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Kommunikationsstrategienim Web 2.0  Online Fundraising mit betterplace.org
INHALT   Teil 1: Vorstellung   Hintergrund Online Fundraising   Vorstellung betterplace.org   Teil 2: Best Practise   Frag...
Kurze Kennenlern-Runde  Kurze Vorstellungsrunde  Name  Organisation  Erwartungen an den Workshop
Kennenlern-Runde  Fragen in die Runde:  Haben Sie/Ihre Organisation     ein Online-Spenden-Formular: 7/10     ein Facebo...
Internet als Grundlage für Online Fundraising  Internetnutzung   Ende 2010 sind mehr als 2 Milliarden Menschen online und...
Web 2.0
Web 2.0 – „Social Net“  Beim Web 2.0 handelt es sich nicht um eine neue Technologie,  sondern um eine neue Art der Nutzung...
Web 2.0/Social Media (kleine Auswahl)       Zusammenarbeite         Veröffentlichen &         n                     Teilen...
facebook   Weltweit größtes „Freundeportal“ im Internet: über 600 Millionen    aktive Nutzer weltweit und acht neuen Mitg...
Sep      2010
M ar       2 011
Facebook-Community-Wachstum von NGOsim Zeitverlauf  Auswahl großer deutscher NGOs auf Facebook                            ...
twitter    Micro-Blogging: „Was machst Du gerade?“ in 140 Zeichen für     alle Interessierte, die dem folgen möchten (Fol...
Welche Vorteile habe ich alsOrganisation vom Web 2.0?   Einmalige Möglichkeit, mit neuen, meist jüngeren Zielgruppen in  ...
Wie nutze ich Web 2.0 fürmeine Organisation?   Facebook – Organisationsseite anlegen, von der User „Fan“    werden können...
Online FundraisingStatus Quo   Umfrage von Bitkom ergab 2008/09 erstmals signifikanten Anteil    von 7 % Im Jahr 2010 wurd...
Bedeutung von Online-Spenden nimmt weiter zu                                  Urselmann (2009)
Theoretischer AnsatzFundraising und Internet  Die Spender und ihre Ansprüche werden sich drastisch  ändern:  Spender geste...
Neue Partizipationsmöglichkeiten  Clay Shirky (2010) „Cognitive Surplus“     2 Milliarden Internetnutzer haben jährlich 1...
Theoretischer AnsatzFundraising und Internet  Die wachsenden Ansprüche des Spenders können im Internet  befriedigt werden ...
Exkurs: Kennzahlen großerinternationaler Spendenportale                                                                   ...
Spendenplattformen – Überblick                                 24
Refresh (Pause)
Transparenz schaffen…   Projektbe-­‐   schreibung                                 Projektverant-­‐                        ...
Feedback von Begünstigten im Web of Trust
Evaluation der Projekte mit Hilfe des Netzwerkes
100%
Spendenvolumen vergrößern
Kooperation Payback: Punkte Spenden
Kooperation Regianalzeitungen
Land der Ideen: Mitmachplattformen
Spendenaktionen                  38
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beKerplace.org	  wächst	  und	  ist	  heuteDeutschlands	  größte	  SpendenplaQorm	  Hohes Spendenvolumen           Breites...
Gründe gegen Spendenüber eine Spendenplattform im Internet  Eigene Umfrage, November 2010:
Teil II –INHALTbetterplace lab und Good Practise    Vorstellung betterplace lab    Good Practise: action medeor    Good Pr...
Arbeitsfelder des betterplace labStudien, Umfragen                                        Tools, Vorträge,und Analysen zum...
Good Practise: action medeorAusgangslage   Relativ große, aber nicht sehr bekannte Organisation    sammelt relativ viel G...
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Good Practise: Dynamo BerlinBenefit   Sogar Unterstützer aus anderen Vereinen wurden gewonnen.    Fan-Kommentar: “Getrennt...
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Bad Practise: Freie ev. Schulen e.V.Kritik    Nichtssagendes Oranisationslogo bzw. -bild    Sehr allgemein gehaltener Pr...
