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Diese Best-Practice-Beispiele zeigen, welche Projekte auf welche Art besonders erfolgreich waren. Hilfreiche Tipps, nicht nur für Strategen...

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betterplace.org Erfolgsfaktoren betterplace.org Erfolgsfaktoren Presentation Transcript

  • Erfolgsfaktoren am Beispiel action medeor, Twende Pamoja und Dynamo Berlin
  • Erfolgsfaktoren am Beispiel action medeor 1 Ausgangslage 2 Erfolgsfaktoren 3 Benefit • relativ große Orga sammelt relativ wenig • Aktualität der Projekte: medeor reagiert • 212 neue Spender innerhalb eines Jahres Geld über betterplace schnell auf globale Katastrophen, die durch • über 12.000 Euro Spenden akquiriert die Medien bekannt sind. Erdbeben in • medeor-Funraiserin Steffi Sczuka: „Investi- • Bemerkenswert: Alleine die Kosten für die Sumatra ist um 14 Uhr im TV, um 18 Uhr ist tion in die Zukunft“ und „neue und junge konventionelle Akquise von 212 Spendern das Hilfsprojekt bei betterplace online. Spender hinzugewonnen“ hätte medeor 17.000 Euro gekostet! • Professionalität und Effizienz von action • Spender nehmen medeor als große Orga • Vielen Menschen geholfen! medeor als große Orga mit Erfahrung stets eher anonym war im Vergleich zu kleiner unterstrichen. Grass-Root-Orga. Als große Orga Vertrauens- vorschuss. • Nähe zwischen der Hilfe und Helfer herstel- len durch aktuelle Blogs: Zeitlich und örtlich werden Unterstützer an den Ort des Gesche- hens geholt, wenn Nachrichten von Mitar- beitern aus Sumatra veröffentlicht werden. Unterstreicht Dringlichkeit, weckt Emotionen, erhöht Spendenbereitschaft. • Zusammenarbeit mit betterplace: Über direk- ten Telefon-Kontakt mit betterplace.org-Mitar- beitern erfährt medeor maximale Unterstüt- zung, optimiert Projekte, entwickelt im Dialog neue Ideen. • Ass im Ärmel: Prominente Anke Engelke, die mit Videos zum Spende aufruft. • In Zukunft: zusätzlich zu Fotos mehr Videos, die Dringlichkeit und Sinn der Projekte noch anschaulicher und erlebbarer machen.
  • Best Practice Beispiel: action medeor betterplace.org/organisations/medeor | medeor.org/ Auch die Großen fangen mal klein an. Das Deutsche Medi- ner kleinen Grasroot-Organisation“, sagt Steffi. Trotzdem Das Ergebnis: Für action medeor sind innerhalb eines Jah- kamenten-Hilfswerk action medeor versorgt seit 45 Jahren war und ist action medeor mit seinen Projekten auf better- res 12250 Euro zusammengekommen, gespendet von 212 die Menschen in den armen Regionen der Welt mit dem Nö- place erfolgreich. Steffis Erklärung: „Wir sind aktuell.“ Eines Spendern. Allein die Akquise dieser neuen Spender hätte auf tigsten. Über 10000 Gesundheitsstationen in 140 Ländern der ersten betterplace-Projekte von action medeor betraf die konventionellem Wege rund 17000 Euro gekostet. Bei werden von dem Verein beliefert, allein im Jahr 2008 wurden Cholera-Epidemie in Simbabwe. Kurz nachdem die Katastro- betterplace hat jeder durchschnittlich 57 Euro für action me- 360 Tonnen Medikamente und medizinische Geräte im Wert phe durch die Medien ging, waren bei betterplace 2000 Euro deor gespendet, das wäre auf konventionellem Wege noch von über 10 Millionen Euro verschickt. Die Botschafterin von für 200 Behandlungen mit Medikamenten zusammen. Durch nicht einmal genug gewesen, um die Akquise-Kosten zu de- action medeor ist Anke Engelke. die Aktualität wurde das Projekt auch vom betterplace-Team cken. Über betterplace wurde so aber vielen Menschen ge- Warum also platziert ein Großer wie action medeor seine herausgestellt, im Blog