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Diplomarbeit
Studienrichtung
Wirtschaftsinformatik


Dominik
Neuffer
Auswirkung
der
Migration
einer
Website
von
Web
1.0
na...
Vorwort




Dank
gebührt
an
dieser
Stelle
Herrn
Prof.
Dr.
Gerth
für
die
freundliche
Unterstützung
bei
diesem

selbstgewähl...
Auswirkung
der
Migration
einer
Website
von
Web
1.0
nach
Web

2.0
auf
das
Ranking
von
Suchmaschinen
am
Beispiel
des

Webauf...
7.1.1
Semantik...............................................................................................................
2.1.1
Elemente
im
Seitenkopf
(Head).................................................................................72
   ...
Abbildungsverzeichnis
Abb.
1:
Einfaches
Hypertext‐System,
Quelle:
Nelson
1974................................................
Abb.
27:
Migration
–
Schritt
2,
Umleitung
der
Domains...................................................................53...
.............................................................................................................................
Tabellenverzeichnis
Tab.
1:
Vor‐
und
Nachteile
statischer
HTML
Webseiten.....................................................
Tab.
17:
Platzierung
der
Webseiten
von
www.lupenleuchtsysteme.de,
www.lupenleuchtsystem.de

und
www.batz‐leuchtsysteme.de
...
Einführung
und
Fragestellung
Das
Internet
hat
in
den
letzten
zehn
Jahren
einen
nicht
unerheblichen
Wandel
vollzogen.
Die

...
I
Evolution
des
World
Wide
Webs
Dieser
Teil
der
Arbeit
soll
einen
Überblick
über
die
Entstehung
und
Entwicklung
des
World
...
Internet
für
einen
bedeutenden
Teil
der
Bevölkerung
der
Industriestaaten
sowohl
im

          beruflichen
als
auch
im
priv...
3.1
Das
World
Wide
Web
Consortium
(W3C)

Tim
Berners‐Lee,
der
Erfinder
des
WWW,
gründete
1994
das
W3C
als
internationales
...
4
Web
1.0

Im
Jahr
1989,
nahezu
zeitgleich
mit
der
Öffnung
des
Internets
für
kommerzielle
Zwecke
durch
die

Amerikanische
...
Gopher,
Telnet,
NNTP
und
WAIS
aufgebaut
werden.
Zusätzlich
verfügte
Mosaic
bereits
über
eine

Verlaufsanzeige
der
besuchte...
Das
NCSA
bot
Mosaic
1.0
ab
1993
unentgeltlich
auf
seiner
Website
an.
Bald
darauf
wurden
bereits

mehr
als
5000
Kopien
mona...
Abb.
5:
Evolution
beinhaltet
auch 

                                       Rückschläge,
Quelle:
Kelly
1998


5.1
Das
Web
a...
Abb.
6:
Darstellung
der
Web
2.0
Grundeinstellung,
Quelle:
O'Reilly
(2005)
(verändert)



     ●    Amazon
bietet
auf
seine...
●    Einige
Bestandteile
der
WWW‐Infrastruktur
wie
Linux,
Apache,
MySQL,
Perl,
PHP
oder

          Python
beruhen
auf
der
...
5.4
Software
ohne
Entwicklungszyklus

Wie
bereits
in
Kap.
I
5.1
Das
Web
als
Plattform
dargestellt,
wird
die
Software
der
W...
5.5
Leichtgewichtige
(lightweight)
Programmiermodelle

Komplexe
Web‐Dienste
wie
z.B.
SOAP
(Simple
Object
Access
Protocol),...
5.8
Verändertes
Benutzerverhalten

Ungeachtet
der
Kernkompetenzen,
die
von
O'Reilly
(2005)
herausgearbeitet
wurden,
hat
si...
Entwicklung
von
Wikis
und
Weblogs
ist
ein
entscheidender
Schritt
in
diese
Richtung
getan,
wenn

auch
immer
noch
zumindest
...
6.1
Enterprise
Web
2.0

Enterprise
Web
2.0
bezeichnet
einen
Gesinnungswandel
der
Unternehmen,
nicht
unähnlich
dem

geänder...
6.1.2
Web‐orientierte
Architektur
(WOA)

Der
Einsatz
von
Web‐Technologien,
um
Applikationen
zu
entwickeln,
zu
ersetzen
und...
(APIs)
ein
breiteres
Feld
an
Adressaten.
Web‐Widgets
sind
in
dieser
Hinsicht
sowohl
ein

          Instrument
zur
Verteilu...
Abb.
11:
Darstellung
der
Enterprise
2.0
Grundeinstellung,
Quelle:
O'Reilly
(2005),
Hinchcliffe 

(2009),
McAfee
(2009)
und...
Abb.
12:
Programmierschnittstellen
und
offene
Protokolle
ermöglichen
einen 

           unkomplizierten
Datenaustausch
zwi...
●    Meta‐Weblog:
Ausgewählte
Online‐Aktivitäten,
Web‐Dienste
und
Soziale
Netzwerke

          (Twitter,
Facebook,
Picasa,...
7
Ausblick

Folgt
man
Spivack
(2007),
befindet
sich
das
Web
derzeit
im
späten
Stadium
der
zweiten
Version.

Neue
Technolog...
die
Beziehungen
der
Objekte
berücksichtigt.
Die
Verbindungen
von
       ●   Artikeln,
Photos,
etc.
       ●   Inhalten
   ...
Abb.
15:
Augmented
Reality
Browser
Demonstration,
Quelle:
Schonfeld
2009‐09‐07,
YouTube



Auf
diese
Weise
können
mobile
G...
einem
Mikrochip
für
PCs
möglich
war.
Dieses
Computernetzwerk,
das
unseren
Planeten

umspannt,
ist
in
seiner
Komplexität
du...
II
Evolution
der
Web‐Suchmaschinen
Damit
Webseiten
für
Web‐Suchmaschinen
optimiert
werden
können,
ist
es
wichtig
zu
verste...
2
Web‐Suchmaschinen

Web‐Suchmaschinen
sind
Computerprogramme,
die
auf
einem
Index
basieren.
Diese
Programme

durchsuchen
...
Abb.
16:
Statistik
der
Suchanfragen
nach
Anbieter
(global:
westliche

                 Industrienationen,
international:
z...
Diplom Migration Web1.0 Nach Web2.0 Seo Neuffer
Diplom Migration Web1.0 Nach Web2.0 Seo Neuffer
Diplom Migration Web1.0 Nach Web2.0 Seo Neuffer
Diplom Migration Web1.0 Nach Web2.0 Seo Neuffer
Diplom Migration Web1.0 Nach Web2.0 Seo Neuffer
Diplom Migration Web1.0 Nach Web2.0 Seo Neuffer
Diplom Migration Web1.0 Nach Web2.0 Seo Neuffer
Diplom Migration Web1.0 Nach Web2.0 Seo Neuffer
Diplom Migration Web1.0 Nach Web2.0 Seo Neuffer
Diplom Migration Web1.0 Nach Web2.0 Seo Neuffer
Diplom Migration Web1.0 Nach Web2.0 Seo Neuffer
Diplom Migration Web1.0 Nach Web2.0 Seo Neuffer
Diplom Migration Web1.0 Nach Web2.0 Seo Neuffer
Diplom Migration Web1.0 Nach Web2.0 Seo Neuffer
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Diplom Migration Web1.0 Nach Web2.0 Seo Neuffer
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  1. 1. Diplomarbeit Studienrichtung
Wirtschaftsinformatik Dominik
Neuffer Auswirkung
der
Migration
einer
Website
von
Web
1.0
nach
Web
2.0
 auf
das
Ranking
von
Suchmaschinen
am
Beispiel
des
Webauftritts
 eines
Fachhändlers
für
Leuchtsysteme Verfasser: Dominik
Werner
Neuffer Büündering.
18 Erstprüfer:
 Prof.
Dr.
Norbert
Gerth CH
3312
Fraubrunnen Telefon:
+41
31
767
77
35 reptar@rz.fh‐augsburg.de Zweitprüfer:
 Prof.
Dr.
Jürgen
Scholz Fakultät
für
Informatik Telefon:
+49
821
5586‐3450 Aufgabenstellende
Firma: Fax:







+49
821
5586‐3499 Batz
–
Leuchtsysteme Hochschule
Augsburg University
of
Applied
Sciences Baumgartnerstraße
16 und
Handels
GmbH D
86161
Augsburg Telefon
+49
821
5586‐0 Abgabe
der
Arbeit:
 2009‐10‐20/
WS
2009 Fax







