Herzlich Willkommen
 zur Veranstaltung

         Kompetenz-
          Steigerung
            durch
         kooperatives
 ...
Kompetenzsteigerung durch kooperatives und sozial-emotionales
                          Lernen
                           ...
Kooperatives Lernen



             Was ist das?

     3 Grundprinzipien:
       1   Lernen:  sozialer Prozess


       2...
Kooperatives Lernen



                Was ist das?
Grundannahme: Lernen ist ein natürliches soziales Geschehen
Die Teilne...
Kooperatives Lernen



                 Lerntheoretische Verortung
•  ganzheitliches Unterrichtsmodell, handlungsorientier...
5 Basiselemente des Kooperativen Lernens


                          1                            2
               Face – ...
3
           Soziale
         Fertigkeiten



…als schulisches Aufgabenfeld:
        Wie können sie
eingeführt, trainiert,...
Herzlich Willkommen zur
     Veranstaltung



   Soziale Kinder lernen besser
      Soziale und emotionale Kompetenz
   al...
Aufwärm – Aktivität
Austausch über:

•  Sozialverhalten/ Sozialkompetenz erlebe ich in
   meinem Arbeitsfeld (Klasse, Grup...
Zusammenhang:
               Schlüsselqualifikation      Sozialkompetenz
                 Sozialkompetenz:           und L...
Warum
soziales Lernen?




 Soziale Kinder lernen besser



                                © Margit Weidner
Kinder und Jugendliche heute im Geflecht des sozialen Wandels

                                                           ...
wirtschaftl., soz.,
                       gesellschaftl. Wandel


                        veränderte Familien

          ...
Schlüsselqualifikation
                 Sozialkompetenz:
               Was ist das eigentlich?
     Warum
soziales Lernen...
Soziale und emotionale
      Kompetenz
         als
Schlüsselqualifikation


                         © Margit Weidner
Soziale Kompetenz


         ….bezieht sich auf:
Fertigkeiten, die für ein förderliches,
zufrieden stellendes Zusammenlebe...
Soziale Kompetenz
….beeinflusst:
maßgeblich den Schulerfolg und fördert die
berufliche Karriere  Sozial kompetente
Person...
Wesentliche Ziele und Inhalte sozialen Lernens



                     Verantwortungs-
                       bewusstsein ...
Zur emotionalen Kompetenz gehört die
  Fähigkeit, mit eigenen Gefühlen und
 Bedürfnissen sowie den Gefühlen und
 Bedürfnis...
Zusammenhang:
               Schlüsselqualifikation    Sozialkompetenz
                 Sozialkompetenz:         und Lerne...
Zusammenhang Sozialverhalten – Schulleistungen
  (Längsschnitterhebung „Pathway Project“, Universität Illinois, 400 Schüle...
Zusammenhang:
               Schlüsselqualifikation    Sozialkompetenz
                 Sozialkompetenz:         und Lerne...
Anbahnung, Vermittlung und Pflege
     von sozialen und emotionalen Fertigkeiten
             als Gemeinschaftsaufgabe
   ...
Zusammenhang:
               Schlüsselqualifikation     Sozialkompetenz
                 Sozialkompetenz:          und Ler...
Soziales Lernen als schulischer Auftrag


                      Klärung und
                       Konsens:

Soziales Lern...
Zusammenhang:
               Schlüsselqualifikation      Sozialkompetenz
                 Sozialkompetenz:           und L...
Soziales Lernen als schulischer Auftrag

              Den Teamgedanken leben
           (das „WIR“ thematisieren und klär...
Zusammenhang:
               Schlüsselqualifikation      Sozialkompetenz
                 Sozialkompetenz:           und L...
Soziales Lernen als schulischer Auftrag

              Den organisatorischen Rahmen
                         schaffen
•  S...
Zusammenhang:
               Schlüsselqualifikation      Sozialkompetenz
                 Sozialkompetenz:           und L...
Soziales Lernen als schulischer Auftrag

                   Sozialkompetenzerwerb
                     operationalisieren
...
Fragen…
                   Anmerkungen?


                                                        Sozialziele-Katalog
    ...
Sozialziele-Katalog
                        Was ist das eigentlich?




      Soziales Lernen
      mit dem
Sozialziele-Ka...
Der
             Sozialziele – Katalog
                       ein Instrument
              zur systematischen Förderung vo...
Grundlegendes Prinzip:
        Erwartungen in
konkretes Verhalten „übersetzen“

           Leitfrage:
  Was kann man von j...
Zielebene
                        Gutes Gesprächsverhalten


                       Sprecher                 Zuhörer


   ...
Gutes
                             Gesprächsverhalten




            Sehen                                         Hören
...
Sozialziele-Katalog
                        Was ist das eigentlich?




      Soziales Lernen
      mit dem
Sozialziele-Ka...
1. Feststellung:      2. Genauere Beobachtungen:                3. Klärung:
   Wir sind nicht      (Ist-Stands-Rechenschaf...
Sozialziele-Katalog
                           Was ist das eigentlich?




      Soziales Lernen
      mit dem
Sozialziele...
Die Ziele des SoZiKa
•  bessere Selbstwahrnehmung, erfolgreiches
   Selbstmanagement (Umgang mit Emotionen, Impulsen und
 ...
Sozialziele-Katalog
                                                 Was ist das eigentlich?




                         ...
Die Charakteristika des




 Sozialziele-Katalogs
   auf einen Blick
                        © Margit Weidner
Kommunikations-           Kontakt- und             Team- und                 Emotionale
  Disziplin/ Selbst-
             ...
Sozialziele-Katalog
                                                     Was ist das eigentlich?




Wie arbeitet man     ...
Das ist das             Ziel für:                    diese Stunde
                                                        ...
Das Sozialziele-Center
                                                                                                   ...
Warum ist es für die Schüler wichtig, die
entsprechende Sozialfertigkeit zu erlernen und
zu beherrschen?

Wie schaut die S...
Verhalten bei Unterrichtsbeginn (Give me five)
                              3. Schau mich an
   2. Dreh dich zu mir
     ...
Ärger kontrollieren




                      © Margit Weidner
Name:                                                    Datum:             Blatt-Nr.:
                                   ...
Name
                                                         Sozialfertigkeit                             Datum

        ...
Sozialfertigkeit
Name:                                                            Datum:                   Blatt-Nr.:




...
Schülerbegleitheft
           Klasse 2




             für:

_____________________________
Montag                               Ich habe mich vergewissert, welche Fächer ich morgen
                                ...
Name:
                Sozialfertigkeit           Datum:             Blatt-Nr.:




                Arbeitsanweisungen
    ...
Liebe Eltern, liebe Erzieherinnen
                               Das Sozialziel dieser Woche vom _____ bis _____ ist:




...
...Das soll
                          klappen???                           ...Wieso soll denn
                            ...
Schüler können (und wollen) sich regelgerecht
verhalten, wenn...
· sie genau wissen, was von ihnen erwartet wird/ wie
    ...
Grundsätzliche Haltung/ Überzeugung:
· Unterricht und Erziehung gehören untrennbar
   zusammen.
· Verhalten ist veränderba...
Das war‘s
       vom
„Sozialen Lernen“


Herzlichen Dank für Ihre
    Aufmerksamkeit

                           © Margit ...
www.soziale-kinder-lernen-
        besser.de
   me.weidner@web.de
ps-schnaittach@t-online.de
     09153-923362
Fragen
Anmerkungen
Aussprache
Herzlich willkommen zum
  kooperativen und sozialen Lernen
 an der Privaten Schule Schnaittach
          mit der Klasse 7a...
Ich über mich



Das Schönste für mich an der Schule
zurzeit…
Mein Lieblingsfach…
Das fällt mir leicht im Unterricht…
Hier...
Schule




               „Eure Aufgabe   ist
               es jetzt, in
               Vierergruppen eine
              ...
Sozialfertigkeit:

„Arbeitsanweisungen
      erfüllen“

                      © Margit Weidner
Arbeitsanweisungen erfüllen
interes                                        Lest euch alle Beispiele gut durch
          si...
Arbeitsanweisungen erfüllen


                Ja !                                     Nein !


