Diplom Migration Web1.0 Nach Web2.0 Seo Neuffer - Presentation Transcript
Diplomarbeit
Studienrichtung Wirtschaftsinformatik
Dominik Neuffer
Auswirkung der Migration einer Website von Web 1.0 nach Web 2.0
auf das Ranking von Suchmaschinen am Beispiel des Webauftritts
eines Fachhändlers für Leuchtsysteme
Verfasser:
Dominik Werner Neuffer
Büündering. 18
Erstprüfer: Prof. Dr. Norbert Gerth CH 3312 Fraubrunnen
Telefon: +41 31 767 77 35
reptar@rz.fh‐augsburg.de
Zweitprüfer: Prof. Dr. Jürgen Scholz
Fakultät für Informatik
Telefon: +49 821 5586‐3450
Aufgabenstellende Firma: Fax: +49 821 5586‐3499
Batz – Leuchtsysteme Hochschule Augsburg
University of Applied Sciences
Baumgartnerstraße 16
und Handels GmbH D 86161 Augsburg
Telefon +49 821 5586‐0
Abgabe der Arbeit: 2009‐10‐20/ WS 2009 Fax +49 821 5586‐3222
http://www.hs‐augsburg.de
poststelle@hs‐augsburg.de
Vorwort
Dank gebührt an dieser Stelle Herrn Prof. Dr. Gerth für die freundliche Unterstützung bei diesem
selbstgewählten Thema.
Herrn Thomas Batz, Geschäftsführer der Firma Batz – Leuchtsysteme und Handels GmbH, für die
freundliche Überlassung seiner Daten zur Migration und den weiterführenden SEO‐Tests.
Meiner Frau Isabelle und unserer Tochter Clara für ihre Geduld und Unterstützung.
Und nicht zuletzt Ron Dhanifu von KSDS Jazz88.3 für die Musik in den Abendstunden.
Fraubrunnen im Oktober 2009 Dominik Neuffer
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eines Fachhändlers für Leuchtsysteme Erstellt von Dominik Neuffer Seite 2/128
Auswirkung der Migration einer Website von Web 1.0 nach Web
2.0 auf das Ranking von Suchmaschinen am Beispiel des
Webauftritts eines Fachhändlers für Leuchtsysteme
Inhaltsverzeichnis
Einführung und Fragestellung...........................................................................................................11
I Evolution des World Wide Webs....................................................................................................12
1 Definitionen..............................................................................................................................12
2 Kernstandards des Webs..........................................................................................................13
3 Standardisierungsinstitutionen................................................................................................13
3.1 Das World Wide Web Consortium (W3C).........................................................................14
3.2 Die Internet Engineering Task Force (IETF).......................................................................14
4 Web 1.0....................................................................................................................................15
5 Web 2.0....................................................................................................................................17
5.1 Das Web als Plattform.......................................................................................................18
5.2 Nutzung kollektiver Intelligenz.........................................................................................18
5.2.1 Weblogs als Wissen des Volkes................................................................................20
5.3 Daten als Motor der Innovation (Data is the next Intel inside)........................................20
5.4 Software ohne Entwicklungszyklus..................................................................................21
5.5 Leichtgewichtige (lightweight) Programmiermodelle......................................................22
5.6 Geräteunabhängigkeit.....................................................................................................22
5.7 Nutzererlebnis steht im Vordergrund (Rich User Experiences).........................................22
5.8 Verändertes Benutzerverhalten.......................................................................................23
6 Aktuelle Trends........................................................................................................................24
6.1 Enterprise Web 2.0...........................................................................................................25
6.1.1 Informationsaustausch im Unternehmensnetzwerk.................................................25
6.1.2 Web‐orientierte Architektur (WOA).........................................................................26
6.1.3 Notwendige Kernkompetenzen................................................................................27
6.2 Bündelung von Web‐Diensten.........................................................................................28
7 Ausblick....................................................................................................................................31
7.1 Web 3.0.............................................................................................................................31
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7.1.1 Semantik....................................................................................................................31
7.1.2 Mobile Endgeräte......................................................................................................32
7.2 Web 4.0 – Web OS...........................................................................................................33
II Evolution der Web‐Suchmaschinen..............................................................................................35
1 Web‐Kataloge...........................................................................................................................35
2 Web‐Suchmaschinen...............................................................................................................36
3 Weitere Web‐Suchdienste.......................................................................................................36
4 Wolfram|Alpha.......................................................................................................................40
5 Bewertungskriterien für Webseiten.........................................................................................41
5.1 Beliebtheit von Hyperlinks (Link‐Popularity).....................................................................41
5.2 Google PageRank..............................................................................................................41
6 Suche in Echtzeit (Real Time Search).......................................................................................43
7 Modell einer zukünftigen Web‐Suche......................................................................................46
III Migration von Web 1.0 nach 2.0..................................................................................................47
1 Eckdaten...................................................................................................................................47
2 Web 1.0 – Ist‐Zustand..............................................................................................................48
3 Web 2.0 – Soll‐Zustand............................................................................................................48
4 Meilensteine der Migration.....................................................................................................50
4.1 Schritt 1 – Aufbau der Website www.batz‐leuchtsysteme.de............................................51
4.2 Schritt 2 – Zusammenführen der Domainnamen.............................................................53
4.3 Schritt 3 – Einbinden zusätzlicher Web 2.0‐Dienste.........................................................55
5 Zusammenfassung...................................................................................................................59
IV Suchmaschinen‐Optimierung (SEO).............................................................................................61
1 SEO für Web 1.0 am Beispiel von www.lupenleuchtsysteme.de...............................................61
1.1 Optimierung des Webseiten Inhalts (On‐Page Optimierung)............................................61
1.1.1 Elemente im Seitenkopf (Head).................................................................................62
1.1.2 Elemente im Seitenkörper (Body).............................................................................64
1.1.3 Seitenaufbau im Browserfenster...............................................................................68
1.2 Optimierung der Struktur der Website (Off‐Page‐Optimierung)......................................69
1.3 Zusätzliche Verknüpfungen der Website mit anderen Websites.......................................71
1.4 Zusammenfassung der SEO‐Massnahmen für Web 1.0.....................................................71
2 SEO für Web 2.0 am Beispiel von www.batz‐leuchtsysteme.de...............................................72
2.1 Optimierung des Webseiten Inhalts (On‐Page Optimierung)...........................................72
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2.1.1 Elemente im Seitenkopf (Head).................................................................................72
2.1.2 Elemente im Seitenkörper (Body).............................................................................73
2.1.3 Seitenaufbau im Browserfenster...............................................................................77
2.2 Optimierung der Struktur der Website (Off‐Page‐Optimierung)......................................81
2.3 Zusätzliche Verknüpfungen der Website mit anderen Websites......................................83
2.4 Sinnvolle Erweiterungen.................................................................................................86
V SEO‐Tests .....................................................................................................................................88
1 Erwartung................................................................................................................................88
2 Testbearbeitung.......................................................................................................................88
3 Ergebnisse...............................................................................................................................90
4 Aufgetretene Probleme...........................................................................................................92
5 Empfehlungen.........................................................................................................................94
6 Weiterführende SEO‐Tests.......................................................................................................94
6.1 Kohärenz bei Schlagworten..............................................................................................94
6.2 Image‐Hosting und Tagging.............................................................................................95
6.3 Einbinden von Fremdformaten in eine Webseite............................................................95
6.4 Konstruktive statt destruktive Erstellung einer Website..................................................96
6.5 URL‐Kürzer (URL Shortener).............................................................................................97
6.6 Aktualität/ Relevanz........................................................................................................98
VI Zusammenfassung.......................................................................................................................99
Quellenangaben.............................................................................................................................101
Anhang...........................................................................................................................................105
1 Logbuch der Migration (www.batz‐leuchtsysteme.de)...........................................................105
2 Tabellen der SEO‐Testergebnisse............................................................................................109
3 Benutzte Programme und Web‐Dienste.................................................................................123
3.1 Programme.....................................................................................................................123
3.2 Web‐Dienste...................................................................................................................124
Erstellungserklärung ......................................................................................................................128
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Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Einfaches Hypertext‐System, Quelle: Nelson 1974................................................................12
Abb. 2: Client/Server‐Modell eines verteilten Hypertext‐Systems, Quelle: Berners‐Lee 1989..........15
Abb. 3: Chronologische Entwicklung des Web 1.0, Quelle: Flickr (verändert)..................................16
Abb. 4: Web‐Browser Mosaic, Quelle: Huges 1994..........................................................................16
Abb. 5: Evolution beinhaltet auch Rückschläge, Quelle: Kelly 1998..................................................18
Abb. 6: Darstellung der Web 2.0 Grundeinstellung, Quelle: O'Reilly (2005) (verändert).................19
Abb. 7: Gmail Logo, Quelle: Google..................................................................................................21
Abb. 8: Von Benutzern erzeugter Inhalt zur Zeit von Web 1.0 und Web 2.0, Quelle: Hinchcliffe 2006
.........................................................................................................................................................23
Abb. 9: Zeitachse der Web‐Evolution..............................................................................................24
Abb. 10: Kommunikation im sozialen Netzwerk und im Unternehmen, Quelle: Fulkerson 2009
(verändert).......................................................................................................................................25
Abb. 11: Darstellung der Enterprise 2.0 Grundeinstellung, Quelle: O'Reilly (2005), Hinchcliffe
(2009), McAfee (2009) und Robles (2009) (verändert)..................................................................28
Abb. 12: Programmierschnittstellen und offene Protokolle ermöglichen einen unkomplizierten
Datenaustausch zwischen Web‐Anwendungen, Quelle: TechCrunch..............................................29
Abb. 13: Bündelung von Web‐Diensten auf unterschiedlichen Ebenen...........................................30
Abb. 14: Entwicklungstufen des WWW, Quelle: Spivack 2007..........................................................31
Abb. 15: Augmented Reality Browser Demonstration, Quelle: Schonfeld 2009‐09‐07, YouTube.....33
Abb. 16: Statistik der Suchanfragen nach Anbieter (global: westliche Industrienationen,
international: zzgl. Asien), Quelle: Schonfeld 2009‐08‐24...............................................................37
Abb. 17: Aufbau einer Meta‐Suchmaschine, Quelle: http://commons.wikimedia.org/...................38
Abb. 18: Anzeige einer Geschäftsadresse in Google Street View, Quelle: Google............................39
Abb. 19: Wolfram|Alpha berechnet Daten aus dem WWW, Quelle: Wolfram|Alpha......................40
Abb. 20: Suchergebnisse in Echtzeit bei Twitter, Quelle: Twitter.....................................................43
Abb. 21: Soziale Relevanz nach Gruppen geordnet, Quelle: Nach Iskold 2009................................45
Abb. 22: Modell einer zukünftigen Web‐Suche...............................................................................46
Abb. 23: www.lupenleuchtsysteme.de 2005, Quelle: Batz – Leuchtsysteme & Handels GmbH .....48
Abb. 24: Darstellung des Ist‐Zustandes der Website www.lupenleuchtsysteme.de........................49
Abb. 25: Darstellung des Soll‐Zustandes der Website www.batz‐leuchtsysteme.de........................50
Abb. 26: Migration – Schritt 1, Aufbau des CMS..............................................................................52
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Abb. 27: Migration – Schritt 2, Umleitung der Domains...................................................................53
Abb. 28: Fehlerseite im CMS (404.php), um Anfragen abzufangen, die im Zuge der Migration
ungültig wurden, Quelle: Batz – Leuchtsysteme & Handels GmbH.................................................54
Abb. 29: Migration – Schritt 3, Einbinden zusätzlicher Dienste........................................................55
Abb. 30: Bei Flickr eingestellte Bilddatei im Google‐Index bei einer Testabfrage am 2009‐07‐22,
Quelle: Google.................................................................................................................................56
Abb. 31: Eingebettetes PDF‐Dokument auf www.batz‐leuchtsysteme.de, Quelle: Batz –
Leuchtsysteme & Handels GmbH.....................................................................................................58
Abb. 32: Indizierte PDF‐Dokument, die bei SlideShare eingestellt wurden, im Google‐Index bei
Testanfragen am 2009‐09‐12...........................................................................................................59
Abb. 33: Vereinfachte Darstellung eines statischen HTML‐Dokuments der Website
www.lupenleuchtsysteme.de..........................................................................................................62
Abb. 34: Darstellung der HTML‐Seite und deren Aufteilung im Fenster eines Web‐Browsers,
Quelle: Batz – Leuchtsysteme & Handels GmbH (verändert)..........................................................68
Abb. 35: Sitemap von www.lupenleuchtsysteme.de.......................................................................70
Abb. 36: Bewertung der URL und des Seitentitels in der Suchergebnisliste.....................................71
Abb. 37: Vereinfachte Darstellung eines vom CMS erzeugten HTML‐Dokuments der Website
www.batz‐leuchtsysteme.de............................................................................................................73
Abb. 38: Einpflegen des HTML Title‐Tags als Beschreibung einer Kategorie des CMS......................74
Abb. 39: Darstellung des HTML Alt‐Tag‐Inhalts als Bildunterschrift, Quelle: Batz – Leuchtsysteme &
Handels GmbH.................................................................................................................................75
Abb. 40: Darstellung der Elemente einer vom CMS erzeugten Webseite und deren Aufteilung im
Fenster eines Web‐Browsers ..........................................................................................................78
Abb. 41: Einteilung eines Weblog‐Artikels in Navigation und Inhalt................................................80
Abb. 42: Einordnen von Artikeln (Weblog‐Einträgen) anhand Kategorien, Unterkategorien und
Schlagworten (Tags).........................................................................................................................82
Abb. 43: Sinnvolle Erweiterungen und damit verbundenes Engagement........................................87
Abb. 44: Ergebnisse der Testanfragen an Google und Google caffeine während des Testzeitraums.
Zur besseren Übersichtlichkeit wurden die Platzierungen der Suchergebnisse mittels eines
Punktesystems dargestellt. Platz 1 entspricht 10, Platz 10 entspricht einem Punkt. ........................91
Abb. 45: SlideShare‐Dokumente vor Web 2.0‐Auftritt, am 2009‐09‐24, Quelle: Google................93
Abb. 46: Modell des Google Cachings.............................................................................................96
Abb. 47: Lesezeichensuche mit Hilfe von vergebenen Schlagworten bei Delicious, Quelle: Delicious
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.......................................................................................................................................................125
Abb. 48: „Share“‐Schaltfläche zum Anlegen von Lesezeichen, Quelle: ZD Net...............................125
Abb. 49: Informationsfluss in Twitter, Quelle: Twitter....................................................................126
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Tabellenverzeichnis
Tab. 1: Vor‐ und Nachteile statischer HTML Webseiten...................................................................49
Tab. 2: Vor‐ und Nachteile eines CMS...............................................................................................51
Tab. 3: Kategorien, Unterkategorien, Schlagworte und verknüpfte Schlagworte der Artikel in der
Rubrik Aktuelles..............................................................................................................................84
Tab. 4: Kategorien, Unterkategorien, Schlagworte und verknüpfte Schlagworte der Artikel in der
Rubrik Arbeitsplatzleuchten............................................................................................................84
Tab. 5: Kategorien, Unterkategorien, Schlagworte und verknüpfte Schlagworte der Artikel in der
Rubrik Büroleuchten........................................................................................................................84
Tab. 6: Kategorien, Unterkategorien, Schlagworte und verknüpfte Schlagworte der Artikel in der
Rubrik Kaltlichtquellen.....................................................................................................................85
Tab. 7: Kategorien, Unterkategorien, Schlagworte und verknüpfte Schlagworte der Artikel in der
Rubrik LED‐Ringbeleuchtung...........................................................................................................85
Tab. 8: Kategorien, Unterkategorien, Schlagworte und verknüpfte Schlagworte der Artikel in der
Rubrik Handlupen............................................................................................................................85
Tab. 9: Kategorien, Unterkategorien, Schlagworte und verknüpfte Schlagworte der Artikel in der
Rubrik Lupenleuchtsysteme............................................................................................................86
Tab. 10: Kategorien, Unterkategorien, Schlagworte und verknüpfte Schlagworte der Artikel in der
Rubrik Stereo‐Mikroskope...............................................................................................................86
Tab. 11: Platzierung der Webseiten von www.lupenleuchtsysteme.de und
www.lupenleuchtsystem.de auf der ersten Seite des Google Index bei ersten Test‐Abfragen........89
Tab. 12: Ausprägung und Anzahl der URLs aller gefundenen Web 2.0‐Seiten der letzten Testreihe
bei google.com................................................................................................................................92
Tab. 13: Ausprägung und Anzahl der URLs aller gefundenen Web 2.0‐Seiten der letzten Testreihe
bei www2.sandbox.google.com (caffeine).......................................................................................92
Tab. 14: Platzierung der Webseiten von www.lupenleuchtsysteme.de, www.lupenleuchtsystem.de
und www.batz‐leuchtsysteme.de im Index von google.com am 2009‐08‐18................................109
Tab. 15: Platzierung der Webseiten von www.lupenleuchtsysteme.de, www.lupenleuchtsystem.de
und www.batz‐leuchtsysteme.de im Index von www2.sandbox.google.com (caffeine) am 2009‐08‐
18....................................................................................................................................................110
Tab. 16: Platzierung der Webseiten von www.lupenleuchtsysteme.de, www.lupenleuchtsystem.de
und www.batz‐leuchtsysteme.de im Index von google.com am 2009‐08‐26.................................111
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Tab. 17: Platzierung der Webseiten von www.lupenleuchtsysteme.de, www.lupenleuchtsystem.de
und www.batz‐leuchtsysteme.de im Index von www2.sandbox.google.com (caffeine) am 2009‐08‐
26....................................................................................................................................................112
Tab. 18: Platzierung der Webseiten von www.lupenleuchtsysteme.de, www.lupenleuchtsystem.de
und www.batz‐leuchtsysteme.de im Index von google.com am 2009‐09‐03.................................113
Tab. 19: Platzierung der Webseiten von www.lupenleuchtsysteme.de, www.lupenleuchtsystem.de
und www.batz‐leuchtsysteme.de im Index von www2.sandbox.google.com (caffeine) am 2009‐09‐
03 und 2009‐09‐04........................................................................................................................114
Tab. 20: Platzierung der Webseiten von www.lupenleuchtsysteme.de, www.lupenleuchtsystem.de
und www.batz‐leuchtsysteme.de im Index von google.com am 2009‐09‐10.................................115
Tab. 21: Platzierung der Webseiten von www.lupenleuchtsysteme.de, www.lupenleuchtsystem.de
und www.batz‐leuchtsysteme.de im Index von www2.sandbox.google.com (caffeine) am 2009‐09‐
11.....................................................................................................................................................116
Tab. 22: Platzierung der Webseiten von www.lupenleuchtsysteme.de, www.lupenleuchtsystem.de
und www.batz‐leuchtsysteme.de im Index von google.com am 2009‐09‐17..................................117
Tab. 23: Platzierung der Webseiten von www.lupenleuchtsysteme.de, www.lupenleuchtsystem.de
und www.batz‐leuchtsysteme.de im Index von www2.sandbox.google.com (caffeine) am 2009‐09‐
17 und 2009‐09‐18..........................................................................................................................118
Tab. 24: Platzierung der Webseiten von www.lupenleuchtsysteme.de, www.lupenleuchtsystem.de
und www.batz‐leuchtsysteme.de im Index von google.com am 2009‐09‐24.................................119
Tab. 25: Platzierung der Webseiten von www.lupenleuchtsysteme.de, www.lupenleuchtsystem.de
und www.batz‐leuchtsysteme.de im Index von www2.sandbox.google.com (caffeine) am 2009‐09‐
24 und 2009‐09‐25........................................................................................................................120
Tab. 26: Platzierung der Webseiten von www.lupenleuchtsysteme.de, www.lupenleuchtsystem.de
und www.batz‐leuchtsysteme.de im Index von google.com am 2009‐09‐30.................................121
Tab. 27: Webseiten von www.lupenleuchtsysteme.de, www.lupenleuchtsystem.de und www.batz‐
leuchtsysteme.de im Index von www2.sandbox.google.com (caffeine) am 2009‐09‐30 und 2009‐
10‐01...............................................................................................................................................122
Soweit nicht anders angeben, wurden die Abbildungen und Tabellen vom Autor erstellt.
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Einführung und Fragestellung
Das Internet hat in den letzten zehn Jahren einen nicht unerheblichen Wandel vollzogen. Die
Einwahl erfolgte seinerzeit noch mit analogem Modem oder ISDN, das Erstellen, Pflegen und
Verwalten von Websites war Spezialisten und ambitionierten Amateuren vorbehalten. Es genügte,
wenn Unternehmen über eine Visitenkarte im World Wide Web (WWW oder Web) verfügten, um
Präsenz zu zeigen. Oft jedoch wuchs die Anzahl an meist statischen HTML‐Dateien rasch an und
zur Pflege der hinterlegten Inhalte pflegen waren zumindest solide Grundkenntnisse in HTML
notwendig. Heutige Content Management Systeme (CMS) trennen Inhalt und Darstellung einer
Website und können von Redakteuren, die mit der Anwendung vertraut sind, selbständig
aktualisiert werden. Es ist allerdings nicht bekannt, wie eine Website, die konventionell erstellt
und so optimiert wurde, dass sie bereits über einen guten Google PageRank verfügt, nach einer
Umstellung auf ein CMS abschneiden wird. Auch die Auswirkungen eines anschließenden
Einbindens der Website in ein Soziales Netzwerk, wie es von Google, YouTube und beispielsweise
Wikipedia zur Verfügung gestellt wird, auf den PageRank sind unklar.
Zur Beantwortung der genannten Fragen sollen sämtliche relevanten Inhalte und statische
Strukturen der Website www.
lupenleuchtsysteme.de , sofern dies realisierbar ist, in ein
dynamisches CMS auf www.bat
z‐leuchtsysteme.de übertragen werden. Des weiteren wird die
Website durch schrittweises Einbinden in Soziale Netzwerke wie z.B. Flickr oder Querverweise auf
Wikipedia mit anderen Websites und Diensten verknüpft. Die Ergebnisse des Google PageRanks
werden anschließend erhoben und interpretiert.
Im Rahmen dieser Diplomarbeit soll untersucht werden, ob und in welchem Umfang Google die
mit einer Migration zu einem CMS verbunden Veränderungen eines Webauftritts in Bezug auf die
Platzierung in den Ergebnislisten würdigt. Zusätzlich soll betrachtet werden, wie die Übernahme
von Inhalten statischer Webseiten in ein dynamisches CMS ohne den Verlust relevanter
Informationen erfolgen kann. Weiterhin soll der Nutzen des Einsatzes weiterer Funktionalitäten
des Web 2.0 zur Verbesserung der Platzierung bei Suchmaschinen untersucht werden.
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I Evolution des World Wide Webs
Dieser Teil der Arbeit soll einen Überblick über die Entstehung und Entwicklung des World Wide
Webs verschaffen und die daran maßgeblich beteiligten Institutionen und Personen vorstellen.
Neben einer Darstellung der Entwicklungsstufen Web 1.0, Web 2.0 und der momentan aktuellen
Entwicklungen erfolgt darüber hinaus ein Ausblick auf zukünftige Versionen des Webs.
1 Definitionen
● Wold Wide Web (WWW): Das WWW ist ein System zum Abrufen von Hypertext‐ und
Hypermedia‐Dokumenten über das Internet (Berners‐Lee 1989).
● Hypertext: Ein Hypertext‐System soll nach Nelson (1974) durch Verknüpfungen die nicht‐
sequentielle Art menschlicher Denkweisen nachbilden. Hypertexte sollten von Editoren
und nicht von Programmierern erstellt werden (Abb. 1).
Abb. 1: Einfaches Hypertext‐System, Quelle: Nelson 1974
● Hypermedia: Unter dem Begriff Hypermedia werden Präsentationsmedien
zusammengefasst, die sich u.a. multi‐dimensional verhalten, d.h. ähnlich der
menschlichen Denkweise Verzweigungen erlauben. Hypermedia kann aus Filmen, Texten,
Audiodateien und auch Diashows bestehen (Nelson 1974).
● Internet: Das Internet besteht aus einem Netzwerkverbund. Es entstand Ende der 60er
Jahre als Experiment des amerikanischen Militärs (ARPANET) und diente vorrangig dem
Ziel, ein besonders ausfallsicheres Computernetzwerk aufzubauen, das den Verlust
mehrerer Teilnehmer verkraften konnte, ohne den verbleibenden Computern die
Möglichkeit zum Datenaustausch zu nehmen (Musciano, Kennedy 1998). Heute ist das
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Internet für einen bedeutenden Teil der Bevölkerung der Industriestaaten sowohl im
beruflichen als auch im privaten Leben ein wichtiges Netzwerk, um auf Informationen
aller Art zuzugreifen.
2 Kernstandards des Webs
Das System des WWW basiert auf drei grundlegenden Standards zum Ansprechen, Übertragen
und Anzeigen von Hypermedia. In ihrer Kombination bilden sie das WWW. Im Einzelnen handelt es
sich um:
● Hypertext Transfer Protocol (HTTP): Dieses Übertragungs‐Protokoll legt fest, wie Anfragen
und Antworten formatiert sein müssen und wie der Kommunikationsprozess abzulaufen
hat, damit er über das WWW als System des Internets funktionieren kann (Wilson 1995).
● Hypertext Markup Language (HTML): HTML ist eine Dokumenten‐Beschreibungssprache,
die zum einen die Gliederung der Informationen auf den Hypertext‐Dokumenten und zum
anderen die Verknüpfungen (Hyperlinks) der Dokumente festlegt. Der Grundzweck von
HTML besteht darin, die Struktur und das Aussehen von Dokumenten und
Dokumentfamilien zu definieren. Diese Dokumente sollen so schnell und so einfach wie
möglich über ein Netzwerk zu den jeweiligen Adressaten gelangen und dort auf den
verschiedensten Darstellungsvorrichtungen präsentierbar sein (Musciano, Kennedy 1998;
Wilson 1995).
● Uniform Resource Locators (URLs): Das WWW benutzt eindeutige Internet‐Adressen
(URLs), um Verknüpfungen zu Hypermedia‐Dateien oder Netzwerkdiensten in HTML‐
Dokumenten abzubilden. Nahezu alle Objekte oder Dienste, die über das Internet
angeboten werden, lassen sich mit einer URL ansprechen (Huges 1994).
3 Standardisierungsinstitutionen
Zu Beginn der 90er Jahre war HTML eine formlose Spezifikation, die nur von wenigen
Wissenschaftlern des CERN, der Europäischen Organisation für Kernforschung in der Nähe von
Genf, eingesetzt wurde. Als Mitte der 90er Jahre immer mehr Autoren aus Forschung und Lehre
die Sprache nutzten, musste ein Standard zur Festlegung und Verwaltung der HTML‐Dokumente
definiert werden, um die Erzeugung und gemeinsame Nutzung zu erleichtern (Musciano, Kennedy
1998). Aus diesen Bestrebungen entwickelte sich das World Wide Web Consortium.
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3.1 Das World Wide Web Consortium (W3C)
Tim Berners‐Lee, der Erfinder des WWW, gründete 1994 das W3C als internationales
Industriekonsortium zur Entwicklung von Web‐Standards und Richtlinien, um ein langfristiges
Wachstum des Webs zu sichern. Unter anderem bestimmt das W3C den HTML‐Standard, um die
Sprache möglichst gut benutzbar zu machen. Auch der HTTP‐Standard und die damit verwandten
Dokumentadressierungsnormen im Web werden vom W3C vorgegeben (Musciano, Kennedy 1998;
W3C 2004). Sämtliche Vorschläge und Entwurfsversionen finden sich unter
http://www.w3.org/TR/. Die vom W3C entwickelten Normen und Standards werden weltweit
eingesetzt.
3.2 Die Internet Engineering Task Force (IETF)
Die IETF wurde 1986 in San Diego von amerikanischen Forschern gegründet. Seit dem verwaltet sie
die Internettechnologien (Hoffman 2009). Da das WWW als Teilbereich des Internets auch
darunter fällt (Musciano, Kennedy 1998), arbeitet die IETF unter anderem auch mit dem W3C
zusammen (Hoffman 2009). Erklärtes Ziel der IETF ist es, Internet‐Technologien zu konstruieren
und zu entwickeln. Folgenden Aufgabenbereichen widmet sich die IETF:
● Dringende technische und funktionale Probleme des Internets zu erkennen und
Lösungsvorschläge zu erarbeiten.
● Entwicklung und Nutzung von Protokollen und Architekturen für das Internet zu
spezifizieren.
● Empfehlungen hinsichtlich Standardisierung der Protokolle und deren Nutzung im Internet
auszusprechen.
● Den Technologie‐Transfer aus der Forschung zur Internet‐Gemeinschaft zu erleichtern.
● Ein Forum zum Informationsaustausch innerhalb der Internet‐Gemeinschaft zwischen
Verkäufern, Nutzern, Entwicklern, Vertretern von Behörden und Ämtern und
Netzwerkbetreibern zu bieten.
Zu diesem Zweck gibt die IETF technische Dokumente zum Design, zum Gebrauch und zur
Verwaltung des Internets heraus. Diese Dokumente beinhalten Protokoll‐Standards, Verfahren und
weiterführende Informationen verschiedenster Art zum Stand der Technik (Alvestrand 2004;
Hoffman 2009). Die Vorschläge der IETF (Request for Comments – RFC) finden sich unter
http://www.ietf.org/rfc.html.
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4 Web 1.0
Im Jahr 1989, nahezu zeitgleich mit der Öffnung des Internets für kommerzielle Zwecke durch die
Amerikanische Regierung, veröffentlichte Berners‐Lee an der Europäischen Organisation für
Kernforschung (CERN) eine Formatiersprache und ein Verteilungssystem zum Erzeugen und
Publizieren integrierter elektronischer Multimediadokumente (Hypermedia) über das Internet, an
dem er bereits seit den 80er Jahren arbeitete (Abb. 2) (Berners‐Lee 1989; Musciano, Kennedy
1998). Fortan begannen sich Standards und Möglichkeiten zu deren Nutzung für das WWW zu
entwickeln.
Abb. 2: Client/Server‐Modell eines verteilten Hypertext‐Systems,
Quelle: Berners‐Lee 1989
Der Gebrauch des Webs wurde jedoch erst mit Mosaic möglich, einer Anwendung für das WWW,
die im November 1993 in der Version 1.0 zur Verfügung stand (Abb. 3)(NCSA 2009).