+49
821
5586‐3222 http://www.hs‐augsburg.de poststelle@hs‐augsburg.de
  2. 2. Vorwort Dank
gebührt
an
dieser
Stelle
Herrn
Prof.
Dr.
Gerth
für
die
freundliche
Unterstützung
bei
diesem
 selbstgewählten
Thema. Herrn
Thomas
Batz,
Geschäftsführer
der
Firma
Batz
–
Leuchtsysteme
und
Handels
GmbH,
für
die
 freundliche
Überlassung
seiner
Daten
zur
Migration
und
den
weiterführenden
SEO‐Tests. Meiner
Frau
Isabelle
und
unserer
Tochter
Clara
für
ihre
Geduld
und
Unterstützung. Und
nicht
zuletzt
Ron
Dhanifu
von
KSDS
Jazz88.3
für
die
Musik
in
den
Abendstunden. Fraubrunnen
im
Oktober
2009 Dominik
Neuffer Auswirkung
der
Migration
einer
Website
von
Web
1.0
nach
Web
2.0
auf
das
Ranking
von
Suchmaschinen
am
Beispiel
des
Webauftritts
 eines
Fachhändlers
für
Leuchtsysteme Erstellt
von
Dominik
Neuffer Seite
2/128
  3. 3. Auswirkung
der
Migration
einer
Website
von
Web
1.0
nach
Web
 2.0
auf
das
Ranking
von
Suchmaschinen
am
Beispiel
des
 Webauftritts
eines
Fachhändlers
für
Leuchtsysteme
 Inhaltsverzeichnis Einführung
und
Fragestellung...........................................................................................................11 I
Evolution
des
World
Wide
Webs....................................................................................................12 1
Definitionen..............................................................................................................................12 2
Kernstandards
des
Webs..........................................................................................................13 3
Standardisierungsinstitutionen................................................................................................13 3.1
Das
World
Wide
Web
Consortium
(W3C).........................................................................14 3.2
Die
Internet
Engineering
Task
Force
(IETF).......................................................................14 4
Web
1.0....................................................................................................................................15 5
Web
2.0....................................................................................................................................17 5.1
Das
Web
als
Plattform.......................................................................................................18 5.2
Nutzung
kollektiver
Intelligenz.........................................................................................18 5.2.1
Weblogs
als
Wissen
des
Volkes................................................................................20 5.3
Daten
als
Motor
der
Innovation
(Data
is
the
next
Intel
inside)........................................20 5.4
Software
ohne
Entwicklungszyklus..................................................................................21 5.5
Leichtgewichtige
(lightweight)
Programmiermodelle......................................................22 5.6
Geräteunabhängigkeit.....................................................................................................22 5.7
Nutzererlebnis
steht
im
Vordergrund
(Rich
User
Experiences).........................................22 5.8
Verändertes
Benutzerverhalten.......................................................................................23 6
Aktuelle
Trends........................................................................................................................24 6.1
Enterprise
Web
2.0...........................................................................................................25 6.1.1
Informationsaustausch
im
Unternehmensnetzwerk.................................................25 6.1.2
Web‐orientierte
Architektur
(WOA).........................................................................26 6.1.3
Notwendige
Kernkompetenzen................................................................................27 6.2
Bündelung
von
Web‐Diensten.........................................................................................28 7
Ausblick....................................................................................................................................31 7.1
Web
3.0.............................................................................................................................31 Auswirkung
der
Migration
einer
Website
von
Web
1.0
nach
Web
2.0
auf
das
Ranking
von
Suchmaschinen
am
Beispiel
des
Webauftritts
 eines
Fachhändlers
für
Leuchtsysteme Erstellt
von
Dominik
Neuffer Seite
3/128
  4. 4. 7.1.1
Semantik....................................................................................................................31 7.1.2
Mobile
Endgeräte......................................................................................................32 7.2
Web
4.0
–
Web
OS...........................................................................................................33 II
Evolution
der
Web‐Suchmaschinen..............................................................................................35 1
Web‐Kataloge...........................................................................................................................35 2
Web‐Suchmaschinen...............................................................................................................36 3
Weitere
Web‐Suchdienste.......................................................................................................36 4
Wolfram|Alpha.......................................................................................................................40 5
Bewertungskriterien
für
Webseiten.........................................................................................41 5.1
Beliebtheit
von
Hyperlinks
(Link‐Popularity).....................................................................41 5.2
Google
PageRank..............................................................................................................41 6
Suche
in
Echtzeit
(Real
Time
Search).......................................................................................43 7
Modell
einer
zukünftigen
Web‐Suche......................................................................................46 III
Migration
von
Web
1.0
nach
2.0..................................................................................................47 1
Eckdaten...................................................................................................................................47 2
Web
1.0
–
Ist‐Zustand..............................................................................................................48 3
Web
2.0
–
Soll‐Zustand............................................................................................................48 4
Meilensteine
der
Migration.....................................................................................................50 4.1
Schritt
1
–
Aufbau
der
Website
www.batz‐leuchtsysteme.de............................................51 4.2
Schritt
2
–
Zusammenführen
der
Domainnamen.............................................................53 4.3
Schritt
3
–
Einbinden
zusätzlicher
Web
2.0‐Dienste.........................................................55 5
Zusammenfassung...................................................................................................................59 IV
Suchmaschinen‐Optimierung
(SEO).............................................................................................61 1
SEO
für
Web
1.0
am
Beispiel
von
www.lupenleuchtsysteme.de...............................................61 1.1
Optimierung
des
Webseiten
Inhalts
(On‐Page
Optimierung)............................................61 1.1.1
Elemente
im
Seitenkopf
(Head).................................................................................62 1.1.2
Elemente
im
Seitenkörper
(Body).............................................................................64 1.1.3
Seitenaufbau
im
Browserfenster...............................................................................68 1.2
Optimierung
der
Struktur
der
Website
(Off‐Page‐Optimierung)......................................69 1.3
Zusätzliche
Verknüpfungen
der
Website
mit
anderen
Websites.......................................71 1.4
Zusammenfassung
der
SEO‐Massnahmen
für
Web
1.0.....................................................71 2
SEO
für
Web
2.0
am
Beispiel
von
www.batz‐leuchtsysteme.de...............................................72 2.1
Optimierung
des
Webseiten
Inhalts
(On‐Page
Optimierung)...........................................72 Auswirkung
der
Migration
einer
Website
von
Web
1.0
nach
Web
2.0
auf
das
Ranking
von
Suchmaschinen
am
Beispiel
des
Webauftritts
 eines
Fachhändlers
für
Leuchtsysteme Erstellt
von
Dominik
Neuffer Seite
4/128
  5. 5. 2.1.1
Elemente
im
Seitenkopf
(Head).................................................................................72 2.1.2
Elemente
im
Seitenkörper
(Body).............................................................................73 2.1.3
Seitenaufbau
im
Browserfenster...............................................................................77 2.2
Optimierung
der
Struktur
der
Website
(Off‐Page‐Optimierung)......................................81 2.3
Zusätzliche
Verknüpfungen
der
Website
mit
anderen
Websites......................................83 2.4
Sinnvolle
Erweiterungen.................................................................................................86 V
SEO‐Tests
.....................................................................................................................................88 1
Erwartung................................................................................................................................88 2
Testbearbeitung.......................................................................................................................88 3
Ergebnisse...............................................................................................................................90 4
Aufgetretene
Probleme...........................................................................................................92 5
Empfehlungen.........................................................................................................................94 6
Weiterführende
SEO‐Tests.......................................................................................................94 6.1
Kohärenz
bei
Schlagworten..............................................................................................94 6.2
Image‐Hosting
und
Tagging.............................................................................................95 6.3
Einbinden
von
Fremdformaten
in
eine
Webseite............................................................95 6.4
Konstruktive
statt
destruktive
Erstellung
einer
Website..................................................96 6.5
URL‐Kürzer
(URL
Shortener).............................................................................................97 6.6
Aktualität/
Relevanz........................................................................................................98 VI
Zusammenfassung.......................................................................................................................99 Quellenangaben.............................................................................................................................101 Anhang...........................................................................................................................................105 1
Logbuch
der
Migration
(www.batz‐leuchtsysteme.de)...........................................................105 2
Tabellen
der
SEO‐Testergebnisse............................................................................................109 3
Benutzte
Programme
und
Web‐Dienste.................................................................................123 3.1
Programme.....................................................................................................................123 3.2
Web‐Dienste...................................................................................................................124 Erstellungserklärung
......................................................................................................................128 Auswirkung
der
Migration
einer
Website
von
Web
1.0
nach
Web
2.0
auf
das
Ranking
von
Suchmaschinen
am
Beispiel
des
Webauftritts
 eines
Fachhändlers
für
Leuchtsysteme Erstellt
von
Dominik
Neuffer Seite
5/128
  6. 6. Abbildungsverzeichnis Abb.
1:
Einfaches
Hypertext‐System,
Quelle:
Nelson
1974................................................................12 Abb.
2:
Client/Server‐Modell
eines
verteilten
Hypertext‐Systems,
Quelle:
Berners‐Lee
1989..........15 Abb.
3:
Chronologische
Entwicklung
des
Web
1.0,
Quelle:
Flickr
(verändert)..................................16 Abb.
4:
Web‐Browser
Mosaic,
Quelle:
Huges
1994..........................................................................16 Abb.
5:
Evolution
beinhaltet
auch
Rückschläge,
Quelle:
Kelly
1998..................................................18 Abb.
6:
Darstellung
der
Web
2.0
Grundeinstellung,
Quelle:
O'Reilly
(2005)
(verändert).................19 Abb.
7:
Gmail
Logo,
Quelle:
Google..................................................................................................21 Abb.
8:
Von
Benutzern
erzeugter
Inhalt
zur
Zeit
von
Web
1.0
und
Web
2.0,
Quelle:
Hinchcliffe
2006 .........................................................................................................................................................23 Abb.
9:
Zeitachse
der
Web‐Evolution..............................................................................................24 Abb.
10:
Kommunikation
im
sozialen
Netzwerk
und
im
Unternehmen,
Quelle:
Fulkerson
2009
 (verändert).......................................................................................................................................25 Abb.
11:
Darstellung
der
Enterprise
2.0
Grundeinstellung,
Quelle:
O'Reilly
(2005),
Hinchcliffe
 (2009),
McAfee
(2009)
und
Robles
(2009)
(verändert)..................................................................28 Abb.
12:
Programmierschnittstellen
und
offene
Protokolle
ermöglichen
einen
unkomplizierten
 Datenaustausch
zwischen
Web‐Anwendungen,
Quelle:
TechCrunch..............................................29 Abb.
13:
Bündelung
von
Web‐Diensten
auf
unterschiedlichen