1. _______________________...
Leitfragen
•  In welcher Form zeigen sich Verhaltensauffälligkeiten/
  Störungen/Disziplinprobleme bei uns?/ Was genau
  b...
Leitfragen 2


•  Kann die Arbeit mit dem „SoZiKa“ in unserer Schule
   hilfreich sein?
•  Wenn ja:
      •  Wie müsste er...
Anliegen der Hauptschule Soldnerstraße
•  Aufstellen   eines Regelkatalogs
    gemeinsame Erarbeitung und verbindliche Nu...
Soziale Kompetenz
….kann schließlich beschrieben werden als:

Fähigkeit, umweltbezogene und persönliche
Ressourcen gezielt...
Schwierige erziehliche Situation
Suche nach Strategien, Maßnahmen, Interventionsmöglichkeiten
Feststellung: Allein sind wi...
Soziale Kompetenz
….kann gesehen werden als:
Katalog von Entwicklungsaufgaben/ Entwicklungs-
zielen, die zumindest folgend...
2 Systeme/ Ebenen:

             Denken                                  Fühlen

  rationale Intelligenz (IQ)            e...
Dem SoZiKa liegt die Sichtweise zugrunde, dass
soziales Lernen zu einem eigenständigen Lernfeld
werden muss. Das bedeutet ...
Die Arbeit mit dem SoZiKa führt in aller
Regel zu einem beachtlichen, sehr
fruchtbaren Synergieeffekt für alle
Beteiligten...
Da die Schüler maßgeblich bei der Erarbeitung
der Indikatoren für die Sozialfertigkeiten
eingebunden sind, besteht eine ho...
Der SoZiKa ist in seiner Handhabung
einfach und durch die klare Struktur
nicht zu zeitaufwändig.

Somit wird eine effektiv...
Minimalkonsens entwickeln
•  Vorbildwirkung klären  Schule
   muss ein Modell sein, wozu sie
   erzieht

•  Sicht von Sch...
Der positive Einfluss der emotionalen und
            sozialen Intelligenz
Kinder aus Elternhäusern und Schulen, in denen ...
Die Arbeit mit der T-Diagramm-Methode

Erstrebenswerte Verhaltensweisen werden konkret benannt, erklärt, verdeutlicht
   u...
Leitsatz Soziales Lernen

      Für uns als Schule zur
       Erziehungshilfe ist
  soziales und emotionales Lernen
  ein ...
Schulprogramm - Punkt „Soziales Lernen“

Im Schuljahr 2000/01 wollen wir – im Rahmen des
Kooperativen Lernens – einen für ...
Sozialziele - Katalog
Was beabsichtigen wir damit?
Schüler und Lehrer stärken nach dem Motto: Schüler –
keine desorientier...
1    So gliedert sich mein Arbeitsfeld in diesem                  Das macht mich zufrieden in meinem Arbeitsfeld…
     Sch...
Fragen…
                   Anmerkungen?


                                                            Sozialziele-Katalog
...
Sozialziele-Katalog
                        Was ist das eigentlich?




      Soziales Lernen
      mit dem
Sozialziele-Ka...
Der
             Sozialziele – Katalog
                       ein Instrument
              zur systematischen Förderung vo...
Grundlegendes Prinzip:
        Erwartungen in
konkretes Verhalten „übersetzen“

           Leitfrage:
  Was kann man von j...
Zielebene
                        Gutes Gesprächsverhalten


                       Sprecher                 Zuhörer


   ...
Gutes
                             Gesprächsverhalten




            Sehen                                         Hören
...
Sozialziele-Katalog
                             Was ist das eigentlich?




      Soziales Lernen
      mit dem
Sozialzie...
1. Feststellung:      2. Genauere Beobachtungen:                3. Klärung:
   Wir sind nicht      (Ist-Stands-Rechenschaf...
Sozialziele-Katalog
                              Was ist das eigentlich?




      Soziales Lernen
      mit dem
Sozialzi...
Sozialziele-Katalog
                              Was ist das eigentlich?




      Soziales Lernen
      mit dem
Sozialzi...
Sozialziele-Katalog
                                                   Was ist das eigentlich?




                       ...
Die Charakteristika des




 Sozialziele-Katalogs
   auf einen Blick
                        © Margit Weidner
Kommunikations-           Kontakt- und             Team- und                 Emotionale
  Disziplin/ Selbst-
             ...
Sozialziele-Katalog
                                                     Was ist das eigentlich?




Wie arbeitet man     ...
Das ist das             Ziel für:                    diese Stunde
                                                        ...
Zentrum des Lernhandelns: Aufbau von
                   Kompetenzen
 Fachlich-inhaltliches
                               ...
Haus des erfolgreichen, nachhaltigen
                                                             Lernens
                ...
Die Ziele des SoZiKa
•  bessere Selbstwahrnehmung, erfolgreiches
   Selbstmanagement (Umgang mit Emotionen, Impulsen und
 ...
Entwicklungsvorhaben
                               Erhöhung von sozial-
                             emotionalen Kompeten...
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Vortrag weidner sozialkompetenz