Mosaic verfügte bezüglich Funktionsumfang und Benutzerfreundlichkeit im Vergleich zu anderen
damals verfügbaren Browsern bereits über die Merkmale, die auch heutige Browser aufweisen
(NCSA 2009; Musciano, Kennedy 1998). Neben der Fähigkeit, elektronische Texte und Formulare in
einer Vielzahl an Formatierungen und mit Sonderzeichen darzustellen, konnte Mosaic auch Grafik‐
(XBM, GIF), Audio‐ (Macintosh, Sun Audio Format, u.a.) und Videodateien (MPEG‐1, QuickTime)
abspielen. Über Hypermedia‐Verknüpfungen konnten Verbindungen zu den Netzwerkdiensten FTP,
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Gopher, Telnet, NNTP und WAIS aufgebaut werden. Zusätzlich verfügte Mosaic bereits über eine
Verlaufsanzeige der besuchten Hyperlinks (History) und eine Lesezeichenverwaltung (Huges 1994)
(Abb. 4).
Abb. 3: Chronologische Entwicklung des Web 1.0, Quelle: Flickr (verändert)
Abb. 4: Web‐Browser Mosaic, Quelle: Huges 1994
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Das NCSA bot Mosaic 1.0 ab 1993 unentgeltlich auf seiner Website an. Bald darauf wurden bereits
mehr als 5000 Kopien monatlich heruntergeladen. 1994 benutzten bereits mehrere Millionen
Anwender weltweit Mosaic (NCSA 2009). Der Erfolg veranlasste Marc Andreessen und weitere
Mosaic‐Entwickler der NCSA das Unternehmen Netscape zu gründen und den Web‐Browser
kommerziell zu vermarkten.
Innerhalb weniger Jahre brachte das Internet in Verbindung mit dem WWW ein ganz neues
Medium zum weltweiten Informationsaustausch und Handel hervor. Kommerzielle Anwender,
getrieben von neuen Möglichkeiten für das Marketing, mit denen sich kostengünstig Millionen
Websurfer erreichen ließen, förderten ein beachtliches Wachstum des Internets und besonders
des WWWs (Musciano, Kennedy 1998). Nachdem der Zugang zum Web jedoch mit hohen Kosten
und zumeist langsamen Übertragungsraten gepaart war, verlief die Werbung unidirektional und
der Interaktion mit den Konsumenten wurde bestenfalls marginale Bedeutung zuteil.
5 Web 2.0
Der Begriff Web 2.0 wurde wurde als Synonym für die nächste Generation an Web‐Produkten und
Diensten am 2009‐06‐10 als Millionstes Wort in die englische Sprache eingegliedert (Sutter 2009).
Der Begriff selbst wurde vermutlich das erste Mal 1999 von Darcy DiNucci in ihrem Artikel
„Fragmented Future“ für das amerikanische Print Magazine verwendet. Weite Verbreitung fand
der Begriff allerdings erst in Verbindung mit der O'Reilly Media Web 2.0 conference 2004 von Tim
O'Reilly. Nach der Dotcom‐Pleite im Herbst 2001 schwand die Euphorie, die mit dem neuen
Medium WWW einher ging und viele Unternehmen, die zuvor für einen Innovationsschub sorgten,
zogen sich von ihren Aktivitäten im WWW zurück. O'Reilly (2005) sah in diesem Zusammenbruch
eine notwendige Konsolidierungsphase, die alle neuen Technologien durchlaufen müssen (Abb. 5)
und aus der die restlichen der im WWW tätigen Unternehmen gestärkt hervorgehen würden.
O'Reilly sah das Web weiterhin als wichtigste Plattform für Innovationen an. Der Begriff Web 2.0
ist schwer zu definieren, da er aus einer Analyse im Nachhinein entstand, die sich mit den Stärken
und Strategien befasste, die den überlebenden Firmen gemein waren. Das Schlagwort Web 2.0
umfasst eine Vielzahl an Merkmalen, die diesen Firmen und den angebotenen Diensten ganz oder
teilweise zu eigen sind. Auf diese Merkmale wird in den folgenden Abschnitten näher
eingegangen.
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Abb. 5: Evolution beinhaltet auch
Rückschläge, Quelle: Kelly 1998
5.1 Das Web als Plattform
Grundlegende Idee des Web 2.0 ist es, das WWW als Plattform zu nutzen, um die sich weitere
Eigenschaften und Dienste anordnen (Abb. 6). Web‐Anwendungen, beispielsweise von Google,
werden als Dienstleistungen bereitgestellt und die Kunden bezahlen direkt oder indirekt für die
Benutzung. Geplante Software‐Versionszyklen fehlen, statt dessen gibt es fortwährende
Verbesserungen. Der Wert der von Google angebotenen Dienste verhält sich proportional zum
Umfang und der Dynamik der zugrunde liegenden Daten. Des weiteren konzentriert sich z.B.
Google AdSense nicht nur auf die wenigen umfangreichen Websites, sondern bezieht auch die
vielen kleinen Websites mit ein, die in ihrer Summe die breite Masse (The Long Tail) und damit die
Plattform des Webs ausmachen (O'Reilly, 2005).
5.2 Nutzung kollektiver Intelligenz
Ein zentrales erfolgsbestimmendes Prinzip der Unternehmen, die die Ära des Web 1.0 überlebten
und die nun im Web 2.0 eine starke Präsenz zeigen, ist die Nutzung des Web zur Einbeziehung
einer kollektiven Intelligenz. Einige Beispiele für eingesetzte Methoden:
● Wenn Nutzer neue Inhalte hinzufügen, werden sie in die Struktur des Webs eingebunden,
indem andere Nutzer die neuen Inhalte besuchen und verlinken. Ähnlich der Synapsen im
Gehirn wächst das WWW durch Verknüpfungen als Ergebnis der kollektiven Aktivität
seiner Benutzer. Hyperlinks können daher als die Basis des Webs angesehen werden.
● Google PageRank (vgl. Kap II 5.2 Google PageRank) bezieht zur Verbesserung der
Suchergebnisse die Verknüpfungen, die eine Webseite aufweist in die Berechnungen mit
ein, anstatt nur die Charakteristiken der Dokumente zu untersuchen.
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Abb. 6: Darstellung der Web 2.0 Grundeinstellung, Quelle: O'Reilly (2005) (verändert)
● Amazon bietet auf seiner Website Produkte an, die auch von Mitbewerbern verkauft
werden. Jedoch bezieht Amazon seine Nutzer auf vielfältige Weise mit ein, um bessere
Ergebnisse bei der Produktsuche zu bieten und somit einen grösseren Verkaufserfolg als
die Mitbewerber zu generieren.
● Die Online‐Enzyklopädie Wikipedia basiert auf dem Prinzip, dass jeder Benutzer einen
Eintrag erstellen kann, der von jedem beliebigen anderen editiert werden kann. Dies ist
ein Experiment, das weit greifende Änderungen bezüglich der Erstellung von Inhalten
nach sich zieht.
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● Einige Bestandteile der WWW‐Infrastruktur wie Linux, Apache, MySQL, Perl, PHP oder
Python beruhen auf der kollektiven Intelligenz von Open Source‐Projekten und sind damit
selbst Ergebnisse der Zusammenarbeit von Interessengemeinschaften, die das Web erst
ermöglicht hat.
5.2.1 Weblogs als Wissen des Volkes
Weblogs stellen eine der besonders hervorgehobenen Eigenschaft des Web 2.0 dar. Der
chronologische Charakter eines Weblogs fügt der persönlichen Homepage eine neue Eigenschaft
hinzu. In Verbindung mit RSS (Really Simple Syndication) – ein Oberbegriff für eine Familie von
Formaten zur regelmäßigen Aktualisierung und Herausgabe von Veröffentlichungen und ein
wesentliches Merkmal von Weblogs – können die Nutzer einer Website deren Publikationen
abonnieren und unmittelbar daran teilhaben. RSS‐Feeds bedeuten aber ebenso, dass der Web‐
Browser nicht die einzige Möglichkeit zur Betrachtung einer Website darstellt. Durch RSS wird der
Inhalt von der Darstellung getrennt, so dass er auf unterschiedlichen Darstellungsvorrichtungen
ausgegeben werden kann.
Wenn die Nutzung kollektiver Intelligenz einen wichtigen Teil von Web 2.0 darstellt, die das Web in
eine Art globales Gehirn wandelt (Nelson 1974), stellt die Aktivität der Weblogs das Gegenstück zu
den Gedanken dar, die uns ununterbrochen durch den Kopf gehen. Die Aktivität, die von Weblogs
ausgeht, hat einen nachhaltigen Effekt auf die Verbreitung und Verknüpfung von Informationen.
5.3 Daten als Motor der Innovation (Data is the next Intel inside)
Gemäß O'Reilly (2005) befindet sich hinter jeder bedeutenden Web‐Anwendung (z.B. Google,
Amazon, eBay) ein besonders wertvoller Datenbestand. Demzufolge nimmt das Verwalten von
Daten für Web 2.0‐Unternehmen eine zentrale Rolle ein. In diesem Zusammenhang wird auch oft
von Infoware anstatt Software gesprochen. Die wichtige Bedeutung, die in diesem Zusammenhang
einem Datenbestand – insbesondere, wenn er von Nutzern, dem Beispiel Amazons folgend,
angereichert wurde – zuteil wird, kann zu proprietären Datenbeständen führen.
Gegenbewegungen streben freie Datenbestände (ähnlich Open Source) an. Frühe Anzeichen dafür
sind Projekte, die ein offenes Datenmodell einsetzen, wie z.B. Wikipedia mit der Creative
Commons‐Lizenz.
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5.4 Software ohne Entwicklungszyklus
Wie bereits in Kap. I 5.1 Das Web als Plattform dargestellt, wird die Software der Web‐Dienste als
Service zur Verfügung gestellt. Diese Tatsache führt nach O'Reilly (2005) zu zwei grundlegenden
Änderungen des Geschäftsmodells von Unternehmen, die im Bereich der Web‐Dienste tätig sind:
1. Arbeitsprozesse werden zu Kernkompetenzen: Googles oder Yahoos Fachwissen
hinsichtlich Produktentwicklung muss ein ebensolches Wissen bezüglich täglichen
Arbeitsabläufen gegenüberstehen. Dieser Wechsel, weg vom Software‐Produkt hin zur
Software als Service (Software as a Service – SaaS), ist so grundlegend, dass die Software
ohne eine tägliche Aktualisierung nicht mehr ausführbar ist. Google muss beispielsweise
unaufhörlich das Web durchsuchen, seine Indizes aktualisieren, Spam und andere
Versuche, die das Ergebnis verfälschen können, herausfiltern, dynamisch auf eine Vielzahl
von Suchanfragen antworten und sie gleichzeitig mit kontextbezogenen Anzeigen
versehen.
2. Benutzer werden zu Mitentwicklern: In Anlehnung an die Praxis der OpenSource
Softwareentwicklung werden die Benutzer mit einbezogen, auch wenn die Software nicht
unter einer Open Source Lizenz vertrieben wird. In diesem Zusammenhang wird ein
Software‐Produkt als immer währende Betaversion unter den Augen aller entwickelt,
wobei neue Eigenschaften in monatlichem, wöchentlichem oder gar täglichem Rhythmus
implementiert werden. Google Mail wurde beispielsweise über Jahre als Betaversion
genutzt (Abb. 7).
Abb. 7: Gmail Logo, Quelle: Google
Anm.: Googles Anwendungen (Google Apps) ‐ Gmail, Google Calendar, Google Docs und Google
Talk ‐ verloren am 2009‐07‐07 offiziell den Beta‐Status, auch wenn immer noch teilweise ein
kleines Beta‐Zeichen dem Logo einer Anwendung beigefügt ist (Glotzbach 2009).
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5.5 Leichtgewichtige (lightweight) Programmiermodelle
Komplexe Web‐Dienste wie z.B. SOAP (Simple Object Access Protocol), die auf eine enge Kopplung
zwischen den Teilnehmern ausgelegt sind, können nicht so leicht in Systeme eingebunden werden
und sind daher weniger verbreitet als Web‐Dienste mit einer einfacheren Architektur wie z.B. REST
(Representational State Transfer). RSS beispielsweise, das auf XML (Extensible Markup Language)
beruht, ist ein einfacher, erfolgreicher und leicht zu erweiternder Web‐Dienst, der in vielen
Varianten und Bereichen aufgrund seiner Schlichtheit Einsatz findet. Der Grundgedanke einer
schlichten und pragmatischen Lösung den Vorzug zu geben ist gerade für Web‐Anwendungen
wichtig, denn eine offene und simple Architektur ermöglicht durch ihre Wiederverwendbarkeit ein
größeres Einsatzspektrum, als eine geschlossene und komplexe (O'Reilly 2005).
5.6 Geräteunabhängigkeit
Der Web‐Standard ist geräteunabhängig und sieht keine speziellen Darstellungsvorrichtungen vor.
Durch die Akzeptanz mobiler Endgeräte (iPhone, Blackberry, Android‐Geräte) erlangt die
Geräteunabhängigkeit oder Barrierefreiheit eine zentrale Bedeutung für den
Informationsaustausch (vgl. Kap. I 7.1.2 Mobile Endgeräte).
5.7 Nutzererlebnis steht im Vordergrund (Rich User Experiences)
Ein positives Nutzererlebnis hängt nicht von Multimedia‐Applikationen wie Adobe Flash, MS
Silverlight, Laszlo (Open Source Flash) oder Java‐Applets ab (vgl. Kap. I 5.5 Leichtgewichtige
(lightweight) Programmiermodelle). Gerade einfache Modelle wie AJAX, eine Kombination von
XML, HTML, CSS und JavaScript, haben den Web 2.0 Anwendungen zu einer breiten Nutzerschicht
verholfen. Durch den Einsatz dieser Technologien wird es letztlich möglich Web‐Applikationen zu
entwickeln, die den Desktop‐Anwendungen am heimischen PC in puncto Komfort und
Benutzerfreundlichkeit in nichts nachstehen und sie sogar übertreffen. Gmail beispielsweise
ermöglicht es seine E‐Mails über einen Browser zu empfangen, zu versenden und zu durchsuchen
und verbindet dies mit einer Benutzeroberfläche, die einer Desktop‐Anwendung nicht unähnlich
ist (O'Reilly 2005).
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5.8 Verändertes Benutzerverhalten
Ungeachtet der Kernkompetenzen, die von O'Reilly (2005) herausgearbeitet wurden, hat sich seit
der Öffnung des Webs für die Öffentlichkeit ein nicht unerheblicher Gesinnungswandel der
Benutzer vollzogen (Abb. 8) (Hinchcliffe 2006‐09‐04). Web‐Anwendungen und ‐Dienste, z.B. E‐
Mail, sind nicht mehr die Domäne einer Minderheit, sondern in alltägliche Abläufe integriert.
Verbindungen ins Internet wie z.B. DSL, die einen schnellen Datentransfer erlauben sind keine
kostspieligen Zusatzleistungen mehr, sondern in Telefonie‐Komplettpaketen häufig bereits
enthalten.
Abb. 8: Von Benutzern erzeugter Inhalt zur Zeit von Web 1.0
und Web 2.0, Quelle: Hinchcliffe 2006
In vielen Aspekten entspricht Web 2.0 mehr der ursprünglichen Definition des WWWs als seine
Vorgängerversion Web 1.0, da es z.B. eine umfangreichere Partizipation der Benutzer ermöglicht.
Berners‐Lees Web‐Browser Nexus war auch ein Hypertexteditor und zielte somit auf eine
Beteiligung der Benutzer ab. Nelsons ursprüngliche Vision von Hypertext war es, die Erstellung der
Dokumente Redakteuren und nicht Programmierern zu übertragen (Nelson 1974). Durch die
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Entwicklung von Wikis und Weblogs ist ein entscheidender Schritt in diese Richtung getan, wenn
auch immer noch zumindest rudimentäre Kenntnisse hinsichtlich HTML benötigt werden.
6 Aktuelle Trends
Nach dem Börsencrash im Herbst 2001, spätestens im Jahr 2002 war letztlich jegliche Inspiration
hinsichtlich des Mediums WWW bei den Unternehmen verflogen und Aktivitäten, die sich mit den
Web‐Technologien befassten, gingen merklich zurück (Hinchcliffe 2009‐05‐17). 2006 jedoch tritt
zum ersten Mal der Terminus Enterprise Web 2.0 (kurz Enterprise 2.0, Abb. 9) auf (Hinchcliffe
2006‐11‐05). Mit diesem Begriff überträgt Hinchcliffe O'Reillys (2005) Definition des Web 2.0 auf
Unternehmen in ihrer Eigenschaft als Systeme . Als „The fertile Verge“ wird der Zeitabschnitt
bezeichnet, der zwischen der Generation von Web 1.0‐ und Web 2.0‐Anwendungen und Diensten
verstrichen ist. Weitere Technologieentwicklungen, die z.B. von Hinchcliffe erwartet werden,
könnten zu Web 3.0 und Web 4.0 führen, deren Eigenschaften aber noch nicht vollständig
vorhersehbar sind (vgl. Kap. I 7 Ausblick).
Abb. 9: Zeitachse der Web‐Evolution
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6.1 Enterprise Web 2.0
Enterprise Web 2.0 bezeichnet einen Gesinnungswandel der Unternehmen, nicht unähnlich dem
geänderten Benutzerverhalten (vgl. Kap. I 5.8 Verändertes Benutzerverhalten), das mit der
Evolution des WWWs einher ging. Ein kleines System (z.B. ein Unternehmen), das einem größeren
System (dem WWW) über einen längeren Zeitraum ausgesetzt ist, ändert sich dadurch
grundlegend (Abb. 9) (Hinchcliffe 2008). Das bedeutet zum einen, dass die Werkzeuge, die im
WWW zum Auffinden, Kennzeichnen und Austauschen von Informationen genutzt werden, auch
im Unternehmen Einsatz finden und zum anderen, dass das WWW als Plattform für Entwicklungen
und Innovationen zunehmend ernst genommen wird (Abb. 11).
6.1.1 Informationsaustausch im Unternehmensnetzwerk
Im Gegensatz zu sozialen Netzwerken, die sich mit der Interaktion von Individuen beschäftigen,
liegt das Hauptaugenmerk von Netzwerken in Unternehmen darin, das Verknüpfen, Bereitstellen
und Wiederfinden von Informationen zu ermöglichen. Die Themen dieser Netzwerke sind
demnach unterschiedlich, die zugrunde liegenden Mechanismen jedoch identisch (Fulkerson
2009) (Abb. 10).
Abb. 10: Kommunikation im sozialen Netzwerk und im Unternehmen, Quelle: Fulkerson 2009
(verändert)
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6.1.2 Web‐orientierte Architektur (WOA)
Der Einsatz von Web‐Technologien, um Applikationen zu entwickeln, zu ersetzen und zu
implementieren, ist eine weitere Konsequenz, die sich aus dem Modell Enterprise Web 2.0 ergibt.
In dieser Hinsicht ist die Web‐orientierte Architektur (WOA) der Service‐orientierten Architektur
(SOA) nicht unähnlich. Jedoch liegt das Hauptaugenmerk bei WOA darin, leichtgewichtige Prozesse
zu entwickeln und einzusetzen (z.B. HTTPS), wohingegen bei SOA ein komplexerer Ansatz (z.B.
SOAP) verfolgt wird. Web‐orientierte Architektur lässt sich in sechs Schwerpunkten
zusammenfassen (Hinchcliffe 2009‐06‐06):
1. Übertragungsmethoden: Representational State Transfer (REST) (vgl. Kap. I 5.5
Leichtgewichtige (lightweight) Programmiermodelle) ist eine Software‐Architektur für
verteilte Hypermedia Systeme (z.B. das WWW), die auf HTTP aufbaut und vorwiegend zur
Datenübertragung eingesetzt wird. Auch andere Methoden wie z.B. BitTorrent kommen
zum Einsatz.
2. Datenstrukturierung und ‐abbildung: Zur Darstellung von Daten kann bei WOA alles
Verwendung finden, was mit HTTP übertragen werden kann. Prinzipiell gilt, je einfacher
die Methode der Strukturierung gewählt wird (z.B. XML), desto einfacher und variabler
kann die Darstellung erfolgen.
3. Datenaustausch: Die Portabilität der Daten zwischen den Systemen sollte stets
gewährleistet werden. Für diesen Punkt werden keine speziellen Empfehlungen
ausgesprochen. Mittels Einigung auf Web‐Standard‐Formate (z.B. XML, HTML oder
XHTML) kann jedoch ein systemübergreifender Datenaustausch ermöglicht werden.
4. Sicherheit: Secure Sockets Layer (SSL) ist das einzige Verschlüsselungsmodell, das
momentan über HTTP eingesetzt werden kann. Ebenso müssen andere Ansätze, die sich
mit der Benutzeridentifizierung befassen (z.B. OpenID) wie auch entsprechende
Übertragungsprotokolle (z.B. OAuth) berücksichtigt werden.
5. Komposition: Anwendungen werden durch das Zusammenfügen von Hypermedia erstellt.
Ein weiterer konsequenter Schritt ist es, Mashups, Web‐Widgets oder ‐Gadgets zu
verwenden. Ebenso können Standards für soziale Netzwerk‐Anwendungen, die sich
derzeit entwickeln, berücksichtigt werden (vgl. Kap. I 6.2 Bündelung von Web‐Diensten).
6. Verteilung: Ein einfaches Distributionsmodell kann auf HTTP allein aufbauen, jedoch
erschließt gerade der Einsatz von Feeds (z.B. RSS) oder offenen Programmierschnittstellen
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(APIs) ein breiteres Feld an Adressaten. Web‐Widgets sind in dieser Hinsicht sowohl ein
Instrument zur Verteilung (push) als auch zur Komposition (pull).
6.1.3 Notwendige Kernkompetenzen
Damit die Prinzipien von Enterprise 2.0 sowohl intern als auch extern und somit Mitarbeitern und
Kunden Vorteile bringen, müssen einige zentrale Punkte (Abb. 11) berücksichtigt werden (Robles
2009):
● Zuhören: Vor der Implementierung neuer Funktionalitäten muss die Ist‐Situation
eingehend erfasst werden. Insbesondere muss untersucht werden, ob Mitarbeiter und
Kunden Netzwerke benutzen und wenn ja, welche Meinung vom Unternehmen dort
vorherrscht.
● Bewerten: Anhand der vorhergehenden Erhebungen sollte entschieden werden, welche
Art der Einbeziehung sowohl von Mitarbeitern als auch von Kunden sinnvoll ist.
● Ziele setzen: Soziale Medien (z.B. SEO) sind fortwährende Prozesse. Klar verfasste Ziele
helfen beim Verfolgen einer eindeutigen Richtung.
● Betriebsmittel bereitstellen: Bei den meisten Unternehmen sind die Ressourcen für den
Unterhalt neuer Informationsquellen knapp. Sinnvolle Festlegungen helfen, vorhandene
Mittel gerecht einzusetzen.
● Kleine Schritte: Um nicht Gefahr zu laufen, sich zu verzetteln, ist es besser, sich auf wenige
sinnvolle Dienste zu beschränken. Erst in Folgeschritten sollten die Aktivitäten erweitert
werden.
● Die richtigen Personen auswählen: Die Auswahl der Mitarbeiter, die die Prinzipien des
Enterprise 2.0 umsetzen sollen, sollte nicht primär nach Technologiekenntnissen erfolgen.
Eher sollten Mitarbeiter einbezogen werden, die verstehen, wie sich soziale Netzwerke
nutzbringend im Unternehmen einsetzen lassen und die ggf. in den entsprechenden
Technologien ausgebildet werden können.
● Sozialen Belangen Bedeutung zukommen lassen: Sämtliche oben genannten Punkte
haben nur einen geringen Nutzen, wenn sie von den Mitarbeitern nur als zusätzliche
Belastung empfunden werden. Damit sich die positiven Auswirkungen sozialer Netzwerke
voll entfalten können, sollte der Gebrauch von sozialen Medien fest in die
Unternehmenskultur integriert werden.
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Abb. 11: Darstellung der Enterprise 2.0 Grundeinstellung, Quelle: O'Reilly (2005), Hinchcliffe
(2009), McAfee (2009) und Robles (2009) (verändert)
6.2 Bündelung von Web‐Diensten
Im Grundgedanken entspricht das Zusammenfassen von Web‐Diensten O'Reillys (2005) Aussage,
dass der Benutzer über Kontrolle über seine Daten verfügen soll.
Durch Anbieter übergreifende Benutzerkennungen (z.B. OpenID) lassen sich Web‐Dienste und
Anwendungen – auch über verschiedene Benutzerkonten hinweg – konfigurieren,
zusammenfassen und zentral verwalten. Offene Programmierschnittstellen (APIs) und Protokolle
(z.B. OAuth) erlauben zudem einen Datenaustausch der Dienste und Anwendungen untereinander
und ermöglichen die Erstellung neuer, individueller Kombinationen (Mashups) (Abb. 12).
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Abb. 12: Programmierschnittstellen und offene Protokolle ermöglichen einen
unkomplizierten Datenaustausch zwischen Web‐Anwendungen, Quelle:
TechCrunch
Dadurch ändert sich das Verhältnis des Benutzers zu den Diensten vom Mitglied bis hin zum
Eigentümer derselben, sofern diese auf einem zentralen, ständig zugänglichen Server abgelegt
sind. Zur Zeit existieren folgende Möglichkeiten und Anwendungen zur Informationsbündelung
(Abb. 13):
● Dashboard: Dienste eines Anbieters werden individuell angepasst und gebündelt.
Beispiele: iGoogle, Google Dashboard, Google Desktop, ZOHO.
● Webtop: Dienste mehrerer Anbieter lassen sich konfigurieren und verwalten.
Beispiele: gowebtop beta von Laszlo Webmail, Facebook, ZooLoo.
● Meta‐Benutzer: Ein Benutzerkonto ermöglicht das Verwalten der unterschiedlichen
Benutzerkonten anderer Online‐Dienste. Benutzerprofile ermöglichen die Einteilung der
Dienste in verschiedene Kategorien, z.B. Öffentlich, Privat, Geschäftlich, so dass
differenziert werden kann, welche Gruppe der Außenwelt welches Profil des Nutzers
sehen darf.
Beispiel: Chi.mp.
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● Meta‐Weblog: Ausgewählte Online‐Aktivitäten, Web‐Dienste und Soziale Netzwerke
(Twitter, Facebook, Picasa, Flickr, o.ä.) werden in einem übergeordneten Web‐Tagebuch
protokolliert.
Beispiele: storytlr, Yahoo!.
● Web‐Browser: Neben der Nutzung zur Darstellung von Hypermedia‐Dokumenten wird er
Browser zum zentralen Steuerelement sämtlicher Web‐Aktivitäten wie z.B. E‐Mail,
Nachrichten‐Ticker, Web‐Zwischenablage, Blogging, Video‐Streams, Chat.
Beispiele: Flock Browser, Mozilla Jetpack, Opera Unite.
● Betriebssystem: Programmierschnittstellen, Web‐Applikationen und Standards (z.B. HTML
5) werden ins Betriebssystem integriert und ermöglichen Steuerung und Datenaustausch
auf Systemebene (Siegler 2009).
Beispiele: Google Android, iPhone OS, Blackberry OS, Google Chrome OS.
● Server: Dienste werden auf einem zentralen Server gebündelt und einer Anwendergruppe
zur Verfügung gestellt.
Beispiele: MS SharePoint, Google Wave, Opera Unite.
Abb. 13: Bündelung von Web‐Diensten auf unterschiedlichen Ebenen
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7 Ausblick
Folgt man Spivack (2007), befindet sich das Web derzeit im späten Stadium der zweiten Version.
Neue Technologien und Modelle, historische Entwicklungen und Trends (vgl. Kap. I 6 Aktuelle
Trends) beginnen sich momentan abzuzeichnen, die in der Summe den nächsten großen
Entwicklungsschritt des Webs ausmachen werden (Abb. 14) (Spivack 2006).
Abb. 14: Entwicklungstufen des WWW, Quelle: Spivack 2007
7.1 Web 3.0
Aktuelle Entwicklungen sind bereits die Vorläufer einer neuen Generation von Web‐Anwendungen
(Spivack 2006 und 2007). Um letztlich einen neuen Evolutionsschub des WWWs auszumachen,
fehlt die Implementierung weiterer entscheidender Technologien, die sich jedoch gerade im
Aufbau befinden.
7.1.1 Semantik
Semantik in Verbindung mit dem WWW bedeutet, dass die zugrunde liegende Struktur komplett
geändert wird. Um Semantik zu erreichen muss das Web technisch erfasst werden. Dabei werden
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die Beziehungen der Objekte berücksichtigt. Die Verbindungen von
● Artikeln, Photos, etc.
● Inhalten
● Autoren
werden erfasst und hinsichtlich
● Art ihres Inhalts
● Struktur und Verknüpfung
● Kontext
erfasst und bewertet. Dies stellt hinsichtlich der erzeugten Datenmengen – gerade bei Echtzeit
Anwendungen (vgl. Kap. II 6 Suche in Echtzeit (Real Time Search)) – eine Kernaufgabe des Webs
dar (Endl 2006). Bis jetzt erfolgt die Verknüpfung im WWW von Seiten mittels Hyperlinks. Im
semantischen Web ist es jedoch möglich, Ideen miteinander zu verknüpfen.
7.1.2 Mobile Endgeräte
Derzeit gibt es ca. 1.7 Milliarden Internetbenutzer weltweit, wobei ca. 20% der Nutzer mit mobilen
Endgeräten arbeiten. Gemäß Vint Cerf, Entwickler des TCP/IP Protokolls, wird 2012 die Zahl ca. 4.8
Milliarden betragen. Größtes Potential die Entwicklung mobiler Geräte weiter voranzutreiben hat
hier Afrika (Dogbevi 2009). Google zollt dieser Entwicklung bereits jetzt Tribut, indem es eine
Suchfunktion anbietet, die mit jedem SMS‐fähigen Mobiltelefon möglich ist (Schonfeld 2009‐06‐
29).