Ebenen...........................................30 Abb.
14:
Entwicklungstufen
des
WWW,
Quelle:
Spivack
2007..........................................................31 Abb.
15:
Augmented
Reality
Browser
Demonstration,
Quelle:
Schonfeld
2009‐09‐07,
YouTube.....33 Abb.
16:
Statistik
der
Suchanfragen
nach
Anbieter
(global:
westliche
Industrienationen,
 international:
zzgl.
Asien),
Quelle:
Schonfeld
2009‐08‐24...............................................................37 Abb.
17:
Aufbau
einer
Meta‐Suchmaschine,
Quelle:
http://commons.wikimedia.org/...................38 Abb.
18:
Anzeige
einer
Geschäftsadresse
in
Google
Street
View,
Quelle:
Google............................39 Abb.
19:
Wolfram|Alpha
berechnet
Daten
aus
dem
WWW,
Quelle:
Wolfram|Alpha......................40 Abb.
20:
Suchergebnisse
in
Echtzeit
bei
Twitter,
Quelle:
Twitter.....................................................43 Abb.
21:
Soziale
Relevanz
nach
Gruppen
geordnet,
Quelle:
Nach
Iskold
2009................................45 Abb.
22:
Modell
einer
zukünftigen
Web‐Suche...............................................................................46 Abb.
23:
www.lupenleuchtsysteme.de
2005,
Quelle:
Batz
–
Leuchtsysteme
&
Handels
GmbH
.....48 Abb.
24:
Darstellung
des
Ist‐Zustandes
der
Website
www.lupenleuchtsysteme.de........................49 Abb.
25:
Darstellung
des
Soll‐Zustandes
der
Website
www.batz‐leuchtsysteme.de........................50 Abb.
26:
Migration
–
Schritt
1,
Aufbau
des
CMS..............................................................................52 Auswirkung
der
Migration
einer
Website
von
Web
1.0
nach
Web
2.0
auf
das
Ranking
von
Suchmaschinen
am
Beispiel
des
Webauftritts
 eines
Fachhändlers
für
Leuchtsysteme Erstellt
von
Dominik
Neuffer Seite
6/128
  7. 7. Abb.
27:
Migration
–
Schritt
2,
Umleitung
der
Domains...................................................................53 Abb.
28:
Fehlerseite
im
CMS
(404.php),
um
Anfragen
abzufangen,
die
im
Zuge
der
Migration
 ungültig
wurden,
Quelle:
Batz
–
Leuchtsysteme
&
Handels
GmbH.................................................54 Abb.
29:
Migration
–
Schritt
3,
Einbinden
zusätzlicher
Dienste........................................................55 Abb.
30:
Bei
Flickr
eingestellte
Bilddatei
im
Google‐Index
bei
einer
Testabfrage
am
2009‐07‐22,
 Quelle:
Google.................................................................................................................................56 Abb.
31:
Eingebettetes
PDF‐Dokument
auf
www.batz‐leuchtsysteme.de,
Quelle:
Batz
–
 Leuchtsysteme
&
Handels
GmbH.....................................................................................................58 Abb.
32:
Indizierte
PDF‐Dokument,
die
bei
SlideShare
eingestellt
wurden,
im
Google‐Index
bei
 Testanfragen
am
2009‐09‐12...........................................................................................................59 Abb.
33:
Vereinfachte
Darstellung
eines
statischen
HTML‐Dokuments
der
Website
 www.lupenleuchtsysteme.de..........................................................................................................62 Abb.
34:
Darstellung
der
HTML‐Seite
und
deren
Aufteilung
im
Fenster
eines
Web‐Browsers,
 Quelle:
Batz
–
Leuchtsysteme
&
Handels
GmbH
(verändert)..........................................................68 Abb.
35:
Sitemap
von
www.lupenleuchtsysteme.de.......................................................................70 Abb.
36:
Bewertung
der
URL
und
des
Seitentitels
in
der
Suchergebnisliste.....................................71 Abb.
37:
Vereinfachte
Darstellung
eines
vom
CMS
erzeugten
HTML‐Dokuments
der
Website
 www.batz‐leuchtsysteme.de............................................................................................................73 Abb.
38:
Einpflegen
des
HTML
Title‐Tags
als
Beschreibung
einer
Kategorie
des
CMS......................74 Abb.
39:
Darstellung
des
HTML
Alt‐Tag‐Inhalts
als
Bildunterschrift,
Quelle:
Batz
–
Leuchtsysteme
&
 Handels
GmbH.................................................................................................................................75 Abb.
40:
Darstellung
der
Elemente
einer
vom
CMS
erzeugten
Webseite
und
deren
Aufteilung
im
 Fenster
eines
Web‐Browsers
..........................................................................................................78 Abb.
41:
Einteilung
eines
Weblog‐Artikels
in
Navigation
und
Inhalt................................................80 Abb.
42:
Einordnen
von
Artikeln
(Weblog‐Einträgen)
anhand
Kategorien,
Unterkategorien
und
 Schlagworten
(Tags).........................................................................................................................82 Abb.
43:
Sinnvolle
Erweiterungen
und
damit
verbundenes
Engagement........................................87 Abb.
44:
Ergebnisse
der
Testanfragen
an
Google
und
Google
caffeine
während
des
Testzeitraums.
 Zur
besseren
Übersichtlichkeit
wurden
die
Platzierungen
der
Suchergebnisse
mittels
eines
 Punktesystems
dargestellt.
Platz
1
entspricht
10,
Platz
10
entspricht
einem
Punkt.
........................91 Abb.
45:
SlideShare‐Dokumente
vor
Web
2.0‐Auftritt,
am
2009‐09‐24,
Quelle:
Google................93 Abb.
46:
Modell
des
Google
Cachings.............................................................................................96 Abb.
47:
Lesezeichensuche
mit
Hilfe
von
vergebenen
Schlagworten
bei
Delicious,
Quelle:
Delicious Auswirkung
der
Migration
einer
Website
von
Web
1.0
nach
Web
2.0
auf
das
Ranking
von
Suchmaschinen
am
Beispiel
des
Webauftritts
 eines
Fachhändlers
für
Leuchtsysteme Erstellt
von
Dominik
Neuffer Seite
7/128
  8. 8. .......................................................................................................................................................125 Abb.
48:
„Share“‐Schaltfläche
zum
Anlegen
von
Lesezeichen,
Quelle:
ZD
Net...............................125 Abb.
49:
Informationsfluss
in
Twitter,
Quelle:
Twitter....................................................................126 Auswirkung
der
Migration
einer
Website
von
Web
1.0
nach
Web
2.0
auf
das
Ranking
von
Suchmaschinen
am
Beispiel
des
Webauftritts
 eines
Fachhändlers
für
Leuchtsysteme Erstellt
von
Dominik
Neuffer Seite
8/128
  9. 9. Tabellenverzeichnis Tab.
1:
Vor‐
und
Nachteile
statischer
HTML
Webseiten...................................................................49 Tab.
2:
Vor‐
und
Nachteile
eines
CMS...............................................................................................51 Tab.
3:
Kategorien,
Unterkategorien,
Schlagworte
und
verknüpfte
Schlagworte
der
Artikel
in
der
 Rubrik
Aktuelles..............................................................................................................................84 Tab.
4:
Kategorien,
Unterkategorien,
Schlagworte
und
verknüpfte
Schlagworte
der
Artikel
in
der
 Rubrik
Arbeitsplatzleuchten............................................................................................................84 Tab.
5:
Kategorien,
Unterkategorien,
Schlagworte
und
verknüpfte
Schlagworte
der
Artikel
in
der
 Rubrik
Büroleuchten........................................................................................................................84 Tab.
6:
Kategorien,
Unterkategorien,
Schlagworte
und
verknüpfte
Schlagworte
der
Artikel
in
der
 Rubrik
Kaltlichtquellen.....................................................................................................................85 Tab.
7:
Kategorien,
Unterkategorien,
Schlagworte
und
verknüpfte
Schlagworte
der
Artikel
in
der
 Rubrik
LED‐Ringbeleuchtung...........................................................................................................85 Tab.
8:
Kategorien,
Unterkategorien,
Schlagworte
und
verknüpfte
Schlagworte
der
Artikel
in
der
 Rubrik
Handlupen............................................................................................................................85 Tab.
9:
Kategorien,
Unterkategorien,
Schlagworte
und
verknüpfte
Schlagworte
der
Artikel
in
der
 Rubrik
Lupenleuchtsysteme............................................................................................................86 Tab.
10:
Kategorien,
Unterkategorien,
Schlagworte
und
verknüpfte
Schlagworte
der
Artikel
in
der
 Rubrik
Stereo‐Mikroskope...............................................................................................................86 Tab.
11:
Platzierung
der
Webseiten
von
www.lupenleuchtsysteme.de
und
 www.lupenleuchtsystem.de
auf
der
ersten
Seite
des
Google
Index
bei
ersten
Test‐Abfragen........89 Tab.
12:
Ausprägung
und
Anzahl
der
URLs
aller
gefundenen
Web
2.0‐Seiten
der
letzten
Testreihe
 bei
google.com................................................................................................................................92 Tab.
13:
Ausprägung
und
Anzahl
der
URLs
aller
gefundenen
Web
2.0‐Seiten
der
letzten
Testreihe
 bei
www2.sandbox.google.com
(caffeine).......................................................................................92 Tab.
14:
Platzierung
der
Webseiten
von
www.lupenleuchtsysteme.de,
www.lupenleuchtsystem.de
 und
www.batz‐leuchtsysteme.de
im
Index
von
google.com
am
2009‐08‐18................................109 Tab.
15:
Platzierung
der
Webseiten
von
www.lupenleuchtsysteme.de,
www.lupenleuchtsystem.de
 und
www.batz‐leuchtsysteme.de
im
Index
von
www2.sandbox.google.com
(caffeine)
am
2009‐08‐ 18....................................................................................................................................................110 Tab.
16:
Platzierung
der
Webseiten
von
www.lupenleuchtsysteme.de,
www.lupenleuchtsystem.de
 und
www.batz‐leuchtsysteme.de
im
Index
von
google.com
am
2009‐08‐26.................................111 Auswirkung
der
Migration
einer
Website
von
Web
1.0
nach
Web
2.0
auf
das
Ranking
von
Suchmaschinen
am
Beispiel
des
Webauftritts
 eines
Fachhändlers
für
Leuchtsysteme Erstellt
von
Dominik
Neuffer Seite
9/128
  10. 10. Tab.
17:
Platzierung
der
Webseiten
von
www.lupenleuchtsysteme.de,
www.lupenleuchtsystem.de
 und
www.batz‐leuchtsysteme.de
im
Index
von
www2.sandbox.google.com
(caffeine)
am
2009‐08‐ 26....................................................................................................................................................112 Tab.
18:
Platzierung
der
Webseiten
von
www.lupenleuchtsysteme.de,
www.lupenleuchtsystem.de
 und
www.batz‐leuchtsysteme.de
im
Index
von
google.com
am
2009‐09‐03.................................113 Tab.
19:
Platzierung
der
Webseiten
von
www.lupenleuchtsysteme.de,
www.lupenleuchtsystem.de
 und
www.batz‐leuchtsysteme.de
im
Index
von
www2.sandbox.google.com
(caffeine)
am
2009‐09‐ 03
und
2009‐09‐04........................................................................................................................114 Tab.
20:
Platzierung
der
Webseiten
von
www.lupenleuchtsysteme.de,
www.lupenleuchtsystem.de
 und
www.batz‐leuchtsysteme.de
im
Index
von
google.com
am
2009‐09‐10.................................115 Tab.
21:
Platzierung
der
Webseiten
von
www.lupenleuchtsysteme.de,
www.lupenleuchtsystem.de
 und
www.batz‐leuchtsysteme.de
im
Index
von
www2.sandbox.google.com
(caffeine)
am
2009‐09‐ 11.....................................................................................................................................................116 Tab.
22:
Platzierung
der
Webseiten
von
www.lupenleuchtsysteme.de,
www.lupenleuchtsystem.de
 und
www.batz‐leuchtsysteme.de
im
Index
von
google.com
am
2009‐09‐17..................................117 Tab.
23:
Platzierung
der
Webseiten
von
www.lupenleuchtsysteme.de,
www.lupenleuchtsystem.de
 und
www.batz‐leuchtsysteme.de
im
Index
von
www2.sandbox.google.com
(caffeine)
am
2009‐09‐ 17
und
2009‐09‐18..........................................................................................................................118 Tab.
24:
Platzierung
der
Webseiten
von
www.lupenleuchtsysteme.de,
www.lupenleuchtsystem.de
 und
www.batz‐leuchtsysteme.de
im
Index
von
google.com
am
2009‐09‐24.................................119 Tab.
25:
Platzierung
der
Webseiten
von
www.lupenleuchtsysteme.de,
www.lupenleuchtsystem.de
 und
www.batz‐leuchtsysteme.de
im
Index
von
www2.sandbox.google.com
(caffeine)
am
2009‐09‐ 24
und
2009‐09‐25........................................................................................................................120 Tab.
26:
Platzierung
der
Webseiten
von
www.lupenleuchtsysteme.de,
www.lupenleuchtsystem.de
 und
www.batz‐leuchtsysteme.de
im
Index
von
google.com
am
2009‐09‐30.................................121 Tab.
27:
Webseiten
von
www.lupenleuchtsysteme.de,
www.lupenleuchtsystem.de
und
www.batz‐ leuchtsysteme.de
im
Index
von
www2.sandbox.google.com
(caffeine)
am
2009‐09‐30
und
2009‐ 10‐01...............................................................................................................................................122 Soweit
nicht
anders
angeben,
wurden
die
Abbildungen
und
Tabellen
vom
Autor
erstellt. Auswirkung
der
Migration
einer
Website
von
Web
1.0
nach
Web
2.0
auf
das
Ranking
von
Suchmaschinen
am
Beispiel
des
Webauftritts
 eines
Fachhändlers
für
Leuchtsysteme Erstellt
von
Dominik
Neuffer Seite
10/128
  11. 11. Einführung
und
Fragestellung Das
Internet
hat
in
den
letzten
zehn
Jahren
einen
nicht
unerheblichen
Wandel
vollzogen.
Die
 Einwahl
erfolgte
seinerzeit
noch
mit
analogem
Modem
oder
ISDN,
das
Erstellen,
Pflegen
und
 Verwalten
von
Websites
war
Spezialisten
und
ambitionierten
Amateuren
vorbehalten.
Es
genügte,
 wenn
Unternehmen
über
eine
Visitenkarte
im
World
Wide
Web
(WWW
oder
Web)
verfügten,
um
 Präsenz
zu
zeigen.
Oft
jedoch
wuchs
die
Anzahl
an
meist
statischen
HTML‐Dateien
rasch
an
und
 zur
Pflege
der
hinterlegten
Inhalte
pflegen
waren
zumindest
solide
Grundkenntnisse
in
HTML
 notwendig.
Heutige
Content
Management
Systeme
(CMS)
trennen
Inhalt
und
Darstellung
einer
 Website
und
können
von
Redakteuren,
die
mit
der
Anwendung
vertraut
sind,
selbständig
 aktualisiert
werden.
Es
ist
allerdings
nicht
bekannt,
wie
eine
Website,
die
konventionell
erstellt
 und
so
optimiert
wurde,
dass
sie
bereits
über
einen
guten
Google
PageRank
verfügt,
nach
einer
 Umstellung
auf
ein
CMS
abschneiden
wird.
Auch
die
Auswirkungen
eines
anschließenden
 Einbindens
der
Website
in
ein
Soziales
Netzwerk,
wie
es
von
Google,
YouTube
und
beispielsweise
 Wikipedia
zur
Verfügung
gestellt
wird,
auf
den
PageRank
sind
unklar. Zur
Beantwortung
der
genannten
Fragen
sollen
sämtliche
relevanten
Inhalte
und
statische
 Strukturen
der
Website
www.
 
