schung (GfK) und Sinus Sociovision erstellt wurde. Dass Mitglieder die Ergebnisse kostenlos abrufen können, gehört dabei mit zum Service. Die Studie steht im Mitgliederbereich der Website www.boersenverein.de zum Download bereit – zusammen mit vielen weiteren Daten und Fakten rund um den Buchmarkt. Während in dieser Studie eine bestimmte Zielgruppe in den Fokus rückt, gibt es auch breiter an- gelegte Analysen wie die Untersuchung „Bücher im Medienportfolio“ vom Sommer 2009, eben- falls durchgeführt von der GfK. Die Studie untersucht die Mediennutzung der Verbraucher im deutschsprachigen Raum – mit dem Ziel, Aussagen über Nutzungsdauer und Stellenwert von Fernsehen, Radio, Internet, Buch, Tageszeitung, Zeitschrift und Hörbuch zu treffen. Eines von vielen interessanten Ergebnissen: Rund ein Drittel der Befragten kann sich vorstellen, E-Books zu nutzen, um sich zu informieren. Besonders aufgeschlossen stehen die Österreicher dem digitalen Medium gegenüber: 45 Prozent denken darüber nach, E-Books als Informations- quelle zu nutzen (Schweiz: 38 Prozent, Deutschland: 29 Prozent). Neben solchen punktuellen Verbraucher-Studien stellt der Verband auch Analysen zur Verfügung, die regelmäßig das Marktgeschehen beleuchten. Zu den wichtigsten gehört der Branchen-Monitor BUCH, der einmal im Monat die Umsatzentwicklung im Handel misst – und zwar in den drei Ver- triebskanälen Sortiment, Warenhäuser und E-Commerce. Und weil die deutschsprachigen Buch-
  • 48. Markt- unD leserforschunG 49märkte wirtschaftlich eng miteinander verflochten sind, gibt esden Branchen-Monitor BUCH zudem in einer Halbjahresaus-wertung für die Nachbarmärkte Schweiz und Österreich.Partner beim Branchen-Monitor BUCH ist Media Control GfKInternational. Die Nürnberger Marktforscher erheben auchdie Bestsellerlisten für das Nachrichtenmagazin „Focus“ – dieCharts werden parallel dazu Woche für Woche im „Börsenblatt“veröffentlicht. Die Redaktion liefert dabei Zusatzinformationenzur Auflage und zum Inhalt der Ein- und Aufsteiger.Die Vorlieben der Kunden zu kennen, ist wichtig, aber nicht alles.Wie steht mein Unternehmen im Vergleich zu anderen da? Sindmeine Herstellungskosten höher, meine Umsätze pro Quadrat-meter niedriger als bei der Konkurrenz? Beim Benchmarking,beim Messen mit den Besten der Branche helfen zwei weitereAnalysen, die im Jahresrhythmus durchgeführt werden. Die Schnellumfrage bei Verlagen ermittelt, welche Programm- II.segmente Umsatzzuwächse verzeichnen – und wie sich diegroßen Kostenblöcke Personal und Herstellung in den Verlagen Buchkäuferentwickeln. Unternehmen, die an der Schnellumfrage teilneh-men, bekommen die Detailauswertung exklusiv zur Verfügung und Lesergestellt. Einzelne Ergebnisse werden im „Börsenblatt“ und in der Profile, Motive,Branchenstatistik „Buch und Buchhandel in Zahlen“ vorgestellt. WünscheDass Anonymität oberste Pflicht bei der Auswertung der ausge- Leser forschung Markt­ undfüllten Fragebögen ist, versteht sich von selbst. Der Jahresbetriebsvergleich im Sortiment wird vom Institut fürHandelsforschung in Köln betreut. Die Analyse zeigt detailliertauf, mit welchen Warengruppen die teilnehmenden Buchhand-lungen am meisten Umsatz machen, wie sich die Einnahmenpro Mitarbeiter und Quadratmeter Verkaufsfläche entwickelnund wie hoch die Umsätze via Internet im Sortiment sind. ZumPortfolio des Betriebsvergleichs gehören vor allem kleinere undmittlere Sortimente, ein Online-Tool erleichtert die Teilnahme.Für beide Benchmarking-Instrumente gilt: Sie brauchen IhreMithilfe, um valide Zahlen liefern zu können. Denn es sind dieVerlage und Buchhandlungen selbst, von denen das notwendi-ge Zahlenwerk kommt. Und die am Ende von den Ergebnissen Buch undprofitieren. Buchhandel in Zahlen 2010 Buch und Buchhandel in Zahlen 2010 Ein Produkt der MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH Großer Hirschgraben 17–21 60311 Frankfurt am Main Telefon: +49 (0) 69 - 13 06 - 0 Telefax: + 49 (0) 13 06 - 255 www.mvb-online.de
  • 49. 50 Regelmäßige Analysen • trendbericht Kinder- und Jugendbuch Seit 2007 veröffentlicht der Börsenverein zur • Branchen-Monitor BUCH Leipziger Buchmesse seinen Trendbericht Kin- Der BMB bietet Ihnen jeden Monat einen fun- der- und Jugendbuch: Die Analyse gibt einen dierten Überblick über die wirtschaftliche Ent- Überblick über die Umsatzentwicklung in die- wicklung im Handel (für die Vertriebswege Sor- stuDien des Börsenvereins sem Segment, hinterfragt Markttrends aber timent, Warenhäuser, E-Commerce). Zweimal auch kritisch und aus der Perspektive der Lese- jährlich gibt es eine vergleichende Auswertung förderung. Partner sind die Stiftung Lesen, die für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen Der Branchen-Monitor BUCH kann als E-Mail- und der Arbeitskreis für Jugendliteratur. Newsletter abonniert werden und wird von Me- dia Control GfK International erhoben. • Konjunkturumfrage Zweimal im Jahr fragt der Börsenverein die wirt- schaftliche Stimmungslage im Sortiment ab – Kinder- und und die Prognose für die nächsten Monate. Jugendbücher • index Elektronisches Publizieren (EPiX) Der EPIX misst vierteljährlich die Erwartungen deutscher Verlage an digitale Medien und bildet die Stimmung der Branche zum Elektronischen Publizieren ab. Die Auswertung wird den teilneh- Marktpotenzial, Käuferstrukturen und Präferenzen unterschiedlicher Lebenswelten menden Verlagen exklusiv zur Verfügung gestellt. Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen e. V. Auftraggeber ist der Arbeitskreis Elektronisches Publizieren des Börsenvereins. • „Buch und Buchhandel in Zahlen“ Seit 1952 das statistische Grundwerk der Branche. Es enthält Kennzahlen rund um den Buchmarkt – etwa zur Buchproduktion und zur Preisentwicklung, zum Außen- und zum Rechte- handel. Das Buch erscheint jedes Jahr neu und kostet 39,50 Euro.
  • 50. Markt- unD leserforschunG 51 Benchmarking-Studien• Jahresbetriebsvergleich sortiment Die Analyse des Kölner Instituts für Handelsfor- schung beleuchtet die Umsatzentwicklung im Sortiment, vor allem in kleineren und mittleren Buchhandlungen. Sie liefert viele Kennzahlen, die es dem Unternehmen erleichtern, die eigene wirtschaftliche Situation objektiv zu beurteilen.• schnellumfrage Verlage Einmal im Jahr wird die Umsatz- und Kostenent- wicklung bei Verlagen analysiert. Der Vorteil für Teilnehmer: Ohne Zusatzkosten können sie ihre Ergebnisse exakt, detailliert (und anonymisiert) mit den Zahlen anderer Unternehmen vergleichen.• Logistikumfrage Die Erhebung im Zwischenbuchhandel liefert aufschlussreiche Daten zur Branchenlogistik – etwa zur Remissionsquote und zur Kunden- BÖR-COP-203 Broschürentitel Zwischenstudie 50+ Senioren_BÖR-COP-045 Studie Käufer 15.09.09 17:10 Seite 1 struktur. Die Ergebnisse werden jährlich bei den Buchtagen in Berlin präsentiert. Aktuelle Einzelstudien Entwicklungen und Trends Leser forschung• „Bücher im Medienportfolio“ Markt­ und Die Studie der Gesellschaft für Konsumfor- im Buchmarkt 50plus schung ist im Sommer 2009 erschienen und un- tersucht die Mediennutzung der Verbraucher im deutschsprachigen Raum.• Entwicklungen und trends im Buchmarkt Kaufverhalten, Motive und Erwartungen 50 plus einer anspruchsvollen Zielgruppe Die kaufkräftige Zielgruppe der Senioren rückt die- se Studie von 2009 in den Blick, die für Buchhänd- ler wie für Verleger gleichermaßen interessant ist.Eine Übersicht über alle Einzelstudien der jüngerenZeit findet sich unter www.boersenverein.de. DieErgebnisse stehen dort für Mitglieder zum kosten-losen Download bereit.Buchmarktporträts der Frankfurter Buch-messeDie Frankfurter Buchmesse sammelt relevante Wirt-schaftsdaten zu internationalen Buchmärkten undpräsentiert sie als Buchmarktporträts für einzelneLänder. Die Porträtreihe wird ständig erweitert undsteht online zur Verfügung. Darüber hinaus gibt esweiterführende Studien zu bestimmten Märkten undMarktsegmenten. Mehr unter www.buchmesse.deinformationen rund um die Marktdaten, dieder Verband erhebt, gibt es bei Dr. christophkochhan, leiter Marktforschung, tel.: 0691306-347, fax: 069 1306-396, e-Mail: koch-han@boev.de
  • 51. 52 Die Digitalisierung verändert unsere Branche grundlegend – und E-Books sind erst der Anfang.