Mobiles WWW wird zukünftig weit mehr als die Implementation eines Browsers auf einem
mobilen Gerät sein. Bereits jetzt finden die gerätespezifischen Sensoren und Funktionen Einsatz
bei mobilen Web‐Anwendungen. Auf diese Weise ließen sich alle tragbaren Geräte in eine Art
zentrales Nervensystem vernetzen, das den gesamten Planeten umspannt. Die so erhobenen
Daten könnten beispielsweise dabei helfen, den Ausbruch von Epidemien zu verhindern,
Besucherströme von besonders zahlreich frequentierten Einrichtungen zu verbessern oder
besonders beliebte Attraktionen in Echtzeit anzuzeigen (Economist 2009).
Browser für erweiterte Realität (Augmented Reality Browser), die derzeit für Smartphones –
iPhones oder Mobiltelefone mit dem Android‐Betriebssystem – entwickelt werden, fügen eine
Informationsebene von Quellen aus dem WWW der Umgebung, so wie sie mit der Kamera eines
Smartphones erfasst werden kann, hinzu (Abb. 15).
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Abb. 15: Augmented Reality Browser Demonstration, Quelle: Schonfeld 2009‐09‐07, YouTube
Auf diese Weise können mobile Geräte dabei helfen, sich interaktiv in einer Umgebung zu
orientieren (Schonfeld 2009‐09‐07). Augmented Reality Browser sind beispielsweise Layar
(layar.com/), acrossair (www.acrossair.com), Wikitude (www.wikitude.org/world_browser) oder
robotvison (http://robotvision‐ar.com/), das weiterführende Informationen über Microsofts
Suchmaschine Bing bezieht.
7.2 Web 4.0 – Web OS
Die Vision eines allgegenwärtigen Webs, das als Meta‐Anwendung alle Dienste des Internets und
sämtliche angeschlossenen Geräte umfasst, ist keine Utopie mehr. Das Netzwerk selbst entwickelt
sich zu einem einzigen, gigantischen Computer (Kelly 2005). Bereits 2005 verglich Kelly das WWW
mit einem Rechner, dessen Hauptfunktionen mit der Geschwindigkeit eines frühen
Arbeitsplatzrechners getaktet waren. Eine Million E‐Mails, die seinerzeit jede Sekunde verschickt
wurden, bedeuteten, dass dieser Dienst mit einem Megahertz getaktet war. Der
Sofortnachrichten‐Dienst (z.B. ICQ, MSN, AIM) war mit 100 Kilohertz getaktet und der SMS‐
Nachrichten‐Dienst mit der Geschwindigkeit von einem Kilohertz. Der externe Arbeitsspeicher
dieser Maschine betrug 2005 insgesamt 200 Terabytes. Jahr für Jahr werden ca. 20 Exabytes an
Daten erzeugt. Die verteilte Architektur des Rechenwerks dieser Maschine umfasste 2005 ca. eine
Milliarde aktiver Arbeitsplatzrechner, was der Anzahl an Transistoren entspricht, die damals auf
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einem Mikrochip für PCs möglich war. Dieses Computernetzwerk, das unseren Planeten
umspannt, ist in seiner Komplexität durchaus mit einem menschlichen Gehirn vergleichbar. Bereits
2005 verfügte das WWW über eine Billion Verknüpfungen – im Vergleich dazu verfügt das
menschliche Gehirn über ca. 100 mal mehr Verknüpfungen (Synapsen). Jedoch verdoppelt das
Netzwerk aus Maschinen seine Dimension alle paar Jahre – bereits 2008 waren zwei Milliarden
Transistoren auf einem Mikrochip möglich. Dieses Netzwerk ist fraktal, da alle aktiven Rechner
darin selbst über Milliarden einzelner Transistoren verfügen, auf denen Unterfunktionen ablaufen.
Nach dieser Rechnung verfügt dieses Maschinennetzwerk schon jetzt über mehr Komplexität als
ein menschliches Gehirn und hat die 20‐Petahertz‐Grenze, ab der künstliche Intelligenz möglich
werden kann, bereits überschritten. Zukünftig wird dieses System über umfangreiche Transport‐
und Schutz‐Routinen verfügen, die Engpässe vorhersehen und vermeiden, sowie Viren, Spam und
dergleichen selbständig abwehren können. Da dieses System seit seiner Erfindung – von lokalen
Ausfällen abgesehen – bisher zuverlässig und kontinuierlich lief und ein Ausfall in der nächsten
Dekade sehr unwahrscheinlich ist, wird es das verlässlichste Gerät sein, über das wir verfügen
werden. Die Nutzer werden dieses Web OS erschaffen, indem sie dieses System bereits jetzt mit
jedem Klick, Tag (Meta‐Tag), Hochladen oder Verknüpfen stärken (Kelly 2005). Noch immer wird
das Potential der erschaffenen Werkzeuge und ihr Einfluss auf die Denkweisen unterschätzt. Eine
Beeinflussung der Denkweisen kann bereits angenommen werden, da die Nutzer nicht tagtäglich
Teil dieses Netzwerkes sein können, ohne dabei verändert zu werden (Kelly 2009). Kelly hat seine
Ausführungen zur Weiterentwicklung des Webs anlässlich des Entertainment Gathering 2007 in
Los Angeles aktualisiert. Diese können in folgendem Video
http://www.ted.com/talks/kevin_kelly_on_the_next_5_000_days_of_the_web.html abgerufen
werden.
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II Evolution der Web‐Suchmaschinen
Damit Webseiten für Web‐Suchmaschinen optimiert werden können, ist es wichtig zu verstehen,
welche Kriterien Web‐Suchmaschinen beim Erzeugen von Ergebnislisten verwenden. Dieses
Kapitel soll einen Überblick über die Entstehungsgeschichte von Web‐Suchmaschinen, deren
Unterschiede und Bewertungskriterien vermitteln. Da sich Anbieter von Web‐Suchdiensten den
Änderungen, die das WWW vollzieht, anpassen müssen, folgt zusätzlich eine Darstellung des
neuen Trends der Darstellung von Suchergebnissen in Echtzeit und ein Ausblick, wie die zukünftige
Web‐Suche ablaufen könnte.
Die Grundidee, Dienste, die über das Internet angeboten werden, zu indizieren, entstand bereits
1990. 1993 ging mit Aliweb (Archie Like Indexing for the Web) die erste Suchmaschine für das
WWW online, gefolgt von Yahoo (1994), Infoseek und AltaVista (beide 1995). 1998 entstand
Google. Die wichtigsten und meistbenutzten Web‐Dienste lassen sich in die zwei Kategorien Web‐
Kataloge und Web‐Suchmaschinen einteilen (Erlhofer 2008; Koch 2007).
1 Web‐Kataloge
Web‐Kataloge oder ‐Verzeichnisse sind verzeichnisbasierte Suchhilfen und Nachfolger der
unorganisierten Hyperlink‐Listen, die zu Beginn des Webs Verwendung fanden. Webkataloge
bestehen aus thematisch geordneten Hyperlink‐Listen, die nach einer hierarchischen Ordnung in
Rubriken gegliedert sind. So gelangt der Suchende von allgemeinen hin zu immer spezielleren
Themengebieten, bis er die Unterrubrik mit den gesuchten Informationen und verknüpften
Webseiten erreicht. Die Anmeldung einer Website in einem Webverzeichnis ist unkompliziert und
erfordert keine Optimierungsmaßnahmen. Für die Suchmaschinen‐Optimierung ist es von Vorteil,
in einem wichtigen Katalog (z.B. DMOZ – Open Directory Project) gelistet zu sein, da sich dies
positiv auf das Ranking bei Suchmaschinen auswirkt. Wichtige Web‐Kataloge nach Erlhofer (2008)
und Koch (2007) sind:
● DMOZ (www.dmoz.de)
● Yahoo! (www.yahoo.com)
● AllesKlar.de (www.allesklar.de)
● Web.de (www.web.de)
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2 Web‐Suchmaschinen
Web‐Suchmaschinen sind Computerprogramme, die auf einem Index basieren. Diese Programme
durchsuchen in regelmässigen Abständen das WWW und aktualisieren dabei automatisch ihre
Datenbestände, verwalten diese und bauen sie weiter aus. Sie stellen derzeit das wichtigste
Werkzeug zur Informationssuche im WWW dar (Erlhofer 2008; Koch 2007). Benutzer von
Suchmaschinen können ihre Suchanfrage in ein Textfeld eingeben, wobei die meisten Suchdienste
das Verknüpfen mehrerer Begriffe mit Boolschen Ausdrücken wie z.B. AND und OR oder die
Eingabe als Suchfolge (String) erlauben. Bei einer erfolgreichen Suchanfrage wird dem Benutzer
eine Ergebnisliste angezeigt, die seinen Suchbegriffen entspricht. Die Listeneinträge sind mit
einem Titel, Beschreibungstext, Hyperlink und ggf. weiteren Diensten versehen, die von Anbieter
zu Anbieter variieren können. Der Eintrag an erster Stelle wird mit der größten Relevanz
hinsichtlich der Suchanfrage gleichgesetzt, der am Ende der Liste mit der geringsten. Jeder
Suchmaschinen‐Betreiber arbeitet mit einem anderen Algorithmus, um seine Ergebnisliste zu
generieren. Dies wird beim Vergleich der Ergebnisse gleicher Suchanfragen bei verschiedenen
Anbietern deutlich (Erlhofer 2009). Selbst bei zurückhaltenden Statistiken wird ersichtlich, wie
sehr Google derzeit diesen Markt mit einem Anteil von knapp 70% dominiert. Yahoo! belegt Platz
zwei mit 6‐7%, gefolgt von Microsoft Bing mit 2‐3% (Abb. 16).
3 Weitere Web‐Suchdienste
Neben Katalogen und Suchmaschinen existieren im Web weitere Suchhilfen (Erlhofer 2008):
● Meta‐Suchmaschinen: Meta‐Suchmaschinen erlauben das gleichzeitige Abfragen
mehrerer Suchmaschinen von einer Webseite aus. Diese Suchdienste verfügen über keine
eigene Datenhaltung, sondern greifen auf die Daten anderer Suchmaschinen zu. Die
zurückgelieferten Ergebnisse werden gesammelt, bewertet und in einer eigenen
Ergebnisliste dargestellt (Abb. 17). Um als Meta‐Suchmaschinen zu gelten, müssen nach
Erlhofer (2008) mindestens sechs von insgesamt sieben Kriterien erfüllt sein:
◦ Parallele Suche: Die Suchanfrage muss gleichzeitig über alle integrierten
Suchmaschinen erfolgen.
◦ Ergebnis‐Merging: Suchergebnisse müssen in einem einheitlichen Format
zusammengeführt präsentiert werden.
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Abb. 16: Statistik der Suchanfragen nach Anbieter (global: westliche
Industrienationen, international: zzgl. Asien), Quelle: Schonfeld 2009‐
08‐24
◦ Doubletten‐Eliminierung: Gleiche Ergebnisse müssen erkannt und entfernt werden.
◦ AND‐ und OR‐Operatoren: Für die Suchanfrage müssen zumindest die Boolschen
Ausdrücke AND und OR zur Verfügung stehen und an die angefragten Suchmaschinen
weitergegeben werden.
◦ Kein Informationsverlust: Werden bei einem abgefragtem Suchdienst
Kurzbeschreibungen zu den Ergebnissen angeboten, müssen diese auch in der
Ergebnisliste der Meta‐Suchmaschine erscheinen.
◦ Search Engine Hiding: Der Anwender benötigt keine Kenntnisse über spezielle
Anforderungen der abgefragten Suchmaschinen.
◦ Vollständige Suche: Eine Meta‐Suchmaschine muss die abgerufenen Suchmaschinen
so lange durchsuchen, bis diese keine weiteren Ergebnisse mehr liefern.
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Abb. 17: Aufbau einer Meta‐Suchmaschine, Quelle:
http://commons.wikimedia.org/
Meta‐Suchmaschinen eignen sich besonders für das Zusammenführen von
Suchergebnissen, für die einzelne Suchdienste nur wenige Treffer liefern, da Meta‐
Suchdienste nicht nur die populären Suchmaschinen wie z.B. Google, Yahoo! oder Bing
abfragen (Erlhofer 2008). Eine empfehlenswerte deutschsprachige Meta‐Suchmaschine ist
MetaGer (http://meta.rrzn.uni‐hannover.de/).
● Bezahlte Link‐Listen (Payed Listing): Anbieter kostenpflichtiger Link‐Listen bieten
alternative Recherche‐Möglichkeiten im WWW. Gerade bei branchenspezifischen
Leistungen kann ein bezahlter Eintrag in einem seriösen Register sinnvoll sein, da hier zum
einen bestimmte Aufnahmekriterien (z.B. Gewerbenachweis) notwendig sind und zum
anderen – als Konsequenz – weniger konkurrierende Einträge als bei konventionellen
Suchmaschinen in den Ergebnislisten angezeigt werden. Oft bieten Branchenregister
zudem eine Eingrenzung der Ergebnisse auf lokaler Ebene an. Ein Listeneintrag bei einem
seriösen Anbieter kann zudem die Platzierung einer Website bei Web‐Suchmaschinen
positiv beeinflussen. Anbieter kostenpflichtiger Link‐Listen sind beispielsweise die
Lieferantensuchmaschine „Wer liefert was?“ (www.wlw.de) oder die Einkäuferplattform
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Beschaffung.de (www.beschaffung.de). Auch Suchmaschinen‐Anbieter (z.B. Google)
bieten – neben der konventionellen Suche – kostenpflichtige Einträge an. Diese sind meist
von den organischen Suchergebnissen abgesetzt. Allerdings ist eine bessere Platzierung
auf der Liste der kostenpflichtigen Einträge für die inserierenden Unternehmen mit
höheren Kosten verbunden.
● Peer‐To‐Peer‐(P2P‐)Suchmaschinen: P2P‐Netze (z.B. Napster – http://free.napster.com/)
dienen zum Datenaustausch von Benutzern (Peers) untereinander. Dazu werden
Verzeichnisse und die darin enthaltenen Dateien auf dem lokalen Rechner zum
Herunterladen über das Netzwerk freigegeben. Um diese Netzwerke zu durchsuchen,
existieren spezielle Suchmaschinen, die jedoch eher eine untergeordnete Rolle spielen
(Erlhofer 2008).
Die Suche im WWW beschränkt sich nicht mehr allein auf Dokumente. Es kann zusätzlich nach
Bildern, Videos oder auch Orten von speziellem Interesse und Reiserouten (z.B. mit Google Maps
oder Google Earth) gesucht werden. Google Street View geht noch einen Schritt weiter und
ermöglicht eine dreidimensionale Strassenansicht, aus der wiederum auf korrespondierende
Bilddateien und Geschäftsadressen zugegriffen werden kann (Abb. 18).
Abb. 18: Anzeige einer Geschäftsadresse in Google Street View, Quelle: Google
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4 Wolfram|Alpha
Wolfram|Alpha (www.wolframalpha.com) nimmt einen Sonderstatus ein, da es keine
Suchmaschine im eigentlichen Sinne darstellt, sondern vielmehr dazu dient, mit Wissen zu
rechnen. Bei Anfragen vergleicht Wolfram|Alpha Daten aus der internen Datenbank, die derzeit
über zehn Billionen Datensätze und über 50.000 Algorithmen umfasst, und liefert die Ergebnisse
auf einer einzelnen Webseite zurück, anstatt Suchergebnisse und Hyperlinks aufzulisten (Abb. 19).
Abb. 19: Wolfram|Alpha berechnet Daten aus dem WWW, Quelle: Wolfram|Alpha
Das Bestreben, Wissen berechenbar zu machen entspringt einer langen und berühmten Tradition.
Als Rechenmaschinen einst für möglich galten, wurde angenommen, dass diese schlussendlich in
der Lage sein würden, über derartige Fähigkeiten zur Beantwortung von Fragen zu verfügen, wie
sie sich momentan bei Wolfram|Alpha abzeichnen. Die Technologien und Algorithmen, die
Wolfram|Alpha ermöglichen, wurden über den Zeitraum von mehr als zwanzig Jahren für
Mathematika, einem Programm für wissenschaftliche Berechnungen erstellt. Durch die
Übertragung der Funktionsweisen von Mathematika auf das WWW als Informationsquelle sollen
sämtliche Daten, denen eine Systematik zugrunde liegt, berechenbar werden (Wolfram|Alpha
2009).
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5 Bewertungskriterien für Webseiten
Damit Web‐Suchmaschinen auf Suchanfragen unter den unzählig möglichen Dokumenten des
WWWs letztlich die hinsichtlich der Suchbegriffe plausibelsten auflisten (vgl. Kap. II 2 Web‐
Suchmaschinen) können, wurden einige Verfahren zum Bewerten von Webseiten entwickelt.
5.1 Beliebtheit von Hyperlinks (Link‐Popularity)
Bereits vor Googles Erscheinen wurden Versuche unternommen, Webseiten hinsichtlich ihrer
Relevanz zu bewerten. Das Prinzip der Beliebtheit von Hyperlinks, auf das Google PageRank
aufbaut, wurde aus der Wissenschaft entnommen. Wissenschaftliche Veröffentlichungen werden
allgemein hin als umso bedeutender gewertet, je häufiger aus ihnen zitiert wird. Auf das Web
übertragen bedeutet dies, dass ein Dokument umso bedeutender ist, je mehr Hyperlinks auf es
zeigen. Um ein repräsentatives Ergebnis zu erhalten, muss hierbei jedoch ein angemessen großer
Ausschnitt des Webs betrachtet werden. Da dieses Verfahren jedoch rein auf der Quantität von
Verknüpfungen beruht, ist es leicht zu manipulieren, wenn eine ausreichend grosse Anzahl von
Hyperlinks, die auf ein Dokument verweisen (automatisch) erzeugt wird. Sogenannte Link‐Farmen,
Anhäufungen von Verknüpfungen auf Webseiten ohne eigentlichen Inhalt, machen sich eben
dieses Prinzip zu nutze, damit die Dokumente, auf die sie verweisen, besser in den Ergebnislisten
von Suchmaschinen platziert werden (Erlhofer 2008; Koch 2007).
5.2 Google PageRank
Das PageRank‐Verfahren, entwickelt von den Google‐Gründern Lawrence Page und Sergey Brin,
erweitert das Prinzip der Beliebtheit von Hyperlinks um Aspekte der Qualität, indem es die
Webseite, von der die Hyperlinks ausgehen, bewertet. Demzufolge wird einem Dokument ein
höherer Rang zuteil, wenn es Verknüpfungen von bedeutenden Webseiten erhält. Inhalte selbst
haben zunächst keine Bedeutung. Der PageRank entsteht demnach rekursiv aus der
Bedeutsamkeit anderer Dokumente (Erlhofer 2008; Koch 2007).
Um den PageRank besser veranschaulichen zu können, wird das Prinzip des Random Surfers
verwendet. Dieser fiktive Benutzer bewegt sich von Webseite zu Webseite und folgt dabei zufällig
den Hyperlinks, auf die er dabei stösst, ohne auf deren Inhalt zu achten. Die Wahrscheinlichkeit,
dass der Random Surfer einem bestimmten Hyperlink auf einer Seite folgt, hängt damit von der
Anzahl Hyperlinks auf dieser Seite ab. Diese Menge an ausgehenden Verknüpfungen einer
Webseite ist daher für die Ermittlung des PageRanks von Bedeutung.
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Der Algorithmus, der nach Erlhofer (2008) und Koch (2007) dem PageRank zu eigen ist, ist daher
vergleichsweise unkompliziert:
1−d PR pj
PR pi= d ∑
N pj M pi L pj
Dabei gilt:
n
● ∑ pi sind die betrachteten Seiten
i=1
● M(pi) die Seiten, die auf pi verweisen
● L(pj) die Anzahl ausgehendender Hyperlinks auf Seite pj
● N die Anzahl betrachteter Seiten
● d ein Dämpfungsfaktor, der die Wahrscheinlichkeit beschreibt, dass der Random Surfer
eine beliebige andere Seite aufruft. Der PageRank wird daher nicht vollständig an eine
Seite weitergegeben. In der Praxis wird d mit 0,85 angenommen. Je höher d ist, desto
wahrscheinlicher folgt der Random Surfer den Hyperlinks eines Dokuments.
● PR (pi) PageRank einer der betrachteten Seiten
● PR (pj) PageRank einer Seite, die auf pi verweist
Eine Beeinflussung des PageRanks einer Webseite kann demnach am leichtesten über die
Erhöhung der Anzahl der Hyperlinks erreicht werden, die auf diese Seite zeigen. Wobei die Seiten,
von denen die Hyperlinks ausgehen, über einen hohen PageRank verfügen müssen und nur
wenige ausgehende Verknüpfungen aufweisen sollten. Der PageRank kann Werte von Null – für
junge Webseiten – bis maximal 10 annehmen, wobei ein höherer Wert eine bessere Platzierung
bedeutet.
Die ursprünglichen Überlegungen zum PageRank‐Prinzip können ebenso auf den Webseiten der
Stanford Universität eingesehen werden (http://ilpubs.stanford.edu:8090/422/). Ebenso können
dort die Unterlagen, die zur Entwicklung der Suchmaschine Google führten
(http://infolab.stanford.edu/~backrub/google.html), eingesehen werden (Erlhofer 2008; Koch
2007).
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6 Suche in Echtzeit (Real Time Search)
So wie sich das Web im Laufe der Jahre geändert hat (vgl. Kap. I 5.8 Verändertes
Benutzerverhalten), haben sich auch die Anforderungen an Suchmaschinen geändert. Während
der Nutzer früher mit mit Verzeichnislisten zufrieden zustellen war, wird heute ein hohes Maß an
Aktualität erwartet. Das Bestreben, Suchergebnisse so zeitnah wie möglich zu präsentieren,
besteht nicht erst seit der Informationsflut, die durch Aktivitäten in sozialen Netzwerken
entstanden ist (Hodder 2009). Doch hat die Popularität von Weblogs, RSS‐Feeds und Microblogs
durch sogenannte Status Updates, wie sie beispielsweise Twitter und FriendFeed – mittlerweile zu
Facebook gehörend (Kincaid 2009) – anbieten, dem WWW in den letzten Jahren eine ungeahnte
Schnelligkeit und Datenfülle hinzugefügt (Abb. 20). So tauschen beispielsweise die 250 Millionen
aktiven Benutzer bei Facebook eine Milliarde Videos, Bilddateien und weitere Inhalte pro Woche
aus (Hof 2009). Im Gegensatz zur konventionellen Suche, die sich mit dem Erinnern an und
Wiederfinden von etwas beschäftigt, knüpft die Suche in Echtzeit an das Bewusstsein an. Da das
menschliche Bewusstsein seine Umgebung in Echtzeit wahrnimmt, besitzt diese Technologie ein
großes Potential (Schonfeld 2009‐06‐26).
Abb. 20: Suchergebnisse in Echtzeit bei Twitter, Quelle: Twitter
Damit Suchergebnisse, die zeitnah präsentiert werden können, auch über ein gewisses Maß an
Relevanz verfügen, werden verschiedene Methoden angewandt:
● Aggregieren der Informationen: Um aktuelle Themen erkennen zu können, müssen
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Informationen über einen Zeitraum aggregiert und ausgewertet werden können. Die
Aktualität kann derzeit vergleichsweise einfach mit Zeitstempeln bewertet werden, wobei
hingegen das Erkennen, Herausfiltern und Einordnen von Informationen mangels
effektiver Filter noch Probleme bereitet. Das Erkennen von Zusammenhängen mittels
Regeln der Semantik ist hierbei notwendig, da sich bei entstehenden Strömungen oft noch
keine einheitlichen Begriffe etabliert haben (Hodder 2009). Jedoch bedeutet dies auch,
dass dazu die Struktur, die dem Web noch zu Grunde liegt, erst geändert werden muss
(Endl 2006) (vgl. Kap. I 7.1.1 Semantik). Bis dahin kann das Verknüpfen von Ideen anstatt
Hyperlinks nur für Teilbereiche des WWWs angewandt werden.
● Errechnen von Prognosen: Da Suchanfragen (z.B. Urlaub) häufig einem saisonalen Trend
unterworfen sind, können anhand der angesammelten Informationen Prognosen
errechnet werden, um die mit den Suchbegriffen aktuell in Wechselbeziehung stehenden
Ergebnisse aufzulisten. So sind nach einer Studie von Google über die Hälfte der
beliebtesten Suchanfragen, die die Suchmaschine zu verarbeiten hat, 12 Monate im voraus
vorherzusehen, wobei die durchschnittliche Fehlerquote der Vorhersagen bei 12% liegt.
Einige Themen sind nach Efron, Matias et al. (2009) besonders gut für Prognosen geeignet
wie z.B. Gesundheit (74%), Essen und Trinken (67%) und Reisen (65%). Die Nachfrage nach
anderen Themen ist schwieriger zu prognostizieren (z.B. Unterhaltung (35%), Soziale
Netzwerke und Online Gemeinschaften (27%)).
● Bewerten der Informationsquelle: Um letztlich die Information auf persönliche Relevanz
in Bezug auf die Suchanfrage hin zu überprüfen, wird die Nachrichtenquelle untersucht.
Um dies zu erreichen, kann z.B. der Herausgeber einer Nachricht einer Kategorie
zugeordnet und diese dann bewertet werden. Das Modell geht davon aus, dass Personen
oder Nachrichtenquellen, zu denen eine Bekanntschaft besteht, vertrauenswürdigere
Informationen übermitteln, als Unbekannte (Abb. 21).
Freunde, Bekannte und Quellen, die abonniert sind, geniessen nach diesem Modell das
grösste Vertrauen. Da jedoch die vertrauenswürdigen Ergebnisse, die diese Gruppe alleine
liefern würde, kaum ausreichen, muss auf weitere Gruppen zugegriffen werden.
Gesinnungsverwandte und Freunde von Freunden können in einem nächsten Schritt
hinzugezogen werden, um mehr Ergebnisse zu erhalten. Diese Quellen verfügen
höchstwahrscheinlich über eine Ausprägung, die der eigenen nicht unähnlich ist.
Einflussreiche Quellen und die breite Masse werden in Betrachtung gezogen, falls andere
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Bewertungskriterien fehlen sollten. Informationsquellen, die selbst über eine hohe Zahl
von Abonnenten verfolgen, geniessen eine höhere Relevanz als gänzlich unbekannte. Ein
zusätzlicher Einflussfaktor dieses Bewertungssystem ist die aggregierte Meinung der
breiten Masse, d.h. die Zustimmung oder Ablehnung bezüglich der Suchergebnisse
(Iskold 2009). Ein ähnliches Prinzip verfolgen die Web‐Dienste von digg (http://digg.com/),
Technorati (http://technorati.com/ und auch Google PageRank (vgl. Kap. II 5.2 Google
)
PageRank). Ein vergleichbares Bewertungssystem (WikiTrust) wird derzeit von Wikipedia
eingeführt, um zuverlässigere Ergebnisse zu liefern. Ein Farbcode, der die Verlässlichkeit
des Autors anzeigt, soll zukünftig neu herausgegebenen Texten hinzugefügt werden
(Ionescu 2009).
Abb. 21: Soziale Relevanz nach Gruppen geordnet, Quelle: Nach Iskold 2009
Suchmaschinen, die Ergebnisse in Echtzeit liefern, sind z.B. Tweetmeme (tweetmeme.com),
CrowdEye (www.crowdeye.com) oder Omgili (www.omgili.com) (Schonfeld 2009‐06‐26).
Anwendungen zum gemeinschaftlichen Bewerten von Informationsquellen sind DotSpots
(www.dotspots.com) und Google Sidewiki (www.google.com/sidewiki/). Beide Lösungen beruhen
auf einem Web‐Browser Plugin, das es ermöglicht, neben der dargestellten Webseite auch zu
diesem Zweck hinterlegte Notizen anderer Benutzer anzuzeigen und eigene Bemerkungen zu
hinterlassen (Arrington 2009‐09‐10 und 2009‐09‐23).
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7 Modell einer zukünftigen Web‐Suche
Eine Echtzeit‐Suche kann die konventionelle archivbasierte Suche nicht ersetzen, jedoch sinnvoll
ergänzen. Ein Modell, das beide Suchmöglichkeiten kombiniert, könnte wie folgt aussehen:
Der Benutzer stellt sich seinen Informationsstrom aus unterschiedlichen Kanälen zusammen (z.B.
Personen, denen er folgt, Nachrichten‐Abonnements, RSS‐Feeds). Die Echtzeit‐Suchmaschine
markiert die Einträge, die von Interesse sein könnten. Wird eine Information für wertvoll gehalten
(oder auch nur, um später in Ruhe gelesen werden zu können), wandert sie ins persönliche Archiv,
in dem Schlagworte und Bewertungen vergeben werden können. Das persönliche Archiv wird
selbst mittels Suchfunktionen verwaltet, die z.B. der online Lesezeichen‐Verwaltung Delicious
(www.delicious.com) ähneln können (vgl. Anhang 3.2 Web‐Dienste).
Parallel dazu fließt der gesamte Datenstrom in ein globales Web‐Archiv (z.B. Google). Aus dieser
Hyperlink‐Sammlung können ebenso Informationen angefordert werden und in das persönliche
Archiv übertragen werden. Das Modell vereint auf diese Weise den viralen Charakter der sozialen
Netzwerke mit den Informationssammlungen, die der traditionellen Art des Webs entsprechen. An
der Schnittstelle zwischen persönlichem und globalem Archiv werden die Informationen bewertet,
verglichen und berechnet. Hier setzen Lösungen wie Wolfram|Alpha, Meta‐Suchmaschinen und
Wikis an. Ergebnisse, die sich hier ergeben, können wieder in den globalen Datenstrom einfliessen
(Abb. 22).
Nach Erstellen dieses Unterkapitels am 2009‐08‐28 erschien am 2009‐09‐18 auf TechCrunch
(Schonfeld 2009‐09‐18) die Meldung, dass Twine (www.twine.com) – ein soziales Informations‐
Netzwerk – bereits an einer ähnlichen Lösung arbeitet, die Ende dieses Jahres erscheinen soll.
Abb. 22: Modell einer zukünftigen Web‐Suche
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III Migration von Web 1.0 nach 2.0
Im Zuge dieser Diplomarbeit sollte geklärt werden, ob sich der Aufwand der Migration einer
statischen Website hin zu einem dynamischen Content Management System (CMS) positiv auf die
Platzierung bei Suchmaschinen auswirkt. Teil III widmet sich der Darstellung der Planung dieser
Migration. Ebenso werden die Firma Batz – Leuchtsysteme & Handels GmbH, die hierfür
dankenswerterweise ihre Daten zur Verfügung stellte, und ihr bis dato bestehender Webauftritt
kurz vorgestellt.