 
lupenleuchtsysteme.de
,
sofern
dies
realisierbar
ist,
in
ein
 dynamisches
CMS
auf
www.bat
 
 
z‐leuchtsysteme.de

übertragen
werden.
Des
weiteren
wird
die
 Website
durch
schrittweises
Einbinden
in
Soziale
Netzwerke
wie
z.B.
Flickr
oder
Querverweise
auf
 Wikipedia
mit
anderen
Websites
und
Diensten
verknüpft.
Die
Ergebnisse
des
Google
PageRanks
 werden
anschließend
erhoben
und
interpretiert. Im
Rahmen
dieser
Diplomarbeit
soll
untersucht
werden,
ob
und
in
welchem
Umfang
Google
die
 mit
einer
Migration
zu
einem
CMS
verbunden
Veränderungen
eines
Webauftritts
in
Bezug
auf
die
 Platzierung
in
den
Ergebnislisten
würdigt.
Zusätzlich
soll
betrachtet
werden,
wie
die
Übernahme
 von
Inhalten
statischer
Webseiten
in
ein
dynamisches
CMS
ohne
den
Verlust
relevanter
 Informationen
erfolgen
kann.
Weiterhin
soll
der
Nutzen
des
Einsatzes
weiterer
Funktionalitäten
 des
Web
2.0
zur
Verbesserung
der
Platzierung
bei
Suchmaschinen
untersucht
werden. Auswirkung
der
Migration
einer
Website
von
Web
1.0
nach
Web
2.0
auf
das
Ranking
von
Suchmaschinen
am
Beispiel
des
Webauftritts
 eines
Fachhändlers
für
Leuchtsysteme Erstellt
von
Dominik
Neuffer Seite
11/128
  12. 12. I
Evolution
des
World
Wide
Webs Dieser
Teil
der
Arbeit
soll
einen
Überblick
über
die
Entstehung
und
Entwicklung
des
World
Wide
 Webs
verschaffen
und
die
daran
maßgeblich
beteiligten
Institutionen
und
Personen
vorstellen.
 Neben
einer
Darstellung
der
Entwicklungsstufen
Web
1.0,
Web
2.0
und
der
momentan
aktuellen
 Entwicklungen
erfolgt
darüber
hinaus
ein
Ausblick
auf
zukünftige
Versionen
des
Webs. 1
Definitionen ● Wold
Wide
Web
(WWW):
Das
WWW
ist
ein
System
zum
Abrufen
von
Hypertext‐
und
 Hypermedia‐Dokumenten
über
das
Internet
(Berners‐Lee
1989). ● Hypertext:
Ein
Hypertext‐System
soll
nach
Nelson
(1974)
durch
Verknüpfungen
die
nicht‐ sequentielle
Art
menschlicher
Denkweisen
nachbilden.
Hypertexte
sollten
von
Editoren
 und
nicht
von
Programmierern
erstellt
werden
(Abb.
1). Abb.
1:
Einfaches
Hypertext‐System,
Quelle:
Nelson
1974 ● Hypermedia:
Unter
dem
Begriff
Hypermedia
werden
Präsentationsmedien
 zusammengefasst,
die
sich
u.a.
multi‐dimensional
verhalten,
d.h.
ähnlich
der
 menschlichen
Denkweise
Verzweigungen
erlauben.
Hypermedia
kann
aus
Filmen,
Texten,
 Audiodateien
und
auch
Diashows
bestehen
(Nelson
1974). ● Internet:
Das
Internet
besteht
aus
einem
Netzwerkverbund.
Es
entstand
Ende
der
60er
 Jahre
als
Experiment
des
amerikanischen
Militärs
(ARPANET)
und
diente
vorrangig
dem
 Ziel,
ein
besonders
ausfallsicheres
Computernetzwerk
aufzubauen,
das
den
Verlust
 mehrerer
Teilnehmer
verkraften
konnte,
ohne
den
verbleibenden
Computern
die
 Möglichkeit
zum
Datenaustausch
zu
nehmen
(Musciano,
Kennedy
1998).
Heute
ist
das
 Auswirkung
der
Migration
einer
Website
von
Web
1.0
nach
Web
2.0
auf
das
Ranking
von
Suchmaschinen
am
Beispiel
des
Webauftritts
 eines
Fachhändlers
für
Leuchtsysteme Erstellt
von
Dominik
Neuffer Seite
12/128
  13. 13. Internet
für
einen
bedeutenden
Teil
der
Bevölkerung
der
Industriestaaten
sowohl
im
 beruflichen
als
auch
im
privaten
Leben
ein
wichtiges
Netzwerk,
um
auf
Informationen
 aller
Art
zuzugreifen. 2
Kernstandards
des
Webs Das
System
des
WWW
basiert
auf
drei
grundlegenden
Standards
zum
Ansprechen,
Übertragen
 und
Anzeigen
von
Hypermedia.
In
ihrer
Kombination
bilden
sie
das
WWW.
Im
Einzelnen
handelt
es
 sich
um: ● Hypertext
Transfer
Protocol
(HTTP):
Dieses
Übertragungs‐Protokoll
legt
fest,
wie
Anfragen
 und
Antworten
formatiert
sein
müssen
und
wie
der
Kommunikationsprozess
abzulaufen
 hat,
damit
er
über
das
WWW
als
System
des
Internets
funktionieren
kann
(Wilson
1995). ● Hypertext
Markup
Language
(HTML):
HTML
ist
eine
Dokumenten‐Beschreibungssprache,
 die
zum
einen
die
Gliederung
der
Informationen
auf
den
Hypertext‐Dokumenten
und
zum
 anderen
die
Verknüpfungen
(Hyperlinks)
der
Dokumente
festlegt.
Der
Grundzweck
von
 HTML
besteht
darin,
die
Struktur
und
das
Aussehen
von
Dokumenten
und
 Dokumentfamilien
zu
definieren.
Diese
Dokumente
sollen
so
schnell
und
so
einfach
wie
 möglich
über
ein
Netzwerk
zu
den
jeweiligen
Adressaten
gelangen
und
dort
auf
den
 verschiedensten
Darstellungsvorrichtungen
präsentierbar
sein
(Musciano,
Kennedy
1998;
 Wilson
1995). ● Uniform
Resource
Locators
(URLs):
Das
WWW
benutzt
eindeutige
Internet‐Adressen
 (URLs),
um
Verknüpfungen
zu
Hypermedia‐Dateien
oder
Netzwerkdiensten
in
HTML‐ Dokumenten
abzubilden.
Nahezu
alle
Objekte
oder
Dienste,
die
über
das
Internet
 angeboten
werden,
lassen
sich
mit
einer
URL
ansprechen
(Huges
1994). 3
Standardisierungsinstitutionen Zu
Beginn
der
90er
Jahre
war
HTML
eine
formlose
Spezifikation,
die
nur
von
wenigen
 Wissenschaftlern
des
CERN,
der
Europäischen
Organisation
für
Kernforschung
in
der
Nähe
von
 Genf,
eingesetzt
wurde.
Als
Mitte
der
90er
Jahre
immer
mehr
Autoren
aus
Forschung
und
Lehre
 die
Sprache
nutzten,
musste
ein
Standard
zur
Festlegung
und
Verwaltung
der
HTML‐Dokumente
 definiert
werden,
um
die
Erzeugung
und
gemeinsame
Nutzung
zu
erleichtern
(Musciano,
Kennedy
 1998).
Aus
diesen
Bestrebungen
entwickelte
sich
das
World
Wide
Web
Consortium. Auswirkung
der
Migration
einer
Website
von
Web
1.0
nach
Web
2.0
auf
das
Ranking
von
Suchmaschinen
am
Beispiel
des
Webauftritts
 eines
Fachhändlers
für
Leuchtsysteme Erstellt
von
Dominik
Neuffer Seite
13/128
  14. 14. 3.1
Das
World
Wide
Web
Consortium
(W3C) Tim
Berners‐Lee,
der
Erfinder
des
WWW,
gründete
1994
das
W3C
als
internationales
 Industriekonsortium
zur
Entwicklung
von
Web‐Standards
und
Richtlinien,
um
ein
langfristiges
 Wachstum
des
Webs
zu
sichern.
Unter
anderem
bestimmt
das
W3C
den
HTML‐Standard,
um
die
 Sprache
möglichst
gut
benutzbar
zu
machen.
Auch
der
HTTP‐Standard
und
die
damit
verwandten
 Dokumentadressierungsnormen
im
Web
werden
vom
W3C
vorgegeben
(Musciano,
Kennedy
1998;
 W3C
2004).
Sämtliche
Vorschläge
und
Entwurfsversionen
finden
sich
unter
 http://www.w3.org/TR/.
Die
vom
W3C
entwickelten
Normen
und
Standards
werden
weltweit
 eingesetzt. 3.2
Die
Internet
Engineering
Task
Force
(IETF) Die
IETF
wurde
1986
in
San
Diego
von
amerikanischen
Forschern
gegründet.
Seit
dem
verwaltet
sie
 die
Internettechnologien
(Hoffman
2009).
Da
das
WWW
als
Teilbereich
des
Internets
auch
 darunter
fällt
(Musciano,
Kennedy
1998),
arbeitet
die
IETF
unter
anderem
auch
mit
dem
W3C
 zusammen
(Hoffman
2009).
Erklärtes
Ziel
der
IETF
ist
es,
Internet‐Technologien
zu
konstruieren
 und
zu
entwickeln.
Folgenden
Aufgabenbereichen
widmet
sich
die
IETF: ● Dringende
technische
und
funktionale
Probleme
des
Internets
zu
erkennen
und
 Lösungsvorschläge
zu
erarbeiten. ● Entwicklung
und
Nutzung
von
Protokollen
und
Architekturen
für
das
Internet
zu
 spezifizieren. ● Empfehlungen
hinsichtlich
Standardisierung
der
Protokolle
und
deren
Nutzung
im
Internet
 auszusprechen. ● Den
Technologie‐Transfer
aus
der
Forschung
zur
Internet‐Gemeinschaft
zu
erleichtern. ● Ein
Forum
zum
Informationsaustausch
innerhalb
der
Internet‐Gemeinschaft
zwischen
 Verkäufern,
Nutzern,
Entwicklern,
Vertretern
von
Behörden
und
Ämtern
und
 Netzwerkbetreibern
zu
bieten. Zu
diesem
Zweck
gibt
die
IETF
technische
Dokumente
zum
Design,
zum
Gebrauch
und
zur
 Verwaltung
des
Internets
heraus.
Diese
Dokumente
beinhalten
Protokoll‐Standards,
Verfahren
und
 weiterführende
Informationen
verschiedenster
Art
zum
Stand
der
Technik
(Alvestrand
2004;
 Hoffman
2009).
Die
Vorschläge
der
IETF
(Request
for
Comments
–
RFC)
finden
sich
unter
 http://www.ietf.org/rfc.html. Auswirkung
der
Migration
einer
Website
von
Web
1.0
nach
Web
2.0
auf
das
Ranking
von
Suchmaschinen
am
Beispiel
des
Webauftritts
 eines
Fachhändlers
für
Leuchtsysteme Erstellt
von
Dominik
Neuffer Seite
14/128
  15. 15. 4
Web
1.0 Im
Jahr
1989,
nahezu
zeitgleich
mit
der
Öffnung
des
Internets
für
kommerzielle
Zwecke
durch
die
 Amerikanische
Regierung,
veröffentlichte
Berners‐Lee
an
der
Europäischen
Organisation
für
 Kernforschung
(CERN)
eine
Formatiersprache
und
ein
Verteilungssystem
zum
Erzeugen
und
 Publizieren
integrierter
elektronischer
Multimediadokumente
(Hypermedia)
über
das
Internet,
an
 dem
er
bereits
seit
den
80er
Jahren
arbeitete
(Abb.
2)
(Berners‐Lee
1989;
Musciano,
Kennedy
 1998).
Fortan
begannen
sich
Standards
und
Möglichkeiten
zu
deren
Nutzung
für
das
WWW
zu
 entwickeln. Abb.
2:
Client/Server‐Modell
eines
verteilten
Hypertext‐Systems,
 Quelle:
Berners‐Lee
1989 Der
Gebrauch
des
Webs
wurde
jedoch
erst
mit
Mosaic
möglich,
einer
Anwendung
für
das
WWW,
 die
im
November
1993
in
der
Version
1.0
zur
Verfügung
stand
(Abb.
3)(NCSA
2009).
 Mosaic
verfügte
bezüglich
Funktionsumfang
und
Benutzerfreundlichkeit
im
Vergleich
zu
anderen
 damals
verfügbaren
Browsern
bereits
über
die
Merkmale,
die
auch
heutige
Browser
aufweisen
 (NCSA
2009;
Musciano,
Kennedy
1998).
Neben
der
Fähigkeit,
elektronische
Texte
und
Formulare
in
 einer
Vielzahl
an
Formatierungen
und
mit
Sonderzeichen
darzustellen,
konnte
Mosaic
auch
Grafik‐
 (XBM,
GIF),
Audio‐
(Macintosh,
Sun
Audio
Format,
u.a.)
und
Videodateien
(MPEG‐1,
QuickTime)
 abspielen.
Über
Hypermedia‐Verknüpfungen
konnten
Verbindungen
zu
den
Netzwerkdiensten
FTP,
 Auswirkung
der
Migration
einer
Website
von
Web
1.0
nach
Web
2.0
auf
das
Ranking
von
Suchmaschinen
am
Beispiel
des
Webauftritts
 eines
Fachhändlers
für
Leuchtsysteme Erstellt
von
Dominik
Neuffer Seite
15/128
  16. 16. Gopher,
Telnet,
NNTP
und
WAIS
aufgebaut
werden.
Zusätzlich
verfügte
Mosaic
bereits
über
eine
 Verlaufsanzeige
der
besuchten
Hyperlinks
(History)
und
eine
Lesezeichenverwaltung
(Huges
1994)
 (Abb.
4). Abb.
3:
Chronologische
Entwicklung
des
Web
1.0,
Quelle:
Flickr
(verändert) Abb.
4:
Web‐Browser
Mosaic,
Quelle:
Huges
1994 Auswirkung
der
Migration
einer
Website
von
Web
1.0
nach
Web