erwähnt und kam auf die vordersten holfen. Da das Vertrauen zu den Spendern ein kostbares Gut relativ kleinen Projekte bei betterplace? Ist es das Kleinvieh, Plätze der Startseite. Die Konkurrenz zwischen den Organi- ist und die Transparenz nie und auf keinen Fall außer Acht das auch Mist macht, wenn der millionenschwere Verein sationen kommt noch anders zum Ausdruck: „Wir waren die gelassen werden darf, will Steffi demnächst einen scheinbar um Spenden für Moskitonetze zum Stückpreis von fünf Euro Einzigen, die auf betterplace Hilfe für die Cholera-Epidemie langweiligen Bedarf einstellen: Verwaltungskosten. Denn wirbt? Die Antwort auf diese Fragen mag pathetisch klingen, anboten.“ Ähnlich war es mit dem Erdbeben auf Sumatra im obwohl 100 Prozent der Spende weitergeleitet werden, darf aber: Es ist eine wichtige Investition in die Zukunft. „Durch September diesen Jahres: „Um 14 Uhr was es in den Nach- man nicht vergessen, das gerade bei größeren Organisati- betterplace haben wir neue und vor allem auch junge Spender richten, um 18 Uhr war ich mit dem Projekt auf betterplace“, onen ein Teil davon für allgemeine Verwaltungskosten be- hinzu gewonnen“, sagt Steffi Sczuka, Fundraiserin bei action erinnert sich Steffi. Diese wichtige Akquise von neuen, zu- nutzt werden muss. medeor. Denn action medeor hat das gleiche Problem wie sätzlichen Spendern ist sehr effizient. „Das Einstellen der Pro- Neben der schnellen Verbreitung von aktuellen Hilfsaktio- viele andere traditionsreiche Hilfsorganisationen auch: Die jekte dauert keine Stunde“, sagt Steffi, „und die Pflege, das nen, hat action medeor noch ein Ass im Ärmel: Anke Engel- Stammspenderschaft ist alt. Ob die Kinder und Kindeskinder Bloggen läuft dann so nebenbei.“ So entstehen nur geringe ke. Die Schauspielerin ist eine einzigartige Fürsprecherin und dieser Menschen genauso eifrig spenden werden ist fraglich, Personalkosten, doch die konventionelle Neu-Akquise eines zieht die Besucher von betterplace.org durch ihre Prominenz also wächst der Druck, neue Stammspender zu akquirieren. Spenders kostet action medeor zwischen 70 und 90 Euro. auf die Projektseiten von action medeor. Doch bei dieser Steffi Sczuka kam durch den Tipp einer Freundin auf bet- Das entspricht fast 20 Moskitonetzen. Viele großen Organi- Abgrenzung zu anderen, quasi Konkurrenzprojekten, will es terplace.org. Ihr gefiel nicht zu letzt die Optik, also blieb sie sationen müssen sogar ein Drittel des „Lifetime values“ eines Steffi nicht belassen. „Man muss seine Projekte zu etwas und stellte die ersten Projekte bei betterplace online. Doch Spenders in seine Akquise investieren. Besonderem machen“, sagt sie und plant, mehr Videos bei im Gegensatz zu einer kleinen Organisation wie Twende Pa- Steffi ist auch von Anfang an auf betterplace zugegangen, betterplace unterzubringen. Noch dominieren konventio- moja schrieb Steffi keine Mails an Freunde, Bekannte oder denn für die Internet-Plattform arbeiteten richtige Menschen, nelle Methoden des Fundraisings, doch das Online-Fundrai- gar die Stammspender. Die sind ohnehin eher offline und die man anrufen und um Rat fragen kann, mit denen man im sing, wie es auf betterplace geschieht, wird weiter wachsen, bleiben auf ihrem eingetreten Pfad des Dauerauftrags. „Als Dialog Ideen entwickeln kann. So bleibt action medeor bei den glaubt auch Steffi. große Organisation werden wir anonymer wahrgenommen, betterplace-Mitarbeitern auch stets präsent, die den Verein die Menschen identifizieren sich anders mit uns, als mit ei- wiederum gegenüber Unternehmenskunden promoten.