  • 52. Datenbanken Dr. frank sambeth Datenbanken Verlagsgruppe Random House GmbH 53 Datenbanken
  • 53. 54Mischen Sie mit imdigitalen Geschäftlibreka!, VLB und buchhandel.de bilden eine Branchenlösung im Dreierpack,von der alle profitieren – Verleger, Buchhändler, Leser.Datenbanken Wie entwickelt sich der E-Book-Markt in Deutschland weiter? Sichern sich die digitalen Formate bald auch im Publikumsmarkt ein großes Stück vom Umsatzkuchen? Auf diese Fragen gibt es momentan keine verlässlichen Antworten. Aber: libreka! hilft Verlagen und Buchhandlungen da- bei, den Anschluss an den Digitalisierungszug nicht zu verpassen und die Zukunftschancen aktiv zu nutzen. Angefangen hat libreka! als neutrale, unabhängige Plattform für die Volltextsuche im Buch und damit als Gegenmodell zu den kommerziellen Angeboten von Google und Amazon. Denn Verlage sind Hüter eines Schatzes: der Inhalte. Damit sie die Rechte daran nicht aus der Hand geben müssen, ist libreka! gegründet worden, ein Projekt aus der Branche für die Branche und angesie- delt unter dem Dach der Börsenvereinstochter MVB. Mittlerweile hat sich libreka! zu einer Online-Lösung weiterentwickelt, die dem Leser alles aus einer Hand bietet: Volltextsuche, das virtuelle Blättern im Buch und den unkomplizierten Einkauf von E-Books. Durch die Verknüpfung mit www.buchhandel.de, dem Online-Buchshop der Bran- che, kann der Kunde über libreka! via Link auch Printbücher einkaufen. Der Clou: Die Verlage entscheiden selbst, in welchem Umfang der Kunde auf libreka.de kostenlos in das Buch hineinlesen kann. Für Buchhändler gibt es einen privilegierten Zugang, der ihnen umfangreiche Nutzungs- rechte einräumt, die Recherche erleichtert und für einen Informationsvorsprung sorgt, der die Beratungskompetenz im Sortiment deutlich erhöht. libreka! ist auch in andere Buchportale und in Online-Shops der Buchhandlungen und Verlage eingebunden. Die eingestellten Titel werden von fast allen gängigen Suchma- schinen indiziert und angezeigt. Das erhöht
  • 54. Datenbanken 55die Reichweite und steigert die Vermarktungschancen. Für den libreka! für BuchhändlerDownload stehen unterschiedliche Formate zur Verfügung, zum • Mit libreka! können Buchhändler über Schlag-Beispiel PDF oder EPUB. Und: libreka! macht mobil. Die Such- worte und Titeldaten hinaus im Volltext einesmaschine für Bücher gibt es auch in einer optimierten Version Buches suchen – das erhöht die Beratungs- libreka!für das iPhone und den iPod touch. kompetenz und reduziert den BestellaufwandDen Einstieg in die digitale Welt erleichtert die MVB mit einem bei Ansichtsexemplaren.Rundumservice: Verlagen und Buchhandlungen steht ein Exper- • Der privilegierte Buchhändlerzugang gibt ihnententeam zur Seite, das sie mit Rat und Tat unterstützt. Übrigens: Zugriff auf den gesamten Text eines BuchesVerlage, die ihre Titel bei libreka! einstellen wollen, zahlen dafür und damit einen Informationsvorsprung.nichts: Der Service ist in der VLB-Titelgebühr enthalten. • Mit libreka! link-up können Buchhändler die Voll-Die Perspektiven der Digitalisierung spielen im Börsenverein seit textsuche in die Website ihrer Buchhandlung in-Jahren eine große Rolle. Aus der Erkenntnis, dass der digitale tegrieren und für zusätzliche Kaufanreize sorgen.Handel entsprechende technische Standards braucht, entwi-ckelte sich der Digital Object Identifier (DOI). Damit werden elek- • Buchhändler ohne eigenen Webshop könnentronische Inhalte eindeutig identifiziert und dauerhaft im Netz zu- libreka! über die Option E-Book-Link mit ihrergänglich gemacht. Die MVB arbeitete auf internationaler Ebene Homepage verbinden – eine einfache Lösungmit an dem Projekt, 2006 übernahm sie die Aufgaben einer DOI- für den Verkauf von E-Books.Agentur für den deutschsprachigen Raum. Sie berät alle, die am • Buchhändler mit eigenem Webshop können dieSystem teilnehmen und ihre DOIs registrieren lassen wollen. libreka!-E-Books über die Funktion E-Book-Data direkt über den eigenen Webshop anbieten. • Die Listung als Partnerbuchhandlung ermöglicht jedem Buchhändler die Teilnahme am digitalen Vertrieb, ohne Aufwand, ohne Einstiegshürde. libreka! für Verleger • Verlage können den Volltext ihrer Titel präsen- tieren und den Volltext-Finder in ihren eigenen Datenbanken Internet-Auftritt integrieren. Per libreka! link-up erweitern sie mit einfachsten Mitteln ihr Online- Angebot um eine breit gefächerte Such- und Informationsfunktion. Mit libreka! hat die deutsche Buch- • libreka! ermöglicht Verlagen den einfachen branche ein Instrument geschaffen, Einstieg in den digitalen Vertrieb. Ohne große Investitionen in Infrastruktur kann jeder Verlag das allen von Beginn an die Teilnahme teilnehmen und seine Titel im digitalen Format am E-Book-Handel ermöglicht. anbieten. • Datenhoheit und Rechte bleiben dauerhaft beim Verlag und werden nicht durch die kom- merziellen Interessen Dritter berührt. • Jeder Verlag bestimmt selbst, in welchem Um- fang der Volltext seiner Titel für normale Nutzer beziehungsweise für Buchhändler mit privile- Dieter Dausien giertem Zugang freigegeben wird. • Einmal freigeschaltet, stehen die Titel sofort allen verbundenen Online-Shops und -Portalen zur Verfügung, für Volltextsuche und Kauf. informationen unter http://info.libreka.de/ oder bei der serviceline der MVb, tel. 069 1306-550, fax: 069 1306-255, e-Mail: serviceline@mvb-online.de
  • 55. 56 wie ONIX oder Excel zur Verfügung gestellt. Im Rahmen der Ti- telmeldung an das Verzeichnis Lieferbarer Bücher erfolgt auto- matisch eine Meldung an die Verwertungsgesellschaft Wort – als eine Grundlage für die Berechnung der Ausschüttungen. Im Auftrag der Branche hat das VLB im Sommer 2010 die Grundlagen dafür geschaffen, ab Anfang 2011 die Referenzda- tenbank für die gebundenen Ladenpreise aller lieferbaren deut- schen Bücher zu werden. Damit gelten die im VLB angegebe- nen Preise für alle Branchenteilnehmer verbindlich. Im Sinne der Branche wird auf diese Weise eine flächendeckende Einhaltung der Buchpreisbindung gewährleistet. Dritter Baustein im Datenbankverbund ist der Online-Shop buchhandel.de – mit einem umfassenden Informationsange- bot für Leser und Buchkäufer: Endkunden können hier, auf der Basis des VLB-Titelkatalogs, in 1,2 Millionen Titeln recherchie- ren und die Bücher bei mehr als 400 Partner-Buchhandlungen bundesweit ordern. Sortimente haben die Möglichkeit, sich bei buchhandel.de als Partner-Buchhandlung mit Online-Visitenkarte registrieren zu lassen, die Recherche-Funktion von buchhandel.de in ihre eigene Website einzubinden und Bestellungen direkt in ihr Warenwirt- schaftssystem einspeisen zu lassen.Die zweite große Branchendatenbank neben libreka! ist das Die drei Plattformen libreka!, VLB und buchhandel.de sind eng mit-traditionsreiche Verzeichnis Lieferbarer Bücher, kurz Vlb. Hier einander verzahnt. Durch das Zusammenspiel der drei Branchen-lassen sich alle lieferbaren Titel im deutschsprachigen Raum re- Datenbanken können große wie kleine Verlage ihre Inhalte online incherchieren – derzeit 1,2 Millionen Titel aus rund 20.000 Verla- allen Formaten vermarkten – und stationäre Buchhandlungen ohnegen. Alle Daten sind tagesaktuell abrufbar im Internet – oder im großen Aufwand vom virtuellen Vertriebskanal profitieren.Abonnement mit begleitender DVD zu haben.Das VLB ist das Standardinstrument für die Titelsuche im Buch-handel und im Bibliothekswesen und damit ein zentrales Marke-tinginstrument für die Verlage. Bücher, die hier verzeichnet sind,werden auch gefunden. Pluspunkt: Auf der neutralen Branchen- Die Weiterentwicklung des Buchesplattform gibt es keine Beschränkung für die Listung. Selbst der als Transportmedium für Inhaltekleinste Verlag ist hier mit seinen Titeln vertreten – unabhängigvon Verkaufserfolg oder Händler-Marge. belebt die Branche. Mit HerstellungNeben den reinen Titeldaten liefert das VLB auch wichtige Zusatz- und Vertrieb von E-Books entsteheninformationen wie Inhaltsangaben, Verfügbarkeit, Bezugsquelleund Lieferbedingungen. Buchhändler, die im VLB recherchieren, völlig neue Marktchancen.können außerdem auf einen Blick erkennen, ob der gesuchte Titelbei libreka! als Volltext einsehbar und auch als E-Book zu haben ist.Service-Vorteil für Verlage – ganz gleich in welcher Form ihreDaten bei den Informationsdiensten der MVB ankommen: Hierwerden sie standardisiert und der Branche in gängigen Formaten hans huck
  • 56. Datenbanken 57 Was bietet das VLB? Was macht die Agentur für Buchmarkt- standards? • Datenbankrecherche in mehr als 1,2 Millionen Titeln. Die Agentur für Buchmarktstandards, ehemals BI- SAG, vertritt unter dem MVB-Dach weltweite Stan- • Tagesaktuelle Titelinformationen, auch zur Ver-Vlb, buchhanDel.De & aGentur für buchMarktstanDarDs dards: fügbarkeit im Zwischenbuchhandel. • Die isbn-agentur für die Bundesrepublik • Verfügbarkeit der Titel bei Barsortimenten, Ver- Deutschland vergibt die Internationale Standard- lagsauslieferungen und Verlagen ohne Zusatz- Buchnummer (ISBN) für alle in Deutschland an- kosten. sässigen Verlage. Die ISBN kennzeichnet jedes • Zahlreiche automatisierbare Exportfunktionen, Buch weltweit mit einer kurzen, eindeutigen, auch zum Beispiel in den Formaten Excel, ASCII, maschinenlesbaren Ziffernfolge. BWA und ONIX-XML. • Die Doi-agentur vergibt für den deutschspra- • Multimediale Zusatzinformationen wie Cover und chigen Raum in Kooperation mit Medra (multi- Innenabbildungen, Annotationen, Autorentexte, lingual European DOI Registration Agency) den Leseproben, Audio- und Videodateien. Digital Object Identifier (DOI). Der DOI ist eine • Link zur Volltextsuche für in libreka! verfügbare dauerhafte Dokumentenkennung, die zur Zitie- Titel. rung und Verlinkung von elektronischen Doku- menten (Texte, aber auch Bild- oder Audio-Do- • Mit Titeldaten verlinkte Börsenblatt-Anzeigen kumente) in einem digitalen Netzwerk verwendet und Media-Control-Bestseller. wird. Über den DOI sind dem Dokument aktuelle • Vereinheitlichung aller gemeldeten Daten und und strukturierte Metadaten zugeordnet. Aufbereitung im aktuellen bibliografischen Stan- • actionable isbn-Projekt (ISBN-A): Die ISBN dard-Format Onix. als internationale Kennzeichnung für gedruckte • Sigelung der Verlage, die gänzlich oder mit Teilen Bücher soll künftig mit der ISBN-A in das DOI- ihrer Produktion nur an den Endverbraucher, nur System integriert und damit komplett internet- gegen Vorkasse oder per Nachnahme – oder in fähig werden. Ausnahmefällen – ohne Rabatt an das Sortiment • Die istc-agentur registriert für textuelle Werke Datenbanken liefern. die International Standard Text Codes. Mit dem informationen unter www.vlb.de oder bei ISTC werden alle Formatvarianten eines Inhalts, der serviceline der MVb, vom gedruckten bis zum digitalen Buch unter tel. 069 1306-550, fax: 069 1306-255, einem Nummerndach zusammengeführt. e-Mail: serviceline@mvb-online.de • Die agentur für buchmarktstandards vergibt nicht zuletzt in Kooperation mit GS1 Germany Was bietet buchhandel.de? GLN (Global Location Number) für Verlage, die • Online-Shop der Branche mit mehr als 500.000 Be- auch Non-Books produzieren. Damit können suchern im Monat. Verlage auch ihre Non-Books im Verzeichnis Lieferbarer Bücher (VLB) listen. • Über 400 Partner-Buchhandlungen. informationen unter www.german-isbn.org • Endkunden haben Zugriff auf die 1,2 Millionen und bei anke lehr, agentur für buchmarkt- Titel des VLB – und via Link auf den Volltext aller standards, in libreka! eingestellten Bücher. tel.: 069 1306-387, fax: 069 1306-258, • Eingebunden ist die Online-Ausgabe des e-Mail: a.lehr@mvb-online.de oder Endkundenmagazins Buchjournal. Hintergrund- isbn@mvb-online.de berichte, Autoren-Interviews, Rezensionen, Bestenlisten und Gewinnspiele inspirieren zum Buchkauf. informationen unter www.mvb-online.de oder bei der serviceline der MVb, tel. 069 1306-550, fax: 069 1306-255, e-Mail: serviceline@mvb-online.de
  • 57. 58 Die Buchbranche profitiert von einem aus- geklügelten Vertriebssystem, das auf einem konstruktiven Miteinander der drei Sparten beruht. Dem Zwischenbuchhandel kommt dabei als Mittler zwischen Herstellung und Vertrieb eine bedeutende Rolle zu.
  • 58. Matthias heinrichBrockhaus Kommissionsgeschäft GmbHRationalisierung rationalisierunG 59 Rationalisierung
  • 59. 60Das erleichtert Ihnenden ArbeitsalltagZeit gewinnen und dabei noch Geld sparen: Das klingt gut, oder? EineKundenumfrage hat ergeben, dass diese zwei Punkte genau die Vorteilesind, die Buchhändler und Verleger an der Buchhändler-Abrechnungs-Gesellschaft (BAG) schätzen.rationalisierunG Als Drehscheibe für den Finanzverkehr in der Branche hält die BAG Ihnen den Rücken frei – statt die Flut der Rechnungen und Gutschriften einzeln abzuwickeln, bündelt der Dienstleister Forde- rungen und Verbindlichkeiten und wickelt sie in Ihrem Auftrag ab. Die Rationalisierungsidee ist nicht neu: Schon 1922 wurde die „Abrechnungs-Genossenschaft Deutscher Buchhändler” gegründet. Heute steht an ihrer Stelle die BAG Buchhändler-Abrech- nungs-Gesellschaft mbH & Co. KG. Im Juni 2010 hat die Hauptversammlung des Börsenvereins beschlossen, dass die DZB BANK GmbH in Mainhausen das Abrechnungsgeschäft der BAG von der Börsenvereinsgruppe übernimmt. Für die Mitglieder ändert sich nichts: Ein Kooperationsvertrag regelt seitdem ausführlich die Zusammenarbeit zwischen der BAG und dem Börsenverein und garantiert, dass die BAG im Sinne der Mitglieder fort- geführt und weiterentwickelt wird. Ein Fachbeirat mit sechs Mitgliedern aus Verlag und Sortiment berät die Geschäftsführung der BAG, fünf davon werden vom Börsenverein benannt. Am BAG-Abrechnungsverfahren teilnehmen können alle Buchhandlungen und alle Verlage, die über eine sogenannte Verkehrsnummer verfügen. Vergeben wird diese Verkehrsnummer von der Abteilung Mitglieder und Kommunikation des Börsenvereins. Kerngeschäft der BAG ist die Zentralregulierung („Zahlungsclearing”). Verlage übergeben der BAG alle ihre Forderungen an Buchhändler und bekommen sie nach Fälligkeit in einer Summe ausbezahlt. Buchhändler erhalten von der BAG eine Sammelabrechnung aller Verlagsrechnungen und gleichen sie mit nur einer Zahlung aus. Durch die Kooperation mit der DZB BANK profitieren die Mitglieder des Börsenvereins zudem von verschiedenen Finanzdienstleistungen für die Über- brückung von kurzfristigen Liquiditätsengpässen, die Warenfinanzierung oder für Investitionen. Sie vergrößern zum einen die finanziellen Spielräume und führen andererseits zu einer erheblichen Entlastung bei Finanzierungskosten. Dabei versteht sich die BAG als erster Finanzdienstleistungs- partner des Buchmarktes: In guten wie in schlechten Zeiten unterstützt sie die Branchenteilneh- mer von der Gründung über das Tagesgeschäft bis zu Nachfolge und Verkauf. Teilnehmer am BAG-Abrechnungsverfahren sind nicht nur Verlage und Buchhändler aus Deutsch- land, Österreich und der Schweiz. Auch verschiedene Verlage aus England oder den USA neh- men die Vorteile wahr, die ihnen die BAG bietet.