2.0
auf
das
Ranking
von
Suchmaschinen
am
Beispiel
des
Webauftritts
 eines
Fachhändlers
für
Leuchtsysteme Erstellt
von
Dominik
Neuffer Seite
16/128
  17. 17. Das
NCSA
bot
Mosaic
1.0
ab
1993
unentgeltlich
auf
seiner
Website
an.
Bald
darauf
wurden
bereits
 mehr
als
5000
Kopien
monatlich
heruntergeladen.
1994
benutzten
bereits
mehrere
Millionen
 Anwender
weltweit
Mosaic
(NCSA
2009).
Der
Erfolg
veranlasste
Marc
Andreessen
und
weitere
 Mosaic‐Entwickler
der
NCSA
das
Unternehmen
Netscape
zu
gründen
und
den
Web‐Browser
 kommerziell
zu
vermarkten. Innerhalb
weniger
Jahre
brachte
das
Internet
in
Verbindung
mit
dem
WWW
ein
ganz
neues
 Medium
zum
weltweiten
Informationsaustausch
und
Handel
hervor.
Kommerzielle
Anwender,
 getrieben
von
neuen
Möglichkeiten
für
das
Marketing,
mit
denen
sich
kostengünstig
Millionen
 Websurfer
erreichen
ließen,
förderten
ein
beachtliches
Wachstum
des
Internets
und
besonders
 des
WWWs
(Musciano,
Kennedy
1998).
Nachdem
der
Zugang
zum
Web
jedoch
mit
hohen
Kosten
 und
zumeist
langsamen
Übertragungsraten
gepaart
war,
verlief
die
Werbung
unidirektional
und
 der
Interaktion
mit
den
Konsumenten
wurde
bestenfalls
marginale
Bedeutung
zuteil. 5
Web
2.0 Der
Begriff
Web
2.0
wurde
wurde
als
Synonym
für
die
nächste
Generation
an
Web‐Produkten
und
 Diensten
am
2009‐06‐10
als
Millionstes
Wort
in
die
englische
Sprache
eingegliedert
(Sutter
2009).
 Der
Begriff
selbst
wurde
vermutlich
das
erste
Mal
1999
von
Darcy
DiNucci
in
ihrem
Artikel
 „Fragmented
Future“
für
das
amerikanische
Print
Magazine
verwendet.
Weite
Verbreitung
fand
 der
Begriff
allerdings
erst
in
Verbindung
mit
der
O'Reilly
Media
Web
2.0
conference
2004
von
Tim
 O'Reilly.
Nach
der
Dotcom‐Pleite
im
Herbst
2001
schwand
die
Euphorie,
die
mit
dem
neuen
 Medium
WWW
einher
ging
und
viele
Unternehmen,
die
zuvor
für
einen
Innovationsschub
sorgten,
 zogen
sich
von
ihren
Aktivitäten
im
WWW
zurück.
O'Reilly
(2005)
sah
in
diesem
Zusammenbruch
 eine
notwendige
Konsolidierungsphase,
die
alle
neuen
Technologien
durchlaufen
müssen
(Abb.
5)
 und
aus
der
die
restlichen
der
im
WWW
tätigen
Unternehmen
gestärkt
hervorgehen
würden. O'Reilly
sah
das
Web
weiterhin
als
wichtigste
Plattform
für
Innovationen
an.
Der
Begriff
Web
2.0
 ist
schwer
zu
definieren,
da
er
aus
einer
Analyse
im
Nachhinein
entstand,
die
sich
mit
den
Stärken
 und
Strategien
befasste,
die
den
überlebenden
Firmen
gemein
waren.
Das
Schlagwort
Web
2.0
 umfasst
eine
Vielzahl
an
Merkmalen,
die
diesen
Firmen
und
den
angebotenen
Diensten
ganz
oder
 teilweise
zu
eigen
sind.
Auf
diese
Merkmale
wird
in
den
folgenden
Abschnitten
näher
 eingegangen. Auswirkung
der
Migration
einer
Website
von
Web
1.0
nach
Web
2.0
auf
das
Ranking
von
Suchmaschinen
am
Beispiel
des
Webauftritts
 eines
Fachhändlers
für
Leuchtsysteme Erstellt
von
Dominik
Neuffer Seite
17/128
  18. 18. Abb.
5:
Evolution
beinhaltet
auch 
 Rückschläge,
Quelle:
Kelly
1998 5.1
Das
Web
als
Plattform Grundlegende
Idee
des
Web
2.0
ist
es,
das
WWW
als
Plattform
zu
nutzen,
um
die
sich
weitere
 Eigenschaften
und
Dienste
anordnen
(Abb.
6).
Web‐Anwendungen,
beispielsweise
von
Google,
 werden
als
Dienstleistungen
bereitgestellt
und
die
Kunden
bezahlen
direkt
oder
indirekt
für
die
 Benutzung.
Geplante
Software‐Versionszyklen
fehlen,
statt
dessen
gibt
es
fortwährende
 Verbesserungen.
Der
Wert
der
von
Google
angebotenen
Dienste
verhält
sich
proportional
zum
 Umfang
und
der
Dynamik
der
zugrunde
liegenden
Daten.
Des
weiteren
konzentriert
sich
z.B.
 Google
AdSense
nicht
nur
auf
die
wenigen
umfangreichen
Websites,
sondern
bezieht
auch
die
 vielen
kleinen
Websites
mit
ein,
die
in
ihrer
Summe
die
breite
Masse
(The
Long
Tail)
und
damit
die
 Plattform
des
Webs
ausmachen
(O'Reilly,
2005). 5.2
Nutzung
kollektiver
Intelligenz Ein
zentrales
erfolgsbestimmendes
Prinzip
der
Unternehmen,
die
die
Ära
des
Web
1.0
überlebten
 und
die
nun
im
Web
2.0
eine
starke
Präsenz
zeigen,
ist
die
Nutzung
des
Web
zur
Einbeziehung
 einer
kollektiven
Intelligenz.
Einige
Beispiele
für
eingesetzte
Methoden: ● Wenn
Nutzer
neue
Inhalte
hinzufügen,
werden
sie
in
die
Struktur
des
Webs
eingebunden,
 indem
andere
Nutzer
die
neuen
Inhalte
besuchen
und
verlinken.
Ähnlich
der
Synapsen
im
 Gehirn
wächst
das
WWW
durch
Verknüpfungen
als
Ergebnis
der
kollektiven
Aktivität
 seiner
Benutzer.
Hyperlinks
können
daher
als
die
Basis
des
Webs
angesehen
werden.
 ● Google
PageRank
(vgl.
Kap
II
5.2
Google
PageRank)
bezieht
zur
Verbesserung
der
 Suchergebnisse
die
Verknüpfungen,
die
eine
Webseite
aufweist
in
die
Berechnungen
mit
 ein,
anstatt
nur
die
Charakteristiken
der
Dokumente
zu
untersuchen. Auswirkung
der
Migration
einer
Website
von
Web
1.0
nach
Web
2.0
auf
das
Ranking
von
Suchmaschinen
am
Beispiel
des
Webauftritts
 eines
Fachhändlers
für
Leuchtsysteme Erstellt
von
Dominik
Neuffer Seite
18/128
  19. 19. Abb.
6:
Darstellung
der
Web
2.0
Grundeinstellung,
Quelle:
O'Reilly
(2005)
(verändert) ● Amazon
bietet
auf
seiner
Website
Produkte
an,
die
auch
von
Mitbewerbern
verkauft
 werden.
Jedoch
bezieht
Amazon
seine
Nutzer
auf
vielfältige
Weise
mit
ein,
um
bessere
 Ergebnisse
bei
der
Produktsuche
zu
bieten
und
somit
einen
grösseren
Verkaufserfolg
als
 die
Mitbewerber
zu
generieren. ● Die
Online‐Enzyklopädie
Wikipedia
basiert
auf
dem
Prinzip,
dass
jeder
Benutzer
einen
 Eintrag
erstellen
kann,
der
von
jedem
beliebigen
anderen
editiert
werden
kann.
Dies
ist
 ein
Experiment,
das
weit
greifende
Änderungen
bezüglich
der
Erstellung
von
Inhalten
 nach
sich
zieht. Auswirkung
der
Migration
einer
Website
von
Web
1.0
nach
Web
2.0
auf
das
Ranking
von
Suchmaschinen
am
Beispiel
des
Webauftritts
 eines
Fachhändlers
für
Leuchtsysteme Erstellt
von
Dominik
Neuffer Seite
19/128
  20. 20. ● Einige
Bestandteile
der
WWW‐Infrastruktur
wie
Linux,
Apache,
MySQL,
Perl,
PHP
oder
 Python
beruhen
auf
der
kollektiven
Intelligenz
von
Open
Source‐Projekten
und
sind
damit
 selbst
Ergebnisse
der
Zusammenarbeit
von
Interessengemeinschaften,
die
das
Web
erst
 ermöglicht
hat. 5.2.1
Weblogs
als
Wissen
des
Volkes Weblogs
stellen
eine
der
besonders
hervorgehobenen
Eigenschaft
des
Web
2.0
dar.
Der
 chronologische
Charakter
eines
Weblogs
fügt
der
persönlichen
Homepage
eine
neue
Eigenschaft
 hinzu.
In
Verbindung
mit
RSS
(Really
Simple
Syndication)
–
ein
Oberbegriff
für
eine
Familie
von
 Formaten
zur
regelmäßigen
Aktualisierung
und
Herausgabe
von
Veröffentlichungen
und
ein
 wesentliches
Merkmal
von
Weblogs
–
können
die
Nutzer
einer
Website
deren
Publikationen
 abonnieren
und
unmittelbar
daran
teilhaben.
RSS‐Feeds
bedeuten
aber
ebenso,
dass
der
Web‐ Browser
nicht
die
einzige
Möglichkeit
zur
Betrachtung
einer
Website
darstellt.
Durch
RSS
wird
der
 Inhalt
von
der
Darstellung
getrennt,
so
dass
er
auf
unterschiedlichen
Darstellungsvorrichtungen
 ausgegeben
werden
kann. Wenn
die
Nutzung
kollektiver
Intelligenz
einen
wichtigen
Teil
von
Web
2.0
darstellt,
die
das
Web
in
 eine
Art
globales
Gehirn
wandelt
(Nelson
1974),
stellt
die
Aktivität
der
Weblogs
das
Gegenstück
zu
 den
Gedanken
dar,
die
uns
ununterbrochen
durch
den
Kopf
gehen.
Die
Aktivität,
die
von
Weblogs
 ausgeht,
hat
einen
nachhaltigen
Effekt
auf
die
Verbreitung
und
Verknüpfung
von
Informationen. 5.3
Daten
als
Motor
der
Innovation
(Data
is
the
next
Intel
inside) Gemäß
O'Reilly
(2005)
befindet
sich
hinter
jeder
bedeutenden
Web‐Anwendung
(z.B.
Google,
 Amazon,
eBay)
ein
besonders
wertvoller
Datenbestand.
Demzufolge
nimmt
das
Verwalten
von
 Daten
für
Web
2.0‐Unternehmen
eine
zentrale
Rolle
ein.
In
diesem
Zusammenhang
wird
auch
oft
 von
Infoware
anstatt
Software
gesprochen.
Die
wichtige
Bedeutung,
die
in
diesem
Zusammenhang
 einem
Datenbestand
–
insbesondere,
wenn
er
von
Nutzern,
dem
Beispiel
Amazons
folgend,
 angereichert
wurde
–
zuteil
wird,
kann
zu
proprietären
Datenbeständen
führen.
 Gegenbewegungen
streben
freie
Datenbestände
(ähnlich
Open
Source)
an.
Frühe
Anzeichen
dafür
 sind
Projekte,
die
ein
offenes
Datenmodell
einsetzen,
wie
z.B.
Wikipedia
mit
der
Creative
 Commons‐Lizenz. Auswirkung
der
Migration
einer
Website
von
Web
1.0
nach
Web
2.0
auf
das
Ranking
von
Suchmaschinen
am
Beispiel
des
Webauftritts
 eines
Fachhändlers
für
Leuchtsysteme Erstellt
von
Dominik
Neuffer Seite
20/128
  21. 21. 5.4
Software
ohne
Entwicklungszyklus Wie
bereits
in
Kap.
I
5.1
Das
Web
als
Plattform
dargestellt,
wird
die
Software
der
Web‐Dienste
als
 Service
zur
Verfügung
gestellt.
Diese
Tatsache
führt
nach
O'Reilly
(2005)
zu
zwei
grundlegenden
 Änderungen
des
Geschäftsmodells
von
Unternehmen,
die
im
Bereich
der
Web‐Dienste
tätig
sind: 1. Arbeitsprozesse
werden
zu
Kernkompetenzen:
Googles
oder
Yahoos
Fachwissen
 hinsichtlich
Produktentwicklung
muss
ein
ebensolches
Wissen
bezüglich
täglichen
 Arbeitsabläufen
gegenüberstehen.
Dieser
Wechsel,
weg
vom
Software‐Produkt
hin
zur
 Software
als
Service
(Software
as
a
Service
–
SaaS),
ist
so
grundlegend,
dass
die
Software
 ohne
eine
tägliche
Aktualisierung
nicht
mehr
ausführbar
ist.
Google
muss
beispielsweise
 unaufhörlich
das
Web
durchsuchen,
seine
Indizes
aktualisieren,
Spam
und
andere
 Versuche,
die
das
Ergebnis
verfälschen
können,
herausfiltern,
dynamisch
auf
eine
Vielzahl
 von
Suchanfragen
antworten
und
sie
gleichzeitig
mit
kontextbezogenen
Anzeigen
 versehen. 2. Benutzer
werden
zu
Mitentwicklern:
In
Anlehnung
an
die
Praxis
der
OpenSource
 Softwareentwicklung
werden
die
Benutzer
mit
einbezogen,
auch
wenn
die
Software
nicht
 unter
einer
Open
Source
Lizenz
vertrieben
wird.
In
diesem
Zusammenhang
wird
ein
 Software‐Produkt
als
immer
währende
Betaversion
unter
den
Augen
aller
entwickelt,
 wobei
neue
Eigenschaften
in
monatlichem,
wöchentlichem
oder
gar
täglichem
Rhythmus
 implementiert
werden.
Google
Mail
wurde
beispielsweise