  1. 1. Herzlich Willkommen zur Veranstaltung Kompetenz- Steigerung durch kooperatives und sozial-emotionales Lernen Münster, den 26. März 2010 © Margit Weidner
  2. 2. Kompetenzsteigerung durch kooperatives und sozial-emotionales Lernen Schlüsselqualifikation Sozialkompetenz: Kooperatives Lernen Was ist das eigentlich? Zusammenhang: Warum Sozialkompetenz soziales Lernen? und Lernerfolg Sozialziele- Center Das ist das Ziel für heute Konsequenzen   Höflich sein  Sehen Hören •  Was meint KL? Aufgaben der Blickkonta „Bitte“, kt „danke“ verschiedenen Lächeln Höflichkeitsa „Entschul digung Leise Systeme bstand Stimmen •  In welcher Tradition MO DI MI DO FR steht das KL? Organisatorischen Rahmen schaffen Soziales Lernen •  Basiselemente des KL Stellenwert als schulische Aufgabe von SL klären Kompetenzerwerb Basiselement operationalisieren „soziale Fertigkeiten“ Soziale Kinder Teamgedanken als schulisches lernen besser leben Aufgabenfeld © Margit Weidner
  3. 3. Kooperatives Lernen Was ist das? 3 Grundprinzipien: 1 Lernen:  sozialer Prozess 2 Schüler wollen Kontakt zu Peers 3 Besser Lernen durch Lehren
  4. 4. Kooperatives Lernen Was ist das? Grundannahme: Lernen ist ein natürliches soziales Geschehen Die Teilnehmer/innen: •  kommunizieren miteinander, •  regen sich gegenseitig an und unterstützen sich, •  erwerben im wechselseitigen Austausch Kenntnisse und Fertigkeiten, •  sind gleichberechtigt beteiligt, •  sie tragen gemeinsam Verantwortung für Prozesse und Ergebnisse. © Margit Weidner
  5. 5. Kooperatives Lernen Lerntheoretische Verortung •  ganzheitliches Unterrichtsmodell, handlungsorientierter, offener Unterrichtsansatz •  Grundlage: Konzept der aktivierenden Didaktik, das davon ausgeht, dass: •  Lernen sich wesentlich erfolgreicher über aktive, selbsttätige und selbstständige Auseinandersetzung mit den Lerninhalten vollzieht als über vorgetragenes Faktenwissen, •  die Art und Weise des Lernens individuell sehr verschieden ist, •  die Vorgabe und Beschreibung eines einheitlichen Wegs für alle nur schwer möglich ist, •  und deshalb Unterricht und Lernsituationen Möglichkeiten bieten müssen, persönliche Erfahrungen und individuelles Vorwissen zu integrieren. © Margit Weidner
  6. 6. 5 Basiselemente des Kooperativen Lernens 1 2 Face – to – Face Persönliche Interaktion Verantwortlichkeit 5 3 Positive Soziale gegenseitige Abhängigkeit Fertigkeiten 4 Bewertung/ 1.  Ziel 2.  Belohnung Evaluation 3.  Materialien 4.  Rollen 5.  Sequenzen/Teile 6.  Simulation 7.  „Kraft von außen“ 8.  Umgebung
  7. 7. 3 Soziale Fertigkeiten …als schulisches Aufgabenfeld: Wie können sie eingeführt, trainiert, kultiviert werden?
  8. 8. Herzlich Willkommen zur Veranstaltung Soziale Kinder lernen besser Soziale und emotionale Kompetenz als Grundlage für Lern- und Lebenserfolg Die Arbeit mit dem Sozialziele-Katalog Münster, den 26. März 2010 © Margit Weidner
  9. 9. Aufwärm – Aktivität Austausch über: •  Sozialverhalten/ Sozialkompetenz erlebe ich in meinem Arbeitsfeld (Klasse, Gruppe, Schule) so…. Folgendes würde ich mir wünschen… •  Diese Absprachen/Maßnahmen zur Förderung von sozialer und emotionaler Kompetenz gibt es an meiner Schule… Wirkung? 5‘ © Margit Weidner
  10. 10. Zusammenhang: Schlüsselqualifikation Sozialkompetenz Sozialkompetenz: und Lernerfolg Was ist das eigentlich? Warum soziales Lernen? Konsequenzen Aufgaben der verschiedenen Sozialziele-Center Systeme Das ist das Ziel für heute  Höflich sein   Sehen Hören Blickkontakt „Bitte“, „danke“ Lächeln „Entschuldigung Höflichkeitsabstand Leise Stimmen MO DI MI DO FR Stellenwert von SL klären Organisatorischen Rahmen schaffen Teamgedanken Soziales Lernen Soziale Kinder lernen besser leben Kompetenzerwerb als schulische Aufgabe operationalisieren © Margit Weidner
  11. 11. Warum soziales Lernen? Soziale Kinder lernen besser © Margit Weidner
  12. 12. Kinder und Jugendliche heute im Geflecht des sozialen Wandels Verlust von verbindlichen Ordnungen und Normen, Wertewandel Überforderung aufgrund allzu früher Belastung durch „Lebensprobleme“ Offene Familienstrukturen Gesellschaft im Umbruch Gefahr des Sich-Verlierens im Dschungel der Möglichkeiten, Verunsicherung durch Trennungserlebnisse Individualisierungs- u. Stilisierungsdruck und Beziehungsabbrüche; hohe persönliche, soziale und mögliche Folge: Beziehungseingeschränkt- kommunikative Anforderungen an den heit, Beziehungsunfähigkeit Einzelnen ! Kinder erscheinen „kalt“ u. misstrauisch; es ist schwer, an sie heranzukommen ! geringes Level an Selbstwert und Selbstvertrauen Allgegenwart der Medien weg von arbeitsteiliger Organisation zu integrativen Veränderung d. Gefahr der Einschränkung Arbeitskonzepten, Wirtschafts- u. Sozialkompetenz u. Teamfähig- ursprüngl. Sinneserfahrung, keit sind zentrale Schlüssel- Arbeitswelt häufig Konterkarierung qualifikationen schul. vermittelter Werte, Problematik von viel unverdautem Halbwissen © Margit Weidner
  13. 13. wirtschaftl., soz., gesellschaftl. Wandel veränderte Familien veränderte Schüler/innen verändertes Lernverhalten verändertes Sozialverhalten neue, ungewohnte Heraus- forderungen für Schulen Suche nach passenden pädagogischen Antworten •  Erwerb von emotionaler und Erziehung sozialer Kompetenz als festes Soziales Lernen Emotionales integrales Element von Unterricht begreifen Lernen •  eine erziehende/ Beziehung Beziehung stiftende Lernkultur schaffen © Margit Weidner
  14. 14. Schlüsselqualifikation Sozialkompetenz: Was ist das eigentlich? Warum soziales Lernen? Soziale Kinder lernen besser © Margit Weidner
  15. 15. Soziale und emotionale Kompetenz als Schlüsselqualifikation © Margit Weidner
  16. 16. Soziale Kompetenz ….bezieht sich auf: Fertigkeiten, die für ein förderliches, zufrieden stellendes Zusammenleben, ein friedliches Miteinander unerlässlich sind. © Margit Weidner
  17. 17. Soziale Kompetenz ….beeinflusst: maßgeblich den Schulerfolg und fördert die berufliche Karriere  Sozial kompetente Personen sind: sozial akzeptierter und weisen Schutzfaktoren auf, die vor psychosozialen Krisen oder psychischen Krankheiten schützen. © Margit Weidner
  18. 18. Wesentliche Ziele und Inhalte sozialen Lernens Verantwortungs- bewusstsein Konfliktfähigkeit Selbstbeherrschung Toleranz Teamfähigkeit Hilfsbereitschaft Kommunikations- fähigkeit Soz. Sensibilität Friedfertigkeit Kooperations- fähigkeit Höflichkeit © Margit Weidner
  19. 19. Zur emotionalen Kompetenz gehört die Fähigkeit, mit eigenen Gefühlen und Bedürfnissen sowie den Gefühlen und Bedürfnissen anderer umzugehen. Sie bestimmt wesentlich das Zusammenleben der Menschen. Wie wir miteinander auskommen, hängt davon ab, wie gut wir mit uns selber klarkommen und wie gut wir auf andere eingehen können. © Margit Weidner
  20. 20. Zusammenhang: Schlüsselqualifikation Sozialkompetenz Sozialkompetenz: und Lernerfolg Was ist das eigentlich? Warum soziales Lernen? Soziale Kinder lernen besser © Margit Weidner
  21. 21. Zusammenhang Sozialverhalten – Schulleistungen (Längsschnitterhebung „Pathway Project“, Universität Illinois, 400 Schüler/innen, Vorschule bis 5./6. Klasse •  Schulische Leistungen hängen entscheidend vom Verhältnis zu Mitschülern und Lehrkräften ab. •  Verhaltensweisen eines Kindes gegenüber Mitschülern/Lehrpersonen: Kettenreaktion  positives Sozialverhalten  wesentlich mehr Akzeptanz  bedingt mehr aktive Teilnahme am Unterricht  höherer Lernerfolg •  Auswirkung von Stressoren und belastenden Erfahrungen auf die Bewältigung von Unterricht:  unsoziale Verhaltensweisen  weniger Freunde  konfliktreicheres Verhältnis zu Lehrpersonen insgesamt weniger Akzeptanz. •  Ablehnung und gestörte Beziehung zu der Lehrkraft beeinflussen Beteiligung am Unterricht massiv. Dies führt in aller Regel auch zu schlechteren Schulleistungen. Fazit: Unsoziale Kinder lernen schlechter! © Margit Weidner