Interne Analyse  These  Mehr Aktivität in Projekten (Blogpost, Fürsprecher, Besucher)  führt zu mehr Spenden im Projekt  ...
Interne AnalyseAktivitäten stärken Projekte   Schon ein Blogpost sorgt durchschnittlich für mehr Spenden   Besucher sind...
Aktivität stärkt ProjekteGraphische Darstellung                            90
Fragen und Diskussion                        91
Teil III –INHALT Praktische Übung   Strategie-Entwicklung für Spendenplattformen   Gemeinsame Besprechung
Praktische Übung:Meine NGO auf einer Spendenplattform  Strategieplanung für die eigene NGO:  Jeder für sich (ca. 15 Min.):...
Besprechung praktische Übung  3. Chancen und Risiken von Online-Spendenplattformen  Chancen                               ...
Besprechung praktische Übung  4. Möglichkeiten zur Erfolgsmessung  Kanäle verstehen und nutzen -> z.B. Twitter, mit Tools ...
In eigener Sache: Trendreport Digital-Sozialcoming soon
Feedback  Kurze Feedback-Runde   Was hat Ihnen gut gefallen?   Was können wir nächstes Mal besser machen?               ...
Quellen:  Literatur:  AGOF, Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung e.V. (2011): Berichtsband      zur internet facts 2011- I...
Quellen:  http://  www.agof.de/internet-facts.987.de.html  www.allfacebook.de/userdata/  www.deutsche-bank.de/ldi/de/inter...
Quellen:  Projekte und Organisationen auf betterplace.org  www.de.betterplace.org/groups/pennergame  www.de.betterplace.or...
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betterplace lab workshop fundraising kongress fulda 2011

  1. 1. Über uns Dr. Joana Breidenbach Tobias Mölder  Kulturanthropologin und Autorin  Diplombetriebswirt (Marketing- Kommunikation)  Mitgründerin betterplace.org  Marketing betterplace.org  Gründerin und Leiterin betterplace lab  Ehem. Projektmanager betterplace lab  Seit 01 2011: dothiv Initiative
  2. 2. Kommunikationsstrategienim Web 2.0 Online Fundraising mit betterplace.org
  3. 3. INHALT Teil 1: Vorstellung Hintergrund Online Fundraising Vorstellung betterplace.org Teil 2: Best Practise Fragen und Diskussion Teil 3: Praktische Übung
  4. 4. Kurze Kennenlern-Runde Kurze Vorstellungsrunde Name Organisation Erwartungen an den Workshop
  5. 5. Kennenlern-Runde Fragen in die Runde: Haben Sie/Ihre Organisation  ein Online-Spenden-Formular: 7/10  ein Facebook-Profil? 8/10  oder sind Sie in einem anderen Netzwerk registriert? 7/10  Ein Twitter-Account? 2/10
  6. 6. Internet als Grundlage für Online Fundraising Internetnutzung  Ende 2010 sind mehr als 2 Milliarden Menschen online und  mehr als 5 Mrd. Handy-Verträge im Umlauf (ITU 2010)  51,8 Mio. Internet-Nutzer in Deutschland (AGOF 2011) Aber: Das Internet hat sich seit der „Geburtsstunde“ stets weiterentwickelt: zuletzt zum Web 2.0
  7. 7. Web 2.0
  8. 8. Web 2.0 – „Social Net“ Beim Web 2.0 handelt es sich nicht um eine neue Technologie, sondern um eine neue Art der Nutzung des Internets:  Websites werden nicht länger ausschließlich statisch benutzt, Interaktion ist möglich:  Das Verändern/Hinzufügen von Inhalten -> s. Wikipedia  Die Vernetzung von Menschen und Inhalten bilden Social Networks wie Facebook, MySpace, XING oder StudiVZ  Der User ist nicht länger nur Konsument von Inhalten sondern produziert sie selbst -> z.B. YouTube oder alle Arten von Blogs 8
  9. 9. Web 2.0/Social Media (kleine Auswahl) Zusammenarbeite Veröffentlichen & n Teilen Kommunizieren Organisieren, Individualisiere n Web 2.0 Einkaufen & empfehlen Community 9