über
Jahre
als
Betaversion
 genutzt
(Abb.
7). Abb.
7:
Gmail
Logo,
Quelle:
Google Anm.:
Googles
Anwendungen
(Google
Apps)
‐
Gmail,
Google
Calendar,
Google
Docs
und
Google
 Talk
‐
verloren
am
2009‐07‐07
offiziell
den
Beta‐Status,
auch
wenn
immer
noch
teilweise
ein 
 kleines
Beta‐Zeichen
dem
Logo
einer
Anwendung
beigefügt
ist
(Glotzbach
2009). Auswirkung
der
Migration
einer
Website
von
Web
1.0
nach
Web
2.0
auf
das
Ranking
von
Suchmaschinen
am
Beispiel
des
Webauftritts
 eines
Fachhändlers
für
Leuchtsysteme Erstellt
von
Dominik
Neuffer Seite
21/128
  22. 22. 5.5
Leichtgewichtige
(lightweight)
Programmiermodelle Komplexe
Web‐Dienste
wie
z.B.
SOAP
(Simple
Object
Access
Protocol),
die
auf
eine
enge
Kopplung
 zwischen
den
Teilnehmern
ausgelegt
sind,
können
nicht
so
leicht
in
Systeme
eingebunden
werden
 und
sind
daher
weniger
verbreitet
als
Web‐Dienste
mit
einer
einfacheren
Architektur
wie
z.B.
REST
 (Representational
State
Transfer).
RSS
beispielsweise,
das
auf
XML
(Extensible
Markup
Language)
 beruht,
ist
ein
einfacher,
erfolgreicher
und
leicht
zu
erweiternder
Web‐Dienst,
der
in
vielen
 Varianten
und
Bereichen
aufgrund
seiner
Schlichtheit
Einsatz
findet.
Der
Grundgedanke
einer
 schlichten
und
pragmatischen
Lösung
den
Vorzug
zu
geben
ist
gerade
für
Web‐Anwendungen
 wichtig,
denn
eine
offene
und
simple
Architektur
ermöglicht
durch
ihre
Wiederverwendbarkeit
ein
 größeres
Einsatzspektrum,
als
eine
geschlossene
und
komplexe
(O'Reilly
2005). 5.6
Geräteunabhängigkeit Der
Web‐Standard
ist
geräteunabhängig
und
sieht
keine
speziellen
Darstellungsvorrichtungen
vor.
 Durch
die
Akzeptanz
mobiler
Endgeräte
(iPhone,
Blackberry,
Android‐Geräte)
erlangt
die
 Geräteunabhängigkeit
oder
Barrierefreiheit
eine
zentrale
Bedeutung
für
den
 Informationsaustausch
(vgl.
Kap.
I
7.1.2
Mobile
Endgeräte). 5.7
Nutzererlebnis
steht
im
Vordergrund
(Rich
User
Experiences) Ein
positives
Nutzererlebnis
hängt
nicht
von
Multimedia‐Applikationen
wie
Adobe
Flash,
MS
 Silverlight,
Laszlo
(Open
Source
Flash)
oder
Java‐Applets
ab
(vgl.
Kap.
I
5.5
Leichtgewichtige (lightweight)
Programmiermodelle).
Gerade
einfache
Modelle
wie
AJAX,
eine
Kombination
von
 XML,
HTML,
CSS
und
JavaScript,
haben
den
Web
2.0
Anwendungen
zu
einer
breiten
Nutzerschicht
 verholfen.
Durch
den
Einsatz
dieser
Technologien
wird
es
letztlich
möglich
Web‐Applikationen
zu
 entwickeln,
die
den
Desktop‐Anwendungen
am
heimischen
PC
in
puncto
Komfort
und
 Benutzerfreundlichkeit
in
nichts
nachstehen
und
sie
sogar
übertreffen.
Gmail
beispielsweise
 ermöglicht
es
seine
E‐Mails
über
einen
Browser
zu
empfangen,
zu
versenden
und
zu
durchsuchen
 und
verbindet
dies
mit
einer
Benutzeroberfläche,
die
einer
Desktop‐Anwendung
nicht
unähnlich
 ist
(O'Reilly
2005). Auswirkung
der
Migration
einer
Website
von
Web
1.0
nach
Web
2.0
auf
das
Ranking
von
Suchmaschinen
am
Beispiel
des
Webauftritts
 eines
Fachhändlers
für
Leuchtsysteme Erstellt
von
Dominik
Neuffer Seite
22/128
  23. 23. 5.8
Verändertes
Benutzerverhalten Ungeachtet
der
Kernkompetenzen,
die
von
O'Reilly
(2005)
herausgearbeitet
wurden,
hat
sich
seit
 der
Öffnung
des
Webs
für
die
Öffentlichkeit
ein
nicht
unerheblicher
Gesinnungswandel
der
 Benutzer
vollzogen
(Abb.
8)
(Hinchcliffe
2006‐09‐04).
Web‐Anwendungen
und
‐Dienste,
z.B.
E‐ Mail,
sind
nicht
mehr
die
Domäne
einer
Minderheit,
sondern
in
alltägliche
Abläufe
integriert.
 Verbindungen
ins
Internet
wie
z.B.
DSL,
die
einen
schnellen
Datentransfer
erlauben
sind
keine
 kostspieligen
Zusatzleistungen
mehr,
sondern
in
Telefonie‐Komplettpaketen
häufig
bereits
 enthalten. Abb.
8:
Von
Benutzern
erzeugter
Inhalt
zur
Zeit
von
Web
1.0 
 und
Web
2.0,
Quelle:
Hinchcliffe
2006 In
vielen
Aspekten
entspricht
Web
2.0
mehr
der
ursprünglichen
Definition
des
WWWs
als
seine
 Vorgängerversion
Web
1.0,
da
es
z.B.
eine
umfangreichere
Partizipation
der
Benutzer
ermöglicht.
 Berners‐Lees
Web‐Browser
Nexus
war
auch
ein
Hypertexteditor
und
zielte
somit
auf
eine
 Beteiligung
der
Benutzer
ab.
Nelsons
ursprüngliche
Vision
von
Hypertext
war
es,
die
Erstellung
der
 Dokumente
Redakteuren
und
nicht
Programmierern
zu
übertragen
(Nelson
1974).
Durch
die
 Auswirkung
der
Migration
einer
Website
von
Web
1.0
nach
Web
2.0
auf
das
Ranking
von
Suchmaschinen
am
Beispiel
des
Webauftritts
 eines
Fachhändlers
für
Leuchtsysteme Erstellt
von
Dominik
Neuffer Seite
23/128
  24. 24. Entwicklung
von
Wikis
und
Weblogs
ist
ein
entscheidender
Schritt
in
diese
Richtung
getan,
wenn
 auch
immer
noch
zumindest
rudimentäre
Kenntnisse
hinsichtlich
HTML
benötigt
werden. 6
Aktuelle
Trends Nach
dem
Börsencrash
im
Herbst
2001,
spätestens
im
Jahr
2002
war
letztlich
jegliche
Inspiration
 hinsichtlich
des
Mediums
WWW
bei
den
Unternehmen
verflogen
und
Aktivitäten,
die
sich
mit
den
 Web‐Technologien
befassten,
gingen
merklich
zurück
(Hinchcliffe
2009‐05‐17).
2006
jedoch
tritt
 zum
ersten
Mal
der
Terminus
Enterprise
Web
2.0
(kurz
Enterprise
2.0,
Abb.
9)
auf
(Hinchcliffe
 2006‐11‐05).
Mit
diesem
Begriff
überträgt
Hinchcliffe
O'Reillys
(2005)
Definition
des
Web
2.0
auf
 Unternehmen
in
ihrer
Eigenschaft
als
Systeme
.
Als
„The
fertile
Verge“
wird
der
Zeitabschnitt
 bezeichnet,
der
zwischen
der
Generation
von
Web
1.0‐
und
Web
2.0‐Anwendungen
und
Diensten
 verstrichen
ist.
Weitere
Technologieentwicklungen,
die
z.B.
von
Hinchcliffe
erwartet
werden,
 könnten
zu
Web
3.0
und
Web
4.0
führen,
deren
Eigenschaften
aber
noch
nicht
vollständig
 vorhersehbar
sind
(vgl.
Kap.
I
7
Ausblick).
 Abb.
9:
Zeitachse
der
Web‐Evolution Auswirkung
der
Migration
einer
Website
von
Web
1.0
nach
Web
2.0
auf
das
Ranking
von
Suchmaschinen
am
Beispiel
des
Webauftritts
 eines
Fachhändlers
für
Leuchtsysteme Erstellt
von
Dominik
Neuffer Seite
24/128
  25. 25. 6.1
Enterprise
Web
2.0 Enterprise
Web
2.0
bezeichnet
einen
Gesinnungswandel
der
Unternehmen,
nicht
unähnlich
dem
 geänderten
Benutzerverhalten
(vgl.
Kap.
I
5.8
Verändertes
Benutzerverhalten),
das
mit
der
 Evolution
des
WWWs
einher
ging.
Ein
kleines
System
(z.B.
ein
Unternehmen),
das
einem
größeren
 System
(dem
WWW)
über
einen
längeren
Zeitraum
ausgesetzt
ist,
ändert
sich
dadurch
 grundlegend
(Abb.
9)
(Hinchcliffe
2008).
Das
bedeutet
zum
einen,
dass
die
Werkzeuge,
die
im
 WWW
zum
Auffinden,
Kennzeichnen
und
Austauschen
von
Informationen
genutzt
werden,
auch
 im
Unternehmen
Einsatz
finden
und
zum
anderen,
dass
das
WWW
als
Plattform
für
Entwicklungen
 und
Innovationen
zunehmend
ernst
genommen
wird
(Abb.
11). 6.1.1
Informationsaustausch
im
Unternehmensnetzwerk Im
Gegensatz
zu
sozialen
Netzwerken,
die
sich
mit
der
Interaktion
von
Individuen
beschäftigen,
 liegt
das
Hauptaugenmerk
von
Netzwerken
in
Unternehmen
darin,
das
Verknüpfen,
Bereitstellen
 und
Wiederfinden
von
Informationen
zu
ermöglichen.
Die
Themen
dieser
Netzwerke
sind
 demnach
unterschiedlich,
die
zugrunde
liegenden
Mechanismen
jedoch
identisch
(Fulkerson
 2009)
(Abb.
10). Abb.
10:
Kommunikation
im
sozialen
Netzwerk
und
im
Unternehmen,
Quelle:
Fulkerson
2009 
 (verändert) Auswirkung
der
Migration
einer
Website
von
Web
1.0
nach
Web
2.0
auf
das
Ranking
von
Suchmaschinen
am
Beispiel
des
Webauftritts
 eines
Fachhändlers
für
Leuchtsysteme Erstellt
von
Dominik
Neuffer Seite
25/128
  26. 26. 6.1.2
Web‐orientierte
Architektur
(WOA) Der
Einsatz
von
Web‐Technologien,
um
Applikationen
zu
entwickeln,
zu
ersetzen
und
zu
 implementieren,
ist
eine
weitere
Konsequenz,
die
sich
aus
dem
Modell
Enterprise
Web
2.0
ergibt.
 In
dieser
Hinsicht
ist
die
Web‐orientierte
Architektur
(WOA)
der
Service‐orientierten
Architektur
 (SOA)
nicht
unähnlich.
Jedoch
liegt
das
Hauptaugenmerk
bei
WOA
darin,
leichtgewichtige
Prozesse
 zu
entwickeln
und
einzusetzen
(z.B.
HTTPS),
wohingegen
bei
SOA
ein
komplexerer
Ansatz
(z.B.
 SOAP)
verfolgt
wird.
Web‐orientierte
Architektur
lässt
sich
in
sechs
Schwerpunkten
 zusammenfassen
(Hinchcliffe
2009‐06‐06): 1. Übertragungsmethoden:
Representational
State
Transfer
(REST)
(vgl.
Kap.
I
5.5 Leichtgewichtige
(lightweight)
Programmiermodelle)
ist
eine
Software‐Architektur
für
 verteilte
Hypermedia
Systeme
(z.B.
das
WWW),
die
auf
HTTP
aufbaut
und
vorwiegend
zur
 Datenübertragung
eingesetzt
wird.
Auch
andere
Methoden
wie
z.B.
BitTorrent
kommen
 zum
Einsatz. 2. Datenstrukturierung
und
‐abbildung:
Zur
Darstellung
von
Daten
kann
bei
WOA
alles
 Verwendung
finden,
was
mit
HTTP
übertragen
werden
kann.
Prinzipiell
gilt,
je
einfacher
 die
Methode
der
Strukturierung
gewählt
wird
(z.B.
XML),
desto
einfacher
und
variabler
 kann
die
Darstellung
erfolgen. 3. Datenaustausch:
Die
Portabilität
der
Daten
zwischen
den
Systemen
sollte
stets
 gewährleistet
werden.
Für
diesen
Punkt
werden
keine
speziellen
Empfehlungen
 ausgesprochen.
Mittels
Einigung
auf
Web‐Standard‐Formate
(z.B.
XML,
HTML
oder
 XHTML)
kann
jedoch
ein
systemübergreifender
Datenaustausch
ermöglicht
werden. 4. Sicherheit:
Secure
Sockets
Layer
(SSL)
ist
das
einzige
Verschlüsselungsmodell,
das
 momentan
über
HTTP
eingesetzt
werden
kann.
Ebenso
müssen
andere
Ansätze,
die
sich
 mit
der
Benutzeridentifizierung
befassen
(z.B.
OpenID)
wie
auch
entsprechende
 Übertragungsprotokolle
(z.B.
OAuth)
berücksichtigt
werden. 5. Komposition:
Anwendungen
werden
durch
das
Zusammenfügen
von
Hypermedia
erstellt.
 Ein
weiterer
konsequenter
Schritt
ist
es,
Mashups,
Web‐Widgets
oder
‐Gadgets
zu
 verwenden.
Ebenso
können
Standards
für
soziale
Netzwerk‐Anwendungen,
die
sich
 derzeit
entwickeln,
berücksichtigt
werden
(vgl.
Kap.
I
6.2
Bündelung
von
Web‐Diensten). 6. Verteilung:
Ein
einfaches
Distributionsmodell
kann
auf
HTTP
allein
aufbauen,
jedoch
 erschließt
gerade
der
Einsatz
von
Feeds
(z.B.
RSS)
oder
offenen
Programmierschnittstellen
 Auswirkung
der
Migration
einer
Website
von
Web
1.0
nach
Web
2.0