  • 60. rationalisierunG 61Für das Schulbuchgeschäft bietet die BAG noch einen beson-deren Service: Sie übernimmt die Zahlungsabwicklung zwischenden Buchhandlungen und der öffentlichen Hand (derzeit in denBundesländern Rheinland-Pfalz und Thüringen sowie in Teilenvon Nordrhein-Westfalen). Dadurch erhalten Sie von der BAGeinen kurzfristigen Ausgleich Ihrer Forderungen.Darüber hinaus erschließt sich die BAG auch immer wieder neueKooperationspartner: Seit 2009 bietet der Dienstleister die BAG-Abrechnung antiquarischer Titel für Kunden des ZVAB Buchhan-delsprogramms Antiquaria an – und arbeitet eng mit der Genos-senschaft Leistungsgemeinschaft Buchhandel zusammen (LGBuch). Und was kostet das alles? Weniger als Sie denken! Auswahl aus der IBU-Servicepalette ibu • elektronischer lieferschein: IBU konvertiert die von den Verlagen in unterschiedlichen For- maten gelieferten Lieferscheininformationen in das von ihnen gewünschte Format Ihrer Waren- wirtschaft. • Mit dem ibu-order-Manager sind gerade auch kleinere Verlage in der Lage, wichtige Funktio- Rationalisierung nen des elektronischen Bestellwesens zu nutzen und dem Buchhandel anzubieten. Zum Paket gehören das Einsehen und Verwalten von Be- stellungen, die Generierung elektronischer Lie- ferscheine, das Erstellen von Packzetteln und die Archivierung von Bestellvorgängen. informationen unter www.ibu-service.de und über die serviceline der MVb, tel.: 069 1306-550, fax: 069 1306-255, serviceline@mvb-online.de
  • 61. 62Die VerkehrsnummerFür die Teilnahme an der BAG ist eine sogenannte Verkehrs-nummer erforderlich, die vom Referat Mitgliederservice des Bör-senvereins vergeben wird. Ansprechpartnerin ist ReferatsleiterinSusanne Krittian-Danzer, Tel.: 069 1306-458, Fax: 069 1306-411,E-Mail: krittian@boev.deWie die BAG, bietet auch die MVB mit der IBU Dienstleistungenzum Thema Rationalisierung. Während die BAG den Zahlungs-verkehr zusammenfasst, bündelt IBU die Bestellvorgänge.Buchhändler kennen das Problem: Verlagsbestellungen verur-sachen viel Aufwand und kosten Zeit. Zeit, die sie lieber für dieBeratung ihrer Kunden einsetzen möchten. IBU bietet ihnen dieLösung.Mit IBU haben sie nur noch einen Bestellweg – und profitie-ren dabei von allen Vorteilen: Sie müssen keine Verlags- oderVerlagsauslieferungs-Adressen suchen und haben einen zent-ralen Ansprechpartner. Mit dem Instrument IBU-Order-Trackingbehalten sie immer den Überblick über den Status ihrer Bestel-lungen. Und vor allem: Sie nutzen die Vorteile der margenopti-mierten Verlagsbestellung.Umgekehrt können auch Verlage, Barsortimente und Verlags-auslieferungen von IBU profitieren. Denn sie erhalten Bestel-lungen des gesamten deutschsprachigen Buchhandels elek-tronisch aufbereitet im gewünschten Format (zum BeispielEDIFACT, BWA, IBU). Außerdem können sie ihren Kunden, denBuchhändlern, alle Vorteile einer komfortablen, elektronischenBestellübermittlung an ihren Verlag bieten.Speziell für kleine Verlage wurde der IBU-Order-Manager ent-wickelt: Mit ihm können sie elektronische Bestellungen entge-gennehmen und elektronische Rückmeldungen / Lieferscheinean den Buchhändler senden, wenn sie keine teure Verlagssoft-ware einsetzen möchten. Buchhandeln statt buchhalten – IBUmacht’s.
  • 62. rationalisierunG 63 Die BAG für Verlage • Sie melden der BAG kontinuierlich die neu ange- fallenen Rechnungs- und Gutschriftsdaten Ihrer Geschäftspartner im Buchhandel, die am BAG-Die baG Abrechnungsverfahren teilnehmen – Ihre Rech- nungsdaten werden zweimal im Monat, jeweils zum 15. und zum Monatsultimo, in die aktuelle BAG-Abrechnung eingestellt. • Unabhängig davon, ob die einzelne Buchhand- lung bereits an die BAG gezahlt hat oder nicht, erhalten Sie die fällig gewordenen Beträge zu den festgelegten Zahlungsterminen in einer Summe ausbezahlt. • Für Ihre Debitorenbuchhaltung heißt das, dass sie nicht mehr Tausende von Einzelforderungen verfolgen, sondern nur noch die Zahlung der BAG verbuchen muss. Die BAG für Buchhändler • Zweimal im Monat, jeweils zum 15. eines Monats und zum Monatsultimo, erhalten Sie von der BAG Ihre Sammelabrechnung. Diese listet alle neuen Rechnungen und Gutschriften auf, die von den Verlagen zwischenzeitlich gemeldet wurden – mit Rechnungsbetrag, vereinbartem Zahlungsziel und Skontoabzug. • Mit nur einer Zahlung an die BAG haben Sie dann alle fälligen Rechnungen ausgeglichen. Die Zuordnung auf die einzelnen Verlage übernimmt die BAG. • Die BAG-Sammelabrechnung bietet eine Auf- Rationalisierung stellung, die Ihnen zeigt, welche Beträge aktuell zur Zahlung fällig sind und welche mit den kom- menden Abrechnungen fällig werden. informationen unter www.bag-service.de oder bei holger May, leiter Vertrieb und Marketing der baG, tel.: 069 92028-404, fax: 069 92028-399, e-Mail: info@bag-service.de
  • 63. 64 Dr. albrecht hauff Georg Thieme Verlag KGBeratung & Information
  • 64. beratunG unD inforMation 65Verlagserzeugnisse bilden einenotwendige Grundlage für dashohe Ansehen Deutschlandsin der internationalen Wissen-schafts-Community. Beratung und Information
  • 65. 66Wir sorgen fürWissensvorsprungVon der wöchentlichen Ausgabe des „Börsenblatts“ bis zur Online-PlattformMein Börsenverein – das Mitarbeiter-Team des Verbands informiert Sie aufvielen Kanälen. Und berät Sie auch gerne persönlich.beratunG unD inforMation Sie wollen wissen, was sich in der Branche und im Verband so tut? Nichts leichter als das – der Börsenverein steht Ihnen mit einer Fülle von Informations- und Beratungsangeboten zur Verfügung. Pflichtlektüre, anregend verpackt: Das ist das „Börsenblatt“ für alle, die in der Buchwelt zuhause sind. Mitglieder bekommen das Wochenmagazin für den deutschen Buchhandel kostenlos im Jahresabonnement zugeschickt. Die meistgelesene Fachzeitschrift der Branche erscheint don- nerstags und berichtet unter anderem über Markttrends und Neuerscheinungen, über Umsatz- entwicklung und neue Geschäftsfelder. Praxistipps, Autoren- und Unternehmensporträts, vorbild- hafte Aktionen, Interviews, Meinungen gibt es auch – das inhaltliche Angebot ist vielseitig. Außerdem ermöglicht der Marktführer seinen Anzeigenkunden eine zielgruppengenaue Anspra- che ohne Streuverluste. Das „Börsenblatt“ erscheint in einer verbreiteten Auflage von rund 10.000 Exemplaren, 6.000 davon gehen im Abonnement an den Buchhandel, 3.000 in die Verlage. Das Magazin ist eine unverzichtbare Informationsquelle für Buchhändler, Verleger, Zwischenbuch- händler, Bibliothekare, Autoren, Journalisten und andere Kulturschaffende – jedes Exemplar hat im Schnitt 4,8 Mitleser. Ergänzt wird die Printausgabe durch die Online-Ausgabe boersenblatt.net und einen täglichen Newsletter, der Sie auf einen Blick kostenlos über die wichtigsten Branchennachrichten informiert. Monatlich zählt boersenblatt.net mehr als 220.000 Visits (IVW-geprüft, Stand: Februar 2010). Da lohnt es sich, mit einer Werbefläche auch online Flagge zu zeigen. Dass dem „Börsenblatt“ diese Bedeutung zukommt, hat neben seiner redaktionellen Qualität weitere Gründe: Alle hier veröffentlichten Anzeigen und Bekanntmachungen gelten als der Branche mit- geteilt. Ebenfalls nützlich: Bestseller- und Bestenlisten, die das „Börsenblatt“ in Kooperation mit verschiedenen Partnern herausgibt. Als das „Börsenblatt“ am 3. Januar 1834 mit einem Umfang von acht Seiten zum ersten Mal erschien, enthielt es Verbandsmitteilungen, gesetzliche Verlautbarungen, Nachrichten aus dem Geschäftsleben und Anzeigen. Heute versteht sich das Fachmagazin als Medium der Kom- munikation: Es bildet die Debatten in der Branche nicht nur ab, sondern bietet gleichzeitig ein Forum, in dem jeder offen mitdiskutieren und sich mit anderen Mitgliedern austauschen kann. Die Online-Ausgabe unter boersenblatt.net fügt sich nahtlos in dieses Konzept ein: Dort gibt es eine
  • 66. beratunG unD inforMation 67 Mein Börsenverein händlerischen Organisationen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zusätzlich listet es Die Internet-Plattform für Mitglieder ist für den per- die Verkehrsnummern auf und bietet das offizielle sönlichen fachlichen Austausch da – sei es überinforMationen für MitGlieDer ISBN-Register für Deutschland. Die dreibändige Foren, durch den direkten Kontakt zu Kollegen oder Print-Ausgabe erscheint jeweils im Sommer, die CD- durch exklusive Downloads. Ein kleiner Ausschnitt ROM zweimal jährlich, im Frühjahr und im Herbst. aus dem Gesamtangebot an Merkblättern und Checklisten unter www.meinboersenverein.de: • Der Zeitschriften-informations-service (Zis) bietet in einer umfangreichen Datenbank Auskunft • ABC der Rechte und Pflichten in der Ausbildung über nahezu 4.000 Fachzeitschriften, wissen- • Verkehrsordnung für den Buchhandel schaftliche Zeitschriften und Kulturzeitschriften von • Wettbewerbsregeln des Börsenvereins knapp 800 Verlagen Deutschlands, Österreichs • Inventur im Buchhandel und der Schweiz. Gedruckt erscheint jährlich der • Pressearbeit im Buchhandel „Zeitschriften-Katalog der Deutschen Fachpres- • Was Buchhandlungen leisten – Services im se“, zusätzlich werden alle Daten im Internet unter Buchhandel buchhandel.de und im VLB veröffentlicht. • Die Bewertung einer Buchhandlung • Früherkennung von Unternehmenskrisen und In- • Der Werbe-anschriften-service (Was) bietet solvenzgefahren im Buchhandel Ihnen ein differenziertes Angebot von Anschriften • Unternehmensnachfolge rechtzeitig planen aus der Branche – mit Adressen von Verlagen, • Förderprogramme für Verlage Buchhandlungen, Bibliotheken, Hochschulinsti- • Musterverträge mit Autoren, Übersetzern und tuten, Museen, Galerien aus Deutschland, Öster- Herausgebern reich und der Schweiz (ausgedruckt auf Selbst- klebeetiketten und als Excel-Datei, zur einmaligen Newsletter oder zur unbegrenzten Nutzung). Die Adressen basieren auf dem Datenpool des „Adressbuchs • Zahlreiche elektronische Rundbriefe halten die für den deutschsprachigen Buchhandel“. Verbandsmitglieder bei speziellen Themen auf dem Laufenden. Eine Übersicht über alle News- • frankfurt Who’s Who ist eine Datenbank mit letter-Angebote gibt es auf www.meinboersen- mehr als 20.000 Kontaktdaten zu Mitarbeitern verein.de, inklusive Archiv. der internationalen Verlags- und Medienwelt. Mehr unter www.buchmesse.de. Fachzeitschriften informationen zu den MVb-angeboten bei • Das „börsenblatt. Wochenmagazin für den der serviceline, tel.: 069 1306-550, Deutschen buchhandel“ ist die anzeigen- und fax: 069 1306-255, serviceline@mvb-online.de auflagenstärkste Fachzeitschrift der Branche, sie erscheint donnerstags; tagesaktuelle News gibt es online unter www.boersenblatt.net. Hin- zukommen, übers Jahr verteilt, zahlreiche Son- derhefte zu einzelnen Marktsegmenten wie Hör- Beratung und buch oder Kinder- und Jugendliteratur. Information • „aus dem antiquariat“ ist die einzige Zeit- schrift ihrer Art für Antiquare und Büchersamm- ler im deutschsprachigen Raum. Herausge- geben wird sie von der Arbeitsgemeinschaft Antiquariat fünfmal im Jahr, sie erscheint unter dem Dach der MVB. News aus dem Antiquariat sind auch online in einer speziellen Rubrik unter www.boersenblatt.net zu finden. Adressen-Pools • Das „adressbuch für den deutschsprachigen buchhandel“ enthält Kontaktdaten zu rund 40.000 Buchhandlungen, Verlagen, Selbstverlagen, Auslie- ferungen, Verlagsvertretern, Agenturen und buch-