1 Eckdaten
Die Firma Batz – Leuchtsysteme & Handels GmbH ist seit 1988 im Augsburger Raum ansässig. Die
Domain www.lupenleuchtsysteme.de wurde 2005‐05‐08 zusammen mit den weiteren Domains
www.lupenleuchtsystem.de und www.industrie‐arbeitsplatzleuchten.de bei der Strato AG
beantragt. Anlass war die damalige Übernahme der Firma Heidrich, die das Produktsortiment an
Lampen für verschiedenste Prüfzwecke um hochwertige, verzerrungsfreie und beleuchtete
Lupensysteme erweiterte. Anfangs ging es darum, einen Namen und eine Präsenz zu sichern,
Informationen zu Kontakt und Anfahrt bereitzustellen sowie umfangreiche Informationen zu den
teilweise erklärungsbedürftigen Produkten – zum Teil interaktiv – anzubieten (Abb. 23). Alle drei
Domains zeigen auf die selbe Master‐ID: 51094757.de.strato‐hosting.eu.
Da die derzeitige Website bereits seit vier Jahren besteht, wird sie in allen relevanten
Suchmaschinen (wie z.B. Google, Yahoo, Ask, Bing, Lycos) gelistet. Durch Backlinks von einer
Einkäuferplattform (Beschaffung.de), einer Lieferantensuchmaschine (wlw.com), sowie Einträge in
verschiedenen Branchenregistern verfügt die Domain www.lupenleuchtsysteme.de derzeit (Stand
2009‐08‐20) über einen Google‐PageRank von 2 (vgl. Kap. II 5.2 Google PageRank). Als 2008 die
Zusammenlegung der Firmen Batz – Leuchtsysteme und Batz Electronic in eine GmbH, die Batz –
Leuchtsysteme & Handels GmbH, erfolgte, war die Erweiterung des Webauftritts um die Domäne
www.batz‐leuchtsysteme.de die logische Konsequenz. Die Domain www.batz‐leuchtsysteme.de
wurde am 2009‐05‐10 angemeldet, am 2009‐05‐11 konnektiert sowie das erste mal von Google
indiziert und zwischengespeichert. Die Domain www.lupenleuchtsysteme.de und die
korrespondierenden URLs (www.lupenleuchtsystem.de, www.industrie‐arbeitsplatzleuchten.de)
repräsentieren die Technologien des Web 1.0, auf www
.batz‐leuchtsysteme.de hingegen wird der
Inhalt nochmals mithilfe von Web 2.0 Technologien hinterlegt.
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eines Fachhändlers für Leuchtsysteme Erstellt von Dominik Neuffer Seite 47/128
Abb. 23: www.lupenleuchtsysteme.de 2005, Quelle: Batz – Leuchtsysteme & Handels GmbH
2 Web 1.0 – Ist‐Zustand
Der etablierte Webauftritt der Firma Batz – Leuchtsysteme & Handels GmbH besteht aus
statischen, unveränderlichen HTML‐Seiten, die mit dem Web‐Autoren‐ und Entwicklungssystem
(Web Authoring) Dreamweaver von Adobe erstellt wurden (Abb. 24). Obgleich statische
Webseiten mittlerweile eine eher obsolete Technologie im WWW darstellen (s. Einführung und
Fragestellung), bieten sie dennoch – neben einigen Nachteilen – durchaus Vorteile (Tab. 1).
3 Web 2.0 – Soll‐Zustand
Um eine zeitgemässe, flexible Handhabung der Informationen des Webauftritts unabhängig von
einer Desktop‐Anwendung zu ermöglichen, fiel die Entscheidung, die Informationen mithilfe des
CMS WordPress unter www.batz‐leuchtsysteme.de – parallel zu www.lupenleuchtsysteme.de –
neu zu strukturieren. Ist ein CMS auf einem Webserver installiert und sind die Strukturen sowie
die Gestaltungsvorlagen hinterlegt, können die Inhalte von Redakteuren ohne lange
Einarbeitungszeit über einen Web‐Browser verwaltet werden (Abb. 25), was Nelsons (1974)
Anforderungen an ein Hypertext‐System entspricht (vgl. Kap. I 1 Definitionen).
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Abb. 24: Darstellung des Ist‐Zustandes der Website www.lupenleuchtsysteme.de
Tab. 1: Vor‐ und Nachteile statischer HTML Webseiten
Vorteile Nachteile
+ Lokale Datenhaltung garantiert Sicherheit bei ‐ Lange Synchronisationszeiten bei grossen
Datenverlust auf dem Server Aktualisierungen
+ Klare statische Strukturen ‐ Im Mehrbenutzer‐Betrieb ist häufige
Aktualisierung der Archive nötig, um
Datenintegrität zu gewährleisten
+ Einfache Aktualisierungen möglich, sofern ‐ Adobe Dreamweaver ist eine proprietäre
eine Trennung von Darstellung und Inhalt durch Software, daher fallen bei einer Aktualisierung
● Vorlagen (Templates) des Betriebssystems ggf. zusätzliche Kosten für
● Editierbare Bereichen für Inhalte Updates (im Mehrbenutzer‐Betrieb für mehrere
● Kaskadierende Stilvorlagen Systeme) an
gegeben ist
+ Mehrbenutzer‐Betrieb möglich ‐ Einarbeitungszeit in das Entwicklungssystem
nicht trivial
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Abb. 25: Darstellung des Soll‐Zustandes der Website www.batz‐leuchtsysteme.de
Neben den Vorteilen einer einfachen Handhabung sind mit dem Einsatz eines CMS (in diesem
speziellen Fall fiel die Wahl auf die OpenSource‐Anwendung WordPress) natürlich auch Nachteile
verbunden (Tab. 2).
Im Vergleich wird ersichtlich, dass das CMS mehr Vorteile gegenüber einer statischen Lösung
bietet, wobei aufgrund der vielfältigen Möglichkeiten auch eine gesteigerte Komplexität und damit
einhergehend komplexere Wechselwirkungen hinsichtlich Aspekten der Suchmaschinen‐
Optimierung gegeben sind. Gleich, welches System letztlich Einsatz findet, eine sorgfältige Planung
hinsichtlich Strukturierung der Informationen ist bei beiden Lösungen – statisches HTML oder CMS
– im vornherein nötig.
4 Meilensteine der Migration
Die Migration des Webauftritts ist in drei Schritte unterteilt, die der Reihe nach abgearbeitet
werden.
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Tab. 2: Vor‐ und Nachteile eines CMS
Vorteile Nachteile
+ Kostenlose Updates, guter Support ‐ Latenzzeit der Web‐Anwendung
+ Leichtes Umstrukturieren möglich ‐ Strukturierung der Artikel nach Kategorien
und Schlagworten austauschbar und verwirrend
+ Verschiedene Suchfunktionen über ‐ Höhere laufende Betriebskosten der Website,
● Eingabe eines Suchbegriffs da höhere Anforderungen an den Webserver
● Kategorien (z.B. PHP und Datenbank) – im Vergleich zu
● Schlagworte einer statischen Website – gestellt werden
möglich
+ Keine zeitaufwändige Synchronisierung nötig ‐ Datensicherung und ‐wiederherstellung durch
externe Datenhaltung komplizierter
+ Einfaches Hinzufügen zusätzlicher Funktionen ‐ Umstellung der Arbeitsweise im Vergleich zu
über Add‐Ons, z.B.: einer Desktop‐Anwendung nötig (online statt
● Sitemap offline)
● Lesezeichenwerkzeuge (Bookmarktools)
● Widgets und Mashups
+ Mehrbenutzer‐Betrieb möglich, dabei können
folgende Rollen vergeben werden:
● Abonnent
● Mitarbeiter
● Autor
● Redakteur
● Administrator
+ RSS‐Feed ist Bestandteil der Anwendung
+ Komplette Trennung von Inhalt und
Präsentation durch:
● Vorlagen (Templates)
● Inhalten auf einer Datenbank
● Kaskadierende Stilvorlagen
+ Intuitiv zu bedienende Benutzungsoberfläche
+ Automatische Erzeugung sprechender
Permalinks (z.B.: http://www.batz
‐
leuchtsysteme.de/category/stereo‐
mikroskope/)
4.1 Schritt 1 – Aufbau der Website www.batz‐leuchtsysteme.de
Die Website www.batz‐leuchtsysteme.de wird parallel zum bestehenden Webauftritt ausgebaut
(Abb. 26). Zuerst werden die verwendeten Schlagworte und die Struktur der bestehenden Web 1.0
Website analysiert und nach Aspekten der Wiederverwendbarkeit evaluiert. Zusätzlich werden
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diese Schlagworte im Vorfeld auf ihre Platzierung im Google‐Index überprüft (Tab. 11). Um die
Ergebnisse der anschliessenden Suchmaschinen‐Tests vergleichen zu können, werden im Zuge der
Migration an den Inhalten der Webseiten selbst keine Änderungen vorgenommen.
Abb. 26: Migration – Schritt 1, Aufbau des CMS
Die auf www.lupenleuchtsysteme.de hinterlegten Artikel werden sukzessive auf www.batz‐
leuchtsysteme.de eingepflegt und dort veröffentlicht, sobald eine Kategorie (z.B. Handlupen)
komplett migriert wurde. Auf diese Weise soll ein konstanter Besuch des Google‐Crawlers erzielt
werden. Der Webshop www.lupenleuchtshop.de, der sich ausschließlich an Endkunden richtet,
sollte letztlich von den Backlinks, die er im Zuge der Migration erhält, beim Ranking in den
Ergebnislisten der Suchmaschinen profitieren. Er wird von der Firma Batz – Leuchtsysteme und
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Handels GmbH in Eigenregie parallel aufgebaut und ist nicht Gegenstand weiterer Betrachtung.
Ein zusätzlicher Weblog unter www.geldo.de/wordpress/ dient der Dokumentation und dem
Informationsaustausch aller Beteiligten. Ist das Einpflegen der Kategorien inklusive Artikeln
erledigt, folgt eine ca. 14‐tägige Ruhepause, um Google Zeit zum Indizieren und Bewerten der
Einträge zu gewähren. Im Anschluss werden die verwendeten Schlagworte hinsichtlich ihrer
Platzierung im Google‐Index getestet und verglichen. Schritt 1 wurde am 2009‐08‐04
abgeschlossen.
4.2 Schritt 2 – Zusammenführen der Domainnamen
Anschliessend werden alle angemeldeten Domainnamen auf das CMS weitergeleitet (Abb. 27).
Abb. 27: Migration – Schritt 2, Umleitung der Domains
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Dadurch zeigen fortan die Backlinks, die auf www.lupenleuchtsysteme.de führten (und u.a. den
PageRank der URL positiv beeinflussten) auf einen gemeinsamen Webauftritt. Anschliessend
werden zusätzliche Informationen über Zubehörteile eingepflegt, die bis zu diesem Zeitpunkt
vorsorglich zurückgehalten wurden. Diese Artikel spielten bisher nur eine untergeordnete Rolle, da
die Webseite, auf der sie gelistet wurden (www.lupenleuchtsysteme.de/produkte/zubehoer.html),
über keine zusätzlichen Schlagworte verfügte. Diese Massnahme dient dazu, Anreize für weitere
Besuche des Google‐Crawlers zu geben. Während dieser Übergangsphase, die durch das
Zusammenlegen aller Domainnamen auf eine Website entsteht, ist mit Inkonsistenzen der
Suchergebnise im Google‐Index zu rechnen, wenn URLs aufgeführt werden, die auf einzelne
HTML‐Dateien verweisen. Diese Hyperlinks sind für den neuen Webauftritt nicht mehr gültig. Um
Anfragen auf ungültige Seiten abzufangen, wurde eine informative Fehlerseite (Abb. 28) angelegt,
die in solchen Fällen vom CMS alternativ angezeigt wird. Die Domain‐Weiterleitung wurde am
2009‐08‐20 vorgenommen.
Abb. 28: Fehlerseite im CMS (404.php), um Anfragen abzufangen, die im Zuge der Migration
ungültig wurden, Quelle: Batz – Leuchtsysteme & Handels GmbH
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4.3 Schritt 3 – Einbinden zusätzlicher Web 2.0‐Dienste
Im letzten Schritt soll durch das Hinzufügen zusätzlicher Web 2.0‐Dienste die Funktionalität und
Benutzerfreundlichkeit der Website erhöht werden. Zusätzlich wird der Webauftritt besser im
WWW verankert (Abb. 29).
Abb. 29: Migration – Schritt 3, Einbinden zusätzlicher Dienste
Im einzelnen sind Verknüpfungen mit folgenden Diensten vorgesehen:
● Wikipedia (de.wikipedia.org): Hyperlinks auf die Online‐Enzyklopädie helfen dabei,
Fachausdrücke (z.B. aplanat oder bikonvex), die auf www.batz‐leuchtsysteme.de
verwendet werden, erschöpfend und verständlich zu erkären. Hierbei soll untersucht
werden, ob Webseiten, die eine Verknüpfung mit Wikipedia aufweisen, bei
entsprechenden Suchanfragen (z.B. lupen aplanat) im Google‐Index steigen.
● Flickr (www.flickr.com): Flickr ist ein populärer Image‐Hosting Service von Yahoo!, der
mittlerweile über 3,6 Milliarden Bilder umfasst (Hird 2009). Neben komfortablen
Methoden zum Bemassen, Bearbeiten und Verwalten von Bilddateien können diese
zusätzlich mit Schlagworten versehen werden. Google indiziert die bei Flickr hinterlegten
Daten in regelmässigen Abständen und führt sie im Suchergebnis an (Abb. 30).
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Abb. 30: Bei Flickr eingestellte Bilddatei im Google‐Index bei einer Testabfrage am 2009‐
07‐22, Quelle: Google
Es wird für die Batz – Leuchtsysteme & Handels GmbH ein Benutzerkonto bei Flickr
erstellt, unter dem Produktfotos eingestellt werden. Diese werden mit Schlagworten
versehen und können nachfolgend in verschiedenen Grössen beispielsweise für
Rezensionen von interessierten Benutzern heruntergeladen oder auf Webseiten
eingebunden werden. Einige der Bilddateien werden als zusätzliche Produktfotos auf der
Website www.batz‐leuchtsysteme.de eingebunden (http://www.batz‐
leuchtsysteme.de/aktuelles/batztronic‐trl‐22‐dvi‐elektronische‐ringlupenleuchte‐1‐x‐22w‐
t5‐r‐dimmbar/). Das Flickr‐Benutzerkonto wird mit dem Webauftritt verknüpft. Durch
diese Verknüpfungen wird ein generell besseres Ranking der Website im allgemeinen und
der Produktseite im Besonderen erwartet.
● Google Benutzerkonto: Durch das Erstellen eines Google Benutzerkontos für die Firma
Batz – Leuchtsysteme & Handels GmbH, das mit dem Webauftritt verlinkt ist, steht eine
Vielzahl an Google‐Diensten zur Verfügung, von denen einige Verwendung finden:
Picasa (picasaweb.google.com): Der Online‐Bilderservice bietet ähnliche Funktionalitäten
wie Flickr von Yahoo! an. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, den Bilddateien Koordinaten
auf Google Maps mittels Georeferenzierung (Geotagging) zuzuweisen. Derartig
gekennzeichnete Bilder werden von Google selbst in weiteren Diensten (z.B. Street View)
eingesetzt (Cotting 2009). Hierzu werden Bilder des Gebäudes, in dem die Firma Batz –
Leuchtsysteme & Handels GmbH untergebracht ist, hochgeladen und mit Georeferenzen
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versehen. Zusätzlich wird ein Bild, das bei Picasa eingestellt ist, auf der Kontaktseite des
Webauftritts verwendet (www.batz‐leuchtsysteme.de/kontakt/). Auf diese Weise soll
untersucht werden, ob die Platzierung der Website bei Suchanfragen mit lokalen
Attributen (z.B. „batz augsburg“) im Google Index steigt.
Google Maps (maps.google.com): Google Maps ist eine Facette der vielfältigen
Suchmöglichkeiten, die Google bereitstellt, um z.B. Geschäfte, Wegbeschreibungen und
Orte von besonderem Interesse aufzufinden (vgl. Kap. II 3 Weitere Web‐Suchdienste).
Durch Erstellen eines Google‐Benutzerkontos besteht die Möglichkeit, seinen Firmensitz
auf der Landkarte von Google Maps mittels Georeferenz zu markieren, um bei lokalen
Anfragen (in diesem Falle „batz augsburg“) besser gefunden zu werden. Des weiteren wird
das Google Maps‐Plugin in die Kontaktseite des Webauftritts (www.batz‐
leuchtsysteme.de/kontakt/) eingebunden, um dort den Ort der Firma anzuzeigen.
Google Webmaster Tools (www.google.com/webmasters/tools/): Googles Hilfsmittel für
Webmaster ermöglichen das Einreichen und Verwalten (z.B. Entfernen von
ungewünschten Einträgen im Google Index) von Websites. Zusätzlich können kompakte
Statistiken z.B. über erkannte Schlagworte und populäre Suchanfragen, die Google
erkannt hat, abgerufen werden. Dieser Dienst wird für weitere Tests benötigt, um einen
erneuten Besuch des Google Crawlers nach dem Einbinden weiterer Funktionalitäten über
eine XML‐Sitemap (vgl. Kap. IV 2.3 Zusätzliche Verknüpfungen der Website mit anderen
Websites) anzumelden.
Google Analytics (www.google.com/analytics/): Es handelt sich um komfortable
Analysemöglichkeiten, wie z.B. Besucherstatistiken und Verweildauer auf der Website, die
mittels eines eingebundenen Skripts von den Google Servern zur Verfügung gestellt
werden.
● SlideShare (www.slideshare.net): Dieser Web‐Dienst ermöglicht es, MS‐Office‐,
OpenOffice‐ oder PDF‐Dokumente im Web mittels eines Adobe Flash‐Plugins anzuzeigen.
Des weiteren können diese Dokumente mit Schlagworten versehen und als Original‐Datei
heruntergeladen werden. SlideShare wird zum Dokumentenaustausch seitens des
Weblogs www.geldo.de/wordpress/ mit der Firma Batz – Leuchtsysteme & Handels GmbH
für Dokumentationszwecke und zur Datensicherung genutzt. Zusätzlich werden sämtliche
PDF‐Dokumente und Datenblätter, die schon für den Webauftritt
www.lupenleuchtsysteme.de Verwendung fanden, bei SlideShare eingestellt. Diese
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Dokumente werden von SlideShare ausgelesen, automatisch mit Schlagworten versehen
und zusätzlich als Plugin auf den entsprechenden Seiten des Webauftritts eingebunden
(Abb. 31).
Abb. 31: Eingebettetes PDF‐Dokument auf www.batz‐leuchtsysteme.de, Quelle: Batz –
Leuchtsysteme & Handels GmbH
Auf diese Weise können Benutzer der Website weiterführende Informationen abrufen,
ohne zuerst die Dokumente herunterladen zu müssen. Zu diesem Zweck wird ein
Benutzerkonto für die Firma Batz – Leuchtsysteme & Handels GmbH bei SlideShare
eingerichtet, das mit dem CMS verknüpft wird. Die im CMS eingebundenen Dokumente
verweisen ihrerseits auf SlideShare. Hinsichtlich Aspekten der Suchmaschinen‐
Optimierung wird erwartet, dass die PDF‐Dokumente durch das Hochladen bei dem Web‐
Dienst von SlideShare schneller von Google erfasst und mit der Web 2.0 Website in
Zusammenhang gebracht werden, was das Ranking des Webauftritts allgemein und der
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Webseiten mit den eingebundenen Dokumenten im besonderen positiv beeinflussen
sollte. Der Inhalt von Dokumenten, die bei SlideShare eingestellt sind, wird in der Regel
innerhalb kürzester Zeit von Google indiziert (Abb. 32).
Neben SlideShare existieren ähnliche Dienste, z.B. Scribd (www.scribd.com) oder
DocShare (www.docshare.com). SlideShare und Scribd haben beide einen Google
PageRank von 8, DocShare hingegen hat einen PageRank von 4.
Abb. 32: Indizierte PDF‐Dokument, die bei SlideShare eingestellt wurden, im Google‐Index bei
Testanfragen am 2009‐09‐12
5 Zusammenfassung
Mit Abschluss der Migration soll eine Website entstanden sein, die hinsichtlich ihres
Domainnamens eindeutig mit der Firma Batz – Leuchtsysteme & Handels GmbH in Verbindung
gebracht werden kann (www.batz‐leuchtsysteme.de), die vergleichbare – oder bessere –
Platzierungen im Google‐Index aufweist wie der bisherige Webauftritt und zudem sowohl für
Benutzer als auch Editoren besser zu bedienen sein wird. Benutzer sollen unkomplizierter auf
Informationen und weiterführende PDF‐Dokumente zugreifen können, wobei Endkunden
zukünftig ab Fertigstellung des Online‐Shops (Schritt 4 – nicht Gegenstand dieser Diplomarbeit)
auf Geräte für Endverbraucher weitergeleitet werden sollen. Für Grosskunden soll das CMS eine
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zentrale Anlaufstelle werden, um einfacher mit der Firma Batz – Leuchtsysteme & Handels GmbH
in den Dialog bezüglich aktueller Ausstellungstermine und Prototyp‐Entwicklungen treten zu
können.
Das Einbinden zusätzlicher Web‐Dienste wurde am 2009‐09‐17 abgeschlossen. Eine Verwendung
von Google Maps in Verbindung mit einem Eintrag in Googles lokalem Branchencenter konnte
nicht mehr realisiert werden, da die dazu benötigte Bestätigung Googles derzeit (2009‐10‐12) noch
aussteht.
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IV Suchmaschinen‐Optimierung (SEO)
Teil IV dieser Arbeit widmet sich den Grundlagen der Optimierung von Web 1.0‐ und Web 2.0‐
Auftritten am Beispiel der Websites www.lupenleuchtsysteme.de und www.batz‐
leuchtsysteme.de. Dabei wird speziell auf die Eigenheiten und Unterschiede zwischen Web 1.0‐
und Web 2.0‐Auftritten eingegangen und die Übertragung der Optimierungsmassnahmen für Web
1.0 in entsprechende Massnahmen für Web 2.0 beschrieben.
Die Fülle an Informationen im WWW – nach Kelly (2005) 20 Exabytes Daten/ Jahr (vgl. Kap. I 7.2
Web 4.0 – Web OS) – ist ohne Suchmaschinen schwer zu bezwingen. Suchmaschinen‐Optimierung
ist notwendig, da:
● Über 70 % aller Web‐Sitzungen mit einer Suchanfrage beginnen.
● Die ersten drei Plätze in einer Ergebnisliste von allen Benutzern gelesen werden, Platz 10
hingegen nur noch von einem Fünftel.
● Ca. 87 % der Besucher einer Website von einem natürlichen Suchergebnis stammen und
nicht etwa von Online‐Werbung (Koch 2007).
Damit Informationen leichter gefunden werden, ist es daher notwendig, sie so aufzubereiten, dass
sie von Suchmaschinen gut erfasst werden können.
1 SEO für Web 1.0 am Beispiel von www.lupenleuchtsysteme.de
Aufgrund sorgfältiger Optimierungsmaßnahmen, die nachfolgend geschildert werden, ist es
gelungen, den Webauftritt www.lupenleuchtsysteme bei Google Suchanfragen auf die
.de
vorderen Plätze zu bringen, z.B arbeitsplatzleuchten – Platz 4, arbeitsplatzsysteme licht – Platz 1,
industrie arbeitsplatzleuchten – Platz 1 (Tab. 11). Das Optimieren von Websites lässt sich in drei
Kategorien einteilen: Optimierung des Inhalts, der Struktur der Website und die Verknüpfung
derselben mit dem WWW (Alby, Karzauninkat 2006; Koch 2007). Schlagworte, unter denen der
Webauftritt bei Suchanfragen gefunden werden soll, können in allen drei Bereichen Verwendung
finden.
1.1 Optimierung des Webseiten Inhalts (On‐Page Optimierung)
Eine statische HTML‐Webseite besteht aus zwei Teilen, dem Kopf (Head) und dem Körper (Body).
Während im Seitenkopf Definitionen beschrieben, benötigte Seitenskripte (z.B. JavaScript für
Mauseffekte) und Stilregeln (z.B. CSS) definiert werden, wird innerhalb des Seitenkörpers –
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abgesehen von speziellen Skripten, die z.B. der Benutzerverfolgung (Tracking) dienen oder
aufgerufenen Methoden, die im Seitenkopf definiert wurden – der Inhalt der Webseite
aufgerufen, abgebildet und strukturiert (Abb. 33).
Es ist sinnvoll, sowohl im Seitenkopf als auch im Seitenkörper für Suchmaschinen relevante
Schlagworte zu verwenden, da sowohl die Seitenbeschreibungen im Seitenkopf als auch der Inhalt
im Seitenkörper von Suchmaschinen zur Bewertung einer Webseite herangezogen werden.
Abb. 33: Vereinfachte Darstellung eines statischen HTML‐
Dokuments der Website www.lupenleuchtsyst
eme.de
1.1.1 Elemente im Seitenkopf (Head)
Bei den Elementen im Seitenkopf (HTML Head‐Tag), die für die Suchmaschinen‐Optimierung von
Bedeutung sind, kann zwischen unsichtbaren und sichtbaren unterschieden werden (Alby,
Karzauninkat 2006).
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Unsichtbare Seitenelemente: Zu den unsichtbaren Seitendaten zählen die Meta‐Daten (Meta‐
Tags), mit denen z.B Informationen über den Autor der Seite gegeben werden
<meta name="Author" content="Vorname Nachname,
email.adresse@website.com">
oder auch Weiterleitungen (in folgendem Beispiel nach 10 Sekunden) durchgeführt werden
können.
<meta http-equiv="refresh" content="10;url=http://neue-
zieladresse.com/">
Im Zuge der Suchmaschinenoptimierung sind nur zwei Meta‐Tags relevant, das Meta‐Tag
Description und das Meta‐Tag Keywords (Alby, Karzauninkat 2006).
● Beim Meta‐Tag Description kann eine bis 250 Zeichen lange Seitenbeschreibung angelegt
werden. Idealerweise wird diese Kurzbeschreibung individuell für jede einzelne Seite
angelegt.
<meta name="description" content="250 Zeichen lange
Beschreibung">
Google zeigt manchmal diese Kurzbeschreibung als Abstract der Webseite in der
Trefferliste an (Google 2009). Bei der Website www.lupenleuchtsysteme.de wurde den
Meta‐Tags nicht allzu grosse Bedeutung zugemessen, da diese global allen Webseiten über
eine Seitenvorlage zugewiesen wurde. Daher trägt jede Seite das gleiche Description‐Tag:
<meta name="description" content="Batz - Leuchtsysteme &
Handels GmbH • LICHT- + LUPEN- + ARBEITSPLATZSYSTEME
• BERATUNG + MESSUNG">
● Das Meta‐Tag Keywords wurde gegen Ende des 20. Jahrhunderts von Suchmaschinen wie
z.B. Yahoo! zur Seitenbewertung herangezogen. Ob es derzeit überhaupt noch Gültigkeit
besitzt, ist umstritten (Alby, Karzauninkat 2006). Grundidee des Meta‐Tags Keywords ist
es, sämtliche Schlagworte aufzulisten, die für die jeweilige Seite relevant sind.
<meta name="keywords" content="relevante, Schlagworte,
getrennt, durch, Kommas">
Da aber dies häufig zu Missbräuchen führte, nutzt Google (2009) es mittlerweile nicht
mehr zum Berechnen seiner Suchergebnisse. Diesem Meta‐Tag wurde beim Webauftritt
der Firma Batz – Leuchtsysteme und Handels GmbH ebenso keine allzu grosse
Aufmerksamkeit zuteil. Die Schlagworte hierfür wurden mittels Seitenvorlage in allen
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Seiten gleich eingetragen. Bei Schlagwortanalysen im Zuge der Migration (vgl. Kap. III 4.1
Schritt 1 – Aufbau der Website www.batz‐leuchtsysteme.de) fiel auf, dass die verwendeten
Begriffe jeweils wenig Übereinstimmung mit den Schlagworten im HTML‐Body (vgl. Kap. IV
1.1.2 Elemente im Seitenkörper (Body)) hatten.
Sichtbares Seitenelement: Das HTML‐Title‐Tag im Seitenkopf ist ein wichtiges Element einer
Webseite, da es in der Regel als Seitentitel in Suchergebnis‐Listen, in der Kopfzeile des Browser‐
Fensters und der Lesezeichen‐Liste angezeigt wird (Google 2009) (Abb. 36).
<title>Titel der Webseite</title>
Bei der Website www.lupenleuchtsysteme.de wurde diesem Element besondere Beachtung
geschenkt. So trägt z.B. jede Produktseite neben dem Namen der Firma eine entsprechende
Bezeichnung im Seitentitel.
<title>Batz - Leuchtsysteme & Handels GmbH • Handlupen</title>
1.1.2 Elemente im Seitenkörper (Body)
Im Seitenkörper einer HTML‐Seite wird die Information strukturiert. Die Elemente, die sich hier
innerhalb des HTML Body‐Tags platzieren lassen, können sowohl sichtbar als auch unsichtbar oder,
je nach Ausprägung, beides sein.
Unsichtbare Seitenelemente:
● Ziele von Hyperlinks (URLs): Es ist sinnvoll Hyperlinks als solche zu kennzeichnen. Die
Zieladresse von Hyperlinks (z.B. http://www.lupenleuchtsysteme.de/impressum.html), in
der Schlagworte platziert werden können, ist jedoch erst beim Überfahren mit dem
Zeigegerät (Maus) in der Statuszeile des Web‐Browsers sichtbar. Die Erstellung
sprechender Zieladressen (z.B. www.website.com/impressum.html statt
www.website.com/page001.html) und URLs im allgemeinen (z.B. für Grafikdateien oder
Flash‐Filme), wird durch die Hierarchie einer Website (vgl. Kap.IV 1.2 Optimierung der
Struktur der Website (Off‐Page‐Optimierung)) erreicht.
● HTML Alt‐ und Title‐Tags: Alt‐Tags dienen dazu, Bilddateien für alternative
Darstellungsoptionen (z.B. Text‐Browser, Braille‐Lesezeile) oder Schlagworte, die zu den
Dateien gehören, für Suchmaschinen zu kennzeichnen.