auf
das
Ranking
von
Suchmaschinen
am
Beispiel
des
Webauftritts
 eines
Fachhändlers
für
Leuchtsysteme Erstellt
von
Dominik
Neuffer Seite
26/128
  27. 27. (APIs)
ein
breiteres
Feld
an
Adressaten.
Web‐Widgets
sind
in
dieser
Hinsicht
sowohl
ein
 Instrument
zur
Verteilung
(push)
als
auch
zur
Komposition
(pull). 6.1.3
Notwendige
Kernkompetenzen Damit
die
Prinzipien
von
Enterprise
2.0
sowohl
intern
als
auch
extern
und
somit
Mitarbeitern
und
 Kunden
Vorteile
bringen,
müssen
einige
zentrale
Punkte
(Abb.
11)
berücksichtigt
werden
(Robles
 2009): ● Zuhören:
Vor
der
Implementierung
neuer
Funktionalitäten
muss
die
Ist‐Situation
 eingehend
erfasst
werden.
Insbesondere
muss
untersucht
werden,
ob
Mitarbeiter
und
 Kunden
Netzwerke
benutzen
und
wenn
ja,
welche
Meinung
vom
Unternehmen
dort
 vorherrscht. ● Bewerten:
Anhand
der
vorhergehenden
Erhebungen
sollte
entschieden
werden,
welche
 Art
der
Einbeziehung
sowohl
von
Mitarbeitern
als
auch
von
Kunden
sinnvoll
ist. ● Ziele
setzen:
Soziale
Medien
(z.B.
SEO)
sind
fortwährende
Prozesse.
Klar
verfasste
Ziele
 helfen
beim
Verfolgen
einer
eindeutigen
Richtung. ● Betriebsmittel
bereitstellen:
Bei
den
meisten
Unternehmen
sind
die
Ressourcen
für
den
 Unterhalt
neuer
Informationsquellen
knapp.
Sinnvolle
Festlegungen
helfen,
vorhandene
 Mittel
gerecht
einzusetzen. ● Kleine
Schritte:
Um
nicht
Gefahr
zu
laufen,
sich
zu
verzetteln,
ist
es
besser,
sich
auf
wenige
 sinnvolle
Dienste
zu
beschränken.
Erst
in
Folgeschritten
sollten
die
Aktivitäten
erweitert
 werden. ● Die
richtigen
Personen
auswählen:
Die
Auswahl
der
Mitarbeiter,
die
die
Prinzipien
des
 Enterprise
2.0
umsetzen
sollen,
sollte
nicht
primär
nach
Technologiekenntnissen
erfolgen.
 Eher
sollten
Mitarbeiter
einbezogen
werden,
die
verstehen,
wie
sich
soziale
Netzwerke
 nutzbringend
im
Unternehmen
einsetzen
lassen
und
die
ggf.
in
den
entsprechenden
 Technologien
ausgebildet
werden
können. ● Sozialen
Belangen
Bedeutung
zukommen
lassen:
Sämtliche
oben
genannten
Punkte
 haben
nur
einen
geringen
Nutzen,
wenn
sie
von
den
Mitarbeitern
nur
als
zusätzliche
 Belastung
empfunden
werden.
Damit
sich
die
positiven
Auswirkungen
sozialer
Netzwerke
 voll
entfalten
können,
sollte
der
Gebrauch
von
sozialen
Medien
fest
in
die
 Unternehmenskultur
integriert
werden. Auswirkung
der
Migration
einer
Website
von
Web
1.0
nach
Web
2.0
auf
das
Ranking
von
Suchmaschinen
am
Beispiel
des
Webauftritts
 eines
Fachhändlers
für
Leuchtsysteme Erstellt
von
Dominik
Neuffer Seite
27/128
  28. 28. Abb.
11:
Darstellung
der
Enterprise
2.0
Grundeinstellung,
Quelle:
O'Reilly
(2005),
Hinchcliffe 
 (2009),
McAfee
(2009)
und
Robles
(2009)
(verändert) 6.2
Bündelung
von
Web‐Diensten Im
Grundgedanken
entspricht
das
Zusammenfassen
von
Web‐Diensten
O'Reillys
(2005)
Aussage,
 dass
der
Benutzer
über
Kontrolle
über
seine
Daten
verfügen
soll. Durch
Anbieter
übergreifende
Benutzerkennungen
(z.B.
OpenID)
lassen
sich
Web‐Dienste
und
 Anwendungen
–
auch
über
verschiedene
Benutzerkonten
hinweg
–
konfigurieren,
 zusammenfassen
und
zentral
verwalten.
Offene
Programmierschnittstellen
(APIs)
und
Protokolle
 (z.B.
OAuth)
erlauben
zudem
einen
Datenaustausch
der
Dienste
und
Anwendungen
untereinander
 und
ermöglichen
die
Erstellung
neuer,
individueller
Kombinationen
(Mashups)
(Abb.
12). Auswirkung
der
Migration
einer
Website
von
Web
1.0
nach
Web
2.0
auf
das
Ranking
von
Suchmaschinen
am
Beispiel
des
Webauftritts
 eines
Fachhändlers
für
Leuchtsysteme Erstellt
von
Dominik
Neuffer Seite
28/128
  29. 29. Abb.
12:
Programmierschnittstellen
und
offene
Protokolle
ermöglichen
einen 
 unkomplizierten
Datenaustausch
zwischen
Web‐Anwendungen,
Quelle: 
 TechCrunch Dadurch
ändert
sich
das
Verhältnis
des
Benutzers
zu
den
Diensten
vom
Mitglied
bis
hin
zum
 Eigentümer
derselben,
sofern
diese
auf
einem
zentralen,
ständig
zugänglichen
Server
abgelegt
 sind.
Zur
Zeit
existieren
folgende
Möglichkeiten
und
Anwendungen
zur
Informationsbündelung
 (Abb.
13): ● Dashboard:
Dienste
eines
Anbieters
werden
individuell
angepasst
und
gebündelt. Beispiele:
iGoogle,
Google
Dashboard,
Google
Desktop,
ZOHO. ● Webtop:
Dienste
mehrerer
Anbieter
lassen
sich
konfigurieren
und
verwalten. Beispiele:
gowebtop
beta
von
Laszlo
Webmail,
Facebook,
ZooLoo. ● Meta‐Benutzer:
Ein
Benutzerkonto
ermöglicht
das
Verwalten
der
unterschiedlichen
 Benutzerkonten
anderer
Online‐Dienste.
Benutzerprofile
ermöglichen
die
Einteilung
der
 Dienste
in
verschiedene
Kategorien,
z.B.
Öffentlich,
Privat,
Geschäftlich,
so
dass
 differenziert
werden
kann,
welche
Gruppe
der
Außenwelt
welches
Profil
des
Nutzers
 sehen
darf. Beispiel:
Chi.mp. Auswirkung
der
Migration
einer
Website
von
Web
1.0
nach
Web
2.0
auf
das
Ranking
von
Suchmaschinen
am
Beispiel
des
Webauftritts
 eines
Fachhändlers
für
Leuchtsysteme Erstellt
von
Dominik
Neuffer Seite
29/128
  30. 30. ● Meta‐Weblog:
Ausgewählte
Online‐Aktivitäten,
Web‐Dienste
und
Soziale
Netzwerke
 (Twitter,
Facebook,
Picasa,
Flickr,
o.ä.)
werden
in
einem
übergeordneten
Web‐Tagebuch
 protokolliert. Beispiele:
storytlr,
Yahoo!. ● Web‐Browser:
Neben
der
Nutzung
zur
Darstellung
von
Hypermedia‐Dokumenten
wird
er
 Browser
zum
zentralen
Steuerelement
sämtlicher
Web‐Aktivitäten
wie
z.B.
E‐Mail,
 Nachrichten‐Ticker,
Web‐Zwischenablage,
Blogging,
Video‐Streams,
Chat. Beispiele:
Flock
Browser,
Mozilla
Jetpack,
Opera
Unite. ● Betriebssystem:
Programmierschnittstellen,
Web‐Applikationen
und
Standards
(z.B.
HTML
 5)
werden
ins
Betriebssystem
integriert
und
ermöglichen
Steuerung
und
Datenaustausch
 auf
Systemebene
(Siegler
2009). Beispiele:
Google
Android,
iPhone
OS,
Blackberry
OS,
Google
Chrome
OS. ● Server:
Dienste
werden
auf
einem
zentralen
Server
gebündelt
und
einer
Anwendergruppe
 zur
Verfügung
gestellt. Beispiele:
MS
SharePoint,
Google
Wave,
Opera
Unite. Abb.
13:
Bündelung
von
Web‐Diensten
auf
unterschiedlichen
Ebenen Auswirkung
der
Migration
einer
Website
von
Web
1.0
nach
Web
2.0
auf
das
Ranking
von
Suchmaschinen
am
Beispiel
des
Webauftritts
 eines
Fachhändlers
für
Leuchtsysteme Erstellt
von
Dominik
Neuffer Seite
30/128
  31. 31. 7
Ausblick Folgt
man
Spivack
(2007),
befindet
sich
das
Web
derzeit
im
späten
Stadium
der
zweiten
Version.
 Neue
Technologien
und
Modelle,
historische
Entwicklungen
und
Trends
(vgl.
Kap.
I
6
Aktuelle Trends)
beginnen
sich
momentan
abzuzeichnen,
die
in
der
Summe
den
nächsten
großen
 Entwicklungsschritt
des
Webs
ausmachen
werden
(Abb.
14)
(Spivack
2006). Abb.
14:
Entwicklungstufen
des
WWW,
Quelle:
Spivack
2007 7.1
Web
3.0 Aktuelle
Entwicklungen
sind
bereits
die
Vorläufer
einer
neuen
Generation
von
Web‐Anwendungen
 (Spivack
2006
und
2007).
Um
letztlich
einen
neuen
Evolutionsschub
des
WWWs
auszumachen,
 fehlt
die
Implementierung
weiterer
entscheidender
Technologien,
die
sich
jedoch
gerade
im
 Aufbau
befinden. 7.1.1
Semantik Semantik
in
Verbindung
mit
dem
WWW
bedeutet,
dass
die
zugrunde
liegende
Struktur
komplett
 geändert
wird.
Um
Semantik
zu
erreichen
muss
das
Web
technisch
erfasst
werden.
Dabei
werden
 Auswirkung
der
Migration
einer
Website
von
Web
1.0
nach
Web
2.0
auf
das
Ranking
von
Suchmaschinen
am
Beispiel
des
Webauftritts
 eines
Fachhändlers
für
Leuchtsysteme Erstellt
von
Dominik
Neuffer Seite
31/128
  32. 32. die
Beziehungen
der
Objekte
berücksichtigt.
Die
Verbindungen
von ● Artikeln,
Photos,
etc. ● Inhalten ● Autoren werden
erfasst
und
hinsichtlich ● Art
ihres
Inhalts ● Struktur
und
Verknüpfung ● Kontext erfasst
und
bewertet.
Dies
stellt
hinsichtlich
der
erzeugten
Datenmengen
–
gerade
bei
Echtzeit
 Anwendungen
(vgl.
Kap.
II
6
Suche
in
Echtzeit
(Real
Time
Search))
–
eine
Kernaufgabe
des
Webs
 dar
(Endl
2006).
Bis
jetzt
erfolgt
die
Verknüpfung
im
WWW
von
Seiten
mittels
Hyperlinks.
Im
 semantischen
Web
ist
es
jedoch
möglich,
Ideen
miteinander
zu
verknüpfen. 7.1.2
Mobile
Endgeräte Derzeit
gibt
es
ca.
1.7
Milliarden
Internetbenutzer
weltweit,
wobei
ca.
20%
der
Nutzer
mit
mobilen
 Endgeräten
arbeiten.
Gemäß
Vint
Cerf,
Entwickler
des
TCP/IP
Protokolls,
wird
2012
die
Zahl
ca.
4.8
 Milliarden
betragen.
Größtes
Potential
die
Entwicklung
mobiler
Geräte
weiter
voranzutreiben
hat
 hier
Afrika
(Dogbevi
2009).
Google
zollt
dieser
Entwicklung
bereits
jetzt
Tribut,
indem
es
eine
 Suchfunktion
anbietet,
die
mit
jedem
SMS‐fähigen
Mobiltelefon
möglich
ist
(Schonfeld
2009‐06‐ 29). Mobiles
WWW
wird
zukünftig
weit
mehr
als
die
Implementation
eines
Browsers
auf
einem
 mobilen
Gerät
sein.
Bereits
jetzt
finden
die
gerätespezifischen
Sensoren
und
Funktionen
Einsatz
 bei
mobilen
Web‐Anwendungen.
Auf
diese
Weise
ließen
sich
alle
tragbaren
Geräte
in
eine
Art
 zentrales
Nervensystem
vernetzen,
das
den
gesamten
Planeten
umspannt.
Die
so
erhobenen
 Daten
könnten
beispielsweise
dabei
helfen,
den
Ausbruch
von
Epidemien
zu
verhindern,
 Besucherströme
von
besonders
zahlreich
frequentierten
Einrichtungen
zu
verbessern
oder
 besonders
beliebte
Attraktionen
in
Echtzeit
anzuzeigen
(Economist
2009). Browser
für
erweiterte
Realität
(Augmented
Reality
Browser),
die
derzeit
für
Smartphones
–
 iPhones
oder
Mobiltelefone
mit
dem
Android‐Betriebssystem
–
entwickelt
werden,
fügen
eine
 Informationsebene
von
Quellen
aus
dem
WWW
der
Umgebung,
so
wie
sie
mit
der
Kamera
eines
 Smartphones
erfasst
werden
kann,
hinzu
(Abb.
15). Auswirkung
der
Migration
einer
Website
von
Web
1.0
nach
Web
2.0
auf
das
Ranking
von
Suchmaschinen
am
Beispiel
des
Webauftritts
 eines
Fachhändlers
für
Leuchtsysteme Erstellt
von
Dominik
Neuffer Seite
32/128
  33. 33. Abb.
15:
Augmented
Reality
Browser
Demonstration,
Quelle:
Schonfeld
2009‐09‐07,
YouTube Auf
diese
Weise
können
mobile
Geräte
dabei
helfen,
sich
interaktiv
in
einer
Umgebung
zu
 orientieren
(Schonfeld
2009‐09‐07).
Augmented
Reality
Browser
sind