  • 67. 68 Kommentarfunktion – und diese Möglichkeit, seine Meinung zu einzelnen Themen und Artikeln spontan zu äußern, wird von der Branche kräftig genutzt. Als Kommunikationsplattform versteht sich auch das Online- Portal Mein Börsenverein – mit einem Unterschied: Hier können sich ganz dezidiert die Mitglieder des Börsenvereins über die Arbeit ihres Verbands informieren und sich untereinander aus- tauschen. Ein geschlossener Mitgliederbereich ermöglicht ex- klusive Angebote wie den Download spezieller Studien. Und in verschiedenen Foren können die Mitglieder miteinander diskutie- ren – oder sich zu Online-Arbeitsgruppen zusammenfinden. Termine, Tagesordnungen, Neuigkeiten aus dem Verband: Unter www.meinboersenverein.de und auf den öffentlichen Homepages der Landesverbände bekommen Sie einen Einblick in das, was Über das wichtigste Branchenereignis des Jahres, die Frank- sich in der Frankfurter Zentrale und in den einzelnen Landesver- furter Buchmesse, sowie internationale Nachrichten aus der bänden so tut. Hier finden Sie alle Ansprechpartner, alle Gremien, Buchhandels- und Verlagsbranche informiert der Newsletter alle Details zur Dienstleistungspalette des Verbands und dazu der Frankfurter Buchmesse. An jedem ersten Dienstag im Mo- noch eine große Download-Palette: Merkblätter, Checklisten, nat wird er – auch in englischer Übersetzung – an mehr als Arbeitsmappen, Musterverträge, Broschüren – Mein Börsenverein 36.000 Abonnenten weltweit verschickt. Online steht er unter bietet einen reichhaltigen Wissensfundus, den Sie als Mitglied un- www.buchmesse.de zur Verfügung. kompliziert und kostenlos nutzen können. Wer persönliche Beratung braucht, kann sich jederzeit direkt an Darüber hinaus bietet Mein Börsenverein Mitgliedern die Möglich- den Verband wenden. Die drei Fachausschüsse, die Rechtsab- keit Inhaberwechsel oder Adressänderungen vorzunehmen. Ein wei- teilung und die Abteilung Mitglieder und Kommunikation im Bör- terer Service ist die Online-Mitglieder- und Verkehrsnummernsuche. senverein leisten umfangreiche Beratungsarbeit: Ob Verleger- Ausschuss, Sortimenter-Ausschuss oder Ausschuss für den Auch das Newsletter-Archiv des Börsenvereins ist hier abrufbar. Zwischenbuchhandel – die Geschäftsstellen im Börsenverein in Denn: Die drei Fachausschüsse, die Landesverbände, die MVB Frankfurt am Main helfen bei vielen Problemen weiter, beraten und viele Abteilungen, Arbeitskreise und Gremien des Hauses zur Unternehmensführung oder Existenzgründung, informieren halten die Mitglieder regelmäßig mit Newslettern auf dem Laufen- zu allen verbands- und fachbezogenen Themen, geben prakti- den. Die Bandbreite reicht dabei vom elektronischen Rundbrief sche Tipps mit Hilfe eines breiten Portfolios von Publikationen des AkS (Arbeitskreis unabhängiger Sortimente) über die News- und leiten Sie bei speziellen Fragen gern an andere kompetente letter für den AKEP und die Hörbuchverlage bis zu Newslettern Ansprechpartner im Haus weiter. und Mailinglisten der Rechtsabteilung zu Themen wie Urheber- recht, Steuerrecht oder Preisbindungs- und Wettbewerbsrecht. Und auch bei Ihrem Landesverband sind Sie immer an der richtigen Adresse: Arbeitsrecht, Tarifverträge, Schulbuchgeschäft oder die persönliche Beratung für Existenzgründer – die Kollegen in Die aktive Verbandsarbeit ist einer der den Bundesländern kennen sich bestens aus. Und wer sich vor Ort weiterbilden möchte, der ist hier ebenfalls richtig. Den jewei- Gründe für die Stärke unseres Berufs- ligen Ansprechpartner bei den Landesverbänden finden Sie im standes. Nur über Mitbestimmung ge- Adressteil. Fit für das digitale Geschäft macht Sie das Forum Zukunft des staltet man die Zukunft selbst mit. Börsenvereins: Auf den beiden Buchmessen in Frankfurt und Leipzig und bei den Buchtagen Berlin stehen Podiumsrunden, Vorträge und Workshops auf dem Programm, die Ihnen dashans freiWalD notwendige Know-how vermitteln und Best-Practice-Beispiele aus der Geschäftswelt bringen. Übrigens brauchen nicht nur Mitglieder Informationen über die Branche, sondern auch Entscheider in Politik, Medien und Wirt- schaft: Ihnen schickt der Börsenverein zweimal im Jahr seinen „Politikbrief“ – beispielsweise zu den Dauerthemen Internet- Piraterie, Google Book Settlement und Übersetzerstreit.
  • 68. beratunG unD inforMation 69 Beratung für Mitglieder quariate, Auslieferungen, Verlagsvertreter und Zwi- schenbuchhändler sind ebenfalls aufgeführt. Die Der Börsenverein berät seine Mitglieder individuell, Informationen stammen direkt von den Software- umfassend und vertraulich zu allen Themen, die anbietern. im Geschäftsalltag wichtig sind – und das in derinforMationen für MitGlieDer Regel kostenlos. Anfragen werden kurzfristig tele- fonisch oder schriftlich beantwortet, während der Verleger-ausschuss Buchmessen in Frankfurt und Leipzig auch gerne rolf nüthen, Geschäftsführer persönlich am Stand der Börsenvereinsgruppe. tel.: 069 1306-327 fax: 069 1306-399 Fachberatung e-Mail: nüthen@boev.de Ob es um Remissionen oder Probleme mit der sortimenter-ausschuss Warenwirtschaft geht: Die Geschäftsstellen der Dr. kyra Dreher, Geschäftsführerin Fachausschüsse des Bundesverbands und der tel.: 069 1306-318 Landesverbände beraten zu allen fachlichen The- fax: 069 1306-392 men – detailliert und praxisnah. Um technische e-Mail: dreher@boev.de oder betriebswirtschaftliche Details zu klären, stel- ausschuss für den Zwischenbuchhandel len sie auch gern Kontakte zu geeigneten externen susanne breuer, referentin Beratern her. Außerdem begehrt: die kostenlosen tel.: 069 1306-312 Betriebs- und Unternehmensberatungen des fax: 069 1306-300 Sortimenter-Ausschusses auf der Frankfurter und e-Mail: breuer@boev.de der Leipziger Buchmesse u. a. in den Bereichen rechtsabteilung Existenzgründung, Unternehmensführung oder Dr. christian sprang, leiter und Justiziar Gestaltung eines Internetauftritts. tel.: 069 1306-314 fax: 069 1306-301 Rechtsberatung e-Mail: rechtsabteilung@boev.de Hauptansprechpartner bei allen branchenspezi- abteilung Mitglieder und kommunikation fischen Rechtsfragen ist die Rechtsabteilung des Michaela Meier, leiterin Bundesverbands. Sie informiert zur Buchpreis- tel.: 069 1306-254 bindung, zum Titelschutz, Urheber-, Verlags- und fax: 069 1306-411 Wettbewerbsrecht und stellt zahlreiche Musterver- e-Mail: meier@boev.de träge zur Verfügung. Außerdem gibt es Mailinglisten für zwei Fachgebiete: zum Steuerrecht und zum Lizenzgeschäft. Hier können sich die Fachleute in Verlagen und Buchhandlungen auf kurzem Weg über drängende Fragen austauschen, vom Know- how der Kollegen profitieren. Die Landesverbände leisten ebenfalls juristische Unterstützung, vor allem wenn es um Arbeits- und Sozialrecht oder um Beratung und Information Preisbindungsfragen im Schulbuchgeschäft geht. Berater-Datenbank Suchen Sie, jenseits der Verbandsberatung, Profis, die Ihnen zur Seite stehen? Dann können Sie auf der Internetseite des Börsenvereins in der Betriebs- berater-Datenbank recherchieren, wo Berater der Branche mit ihren Spezialgebieten vorgestellt werden. Softwareangebot für die Buchbranche Suchen Sie eine Softwarelösung für Ihr Unterneh- men? Das Softwareangebot für den Buchhandel bietet eine Zusammenstellung von Branchensoft- warelösungen und richtet sich insbesondere an Buchhandlungen und Verlage. Lösungen für Anti-
  • 69. Der Wert von Literatur wird niemalsin Geld bemessen werden. Die Unter-stützung der Branchenmitgliederbei betriebswirtschaftlichen Abläufenallerdings schon. Preisvorteile
  • 70. stephan Joß PreisVorteile Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG 71Preisvorteile
  • 71. 72Gut fürs Konto –und für die KundenbindungDas lohnt sich: Mit dem „Buchjournal“ liefert Ihnen der Verband ein Kunden-magazin nach Maß, mit dem Vorteilsprogramm Seitenreich jede MengeMöglichkeiten zum Sparen.PreisVorteile Sie besitzen kein eigenes Kundenmagazin? Müssen Sie auch nicht – die Börsenvereinstochter MVB bietet Ihnen zu günstigen Konditionen das „Buchjournal“ an, das Sie an Ihre Kunden weiter- geben können. Das Magazin ist ein effektives Instrument zur Kundenbindung wie zur Verkaufs- förderung. Eine unabhängige Redaktion empfiehlt die besten Bücher der Saison und gibt auf mehr als 80 Seiten Orientierungshilfe im Dschungel der Neuerscheinungen. Das „Buchjournal“ erscheint sechsmal jährlich. Auf Wunsch kann es speziell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten werden, etwa mit einer individuellen Titelseite für Ihre Buchhandlung. Das Kundenmagazin hat 1,07 Millionen regelmäßige Leser. Für Verlage und Buchhandlungen sind sie eine besonders attraktive Zielgruppe: Denn „Buchjournal“-Leser geben im Jahr 196 Euro für Bücher aus – und damit dreimal so viel Geld wie der durchschnittliche Bundesbürger. Die Leserschaft ist überwiegend weib- lich, gehört der gehobenen Bildungs- schicht an. Alles zusammen macht das „Buchjournal“ zum perfekten Wer- beträger für Verlage – und zum idealen Werbemittel für den Buchhandel. Für alle Seiten ein Gewinn ist auch der BuchSchenkService, ebenfalls eine Dienstleistung der MVB. Der BuchSchenkService bietet die Bü- cherSchecks an, die bundesweit bei 2.500 Buchhandlungen gekauft und eingelöst werden können. Alle Mitglie- der der Fachgruppe Sortiment haben die Möglichkeit, an dem System teil- zunehmen, das sich für alle Beteiligten rechnet.