<img width: 167px; height: 111px;" src="img/leuchtlupe.png"
alt="Leuchtlupen">
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Ähnlich funktioniert das Title‐Tag z.B. für Hyperlinks.
<a href="index.html" title=“Zur Homepage“>Home</a>
Das Title‐Tag kann mit dem Alt‐Tag bei der Beschreibung von Bilddateien kombiniert
werden, wobei das Title‐Tag das Alt‐Tag überschreibt. Die meisten Web‐Browser stellen
die Schlagworte in beiden Tags – in Kombination mit Hyperlinks – als Tooltip erst dann dar,
wenn der Benutzer sein Zeigegerät darüber platziert. Sind sowohl ein Title‐ als auch ein
Alt‐Tag vorhanden, wird nur das Title‐Tag angegeben. Da Suchmaschinen den Quelltext
des Dokuments auslesen, können sie beide Tags auswerten. Beim Webauftritt
www.lupenleuchtsysteme.de werden Alt‐Tags zum Kennzeichnen aller relevanten
Grafikdateien verwendet. Das Title‐Tag wird nicht eingesetzt.
● Methoden und Skripte, die zusätzliche Funktionalität ermöglichen und u.a. zu einer
allgemein besseren Nutzererfahrung beitragen, können innerhalb des HTML Body‐Tags
Verwendung finden. Bei der Website www.lupenleuchtsysteme.de wird nur ein JavaScript,
das die Seitenaufrufe protokolliert, verwendet. Bevor ein CSS‐Menü zur Navigation
eingesetzt wurde (s. Sichtbare Seitenelemente), das On Over‐Mauseffekte ermöglicht,
wurden hierzu die im Seitenkopf definierten JavaScript‐Methoden aufgerufen. Die
Methoden wurden im Zuge von Pflegemassnahmen ersetzt, das JavaScript im Seitenkopf
blieb bestehen, da es aus den Seitenvorlagen nicht entfernt wurde. Allgemein dient das
Verwenden sprechender Bezeichnungen bei Skripten und Methoden in erster Linie der
Erleichterung von Pflegemassnahmen.
Sichtbare oder unsichtbare Seitenelemente: Einige Elemente, die innerhalb des HTML Body‐Tags
benutzt werden können, können in ihrer Ausprägung für den Benutzer sowohl sichtbar als auch
unsichtbar dargestellt werden.
● Tabellen und Grafiken: Tabellen ohne sichtbaren Rahmen werden oft dann eingesetzt,
wenn es darum geht, bestimmte Darstellungen auf der Webseite zu erzwingen.
Konventionelle Menüs – bei www.lupenleuchtsysteme.de das Produktmenü – werden
meist in Tabellenform realisiert.
<table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"
width="100%">
<tbody>
<tr>
<td>
<div align="center"
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<a href="produkte/arbeitsplatzleuchten.html"
class="top_navigation">Arbeitsplatzleuchten
</a>
</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
Zusätzlich dazu können Hilfsgrafiken (meist ein transparentes „spacer.gif“ mit 1 x 1 Pixel
Grösse) verwendet werden, um Abstände variabler Grösse zu generieren.
<img src=“spacer.gif“ width =“120“ height=“24“>
Tabellen können ebenso wie Grafikdateien mit dem Title‐Tag gekennzeichnet werden.
Title‐Tags für Tabellen und „spacer.gif“‐Grafikdateien werden für den Web 1.0‐Auftritt
nicht verwendet.
● Text und Hyperlinks: Zusätzliche Schlagworte können im Seitentext, dem HTML
Paragraph‐Tag, versteckt werden, wenn sie die selbe Textfarbe wie der Hintergrund
aufweisen. Ebenso können unsichtbare Hyperlinks hinter unsichtbaren Texten, Grafiken
oder einzelnen Zeichen (z.B. <a href=“www.zieladresse.com“>.</a>) verborgen
werden, die den angegeben Zieladressen zusätzliche Verknüpfungen und damit bessere
Platzierungen in den Suchergebnissen verschaffen sollen. Solche Praktiken zählen
allerdings bereits zum Suchmaschinen‐Spam, der ggf. zur Abstrafung und damit im
Extremfall zum Ausschluss aus den Suchergebnissen führen kann (Erlhofer 2008; Koch
2007). Derartige Methoden werden auf www.lupenleuchtsysteme.de nicht angewandt.
Sichtbare Seitenelemente: In der Regel dominieren auf einer HTML‐Seite die sichtbaren Elemente
im Seitenkörper.
● Textinhalt: Im Grunde genommen stellt jedes Wort des Inhalts einer Webseite, so wie es
vom Benutzer wahrgenommen wird, ein potentielles Schlagwort dar. Die optimale
Schagwortdichte beträgt hierbei 1‐7% und die optimale Dokumentenlänge 2500 Zeichen.
Da die Suchanfragen für ein und das selbe Themengebiet jedoch sehr unterschiedlich
ausgeprägt sein können (z.B. „Lupen aplanat“ oder „verzerrungsfreie Lupen“), ist es
sinnvoll, sich bei den beschreibenden Texten der Semantik zu bedienen, so dass
verschiedene Anfragen abgedeckt werden können (Alby, Karzauninkat 2006). Da HTML in
erster Linie dazu dient, Textdokumente für die Darstellung an Bildschirmen zu
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strukturieren (Musciano, Kennedy 1998), sollte der Inhalt anhand Überschriften und Listen
entsprechend gegliedert und wichtige Schlagworte entsprechend (HTML em‐Tag, HTML
strong‐Tag, Gliederung in Listen, Überschriften und Unterüberschriften) hervorgehoben
werden. Dergestalt strukturierte Schlagworte werden von Suchmaschinen besser
bewertet (Koch 2007). Diese Punkte werden beim Webauftritt der Firma Batz –
Leuchtsysteme & Handels GmbH berücksichtigt. Allein anstatt der HTML Überschriften‐
Tags (h1 bis h6) werden überwiegend selbst definierte Stile mit Kaskadierenden
Stilvorlagen (CSS) verwendet.
● CSS‐Menü und Menü in Tabellenform: Die Mehrzahl der Hyperlinks auf
www.lupenleuchtsysteme.de ist in Menüs organisiert. Zur Meta‐Navigation wird ein Menü
verwendet, das anhand Kaskadierender Stilvorlagen definiert wurde.
<body leftmargin="0" topmargin="0" style="background-color:
rgb(243, 243, 243);" marginheight="0" marginwidth="0">
<div id=menue>
<a href="index.html">Home</a>
<a href="http://www.lupenleuchtshop.de/">
Online Shop
</a>
<a href="aktuell.html">Aktuelles</a>
<a href="teststellung.html">Kostenlose Teststellung</a>
<a href="kontakt.html">Kontakt</a>
<a href="impressum.html">Impressum</a>
</div>
Diese Definition wird bereits nach dem HTML Body‐Tag geladen und somit vor der
eigentlichen Platzierung auf der Webseite von Suchmaschinen ausgelesen. Die Navigation
zu den Produkten wurde als Menü in Tabellenform realisiert (vgl. Kap. IV 1.1.2 Elemente im
Seitenkörper (Body) – Sichtbare oder unsichtbare Seitenelemente). Die Ausprägung des
Textbildes der Navigation wurde zusätzlich mit CSS‐Stilregeln (menue und top_navigation)
definiert.
Sollte grössere Gewichtung auf die Produktplatzierung in den Suchergebnissen gelegt
werden, wäre es anzuraten, die Gestaltung des Produktmenüs ebenso als CSS‐Menü zu
realisieren, da somit die Position im Quelltext unabhängig von der Darstellung auf der
Webseite selbst bestimmt werden kann.
● Zusätzliche Objekte im Seitenkörper: In HTML‐Dokumenten können zusätzlich
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verschiedene Objekte (z.B. Applets, Filme, Widgets) wie z.B. Benutzerzähler eingebunden
werden. Bei www.lupenleuchtsysteme.de wird eine Flash‐Datei in der Seitenleiste
dargestellt. Ein Klick darauf führt zu einer interaktiven Lupendemonstration, die das
aplanatische Wechsel‐Linsensystem erläutert. Beim Einbinden von zusätzlichen Objekten
sollte immer abgewogen werden, ob der entsprechende Mehraufwand (Ladezeit,
benötigte Plugins) tatsächlich dem zusätzlichen Nutzen gerecht wird.
1.1.3 Seitenaufbau im Browserfenster
Die Webseiten wurden für eine Bildschirmauflösung von 1024 x 768 Bildpunkten erstellt. Die
Gestaltung folgt einfachen Regeln, damit sich Benutzer leicht zurecht finden. In Verbindung mit
der Strukturierung der Seite, der Schlagwortplatzierung und Darstellung soll eine einfache
Navigation ermöglicht werden. Die Vorlage für alle Webseiten ist wie folgt aufgeteilt (Abb. 34):
Abb. 34: Darstellung der HTML‐Seite und deren Aufteilung im Fenster eines Web‐Browsers, Quelle:
Batz – Leuchtsysteme & Handels GmbH (verändert)
● Logo: Ein Klick auf das Logo führt zur Startseite (index.html).
● Bilderleiste: Die Bilder neben dem Logo symbolisieren die Hauptprodukte und tragen
zusätzlich die Schlagworte Leuchtlupen, Halogen Flexarm Leuchten, Büroleuchten,
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Industrie Arbeitsplatzleuchten und System Arbeitsplatzleuchten im HTML Alt‐Tag.
● Meta‐Navigation: Das Menü im linken Seitenrand führt zu übergeordneten Themen:
◦ Home: Startseite
◦ Online Shop: Hyperlink zu www.lupenleuchtshop.de
◦ Aktuelles: Neue Produkte und Messetermine
◦ Kostenlose Teststellung: Kontaktinformationen bezüglich Produkttests
◦ Kontakt: Kontaktinformationen, Büro‐ und Lieferadresse
◦ Impressum: Gesetzlich vorgeschriebene Informationen über den Betreiber der
Website
● Flash‐Objekt: Ein Klick auf den Flash‐Film führt zu der interaktiven Demonstration einer
Leuchtlupe.
● Produktnavigation: Ein Menü unterhalb des Logos und am Ende der Webseite führt zu
den Punkten Arbeitsplatzleuchten, Büroleuchten, Lupenleuchtsysteme, Handlupen,
Stereomikroskope, LED‐Ringbeleuchtung, Kaltlichtquellen und Zubehör.
● Seiteninhalt: Der Inhalt jeder Webseite wird in der Seitenmitte an zentraler Stelle
dargestellt und mit HTML‐Tags (Head, Listen, etc.) strukturiert.
● Hyperlinks zu Katalog und Batz Electronic: Weiterführende Hyperlinks zum
Produktkatalog in PDF‐Form und zu Entstör‐ und Plastikkomponenten des Webauftritts
www.batz‐electronic.de befinden sich am rechten Seitenrand und werden bei kleineren
Bildschirmauflösungen als 1024 x 768 Bildpunkten ggf. nicht mehr angezeigt.
1.2 Optimierung der Struktur der Website (Off‐Page‐Optimierung)
Zu den Massnahmen zur besseren Platzierung bei Suchmaschinen zählt auch eine entsprechende
Struktur und Ausprägung der Website als solches.
● Domainname und Alter: Ein zum Inhalt passender Name der Domain ist sowohl für
Besucher der Website als auch für Suchmaschinen vorteilhaft. Beim Webauftritt der Firma
Batz – Leuchtsysteme & Handels GmbH fanden drei unterschiedliche Begriffe für die
Domainnamen Verwendung: Lupenleuchtsystem, Lupenleuchtsysteme und Industrie‐
Arbeitsplatzleuchten, die zugleich die Hauptgeschäftsfelder darstellen.
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Je länger die Registrierung einer Domain zurückliegt, desto vertrauenswürdiger wird sie
von Google eingestuft (Koch 2007). Die Erstregistrierung der Domain
www.lupenleuchtsy t
s eme.de erfolgte am 2005‐05‐08.
● Datei‐ und Verzeichnisnamen: Das Benennen von Verzeichnissen und Dateien (HTML,
Grafikdateien, PDF‐Dokumente, Flash‐Objekte, etc.) mit sprechenden Namen (z.B.
Neuheiten‐Katalog‐2007‐batz‐leuchtsysteme.pdf statt Dokument001.pdf) trägt zu einer
übersichtlichen Struktur bei. Zusätzlich ist es sinnvoll Dateien zu unterschiedlichen
Themen in unterschiedlichen Verzeichnissen zu einzuordnen. Die Verzeichnistiefe sollte
hierbei flach gehalten werden, da Google davon ausgeht, dass Dateien, die in der
Hierarchie tiefer liegen, auch weniger Bedeutung haben (Erlhofer 2008). Bei
www.lupenleuchtsysteme.de wurde auf eine übersichtliche Zuweisung der Dateien
geachtet (Abb. 35). Diese Einteilung führt zu übersichtlichen URLs (z.B.
http://www.lupenleuchtsysteme.de/produkte/handlupen.html), in denen die relevanten
Schlagworte bereits platziert sind. Google bewertet diese sprechenden URLs positiv (Abb.
36).
Abb. 35: Sitemap von www.lupenleuchtsysteme.de
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Abb. 36: Bewertung der URL und des Seitentitels in der Suchergebnisliste
1.3 Zusätzliche Verknüpfungen der Website mit anderen Websites
Um zusätzlich bessere Platzierungen bei Suchanfragen zu erhalten, ist es notwendig, von anderen
Webseiten eingehende Hyperlinks (Backlinks) zu erhalten. Dabei ist besonders auf Seriosität der
verlinkenden Seiten zu achten (vgl. Kap. II 1 Web‐Kataloge und Kap. II 3 Weitere Web‐Suchdienste).
Hierzu hat die Firma Batz – Leuchtsysteme und Handels GmbH beispielsweise Backlinks in der
Rubrik Lupenleuchten, Arbeitsplatzleuchten und LED‐Leuchten der Lieferantensuchmaschine „Wer
liefert was?“ – PageRank 6 – (www.wlw.de) seit Dezember 2007 hinzugekauft.
1.4 Zusammenfassung der SEO‐Massnahmen für Web 1.0
Suchmaschinen‐optimierende Massnahmen zielen nicht allein auf eine Platzierung von
Schlagworten ab, sondern gehören zu den Disziplinen Benutzerfreundlichkeit und Barrierefreiheit
(Erlhofer 2008). Eine sinnvolle Strukturierung und eine sorgfältige Arbeitsweise – korrektes HTML,
Verwenden von Kommentaren und sprechende, themenbezogene Namen in allen Bereichen –
erleichtern Entwicklern ihre Arbeit, Suchmaschinen das Indizieren der Seiten und tragen in ihrer
Summe zu einer positiven Nutzererfahrung bei.
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2 SEO für Web 2.0 am Beispiel von www.batz‐leuchtsysteme.de
Anstatt den Web 1.0‐Auftritt weiter zu optimieren, entstand auf den Ergebnissen der Analyse (vgl.
Kap. IV 1 SEO für Web 1.0 am Beispiel von www.lupenleuchtsysteme.de) beruhend die Überlegung,
einen Web 2.0‐Auftritt mithilfe eines CMS – in diesem Fall WordPress – zu erstellen und die
Platzierungen des CMS in den Google‐Ergebnislisten mit denen der etablierten Lösung zu
vergleichen.
2.1 Optimierung des Webseiten Inhalts (On‐Page Optimierung)
Die HTML‐Seiten, die das CMS aus verschiedenen Seitenelementen aus den PHP‐Dateien und der
MySQL‐Datenbank je nach Anfrage erzeugt, besitzen ebenso einen Seitenkopf und Seitenkörper.
Diese sind jedoch leicht anders als die statischen HTML‐Dokumente von
www.lupenleuchtsytseme.de aufgebaut (vgl. Kap. IV 1.1 Optimierung des Webseiten Inhalts (On‐
Page Optimierung)). Anders als bei den Web 1.0‐Dateien befinden sich im Head‐Abschnitt keine
JavaScript‐Anweisungen, dafür wird eine XML‐Konfigurationsdatei geladen und auf die Seiten der
Feeds (RSS und Atom) und des Archivs, die das CMS beinhaltet, verwiesen (Abb. 37).
2.1.1 Elemente im Seitenkopf (Head)
Auch die HTML‐Seiten von www.batz‐leuchtsysteme.de besitzen sichtbare und unsichtbare
Seitenelemente, wobei bei den unsichtbaren auf die Meta‐Tags Description und Keywords
verzichtet wurde.
Unsichtbare Seitenelemente: Die Hyperlinks zu den Adressen der Feeds sind relevante Elemente
im Head‐Abschnitt im Zuge der Suchmaschinen‐Optimierung. Das Platzieren der URLs im
Seitenkopf ist vorteilhaft, da somit die Adressen der Feeds bereits sehr früh beim Indizieren einer
Seite von Google erfasst werden und alle neuen Artikel des CMS im Zuge ihrer Publizierung
automatisch mit dem RSS‐Feed den Abonnenten (und somit auch Google) zur Verfügung stehen.
In der Praxis hat sich herausgestellt, dass neu veröffentlichte Artikel innerhalb einer Stunde in den
Google‐Ergebnislisten vertreten waren. Für Besucher der Webseite sind die Hyperlinks zu den
Feeds im Seitenkörper integriert.
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Sichtbares Seitenelement: Das HTML Title‐Tag ist das einzige sichtbare Element im Seitenkopf. Das
CMS erzeugt dieses Element automatisch für die angelegten Kategorien und Unterkategorien
(Licht und Beleuchtung, Arbeitsplatzleuchten, Büroleuchten, etc.) anhand der Angaben, die in den
Seiteneinstellungen eingepflegt wurden (Abb. 38).
2.1.2 Elemente im Seitenkörper (Body)
Die Webseiten des CMS verfügen ebenso über sichtbare und unsichtbare Elemente, wobei hier auf
Tabellen oder unsichtbaren Bilddateien gänzlich verzichtet und mit einer barrierefreien
Seitenvorlage, die auf Kaskadierenden Stilvorlagen basiert, gearbeitet wurde.
Abb. 37: Vereinfachte Darstellung eines vom CMS
erzeugten HTML‐Dokuments der Website www.batz‐
leuchtsysteme.de
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Abb. 38: Einpflegen des HTML Title‐Tags als Beschreibung einer Kategorie des CMS
Unsichtbare Seitenelemente: Die unsichtbaren Elemente, die auf den generierten Seiten des CMS
im Quelltext erscheinen, sind ähnlich denen des statischen Webauftritts. Jedoch stellt WordPress
Möglichkeiten zur Verfügung, Attribute der Tags (z.B. bei Bilddateien) automatisch in sichtbaren
Seitenelementen darzustellen. Dadurch werden die Schlagworte wiederholt und die Webseite
wird für den Benutzer im allgemeinen transparenter.
● Ziele von Hyperlinks (URLs): Auch bei der Lösung mit Hilfe des CMS sind die
Sprungadressen nicht sichtbar. Da jedoch die URLs der einzelnen Artikel (z.B.
http://www.batz‐leuchtsysteme.de/lupen/mikrolupe/) direkt anhand des Artikelnamens
erzeugt werden, sind sie mit der Artikelüberschrift identisch. Die Kategorien (in diesem
Beispiel Lupen und Handlupen) werden zusätzlich in einer Breadcrumb‐Navigation, die die
Kategorien und Unterkategorien eines Artikels anzeigt und wiederum als Hyperlinks
auswählbar macht (Abb. 41), oberhalb der Überschrift dargestellt (vgl. Kap. IV 2.1.3
Seitenaufbau im Browserfenster).
● HTML Alt‐ und Title‐Tags: Kennzeichnungen mittels Alt‐ und Title‐Tags für Hyperlinks und
Grafikdateien werden in ähnlicher Weise verwendet wie bei www.lupenleuchtsysteme.de.
Title‐Tags kennzeichnen Verknüpfungen zu externen Seiten, wie z.B. Begriffsdefinitionen
auf Wikipedia oder Bilddateien auf Flickr. Bei Grafiken, die mit WordPress selbst verwaltet
werden, besteht zudem die Möglichkeit, die Attribute einer Grafikdatei mittels Alt‐Tag und
zusätzlich als Bildunterschrift auszugeben (Abb. 39).
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● Methoden und Skripte: Neben dem bereits bei www.lupenleuchtsysteme.de zum Einsatz
gekommenen JavaScript zum Aufzeichnen von Benutzerstatistiken wird JavaScript für
Google Analytics genutzt. Google Analytics erzeugt sehr detaillierte Berichte über die
Benutzerstatistik und ist über das Google‐Benutzerkonto zugänglich.
Zusätzlich wird das AddToAny‐Plugin (www.addtoany.com/) für WordPress benutzt. Diese
Erweiterung fügt den Artikeln eine „Share“‐Schaltfläche hinzu, die die Weitergabe von
Hyperlinks an soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter, Online
Lesezeichenverwaltungen (z.B. Delicious) oder E‐Mail‐Adressen erlaubt. Dieses Plugin
schreibt zusätzlich JavaScript‐Klassen und Methodenaufrufe in das HTML Body‐Tag, die die
Linkadressen und Schlagworte in den Bezeichnungen der Weblog‐Beiträge beinhalten.
Abb. 39: Darstellung des HTML Alt‐
Tag‐Inhalts als Bildunterschrift,
Quelle: Batz – Leuchtsysteme &
Handels GmbH
Sichtbare Seitenelemente: Die sichtbaren Elemente orientieren sich am Webauftritt
www.lupenleuchtsysteme.de. Der Inhalt wurde beibehalten, jedoch wurde durch das CMS eine
neue Stukturierung möglich.
● Textinhalt: Bis auf wenige Ausnahmen (Stereo‐Mikroskope und Zubehör) wurden die im
Web 1.0‐Auftritt dargestellten Produkte in einen Weblog‐Artikel gewandelt. Die Texte
sowie deren Struktur wurden sofern möglich übernommen. Zusätzliche CMS‐Stilregeln
wie bei www.lupenleuchtsysteme.de wurden jedoch nicht angelegt, da bei der
zukünftigen Pflege des Weblogs keine speziellen Kenntnisse bezüglich des Quelltexts der
Seiten nötig sein sollen. Dafür wurden die Stilregeln der WordPress‐Vorlage entsprechend
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angepasst, sodass bereits mit den voreingestellten Werten des CMS gearbeitet werden
kann. Die einzelnen Artikel erhielten als Überschrift jeweils den Namen des zugehörigen
Produktes. Diese Überschrift wandelte das CMS automatisch in die URL des Artikels selbst
um.
Zusätzlich wurden zu jedem Artikel die dazugehörigen Schlagworte, die im Zuge der
vorhergehenden Analyse der Website www.lupenleuchtsysteme.de erhoben wurden
separat eingepflegt (Tab. 3 bis Tab. 10). Diese Schlagworte werden jeweils am Ende des
Artikels mit ausgegeben, sodass zur Semantik innerhalb des Artikeltexts die eingepflegten
Schlagworte dazukommen (z.B. Xenonlichtquelle in der Artikelüberschrift und Xenon‐Licht
als Schlagwort des Artikels). Zusätzlich werden die Schlagworte als Tag‐Wolke am linken
Seitenrand wiederholt. Mit Hilfe dieser Massnahmen wird die Schlagwortdichte im HTML‐
Dokument im Vergleich zum Web 1.0‐Auftritt merklich erhöht.
● Bilddateien: Die Darstellung der Grafiken wurde so eingestellt, dass die Alternativ‐
Beschreibung nicht nur als unsichtbares HTML Alt‐Tag, sondern auch als sichtbare
Bildunterschrift ausgegeben wird (Abb. 39). Dieses Vorgehen fügt dem Seiteninhalt
weitere Schlagworte hinzu.
Zusätzlich werden bei Flickr und Picasa eingestellte Bilddateien verwendet. Diese wurden
über den Code, den diese Seiten zum Einbetten zur Verfügung stellen, in die Artikel
eingepflegt. Der Code gibt den Grafikdateien den Dateinamen als HTML Alt‐Tag bei Flickr
und als Bildunterschrift bei Picasa mit.
● Hyperlinks: Das CMS erlaubt eine unkomplizierte Neustrukturierung der Hyperlinks.
Verknüpfungen sind nicht nur in unterschiedlichen Menüs (Kategorien, Schlagworte, etc.)
möglich (Abb. 40), sondern sind ebenso Bestandteil eines einzelnen Artikels (Breadcrumb‐
und Schlagwort‐Navigation, Abb. 41, vgl. Kap. IV 2.1.3 Seitenaufbau im Browserfenster).
● Zusätzliche Objekte im Seitenkörper: Weiterführende PDF‐Dokumente, die bereits zuvor
für Web 1.0 verwendet wurden, wurden bei SlideShare hochgeladen und über den Code,
den SlideShare zum Einbetten zur Verfügung stellt, in den Artikeln dargestellt (Abb. 31).
Um die PDF‐Dokumente leichter den Artikeln zuweisen zu können, wurden sie mit dem
Namen des korrespondierenden Artikels gekennzeichnet. Der Code von SlideShare
wiederholt zusätzlich den Namen des PDF‐Dokuments in der Bezeichnung des Hyperlinks
zum Herunterladen des Dokuments und im HTML Title‐Tag des Hyperlinks selbst.
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Der Flash‐Film zum Veranschaulichen der Funktionsweise einer Leuchtlupe wurde auf der
Seite http://www.batz‐leuchtsysteme.de/interaktive‐demonstration‐eines‐
lupenleuchtsystems/ platziert.
Zusätzlich wurde dem CMS eine Seite hinzugefügt (http://www.batz‐
leuchtsysteme.de/kataloge‐und‐datenblatter/), auf der alle Datenblätter gesammelt zum
Herunterladen zur Verfügung stehen. Diese PDF‐Dokumente sind auf www.batz‐
leuchtsysteme.de eingestellt. Der aktuelle Katalog sowie die Neuheiten werden als
SlideShare‐Objekte dargestellt.
Um eine automatische Sitemap zu erzeugen (http://www.batz‐
leuchtsysteme.de/sitemap/), die sowohl Suchmaschinen als auch Benutzern die
Seitenstruktur darstellt, wird das WordPress‐Plugin von Dagon Design
(http://www.dagondesign.com/articles/sitemap‐generator‐plugin‐for‐wordpress/)
eingesetzt. Die beiden letzten Massnahmen (zentrale Dokumenten‐Sammlung und
sichtbare Sitemap) nehmen hier eine Sonderstellung ein. Zwar stehen die genannten
Inhalte auf den einzelnen Seiten (On‐Page) zum Abruf bereit, verbessern aber aus Sicht
der Suchmaschinen‐Optimierung eher die gesamte Website (Off‐Page), da hier einzelne
Dokumente auf eine Vielzahl von Dokumenten der Website verweisen.
2.1.3 Seitenaufbau im Browserfenster
Zur Gestaltung der Webseitenansicht im Browser wurde die Open‐Source‐Vorlage „Traveller“
(http://wpthemeshop.com/premium‐themes/traveller/) für WordPress von Sadish
Balasubramanian verwendet. Diese aus mehreren PHP‐Dateien zusammengesetzte (Abb. 40)
Vorlage ist barrierefrei und für eine Fenstergrösse des Web‐Browsers ab 900 Pixel Breite
vorgesehen. Das Thema wurde dem Webauftritt der Firma Batz – Leuchtsysteme und Handels
GmbH entsprechend angepasst und auf deutsch (vormals englisch) übersetzt. Das Verwenden des
HTML Div‐Tags in Verbindung mit Kaskadierenden Stilvorlagen und die Anordnung von Hyperlinks
in Menüs mittels unsortierter HTML‐Listen erlaubt eine flexible Ausgabe auf unterschiedlichen
Darstellungsvorrichtungen (z.B. Braille‐Lesezeile oder iPhone).
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Abb. 40: Darstellung der Elemente einer vom CMS erzeugten
Webseite und deren Aufteilung im Fenster eines Web‐Browsers
● Datei header.php: Diese PHP‐Datei beinhaltet den Titel des Weblogs (Batz –
Leuchtsysteme & Handels GmbH), den Slogan (LICHT‐ + LUPEN‐ + ARBEITSPLATZSYSTEME |
BERATUNG + MESSUNG), die Header‐Bilddatei und die Meta‐Navigation. Ein Klick auf den
Weblogtitel führt zurück zur Startseite. Der Titel des Weblogs ist mit einer HTML H1‐
Überschrift gekennzeichnet, der Slogan mit H2. Das Meta‐Menü wird über die CSS‐
Stilregeln der Klasse „menu“ strukturiert und besteht aus einer ungeordneten Liste.
<div id="menu">
<ul>
<li class="current_page_item">
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<a href="http://www.batz-leuchtsysteme.de"
title="Home">Home
</a>
</li>
<!-- (…) -->
<li id="rss">
<a title="RSS Feed of Posts"
href="http://www.batz-leuchtsysteme.de/feed/">
RSS Feed
</a>
</li>
</ul>
</div>
Weitere Stilregeln werden nicht verwendet. Das Menü erlaubt eine Navigation zu den
übergeordneten Punkten Home, Kostenlose Teststellung, Datenblätter,
Lupendemonstration, Kontakt, Impressum, Sitemap und RSS Feed.
● Datei sidebar.php: In dieser Datei werden die Menüs Kategorien, Hyperlinks, die
Schlagwort‐Wolke und das WordPress Meta‐Menü geladen.
Die WordPress‐Artikel sind in die Kategorien Aktuelles, Licht und Beleuchtung mit den
Unterkategorien Arbeitsplatzleuchten, Büroleuchten, Kaltlichtquellen, LED‐
Ringbeleuchtung und Leuchten für Sehbehinderte, Lupen mit den Unterkategorien
Handlupen und Lupenleuchtsysteme, Stereomikroskope und Zubehör eingeteilt.
Mit dem Menü Hyperlinks werden die externen Seiten des Webshops und von Batz
Electronic eingebunden.
Die Schlagwort‐Wolke ermöglicht ein Sortieren der Artikel nach einzelnen Begriffen.
Das WordPress Meta‐Menü bietet Zugang zu den Benutzereinstellungen, den Feeds und
zu WordPress.org (http://wordpress.org/).
Bis auf das Schlagwort‐Menü sind alle Navigationselemente als ungeordnete Listen
organisiert.
