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Epigramme

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  • 1. Gotthold Ephraim Lessing Epigramme
  • 2. Auf Frau Trix
      • Frau Trix besucht sehr oft den jungen Doktor Klette.
      • Argwohnet nichts! Ihr Mann liegt wirklich krank zu Bette.
  • 3. An den Doktor Sp** Dein Söhnchen läßt dich nie den Namen Vater hören: Herr Doktor ruft es dich. Ich dankte dieser Ehren! – Die Mutter wollt es wohl so früh nicht lügen lehren?
  • 4. Die Ewigkeit gewisser Gedichte Verse, wie sie Bassus schreibt, Werden unvergänglich bleiben: – Weil dergleichen Zeug zu schreiben, Stets ein Stümper übrig bleibt.
  • 5. Bavs Gast So oft Kodyll mich sieht zu Baven schmausen gehen, Beneidet mich Kodyll. Der Tor! Das Mahl bei Baven kömmt mir teuer gnug zu stehen: Er liest mir seine Verse vor.
  • 6. Das böse Weib Ein einzig böses Weib lebt höchstens in der Welt: Nur schlimm, daß jeder seins für dieses einzge hält.
  • 7. Auf einen Brand zu ** Ein Hurenhaus geriet um Mitternacht in Brand. Schnell sprang, zum Löschen oder Retten, Ein Dutzend Mönche von den Betten. Wo waren die? Sie waren – – bei der Hand. Ein Hurenhaus geriet in Brand.
  • 8. Grabschrift des Nitulus Hier modert Nitulus, jungfräulichen Gesichts, Der durch den Tod gewann: er wurde Staub aus Nichts.
  • 9. An die Dorillis Dein Hündchen, Dorilis, ist zärtlich, tändelnd, rein: Daß du es also leckst, soll das mich wundern? nein! Allein dein Hündchen lecket dich: Und dieses wundert mich.
  • 10. Der Schuster Franz Es hat der Schuster Franz zum Dichter sich entzückt. Was er als Schuster tat, das tut er noch: er flickt.
  • 11. Auf den Kauz Wer sagt, daß Meister Kauz Satiren auf mich schreibt? Wer nennt geschrieben das, was ungelesen bleibt?
  • 12. An den Leser Du, dem kein Epigramm gefällt, Es sei denn lang und reich und schwer: Wo sahst du, daß man einen Speer, Statt eines Pfeils vom Bogen schnellt?
  • 13. Auf einen gewissen Leichenredner
      • O Redner! dein Gesicht zieht jämmerliche Falten,
      • Indem dein Maul erbärmlich spricht.
      • Eh du mir sollst die Leichenrede halten,
      • Wahrhaftig, lieber sterb ich nicht!
  • 14. Joseph v. Eichendorff: Nachts ...Nacht ... sacht ...Wolkenhülle ... Tal ... Nachtigall ... stille ...Nachtgesang ... Gang ...Bäumen ... mir ... hier ... Träumen
  • 15. Joseph v. Eichendorff: Nachts
    • Ich wandre durch die stille Nacht,
    • Da schleicht der Mond so heimlich sacht
    • Oft aus der dunklen Wolkenhülle,
    • Und hin und her im Tal
    • Erwacht die Nachtigall,
    • Dann wieder alles grau und stille.
    O wunderbarer Nachtgesang: Von fern im Land der Ströme Gang, Leis Schauern in den dunklen Bäumen - Wirrst die Gedanken mir, Mein irres Singen hier Ist wie ein Rufen nur aus Träumen.

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