  22. 22. Zusammenhang: Schlüsselqualifikation Sozialkompetenz Sozialkompetenz: und Lernerfolg Was ist das eigentlich? Warum soziales Lernen? Konsequenzen Aufgaben der verschiedenen Systeme Soziale Kinder lernen besser © Margit Weidner
  23. 23. Anbahnung, Vermittlung und Pflege von sozialen und emotionalen Fertigkeiten als Gemeinschaftsaufgabe von: außerschulischen Elternhaus Partnern: Kindergarten Hort Vereine Tagesstätte Schule
  24. 24. Zusammenhang: Schlüsselqualifikation Sozialkompetenz Sozialkompetenz: und Lernerfolg Was ist das eigentlich? Warum soziales Lernen? Konsequenzen Aufgaben der verschiedenen Systeme Stellenwert von SL klären Soziales Lernen Soziale Kinder lernen besser als schulische Aufgabe © Margit Weidner
  25. 25. Soziales Lernen als schulischer Auftrag Klärung und Konsens: Soziales Lernen sollte zu einer abgesprochenen gemeinschaftlichen, verpflichtenden schulischen Aufgabe werden •  auf der Stufe der Wichtigkeit eines „normalen“ Schulfaches •  weg aus dem Bereich der beliebigen Beigabe zur sonstigen unterrichtlichen Vermittlung, •  hin zu einer systematischen, stetigen, geplanten Vermittlung
  26. 26. Zusammenhang: Schlüsselqualifikation Sozialkompetenz Sozialkompetenz: und Lernerfolg Was ist das eigentlich? Warum soziales Lernen? Konsequenzen Aufgaben der verschiedenen Systeme Stellenwert von SL klären Soziales Lernen Soziale Kinder lernen besser Teamgedanken leben als schulische Aufgabe © Margit Weidner
  27. 27. Soziales Lernen als schulischer Auftrag Den Teamgedanken leben (das „WIR“ thematisieren und klären) Aushandlungs- und Abspracheprozess über: •  Welche Werte und Normen sind uns wichtig? Was soll Stil/Kultur unseres Hauses sein? •  Was sind für uns wichtige Haltungen und Verhaltensweisen, die wir von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen erwarten und an denen wir gemeinsam – jeder in seinem Unterricht – arbeiten wollen? •  Wie soll dieser Prozess gestaltet werden und was bedeutet das für die gemeinsame Schul- und Unterrichtsentwicklung?
  28. 28. Zusammenhang: Schlüsselqualifikation Sozialkompetenz Sozialkompetenz: und Lernerfolg Was ist das eigentlich? Warum soziales Lernen? Konsequenzen Aufgaben der verschiedenen Systeme Stellenwert von SL klären Organisatorischen Rahmen schaffen Soziales Lernen Soziale Kinder lernen besser Teamgedanken leben als schulische Aufgabe © Margit Weidner
  29. 29. Soziales Lernen als schulischer Auftrag Den organisatorischen Rahmen schaffen •  Soziales Lernen als eigenständiges Lernfeld schulweit fest verankern (lehrgangsunterlegt) •  den zeitlichen Rahmen klären •  Klassenlehrerprinzip •  Raum und Zeit für professionellen pädagogischen Austausch schaffen •  einschlägige (gemeinsame) Fortbildung und Hospitation, kollegiale Praxisberatung planen und ermöglichen, Pflege „kritischer Freunde“ •  Eltern und Erzieherinnen regelmäßig einbinden
  30. 30. Zusammenhang: Schlüsselqualifikation Sozialkompetenz Sozialkompetenz: und Lernerfolg Was ist das eigentlich? Warum soziales Lernen? Konsequenzen Aufgaben der verschiedenen Systeme Stellenwert von SL klären Organisatorischen Rahmen schaffen Soziales Lernen Soziale Kinder lernen besser Teamgedanken leben als schulische Aufgabe Kompetenzerwerb operationalisieren © Margit Weidner
  31. 31. Soziales Lernen als schulischer Auftrag Sozialkompetenzerwerb operationalisieren •  Als Schulgemeinschaft (Schüler/innen, Lehrkräfte, Eltern, gemeinsame Erziehungsziele Erzieherinnen…) formulieren und konkretisieren, •  Sozialkompetenz als Katalog von einzelnen Fertigkeiten fassen, •  Erwartungen in Bezug auf Sozialkompetenz in konkret wahrnehmbares Verhalten „übersetzen“ •  positive Verhaltensregulation, Prinzip: Ermutigung •  Feedback-Kultur und Bewertung © Margit Weidner
  32. 32. Fragen… Anmerkungen? Sozialziele-Katalog Was ist das eigentlich? Wie arbeitet man Soziales Lernen mit dem SoZiKa? mit dem Sozialziele-Katalog Wie ist der SoZiKa entstanden? Wie ist der SoZiKa Welche Ziele aufgebaut? verfolgt der SoZiKa? © Margit Weidner
  33. 33. Sozialziele-Katalog Was ist das eigentlich? Soziales Lernen mit dem Sozialziele-Katalog © Margit Weidner
  34. 34. Der Sozialziele – Katalog ein Instrument zur systematischen Förderung von sozialer und emotionaler Kompetenz Was ist das? tens Ein verbindlicher, Verhal kodex gemeinsam von Schülern und Lehrern erarbeiteter Verhaltenskodex als Standard unseres Umgangs miteinander Ansatz: präventiv – positive Verhaltensregulation Grundhaltung: Ermutigung © Margit Weidner
  35. 35. Grundlegendes Prinzip: Erwartungen in konkretes Verhalten „übersetzen“ Leitfrage: Was kann man von jemandem sehen und hören, der ein bestimmtes Sozialverhalten beherrscht? © Margit Weidner
  36. 36. Zielebene Gutes Gesprächsverhalten Sprecher Zuhörer •  schaut die Zuhörer •  schauen den Sprecher an, freundlich an, •  Körper den Zuhörern •  Körper dem Sprecher Indikatoren- voll zugewandt, voll zugewandt, ebene •  spricht laut und •  hören aufmerksam zu, deutlich, •  unterbrechen den •  fasst sich kurz. Sprecher nicht, •  fragt nach, ob er •  fragen bei Bedarf verstanden wurde nach. © Margit Weidner
  37. 37. Gutes Gesprächsverhalten Sehen Hören •  Partner schauen sich an •  „Ja, das kann ich gut verstehen…“ • freundlicher, „offener“ •  „Erklär noch mal, was du Gesichtsausdruck damit meinst…“ •  „Habe ich dich richtig •  Die Körper sind verstanden…?“ einander zugewandt © Margit Weidner
  38. 38. Sozialziele-Katalog Was ist das eigentlich? Soziales Lernen mit dem Sozialziele-Katalog Wie ist der SoZiKa entstanden? © Margit Weidner
  39. 39. 1. Feststellung: 2. Genauere Beobachtungen: 3. Klärung: Wir sind nicht (Ist-Stands-Rechenschaftslegung): •  Wie wollen wir es zufrieden mit dem •  Was genau beobachten wir? haben? Umgang unserer •  wann? •  Was sollen unsere Schüler miteinander •  Wer ist beteiligt? Kinder können? und mit uns •  Wie wollen wir •  Was begünstigt Negativ- Verhalten? miteinander umgehen? 4. Wie können wir das vermitteln? Haltung/ Vorbild/ •  Soziales Lernen zum eigenständigen Lernfeld Vorleben der machen Lehrpersonen •  „SoZiKa“ zugrunde legen (curriculum-artiger Lehrgang) Wichtiger Punkt für •  Arbeit im Unterricht mit der sehen hören T-Diagramm-Methode pädagogische Konferenz: Minimalkonsens!!! grundlegendes Prinzip: Erwartungen in konkretes Verhalten „übersetzen“ Leitfrage: Was kann man von jemandem sehen und hören, der ein bestimmtes Sozialverhalten beherrscht? © Margit Weidner
  40. 40. Sozialziele-Katalog Was ist das eigentlich? Soziales Lernen mit dem Sozialziele-Katalog Wie ist der SoZiKa entstanden? Welche Ziele verfolgt der SoZiKa? © Margit Weidner
  41. 41. Die Ziele des SoZiKa •  bessere Selbstwahrnehmung, erfolgreiches Selbstmanagement (Umgang mit Emotionen, Impulsen und resultierenden Handlungen) •  Erkennen und Respektieren von Bedürfnissen und Gefühlen Anderer/ Akzeptieren von „Anders-Sein“ (Fähigkeit zum Perspektiven-Wechsel) •  Ausbau von Toleranz, Friedfertigkeit und Mitgefühl für Andere •  Anbahnung und Pflege förderlichen Kommunikations- und Kontaktverhaltens (wertschätzender und respektvoller Umgang miteinander) •  Steigerung von Konfliktkompetenz