  • Erfolgsfaktoren am Beispiel Twende Pamoja 1 Ausgangslage 2 Erfolgsfaktoren 3 Benefit • relativ kleine Orga sammelt relativ viel Geld • SPREAD THE WORD! Rundmails an Freunde, Ver- • Reichweite enorm vergrößert, wandte und Kollegen, mit dem Hinweis: Weiter- dank betterplace erstmals relevante • Twende-Fundraiserin Verena Specht- Öffentlichkeit erreicht sagen! Leuten davon erzählen. Dazu: Projekt bei Ronique: „Durch betterplace phänomenale Facebook, etc. posten, in die Email-Signatur und • Spendenvolumen erhöht, viele neue Reichweite!“ in den Messenger-Status aufnehmen. Spender • twende kannte kaum jemand, der Verein • Blogs signalisieren, dass das an dem Projekt • Neue Projekte konnten ins Leben gerufen kann sich über betterplace.org erstmals kontinuierlich gearbeitet wird. Twende schrieb werden größerer Öffentlichkeit präsentieren. durchschnittlich 24 Blogs pro Projekt, insgesamt • Workshops ermöglichen effiziente über 170 Arbeitsteilung, erspart Twende- • Blogs signalisieren Transparenz. Auch Rück- Mitarbeitern wichtige Zeit schläge posten, baut unbezahlbares Vertrauen zu Unterstützern auf (Jutetaschen-Projekt) • Vielen Menschen geholfen! • Blogs, Fotos und andere Einträge rütteln wach, denn jedes Mal bekommen die Unterstützer / Fürsprecher / Besucher eine E-Mail vom betterplace.org-System: „In Ihrem Projekt gibt´s Neuigkeiten!“ Ein Klick später sind sie wieder auf der Projekt-Seite. • Outsourcing der Projekt-Präsenz auf die better- place-Seite. Kleiner Verein hat keine Kapazität, auf eigener Seite Projekte so professionell darzustellen. • Sich um positive Bewertung des Projektes be- mühen: Dadurch gelangt man auf der Projekt- Starteite nach oben. • Sehr effizient und mit Vorbildcharakter: Die Hil- fsbedürftigen selbst lernten in Workshops, wie sie Projekte bei betterplace einstellen können.
  • Best Practice Beispiel: Twende Pamoja Im Kleinen ganz groß – dafür ist der Verein Twende Pamoja elle Informationen frisch und sie pflegen die Beziehungen Online-Fundraising quasi outgesourct und seine Projekte ein wirklich gutes Beispiel. Denn auch ohne einen mächtigen zu den Unterstützern, indem sie Vertrauen schaffen. Jeder auf der eigenen Homepage direkt zu betterplace verlinkt. Fundraising-Apparat und fast ausschließlich über better- Nutzer, der als Fürsprecher, Besucher oder Unterstützer mit Dort werden sie ausführlich beschrieben und vom Web of place.org hat Twende Pamoja schnell und effizient Spenden dem Projekt verbunden ist, bekommt stets eine E-Mail vom Trust bewertet. gesammelt. Und das nicht zu knapp. betterplace-System, wenn in dem entsprechenden Projekt Ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg ist die Aktivierung des Twende Pamoja ist Kiswahili und bedeutet „Lasst uns ge- gebloggt wurde oder eine neues Foto hinzugefügt wurde. „Es Netzwerkes. Man muss die kleine Flamme des Streichholzes meinsam gehen“. Das tun seit dem Jahr 2000 ein paar junge gibt Neuigkeiten von ihrem Projekt!“, heißt es dann, und da an viele Stellen halten, um das Lagerfeuer Deutsche zusammen mit ihren Freunden und Partnern aus Neuigkeiten nun einmal interessant sind, ist man mit einem ordentlich anzufachen, sprich: Man muss Mails schreiben, bis dem ostafrikanischen Tansania, genauer gesagt von der In- Klick auf den Link in der betterplace-Benachrichtigungsmail das Adressbuch erschöpft ist, man muss Kollegen, Freunde sel Sansibar. Dort sind die Hilfsprojekte von Twende Pamoja wieder bei dem Projekt. Die Blogeinträge geben den Projekt- und Verwandte auf das Projekt bei betterplace aufmerksam angesiedelt. verantwortlichen auch die Möglichkeit, den Unterstützern machen, den Link rumschicken, in die eigene Email-Signatur Dass die Projekte so erfolgreich bespendet wurden, liegt zu zeigen, dass sie mit Herzblut bei der Sache sind. In Ver- aufnehmen, bei Facebook posten, in die Statusleiste seiner unter anderem daran, dass Twende Pamoja die neuen Mög- bindung mit Fotos, die den Werdegang des Projektes veran- Messenger schreiben oder einfach nur Gott und der Welt da- lichkeiten des Online-Fundraisings voll ausgeschöpft hat: schaulichen, wird das Spenden zum Erlebnis – zwar hat man