  • 72. PreisVorteile 73Ein Beispiel: Ein Kunde kauft einen BücherScheck im Wert von • Das unabhängige kundenmagazin „buch-100 Euro, eingelöst wird er einige Wochen später in der Buch- journal“ informiert sechsmal im Jahr über diehandlung eines Kollegen. Der Buchhändler, der den Gutschein wichtigsten Neuerscheinungen der Saisonverkauft hat, wird mit 89 Euro belastet – der Rest des Geldes und wird derzeit von mehr als 2.300 Buch-bleibt in seiner Kasse. Die Kollegen der einlösenden Buchhand- kunDenbinDunG Mit Der MVb handlungen in Deutschland, Österreich undlung erhalten 84 Euro und verdienen bei einem durchschnittlichen der Schweiz bezogen (Preis: im Schnitt 0,38Rabatt von 32 % somit ebenfalls. Weitere Pluspunkte: In vielen Euro pro Heft). Die verkaufte Auflage liegt beiFällen wird über den Scheckwert hinaus gekauft, und in fast 80 mehr als 280.000 Exemplaren (IVW-geprüft).Prozent der Fälle werden BücherSchecks übrigens dort einge- Der Buchhandel gibt das Magazin kostenloslöst, wo sie gekauft wurden. Dann entstehen den Mitgliedern gar an seine Kunden ab.keine Kosten, sondern sogar Zins- und Liquiditätsgewinne. • Hinter dem Wort buchschenkservice ver- birgt sich der bundesweit gültige Bücher- gutschein der Branche. 2.500 Buchhandlun- gen sind an das System angeschlossen, das für alle Seiten ein gutes Geschäft ist: für die ausgebende und die einlösende Buchhand- lung – und für den Kunden, dem das Bücher- schenken leicht gemacht wird. informationen gibt es bei der serviceline der MVb, tel.: 069 1306-550, fax: 069 1306-255, e-Mail: serviceline@mvb-online.de Preisvorteile
  • 73. 74Ein gutes Geschäft machen Unternehmen auch, wenn sie„Seitenreich“ nutzen, das Vorteilsprogramm des Börsenver-eins. Dem Verband anzugehören – das zahlt sich hier in ba-rer Münze aus. Mit Versicherungen, Autofirmen, Mobilfunkan-bietern und vielen weiteren Dienstleistern hat der BörsenvereinSonderkonditionen für seine Mitglieder ausgehandelt. Nebenhandfesten Vorteilen für den verlegerischen und buchhändleri-schen Alltag wartet „Seitenreich“ auch mit attraktiven Angebo-ten rund um Genuss und Kultur auf. Mehr dazu im Info-Kastenund unter www.boersenverein.de/vorteilsprogramm.
  • 74. PreisVorteile 75 Pflicht & Kür gen, etwa zur Kfz-, zur Haftpflicht- oder zur pri- vaten Krankenversicherung, profitieren auch die • autos: Börsenvereinsmitglieder sichern sich Mitarbeiter der Mitgliedsfirmen und ihre Familien. günstige Preise für Kauf und Leasing – durch Für Buchhandlungen und speziell für kleinere Ver- Rahmenverträge mit Citroën, Lexus, Mazda, lage (Umsatz: bis eine Million Euro) bieten Wulff„seitenreich“ – das Vorteilsprogramm des Börsenvereins Renault und Toyota (Rabatte: zwischen 15 und und Partner eine attraktive General Police an. 30 Prozent). Außerdem: ein Vorzugsangebot von Auto-Teile-Unger (zum Beispiel 10 Prozent Ra- • Verwertungsgesellschaften: Über die Rah- batt auf Reifen, Öle und Dienstleistungen) und menverträge des Börsenvereins erhalten Mitglie- Sonderkonditionen bei Europcar (auch Nachlässe der bei der GEMA 20 Prozent Nachlass auf die für Dienst- und Privatreisen ins Ausland). Normalvergütungssätze, bei der VG Bild-Kunst zehn Prozent. • bürobedarf: Schäfer Shop gibt 10 Prozent Ra- batt auf einen Großteil der rund 25.000 gelisteten Einzelartikel für Büro und Werkstatt. Computer- Kultur & Kunst spezialist Hewlett Packard gewährt beim Online- • Die Theaterkarte D.A.CH. sorgt für günstigen Einkauf im HP Internet-Store bis zu 30 Prozent Kulturgenuss in deutschsprachigen Bühnenhäu- Nachlass auf jede Bestellung über „Seitenreich“. sern. Börsenvereinsmitglieder sparen noch mal • elektronische Zahlungssysteme: Die BCB beim Kauf der Karte (24,80 statt 29,80 Euro). (Betriebs-Center für Banken Processing GmbH) • SET-Reisen plant und organisiert Gruppenreisen bietet Börsenvereinsmitgliedern günstige Kondi- mit literarischem Hintergrund – für Buchhandlun- tionen für die Verarbeitung von ec- und Kredit- gen und Verlage ein gutes Instrument zur Kun- karten an. Einsparpotenzial gegenüber beste- denbindung. SET-Reisen übernimmt die komplet- henden Verträgen: 30 bis 60 Prozent. te Abwicklung, bis hin zum Druck der Werbemittel • hotelreservierungen: Mit dem Hotel Reservation – und trägt sogar das Haftungsrisiko. Service (HRS) lassen sich Übernachtungen bequem online buchen – zu besten Preisen. Sonderkondi- Sinne & Seele tionen gibt es auch direkt bei einzelnen Hotelketten • Kulinarische Genüsse liefern der Delikatessen- wie zum Beispiel Arabella und Holiday Inn – und versand Gourmantis (internationale Spezialitä- beim Literaturhotel Franzosenhohl in Iserlohn. ten, Weine und Küchenaccessoires), Nespresso • Paketversand: Kooperationspartner ist Logis- (Kaffeemaschinen mit 10 bis 20 Prozent Rabatt) tikdienstleister DPD. Preisbeispiel: Für den Ver- und Bio-Schokoladen-Hersteller Vivani (Sonder- sand eines Normalpakets (Deutschland Classic, konditionen und Extrarabatte bei Gewerbe- und 0,01–31,5 kg) zahlen Sie 3,10 Euro pro Paket, Privatbestellungen). zuzüglich Mehrwertsteuer. informationen unter www.boersenverein. • strom und Gas: Der Börsenverein-Strompool de/vorteilsprogramm und bei stephanie von Ampere sorgt für Transparenz im Tarif- brodt, Projektleiterin tel.: 069 1306-262, dschungel – und für Einsparpotenziale von bis fax: 069 1306-411, e-Mail: brodt@boev.de zu 30 Prozent pro Jahr. • telefon und internet: ecotel communication bietet preiswerte Telekommunikationslösungen aus einem Guss – mit Flatrate- und Rundum- Sorglos-Paketen. Auch T-Mobile gewährt Son- Preisvorteile dertarife. • Verpackungen: Der Pressel-Versand gibt Mit- gliedern auf sämtliche Materialien rund um den Versand einen Rabatt von mindestens 10 Prozent auf den Katalogpreis. • Versicherungen: Mit den Sonderkonditionen, die der Kölner Versicherungsmakler Wulff und Partner für den Börsenverein aushandelt, lassen sich die Versicherungsbeiträge oft um mehr als 60 Prozent reduzieren. Von den Rahmenverträ-
  • 75. 76karin schmidt-friderichsVerlag Hermann Schmidt Mainz GmbH & Co. KG
  • 76. aus- unD WeiterbilDunG 77Gut ausgebildete Mitarbeiter/innensind für die Buchbranche wichtigerdenn je. Nur durch gezielte Aus- undWeiterbildung sichern sich Unternehmenihre wirtschaftliche Zukunft. Weiterbildung Aus- und Weiterbildung Aus­ und
  • 77. 78Lernen, leben, netzwerkenDer Wettbewerb um Nachwuchskräfte hat begonnen. Und der Börsenvereinwill die Besten für einen Job in der Buchwelt gewinnen.aus- unD WeiterbilDunG Aus den Schulen des Deutschen Buchhandels ist der mediacampus frankfurt geworden, und der Verlagskaufmann heißt heute Medienkaufmann Digital und Print: Dass sich die Branche verändert, spiegelt sich auch in den Begrifflichkeiten wider. Die Berufe rund ums Buch erleben derzeit einen aus- gesprochen dynamischen Wandel. Nur eines bleibt gleich, ob analog oder digital: Wer in der Buchwelt arbeitet, sitzt an einer spannenden Schnittstelle zwischen Kommunikation, Bildung und Kultur. Wie facettenreich die Jobpalette in der Branche ist und welche Karriereperspektiven junge Menschen hier haben – das macht der Börsenverein in seiner 2010 gestarteten Dachkampagne „ZukunftBuch“ deutlich. Mit Plakaten, einer Broschüre für Ein- und Aufsteiger und der neu gestalte- ten Website www.ausbildung-buchhandel.de will der Verband den engagierten Nachwuchs für eine Aufgabe in der Buchbranche begeistern. Die Kampagne richtet sich aber auch an Arbeitsagenturen, Lehrer und Unternehmen: Beispiels- weise informiert ein Handbuch für Ausbilder und Arbeitgeber über Bildungswege und wirbt mit prominenten Paten aus der Branche für Ausbildungsangebote in Buchhandel und Verlag. Wegen der riesigen Herausforderungen, Matthias ulMer vor denen unsere Branche steht, ist mir mit meinen engagierten, kreativen und selbstständigen Mitarbeitern nicht bange. Ausbildung und Fortbildung sind unsere wichtigsten Aufgaben.
  • 78. aus- unD WeiterbilDunG 79 ... für die Ausbildung ... für die Weiterbildung im Inland • Die abteilung berufsbildung ist Ansprech- • Ein umfangreiches Seminarpaket für Verlage partner für alle Bildungsaktivitäten des Börsen- und Buchhandlungen schnüren Jahr für Jahr vereins. Sie kümmert sich um das Bildungs- und die Landesverbände des Börsenvereins, mitDas tut Der börsenVerein Berufsmarketing, berät Mitglieder individuell und rund 300 Veranstaltungen, die wenig kosten, stellt Informationsmaterial zur Verfügung. dafür aber viel aktuelles Know-how vermitteln. Alle Themen und Termine finden sich auf der • Die landesverbände vertreten die Interessen Internetseite www.fortbildung-buchhandel.com der Ausbildungsbetriebe gegenüber den zu- ständigen Industrie- und Handelskammern und • An der Akademie des Deutschen Buchhan- in den örtlichen Berufsschulen. Sie kooperieren dels in München können sich Fach- und Füh- mit den Berufsinformationszentren vor Ort und rungskräfte branchenspezifisch weiterbilden. beteiligen sich an Ausbildungsmessen. Regel- Der Börsenverein hat die Akademie 1993 mit- mäßig werden die Ausbildungsbetriebe zum gegründet und ist Gesellschafter. Mehr unter Erfahrungsaustausch eingeladen: Dabei werden www.buchakademie.de auch neue Ideen für überbetriebliche Weiterbil- dungsangebote für Auszubildende und Ausbil- ... für die Weiterbildung im Ausland dungsverantwortliche entwickelt. • Der Praktikantenaustausch des Deutsch-Fran- Der mediacampus frankfurt | die schulen des zösischen Jugendwerks (Partner: Frankfurter deutschen buchhandels bietet Blockunter- Buchmesse) gibt Buchhändlern und Medi- richt und E-Learning für Auszubildende aus ganz enkaufleuten bis 30 Jahre die Möglichkeit, in Deutschland an. Auch Fortbildungen, Seminare Frankreich zu arbeiten. und ein Vorbereitungslehrgang auf die Ausbil- • „Frankfurt Book Fair Fellowship Programme“ dereignungsprüfung stehen auf dem Programm. richtet sich an den internationalen Verleger- Neu: berufsbegleitende Bachelor-Studiengänge nachwuchs und findet jährlich im Vorfeld der für Buchhandels- und Medienmanagement und Frankfurter Buchmesse statt. Bisher haben für Verlags- und Medienmanagement (in Koope- mehr als 150 Teilnehmer aus 40 Ländern davon ration mit der Steinbeis-Hochschule Berlin). Alle profitiert. Angebote unter www.mediacampus-frankfurt.de. • Die Verlegerfortbildung 2009 bis 2011, die der • Den karrieretag buch + medien organisiert der mediacampus frankfurt gemeinsam mit dem Börsenverein seit 2009 auf der Leipziger Buch- Goethe-Institut organisiert, vermittelt Buch- messe. Schulabgänger, aber auch Quereinstei- markt-Wissen an Kollegen in Osteuropa, Zen- ger können sich hier aus erster Hand über Aus- tralasien und dem Südkaukasus. bildungs- und Aufstiegschancen rund ums Buch informieren. informationen im internet unter www.ausbildung-buchhandel.de, unter • Der förderverein berufsbildung buchhandel www.fortbildung-buchhandel.com und bei unterstützt Auszubildende, beispielsweise bei Monika kolb-klausch, bildungsdirektorin den Kosten für ihren Aufenthalt auf dem media- des börsenvereins, tel.: 069 947400-26, campus frankfurt. fax: 069 947400-50, e-Mail: kolb@boev.de • Im internat des Deutschen buchhandels in Leipzig (117 Plätze) können Buchhändler und Medienkaufleute wohnen, die am Blockunter- richt an der kommunalen Leipziger Gutenberg- schule teilnehmen. • netzwerke bilden Aktionen wie die Donau- schifffahrt und die Azubi-Schifffahrt der Landes- verbände Bayern und NRW, das Nachwuchs- Weiterbildung netzwerk NaNe, der Tag der Ausbildung in Berlin Aus­ und und vieles mehr.