● Datei footer.php: Hier werden die Skripte für den Dienst von Etracker
(http://www.etracker.com/de/) und Google Analytics geladen die somit auf jeder Seite des
CMS eingebunden sind.
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● Seiteninhalt: An zentraler Stelle werden die Inhalte abhängig von der jeweiligen
Darstellung geladen. Die am häufigsten verwendeten PHP‐Dateien sind hierbei:
index.php – die Startseite.
single.php – ein einzelner Artikel.
page.php – sortierte Darstellung der Artikel in einer Liste – ähnlich der Startseite.
Ein einzelner Artikel wird immer – egal welche PHP‐Datei zur Darstellung des Inhalts
aufgerufen wird – mit folgenden Elementen dargestellt (Abb. 41).
Abb. 41: Einteilung eines Weblog‐Artikels in Navigation und Inhalt
● Breadcrumb Navigation: Die Kategorien, zu denen der Artikel gehört, können über
dieses Menü angewählt werden.
● Permalink des Artikels: Eindeutige URL des Artikels (z.B. http://www.batz‐
leuchtsysteme.de/lupen/mikrolupe/) strukturiert als HTML H3‐Überschrift.
● Artikelinhalt: Text des Artikels, je nach gewählter Darstellung zuzüglich Grafiken
und ggf. weiteren Objekten.
● Schlagwort‐Menü des Artikels: Begriffe, die dem Artikel zugeteilt wurden. Über
diese Navigation können Artikel mit gleichen Schlagworten ausgewählt werden.
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Die Strukturierung des Artikels in Überschrift, Inhalt und Untermenüs trägt – neben einer
Vermehrung der Schlagwörter – zusätzlich in Verbindung mit der übergeordneten
Navigation in der Seitenleiste und im Seitenkopf zu einer übersichtlichen Benutzerführung
bei.
2.2 Optimierung der Struktur der Website (Off‐Page‐Optimierung)
Auch für ein CMS ergeben sich Ansatzpunkte zur Optimierung der Struktur.
● Domainname und Alter: Die Domain www.batz‐leuchtsysteme.de ist eindeutig der Firma
Batz – Leuchtsysteme und Handels GmbH zuzuordnen. Da sie jedoch vergleichsweise noch
recht jung ist – zum jetzigen Zeitpunkt (2009‐09‐30) knapp fünf Monate (siehe Anhang 1
Logbuch der Migration (www.batz‐leuchtsysteme.de)), ist sie gegenüber älteren Seiten mit
ähnlicher Beschaffenheit bezüglich Schlagwörtern und Struktur benachteiligt. Der
PageRank ist derzeit (2009‐09‐30) noch 0 von maximal 10. Im Zuge der
Zusammenführung aller Domainnamen (vgl. Kap. III 4.2 Schritt 2 – Zusammenführen der
Domainnamen) sollte jedoch der Web 2.0‐Auftritt langfristig von den älteren Domains
profitieren.
● Dateinamen und Verzeichnisnamen: Das Einbetten der Bilddateien, PDF‐Dokumente und
des Flash‐Films in die entsprechenden Artikel erfolgt in WordPress über einen Medien‐
Browser (Mediathek). Da das Hochladen der Medien unabhängig vom Erstellen der Artikel
durchgeführt wurde, bekamen diese bei dieser Gelegenheit den Namen des zugehörigen
Produkts als Dateinamen, um sie später leichter einpflegen zu können.
Die einzelnen Artikel im CMS werden unter dem Namen ihres Titels abgespeichert. Da
WordPress den Inhalt der Website in einer Datenbank (hier MySQL) ablegt, können die
Artikel wesentlich flexibler unterschiedlichen Kategorien zugewiesen werden. Im Zuge der
Migration wurde eine neue Struktur angewandt. Alle Artikel werden zunächst unter
mindestens einer Oberkategorie (Aktuelles, Licht und Beleuchtung, Lupen, Stereo‐
Mikroskope oder Zubehör) angelegt. Zusätzlich können sie noch verschiedenen
Unterkategorien angehören. Den Artikeln werden Schlagworte zugewiesen, die zuvor bei
der Analyse des Web 1.0‐Auftritts erhoben wurden (Abb. 42, Tab. 3 bis Tab. 10).
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Abb. 42: Einordnen von Artikeln (Weblog‐Einträgen) anhand Kategorien,
Unterkategorien und Schlagworten (Tags)
Auf diese Weise wurde es möglich eine neue Unterkategorie Leuchten für Sehbehinderte
einzuführen. Diese Leuchten stammen aus der Kategorie Arbeitsplatzleuchten, sind für
anspruchsvolle Prüf‐ und Kontrollaufgaben gedacht und eignen sich daher auch besonders
gut als Lichtquelle für Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen. Diese Informationen
mussten beim Web 1.0‐Auftritt aus der Beschreibung des Produktes gesammelt werden.
Beim Web 2.0‐Auftritt genügte es, die Artikel, die diese Produkte beschreiben, einer
neuen Unterkategorie zuzuweisen, damit diese für sich allein stehend betrachtet werden
können. Die Artikel lassen sich zudem in ähnlicher Weise über die Schlagworte sortieren.
WordPress erlaubt es Schlagworte in Kategorien und umgekehrt zu wandeln.
Das CMS wurde so eingestellt, dass beim Erstellen der URLs der Seiten und Artikel anstatt
der Seiten ID – (z.B http://www.batz‐leuchtsysteme.de/?p=PageID) der Name der Seite
(z.B. http://www.batz‐leuchtsysteme.de/kontakt/), des Schlagworts (z.B. http://www.batz‐
leuchtsysteme.de/tag/aplanat/), der Kategorie (z.B. http://www.batz‐
leuchtsysteme.de/category/aktuelles/) oder des Artikels inklusive der Kategorie
ausgegeben wird (z.B. http://www.batz‐leuchtsysteme.de/lupen/mikrolupe/). Google
bewertet diese sprechenden URLs positiv.
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2.3 Zusätzliche Verknüpfungen der Website mit anderen Websites
Im Zuge der Migration von Web 1.0 nach Web 2.0 konnten letztlich folgende Verknüpfungen
realisiert werden:
● AddToAny: „Share“‐Schaltfläche zur Weitergabe der Hyperlinks des Weblogs an Soziale
Netzwerke, zur Lesezeichen‐Verwaltung und zum Austausch mittels E‐Mail.
● Flickr: Einstellen zusätzlicher Fotos.
● Google‐Benutzerkonto: Eine Benutzerkennung bei Google erschliesst alle kostenfreien
Dienste dieses Anbieters.
◦ Google Analytics: Benutzerstatistiken.
◦ Picasa: Fotodienst von Google, eingesetzt zum Einstellen der Fotos des Firmensitzes
auf der Kontaktseite (http://www.batz‐leuchtsysteme.de/kontakt/)
◦ Google Webmastertools: Webseitenverwaltung für den Google Suchdienst.
● RSS‐Feeds und Trackbacks: RSS‐Feeds ermöglichen einen unkomplizierten
Informationsaustausch mit allen Abonnenten des Nachrichtendienstes. Neue Weblog‐
Einträge werden automatisch allen Teilnehmern zur Verfügung gestellt. Zu den
Teilnehmern gehören u.a. Google – sobald die URL des Feeds indiziert wurde – und
voreingestellt das WordPress‐Weblog‐Netzwerk. Es existieren des weiteren Suchdienste,
die speziell Weblogs indizieren. Trackback‐Adressen, die den Weblog‐Einträgen zu eigen
sind, helfen diese Verknüpfungen zu protokollieren.
● SlideShare: Einbetten und Darstellen von PDF‐Dokumenten unmittelbar in den Seiten der
Artikel.
● Wikipedia: Verknüpfungen zu Wikipedia.de helfen dabei, Fachbegriffe verständlich zu
erklären (Tab. 3 bis Tab. 10).
● XML‐Sitemap: Eine Beschreibung der Struktur der Website im XML‐Format wurde erstellt
und auf dem Webauftritt hochgeladen, um mit Hilfe der Google Webmaster Tools neue
Besuche des Crawlers anzumelden.
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Tab. 3: Kategorien, Unterkategorien, Schlagworte und verknüpfte Schlagworte der Artikel in der
Rubrik Aktuelles
Artikel in Aktuelles
Kategorien Aktuelles, Licht und Beleuchtung, Lupen
Unterkategorien Arbeitsplatzleuchten, Leuchten für Sehbehinderte, Lupenleuchtsysteme
Schlagworte asphärische Optik, BATZTRONIC, Control, Fachmesse, Gelenkarm,
international, Leseleuchten, Leselupen, Leuchtlupen, Messe, Neue Messe
Stuttgart, Qualitätssicherung, Sehhilfen
Verknüpft mit asphärische Optik
Wikipedia.de
Tab. 4: Kategorien, Unterkategorien, Schlagworte und verknüpfte Schlagworte der Artikel in der
Rubrik Arbeitsplatzleuchten
Artikel in Arbeitsplatzleuchten
Kategorien Aktuelles, Licht und Beleuchtung
Unterkategorien Arbeitsplatzleuchten, Leuchten für Sehbehinderte
Schlagworte Arbeitsplatzbeleuchtung, BATZTRONIC, Energiesparlampe, Flexarm,
Gelenkarm, Integriertes EVG, LED, Maschinenleuchte, Parabolwabenraster,
Universalleuchte, Schwanenhals, Schutzrohrleuchte, Sehhilfen, SISTRONIC,
Spezialleuchte, Systemarbeitsplatzleuchte, Tageslicht, T5‐Lichttechnik,
wasserdicht
Verknüpft mit T5‐Lichttechnik
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Tab. 5: Kategorien, Unterkategorien, Schlagworte und verknüpfte Schlagworte der Artikel in der
Rubrik Büroleuchten
Artikel in Büroleuchten
Kategorie Licht und Beleuchtung
Unterkategorie Büroleuchten
Schlagworte Pendelleuchte, Stehleuchte ,T5‐Lichttechnik, TAKE5, Wandleuchte
Verknüpft mit T5‐Lichttechnik
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Auswirkung der Migration einer Website von Web 1.0 nach Web 2.0 auf das Ranking von Suchmaschinen am Beispiel des Webauftritts
eines Fachhändlers für Leuchtsysteme Erstellt von Dominik Neuffer Seite 84/128
Tab. 6: Kategorien, Unterkategorien, Schlagworte und verknüpfte Schlagworte der Artikel in der
Rubrik Kaltlichtquellen
Artikel in Kaltlichtquellen
Kategorie Licht und Beleuchtung
Unterkategorie Kaltlichtquellen
Schlagworte Farbfiltermodul, Flachbauweise, Glasfaser, Halogen‐Reflektorlampe, halolux,
Kaltlichtquelle, Lichtbogenlampe, Lichtleiter, Quarzbrenner, Sonnenlicht,
Tageslicht, UV‐Licht, Xenon‐Lampe
Verknüpft mit Kaltlichtquelle, Lichtbogenlampe, Xenon‐Lampe
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Tab. 7: Kategorien, Unterkategorien, Schlagworte und verknüpfte Schlagworte der Artikel in der
Rubrik LED‐Ringbeleuchtung
Artikel in LED‐Ringbeleuchtung
Kategorie Licht und Beleuchtung, Stereo‐Mikroskope
Unterkategorie LED‐Ringbeleuchtung
Schlagworte Bildverarbeitung, Hintergrundbeleuchtung, Kamera‐Beleuchtung, LED,
Mikroskop‐Beleuchtung, Qualitätssicherung, Schwanenhals, SMD
Verknüpft mit SMD
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Tab. 8: Kategorien, Unterkategorien, Schlagworte und verknüpfte Schlagworte der Artikel in der
Rubrik Handlupen
Artikel in Handlupen
Kategorie Lupen
Unterkategorie Handlupen
Schlagworte Achromat, aplanat, asphärische Optik, Aufsetzlupen, bikonvex, Einschlaglupen,
Fadenzähler, Handlupen, Hellfeldlupen, LED, Leselupen, Leuchtlupen,
Mikrolupe, plankonvex, Qualitätssicherung, Sehhilfen, Standlupen,
Taschenlupen, Uhrmacherlupen, Zusatzlinse
Verknüpft mit Achromat, aplanat, asphärische Optik
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eines Fachhändlers für Leuchtsysteme Erstellt von Dominik Neuffer Seite 85/128
Tab. 9: Kategorien, Unterkategorien, Schlagworte und verknüpfte Schlagworte der Artikel in der
Rubrik Lupenleuchtsysteme
Artikel in Lupenleuchtsysteme
Kategorien Aktuelles, Lupen
Unterkategorie Lupenleuchtsysteme
Schlagworte aplanat, BATZTRONIC, bikonvex, Energiesparlampe, Gelenkarm, Großfeld,
Lupenleuchte, Industrieausführung, Leuchtlupen, Qualitätssicherung,
Ringlampe, Ringlupenleuchte, T5‐Lichttechnik, Universal‐Lupenleuchte,
Wechsellinsensystem
Verknüpft mit Aplanat, T5‐Lichttechnik
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Tab. 10: Kategorien, Unterkategorien, Schlagworte und verknüpfte Schlagworte der Artikel in der
Rubrik Stereo‐Mikroskope
Artikel in Stereo‐Mikroskope
Kategorien Licht und Beleuchtung, Stereo‐Mikroskope
Unterkategorie LED‐Ringbeleuchtung
Schlagworte Arbeitsplatzbeleuchtung, Auflicht, Bildverarbeitung, Durchlicht, Glasfaser,
halolux, Kaltlichtquelle, LED, Lichtleiter, Ringlicht, Schwanenhals
Verknüpft mit Kaltlichtquelle
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2.4 Sinnvolle Erweiterungen
Zusätzlich zu den bereits getätigten Verknüpfungen ergeben sich weitere sinnvolle Massnahmen,
die vorgenommen werden können. Zunächst sollte – sofern möglich – allen Betreibern von
Websites, die auf www.lupenleuchtsysteme.de mit Hyperlinks verweisen die neue URL www.batz‐
leuchtsysteme.de mitgeteilt werden.
Zusätzlich ergeben sich weitere Verknüpfungen und damit verbundene Betätigungsfelder, die mit
einem nicht unerheblichem Aufwand verbunden sein können (Abb. 43).
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Abb. 43: Sinnvolle Erweiterungen und damit
verbundenes Engagement
● Eintrag ins ODP ‐ Open Directory Project (dmoz): Ein Eintrag in diesem Webkatalog und
damit verbundene Backlinks wirken sich positiv auf das Ranking in Suchmaschinen aus
(Erlhofer 2008; Koch 2007).
● Videoinhalte hinterlegen: Zusätzlich zu den PDF‐Dokumenten und der Flash‐Datei
könnten Videofilme z.B. mit Erklärungen der Produkte, die auf YouTube
(http://www.youtube.com/), Vimeo (http://www.vimeo.com/) oder Flickr
(http://www.flickr.com/) eingestellt werden können, auf den Webseiten hinterlegt
werden.
● Wikipedia: Eine Anmeldung bei Wikipedia erlaubt es, selbst Artikel zu Begriffen, die dort
noch nicht hinreichend erklärt werden (z.B. Hellfeldlupen) zu erstellen. Auf diese Einträge
in Wikipedia könnte dann wiederum verwiesen werden.
● Facebook: Ein Benutzerkonto beim sozialen Netzwerk Facebook ermöglicht den
Nachrichtenaustausch mit Gleichgesinnten.
● Twitter: Die Nutzung des Microblog‐Dienstes von Twitter ermöglicht das Versenden von
Nachrichten an eine Vielzahl von Adressaten. Jedoch ist mit einer hohen Anzahl von
Abonnenten auch ein grosses Engagement verbunden.
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V SEO‐Tests
Im Zuge der Migration von Web 1.0 nach Web 2.0 wurden in regelmässigen Abständen
Testanfragen an Google gerichtet. Diese Tests dienten dazu, die Platzierungen der Seiten des Web
1.0‐ und Web 2.0‐Auftritts und deren Veränderungen über einen Zeitraum von mehreren Wochen
zu protokollieren. In diesem Abschnitt werden die Vorgehensweisen der SEO‐Tests erläutert, die
Ergebnisse abgebildet und interpretiert.
1 Erwartung
Einige Seiten des Web 2.0‐Auftritts werden vermutlich aufgrund ihrer Aktualität (Weblog mit RSS
Feed) und höherer Schlagwortdichte besser platziert als die des Web 1.0‐Auftritts. Überwiegend
werden jedoch die Seiten des Web 1.0‐Auftritts aufgrund ihres Alters, PageRanks und der
zusätzlichen Domains besser und zahlreicher im Google Index vertreten sein. Im Zuge der
Zusammenführung der Domains wird eine Konsolidierung der Suchergebnisse insgesamt
eintreten, da nunmehr vier Domains auf eine Website zeigen. Zusätzlich werden die einzelnen
Ergebnisse in diesem Zusammenhang von Google neu bewertet, da bereits zwischengespeicherte
Webseiten nun über einen neuen Inhalt verfügen. Langfristig sollten jedoch die neuen Webseiten
von den zusätzlich angelegten Verknüpfungen (Abb. 29), dem PageRank und Alter der bereits
länger bestehenden Domains profitieren und in den Ergebnislisten steigen.
2 Testbearbeitung
Sämtliche Tests wurden mit dem Web‐Browser Camino (siehe Anhang 3.1 Programme)
durchgeführt. Cookies von Google selbst oder mit Google in Verbindung stehenden Dienstleistern
wurden explizit abgelehnt, um ein Verfälschen der Ergebnisse zu verhindern.
Im Vorfeld wurden potentielle Suchanfragen auf Ihre Platzierung im Google Index getestet (Tab.
11).
Anm.: Es wurden sowohl Ergebnisse der Domains www.lupenleuchtsysteme.de und
www.lupenleuchtsystem.de gewertet, Platzierungen der dritten Domain www.industrie‐
arbeitsplatzleuchten.de wurden währen der gesamten Testphase keine im Google Index gefunden.
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Tab. 11: Platzierung der Webseiten von www.lupenleuchtsysteme.de und
www.lupenleuchtsystem.de auf der ersten Seite des Google Index bei ersten Test‐Abfragen
Suchanfrage bei google.com Datum Platzierung
arbeitsplatzleuchten 2009‐05‐29 4
arbeitsplatzsysteme beleuchtung 2009‐05‐29 6
arbeitsplatzsysteme beratung 2009‐05‐29 2, 6
arbeitsplatzsysteme licht 2009‐05‐29 1, 2
batz augsburg 2009‐05‐29 8
batz leuchtsysteme 2009‐05‐29 1, 3, 7, 8
büroleuchten beratung messung 2009‐05‐29 3, 6
control leuchtsysteme 2009‐05‐28 3, 4
industrie arbeitsplatzleuchten 2009‐06‐03 1
kostenlose teststellung 2009‐05‐29 6
leuchtsysteme 2009‐05‐29 5
lupen aplanat 2009‐05‐29 8
lupen control 2009‐05‐29 7
lupenleuchtsysteme 2009‐05‐29 1
lupen qualitätssicherung 2009‐05‐29 n/a
maschinenlicht led 2009‐06‐03 n/a
teststellung lupen 2009‐05‐29 7
Zusätzlich zu den ursprünglichen Testanfragen (Tab. 11) wurden im Zuge der Migration weitere
Schlagworte und Schlagwort‐Kombinationen erhoben (glasfaser halolux, halolux beleuchtung,
halolux kaltlichtquellen, leuchtlupen qualitätssicherung, take5 beleuchtung, take5 licht), sodass
sich die Abfragen insgesamt über 23 Schlagworte und Schlagwort‐Kombinationen erstrecken.
Die Testreihe wurde nach Fertigstellung des Web 2.0‐Auftritts am 2009‐08‐18 begonnen und von
diesem Termin an im Wochenrhythmus sechs Male wiederholt (Tab. 14 bis Tab. 27). Die
Suchanfragen wurden sowohl an www.google.com als auch an www2.sandbox.google.com
gerichtet. Unter dieser URL kann Googles nächstes grösseres Update in puncto Suchalgorithmus
(Google caffeine) getestet werden (Cutts, Iyer 2009). Die Ergebnisse, die unter den Domains
www.lupenleuchtsysteme.de und www.lupenleuchtsystem.de gefunden wurden, wurden, solange
sie noch auf die statischen Webseiten zeigten, zum Web 1.0‐Auftritt gezählt. Die Ergebnisse, die
unter www.batz‐leuchtsysteme.de gefunden wurden, wurden dem Web 2.0‐Auftritt zugeordnet.
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Die Ergebnisse jeder Suchanfrage wurden bis auf die zwölfte Ergebnisseite (Plätze 110 bis 120) von
Google und Google caffeine verfolgt.
3 Ergebnisse
Bei Betrachtung der Platzierungen der Suchergebnisse unter den ersten zehn Plätzen im Index von
Google und Google caffeine fällt auf, dass die Anzahl der Web 1.0‐Seiten und deren Platzierung im
Zuge der Migration abgenommen hat. Bei Google ist zudem die Konsolidierungsphase im Verlauf
der Migration gut zu erkennen. Google caffeine scheint die Migration nicht gleichwertig zu
verarbeiten, da es mehr Dokumente als zu Beginn der Testreihe auflistet. Letztlich liegt die
Wertung der Web 2.0‐Seiten sowohl bei Google als auch Google caffeine über der Wertung, die
die Web 1.0‐Seiten zu Beginn der Testreihe erzielten. Google verzeichnet am Ende der Testreihe
nahezu genau soviel Web 2.0‐Seiten wie Web 1.0‐Seiten zu Beginn der Testanfragen. Google
caffeine listet sogar deutlich mehr Web 2.0‐Seiten als Web 1.0‐Seiten zu Beginn der SEO‐Tests auf
(Abb. 44). Die URLs www.lupenleuchtsysteme.de und www.lupenleuchtsystem.de, die zu Beginn
auf Web 1.0‐Seiten zeigten und im Verlauf der Migration auf Web 2.0‐Seiten verwiesen, rutschten
dadurch in ihrer Platzierung nicht ab. Daraus lässt sich schliessen, dass diese Seiten des CMS
bereits jetzt vom PageRank und Alter der ursprünglichen Domains profitieren.
Im Zuge der Websiteadministration mit Googles Webmaster Tools konnten weitere Schlagworte
und Schlagwortkombinationen (asymmetrisches licht, großfeldlupe, quarzbrenner, taschenlupen,
tageslicht lichtleiter) erhoben werden. Werden die einzelnen Suchergebnisse der Plätze 1 bis 120
des Web 2.0‐Auftritts der letzten Testreihe vom 2009‐09‐30 bis 2009‐10‐01 zuzüglich der neu
gewonnenen Schlagworte und Schlagwortkombinationen anhand der Ausprägung ihrer URL
verglichen, wird ersichtlich, dass sowohl Google als auch Google caffeine die Artikeldarstellung
anhand Kategorien und Schlagwortlisten favorisieren (Tab. 12, Tab. 13).
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Abb. 44: Ergebnisse der Testanfragen an Google und Google caffeine während des
Testzeitraums. Zur besseren Übersichtlichkeit wurden die Platzierungen der Suchergebnisse
mittels eines Punktesystems dargestellt. Platz 1 entspricht 10, Platz 10 entspricht einem Punkt.
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Tab. 12: Ausprägung und Anzahl der URLs aller gefundenen Web 2.0‐Seiten der letzten Testreihe
bei google.com
Ausprägung der URL Anzahl gefundener
Seiten bei google.com
Domainname durch Migration bedingt, z.B. 10
www.lupenleuchtsysteme.de
Kategorie, z.B. www.batz‐leuchtsysteme.de/category/aktuelles/ 14
Schlagwort, z.B. www.batz‐leuchtsysteme.de/tag/aplanat/ 23
Einzelner Artikel, z.B. www.batz‐leuchtsysteme.de/lupen/mikrolupe/ 4
Einzelne Seiten, z.B. Kontaktseite – www.batz‐ 3
leuchtsysteme.de/kontakt/
Tab. 13: Ausprägung und Anzahl der URLs aller gefundenen Web 2.0‐Seiten der letzten Testreihe
bei www2.sandbox.google.com (caffeine)
Ausprägung der URL Anzahl gefundener
Seiten bei
www2.sandbox.
google.com (caffeine)
Domainname durch Migration bedingt, z.B. 14
www.lupenleuchtsysteme.de
Kategorie, z.B. www.batz‐leuchtsysteme.de/category/aktuelles/ 15
Schlagwort, z.B. www.batz‐leuchtsysteme.de/tag/aplanat/ 15
Einzelner Artikel, z.B. www.batz‐leuchtsysteme.de/lupen/mikrolupe/ 8
Einzelne Seiten, z.B. Kontaktseite – www.batz‐ 3
leuchtsysteme.de/kontakt/
4 Aufgetretene Probleme
Bei den an Google gerichteten Suchanfragen wurden Schlagworte und Schlagwort‐Kombinationen
verwendet, die auf zahlreichen anderen Webseiten ebenso eingesetzt werden. Die Ergebnisse sind
daher Veränderungen unterworfen, die u.a. durch die Suchmaschinen‐Optimierungsmassnahmen
der Mitbewerber herrühren können.
Interessanterweise wurden die PDF‐Dokumente, die bei SlideShare eingestellt wurden, mitunter
höher bewertet als die Webseiten selbst. Dies ist im Grunde genommen als positiv zu bewerten.
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Da allerdings nur die Veränderungen der Webseiten unter den URLs www.lupenleuchtsysteme.de,
www.lupenleuchtsystem.de und www.batz‐leuchtsysteme.de bewertet wurden, drückten die
positiven Ergebnisse der SlideShare‐Webseiten leicht die positive Bilanz der Web 2.0‐Webseiten
(Abb. 45).
Abb. 45: SlideShare‐Dokumente vor Web 2.0‐Auftritt, am 2009‐
09‐24, Quelle: Google
Diese Dokumente nicht in die Ergebnisse mit aufzunehmen macht insofern Sinn, da Google bei
diesen Webseiten nicht zwischen unterschiedlichen SlideShare‐Benutzerkonten unterscheidet, so
dass Dokumente verschiedener Benutzer zu ähnlichen Themen als zusammen gehörend in den
Ergebnislisten angezeigt werden. Weiterführende Tests (vgl. Kap. V 6 Weiterführende SEO‐Tests)
könnten diesbezüglich mehr Aufschluss geben.
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Als grösstes Problem erwies sich jedoch das langsame Austauschen der zwischengespeicherten
Seiten des Web 1.0‐Auftritts bei Google. Selbst zum jetzigen Zeitpunkt (2009‐10‐07) befinden sich
Seiten vom 2009‐08‐08 im Speicher von Google. Die Hyperlinks, die unter diesen Ergebnissen
gelistet werden, haben mittlerweile keine Gültigkeit mehr und werden mit einer Fehlerseite
abgefangen (Abb. 28). Hinsichtlich der Migration der Website stellt dies kein Problem dar, bis die
Migration jedoch gänzlich in die Ergebnislisten vorgedrungen ist, wird vermutlich noch einige Zeit
vergehen und so können die SEO‐Tests zum jetzigen Zeitpunkt nur einen Trend protokollieren.
5 Empfehlungen
Die Überarbeitung einer statischen Webseite hin zu einem dynamischen CMS ist aus Sicht der
Suchmaschinen‐Optimierung als positiv zu bewerten. Dabei sollte jedoch der Analyse der
bestehenden statischen Struktur der Website und der Übertragung und Sortierung anhand
Kategorien und Schlagworten besondere Bedeutung zukommen. Beim Einsatz des CMS selbst
sollte überprüft werden, ob es in der Lage ist, die dynamischen URLs so darzustellen, dass die
Namen der Artikel, die Kategorien und die Schlagworte bei entsprechenden Anfragen mit
angegeben werden. Dies kann sowohl zur besseren Übersichtlichkeit, als auch zur besseren
Platzierung bei Suchmaschinen beitragen.
Bei der Migration selbst ist darauf zu achten, dass eine lange Vorlaufzeit benötigt wird, bis
sämtliche Änderungen in die Ergebnislisten der Suchmaschinen aufgenommen worden sind. Um
ungültige Hyperlinks zu vermeiden sollte sicherheitshalber für jede geänderte URL eine
Weiterleitung eingerichtet werden.
6 Weiterführende SEO‐Tests
Im Zuge der Migration der Website der Firma Batz – Leuchtsysteme und Handels GmbH, einiger
Vorabtests und dem Verfolgen der Indizierung der sukzessive hinterlegten Webseiten durch
Google fielen Ergebnisse an, die Grundlagen für zusätzliche SEO‐Tests bieten. Diese Ergebnisse
sind Ausgangspunkte für weitere Untersuchungen.
6.1 Kohärenz bei Schlagworten
Es werden z.B. drei Schlagworte oder Zahlen‐, bzw. Buchstabenkombinationen gewählt.
Anschliessend werden (z.B. drei) verschiedene Webseiten erstellt.
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● Seite 1 listet alle Schlagwörter hintereinander auf (z.B.: „Schlagwort1 Schlagwort2
Schlagwort3“)
● Seite 2 listet alle Schlagwörter hintereinander zuzüglich neutraler Füllwörter auf (z.B.:
„Schlagwort1 do re mi Schlagwort2 do re mi Schlagwort3“)
● Seite 3 listet alle Schlagwörter hintereinander zuzüglich deutlich mehr neutraler
Füllwörter auf (z.B.: „Schlagwort1 do re mi fa so la si do Schlagwort2 do re mi fa so la si do
Schlagwort3“)
Ziel des Tests:
Das abschliessende Ranking der Webseiten soll zeigen, ob Google Kohärenz bei Schlagworten
entsprechend der Platzierung im Index würdigt.
6.2 Image‐Hosting und Tagging
Es werden verschiedene Image‐Hosting Dienstleister ausgewählt, die ein Image‐Tagging erlauben
(z.B. Picasa, Flickr). Eine Bilddatei wird bei jedem Anbieter unter jeweils dem selben Namen, der
bestenfalls nicht oder nur sehr selten im Google Index vertreten ist, hochgeladen sowie mit
identischen Schlagworten und einer kurzen Beschreibung versehen, die dem Inhalt der Bilddatei
entspricht. Zusätzlich wird ein Weblog‐Artikel mit der gleichen Bilddatei erstellt. Das Bild wird
hierbei direkt mit Weblog‐Software gespeichert (z.B. WordPress). Bilddatei und Weblog‐Artikel
tragen hierbei den selben Namen (s.o.). Der Artikel wird ebenfalls mit den bereits verwendeten
Schlagworten versehen. Die Bildbeschreibung wird als Text in den Artikel eingefügt.