  10. 10. facebook  Weltweit größtes „Freundeportal“ im Internet: über 600 Millionen aktive Nutzer weltweit und acht neuen Mitgliedern pro Sekunde (SocialBakers, Jan 2011)  Deutschland: über 16 Millionen Nutzer (Mar 2011)  Zur Pflege von Kontakten inkl. Freundeslisten, Fotoalben, Kommentiermöglichkeiten, Chatfunktion, uvm.  Die derzeit am schnellsten wachsende Altersgruppe ist 35+  Der durchschnittliche Nutzer hat 120 Freunde  Ausschlaggebend für Erfolg sind u.a. offene Schnittstellen (API) 10
  11. 11. Sep 2010
  12. 12. M ar 2 011
  13. 13. Facebook-Community-Wachstum von NGOsim Zeitverlauf Auswahl großer deutscher NGOs auf Facebook Fans 11- Enspr. Jahres- Vergleich NGO Fans 04-2011 2010 wachstum International (USA) Ärzte ohne Grenzen 19.141 23.258 55 % 378.877 Foodwatch e.V. 18.112 26.770 121 % - Amnesty International 11.829 16.579 102 % 278.995 SOS Kinderdorf 10.981 15.466 104 % - (Deutsches) Rotes Kreuz 10.403 17.087 163 % 276.403 Care 3.394 4.987 119% 27.745 13
  14. 14. twitter  Micro-Blogging: „Was machst Du gerade?“ in 140 Zeichen für alle Interessierte, die dem folgen möchten (Follows)  Nachrichten (tweets) sind stets öffentlich und oftmals schneller als Nachrichtenagenturen  Besonders populär bei und durch Politiker (z.B. Barack Obama)  Derzeit am schnellsten wachsende Community: – 475.00 im Februar 08 auf 7 Millionen Februar 09 (= 1.382%) – Altersstruktur: 25-34: 20%, 35-49: 42%, 55+: 17%  Durchschnittlicher Nutzer besucht twitter jeden zweiten Tag  735.000 nutzen twitter über ein mobiles Endgerät 14
  15. 15. Welche Vorteile habe ich alsOrganisation vom Web 2.0?  Einmalige Möglichkeit, mit neuen, meist jüngeren Zielgruppen in Kontakt zu treten – Neue Spender – Neue freiwillige Helfer  Hervorragende und absolut glaubwürdige Möglichkeiten des Dialogs und zur Einbindung der Zielgruppe  Den Unterstützern kann die Möglichkeit gegeben werden, zu interagieren, sich einzubringen und öffentliches Feedback zu geben 16
  16. 16. Wie nutze ich Web 2.0 fürmeine Organisation?  Facebook – Organisationsseite anlegen, von der User „Fan“ werden können  Twitter – Zum Versenden von Kurzmitteilungen an Abonnenten via diverser Kannäle (Email, SMS, RSS, etc.)  XING – Zum vernetzen mit Menschen auf „geschäftlicher“ Ebene; hervorragend zum Austauschen von Kontaktdaten 17
  17. 17. Online FundraisingStatus Quo  Umfrage von Bitkom ergab 2008/09 erstmals signifikanten Anteil von 7 % Im Jahr 2010 wurden 10 % Online-Spenden erhoben  Eigene repräsentative Umfrage Ende 2010 ergab Online- Spendenquote von 6-8 %  betterplace.org (Deutschlands größte Online-Spendenplattform) seit Launch 2007 mit stetem Wachstum nahe 200 %  Erhöhter Online-Spenden-Anteil in Folge von (Natur-) Katastrophen (Große Organisationen zwischen 7 und 15 %) 1  Die Bedeutung von Online-Fundraising nimmt weiter zu: 2 1 Vgl. Urselmann (2005) 2 Vgl. Urselmann (2009) 18
  18. 18. Bedeutung von Online-Spenden nimmt weiter zu Urselmann (2009)
  19. 19. Theoretischer AnsatzFundraising und Internet Die Spender und ihre Ansprüche werden sich drastisch ändern: Spender gestern/heute Spender morgen  Mediennutzung: „Lean Back“  Mediennutzung: „Lean Forward“  Internet ist „neues Medium“  Internet ist selbstverständlich  Wurde per Direct Mailing  Wurde Online akquiriert akquiriert  2-7% spenden online  10-50% spenden online  Interesse an Projektfortschritt  Verstärktes Interesse an Projektfortschritt 20
  20. 20. Neue Partizipationsmöglichkeiten Clay Shirky (2010) „Cognitive Surplus“  2 Milliarden Internetnutzer haben jährlich 1 Trillionen Stunden Freizeit  Die Erstellung der 15 Mio. Wikipedia-Artikel dauerte nur 0,05% der Zeit, die US-Amerikaner jährlich vor dem Fernseher sitzen.  Und in den Stunden, in denen wir täglich auf facebook verbringen, könnten wir 55 Empire State Buildings errichten.