  • 79. 80Bei all seinen Aktivitäten rund um die Ausbildung kann derBörsenverein mit einem starken Pfund wuchern: dem media-campus frankfurt im Frankfurter Stadtteil Seckbach, der seit1961 vom Verband getragen wird. Angehende Buchhändlerund Medienkaufleute aus ganz Deutschland kommen hier zumBlockunterricht zusammen. Wo die jeweiligen Bundesländerkeine eigenen Fachklassen in örtlichen Berufsschulen oder ineiner Landesberufsschule anbieten, können Auszubildende undBetriebe den mediacampus als Berufsschule wählen.Für Seckbach spricht: Auf dem Campus gibt es alles, was einAzubi heute zum Lernen braucht. Und das sind gut ausgestat-tete Lehrräume, kompetente Dozenten, eine große Bibliothek,eine moderne Lehrbuchhandlung, ein Internat und ein großesE-Learning-Angebot. Der mediacampus frankfurt sei „ein klei- Der (qualifizierte) Nachwuchs ist die Zukunft, er hält die Branchener Mikrokosmos“, sagen Auszubildende, die sich oft weit über lebendig. Jung bleiben: Das gilt auch für die Verbandsarbeit.ihre Seckbacher Zeit hinaus zu Netzwerken zusammenfinden. Der Börsenverein hat deshalb 2008 ein sogenanntes Nach-Schließlich lernen sie auf dem Campus nicht nur gemeinsam, wuchsparlament ins Leben gerufen, das bei den Buchtagensondern leben hier auch miteinander. Nicht umsonst ist die Berlin zusammenkommt und die Wünsche der nachrückendenSeckbacher Ausbildungsstätte als „Schule besonderer päda- Generation an den Verband bündelt. Außerdem wird den Nach-gogischer Prägung“ ausgezeichnet worden. Der Titel ist die wuchskräften beim jährlichen Branchentreffen ein eigenes Pro-höchste Anerkennung, die einer staatlich anerkannten privaten gramm mit Workshops und Vorträgen angeboten.Schule verliehen werden kann. Zentrale Partner für Auszubildende und Ausbilder vor Ort sowieDer mediacampus frankfurt ist die zentrale Aus- und Weiterbil- für die öffentlichen Berufsschulen sind die Landesverbände imdungsstätte des Börsenvereins. Hier eignet sich der Nachwuchs Börsenverein des Deutschen Buchhandels. Sie vernetzen denFach- und Spezialwissen an – hier können sich aber auch alle, Nachwuchs, beispielsweise durch Karrieretage, CLAUS, dendie längst im Beruf stehen, weiterbilden. Das Angebot ist um- Club der Auszubildenden im Landesverband Bayern, die Nach-fangreich: Die Fachschule qualifiziert mit dem „Fachwirt des wuchsnetzwerke der Landesverbände Berlin-Brandenburg undBuchhandels“ für Leitungsfunktionen, für den professionellen Baden-Württemberg oder die Azubi-Schifffahrt des Landesver-Einstieg in die Verlagswelt sorgt die Fortbildung „Produkt- und bands NRW. Im Mittelpunkt stehen dabei Informationen undProjektmanagement“ in Zusammenarbeit mit der Industrie- und Neuigkeiten rund um die Ausbildung, Kontakte zu Branchenpro-Handelskammer. fis und Karriereinformationen für die Zeit nach der Ausbildung.Neu ab dem Sommersemester 2010: Die beiden berufs- und In sich immer schneller wandelnden Märkten wachsen die An-ausbildungsbegleitenden Bachelor-Studiengänge „Buchhandels- forderungen an die Qualifikation. Das gilt neben der Ausbildungund Medienmanagement“ und „Verlags- und Medienmanage- ebenso für die Fortbildung. Wer sich in der Branche weiterquali-ment“, die der mediacampus frankfurt in Kooperation mit der fizieren und seinen Wissensstand aktualisieren will – der hatSchool of Management and Innovation (SMI) an der Steinbeis- dazu reichlich Gelegenheit: Der mediacampus frankfurt, aberHochschule Berlin anbietet. auch die Landesverbände des Börsenvereins und die Akade- mie des Deutschen Buchhandels in München bieten Seminare und Workshops zu unzähligen Praxisfragen und Management- themen an. Damit Sie gut gerüstet sind für alles, was die beruf- liche Zukunft so bringt …
  • 80. aus- unD WeiterbilDunG 81 Sie ist jung, sie ist engagiert und sie macht was mit eine studie hat der buchbranche, vor allem Büchern: Katharina Scholz ist Nachwuchsspreche- dem buchhandel, attestiert, für den nach- rin im Börsenverein des Deutschen Buchhandels. wuchs nicht besonders attraktiv zu sein. Was die Kundenmanagerin, die seit Jahresbeginn Es herrscht ein völlig verschobenes Bild über den beim Piper Verlag ist, vom Buchmarkt hält und obiM interVieW Buchhändler und seine Arbeit. Vielleicht gibt es zu sie glaubt, dass er jungen Menschen Zukunft bie- wenige Vorbilder, die den modernen multimedialen tet, verrät sie im Interview. Buchhandel auch nach außen strahlen. Wir sind durchaus Menschen, die wissen, wie man Face- bücher gibt’s heute im internet – gebun- book und Smartphones benutzt, und keine ver- den, als e-book, als hörbuch und für jedes staubten Bücherwürmer. erdenkliche thema. Wofür brauchen wir da noch buchhändler? Was würden sie jungen leuten, die heute in Diese Frage ist in der Tat berechtigt, denn in einer die buchbranche einsteigen wollen, empfehlen? Welt maßgeschneiderter digitaler Angebote gibt Ich würde ihnen empfehlen, die Augen nach aktu- es ja so etwas wie eine künstliche Buchhändler- ellen Themen und wichtigen Leuten offen zu halten. intelligenz: Internethändler speichern Informationen Ich habe für mich festgestellt, dass es ganz wich- darüber, was einen Kunden interessiert, und pro- tig ist, Fachreferenten kennenzulernen, zu wissen, duzieren beim nächsten Login personalisierte Vor- welche die zentralen Themen der Branche sind schlagslisten. Diese nachgebildete Funktion kann und in Netzwerken vertreten zu sein. Dafür muss den Buchhändler vor Ort aber nicht ersetzen. Der man auch immer wieder mal Mehrarbeit in Kauf Bücherkauf in einer Buchhandlung ist ein Genuss nehmen. Außerdem empfehle ich jedem, dranzu- und ein Erlebnis. Man kann herumstreifen, Bücher bleiben – auch wenn die Bemühungen um einen in die Hand nehmen und sich von der Umgebung Einstieg nicht gleich von Erfolg gekrönt sind. Der inspirieren lassen. Dieses Erlebnis ist digital nicht Einstieg in die Buchbranche ist schwieriger gewor- nachempfindbar. den, aber Durchhalten lohnt sich. Keine andere Branche bietet so viele Chancen, Entwicklungen Wie hat ihre ausbildung sie für die heutige mitzugestalten. Medienwelt gewappnet? Neue Medien waren in meiner Lehre zur Buch- Was sollten azubis und studierende für die händlerin ehrlich gesagt gar kein Inhalt, weder arbeit in der buchbranche mitbringen? in der Berufsschule, noch in der Buchhandlung. Einen langen Atem, viel Optimismus und eine ge- Erst im Studium war ein Blick über den Tellerrand sunde Neugier. vorgesehen. Das war ein echtes Defizit. Ich weiß aber, dass sich die Ausbildungspläne inzwischen haben sie einen tipp für die „alten hasen“ ändern, daran darf ich als Nachwuchssprecherin ja der buchbranche? mitarbeiten. Digitale Themen sind jetzt in den Lehr- plänen explizit vorgesehen. Ich würde mich freuen, wenn die etablierten Fach- kräfte im Berufsalltag, in Gremien und bei Veranstal- tungen dieselbe Neugier an den Tag legen würden, die sie selbst von den jungen Leuten erwarten.katharina scholZ Keine andere Branche bietet so viele Chancen, Entwicklungen mitzugestalten. Weiterbildung Aus­ und
  • 81. 82Kontaktebörsenverein des Deut- alexander Viess britta horst ursula Maurerschen buchhandels e. V. Redakteur Web & Social Media Vorlesewettbewerb Sekretariat / VerlagsvertreterGroßer Hirschgraben 17–21 Tel.: +49 69 1306-296 Tel: +49 69 1306-368 Tel.: +49 69 1306-32560311 Frankfurt am Main Fax: +49 69 1306-411 Fax: +49 69 1306-435 Fax: +49 69 1306-399Tel.: +49 69 1306-0 E-Mail: viess@boev.de E-Mail: bhorst@boev.de E-Mail: maurer@boev.deFax: +49 69 1306-201 referat Mitgliederservice sortimenter-ausschuss Michael schneiderE-Mail: info@boev.de Digitalisierung, AKEPwww.boersenverein.de susanne krittian-Danzer Dr. kyra Dreher Tel.: +49 69 1306-517alexander skipis Leiterin Geschäftsführerin Fax: +49 69 1306-399Hauptgeschäftsführer Tel.: +49 69 1306-419 Tel.: +49 69 1306-409 E-Mail: schneider@boev.deTel.: +49 69 1306-311 Fax: +49 69 1306-411 Fax: +49 69 1306-392 E-Mail: krittian@boev.de E-Mail: dreher@boev.de simone MühlhauserFax: +49 69 1306-300 Hörbuchverlage, PiraterieE-Mail: skipis@boev.de Melanie kussel barbara lorenz Tel.: +49 69 1306-516 Neuaufnahmen, Beitrags- Assistentin Fax: +49 69 1306-399Einrichtungen der management, Konzernwahlrecht Tel.: +49 69 1306-318 E-Mail: muehlhauser@boev.deGeschäftsstelle Telefon: +49 69 1306-253 Fax: +49 69 1306-392 Telefax: +49 69 1306-411 E-Mail: lorenz@boev.de Petra fustabteilung Mitglieder und E-Mail: kussel@boev.de Ratgeberverlage, Musikverlage,kommunikation birgit koch Projekte eva scheibe Organisation & Information Tel.: +49 69 1306-324Michaela Meier Verkehrsnummernverwaltung, Tel.: +49 69 1306-511 Fax: +49 69 1306-399Leiterin Mitgliederbetreuung Fax: +49 69 1306-392 E-Mail: fust@boev.deTel.: +49 69 1306-254 Tel.: +49 69 1306-375 E-Mail: koch@boev.deFax: +49 69 1306-411 Fax: +49 69 1306-411 anke simonE-Mail: meier@boev.de alexander kleine Geisteswissenschaften E-Mail: scheibe@boev.de Einzelhandel International, Bild- undimke smid natalie leppäniemi Tel.: +49 69 1306-306 KunstbuchverlageAssistentin Buchhaltung Fax: +49 69 1306-392 Tel.: +49 69 1306-599Tel: +49 69 1306-422 Tel.: +49 69 1306-597 E-Mail: kleine@boev.de Fax: +49 69 1306-399Fax: +49 69 1306-411 Fax: +49 69 1306-411 Mario como E-Mail: simon@boev.desmid@boev.de E-Mail: leppaeniemi@boev.de Neue Medien Gudrun knappstephanie brodt Tel.: +49 69 1306-319 referat literatur- und AkV, Kalenderverlage,Projektleitung Vorteilsprogramm Fax: +49 69 1306-392 leseförderung BuchmessenTel: +49 69 1306-262 E-Mail: como@boev.de Tel.: +49 69 1306-351Fax: +49 69 1306-411 susanne hilf Marianne Majidian Fax: +49 69 1306-399brodt@boev.de Leiterin AkS Arbeitskreis unabhängiger E-Mail: knapp@boev.de Tel.: +49 69 1306-334referat Marketing, kom- Fax: +49 69 1306-435 Sortimente Deutsche fachpressemunikation, entwicklung E-Mail: hilf@boev.de Tel.: +49 69 1306-308Mitgliedschaften Fax: +49 69 1306-392 bernd adam Philippe Genêt E-Mail: majidian@boev.de Geschäftsführeranne-Mette noack Deutscher Buchpreis / Tel.: +49 69 1306-326Leiterin Welttag des Buches lothar sand Fax: +49 69 1306-417Tel.: +49 69 1306-223 Tel.: +49 69 1306-391 Profilbildung und Marketing E-Mail: adam@boev.deFax: +49 69 1306-411 Fax: +49 69 1306-435 für den BuchhandelE-Mail: noack@boev.de E-Mail: genet@boev.de Tel.: +49 69 1306-331 ausschuss für den Fax: +49 69 1306-392 Zwischenbuchhandelchristian ebert sibylle bartscher E-Mail: sand@boev.deMarketing-Assistent Vorlesewettbewerb / Lesezelt susanne breuerTel.: +49 69 1306-466 Tel.: +49 69 1306-356 Verleger-ausschuss Tel.: +49 69 1306-312Fax: +49 69 1306-411 Fax: +49 69 1306-435 Fax: +49 69 1306-300E-Mail: c.ebert@boev.de rolf nüthen E-Mail: bartscher@boev.de E-Mail: breuer@boev.de Geschäftsführer Tel.: +49 69 1306-327 Fax: +49 69 1306-399 E-Mail: nuethen@boev.de