von erzählen. Immer mit dem Hinweis: Weitersagen! „Aber Das Internet ist schnell, aktuell, anschaulich und billig im meist „nur“ Geld oder Sachen gespendet, aber es fühlt sich auch die Bewertung des Projektes ist wichtig“, sagt Verena. Unterhalt. Also haben Matthias Mnich, Michaela Blaske fast so an, als hätte man eigenhändig mit angepackt. Sie hat auch immer um viele Sternchen in der Bewertungs- und Verena Specht-Ronique, die Projekte für Twende Pamoja Auf betterplace.org ein Projekt einzustellen, dauert keine 20 leiste des Projektes gebeten, denn so kommt das Projekt hö- bei betterplace platziert haben, zum Erlebnis gemacht. Nie Minuten. Doch wird es nicht gepflegt, droht es auszutrock- her auf die Projekt-Übersichtsseite bei betterplace. konnten die Unterstützer so anschaulich auf dem Laufenden nen. Damit der grüne Balken weiter wachsen kann, muss Da betterplace da ist, wo das Internet ist, ging Twende Pamo- gehalten werden und nie konnte durch soviel Transparenz man als Projektverantwortlicher Energie reinstecken. Vere- ja einen konsequenten Schritt weiter: Der Verein schulte die ein derartiges, fast persönliches Vertrauensverhältnis ge- na Specht-Ronique arbeitet seit der Gründung von Twende Menschen auf Sansibar im Umgang mit betterplace.org (mit schaffen werden wie jetzt mit betterplace. Zu Transparenz Pamoja für den Verein und hat zwei Projekte bei betterplace über betterplace gesammelten Laptops). und Vertrauensbildung gehört allerdings auch die Stärke, ei- betreut. Einige Stunden pro Woche hat sie investiert, für ak- Wieder einen Flug, einen Umweg gespart: Die Sansibari sam- gene Schwächen einzugestehen. So hat sich Twende Pamoja tuelle Blogs, für neue Fotos und vor allem für die Aktivierung meln jetzt eigenständig für den Bau einer Straße zu einer zwar für die Finanzierung von Stoff für die Herstellung von des Netzwerks. Die Resonanz beschreibt sie mit einem Wort: Entbindungsstation und einen wichtigen Jutetaschen bedankt, gleichzeitig aber auch zugegeben, dass „Phänomenal!“. Twende Pamoja hat nicht nur zahlreiche Brunnnen. Effizienter geht es kaum. die Taschen nicht konkurrenzfähig sind und das Projekt im neue (Stamm-)Spender hinzu gewonnen. Während die Mög- Nachhinein nicht besonders sinnvoll war. lichkeiten der Geldakquise in Prä-betterplace-Zeiten sehr Bislang haben die Twende Pamoja-Leute in ihren sieben begrenzt waren, konnte der Verein nun auch seinen Bekannt- Projekten insgesamt 167 Blogs geschrieben, das sind fast heitsgrad international erweitern. „Heute bekommen wir so- 24 Blogs pro Projekt. Dadurch werden die Projekte stets am gar Unterstützung aus England – eine super Öffentlichkeits- Leben erhalten, die Berichte halten die Projekte durch aktu- arbeit!“, so Verena. Als kleiner Verein hat Twende Pamoja das
  • Erfolgsfaktoren am Beispiel Dynamo Berlin 1 Ausgangslage 2 Erfolgsfaktoren 3 Benefit • Fußballverein, keine Hilfsorganisation • Blogs werden für Transparenz benutzt, über • Sogar Unterstützer aus anderen Vereinen Anekdoten bleiben sie interessant und persön- gewonnen. Fan-Kommentar: “Getrennt in • Kein Know-How, keine eigene Infrastruktur zu lich, über die Danksagungen nach Erfüllung des den Farben, in der Sache vereint!“ (Online-)Fundraising Bedarfes freuen sich die Unterstützer • Long Tail der Fans konnte punktgenau • Potential: Leicht zu mobilisierendes, großes • Im Blog wird direkt auf nächstes Projekt angesprochen und abgeholt werden Netzwerk durch Fans hingewiesen. • Viele Kinder glücklich gemacht! • Auf Startseite der eigenen Homepage wird das Projekt mit betterplace.org-Widget beworben und verlinkt: Schafft von Aufmerksamkeit bei Fans, Gästen, Sponsoren, Journalisten und an- deren Multiplikatoren. Beteiligung der (potenti- ellen) Unterstützer durch Diskussion im Forum • SPREAD THE WORD! Nicht nur Rund-Mails, etc: PV´s stellten auch Textvorlage eines Spende- naufrufs auf Homepage bereit, so dass Fans mit Copy-Paste selbst und ohne Aufwand zum Spenden aufrufen konnten in Mails, Communi- ties, Blogs, Messenger. KriTiK: Es wäre sinnvoller gewesen, die Projekte nicht einzeln aufzustellen, anschreiben muss. Das geschähe dann durch betterplace.org-System-Mails. Im sondern als Bedarfe unter dem Dach eines großen Dynamo-Projektes aufzu- Falle von Dynamo ist diese Kritik zu vernachlässigen, da der Verein mit seinen listen. Das hätte den Vorteil gehabt, dass man die einmal akquirierten Unter- Fans eine Sonderrolle einnimmt. stützer für die folgenden Projekte bzw. dann Bedarfe behält und nicht stets neu