  42. 42. Sozialziele-Katalog Was ist das eigentlich? Soziales Lernen mit dem Sozialziele-Katalog Wie ist der SoZiKa entstanden? Wie ist der SoZiKa aufgebaut? Welche Ziele verfolgt der SoZiKa? © Margit Weidner
  43. 43. Die Charakteristika des Sozialziele-Katalogs auf einen Blick © Margit Weidner
  44. 44. Kommunikations- Kontakt- und Team- und Emotionale Disziplin/ Selbst- und Interaktions- Konfliktfähigkeit Gemeinschafts- Kompetenz management 1 kompetenz 2 3 fähigkeit 4 5 •  Am Platz bleiben Ein guter Spielkamerad/ Gutes Anderen helfen Eigene Gefühle erkennen •  Sich melden Lernpartner sein Gesprächsverhalten und äußern können •  Verhalten bei Gutes Unterrichtsbeginn Gutes Gesprächs- Angemessen Kontakte Gesprächsverhalten Gefühle/Befindlichkeiten •  Ordnung am Arbeitsplatz verhalten: knüpfen steuern können •  Arbeitsanweisungen Ein guter Zuhörer sein Ein guter Spielkamerad/ erfüllen Ein guter Sprecher sein Eigene Interessen Lernpartner sein Wut/Ärger kontrollieren •  Material vollständig haben äußern und vertreten •  Grüßen Aus Gesichtern/ Gesten Unterschiede Mitgefühl zeigen •  Vornamen benutzen lesen können Mitgefühl zeigen akzeptieren •  Verhalten zu Erwachsenen Sich in andere einfühlen/ •  Höflich sein Respektvoller Umgang Unterschiede Respektvoller Umgang Befindlichkeiten anderer •  Verhalten im akzeptieren Wertschätzender spüren Klassenzimmer Wertschätzender Umgang •  Verhalten im Schulhaus Umgang Einen Streit meistern Anteil nehmen •  Verhalten im Pausenhof können Materialien teilen •  Am Aufstellplatz aufstellen Gefühle anderer in •  Leise Stimmen benutzen Niemanden eigenes Handeln •  Bei der Sache bleiben ausschließen integrieren •  Wut/Ärger kontrollieren •  Eigentum achten Höflich sein •  Verhalten zu Besuchern Ein guter Lernpartner/ Klassen-kamerad sein © Margit Weidner
  45. 45. Sozialziele-Katalog Was ist das eigentlich? Wie arbeitet man Soziales Lernen mit dem SoZiKa? mit dem Sozialziele-Katalog Wie ist der SoZiKa entstanden? Wie ist der SoZiKa Welche Ziele aufgebaut? verfolgt der SoZiKa? © Margit Weidner
  46. 46. Das ist das Ziel für: diese Stunde heute Woche Höflich sein Sozialfertigkeit Dank Bitte e! ! Sprecher ich ja ich sehe tue ich höre Zuhörer nein sage Stimmen in Zimmerlautstärke Verhaltens- Verhaltens- Höflichkeitsabstand einhalten! „Bitte“, „Danke“ Indikatoren Freundlicher Gesichtsausdruck! Indikatoren Blickkontakt, Lächeln! Freundlich begrüßen/verabschieden! „Entschuldigung!“ „Tut mir leid!“ Anderen die Tür aufhalten! „Darf ich bitte...?“ Jemandem den Vortritt lassen! „Würden Sie mir bitte...?“ Anderen etwas aufheben!
  47. 47. Das Sozialziele-Center Smilies zum Bewerten der Sozialfertigkeit Gültigkeitsbereich variabel: Das ist Schildchen zum Wechseln in das Ziel für: Ein guter Lernpartner sein Folientasche:  heute diese Woche Aktuelles  diese Stunde Sozialziel eingehängt in Folientasche sehen hören Verhaltenskategorie für das Sozialziel: Friedlich neben einem Mitschüler/ Leise Stimmen („30-cm- Stimme“)  ich sehe/ ich höre einer Mitschülerin sitzen  tue/ sage Den Partner nicht unterbrechen, erst  ja/ nein Konkrete Freundlicher Gesichtsausdruck sprechen, wenn er fertig ist Indikatoren für  Sprecher/ Zuhörer das Sozialziel Blickkontakt, Lächeln (auswechselbar Freundlich fragen, wenn man etwas durch Folientasche) (gemeinsam Materialien mit dem Partner/ der nicht verstanden hat entwickelt und Partnerin teilen Die Partnerin loben formuliert von den Schülern Dem Partner/ der Partnerin helfen Dem Partner faires Feedback geben und der oder sich helfen lassen Lehrkraft) Mo DI MI DO FR Tagesreflexion und Bewertung per Smilie: Wie gut ist das Sozialziel erfüllt worden?
  48. 48. Warum ist es für die Schüler wichtig, die entsprechende Sozialfertigkeit zu erlernen und zu beherrschen? Wie schaut die Sozialfertigkeit konkret aus? Welches Verhalten zeigt die Beherrschung des entsprechenden Sozialziels an? Wie und wo kann das Sozialziel eingeübt/ trainiert werden? Wie gut wird die Sozialfertigkeit schon gehandhabt/ wie kann sie verbessert werden? © Margit Weidner
  49. 49. Verhalten bei Unterrichtsbeginn (Give me five) 3. Schau mich an 2. Dreh dich zu mir 4. Hör mir zu 1. Stopp deine Unterhaltung 5. Mach den Nachbarn aufmerksam © Margit Weidner
  50. 50. Ärger kontrollieren © Margit Weidner
  51. 51. Name: Datum: Blatt-Nr.: Sozialfertigkeit _________________ Ja!!! Nein!!! ______________________________ ________________________________ _____________________________ ________________________________ _____________________________ ________________________________ ______________________________ ________________________________ ___________________________________ © Margit Weidner
  52. 52. Name Sozialfertigkeit Datum Liebe Eltern, liebe Erzieherinnen Das Sozialziel dieser Woche vom___________ bis __________ ist: Ärger kontrollieren Warum dieses Ziel für uns wichtig ist Folgender Ist-Stand lässt sich zurzeit in der Klasse beobachten ___________________________________________ __________________________________________ ___________________________________________ __________________________________________ ___________________________________________ __________________________________________ ___________________________________________ __________________________________________ Diese Verhaltensweisen sind unser Ziel (Dies kann man sehen und/oder hören von jemandem, der das Sozialziel erfüllt): Ja!!! Nein!!! „Ich ärgere mich darüber, dass....“ Niemanden vor Wut boxen, treten, schlagen schubsen! „Es gefällt mir jetzt nicht, dass....“ „Im Moment habe ich große Wut auf....“ Kein lautes, zorniges Rausschreien: „Sch...., Mist, du Idiot....!“ „Kann ich bitte mal rausgehen, ich Keine beleidigenden Ausdrücke! ärgere mich im Moment zu doll über.....“ Nicht aus Zorn weglaufen! „Kann ich das jetzt bitte ansprechen..., ich bin total wütend über......“
  53. 53. Sozialfertigkeit Name: Datum: Blatt-Nr.: Ärger kontrollieren Ja!!! Nein!!! „Ich ärgere mich darüber, dass....“ niemanden vor Wut boxen, treten, schlagen schubsen „Es gefällt mir jetzt nicht, dass....“ „Im Moment habe ich große Wut auf....“ kein lautes, zorniges Rausschreien: „Sch...., Mist, du Idiot....!“ „Kann ich bitte mal rausgehen, ich ärgere keine beleidigenden Ausdrücke mich im Moment zu doll über.....“ „Kann ich das jetzt bitte ansprechen..., nicht aus Zorn weglaufen ich bin total wütend über......“ © Margit Weidner
  54. 54. Schülerbegleitheft Klasse 2 für: _____________________________