  • 82. kontakte 83rechtsabteilung Johannes neufeld Bildungs- und Sozial- Landesverbände Presse-Assistent einrichtungenDr. christian sprang börsenverein des Deut- Tel.: +49 69 1306-292Leiter und Justiziar mediacampus frankfurt schen buchhandels – Fax: +49 69 1306-294Tel.: +49 69 1306-313 die schulen des deutschen landesverband baden- neufeld@boev.deFax: +49 69 1306-301 buchhandels Gmbh Württemberg e. V.E-Mail: sprang@boev.de andrea Gerster Wilhelmshöher Straße 283 Paulinenstraße 53 Pressereferentin MVB 60389 Frankfurt am Main 70178 Stuttgartkristian Müller v. d. heide Tel.: +49 69 1306-374 Tel.: +49 69 947400-0 www.buchhandelsverband.deRechtsanwalt Fax: +49 69 1306-295 Fax: +49 69 947400-50Tel.: +49 69 1306-315 Johannes scherer E-Mail: a.gerster@mvb-online.de E-Mail: info@mediacampus-Fax: +49 69 1306-301 GeschäftsführerE-Mail: muellervdh@boev.de frankfurt.de berliner büro und leipzi- Tel.: +49 711 61941-0 www.mediacampus-frankfurt.deJessica sänger ger büro Fax: +49 711 61941-44Rechtsanwältin Monika kolb-klausch E-Mail: scherer@buchhandels- Schiffbauerdamm 5Tel.: +49 69 1306-252 Geschäftsführerin verband.de 10117 BerlinFax: +49 69 1306-301 Tel.: +49 69 947400-26 birgit reuß Fax: +49 69 947400-50 börsenverein des Deut-E-Mail: saenger@boev.de Leiterin E-Mail: kolb@boev.de schen buchhandels –susanne barwick Tel.: +49 30 2800783-45 landesverband bayern e. V.Rechtsanwältin Fax: +49 30 2800783-50 förderverein berufsbildung Salvatorplatz 1Tel.: +49 69 1306-384 E-Mail: b.reuss@boev.de buchhandel e. V. LiteraturhausFax: +49 69 1306-301 Geschäftsstelle: Börsenverein 80333 Münchenbarwick@boev.de referat friedenspreis des Deutschen Buchhandels www.buchhandel-bayern.de e. V.,adil Dominik al-Jubouri Martin schult Dr. klaus beckschulte Abteilung BerufsbildungRechtsanwalt Tel.: +49 30 2800783-44 Geschäftsführer c/o mediacampus frankfurtTel.: +49 69 1306-333 Fax: +49 30 2800783-50 Tel.: +49 89 291942-0 Wilhelmshöher Straße 283Fax: +49 69 1306-301 E-Mail: m.schult@boev.de Fax: +49 89 291942-49 60389 Frankfurt am Mainal-jubouri@boev.de E-Mail: beckschulte@ archiv und bibliothek des Tel.: +49 69 1306-238 buchhandel-bayern.deMonika laier börsenvereins Fax: +49 69 947400-50Assistentin Rechtsabteilung Deutsche Nationalbibliothek E-Mail: berufsbildung@boev.de börsenverein des Deut-Tel.: +49 69 1306-314 Adickesallee 1 schen buchhandels –Fax: +49 69 1306-301 mediacampus frankfurt 60322 Frankfurt am Main landesverband berlin-laier@boev.de die schulen des deutschen brandenburg e. V. hermann staub buchhandels Gmbh Lützowstraße 33abteilung berufsbildung Leiter internat leipzig 10785 Berlin Tel.: +49 69 1525-15 45 Hüfferstraße 74/75Monika kolb-klausch www.berlinerbuchhandel.de Fax: +49 69 1525-15 55 04229 LeipzigBildungsdirektorin des E-Mail: h.staub@d-nb.de Tel.: +49 341 4801-997 Detlef bluhm / Johanna hahnBörsenvereins Fax: +49 341 4801-952 GeschäftsführungTel.: +49 69 947400-26 forum Zukunft E-Mail: info@internat-leipzig.de Tel.: +49 30 263918-0Fax: +49 69 947400-50 Dorothee Werner www.internat-leipzig.de Fax: +49 30 263918-18E-Mail: kolb@boev.de Forum Zukunft E-Mail: bluhm@berlinerbuch- Verena burkhardtMarktforschung Tel.: +49 69 1306-388 handel.de Leiterin Fax: +49 69 1306-300 hahn@berlinerbuchhandel.deDr. christoph kochhan Tel.: +49 341 4801-953 E-Mail: forumzukunft@boev.de Fax: +49 341 4801-952Leiter börsenverein des Deut-Tel.: +49 69 1306-347 susanne breuer E-Mail: burkhardt@mediacam- schen buchhandels – lan-Fax: +49 69 1306-396 Forum Zukunft pus-frankfurt.de desverband hessen e. V. /E-Mail: kochhan@boev.de Tel.: +49 69 1306-312 landesverband rheinland- sozialwerk des Deutschen Fax: +49 69 1306-300 Pfalz e. V. / landesverbandreferat Presse und E-Mail: forumzukunft@boev.de buchhandels e. V. saarland e. V.information Großer Hirschgraben 17–21 Frankfurter Straße 1 60311 Frankfurt am Mainclaudia Paul Literaturhaus Villa ClementineLeiterin und Pressesprecherin ingrid Mäusle 65189 WiesbadenTel.: +49 69 1306-293 Geschäftsführerin www.boersenverein-hessen.deFax: +49 69 1306-294 Tel.: +49 69 1306-239 www.boersenverein-rheinland-E-Mail: paul@boev.de Fax: +49 69 1306-201 pfalz.de E-Mail: maeusle@boev.de www.boersenverein-saarland.de Kontakte
  • 83. 84klaus feld Wirtschaftliche eservices florian böhlerGeschäftsführer Einrichtungen Marife boix-Garcia Verkauf VerlageTel.: +49 611 16 660-0 Geschäftsleitung Tel.: +49 69 1306-219Fax: +49 611 16 660-59 börsenverein beteiligungs- Tel.: +49 69 2102-257 Fax: +49 69 1306-209E-Mail: kfeld@hessenbuch- gesellschaft mbh / bbG Fax: +49 69 2102-275 E-Mail: f.boehler@mvb-online.dehandel.de Großer Hirschgraben 17–21 E-Mail: boix@book-fair.com 60311 Frankfurt am Main stefanie friesbörsenverein des Deut- www.boersenverein.de MVb Marketing- und Ver- Verkauf Verlageschen buchhandels – lagsservice des buchhan- Tel.: +49 69 1306-213 alexander skipis Fax: +49 69 1306-209landesverband nieder- dels Gmbh Sprecher der Geschäftsführung E-Mail: s.fries@mvb-online.desachsen-bremen e. V. Großer Hirschgraben 17–21 Tel.: +49 69 1306-311Roscherstraße 12 60311 Frankfurt am Main Jessica klein Fax: +49 69 1306-30030161 Hannover Tel.: +49 69 1306-0 Verkauf Verlage E-Mail: skipis@boev.dewww.boersenverein-nieder- Fax: +49 69 1306-201 Tel.: +49 69 1306-218sachsen-bremen.de frankfurter buchmesse, aus- www.mvb-online.de Fax: +49 69 1306-209angelika busch stellungs- und Messe-Gmbh ronald schild E-Mail: j.klein@mvb-online.deGeschäftsführerin des börsenvereins des Deut- Geschäftsführer Marisa WirthTel.: +49 511 336529-0 schen buchhandels Tel.: +49 69 1306-225 Verkauf VerlageFax: +49 511 336529-29 Reineckstraße 3 Fax: +49 69 1306-545 Tel.: +49 69 1306-612E-Mail: a.busch@boersenverein- 60313 Frankfurt am Main E-Mail: r.schild@mvb-online.de Fax: +49 69 1306-209niedersachsen-bremen.de www.buchmesse.de E-Mail: m.wirth@mvb-online.de Marketing & Vertriebbörsenverein des Deut- Juergen boos susanne brüggemann Dr. Jörg Gerschlauerschen buchhandels – regi- Geschäftsführer Disposition „boersenblatt.net“ Leiteron norddeutschland e. V. Tel.: +49 69 2102-215 Tel.: +49 69 1306-437 Tel.: +49 69 1306-377Schwanenwik 38 Fax: +49 69 2102-275 Fax: +49 69 1306-209 Fax: +49 69 1306-57522087 Hamburg E-Mail: info@book-fair.com E-Mail: s.brueggemann@ E-Mail: j.gerschlauer@mvb-www.boersenverein-nord.de mvb-online.de internationale abteilung online.deMichael Menard carola france tobias Voss servicelineGeschäftsführer Disposition Buchanzeigen Geschäftsleitung Tel.: +49 69 1306-550Tel.: +49 40 225479 „Börsenblatt“ Tel.: +49 69 2102-294 Fax: +49 69 1306-255Fax: +49 40 2298514 Tel.: +49 69 1306-214 Fax: +49 69 2102-110 E-Mail: serviceline@mvb-E-Mail: nv.bv@t-online.de Fax: +49 69 1306-209 E-Mail: voss@book-fair.com online.de E-Mail: c.france@mvb-online.debörsenverein des Deut- Marketing und Verkauf buchhandel Peter franceschen buchhandels – kommunikation Disposition Rubrikanzeigenlandesverband nordrhein- christiane schnurWestfalen e. V. katja böhne „Börsenblatt“ LeiterinKaiserstraße 42a Geschäftsleitung Tel.: +49 69 1306-298 Tel.: +49 69 1306-23240479 Düsseldorf Tel.: +49 69 2102-138 Fax: +49 69 1306-209 Fax: +49 69 1306-575www.buchnrw.de Fax: +49 69 2102-152 E-Mail: p.france@mvb-online.de E-Mail: c.schnur@mvb-online.de E-Mail: boehne@book-fair.com Gesa rosa PetrusGabriele schink Daniela kahlGeschäftsführerin Disposition Rubrikanzeigen, fachbesucher- und Verkauf BuchhandelTel.: +49 211 86 445-0 „Börsenblatt“, „Gelbe Beilage“, sortimenterbetreuung Tel.: +49 69 1306-237Fax: +49 211 86 445-99 „Buchjournal“ Extra, „Anzeiger“ Fax: +49 69 1306-575E-Mail: info@buchnrw.de sandra Poczka Tel.: +49 69 1306-566 E-Mail: d.kahl@mvb-online.de Tel.: +49 69 2102-276 Fax: +49 69 1306-209börsenverein des Deut- Fax: +49 69 2102-46276 Dr. Monica Wellmann E-Mail: g.petrus@mvb-online.deschen buchhandels – E-Mail: poczka@book-fair.com Verkauf Buchhandel sven langelandesverband sachsen, Tel.: +49 69 1306-233 MesseManagement Disposition „Börsenblatt“sachsen-anhalt und thü- Fax: +49 69 1306-575 Spezial, „Buchjournal“ Extra,ringen e. V. Gabi rauch-kneer E-Mail: m.wellmann@mvb- „Schweizer Buchhandel“,Gerichtsweg 28 Geschäftsleitung online.de buchhandel.de04103 Leipzig Tel.: +49 69 2102-225 Verkauf Verlage / anzeigen Tel.: +49 69 1306-224www.boersenverein-sasathue.de Fax: +49 69 2102-227 Fax: +49 69 1306-209regine lemke E-Mail: rauch-kneer@book- katrin Willwater E-Mail: s.lange@mvb-online.deGeschäftsführerin fair.com LeiterinTel.: +49 341 9954-220Fax: +49 341 9954-223E-Mail: lvsasathue@t-online.de