  21. 21. Theoretischer AnsatzFundraising und Internet Die wachsenden Ansprüche des Spenders können im Internet befriedigt werden  Mehr und detailliertere Informationen zu Projekten und -fortschritt  Suche nach vertrauenswürdigen Projekten  Präferenz für regionale Projekte  Rechenschaft darüber, was mit dem Geld genau passiert?  Sicherheit und Transparenz, dass das Geld auch ankommt?  Impulsspenden sind möglich  Mobile Giving (SMS-Spenden) sind möglich 22
  22. 22. Exkurs: Kennzahlen großerinternationaler Spendenportale Stand: 09-2010 Portal Gegründet Spendenvolumen User Weitere Kennzahlen justgiving.com 1999 > £ 700 Mio. > 12 Mio > 9.000 NPOs networkforgood.org 2001 > $ 400 Mio. k.A. > 50.000 NPOs globalgiving.org 2000 > $ 31,4 Mio. > 110.000 > 3.000 Projekte Care2* 1998 k.A. > 14 Mio. > 45 Mio. Unterschriften kiva.org** 2005 > $ 162 Mio. > 760.000 > 483.000 Entrepreneurs betterplace.org 2007 € 3 Mio. 37.931 3.166 Projekte/2.944 NPOs *Plattform für Online-Petitionen **Plattform für Mikrokredite 23
  23. 23. Spendenplattformen – Überblick 24
  24. 24. Refresh (Pause)
  25. 25. Transparenz schaffen… Projektbe-­‐ schreibung Projektverant-­‐ wortlicher  / Ra=ng  durch Ansprechpartner CommunityBedarfe:  Keine Unterstützer globalen Budgets,sondern  genauaufgeschlüsselt Feedback-­‐ Besucher möglichkeit (Blog) 30
  26. 26. Feedback von Begünstigten im Web of Trust
  27. 27. Evaluation der Projekte mit Hilfe des Netzwerkes
  28. 28. 100%
  29. 29. Spendenvolumen vergrößern
  30. 30. Kooperation Payback: Punkte Spenden
  31. 31. Kooperation Regianalzeitungen
  32. 32. Land der Ideen: Mitmachplattformen
  33. 33. Spendenaktionen 38
  34. 34. 39
  35. 35. beKerplace.org  wächst  und  ist  heuteDeutschlands  größte  SpendenplaQorm  Hohes Spendenvolumen Breites Themenspektrum Weltweite Verbreitungin Mio. EUR in Prozent in Prozent 100% = 3.500 Projekte 100% = 3.500 ProjekteQuelle: betterplace.org 2011 41
  36. 36. Gründe gegen Spendenüber eine Spendenplattform im Internet Eigene Umfrage, November 2010:
  37. 37. Teil II –INHALTbetterplace lab und Good Practise Vorstellung betterplace lab Good Practise: action medeor Good Practise: Shelterbox Good Practise: Twende Pamoja Good Practise: Dynamo Berlin Statistisch: Aktivitäten stärken Projekte
  38. 38. Arbeitsfelder des betterplace labStudien, Umfragen Tools, Vorträge,und Analysen zum Publikationen,Spendenmarkt Online- Workshops,und soz. Fundraising Spen- SozialesEngagement denwettbewerbe Engagement & Social Media Videowettbe- Begünstigten- Trendreports, werbe, SMS- Partizipation Trends monatliche Feedback & Feedback Trendupdates Corporate Wissens- Social management Responsibility Wissensportale, Studien, Kollaborative Ratings, Wettbewerbe Tools
  39. 39. Good Practise: action medeorAusgangslage  Relativ große, aber nicht sehr bekannte Organisation sammelt relativ viel Geld über betterplace.org  Medeor-Fundraiserin Steffi Sczuka: „Investition in die Zukunft“ und „neue und junge Spender hinzugewonnen“, „Für medeor sehe ich neben der Homepage keinen vergleichbaren Kanal zur Spendengenerierung“.  Spender nehmen action medeor als große Organisation eher anonym wahr im Vergleich zu kleinen Grass-Root- Organisationen  Als große, etablierte Organisation genießt action medeor einen Vertrauensvorschuss 48