Ziel des Tests:
Eine abschliessende Suchanfrage kann sowohl als Web‐ oder Bilder‐Suche erfolgen. Das Ranking
der Bilddatei mit Beschreibung soll zeigen, welche Möglichkeit des Image‐Hostings von Google
bevorzugt bewertet wird.
6.3 Einbinden von Fremdformaten in eine Webseite
Analog 6.2, jedoch mit einem PDF‐Dokument statt einer Bilddatei, das z.B. bei SlideShare, Scribd
und DocShare gespeichert wird. Zusätzlich wird die Datei in einen Weblog‐Artikel eingebunden.
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6.4 Konstruktive statt destruktive Erstellung einer Website
Bei einer Kontrollabfrage mit http://www.google.com/search?q=site:www.batz‐leuchtsysteme.de,
zur Erfassung der Anzahl der von Google bereits erfassten Seiten, fiel auf, dass nach dem erneuten
Einpflegen weiterer Seiten etliche, bereits indizierte Seiten wieder aus dem Index genommen
worden waren. Es wurden nur die Seiten, die auf den bereits vorher zwischengespeicherten Seiten
mit Hyperlinks verknüpft waren, angezeigt (Abb. 46).
Abb. 46: Modell des Google Cachings
Das legt die Vermutung nahe, dass Google die Links der Seiten im Cache nachverfolgt, sobald neue
Seiten eingepflegt werden. Google nimmt demzufolge bei Aktualisierungen die alten Seiten aus
dem Cache und prüft nach, ob die dort verwendeten Hyperlinks noch Gültigkeit haben. Dieses
Vorgehen erinnert an eine Versionsverwaltung und gewährleistet, dass 404‐Fehler vermieden
werden.
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Ein entsprechender SEO‐Test könnte wie folgt aussehen:
Es werden zwei Websites mit identischem Inhalt aufgebaut, wobei eine Website konstruktiv
aufgebaut wird (z.B. zuerst Hinterlegen der index.html, Aufbau der Struktur, Hinterlegen der
Folgeseiten) und die andere destruktiv erstellt wird (z.B. Ändern der Verzeichnis‐ und
Hyperlinknamen und der Hierarchie). Abschliessend sollten beide Websites identisch sein.
Während der Erstellung der Websites sollten Pausen eingelegt werden, die dem Google Crawler
Gelegenheit bieten einen Schnappschuss des aktuellen Entwicklungsstandes in den
Zwischenspeicher zu aufzunehmen.
Ziel des Tests:
Das abschliessende Ranking der Websites soll zeigen, ob Google konsistente Vorgehensweisen
beim Erstellen von Websites würdigt und ob dies bei späteren Änderungsmassnahmen bei
bestehenden Websites besonders beachtet werden muss.
6.5 URL‐Kürzer (URL Shortener)
URL‐Kürzer ermöglichen es eine lange URL auf wenige Zeichen zu reduzieren. Z.B. kann
http://www.batz‐leuchtsysteme.de/aktuelles/batztronic‐trl‐22‐dvi‐elektronische‐
ringlupenleuchte‐1‐x‐22w‐t5‐r‐dimmbar/ in http://bit.ly/2aCWQH geändert werden. Auf diese
Weise lässt sich bei sogenannten Microblogs wie Twitter, das für seine Kurznachrichten nur 140
Zeichen vorsieht, Platz sparen, wenn langen Hyperlinks eine Nachricht hinzugefügt werden soll.
Ein entsprechender SEO‐Test könnte wie folgt aussehen:
Es wird eine Webseite erstellt, die Hyperlinks auf zwei weitere Dokumente enthält. Diese
Dokumente enthalten jeweils z.B. 100 Wörter, von denen 95 Blindtext sind und 5 ein Suchbegriff,
der keine oder nur wenige Ergebnisse bei Google liefert. Der erste Hyperlink wird mit einem URL‐
Kürzer (z.B. bit.ly) erstellt. Der zweite wird normal belassen. Nach erfolgtem Indizieren von Google
wird verglichen, welches der beiden Dokumente besser platziert wird. Ein weiterer Test kann mit
vertauschter Reihenfolge der Hyperlinks erfolgen.
Be einer weiteren Variante des Tests könnte die Verbreitung des Hyperlinks, der mit dem URL‐
Kürzer bearbeitet wurde, ausschliesslich über den Web‐Dienst Twitter erfolgen.
Ziel des Tests:
Das abschliessende Ranking der Webseiten soll zeigen, ob Google Hyperlinks bevorzugt, die mit
einem URL‐Kürzer umgewandelt wurden.
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6.6 Aktualität/ Relevanz
Dieser Test soll klären, ob Google bei Suchergebnissen – unabhängig von der Suchanfrage –
Dokumente besser bewertet, die Bezug zu aktuellem Geschehen nehmen.
Ein entsprechender SEO‐Test könnte wie folgt aussehen:
Es werden zwei Webseiten erstellt. Seite 1 beinhaltet 100 Wörter Text, von denen 95 Blindtext sind
und 5 ein Suchbegriff, der keine oder nur wenige Ergebnisse bei Google liefert. Seite 2 beinhaltet
100 Wörter Text, von denen 90 Blindtext sind und 5 der Suchbegriff. Weitere 5 Wörter
entsprechen einem derzeit besonders aktuellen Thema (z.B. iranelection oder michaeljackson).
Zur Auswahl der Schlagwörter für aktuelle Themen könnten z.B. Twitter oder Google Trends
(http://www.google.com/trends) benutzt werden.
Ziel des Tests:
Ein anschliessender Test soll zeigen, ob Google in seine Ergebnislisten aktuelle Themen mit
einbezieht, obwohl sie nichts mit der Suchanfrage gemein haben.
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VI Zusammenfassung
In der vorliegenden Arbeit sollte untersucht werden, welchen Einfluss die Migration einer
Website von Web 1.0 nach Web 2.0 auf das Ranking bei Suchmaschinen hat. Zu diesem Zweck
wurden die Unterschiede von Web 1.0, Web 2.0 und der verschiedenen Suchmaschinen dargestellt
sowie auf deren Bewertungskriterien zur Ermittlung des PageRanks eingegangen. Darüber hinaus
erfolgte ein Ausblick auf aktuelle Trends und zukünftige Entwicklungen.
Die Daten des bestehenden Webauftritts eines Fachhändlers für Leuchtsysteme wurden mit Hilfe
einer zusätzlichen Domain für die Web 2.0 Website in das Content Management System
WordPress übertragen. Die URLs der beiden Webauftritte wurden auf die Web 2.0‐Version
umgeleitet. Abschliessend wurden in das CMS weitere Web 2.0‐Funktionalitäten (z.B. Fotodienste,
Verknüpfungen zu Wikipedia) eingebunden. Die SEO‐Tests, die seit der Fertigstellung des Web 2.0‐
Auftritts durchgeführt wurden, protokollieren die Platzierungen der Websites bei Google und
Google caffeine. Durch die Umstellung auf ein CMS gewannen die von Google indizierten Seiten in
ihrer Wertung, wobei Google 24 Web. 2.0 Seiten der ursprünglich 25 Web 1.0‐Seiten zum
Zeitpunkt der letzten Testreihe auflistet. Google caffeine hingegen listet von anfangs 22 Web 1.0‐
Seiten am Ende der Studie 29 Web 2.0‐Seiten auf. Sowohl Google als auch Google caffeine
bevorzugen dabei Webseiten, die entweder Verzeichnisse von Kategorien oder Schlagworten
darstellen, da diese über eine besonders hohe Schlagwortdichte verfügen. Die Ergebnisse zeigen,
dass aus Sicht der Suchmaschinen‐Optimierung die Umwandlung einer statischen Webseite in ein
dynamisches CMS sinnvoll ist, auch wenn dies von einigen Autoren als problematisch bewertet
wird (Erlhofer 2008; Koch 2007). Der Migration selbst sollte jedoch ein ausreichend langer
Zeitraum eingeräumt werden, da es einer gewissen Zeit bedarf (ca. 3‐6 Monate), bis sich die
Änderungen in den Ergebnislisten der Suchmaschinen widerspiegeln.
Suchmaschinen‐Optimierung ist keine Aufgabe, die je als abgeschlossen betrachtet werden kann.
So wie sich das Web ständig weiterentwickelt und sich die Suchmaschinen den Trends anpassen,
müssen sich Betreiber von Websites ständig fragen, welche Möglichkeiten sich ihnen bieten, um
hinsichtlich ihres Webauftritts besser werden zu können. Eine gute Platzierung in den
Ergebnislisten von Web‐Suchmaschinen resultiert meist aus einer Vielzahl unterschiedlicher
Faktoren und wird kaum mit einzelnen Verbesserungsmassnahmen möglich sein. Schwierig wird
SEO dadurch, dass sich Optimierungsmassnahmen nicht zwangsläufig einem besseren Platz in der
Ergebnisliste zuordnen lassen. Bei allen Bemühungen sollte stets der Benutzer im Vordergrund
Auswirkung der Migration einer Website von Web 1.0 nach Web 2.0 auf das Ranking von Suchmaschinen am Beispiel des Webauftritts
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stehen, denn allein eine gute Platzierung eines Webauftritts bedeutet für ein Unternehmen noch
nicht die meist angestrebte Umsatzsteigerung. Deswegen ist gerade die Benutzerfreundlichkeit im
Zusammenhang mit SEO besonders wichtig (Erlhofer 2008). Benutzerfreundlichkeit und
Barrierefreiheit sind jedoch gerade mit einem modernen CMS oft einfacher zu erreichen als mit
statischen Webseiten. Webseiten, die mit einem CMS erzeugt wurden, können – wie das Beispiel
verdeutlicht hat – zudem besser in den Ergebnislisten von Suchmaschinen platziert sein als
konkurrierende statische Webseiten.
Auswirkung der Migration einer Website von Web 1.0 nach Web 2.0 auf das Ranking von Suchmaschinen am Beispiel des Webauftritts
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Quellenangaben
Alby, T.; Karzauninkat, S. (2006): Suchmaschinen Optimierung, Hanser, München Wien 2006
Alvestrand, H. (2004): A Mission Statement for the IETF, http://www.ietf.org/rfc/rfc3935.txt,
zugegriffen am: 2009‐04‐17
Arrington, M. (2009‐09‐10): Been Waiting For DotSpots? Come And Get It.,
http://www.techcrunch.com/2009/09/10/been‐waiting‐for‐dotspots‐come‐and‐get‐it/,
zugegriffen am: 2009‐09‐23
Arrington, M. (2009‐09‐23): Google Steps Where Many Have Stumbled: Sidewiki,
http://www.techcrunch.com/2009/09/23/google‐steps‐where‐many‐have‐stumbled‐
sidewiki/, zugegriffen am: 2009‐09‐23
Berners‐Lee, T. (1989): Information Management: A Proposal, CERN 1990,
http://www.w3.org/History/1989/proposal.html, zugegriffen am: 2009‐06‐27
Cottig, D. (2009): Picasa photos in Street View, http://google‐
latlong.blogspot.com/2009/08/picasa‐photos‐in‐street‐view.html, zugegriffen am: 2009‐
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Anhang
1 Logbuch der Migration (www.batz‐leuchtsysteme.de)
● 2009‐05‐10: Domain angemeldet.
● 2009‐05‐11: Domain konnektiert.
● 2009‐05‐11 21:59: Erstes Indizieren und Zwischenspeichern (Caching) der Homepage
(Startseite) von Google.
● 2009‐05‐14 00:11: Indizieren und Zwischenspeichern der Anmeldeseite von Google.
● 2009‐05‐17 00:49: Erneutes Indizieren und Zwischenspeichern der Homepage von
Google.
● 2009‐05‐17: Google Page Rank 0.
● 2009‐05‐29: Arbeitsplatzleuchten (9 Artikel) veröffentlicht (14:00 – 14:08 ein
automatisches Publizieren funktionierte nur bei zwei Artikeln).
Gegen 15:00 (14:11 Cache) Uhr wurden bereits 47 indizierte Seiten mit der Abfrage http://
www.google.com/search?q=site:www.batz‐leuchtsysteme.de
bei Google aufgeführt, angezeigt davon wurden 38 Seiten.
● 2009‐05‐30: Google führt 38 indizierte Seiten auf und zeigt diese an.
● 2009‐05‐31: Google führt nur noch 2 indizierte Seiten auf und zeigt diese an (Home,
Anmeldeseite).
● 2009‐05‐29 14:11: Erneutes Crawling und Zwischenspeichern der Homepage von Google.
● 2009‐06‐01: Einpflegen der Seiten mit fester Seiten ID: Kostenlose Teststellung,
Datenblätter, Lupendemonstration und Kontakt.
● 2009‐06‐02: Bei einer Suche mit http://www.google.com/search?q=site:www.batz‐
leuchtsysteme.de werden insgesamt drei Seiten aufgelistet: Home, Anmeldeseite,
tag=fachmesse.
Bei einer späteren Abfrage am selben Tag zeigt Google fünf oder sechs Seiten an – dieses
Ergebnis ist vom jeweiligen Google Server abhängig.
Bei einer Suche nach batz leuchtsysteme erscheint batz‐leuchtsysteme.de auf Platz 3,
Auswirkung der Migration einer Website von Web 1.0 nach Web 2.0 auf das Ranking von Suchmaschinen am Beispiel des Webauftritts
eines Fachhändlers für Leuchtsysteme Erstellt von Dominik Neuffer Seite 105/128
weitere Ergebnisse (s.o) stehen zur Verfügung.
● 2009‐06‐03: 23 Seiten werden bei einer Suche mit http://www.google.com/search?
q=site:www.batz‐leuchtsysteme.de angezeigt.
● 2009‐06‐03 23:50: Take5‐Serie publiziert – 4 Artikel.
● 2009‐06‐04: Zwischenspeichern der neuen Artikel, Kategorien und Tags kurz vor 00:00
von Google.
● 2009‐06‐05: Google listet bei einer Suche mit http://www.google.com/search?
q=site:www.batz‐leuchtsysteme.de 39 Seiten auf.
● 2009‐06‐27: Permalink‐Struktur von
http://www.batz‐leuchtsysteme.de/?p=PageID
nach
http://www.batz‐leuchtsysteme.de/2009/08/16/postname/
geändert, da diese Funktionalität durch ein vorhergehendes Update von WordPress 2.7 auf
WordPress 2.8 besonders unkompliziert vorzunehmen war.
● 2009‐07‐04 12:48: LED‐Ringbeleuchtung publiziert.
● 2009‐07‐06 22:20: Stereomikroskope publiziert.
● 2009‐07‐11 23:15: Kaltlichtquellen publiziert.
● 2009‐07‐17 18:35: Lupenleuchtsysteme publiziert.
● 2009‐07‐18: Datenblätter auf extra‐Seite mit fester Seiten ID hinterlegt.
● 2009‐08‐04 18:30: Handlupen publiziert.
● 2009‐08‐04 19:38: Aktuelle Produkte publiziert.
● 2009‐08‐04 19:44: Erneutes Zwischenspeichern der Homepage von Google.
● 2009‐08‐16: Permalink‐Struktur von
http://www.batz‐leuchtsysteme.de/2009/08/16/postname/
nach
http://www.batz‐leuchtsysteme.de/category/postname/
geändert, da dadurch die Linktiefe reduziert wird und die Kategorie des Artikels zusätzlich
in der URL mit angeführt wird.
Auswirkung der Migration einer Website von Web 1.0 nach Web 2.0 auf das Ranking von Suchmaschinen am Beispiel des Webauftritts
eines Fachhändlers für Leuchtsysteme Erstellt von Dominik Neuffer Seite 106/128
● 2009‐08‐17: Traveller Theme (vgl. Kap. IV 2.1.3 Seitenaufbau im Browserfenster) auf
deutsch übersetzt und aktualisiert.
● 2009‐08‐20: Domainweiterleitung vorgenommen (vgl. Kap. III 4.2 Schritt 2 –
Zusammenführen der Domainnamen), 404‐Fehlerseite angepasst.
● 2009‐08‐24 10:18: Zubehör publiziert, Script für E‐Tracker und Google Analytics in
footer.php eingefügt.
● 2009‐08‐25: www.batz‐leuchtsysteme.de mit Google Webmaster Tools angemeldet.
● 2009‐08‐31: Google‐Benutzerkonto batz.leuchtsysteme eingerichtet.
● 2009‐09‐05: Sitemap (http://batz‐leuchtsysteme.de/public_html/sitemap.xml) mit
Webmaster Tools bei Google eingereicht.
Erneutes Zwischenspeichern von www.lupenleuchtsysteme.de und
www.lupenleuchtsystem.de von Google– ein aktuelles Abbild der Homepage (Web 2.0‐
Version) ist nun im Google‐Cache.
● 2009‐09‐06: Google Profil und Picasa Webalbum für Benutzer batz.leuchtsysteme
angelegt. Gebäudefotos des Firmensitzes in Vogelsang hochgeladen.
Yahoo!‐Benutzerkonto, ‐Profil und ‐ID für Benutzer batz.leuchtsysteme angelegt, Flickr‐
Benutzerkonto und Webalbum erstellt. Produktfotos BATZTRONIC TRL 22‐DVI
hochgeladen.
Die Benutzerkonten bei Google und Yahoo! wurden miteinander verbunden.
Eintrag in Google Local Business Center hinzugefügt, Status: Awaiting verification.
103 URLs von 197 der XML‐Sitemap von Google indiziert.
● 2009‐09‐07: SlideShare Benutzerkonto für BatzLeuchtsysteme erstellt, Kataloge und
Datenblätter hochgeladen.
● 2009‐09‐10: Erneutes Zwischenspeichern der Startseite von www.lupenleuchtsysteme.de
und www.lupenleuchtsystem.de von Google.
● 2009‐09‐12: Picasa‐Bilddatei in Kontaktseite (http://www.batz‐
leuchtsysteme.de/kontakt/) eingefügt.
Zusätzliche Bilddateien von Flickr in Artikel http://www.batz‐
leuchtsysteme.de/aktuelles/batztronic‐trl‐22‐dvi‐elektronische‐ringlupenleuchte‐1‐x‐22w‐
t5‐r‐dimmbar/ eingefügt.
PDF‐Dokumente von SlideShare in Artikelbeschreibungen mit Datenblättern eingefügt.
Katalog und Neuheitendatenblatt auf http://www.batz‐leuchtsysteme.de/kataloge‐und‐
datenblatter/ eingebunden.
Auswirkung der Migration einer Website von Web 1.0 nach Web 2.0 auf das Ranking von Suchmaschinen am Beispiel des Webauftritts
eines Fachhändlers für Leuchtsysteme Erstellt von Dominik Neuffer Seite 107/128
Aktualisierte XML‐Sitemap eingereicht.
● 2009‐09‐15: 100 URLs von 197 der XML‐Sitemap von Google indiziert.
● 2009‐09‐16: Schlagworte achromat, aplanat, asphärische Optik und t5‐Lichttechnik mit
Wikipedia verknüpft.
Erneutes Zwischenspeichern der Startseite von www.lupenleuchtsysteme.de und
www.lupenleuchtsystem.de von Google.
● 2009‐09‐17: Google Webmaster Tools‐Benutzerkonto für Firmeninhaber Thomas Batz
angelegt.
Schlagwort SMD mit Wikipedia verknüpft.
● 2009‐09‐18: 404‐Fehlerseite in „Willkommen“ abgeändert, da Google durch die
Domainumleitung noch viele ungültige URLs auflistet.
Schlagworte Kaltlichtquelle, Lichtbogenlampe und Xenon‐Lampe mit Wikipedia verknüpft.
Aktualisierte XML‐Sitemap eingereicht.
● 2009‐09‐19: 101 URLs von 197 der XML‐Sitemap von Google indiziert.
● 2009‐09‐21: Erneutes Zwischenspeichern der Startseite von www.lupenleuchtsysteme.de
und www.lupenleuchtsystem.de von Google.
● 2009‐09‐15: 102 URLs von 197 der XML‐Sitemap von Google indiziert.
Auswirkung der Migration einer Website von Web 1.0 nach Web 2.0 auf das Ranking von Suchmaschinen am Beispiel des Webauftritts
eines Fachhändlers für Leuchtsysteme Erstellt von Dominik Neuffer Seite 108/128
2 Tabellen der SEO‐Testergebnisse
Tab. 14: Platzierung der Webseiten von www.lupenleuchtsysteme.de, www.lupenleuchtsystem.de
und www.batz‐leuchtsysteme.de im Index von google.com am 2009‐08‐18
Suchanfrage bei google.com Datum Platzierung
Web 1.0 Web 2.0
arbeitsplatzleuchten 2009‐08‐18 4 68
arbeitsplatzsysteme beleuchtung 2009‐08‐18 6, 16 65
arbeitsplatzsysteme beratung 2009‐08‐18 2, 3 113
arbeitsplatzsysteme licht 2009‐08‐18 1, 2 24
batz augsburg 2009‐08‐18 10 41
batz leuchtsysteme 2009‐08‐18 1, 2, 10 7, 8
büroleuchten beratung messung 2009‐08‐18 6, 8 5
control leuchtsysteme 2009‐08‐18 5, 6 3, 4
industrie arbeitsplatzleuchten 2009‐08‐18 1, 2 27
kostenlose teststellung 2009‐08‐18 8 16
leuchtsysteme 2009‐08‐18 8, 32 31, 57
lupen aplanat 2009‐08‐18 17, 68 9, 25
lupen control 2009‐08‐18 4 n/a
lupenleuchtsysteme 2009‐08‐18 1, 2, 15 4, 5
lupen qualitätssicherung 2009‐08‐18 18 54
maschinenlicht led 2009‐08‐18 11, 12 15
teststellung lupen 2009‐08‐18 7, 19, 89 n/a
glasfaser halolux 2009‐08‐18 6 1, 2
halolux beleuchtung 2009‐08‐18 57 5, 45
halolux kaltlichtquellen 2009‐08‐18 1, 15 3, 4
leuchtlupen qualitätssicherung 2009‐08‐18 n/a 1, 2
take5 beleuchtung 2009‐08‐18 5 ,18 2, 3
take5 licht 2009‐08‐18 1, 22 3, 4
Auswirkung der Migration einer Website von Web 1.0 nach Web 2.0 auf das Ranking von Suchmaschinen am Beispiel des Webauftritts
eines Fachhändlers für Leuchtsysteme Erstellt von Dominik Neuffer Seite 109/128
Tab. 15: Platzierung der Webseiten von www.lupenleuchtsysteme.de, www.lupenleuchtsystem.de
und www.batz‐leuchtsysteme.de im Index von www2.sandbox.google.com (caffeine) am 2009‐08‐
18
Suchanfrage bei www2.sandbox. Datum Platzierung
google.com (caffeine)
Web 1.0 Web 2.0
arbeitsplatzleuchten 2009‐08‐18 5 39
arbeitsplatzsysteme beleuchtung 2009‐08‐18 2, 17 48
arbeitsplatzsysteme beratung 2009‐08‐18 2, 5 122
arbeitsplatzsysteme licht 2009‐08‐18 1, 2 17
batz augsburg 2009‐08‐18 10 32
batz leuchtsysteme 2009‐08‐19 1, 2, 9 4, 5
büroleuchten beratung messung 2009‐08‐18 7, 9 5
control leuchtsysteme 2009‐08‐18 5, 6 2, 3
industrie arbeitsplatzleuchten 2009‐08‐18 1, 2 27
kostenlose teststellung 2009‐08‐18 12 18
leuchtsysteme 2009‐08‐18 8, 4 22, 63
lupen aplanat 2009‐08‐18 13, 58 10, 36
lupen control 2009‐08‐18 n/a 42
lupenleuchtsysteme 2009‐08‐18 1, 2, 18 4, 5
lupen qualitätssicherung 2009‐08‐18 23 n/a
maschinenlicht led 2009‐08‐18 8, 15 10
teststellung lupen 2009‐08‐18 12, 24, 86 n/a
glasfaser halolux 2009‐08‐18 7 1, 2
halolux beleuchtung 2009‐08‐18 68 5, 73
halolux kaltlichtquellen 2009‐08‐18 1, 16 4, 5
leuchtlupen qualitätssicherung 2009‐08‐18 n/a 3, 4
take5 beleuchtung 2009‐08‐18 5, 18 3, 4
take5 licht 2009‐08‐18 1, 27 4, 18
Auswirkung der Migration einer Website von Web 1.0 nach Web 2.0 auf das Ranking von Suchmaschinen am Beispiel des Webauftritts
eines Fachhändlers für Leuchtsysteme Erstellt von Dominik Neuffer Seite 110/128
Tab. 16: Platzierung der Webseiten von www.lupenleuchtsysteme.de, www.lupenleuchtsystem.de
und www.batz‐leuchtsysteme.de im Index von google.com am 2009‐08‐26
Suchanfrage bei google.com Datum Platzierung Platzierung
Web 1.0 Web 2.0
arbeitsplatzleuchten 2009‐08‐26 4 64
arbeitsplatzsysteme beleuchtung 2009‐08‐26 6, 15 61
arbeitsplatzsysteme beratung 2009‐08‐26 2, 7 114
arbeitsplatzsysteme licht 2009‐08‐26 2, 3 23
batz augsburg 2009‐08‐26 10, 38 41
batz leuchtsysteme 2009‐08‐26 1, 2, 9 7, 11
büroleuchten beratung messung 2009‐08‐26 5, 9 7
control leuchtsysteme 2009‐08‐26 6, 7 4, 5
industrie arbeitsplatzleuchten 2009‐08‐26 1, 13 35
kostenlose teststellung 2009‐08‐26 4 18
leuchtsysteme 2009‐08‐26 4, 35 31, 53
lupen aplanat 2009‐08‐26 20, 29, 73 12, 13
lupen control 2009‐08‐26 7, 74 n/a
lupenleuchtsysteme 2009‐08‐26 1, 2, 9, 25 4, 5
lupen qualitätssicherung 2009‐08‐26 27 6, 28
maschinenlicht led 2009‐08‐26 9, 13 19
teststellung lupen 2009‐08‐26 9, 16, 71 n/a
glasfaser halolux 2009‐08‐26 n/a 1, 2
halolux beleuchtung 2009‐08‐26 26 7, 96
halolux kaltlichtquellen 2009‐08‐26 12 4, 5
leuchtlupen qualitätssicherung 2009‐08‐26 92 1, 2
take5 beleuchtung 2009‐08‐26 5, 15 2, 3
take5 licht 2009‐08‐26 5, 17 4, 12
Auswirkung der Migration einer Website von Web 1.0 nach Web 2.0 auf das Ranking von Suchmaschinen am Beispiel des Webauftritts
eines Fachhändlers für Leuchtsysteme Erstellt von Dominik Neuffer Seite 111/128
Tab. 17: Platzierung der Webseiten von www.lupenleuchtsysteme.de, www.lupenleuchtsystem.de
und www.batz‐leuchtsysteme.de im Index von www2.sandbox.google.com (caffeine) am 2009‐08‐
26
Suchanfrage bei www2.sandbox. Datum Platzierung Platzierung
google.com (caffeine) Web 1.0 Web 2.0
arbeitsplatzleuchten 2009‐08‐26 5 42
arbeitsplatzsysteme beleuchtung 2009‐08‐26 4, 18 52
arbeitsplatzsysteme beratung 2009‐08‐26 1, 2 n/a
arbeitsplatzsysteme licht 2009‐08‐26 1, 2 22, 33
batz augsburg 2009‐08‐26 10 n/a
batz leuchtsysteme 2009‐08‐26 1, 2, 4, 5 8, 9
büroleuchten beratung messung 2009‐08‐26 6, 10 5
control leuchtsysteme 2009‐08‐26 6, 7 3, 4
industrie arbeitsplatzleuchten 2009‐08‐26 1, 2 28
kostenlose teststellung 2009‐08‐26 10 20
leuchtsysteme 2009‐08‐26 10, 25, 40 29, 69
lupen aplanat 2009‐08‐26 14, 16 11, 43
lupen control 2009‐08‐26 n/a n/a
lupenleuchtsysteme 2009‐08‐26 1, 2, 9, 28 4, 5
lupen qualitätssicherung 2009‐08‐26 12, 29 5
maschinenlicht led 2009‐08‐26 9, 16 11
teststellung lupen 2009‐08‐26 9, 17, 74 n/a
glasfaser halolux 2009‐08‐26 26 1, 2
halolux beleuchtung 2009‐08‐26 35 7, 70
halolux kaltlichtquellen 2009‐08‐26 12, 55 5, 6
leuchtlupen qualitätssicherung 2009‐08‐26 4 1, 16
take5 beleuchtung 2009‐08‐26 7, 15, 16, 35 2, 3
take5 licht 2009‐08‐26 4, 22 2, 20
Auswirkung der Migration einer Website von Web 1.0 nach Web 2.0 auf das Ranking von Suchmaschinen am Beispiel des Webauftritts
eines Fachhändlers für Leuchtsysteme Erstellt von Dominik Neuffer Seite 112/128
Tab. 18: Platzierung der Webseiten von www.lupenleuchtsysteme.de, www.lupenleuchtsystem.de
und www.batz‐leuchtsysteme.de im Index von google.com am 2009‐09‐03
Suchanfrage bei google.com Datum Platzierung Platzierung
Web 1.0 Web 2.0
arbeitsplatzleuchten 2009‐09‐03 4 62
arbeitsplatzsysteme beleuchtung 2009‐09‐03 6, 17, 19 59