  • 84. kontakte 85katja tuschy adressbuch für den redaktion Martin lüningDisposition „Buchjournal“ deutschsprachigen buch- Tel.: +49 69 1306-363 Informationsdienste Qualitäts-Tel.: +49 69 1306-216 handel Fax: +49 69 1306-424 managementFax: +49 69 1306-209 E-Mail: boersenblatt@mvb- Tel.: +49 69 1306-447 sebastian MaiE-Mail: k.tuschy@mvb-online.de online.de Fax: +49 69 1306-395 Tel.: +49 69 1306-221 E-Mail: m.luening@mvb-online.dechristian körner Fax: +49 69 1306-258 „buchjournal“libreka! Verkauf Verlage E-Mail: s.mai@mvb-online.de www.buchjournal.de Zeitschrifteninformations-Tel.: +49 69 1306-603 service, Werbeanschriften-Fax: +49 69 1306-209 agentur für buchmarkt- eckart baier serviceE-Mail: c.koerner@mvb- standards Redaktionsleiteronline.de Tel.: +49 69 1306-373 Marion ruh anke lehr Fax: +49 69 1306-424 Tel.: +49 69 1306-245auftragsmanagement Leiterin E-Mail: e.baier@mvb-online.de Fax: +49 69 1306-258 Tel.: +49 69 1306-387 E-Mail: was@mvb-online.dePetra läufer Fax: +49 69 1306-258 informationsdiensteLeiterin E-Mail: a.lehr@mvb-online.de it / technischesTel.: +49 69 1306-240 Michael Vogelbacher ProjektmanagementFax: +49 69 1306-255 serviceline isbn LeiterE-Mail: p.laeufer@mvb-online.de Tel.: +49 69 1306-387 Tel.: +49 69 1306-449 carsten Meyke Fax: +49 69 1306-258 Fax: +49 69 1306-395 Leitersvenja braun E-Mail: m.vogelbacher@mvb- Tel.: ++49 69 1306-540 E-Mail: isbn@mvb-online.deVLB-Aboservice online.de Fax: +49 69 1306-381Tel.: +49 69 1306-242 archiv für Geschichte des E-Mail: c.meyke@mvb-online.deFax: +49 69 1306-255 buchwesens aDb, ibuE-Mail: s.braun@mvb-online.de baG buchhändler-abrech- Dr. Monika estermann christoph Dorninger nungs-Gesellschaft mbh &ingrid breidenstein Tel.: +49 69 1306-287 Produktmanagement co. kG„Börsenblatt“-/„Buchjournal“- Fax: +49 69 1306-382 Tel.: +49 69 1306-450 Hanauer Landstraße 126–128Aboservice E-Mail: agb@mvb-online.de Fax: +49 69 1306-381 60314 Frankfurt am MainTel.: +49 69 1306-241 E-Mail: c.dorninger@mvb- „aus dem antiquariat“ www.bag-service.deFax: +49 69 1306-255 online.de www.bag-abrechnung.deE-Mail: i.breidenstein@mvb- Dr. björn biesteronline.de buchhandel.de oliver recklies Chefredakteur, Anzeigen Dr. sebastian schmidt Tel.: +49 69 1306-469 GeschäftsführerDirektmarketing Tel.: +49 69 1306-454 Tel.: +49 69 92028-307 Fax: +49 69 1306-394 Fax: +49 69 1306-395andrea schneemeier E-Mail: b.biester@mvb-online.de Fax: +49 69 92028-399 E-Mail: s.schmidt@mvb- E-Mail: o.recklies@bag-service.deLeiterin www.boersenblatt.net/ online.deTel.: +49 69 1306-563 antiquariat Jens fischerFax: +49 69 1306-575 libreka! GeschäftsführerE-Mail: a.schneemeier@mvb- „börsenblatt. Wochenma- Marie luise Möller Tel.: +49 69 92028-308online.de gazin für den Deutschen buchhandel“ Produktmanagement Fax: +49 69 92028-399Marketing / kommunikation www.boersenblatt.net E-Mail: j.fischer@bag-service.de Tel.: +49 69 1306-376renate Marquardt Dr. torsten casimir Fax: +49 69 1306-381 heinrich ZimmermannLeiterin Chefredakteur E-Mail: m.moeller@mvb- Leiter KundenserviceTel.: +49 69 1306-567 Tel.: +49 69 1306-339 online.de Tel.: +49 69 92028-328Fax: +49 69 1306-406 Fax: +49 69 1306-424 Fax: +49 69 92028-399E-Mail: r.marquardt@mvb- E-Mail: t.casimir@mvb-online.de Vlb E-Mail: h.zimmermann@bag-online.de beate semmler Dr. sebastian schmidt service.debuchschenkservice stellv. Chefredakteurin Produktmanagement holger May Tel.: +49 69 1306-340 Tel.: +49 69 1306-454karolin hofmann Leiter Vertrieb und Marketing Fax: +49 69 2899-424 Fax: +49 69 1306-395Tel.: +49 69 1306-383 Tel.: +49 69 92028-404 E-Mail: b.semmler@mvb- E-Mail: s.schmidt@mvb-Fax: +49 69 1306-406 online.de Fax: +49 69 92028-399 online.deE-Mail: k.hofmann@mvb- E-Mail: h.may@bag-service.deonline.de christina schulte Vlb, libreka! stellv. Chefredakteurin Tel.: +49 69 1306-508 charlotte Dürr Fax: +49 69 1306-424 2nd level support E-Mail: c.schulte@mvb-online.de Tel.: +49 69 1306-365 Fax: +49 69 1306-395 Kontakte E-Mail: c.duerr@mvb-online.de
  • 85. 86StichwortverzeichnisA D I R„Adressbuch für den deutsch- Deutscher Buchpreis S. 31 ISBN-Agentur S. 57 Rationalisierung S. 60sprachigen Buchhandel“ S. 67 Deutsche Fachpresse S. 33 Rechtsabteilung S. 69Akademie des Deutsche Nationalbibliothek S. 13Deutschen Buchhandels S. 13, 79 Deutscher Fotobuchpreis S. 33 KAKEP Award S. 20, 33 Deutscher Wirtschafts- Alfred-Kerr-Preis S. 33 SAntiquariatsmesse S. 19, 43 buchpreis S. 31 Kulturarbeit S. 30 Schulen des Deutschen Buch-Anzeigen S. 15, 57, 66 Digitalisierung S. 6, 10, 19, 43 handels S. 78„Aus dem Antiquariat“ S. 19, 67 DOI-Agentur S. 57 Sortimenter-AusschussAusbildung S. 33, 67, 78 L S. 14, 19, 38, 44, 68Auslandsbüros S. 45Ausstellungen S. 38, 42 E Leipziger Buchmesse S. 45 Sozialwerk S. 12 Landesverbände S. 12, 21, 68, 79Ausstellungs- und Ehrenamt S. 12, 19, 21 Leseförderung S. 36Messe-GmbH S. 13, 42 Europäische Digitale Bibliothek S.27 „libreka!“ S. 54 U Existenzgründung S. 68 Literaturförderung S. 32 Urheberrecht S. 24B UNESCO-Welttag des Buches S. 37BAG Buchhändler- F MAbrechnungs-Gesellschaft S. 11, 61 Fachgruppenversammlung S. 14 Mediacampus S. 78 VBenchmarking S.48 Fachschule S. 80 Mehrwertsteuersatz S. 27 Verkehrsnummer S. 62Beratung S. 66 Fachzeitschrift des Jahres S. 33 Merkblätter S. 67 Verlagsrecht S. 27Berliner Büro S.25, 30 Förderverein Berufsbildung MitgliederService S. 15, 62Berufsbildung S.79 Buchhandel S. 79 Mitgliedsbeitrag S. 15„Börsenblatt“ S.66 Forum Management S. 45 Mitwirkung S. 18 WBörsenverein Beteiligungs- Forum Zukunft S.10, 45, 68 Musterverträge S. 15, 67 Weiterbildung S. 78gesellschaft / BBG S.12 Frankfurt Book Fair MVB Marketing- undBranchen-Monitor BUCH S.48 Werbemittel S. 72, 75 Fellowship Programme S. 78 Verlagsservice des BuchhandelsBranchenparlament S.14, 21 Frankfurt Rights Catalogue S. 45 S.13, 54, 62, 67, 72„Buch und Buchhandelin Zahlen“ S.49 Frankfurt Who‘s Who S. 67 Z Frankfurter Buchmesse S.30, 42Buchinformationszentren S. 44 Friedenspreis des Deutschen N Zeitschriften-Informations-„Buchjournal“ S. 13, 57, 72 Buchhandels S.13, 26, 33 Service / ZIS S.67Buchpreisbindung S. 24 Newsletter S. 67 Ausschuss für den Zwischen-BuchSchenkService S.72 buchhandel S. 14, 19, 68 G OC Gemeinschaftspräsentationen S. 45 Ohr liest mit S. 37 German Book Office S.45Cape Town Book Fair S.44 Organe des Börsenvereins S. 14 Geschwister-Scholl-Preis S. 33Checklisten S. 67Chronik S. 13 H PCorine S. 33 Preis für die Beste Internationale Hauptversammlung S. 14, 21 Literaturverfilmung S. 31 Hörbuch des Jahres S. 33 Piraterie S.10, 20, 27 Preisvorteile S. 72
  • 86. Impressumbörsenverein des Deutschen buchhandels e. V.Großer Hirschgraben 17–21Buchhändlerhaus60311 Frankfurt am MainTel.: +49 69 1306-0E-Mail: info@boev.dewww.boersenverein.deVerantwortlich:Michaela MeierAnne-Mette Noackredaktion:Sabine CronauGestaltung:zündung GmbH WerbeagenturJulius-Heyman-Straße 760316 Frankfurt am Mainwww.zuendung.deDruck:AZ Druck und Datentechnik GmbHHeisinger Straße 1687437 Kemptenwww.az-druck.deBildnachweise:Seite 2: Thomas Gruß, Matthias Heinrich © Frank Burkhard, Prof. Dr. Gottfried Honnefelder © Anne Hoffmann, Jürgen Horbach © Werner Gabriel, Stephan Jaenicke ©Frank Burkhard, Dr. Annette Nünnerich-Asmus © Fernando Baptista, Heinrich Riethmüller © Frank Burkhard, Viola Taube © Frank Burkhard, Dr. h.c. Karl-Peter Winters ©Frank Burkhard | Seite 3: Prof. Dr. Gottfried Honnefelder © Anne Hoffmann, Alexander Skipis © Werner Gabriel | Seite 7: Alexander Skipis © Werner Gabriel | Seite 8:Christiane Schulz-Rother © Frank Burkhard | Seite 11: Michael Busch © Frank Burkhard | Seite 12: Armin Gmeiner © Frank Burkhard | Seite 13: Haus des DeutschenBuchhandels Frankfurt © Harald Schröder | Seite 14: Thomas Wrensch © Frank Burkhard | Seite 15: Dr. Andreas Selling © Frank Burkhard | Seite 17: Franziska Bickel ©Frank Burkhard | Seite 18: Herzlich Willkommen, Buchtage 2010 © Oliver Wia, Buchnacht © Oliver Wia | Seite 19: Viola Taube © Frank Burkhard | Seite 20: WilfriedBengsch © Frank Burkhard | Seite 21: Joachim Unseld und Anne von Bestenbostel im Literaturhaus Frankfurt am Main © Börsenverein | Seite 22: Dr. Gerhard-JürgenHogrefe © Frank Burkhard | Seite 24: Urban Meister © Frank Burkhard | Seite 25: Dr. Manfred Antoni © Frank Burkhard, Berliner Büro © Cordula Giese | Seite 26:Alexander Skipis und Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Literarisches Dinner im Berliner Büro © Ekko von Schwichow, Prof. Dr. Wulf D. v. Lucius © Frank Burkhard,Märkte von Morgen – Talente von Morgen © Monique Wüstenhagen | Seite 29: Stephan Jaenicke © Frank Burkhard |Seite 30: Friedenspreis © Rainer Rüffer | Seite31: Jürgen Horbach © Werner Gabriel | Seite 32: Katrin Schmitt © Claus Setzer, Konrad Delius © Frank Burkhard | Seite 33: Katrin Schmitt © Claus Setzer | Seite 34:Ulrich Störiko-Blume © Frank Burkhard | Seite 36: Angela Merkel zu Gast beim Vorlesewettbewerb © Christian Thiel | Seite 37: Gewinner Vorlesewettbewerb © HansBlumenthal, Irmgard Clausen © Frank Burkhard | Seite 38: Dr. Joerg Pfuhl © Frank Burkhard | Seite 41: Peter Kraus vom Cleff © Frank Burkhard | Seite 42: Volker Oppmann © FrankBurkhard | Seite 43: Rundgang Christian Wulff © Claus Setzer | Seite 44: Heidrun Schmidt-Scheerer © Frank Burkhard | Seite 45: Frankfurter Buchmesse © FrankfurterBuchmesse | Seite 46: Heinrich Riethmüller © Frank Burkhard | Seite 51: Forum Kinder- und Jugendbuch © Frankfurter Buchmesse | Seite 53: Dr. Frank Sambeth ©Frank Burkhard | Seite 54: libreka! am Stand des Börsenvereins © Werner Gabriel | Seite 55: Dieter Dausien © Frank Burkhard | Seite 56: Ronald Schild © Nicole Hoehne | HansHuck © Frank Burkhard | Seite 58: Matthias Heinrich © Frank Burkhard | Seite 62: BAG © Silv Malkmus |Seite 63: BAG © Silv Malkmus | Seite 65: Dr. Albrecht Hauff ©Frank Burkhard | Seite 68: Stand Börsenverein Frankfurter Buchmesse © Werner Gabriel, Hans Freiwald © Frank Burkhard | Seite 69: Beratung der Mitglieder © TobiasBohm | Seite 71: Stephan Joß © Frank Burkhard | Seite 72: Buchjournal © Ulrich Schmidt-Bensheim | Seite 76: Karin Schmidt-Friderichs © Frank Burkhard | Seite 78:Matthias Ulmer © Frank Burkhard | Seite 80: Buchtage © Monique Wüstenhagen | Seite 81: Katharina Scholz © Tobias Bohm

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