  55. 55. Montag Ich habe mich vergewissert, welche Fächer ich morgen habe. _______________________________ Fach Ich habe für jedes Fach die Hausaufgaben erledigt. _______________________________ Ich habe dafür gesorgt, dass ich die Hausaufgaben morgen _______________________________ im Unterricht sofort finde, ohne lange zu kramen. _______________________________ Ich habe für jedes Fach die entsprechenden Bücher und _______________________________ Materialien eingepackt. ___________________________ _______________________________ Datum/ Unterschrift Schüler/in Rückmeldung durch Lehrperson Ich habe mich vergewissert, welche Fächer ich morgen Dienstag habe. _______________________________ Fach Ich habe für jedes Fach die Hausaufgaben erledigt. _______________________________ Ich habe dafür gesorgt, dass ich die Hausaufgaben morgen _______________________________ im Unterricht sofort finde, ohne lange zu kramen. _______________________________ Ich habe für jedes Fach die entsprechenden Bücher und _______________________________ Materialien eingepackt. ___________________________ _______________________________ Datum/ Unterschrift Schüler/in Rückmeldung durch Lehrperson Ich habe mich vergewissert, welche Fächer ich morgen Mittwoch habe. _______________________________ Fach Ich habe für jedes Fach die Hausaufgaben erledigt. _______________________________ Ich habe dafür gesorgt, dass ich die Hausaufgaben morgen _______________________________ im Unterricht sofort finde, ohne lange zu kramen. _______________________________ Ich habe für jedes Fach die entsprechenden Bücher und _______________________________ Materialien eingepackt. ___________________________ _______________________________ Datum/ Unterschrift Schüler/in Rückmeldung durch Lehrperson © Margit © Margit Weidner Weidner
  56. 56. Name: Sozialfertigkeit Datum: Blatt-Nr.: Arbeitsanweisungen erfüllen Arbeitsanweisungen erfüllen Ja!!! Nein!!!
  57. 57. Liebe Eltern, liebe Erzieherinnen Das Sozialziel dieser Woche vom _____ bis _____ ist:  Folgender Ist-Stand lässt sich zur Zeit in der Klasse  Warum dieses Ziel für Ihr Kind wichtig ist: beobachten: _________________________________________________ ___________________________________________________ _________________________________________________ ___________________________________________________ _________________________________________________ ___________________________________________________ _________________________________________________ ___________________________________________________  Diese Verhaltensweisen sind unser Ziel (Dies kann man sehen und hören von jemandem, der das Sozialziel erfüllt): Ja!!! Nein!!! Kenntnis genommen: ___________________ ________________________________ Datum Unterschrift Eltern/Erzieherin
  58. 58. ...Das soll klappen??? ...Wieso soll denn damit das Sozialverhalten ...Und wenn sich besser die Kinder nicht werden??? daran halten??? Einige grundsätzliche Feststellungen zur Bearbeitung von Sozialfertigkeiten im Rahmen des Kooperativen Lernens · Die Arbeitmit dem Sozialziele-Katalog (SoZiKa) ist kein Wundermittel !!! Rezeptartige Anwendung reicht nicht aus! · Die Erarbeitung von Sozialfertigkeiten anhand des SoZiKa ist eine systematische, kleinschrittige, sehr klar strukturierte Zugangsform zur Entwicklung von unerlässlicher Sozialkompetenz, ohne die Lernen nur eingeschränkt möglich ist. (vgl. Glomp 1999: Soziale Kinder lernen besser) •  Folgende grundsätzliche Annahmen liegen der Arbeit mit dem SoZiKa zugrunde: © Margit Weidner
  59. 59. Schüler können (und wollen) sich regelgerecht verhalten, wenn... · sie genau wissen, was von ihnen erwartet wird/ wie erwartetes, positives Verhalten konkret ausschaut, · das Regelwerk in einen wohlwollenden, positiven, klaren, konsequenten, von Wertschätzung getragenen Kontext eingebettet ist, · das Regelwerk angemessen und einsehbar ist, · die Schüler (und Eltern) beim Aufstellen und Einhalten der Regeln einbezogen werden, · den Schülern durch Feedback geholfen wird, sich verantwortlich an die Regeln halten zu können, · ein Kollegium ein Regelwerk gemeinsam diskutiert, gestaltet, mitträgt und mitverantwortet. © Margit Weidner © Margit Weidner
  60. 60. Grundsätzliche Haltung/ Überzeugung: · Unterricht und Erziehung gehören untrennbar zusammen. · Verhalten ist veränderbar, trainierbar. · Verhalten kann nur in kleinen Schritten verändert werden. · Die Grundlage bildet ein ausformulierter Erziehungslehrgang, wodurch Erziehung ein o systematischer o zielorientierter o planvoller o „wohldosiert“ vermittelter Prozess wird. © Margit Weidner © Margit Weidner
  61. 61. Das war‘s vom „Sozialen Lernen“ Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit © Margit Weidner
  62. 62. www.soziale-kinder-lernen- besser.de me.weidner@web.de ps-schnaittach@t-online.de 09153-923362
  63. 63. Fragen Anmerkungen Aussprache
  64. 64. Herzlich willkommen zum kooperativen und sozialen Lernen an der Privaten Schule Schnaittach mit der Klasse 7a Patric Jenn k ifer Kerstin Julia Gabi Bea René Domini k
  65. 65. Ich über mich Das Schönste für mich an der Schule zurzeit… Mein Lieblingsfach… Das fällt mir leicht im Unterricht… Hier muss ich mich ziemlich anstrengen…
  66. 66. Schule „Eure Aufgabe ist es jetzt, in Vierergruppen eine Wandzeitung....“ Sozialziel: „Arbeitsanweisungen erfüllen“
  67. 67. Sozialfertigkeit: „Arbeitsanweisungen erfüllen“ © Margit Weidner
  68. 68. Arbeitsanweisungen erfüllen interes Lest euch alle Beispiele gut durch siertes G es ic h Sprecht über die einzelnen Beispiele: Helfen t oder hindern sie uns beim Arbeiten? Macht einen Kreis um alle „Ja“-Beispiele Findet weitere Beispiele „Ich habe hie r etwas nich Sofortiges B t verstanden e ginnen mit d .“ er Aufgabe amen a nz en k r lan ge im R n .... „Darf ich mit........zusammen arbeiten?“ nen /Lese ec h ib en/R beleidigt es Schre an die De cke guck Zügig en Freundliches Gesicht „Blöd “ e Au ic h nicht!!! heru mtrö fgab e is t „Kann deln !!!“ s c hw er Unverzüglich es o es Herausne Aufgab Büchern/Mä hmen v on H eften/ da s s die ppchen usw. weren, s ic h bes c h © Margit Weidner
  69. 69. Arbeitsanweisungen erfüllen Ja ! Nein ! 1. ________________________________ 1. ________________________________ 2. ________________________________ 2. ________________________________ 3. ________________________________ 3. ________________________________ 4. ________________________________ 4. ________________________________ 5. ________________________________ 5. ________________________________ 6. ________________________________ 6. ________________________________ 7. ________________________________ 7. ________________________________ 8. ________________________________ 8. ________________________________ __________________ __________________ Unterschrift Unterschrift © Margit Weidner
  70. 70. Leitfragen •  In welcher Form zeigen sich Verhaltensauffälligkeiten/ Störungen/Disziplinprobleme bei uns?/ Was genau beobachten wir? •  Welche Strukturen/organisatorischen Gegebenheiten begünstigen Auffälligkeiten? (Welche können wir leichter, welche nur schwer oder gar nicht verändern?) •  Welche Maßnahmen haben wir bisher ergriffen?  Erfolg?? •  Wird über die Maßnahmen kommuniziert im Kollegium? •  Gibt es schulhausweite von allen getragene Vereinbarungen? •  Wie möchten wir es bei uns haben? •  Wie können wir dahin kommen?
  71. 71. Leitfragen 2 •  Kann die Arbeit mit dem „SoZiKa“ in unserer Schule hilfreich sein? •  Wenn ja: •  Wie müsste er evtl. verändert werden? •  Welche Ziele sind für uns wichtig? Wie müssten sie dargeboten und vermittelt werden? •  Wie kann soziales Lernen schulhausweit installiert und somit zum fruchtbaren Allgemeingut werden?
  72. 72. Anliegen der Hauptschule Soldnerstraße •  Aufstellen eines Regelkatalogs  gemeinsame Erarbeitung und verbindliche Nutzung von allen Beteiligten   einheitliche Umsetzung   Konsequenzen/Sanktionen von allen getragen •  Inhalte/Themen, die bearbeitet werden sollen:  Gewalt, Mobbing, Ärgern   fehlende Arbeitsmaterialien   nicht rechtzeitig auf Pausenhof gehen   Unfreundlichkeit   fehlende Hausaufgaben   Reinreden, Rauchen, Schwänzen, Schwätzen, Kaugummi kauen