  40. 40. Good Practise: action medeorErfolgsfaktoren (1)  Aktualität der Projekte: medeor reagiert schnell auf globale Katastrophen, die durch die Medien bekannt sind. – Bsp.: Libyen. Über Blogger Mohammed Nabbous (wurde vor 2 Wochen in Libyen erschossen) hat sich ein (über Skype verbundenes) Netzwerk zusammengefunden, dass die Krankenhäuser in den umkämpften Gebieten unterstützt. So konnte medeor schon 10 Minuten nach Ankunft der ersten Hilfssendung darüber bloggen und die Spender über betterplace zeitnah über den Verbleib der Spendengelder informieren.  Professionalität und Effizienz von action medeor als große Organisation mit Erfahrung stets unterstrichen  Nähe zwischen der Hilfe und Helfer herstellen, durch aktuelle Blogs: – Zeitlich und örtlich werden Unterstützer an den Ort des Geschehens geholt, wenn regelmäßige blogposts aus „dem Feld“ veröffentlicht werden. – Unterstreicht die Dringlichkeit, weckt Emotionen und erhöht die Spendenbereitschaft. 50
  41. 41. Good Practise: action medeorErfolgsfaktoren (2)  Zusammenarbeit mit betterplace.org: Über direkten Telefon- Kontakt mit betterplace.org-Mitarbeitern erfährt action medeor maximale Unterstützung, optimiert Projekte und entwickelt im Dialog neue Ideen.  Ass im Ärmel: Prominente Anke Engelke, die mit Videos zum Spenden aufruft.  In Zukunft: zusätzlich zu Fotos mehr Videos, die Dringlichkeit und Sinn der Projekte noch anschaulicher und erlebbarer machen. 51
  42. 42. Good Practise: action medeorBenefit  Über 8.400 neue Spender innerhalb drei Jahren  Über 160.000 Euro Spenden akquiriert  Im ersten Jahr 212 Neuspender: Alleine die Kosten für die konventionelle Akquise von 212 Spendern hätte medeor 17.000 Euro gekostet!  Vielen Menschen wurde geholfen! 52
  43. 43. Good Practise: ShelterboxAusgangslage  Vier Jahre junge NGO (UK 2000, Deutschland 2007), assoziiert mit Rotary.  ShelterBox Response Teams verteilen in Katastrophenfällen ShelterBoxes  Social Media-affine Organisation: 2,995 followers auf Twitter, 32,207 likes auf allgemeiner Facebook Page (allerdings erst 866 likes auf deutscher Seite) 54
  44. 44. Good Practise: ShelterBoxErfolgsfaktoren (1)  Schnelle Projekteinstellung: nach dem Erdbeben in Japan waren sie die erste NGO auf betterplace mit einem Japan- Projekt  Resultate im Vordergrund  „In den letzten zehn Jahren hat ShelterBox auf mehr als 100 Katastrophensituationen in über 80 Ländern reagieren können.“  Gute Integration facebook/betterplace: großer Spendenbutton auf facebook page  Regelmäßige blogposts in Deutsch und Englisch beschreiben die Lieferungen der ShelterBoxes 57