  • Best Practice Beispiel: Dynamo Berlin Seit diesem Jahr ist der BFC Dynamo aus Berlin der erste Pro- die Projektverantwortlichen einen Spendenaufruf als Text- fifußballverein mit einem Kinderspielplatz auf dem Stadion- vorlage mit Link zum Projekt zur Verfügung. Der Text konnte gelände. Dass es dazu kam, verdankt der Verein seinen flei- einfach in Mailverteiler, Messenger, Blogs oder Online-Com- ßigen Fans, deren Unterstützern und betterplace.org, dem munities kopiert werden. Wer eine eigene BFC-Fanseite be- transparenten Marktplatz für soziales Engagement. Das treibt, konnte das Projekt zusätzlich per Widget bewerben. gesamte Spielplatz-Projekt wurde in beeindruckender Ge- Sobald eine Phase des Projekts abgeschlossen werden konn- schwindigkeit ausschließlich über Spenden auf betterplace. te, dokumentierten die Verantwortlichen das mit Fotos und org finanziert. Sein erfolgreicher Abschluss ist deshalb ein Blog-Einträgen auf betterplace.org. Die Transparenz moti- Paradebeispiel für effektives Fundraising im eigenen Netz- viert neue Spender: “Da passiert was, da will ich dabei sein!”. werk über betterplace.org. Spielanalyse: Aufstellung: Durch seine Präsenz auf betterplace.org konnte die Spenden- Zunächst erstellten die Fans des Berliner FC Dynamo eine gemeinschaft für den Spielplatz schnell über das vereinsei- Profilseite auf betterplace.org. Potentielle Unterstützer und gene Klientel hinauswachsen und fand Unterstützer sogar Helfer konnten dort die gewählte Taktik genau ablesen: wie auch unter Anhängern anderer Vereine – ein erstaunlicher das Projekt geplant ist, wofür genau wieviel Geld gebraucht Effekt. In einer Online-Community für aktive Fußballfans wird und wer sich darum kümmert. Zuerst soll eine Wippe kommentierte ein Nutzer die übergreifende Solidarität so: gebaut werden, dann eine Schaukel, eine Bank, ein Sandkas- “Getrennt in den Farben, in der Sache vereint”. Die Erfolgs- ten und zu guter Letzt eine Rutsche. geschichte des neuen BFC-Spielplatzes illustriert gleich meh- Anpfiff: rere Vorzüge der Wirkungsweise sozialen Engagements auf Um dem Projekt den nötigen Anschub zu verleihen, aktivier- betterplace.org. Anstatt mit hohem Aufwand und niedriger ten die Projektverantwortlichen zunächst ihr eigenes Netz- Effizienz herkömmliche Fundraising-Kanäle aus allen Lagen werk: die Fankurve des BFC. Auf der offiziellen Homepage des in der Breite zu befeuern, konnte das Projekt via betterplace. Vereins wurde das Spielplatz-Projekt prominent beworben org gezielt angegangen, verbreitet und vollendet werden. In- und verlinkt. Fans, Gäste, Sponsoren und Journalisten erfuh- nerhalb der eigenen Zielgruppe und deren Netzwerk wurde ren so aus erster Hand vom geplanten Bau des neuen Bud- der “Long Tail” der Fangemeinschaft zielgenau angesprochen delkastens. Jeder Kontakt wirkt dabei als möglicher Multipli- und sein Spendenpotential optimal genutzt. kator für weitere Spender. Spielfluss: Zur Nachahmung ausdrücklich empfohlen! Das Projekt wird bald im vereinseigenen Forum aufgegriffen und diskutiert. Ein Klick, ein Spender – einfacher geht’s nicht. Fans erfuhren stets den aktuellen Stand der Arbeiten und den Spendenpegel für den nächsten Schritt. Dazu stellten
  • Gemeinsam die Welt besser machen! Sie haben Fragen oder brauchen Hilfe bei der Einstellung Ihres Projektes auf betterplace.org? Einen Leitfaden können Sie unter http://download.betterplace-lab.org/ leitfaden.pdf herunter laden – oder melden Sie sich doch einfach direkt bei uns! gut.org gemeinnützige Aktiengesellschaft Schlesische Straße 26 10997 Berlin Tel +49.30.76 76 44 88 42 Fax +49.30.76 76 44 88 40 projects@betterplace.org Registergericht: Amsgericht Berlin Charlottenburg HRB 110760 B Geschäftssitz: Berlin Steuernummer: 27/601/50052 entwickelt vom