  73. 73. Soziale Kompetenz ….kann schließlich beschrieben werden als: Fähigkeit, umweltbezogene und persönliche Ressourcen gezielt so einzusetzen, dass eine optimale Entwicklung möglich wird. Sozial kompetent verhält sich, wer die verfügbaren Fertigkeiten flexibel, aufgaben- und situationsangemessen einzusetzen versteht. © Margit Weidner
  74. 74. Schwierige erziehliche Situation Suche nach Strategien, Maßnahmen, Interventionsmöglichkeiten Feststellung: Allein sind wir schwach (selbst bei Anwendung höchst probater, wirksamer Maßnahmen). Halten sich andere Kollegen nicht an verabredete Regeln (handeln sie evtl. gegenläufig), sind Maßnahmen meist nur bedingt effektiv. Fazit: Den Teamgedanken im Kollegium leben! Artikulation des Kollegiums: Wie wollen wir es bei uns haben? Was soll Stil/ Kultur des Hauses sein? Wertediskussion, Aushandeln von Wertekonsens. Gemeinsame Erarbeitung von Erziehungsstandards (z.B. Achtsamkeit, wertschätzender Umgang…) Wie können wir Standards (Erziehungskonzept) realisieren? (heißt auch: Wie kommen wir besser mit störendem, disziplinlosem, auffälligem Verhalten zurecht?) Hilfen holen in Unterstützungssystemen: Schulsozialarbeit, Förderlehrkraft, MSD, Schulpsychologe, Erziehungsberatungsstelle, Fortbildungsangebote…
  75. 75. Soziale Kompetenz ….kann gesehen werden als: Katalog von Entwicklungsaufgaben/ Entwicklungs- zielen, die zumindest folgende Aspekte umfassen: •  Fähigkeit zur Perspektivenübernahme •  Erkennen des Stellenwertes von Freundschaften •  Problemlösestrategien für soz. Interaktion •  Entwicklung von moralischen Wertvorstellungen •  kommunikative Fertigkeiten (Eisenberg und Harris 1984) © Margit Weidner
  76. 76. 2 Systeme/ Ebenen: Denken Fühlen rationale Intelligenz (IQ) emotionale Intelligenz (EQ) voneinander abhängig Hier setzt soziales Lernen beide bestimmen den an. Es thematisiert die Lebenserfolg Vermittlung zwischen beiden Bereichen. © Margit Weidner
  77. 77. Dem SoZiKa liegt die Sichtweise zugrunde, dass soziales Lernen zu einem eigenständigen Lernfeld werden muss. Das bedeutet für das soziale Lernen: •  weg aus dem Bereich der beliebigen Beigabe zur sonstigen unterrichtlichen Vermittlung, •  hin zu einer systematischen Vermittlung sozialer Fertigkeiten auf der Grundlage eines curriculumartigen Sozial-Erziehungs-Lehrgangs. © Margit Weidner
  78. 78. Die Arbeit mit dem SoZiKa führt in aller Regel zu einem beachtlichen, sehr fruchtbaren Synergieeffekt für alle Beteiligten. Das Schaffen eines gemeinsamen Sozialerziehungs-Kodexes, auf den sich alle Beteiligten beziehen können, ist von großem Wert für ein Kollegium. © Margit Weidner
  79. 79. Da die Schüler maßgeblich bei der Erarbeitung der Indikatoren für die Sozialfertigkeiten eingebunden sind, besteht eine hohe Akzeptanz des vereinbarten Reglements. Der Lehrgang SoZiKa ist ohne große Vorbereitung von allen Lehrpersonen Sozialziele-Center einsetzbar.  Das ist das Ziel für Höflich sein heute   Sehen Hören (Lediglich ein Bereich an einer Blickkontakt Lächeln Höflichkeitsabstand „Bitte“, „danke“ „Entschuldigung!“ Leise Stimmen Klassenzimmerwand müsste als MO DI MI DO FR „Sozialziele-Center“ hergerichtet werden.) © Margit Weidner
  80. 80. Der SoZiKa ist in seiner Handhabung einfach und durch die klare Struktur nicht zu zeitaufwändig. Somit wird eine effektive, gewinnbringende Sozialerziehung handhabbar und machbar. © Margit Weidner
  81. 81. Minimalkonsens entwickeln •  Vorbildwirkung klären  Schule muss ein Modell sein, wozu sie erzieht •  Sicht von Schülern (und ihrem Verhalten) thematisieren  Störungen machen Sinn
  82. 82. Der positive Einfluss der emotionalen und sozialen Intelligenz Kinder aus Elternhäusern und Schulen, in denen die soziale und emotionale Intelligenz mit der gleichen Sorgfalt gefördert wird wie ihre kognitiven Kompetenzen, •  ertragen leichter Frustrationen •  geraten seltener in Auseinandersetzungen •  neigen weniger zu selbstzerstörerischem Verhalten •  sind gesünder, weniger einsam, weniger impulsiv, konzentrierter. Durch die Entfaltung sozialer und emotionaler Kompetenz werden sowohl zwischenmenschliche Beziehungen verbessert als auch die kognitiven Leistungen. © Margit Weidner
  83. 83. Die Arbeit mit der T-Diagramm-Methode Erstrebenswerte Verhaltensweisen werden konkret benannt, erklärt, verdeutlicht und eingegrenzt. Damit entsteht sowohl für Schüler als auch für Lehrer ein verbind- licher, verlässlicher, Sicherheit spendender Rahmen. Es wird ein klares, leicht nachvollziehbares, von weitgehender Eindeutigkeit gepräg- tes positives Verhaltensmodell für die Schüler erfahrbar und handhabbar gemacht. Ein Selbstmanagement (personal mastery) der Schüler wird angebahnt und aus- gebaut durch Thematisieren, Reflektieren und bewusstes Modellieren des eigenen Verhaltens. Schüler und Lehrer, aber auch Schüler untereinander einigen sich in Bezug auf bestimmte Verhaltensausprägungen auf „dieselbe Sprache“. Die gemeinsamen, transparenten Prozesse, die dorthin führen, befördern gutes Einvernehmen und Vertrauen. Insgesamt werden damit die kommunikativen Prozesse, das gegenseitige Verstehen und ein positiver, reibungsfreierer Umgang miteinander erleichtert. Schließlich ermöglichen die konkret formulierten Verhaltensindikatoren eine leichte, schnelle und klare Evaluation, die die Grundlage bildet für die so wichtige Feedback-Kultur beim sozialen Lernen.
  84. 84. Leitsatz Soziales Lernen Für uns als Schule zur Erziehungshilfe ist soziales und emotionales Lernen ein zentrales Anliegen und wir betrachten und behandeln es als ein eigenständiges Lernfeld. © Margit Weidner
  85. 85. Schulprogramm - Punkt „Soziales Lernen“ Im Schuljahr 2000/01 wollen wir – im Rahmen des Kooperativen Lernens – einen für unsere Schule verbindlichen „Sozialziele-Katalog“ erstellen und schulhausweit damit arbeiten. In Verbindung mit dem „Sozialziele-Center“ soll er dazu dienen, Verhalten zu reflektieren, zu modellieren und in konstruktiver Weise zu verbessern. Aggressive und sozialproblematische Handlungen sollen dadurch verringert werden. Schüler, Eltern, Lehrer, Heilpädagoginnen und Erzieherinnen sollen in diesen Prozess einbezogen werden, so dass wir uns in synergetischer Weise unterstützen und stärken. © Margit Weidner
  86. 86. Sozialziele - Katalog Was beabsichtigen wir damit? Schüler und Lehrer stärken nach dem Motto: Schüler – keine desorientierten Erziehungsobjekte, Lehrer – keine isolierten Einzelkämpfer Welches ist unser Ansatz? Wir gehen davon aus, dass Kinder und Jugendliche durch viele belastende familiäre und gesellschaftliche Umbrüche oft nicht mehr förderliches Sozialverhalten beherrschen. Wir setzen auf eine positive Verhaltensregulation durch Aufzeigen von Positiv-Beispielen für bestimmtes Verhalten. Wir wollen bewusst kein „Schulrecht“ nach der Manier: Wenn du das tust, dann…! © Margit Weidner
  87. 87. 1 So gliedert sich mein Arbeitsfeld in diesem Das macht mich zufrieden in meinem Arbeitsfeld… Schuljahr auf ….. 2 Name ______________ Dies sind zurzeit besondere Herausforderungen/ Diese Veränderungen wünsche ich mir in meinem 3 problematische Punkte für mich, hier bin ich auf 4 Arbeitsfeld (bei mir selbst, Schülern, Kollegium, der Suche nach Lösungen…. Schulleitung, Schulaufsicht, Rahmenbedingungen…