  45. 45. Good Practise: ShelterBoxErfolgsfaktoren (2)  Gute Nutzung von Social Media betonen Bedarf für Spenden und antworten schnell auf Fragen aus dem Netzwerk  Motivieren ihre Unterstützer (u.a. über facebook) eigene Spendenaktionen zu starten  Transparenz und Effizienz gute multimediale Beschreibung der Resultate und Verwendung von Spendengeldern (blogposts, Fotos, Videos) auf diversen Plattformen und Kanälen  Twitter wird regelmäßig genutzt (mindestens 1mal täglich) Informationsverbreitungsmedium eingesetzt. 58
  46. 46. Good Practise: ShelterBoxBenefit  180 Unterstützer für das Projekt auf betterplace.org  Nach dem DRK (4.1 Mio Mitglieder und hauptamtliche Mitarbeiter) ist Shelterbox (3 Mitarbeiter, 32 Ehrenamtliche) die NGO auf betterplace.org, die am meisten Spenden für Japan eingesammelt hat  72% der Spenden für ShelterBox auf betterplace.org kamen über Spendenaktionen  Die Katastrophe in Japan war ein Wendepunkt für die NGO: machten Online Spenden vorher 25-30% der Gesamtspenden aus, so sind es jetzt 50% 59
  47. 47. Good Practise: Twende PamojaAusgangslage  Sehr kleine Organisation sammelt relativ viel Geld  Twende-Fundraiserin Verena Specht-Ronique: „Durch betterplace.org bekommen wir phänomenale Reichweite!“  Twende kannte kaum jemand, der Verein kann sich über betterplace.org erstmals größerer Öffentlichkeit präsentieren 61
  48. 48. Good Practise: Twende PamojaErfolgsfaktoren (1)  SPREAD THE WORD! Rundmails an Freunde, Verwandte und Kollegen, mit dem Hinweis: Weitersagen! Leuten davon erzählen. Dazu: Projekt bei Facebook, etc. posten, in die Email-Signatur und in den Messenger-Status aufnehmen.  Blogs signalisieren, dass an dem Projekt kontinuierlich gearbeitet wird. Twende schrieb durchschnittlich 24 Blogs pro Projekt, insgesamt über 170  Blogs signalisieren Transparenz. Auch Rückschläge posten, baut unbezahlbares Vertrauen zu Unterstützern auf (Jutetaschen-Projekt) 63
  49. 49. Good Practise: Twende PamojaErfolgsfaktoren (2)  Blogs, Fotos und andere Einträge rütteln wach, denn jedes Mal bekommen die Unterstützer/Fürsprecher/Besucher eine E-Mail vom bp-System: „In Ihrem Projekt gibt´s Neuigkeiten!“ Ein Klick später sind sie wieder auf der Projekt-Seite  Outsourcing der Projekt-Präsenz auf die betterplace-Seite. Kleiner Verein hat keine Kapazität, auf eigener Seite Projekte so professionell darzustellen  Sich um positive Bewertung des Projektes bemühen: Dadurch gelangt man bei der Projekt-Suche nach oben  Sehr effizient und mit Vorbildcharakter: Die Hilfsbedürftigen selbst lernten in Workshops, wie sie Projekte bei betterplace einstellen können. 64
  50. 50. Good Practise: Twende PamojaBenefit  Reichweite enorm vergrößert, dank betterplace.org erstmals relevante Öffentlichkeit erreicht  Spendenvolumen erhöht, viele neue Spender gewonnen  Neue Projekte konnten ins Leben gerufen werden  Workshops ermöglichen effiziente Arbeitsteilung; erspart Twende-Mitarbeitern wichtige Zeit  Vielen Menschen wurde geholfen! 65
  51. 51. Good Practise: Dynamo BerlinAusgangslage  Fußballverein, keine Hilfsorganisation  Kein Know-How, keine eigene Infrastruktur zu (Online-) Fundraising  Potential: Leicht zu mobilisierendes, großes Netzwerk durch Fans 67