arbeitsplatzsysteme beratung 2009‐09‐03 2, 5 101
arbeitsplatzsysteme licht 2009‐09‐03 2, 3 22
batz augsburg 2009‐09‐03 11, 35 38
batz leuchtsysteme 2009‐09‐03 1, 2, 10, 14 8, 11
büroleuchten beratung messung 2009‐09‐03 6, 10, 91 7, 57
control leuchtsysteme 2009‐09‐03 4, 5 6, 7
industrie arbeitsplatzleuchten 2009‐09‐03 1, 2, 69, 80 33
kostenlose teststellung 2009‐09‐03 5 19
leuchtsysteme 2009‐09‐03 5, 34, 59, 71 36, 51
lupen aplanat 2009‐09‐03 12, 33, 54 13, 14
lupen control 2009‐09‐03 7 n/a
lupenleuchtsysteme 2009‐09‐03 1, 2, 4, 11 5, 6
lupen qualitätssicherung 2009‐09‐03 28 10, 26
maschinenlicht led 2009‐09‐03 10, 13 16
teststellung lupen 2009‐09‐03 6, 19, 89 n/a
glasfaser halolux 2009‐09‐03 n/a 1, 2
halolux beleuchtung 2009‐09‐03 28 9, 36
halolux kaltlichtquellen 2009‐09‐03 12 5, 6
leuchtlupen qualitätssicherung 2009‐09‐03 99 1, 2
take5 beleuchtung 2009‐09‐03 5, 17 3, 4
take5 licht 2009‐09‐03 4, 17 8, 15
Auswirkung der Migration einer Website von Web 1.0 nach Web 2.0 auf das Ranking von Suchmaschinen am Beispiel des Webauftritts
eines Fachhändlers für Leuchtsysteme Erstellt von Dominik Neuffer Seite 113/128
Tab. 19: Platzierung der Webseiten von www.lupenleuchtsysteme.de, www.lupenleuchtsystem.de
und www.batz‐leuchtsysteme.de im Index von www2.sandbox.google.com (caffeine) am 2009‐09‐
03 und 2009‐09‐04
Suchanfrage bei www2.sandbox. Datum Platzierung Platzierung
google.com (caffeine) Web 1.0 Web 2.0
arbeitsplatzleuchten 2009‐09‐03 5 44
arbeitsplatzsysteme beleuchtung 2009‐09‐03 4, 22, 30 52, 76
arbeitsplatzsysteme beratung 2009‐09‐03 1, 2, 5 n/a
arbeitsplatzsysteme licht 2009‐09‐03 1, 3, 104 26, 41
batz augsburg 2009‐09‐03 10, 52 36
batz leuchtsysteme 2009‐09‐03 1, 2, 10, 15 6, 7
büroleuchten beratung messung 2009‐09‐03 6, 10 5, 52
control leuchtsysteme 2009‐09‐03 6, 29 3, 4
industrie arbeitsplatzleuchten 2009‐09‐03 1, 76 30
kostenlose teststellung 2009‐09‐03 4 20
leuchtsysteme 2009‐09‐03 7, 30 27, 78
lupen aplanat 2009‐09‐03 11, 25, 40, 70 12, 13
lupen control 2009‐09‐03 n/a 49
lupenleuchtsysteme 2009‐09‐03 1, 2, 4, 12 5, 6, 7
lupen qualitätssicherung 2009‐09‐03 3 6, 85
maschinenlicht led 2009‐09‐03 10, 15 12
teststellung lupen 2009‐09‐04 10, 17, 75 n/a
glasfaser halolux 2009‐09‐04 20 1, 2
halolux beleuchtung 2009‐09‐04 35 7, 70
halolux kaltlichtquellen 2009‐09‐04 12, 66 5, 6
leuchtlupen qualitätssicherung 2009‐09‐04 2 1, 17
take5 beleuchtung 2009‐09‐04 8, 16, 35 2, 3
take5 licht 2009‐09‐04 5, 22 3, 20
Auswirkung der Migration einer Website von Web 1.0 nach Web 2.0 auf das Ranking von Suchmaschinen am Beispiel des Webauftritts
eines Fachhändlers für Leuchtsysteme Erstellt von Dominik Neuffer Seite 114/128
Tab. 20: Platzierung der Webseiten von www.lupenleuchtsysteme.de, www.lupenleuchtsystem.de
und www.batz‐leuchtsysteme.de im Index von google.com am 2009‐09‐10
Suchanfrage bei google.com Datum Platzierung Platzierung
Web 1.0 Web 2.0
arbeitsplatzleuchten 2009‐09‐10 4 16
arbeitsplatzsysteme beleuchtung 2009‐09‐10 15, 33 53, 68
arbeitsplatzsysteme beratung 2009‐09‐10 1, 2, 100 96
arbeitsplatzsysteme licht 2009‐09‐10 1, 2, 18 19, 25
batz augsburg 2009‐09‐10 10, 37 29
batz leuchtsysteme 2009‐09‐10 2, 10, 14 1, 6, 11
büroleuchten beratung messung 2009‐09‐10 8, 11 6, 53
control leuchtsysteme 2009‐09‐10 4, 83, 88 5, 6, 7,
industrie arbeitsplatzleuchten 2009‐09‐10 1, 40, 68, 87 19
kostenlose teststellung 2009‐09‐10 8 16
leuchtsysteme 2009‐09‐10 37, 56, 80 2, 19, 42
lupen aplanat 2009‐09‐10 25, 39 10, 12, 17
lupen control 2009‐09‐10 94 n/a
lupenleuchtsysteme 2009‐09‐10 2, 4, 11 1, 5, 6
lupen qualitätssicherung 2009‐09‐10 n/a 4, 6, 22
maschinenlicht led 2009‐09‐10 12, 13 14
teststellung lupen 2009‐09‐10 14, 21 n/a
glasfaser halolux 2009‐09‐10 n/a 1, 2, 14
halolux beleuchtung 2009‐09‐10 34 8, 33
halolux kaltlichtquellen 2009‐09‐10 12 2, 3, 39
leuchtlupen qualitätssicherung 2009‐09‐10 n/a 1, 2, 3
take5 beleuchtung 2009‐09‐10 8, 21 2, 3, 45
take5 licht 2009‐09‐10 6, 11 4, 19
Auswirkung der Migration einer Website von Web 1.0 nach Web 2.0 auf das Ranking von Suchmaschinen am Beispiel des Webauftritts
eines Fachhändlers für Leuchtsysteme Erstellt von Dominik Neuffer Seite 115/128
Tab. 21: Platzierung der Webseiten von www.lupenleuchtsysteme.de, www.lupenleuchtsystem.de
und www.batz‐leuchtsysteme.de im Index von www2.sandbox.google.com (caffeine) am 2009‐09‐
11
Suchanfrage bei www2.sandbox. Datum Platzierung Platzierung
google.com (caffeine) Web 1.0 Web 2.0
arbeitsplatzleuchten 2009‐09‐11 5 44
arbeitsplatzsysteme beleuchtung 2009‐09‐11 4, 22, 28 42, 66
arbeitsplatzsysteme beratung 2009‐09‐11 1, 6 2
arbeitsplatzsysteme licht 2009‐09‐11 1, 3, 105 23, 39
batz augsburg 2009‐09‐11 10, 52 30
batz leuchtsysteme 2009‐09‐11 2, 10, 15 1, 6, 7
büroleuchten beratung messung 2009‐09‐11 6, 10 5, 55
control leuchtsysteme 2009‐09‐11 6, 30 4, 5
industrie arbeitsplatzleuchten 2009‐09‐11 1, 11, 75 30
kostenlose teststellung 2009‐09‐11 5 19
leuchtsysteme 2009‐09‐11 32 7, 29, 79
lupen aplanat 2009‐09‐11 25, 40, 67 12, 13, 14
lupen control 2009‐09‐11 n/a 95
lupenleuchtsysteme 2009‐09‐11 2, 4, 12 1, 5, 6
lupen qualitätssicherung 2009‐09‐11 n/a 2, 6, 86
maschinenlicht led 2009‐09‐11 11, 12 10
teststellung lupen 2009‐09‐11 10, 17, 75 n/a
glasfaser halolux 2009‐09‐11 n/a 1, 2, 21
halolux beleuchtung 2009‐09‐11 37 8, 71
halolux kaltlichtquellen 2009‐09‐11 12 5, 6, 64
leuchtlupen qualitätssicherung 2009‐09‐11 n/a 1, 2, 17
take5 beleuchtung 2009‐09‐11 8, 17 2, 3
take5 licht 2009‐09‐11 6, 21 3, 15
Auswirkung der Migration einer Website von Web 1.0 nach Web 2.0 auf das Ranking von Suchmaschinen am Beispiel des Webauftritts
eines Fachhändlers für Leuchtsysteme Erstellt von Dominik Neuffer Seite 116/128
Tab. 22: Platzierung der Webseiten von www.lupenleuchtsysteme.de, www.lupenleuchtsystem.de
und www.batz‐leuchtsysteme.de im Index von google.com am 2009‐09‐17
Suchanfrage bei google.com Datum Platzierung Platzierung
Web 1.0 Web 2.0
arbeitsplatzleuchten 2009‐09‐17 4 43
arbeitsplatzsysteme beleuchtung 2009‐09‐17 9, 23, 31, 46 60, 93
arbeitsplatzsysteme beratung 2009‐09‐17 4, 5, 100 101, 120
arbeitsplatzsysteme licht 2009‐09‐17 1, 2, 20 25, 41
batz augsburg 2009‐09‐17 10, 37 30
batz leuchtsysteme 2009‐09‐17 2, 12, 13 1, 7, 8
büroleuchten beratung messung 2009‐09‐17 10, 11 7, 56
control leuchtsysteme 2009‐09‐17 7 5, 6
industrie arbeitsplatzleuchten 2009‐09‐17 1, 39, 64, 87 33
kostenlose teststellung 2009‐09‐17 13 18
leuchtsysteme 2009‐09‐17 39, 58, 82 5, 10, 43
lupen aplanat 2009‐09‐17 24, 25, 51 11, 12, 13
lupen control 2009‐09‐17 n/a 16
lupenleuchtsysteme 2009‐09‐17 2, 6, 11 1, 7, 8
lupen qualitätssicherung 2009‐09‐17 n/a 6, 8, 21
maschinenlicht led 2009‐09‐17 13, 21 14
teststellung lupen 2009‐09‐17 17, 24, 108 21
glasfaser halolux 2009‐09‐17 n/a 1, 2, 20
halolux beleuchtung 2009‐09‐17 33 7, 19
halolux kaltlichtquellen 2009‐09‐17 13 5, 6, 47
leuchtlupen qualitätssicherung 2009‐09‐17 n/a 1, 2, 3
take5 beleuchtung 2009‐09‐17 8, 11 2, 3, 45
take5 licht 2009‐09‐17 8, 11 6, 14
Auswirkung der Migration einer Website von Web 1.0 nach Web 2.0 auf das Ranking von Suchmaschinen am Beispiel des Webauftritts
eines Fachhändlers für Leuchtsysteme Erstellt von Dominik Neuffer Seite 117/128
Tab. 23: Platzierung der Webseiten von www.lupenleuchtsysteme.de, www.lupenleuchtsystem.de
und www.batz‐leuchtsysteme.de im Index von www2.sandbox.google.com (caffeine) am 2009‐09‐
17 und 2009‐09‐18
Suchanfrage bei www2.sandbox. Datum Platzierung Platzierung
google.com (caffeine) Web 1.0 Web 2.0
arbeitsplatzleuchten 2009‐09‐17 n/a 20
arbeitsplatzsysteme beleuchtung 2009‐09‐17 6, 21, 51 54, 81
arbeitsplatzsysteme beratung 2009‐09‐17 2, 6, 57 1
arbeitsplatzsysteme licht 2009‐09‐17 1, 4, 12, 80 2, 22, 31
batz augsburg 2009‐09‐18 10, 49 28
batz leuchtsysteme 2009‐09‐18 2, 10, 16 1, 4, 5
büroleuchten beratung messung 2009‐09‐18 7, 10, 94 5, 51
control leuchtsysteme 2009‐09‐18 6 4, 5
industrie arbeitsplatzleuchten 2009‐09‐18 60, 71, 95 22
kostenlose teststellung 2009‐09‐18 7 19
leuchtsysteme 2009‐09‐18 38, 85, 98 4, 16, 60
lupen aplanat 2009‐09‐18 24, 44 11, 12, 16
lupen control 2009‐09‐18 n/a 100
lupenleuchtsysteme 2009‐09‐18 2, 4, 5 1, 6, 7
lupen qualitätssicherung 2009‐09‐18 n/a 2, 3, 17
maschinenlicht led 2009‐09‐18 12 11
teststellung lupen 2009‐09‐18 12, 24 n/a
glasfaser halolux 2009‐09‐18 n/a 1, 2, 25
halolux beleuchtung 2009‐09‐18 38 7, 31
halolux kaltlichtquellen 2009‐09‐18 13 2, 3, 70
leuchtlupen qualitätssicherung 2009‐09‐18 1, 2, 3
take5 beleuchtung 2009‐09‐18 4, 6 1, 2
take5 licht 2009‐09‐18 5, 8 1, 2
Auswirkung der Migration einer Website von Web 1.0 nach Web 2.0 auf das Ranking von Suchmaschinen am Beispiel des Webauftritts
eines Fachhändlers für Leuchtsysteme Erstellt von Dominik Neuffer Seite 118/128
Tab. 24: Platzierung der Webseiten von www.lupenleuchtsysteme.de, www.lupenleuchtsystem.de
und www.batz‐leuchtsysteme.de im Index von google.com am 2009‐09‐24
Suchanfrage bei google.com Datum Platzierung Platzierung
Web 1.0 Web 2.0
arbeitsplatzleuchten 2009‐09‐24 n/a 18
arbeitsplatzsysteme beleuchtung 2009‐09‐24 10, 25, 32, 51 49, 74
arbeitsplatzsysteme beratung 2009‐09‐24 5, 8, 96 92
arbeitsplatzsysteme licht 2009‐09‐24 2, 4, 20 21, 32
batz augsburg 2009‐09‐24 10, 36 29
batz leuchtsysteme 2009‐09‐24 2, 12, 13 1, 8, 9
büroleuchten beratung messung 2009‐09‐24 11, 14 7, 61, 76
control leuchtsysteme 2009‐09‐24 7 5, 6
industrie arbeitsplatzleuchten 2009‐09‐24 37, 74, 76, 108 20
kostenlose teststellung 2009‐09‐24 10 19
leuchtsysteme 2009‐09‐24 43, 94, 113 4, 17, 50
lupen aplanat 2009‐09‐24 25, 26, 60 12, 19, 21
lupen control 2009‐09‐24 n/a 11
lupenleuchtsysteme 2009‐09‐24 2, 8, 11 1, 6, 7
lupen qualitätssicherung 2009‐09‐24 n/a 6, 7, 18
maschinenlicht led 2009‐09‐24 17 12
teststellung lupen 2009‐09‐24 18 15
glasfaser halolux 2009‐09‐24 n/a 1, 2, 20
halolux beleuchtung 2009‐09‐24 34 8, 17
halolux kaltlichtquellen 2009‐09‐24 13 2, 3, 48
leuchtlupen qualitätssicherung 2009‐09‐24 n/a 1, 2, 3
take5 beleuchtung 2009‐09‐24 10, 16 4, 5, 43
take5 licht 2009‐09‐24 12, 14 7, 16
Auswirkung der Migration einer Website von Web 1.0 nach Web 2.0 auf das Ranking von Suchmaschinen am Beispiel des Webauftritts
eines Fachhändlers für Leuchtsysteme Erstellt von Dominik Neuffer Seite 119/128
Tab. 25: Platzierung der Webseiten von www.lupenleuchtsysteme.de, www.lupenleuchtsystem.de
und www.batz‐leuchtsysteme.de im Index von www2.sandbox.google.com (caffeine) am 2009‐09‐
24 und 2009‐09‐25
Suchanfrage bei www2.sandbox. Datum Platzierung Platzierung
google.com (caffeine) Web 1.0 Web 2.0
arbeitsplatzleuchten 2009‐09‐24 n/a 24
arbeitsplatzsysteme beleuchtung 2009‐09‐24 5, 25, 36 53, 55, 81
arbeitsplatzsysteme beratung 2009‐09‐24 5, 19, 42 1, 78
arbeitsplatzsysteme licht 2009‐09‐25 2, 3, 12 1, 20, 32
batz augsburg 2009‐09‐25 9, 38 32
batz leuchtsysteme 2009‐09‐25 2, 10, 15 1, 6, 11
büroleuchten beratung messung 2009‐09‐25 9, 10 7, 62, 85
control leuchtsysteme 2009‐09‐25 5 6, 7
industrie arbeitsplatzleuchten 2009‐09‐25 25, 60, 74 20
kostenlose teststellung 2009‐09‐25 8 18
leuchtsysteme 2009‐09‐25 41, 93, 111 3, 20, 61
lupen aplanat 2009‐09‐25 26, 54 11, 12, 16
lupen control 2009‐09‐25 n/a n/a
lupen qualitätssicherung 2009‐09‐25 n/a 2, 7, 24
maschinenlicht led 2009‐09‐25 16 11
teststellung lupen 2009‐09‐25 11, 24, 82 n/a
glasfaser halolux 2009‐09‐25 n/a 1, 2, 23
halolux beleuchtung 2009‐09‐25 38 8, 20
halolux kaltlichtquellen 2009‐09‐25 12 2, 3, 55
leuchtlupen qualitätssicherung 2009‐09‐25 n/a 1, 2, 3
take5 beleuchtung 2009‐09‐25 5, 7 1, 2, 33
take5 licht 2009‐09‐25 5, 6 2, 3, 38, 75
Auswirkung der Migration einer Website von Web 1.0 nach Web 2.0 auf das Ranking von Suchmaschinen am Beispiel des Webauftritts
eines Fachhändlers für Leuchtsysteme Erstellt von Dominik Neuffer Seite 120/128
Tab. 26: Platzierung der Webseiten von www.lupenleuchtsysteme.de, www.lupenleuchtsystem.de
und www.batz‐leuchtsysteme.de im Index von google.com am 2009‐09‐30
Suchanfrage bei google.com Datum Platzierung Platzierung
Web 1.0 Web 2.0
arbeitsplatzleuchten 2009‐09‐30 n/a 16
arbeitsplatzsysteme beleuchtung 2009‐09‐30 9, 26, 32, 50 48, 74
arbeitsplatzsysteme beratung 2009‐09‐30 5, 99 93
arbeitsplatzsysteme licht 2009‐09‐30 1, 14 17, 26
batz augsburg 2009‐09‐30 7, 36 10, 49
batz leuchtsysteme 2009‐09‐30 2, 10, 19 1, 8, 11
büroleuchten beratung messung 2009‐09‐30 10 3, 64, 78
control leuchtsysteme 2009‐09‐30 7 5, 6
industrie arbeitsplatzleuchten 2009‐09‐30 23, 37, 76, 87 20
kostenlose teststellung 2009‐09‐30 13 9
leuchtsysteme 2009‐09‐30 35, 90 3, 20, 40
lupen aplanat 2009‐09‐30 27, 66 14, 15, 17
lupen control 2009‐09‐30 n/a 10
lupenleuchtsysteme 2009‐09‐30 2, 8, 11 1, 6, 77
lupen qualitätssicherung 2009‐09‐30 n/a 4, 5, 15
maschinenlicht led 2009‐09‐30 23, 24 13
teststellung lupen 2009‐09‐30 13 n/a
glasfaser halolux 2009‐09‐30 n/a 1, 2, 22
halolux beleuchtung 2009‐09‐30 35 5, 17
halolux kaltlichtquellen 2009‐09‐30 11 2, 3, 46
leuchtlupen qualitätssicherung 2009‐09‐30 n/a 1, 2, 3
take5 beleuchtung 2009‐09‐30 10, 14 2, 39
take5 licht 2009‐09‐30 9, 13 4
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eines Fachhändlers für Leuchtsysteme Erstellt von Dominik Neuffer Seite 121/128
Tab. 27: Webseiten von www.lupenleuchtsysteme.de, www.lupenleuchtsystem.de und www.batz‐
leuchtsysteme.de im Index von www2.sandbox.google.com (caffeine) am 2009‐09‐30 und 2009‐
10‐01
Suchanfrage bei www2.sandbox. Datum Platzierung Platzierung
google.com (caffeine) Web 1.0 Web 2.0
arbeitsplatzleuchten 2009‐09‐30 n/a 24
arbeitsplatzsysteme beleuchtung 2009‐09‐30 8, 25, 32, 39 37, 73
arbeitsplatzsysteme beratung 2009‐09‐30 5, 14 1, 97
arbeitsplatzsysteme licht 2009‐09‐30 2, 3, 12 1, 18, 30
batz augsburg 2009‐09‐30 9 29
batz leuchtsysteme 2009‐09‐30 2, 10, 16 1, 6, 7
büroleuchten beratung messung 2009‐09‐30 9, 10 7, 62, 82
control leuchtsysteme 2009‐09‐30 5 6, 7
industrie arbeitsplatzleuchten 2009‐09‐30 23, 41, 87, 91 21
kostenlose teststellung 2009‐09‐30 15 10
leuchtsysteme 2009‐09‐30 41, 65, 86 3, 18, 43
lupen aplanat 2009‐09‐30 25, 55 10, 14, 17
lupen control 2009‐09‐30 n/a n/a
lupenleuchtsysteme 2009‐09‐30 2, 6 1, 7, 8
lupen qualitätssicherung 2009‐09‐30 2, 6, 21
maschinenlicht led 2009‐09‐30 19, 25 10
teststellung lupen 2009‐09‐30 11, 25 n/a
glasfaser halolux 2009‐09‐30 n/a 1, 2, 22
halolux beleuchtung 2009‐10‐01 37 6, 18
halolux kaltlichtquellen 2009‐10‐01 11 2, 3, 55
leuchtlupen qualitätssicherung 2009‐10‐01 1, 2, 3
take5 beleuchtung 2009‐10‐01 5, 7 1, 2, 33
take5 licht 2009‐10‐01 5, 6 2, 3, 90
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3 Benutzte Programme und Web‐Dienste
Neben den Programmen, die mit dem Betriebssystem eines Personalcomputers geliefert werden
und denen, die bereits im Text erwähnt wurden, wurden zusätzlich folgende Programme und
Dienste verwendet. Bemerkenswert ist hierbei, dass ausschließlich ein Programm (OmniGraffle für
umgerechnet ca. 68,‐‐ €) tatsächlich käuflich erworben werden musste.
3.1 Programme
Open Source
● Camino (http://caminobrowser.org/): Web‐Browser für Mac OS X, basierend auf der
Gecko‐Engine der Mozilla Foundation. Mit diesem Browser wurden die SEO‐Tests
durchgeführt, dabei wurden explizit sämtlich Cookies von Google und korrespondierenden
Diensten abgewiesen, um neutrale Ergebnisse zu erhalten.
● Cyberduck (http://cyberduck.ch/): FTP‐Client für Mac OS X.
● Firefox (http://www.mozilla‐europe.org/de/firefox/): Der Web‐Browser, der auf
Technologien von Mosaic (vgl. Kap. I 4 Web 1.0) beruht, wurde hauptsächlich zum Testen
der Webseiten verwendet.
● SeoQuake (http://www.seoquake.com/): Dieses Add‐on für Mozilla Firefox
ermöglicht es, die gerade betrachtete Webseite auf unterschiedliche SEO‐
Parameter wie z.B. PageRank und Schlagwortdichte zu untersuchen.
● Flock (http://www.flock.com/): Flock ist ein Web‐Browser‐Derivat, das auf Mozilla Firefox
aufbaut. Flock wurde speziell für die Informationssuche und den Informationsaustausch in
und das Verknüpfen von Sozialen‐Netz‐Diensten (z.B. Facebook, MySpace, Twitter, Flickr)
entwickelt (vgl. Kap. I 6.2 Bündelung von Web‐Diensten). Flock diente in erster Linie dem
Testen und Anwenden von Web 2.0‐Diensten, dem Bündeln verschiedener
Informationskanäle und Recherchieren aktueller Entwicklungen.
● Gimp (http://www.gimp.org/): The GNU Image Manipulation Program. Diese
Bildbearbeitungssoftware wurde zum Editieren der Grafikdateien benutzt.
● NeoOffice (http://www.neooffice.org/neojava/en/index.php): NeoOffice ist die
Umsetzung des OpenOffice.org Office Software‐Pakets von Sun Microsystems für Apple
Macintosh. NeoOffice diente dem Erstellen umfangreicher Textdokumente,
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Tabellenkalkulationen und Präsentationen im Rahmen dieser Diplomarbeit, sowie zum
Erstellen der Diplomarbeit selbst.
Proprietär
● OmniGraffle (http://www.omnigroup.com/applications/OmniGraffle/): Bis auf wenige
Ausnahmen (Abb. 10) wurden alle Illustrationen mit diesem Programm erstellt.
OmniGraffle ist ausschließlich für Mac OS (Tiger oder Leopard) verfügbar.
● Xcode: Die Software‐Entwicklungsumgebung für Apple Macintosh ist in den Developer
Tools jeder Mac OS Installations‐DVD enthalten oder kann unter
http://developer.apple.com/technology/xcode.html nach Erstellen einer kostenlosen
Apple Developer Connection (ADC) Mitgliedschaft unentgeltlich heruntergeladen werden.
Xcode wurde zum Editieren der PHP‐Dateien der WordPress‐Vorlage benutzt.
3.2 Web‐Dienste
● Delicious (http://delicious.com/): Informationen über neueste Web‐Technologien werden
über das Web verbreitet. So sammeln sich schnell eine Vielzahl von themenbezogenen
Lesezeichen an – derzeit 658 (Stand 2009‐09‐15). Um in dieser gespeicherten
Informationsfülle auch wieder das richtige Dokument zu finden (vgl. Kap. II 6 Suche in
Echtzeit (Real Time Search)) hilft das Einordnen unter Zuhilfenahme von Schlagworten.
Der online‐Lesezeichen‐Dienst Delicious (Social Bookmarking) ermöglicht das Anlegen und
Verwalten von Favoriten anhand eigener Schlagworte. Die so gespeicherten Hyperlinks
können entweder privater oder öffentlicher Natur sein. Ebenso besteht u.a. die
Möglichkeit, nachzuforschen, was andere Benutzer unter den selbst verwendeten
Schlagworten abgelegt haben. Bei der Suche lässt sich das Suchergebnis anhand
Schlagwortkombinationen eingrenzen. So genügten beispielsweise zwei Schlagworte, um
unter allen Lesezeichen die Liste der Twitter‐Konten von Google zu finden (Abb. 47).
Das Anlegen von online‐Lesezeichen gestaltet sich dazu äußerst unkompliziert, da viele
Weblog‐Artikel bereits diese Funktionalität unter einer „Share“‐Schaltfläche eingebunden
haben, die zudem oft artikelbezogene Schlagwörter empfiehlt (Abb. 48).
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Abb. 47: Lesezeichensuche mit Hilfe von vergebenen Schlagworten bei Delicious, Quelle:
Delicious
Abb. 48: „Share“‐Schaltfläche zum Anlegen von Lesezeichen,
Quelle: ZD Net
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, diese Funktionalität mittels Bookmarklet (aus
Bookmark und Applet) in den Web‐Browser zu integrieren. Der Flock‐Browser verfügt
zudem über eine integrierte Delicious‐Favoriten‐Verwaltung, die sich nur in der
erweiterten Funktionalität von der lokalen Lesezeichen‐Liste unterscheidet.
● Google Text & Tabellen (Google Docs) (http://docs.google.com/) und Google Notebook
(http://www.google.com/notebook/): Google Text & Tabellen ist ein online Office‐Paket
mit Dateiverwaltung. Da auf die Dokumente, Tabellen, Präsentationen und Notizen über
einen Web‐Browser von verschiedenen Google‐Benutzerkonten aus zugegriffen werden
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kann, eignet sich dieser Dienst besonders gut zum Informationsaustausch und zur
Zusammenarbeit. Es ist davon auszugehen, dass sämtliche Google‐Dienste in die neue
Meta‐Anwendung Google Wave (http://wave.google.com), das den Nachrichtenverkehr
über E‐Mails ersetzen soll, zukünftig integriert werden.
● Twitter (http://twitter.com/): Der Kurznachrichten‐Dienst Twitter ermöglicht es, sich
seinen eigenen Nachrichten‐Kanal aus Status‐Updates unterschiedlicher Quellen
zusammenzustellen(Abb. 49).
Abb. 49: Informationsfluss in Twitter, Quelle: Twitter
Die Nutzungsmöglichkeiten hierbei sind vielfältig. Als besonders hilfreich erwies sich
Twitter zur Kommunikation mit Kommilitonen und bei Recherchen zu aktuellen Themen.
Folgende Nachrichtenquellen erwiesen sich als besonders nützlich:
◦ amcafee – Andrew McAfee: Informationen über Enterprise 2.0
◦ dhinchcliffe – Dion Hinchcliffe: Informationen über Enterprise 2.0
◦ google – A Googler: Neuigkeiten von Google. Google verfügt über eine Vielzahl
themenspezifischer Twitter‐Konten (http://googleblog.blogspot.com/2009/07/google‐
accounts‐on‐twitter.html).
◦ HS_Augsburg – Tobias Weismantel: Hochschule Augsburg
◦ infoworld – InfoWorld: Nachrichten aus Technik und IT
◦ newscientist – New Scientist: Nachrichten aus der Wissenschaft
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◦ novaspivack – Nova Spivack: Gründer und CEO von Twine (http://www.twine.com/),
Visionär; Informationen über Web 3.0, Semantisches Web, Künstliche Intelligenz,
(Web)‐Suche, entstehende Technologien
◦ TechCrunch – Michael Arrington: Nachrichten von TechCrunch, einem Technologie‐
Weblog
◦ timoreilly – Tim O'Reilly: Gründer und CEO von O'Reilly Media, Informationen über
Web 2.0
◦ ZDNetBlogs – ZD Net Blogs: Technologie‐Weblog‐Netzwerk
● XML Sitemaps Generator (http://www.xml‐sitemaps.com/): Veränderungen an einer
Website können Google mit Hilfe der Webmaster Tools mitgeteilt werden. Damit kann ein
erneuter Besuch des Google Crawlers angeregt werden. Zu diesem Zweck wird die
Struktur oder einzelne Teilbereiche des Webauftritts, die geändert wurden, im XML‐
Format dokumentiert und in ein dafür erstelltes Verzeichnis hochgeladen. Zum Erstellen
dieses XML‐Dokuments erwies sich der XML Sitemaps Generator als hilfreich.
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Erstellungserklärung
Hiermit erkläre ich, dass ich diese Diplomarbeit selbständig angefertigt habe und keine anderen
als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel verwendet habe. Alle Zitate, ob wörtlich oder
sinngemäß, wurden als solche gekennzeichnet.
Diese Arbeit wurde weder in dieser noch in einer ähnlichen Form einer anderen Prüfungsbehörde
vorgelegt.
Fraubrunnen, im Oktober 2009
Dominik Neuffer
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