  88. 88. Fragen… Anmerkungen? Sozialziele-Katalog Was ist das eigentlich? Wie arbeitet man Soziales Lernen mit dem SoZiKa? mit dem Sozialziele-Katalog Wie ist der SoZiKa Wie ist der SoZiKa aufgebaut? entstanden? © Margit Weidner
  89. 89. Sozialziele-Katalog Was ist das eigentlich? Soziales Lernen mit dem Sozialziele-Katalog © Margit Weidner
  90. 90. Der Sozialziele – Katalog ein Instrument zur systematischen Förderung von sozialer und emotionaler Kompetenz Was ist das? tens Ein verbindlicher, Verhal kodex gemeinsam von Schülern und Lehrern erarbeiteter Verhaltenskodex als Standard unseres Umgangs miteinander Ansatz: präventiv – positive Verhaltensregulation Grundhaltung: Ermutigung © Margit Weidner
  91. 91. Grundlegendes Prinzip: Erwartungen in konkretes Verhalten „übersetzen“ Leitfrage: Was kann man von jemandem sehen und hören, der ein bestimmtes Sozialverhalten beherrscht? © Margit Weidner
  92. 92. Zielebene Gutes Gesprächsverhalten Sprecher Zuhörer •  schaut die Zuhörer •  schauen den Sprecher an, freundlich an, •  Körper den Zuhörern •  Körper dem Sprecher Indikatoren- voll zugewandt, voll zugewandt, ebene •  spricht laut und •  hören aufmerksam zu, deutlich, •  unterbrechen den •  fasst sich kurz. Sprecher nicht, •  fragen bei Bedarf nach. © Margit Weidner
  93. 93. Gutes Gesprächsverhalten Sehen Hören •  Partner schauen sich an •  „Ja, das kann ich gut verstehen…“ • freundlicher, „offener“ •  „Erklär noch mal, was du Gesichtsausdruck damit meinst…“ •  „Habe ich dich richtig •  Die Körper sind verstanden…?“ einander zugewandt © Margit Weidner
  94. 94. Sozialziele-Katalog Was ist das eigentlich? Soziales Lernen mit dem Sozialziele-Katalog Wie ist der SoZiKa entstanden? © Margit Weidner
  95. 95. 1. Feststellung: 2. Genauere Beobachtungen: 3. Klärung: Wir sind nicht (Ist-Stands-Rechenschaftslegung): •  Wie wollen wir es zufrieden mit dem •  Was genau beobachten wir? haben? Umgang unserer •  wann? •  Was sollen unsere Schüler miteinander •  Wer ist beteiligt? Kinder können? und mit uns •  Wie wollen wir •  Was begünstigt Negativ- Verhalten? miteinander umgehen? 4. Wie können wir das vermitteln? Haltung/ Vorbild/ •  Soziales Lernen zum eigenständigen Lernfeld Vorleben der machen Lehrpersonen •  „SoZiKa“ zugrunde legen (curriculum-artiger Lehrgang) Wichtiger Punkt für •  Arbeit im Unterricht mit der sehen hören T-Diagramm-Methode pädagogische Konferenz: Minimalkonsens!!! grundlegendes Prinzip: Erwartungen in konkretes Verhalten „übersetzen“ Leitfrage: Was kann man von jemandem sehen und hören, der ein bestimmtes Sozialverhalten beherrscht? © Margit Weidner
  96. 96. Sozialziele-Katalog Was ist das eigentlich? Soziales Lernen mit dem Sozialziele-Katalog Wie ist der SoZiKa entstanden? © Margit Weidner
  97. 97. Sozialziele-Katalog Was ist das eigentlich? Soziales Lernen mit dem Sozialziele-Katalog Wie ist der SoZiKa entstanden? © Margit Weidner
  98. 98. Sozialziele-Katalog Was ist das eigentlich? Soziales Lernen mit dem Sozialziele-Katalog Wie ist der SoZiKa Wie ist der SoZiKa entstanden? aufgebaut? © Margit Weidner
  99. 99. Die Charakteristika des Sozialziele-Katalogs auf einen Blick © Margit Weidner
  100. 100. Kommunikations- Kontakt- und Team- und Emotionale Disziplin/ Selbst- und Interaktions- Konfliktfähigkeit Gemeinschafts- Kompetenz management 1 kompetenz 2 3 fähigkeit 4 5 •  Am Platz bleiben Ein guter Spielkamerad/ Gutes Anderen helfen Eigene Gefühle erkennen •  Sich melden Lernpartner sein Gesprächsverhalten und äußern können •  Verhalten bei Gutes Unterrichtsbeginn Gutes Gesprächs- Angemessen Kontakte Gesprächsverhalten Gefühle/Befindlichkeiten •  Ordnung am Arbeitsplatz verhalten: knüpfen steuern können •  Arbeitsanweisungen Ein guter Zuhörer sein Ein guter Spielkamerad/ erfüllen Ein guter Sprecher sein Eigene Interessen Lernpartner sein Wut/Ärger kontrollieren •  Material vollständig haben äußern und vertreten •  Grüßen Aus Gesichtern/ Gesten Unterschiede Mitgefühl zeigen •  Vornamen benutzen lesen können Mitgefühl zeigen akzeptieren •  Verhalten zu Erwachsenen Sich in andere einfühlen/ •  Höflich sein Respektvoller Umgang Unterschiede Respektvoller Umgang Befindlichkeiten anderer •  Verhalten im akzeptieren Wertschätzender spüren Klassenzimmer Wertschätzender Umgang •  Verhalten im Schulhaus Umgang Einen Streit meistern Anteil nehmen •  Verhalten im Pausenhof können Materialien teilen •  Am Aufstellplatz aufstellen Gefühle anderer in •  Leise Stimmen benutzen Niemanden eigenes Handeln •  Bei der Sache bleiben ausschließen integrieren •  Wut/Ärger kontrollieren •  Eigentum achten Höflich sein •  Verhalten zu Besuchern Ein guter Lernpartner/ Klassen-kamerad sein © Margit Weidner
  101. 101. Sozialziele-Katalog Was ist das eigentlich? Wie arbeitet man Soziales Lernen mit dem SoZiKa? mit dem Sozialziele-Katalog Wie ist der SoZiKa Wie ist der SoZiKa aufgebaut? entstanden? © Margit Weidner
  102. 102. Das ist das Ziel für: diese Stunde heute Woche Höflich sein Sozialfertigkeit Dank Bitte e! ! Sprecher ich ja ich sehe tue ich höre Zuhörer nein sage Stimmen in Zimmerlautstärke Verhaltens- Verhaltens- Höflichkeitsabstand einhalten! „Bitte“, „Danke“ Indikatoren Freundlicher Gesichtsausdruck! Indikatoren Blickkontakt, Lächeln! Freundlich begrüßen/verabschieden! „Entschuldigung!“ „Tut mir leid!“ Anderen die Tür aufhalten! „Darf ich bitte...?“ Jemandem den Vortritt lassen! „Würden Sie mir bitte...?“ Anderen etwas aufheben!
  103. 103. Zentrum des Lernhandelns: Aufbau von Kompetenzen Fachlich-inhaltliches Sozial-kommunikatives Lernen Lernen Wissen, Verstehen, Zuhören, Argumentieren, Erkennen, Beurteilen von Diskutieren, auf andere Tatsachen und zugehen, Kooperieren… Zusammenhängen…. Methodisch- Persönliches Lernen strategisches Lernen Selbstvertrauen gewinnen, Organisieren, Planen, ein günstiges Exzerpieren, Selbstkonzept entwickeln, Nachschlagen… Werthaltungen aufbauen © Margit Weidner
  104. 104. Haus des erfolgreichen, nachhaltigen Lernens nachhaltiges Wissen, Verstehen, Können, Beurteilen, Anwenden, in neue Situationen übertragen… Kooperatives Lernen methodisch- didaktische Überlegungen lerntheoretisch- entwicklungs- psychologische Voraussetzungen Soziale und emotionale Kompetenz Soziales Fertigkeit… Lernen Fertigkeit… © Margit Weidner
  105. 105. Die Ziele des SoZiKa •  bessere Selbstwahrnehmung, erfolgreiches Selbstmanagement (Umgang mit Emotionen, Impulsen und resultierenden Handlungen) •  Erkennen und Respektieren von Bedürfnissen und Gefühlen Anderer/ Akzeptieren von „Anders-Sein“ (Fähigkeit zum Perspektiven-Wechsel) •  Ausbau von Toleranz, Friedfertigkeit und Mitgefühl für Andere •  Anbahnung und Pflege förderlichen Kommunikations- und Kontaktverhaltens (wertschätzender und respektvoller Umgang miteinander) •  Steigerung von Konfliktkompetenz © Margit Weidner
  106. 106. Entwicklungsvorhaben Erhöhung von sozial- emotionalen Kompetenzen Schaffen eines verbindlichen Verhaltenskodexes Durchführung Planung •  •  Implementierung von Steuergruppe •  Entwicklung von Katalog sozialer Fertigkeiten •  Festlegung: Soziales Lernen  eigenständiges Lernfeld Maßnahmen/Handlungsschritte •  Soziale Kompetenzen klar und nachvollziehbar benennen: einzelne Fertigkeiten mit zuge- hörigen Verhaltensindikatoren versehen •  Soziale Fertigkeiten strukturiert einüben •  Vorhaben der Schulgemeinde vorstellen und um Mitarbeit und Unterstützung werben
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