  52. 52. Good Practise: Dynamo BerlinErfolgsfaktoren (1)  Blogs werden für Transparenz benutzt, über Anekdoten bleiben sie interessant und persönlich, über die Danksagungen nach Erfüllung des Bedarfes freuen sich die Unterstützer  Im Blog wird direkt auf das nächstes Projekt hingewiesen  Auf der Startseite der eigenen Homepage wird das Projekt mit dem betterplace.org-Widget beworben und verlinkt: – Schafft Aufmerksamkeit bei Fans, Gästen, Sponsoren, Journalisten und anderen Multiplikatoren – Beteiligung der (potentiellen) Unterstützer durch Diskussion im Forum 69
  53. 53. Good Practise: Dynamo BerlinErfolgsfaktoren (2)  SPREAD THE WORD! Nicht nur Rund-Mails, etc: Die Projektverantwortlichen stellten auch eine Textvorlage zum Spendenaufruf auf der Homepage bereit, so dass Fans mit Copy-Paste selbst und ohne Aufwand zum Spenden aufrufen konnten in e-Mails, Communities, Blogs, Messenger, etc. 70
  54. 54. Good Practise: Dynamo BerlinBenefit  Sogar Unterstützer aus anderen Vereinen wurden gewonnen. Fan-Kommentar: “Getrennt in den Farben, in der Sache vereint!“  Long Tail der Fans konnte punktgenau angesprochen und abgeholt werden  Ca. 10.000€ Spenden gesammelt  Viele Kinder wurden glücklich gemacht! 71
  55. 55. Bad Practise 72
  56. 56. Bad Practise: Dunkelziffer e.V.Kritik  Projektverantwortlicher ohne Profil und -bild  Keinerlei Aktivitäten  Kein(e) Pojekt(e) online! Positiv  Organisationslogo zeugt von Professionalität und schafft Vertrauen/Glaubwürdigkeit 74
  57. 57. Bad Practise africaid 75
  58. 58. Bad Practise: africaidKritik  Organisations-Logo besser als Bild von Kindern  Keinerlei Aktivitäten  Besser: aussagekräftigerer Projekttitel  Teilweise zu große Bedarfe: „Football pitch for Health Academy“ von 41.000 Euro – wäre als eigenes Projekt sinnvoll  Projektverantwortliche ist auf dem Profilbild nicht zu sehen – schafft nicht gerade Vertrauen Positiv  Tolle Organisationsbeschreibung, inkl. Vision und Mission 77
  59. 59. Bad Practise Freie Evangelische Schulen e.V. 78
  60. 60. Bad Practise: Freie ev. Schulen e.V.Kritik  Nichtssagendes Oranisationslogo bzw. -bild  Sehr allgemein gehaltener Projekttitel „Klimaschutz“  Viel zu großer Bedarf „Klimaschutz – Energetische Sanierung II“ von über 260.000 Euro Positiv  Ein Fürsprecher bzw. Besucher wurde aktiviert 80
  61. 61. Interne Analyse These Mehr Aktivität in Projekten (Blogpost, Fürsprecher, Besucher) führt zu mehr Spenden im Projekt  Als Erfolgskriterium wird die Anzahl der Spenden auf das Projekt betrachtet (Summe aus bp und extern), da andere Erfolgskriterien (z.B. Erfüllte Bedarfe, Spendenbeträge) zumindest bislang nicht erfasst werden  Ein Projekt, das mehr als zehn Mal bespendet wurde gilt hier als erfolgreich Projektestand vom 08.03.2009; 803 Projekte 88
  62. 62. Interne AnalyseAktivitäten stärken Projekte  Schon ein Blogpost sorgt durchschnittlich für mehr Spenden  Besucher sind enorm wichtig: sogar durchschnittlich mehr Spenden als bei Projekten mit Blogposts und Fürsprechern)  Mehr als 1/3 aller Projekte die alle Aktivitäten nutzen (Blogpost, Fürsprecher und Besucher) bekommen mehr als 20 Spenden! 89
  63. 63. Aktivität stärkt ProjekteGraphische Darstellung 90