beispielsweise
Layar
 (layar.com/),
acrossair
(www.acrossair.com),
Wikitude
(www.wikitude.org/world_browser)
oder
 robotvison
(http://robotvision‐ar.com/),
das
weiterführende
Informationen
über
Microsofts
 Suchmaschine
Bing
bezieht. 7.2
Web
4.0
–
Web
OS Die
Vision
eines
allgegenwärtigen
Webs,
das
als
Meta‐Anwendung
alle
Dienste
des
Internets
und
 sämtliche
angeschlossenen
Geräte
umfasst,
ist
keine
Utopie
mehr.
Das
Netzwerk
selbst
entwickelt
 sich
zu
einem
einzigen,
gigantischen
Computer
(Kelly
2005).
Bereits
2005
verglich
Kelly
das
WWW
 mit
einem
Rechner,
dessen
Hauptfunktionen
mit
der
Geschwindigkeit
eines
frühen
 Arbeitsplatzrechners
getaktet
waren.
Eine
Million
E‐Mails,
die
seinerzeit
jede
Sekunde
verschickt
 wurden,
bedeuteten,
dass
dieser
Dienst
mit
einem
Megahertz
getaktet
war.
Der
 Sofortnachrichten‐Dienst
(z.B.
ICQ,
MSN,
AIM)
war
mit
100
Kilohertz
getaktet
und
der
SMS‐ Nachrichten‐Dienst
mit
der
Geschwindigkeit
von
einem
Kilohertz.
Der
externe
Arbeitsspeicher
 dieser
Maschine
betrug
2005
insgesamt
200
Terabytes.
Jahr
für
Jahr
werden
ca.
20
Exabytes
an
 Daten
erzeugt.
Die
verteilte
Architektur
des
Rechenwerks
dieser
Maschine
umfasste
2005
ca.
eine
 Milliarde
aktiver
Arbeitsplatzrechner,
was
der
Anzahl
an
Transistoren
entspricht,
die
damals
auf
 Auswirkung
der
Migration
einer
Website
von
Web
1.0
nach
Web
2.0
auf
das
Ranking
von
Suchmaschinen
am
Beispiel
des
Webauftritts
 eines
Fachhändlers
für
Leuchtsysteme Erstellt
von
Dominik
Neuffer Seite
33/128
  34. 34. einem
Mikrochip
für
PCs
möglich
war.
Dieses
Computernetzwerk,
das
unseren
Planeten
 umspannt,
ist
in
seiner
Komplexität
durchaus
mit
einem
menschlichen
Gehirn
vergleichbar.
Bereits
 2005
verfügte
das
WWW
über
eine
Billion
Verknüpfungen
–
im
Vergleich
dazu
verfügt
das
 menschliche
Gehirn
über
ca.
100
mal
mehr
Verknüpfungen
(Synapsen).
Jedoch
verdoppelt
das
 Netzwerk
aus
Maschinen
seine
Dimension
alle
paar
Jahre
–
bereits
2008
waren
zwei
Milliarden
 Transistoren
auf
einem
Mikrochip
möglich.
Dieses
Netzwerk
ist
fraktal,
da
alle
aktiven
Rechner
 darin
selbst
über
Milliarden
einzelner
Transistoren
verfügen,
auf
denen
Unterfunktionen
ablaufen.
 Nach
dieser
Rechnung
verfügt
dieses
Maschinennetzwerk
schon
jetzt
über
mehr
Komplexität
als
 ein
menschliches
Gehirn
und
hat
die
20‐Petahertz‐Grenze,
ab
der
künstliche
Intelligenz
möglich
 werden
kann,
bereits
überschritten.
Zukünftig
wird
dieses
System
über
umfangreiche
Transport‐
 und
Schutz‐Routinen
verfügen,
die
Engpässe
vorhersehen
und
vermeiden,
sowie
Viren,
Spam
und
 dergleichen
selbständig
abwehren
können.
Da
dieses
System
seit
seiner
Erfindung
–
von
lokalen
 Ausfällen
abgesehen
–
bisher
zuverlässig
und
kontinuierlich
lief
und
ein
Ausfall
in
der
nächsten
 Dekade
sehr
unwahrscheinlich
ist,
wird
es
das
verlässlichste
Gerät
sein,
über
das
wir
verfügen
 werden.
Die
Nutzer
werden
dieses
Web
OS
erschaffen,
indem
sie
dieses
System
bereits
jetzt
mit
 jedem
Klick,
Tag
(Meta‐Tag),
Hochladen
oder
Verknüpfen
stärken
(Kelly
2005).
Noch
immer
wird
 das
Potential
der
erschaffenen
Werkzeuge
und
ihr
Einfluss
auf
die
Denkweisen
unterschätzt.
Eine
 Beeinflussung
der
Denkweisen
kann
bereits
angenommen
werden,
da
die
Nutzer
nicht
tagtäglich
 Teil
dieses
Netzwerkes
sein
können,
ohne
dabei
verändert
zu
werden
(Kelly
2009).
Kelly
hat
seine
 Ausführungen
zur
Weiterentwicklung
des
Webs
anlässlich
des
Entertainment
Gathering
2007
in
 Los
Angeles
aktualisiert.
Diese
können
in
folgendem
Video
 http://www.ted.com/talks/kevin_kelly_on_the_next_5_000_days_of_the_web.html
abgerufen
 werden. Auswirkung
der
Migration
einer
Website
von
Web
1.0
nach
Web
2.0
auf
das
Ranking
von
Suchmaschinen
am
Beispiel
des
Webauftritts
 eines
Fachhändlers
für
Leuchtsysteme Erstellt
von
Dominik
Neuffer Seite
34/128
  35. 35. II
Evolution
der
Web‐Suchmaschinen Damit
Webseiten
für
Web‐Suchmaschinen
optimiert
werden
können,
ist
es
wichtig
zu
verstehen,
 welche
Kriterien
Web‐Suchmaschinen
beim
Erzeugen
von
Ergebnislisten
verwenden.
Dieses
 Kapitel
soll
einen
Überblick
über
die
Entstehungsgeschichte
von
Web‐Suchmaschinen,
deren
 Unterschiede
und
Bewertungskriterien
vermitteln.
Da
sich
Anbieter
von
Web‐Suchdiensten
den
 Änderungen,
die
das
WWW
vollzieht,
anpassen
müssen,
folgt
zusätzlich
eine
Darstellung
des
 neuen
Trends
der
Darstellung
von
Suchergebnissen
in
Echtzeit
und
ein
Ausblick,
wie
die
zukünftige
 Web‐Suche
ablaufen
könnte. Die
Grundidee,
Dienste,
die
über
das
Internet
angeboten
werden,
zu
indizieren,
entstand
bereits
 1990.
1993
ging
mit
Aliweb
(Archie
Like
Indexing
for
the
Web)
die
erste
Suchmaschine
für
das
 WWW
online,
gefolgt
von
Yahoo
(1994),
Infoseek
und
AltaVista
(beide
1995).
1998
entstand
 Google.
Die
wichtigsten
und
meistbenutzten
Web‐Dienste
lassen
sich
in
die
zwei
Kategorien
Web‐ Kataloge
und
Web‐Suchmaschinen
einteilen
(Erlhofer
2008;
Koch
2007). 1
Web‐Kataloge Web‐Kataloge
oder
‐Verzeichnisse
sind
verzeichnisbasierte
Suchhilfen
und
Nachfolger
der
 unorganisierten
Hyperlink‐Listen,
die
zu
Beginn
des
Webs
Verwendung
fanden.
Webkataloge
 bestehen
aus
thematisch
geordneten
Hyperlink‐Listen,
die
nach
einer
hierarchischen
Ordnung
in
 Rubriken
gegliedert
sind.
So
gelangt
der
Suchende
von
allgemeinen
hin
zu
immer
spezielleren
 Themengebieten,
bis
er
die
Unterrubrik
mit
den
gesuchten
Informationen
und
verknüpften
 Webseiten
erreicht.
Die
Anmeldung
einer
Website
in
einem
Webverzeichnis
ist
unkompliziert
und
 erfordert
keine
Optimierungsmaßnahmen.
Für
die
Suchmaschinen‐Optimierung
ist
es
von
Vorteil,
 in
einem
wichtigen
Katalog
(z.B.
DMOZ
–
Open
Directory
Project)
gelistet
zu
sein,
da
sich
dies
 positiv
auf
das
Ranking
bei
Suchmaschinen
auswirkt.
Wichtige
Web‐Kataloge
nach
Erlhofer
(2008)
 und
Koch
(2007)
sind: ● DMOZ
(www.dmoz.de) ● Yahoo!
(www.yahoo.com) ● AllesKlar.de
(www.allesklar.de) ● Web.de
(www.web.de) Auswirkung
der
Migration
einer
Website
von
Web
1.0
nach
Web
2.0
auf
das
Ranking
von
Suchmaschinen
am
Beispiel
des
Webauftritts
 eines
Fachhändlers
für
Leuchtsysteme Erstellt
von
Dominik
Neuffer Seite
35/128
  36. 36. 2
Web‐Suchmaschinen Web‐Suchmaschinen
sind
Computerprogramme,
die
auf
einem
Index
basieren.
Diese
Programme
 durchsuchen
in
regelmässigen
Abständen
das
WWW
und
aktualisieren
dabei
automatisch
ihre
 Datenbestände,
verwalten
diese
und
bauen
sie
weiter
aus.
Sie
stellen
derzeit
das
wichtigste
 Werkzeug
zur
Informationssuche
im
WWW
dar
(Erlhofer
2008;
Koch
2007).
Benutzer
von
 Suchmaschinen
können
ihre
Suchanfrage
in
ein
Textfeld
eingeben,
wobei
die
meisten
Suchdienste
 das
Verknüpfen
mehrerer
Begriffe
mit
Boolschen
Ausdrücken
wie
z.B.
AND
und
OR
oder
die
 Eingabe
als
Suchfolge
(String)
erlauben.
Bei
einer
erfolgreichen
Suchanfrage
wird
dem
Benutzer
 eine
Ergebnisliste
angezeigt,
die
seinen
Suchbegriffen
entspricht.
Die
Listeneinträge
sind
mit
 einem
Titel,
Beschreibungstext,
Hyperlink
und
ggf.
weiteren
Diensten
versehen,
die
von
Anbieter
 zu
Anbieter
variieren
können.
Der
Eintrag
an
erster
Stelle
wird
mit
der
größten
Relevanz
 hinsichtlich
der
Suchanfrage
gleichgesetzt,
der
am
Ende
der
Liste
mit
der
geringsten.
Jeder
 Suchmaschinen‐Betreiber
arbeitet
mit
einem
anderen
Algorithmus,
um
seine
Ergebnisliste
zu
 generieren.
Dies
wird
beim
Vergleich
der
Ergebnisse
gleicher
Suchanfragen
bei
verschiedenen
 Anbietern
deutlich
(Erlhofer
2009).
Selbst
bei
zurückhaltenden
Statistiken
wird
ersichtlich,
wie
 sehr
Google
derzeit
diesen
Markt
mit
einem
Anteil
von
knapp
70%
dominiert.
Yahoo!
belegt
Platz
 zwei
mit
6‐7%,
gefolgt
von
Microsoft
Bing
mit
2‐3%
(Abb.
16). 3
Weitere
Web‐Suchdienste Neben
Katalogen
und
Suchmaschinen
existieren
im
Web
weitere
Suchhilfen
(Erlhofer
2008): ● Meta‐Suchmaschinen:
Meta‐Suchmaschinen
erlauben
das
gleichzeitige
Abfragen
 mehrerer
Suchmaschinen
von
einer
Webseite
aus.
Diese
Suchdienste
verfügen
über
keine
 eigene
Datenhaltung,
sondern
greifen
auf
die
Daten
anderer
Suchmaschinen
zu.
Die
 zurückgelieferten
Ergebnisse
werden
gesammelt,
bewertet
und
in
einer
eigenen
 Ergebnisliste
dargestellt
(Abb.
17).
Um
als
Meta‐Suchmaschinen
zu
gelten,
müssen
nach
 Erlhofer
(2008)
mindestens
sechs
von
insgesamt
sieben
Kriterien
erfüllt
sein: ◦ Parallele
Suche:
Die
Suchanfrage
muss
gleichzeitig
über
alle
integrierten
 Suchmaschinen
erfolgen. ◦ Ergebnis‐Merging:
Suchergebnisse
müssen
in
einem
einheitlichen
Format
 zusammengeführt
präsentiert
werden. Auswirkung
der
Migration
einer
Website
von
Web
1.0
nach
Web
2.0
auf
das
Ranking
von
Suchmaschinen
am
Beispiel
des
Webauftritts
 eines
Fachhändlers
für
Leuchtsysteme Erstellt
von
Dominik
Neuffer Seite
36/128
  37. 37. Abb.
16:
Statistik
der
Suchanfragen
nach
Anbieter
(global:
westliche
 Industrienationen,
international:
zzgl.
Asien),
Quelle:
Schonfeld
2009‐ 08‐24 ◦ Doubletten‐Eliminierung:
Gleiche
Ergebnisse
müssen
erkannt
und
entfernt
werden. ◦ AND‐
und
OR‐Operatoren:
Für
die
Suchanfrage
müssen
zumindest
die
Boolschen
 Ausdrücke
AND
und
OR
zur
Verfügung
stehen
und
an
die
angefragten
Suchmaschinen
 weitergegeben
werden. ◦ Kein
Informationsverlust:
Werden
bei
einem
abgefragtem
Suchdienst
 Kurzbeschreibungen
zu
den
Ergebnissen
angeboten,
müssen
diese
auch
in
der
 Ergebnisliste
der
Meta‐Suchmaschine
erscheinen. ◦ Search
Engine
Hiding:
Der
Anwender
benötigt
keine
Kenntnisse
über
spezielle
 Anforderungen
der
abgefragten
Suchmaschinen. ◦ Vollständige
Suche:
Eine
Meta‐Suchmaschine
muss
die
abgerufenen
Suchmaschinen
 so
lange
durchsuchen,
bis
diese
keine
weiteren
Ergebnisse
mehr
liefern. Auswirkung
der
Migration
einer
Website
von
Web
1.0
nach
Web
2.0
auf
das
Ranking
von
Suchmaschinen
am
Beispiel
des
Webauftritts
 eines
Fachhändlers
für
Leuchtsysteme Erstellt
von
Dominik
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