  64. 64. Fragen und Diskussion 91
  65. 65. Teil III –INHALT Praktische Übung Strategie-Entwicklung für Spendenplattformen Gemeinsame Besprechung
  66. 66. Praktische Übung:Meine NGO auf einer Spendenplattform Strategieplanung für die eigene NGO: Jeder für sich (ca. 15 Min.):  Strategie/Erste Schritte  Vermarktung In kleinen Gruppen (ca. 15 Min.):  Chancen und Risiken  Erfolgsmessung 93
  67. 67. Besprechung praktische Übung 3. Chancen und Risiken von Online-Spendenplattformen Chancen Risiken  Erweiterter Spendenkreis/neue  Kannibalisierung anderer Zielgruppen Spendenkanäle  Imagegewinn, auf „moderner  Reputationsrisiko Plattform“ vertreten  Verzögerter Spendenfluss  Spenden sammeln für gezilete Projekte möglich  Ressourcen-Einsatz  Ansrapche vieler verschiedener  Keine Spenderdaten Zielgruppen möglich  Einfache Testmöglichkeiten, z.B. von Arbeitstiteln 94
  68. 68. Besprechung praktische Übung 4. Möglichkeiten zur Erfolgsmessung Kanäle verstehen und nutzen -> z.B. Twitter, mit Tools wie bit.ly -> zeigt Klickraten von Links an. Conversion Rate: von Klicks zu Spendern Zeit und Return: Spendenvolumen in Euro / Eingesetzte Zeit in h 95
  69. 69. In eigener Sache: Trendreport Digital-Sozialcoming soon
  70. 70. Feedback Kurze Feedback-Runde  Was hat Ihnen gut gefallen?  Was können wir nächstes Mal besser machen? 97
  71. 71. Quellen: Literatur: AGOF, Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung e.V. (2011): Berichtsband zur internet facts 2011- IV. Frankfurt.! Bitkom (2009): Presseinformation: Online-Spenden werden beliebter. Berlin. URL: http:// www.bitkom.org/60376.aspx?url=BITKOM- Presseinfo_Elektronisch_spenden_29_12_2009.pdf ITU and ICT Facts and Figures (2010): The world in 2010. URL: http://www.itu.int/ITU-D/ict/material/FactsFigures2010.pdf Shirky, Clay (2010): Cognitive Surplus: Creativity and Generosity in a Connected Age 98
  72. 72. Quellen: http:// www.agof.de/internet-facts.987.de.html www.allfacebook.de/userdata/ www.deutsche-bank.de/ldi/de/interaktive_mitmachplattform.html www.facebook.com/roteskreuz www.facebook.com/home.php?#!/aerzteohnegrenzenMSF www.facebook.com/search.php?init=quick&q=food+watch&tas=0.00695533993295116 6&ref=ts#!/foodwatch www.facebook.com/KinderinNot#!/AmnestyDeutschland www.facebook.com/SOSKinderdorfDE www.facebook.com/roteskreuz www.facebook.com/profile.php?id=1769908393#!/profile.php?id=1769908393&v=wall www.justgiving.com/charliesimpson-haiti www.payback.de/pb/bpc/start/id/109112/ www.socialbakers.com/ www.volksfreund.de/projekte/ 99
  73. 73. Quellen: Projekte und Organisationen auf betterplace.org www.de.betterplace.org/groups/pennergame www.de.betterplace.org/organisations/medeor www.de.betterplace.org/organisations/shelterbox www.de.betterplace.org/organisations/twende www.de.betterplace.org/organisations/bfcdynamo 100
  74. 74. Vielen Dank.betterplace gemeinnützige Stiftungs-GmbHSchlesische Strasse 2610997 BerlinTel +49 30 76 76 44 88-0Fax +49 30 76 76 44 88-40lab@betterplace.org
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